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Oper Stuttgart

EINES DER FÜHRENDEN MUSIKTHEATER WELTWEIT

Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.

Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.

Kontakt

Oper Stuttgart
Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0
Fax: +49 (0)7 11-20 32-3 89

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Oper Stuttgart

Oper

Don Carlos

von Giuseppe Verdi

Premiere: 27. Oktober 2019

Oper in fünf Akten
Libretto von François Joseph Pierre Méry und Camille du Locle
nach dem dramatischen Gedicht Don Karlos, Infant von Spanien von Friedrich Schiller und dem Drama Philippe II., roi d’Espagne von Eugène Cormon

Die Geschicke gekrönter Häupter waren schon lange vor den Skandalen der Boulevardpresse alles andere als Privatsache. Kein Ort zeigt dies so deutlich, wie das Schlafzimmer der absolutistischen Souveräne, wo die privateste morgendliche Verrichtung zur Staatsangelegenheit wird. Von Gottes Gnaden an die Spitze des Staates gesetzt, presst das Hofzeremoniell die Körper, die Verletzlichkeit, die intimsten Regungen der Herrschenden ins stahlharte Korsett der Öffentlichkeit. Der Machtskeptiker Giuseppe Verdi komponierte 1867 für Paris Don Carlos im historisierenden Stil des kurz zuvor verstorbenen Stars der Grand Opéra, Giacomo Meyerbeer. Spektakel und Drama verbinden sich zur bereits anachronistischen Großform, die den Menschen im gigantischen Getriebe des Machterhalts zerreibt. Die Daueröffentlichkeit des Spiels um Thronfolger Carlos, dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Stiefmutter wird, und den der vermeintlich stille Revolutionär Posa zum Konflikt mit König Philipp anstachelt, ist doppelt gerahmt durch die Legitimation der spanischen Herrschaft aus dem katholischen Glauben. Friedrich Schiller ließ schon in seinem Don Karlos den Großinquisitor Nachtschwärze ins zaghafte Licht der Gedanken einer jungen Generation gießen, die sich nichts wünscht, als Freiheit für die Massen. Obskurantismus nennt man das, ein bewusstes Verdunkeln geistigen Fortschritts.
Regisseurin Lotte de Beer blickt mit Don Carlos in eine vielleicht nicht allzu ferne Zukunft, in der ein neuer Gottesstaat entsteht. Ein Regime der Angst stellt sicher, wessen Leben als politische Verhandlungsmasse verfügbar ist und wessen Leben um jeden Preis geschützt werden muss.

Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Regie: Lotte De Beer
Bühne & Kostüme: Christof Hetzer
Licht: Alex Brok
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder, Peter Te Nuyl

in französischer Sprache mit deutsche Untertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Don Carlos

Kinderprogramm

Kasimir lässt Frippe machen

nach dem gleichnamigen Buch von Lars Klinting

Sitzkissenkonzert für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Frippe, der kleine Freund von Kasimir, übernimmt für ein paar Tage dessen Werkstatt. Und das ist gar nicht so einfach, denn auf einmal geht allen Leuten irgendetwas kaputt. Mit großem Elan flickt Frippe pünktlich alles Mögliche. Nur fallen Frippes Reparaturen alle ein bisschen anders aus als geplant…
Unsere gemeinsam mit dem Staatsorchester entwickelten Sitzkissenkonzerte bleiben im Opernhaus, Foyer III. Rang! Ein Sitzkissenkonzert dauert etwa eine halbe Stunde. Jeweils 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung sind die Kinder zu einer Bastelarbeit zum Thema des Sitzkissenkonzerts eingeladen. Anschließend an das Konzert haben sie Gelegenheit, die Instrumente, die sie vorher gesehen und gehört haben, selbst auszuprobieren und so kennenzulernen.

Violine: Marion Schäfer, Muriel Bardon
Viola: Robin Porta
Violoncello: Joachim Hess

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kasimir lässt Frippe machen

Oper

Salome

von Richard Strauss

Musikdrama in einem Aufzug
Libretto vom Komponisten nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

Die Geschichte einer kaputten Familie in einer kaputten Welt stellt Kirill Serebrennikov ins Zentrum seiner Inszenierung von Strauss’ frühem Meisterwerk. Dass der Regisseur zu Beginn der Spielzeit 2018/19 noch immer unter Hausarrest steht, ist ein weiterer Mosaikstein im Bild einer Welt aus den Fugen. Genauso wie die Auswüchse einer hedonistischen, autoritären Gesellschaft, die sich auf die folgende Generation als Monstrositäten durchschlagen. Und die Liebe als potentieller Ausweg aus der Gewalt? Pervertiert sich selbst durch radikales Besitzdenken (#Silberschüssel). Mit Simone Schneider und Matthias Klink sowie Roland Kluttig steht an zentralen Stellen erneut die Premierenbesetzung auf und vor der Bühne.

Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Regie und Kostüme: Kirill Serebrennikov
Bühne: Pierre Jorge Gonzalez
Video: Ilya Shagalov
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Ann-Christine Mecke

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Oper

Norma

von Vincenzo Bellini

Tragische Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Felice Romani

Den tauben Ohren, die in Bellinis Belcanto-Drama nur „gewöhnlichen italienischen Klingklang“ hören wollten, setzte der junge Wagner entgegen, er kenne kein vergleichbares „Seelengemälde als das dieser wilden gallischen Seherin, die wir alle Phasen der Leidenschaft durchdringen sehen“. Und tatsächlich: Mit der Priesterin, die ihren Göttern dient und dennoch nicht keusch leben will, die als geistliche Autorität ihrem unterworfenen Volk Orientierung gibt und zugleich zu ihrer Liebe zu einem der Besatzer steht, selbst als dieser sie verlässt, zeichnet Bellini das aufwühlende Doppelleben einer bis ins Extrem liebesfähigen Frau – in der Wiederaufnahme von Wieler/Morabitos gefeierter Inszenierung verkörpert von Yolanda Auyanet.

Musikalische Leitung: Giacomo Sagripanti
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Chor: Bernhard Moncado

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Norma

Oper

La Traviata

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten

Die Pariser Kurtisane Violetta liebt Alfredo, und Alfredo liebt auch sie. Seine Schwester allerdings soll vielversprechend heiraten. Nur geht das erst, wenn sich Alfredo von Violetta trennt. So gibt die Todkranke auf Drängen des Vaters den Geliebten frei und ihren Traum für das Glück der anderen auf. Ruth Berghaus inszenierte 1993 die legendäre Stuttgarter La traviata zwischen Stilisierung und großem Gefühl. Den Namen der Oper, Die vom Weg Abgekommene, erfindet ihre Hauptfigur angesichts ihres Todes selber. So wird ihr Wunsch, zum Bild zu werden, das Einzige, was von ihr bleibt. In der Titelpartie Elena Tsallagova, Gast an den großen Häusern Europas, neben Pavel Valuzhin aus unserem Ensemble. Die Musikalische Leitung übernimmt der Belcanto-Experte Friedrich Haider.

Musikalische Leitung: Friedrich Haider
Regie: Ruth Berghaus
Bühnenbild: Erich Wonder
Kostüme: Marie-Luise Strandt
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Antje Kaiser

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Der Prinz von Homburg

von Hans Werner Henze

Oper in drei Akten nach dem Schauspiel von Heinrich von Kleist, für Musik eingerichtet von Ingeborg Bachmann

Wer wachen Auges träumt, lebt gefährlich. Er erfährt die Welt anders, vielleicht so, wie sie sein könnte. Dabei kann das Gewohnte in beängstigende Ferne rücken. Der Prinz von Homburg lebt bisweilen in Traumzuständen. Dadurch handelt er in der Schlacht wider höchsten Befehl, führt sein Heer mit traumwandlerischer Sicherheit aber zum Sieg. Dann wacht er im realen Albtraum auf – Befehlsverweigerern droht die Todesstrafe. Hans Werner Henze verließ Mitte der 1950er Jahre Deutschland in Richtung Italien, nicht aus Wirklichkeitsflucht, sondern um sich dort eine Welt nach eigenen Wünschen zu schaffen – mit Platz für „die sinnliche Lust auf einen neuen Schönheitsbegriff, eine neue ästhetische Glücksvorstellung“. Diese fand nördlich der Alpen im Elan von Aufbau plus Verdrängung ebenso wenig eine Heimat wie im strengen Regelwerk der musikalischen Nachkriegsavantgarde. In der Begegnung mit Heinrich von Kleists Schauspiel formulierte er mit Ingeborg Bachmann so etwas wie eine Utopie: Nicht Sach- und Systemzwänge, nicht Funktionen und Dienstgrade bestimmen die Beziehungen der Menschen, sondern Empfindungen. Ihre Opernfiguren begeben sich ins Risikogebiet der Traumverlorenheit, um zu sich und zueinander zu finden. Auf die Gefahr hin, die Wirklichkeit dabei als hinfällig zu erkennen.

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Anja Rabes
Video: Rebecca Riedel
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Miron Hakenbeck

in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Carmen

von Georges Bizet

Oper in vier Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée

Die Geliebte töten, um sie ganz zu besitzen, ist die brutale Logik der Beziehungstat und die Kehrseite der Idee der romantischen Liebe, die viel mit Treue und Vertrauen, aber eben auch einiges mit Besitzdenken und Kontrolle zu tun hat. Das schockierend Realistische an Carmen war nie die Darstellung des volkstümlichen Spaniens – Bizet ist selbst nie dort gewesen – sondern die Darstellung einer Liebe, „die in ihren Mitteln der Krieg, in ihrem Grunde der Todhass der Geschlechter ist“, wie Friedrich Nietzsche bewundernd formulierte. Sebastian Nüblings Inszenierung von 2006 liest Bizets Meisterwerk fern aller folkloristischen Klischees als postmortales Beziehungsdrama, als Kammerspiel über die Macht der Blicke und die destruktive Kraft verborgener Triebe und Aggressionen.

Musikalische Leitung: Kristiina Poska
Regie: Sebastian Nübling
Bühne und Kostüme: Muriel Gerstner
Licht: Gérard Cleven
Video: Gabriele Vöhringer
Chor: Bernhard Moncado
Dramaturgie: Xavier Zuber

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Carmen

Kinderprogramm

Das Lamm, das zum Essen kam

Sitzkissenkonzert für Kinder von 3 bis 6 Jahren

nach dem gleichnamigen Buch von Steve Smallman, Joëlle Dreidemy und Therese Hochhut

Der hungrige Wolf bereitet gerade sein traditionelles Eintopf-Rezept vor, als plötzlich ein Lamm vor seiner Tür steht. Der Wolf gerät ganz durcheinander: Was tun, wenn einen das Abendessen lieb anlächelt und um den Hals fällt? Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Verantwortung wird am Ende mit einem ganz ausgezeichneten Gemüse-Eintopf gekrönt!
Unsere gemeinsam mit dem Staatsorchester entwickelten Sitzkissenkonzerte bleiben im Opernhaus, Foyer III. Rang! Ein Sitzkissenkonzert dauert etwa eine halbe Stunde. Jeweils 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung sind die Kinder zu einer Bastelarbeit zum Thema des Sitzkissenkonzerts eingeladen. Anschließend an das Konzert haben sie Gelegenheit, die Instrumente, die sie vorher gesehen und gehört haben, selbst auszuprobieren und so kennenzulernen.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Das Lamm, das zum Essen kam

Aufführungen / Theater Schauspiel Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Aufführungen / Theater Theater der Altstadt Stuttgart Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Theater Theater der Altstadt Stuttgart Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Theater Theater tri-bühne Stuttgart Stuttgart, Eberhardstraße 61A
Aufführungen / Theater Theater Rampe Stuttgart Stuttgart, Filderstraße 47
Aufführungen / Theater LIMA-Theater Esslingen Esslingen, Landolinsgasse 1
Aufführungen / Theater AuGuSTheater Neu-Ulm Neu-Ulm, Silcherstraße 2
Aufführungen / Theater Wilhelma Theater Stuttgart Stuttgart, Neckartalstraße 9

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