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DIALOGE: Zwischenspiel

30.11.2018 bis 2.12.2018

Musik der Gegenwart ist und bleibt ein zentraler Bestandteil des Musikfestivals Dialoge, das seit 2005 ein unabdingbarer Programmpunkt im Konzertjahr der Stiftung Mozarteum ist. Das Festival versteht sich in der diesjährigen Ausgabe als „Zwischenspiel“, als Überleitung, die Themen aufnimmt, verarbeitet und mit neuen Themen verbindet.Vom 30. November bis 2. Dezember vereint das Festival Neue Musik unterschiedlicher Künstlergenerationen, Genres, Institutionen und Orte: Werke arrivierter zeitgenössischer Komponisten treffen auf Stücke einer noch ganz jungen Generation, gleichberechtigt und ausgewogen werden viele Komponistinnen in den Blickpunkt gerückt, die Kooperationen mit Salzburger Institutionen wie der Universität Mozarteum und dem Leopold Mozart Institut werden verstärkt und die Musik wandert einerseits in die Stadt hinaus und verbindet sich anderseits mit Literatur. Begleitet werden die Dialoge wieder von einem ausgesuchten Filmprogramm. An den unterschiedlichen Aufführungsorten werden KünstlerInnen, Ensembles und Orchester wie u. a. das œnm, NAMES, das Mozarteumorchester Salzburg, die Camerata Salzburg, der Bachchor Salzburg, Benedict Klöckner, Pekka Kuusisto, Emmanuel Tjeknavorian und der Schriftsteller Franzobel auf der Bühne stehen.

Kontakt

DIALOGE: Zwischenspiel
Stiftung Mozarteum Salzburg
Schwarzstraße 26
A-5020 Salzburg


 

Kartenbüro der Stiftung Mozarteum Salzburg
Theatergasse 2 im Mozart-Wohnhaus
A-5020 Salzburg
Tel: +43 (0) 662 87 31 54
E-Mail: tickets@mozarteum.at

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 9 - 17 Uhr
Samstag 9 - 12 Uhr

Spielstätten DIALOGE:
Mozarteum, Großer Saal / Wiener Saal: Schwarzstr. 26, A-5020 Salzburg
Großes Festspielhaus: Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg
Haus für Mozart: Hofstallgasse 1, A-5020 Salzburg
Universität Mozarteum, Solitär: Mirabellplatz 1, A-5020 Salzburg
Mozart-Wohnhaus, Tanzmeistersaal: Makartplat 8, A-5020 Salzburg
Galerie Mario Mauroner Contemporary Art, Residenz: Residenzplatz 1, A-5020 Salzburg
republic: Anton-Neumayer-Platz 2, A-5020 Salzburg
Film

Leidenschaft Neue Musik

Ein Film über Vielfalt und Freiheiten im Ensemble Modern

Ein Film von Joachim Meißner und Marion Morawek (2012)

Dauer: 30 Minuten

Mit freundlicher Genehmigung des Ensemble Modern
Gespräch

Händler der vier Jahreszeiten – wer bildet unseren musikalischen Geschmack?

NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg (Orchester)
Marina Iglesias Gonzalo (Flöte)
Marco Sala (Klarinette)
Anna Lindenbaum (Violine)
Matthias Leboucher (Klavier)
Alexander Bauer (E.-Orgel)


Diskussion mit Konzert
Moderation: Hannes Eichmann

Gäste: Peter Alward, Elisabeth Gutjahr, Stephanie Haase, Director Classics Warner Music Group Deutschland, Karl Harb

„Marchands des quatre-saisons“ heißen im Französischen die fahrenden obst- und gemüsehändler von anno dazumal:

Sie verkauften, was jeweils frisch vom Feld und aus dem garten kam. im Musikleben scheint es manchmal, als würden uns durch alle Jahreszeiten längst immer dieselben klingenden Früchte angeboten – oder bloß ein bisschen anders zubereitet.

Verdirbt etwa so ein vorverdauter Vivaldi unseren geschmack? Warum liegt uns manches schwer im Magen?

Was wollen wir überhaupt von der Musik? Soll sie unsere Seele in der Tiefe nähren, unseren geist herausfordern, Hörgewohnheiten durchbrechen oder auch mal als süßer Snack für die ohren dienen? ein gespräch, angereichert durch exquisite musikalische Beiträge: mehr als nur „amuse-gueule“ fürs Gehör.

15,-
Konzert

Orchesterkonzert „Aspekte der Moderne“

Mozarteumorchester Salzburg
Peter Tilling (Dirigent)
Benedikt Klöckner (Violoncello)


Konzert mit dem Mozarteumorchester
"Aspekte der Moderne"

Rihm - Verwandlung 5
Fujikura - Cello concerto
Motschmann - transient
Eotvos - per Luciano Berio
Ruzicka - Elegie
Cameron Michael Graham - Slow.Burn.Footwork.
Schoenberg - GO!

Die Glissandi der Streicher jaulen auf, als wären es Formel-1-Motoren – und ist „go“ erst in Fahrt, regiert der groove: So klingt Schoenberg, aber nicht Arnold, sondern der 106 Jahre jüngere Adam. Neue Musik der letzten Jahre, die mal vertraute, mal verblüffende Wege einschlägt, in jedem Fall aber so richtig auf Touren kommt: „Aspekte der Moderne“, gebildet aus Werken der allerletzten Zeit – das bedeutet in diesem Konzert die Möglichkeit, gängige (Vor-)Urteile zu überprüfen, über stilistische Gräben zu springen und das Erwartete wie das Unerwartete in jenem neuen Licht zu hören, in dem sie einander beleuchten. Große Namen aus der älteren Generation mischen sich mit jüngeren und jungen Komponistinnen

und Komponisten. Peter Eötvös erinnert sich an Berio, Peter Ruzicka an Wagner und den „Tristan“, Wolfgang Rihm führt Metamorphosen fort. Dai Fujikura hält diese traditionelle Moderne hoch – mit Linien, die wie vom Wind

verwehte Spinnweben klingen oder auf filigrane Weise physikalische Phänomene und kosmologische Szenarien schildern. Johannes Motschmann und Adam Schoenberg hingegen belegen ihre Zeitgenossenschaft mit ganz anderen ästhetischen Einflüssen, Mitteln und Zielen: Die Gegenwart ist immer noch reicher als wir denken.

35,-/ 30,-/ 21,-/ 14,-/
Film

Sir Simon Rattle conducts and explores Music oft the 20th century

Volume II: Rhythm

Mit Werken von Stravinsky, Ligeti, Reich, Varése, Boulez, Messiaen, Mahler und Nancarrow.

City of Birmingham Symphony Orchestra
Dirigent: Sir Simon Rattle
Mit Anne Sofie von Otter, Peter Donohoe, Jeanne Loriod, Rex Lawson und Lydia Ariken

1996

Dauer: 50 Minuten
Film

Leidenschaft Neue Musik

Ein Film über Vielfalt und Freiheiten im Ensemble Modern

Ein Film von Joachim Meißner und Marion Morawek (2012)

Dauer: 30 Minuten

Mit freundlicher Genehmigung des Ensemble Modern
Performance

Ortswechsel

Zeitgenössische Musik in der Stadt

Spielstätten: Hauptbahnhof, Salzburger Dom, Café Bazar, Terasse des Café Tomaselli, Mozart Museen

Elfenbeinturm oder Ghetto? Entzieht sich die zeitgenössische Musik im hehren Konzertsaal dem Urteil der „einfachen Leute“, werden diese dadurch vor dem vielleicht Verstörenden, Aufwühlenden geschützt – oder wird es ihnen gar vorenthalten?

Was bringt es, unter seinesgleichen zu bleiben? „Ortswechsel“ mischt die vermeintlich unabänderlichen Bedingungen der Begegnung mit Musik auf: In der Stadt erblüht das Unerhörte – und auf einmal klingt Salzburg anders.
Konzert

2 x hören

Konzert mit Moderation

Hannes Eichmann (Moderation)
NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg (Orchester)
Marina Iglesias Gonzalo (Flöte)
Marco Sala (Klarinette)
Anna Lindenbaum (Violine)
Matthias Leboucher (Klavier)
Alexander Bauer (E.-Orgel)


Marco Döttlinger: Vergrabene Lichter
Oscar Jockel: Überschreibung
Josef Ramsauer: Logbuch

„Wie bitte?“ – im Gespräch fragen wir nach, wenn wir etwas nicht verstehen konnten oder glauben, uns verhört zu haben. Im Konzert ist ein Wiederholen normalerweise nicht vorgesehen. Hier aber schon: Neue Werke zweimal hören zu können, einmal spontan, einmal nach einem Gespräch, das Hannes Eichmann mit den jungen Komponisten im Alter von 34, 29 und 22 Jahren führt, das ermöglicht eine engere Bekanntschaft mit ihrer Klangwelt und ihren Absichten – damit aus dem „Wie bitte?“ ein Aha-Erlebnis werden kann.

15,-
Konzert

„Starke Frauen – eigener Stil“

oenm. österreichisches ensemble für neue musik

Konzert mit dem oenm
mit Schulprojekt & moderiert von SchülerInnen

Manuela Kerer: Kaput II für Cembalo, Blockflöte, Harfe, Querflöte, Tape
Aleksandra Karastroyanova-Hermentin: Polynj für Violoncello und Klavier
Elena Mendoza: Fremdkörper. Variationen für Violincello, Perkussion, Klavier und Performer
Clara Ianotta: Limun für Violine, Viola und 2 Umblätterer
Eva Reiter: Alle Verbindungen gelten nur jetzt für Kontrabaßblockflöte, E-Gitarre, Violoncello, Schlagwerk und Tape
Olga Neuwirth: Marsyas II für Flöte, Viola, Violoncello und Klavier
Liza Lim: Veil

Alte Instrumente wie Cembalo oder Viola da Gamba mit neuen Aufgaben. Expeditionen in den Grenzbereich von Klang und Geräusch. Die Begegnung von Livemusik mit vorgefertigten Tapes. Ein uralter Mythos, heute interpretiert. Zwei Umblätterer, die sich plötzlich ins Geschehen mischen. Maschinenklänge, zu Musik verlötet. Und vieles mehr. Ein Programm übrigens nur mit Werken von Komponistinnen – weil das am Beginn des 21. Jahrhunderts immer noch eine Seltenheit ist, lauter Komponisten aber kaum jemand merkwürdig fände.

35,-/ 30,-/ 21,-/ 14,-

Im Anschluss an das Konzert "LOUNGE & MEET THE ARTISTS" im Wiener Saal
Mit DJ & Drinks, Freier Einlass ab 21.30 Uhr
Konzert

Brunch-Konzert

Christoph Wieschke (Sprecher)
Clara Shen (Violine)
Nathan Rinaldy (Flöte)
Caitlen Rinaldy (Klavier)
Curtis Hsu (Klavier)
Ilia Antoniadis und Levent Geiger (Klavier vierhändig)


Kammermusik zum Frühstück
in Zusammenarbeit mit dem Leopold Mozart Institut für Begabtenföderung an der Universität Mozarteum

Werke von u.a. H. Dutilleux, L. Auerbach (*1973), W. Rihm, S. Gubaidulina, A. Piazzolla, W.C. Handy

15,-

Brunch süß: 5,00 €
Brunch salzig: 10,00 €

Brunch-Gutscheine erhältlich im Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Film

Georg Friedrich Haas: Sieben Klangräume

Sieben Klangräume zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W.A. Mozart

SWR Vokalensemble / SWR Symphonieorchester
Dirigent: Risto Joost
Mit Kirsten Drope, Sabine Czincel, Johannes Kaleschke, Mikhail Shashkov

Basilika St. Kastor in Koblenz, 2017

Dauer: 60 Minuten
Gespräch

Musik und Literatur

Emmanuel Tjeknavorian (Mozarts Violine)
Franzobel (Lesung)


Christoph Ehrenfellner: Suite des Alpes, Op. 36
Sonate für Violine und Klavier, op. 25, „Jagd-Sonate“

Ein international gefeierter junger Geiger, der als „Klassik Tjek“ auch eine eigene Radiosendung moderiert. Ein erfolgreicher Komponist und Dirigent, der sich zur Tonalität bekennt und dem Geiger zwei Stücke auf den Leib geschrieben hat. Und ein renommierter Literat, der Tiefgang mit skurrilem Humor verbinden kann. Zusammen garantieren sie für einen ungewöhnlichen und sicher auch ungewöhnlich unterhaltsamen Nachmittag.

25,-
Konzert

Mozart: Requiem

Pekka Kuuisisto (Violine)
Camerata Salzburg
Andrew Manze (Dirigent)
Sarah Fox (Sopran)
Ingeborg Gillebo (Sopran)
Andrew Staples (Tenor)
Douglas Williams (Bass)
Salzburger Bachchor


Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048
Anders Hillborg: Bach Materia (Violinkonzert)
Mozart, Requiem, KV 626

Zuerst das Original: Bachs 3. Brandenburgisches Konzert mit seinen dreimal drei solistischen Streicherstimmen über dem Bass. Dann „Bach Materia“, Anders Hillborgs modernes Echo darauf: eine spielerische Zwischenwelt aus Bach und Jazz, Neuer Musik und den Improvisierkünsten des Widmungsträgers Pekka Kuusisto. Und schließlich Mozarts Requiem: das letzte, unvollendet gebliebene Zwischenspiel auf dem Weg zum Tod und zugleich in die Unsterblichkeit.

45,-/ 40,-/ 31,-/ 24,-
Ereignisse / Konzert Mozartwoche Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Ereignisse / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Jazz Jazztage Dresden Dresden, Tännichtgrundstr. 10
Ereignisse / Konzert RAINY DAYS LUXEMBOURG Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Messe ART Innsbruck Innsbruck, Gutenbergstraße 3
Ereignisse / Festival euro-scene Leipzig Leipzig, Gottschedstraße 16
Ereignisse / Messe Kunstmesse HalArt Halle (Saale), Salzgrafenplatz 1
Ereignisse / Oper Salzburger Pfingstfestspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company
Ereignisse / Festival Salzburger Festspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Blues Blues Festival Basel Basel, Rebgasse 12
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Ereignisse / Festival Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt,