Oper Stuttgart
Spielzeit 2011/2012
Die glückliche Hand / Schicksal (Osud)
Von Arnold Schönberg / Leoš Janáček
Premiere: 11. März 2012, Opernhaus
Zwei Partituren, zwei Meisterwerke, zwei musiktheatralische Entwürfe, die als unaufführbar gelten, obwohl sie lange schon als Herzstücke im Œuvre ihrer Komponisten anerkannt sind. Niemals ist die Gestalt des Künstlers emphatischer und gnadenloser zugleich erhöht worden als in Schönbergs 1913 vollendetem »Drama mit Musik« Die glückliche Hand. In einem expressionistischen Traumprotokoll gibt sich ein Künstler willentlich dem Glück des Scheiterns und dem Gelächter einer unsichtbaren Menge preis. Das knapp 20minütige Werk ist von musikalisch überbordender, frei atonaler Spontaneität und Prägnanz. Janáček selbst hat die Oper Osud auf der Bühne nie erlebt. Das Libretto zu Janáčeks Osud ist ohne literarische Vorlage entstanden, eine Verarbeitung persönlichster Erlebnisse. Der 80minütige Dreiakter konterkariert die Entstehungsgeschichte einer Oper, die letztlich Fragment bleibt, mit drei traumatischen Schlüsselszenen aus dem Leben ihres fiktiven Komponisten.
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne: Bert Neumann
Kostüme: Nina von Mechow
Licht: Lothar Baumgarte
Chor: Winfried Maczewski
In deutscher und tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ort:
Opernhaus
Termine:
So, 11.3.2012, 18:00 | Premiere |



Fr, 16.3.2012, 19:00 |



Di, 20.3.2012, 19:30 |



Sa, 24.3.2012, 19:30 |



Di, 27.3.2012, 19:30 |


Die Nachtwandlerin
Vincenzo Bellini
Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Als jedoch ein Fremder in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina eine riskante Unschuldsprobe ab. Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto.
Musikalische Leitung: Gabriele Ferro
Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Licht: Reinhard Traub
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ort:
Opernhaus
Termine:
So, 5.2.2012, 18:00 |



Mi, 22.2.2012, 19:00 |


Figaros Hochzeit
Wolfgang Amadeus Mozart
Zur Hochzeit von Susanna und Figaro verspricht der Graf die Beförderung Figaros. Allerdings nur, wenn Susanna sich dem Grafen noch vor der Hochzeitsnacht hingibt. Der Einfallsreichtum von Susanna und der Gräfin ist gefragt, um den Grafen zum Aufgeben zu bringen.
Mozarts gesellschaftskritisches Musiktheater ist eine der geistreichsten und bewegendsten Komödien der Operngeschichte.
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Regie, Bühne und Kostüme: Nigel Lowery
Licht: Pat Collins
Chor: Johannes Knecht
Dramaturgie: Juliane Votteler
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ort:
Opernhaus
Termin:
Mo, 6.2.2012, 19:00 | letzte Aufführung! |


Orpheus und Eurydike
Orphée et Euridice
Der Mythos berichtet von Orpheus, der den Verlust Eurydikes, die am Hochzeitstag verstarb, nicht verwand, mit seinem Gesang die Unterwelt bezwang und sie so zurückgewann. Doch da er das Gebot brach, sie erst nach Rückkehr aus der Unterwelt anzublicken, verlor er sie aufs Neue. In Glucks Oper aber erbarmt sich Amor noch einmal und schenkt Orpheus Eurydike zurück. Orpheus und Eurydike ist die erste Koproduktion der Oper Stuttgart und des Stuttgarter Balletts.
Regie: Christian Spuck
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ort:
Opernhaus
Termine:
Sa, 4.2.2012, 19:00 |



So, 12.2.2012, 18:00 |


Der Triumph von Zeit und Enttäuschung
Georg Friedrich Händel
Bellezza (Schönheit) fragt sich, wie lange sie sich noch ihrer Reize erfreuen können wird. Piacere (Vergnügen) zerstreut ihre Sorgen, doch Tempo (Zeit) und Disinganno (Enttäuschung) treten zum Wettstreit an, um Bellezza dem »wahren Vergnügen« eines enthaltsamen Lebens zuzuführen. Händel schrieb die Barockoper 1707 im Alter von nur zweiundzwanzig Jahren in Rom.
Musikalische Leitung: Sébastien Rouland
Regie: Calixto Bieito
Bühne: Susanne Gschwender
Kostüme: Anna Eiermann
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Xavier Zuber
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ort:
Opernhaus
Termine:
Sa, 11.2.2012, 19:00 |



Mi, 15.2.2012, 19:30 |



Sa, 18.2.2012, 19:00 |



So, 26.2.2012, 18:00 |


Fremd
Von Hans Thomalla
Der Raubzug der Argonauten nach dem Goldenen Vlies: bei der Begegnung ihres Anführers Jason mit Medea verkehrt sich die Erfahrung des Eigenen als fremd und des Fremden als vertraut. Medea flieht mit Jason nach Griechenland; dort verlässt er sie für eine andere Frau, sie mordet ihre Kinder.
Thomallas 2011 in Stuttgart uraufgeführte Partitur bringt die Widersprüche der Gattung »Oper« zum Klingen.
Musikalische Leitung: Johannes Kalitzke
Regie, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mitarbeit Regie: Ludivine Petit
Chor: Michael Alber
Licht: Reinhard Traub
Ort:
Opernhaus
Termine:
Fr, 17.2.2012, 19:30 |



Di, 21.2.2012, 19:30 |


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S-Bahn S1 - 6, Bus