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Berliner Philharmoniker mit Dirigent Stefan Höderath
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Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie ist seit mehr als 50 Jahren das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung 1963 noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Musik und Mensch im Mittelpunkt

Seit dem Eröffnungskonzert unter Leitung von Herbert von Karajan haben die Berliner Philharmoniker zusammen mit großartigen Dirigenten und Solisten ihrem Publikum viele grandiose Konzerte beschert. Im Oktober 2013 feierten das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle den 50. Geburtstag ihres Hauses mit drei ganz unterschiedlichen Konzertereignissen, die die besonderen akustischen Möglichkeiten der Philharmonie eindrucksvoll zur Geltung brachten: die doppelchörige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Inszenierung von Peter Sellars, das Festkonzert am 20. Oktober, das unter dem Motto »Raumklang« stand, und Arnold Schönbergs Gurre-Lieder.

Unsere Philharmonie-Sonderseite will Sie einladen, in die Geschichte, Architektur und Akustik dieses faszinierenden Hauses einzutauchen: mit Textbeiträgen aus verschiedenen Publikationen, mit einer kleinen Bildergalerie, die den Bau der Philharmonie von der Urskizze bis zur Fertigstellung dokumentiert, mit einem Video und unserer Geschichtssektion, in der Sie nicht nur viel Wissenswertes über das philharmonische Leben seid Erbauung des Konzertsaals finden, sondern einen gesamten Überblick über die Orchestergeschichte von der Gründung des »Philharmonischen Orchesters« bis heute.

Kontakt

Berliner Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Str. 1
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30.254 88-0

 

Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999

Anfahrtsmöglichkeiten

mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz

mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)

mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Berliner Philharmonie

Digital

Digital Concert Hall

Hier spielen wir nur für Sie

Empfangen Sie die Berliner Philharmoniker zum Gastspiel! Auf dem Fernseher, Computer, Tablet oder Smartphone. Live oder immer wieder im Archiv.

- Die großen Dirigenten und Solisten unserer Zeit
- Jede Saison über 40 Live-Übertragungen in 4K UHD
- Hunderte Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten
- Kostenlose Interviews und Konzerteinführungen
- Spannende Dokumentationen und Porträts
- Kostenlose Education-Konzerte für die ganze Familie

Online

Zubin Mehta dirigiert Bruckners Neunte Symphonie

Berliner Philharmoniker
Zubin Mehta, Dirigent


Olivier Messiaen: Et exspecto resurrectionem mortuorum
für Blasorchester und metallenes Schlagzeug
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-Moll

Sie gehörten verschiedenen Stilepochen an und hatten dennoch viel gemeinsam: Olivier Messiaen und Anton Bruckner zählten zu den führenden Organisten ihrer Zeit, und beide wurzelten tief im katholischen Glauben, der ihr Schaffen wesentlich prägte. Zubin Mehta kombiniert Messiaens Et exspecto resurrectionem mortuorum, ein eindrucksvolles musikalisches Denkmal für die Toten beider Weltkriege, mit Anton Bruckners monumentaler Neunter Symphonie. In diesem Werk zieht Bruckner nicht nur die Summe seines symphonischen Schaffens, sondern nimmt auf ganz persönliche Weise Abschied von dieser Welt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Zubin Mehta dirigiert Bruckners Neunte Symphonie

Online

Mikko Franck und Yefim Bronfman mit Brahms Klavierkonzert Nr. 1

Berliner Philharmoniker
Mikko Franck, Dirigent
Yefim Bronfman, Klavier


Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15
Yefim Bronfman, Klavier
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Bei Yefim Bronfman, der seit vielen Jahren zur Weltelite der Pianisten gehört, käme man nie auf die Idee, dass Virtuosität ein Selbstzweck sein könnte. Denn seine Kunst steht immer im Dienst des jeweiligen Werks – egal ob er zum vollgriffigen Akkordgewitter ansetzt oder feinste poetische Tableaus aus den Tasten streichelt. »Bei Brahms denke ich an Naturlandschaften, Berge, grüne Täler und schöne Panoramen, an diese unglaubliche Erhabenheit«, so Bronfman über den Komponisten, dessen Erstes Klavierkonzert er spielt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Mikko Franck und Yefim Bronfman mit Brahms Klavierkonzert Nr. 1

Online

Kirill Petrenko dirigiert Mozart und Tschaikowsky

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent
Rosa Feola, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Mauro Peter, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Orfeó Català Chor


Wolfgang Amadeus Mozart: »Exsultate, jubilate«, Motette KV 165
Rosa Feola, Sopran
Wolfgang Amadeus Mozart: Messe C-Dur KV 317 »Krönungsmesse«
Rosa Feola Sopran, Wiebke Lehmkuhl Alt, Mauro Peter Tenor, Krešimir Stražanac Bassbariton, Orfeó Català Chor
Peter Tschaikowsky: Suite Nr. 3 G-Dur op. 55

Kirill Petrenkos Auffassung von Mozarts Musik wird in diesem Konzert in Verbindung mit Tschaikowskys Suite Nr. 3 zunächst in Berlin und danach im Europakonzert zu erleben sein. Das alljährliche Jubiläumskonzert der Berliner Philharmoniker findet 2021 erstmals in der Sagrada Família in Barcelona statt, mit einer auf den sakralen Ort zugeschnittenen Werkauswahl: darunter die »Krönungsmesse«, das Ave verum und die Motette »Exsultate, jubilate«. In diesem Zusammenhang gibt die 1891 gegründete katalanische Chorvereinigung Orfeó Català ihr Debüt mit dem Orchester.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kirill Petrenko dirigiert Mozart und Tschaikowsky

Online

Europakonzert aus Barcelona mit Kirill Petrenko

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent
Rosa Feola, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Mauro Peter, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Orfeó Català Chor


Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Wolfgang Amadeus Mozart: »Exsultate, jubilate«, Motette KV 165
Rosa Feola Sopran, Wiebke Lehmkuhl Alt, Mauro Peter Tenor, Krešimir Stražanac Bassbariton, Orfeó Català Chor
Wolfgang Amadeus Mozart: »Ave verum corpus«, Motette KV 618
Orfeó Català Chor
Wolfgang Amadeus Mozart: Messe C-Dur KV 317 »Krönungsmesse«
Rosa Feola Sopran, Wiebke Lehmkuhl Alt, Mauro Peter Tenor, Krešimir Stražanac Bassbariton, Orfeó Català Chor

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Europakonzert aus Barcelona mit Kirill Petrenko

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Susanna Mälkki dirigiert »Herzog Blaubarts Burg«

Berliner Philharmoniker
Susanna Mälkki
Ildikó Komlósi, Mezzosopran (Judith)
Johannes Martin Kränzle, Bariton (Herzog Blaubart)


Kaija Saariaho: Vista (Deutsche Erstaufführung) – Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker mit Helsinki Philharmonic Orchestra, Oslo Philharmonic und Los Angeles Philharmonic Association
Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg Sz 48 (konzertante Aufführung)

Sie ist »ein Meisterstück, eine komprimierte Tragödie, ein musikalischer Vulkan, der 60 Minuten lang ausbricht und uns mit nur einem Wunsch zurücklässt: das Ganze noch einmal zu hören«. Soweit Zoltán Kodály über Béla Bartóks einzige Oper Herzog Blaubarts Burg. 1911 entstanden, stellt der Einakter ein brillant instrumentiertes symbolistisches Seelendrama dar, das tief in die Gefühlswelt des Fin de Siècle führt. »Was siehst du?«, fragt Blaubart seine Judith, die die sieben Türen der Vergangenheit des Herzogs öffnen will. Susanna Mälkki präsentiert diese musikalische Psychoanalyse, die erschaudern lässt.

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Simon Rattle dirigiert Ginastera und Britten

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle
Allan Clayton, Tenor
Stefan Dohr, Horn


Alberto Ginastera: Variaciones concertantes op. 23
Benjamin Britten: Serenade für Tenor, Horn und Streicher op. 31
Benjamin Britten: The Young Person’s Guide to the Orchestra op. 34

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Simon Rattle dirigiert Ginastera und Britten

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Alan Gilbert dirigiert Brahms, Chin und Webern

Berliner Philharmoniker
Alan Gilbert
Sunwook Kim, Klavier


Anton Webern: Im Sommerwind, Idyll für großes Orchester
Unsuk Chin: Konzert für Klavier und Orchester
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 (Orchestrierung von Arnold Schönberg)

Nicht nur avantgardistische Konzepte prägten das frühe 20. Jahrhundert, sondern auch die hemmungslose Lust am Klangrausch. Das zeigt Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, in diesem Programm. Wir spüren förmlich das linde Lüftchen, das Anton Webern in seinem impressionistischen Jugendwerk Im Sommerwind beschwört. Und auch Arnold Schönberg bereitete es erkennbar Freude, die Farbigkeit von Brahms’ Klavierquartett Nr. 1 mit allen Mitteln des Orchesters zu steigern. Dazwischen steht das irisierend-klangsinnliche Klavierkonzert von Unsuk Chin mit Sunwook Kim als Solist.

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1 Online

Wir kommen zu Ihnen!

Die Digital Concert Hall jetzt kostenlos für alle

Die Philharmonie Berlin wurde zur Eindämmung des Coronavirus geschlossen. Doch das Orchester spielt trotzdem für Sie – in der Digital Concert Hall. Die Berliner Philharmoniker laden Sie ein, ihren virtuellen Konzertsaal kostenlos zu besuchen. »Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion möglichst vielen Menschen Freude mit unserer Musik bereiten können. Wir vermissen unser Publikum jetzt schon sehr und wünschen uns, dass wir einander auf diese Weise zumindest virtuell weiter begegnen können«, so Olaf Maninger, Solocellist und Medienvorstand des Orchesters.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wir kommen zu Ihnen!

06.05.20, 15:21, jen: Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und Konzerteinführungen sowie Dokumentationen und Porträts gibt es in der Digital Concert Hall aktuelle O

Neben Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten, über 40 Live-Übertragungen pro Saison, Interviews und Konzerteinführungen sowie Dokumentationen und Porträts gibt es in der Digital Concert Hall aktuelle Online-Konzerte aus der leeren Philharmonie.

Kinderprogramm

PhilZuHause - Mitmachprogramm

Schön, dass du da bist! Herzlich Willkommen zu unserer ersten Folge von #PhilZuHause. Unser kleines Musikmonster Phil lädt dich ein, mit den Vokalhelden, den Sängerinnen und Sänger des Education-Chorprogramms, auf musikalische Weltreise zu gehen. Du brauchst nur auf den Link zur Digital Concert Hall zu klicken und schon bist du mittendrin im Konzert der Vokalhelden. Natürlich sollst du mitsingen! Sicher kennst du bereits einige der Lieder, andere noch nicht. Du kannst dir die Liedtexte downloaden. Wenn du dir das Konzert angesehen und hoffentlich viel mitgesungen hast, gibt es auf dieser Seite noch einige Aufgaben und Ideen, wie du dich noch weiter mit den Vokalhelden auf Weltreise begeben kannst. Viel Spaß dabei! Wenn du Lust hast, schicke uns deine Ideen und die Lösungen der Rätselaufgaben per E-Mail.

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Online

The Berlin Phil Series

Neues Online-Format der Berliner Philharmoniker

Die Philharmonie Berlin bleibt vorerst noch geschlossen, aber die Berliner Philharmoniker spielen digital weiter. Nach dem Easter@Philharmonie Festival präsentiert das Orchester ein neues Online-Format: die Berlin Phil Series, die ab sofort jeden Samstag um 19 Uhr Digital Concert Hall zu erleben sind. Jede Folge, die von Musikerinnen und Musikern der Philharmonikern kuratiert und moderiert werden, bietet eine Mischung aus einem kammermusikalischen Live-Konzert sowie Archivmitschnitten von Orchesterwerken und stehen unter einem speziellen Motto. »Auf diesem Weg möchten wir wenigstens digital mit unserem Publikum verbunden bleiben«, meinen Olaf Maninger und Stanley Dodds, Medienvertreter des Orchesters. »Wir laden die Fans der Berliner Philharmoniker weltweit ein, Teil unserer Online-Familie zu werden und bieten ihnen mit diesen Konzerten ein gemeinsames Erlebnis«.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte The Berlin Phil Series

Online-Shop

Berliner Philharmoniker Recordings

Seit über 100 Jahren ist die Musik der Berliner Philharmoniker auf Tonträgern erhältlich. Mit dem Label Berliner Philharmoniker Recordings publiziert das Orchester seine Aufnahmen erstmals in Eigenregie. Der Fokus liegt auf großen Zyklen der Orchestermusik: mit den Symphonien von Beethoven, Schumann und Sibelius, dirigiert von Sir Simon Rattle, oder einer umfangreichen Schubert-Edition mit Nikolaus Harnoncourt. Auch einzelne wichtige Konzerte werden hier dokumentiert, darunter das letzte Konzert Claudio Abbados mit den Berliner Philharmonikern oder – auf DVD und Blu-ray – Bachs Passionen in der szenischen Interpretation von Peter Sellars.

Es gehört zum Anspruch des Labels, in der Präsentation seiner Aufnahmen über das Übliche hinauszugehen. Zu den Audiomitschnitten gibt es meistens eine Blu-ray mit dazugehöriger Videoaufzeichnung und vielfältigen Bonus-Filmen. Außerdem lassen sich die Aufnahmen wahlweise auf CD oder für den perfekten HiFi-Genuss im High-Resolution-Audio-Format abspielen. Für Vinyl-Fans sind zusätzlich LP-Versionen im Angebot.

Nicht weniger aufwändig ist die Gestaltung. Jede Aufnahme erscheint in einer exklusiven Hardcover-Edition mit umfangreichem Beiheft und in wertigem Design. Ziel dieses Ansatzes ist es, ein umfassendes Musikerlebnis zu vermitteln. Mit hochqualitativen Veröffentlichungen, die man mit Begeisterung anhört und mit Genuss in die Hand nimmt.

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3 Forum

Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrte Frau Senatorin Pop,
sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer,

wir wenden uns im Vorfeld zu Ihrem erneuten Zusammentreffen am 3. März mit folgendem Appell an Sie:

Räumen Sie der Kultur im Rahmen der Öffnungsszenarien den Platz ein, den die Studienlage zum Infektionsgeschehen für ZuschauerInnen in Theatern und Konzerthäusern legitimiert und den das Grundrecht auf Kunstfreiheit dringend erforderlich macht. Wir fordern, die von uns geleiteten Institutionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, auf jeden Fall aber in Gleichklang mit dem Einzelhandel zu öffnen.

Ermöglichen Sie unserem Publikum, den Schülerinnen und Schülern Berlins und den Berliner Bürgerinnen und Bürgern den risikominimierten, da durch sichere Hygienekonzepte regulierten und kontrollierten Besuch unserer Kultur- und Bildungsstätten. Übereinstimmende Untersuchungen der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und des Bundesumweltamtes haben bestätigt, dass die Hygienekonzepte der Kultureinrichtungen die geringsten Infektionsrisiken im öffentlichen Raum garantieren.

Unsere Kulturinstitutionen mussten schon im November und Dezember des letzten Jahres bei einem „Lockdown Light“ ohne spürbaren Effekt für das Infektionsgeschehen schließen. Ende März werden fünf Monate ohne Publikum hinter uns liegen. Mit dem an diesem Montag veröffentlichten Leitfaden für die Rückkehr von Kultur und Sport wurde ein von 20 ExpertInnen erarbeitetes, fundiertes Konzept vorgelegt.

Als Generalmusikdirektoren und IntendantInnen kämpfen wir unter Berücksichtigung des momentanen Infektionsgeschehens, im kontinuierlichen Austausch mit ExpertInnen und bei ständiger Weiterentwicklung und Anpassung von Hygienemaßnahmen

- um das Fortleben der sozialen Rezeption von Kunst,
- um die Fortführung einer künstlerischen Auseinandersetzung in der Gesellschaft
- und für ein Wiederaufleben Berlins als Metropole der Kunst und Musik.

Mit hoffungsvollen Grüßen

Generalmusikdirektoren / Chefdirigenten:
Daniel Barenboim – Staatskapelle Berlin
Christoph Eschenbach – Konzerthausorchester Berlin
Vladimir Jurowski – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Kirill Petrenko – Berliner Philharmoniker
Ainars Rubikis – Orchester der Komischen Oper Berlin
Sir Donald Runnicles – Orchester der Deutschen Oper Berlin
Robin Ticciati – Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

IntendantInnen:
Klaus Dörr – Volksbühne Berlin
Ulrich Khuon – Deutsches Theater Berlin
Barrie Kosky – Komische Oper Berlin
Shermin Langhoff – Maxim Gorki Theater
Sebastian Nordmann – Konzerthaus Berlin
Oliver Reese – Berliner Ensemble
Anselm Rose – Rundfunk Orchester und Chöre Berlin
Matthias Schulz – Staatsoper Unter den Linden
Dietmar Schwarz – Deutsche Oper Berlin
Christiane Theobald – Staatsballett Berlin
Georg Vierthaler – Generaldirektor Stiftung Oper in Berlin
Guntbert Warns – Renaissance-Theater Berlin
Martin Woelffer – Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Andrea Zietzschmann – Berliner Philharmoniker/Philharmonie Berlin

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

16.03.21, 15:13, MAX: Dieser Brief darf nicht unbeantwortet bleiben, Frau Merkel.

Die großen Berliner Kultureinrichtungen haben es sich nicht einfach gemacht und lediglich schlicht Forderungen aufgestellt. Sie haben ihre Forderungen nach Wiederöffnung aufwendig sachlich begründet. Und sie haben die Begründungen von angesehenen Berliner Einrichtungen der Wissenschaft wie der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und sogar des Bundesumweltamtes erarbeiten lassen. Mit dem vorgelegten Hygienekonzept sind Besucher in diesen Kultureinrichtungen sicherer als auf dem Weg zur Arbeit oder die Politiker beispielsweise im Roten Rathaus. Auch angesichts der weltweit angesehenen Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko oder Ulrich Khuon verbietet es sich sowohl für Angela Merkel als auch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller oder dem Kultursenator Klaus Lederer dieses Schreiben unbeantwortet zu lassen.

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Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie

Die Philharmonie ist seit mehr als 50 Jahren das musikalische Herz Berlins. Bei der Eröffnung 1963 noch an der Peripherie West-Berlins gelegen, wurde sie nach der Wiedervereinigung Teil der neuen urbanen Mitte. Ihre ungewöhnliche, zeltartige Form und ihre weithin leuchtende, gelbe Farbe macht sie zu einem der Wahrzeichen der Stadt. An ihrer ungewöhnlichen Architektur und der neuartigen Konzeption des Konzertsaals entzündeten sich anfangs Kontroversen, mittlerweile dient sie als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt. »Ein Mensch im Angesicht eines andern, gereicht in Kreise, in mächtig schwingendem Bogen um strebende Kristall-Pyramide.« Bereits 1920 notierte der Architekt Hans Scharoun jene Worte als Vision für den idealen Theaterraum. Aus dieser Idee entwickelte er 35 Jahre später den Großen Saal der Philharmonie, in der das Podium mit den Musikern den Mittelpunkt bildet.

Musik und Mensch im Mittelpunkt

Seit dem Eröffnungskonzert unter Leitung von Herbert von Karajan haben die Berliner Philharmoniker zusammen mit großartigen Dirigenten und Solisten ihrem Publikum viele grandiose Konzerte beschert. Im Oktober 2013 feierten das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle den 50. Geburtstag ihres Hauses mit drei ganz unterschiedlichen Konzertereignissen, die die besonderen akustischen Möglichkeiten der Philharmonie eindrucksvoll zur Geltung brachten: die doppelchörige Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Inszenierung von Peter Sellars, das Festkonzert am 20. Oktober, das unter dem Motto »Raumklang« stand, und Arnold Schönbergs Gurre-Lieder.

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Ticket-Hotline.: +49 (0)30.254 88-999

Anfahrtsmöglichkeiten

mit der U-Bahn:
Linie U2 - Bahnhöfe Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park

mit der S-Bahn:
Linien S1, S2, S25 Potsdamer Platz

mit dem Bus direkt bis zur Philharmonie:
Linien 148 (Philharmonie), 200 (Philharmonie), 248 (Kemperplatz)
weitere Buslinien: 129 und 341 (Potsdamer Brücke), 348 (Kulturforum)

mit dem Auto: Auf dem Gelände der Philharmonie stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

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Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert cPAMPLONAcm Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 13. bis 15.12.2020
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 31.8.2021
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Tonlagen Dresden 11.4. bis 2.5.2021
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 15. bis 26.9.2021
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 21. bis 24.5.2021

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