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Stuttgarter Ballett

Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Compagnien. In den ständigen Spielstätten Opernhaus, Schauspielhaus und Kammertheater Stuttgart ebenso wie im Rahmen nationaler und internationaler Gastspiele tanzt das Stuttgarter Ballett seit über 50 Jahren an der Weltspitze.

Das hohe technische Niveau und das stilistisch breite Repertoire des Stuttgarter Balletts ziehen nicht nur das Publikum, sondern auch Künstler aus der ganzen Welt an.

Hinter den Kulissen arbeiten aber noch weit mehr Menschen zusammen, um unserem Publikum stets Ballett auf allerhöchstem Niveau zeigen zu können.

Kontakt

Stuttgarter Ballett
Staatstheater Stuttgart
Oberer Schloßgarten 6
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0
Fax: +49 (0)7 11-20 32-491

 

Kartentelefon: +49 (0)711-20 20 90

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Stuttgarter Ballett

Ballett

Ballettabend: CREATIONS IV – VI

Lee / Schläpfer / Stiens

Premiere: 22. Februar 2020

Drei Gegenwartskünstler kreieren im Auftrag von Ballettintendant Tamas Detrich neue Werke für die Opernhausbühne. Die drei Choreographen haben eine heutige Sicht auf den Tanz und eine jeweils individuelle Handschrift, die aktueller nicht sein könnte.

Der ehemalige Erste Solist Douglas Lee hat sich von 1999 bis 2011 mit 12 Choreographien für das Stuttgarter Ballett einen Namen gemacht. Seine futuristisch anmutenden, geheimnisvollen Stücke schöpften die herausragenden körperlichen Möglichkeiten der TänzerInnen voll aus, verloren dabei aber nie ihre geschmackvolle, aussagekräftige Ausrichtung. Seit 2011 arbeitet der Brite als freischaffender Choreograph, u.a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballet und das Nederlands Dans Theater II.

Louis Stiens, aktuell Halbsolist des Stuttgarter Balletts, ist im positivsten Sinne ein unberechenbarer Choreograph. Seine Stücke sind ein Spiegelbild unserer Zeit, umgesetzt in eine unverblümte, experimentierfreudige Bewegungssprache, die sich nicht festlegen lässt, genauso wenig wie seine Musikauswahl oder das Bühnenambiente, in dem seine Choreographien Platz finden. Auch dieses Mal dürfte er für Überraschungen sorgen.

Martin Schläpfer, gefeierter, preisgekrönter Choreograph und langjähriger Leiter des Balletts am Rhein, kreiert erstmalig für das Stuttgarter Ballett – eine vielversprechende Begegnung für TänzerInnen wie Publikum. Bekannt für seine aparten, hochmusikalischen und zutiefst menschlichen Arbeiten, plant Schläpfer ein großes Ensemblestück zu u.a. Franz Schuberts 3. Sinfonie. Der Gedanke an die TänzerInnen des Stuttgarter Balletts habe ihn zu dieser Musik hingeleitet, einer Musik, die er „als Zeitgenosse von 2019 höre und erlebe. Genauso ist es auch nicht die Frage, ob der Gebrauch des Spitzenschuhs heute noch modern ist, sondern nur, ob der Choreograph, der ihn nutzt, ein moderner Mensch ist."

Uraufführung
Choreographie: Douglas Lee

Uraufführung
Choreographie: Martin Schläpfer

Uraufführung
Choreographie: Louis Stiens

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Ballett

Ballettabend: CREATIONS I – III

Novitzky | Heise | Adorisio

Seit seiner Gründung im Jahr 1961 hat sich das Stuttgarter Ballett als Gewächshaus für ChoreographInnen erwiesen. Nicht selten waren es TänzerInnen aus den eigenen Reihen, deren Talent sich im kreativenNährboden des Stuttgarter Balletts entfalten durfte: Man denke zum Beispiel an John Neumeier, Jiří Kylián, William Forsythe, Christian Spuck oder Demis Volpi. Aber auch angehende ChoreographInnen von außerhalb haben ihre Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ballett als Sprungbrett für große Karrieren genutzt, wie zum Beispiel Mauro Bigonzetti oder Marco Goecke. Sehr hilfreich in diesem Prozess sind die räumlichen Möglichkeiten der Staatstheater Stuttgart, die es ChoreographInnen erlauben, zunächst im intimeren Rahmen des Schauspielhauses Stücke zu kreieren – und dabei die eigene Handschrift zu entwickeln –, ehe sie sich einer großen Produktion samt Orchester für die Opernhausbühne widmen. Ihnen stets zu Diensten stehen die TänzerInnen des Stuttgarter Balletts, die bereitwillig jede künstlerische Vision umsetzen – egal wie abenteuerlich. Und schließlich ein aufgeschlossenes, neugieriges Publikum, das Neues schätzt.

Für den Ballettabend CREATIONS I – III hat Ballettintendant Tamas Detrich drei vielversprechende Choreographen der jüngeren Generation auserkoren, um Uraufführungen für das Stuttgarter Ballett zu kreieren: Fabio Adorisio, Roman Novitzky und Andreas Heise. Adorisio, Halbsolist des Stuttgarter Balletts, schafft nach seinem funkelnden, neoklassischen Or Noir von 2018 sein zweites Werk für die Compagnie. Der Erste Solist Novitzky hat sich inzwischen mit kurzweiligen, oftmals lustigen Stücken einen Namen gemacht, die entlang einer Handlung Einblicke in unser heutiges Leben gewähren. Heise, bis vor Kurzem Solist des Norwegischen Nationalballetts, kreiert zum ersten Mal für das Stuttgarter Ballett, nachdem sein Beitrag zu Junge Choreographen 2018 in Stringenz und Bewegungssprache überzeugte. Angetrieben von den Visionen dreier junger Choreographen verspricht CREATIONS I – III ein abwechslungsreicher und spannender Ballettabend zu werden.

Choreographien: Roman Novitzky, Andreas Heise, Fabio Adorisio

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Theater

Dornröschen

Ballett von Marcia Haydée nach Charles Perraults

Von der aufgebrachten Fee Carabosse verflucht und von der gütigen Fliederfee beschützt, fällt Prinzessin Aurora in einen 100-jährigen Schlaf. Durch Prinz Desirés Kuss wird die schlafende Schöne erweckt und die Geschichte findet ihr Happy End. Doch das Böse bleibt als Warnung lebendig: „Dornröschen, das ist die Tragödie von Carabosse und der Fliederfee – von Gut und Böse, von dem wir alle etwas in uns haben“, so Marcia Haydée, die mit ihrer Inszenierung des Märchenstoffes ein Familienstück der Extraklasse geschaffen hat.

Dornröschen zählt zu den populärsten Märchen überhaupt und auch Haydées Ballett nach Charles Perraults La Belle au Bois dormant (zu Dt. „Die schlafende Schöne im Wald“) ist eines der beliebtesten Handlungsballette auf der Stuttgarter Bühne. In brillanten Variationen und ausgetüftelten Ensembleszenen lässt die Choreographie die TänzerInnen zur Hochform auflaufen. Mit großen Festen am Königshof bietet das Ballett einen bilderbuchhaften Rahmen, dem sich Designer Jürgen Rose mit seiner schier unerschöpflichen Fantasie und Liebe zum Detail angenommen hat. Das aufwändige Bühnenbild und die farbenprächtigen Kostüme lassen eintauchen in eine glanzvolle Märchenwelt. Mit großer Besetzung und famoser Ausstattung lädt Dornröschen Groß und Klein zum Bangen und Zittern, Staunen und Schwelgen ein.

Choreographie: Marcia Haydée nach Marius Petipa
Inszenierung: Marcia Haydée
Musik: Peter Tschaikowsky
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Licht: Dieter Billino
Uraufführung: 10. Mai 1987, Stuttgarter Ballett
Musikalische Leitung: James Tuggle
Staatsorchester Stuttgart

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Ballett

Mayerling

Kenneth MacMillan

Am 30. Januar 1889 erschießt Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn auf dem Jagdschloss Mayerling zunächst seine 17-jährige Geliebte Baroness Mary Vetsera und anschließend per Kopfschuss sich selbst. „Wir gehen beide selig in das ungewisse Jenseits... da ich der Liebe nicht widerstehen konnte, so gehe ich mit ihm“, schrieb Mary unmittelbar vor ihrem, allen Anschein nach freiwilligen Tod. Rudolf – einziger männlicher Nachkomme der 600 Jahre alten Habsburger-Monarchie – war zu diesem Zeitpunkt 41 Jahre alt, gezeichnet von Syphilis, Alkohol und Drogen, von seiner Mutter Kaiserin Elisabeth (Sisi) entfremdet, von seinem Vater Kaiser Franz-Joseph verachtet, von ungarischen Separatisten in Intrigen hineingezogen, von allen Seiten bespitzelt und bewacht und obendrein in einer arrangierten, lieblosen Ehe gefangen.

Den Geschehnissen kurz vor Rudolfs Tod, seinem Abstieg in Verzweiflung und Wahn spürte Kenneth MacMillan in seinem 1978 entstandenen abendfüllenden Handlungsballett Mayerling nach. MacMillan, Meisterchoreograph des psychologischen Dramas und der menschlichen Abgründe, hatte in Rudolf seinen perfekten Protagonisten gefunden. Er wollte die historischen, politischen und persönlichen Kräfte, die zu Rudolfs Untergang führten, untersuchen und auf die Bühne bringen. Mayerling ist eines seiner stärksten Ballette, mit vielen komplexen Rollen, allen voran für den Hauptdarsteller. Die Rolle wird als der „Mount Everest“ der männlichen Hauptrollen im Ballett bezeichnet, nicht nur wegen ihrer emotionalen Intensität, sondern auch weil sie fünf kräftezehrende Pas de deux mit sich bringt: mit seiner Mutter, der Kaiserin; mit seiner ehemaligen Mätresse Gräfin Larisch, die inzwischen für Rudolf als Mutterersatz und Kupplerin fungiert; mit seiner nichtsahnenden Ehefrau und natürlich mit Mary Vetsera, deren erotischer Ausstrahlung sowie obsessiver Verehrung Rudolf nicht widerstehen kann. Als sie sich bereit erklärt, ihm in den Tod zu folgen, besiegelt sie nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das eines ganzen Kaiserreichs.

Ballettintendant Tamas Detrich hat für die Stuttgarter Erstaufführung von MacMillans Mayerling Theaterlegende Jürgen Rose gewinnen können. Rose, der für John Crankos Romeo und Julia, Onegin und Schwanensee sowie John Neumeiers Die Kameliendame und Marcia Haydées Dornröschen sowohl Bühnenbild als auch Kostüme entworfen hat, widmet sich nun Mayerling, das sicherlich eines der größten, opulentesten Ballette wird, die das Stuttgarter Ballett je herausgebracht hat. Von der pompösen kaiserlichen Hofburg über Sisis Gemächer und Rudolfs Schlafzimmer bis hin zu einem verruchten Wirtshaus und dem entlegenen Jagdschloss Mayerling samt einer Vielzahl von Hauptrollen sowie eines großen Corps de ballets: mit Mayerling wird sich Roses Genie in Gänze entfalten können.

Choreographie: Kenneth MacMillan
Musik: Franz Liszt
Orchestriert: John Lanchbery
Libretto: Gillian Freeman
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Licht: Reinhard Traub

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Stuttgarter Ballett

Staatstheater Stuttgart

Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Compagnien. In den ständigen Spielstätten Opernhaus, Schauspielhaus und Kammertheater Stuttgart ebenso wie im Rahmen nationaler und internationaler Gastspiele tanzt das Stuttgarter Ballett seit über 50 Jahren an der Weltspitze.

Das hohe technische Niveau und das stilistisch breite Repertoire des Stuttgarter Balletts ziehen nicht nur das Publikum, sondern auch Künstler aus der ganzen Welt an.

Hinter den Kulissen arbeiten aber noch weit mehr Menschen zusammen, um unserem Publikum stets Ballett auf allerhöchstem Niveau zeigen zu können.
Kartentelefon: +49 (0)711-20 20 90

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Stuttgarter Ballett

Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Theater Schauspiel Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Aufführungen / Theater Theater der Altstadt Stuttgart Stuttgart, Rotebühlstraße 89
Aufführungen / Theater Boulevärle - Schwäbisches Theater e.V.
Fr, 13.12.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Boulevärle - Schwäbisches Theater e.V.
Sa, 14.12.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Theater tri-bühne Stuttgart Stuttgart, Eberhardstraße 61A
Aufführungen / Theater Theater Rampe Stuttgart Stuttgart, Filderstraße 47
Aufführungen / Theater LIMA-Theater Esslingen Esslingen, Landolinsgasse 1
Aufführungen / Theater AuGuSTheater Neu-Ulm Neu-Ulm, Silcherstraße 2
Aufführungen / Theater Wilhelma Theater Stuttgart Stuttgart, Neckartalstraße 9

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