SAARLÄNDISCHES STAATSTHEATER - Staatstheater

Spielzeit 2009/10

Roulette - Die große Casino Jazz Ballade

Die große Casino Jazz Ballade von Thomas Pigor (Buch, Songtexte, Komposition) und Konrad Koselleck (Komposition/Arrangements)

Uraufführung: 20. März 2010 im Staatstheater

Pigor, Star des kabarettistischen Chansons, schreibt für das SST ein rasantes Jazzmusical über das Spiel zwischen Bebop, Swing und Schlager-Jazz (mit Big Band!).

Mit Hilfe eines besonderen Laptops kann die Mathematiklehrerin Sophie die Gewinnzahlen im Roulette errechnen. Gemeinsam mit ihrem Mitwisser Bodo beschließt sie, das Geheimnis zu hüten und maßvoll die sprudelnde Geldquelle für ein sorgenfreies Leben zu nutzen. Das geht so lange gut, bis sich Bodo in die leichtfertige Lucie verliebt. Lucie raubt den Laptop und fällt im Casino sofort durch hohe Gewinne auf. Das wiederum ruft zwei Gangster auf den Plan, die ebenfalls nur an ihren kurzfristigen Profit denken.
So entspinnt sich eine mitreißende Story, «eine Auseinandersetzung über Besonnenheit oder va banque, Spiel, Glück in der Mäßigung, bürgerliche Erziehung und die Frage, ob man eine Zeitschleife auch rückwärts durchfahren kann» (Thomas Pigor).
"Roulette" ist ein Jazzmusical für Schauspieler, geschrieben von einem der renommiertesten Sänger und Autoren des kabarettistischen Chansons im deutschsprachigen Raum, komponiert für eine klassische Big Band- Besetzung. Musikalisch bewegt sich "Roulette" im Spektrum zwischen dem Swing der vierziger und den Arrangements des Schlager-Jazz der sechziger Jahre.

Inszenierung: Gertrud Pigor und Thomas Pigor
Komposition: Konrad Koselleck
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Sigrid Brüninghoff
Musikalische Leitung und Einstudierung: Achim Schneider
Choreografie: Martin Schick

mit "Brassolution", der Big Band unter der Leitung von Achim Schneider

Ort:

Staatstheater

Termine:

Sa, 20.3.2010, 19:30 | Uraufführung
So, 28.3.2010
Di, 6.4.2010
Sa, 24.4.2010
Mi, 5.5.2010
Fr, 21.5.2010
Di, 25.5.2010
Fr, 28.5.2010
Mi, 2.6.2010
Fr, 4.6.2010
Fr, 18.6.2010
Mi, 23.6.2010
Mi, 30.6.2010

Doctor Atomic

Oper in zwei Akten Text von Peter Sellars nach Originalquellen
Musik von John Adams

Deutsche Erstaufführung in der Reihe 'echtzeit'

Eine spannende, zeitgenössische und affektgeladene Oper über den ersten Atombomben-Test 1945 und den „Vater der Atombombe“ J. Robert Oppenheimer.

15. April 1945. Alles ist bereit für den ersten Atombomben-Test der Geschichte. Unter der Leitung des Kernphysikers J. Robert Oppenheimer arbeiten Wissenschaftler in der Wüste von New Mexico unter Hochdruck an der ersten Kernwaffe. Keiner der Wissenschaftler weiß, welches Ergebnis der Versuch bringen wird. Aber eines ist klar: Für die Welt wird nichts mehr sein wie zuvor. Am 16. April 1945 um 5.30 Uhr detoniert die Bombe auf dem "Trinity" (Dreifaltigkeits) - Testgelände. Das Atomzeitalter hat begonnen.
Der amerikanische Minimal-Music-Komponist John Adams schrieb 2005 im Auftrag der San Francisco Opera eine große Oper über den ersten Atombomben-Test. Im Zentrum stehen J. Robert Oppenheimer und seine Kollegen, ihre Gedanken, Wünsche, Ängste und Auseinander setzungen im Angesicht der von ihnen geschaffenen beispiellosen Vernichtungskraft.
Der Countdown für die Explosion wird für alle zum Moment der Wahrheit. Adams komponierte mit "Doctor Atomic" kein akademisches Werk, sondern eine leidenschaftliche, kantable, spannende und aktuelle Oper.

Musikalische Leitung: Andreas Wolf
Inszenierung: Immo Karaman
Choreografie: Fabian Posca
Bühnenbild: Johann Jörg
Kostüme: Nicola Reichert

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Staatstheater

Termine:

So, 14.3.2010
Mi, 31.3.2010
Mi, 7.4.2010
So, 18.4.2010
Fr, 30.4.2010
Sa, 8.5.2010

Ballett: Krieg und Frieden

KRIEG UND FRIEDEN

43.1 - Über die Mauer
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Kostüme: Markus Maas
Es spielen Mitglieder des Saarländischen Staatsorchesters, Musikalische Leitung: Christophe Hellmann

response.UN.ability (Uraufführung)
Konzept und Musik von DIE REDNER

Footprints (Uraufführung)
Ballett von Marguerite Donlon
Musik von Barry Guy
Bühnenbild: Cecile Bouchier
Kostüme: Markus Maas
Es spielen Mitglieder des Saarländischen Staatsorchesters, Musikalische Leitung: Christophe Hellmann

Der grüne Tisch
Ballett von Kurt Jooss
Musik von Fritz A. Cohen
Kostüme: Hein Heckroth
Masken und Lichtentwurf: Hermann Markard

Eine öffentliche Probe zu "Krieg und Frieden" findet statt am Samstag, dem 9. Januar 2010, um 12.00 Uhr im Ballettsaal des Staatstheaters. Der Eintritt ist frei.

Die Einführungssoiree zu "Krieg und Frieden" findet statt am Dienstag, dem 12. Januar 2010, um 19.00 Uhr, auf der Hauptbühne des Staatstheaters.

Termin:

Mi, 24.3.2010

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Uraufführung - Auftragswerk des Saarländischen Staatstheaters

Felix Krull löst sich aus seinem bankrotten Elternhaus, um sich ein glanzvolles Leben voller "Liebeslust" zu ergaunern.

John von Düffel («Buddenbrooks») nimmt sich für das Saarländische Staatstheater ein weiteres Mal eines Romans von Thomas Mann an und erarbeitet eine Dramatisierung der "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull". Mit seinem "Felix Krull" gelangen Thomas Mann die hinreißenden Memoiren eines gerissenen Kriminellen und Fantasten, der die gute Gesellschaft mit Leichtigkeit um den Finger wickelt und sich so seinen Weg nach oben bahnt.
Felix Krull löst sich aus seinem bankrotten Elternhaus im Rheingau, um mit "natürlicher Begabung für gute Form" den Reichen, Schönen und Mächtigen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen.
Auf diese Weise entzieht er sich dem Militär, verführt spielend die Pariser Damenwelt und tauscht schließlich mit dem von Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine Identität. Einem glanzvollen Leben voller "Liebeslust" scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen... Felix, der Glückliche, der Kaiser der Schwindler und Diebe.

Inszenierung: Bernada Horres
Bühnenbild: Anja Jungheinrich
Kostüme: Jessica Karge

Ort:

Staatstheater

Termine:

Di, 23.3.2010
Fr, 26.3.2010
Do, 8.4.2010
Di, 20.4.2010

Phantasma

Das neue Musical von Frank Nimsgern zeigt das Leben des imaginären Show-Stars Giorgio Phantasma, der für den Erfolg sein Glück opfert.

Saarbrücken erlebt endlich wieder eine Musical-Uraufführung von Frank Nimsgern. «Phantasma» ist eine aufregende musikalische Zeitreise durch das 20. Jahrhundert. Giorgio Phantasma, den «größten Show-Star aller Zeiten», umgibt ein schreckliches Geheimnis. Ausgehend von Jacques Offenbachs phantastischer Oper «Hoffmanns Erzählungen» erzählt dieses Musical eine moderne Parabel vom hohen Preis des Erfolgs.
Frank Nimsgern hat eine einfühlsame Musik komponiert. Effektvoll und emotionsstark benutzt er ein leidenschaftliches Crossover aus Klassik, Pop, Rock, R&B und Jazz. Schauplätze wie Paris, London, New York und Chicago vermitteln das Flair vergangener Epochen – heiße Rhythmen und Tänze begleiten den unsterblichen Show-Vampir auf seiner schmerzhaften Suche nach Erlösung. Eine berühmte TV-Starmoderatorin, ein etwas wirrer Professor, ein immer wieder auftauchendes Faktotum und aufregende Frauen... Wer löst das Rätsel von Giorgio Phantasma?

„Phantasma" wird präsentiert von schlau.com.

Mit freundlicher Unterstützung von RADIO SALÜ, der Saarländischen Landesregierung und der Karlsberg-Brauerei.

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Inszenierung: Elmar Ottenthal
Bühnenbild: Detlev Baujean
Kostüme: Angela C. Schuett
Choreografie: Jonathan Tilley

Ort:

Staatstheater

Termine:

So, 4.4.2010
So, 11.4.2010
Di, 13.4.2010
Do, 22.4.2010
Fr, 7.5.2010
Fr, 14.5.2010
So, 30.5.2010
Fr, 11.6.2010
Sa, 12.6.2010
So, 13.6.2010
Fr, 25.6.2010
Sa, 3.7.2010

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