SAARLÄNDISCHES STAATSTHEATER - Staatstheater

Spielzeit 2010/11

Turandot

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini,

Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi

Premiere: 11. September 2010

Giacomo Puccinis Puccinis letzte Oper: Die chinesische Prinzessin Turandot stellt jedem, der um ihre Hand anhält, drei Rätsel. Wer falsch rät, verliert sein Leben. Alle haben bisher versagt – bis ein einer die richtigen Antworten weiß und Turandot herausfordert.

Die chinesische Prinzessin Turandot stellt jedem, der um ihre Hand anhält, drei Rätsel. Wer die Rätsel nicht löst, verliert sein Leben. Viele haben sich schon den Rätseln unterzogen, aber niemand wusste bisher die Antworten – bis sich ein unbekannter Prinz den Fragen stellt, sie richtig beantwortet und seinerseits Turandot herausfordert: Bis Tagesanbruch müsse sie nun seinen Namen herausfinden, sonst sei sie besiegt.
Puccinis letzte Oper nach der gleichnamigen Vorlage von Carlo Gozzi (1762) konnte er selbst nicht mehr vollenden. Franco Alfano vervollständigte die Oper um das Liebesduett von Turandot und Calaf sowie das Finale. In dieser Fassung wurde »Turandot« posthum 1926 in Mailand unter der Leitung von Arturo Toscanini uraufgeführt.
Mit großen Chorszenen, exotisch gefärbten Melodien und einigen der beliebtesten Arien der Operngeschichte wie »Nessun dorma«, »Signore, ascolta« oder »In questa reggia« ist »Turandot« eine der faszinierendsten italienischen Opern des 20. Jahrhunderts.

Musikalische Leitung: Toshiyuki Kamioka
Inszenierung: Dominik Neuner
Bühnenbild: Hans Dieter Schaal
Kostüme: Marie-Luise Strandt
Choreinstudierung: Jaume Miranda

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Staatstheater

Termine:

Sa, 11.9.2010 | Premiere
Sa, 18.9.2010
Do, 23.9.2010
Di, 28.9.2010

Hamlet

Tragödie von William Shakespeare

Premiere: 17. September 2010

"Sein oder nicht sein": "Hamlet" ist Rachestück, Familientragödie und Politkrimi. In einer totalen Überwachungsgesellschaft sind Angst und Machtgier die treibenden Faktoren.

»Etwas ist faul im Staate Dänemark.« Der alte König ist tot, die Macht nun in den Händen seines Bruders Claudius, der gegen einen drohenden Angriff Norwegens mobil macht. In dieser Atmosphäre des Wandels und der Verunsicherung erscheint der Geist des toten Königs seinem Sohn Hamlet, offenbart ihm, dass er von Claudius ermordet wurde und drängt den Sohn zur Rache. Hamlet – zwar voller Hass auf den neuen König – hadert mit sich und der Welt, zaudert, zögert, schreitet nicht zur Tat. »Hamlet« ist Rachestück, Familientragödie, Politkrimi – und mehr. Ineiner totalen Überwachungsgesellschaft, in der keiner dem anderen trauen kann, sind Angst und Machtgier die treibenden Faktoren. Hamlet selbst ist der Kristallisationspunkt des Aufeinanderprallens von Metaphysikund Politik. Er ist der »angry young man« der Renaissance, einer, der verzweifelt die Frage nach der Rolle des Individuums in einer sich auflösendenWelt stellt und daran doch nur zerbrechen kann.

Inszenierung: Dagmar Schlingmann
Bühnenbild: Sabine Mader
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Alexandra Holtsch
Anleitung Puppenspiel: Sabine Schramm

Ort:

Staatstheater

Termine:

Fr, 17.9.2010 | Premiere
Di, 21.9.2010
Fr, 24.9.2010

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