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Berliner Philharmoniker mit Dirigent Stefan Höderath
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie Berlin ist seit 1963 das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Kontakt

Berliner Philharmoniker
Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30.254 88-0

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Festival

Biennale der Berliner Philharmoniker

Auf der Suche nach einer neuen Moderne

Obwohl oft als »bleierne Zeit« bezeichnet, waren die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg künstlerisch eine faszinierende Epoche. Deren experimentierfreudige Musik und Architektur können Sie im Rahmen unserer Biennale vom 9. bis 26. Februar neu entdecken.

Mit der Biennale der Berliner Philharmoniker laden wir Sie zu einer aufregenden musikalischen Zeitreise in die 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts ein. Nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs ging es damals darum, einen grundlegenden Neuanfang künstlerisch auszugestalten. So entstand eine außerordentlich produktive und innovative Epoche, die wir in unserem Festival neu erfahrbar machen – mit Konzerten für unterschiedlichste Besetzungen, vielfältigen weiteren Veranstaltungen und natürlich hochkarätigen Musikerinnen und Musikern. Dazu gehören neben den Berliner Philharmonikern Chefdirigent Kirill Petrenko und Gäste wie Sir Simon Rattle, Alan Gilbert, der Pianist Bertrand Chamayou, das Quatuor Diotima, der Chansonnier Tim Fischer, die Schauspielerin Sophie Rois und viele andere. Als weitere Ensembles aus Berlin sind das Deutsche Symphonie-Orchester, das Rundfunk-Sinfonieorchester sowie der RIAS Kammerchor mit von der Partie. Im Mittelpunkt der Biennale steht der Komponist György Ligeti, dessen 100. Geburtstag 2023 ansteht.
Ein genre- und kunstformübergreifendes Festival

Die Biennale der Berliner Philharmoniker ist ein genre- und kunstformübergreifendes Festival, das den Blick durch Veranstaltungen jenseits des klassischen Konzerts weitet. So liest Sophie Rois aus Werken von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Max Frisch und Uwe Johnson, während Tim Fischer die schönsten Chanson-Perlen der Nachkriegszeit präsentiert. Ligetis Leben und Welt werden in einer Ausstellung in der Philharmonie und in einem Symposium samt Masterclasses im Staatlichen Institut für Musikforschung beleuchtet, außerdem findet im PalaisPopulaire der Deutschen Bank, Partner der Berliner Philharmoniker, ein Konzert der Reihe Werkstatt.Dialog.Musik statt, das sich ebenfalls interdisziplinär den 1950er und 1960er Jahren annähert. Last, but not least sind spannende im Angebot: eine multimediale Bustour zum Thema »Wirtschaftswunder und Wiederaufbau«, und auch die 1963 eingeweihte Philharmonie selbst ist eine Ikone dieser Zeit, deren architektonische Besonderheiten wir Ihnen vorstellen – als weitere Perspektive auf eine eindrucksvoll kreative Epoche des Aufbruchs.

Ob Orchesterkonzert oder Kammermusik, Lesung oder Chansonabend, Architekturführung oder Symposium – tauchen Sie mit uns ein in eine faszinierende künstlerische Ära.

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Foto: Andreas Etter
Meisterkurs

Ligeti-Masterclass Klavier

Biennale der Berliner Philharmoniker

Ueli Wiget, Klavier
Studierende der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin
Studierende der Universität der Künste Berlin


Ueli Wiget, Pianist im berühmten Ensemble Modern, arbeitet mit Berliner Studierenden am Klavierwerk György Ligetis. Publikum ist herzlich willkommen.

Ueli Wiget arbeitet mit Berliner Studierenden am Klavierwerk György Ligetis.

Eintritt frei.

Veranstalter: Staatliches Institut für Musikforschung

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Konzert

Kirill Petrenko dirigiert Debussy, Ligeti und eine Uraufführung

Biennale der Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent


György Ligeti: Lontano für großes Orchester
Miroslav Srnka: Superorganisms (Uraufführung)
György Ligeti: Atmosphères
Claude Debussy: La Mer (Das Meer)

György Ligeti gehörte zu den musikalischen Leuchttürmen der Nachkriegs-Avantgarde. Neugierig, experimentierfreudig, oft humorvoll erschloss er neue, überraschende Welten. Mit Atmosphères und Lontano dirigiert Kirill Petrenko zum Auftakt der Biennale der Berliner Philharmoniker zwei Schlüsselwerke Ligetis, deren flirrende Klangflächen typisch für den Stil des Komponisten sind. Gespiegelt werden sie in diesem Konzert durch Claude Debussys schillerndes Klanggemälde La Mer – ein Meisterwerk des musikalischen Impressionismus. Außerdem gibt es ein neues Werk von Miroslav Srnka, dessen Oper South Pole Kirill Petrenko 2016 mit großem Erfolg in München uraufgeführt hat.

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Liederabend

Philharmonie "Late Night"

Biennale der Berliner Philharmoniker

Late Night: Die alten schönen Lieder

Im Rahmen unserer Biennale, die im Zeichen von Kunst und Musik der 1950er- und 1960er-Jahre steht, sind Chansonnier Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts.

Aus ihren Programmen »Na so was«, »Lieder eines armen Mädchens« (Friedrich Hollaender), »Walzerdelirium« und anderen fischen sie die schönsten Chanson-Perlen der Nachkriegszeit und kreieren einen wilden Mix, der einmal mehr die Magie und Zeitlosigkeit dieser schönen Lieder unter Beweis stellt.

Tim Fischer Gesang
Thomas Dörschel Klavier

Die alten schönen Lieder

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Stadtrundfahrt

Wirtschaftswunder und Wiederaufbau - eine multimediale Bustour

Biennale der Berliner Philharmoniker

Eine multimediale Reise zu zentralen Schauplätzen der Nachkriegszeit, mit spannenden Filmen und Live-Kommentaren. Eine multimediale Zeitreise zu zentralen Schauplätzen der Nachkriegszeit in Ost- und West-Berlin, mit spannenden Filmen und Live-Kommentaren. Moderiert von Arne Krasting und Alexander Vogel.

Veranstalter/Kartenverkauf
zeitreisen GbR
Tel: +49 30 440 244 50
Email: kontakt@videosightseeing.de

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Foto: Mathias Bothor
Konzert

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Biennale der Berliner Philharmoniker

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Karina Canellakis, Dirigentin
Augustin Hadelich Violine


Ludwig van Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus op. 43: Ouvertüre
György Ligeti: Konzert für Violine und Orchester
Witold Lutosławski: Konzert für Orchester

Scheinbar verstimmte Instrumente, Okarina-spielende Schlagzeuger und Naturtonreihen der Hörner treffen auf ein traditionelles Orchester: Ligetis Violinkonzert ist ein faszinierendes Klangexperiment.

Einführung: 15.10 Uhr

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Lesung

Deutsche Literatur der Nachkriegszeit

Biennale der Berliner Philharmoniker

Zwischen Verdrängung und Aufbruch

Katharina von Uslar und Edgar Rai stellen Werke der deutschen Nachkriegsliteratur vor, die die Zerrissenheit der Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg verdeutlichen.

Veranstalter/Kartenverkauf: Palais Populaire

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Foto: Marco Borggreve
Klavierkonzert

Klavierabend mit Bertrand Chamayou

Biennale der Berliner Philharmoniker

John Cage: Daughters of the Lonesome Isle für präpariertes Klavier
Karl Amadeus Hartmann: Sonate »27. April 1945«
Luciano Berio: Cinque variazioni
Olivier Messiaen: Cantéyodjayâ
György Ligeti: Musica ricercata

Anfang der 1950er-Jahre stand eine neue Komponistengeneration am Start: unkonventionell und revolutionär. Der französische Pianist Bertrand Chamayou stellt uns Werke von Komponisten vor, die wir heute zu den führenden Persönlichkeiten der Neuen Musik zählen und die immer wieder mit ihren Einfällen überraschten: Bei John Cage, György Ligeti, Luciano Berio und Olivier Messiaen wird das Klavier zum Perkussionsinstrument und zum Experimentallabor für neue klangliche und rhythmische Effekte. Karl Amadeus Hartmann wiederum erinnert in seiner Sonate »27. April 1945« an die Schrecken der Nazi-Diktatur.

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Foto: Sebastian Hänel
Meisterkurs

Ligeti-Masterclass Blasinstrumente

Biennale der Berliner Philharmoniker

Stefan Dohr, Horn
Studierende der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin
Studierende der Universität der Künste Berlin


György Ligeti hat herrliche Musik für Bläser geschrieben. Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, erarbeitet sie mit Berliner Studierenden. Publikum ist herzlich willkommen.

Stefan Dohr erarbeitet mit Berliner Studierenden György Ligetis Kompositionen für Bläser.

Eintritt frei.

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Symposium

Ligeti - Raum - Interpretation

Biennale der Berliner Philharmoniker

Im Mai 2023 wäre der Komponist György Ligeti 100 Jahre alt geworden. Im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker widmet sich ein Symposium des Staatlichen Instituts für Musikforschung (SIM) zwei Themen, die für Ligetis Schaffen von großer Bedeutung sind: Raum und Interpretation.

Eintritt frei.

Veranstalter: Staatliches Institut für Musikforschung

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Foto: Ulrike Schamon
Lesung

Lesung mit Sophie Rois

Biennale der Berliner Philharmoniker

Sophie Rois liest aus Berlin-Texten von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Max Frisch und Uwe Johnson.

»Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.«

Lesung aus Werken von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Max Frisch und Uwe Johnson

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Foto: Andreas Etter
Konzert

Ligeti-Masterclasses: Abschlusskonzert

Biennale der Berliner Philharmoniker

Studierende der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin
Studierende der Universität der Künste Berlin


Berliner Studierende präsentieren vor Publikum Werke György Ligetis, die zuvor in Masterclasses mit Ueli Wiget (Klavier) und Stefan Dohr (Horn) erarbeitet wurden.

Eintritt frei.

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Foto: Sebastian Hänel
Konzert

Werkstatt.Dialog.Musik

Biennale der Berliner Philharmoniker

Thomas Leyendecker, Posaune

Thomas Leyendecker, seit 2005 Posaunist der Berliner Philharmoniker, stellt in diesem Werkstattkonzert außergewöhnliche Solowerke für sein Instrument vor.

Musik und Kunst der 50er und 60er Jahre
Luciano Berio: Sequenza V für Posaune
John Cage: Solo for sliding trombone
Giacinto Scelsi: Maknongan
Leonard Bernstein: Elegy for Mippy II für Posaune solo

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Konzert

Werke der Moderne mit Simon Rattle

Biennale der Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Amihai Grosz, Viola
Makeda Monnet, Sopran
Donatienne Michel-Dansac, Mezzosopran
Rundfunkchor Berlin


Bernd Alois Zimmermann: Musique pour les soupers du Roi Ubu
Bohuslav Martinů: Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester
György Ligeti: Apparitions
György Ligeti: Requiem

György Ligeti ließ sich vom bildkräftigen Text der katholischen Totenmesse zu einem der großen Chorwerke des 20. Jahrhunderts anregen. Sein apokalyptisches Requiem wie auch sein Orchesterwerk Apparitions vermitteln eine dichte, spannungsgeladene Klangsprache – hier zu erleben im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle als Dirigent. Eine subtile Querverbindung gibt es zu den weiteren Werken des Abends. Denn sowohl Bernd Alois Zimmermanns bissig­-humorvolle Musique pour les soupers du Roi Ubu als auch Bohuslav Martinůs neoromantisches Bratschenkonzert (Solist: Amihai Grosz) nehmen versteckt auf Requiem-­Vertonungen anderer Komponisten Bezug.

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Foto: David von Becker
Konzert

Late night: RaumMusikZeit

Biennale der Berliner Philharmoniker

Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker und Gäste
Stanley Dodds, Dirigent


RaumMusikZeit
Musik der Nachkriegsjahre in legendärer Architektur dieser Zeit – der Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe.
Maurice Ohana. Quatre Études chorégraphiques
Giacinto Scelsi. I Riti, Ritual March for the Funeral of Achilles
André Jolivet. Cérémonial, hommage à Varèse für sechs Schlagzeuger

Innovativ, experimentell und den Mief der Vergangenheit hinter sich lassend – so gab sich die kreative Szene der 1950er- und 60er-Jahre. Neue Lösungen und Konzepte mussten her: Mies van der Rohe gelang mit der Neuen Nationalgalerie eine moderne Interpretation des antiken Podiumstempels, Komponisten wie Maurice Ohana, Giacinto Scelsi, André Jolivet und Mauricio Kagel entdeckten das Schlagzeug als eigenständige Ensemblekunst und schrieben dafür Werke, die überraschen, mitreißen und eine ganz eigene Sogwirkung entwickeln. In dieser Late Night mit den Schlagzeugern der Berliner Philharmonikern und der Karajan-Akademie ergänzen sich die Architektur und Musik jener Zeit aufs Beste.

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Konzert

Orgelmatinee mit Jean-Baptiste Dupont

Biennale der Berliner Philharmoniker

Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004, Satz 5: Chaconne (Bearbeitung für Orgel von Jean-Baptiste Dupont)
Max Reger: Rhapsodie op. 65 Nr. 1
Jean-Baptiste Dupont: Improvisation ‒ Triptychon (Andante, Adagio, Toccata)
Igor Strawinsky: Drei Sätze aus »Petruschka« (Bearbeitung für Orgel von Jean-Baptiste Dupont)
György Ligeti: Volumina für Orgel

Von Bach bis Ligeti, vom melodisch und rhythmisch strukturierten Satz zum überwältigenden Klangereignis – Jean-Baptiste Dupont, Titularorganist an der Kathedrale von Bordeaux, führt uns in dieser Matinee durch ein breites Spektrum der Orgelmusik, darunter auch drei für Orgel bearbeite Sätze aus Igor Strawinskys Ballett »Petruschka«. Ligeti, dessen Musik im Zentrum der Biennale steht, setzte 1962 mit seinem Stück Volumina neue klangliche und spieltechnische Maßstäbe. Heute gilt das Werk als Klassiker der Moderne. Zudem erleben wir Jean-Baptiste Dupont an der Orgel der Philharmonie Berlin als Improvisator.

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Foto: Mathias Bothor
Konzert

Philharmonischer Salon: György Ligeti

Biennale der Berliner Philharmoniker

Ulrich Matthes, Sprecher
Mitglieder der Berliner Philharmoniker
Götz Teutsch, Programmgestaltung
Cordelia Höfer, Klavier


György Ligeti und seine Wurzeln im Siebenbürgen des 20. Jahrhunderts

Unbeirrbar, neugierig und humorvoll ging György Ligeti seinen künstlerischen Weg und wurde so in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Komponisten. Seine Karriere begann für den Ungarn, dessen 100. Geburtstag sich 2023 jährt, nachdem er in den Westen emigriert war. Doch seine menschlichen und künstlerischen Wurzeln liegen in Siebenbürgen, wo er als Sohn jüdischer Eltern geboren wurde und aufwuchs. Schauspieler Ulrich Matthes und Mitglieder der Berliner Philharmoniker blicken mit Texten und Musik auf die Jugendjahre des Komponisten zurück.

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Foto: Peter-Adamik
Konzert

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Biennale der Berliner Philharmoniker

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati, Dirigent
Paolo Mendes, Horn


Joseph Haydn: Die Schöpfung Hob. XXI:2: Die Vorstellung des Chaos
György Ligeti: Ramifications für Streicher
Joseph Haydn: Die Jahreszeiten, Oratorium Hob. XXI:3: Einleitung zu Der Winter
György Ligeti: Hamburgisches Konzert für Horn und Kammerorchester
György Ligeti: Macabre Collage, Orchestersuite aus der Oper Le Grand Macabre, zusammengestellt von Elgar Howarth
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 60 C-Dur »Il distratto«

Beide gehörten zu den experimentierfreudigsten Komponisten ihrer Zeit: Joseph Haydn und György Ligeti. Das Deutsche Symphonie-Orchester und Chefdirigent Robin Ticciati präsentieren sie in einem Doppelporträt.

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Foto: Matthias Heyde
Konzert

Rias Kammerchor Berlin mit György Ligetis »Lux aeterna«

Biennale der Berliner Philharmoniker

RIAS Kammerchor
Sigvards Klavas, Dirigent


György Ligeti: Lux aeterna
sowie Werke von Béla Bartók und Zoltán Kodály

Perfektes Zusammenspiel von Musik und Architektur: In György Ligetis Chorwerk Lux aeterna entsteht quasi aus dem Nichts kommend ein weicher, sinnlicher Klang, der eine mystische, schwebende Sogwirkung entfaltet. Er korrespondiert optimal mit der geheimnisvollen Atmosphäre, die durch das bläuliche Dämmerlicht im Inneren der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erzeugt wird. Das Stück stellt an die Ausführenden höchste gesangliche Ansprüche, ideal also für so ein exzellentes Vokalensemble wie den Rias Kammerchor Berlin, der in diesem Konzert auch mit Werken von Béla Bartók und Zoltán Kodály zu hören ist.

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Foto: Lyodoh Kaneko
Konzert

Das Quatuor Diotima interpretiert Ligeti und Janáček

Biennale der Berliner Philharmoniker

Biennale der Berliner Philharmoniker
Quatuor Diotima:
Yun-Peng Zhao, Violine
Léo Marillier, Violine
Franck Chevalier, Viola
Pierre Morlet, Violoncello


Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«
György Ligeti: Streichquartett Nr. 2
György Ligeti: Streichquartett Nr. 1 "Métamorphoses Nocturnes"
Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe«

Die Liebe und ihre Abgründe inspirierte Leoš Janáček zu zwei großartigen Streichquartetten: Im ersten schildert er plastisch ein Ehedrama nach Tolstois Novelle Kreutzersonate, im zweiten verhandelt er seine eigene Leidenschaft zu einer viel jüngeren Frau. Das Quatuor Diotima, das sich der neueren und zeitgenössischen Musik verschrieben hat, stellt uns Janáčeks Werke im Rahmen unserer Biennale vor, ebenso wie zwei Streichquartette György Ligetis, an dessen 100. Geburtstag das Festival erinnert. Seine Quartette beeindrucken durch eine Vielfalt an Klangtexturen, die typisch für Ligetis Stil sind.

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Konzert

Alan Gilbert und Joshua Bell

Biennale der Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker
Alan Gilbert, Dirigent
Joshua Bell, Violine


Boris Blacher: Orchestervariationen über ein Thema von Niccolò Paganini op. 26
Samuel Barber: Violinkonzert op. 14
Henri Dutilleux: Symphonie Nr. 2 »Le Double«

Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, präsentiert drei Werke des 20. Jahrhunderts, die sich kreativ mit der Musik der Vergangenheit auseinandersetzen. Boris Blacher etwa nimmt eines der berühmtesten Themen der Geigenliteratur zum Ausgangspunkt seiner jazzig­-virtuosen Paganini-Variationen. Samuel Barber wiederum revitalisiert das spätromantische Violinkonzert mit unverkennbar amerikanischer Färbung. Als Solist kehrt nach 15-­jähriger Abwesenheit Joshua Bell zu den Berliner Philharmonikern zurück. Und dann ist da noch Henri Dutilleux’ Zweite Symphonie: gewissermaßen ein barockes Concerto grosso im Klanggewand der Moderne.

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Foto: Peter Hundert
Konzert

Philharmonie "Late Night"

Biennale der Berliner Philharmoniker

Alan Gilbert, Violine
Kirill Gerstein, Klavier
Stefan Dohr, Horn
Mitglieder der Berliner Philharmoniker


György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
György Kurtág: Bläserquintett op. 2
Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op. 16
György Ligeti: Trio für Violine, Horn und Klavier

Late Night mit Alan Gilbert und Kirill Gerstein

Alan Gilbert ist nicht nur Dirigent, sondern auch ausgebildeter Geiger. In dieser Late Night erleben wir ihn als Interpret des Geigenparts in György Ligetis Trio für Violine, Horn und Klavier. Seine Kammermusikpartner sind der Pianist Kirill Gerstein und der philharmonische Solohornist Stefan Dohr. Das Werk ist eine Hommage an Johannes Brahms und dessen Horntrio. Ludwig van Beethovens von konzertanter Spielfreude geprägtes Klavierquintett sowie zwei Bläserquintette von György Ligeti und György Kurtág komplettieren das Programm dieser Late Night.

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Konzert

Paavo Järvi dirigiert Beethoven und eine Uraufführung

Berliner Philharmoniker
Paavo Järvi, Dirigent
Daishin Kashimoto, Violine


Olivier Messiaen: Les Offrandes oubliées
Toshio Hosokawa: Prayer für Violine und Orchester (Uraufführung)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

In seiner »Eroica« präsentiert sich Beethoven von seiner kämpferischsten Seite. Um auch andere Facetten dieser Musik freizulegen, ist Paavo Järvi ein optimaler Dirigent. Das zeigt er in hochgelobten Interpretationen, in denen er auch die nachdenklichen und tänzerischen Momente zum Strahlen bringt. Dass Järvis Sicht auf Beethoven außerdem durch jugendliche Frische besticht, wissen wir von seinen bisherigen Gastspielen bei den Berliner Philharmonikern. Toshio Hosokawa beschwört in seiner Musik ganz andere Klangwelten – suggestiv und mystisch. Zu erleben ist in diesem Programm die Uraufführung seines Violinkonzerts mit Daishin Kashimoto, unserem Ersten Konzertmeister.

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Konzert

Emmanuelle Haïm dirigiert ein frühes Händel-Oratorium

Berliner Philharmoniker
Emmanuelle Haïm, Dirigentin
Elsa Benoit, Sopran (Bellezza)
Franco Fagioli, Countertenor (Piacere)
Iestyn Davies, Countertenor (Disinganno)
Anicio Zorzi Giustiniani, Tenor (Tempo)


Georg Friedrich Händel: Il Trionfo del Tempo e del Disinganno HWV 46a

Emmanuelle Haïm haben wir schon mehrfach bei den Berliner Philharmonikern als überragende Interpretin der Musik Georg Friedrich Händels erlebt. Dieses Mal dirigiert sie das Oratorium Il trionfo del Tempo e del Disinganno (»Der Triumph der Zeit und der Erkenntnis«), das der Komponist im Alter von nur 22 Jahren schrieb. Alles, was seine späteren Oratorien auszeichnet, findet sich auch hier: intensive Emotion, delikate Arien, opernhafte Ensemble­-Szenen. Die Geschichte erzählt von einem jungen, vergnügungssüchtigen Menschen, der schließlich erkennen muss, wie vergänglich alle äußerliche Schönheit ist – ein zeitlos aktueller Stoff.

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Digital

Digital Concert Hall

Hier spielen wir nur für Sie

Empfangen Sie die Berliner Philharmoniker zum Gastspiel! Auf dem Fernseher, Computer, Tablet oder Smartphone. Live oder immer wieder im Archiv.

- Die großen Dirigenten und Solisten unserer Zeit
- Jede Saison über 40 Live-Übertragungen in 4K UHD
- Hunderte Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten
- Kostenlose Interviews und Konzerteinführungen
- Spannende Dokumentationen und Porträts
- Kostenlose Education-Konzerte für die ganze Familie

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Online

Online-Führungen durch die Philharmonie Berlin

Erfahren Sie mehr über die Philharmonie Berlin – ihre Architektur, ihre Akustik, ihre Geschichte. Unsere Guides führen Sie per Zoom live durch die Heimstätte der Berliner Philharmoniker. Alles was Sie dazu brauchen ist ein internetfähiges Gerät (vorzugsweise mit Videokonferenzmöglichkeit), eine stabile Internetverbindung und einen aktuellen Webbrowser. Wir freuen uns auf Sie!

So kommen Sie zur Online-Führung:
Mit der Auftragsbestätigung erhalten Sie per E-Mail den Einwahl-Link für die Zoom-Videokonferenz. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spam-Ordner.

Kurz vor Veranstaltungsbeginn können Sie sich mit diesem Link in die Online-Führung einwählen.

Ein Guide führt Sie live in einem virtuellen Rundgang durch die Philharmonie Berlin. Sie können Fragen stellen oder auch einfach nur zuhören.

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Wir kommen zu Ihnen!

Die Digital Concert Hall jetzt kostenlos für alle

Die Philharmonie Berlin wurde zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Doch das Orchester spielt trotzdem für Sie – in der Digital Concert Hall. Die Berliner Philharmoniker laden Sie ein, ihren virtuellen Konzertsaal kostenlos zu besuchen. »Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion möglichst vielen Menschen Freude mit unserer Musik bereiten können. Wir vermissen unser Publikum jetzt schon sehr und wünschen uns, dass wir einander auf diese Weise zumindest virtuell weiter begegnen können«, so Olaf Maninger, Solocellist und Medienvorstand des Orchesters.

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06.05.20, 15:21, jen Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und K

Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und Konzerteinführungen sowie Dokumentationen und Porträts gibt es in der Digital Concert Hall aktuelle Online-Konzerte aus der leeren Philharmonie.

Online-Shop

Berliner Philharmoniker Recordings

Seit über 100 Jahren ist die Musik der Berliner Philharmoniker auf Tonträgern erhältlich. Mit dem Label Berliner Philharmoniker Recordings publiziert das Orchester seine Aufnahmen erstmals in Eigenregie. Der Fokus liegt auf großen Zyklen der Orchestermusik: mit den Symphonien von Beethoven, Schumann und Sibelius, dirigiert von Sir Simon Rattle, oder einer umfangreichen Schubert-Edition mit Nikolaus Harnoncourt. Auch einzelne wichtige Konzerte werden hier dokumentiert, darunter das letzte Konzert Claudio Abbados mit den Berliner Philharmonikern oder – auf DVD und Blu-ray – Bachs Passionen in der szenischen Interpretation von Peter Sellars.

Es gehört zum Anspruch des Labels, in der Präsentation seiner Aufnahmen über das Übliche hinauszugehen. Zu den Audiomitschnitten gibt es meistens eine Blu-ray mit dazugehöriger Videoaufzeichnung und vielfältigen Bonus-Filmen. Außerdem lassen sich die Aufnahmen wahlweise auf CD oder für den perfekten HiFi-Genuss im High-Resolution-Audio-Format abspielen. Für Vinyl-Fans sind zusätzlich LP-Versionen im Angebot.

Nicht weniger aufwändig ist die Gestaltung. Jede Aufnahme erscheint in einer exklusiven Hardcover-Edition mit umfangreichem Beiheft und in wertigem Design. Ziel dieses Ansatzes ist es, ein umfassendes Musikerlebnis zu vermitteln. Mit hochqualitativen Veröffentlichungen, die man mit Begeisterung anhört und mit Genuss in die Hand nimmt.

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Souvenir

Der Shop in der Philharmonie Berlin

Der Shop in der Philharmonie – ein Ort zum Stöbern, Schmökern und Informieren. Den Schwerpunkt des Angebots bilden – teilweise exklusive – Tonträger der Berliner Philharmoniker sowie philharmonischer Ensembles und Solisten. Außerdem gibt es ein großes Sortiment an Musikbüchern mit interessanten und oftmals außergewöhnlichen Publikationen. Ein weiteres Highlight: Die Abteilung »Klassik für Kinder« mit vielen Büchern, CDs und DVDs sowie Spielen rund um die Klassische Musik. Nicht zu vergessen die Merchandising-Artikel der Berliner Philharmoniker, die der Shop entwickelt, produzieren lässt und verkauft.


Besuchen Sie den Shop in der Berliner Philharmonie:

- Spezialisierter Klassikfachhändler mit großem Sortiment an CDs & DVDs, Büchern, exklusiven Geschenkartikeln der Berliner Philharmoniker sowie allen Produkten aus dem Onlineshop
- Hochqualifiziertes und freundliches Personal

Geöffnet jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr sowie zu jedem Konzert im Großen Saal und zu ausgewählten Veranstaltungen im Kammermusiksaal

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3 Forum

Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrte Frau Senatorin Pop,
sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer,

wir wenden uns im Vorfeld zu Ihrem erneuten Zusammentreffen am 3. März mit folgendem Appell an Sie:

Räumen Sie der Kultur im Rahmen der Öffnungsszenarien den Platz ein, den die Studienlage zum Infektionsgeschehen für ZuschauerInnen in Theatern und Konzerthäusern legitimiert und den das Grundrecht auf Kunstfreiheit dringend erforderlich macht. Wir fordern, die von uns geleiteten Institutionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, auf jeden Fall aber in Gleichklang mit dem Einzelhandel zu öffnen.

Ermöglichen Sie unserem Publikum, den Schülerinnen und Schülern Berlins und den Berliner Bürgerinnen und Bürgern den risikominimierten, da durch sichere Hygienekonzepte regulierten und kontrollierten Besuch unserer Kultur- und Bildungsstätten. Übereinstimmende Untersuchungen der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und des Bundesumweltamtes haben bestätigt, dass die Hygienekonzepte der Kultureinrichtungen die geringsten Infektionsrisiken im öffentlichen Raum garantieren.

Unsere Kulturinstitutionen mussten schon im November und Dezember des letzten Jahres bei einem „Lockdown Light“ ohne spürbaren Effekt für das Infektionsgeschehen schließen. Ende März werden fünf Monate ohne Publikum hinter uns liegen. Mit dem an diesem Montag veröffentlichten Leitfaden für die Rückkehr von Kultur und Sport wurde ein von 20 ExpertInnen erarbeitetes, fundiertes Konzept vorgelegt.

Als Generalmusikdirektoren und IntendantInnen kämpfen wir unter Berücksichtigung des momentanen Infektionsgeschehens, im kontinuierlichen Austausch mit ExpertInnen und bei ständiger Weiterentwicklung und Anpassung von Hygienemaßnahmen

- um das Fortleben der sozialen Rezeption von Kunst,
- um die Fortführung einer künstlerischen Auseinandersetzung in der Gesellschaft
- und für ein Wiederaufleben Berlins als Metropole der Kunst und Musik.

Mit hoffungsvollen Grüßen

Generalmusikdirektoren / Chefdirigenten:
Daniel Barenboim – Staatskapelle Berlin
Christoph Eschenbach – Konzerthausorchester Berlin
Vladimir Jurowski – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Kirill Petrenko – Berliner Philharmoniker
Ainars Rubikis – Orchester der Komischen Oper Berlin
Sir Donald Runnicles – Orchester der Deutschen Oper Berlin
Robin Ticciati – Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

IntendantInnen:
Klaus Dörr – Volksbühne Berlin
Ulrich Khuon – Deutsches Theater Berlin
Barrie Kosky – Komische Oper Berlin
Shermin Langhoff – Maxim Gorki Theater
Sebastian Nordmann – Konzerthaus Berlin
Oliver Reese – Berliner Ensemble
Anselm Rose – Rundfunk Orchester und Chöre Berlin
Matthias Schulz – Staatsoper Unter den Linden
Dietmar Schwarz – Deutsche Oper Berlin
Christiane Theobald – Staatsballett Berlin
Georg Vierthaler – Generaldirektor Stiftung Oper in Berlin
Guntbert Warns – Renaissance-Theater Berlin
Martin Woelffer – Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Andrea Zietzschmann – Berliner Philharmoniker/Philharmonie Berlin

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Bewertungen & Berichte Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

16.03.21, 15:13, MAX Dieser Brief darf nicht unbeantwortet bleiben, Frau Merkel.

Die großen Berliner Kultureinrichtungen haben es sich nicht einfach gemacht und lediglich schlicht Forderungen aufgestellt. Sie haben ihre Forderungen nach Wiederöffnung aufwendig sachlich begründet. Und sie haben die Begründungen von angesehenen Berliner Einrichtungen der Wissenschaft wie der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und sogar des Bundesumweltamtes erarbeiten lassen. Mit dem vorgelegten Hygienekonzept sind Besucher in diesen Kultureinrichtungen sicherer als auf dem Weg zur Arbeit oder die Politiker beispielsweise im Roten Rathaus. Auch angesichts der weltweit angesehenen Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko oder Ulrich Khuon verbietet es sich sowohl für Angela Merkel als auch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller oder dem Kultursenator Klaus Lederer dieses Schreiben unbeantwortet zu lassen.

Berliner Philharmoniker mit Dirigent Stefan Höderath
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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie Berlin ist seit 1963 das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

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Bewertungen & Berichte Berliner Philharmoniker

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzert Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Bielefelder Philharmoniker Bielefeld, Brunnenstraße 3-9
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Konzerte / Kirchenmusik Thomaskirche Leipzig
Konzerte / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen
Konzerte / Konzert Philharmonie Leipzig
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 20.7. bis 31.8.2023
Ereignisse / Festival Lucerne Festival im KKL Luzern
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 26.1. bis 5.2.2023
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 26. bis 29.5.2023
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Rheinparkweg 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Festival Szenenwechsel Luzern 27.1. bis 4.2.2023
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin 17. bis 26.3.2023
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 3. bis 13.08.2023
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2

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