LITERATURHAUS SALZBURG

László Varvasovszky
'Buchstaben und Bilder'

LeseRüssel-Werkstatt (für 8 – 10-jährige)

Zuerst widmen sich der Autor und die Kinder den Fragen: Wie entstehen Geschichten? Was für Geschichten gibt es? Dazu gibt es einige Illustrationsbeispiele.
Danach bilden die Kinder kleine Arbeitsgruppen, erfinden gemeinsam eine Geschichte und fertigen Zeichnungen dazu an. In einer abschließenden Präsentation lesen die einzelnen Gruppen den anderen ihre Geschichte vor und zeigen die Zeichnungen. László Varvasovszky kommentiert die Ergebnisse.
Bitte mitbringen: Bleistifte, Buntstifte (Filzstifte), Zeichenpapier.

László Varvasovszky, geboren 1947 in Wien, lebt und arbeitet in Wien als Autor, Zeichner und Performer. Sein bekanntestes Kinderbuch ist „Das Schneebärenbuch“. Weitere Titel in Auswahl: „Honki im Schattenland“, „Circus der Clowns“, „Der große Zauberer und der kleine Hase“. Übersetzungen seiner Bücher sind in englischer, französischer, italienischer, niederländischer, ungarischer und slowenischer Sprache erschienen. Von seinen Buchillustrationen seien genannt: „Das Geburtstagsbuch für Kinder“ (Text: Elisabeth Borchers), „Fritz, das Schaf“ (Text: Reinhard P. Gruber), „Die Geschichte vom Stainzer Kürbiskern“ (Text: Barbara Frischmuth).
Kinderstücke: „Hibernia“ (UA Teatro Nero Madrid) und „Der schönste Zirkus der Welt“ (Ko-Autorin: Fe Wolf; UA ASO Gleisdorf/Graz).

Dauer: 170 Minuten mit Pause(n)

Eintritt: € 5
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Do, 11.3.2010, 08:45
Do, 11.3.2010, 15:30

Arno Geiger
'Alles Über Sally'

zeitenWENDEzeit

Einführung und Moderation: Anton Thuswaldner

Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet; sie haben drei halbwegs erwachsene Kinder und schleppen einen ganzen Sack vermischter Vergangenheit mit sich herum. 1977 bekommt Sally einen Job am Kulturinstitut in Kairo und bringt von dort auch gleich den Ehemann mit: Alfred. Seither geht das Leben seinen Gang; allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Doch als Einbrecher ihr Wiener Vorstadthaus heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Aber reicht es, einfach nur den Mann zu wechseln? Und Alfred, der die Liebe seines Lebens nicht kampflos ziehen lassen will, stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was ist denn dieses Leben, das wir beide geführt haben? Und was weiß ich überhaupt von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren?

Arno Geiger, der für sein „fulminantes, exzellent geschriebenes Buch“ (Profil) „Es geht uns gut“ 2005 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, schreibt in „Alles über Sally“ noch einmal und völlig neu den großen Roman vom Liebesverrat, und er erzählt mit souveräner Realistik und komischer Härte die Geschichte einer Liebe – die nicht mit der Hochzeit endet, sondern mit ihr erst richtig beginnt.

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, lebt als Schriftsteller in Wolfurt und Wien. Für sein Werk erhielt er u.a. den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2005), den Deutschen Buchpreis (2005) und den Johann-Peter-Hebel-Preis (2008). Zuletzt erschienen im Hanser Verlag „Es geht uns gut“ (Roman, 2005), „Anna nicht vergessen“ (Erzählungen, 2007) und „Alles über Sally“ (Roman, 2010).

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Do, 11.3.2010, 20:00

Manfred Koch
'Salomes Brüste' Komische Oper ohne Musik

Buchpräsentation & Lesung

Einführende Worte: Lutz Hochstraate

„Salomes Brüste“ – der jüngste satirische Streich von Manfred Koch – ist eine witzig-böse Abrechnung mit den Auswüchsen in der Welt der großen Oper. Starkult und Medienhypes werden in diesem kleinen Roman ebenso aufs Korn genommen wie der Stücke zertrümmernde Inszenierungswahnsinn und die sich in der so genannten Hochkultur selbst feiernde Festspiel-, Event- und „Seitenblicke“-Gesellschaft.
Eine „komische Oper ohne Musik“ – erzählt in drei Akten, einer Ouvertüre, einem Intermezzo und einer Scena Ultima – als Spiegelbild einer allzu oft verlogenen Scheinwelt, in der Geld und Marketing längst mehr zählen als die Kunst.

Manfred Koch wurde 1950 in Graz geboren und lebt seit 1971 in Salzburg. Er war Werbetexter, Dramaturg und Regieassistent und ist seit 1980 freier Schriftsteller. Seit 1967 schreibt er Texte fürs Kabarett, seit 1984 als Kolumnist in den SN („Eingekocht“), 1989 war er Mitbegründer des Salzburger Affronttheaters (Kabarettpreis „Salzburger Stier“ 1995), für das er bis heute textet. Neben Arbeiten für TV, Hörfunk und Theater schrieb Koch mehrere Bücher, zuletzt den Erzählband „Nachtmusik“(2007) und den Psychokrimi „Totenstille“ (2008), beide erschienen in der Edition Atelier. Im Mai 2010 wird Kochs Polit-Farce „First Ladies“ im Theater „Carré noir“ in Biel/CH uraufgeführt.

Eintritt: frei
Veranstalter: Literaturhaus Salzburg, Grazer Autorinnen Autorenversammlung/Sbg., Rupertus-Buchhandlung

Ort:

Rupertus Buchhandlung, Dreifaltigkeitsgasse

Termin:

Fr, 12.3.2010, 19:30

Michael Köhlmeier & Harri Stojka
'Roma-Musik und Roma-Märchen'

Literatur & Musik

Zweimal der bekannte österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier in Salzburg: Am Sonntag interpretiert und variiert er im Jazzit gemeinsam mit Harri Stojka, einfallsreicher Gitarrist zwischen Jazz und traditioneller Romamusik, gesammelte Roma-Märchen. Dabei geht es nicht nur um Sprache und Musik, sondern auch das Musikalische am Erzählen, und das Erzählerische am Musizieren – Geschichten der Roma musikalisch und literarisch – sind Thema. Und tags darauf, am Montagabend, ist der Autor pur im Literaturhaus zu hören (siehe unten).

Michael Köhlmeier hat einen Zugang zur Literatur gefunden, der dem Umgang vieler Musiker mit ihren Vorlagen ähnelt: Zunächst liest er, für sich, einen Text, nimmt ihn gewissermaßen in sein Inneres auf und verleiht ihm dann, je nach Abend und Ort, spontane, jeweils leicht variierende Gestalten. Ob klassische Sagen des Altertums, Shakespeare oder Grimms Märchen: Michael Köhlmeier interpretiert diese Vorlagen, im künstlerischen Sinn, und so, als sei die Tinte der ursprünglichen Geschichten noch frisch. Für diesen Abend hat er einige Märchen aus der Sammlung von Milena Hübschmannova ausgewählt.

Interpretation und Variation – zwei Begriffe, die auch in der Musik von Harri Stojka grundlegende Bedeutung haben. Stojka, einfallsreicher Wandler zwischen Jazz, traditioneller Romamusik, Funk und Rock, hat sich in den vergangenen Jahren wieder verstärkt der Musik seines Volkes zugewandt, der „Lovara-Rom-Dynastie vom Stamm der Bagareschtschi“ (www.harristojka.at). In seinem Programm finden sich einige Lieder, die er von seinem Vater Mongo oder seiner Tante Ceija Stojka gelernt hat. Musik und Märchen haben Harri Stojka von frühester Kindheit an begleitet und geprägt. Weitere Einflüsse im Repertoire des ehemaligen Wunderkindes und mittlerweile reifen Musikers Harri Stojka sind die Werke von Django Reinhardt und anderen großen Jazz-Gitarristen, zu denen er selbst längst auch zu zählen ist.

KARTENVORVERKAUF:
JAZZIT: BÜRO - Mo-Fr 15-18 Uhr, Tel.: 0662-883264 / ticket@jazzit.at
Musikladen - Linzergasse 58 / Ö-Ticket-Corner am A.-Neumayer-Platz und alle weiteren Ö-Ticket Stellen

Eintritt: VVK 17 Euro, AK 20 Euro, Jugend (bis 23 Jahre) 7 Euro
Veranstalter: Jazzit, Verein Literaturhaus

Ort:

Jazzit, Elisabethstraße

Termin:

So, 14.3.2010, 19:00

Michael Köhlmeier
'Mitten auf der Straße'

Autorenlesung

„... keiner kann so dichte Atmosphäre erzeugen wie Michael Köhlmeier in seinen short stories“, hieß es in einer ORF-Kritik über den jüngsten Erzählband „Mitten auf der Straße“ (Deuticke Verlag, 2009) des bekannten österreichischen Autors. „Es sind Geschichten aus einem Zwischenreich der Gefühle, entstanden nachts um eins am Telefon oder im Caféhaus bevor Max kam oder eben mitten auf der Straße. Sie enden in pointierten Sätzen, die sich ins Gedächtnis brennen als Erzählinseln aus dem Alltag oder der großen Welt.“ Kartenreservierung empfohlen!

Michael Köhlmeiers Erzählungen beginnen oft mit einem schlichten, ganz einfachen Satz, und doch ist man sofort mittendrin: „Ich hatte einen Fehler begangen, einen empfindlichen.“ Es geht in diesen Geschichten nicht um die ganz großen Themen, es geht um das, was nebenbei und zwischendurch passiert. Die Erzählung „Auf Bücher schießen und andere Kleinigkeiten“ handelt von einem Traum, „Mut am Nachmittag“ von einem Mann, der traurig ist. „Ein freier Nachmittag“, „Unterhaltungen in der Küche“ – davon erzählt der Autor meisterhaft, und irgendwann kommt dem Leser der Verdacht, dass es hier vielleicht doch um das ganze Leben geht. Sein großer Roman „Abendland“ hat Kritiker wie Leser begeistert; in diesem Band, in dem auch sechs neue Erzählungen enthalten sind, kann man sich überzeugen, dass Michael Köhlmeier immer schon eines war: der Meister der kleinen Form.

Michael Köhlmeier, geboren 1949 in Hard, wuchs in Hohenems/Vorarlberg auf, wo er als Schriftsteller lebt. Für sein reiches Werk – Romane, Hörspiele, Drehbücher etc. – wurde der begnadete Erzähler mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Manès-Sperber-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis, dem Grimmelshausen-Preis und dem Bodensee-Literaturpreis.

Eintritt: € 8/7/6
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Jazzit

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mo, 15.3.2010, 20:00

Rachel van Kooij
'Klaras Kiste'

LeseRüssel (für 9 – 10-jährige)

Klara Meindert ist die Lehrerin einer 4. Klasse. Die Kinder mögen sie sehr. Doch Frau Meindert ist schwer krank, und seit kurzer Zeit wissen alle, dass sie nicht mehr gesund werden wird. Gegen den Wunsch mancher Eltern möchte die Lehrerin weiter unterrichten, um sich von den Kindern langsam zu verabschieden. Und Julius und seine Freunde wollen ihrer Lehrerin ein Abschiedsgeschenk machen ...
Die Autorin versteht es bestens, in einer einfachen, aber eindringlichen Sprache mutig über das oft tabuisierte Thema Sterben zu schreiben. Die Antworten, die sie in dem Buch gibt, sind manchmal überraschend und immer überzeugend, ihr Text ist einfühlsam und auch witzig. Rachel van Kooij versteht es bestens, mit Kindern bei der Veranstaltung sensibel und offenherzig über das schwierige Thema zu sprechen. Empfehlenswert!

Rachel van Kooij ist österreichische Autorin (niederländischer Abstammung). Sie erhielt u.a. 2006 den österreichischen Kinder- und Jugendliteraturpreis. Nach der Matura studierte sie Pädagogik und Heil- und Sonderpädagogik in Wien. Sie lebt in Klosterneuburg und arbeitet als Behindertenbetreuerin. Veröffentlichungen: „Das Vermächtnis der Gartenhexe“ (2002), „Kein Hundeleben für Bartolomé“ (2003), „Der Kajütenjunge des Apothekers“ (2005), „Nora aus dem Baumhaus“ (2007), „Klaras Kiste“ (2008).

Dauer: 50 Minuten

Eintritt: € 3
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Do, 18.3.2010, 08:45
Do, 18.3.2010, 10:15
Do, 18.3.2010, 15:30

Lyrik im März:
H.J. Wimmer liest eigene und Gedichte von Elfriede Gerstl

Poesielesung

Seit vielen Jahren veranstaltet die Grazer Autorinnen Autorenversammlung rund um den internationalen Tag der Lyrik einen poetischen Abend, der diese verdichtete Literaturform von ihren verschiedensten Seiten zu Gehör bringen soll.
Heute Abend kommt der Wiener Schriftsteller Herbert J. Wimmer zu Wort, der im Anschluss Gedichte von Elfriede Gerstl lesen wird, mit der ihn bis zu ihrem Tod eine langjährige Freundschaft verband.

Elfriede Gerstl, geboren 1932 in Wien, gestorben 2009 in Wien. Überlebte als jüdisches Kind die Zeit des Nationalsozialismus in Wien in diversen Verstecken. 1951 Matura, bis 1960 Studium der Medizin und Psychologie. Veröffentlichungen seit 1955. Von 1963 – 1971 Schreibaufenthalte in Berlin. Seit 1974 Lebensfreundschaft mit Herbert J. Wimmer. Neueste Publikation: „Lebenszeichen – Gedichte – Träume – Denkkrümel“; mit Illustrationen von Angelika Kaufmann, Heinrich Heuer, Herbert J. Wimmer (Literaturverlag Droschl 2009), „LOGO(S) – textansichtskarten“ (Literaturverlag Droschl 2004).

Herbert J. Wimmer, geboren 1951 in Melk, aufgewachsen in Pöchlarn, NÖ. Lebt seit 1971 in Wien, seit 1973 als Schriftsteller. Studium der deutschen Philologie, Theaterwissenschaft, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und der vergleichenden Sozialgeschichte der Literatur. Seit 1974 Lebensfreundschaft mit Elfriede Gerstl bis zu ihrem Tod im Jahr 2009. Realisationen radiofoner Werke für Rundfunkanstalten; literatur- und filmkritische Schriften. Fotografische Arbeiten, Zeichnungen, Tuschen, Collagen, Lineamente. Neueste Publikation:
„kühlzack & flexer – aggregat“ (Sonderzahl-Verlag 2009), „LOGO(S) – textansichtskarten“ (Literaturverlag Droschl 2004).

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Grazer Auroenversammlung/Salzburg

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Do, 18.3.2010, 20:00

Sabine Bauer und Annette Mäser
'Die Eigenbörtlerin'

Dokumentarfilmpremiere & Lesung

„Die EigenBrötlerin“ (Artfremd Videoproduktion 2009) ist eine Hommage an das Grundnahrungsmittel Nummer eins und ein Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die die Leidenschaft Brot in die Welt trägt und einen anderen Blickwinkel zu Lebensmitteln schafft.
Die Rauriserin Roswitha Huber führt durch den Film „die EigenBrötlerin“. Sie erzählt von ihrer Passion für das Lebensmittel Brot. Wir erleben sie bei ihrer Arbeit in der Schule am Berg, in Slowenien auf der Suche nach Holzofenbrot, und sie philosophiert über das Thema Lebensmittel im Allgemeinen.
Ein ruhiger Film zu einem unspektakulären, aber unglaublich wichtigen Thema, denn Holzofenbrot steht für Lebensmittel, Einfachheit, Echtheit und für bäuerliches Wissen, das nicht verloren gehen darf.

Es sind die Menschen, die dahinter stehen, die dafür sorgen, dass genau dieses Wissen lebendig und uns dieses wichtige Lebensmittel erhalten bleibt.

Gefördert von Kultur Land Salzburg, Stabsstelle für Frauenfragen & Chancengleichheit, Kultur Stadt Salzburg.
Wir danken dem Slowenischen Tourismusbüro in Wien.

17 Uhr & 19 Uhr
Die EigenBrötlerin
Dokumentarfilm, 45 Min.

Rund um die zwei Filmvorführungen wird ab 15.30 Uhr im fahrbaren Holzbackofen Brot gebacken. Jakob Itzlinger, die Lerchenmühle, die Stiftsbäckerei St. Peter, Roswitha Huber und Rauriserinnen laden unter anderem zur Brotverkostung ein.
Annette Mäser und Kurt Lenzbauer lesen „Geschichten um und über Brot“.
Die bäuerlichen Köstlichkeiten kann man genießen, kaufen, kosten.

Eintritt: € 8
Veranstalter: Artfremd Videoproduktion
Für die Unterstützung der Premierenveranstaltung danken wir: Jakob Itzlinger, Lerchenmühle Golling, Stiftsbäckerei St. Peter

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Fr, 19.3.2010, 15:30

T(h)eatro piccolo
'Ananas Bananas'

LeseRüssel (für 7 – 10-jährige)

Im Dorf der Tiere scheint alles in bester Ordnung! Sie haben genug zu essen, jeder hat sein hübsches Häuschen mit allem Komfort. Doch eines Tages gehen im verlassenen Turm seltsame Dinge vor sich, und vorbei ist es mit der Harmonie: Ein Fremder ist eingezogen, ein Fisch namens Ananas! Ananas wie Bananas!

Ein Stück über Vorurteile und den Umgang mit dem Fremden, trotz ernsten Hintergrunds mit Augenzwinkern und Humor, mit Puppen und Musik, farbenfroh in Szene gesetzt.

Eine tierische Musik-Theater-Show mit Filmsequenzen, geschrieben und gespielt von Eva Billisich und Picco Kellner, musiziert von Picco Kellner und Robby Lederer.
Siehe auch: www.theatropiccolo.at

Dauer: 55 Minuten

Eintritt: € 5
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Di, 23.3.2010, 08:45
Di, 23.3.2010, 10:15
Di, 23.3.2010, 15:30

Erika Wimmer
'Die dunklen Ränder der Jahre'

zeitenWENDEzeit

Montpellier, im Süden Frankreichs. In einer Villa oben auf den Hügeln lebt Cornu, der 1945 mit falschem Pass und einem dunklen Geheimnis über die Grenze nach Frankreich gekommen ist und sich hier ein neues Leben aufgebaut hat. Unten, in der brütenden Hitze der Stadt, bereitet sich seine Tochter Theresa darauf vor, ihrem Vater, den sie endlich aufgespürt hat, erstmals zu begegnen. Er glaubt sich am Ende seines Lebens von den Mächten der Vergangenheit eingeholt, sie fiebert dem lebenslang ersehnten Treffen mit gemischten Gefühlen und Erwartungen entgegen.

Erika Wimmer erzählt zwei Lebensgeschichten, die miteinander verstrickt und aufeinander bezogen sind, ohne sich berührt zu haben, und fängt die Zeitgeschichte über zwei Generationen ein. „Die dunklen Ränder der Jahre“ ist „ein Roman, sprachmächtig und stilsicher, ein reifes Werk voller Spannung, die das Erzählfeuer geschickt entfacht und stets lodern lässt, in dem die Handlung nach einer fein komponierten Erzähldramaturgie enthüllt wird.“ (Bernhard Sandbichler)

Erika Wimmer, aufgewachsen in Bozen, studierte Literaturwissenschaft in Innsbruck, wo sie heute als Autorin und Mitarbeiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv lebt. Sie schreibt Prosa, Hörpiele, Lyrik und Theaterstücke, zuletzt erschienen „Im Winter taut das Herz“ (Roman, Deuticke, 2002), „Schau ich hinüber zu dir“ (Liebesgedichte, Offizin S. 2008) und „Die dunklen Ränder der Jahre“ (Roman, Folio Verlag, 2009).

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Di, 23.3.2010, 20:00

Inge Glaser, Wolfgang Kauer & Barbara Keller
'Meridiane – Lineare Fortschreibungen'

Buchpräsentationen & Lesungen

Als Motto prägen diesen Abend mit Neuerscheinungen geografische wie chronologische Zeitlinien:
Wolfgang Kauer stellt sein viertes Buch mit dem Titel MAGENTA VERDE vor. Zwischen Prosatexten zu Themen aus Literatur- und Kunstgeschichte entfalten sich „in knappen Formulierungen, aber breit gestreuten Konnotationen“ (Sprachwissenschafter Eberhard Riedel) Aphorismen und Gedichte, die als Antworten auf Texte zeitgenössischer New Yorker LyrikerInnen verstanden sein wollen.
Insofern fasst Kauer den Begriff Meridiane als eine topografisch dominierte Ortung auf, während sich die beiden Autorinnen für die zeitliche Variante entscheiden, indem sie Kopf-Reisen in ihre Kindheit unternehmen.

Inge Glasers autobiographische Miniaturen spannen sich „weit über die Begrenztheit des Individuums ins allgemein Menschliche aus“ (Vorwort). Darüber hinaus zeichnet sie in NACHSPIELZEIT ein „Porträt ihrer Heimatstadt – als launiges Saitenspiel abseits des süßen Blickwinkels auf die Mozartkugel ...“ (Klappentext).

Barbara Keller blickt in LESEBUCH IN SCHWARZWEISS ebenso zurück auf ihre frühen Jahre, in die Tiefen und Untiefen der kindlichen Vergangenheit, in die Kernseife- und Tröpferlbadzeit, in die Zeit von Eintopf und Stollwerck.

Inge Glaser, DDr. phil., Prof., geb./lebt in Salzburg, jahrelang in der Lehrerbildung tätig, 1989 Verlagspreis für „beachtenswerte dichterische Gestaltung in lyrischer Form“, schreibt seit ihrer Kindheit Lyrik und Prosa.

Wolfgang Kauer, geboren 1957 in Linz, lebt als Autor und Gymnasiallehrer in Salzburg. Sein Buch „Magenta verde“ (arovell, 2009) beschäftigt sich neben Farben, Literatur- und Kunstgeschichte auch mit neuen Erzähl-Verfahren und neuen Varianten alter Lyrikformen.

Barbara Keller, hat neben der Lebensschule diverse andere Schulen durchlaufen, war in bezahlten und unbezahlten Berufen und Berufungen tätig, darunter mehr als eineinhalb Jahrzehnte im sozialen Bereich, schreibt Kurzprosa und Lyrik.

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mi, 24.3.2010, 20:00

Edition Thanhäuser
'Frühlingsfest'

Literatur, Akkordeon & Heurigenbuffet

Zum alljährlichen Frühlingsfest im Literaturhaus lädt 2010 die Edition Thanhäuser – mit DYAS, den beiden Bajanvirtuosen Drenska Yova (Bulgarien) und Andrej Serkow (Ukraine) sowie den Autoren und Weggefährten László Márton, Andrea Grill und Frank Tichy. Moderation: Ludwig Hartinger (Wortlandstreicher und Herausgeber) und Christian Thanhäuser (Verleger und Holzschneider). Heurigenbuffet mit Wein: Maria Gruber (Mittelberg).

Bereits um 19 Uhr wird zur Finissage der Thanhäuser-Ausstellung der Dokumentarfilm „L´HARMAS – DAS BRACHLAND. Im Insektengarten von Jean-Henri Fabre“ (2009, 45 Minuten) von Bernhard Koch gezeigt. Informationen zum Film und Trailer unter www.schwarzer-panther-film.com

László Márton gilt als einer der einfallsreichsten ungarischen Autoren. In der Edition Thanhäuser erschien 1997 sein erstes Buch auf Deutsch, „Die fliehende Minerva“, neu ist der Ranitz-Dialog „Sonderzeichen Europa“ mit Yoko Tawada. Ferner lesen die österreichische Schriftstellerin Andrea Grill, die gerade mit Thanhäuser als Übersetzerin in Tirana war, und der Autor Frank Tichy, der seinen neuen Text „Im Land der Skipetaren angelangt, kauft sich Christian Thanhäuser einen weißen Fez“ vorstellt.

Angeregt von H.C. Artmann, gründete Christian Thanhäuser 1989 in Ottensheim an der Donau eine eigene, aus dem Holzschnitt heraus entwickelte Handpressenwerkstatt. Pro Jahr erscheinen ein bis zwei Bücher; zusätzlich zum Verlagsprogramm wurde 1995 die grenzüberschreitende Buchreihe RanitzDrucke gegründet. Infos: www.thanhaeuser.at

DYAS kommt von den Initialen der beiden Akkordeon-Künstler Drenska Yova und Andrej Serkow. Ihre Zusammenarbeit begann 2003 in Linz mit Mussorgskijs „Bilder einer Ausstellung“ und führte über Jazz zu eigenen Kompositionen. Für das Album „Together“ erhielten sie 2008 den Ö1-Pasticcio-Preis. www.dyas-akkordeon.com

László Márton, geboren 1959 in Budapest, wo er als Autor von Romanen, Dramen und Essays sowie als Übersetzer von Kleist, Goethe, Grillparzer etc. ins Ungarische lebt. Bücher: „Die wahre Geschichte des Jacob Wunschwitz“ (1999), „Die schattige Hauptstraße“ (2003), „Das Versteck der Minerva“ (2008) u.a.

Andrea Grill, geboren 1975 in Bad Ischl, lebt als Autorin, Übersetzerin aus dem Albanischen und Biologin nach vielen Auslandsaufenthalten heute in Wien. Bücher: „Der gelbe Onkel“ (2005), „Zweischritt“ (2007), „Tränenlachen“ (2008), „Das Schöne und das Notwendige“ (2010) u.a.

Frank Tichy, geboren 1939, lebt als Autor, Journalist und Fotograf in Abtenau bei Salzburg. Bücher: „Friedrich Torberg. Ein Leben in Widersprüchen“ (1998), „Franz Innerhofer. Auf der Suche nach dem Menschen“ (2004) u.a. Zur Literaturhaus-Veranstaltung erscheint sein jüngster Text mit Fotos illustriert als Leporello.

Eintritt: € 10/8/6 Euro
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Edition Thanhäuser

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Do, 25.3.2010, 20:00

Boris Kovac & La Campanella, Lidija Dimkovska, Andrej Nikolaidis, Edo Popovic
'Balkan-Blues'

Jazz & Literatur aus Südosteuropa

Jazzit, Literaturhaus und EU laden zur Balkan-Kulturreise ein. Der serbische Ausnahmesaxophonist Boris Kovac tritt mit seinem Quintett La Campanella gemeinsam mit den Autoren Lidija Dimkovska (Mazedonien/FYROM), Andrej Nikolaidis (Montenegro) und Edo Popoviç (Kroatien) auf – drei Schriftsteller, die in ihrer Heimat als „Literaturstars“ gefeiert werden. Deutsche Lesung: Peter Arp und Christiane Warnecke.

Die Musik von Boris Kovac & La Campanella ist eine serbische Kombination aus jazzigen, orientalischen und improvisierten Temperamenten und bildet den perfekten Soundtrack für die Lesungen der Autoren. Besetzung: Boris Kovac (sax, voice), Milos Matic (bass, tamburitza), Vukasin Miskovic (classical and el. guitar), Goran Penic (acc, sampler), Istvan Cik (drums, perc).

Lidija Dimkovska, geboren 1971 in Skopje, lebt in Ljubljana. Übersetzerin aus dem Rumänischen und Slowenischen, gilt als wichtigste Vertreterin der jungen mazedonischen Literatur. Ihre Lyrik wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt, ihr Roman „Versteckte Kamera“ ausgezeichnet.

Edo Popoviç, geboren 1957 in Livno, lebt in Zagreb, war Reporter im Balkan-Krieg. Sein literarisches Werk gibt den Verlierern der Gesellschaft eine Stimme. Der Roman „Mitternachts Boogie“ (1987) beschreibt die Jugend der 80er Jahre und gilt in Kroatien als Kultbuch seiner Generation.

Andrej Nikolaidis, geboren 1974 in Sarajevo, lebt in Ulicinj und gilt als einer der begabtesten Autoren Montenegros. Bekannt seit einem Konflikt mit dem Filmregisseur Emir Kustorica. Schreibt Essays, Kurzgeschichten und Romane und wird gern mit Thomas Bernhard verglichen.

Eintritt: € 15 Abendkassa, € 12 Vorverkauf, € 7 Jugendticket (bis 23 Jahre)
Kartenreservierung: ticket@jazzit.at ticket@jazzit.at> oder telefonisch 0662-883264
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Jazzit, Europäische Kommission

Ort:

Veranstaltungsort: Jazzit, Elisabethstraße

Termin:

Fr, 26.3.2010, 20:00

Julian Schutting
'Auf der Wanderschaft'

Lesung & Gespräch

„Im flotten Gehen, zwischendurch auch im Laufen, da ja beim Gehen immer ein Bein auf dem Boden auch der Wirklichkeit zu bleiben hätte, gelingt es dir, in ein Zeitmaß zu gelangen, das dich aus Betrüblichkeiten in ein Schrittmaß hinaushebt ... “

Julian Schutting, bekannt für seine eigenwillige Satzarchitektur und dichterische Imaginationskraft, macht sich – zu Fuß und in Gedanken – auf den Weg und berichtet über „das Vergnügen am Gehen“.

Er spaziert durch Wien, denkt sich als Teilnehmer des Jauntaler Drei-Berge-Laufs, und wie einen Verliebten zieht es ihn bei diesen Wanderungen auf vielerlei Wegen zu einem alten, halbvergessenen Wallfahrtskirchlein mit dem lockenden Namen Maria Hohenberg. Da wird das Gehen zum Anlass genommen, auch die Gedanken auf Reisen zu schicken. Und so stellen sich dem Autor – im Rhythmus der eigenen Schritte – neue und immer neue Einfälle ein, schärft er seine Beobachtungsgabe am Wechsel der Umgebung, verwandelt er seine Erfahrungen und Eindrücke in ungewöhnliche und überraschende Wortbilder. Bis das Gehen auf diese Weise selbst zum Gedanken wird.

Die Sprachkunst des Autors, sein unverwechselbarer Stil, sind mehr denn je von uneitler Selbstverständlichkeit bestimmt. Julian Schuttings Text ist eine Aufforderung an den Leser, den Dichter auf seinen ebenso unterhaltsamen wie ausgefallenen „Arbeitsspaziergängen“ zu begleiten.

Julian Schutting, geboren 1937 in Amstetten, Niederösterreich, lebt als freier Schriftsteller in Wien und Spittal an der Drau. Zahlreiche Veröffentlichungen und Preise, darunter der Anton-Wildgans-Preis 1984 sowie der Georg-Trakl-Preis 1989. Zuletzt erschienen sind „Metamorphosen auf Widerruf“ (2003), „Nachtseitiges“ (2004) und „Zu jeder Tageszeit“ (2007).

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: prolit

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mo, 29.3.2010, 20:00

Renate Silberer & Helmut Jäger
'Siegerlesung'

¡lesen lassen!

Auszug aus: Suppengeheimnis (Renate Silberer):
Mutter hatte auf dem Teppich Suppe verschüttet und ich wischte mit dem Lappen den Boden wischte und wischte und Mutter wischte an Großmutters Suppe. Jahre Tage Stunden Momente lang wischten und wischten wir.
Bis ich Semmelbrösel aufs Butterbrot gab, ein hart gekochtes Ei Richtung Himmel und den Lappen aus dem Fenster warf.

Renate Silberer, geboren 1975 in Braunau/Inn, lebt derzeit in Linz. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften und Heilpädagogik Ausbildungen in körpertherapeutischen Verfahren: Feldenkrais-Methode, Tanz- und Bewegungstherapie; Körpertherapeutin in freier Praxis. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur 2008/2009; Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (die rampe, kolik); Startstipendium für Literatur 2009.
Zwischen den Lesungen spielt Nikolaus Hahnl am Klavier.

Auszug aus: Die Traumküchenillusion (Helmut Jäger):
Er hatte sein Nachtleben als Musikant gleich nach der Hochzeit aufgegeben, und wenn er darüber manchmal traurig wurde, hörte er sich immer seine neue Musiknummer an. Am alten Küchentisch sitzend lauschte er dann den gurgelnden Tönen des aus der Flasche in sein Glas glucksenden Bieres.
Meist war seine Frau dann noch in der Arbeit. Das Geschrei, wenn sie heimkam, war nur mehr auszuhalten durch das Abspielen einer ganzen Sinfonie von Gurgelmusik mit seinem Hausorchester, welches im Keller in Kisten verpackt auf seinen Einsatz wartete.

Helmut Jäger-Waldau, geboren 1942, lebt in Salzburg, schreibt Essays, Gedichte und kabarettistische Texte. Als Flieger und Fotograf hat er zuletzt unter dem Begriff „Luftbildpoet“ veröffentlicht (2008: Stift Göttweig/NÖ, 2009: BAJA in Ungarn/Donauschwaben).

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: erostepost

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Di, 6.4.2010, 20:00

Georg Bydlinski und sein Team
'Fußballgeschichten'

Schüler und Schülerinnen lesen eigene Texte

Fußball-Freunde

Freunde sind wichtig
zum Fußballspielen,
Freunde sind wichtig,
mit Trikots zu dealen.

Freunde sind wichtig
zum Bälle-Zupassen,
Freunde sind wichtig,
kein Tor zuzulassen.

Freunde sind wichtig,
selbst Tore zu schießen,
Freunde sind wichtig,
den Sieg zu genießen.

Freunde sind wichtig
bei Niederlagen,
Freunde sind wichtig,
es nochmals zu wagen.

Freunde sind wichtig
am Fußballfeld
und auch überall sonst
auf der Welt!

(nach dem Gedicht „Wann Freunde wichtig sind“ von Georg Bydlinski
gemeinsam in der Gruppe gedichtet, 2. 2. 2010, Literaturhaus Salzburg)

Georg Bydlinski, geboren am 30. Mai 1956 in Graz, lebt in Mödling bei Wien und spielt in der österreichischen Autoren-Fußballmannschaft. Er studierte Anglistik und Religionspädagogik und ist seit 1982 freier Schriftsteller.
Österreichischer Staatspreis für Kinderlyrik (2001), Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (2005), Dulzinea-Lyrikpreis (2005) u.a.
Werkauswahl: „Das Entchen und der große Gungatz“ (1981; zusammen mit Käthe Recheis und Alicia Sancha), „Krok bleibt am Ball“ (1994), „Der Zapperdockel und der Wok“ (2004), „Ein Gürteltier mit Hosenträgern“ (2005), „Hier ist alles irgendwie anders“ (2005), „Das kleine Buch zum Trösten“ (2007), „Wir bleiben am Ball“ (2008) u.v.m.

Eintritt: frei
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Verein I geh lesen, Stadtbücherei Hallein

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Do, 8.4.2010, 09:00
Do, 8.4.2010, 10:30

Christoph Mauz
'Gerechte Genüsse'

Schüler und Schülerinnen lesen eigene Texte

Eintritt: frei
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Verein I geh lesen

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Fr, 9.4.2010, 09:00
Fr, 9.4.2010, 10:30

Katja Lange-Müller, Hans Höller, Karl Müller und Adolf Muschg
'40 Jahre deutschsprachige Literatur'

Vormittagsgespräch

Seit vielen Jahren unterstützt der Verein Literaturhaus die Rauriser Literaturtage in gemeinsamen Veranstaltungen – heuer anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums mit einer Diskussion.
Vergangenheit, 40 Jahre zurück: Was waren die wichtigsten Strömungen, wer waren die bedeutendsten Autorinnen, Autoren? Was oder wer fiel der Vergessenheit anheim, wer blieb? Zu Recht, zu Unrecht? Wie relativ sind Standpunkte und Urteile? Hatte die Literatur Einfluss auf die gesellschaftlichen Entwicklungen, war sie deren Spiegelbild oder war sie sogar prägend für manche Veränderungen?
Karl Müller (Universität Salzburg) leitet das Podiumsgespräch mit den Schriftstellern Katja Lange-Müller und Adolf Muschg sowie Hans Höller. Anschließend stellen Studierende der Universitäten Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt ihre Thesen vor.

Hans Höller, geboren 1947 in Vöcklabruck, lebt in Rif und lehrt Germanistik an der Universität Salzburg. Hat sich mit Publikationen zu Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann und Gerhard Amanshauser sowie als Herausgeber einen Namen gemacht.

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Berlin, wo sie als Autorin von Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Hörspielen lebt. Erhielt mehrere Preise, z. B. Ingeborg- Bachmann-Preis 1986. Jüngste Veröffentlichung: „Verfrühte Tierliebe“ (Roman, 2009).

Karl Müller, geboren 1950 in Puch/Hallein, lebt in Oberalm. Lehrt als Germanist an der Universität Salzburg, deren Fachbereichsleiter er ist. Veröffentlicht zur österreichischen Literatur, zur Geschichte der Literaturwissenschaft und zur Literaturpolitik.

Adolf Muschg, geboren 1934 in Zollikon/Kanton Zürich, lebt als Schriftsteller und Literaturwissenschaftler in Männedorf. Zahlreiche Preise, z. B. Büchnerpreis 1994. Jüngste Publikation: „Der Rote Ritter: Eine Geschichte von Parzival“ (Roman, 2010).

Eintritt: frei
Veranstalter: Rauriser Literaturtage, Verein Literaturhaus, Universität Salzburg

Ort:

Rauriser Literaturtage, Gasthof Platzwirt

Termin:

Fr, 9.4.2010, 10:00

Katja Lange-Müller
'Böse Schafe'

Lesung

Soja, gelernte Setzerin, Republikflüchtling lernt im April 1987 den Westberliner Harry kennen. Dieser buchstäblich auf den ersten Blick geliebte Mann wird fortan ihr Leben bestimmen.

Der Roman ist Sojas ungehaltener Abschiedsmonolog, der kein Blick zurück im Zorn ist, sondern ein präziser und lakonischer Blick auf eine große Liebe, die Sojas Helfersyndrom aktiviert hat. Obwohl Soja vom Junkie und aidskranken Harry verraten und getäuscht wurde, bleiben für sie die Gefühle wichtig, „die ich empfand und immer wieder erneut empfinde, die ich, seit ich sie zum ersten Mal erlebte, Glück nenne, ein betörendes undramatisches Glück, das zu mir zurückkehrt, mit jeder Erinnerung daran.“
Die Autorin ist eine unsentimentale Chronistin von Menschen, die an den Rändern leben. Soja und Harry treiben perspektivlos vor und nach dem Mauerfall durch die Stadt und Soja ahnt, dass sie das politische System trennt, auch wenn beide „böse Schafe“ sind.
Katja Lange-Müllers Roman „Böse Schafe“ ist ein berührender Roman über das Glück einer Liebenden und ein melancholischer Roman über die Wendezeit in Berlin.
„Voll klarer Erkenntnis, so ohne Bitterkeit lässt dieses Buch den Leser zurück, dass man nur staunen kann und bewundern.“ (Berliner Zeitung)

Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Berlin, wo sie als freie Schriftstellerin lebt. Für ihre Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Hörspiele erhielt sie zahlreiche Preise, u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis 1986, Döblin-Preis 1995, Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2005. Zuletzt erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch „Die Enten, die Frauen und die Wahrheit“ (Erzählungen und Miniaturen, 2003) und „Böse Schafe“ (Roman, 2007).

Eintritt: frei
Veranstalter: Rauriser Literaturtage, Literaturforum Leselampe

Ort:

Rauris, Gasthof Grimming

Termin:

Sa, 10.4.2010, 17:00

Michela Murgia
'Accabadora'

Autorenlesung & Gespräch (ital./dt.)

„Ein wunderbares Buch über Kindheit und Alter, erzählt mit großer Anmut.“ (La Repubblica)

Die italienische Autorin Michela Murgia erzählt in ihrem Roman „Accabadora“ (Wagenbach Verlag, 2010, aus dem Italienischen von Julika Brandestini) die Geschichte über Mutter und Tochter, wie sie noch nie erzählt worden ist – und sie schafft damit ein Buch, in dem das archaische und das moderne Italien aufeinander treffen.
Einleitung und deutsche Lesung: Ines Schütz. Übersetzung: Giorgio Simonetto.

Bonaria Urrai und die sechsjährige Maria leben wie Mutter und Tochter zusammen. Das Mädchen ist eine „fill’e de anima“, ein Kind des Herzens – eine in Sardinien lange praktizierte Form der Adoption, die mit Einverständnis der beteiligten Familien und ganz ohne behördliche Formalitäten geschieht. Sie beruht allein auf Zuneigung. Die alte Schneiderin hat das Mädchen zu sich genommen und zieht es groß, dafür wird Maria sich später um sie kümmern. Doch ein Geheimnis umweht die stets schwarz gekleidete, wortkarge Frau, die mitunter nachts, wenn Maria schlafen soll, Besuch erhält und dann das Haus verlässt. Es scheint, als würde Bonaria in zwei Welten leben. Das Mädchen spürt, dass sie nicht danach fragen darf. Erst sehr spät entdeckt sie die ganze Wahrheit.

Michela Murgia erzählt in einer schnörkellosen, poetischen Sprache aus einer scheinbar fernen, doch kaum vergangenen Welt von zwei Generationen, zwei Frauenleben und einem lange verschwiegenen Beruf – sinnlich, radikal und verblüffend gegenwärtig.

Michela Murgia, geboren 1972 in Cabras/Sardinien, studierte Theologie und unterrichtete Religion. Nach einigen Jahren in Mailand lebt sie seit kurzem wieder in Sardinien. „Accabadora“ (Einaudi, 2008) ist ihr erster Roman. Sie war selbst eine „fill’e de anima“ und widmet das Buch ihren beiden Müttern.

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Verein Literaturhaus, Dante Alighieri

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mo, 12.4.2010, 20:00

Monika Pelz
'Die Lebensgeschichte des Johann Wolfgang Goethe'

Lesung & Gespräch

Monika Pelz, geboren in Wien, verarbeitet ihre Erfahrungen als empirische Sozialforscherin in zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern, die sich durch den Einsatz innovativer Stilmittel und das Ineinandergreifen von realistischen und phantastischen Elementen auszeichnen.
Die Lektüre des Buchs ist keine Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung.

Eintritt: € 3
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Mi, 14.4.2010, 09:00
Mi, 14.4.2010, 10:30

Salzburger Autorinnen und Autoren lesen Texte zum Thema
'Antidepressiva'

Lesungen

Nach der „Giftlesung“ in der Engel-Apotheke im vergangenen Jahr sind jetzt die literarischen Antidepressiva an der Reihe: Kurze Texte, die leichte und schwere Verstimmungen heben und aufhellen, die angenehm und antriebssteigernd wirken und Körper und Geist doch nicht schädigen – das bieten etliche Mitglieder der Salzburger AutorInnengruppe diesmal an.

Wenngleich auch Texte natürlich keine Psychotherapie ersetzen können, vermögen sie doch eine schnell eintretende Wirkung auf das depressive Syndrom hervorzurufen. Angenehme Langzeitfolgen sind gar nicht auszuschließen. Dies sind bloß zwei von unzähligen Gründen für Lektüre und Literatur. Und: Alle Texte sind rezeptfrei und ohne unangenehme Nebenwirkungen!

Die Antidepressiva werden verteilt von Elisabeth Escher, Margarita Fuchs, Roland Grünbart, Christine Haidegger, Christiane Tautscher, Horst Hufnagel, Wolfgang Kauer, Barbara Keller, Robert Kleindienst, Inge Koop, Hermine Moser-Rohrer, Kurt Rebol, Peter Reutterer, Gerlinde Weinmüller

Für entspannende Begleitmusik sorgen Thomas Müller (Keyboard) und Wukasin Radulovic (Posaune)

Eintritt: frei
Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

Ort:

Engel-Apotheke, Linzer Gasse 5

Termin:

Mi, 14.4.2010, 18:30

Norbert Christian Wolf:
Robert Musils Gesellschaftskonstruktion in „Der Mann ohne Eigenschaften“

Literaturfrühstück

Musils monumentaler Roman Der Mann ohne Eigenschaften (1930/32/postum) wurde in den vergangenen Jahrzehnten meist unter dem Gesichtspunkt seiner Qualität als „Literaturroman“ diskutiert: Inwiefern bezieht sich der ‚unendliche’ essayistische Erzähltext auf die Grundlagen und Möglichkeiten von Literatur überhaupt? Vernachlässigt wurde dabei der von Musil selbst immer wieder hervorgehobene zeitdiagnostische und zeitkritische Anspruch. Ihm ging es ja ausdrücklich und recht unbescheiden um einen „Beitrag zur geistigen Bewältigung der Welt“ – worunter er nicht nur eine Buchwelt verstand, sondern durchaus die katastrophische ‚Wirklichkeit’ des 20. Jahrhunderts – mit den Mitteln der Literatur.

Seine literarische Gesellschaftsanalyse ist ein Unikum in den großen Romanen der europäischen ‚Klassischen Moderne’, zumal sie zugleich versucht, dem Glauben an eine festgefahrene ‚Wirklichkeit’ unveränderlicher menschlicher ‚Eigenschaften’ einen utopischen, d.h. zukunftsoffenen ‚Möglichkeitssinn’ entgegenzustellen. Dieses – Musil zufolge – in allen Menschen vorhandene, häufig nur verschüttete Potenzial gelte es durch die Literatur zu erkunden und freizulegen.

Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Norbert Christian Wolf, Professor am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg, anhand ausgewählter Beispiele und historischer Bezüge einige Aspekte der literarischen Sozioanalyse Musils beleuchten. Es handelt sich um Ergebnisse eines Buchs, das 2010 unter demselben Titel im Böhlau Verlag Wien (Reihe Literaturgeschichte in Studien und Quellen) erscheinen wird.

Eintritt: € 5/4/3
Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe

Ort:

Literaturhaus, Café

Termin:

Do, 15.4.2010, 10:30

Jachym Topol
'Die Teufelswerkstatt'

zeitenWENDEzeit

Übersetzung: Eva Profousova, Moderation: Anja Tippner

Ein junger Mann flieht aus Theresienstadt. Sein einziges Gepäck: Ein Schließfachschlüssel und ein USB-Stick mit den Kontaktdaten reicher Holocaust-Überlebender, die ihn und seinen Onkel Lebo beim Aufbau eines alternativen Erinnerungsortes unterstützen sollen.

Als die Behörden die anstößige Institution, mit der sie der offiziellen KZ-Gedenkstätte Konkurrenz gemacht hatten, niederwalzen lassen, verhelfen Alex und Maruska dem Ich-Erzähler zur Flucht nach Minsk. In den Dörfern und Wäldern Weißrusslands, der „Teufelswerkstatt“, wo SS-Schergen gemordet haben, soll er bei der Errichtung einer Gedenkstätte helfen und wird, verliebt in Maruska, in eine blutige Erinnerungsverschwörung hineingezogen.
Jáchym Topol ist ein Meister der surrealen Groteske und erzählt in seinem neuen Roman „Die Teufelswerkstatt“ vom Kampf um die Erinnerung, die im postsozialistischen Westen an Kommerz und Musealisierung, im Osten an der Unzumutbarkeit des Realen scheitert.

Jachym Topol, geboren 1962 in Prag, unterzeichnete als Jugendlicher die Charta 77. Er gab die „Revolver Revue“ heraus und arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter. In den 1990er Jahren studierte er Ethnologie und bereiste als Journalist und Drehbuchautor Osteuropa. Zuletzt erschienen seine Romane „Nachtarbeit“ (2003), „Zirkuszone“ (2007) und „Die Teufelswerkstatt“ (2010) im Suhrkamp Verlag in deutscher Übersetzung von Eva Profousova.

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe, prolit, Fachbereich Slawistik

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mo, 19.4.2010, 20:00

Alois Prinz
'Die Lebensgeschichte des Franz Kafka'

Multimedia - Vortrag

Alois Prinz wurde in Niederbayern geboren. Er studierte in München Germanistik, Politologie, Philosophie und Kommunikationswissenschaften und absolvierte parallel dazu eine journalistische Ausbildung. Sein schriftstellerischer Schwerpunkt liegt auf Biografien für Jugendliche und Erwachsene. „Alois Prinz ist mit seiner Biografie etwas Großartiges gelungen. Die aus den Tagebüchern Kafkas und von anderen Zeitzeugen gewonnenen Ein- und Ansichten belegen anschaulich, dass für Kafka das Schreiben stets aufs Neue wie eine Geburt ist.“ (Büchernachlese)

Eintritt: € 3
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Di, 20.4.2010, 08:30
Di, 20.4.2010, 10:30
Di, 20.4.2010, 16:30

Thomas Ballhausen, Robert Kleindienst, Sophie Anna Reyer
'Zeichensetzung. Zeilensprünge'

Buchpräsentation und Lesungen

Di, 20.4.2010, 20:00

Am heutigen Abend stellen die Grazer Autorinnen Versammlung und die Salzburger Autorengruppe die Anthologie „Zeichensetzung. Zeilensprünge“ vor. Sie entstand aus einem Projekt „Junge Literatur aus Österreich“ und beinhaltet Texte von 21 jungen Literaten, die im Rahmen dieses Projektes gesammelt wurden – dafür erhielten die Herausgeber auch den Holfeld-Tunzer Preis. „Die Literatur einer Generation präsentiert sich selbst – in ihrer ganzen Vielstimmigkeit – nicht in der Absicht, eine Leitästhetik zu produzieren, sondern eine Zusammenschau zu beginnen ... dass daraus ein Dialog entstehen könnte.“
Beiden Autorengemeinschaften ist die Förderung junger Kolleginnen und Kollegen ein Anliegen, und wir hoffen, dass unser Publikum diesen spannenden Abend zu ebendiesem Dialog nützt.

Thomas Ballhausen, geb. 1975 in Wien, Autor, Film- und Literatur-wissenschafter. Leiter des Studienzentrums des Filmarchivs Austria. Gastvorträge im In- und Ausland. Redakteur der Popkulturzeitschrift „skug“. Gründungsmitglied des Online-Projekts „die flut“. Mehrere Literaturpreise. Zuletzt erschienen: „Geröll“, Prosa, 2005; „Die Unversöhnten“, Roman, 2007.

Robert Kleindienst, geb. 1975, Studium der Germanistik, Pädagogik und Politikwissenschaft. Gründungsmitglied des Literaturportals „die flut“. Mehrere Auszeichnungen und Preise, zuletzt Stadtschreiber von Kitzbühel 2007. 2009 erschien sein Debütroman „Später vielleicht“ im Verlag Skarabäus.

Sophie Anna Reyer, geb. 1984 in Wien. Bakk. art. Titel in Komposition 2007. Preis der steiermärkischen GKK 2008. Romane: „vertrocknete vögel“ (Leykam) sowie „baby blue eyes“ (Ritter Verlag). Arbeit auch als Komponistin. 2009 Uraufführung „Schneewittchenpsychose“. Mehrere Literaturpreise.

Eintritt: € 6/5/4
Veranstalter: Grazer Autorinnen Autorenversammlung/Salzburg, Salzburger Autorengruppe

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Laura Feuerland
'Kalla vom Löwenclan'

LeseRüssel (für 8 – 10-jährige)

Abenteuer in der Alt-Steinzeit: Der spannende Roman erzählt von Kalla, die vor 30.000 Jahren gelebt hat. Kalla vom Löwenclan freut sich schon sehr auf das Winterlager im Otterbachtal. Doch diesmal ist alles anders, vielleicht, weil sie aus Versehen in unterirdische Höhlen geraten ist und vielleicht auch, weil Fremde in das Jagdgebiet des Löwenclans eingedrungen sind ...

Die Autorin, die sich intensiv mit der Steinzeit beschäftigt hat, reist aus München an.
Laura Feuerland (Pseudonym; geboren 1949) ist vor allem für ihre Hörspiele bekannt, außerdem schreibt sie Erzählungen, Theaterstücke und Romane, vor allem auch für junge Leser.

Dauer: 50 Minuten

Eintritt: € 3
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Mi, 21.4.2010, 08:45
Mi, 21.4.2010, 10:15
Mi, 21.4.2010, 15:30

Silent Wednesday
'Pippi, Ronja, & Bullerbü'

Lesungen

Im Rahmen des „Silent Wednesday“ stellen erostepost und der Verein Denkmal diesmal nicht nur die wunderbaren Figuren der weltbekannten Kinderbuchautorin vor – „Pippi“ war ja das Thema des erostepost-Literaturpreises, der im Frühsommer für herausragende Kinder- und Jugendliteratur vergeben wird -, sondern vor allem auch die Autorin selbst – mit ihren berühmtesten Büchern, aber auch in unbekannteren Facetten wie ihrem politischen Engagement oder ihrem Einfluss auf die schwedische Innenpolitik. Ausschnitte aus Interviews mit der Schriftstellerin, Filmsequenzen im schwedischen Original wie auch auf Deutsch, Lieder und liebenswerte Skurrilitäten und Anekdoten runden das Programm ab, ehe es zu einem märchenhaften Abschluss findet: Der Salzburger Märchenerzähler
Christian Ploier, nach einigen Reisen in den Norden mittlerweile selbst ein alter Schwede, hat Originalschauplätze der Astrid-Lindgren-Bücher besucht und wird Erzählungen davon kombinieren mit nordischen Märchen, die einen ungewöhnlichen Abend jenseits von Eventkultur versprechen.

Eintritt: € 4/0
Veranstalter: erostepost, denkmal

Ort:

Denkmal, Nonntaler Hauptstraße 1 a

Termin:

Mi, 21.4.2010, 20:00

Manfred Koch
'Werkstattgespräch'

Lesung & Gespräch

Manfred Koch wurde in Graz geboren, lebt seit 1971 in Salzburg. Er schreibt u.a. für Theater, Fernsehen, Werbung, Kabarett und seit 1984 als Kolumnist für die Salzburger Nachrichten; Bücher: „Cyberman“ (Roman, 2002), „Total umweihnachtet“ (X-Mas-Satiren, 2003), „Nachtmusik“ (Erzählungen, 2007), „Totenstille“ (Roman, 2008).
„Sie sind die großen Tarner und Täuscher. Sie kommen in stets neuem Gewande, doch sie kommen verlässlich: der Tod und der Teufel. Jedes einzelne der grotesk verzerrten Salzburg-Klischees legt einen Abgrund frei.“ (Wiener Zeitung zu Nachtmusik)

Eintritt: € 3
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termine:

Sa, 10.4.2010, 10:30
Do, 22.4.2010, 09:00

Catarina Carsten
'Salzburg Berlin retour'

Zum 90. Geburtstag

Aus Anlass des 90. Geburtstages der Dichterin Catarina Carsten liest die Schriftstellerin aus ihrem Werk. Die Laudatio hält der Freund, Salzburger Germanist und Vorstandsvorsitzende des Vereins Literaturhaus Univ.Prof. Dr. Karl Müller. Musik: „Triophonie“ mit Georg Winkler (Klarinette), Gerti Eisl-Hollweger (Fagott) und Karl Müller (Klarinette).

Catarina Carsten hat sich vor allem als Lyrikerin einen Namen gemacht, soeben ist ihr jüngster Band „Dass nichts verloren ist. Eine Liebe“ (2010, Otto Müller Verlag) erschienen. Wieder entfaltet sich in ihren Gedichten eine Ahnung von den Unwegbarkeiten des Erlebten, Erträumten und davon, wie Glück und Leid im gefühlten Moment wie im dichterischen Wort aufgehoben sein können. Bereits 1983 erschien das wohl erfolgreichste Buch von Catarina Carsten nach einer wahren Geschichte: „Der Fall Ottilinger. Eine Frau im Netz politischer Intrigen“, in dem sie die Verschleppung einer österreichischen Beamtin 1948 nach Russland beschrieb. Aus beiden Büchern wird sie an diesem Abend im Literaturhaus lesen.

Catarina Carsten, geboren am 23. April 1920 in Berlin, lebt seit 1964 in Puch bei Hallein nahe Salzburg. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Feuilletons. Von 1947 bis 1958 war sie Mitarbeiterin der „Augsburger Allgemeinen“, seit Anfang der 1950er Jahre ist sie freie Schriftstellerin und Journalistin. 1978 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Carsten erhielt 1977 den Alma-Johanna-Koenig-Preis, 1984 war sie Rauriser Marktschreiberin. PEN-Mitglied. War mit dem 2008 verstorbenen Komponisten Hermann Regner verheiratet. Veröffentlichungen: „Meine Hoffnung hat Niederlagen“ (1988), „Wenn es am schönsten ist“ (1995), „Hungermusik“ (1997), „Im Labyrinth der tausend Möglichkeiten“ (1999), „Glück und Glas: Lebendige Erinnerungen“ (2005), „Noch ist es Zeit: Engel, Marien und Heilige“(2007), „Dass nichts verloren ist. Eine Liebe“ (2010) u.a.

Eintritt: € 6/5/4 l
Veranstalter: Verein Literaturhaus

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Do, 22.4.2010, 20:00

Christa Gürtler, Petra Nagenkögel, Klaus Seufer-Wasserthal, Anton Thuswaldner
'Aufgeblättert'

Literaturgespräch

Im 10. Jahr seines Bestehens werden am „Welttag des Buches“ literarische Neuerscheinungen aufgeblättert:

Christa Gürtler präsentiert „Die zitternde Frau – Eine Geschichte meiner Nerven“ (Ü: Uli Aumüller, Grete Osterwald, Rowohlt Verlag) der New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt, in dem sie von ihrem Leiden erzählt, das sie seit einer Gedenkrede nach dem Tod ihres Vaters immer wieder befällt: Wenn sie eine Bühne betritt, muss sie damit rechnen, von Krämpfen geschüttelt zu werden.

Petra Nagenkögel stellt Katharina Hackers Roman „Alix, Anton und die anderen“ zur Diskussion, der die Beziehung Katharina Hackers mit dem Suhrkamp Verlag beendete. Der Roman erzählt von einer Gruppe von Freunden in den Vierzigern, die es von der Provinz nach Berlin verschlagen hat und die ihre eigenen Lebensgeschichten reflektieren.

Klaus Seufer-Wasserthal plädiert für die Lektüre des ersten Romans vpn Patrick Modiano, der nun endlich auf Deutsch erschienen ist. „Place de l’Etoile“ (Ü. Elisabeth Edl, Hanser Verlag) ist einer der aufregendsten Romane über Paris unter der deutschen Okkupation, in dem ein junger Mann seine fingierte Autobiographie erzählt.

Anton Thuswaldner macht auf den zweiten Erzählband „Nichts, nichts“ (Literaturverlag Droschl) des österreichischen Autors Bernhard Strobel aufmerksam, der seinen Blick auf die karge Welt der Verlierer richtet und sich dem sprachlosen Umfeld seiner Helden zuwendet.

„Aufgeblättert“ werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin, Leiterin der Leselampe), Petra Nagenkögel (Schriftstellerin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus-Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker).

Eintritt: frei
Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Rupertus Buchhandlung

Ort:

Rupertus Buchhandlung, Dreifaltigkeitsgasse 12

Termin:

Fr, 23.4.2010, 19:30

Europa der Muttersprachen: Finnland 1

M.A. Numminen, Tuomas Kyrö, Leena Lander, Johanna Sinisalo
Konzert, Lesungen & Gespräch (finn./dt.)

Nach dem Kinderprogramm startet das Finnland-Festival mit einem Abend unter dem Titel „Die Geschichte bin ich“. Der Kult-Finne M. A. Numminen eröffnet um 19 Uhr mit „Liebesbriefe Martin Heidegger – Hannah Arendt“. Ab 20.30 Uhr lesen Tuomas Kyrö, Leena Lander und Johanna Sinisalo. Deutsche Lesungen: Peter Arp und Christiane Warnecke. Moderation: Stefan Moster. Dolmetsch: Meike Frese.

Unter dem Druck historischer Ereignisse erweist sich oft besonders deutlich, welche elementaren Kräfte den Menschen antreiben. Leena Lander stellt einen Roman vor, in dem sie sich der Liebe in Zeiten des Krieges widmet. Dafür kehrt sie ins Jahr 1918 zurück, als Finnland von einem blutigen Bürgerkrieg zerrissen wurde. Einen noch größeren Erzählraum spannt Johanna Sinisalo auf. Ihre Romanwelt erstreckt sich von der unmittelbaren Gegenwart bis in die mythische Vorzeit. Modernes Leben und archaisches Erbe mit verblüffenden Folgen ineinander verwoben. Die Helden des jungen Autors Tuomas Kyrö kennen die Geschichte ihres Landes im Detail und erinnern sich sogar an die historischen Tief- und Höhepunkte des finnischen Sports. Kyrö erweitert die geschichtliche Perspektive aber auch in die Zukunft hinein. Die Vorstellung vom Künftigen wirft ein scharfes Licht auf die Gegenwart.

19:00 Konzert M.A. Numminen u.a.
„Liebesbriefe Martin Heidegger - Hannah Arendt“

20:30 Lesungen (finn./dt.) mit Tuomas Kyrö, Leena Lander und Johanna Sinisalo

Eintritt: € 10/9/8
Veranstalter: Verein Literaturhaus, literaturhaus.net, FILI

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Mi, 28.4.2010, 19:00

Timo Parvela
'Ella'

LeseRüssel aus Finnland

Erstmals gibt es in der traditionellen Reihe „Europa der Muttersprachen” auch eine Veranstaltung für Kinder. Timo Parvela stellt im Literaturhaus Volksschüler/innen seine Ella-Bücher vor, von denen bisher drei auf Deutsch im Carl Hanser Verlag erschienen sind. Die Geschichten von Ella (in der Schule, in der zweiten Klasse, auf Klassenfahrt) sind in Finnland bereits Kult und werden gerade verfilmt.

Weil nirgendwo sonst so komische Sachen wie in der Schule passieren, gehen Ella und ihre Freunde sehr gern dahin. In Ella in der zweiten Klasse ist die zunächst abstrus klingende Geschichte wunderbar aus den Gedankengängen der Siebenjährigen entwickelt, ebenso wie all ihre anderen Abenteuer, angefangen von einer scheiternden Schülerolympiade bis hin zur Übernachtung im Klassenzimmer, die zum Alptraum für alle Beteiligten wird. Auch eine Klassenfahrt sorgt für Verwirrung, denn Schüler und Lehrer nehmen den falschen Flieger. Nur das Gepäck war im richtigen. Jetzt sind alle im Norden von Finnland, in Lappland, wo es im Mai noch schneit, ungefähr dort, wo der Weihnachtsmann wohnen soll. Was Ella und ihre Freunde da erleben und wie sie wieder nach Hause kommen, davon erzählt das dritte Abenteuer mit Ella.

„Ella gehört zu den wenigen Schulgeschichten, die man auch in den Ferien lesen will!“
(Die Zeit)
Übrigens: Jene beiden dritten Volksschulklassen, die sich als erstes für die Veranstaltung anmelden, besuchen wir im Vorfeld mit Büchern und Informationen zu Finnland.

Timo Parvela (geb. 1964) war gern Lehrer, bevor er Schriftsteller wurde. Er schreibt für Erwachsene und Kinder und wurde dafür vielfach ausgezeichnet.

Dauer: 50 Minuten

Eintritt: frei
Veranstalter: Verein Literaturhaus, literaturhaus.net, FILI

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Termin:

Do, 29.4.2010, 10:00

Ausstellungen

Christian Thanhäuser
'Donau / Balkan / Insekten' - Skizzenbücher aus 20 Jahren

Ausstellung

Mi, 13.1.2010 - Mi, 31.3.2010

„Als der Thanhäuser ein Kind war, hat ihn die Donau die Sehnsucht gelehrt, an ihren Ufern hinaus in die Welt zu ziehen und, was er dort an Wörtern und Bildern als die seinen erkennt, nach Hause zurückzubringen. Und so wurde Ottensheim eine Donaumetropole.“, schreibt Karl-Markus Gauß über Christian Thanhäuser, und er nennt ihn den „Holzschneider, Silbenstecher, Bucherfinder mit dem Namen des liebes- und heimwehkranken Sängers aus dem Mittelalter“.
Die Ausstellung im Literaturhaus Salzburg gibt einen Einblick in die Arbeit und das Schaffen dieses „Silbenstechers und Bucherfinders“ und zeigt Skizzenbücher aus 20 Jahren. Im Mittelpunkt stehen die Zeichnungen zum Buch „Die Donau hinab“ (Haymon Verlag, 2009), der gemeinsamen Reise von Christian Thanhäuser und Karl-Markus Gauß – „Am Anfang war die Donau, und dann erschuf sie sich die Fische, die kleinen und großen, die gelben, grünen, silbernen, die gefleckten und die gestreiften.“

Von den Fischen ist es gar kein so großer Schritt zu den Insekten – mit ihnen hat sich Christian Thanhäuser bei der Illustration des ersten von zehn Bänden „Jean Henri Fabre – Erinnerungen des Insektenforschers“ auseinandergesetzt (erscheint im Februar 2010 bei Matthes & Seitz), auch diese Arbeiten werden im Literaturhaus gezeigt. Wie Christian Thanhäuser arbeitet, macht auch der Film von Bernhard Koch über die Vorbereitungen dieses Bandes anschaulich, der im Rahmen der Ausstellung zu sehen ist.

Christian Thanhäuser, geboren 1956 in Linz, lebt in Ottensheim/Oberösterreich. Vielfach preisgekrönter bildender Künstler, Grafiker, Buchgestalter und Verleger der Edition Thanhäuser. Zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. Bislang erschienen über sechzig mit Holzschnitten und Radierungen illustrierte Bücher und Mappenwerke.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen
Eintritt: frei

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Comic junger Finnen
'Sarjakuva'

Ausstellung: Europa der Muttersprachen

Di, 20.4.2010 | Ausstellungseröffnung

Mi, 21.4.2010 - Mi, 30.6.2010

Der finnische Comic ist schwer im Aufwind, die Szene ist lebendig und bringt ständig neue Zeichner hervor. Vor allem das Internet mit seiner Möglichkeit, Blogs mit Bildern zu gestalten, hat Kreativität und Sichtbarkeit gefördert. Im Netz gibt es eine Seite, die eine stattliche Anzahl von Comicblogs zusammenfasst: http://sarjakuvablogit.com/

Aber auch der gedruckte Comic ist gefragt und wird in eigenen Läden der Comicverlage verkauft. Ein staatlich gefördertes Informationszentrum kümmert sich um Transfer der einheimischen Produktion ins Ausland und jährlich bringt die Comic-Messe in Helsinki nationale und internationale Künstler zusammen.

Im finnischen Alltag ist der Comic ohnehin präsent. Praktisch jede Familie mit Kindern hat Aku Ankka abonniert – die wöchentlich erscheinende finnische Ausgabe von Donald Duck. Außerdem bringen alle Tageszeitungen täglich mehrere Strips verschiedener Zeichner aus dem In- und Ausland. Für manch einen wird daraus das Sprungbrett zum großen Erfolg, es kommt nämlich inzwischen durchaus vor, dass die Alben dieser Comiczeichner auf der Literatur-Bestsellerliste landen.

Bemerkenswert ist die große Anzahl der Frauen unter den bekannten und interessanten Zeichnern. Thematisch orientieren sich aktuelle finnische Comics, ob sie nun von Männer oder von Frauen stammen, oft am Privaten und verarbeiten persönliche Erfahrungen und Erlebnisse. Mit anderen Worten: der Comic dient nicht mehr nur der Reise in Fantasiewelten, sondern richtet den Blick auch auf die Wirklichkeit.

Inzwischen findet der finnische Comic auch international Beachtung. Dass dies nicht von ungefähr kommt, sondern mit dem hohen künstlerischen Niveau zu tun hat, beweist die Ausstellung SARJAKUVA, die nach einem besonderen Konzept gestaltet worden ist: Tommi Musturi, selbst einer der innovativsten Vertreter der finnischen Comicszene, hat die Exponate aus seinem persönlichen Blickwinkel zusammengestellt. Er präsentiert eigene Arbeiten und zeigt, was Freunde und Kollegen, die ihm nahe stehen, zu Papier bringen. Seine Auswahl ist höchst aktuell – er hat sie eigens für KAKSINKERTAINEN – DUBBELT – DOPPELT, den Finnland-Schwerpunkt 2010 in den Literaturhäusern Stuttgart und Salzburg, getroffen.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr und bei Abendveranstaltungen

Eintritt: frei

Ort:

Literaturhaus Salzburg

Verein Literaturhaus
Literaturhaus Salzburg

Strubergasse 23 / H.C. Artmann-Platz
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 662 / 422 411
Fax: +43 662 / 422 411-13
E-Mail: info@literaturhaus-salzburg.at

Anreise

BUS
vom Zentrum Salzburg mit den Linien 7 und 8, Haltestelle „Strubergasse“ und der Linie 24, Haltestelle „Wallnergasse“, vom Bahnhof mit der Linie 2, Haltestelle „Gaswerkgasse“.

PKW
(von allen Richtungen)
Autobahnausfahrt "Salzburg Mitte", Richtung Zentrum
Sie fahren ca. 2,8 km auf der Hauptstraße. Diese heißt zuerst "Münchner Bundesstraße", dann "Ignaz-Harrer-Straße".
letzten Ampel vor der Salzach – rechts abbiegen (Rechtsabbiegespur) in die "Gaswerkgasse" (Markante Punkte vorher: Blumengeschäft, Schlecker, Korianisches Lokal namens Hibiskus).
Nach 200-300 m nächste Ampel – rechts abbiegen in die "Strubergasse".
Nach ca. 100 m (unmittelbar nach der medizinischen Privatuniversität), befindet sich auf der linken Seite das LITERATURHAUS SALZBURG. Das Literaturhaus ist etwas von der Straße zurückversetzt, ein 400 Jahre altes rostrotes Gebäude, davor Grünfläche mit Bäumen und Parkplätze

ZUG
vom Hauptbahnhof mit Taxi ca. 10 Minuten

FLUGZEUG
vom Salzburg Airport mit Taxi ca. 15 Minuten, vom Flughafen München mit Bahn-Direktverbindung in ca. 2 Stunden oder Busshuttel