zur Startseite
5

Gürzenich-Orchester Köln

Ein traditionsreiches Spitzenorchester

Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.

Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.

Kontakt

Gürzenich-Orchester Köln
Bischofsgartenstrasse 1
D-50667 Köln

Telefon: +49 (221) 221 28595
Fax: +49 (221) 221 28200
E-Mail: kontakt@guerzenich-orchester.de

Bewertungschronik

Gürzenich-Orchester Köln bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gürzenich-Orchester Köln

Konzert

Abokonzert 5: Gegenwelt

Werke von Ginastera, Strauss und Brahms

François Leleux, Oboe
Gürzenich-Orchester Köln
Juanjo Mena, Dirigent


Alberto Ginastera: Variaciones concertantes op. 23 (1953)
Richard Strauss: Oboenkonzert D-Dur AV 144 (1945)
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1862-1876)

Als »verschleierte Symphonien« bezeichnete Robert Schumann die Klaviersonaten des jungen Johannes Brahms. Ein Zitat, das den um eine Generation jüngeren Hamburger bereits als einen Grenzgänger zwischen den Formen charakterisiert. 14 Jahre lang brauchte Brahms, ehe er in vielen inneren Kämpfen seine 1. Sinfonie hervorgebracht hatte: eine Phase des immer neuen Zauderns, Verwerfens und Suchens. Ansporn sowie vermeintlich nie erreichbares Vorbild und Grund zur Hinterfragung der eigenen Fähigkeit war dabei das sinfonische Schaffen Beethovens. Als die 1. Sinfonie schließlich geboren war, zeigte sich die zeitgenössische Kritik gespalten. Für uns offenbart sich ein Werk der dunkelglühenden Farben, der Melancholie, der unruhig pulsierenden Aufgewühltheit: ein Grenzgang zwischen Selbstzweifel und unbedingtem Ausdruckswillen – und im letzten Satz eine Begegnung von Natur und Göttlichkeit. Leise Melancholie und Wehmut sprechen auch aus dem Oboenkonzert von Richard Strauss. Es erzählt mit altersweisem Lächeln von einer herbstgoldenen Idylle – und täuscht damit über seine Entstehungszeit hinweg. Denn als Strauss 1945 diesen bravourösen Prüfstein für Oboisten schrieb, lag die Welt um ihn in Schutt und Asche. François Leleux begibt sich in ein Reich zwischen Tag und Traum, zelebriert die unendlichen Melismen des Soloparts. Der spanische Dirigent Juanjo Mena entfesselt zu Beginn des Konzerts die ekstatischen Klangwogen des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera.

Abokonzert 5: Gegenwelt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Abokonzert 5: Gegenwelt

Konzert

Abokonzert 6: Träumer

Werke von Rameau, Žuraj und Strauss

Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Öykü Canpolat, Viola
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


Jean-Philippe Rameau: Suite aus »Les Indes galantes« (1735)
Vito Žuraj: »Unveiled« Konzert für Violoncello und Orchester (2020/2021). Deutsche Erstaufführung
Richard Strauss: »Don Quixote« op. 35 (1897)

Dichtung und Wahrheit – zwei Gegenwelten, und dann doch wieder nur ein einziger großer Kosmos ohne klar gezogene Grenzen. Der spanische Nationaldichter Miguel de Cervantes zeigt in seinem Roman »Don Quijote de la Mancha« den Irrweg eines eifrigen Lesers, der sich in den Strudel der Imagination reißen lässt und sich zum Amüsement seiner ach so unpoetischen Mitmenschen selbst in die Handlung seiner Lektüre stürzt. Richard Strauss griff diesen Stoff des »Ritters von der traurigen Gestalt« auf und schuf mit seiner Tondichtung »Don Quixote« ein verkapptes Cellokonzert: Ein solistisches Violoncello – in unserer Aufführung der Artist in Residence des Gürzenich-Orchesters Jean-Guihen Queyras – verkörpert den liebenswürdigen Titelhelden bei seinem sprichwörtlichen Kampf gegen Windmühlen. Zugleich ist dieser spritzige Geniestreich des jungen Richard Strauss ein Beleg für die große Tradition des Gürzenich-Orchesters, spielte es doch 1889 unter seinem damaligen Chefdirigenten Franz Wüllner die Uraufführung. Seinen Anspruch, musikalisch stets am Puls der Zeit zu sein, beweist das Orchester auch im brandneuen Violoncellokonzert von Vito Žuraj, das der junge slowenische Komponist für Jean-Guihen Queyras, den momentanen Artist in Residence des Gürzenich-Orchesters, geschrieben hat. »Kreativität bedeutet, der Gestalter der eigenen Verspieltheit zu sein. Das Wesen von Spiel besteht in der Erkundung unbegrenzter Möglichkeiten«, sagt Vito Žuraj über seine Arbeit. Oder ist es Don Quixote selbst, der da spricht? Um allerlei erotische Verspieltheiten geht es in der 1735 entstandenen Oper »Les Indes galantes« von Jean-Philippe Rameau, eines barocken Pioniers im Klangreich der unbegrenzten Möglichkeiten.

Abokonzert 6: Träumer bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Abokonzert 6: Träumer

Konzert

Abokonzert 7: Gischt

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Korngold und Zemlinsky

Simone Lamsma, Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Duncan Ward, Dirigent


Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzertouvertüre »Das Märchen von der schönen Melusine« op. 32 (1833)
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35 (1937-1939)
Alexander von Zemlinsky: »Die Seejungfrau« (1903)

Drei Wunderkinder. Drei Künstler mit jüdischen Wurzeln. Drei Verfemte und Verfolgte. Während Felix Mendelssohn Bartholdy zu Lebzeiten keine Repressalien zu erdulden hatte und seine Musik erst im Nationalsozialismus verboten wurde, traf es Alexander von Zemlinsky und Wolfgang Korngold in jener Schreckenszeit umso schlimmer. Beide wurden geächtet und zur Emigration gezwungen. Zemlinsky starb, seiner Kreativität beraubt, krank und seelisch gebrochen 1942 in New York, Korngold hingegen gelang es, in Hollywood als bravouröser Komponist von Filmmusik seine Karriere fortsetzen. Das kann auch das Violinkonzert von 1945 nicht verleugnen, komponierte Korngold es doch aus dem Material verschiedener früherer Filmmusiken. Nicht zu Unrecht hat das dieser Hommage an den verführerischen Klang der Violine auch den Beinamen »Hollywood Concerto« eingebracht. Oft verfilmt wurde auch der Stoff der beiden anderen Werke des Programms, die in mystische, geheimnisvolle Unterwasserwelten eintauchen. Während Mendelssohns Melusine, eine Menschenfrau, zur Strafe für ein Verbrechen in die seelenlose Welt der Wasserwesen verbannt wird, verhält es sich in Zemlinskys rauschendem Tongemälde nach dem Märchen von Hans Christian Andersen genau umgekehrt: Die Meerjungfrau verliebt sich in einen Menschen, gibt dafür die Gabe des Sprechens hin und opfert schließlich zur Rettung des Geliebten ihr eigenes Leben.

Abokonzert 7: Gischt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Abokonzert 7: Gischt

5

Gürzenich-Orchester Köln

Ein traditionsreiches Spitzenorchester

Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.

Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.

Gürzenich-Orchester Köln bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gürzenich-Orchester Köln

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 13. bis 15.12.2020
Aufführungen / Oper Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 27.1. bis 6.2.2022
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.