SALZBURGER FESTSPIELE 2012

Fr, 20.7.2012 - So, 2.9.2012

OPER

Wolfgang A. Mozart "Die Zauberflöte"

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen KV 620
Text von Emanuel Schikaneder (1751–1812)

Neuinszenierung
In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Mozarts wohl bekannteste Oper, Die Zauberflöte, die der Komponist mit seinem kongenialen Partner Emanuel Schikaneder 1791 schuf, eröffnet den Reigen an Opern-Neuinszenierungen der Salzburger Festspiele 2012 – und somit die Intendanz von Alexander Pereira, der Nikolaus Harnoncourt dafür gewinnen konnte, die Mozart-Produktion auf historischen Instrumenten zu erarbeiten. „Es ist nicht nur für Salzburg, sondern auch für Nikolaus Harnoncourt das erste Mal, dass er mit der ganzen Erfahrung eines Lebens dieses Werk in dieser Klangwelt mit dem Concentus Musicus Wien zu Gehör bringen wird, und ich bin ihm für dieses Geschenk unendlich dankbar“, freut sich Pereira. Gezeigt wird die Neuproduktion in der Felsenreitschule, womit Die Zauberflöte an den magischen wie traditionellen Ort zurückkehrt, in dem das Werk lange beheimatet war.
Für die Inszenierung zeichnet Jens-Daniel Herzog gemeinsam mit seinem langjährigen Bühnenbildpartner Mathis Neidhardt verantwortlich. „In der Zauberflöte stehen sich zwei Welten gegenüber, die einander zugleich bedingen. Die eine: die Welt des Lichts und der Rationalität – die andere: die der Nacht, die Welt der Gefühle, der Phantasie, des Traums. Beide verkörpern Prinzipien, die in der menschlichen Evolutionsgeschichte in stetem Streit liegen, und noch ist nicht ausgemacht, ob es zu einem harmonischen Ausgleich kommen wird oder ob das eine Prinzip über das andere, selbst zum Preis des eigenen Untergangs, siegen wird. Von diesem Kampf erzählt die Oper und von zwei Paaren, die zwischen die Fronten dieser zwei Prinzipien geraten, sich bewähren müssen und ihren ganz eigenen Weg zu finden haben“, erläutert der Regisseur.

Nikolaus Harnoncourt, Musikalische Leitung
Jens-Daniel Herzog, Regie
Mathis Neidhardt, Ausstattung
Stefan Bolliger, Licht
Ronny Dietrich, Dramaturgie
Ramses Sigl, Choreografie
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Georg Zeppenfeld, Sarastro
Bernard Richter, Tamino
Mandy Fredrich, Königin der Nacht
Julia Kleiter, Pamina, ihre Tochter
Sandra Trattnigg, Erste Dame
Anja Schlosser, Zweite Dame
Wiebke Lehmkuhl, Dritte Dame
Tölzer Knaben, Drei Knaben
Markus Werba, Papageno
Elisabeth Schwarz, Ein altes Weib (Papagena)
Rudolf Schasching, Monostatos, ein Mohr
Martin Gantner, Sprecher/Zweiter Priester
Andreas Hörl, Zweiter geharnischter Mann
Concentus Musicus Wien
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Ort:

Felsenreitschule
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Fr, 27.7.2012, 19:00 | Tickets online |
Mo, 30.7.2012, 15:00 | Tickets online |
Do, 2.8.2012, 18:30 | Tickets online |
Sa, 4.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Mo, 6.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Sa, 11.8.2012, 18:30 | Tickets online |
Mo, 13.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Fr, 17.8.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 19.8.2012, 19:30 | Tickets online |

Peter von Winter "Das Labyrinth"
oder "Der Kampf mit den Elementen"

Der zweyte Theil der Zauberflöte
Eine große heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder (1751–1812)

Neuinszenierung
In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

2012 jährt sich der Todestag von Emanuel Schikaneder, gewiss einer der originellsten und einflussreichsten Theatermacher seiner Generation, zum 200. Mal. Ohne ihn wären wir um ein Meisterwerk ärmer, das bekanntlich u.a. Goethe mit einer Fortsetzung versehen wollte. Weniger bekannt ist, dass Schikaneder selbst einen zweiten Teil der Zauberflöte unter dem Titel Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen schrieb. Dieses im Unterschied zu Goethe auch vollendete Werk gab Schikaneder dem damals in Wien gefeierten bayerischen Komponisten Peter von Winter zur Komposition. Und wer außer Schikaneder konnte schließlich wissen, wie es weitergeht mit den Protagonisten der Zauberflöte? – Die Königin der Nacht versucht weiterhin – im Verein mit Monostatos –, ihre Tochter zurückzuholen, Papageno findet seine Familie wieder, und Sarastro fährt schweres Geschütz auf, um seinen Willen durchzusetzen.

Regisseurin Alexandra Liedtke und Bühnenbildner Raimund Voigt zeigen die seinerzeit ungeheuer erfolgreiche Oper nicht in einem konventionellen Theaterraum, sondern in Anknüpfung an die Tradition als Volkstheater im Residenzhof – Ivor Bolton dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. „Mit der genauen Kenntnis des Publikums von der Zauberflöte und den Erwartungshaltungen umzugehen, halte ich für unbedingt notwendig. Mich reizt am Labyrinth die Fortführung der Geschichte, die Ausarbeitung der Figuren und die daraus entstehende Ambivalenz. Während die Protagonisten in Mozarts Zauberflöte noch einem einfachen, sehr strukturierten Wertesystem zugeordnet werden können, beginnt sich diese Eindeutigkeit in Schikaneders Fortsetzung aufzulösen. Das ,Gute‘, für das Sarastro, Tamino und Pamina stehen, muss sich nicht nur gegen das ,Böse‘ durchsetzen, sondern es wird an sich infrage gestellt. … Obwohl ich in den Figuren viele, auch uns nur allzu bekannte Eigenschaften sehe, werde ich Das Labyrinth so wie Schikaneders Libretto als ein großes Märchen erzählen, in dem das Beispielhafte und Spielerische im Vordergrund stehen“, erläutert die Regisseurin.

Ivor Bolton, Musikalische Leitung
Alexandra Liedtke, Regie
Raimund Orfeo Voigt, Bühne
Susanne Bisovsky, Elisabeth Binder-Neururer, Kostüme
Christian Arseni, Dramaturgie
Peter Bandl, Licht
Ismael Ivo, Choreografie
Alois Glaßner, Choreinstudierung

Christof Fischesser, Sarastro
Julia Novikova, Königin der Nacht
Malin Hartelius, Pamina, ihre Tochter
Michael Schade, Tamino
Thomas Tatzl, Papageno
Regula Mühlemann, Papagena
Anton Scharinger, Alter Papageno
Ute Gfrerer, Alte Papagena
Nina Bernsteiner, Erste Dame der Königin (Venus)
Christina Daletska, Zweite Dame der Königin (Amor)
Monica Bohinec, Dritte Dame der Königin (Page)
Klaus Kuttler, Monostatos, ein Mohr
Clemens Unterreiner, Tipheus, König zu Paphos
Mitglied des Young Singers Project, Sithos, sein Freund
Mitglieder des Salzburger Festspiele Kinderchores, Drei Genien
Mozarteumorchester Salzburg
Salzburger Bachchor

Ort:

Residenzhof

Termine:

Fr, 3.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Do, 9.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Di, 14.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Do, 16.8.2012, 20:00 | Tickets online |
Di, 21.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Fr, 24.8.2012, 20:00 | Tickets online |
So, 26.8.2012, 20:00 | Tickets online |

Richard Strauss "Ariadne auf Naxos "

Oper in einem Aufzuge op. 60
Text von Hugo von Hofmannsthal (1874–1929)

Neuinszenierung
In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Zu spielen nach dem Bürger als Edelmann des Molière in der Bearbeitung von Hugo von Hofmannsthal
Fassung für die Salzburger Festspiele 2012 von Sven-Eric Bechtolf

Die erste Opernpremiere der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen 2012 – und zwar unter dem Dirigat von Riccardo Chailly – zeigt ein bekanntes Werk in ungewohntem Gewand: Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos gelangte vor hundert Jahren in der Urfassung zur ersten Aufführung. Die Salzburger Festspiele feiern dieses Jubiläum zugleich als Hommage an die drei Gründerväter, widmeten Strauss und Hofmannsthal diese Oper doch Max Reinhardt.
Ariadne auf Naxos war das dritte Gemeinschaftswerk von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal und entstand unmittelbar nach dem großen Erfolg des Rosenkavaliers. Ursprünglich als „Divertissement mit kleinem Kammerorchester“ geplant, wuchs sich das Projekt zu einem Großvorhaben aus, das Oper, Schauspiel und Ballett kombinierte – und bei der Uraufführung 1912 durchfiel. Die Salzburger Festspiele verpflichten sich nun „dem immer noch wunderbaren Traum ihrer Schöpfer: die unterschiedlichsten Formen des Theaters, Ballett, Schauspiel, Musik und Gesang, zusammenzuführen.“ Sven-Eric Bechtolf führt bei dieser unkonventionellen Produktion Regie und hat Molières Schauspiel Der Bürger als Edelmann, das der Oper damals vorausging, nicht nur adaptiert, sondern auch die nachkomponierten Ballettmusiken wieder eingefügt. „Hundert Jahre sind vergangen, seit Hofmannsthal begann, mit dem rabiat praktischen und dramaturgisch hochbegabten Strauss an dem Stoff zu arbeiten, hundert Jahre seit der desaströsen Uraufführung der Ariadne auf Naxos. Wir nehmen dieses ,Jubiläum‘ zum Anlass, uns noch einmal mit der Urfassung zu beschäftigen. Wo anders wäre dies sinnvoller als in Salzburg“ (Sven-Eric Bechtolf).

Riccardo Chailly, Musikalische Leitung
Sven-Eric Bechtolf, Regie
Rolf Glittenberg, Marianne Glittenberg, Ausstattung
Heinz Spoerli, Choreografie
Ronny Dietrich, Dramaturgie
Jürgen Hoffmann, Licht

Emily Magee, Primadonna/Ariadne
Elena Moșuc, Zerbinetta
Eva Liebau, Najade/Eine Schäferin
Marie-Claude Chappuis, Dryade/Ein Schäfer
Eleonora Buratto, Echo/Eine Sängerin
Jonas Kaufmann, Tenor/Bacchus (29.7., 31.7., 3.8., 5.8., 8.8.)
Roberto Saccà, Tenor/Bacchus (10.8. und 15.8.)
Gabriel Bermúdez, Harlekin
Michael Laurenz, Scaramuccio
Tobias Kehrer, Truffaldin
Martin Mitterrutzner, Brighella
Peter Matić, Der Haushofmeister
Cornelius Obonya, M. Jourdain
Thomas Frank, Der Komponist
Michael Rotschopf, Hofmannsthal
Regina Fritsch, Ottonie/Dorine
Stefanie Dvorak, Nicolina
Wiener Philharmoniker

Koproduktion mit der Wiener Staatsoper

Ort:

Haus für Mozart
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

So, 29.7.2012, 19:30 | Tickets online |
Di, 31.7.2012, 19:00 | Tickets online |
Fr, 3.8.2012, 19:00 | Tickets online |
So, 5.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Mi, 8.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Fr, 10.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Mi, 15.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Bernd Alois Zimmermann "Die Soldaten"

Oper in vier Akten
Nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792)

Neuinszenierung
In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Eine große Herausforderung für alle Beteiligten bedeutet die Neuproduktion von Bernd Alois Zimmermanns Soldaten in der Regie von Alvis Hermanis und unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher. Dieses zu Recht als „Jahrhundert-Oper“ bezeichnete Werk vertritt im ersten Jahr der Intendanz von Alexander Pereira die Uraufführungsposition – in den kommenden Jahren wird je ein Musiktheaterwerk zur Uraufführung gelangen.

Im März 1958 erteilte die Stadt Köln Bernd Alois Zimmermann einen Kompositionsauftrag für die Oper Die Soldaten – basierend auf der gleichnamigen „Komödie“ von Jakob Michael Reinhold Lenz –, die zu einem Schlüsselwerk der modernen Musikgeschichte wurde. Die einzige vollendete Oper des deutschen Komponisten sollte im Jahre 1960 während des Weltmusikfestes stattfinden, doch die anspruchsvolle Partitur und wohl auch dispositionelle Schwierigkeiten der Kölner Oper verhinderten den Probenbeginn. Von nun an kämpfte Zimmermann gegen das Stigma der Unaufführbarkeit seines Musiktheaterwerkes. 1963 wurden schließlich einige Szenen konzertant aufgeführt, und am 15. Februar 1965 gelangten Die Soldaten in Köln endlich zur Uraufführung. Ein großer Erfolg. Die Zuschauer und die Kritiker erkannten das Neue, Zukunftsweisende dieser Oper, die die meisten der modernen musiktheatralischen Mittel vorwegnimmt. „Die Geschichte spielt im französischen Flandern. In Lille und Armentiers. Zeit: gestern, heute und morgen. So steht es in der Partitur. Unweigerlich stolpert man darüber. Gestern, heute und morgen. Also an jedem beliebigen Tag. Sich ewig wiederholend. Unabhängig vom geschichtlichen Umfeld. Wie kann das sein? Bernd Alois Zimmermann glaubte an eine Kugelgestalt der Zeit. Dass alles, was je geschah und noch geschehen wird, gleichzeitig nebeneinander besteht. Jetzt und für immer. Allein unserer Wahrnehmung kommt es so vor, als würden sich die Dinge nacheinander ereignen“, erzählt der Dirigent Ingo Metzmacher in seiner Publikation Vorhang auf! über das Meisterwerk von Zimmermann, das er in Salzburg nun erstmals dirigieren wird.

Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung
Alvis Hermanis, Regie und Bühne
Eva Dessecker, Kostüme
Gleb Filshtinsky, Licht
Götz Leineweber, Dramaturgie

Alfred Muff, Wesener, ein Galanteriehändler in Lille
Laura Aikin, Marie, seine Tochter
Tanja Ariane Baumgartner, Charlotte, seine Tochter
Cornelia Kallisch, Weseners alte Mutter
Tomasz Konieczny, Stolzius, Tuchhändler in Armentières
Stefanie Kaluza, Stolzius’ Mutter
Reinhard Mayr, Obrist, Graf von Spannheim
Daniel Brenna, Desportes, ein Edelmann aus dem französischen Hennegau
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Pirzel, ein Hauptmann
Boaz Daniel, Eisenhardt, ein Feldprediger
Matjaž Robavs, Haudy, Hauptmann
Morgan Moody, Mary, Hauptmann
Mitglieder des YSP, Drei junge Offiziere
Gabriela Beňačková, Die Gräfin de la Roche
Matthias Klink, Der junge Graf, ihr Sohn
Beate Vollack, Andalusierin, Bedienerin
Wiener Philharmoniker

Koproduktion mit dem Teatro alla Scala, Mailand

Ort:

Felsenreitschule
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Mo, 20.8.2012, 18:00 | Tickets online |
Mi, 22.8.2012, 20:30 | Tickets online |
Fr, 24.8.2012, 19:00 | Tickets online |
So, 26.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Di, 28.8.2012, 20:30 | Tickets online |

Giacomo Puccini "La bohème"

Oper in vier Akten
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman Scènes de la vie de bohème von Henri Murger (1822–1861)

Neuinszenierung
In italienischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Eine der weltweit meistgespielten Opern, Giacomo Puccinis La bohème, wird 2012 zum ersten Mal eine glanzvolle Premiere – schon aufgrund der Starbesetzung unter Daniele Gatti – bei den Salzburger Festspiele erleben. „Mit der zweiten Opernpremiere der Wiener Philharmoniker möchte ich gewissermaßen einen Bannfluch brechen, der aus mir unverständlichen Gründen von den Salzburger Festspielen seit jeher über Giacomo Puccini verhängt ist. Seit der Gründung dieses Festivals gelangte außer einer Tosca- und einer Turandot-Produktion keines seiner Werke hier auf die Bühne“, erläutert Intendant Alexander Pereira.

Puccini und seine Librettisten setzten den Stoff von Henri Murger, der dem Leben der Pariser Künstler-Bohème im Fortsetzungsroman Scènes de la vie de bohème in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt hatte, musikalisch und dramaturgisch um. Doch: Eine Handlung im strengen Sinne existiert kaum. Wie im Film huschen Szenen, Bilder und Impressionen am Zuschauer vorbei. Schlaglichtartige Momentaufnahmen zeigen den Freundschaftsbund von vier jungen Individualisten in der Großstadt Paris: den schreibenden Rodolfo, den philosophierenden Colline, den malenden Marcello und den der Musik zugewandten Schaunard. In diese Künstleridylle führt Rodolfo die fragile Mimì, die allerdings nicht für das Leben der Bohemiens gemacht zu sein scheint …

Für den italienischen Regisseur Damiano Michieletto geht es in erster Linie darum, eine zeitgemäße Form für die Geschichte zu finden und das Lebensgefühl junger Menschen von heute einzufangen, die für ihre Leidenschaften einstehen, ihren Visionen nachgehen und es wagen, nach neuen Wegen in der Kunst zu suchen – mögen sie darin auch grandios scheitern.

Daniele Gatti, Musikalische Leitung
Damiano Michieletto, Regie
Paolo Fantin, Bühne
Carla Teti, Kostüme
Martin Gebhardt, Licht
Kathrin Brunner, Dramaturgie
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Piotr Beczala, Rodolfo, ein Dichter
Anna Netrebko, Mimì
Massimo Cavalletti, Marcello, ein Maler
Nino Machaidze, Musetta
Alessio Arduini, Schaunard, ein Musiker
Carlo Colombara, Colline, ein Philosoph
Davide Fersini, Benoît, Hausherr
N.N., Alcindoro, Staatsrat
Mitglied des Young Singers Project, Parpignol
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Salzburger Festspiele Kinderchor

Koproduktion mit dem Shanghai Grand Theatre

Ort:

Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Mi, 1.8.2012, 19:30 | Tickets online |
Sa, 4.8.2012, 20:00 | Tickets online |
Di, 7.8.2012, 20:00 | Tickets online |
Fr, 10.8.2012, 19:30 | Tickets online |
Mo, 13.8.2012, 20:00 | Tickets online |
Mi, 15.8.2012, 17:00 | Tickets online |
Sa, 18.8.2012, 19:30 | Tickets online |

Georges Bizet "Carmen"

Oper in drei Akten und vier Bildern
Text von Henri Meilhac (1831–1897) und Ludovic Halévy (1834–1809) nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée (1803–1870)

Neuinszenierung
In französischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Carmen – bei der Neueinstudierung von den Osterfestspielen leitet Sir Simon Rattle die Wiener Philharmoniker – ist eine der meistgespielten Opern der Welt. Diente dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Prosper Merimées Novelle als Basis, so wurde die Oper ihrerseits zum Vorbild zahlreicher Adaptionen, vom Tanztheater bis zum Film.
Für Aletta Collins, die Carmen für die Osterfestspiele Salzburg 2012 inszeniert, stellt diese Popularität eine besondere Herausforderung dar. „Die Menschen lieben diese Oper. Jedermann kennt sie, jedermann sind die Melodien vertraut. Man muss sehr darauf achten, Carmen nicht als Aneinanderreihung einzelner Nummern auf die Bühne zu bringen oder die Geschichte sich selbst zu überlassen. Dadurch würde man Gefahr laufen, diese aus den Augen zu verlieren. Es gilt, einen frischen Zugang zu dieser Geschichte zu finden und das Drama herauszuarbeiten, das mit dieser wundervollen Musik erzählt wird.“ Und es gilt die Geschichte Carmens (Magdalena Kožená) und ihrer Liebe zu Don José (Jonas Kaufmann), dessen sie später überdrüssig wird und der sie zuletzt ermordet, weil sie in dem Torero Escamillo eine neue Liebe findet, frisch und schlüssig zu erzählen.
Dabei verzichtet die Regisseurin auf jede vordergründige Aktualisierung, verlegt die Handlung allerdings in die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, weil ihr die gesellschaftliche Dynamik dieser Epoche nützlich erscheint, um den Kern des Dramas herauszuarbeiten. „Für Carmens Selbstverständnis ist es wichtig, ,Zigeunerin‘, also eine Außenseiterin, zu sein. Der Bürgerkrieg bewirkt, dass alte Ordnungen zerstört werden und neue erst aufgebaut werden müssen, wodurch Freiräume entstehen, die von Außenseitern wie Carmen für ihre Zwecke genützt werden.“ (Aletta Collins)

Sir Simon Rattle, Musikalische Leitung
Aletta Collins, Regie und Choreografie
Miriam Buether, Bühne
Gabrielle Dalton, Kostüme
Peter Blaha, Dramaturgie
Andreas Fuchs, Licht
Simon Halsey, Choreinstudierung

Magdalena Kožená, Carmen, Zigeunerin
Jonas Kaufmann, Don José, Brigadier
Kostas Smoriginas, Escamillo, Stierkämpfer
Genia Kühmeier, Micaëla, Bauernmädchen
Christian van Horn, Zuniga, Leutnant
Andrè Schuen, Moralès, Sergeant
Christina Landshamer, Frasquita, Zigeunerin
Rachel Frenkel, Mercédès, Zigeunerin
Simone Del Savio, Le Dancaïre, Schmuggler
Jean-Paul Fouchécourt, Le Remendado, Schmuggler
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Salzburger Festspiele Kinderchor

Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg und dem Teatro Real, Madrid

Ort:

Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Di, 14.8.2012, 19:00 | Tickets online |
Fr, 17.8.2012, 20:00 | Tickets online |
So, 19.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Sa, 25.8.2012, 19:30 | Tickets online |

Georg Friedrich Händel "Giulio Cesare
in Egitto"

Oper in drei Akten HWV 17
Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729) nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani zur Oper Giulio Cesare in Egitto von Antonio Sartorio

Neuinszenierung
In italienischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Als letzte Oper dieses Sommers gelangt die für die Pfingstfestspiele 2012 von Moshe Leiser und Patrice Caurier neu inszenierte Händel-Oper Giulio Cesare auf die Bühne, und wir haben das Vergnügen, Cecilia Bartoli auch im Sommer bei uns in Salzburg zu erleben. An ihrer Seite singen mit Andreas Scholl und Philippe Jaroussky die derzeit besten Countertenöre, und die wunderbare Anne Sofie von Otter ist als Cornelia zu hören. Giovanni Antonini dirigiert seinen Giardino Armonico.

Die Begegnung zwischen Giulio Cesare und Cleopatra im Jahre 48 vor Christus ist eine der schillerndsten Liebesromanzen der Geschichte, in der sich kriegerische Staatsaktionen, erotische Verstrickungen, Intrigen, abenteuerliche Begebenheiten und exotisches Kolorit vereinen. Mit einem für ihn außergewöhnlich aufwändigen Instrumentarium, das zu Beginn und am Ende sogar mit vier Hörnern aufwartet, lotet Händel in der für ihn so typischen Weise seine Figuren in allen Facetten aus, und die Zeitgenossen waren sich einig darin, dass er eine Oper geschaffen hatte, die „Schönheit aller Art im Überfluss bietet“. Im Fokus der historisch belegten Auseinandersetzung zwischen Cesare und Pompeo stehen dabei die Verführungskünste der Schwester des ägyptischen Königs, Cleopatra, die das Herz des siegreichen Herrschers erobert. In acht großen Da-capo-Arien vergegenwärtigt sie das ganze Spektrum menschlicher Affekte, von leichtfertiger Koketterie bis hin zu leidenschaftlicher, von tiefsten Emotionen getragener Liebe. Einen Höhepunkt ihres raffinierten Intrigenspiels um die Vorherrschaft am Nil stellt die Verführungsszene zu Beginn des zweiten Aktes dar: Cleopatra, in gleichsam ironischer Verfremdung als „Tugend“ verkleidet und mit den neun Musen auf dem Parnass sitzend, überrascht und überwältigt die Sinne des großen Feldherrn mit einer Szene voller Sinnlichkeit und Anmut zugleich.

Giovanni Antonini, Musikalische Leitung
Moshe Leiser, Patrice Caurier, Inszenierung
Christian Fenouillat, Bühne
Agostino Cavalca, Kostüme
Christophe Forey, Licht
Konrad Kuhn, Dramaturgie
Beate Vollack, Choreografie

Andreas Scholl, Giulio Cesare, römischer Imperator
Cecilia Bartoli, Cleopatra, Königin von Ägypten
Anne Sofie von Otter, Cornelia, Pompeos Witwe
Philippe Jaroussky, Sesto, Pompeos und Cornelias Sohn
Christophe Dumaux, Tolomeo, König von Ägypten, Cleopatras Bruder
Jochen Kowalski, Nireno, Kammerdiener
Ruben Drole, Achilla, General, Tolomeos Berater
Peter Kálmán, Curio, römischer Tribun
Il Giardino Armonico

Ort:

Haus für Mozart
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Do, 23.8.2012, 18:30 | Tickets online |
Sa, 25.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Mo, 27.8.2012, 18:30 | Tickets online |
Mi, 29.8.2012, 18:30 | Tickets online |
Fr, 31.8.2012, 18:30 | Tickets online |

Georg Friedrich Händel "Tamerlano "

Oper in drei Akten, HWV 18
Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729)

Konzertante Aufführung
In italienischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Mit Händels Meisterwerk Tamerlano präsentieren wir Ihnen eine zweite Barockoper. Es ist uns gelungen, Plácido Domingo für die Partie des Bajazet zu gewinnen. Erstmals wird er dafür mit einem Originalklangensemble zu hören sein: den Musiciens du Louvre, geleitet von Marc Minkowski. Die Titelpartie übernimmt einer der bedeutendsten Countertenöre der Welt, Bejun Mehta.

Nach dem Erfolg von Giulio Cesare lagen die Erwartungen des Londoner Publikums hoch: Mit seiner nächsten Oper, Tamerlano, erntete Händel im Oktober 1724 weniger Beifall, heute allerdings zählt sie zu seinen bedeutendsten. Weit in den Osten führte das Sujet diesmal: zum mongolischen Eroberer Tamerlano, dessen historisches Vorbild Timur ein ebenso riesiges wie kurzlebiges Reich in Zentralasien geschaffen hatte; 1402 bereitete er dem osmanischen Heer unter Sultan Bayezid I. bei Ankara eine vernichtende Niederlage. Seiner Skrupellosigkeit und Brutalität wegen berüchtigt, übte Timur im Westen schon früh eine schaurige Faszination aus, wobei man ihn durchaus unterschiedlich bewertete.
In Händels Oper geht der Machtkampf zwischen dem „Tartaren“ und dem Sultan, ­seinem Gefangenen, auf privater Ebene weiter. Tamerlano begehrt Bajazets Tochter Asteria, in Liebesdingen aber scheitert der militärische Held – er mag schmeicheln, toben, drohen und demütigen, so viel er will. Dem unbeherrschten Tyrannen wird mit Bajazet die interessanteste Figur der Oper gegenübergestellt: ein Mann, der seine schmachvolle Lage mit Haltung, Stolz und Verachtung erträgt. Händel schrieb die Rolle für Francesco Borosini und bescherte den Londonern damit nicht nur erstmals einen Tenor in einer Hauptrolle, sondern auch eine der ungewöhnlichsten und erschütterndsten Szenen seines Opernschaffens: Bajazet begeht Selbstmord, erzwingt sich so noch im Untergang die Autonomie des Handelns und triumphiert über Tamerlano, den er mit seinen letzten Worten verflucht. Die großangelegte, differenziert ausgestaltete Sterbeszene ist der Höhepunkt der Oper, das tragische Ende, auf das von Beginn an alles hinauszulaufen scheint.

Marc Minkowski, Musikalische Leitung

Bejun Mehta, Tamerlano
Plácido Domingo, Bajazet
Julia Lezhneva, Asteria
Franco Fagioli, Andronico
Marianne Crebassa, Irene
Michael Volle, Leone
Les Musiciens du Louvre | Grenoble

Ort:

Großes Festspielhaus
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Do, 9.8.2012, 19:30 | Tickets online |
So, 12.8.2012, 20:30 | Tickets online |

Wolfgang A. Mozart "Il re pastore"

Serenata in zwei Akten KV 208
Text von Pietro Metastasio (1698–1782)

Konzertante Aufführung
In italienischer Sprache
mit deutschen und englischen Übertiteln

Mit Il re pastore steht eine der weniger bekannten Mozart-Opern auf dem Programm, die aber wie jedes Werk Mozarts unsere Bewunderung verdient. William Christie wird sie mit dem Orchestra La Scintilla der Oper Zürich zur Auf­führung bringen, wo sie im Sommer 2011 gezeigt wurde. Nicht zuletzt die herausragende Gestaltung der Partie Alexanders des Großen durch Rolando Villazón hat uns zur Überzeugung gebracht, Ihnen dieses Kleinod nicht vorenthalten zu wollen.

An Selbstbewusstsein mangelte es dem 19-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart nicht. Als er 1775 den Auftrag erhielt, für den Besuch des Erzherzogs Maximilian Franz in Salzburg eine Oper zu komponieren, vertonte er ein Libretto von Pietro Metastasio, das vor ihm schon die berühmtesten Komponisten der Epoche in Musik gesetzt hatten. Was dann am 23. April 1775 in der Fürsterzbischöflichen Residenz zu Salzburg erklang, musste jedoch den Vergleich mit Christoph Willibald Gluck, Johann Adolf Hasse, Baldassare Galuppi oder Niccolò Jommelli nicht scheuen.
Das Libretto von Pietro Metastasio basiert auf einer historischen Begebenheit: Auf seinem Feldzug gegen den Perserkönig Dareios III. eroberte Alexander der Große im Jahr 332 v. Chr. auch das Stadtkönigtum Sidon und ernannte den unerkannt lebenden Angehörigen eines alten einheimischen Fürstengeschlechts zum neuen König. Bei Metastasio brechen diese überlieferten Ereignisse über eine abgeschiedene Hirtenidylle herein, die so plötzlich zum Schauplatz des Weltgeschehens wird. Der von seiner Herkunft nichts ahnende Hirte Aminta ersehnt gemeinsam mit seiner aus einem edlen Geschlecht stammenden Geliebten Elisa die Erfüllung ihres Liebesglücks. Durch das Eingreifen Alexanders gerät die Verbindung jedoch in eine bedrohliche Schieflage …

William Christie, Musikalische Leitung

Rolando Villazón, Alessandro
Martina Janková, Aminta
Eva Mei, Elisa
Sandra Trattnigg, Tamiri
Benjamin Bernheim, Agenore
Orchestra La Scintilla der Oper Zürich

Ort:

Haus für Mozart
Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg

Termine:

Mo, 30.7.2012, 20:00 | Tickets online |
Mi, 1.8.2012, 20:00 | Tickets online |

Wolfgang A. Mozart "Zauberflöte für Kinder"

Zu Hilfe! Zu Hilfe!
Prinz Tamino hat sich in einem Wald verirrt. Eine Schlange verfolgt ihn. Tamino hat schreckliche Angst und fällt in Ohnmacht. Die Dame der Königin der Nacht tötet die Schlange und rettet Tamino das Leben. Als dieser den Vogelfänger Papageno sieht, ist er sich nicht sicher, ob er es mit einem Menschen oder mit einem Vogel zu tun hat. Papageno blufft mit seiner riesigen Kraft und behauptet, er habe die Schlange erwürgt. Die Dame der Königin ertappt ihn bei der Lüge: Statt Süßigkeiten bekommt er heute für seine Vögel nur Wasser, einen Stein und außerdem ein Schloss vor seinen Mund. Die Dame zeigt Tamino ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, die von Sarastro entführt worden ist. Wenn Pamina dem Prinzen gefällt, soll er mit ihr glücklich werden. Tamino verliebt sich sofort in Paminas Bild.

Zauberflöte und Glockenspiel
Da erscheint die Königin der Nacht selbst. Sie verspricht Tamino, dass ihre Tochter ihm gehören soll, wenn es ihm gelingt, sie zu befreien. Als die Königin verschwunden ist, weiß Tamino nicht, ob er geträumt hat. Papageno steht noch immer neben ihm und jammert, weil er nicht mehr reden kann. Die Dame der Königin nimmt ihm das Schloss ab, doch soll es ihm für immer eine Warnung sein, nie mehr zu lügen. Sie schenkt Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel gegen alle Gefahren auf ihrer gemeinsamen Abenteuerreise.

Ein verzauberter Monostatos
Unterwegs hat Papageno den Prinzen verloren und steht nun allein vor Sarastros Palast. Pamina wird von einem ekligen Kerl namens Monostatos bewacht, der sie ständig plagt. Papageno überwindet seine Angst vor Monostatos und wagt sich mutig zu Pamina vor. Nachdem er sie und ihr Bild miteinander verglichen hat, ist er sicher, dass sie die Tochter der Königin der Nacht ist. Er erzählt Pamina von Tamino, der sich in sie verliebt habe und sie befreien wolle. Pamina warnt Papageno vor dem mächtigen Sarastro. Die beiden beschließen zu fliehen und Tamino zu suchen. Unverhofft werden sie von Monostatos überrascht, der den Befehl gibt, sie gefangen zu nehmen. Da lässt Papageno seine Glöckchen erklingen, und tatsächlich: sie verzaubern Monostatos.

Schwierige Prüfungen
In der Nähe von Sarastros Palast wird Tamino von wilden Tieren bedroht, doch seine Flöte kann sie besänftigen. Aber Monostatos entkommen kann Tamino nicht. Der bringt ihn in den Palast von Sarastro, wo er das erste Mal Pamina sieht. Plötzlich steht Sarastro da. Er lässt Monostatos bestrafen und Tamino und Papageno in seinen Tempel führen, wo sie, um ihr Glück zu finden, allerhand Prüfungen bestehen müssen: Als erstes wird ihnen ein Redeverbot auferlegt. Das ist natürlich gar nichts für Papageno, der weiter ungeniert drauflosplappert. Er freut sich zwar, dass Tamino seine Pamina bekommen soll, hätte aber selber auch gerne eine Freundin. Als er seinen Durst beklagt, bringt ihm ein hässliches altes Weib Wasser. Sie behauptet, 18 Jahre alt und seine Liebste zu sein. Plötzlich verwandelt sich das Wasser in Wein. Doch Papagenos sehnlichster Wunsch nach einer Freundin wird immer noch nicht erfüllt. Die Alte droht ihm, wenn er sie nicht heirate, müsse er sein Leben lang allein bleiben. So schwört er widerwillig, sie zur Frau zu nehmen.

Die schöne Papagena
Für Tamino ist inzwischen die zweite Prüfung gekommen, zu der er diesmal Pamina mitnehmen darf: Sie müssen durch Feuer und Wasser gehen und bestehen diese Mutprobe mithilfe der Zauberflöte. Papageno ist ganz verzweifelt, weil er eine zu ihm passende Papagena noch immer nicht gefunden hat. Traurig will er sich an einem Baum aufhängen. Doch er wird zurückgehalten. Man gibt ihm den Rat, sein Glockenspiel zu Hilfe zu nehmen; es wird ihm eine Papagena nach seinem Wunsch herbeizaubern. Und tatsächlich steht vor Papageno ein wunderschönes Mädchen, in das sich die hässliche Alte verwandelt hat. Die beiden sind überglücklich und beschließen, viele kleine Papagenas und Papagenos als Kinder zu haben.

Elisabeth Fuchs, Dirigent
Ulrich Peter, Textfassung und Regie
Luigi Perego, Bühne und Kostüme
Jürgen Hoffmann, Licht
Alexander Krampe, Musikalische Bearbeitung und Arrangement

Ensemble der Philharmonie Salzburg
Es singen Solisten des Young Singers Project

Eine Produktion des Opernhauses Zürich

Ort:

Große Universitätsaula
Max-Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg

Termine:

Sa, 28.7.2012, 11:00 | Tickets online |
So, 29.7.2012, 11:00 | Tickets online |
Mi, 1.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Do, 2.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Do, 16.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Fr, 17.8.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 26.8.2012, 11:00 | Tickets online |
So, 26.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Opera viva "Die Zauberflöte"

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan.

Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren.

Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!

Ort:

Hörsaal 101
Max Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg

Termine:

So, 29.7.2012, 15:00 | Tickets online |
Mo, 30.7.2012, 15:00 | Tickets online |
Di, 31.7.2012, 15:00 | Tickets online |
Fr, 3.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Sa, 4.8.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 5.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Opera viva "La bohème"

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan.

Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren.

Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!

Ort:

Orchesterprobenraum im Schüttkasten
Herbert-von-Karajan-Platz 11a, A-5020 Salzburg

Termine:

Fr, 10.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Sa, 11.8.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 12.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Opera viva "Ariadne auf Naxos"

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan.

Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren.

Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!

Ort:

Hörsaal 101
Max Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg

Termine:

Mo, 13.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Di, 14.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Mi, 15.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Opera viva "Carmen"

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan.

Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren.

Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!

Ort:

Hörsaal 101
Max Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg

Termine:

Di, 21.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Mi, 22.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Do, 23.8.2012, 15:00 | Tickets online |

Opera viva "Giulio Cesare in Egitto"

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren

Die österreichische Regisseurin, Musikerin und Autorin Klaudia Kadlec bietet Kindern Gelegenheit, auf spielerische Weise mit großer Oper in Berührung zu kommen. Anders als ihre Eltern bleiben die Kinder aber nicht auf die Zuschauerrolle beschränkt, sondern nehmen aktiv am Geschehen teil. Mit farbenprächtigen Kostümen, mit Instrumenten, mit Spiel und Tanz erarbeiten sie die wichtigen Werke der Opernliteratur – fast wie die Stars im großen Haus nebenan.

Unterstützt werden sie dabei auch von den jungen Stars des Young Singers Project, die während der Workshops virtuose Arien der Hauptprotagonisten interpretieren.

Ein unvergessliches Erlebnis – so lebendig kann Oper sein!

Ort:

Hörsaal 101
Max Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg

Termine:

Sa, 25.8.2012, 15:00 | Tickets online |
So, 26.8.2012, 15:00 | Tickets online |
Mo, 27.8.2012, 15:00 | Tickets online |

SALZBURGER FESTSPIELE

KARTENBÜRO

Herbert von Karajan Platz 11
A-5010 Salzburg

Telefon: +43-662-8045-500
Fax: +43-662-8045-555
E-Mail: info@salzburgfestival.at

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1.7. - 26.07.2007:
Montag bis Samstag: 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
27.7. - 31.08.2007:
täglich: 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr