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Stuttgarter Ballett

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Stuttgarter Ballett
Staatstheater Stuttgart
Oberer Schloßgarten 6
D-70173 Stuttgart

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Shades of White

CHOREOGRAPHIEN VON JOHN CRANKO, NATALJA MAKAROWA UND GEORGE BALANCHINE

Premiere: 13. Oktober 2018

Der Ballettabend SHADES OF WHITE vereint drei erlesene Stücke – ein jedes in Weiß gekleidet –, die das klassische Ballett zelebrieren. Das Herzstück des Abends bildet Natalja Makarowas weltberühmte Fassung von „Das Königreich der Schatten“ aus La Bayadère (Die Tempeltänzerin): umrahmt von einem traumwandlerisch schönen Corps de ballet tanzt der Krieger Solor mit dem Geist seiner verstorbenen Geliebten, der Bayadère Nikija. Bei Konzert für Flöte und Harfe setzt John Cranko Wolfgang Amadeus Mozarts heitere Musik spielerisch-virtuos in Tanz um und spielt augenzwinkernd mit den Gepflogenheiten des klassischen Balletts. Zum Finale des Abends entzündet George Balanchine mit Sinfonie in C ein grandioses Feuerwerk des Tanzes zu Georges Bizets aufbrausender Musik: ein elegantes, prachtvolles, lebensbejahendes Ballett – kristallbesetze weiße Tutus inbegriffen.

MUSIKALISCHE LEITUNG: James Tuggle

KONZERT FÜR FLÖTE UND HARFE
CHOREOGRAPHIE: John Cranko
MUSIK: Wolfgang Amadeus Mozart
URAUFFÜHRUNG: 26. März 1966, Stuttgarter Ballett

DAS KÖNIGREICH DER SCHATTEN AUS: LA BAYADÈRE
CHOREOGRAFIE: Natalja Makarowa nach Marius Petipa
MUSIK: Ludwig Minkus, arrangiert von John Lanchbery
BÜHNENBILD: Jadwiga Maria Jarosiewicz
URAUFFÜHRUNG: 3. Juli 1974, American Ballet Theatre

SINFONIE IN C
CHOREOGRAFIE: George Balanchine
MUSIK: Georges Bizet
URAUFFÜHRUNG: 28. Juli 1947, Ballet de l'Opéra de Paris
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Party Pieces

Ballettabend mit Highlights und Favoriten aus 22 Jahren Intendanz Reid Anderson
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Lulu. Eine Monstretragödie

BALLETT VON CHRISTIAN SPUCK FREI NACH FRANK WEDEKIND

Mit Lulu. Eine Monstretragödie kehrt ein lange nicht gesehenes und vom Publikum sehnsüchtig erwartetes Handlungsballett des ehemaligen Stuttgarter Hauschoreographen Christian Spuck zurück auf den Spielplan.
Groß geworden im Geiste John Crankos, ein Meister des Handlungsballetts, gehört Spuck längst selbst zur Spitzenklasse dieses Genres. In der „Monstretragödie“, seinem ersten abendfüllenden Handlungsballett, stellte Spuck sich 2003 der Herausforderung, den radikalen Stoff Frank Wedekinds für die Tanzbühne zu adaptieren – und schuf einen schonungslos sinnlichen Ballettthriller, der auf große Begeisterung stieß.

Lulu ist wohl eine der schillerndsten Figuren der Theaterliteratur: Schamlos und ohne Moral gibt sie sich ganz und gar dem Moment der Liebe hin. Sie ist Männermagnet und Projektionsfläche für deren Fantasien: Alle, die sie begehren – Schigloch, Franz und Alwa Schöning, Schwarz, Rodrigo und die Gräfin Geschwitz – haben ein eigenes Bild von ihr, das Lulu sich aneignet, als Spiel-Puppe, als Muse, als Sklavin. Nur einer fällt aus dem Rahmen: Jack the Ripper fragt nach nichts, stattdessen besiegelt er ihr tragisches Schicksal mit dem Tod.

Wer einmal in den Sog von Spucks stupender Erzähldramaturgie geraten ist, wird sich daraus nicht leicht wieder befreien. Geschickt eröffnet er mehrere Erzählebenen aus direkten Videobildern, Textfragmenten, spielerisch-grotesker Unterhaltungsmusik des Stummfilmzeitalters und einfallsreichen, provokant-aufreizenden Pas de deux sowie Gruppenszenen voller Dynamik, welche sich zu einem fesselnden Drama verdichten, das der Tragödie gleichermaßen mit Tiefe und mit Leichtigkeit begegnet.

DRAMATURGIE: Rüdiger Nolte
BÜHNE: Dirk Becker
KOSTÜME: Emma Ryott
LICHT: Reinhard Traub
CHOREOGRAPHISCHE ASSISTENZ: Tamas Detrich, Rolando D'Alesio
MUSIKALISCHE LEITUNG: James Tuggle
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Der Tod in Venedig / Death in Venice

Von Benjamin Britten

Der britische Komponist Benjamin Britten vertonte Thomas Manns berühmte Novelle Der Tod in Venedig 1973 nach einem Libretto von Myfanwy Piper, das die Handlung um den sich in einer Lebenskrise befindenden Schriftsteller Gustav von Aschenbach meisterhaft in Theaterbilder übersetzt.
In seiner letzten Oper überrascht Britten mit vielfarbigen und exotischen Klängen – wie der Protagonist in Manns Novelle hat auch er sich in Venedig neu zu erfinden versucht. Demis Volpi lässt sich von dessen Oper und dem besonderen Charme der geschichtsträchtigen Lagunenstadt gleichermaßen für seine Inszenierung inspirieren.

Volpi, Absolvent der John Cranko Schule und von 2004 bis 2013 Tänzer des Stuttgarter Balletts, begann 2006 zu choreographieren und wurde 2013 nach dem durchschlagenden Erfolg seines ersten abendfüllenden Handlungsballetts Krabat zum Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts ernannt. Bereits 2009 wirkte er – damals noch Tänzer beim Stuttgarter Ballett – als Choreograph an Jossi Wielers und Sergio Morabitos Inszenierung von Fromental Halévys La Juive für die Oper Stuttgart mit. Nach dieser ersten künstlerischen Begegnung mit der Gattung Oper folgte die Choreographie für Georg Friedrich Händels Teseo in der Inszenierung von Igor Bauersima, ebenfalls an der Oper Stuttgart. 2014 gab Volpi mit der Inszenierung von Niccolò Jommellis Oper Fetonte sein Regiedebüt im Auftrag des Theaters Heidelberg. Benjamin Brittens Der Tod in Venedig als Koproduktion der Oper Stuttgart und des Stuttgarter Balletts unter Mitwirkung der John Cranko Schule ist Volpis zweite Regiearbeit.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Marco Comin
REGIE UND CHOREOGRAPHIE: Demis Volpi
BÜHNE UND KOSTÜME: Katharina Schlipf
LICHT: Reinhard Traub
CHOR: Christoph Heil
DRAMATURGIE: Sergio Morabito, Ann-Christine Mecke

in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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Begegnungen

Choreographien von Jerome Robbins und John Cranko

Die beiden choreographischen Meisterwerke Dances at a Gathering und Initialen R.B.M.E., vereint im Ballettabend BEGEGNUNGEN, sind zwei wahre Loblieder auf die Freundschaft und menschliche Verbundenheit. Auf geniale, lebendigste und tiefgehende Weise fangen die beiden Choreographie-Giganten Jerome Robbins und John Cranko im Tanz die ganze Leichtigkeit und Melancholie des Lebens sowie ein Stück Zeitgeschichte ein. Bis heute gehören beide Ballette zu den choreographischen Kostbarkeiten des Stuttgarter Repertoires.

Jerome Robbins‘ Dances at a Gathering, das 1969 in New York uraufgeführt wurde, gilt als eine der bedeutendsten Ballettschöpfungen der Epoche. In seiner wehmütig-zarten Choreographie fängt Robbins meisterhaft den Zeitgeist einer sich im Umbruch befindenden Gesellschaft ein: Von vielen Zuschauern und Kritikern wurde das Stück als Antwort auf die Unruhen infolge des Vietnamkriegs und die Attentate auf Martin Luther King und John F. Kennedy in den USA betrachtet. Die fließend-leichten, bisweilen spielerisch choreographierten Bewegungen erzählen von Abschied und Aufbruch sowie von der Wertschätzung des Einzelnen und von Gemeinschaft untereinander. Robbins selbst bezeichnete sein Werk, das er zur beschwingten Klaviermusik Frédéric Chopins kreierte, als seine „Hymne auf den Tanz“.

Neben seinen weltberühmten Handlungsballetten gehört John Crankos Initialen R.B.M.E. unumstritten zu den wichtigsten und brillantesten Werken des Stuttgarter Choreographen. Kreiert für seine Ersten Solisten, Musen und Freunde Richard Cragun, Birgit Keil, Marcia Haydée und Egon Madsen ist Initialen R.B.M.E. das persönlichste Werk Crankos: Zur Musik von Johannes Brahms schuf er eine Ode auf die Freundschaft, in der die Verehrung für seine Tänzer weiterlebt und sich zugleich die Essenz seines künstlerischen Schaffens konzentriert. Zum 90. Geburtstag Crankos tanzt die Compagnie dieses Freundschaftsballett, das wie kaum ein anderes den Geist seines Schöpfers und einer ganzen Ära des Stuttgarter Balletts in sich trägt.

Mit Chopins tänzerischen Klavierstücken und Brahms zweitem Klavierkonzert bietet der Ballettabend BEGEGNUNGEN auch musikalisch ein exquisites Programm.

CHOREOGRAPHIE: Jerome Robbins
MUSIK: Frédéric Chopin
KOSTÜM: Joe Eula
LICHT: Jennifer Tipton
MUSIKALISCHE LEITUNG: James Tuggle
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Onegin

Peter I. Tschaikowsky

Die großen Stoffe der Weltliteratur waren John Crankos Spezialität, ob Romeo und Julia, Der Widerspenstigen Zähmung oder Onegin, uraufgeführt im Jahr 1965. Er besaß die Gabe, die literarischen Vorlagen so in Tanz zu übersetzen, dass jeder Zuschauer die Handlung genau verstehen und vor allem mitfühlen konnte und kann, ohne jemals eine Zeile der Werke gelesen zu haben. „Nur dann hat man ein gutes Ballett gemacht“, sagte er einst.

Tiefgründig, spannend und emotional erzählt John Cranko mit Onegin die auf Alexander Puschkins gleichnamigem Versroman basierende Geschichte einer unerfüllten Liebe: Die junge, seelenvolle Tatjana verliebt sich in den blasierten Adeligen Onegin, der sie aber abweist. Jahre später, als Tatjana bereits mit dem Fürsten Gremin verheiratet ist, erkennt Onegin, dass Tatjana die einzige Frau ist, die er je geliebt hat. Doch es ist zu spät. Tatjana schickt den um sie flehenden Onegin fort, obwohl sie ihn noch immer liebt.

Die Darstellung dieser berührenden Geschichte mit all ihren Emotionen macht Tatjana und Onegin zu den Traumrollen großer Solisten. Legendär sind auch die virtuosen Pas de deux, die Cranko für seine Hauptfiguren schuf. Und so bildet dieses Meisterwerk, das maßgeblich zu dem vom renommierten New York Times-Kritiker Clive Barnes geprägten Begriff vom „Stuttgarter Ballettwunder“ beitrug, bis heute ein Herzstück im Repertoire des Stuttgarter Balletts.

CHOREOGRAPHIE UND INSZENIERUNG: John Cranko
BÜHNENBILD UND KOSTÜME: Jürgen Rose
MUSIKALISCHE LEITUNG: James Tuggle
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DIE FANTASTISCHEN FÜNF

Uraufführungen von Marco Goecke, Katarzyna Kozielska, Roman Novitzky, Louis Stiens, Fabio Adorisio

Der Ballettabend DIE FANTASTISCHEN FÜNF ist zugleich Abschiedsgeschenk für Ballettintendant Reid Anderson und eine aufregende Präsentation der choreographischen Vielfalt des Stuttgarter Balletts.

Zu den Grundpfeilern der Intendanz Reid Andersons gehörte es, Uraufführungen zu beauftragen, Talente zu entdecken und choreographischen Nachwuchs zu fördern. Über die Jahre hat er eine ganze Riege einzigartiger choreographischer Stimmen auf den Weg gebracht, deren künstlerisches Potential vor kreativer Kraft sprüht. Fünf davon, die ihm besonders am Herzen liegen – Marco Goecke, Katarzyna Kozielska, Louis Stiens, Roman Novitzky und Fabio Adorisio – kreieren für diesen Ballettabend im Schauspielhaus neue Stücke.

Marco Goecke, von Anderson 2005 zum Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts ernannt, sorgte mit seiner einzigartigen, kompromisslosen Tanzsprache einst für Aufruhr in der Tanzwelt. Nun gehört er zu den anerkanntesten Choreographen der Gegenwart und wird von internationalen Compagnien beauftragt. Für das Stuttgarter Ballett kreierte er bereits 13 Choreographien.

Katarzyna Kozielska, die schon mehrere erfolgreiche Arbeiten für das Stuttgarter Ballett kreiert hat – zuletzt Dark Glow im Stuttgarter Opernhaus – ist bekannt für ihren selbstbewussten, modernen und pointierten Umgang mit der klassischen Tanzsprache.

Louis Stiens, der schon während seiner Ausbildung zum Tänzer mit dem Choreographieren begann, hat mittlerweile fünf Stücke für das Stuttgarter Ballett kreiert und seine Arbeit als Choreograph auch über die Theaterbühne hinaus an Orte wie die Liederhalle Stuttgart, den Treffpunkt Rotebühlplatz, den Projektraum LOTTE oder die Porsche-Arena getragen.

Roman Novitzky ist eines der choreographischen Glanzlichter der vergangenen Noverre-Abende und besticht durch seine gleichermaßen intelligenten wie humorvollen Stücke. Insbesondere seine zweite Arbeit für die Noverre-Gesellschaft, Are you as big as me?, wurde zum Kulthit und begeisterte das Publikum in Deutschland wie Japan. Auch sein Cello contra bass wurde mit großem Erfolg ins Repertoire des Stuttgarter Balletts übernommen.

Fabio Adorisio kreiert seit 2013 eigene Stücke und gehört zu den Nachwuchschoreographen, die sich bei den Junge Choreographen-Abenden der Noverre-Gesellschaft besonders hervorgetan haben. Seither entstanden weitere eindrückliche Choreographien, unter anderem Herbst in Die Vier Jahreszeiten (für die John Cranko Schule), Left behind (für die Aktion Weihnachten) und Blind Thought (für das New Yorker Choreographic Institute).

CHOREOGRAPHIE: Marco Goecke, Katarzyna Kozielska, Roman Novitzky, Louis Stiens, Fabio Adorisio
Aufführungen / Theater Schauspiel Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Aufführungen / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Aufführungen / Theater Theater der Altstadt Stuttgart Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Konzert Int. Bachakademie Stuttgart Stuttgart, Hasenbergsteige 3
Aufführungen / Konzert Ludwigsburger Schlossfestspiele Ludwigsburg, Marstallstr. 5
Do, 28.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Ludwigsburger Schlossfestspiele Ludwigsburg, Marstallstraße 5
Fr, 29.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Ludwigsburger Schlossfestspiele Ludwigsburg, Marstallstraße 5
Sa, 30.6.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Ludwigsburger Schlossfestspiele Ludwigsburg, Marstallstr. 5
So, 1.7.2018, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Friedrichstheater e. V. Stuttgart, Alexanderstrasse 133
Aufführungen / Aufführung Theatergruppe Schischiphusch e. V. Hatzenbühl, Mozartstr. 4
Helga Großardt
Aufführungen / Aufführung Carl-Theater Villingen-Schwenningen, Romäusring 2
Aufführungen / Aufführung Neugereuter Theäterle e.V. Stuttgart-Neugereut, Seeadlerstrasse 7
Haus St. Monika Rupert-Mayer-Saal
Aufführungen / Aufführung [theater] Dimbeldu Vaihingen, Märchen und mehr ...
Puppentheater Kinderschminken
Aufführungen / Aufführung Theater der Altstadt Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Aufführung Theater tri-bühne Stuttgart, Eberhardstraße 61A
Aufführungen / Aufführung theater rampe stuttgart stuttgart, Filderstraße 47
Aufführungen / Aufführung LIMA-Theater Esslingen, Landolinsgasse 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schlossgarten 6
Aufführungen / Konzert C.Bechstein Centrum Tübingen Tübingen, Konrad-Adenauer-Str. 9
Aufführungen / Theater AuGuSTheater Neu-Ulm Neu-Ulm, Silcherstraße 2
Theater Neu-Ulm
Aufführungen / Theater LIMA-Theater Esslingen, Landolinsgasse 1
Aufführungen / Theater Wilhelma Theater Stuttgart, Neckartalstraße 9
Aufführungen / Aufführung Boulevärle Stuttgart, Neckartalstr. 261
Schwäbisches Theater e.V.
Aufführungen / Theater Boulevärle-Schwäbisches Theater e.V. Stuttgart, Neckartalstr. 261
Aufführungen / Aufführung Philharmonia Chor Stuttgart e.V. Fellbach, Kienbachstraße 12
Aufführungen / Oper Opernfestspiele Heidenheim Heidenheim an der Brenz, Grabenstraße 15