90 JAHRE SALZBURGER FESTSPIELE
So, 25.7.2010 - Mo, 30.8.2010
Oper
Im Zentrum des Opernprogramms 2010 steht das Thema Mythos – der Mythos mit seinem Potenzial, elementare menschliche Erfahrungen und Situationen zu versinnbildlichen.
Wolfgang Rihm 'Dionysos'
Text von Wolfgang Rihm nach den Dionysos-Dithyramben von Friedrich Nietzsche
Uraufführung
Friedrich Nietzsches später Gedichtzyklus Dionysos-Dithyramben ist Inspiration und Ausgangspunkt für Wolfgang Rihms neuestes Musiktheaterwerk, das bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wird. Wie der Gott des Rausches sich in den Texten des bereits vom Wahnsinn gezeichneten Philosophen niederschlägt, wie sich seine erotischen, traumatisierten, platonischen oder auch gestörten Beziehungen zu den wichtigsten Frauen seines Lebens in Musik, Bewegung und Bild fassen lassen, wie der trotz Krankheit dennoch extrem sensibilisierte Autor selbst zu einem theatralisch-rauschhaften Ereignis wird, das zeigt der in der Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern erfahrene Regisseur Pierre Audi.
Erstmals versichert er sich hierbei der bildlichen Inspiration des Multitalents Jonathan Meese, der sich in seinen Arbeiten schon mehrfach mit Nietzsche auseinandergesetzt hat. Seine opulenten, manchmal auch streng strukturierten Assoziationen zu Nietzsche prädestinieren ihn für dieses Werk. Der Komponist entwickelt, ohne einer linearen Erzählstruktur folgen zu wollen, eine Handlung, die – nahezu dionysisch – ein Kaleidoskop an Lebensbildern vorstellt.
Klaus Bertisch
Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung
Pierre Audi, Regie
Jonathan Meese, Bühnenbild
Jorge Jara, Kostüme
Jean Kalman, Licht
Klaus Bertisch, Dramaturgie
Johannes Martin Kränzle, Dionysos
Mojca Erdmann, Sopran
Elin Rombo, Sopran
Matthias Klink, Tenor
Virpi Räisänen, Mezzosopran
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Koproduktion mit De Nederlandse Opera, Amsterdam, und der Staatsoper Unter den Linden, Berlin
Ort:
Haus für Mozart
Termine:
Fr, 30.7.2010, 20:00
Do, 5.8.2010, 20:00
So, 8.8.2010, 15:00
Christoph Willibald Gluck 'Orfeo ed Euridice'
Azione teatrale per musica in drei Akten
Text von Raniero de' Calzabigi
Neuinszenierung
Am Beginn der Tod der Geliebten: Trauer, Klage, Schmerz, Einsamkeit und Auflehnung; am Ende der Sieg der Liebe und der Musik. Orpheus nimmt den Tod der Eurydike nicht hin, er fordert sie zurück; notfalls will er sie gewaltsam der Unterwelt entreißen. Das Eingreifen der Götter, verkörpert durch Amor, ist kein reiner Gnadenakt. Orpheus wird beim Wort genommen: Er darf in die Unterwelt hinabsteigen und die geliebte Frau zurückholen unter der Bedingung, sie nicht anzusehen und ihr keine Erklärung zu geben. Orpheus überwindet mit der Macht der Musik alle Hindernisse, nur nicht Eurydikes Widerstand: Sie will bewusst von ihm angesehen und begehrt werden. Er kann ihr nicht widerstehen, sie stirbt zum zweiten Mal. Orpheus will ihr in den Tod folgen. Doch es gibt noch ein Leben für die Liebenden – ein Geschenk der Götter.
Glucks 1762 in Wien uraufgeführte Azione teatrale per musica irritiert durch ihre Subjektivität und Intimität. Die Figuren entstammen der Mythologie; doch alles, was geschieht, geschieht nur aus Liebe.
Es gibt kein Reich, das zusammenzuhalten ist, keine Kinder, keine gesellschaftlichen Verpflichtungen, aber auch keine Schuld. So ist das glückliche Ende – häufig als konventionell angesehen – die Feier der Absolutheit des individuellen Gefühls über den Absolutismus jeder Macht.
Hans-Joachim Ruckhäberle
Riccardo Muti, Musikalische Leitung
Dieter Dorn, Regie
Jürgen Rose, Bühnenbild und Kostüme
Tobias Löffler, Licht
Hans-Joachim Ruckhäberle, Dramaturgie
Thomas Lang, Chöre
Elisabeth Kulman, Orfeo
Genia Kühmeier, Euridice
Christiane Karg, Amore
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Fassung von 1762
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Ort:
Großes Festspielhaus
Termine:
Sa, 31.7.2010, 19:30
Di, 3.8.2010, 20:00
Sa, 7.8.2010, 20:00
Fr, 13.8.2010, 20:00
Do, 19.8.2010, 20:00
Sa, 21.8.2010, 20:00
Di, 24.8.2010, 20:00
Alban Berg 'Lulu'
Text von Alban Berg nach den Tragödien Erdgeist und Die Büchse der Pandora von Frank Wedekind
Neuinszenierung
„Jetzt, wo ich es überblicke, bin ich erst recht von der tiefen Moral des Stückes überzeugt, Lulus Auf- und Abstieg hält sich die Waage; in der Mitte die große Umkehr, bis sie schließlich – wie Don Juan – vom Teufel geholt wird. Ich sage absichtlich – wie Don Juan – nicht um mich, um Gotteswillen!!! mit Mozart zu vergleichen, sondern nur, um die zwei Figuren Lulu und Don Juan gleichzustellen.“ (Alban Berg, 1934)
Wedekinds Lulu-Tragödien thematisieren die unbedingte Kraft des Eros in mythischer Eindringlichkeit. 1928 bestimmte Berg sie als Vorlage für seine zweite Oper, die 1934 im Particell vollendet war; bis zu seinem Tod konnte er allerdings nur die ersten beiden Akte fertig orchestrieren.
Lulu umgibt die verführerische Aura des Naturhaft-Ungezähmten. Eine erinnerungslose „Nachtwandlerin der Liebe“ (Karl Kraus), die sich jenseits konventioneller Moral bewegt, scheint sie für ihre männliche Umwelt nur als Projektion, als Bild zu existieren und entzieht sich doch jeder Kontrolle: Lulu bringt die Männer aus der Fassung, verhöhnt ihre Besitzansprüche, erschüttert ihre bürgerliche Ordnung. Und so wird Vergeltung geübt: Lulus gesellschaftlichem Aufstieg folgt ihre Erniedrigung im Zuge der „Revanche einer Männerwelt, die die eigene Schuld zu rächen sich erkühnt“ (Kraus).
Marc Albrecht, Musikalische Leitung
Vera Nemirova, Regie
Daniel Richter, Bühnenbild
Klaus Noack, Kostüme
Sonja Nemirova, Dramaturgische Mitarbeit
Patricia Petibon, Lulu
Tanja Ariane Baumgartner, Gräfin Geschwitz
Cora Burggraaf, Eine Theatergarderobiere
Cora Burggraaf, Ein Gymnasiast
Pavol Breslik, Der Maler
Pavol Breslik, Ein Neger
Michael Volle, Dr. Schön, Chefredakteur
Michael Volle, Jack
Michael Schade, Alwa, Dr. Schöns Sohn, Komponist
Franz Grundheber, Schigolch, ein Greis
Thomas J. Mayer, Ein Tierbändiger
Thomas J. Mayer, Ein Athlet
Heinz Zednik, Der Prinz
Heinz Zednik, Der Kammerdiener
Wiener Philharmoniker
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Ort:
Felsenreitschule
Termine:
So, 1.8.2010, 20:00
Mi, 4.8.2010, 20:00
Fr, 6.8.2010, 20:00
Mi, 11.8.2010, 20:00
Sa, 14.8.2010, 20:00
Di, 17.8.2010, 20:00
Richard Strauss 'Elektra'
Tragödie in einem Aufzug
Text von Hugo von Hofmannsthal nach der Tragödie von Sophokles
Neuinszenierung
Elektra ist von der Idee besessen, den Mord an ihrem Vater zu rächen. Agamemnon ist Zentrum und Dämon ihrer „idée fixe“. Elektra lebt ausschließlich in der Vergangenheit und ist als Figur einzig in Verbindung mit dieser Idee existent. Durch diese absolute Fixierung auf die Idee verkümmert der Mensch zur Marionette – ein grausamer Akt der Selbstaufgabe und des Identitätsverlustes.
Die Oper spielt in einem primär von Elektra besetzten Raum, eine Schaltzentrale ihrer Obsession. Sie hat sich in ihrer Gedanken-Festung geradezu eingemauert, ein Gehäuse, das zugleich Schutzraum und Falle ist. Es geht in dem Stück um die Sichtbarmachung innerer Zustandsbilder, um existenzielle Notstände und Zwangssituationen.
Am Ende stehen Selbstbetrug und Selbstzerstörung, die in einem Totentanz kulminieren. Das Drama endet mit derselben Grundproblematik, mit der es begonnen hat. Nur die Rollen wurden vertauscht. Es gibt keinen Ausweg aus dem Kreislauf des Verbrechens. Der Fluch bleibt bestehen. Die Erinnyen stehen vor der Tür.
Nikolaus Lehnhoff
Daniele Gatti, Musikalische Leitung
Nikolaus Lehnhoff, Regie
Raimund Bauer, Bühnenbild
Andrea Schmidt-Futterer, Kostüme
Duane Schuler, Licht
Denni Sayers, Choreographie
Thomas Lang, Choreinstudierung
Waltraud Meier, Klytämnestra
Iréne Theorin, Elektra, ihre Tochter
Eva-Maria Westbroek, Chrysothemis, ihre Tochter
Robert Gambill, Aegisth
René Pape, Orest
Oliver Zwarg, Der Pfleger des Orest
Benjamin Hulett, Ein junger Diener
Josef Stangl, Ein alter Diener
Orla Boylan, Die Aufseherin
Maria Radner, Erste Magd
Stephanie Atanasov, Zweite Magd
Eva Leitner, Vierte Magd
Arina Holecek, Eine Vertraute
Barbara Reiter, Eine Schleppträgerin
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Koproduktion mit der English National Opera, London
Ort:
Großes Festspielhaus
Termine:
So, 8.8.2010, 20:00
Do, 12.8.2010, 20:30
Mo, 16.8.2010, 20:00
Fr, 20.8.2010, 20:00
Mo, 23.8.2010, 20:00
Sa, 28.8.2010, 20:00
Wolfgang A. Mozart 'Don Giovanni'
Dramma giocoso in zwei Akten KV 527
Text von Lorenzo Da Ponte
Neueinstudierung
Mit dem religiösen Drama El Burlador de Sevilla y Convidado de Piedra des Tirso de Molina betrat 1613 erstmals die Gestalt des Don Juan die Bühne, deren Herkunft jedoch im Dunkeln liegt: Während die einen ihn als einen der spanischen Volksfantasie entsprungenen Mythos betrachten, nennen andere Quellen als reales Vorbild einen Don Juan Tenorio aus Sevilla, einen leichtsinnigen Verführer und Genussmenschen aus der Zeit Don Pedros des Grausamen, der, als er den Gouverneur von Sevilla ermordet hatte, von Mönchen in ein Kloster gelockt und heimlich hingerichtet wurde. Darauf sprengte man das Gerücht aus, die Grabstatue des Ermordeten sei lebendig geworden und habe den Mörder bestraft. Wurde der Unhold zur Lust und Befriedigung des Publikums lange Zeit mit der Höllenfahrt gebührend bestraft, so misst Mozart ihm in seiner Oper eine neue Dimension zu. Bei ihm wird der Bösewicht zum ersten Mal nachgerade zum Sympathieträger – eine Spur, die nachfolgende Dichter und Denker aufgegriffen haben. Mozart wäre nicht Mozart, hätte er nicht auch in diesem Wesen den Funken Gottes entdeckt, und so mag die Frage erlaubt sein: Ist Mozarts Don Giovanni vielleicht doch kein Mythos, keine Ur-Gewalt, Eros oder Dionysos ähnlich, sondern nur ein Mensch wie wir, der um die Endlichkeit seiner Existenz weiß und deshalb seine Spanne Leben auskosten will?
Ronny Dietrich
Yannick Nézet-Séguin, Musikalische Leitung
Claus Guth, Regie
Christian Schmidt, Bühnenbild und Kostüme
Olaf Winter, Licht
Ronny Dietrich, Dramaturgie
Thomas Lang, Choreinstudierung
Christopher Maltman, Don Giovanni
Dimitry Ivashchenko, Il Commendatore, Donna Annas Vater
Aleksandra Kurzak, Donna Anna, Don Ottavios Verlobte
Joseph Kaiser, Don Ottavio
Joel Prieto (22.08, 25.08, 29.08), Don Ottavio
Dorothea Röschmann, Donna Elvira, Dame aus Burgos
Erwin Schrott, Leporello, Don Giovannis Diener
Anna Prohaska, Zerlina, Bäuerin, Masettos Braut
Adam Plachetka, Masetto, Bauer
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Ort:
Haus für Mozart
Termine:
Mo, 9.8.2010, 18:00
Do, 12.8.2010, 15:00
So, 15.8.2010, 18:00
Do, 19.8.2010, 15:00
So, 22.8.2010, 18:00
Mi, 25.8.2010, 18:00
So, 29.8.2010, 18:00
Charles Gounod 'Roméo et Juliette'
Oper in fünf Akten
Text von Jules Barbier und Michel Carré nach der Tragödie Romeo and Juliet von William Shakespeare
Neueinstudierung
Shakespeares außergewöhnliches Schauspiel Romeo und Julia war in der Renaissance ein radikaler Text. Shakespeare griff darin neue Ideen, die am Hofe unter den Neuplatonikern populär waren, auf und dramatisierte sie. Die Neuplatoniker waren der Ansicht, dass man durch individuelle Liebe einen Weg finden könne, die Welt zu erfassen. Shakespeare weitete diesen Ansatz zu einer gesellschaftlichen Tragödie aus, in der die Liebe die öffentliche Fehde zwischen zwei verfeindeten Familien heilt.
Gounod, der 250 Jahre später den Stoff bearbeitet, hat ein ganz anderes Interesse. Von Wagner beeinflusst (vor allem von dessen Tristan) geht es ihm darum, wie individuelle Liebe Zugang zu Gott gewährt, ein Gedanke, der Shakespeares Publikum blasphemisch erschienen wäre. Gounods Oper kreiert eine emotionale Traumlandschaft des Schauspiels – und sie in den tempelhaften Gemäuern der Felsenreitschule zu verorten, gibt einem die Möglichkeit, die Ekstase des Sich-Verliebens durch Gounods Musik zu erleben. Gounod jedoch treibt die Sache noch weiter, indem er die radikalen Implikationen darstellt, wenn zwei junge Leute Bedeutung nicht nur in der Liebe sehen, sondern auch im Tod – als Weg zum Göttlichen.
Diese Erfahrung und die emotionalen Auswirkungen für die Gesellschaft, in der sie leben, beschreibt die traumhafte Bahn, auf der Gounods Oper sich bewegt.
Bartlett Sher
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Yannick Nézet-Séguin, Musikalische Leitung
Bartlett Sher, Regie
Michael Yeargan, Bühnenbild
Catherine Zuber, Kostüme
Jennifer Tipton, Licht
Chase Brock, Choreographie
B. H. Barry, Kampfszenen
Thomas Lang, Chöre
Anna Netrebko, Juliette
Nino Machaidze (18.08, 24.08, 27.08, 30.08), Juliette
Piotr Beczala, Roméo
Stephen Costello (18.08, 24.08), Roméo
Mikhail Petrenko, Frère Laurent
Dimitry Ivashchenko (27.08, 30.08), Frère Laurent
Darren Jeffery, Le Comte Capulet
Russell Braun, Mercutio, Freund von Roméo
Cora Burggraaf, Stéphano, Page von Roméo
Michael Spyres, Tybalt, Capulets Neffe
Susanne Resmark, Gertrude, Juliettes Amme
David Soar, Le Duc de Vérone
Mathias Hausmann, Le Comte Paris
Robert Murray, Benvolio, Montaigus Neffe
Mozarteumorchester Salzburg
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ort:
Felsenreitschule
Termine:
Di, 10.8.2010, 19:30
Fr, 13.8.2010, 15:00
Mo, 16.8.2010, 19:30
Mi, 18.8.2010, 19:30
Fr, 20.8.2010, 19:30
Mo, 23.8.2010, 19:30
Di, 24.8.2010, 15:00
Fr, 27.8.2010, 19:30
Mo, 30.8.2010, 19:30
Vincenzo Bellini 'Norma'
Tragedia lirica in zwei Akten
Text von Felice Romani nach der Tragödie Norma, ou L'Infanticide von Alexandre Soumet
Konzertante Aufführung
Ist das nicht alles wahr und groß, was wir da mit empfinden?“, fragte der junge Richard Wagner in einer Rezension von Norma (1831) und scheute nicht den Vergleich mit der antiken Tragödie. Im Zentrum von Bellinis Oper steht eine Druidenpriesterin: Unter den Galliern genießt Norma eine machtvolle Stellung, innerlich findet sie keine Ruhe. Als heimliche Geliebte von Pollione, Prokonsul der römischen Besatzer und Vater ihrer beiden Kinder, hat sie ihre Gelübde und ihre patriotische Pflicht verletzt. Mehr als ihr Gewissen aber quält sie, dass Pollione sich von ihr abgewendet hat. Als Norma von Polliones Verhältnis zur Novizin Adalgisa erfährt, spitzt sich der Konflikt zu.
Für ihr „höchst vollkommenes Trauerspiel“ (Schopenhauer) griffen Bellini und sein Librettist auf ein aktuelles französisches Drama zurück, verliehen Soumets Norma, einer Verwandten Medeas, allerdings größere Menschlichkeit und Würde: So vereinen sich in ihr Stolz und Verletzlichkeit, Leidenschaft und Zartheit, Rachewut und Mitgefühl.
All diese Facetten bannt Bellini in seiner so kontrollierten wie ausdrucksintensiven Melodik: Stets aus dem dramatischen und poetischen Gehalt des Textes heraus empfunden, entfaltet der Gesang eine beinahe beschwörende Kraft.
Friedrich Haider, Musikalische Leitung
Edita Gruberova, Norma, Druidin, Tochter von Oroveso
Joyce DiDonato, Adalgisa, Priesterin im Tempel der Irminsul
Marcello Giordani, Pollione, römischer Prokonsul in Gallien
Ferruccio Furlanetto, Oroveso, oberster Druide
Ezgi Kutlu, Clotilde, Vertraute von Norma
Camerata Salzburg
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ort:
Großes Festspielhaus
Termine:
Mo, 9.8.2010, 19:30
Sa, 14.8.2010, 19:30
SALZBURGER FESTSPIELE
KARTENBÜRO
Herbert von Karajan Platz 11 / Postfach 140
A-5010 Salzburg
Telefon: +43-662-8045-500
Fax: +43-662-8045-555
E-Mail:
info@salzburgfestival.at
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
8.00 bis 12.30 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr
1.7. - 26.07.2007:
Montag bis Samstag: 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
27.7. - 31.08.2007:
täglich: 9.30 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr