Salzburger Kulturvereinigung | Aufführungen
Salzburger Straßentheater 2010:
Nestroy 'Der Zerrissene'
‘Nestroy ist deshalb so zeitlos, weil sein Pessimismus gegenüber seiner Zukunft von unserer Gegenwart bestätigt wird.’ (Klaus Gmeiner) Mit der Komödie ‘Der Zerrissene’ von Johann Nepomuk Nestroy feiert das Salzburger Straßentheater im Sommer 2010 sein 40jähriges Jubiläum. Die Premiere von ‘Der Zerrissene’ findet im Sudhaushof in Stiegls Brauwelt am Freitag, den 23. Juli um 17 Uhr statt bzw. am 24.Juli um 19 Uhr im Residenzhof der alten Residenz in der Altstadt (bei Schlechtwetter im Carabinierisaal). 38 weitere Vorstellungen gibt es bis einschließlich 14. August in Neumarkt, Oberalm, Maishofen, Zell am See, Eugendorf, Bad Gastein, St.Jakob/ Thurn, Oberndorf, Elixhausen, Siezenheim, Wals, Elsbethen, Hallwang, Altenmarkt, St. Johann, Werfen, Grödig, Seekirchen, Bergheim, Großgmain und 16mal in der Stadt Salzburg.
Regie: Klaus Gmeiner
Bühne und Ausstattung: Bernd Dieter Müller
Musik: Helmuth Gubi
Mitwirkende: Martina Ebm, Angela Schneider, Clemens Berndorff, Leo Braune, Peter Josch, Boris Popovic, Mathias Christian Rehrl, Olaf Salzer
Alle Vorstellungen finden bei freiem Eintritt mit der Bitte um freiwillige Spenden statt.
Termin- und Ortsänderungen vorbehalten.
Ort:
Region Salzburg
Dauer:
Fr, 23.7.2010 - Sa, 14.8.2010
Endstation Sehnsucht
Ort:
Schauspielhaus Salzburg
Erzabt-Klotz-Straße 22
A-5020, Salzburg
Termin:
Di, 21.9.2010, 19:30
J.Strauss & 'Der Titan'
Slowenische Philharmonie Laibach
Martin Sieghart Dirigent
JOHANN STRAUSS
Ouvertüre aus 'Die Fledermaus'
Unter Blitz und Donner, op. 324
Die Libelle - Polka Mazur, op. 204
Der Kaiserwalzer, op. 437
GUSTAV MAHLER
Symphonie Nr. 1 'Der Titan'
Seine dirigentische Karriere begann Gustav Mahler beim Kurorchester Bad Hall in Oberösterreich wo er u.a. Werke von Johann Strauß, wie sie auch in diesem Konzert erklingen werden, dirigierte. Danach wurde er an das Theater nach Laibach berufen. Bereits drei Jahre später 1884 begann er mit der Komposition seiner ersten Symphonie ‚Der Titan‘ welche 1889 zur Uraufführung gelangte.
WERKEINFÜHRUNG:
18.45 Fördererlounge, Großes Festspielhaus
Tickets € 55/49/44/39/34/30/26/24
Ort:
Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1
A-5020, Salzburg
Termin:
Mi, 22.9.2010, 19:30
Auferstehungssymphonie
Wiener Jeunesse Orchester
Linzer Jeunesse Chor (Wolfgang Mayrhofer)
Ursula Langmayr, Sopran
Christa Ratzenböck, Alt
Herbert Böck, Dirigent
GUSTAV MAHLER
Symphonie Nr. 2 c-Moll ‘Auferstehungssymphonie
Ein Blick auf den Top-Standard des Orchesternachwuchses fällt für Wien triumphal aus - an dessen Niveau kommen die international besetzten Ensembles wie das Schleswig-Holstein-Musikfestival und das European Union Youth Orchestra nur schwer heran. ‚Duftig wie deftig’, ‚geschmeidigsämige Streicher’, ‚superbe Pianissimi und temperamentvolles Schlagzeug‘, lobte der Berliner Tagesspiegel. Mit Spannung erwarten können Sie das Gastspiel des Wiener Jeunesse Orchesters mit der 2. Symphonie von Gustav Mahler. Diese entstand in den Jahren 1888 u. 1894 u. beschäftigt sich mit den Gedanken über das Leben, den Tod und die Auferstehung. Seine Schöpfung währte nicht zuletzt deshalb so lange, weil Mahler nach Niederschrift der drei ersten rein, instrumentalen Sätze Hemmungen hatte, seine Werkidee im Finale durch gesungene Worte zu verdeutlichen. Letztlich wurde der vierte Satz aber doch zu einem Lied für Altstimme auf dem Text ‚Urlicht’ aus ‚Des Knaben Wunderhorn’ und das Finale ein Hymnus auf die Unsterblichkeit der Seele.
WERKEINFÜHRUNG:
18.45 Fördererlounge, Großes Festspielhaus
Tickets € 55/49/44/39/34/30/26/24
Ort:
Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1
A-5020, Salzburg
Termine:
Do, 23.9.2010, 19:30
Fr, 24.9.2010, 19:30
Nathan der Weise
Gotthold Ephraim Lessing
Toleranz und Vernunft, die Grundpfeiler der Aufklärung, bilden bis heute die wichtigsten Säulen des menschlichen Zusammenlebens – und doch werden gerade diese Maximen zumeist schmerzlich vermisst. Im ausgehenden 18. Jahrhundert schrieb Gotthold Ephraim Lessing „Nathan der Weise“, in dessen Zentrum die berühmte Ringparabel steht. Sie gilt bis heute als ein Schlüsseltext der Aufklärung und bringt das humanistische Denken Lessings auf den Punkt. Sie ist die Antwort des Juden Nathan auf die Frage, welcher Glaube ihm am meisten einleuchte. Doch wertet Nathan nicht zwischen Judentum, Christentum und Islam, sondern stellt sie vielmehr gleichberechtigt nebeneinander und setzt damit ein leuchtendes Beispiel gegenseitiger Akzeptanz. Der Konflikt entzündet sich dennoch: Nathan hat ein elternloses Christenmädchen aufgenommen, dem er zwar die christliche Abstammung verschwiegen, das er jedoch keineswegs im eigenen Glauben als vielmehr nach den Gesetzen der Vernunft erzogen hat. Nachdem sie von einem jungen Tempelherrn aus den Flammen eines brennenden Hauses errettet
wird, verlieben sich die beiden. Eine Ehe zwischen Jüdin und Christ ist einfach nicht denkbar, doch die Gesellschafterin des Mädchens gibt das Geheimnis preis: Recha ist eine Christin. Es entspinnt sich ein Gewirr aus Nachforschungen, Vermutungen und Verleumdungen, bis sich der christliche Retter und die ‚jüdische’ Gerettete zuletzt als leibliche Geschwister entpuppen – die zudem im herrschenden Sultan ihren Onkel finden. Der brennenden Aktualität des aus rührenden, ernsten und komischen Elementen bestehenden Familiendramas widmet sich Tim Kramer, Schauspieldirektor in St. Gallen, der in Österreich und der Schweiz schon zahlreiche Inszenierungen auf die Bühne gebracht hat.
Tim Kramer, Inszenierung
Gernot Sommerfeld, Bühnenbild
Natascha Maraval, Kostüme
Ort:
Salzburger Landestheater
Schwarzstraße 22
A-5020, Salzburg
Termine:
Do, 23.9.2010
Do, 30.9.2010
Di, 5.10.2010
Fr, 8.10.2010
Mi, 13.10.2010
Salzburger Kulturvereinigung
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Waagplatz 1a
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