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Gürzenich-Orchester Köln

Ein traditionsreiches Spitzenorchester

Das Gürzenich-Orchester Köln ist eines der traditionsreichsten Sinfonie-Orchester Deutschlands. Sein Stammsitz ist die Kölner Philharmonie, die zu den schönsten Konzertsälen weltweit gehört. Hier spielt das Gürzenich-Orchester über 50 Konzerte pro Jahr. Der zweite Schwerpunkt ist die Oper Köln, wo das Orchester bei über 160 Vorstellungen jährlich im Orchestergraben sitzt.

Die Wurzeln des Gürzenich-Orchester reichen zurück bis zu den mittelalterlichen Ratsmusiken und den ersten festen Ensembles des Kölner Doms. Den Namen „Gürzenich“ verdankt das Orchester dem in der Renaissancezeit errichteten Ballsaal und Markthalle Gürzenich, wo ab 1857 die Sinfoniekonzerte stattfanden. Heute gehört das Gürzenich-Orchester Köln zu den Top Ten der Deutschen Sinfonie-Orchester und ist durch CD-Einspielungen und Gastspiele von Amsterdam über London bis Shanghai weltweit bekannt.

François-Xavier Roth - Gürzenich-Kapellmeister

Roths Repertoire reicht von der Musik des 17. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Werken und  umfasst alle Gattungen: Symphonik, Oper und Kammermusik. 2003 gründete er das Orchester Les Siècles, das, oft im selben Konzert, Zusammenstellungen ganz unterschiedlicher Werke auf modernen und historischen Instrumenten spielt. Mit Les Siècles ist er in Frankreich, Italien, Deutschland, England und Japan aufgetreten. Anlässlich des 100. Jahrestages der Uraufführung von Le Sacre du printemps fand eine Tournee statt, bei der das Stück auf historischen Instrumenten gespielt wurde und die Konzerte bei den BBC Proms und in der Alten Oper Frankfurt einschloss; als klingendes Dokument entstand eine hochgelobte, preisgekrönte Aufnahme des Stücks. Für Sommer 2016 ist eine Reihe von Ballettaufführungen des Sacre in Zusammenarbeit mit der Tanzkompanie von Pina Bausch geplant.
Roth dirigiert das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg in dessen 70. Saison bei Gastspielen in London (BBC Proms), Hamburg, beim Lucerne Festival und den Berliner  Festwochen.  Ferner soll der Konzert- und Aufnahmezyklus der Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss  fertiggestellt werden. Roth hat mit diesem Orchester Werke von Philippe Manoury, Yann Robin und Georg-Friedrich Haas uraufgeführt und Projekte mit den Komponisten Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und Helmut Lachenmann realisiert.
Roth ist für seine ungewöhnliche Programmgestaltung bekannt, und sein geradliniger Ansatz  und  seine Überzeugungskraft werden in aller Welt geschätzt. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen, etwa den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw-Orchester und dem Boston Symphony Orchestra. Für die  beiden kommenden Spielzeiten ist die Konzeption und Durchführung einer Konzertreihe mit dem London Symphony Orchestra geplant, die das musikalische Erbe der Post-Romantik auslotet.
Zu seinen Arbeiten im Opernhaus gehören Produktionen von Thomas’ Mignon, Offenbachs Les  Brigands und Delibes’ Lakmé an der Opéra-Comique in Paris, Morton Feldmans Neither an der Berliner Staatsoper und Wagners Der fliegende Holländer mit Les Siècles. Roths erste Produktion für die Kölner Oper wird Berlioz Benvenutio Cellini mit La Fura dels Baus sein, in 2016 folgt eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni.
Nachwuchsförderung und  Musikvermittlung sind wichtige Bestandteile von François-Xavier Roths  Arbeit. Er ist musikalischer Leiter des wegweisenden Panufnik Young Composers Scheme beim London Symphony Orchestra und hat, mit dem Festival Berlioz und Les Siècles, das Jeune Orchestre Européen Hector Berlioz gegründet, eine Orchesterakademie, die zugleich über eine Sammlung historischer Instrumente verfügt. Ferner haben Roth und Les Siècles Presto! ins Leben gerufen, eine eigene  Fernsehserie für France 2, die allwöchentlich über drei Millionen Zuschauer erreicht. In Köln hat Roth  Projekte in Zusammenarbeit mit den kulturellen Institutionen der Stadt angeregt, in deren Rahmen Musik an ungewöhnlichen Spielorten erklingen soll.
(francoisxavierroth.com)

Kontakt

Gürzenich-Orchester Köln
Bischofsgartenstr. 1
D-50667 Köln

E-Mail: kontakt@guerzenich-orchester.de

 

Telefonische Kartenreservierung
Gürzenich-Orchester Hotline: +49 (0)221-280 282
Montag bis Freitag: 8.00 - 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.00 - 16.00 Uhr

Kartenservice der Bühnen Köln: +49 (0)221-221 28400
Fax.: (0221) 221 28249
E-Mail: tickets@buehnenkoeln.de
Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 11.00 - 18.00 Uhr

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Konzert

Festkonzert:
KÜNSTLICHE PARADIESE

Werke von Varèse, Strauss und Berlioz

Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


»Episode aus dem Leben eines Künstlers« – der Untertitel der Symphonie fantastique von Hector Berlioz könnte über dem gesamten Festkonzert stehen. Zum Saisonauftakt vereint François-Xavier Roth drei Komponisten, die den Sound des Orchesters neu definiert haben: Richard Strauss lernte die Instrumentationslehre von Berlioz auf Vermittlung von Edgard Varèse kennen, dessen frühe Orchesterwerke er einst dirigierte. Varèses Bläserstück Octandre wirkt mit seinen Schockzuständen 1923 wie ein revolutionärer Aufbruch. Strauss dagegen stellt in Tod und Verklärung die Todesstunde eines Menschen dar, „der nach höchsten idealen Zielen gestrebt hatte«. In der fantastischen Sinfonie von Berlioz wird für den Künstler sein Idealbild einer Frau zur unerreichbaren »idée fixe«: Enttäuscht flüchtet er sich in »künstliche Paradiese«. Im Leben ging diese Episode für Berlioz günstiger aus: Er heiratete seine Angebetete, die er auf einer Theaterbühne erstmals erblickte. Kreative Ausnahmezustände, welche die Grenzen zwischen Leben und Tod, Fiktion und Wirklichkeit, Vergangenheit und Zukunft überwinden. Generalmusidirektor François-Xavier Roth eröffnet die Saison mit seinem Gürzenich-Orchester und lässt zugleich die Musiker der mittlerweile gewachsenen Orchesterakademie ins Rampenlicht treten.

Edgar Varèse: »Octandre« für acht Instrumente (1923)
Richard Strauss: »Tod und Verklärung« Tondichtung (1888/89)
Hector Berlioz: »Symphonie fantastique« Episode aus dem Leben eines Künstlers (1830)

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Konzert

Abokonzert 1:
ERWACHEN

Werke von Rameau, Pintscher und Mozart

Alisa Weilerstein, Violoncello
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


In einem Niemandsland zwischen Traum und Realität bewegt sich Matthias Pintschers 2. Cellokonzert. Das titelgebende Gedicht von Octavio Paz un despertar – Ein Erwachen beschreibt eine Situation intimer Selbstreflexion. »Ein Künstler betrachtet sich im Spiegel und ist erschrocken darüber, was er oder sie sieht«, so stellt sich die Cellistin und Widmungsträgerin Alisa Weilerstein das lyrische Ich vor. Von bitterem Erwachen handelt auch Rameaus komische Oper Platée, in der die Sumpfnymphe bei einer inszenierten Hochzeit mit dem Gott Jupiter feststellen muss, dass sie nur Spielball in einem »göttlichen« Streich war. Den später hinzugefügten Beinamen »Jupiter-Sinfonie« verdankt Mozarts Sinfonie Nr. 41 dagegen der alles überstrahlenden Geisteshelle ihres gleißenden C-Dur-Finales. Gekrönt wird dieser funkensprühende letzte Satz von einer fünfstimmigen Fuge, deren Themen dramatischen Charakteren gleichen. Sie sprengen die Grenzen der braven kontrapunktischen Gelehrtenstube nachhaltig und stellen einen Gipfelpunkt der Sinfonik dar. Drei große Musikdramatiker vereint in einem vier Jahrhunderte umspannenden Konzert mit François-Xavier Roth, einem Zeitreisenden par excellence.

Jean-Philippe Rameau: Suite aus »Platée« (1745)
Matthias Pintscher: »un despertar« für Violoncello und Orchester (2016) Deutsche Erstaufführung
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur »Jupiter« (1788)

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Konzert

Domkonzert

KINDHEIT | Hector Berlioz

Anaïk Morel, Maria
Julien Behr, Erzähler
Thomas Dolié, Joseph
Michael Nagl Polydor / Père de famille
Moritz Kallenberg, Centurion
Vokalensemble Kölner Dom
Eberhard Metternich, Einstudierung
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth, Dirigent


Hector Berlioz »L'enfance du Christ« Geistliche Trilogie für Solisten, Chor, Orchester und Orgel (1850/54)

Die grüßenden Hirten an der Schlafstätte des neu geborenen Jesus sind für viele das Inbild der »Kindheit Christi«. Auch für Hector Berlioz wurde diese Szene zum Ausgangspunkt einer Geistlichen Trilogie, die neben bekannten Schlüsselmomenten zahlreiche neue Perspektiven auf das Geschehen rund um die Geburt und das Aufwachsen Jesu entwirft. Begonnen hatte Berlioz sein unweihnachtliches Weihnachtsoratorium wie ein Spiel: Unter dem Namen eines Komponisten des 17. Jahrhunderts und in historisierendem Klanggewand schrieb er eine Hirtenszene – und erweiterte sie schließlich um zwei Rahmensätze, als sich schon längst herumgesprochen hatte, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Berlioz entwirft auch in diesem Stück eine einzigartige Form, die oratorisches Erzählen, opernhafte Dramatik und sinfonische Dichtung in sich vereint. In der Anverwandlung der biblischen Geschichte von Berlioz treten hochaktuelle Momente in den Vordergrund: Die Kindheit Christi ist eine Geschichte von Verfolgung und Flucht, aber auch von Mitmenschlichkeit und Solidarität – dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Nie hat Berlioz in naiverer Schönheit zu seinem Publikum gesprochen. Nie war er dem Himmel so nah. François-Xavier Roth musiziert am Dreikönigsschrein.

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Kammermusik

Schubertiade

Kammerkonzert mit Werken von Franz Schubert

Anna Heygster, Violine
Nathan Braude, Viola
Katharina Apel-Hülshoff, Violoncello
Johannes Seidl, Kontrabass
Yannik Rafalimanana, Klavier


Franz Schubert: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur (1827)
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur »Forellenquintett« (1819)

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Kammermusik

Black Angels

Kammerkonzert mit Werken von Purcell, Glass und Crumb

Dylan Naylor, Violine
Anna Isabel Fritz, Violine
Vincent Royer, Viola
Daniel Raabe, Violoncello


Henry Purcell: »Fantasias« (1680)
Philipp Glass: Streichquartett Nr. 5 (1991)
George Crumb: »Black Angels - Thirteen Images from the Dark Land« for electric string quartet (1970)

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Konzert

Abokonzert 2

HÖHENFLÜGE | Werke von Prokofjew und Skrjabin

Gerhard Oppitz, Klavier
Gürzenich-Orchester Köln
Dmitrij Kitajenko, Dirigent


Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 1 D-Dur »Klassische Sinfonie« (1916/17)
Alexander Skrjabin Klavierkonzert fis-Moll (1896/97)
Sinfonie Nr. 2 c-Moll (1901)

Jeder Komponist träumt davon, einmal zu einem Klassiker zu werden. Mit Ausnahme vielleicht von Alexander Skrjabin, der die äußere Welt als Ergebnis seiner schöpferischen und spirituellen Tätigkeit ansah. »Nach Skrjabin ist Wagner ein Säugling mit angenehmem Gelalle geworden«, spöttelte der Uraufführungsdirigent der 2. Sinfonie, in der Skrjabin sein Vorbild Richard Wagner in der Wahl der Ausdrucksmittel übertrumpft – und ihm zugleich im Finale eine tönende Reverenz erweist. Noch deutlicher tritt das romantische Erbe seiner Musik im Klavierkonzert in den Vordergrund: Es ist geprägt von lyrischen Themen und schwärmerischen Gesten, weniger triumphal als zauberhaft und innig, dabei von pianistischer Brillanz. Gerhard Oppitz besuchte auf seiner ersten Moskau-Reise 1974 Skrjabins Haus: »Ich spielte auf seinem Flügel und seine Enkelin holte für mich die handschriftliche Partitur aus dem Tresor – das waren unvergessliche Erlebnisse.« Wie Skrjabin begann auch Sergej Prokofjew seine Karriere als Pianist und Komponist. Mit seiner 1. Sinfonie zog Prokofjew sich die Perücke eines an Haydn und Mozart orientierten Klassikers über – und besaß den Mut, sein Werk als »klassisch« zu bezeichnen. Klassiker war er sich selbst genug. Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko leitet das Konzert.

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Kammermusik

Portrait Brett Dean

Kammerkonzert mit Brett Dean

Anna Heygster, Violine
Marie Šparovec, Violine
Brett Dean, Viola
Susanne Duven, Viola
Ulrike Schäfer, Violoncello


Brett Dean: »Epitaphs« für zwei Violinen, zwei Bratschen und Violoncello (2010)
»Intimate Decisions« für Viola solo (1996)
Johannes Brahms: Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello Nr. 2 G-Dur (1890)

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Portrait Brett Dean

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Klassik Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8

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