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Gürzenich-Orchester Köln

Ein traditionsreiches Spitzenorchester

Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.

Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.

François-Xavier Roth - Gürzenich-Kapellmeister

Roths Repertoire reicht von der Musik des 17. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Werken und  umfasst alle Gattungen: Symphonik, Oper und Kammermusik. 2003 gründete er das Orchester Les Siècles, das, oft im selben Konzert, Zusammenstellungen ganz unterschiedlicher Werke auf modernen und historischen Instrumenten spielt. Mit Les Siècles ist er in Frankreich, Italien, Deutschland, England und Japan aufgetreten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Uraufführung von Le Sacre du printemps fand eine Tournee statt, bei der das Stück auf historischen Instrumenten gespielt wurde und die Konzerte bei den BBC Proms und in der Alten Oper Frankfurt einschloss; als klingendes Dokument entstand eine hochgelobte, preisgekrönte Aufnahme des Stücks. Für Sommer 2016 ist eine Reihe von Ballettaufführungen des Sacre in Zusammenarbeit mit der Tanzkompanie von Pina Bausch geplant.
Roth dirigiert das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg in dessen 70. Saison bei Gastspielen in London (BBC Proms), Hamburg, beim Lucerne Festival und den Berliner  Festwochen.  Ferner soll der Konzert- und Aufnahmezyklus der Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss  fertiggestellt werden. Roth hat mit diesem Orchester Werke von Philippe Manoury, Yann Robin und Georg-Friedrich Haas uraufgeführt und Projekte mit den Komponisten Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und Helmut Lachenmann realisiert.
Roth ist für seine ungewöhnliche Programmgestaltung bekannt, und sein geradliniger Ansatz  und  seine Überzeugungskraft werden in aller Welt geschätzt. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen, etwa den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw-Orchester und dem Boston Symphony Orchestra. Für die  beiden kommenden Spielzeiten ist die Konzeption und Durchführung einer Konzertreihe mit dem London Symphony Orchestra geplant, die das musikalische Erbe der Post-Romantik auslotet.
Zu seinen Arbeiten im Opernhaus gehören Produktionen von Thomas’ Mignon, Offenbachs Les  Brigands und Delibes’ Lakmé an der Opéra-Comique in Paris, Morton Feldmans Neither an der Berliner Staatsoper und Wagners Der fliegende Holländer mit Les Siècles. Roths erste Produktion für die Kölner Oper wird Berlioz Benvenutio Cellini mit La Fura dels Baus sein, in 2016 folgt eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni.
Nachwuchsförderung und  Musikvermittlung sind wichtige Bestandteile von François-Xavier Roths  Arbeit. Er ist musikalischer Leiter des wegweisenden Panufnik Young Composers Scheme beim London Symphony Orchestra und hat, mit dem Festival Berlioz und Les Siècles, das Jeune Orchestre Européen Hector Berlioz gegründet, eine Orchesterakademie, die zugleich über eine Sammlung historischer Instrumente verfügt. Ferner haben Roth und Les Siècles Presto! ins Leben gerufen, eine eigene  Fernsehserie für France 2, die allwöchentlich über drei Millionen Zuschauer erreicht. In Köln hat Roth  Projekte in Zusammenarbeit mit den kulturellen Institutionen der Stadt angeregt, in deren Rahmen Musik an ungewöhnlichen Spielorten erklingen soll.
(francoisxavierroth.com)

Kontakt

Gürzenich-Orchester Köln
Bischofsgartenstr. 1
D-50667 Köln

E-Mail: kontakt@guerzenich-orchester.de

 

Telefonische Kartenreservierung
Gürzenich-Orchester Hotline: +49 (0)221-280 282
Montag bis Freitag: 8.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.00 - 16.00 Uhr

Kartenservice der Bühnen Köln: +49 (0)221-221 28400
Fax.: (0221) 221 28249
E-Mail: tickets@buehnenkoeln.de
Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 18.00 Uhr
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Gürzenich-Orchester Köln

1 Konzert

Die neue Akademie - eine Beethoven-Séance

Gastspiel Prinzregententheater München

Pierre-Laurent Aimard, Klavier
Jörg Weinöhl, Choreographie
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


»Die neue Akademie« taucht in Beethovens Klanguniversum ein und verbindet eindringliche Momente seiner Klavier- und Orchestermusik mit zeitgenössischen Stimmen, die den visionären Geist Beethovens lebendig werden lassen. Im Zentrum dieser persönlichen Auseinandersetzung mit Beethoven steht der gefeierte Pianist und Wahl-Kölner Pierre-Laurent Aimard.

Mit Musik von Ludwig van Beethoven, John Cage, Helmut Lachenmann, Bernd Alois Zimmermann sowie Uraufführungen von Francesco Filidei und Isabel Mundry, die einen Kompositionsauftrag von Gürzenich-Orchester Köln und Kunststiftung NRW erhält.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Die neue Akademie - eine Beethoven-Séance

Konzert

PhilharmonieLunch

Heute mit Sylvain Cambreling

30 Minuten kostenloser Musikgenuss zur Mittagszeit: Wir laden Sie ein, uns von 12:00 bis 12:30 Uhr bei der Probe zuzuhören.

Bei freiem Eintritt spielen wir Auszüge aus dem Programm des nächsten Sinfoniekonzerts.

Eintritt frei!

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Bewertungen & Erfahrungsberichte PhilharmonieLunch

Konzert

Lebensträume

Abokonzert 7

Antoine Tamestit, Viola
Gürzenich-Orchester Köln
Sylvain Cambreling, Dirigent


Hector Berlioz: »Les Francs-Juges« Ouvertüre (1826)
Charles Ives: »Three Places in New England« (1914/29)
Hector Berlioz: »Harold en Italie« Sinfonie in vier Teilen mit obligater Viola (1834)

Im Vorspiel zu seiner nur fragmentarisch erhaltenen ersten Oper Les Francs-Juges spielt Hector Berlioz auf geniale Weise mit Zeitschichten. Wie eine kunstvolle, kontrapunktische Collage dringen die musikalischen Handlungen stellenweise zeitgleich in unser Ohr. Erst später verwirklichte sich der Musikdramatiker Berlioz, doch seine theatralischen Techniken verfeinerte er bereits in seinen sinfonischen Werken, in denen er Zeit und Raum dehnte. So ist Harold en Italie gleichermaßen inspiriert durch die Pilgerfahrt des Knappen Harold, der, seines Luxuslebens überdrüssig, Zerstreuung in fremden Ländern sucht, wie durch persönliche Erfahrungen auf seinen Wanderungen in den italienischen Abruzzen. All dies macht Berlioz zu einem Vorläufer von Charles Ives, der in seinem Orchesterwerk Three Places in New England atmosphärische Bilder malt, in denen die gesellschaftlichen Ideale der amerikanischen Society um die Jahrhundertwende ebenso aufscheinen wie die Idylle der Natur. Volkslieder bereichern das Panorama dieser musikalischen Reisen. Mit Sylvain Cambreling ist nicht nur einer der profiliertesten Anwälte der Moderne als Dirigent zu Gast, sondern zugleich ein großer Berlioz-Fan – was ihn mit dem großen Bratschisten Antoine Tamestit eint.

Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Sabine Weber

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Konzert

PhilharmonieLunch

Heute: Singen mit Klasse!

30 Minuten kostenloser Musikgenuss zur Mittagszeit: Wir laden Sie ein, uns von 12:00 bis 12:30 Uhr bei der Probe zuzuhören.

Bei freiem Eintritt spielen wir Auszüge aus dem Programm des nächsten Sinfoniekonzerts.

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Konzert

PhilharmonieLunch

Heute mit Robert Trevino

30 Minuten kostenloser Musikgenuss zur Mittagszeit: Wir laden Sie ein, uns von 12:00 bis 12:30 Uhr bei der Probe zuzuhören.

Bei freiem Eintritt spielen wir Auszüge aus dem Programm des nächsten Sinfoniekonzerts.

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Kammerkonzert

Pan und Apoll

Alja Velkaverh-Roskams, Flöte
Antonia Schreiber, Harfe


Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Norbert Hornig

Musik, schillernd wie Wasseroberflächen und schimmernd wie das Schuppenkleid von Tiefseefischen. Alja Velkaverh-Roskams und Antonia Schreiber gestalten ein besonderes Programm im Aquarium des Kölner Zoo, in dem Tobias Thomas die Klänge des Wassers und des Meeres mit dem Heißhunger eines Piranhas in sein DJ-Set mit einflicht.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Pan und Apoll

Konzert

Anklang

Abokonzert 8

Alena Baeva, Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Robert Trevino, Dirigent


Franz Liszt: »Festklänge« Sinfonische Dichtung. Deutsche Erstaufführung der 2. Fassung, rekonstruiert von Leslie Howard (1853/60)
Alban Berg: Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels« (1935)
Richard Strauss: Sinfonia domestica (1902/03)

Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Holger Noltze

Von Richard Strauss heißt es, er habe auch das Telefonbuch von Garmisch-Partenkirchen komponieren können. In der Sinfonia domestica schuf er schon einmal ein musikalisches Bild seiner häuslichen Verhältnisse, inklusive Ehezank und schöner Versöhnung: ein anderes Heldenleben. »Dem Andenken eines Engels« widmete Alban Berg sein opus ultimum, das Violinkonzert, das der Erschütterung über den frühen Tod der Manon Gropius die Form eines vollendeten Requiems gab, das der Komponist selbst nicht mehr hat hören können. Nur vor dem inneren Ohr hörte Franz Liszt die Festklänge, die er seiner Lebensgefährtin, der Prinzessin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein komponierte: Ihre Herkunft zu würdigen, fügte er seiner Sinfonischen Dichtung später weitere Passagen im schmissigen »alla polacca«-Rhythmus hinzu, die jedoch zu Lebzeiten nie herausgegeben wurden. Robert Trevino dirigiert im Rahmen seines Gürzenich-Debüts die Uraufführung dieser neu herausgegebenen Fassung. Ebenfalls erstmals zu Gast ist die bezaubernde russische Geigerin Alena Baeva.

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Konzert

Trost

Passionskonzert

Jeremy Ovenden, Evangelist
Thomas E. Bauer, Christus
Siobhan Stagg, Sopran
Hagen Matzeit, Altus
Andrew Tortise, Tenor
Matthias Winckhler, Bass
Chor des Bach-Vereins Köln
Thomas Neuhoff, Einstudierung
Gürzenich-Orchester Köln
Nicholas Collon, Dirigent


Johann Sebastian Bach: »Matthäus-Passion« BWV 244 (1727)

Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Bernd Heyder

In der Familie des Thomaskantors nannte man sie »die große Paßion«: Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion, die umfangreichste und am aufwändigsten besetzte seiner Vertonungen der Leidensgeschichte Jesu. Bachs Freund, der Literat Christian Friedrich Henrici alias Picander, verfasste das Textbuch. Er schlüpft darin in die allegorische Rolle der »Tochter Zion«, die den Zuhörer hineinnimmt in das Geschehen, das sie mit zunehmender Verzweiflung verfolgt und in poetischen Bildern reflektiert: »Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen!« Bach hat dazu seine zeitlos gültige Musik geschrieben, die in der eindringlichen Sprache der Evangelisten-Rezitative ebenso ergreift wie in der Macht der Doppelchöre, der Subtilität der ariosen Monologe und dem melodischen Reichtum der Arien. Nicht zuletzt bezieht sie ihre Wirkung aber aus der Kraft der alten Choräle, deren bekenntnishafte Verse bald in irritierend gewagten, dann wieder in trostvoll vertrauten Harmonisierungen erklingen: »Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir!« Das Gürzenich-Orchester Köln widmet sich dem grandiosen Werk unter der Leitung seines Ersten Gastdirigenten Nicholas Collon mit namhaften Solisten und dem Chor des Kölner Bach-Vereins.

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Konzert

PhilharmonieLunch

30 Minuten kostenloser Musikgenuss zur Mittagszeit: Wir laden Sie ein, uns von 12:00 bis 12:30 Uhr bei der Probe zuzuhören.

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Konzert

Geisterwelten

Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Lionel Bringuier, Dirigent


Paul Dukas: »Der Zauberlehrling« (1897)
Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll (1880)
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll »Pathétique« (1893)

Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Sabine Weber

»Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben.« Trotzig verhext der unerfahrene Zauberlehrling in Goethes berühmter Ballade seinen Besen, dichtet ihm zwei Beine und einen Kopf an, um ihn das Badewasser für seinen Meister schleppen zu lassen. Doch die Geister, die er rief, gehorchen nicht – weder in der Ballade noch in der brillanten Orchesterpartitur von Paul Dukas. Dass die eigenen Gedanken eine unvorstellbar große Macht haben können, dessen war sich auch Peter Tschaikowsky schmerzlich bewusst. Seiner letzten Sinfonie gab er den Zusatz »Die Geister, die ich rief« und bezog sich damit auf seine zeitlebens unausgelebte Homosexualität. Am Ende seiner Sinfonie steht allerdings keine Erlösung, sondern tiefste Trauer. Eine musikalische Vorahnung auf den eigenen Tod nur wenige Tage nach der Uraufführung? Dirigent Lionel Bringuier kehrt zurück ans Pult des Gürzenich-Orchesters und begibt sich mit der »Pathétique« auf Spurensuche, während Emmanuel Tjeknavorian seine Geige im 3. Violinkonzert von Camille Saint-Säins zum Glühen bringen wird.

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Kammerkonzert

Kontraste

Kammerkonzert

Blaž Šparovec, Klarinette
Marie Šparovec, Violin
Eberhard Hasenfratz, Klavier


Claude Debussy: »Première rhapsodie« für Klarinette und Klavier (1910)
Claude Debussy: »Petit pièce« für Klarinette und Klavier (1910)
Paul Schoenfield: Trio für Klarinette, Violine und Klavier (1990)
Claude Debussy: Sonate g-Moll für Violine und Klavier (1916/17)
Béla Bartók: »Kontraste« für Violine, Klarinette und Klavier (1938)

Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Norbert Hornig

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Konzert

America

Chorkonzert

Rolando Villazón, Tenor
Jennifer Panara, Mezzosopran
Simon Bailey, Bassbariton
Chor des Bach-Vereins Köln
Monteverdichor Würzburg
Matthias Beckert, Einstudierung
Köln-Bonner Jugendprojektchor des Bach-Vereins Köln
Gürzenich-Orchester Köln
Thomas Neuhoff, Dirigent


Howard Hanson: »Song of Democracy« für Chor und Orchester (1957)
Kurt Weill: »Four Walt Whitman Songs« für Singstimme und Orchester (1942/47)
Paul Hindemith: »When Lilacs last in the door-yard bloom'd« für Soli, Chor und Orchester (1946)

In seinen Gedichten entwirft Walt Whitman das utopische Bild einer modernen Gesellschaft – er ist der amerikanische Homer des 20. Jahrhunderts. Mit seinen kraftvollen Worten hat Whitman auch zahlreiche Komponisten im amerikanischen Exil inspiriert. Einer davon ist Kurt Weill, der in seinen Orchesterliedern Einspruch erhebt gegen Krieg und Auseinandersetzungen. Wie Weill floh auch Paul Hindemith nach Amerika und setzte mit seinem Oratorium einerseits dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt ein Denkmal. Zugleich ist sein 1946 geschriebenes Requiem »Für jene, die wir lieben« ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust. Auch Howard Hanson erinnert mit seinem Song of Democracy daran, dass auf dem »Schiff der Demokratie« nicht nur das amerikanische Erbe, sondern jenes der Menschheit als Fracht geladen ist. Mit dem Programm »I hear America singing« präsentieren der Bach-Verein Köln und Thomas Neuhoff im alle zwei Jahre stattfindenden Kölner Chorkonzert erneut ein erlesenes Sänger-Ensemble mit einem Weltstar an der Spitze.

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Gürzenich-Orchester Köln

Ein traditionsreiches Spitzenorchester

Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.

Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.

François-Xavier Roth - Gürzenich-Kapellmeister

Roths Repertoire reicht von der Musik des 17. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Werken und  umfasst alle Gattungen: Symphonik, Oper und Kammermusik. 2003 gründete er das Orchester Les Siècles, das, oft im selben Konzert, Zusammenstellungen ganz unterschiedlicher Werke auf modernen und historischen Instrumenten spielt. Mit Les Siècles ist er in Frankreich, Italien, Deutschland, England und Japan aufgetreten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Uraufführung von Le Sacre du printemps fand eine Tournee statt, bei der das Stück auf historischen Instrumenten gespielt wurde und die Konzerte bei den BBC Proms und in der Alten Oper Frankfurt einschloss; als klingendes Dokument entstand eine hochgelobte, preisgekrönte Aufnahme des Stücks. Für Sommer 2016 ist eine Reihe von Ballettaufführungen des Sacre in Zusammenarbeit mit der Tanzkompanie von Pina Bausch geplant.
Roth dirigiert das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg in dessen 70. Saison bei Gastspielen in London (BBC Proms), Hamburg, beim Lucerne Festival und den Berliner  Festwochen.  Ferner soll der Konzert- und Aufnahmezyklus der Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss  fertiggestellt werden. Roth hat mit diesem Orchester Werke von Philippe Manoury, Yann Robin und Georg-Friedrich Haas uraufgeführt und Projekte mit den Komponisten Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und Helmut Lachenmann realisiert.
Roth ist für seine ungewöhnliche Programmgestaltung bekannt, und sein geradliniger Ansatz  und  seine Überzeugungskraft werden in aller Welt geschätzt. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen, etwa den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw-Orchester und dem Boston Symphony Orchestra. Für die  beiden kommenden Spielzeiten ist die Konzeption und Durchführung einer Konzertreihe mit dem London Symphony Orchestra geplant, die das musikalische Erbe der Post-Romantik auslotet.
Zu seinen Arbeiten im Opernhaus gehören Produktionen von Thomas’ Mignon, Offenbachs Les  Brigands und Delibes’ Lakmé an der Opéra-Comique in Paris, Morton Feldmans Neither an der Berliner Staatsoper und Wagners Der fliegende Holländer mit Les Siècles. Roths erste Produktion für die Kölner Oper wird Berlioz Benvenutio Cellini mit La Fura dels Baus sein, in 2016 folgt eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni.
Nachwuchsförderung und  Musikvermittlung sind wichtige Bestandteile von François-Xavier Roths  Arbeit. Er ist musikalischer Leiter des wegweisenden Panufnik Young Composers Scheme beim London Symphony Orchestra und hat, mit dem Festival Berlioz und Les Siècles, das Jeune Orchestre Européen Hector Berlioz gegründet, eine Orchesterakademie, die zugleich über eine Sammlung historischer Instrumente verfügt. Ferner haben Roth und Les Siècles Presto! ins Leben gerufen, eine eigene  Fernsehserie für France 2, die allwöchentlich über drei Millionen Zuschauer erreicht. In Köln hat Roth  Projekte in Zusammenarbeit mit den kulturellen Institutionen der Stadt angeregt, in deren Rahmen Musik an ungewöhnlichen Spielorten erklingen soll.
(francoisxavierroth.com)

Telefonische Kartenreservierung
Gürzenich-Orchester Hotline: +49 (0)221-280 282
Montag bis Freitag: 8.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.00 - 16.00 Uhr

Kartenservice der Bühnen Köln: +49 (0)221-221 28400
Fax.: (0221) 221 28249
E-Mail: tickets@buehnenkoeln.de
Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 18.00 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Gürzenich-Orchester Köln

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert cPAMPLONAcm Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 29. bis 31.3.2020

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