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Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Kontakt

Theater an der Wien – Das Opernhaus
Linke Wienzeile 6
A-1060 Wien

Telefon: +43 (1) 588 30-1010, Kartentelefon / (+43/1) 58885
Fax: +43 (1) 588 30 991010
E-Mail: info@theater-wien.at

 

Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Oper

Egmont

Oper von Christian Jost

Premiere: 17. Februar 2020

Libretto von Christoph Klimke unter der Mitarbeit des Komponisten

Die spanischen Niederlande werden von Aufständen gegen die Herrschaft Philipps II. erschüttert. Die Menschen haben sich teilweise dem neuen protestantischen Glauben angeschlossen, sie fordern Religionsfreiheit und größere Selbständigkeit für ihr Land. Spaniens Statthalterin, Philipps Halbschwester Margarete von Parma, versucht immer wieder Kompromisse zu finden und das Land zu beruhigen. In ihr hoffen die niederländischen Adligen eine Verbündete für eine diplomatische Lösung zu haben. Vor allem Prinz Egmont von Gaure ist einer derjenigen, der mit ihrer Hilfe einen für die Niederlande und Spanien befriedigenden, gerechten Frieden aushandeln will. Er hofft, mit seiner Geliebten Clara dann endlich ein gemeinsames Leben beginnen zu können. Da Margarete von Egmont sehr angetan ist, erscheint es ihm durchaus möglich, die Politik beeinflussen zu können. Philipp II. wünscht aber den harten Kurs beizubehalten, mehr Eigenständigkeit der Niederlande und gar Religionsfreiheit kommen für ihn auf keinen Fall in Frage.Er selbst zeigt sich jedoch nicht in den krisengeschüttelten Provinzen, sondern sendet den als gnadenlos bekannten Herzog von Alba zu seiner Schwester, er soll das Taktieren beenden und mit Waffengewalt Ruhe schaffen. Egmont mag nicht glauben, dass Philipp so unnachgiebig ist, er sieht die Quelle aller Brutalität nur in Alba, der König ließe gewiss mit sich reden, stünde man ihm persönlich gegenüber. Clara ist weniger idealistisch, sie rät dem Geliebten zur Flucht, was Egmont ablehnt. Er spürt keine Gefahr für sich, schließlich ist er Margaretes Schützling. Aber schnell wird klar, wie vergeblich dies ist: Alba lässt Margarete heimlich ermorden. Nun steht seiner Unbarmherzigkeit niemand mehr entgegen, und er nimmt den unvorsichtigen Egmont fest. In dieser Situation können der Gefangene und Clara nur noch auf Hilfe durch Albas Sohn Ferdinand hoffen, weil dieser sich von Egmonts Freiheitsideen fasziniert zeigt. Der junge Mann muss sich nun entscheiden, ob er der Freiheit den Weg bahnen oder rücksichtslos die eigene Karriere durchsetzen will – wird er den Kreislauf von Unterdrückung und Ausbeutung um des Machterhalts willen unterbrechen oder ihn nur weiter antreiben?

Komponist: Christian Jost
Libretto: Christoph Klimke
Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung: Keith Warner
Ausstattung: Ashley Martin-Davis
Licht: Wolfgang Göbbel

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Egmont

Konzert

Looking 4 Ludwig

Seit der Wiedereröffnung des Theater an der Wien als Opernhaus im Jahr 2006 ist nicht nur Ludwig van Beethovens einzige Oper Fidelio, sondern auch seine in den Musikalischen Akademien aufgeführte Musik reger Bestand des Spielplans. Obwohl heute Orchesterkonzerte und die Aufführungen großer Symphonien nicht primär auf Theater-Bühnen verortet werden, war dies Anfang des 19. Jahrhunderts gelebte Praxis. Es existierten schlicht noch keine Konzertsäle wie wir sie heute kennen.

Was Sie erwartet: Ein Theaterdirektor aus längst vergangener Zeit öffnet sein Haus und bringt anekdotenreich Licht in die Beziehung zwischen seinem Theater und seinem wohl prominentesten „composer in residence“. Dabei führt der Weg nicht nur in den Zuschauerraum und auf die mit rotem Teppich ausgelegten Gänge, sondern auch hinter verschlossene Türen, in Nebenräume und tief in die Eingeweide des Theaters. Die aufgesuchten Örtlichkeiten koppeln relevante Ereignisse rund um vier bedeutende Musikalische Akademien, die auf der Bühne des Theaters an der Wien stattfanden – und durch die unsere Bühne auch abseits des Fidelio mit Beethoven assoziiert wird. Selbstverständlich ist es auch Beethovens Musik, die dieses Stationen-Konzert begleitet. Aus berufenem Munde erfahren Sie sowohl historische als auch gegenwärtige Details – und so manches Geheimnis – über Haus, Geschichte und nicht zuletzt den Jubilar.

Mit Musik von Ludwig van Beethoven
Buch: Christoph Wagner-Trenkwitz
U.a. mit Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Looking 4 Ludwig

Konzertante Aufführung

Ein Brief | Christus am Ölberge

EIN BRIEF
Eine reflexive Szene
Österreichische Erstaufführung
Musik von Manfred Trojahn
Text von Hugo von Hofmannsthal

CHRISTUS AM ÖLBERGE
Oratorium (1803)
Musik von Ludwig van Beethoven
Libretto von Franz Xaver Huber

Zukunftsangst: In dem fiktiven Dokument Brief des Lord Chandos an Francis Bacon von Hugo von Hofmannsthal (1902) berichtet ein bis dato erfolgreicher junger Dichter über den Verlust seiner sprachlichen und damit seiner dichterischen Fähigkeiten. Zweifel plagen ihn, auch bezüglich des Mediums Sprache generell. Hofmannsthal selber war nach der Jahrhundertwende auf der Suche nach einer neuen Sprache, nach neuen Wegen, seine Kunst auszudrücken. Auf der Grundlage dieses Textes erarbeitet der renommierte deutsche Komponist Manfred Trojahn, der mit Enrico oder Orest wesentliche Beiträge zum Musiktheater lieferte, einen Prolog zu einer szenischen Aufführung von Beethovens Oratorium Christus am Ölberge. Hofmannsthals Text thematisiert die Künstler-Krise und damit auch den Schaffenshintergrund, den Beethoven bei der Verfassung seines Oratoriums hatte. Von Beethovens persönlicher Krise berichtet sein Heiligenstädter Testament, geschrieben im Oktober 1802, das erst in seinem Nachlass gefunden wurde. Er beklagte hierin seine fortschreitende Taubheit, die er als Demütigung empfand und die ihn immer weiter von der Gesellschaft ausschloss. Er hegte sogar Suizidgedanken. Gleich zu Beginn des nächsten Jahres trat er im Theater an der Wien eine Stelle als Opernkomponist an. Es war ein schwieriger Start, denn Beethoven hatte keine große Erfahrung mit Vokalwerken im Allgemeinen, geschweige denn mit Opern. Seine erste Oper sollte er auf Schikaneders Libretto Vestas Feuer schreiben. Da das Oratorium eine der Oper verwandte Gattung ist, war der Christus möglicherweise eine Art Übungsterrain für ihn – jedenfalls gilt es als sicher, dass sein erst drittes Vokalwerk in recht kurzer Zeit Anfang des Jahres 1803 entstanden ist. Die Uraufführung fand in einer musikalischen Akademie am 5. April d.J. im Theater an der Wien statt. Es war eines von Beethovens ersten großen Werken nach seinem Heiligenstädter Testament. In den nachfolgenden Jahren beschritt er musikalisch neue Wege, es entstanden Meisterwerke, wie beispielsweise die Eroica. Hofmannsthals Text ermöglicht einen neuen Blick auf das Oratorium wie auch Beethovens biografische Situation zur Schaffenszeit.

Aufführung in deutscher Sprache

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Ein Brief | Christus am Ölberge

Oper

Genia

oder Das Lächeln der Maschine
Kammeroper

Premiere: 5. März 2020
Uraufführung | Ein Auftragswerk des Theater an der Wien in der Kammeroper

Oper in zwei Akten (2020)
Musik von Tscho Theissing
Libretto von Kristine Tornquist

Ludwig van Beethoven wohnt der Probe einer seiner Sinfonien bei, um ihn herum scharwenzelt unermüdlich sein Sekretär Anton Schindler. Jedes Wort des Meisters wird von ihm in einem Notizbuch für die Nachwelt festgehalten. Aktuell ist Beethoven mit der Probe sehr unzufrieden, seine Vorstellungen über die Frage, wie schnell nun ein Allegro zu sein habe und ab wann es ein Prestissimo wäre, differieren extrem von denen des Orchesters. Seinem Ärger über die ihn umgebende Inkompetenz macht der Komponist in allgemeinen Sentenzen über die Kunst Luft, Schindler schreibt eifrig mit. Wie auf Stichwort erscheint die Lösung des Tempoproblems in Gestalt der Erfinder Johann und Leonhard Mälzel. Beethoven glaubt an eine positive Entwicklung der Zukunft durch Kunst, die Mälzels glauben an die Technik. Die beiden Sphären tangieren sich in ihrer neuesten Arbeit: Sie präsentieren Beethoven eine Takt-Maschine, die unbeirrbar objektiv einen festen Takt vorgeben kann und damit alle Streitigkeiten zwischen Orchester und Komponist einfür allemal erledigen soll – sie nennen es „Metronom“. Beethoven interessiert sich jedoch mehr für die begabte Assistentin der Mälzels, Elise. Die junge Technikerin erklärt die Funktionsweise des Metronoms, und sofort ist der sonst abweisende Komponist in sie verliebt. Schindlerschreibt mit. Elise ist ihrerseits fasziniert von dem kauzigen Genie. Leonhard Mälzel sieht diese Entwicklung mit Missmut, wollte er doch selbst Elise heiraten. Nichtsdestotrotz planen die Mälzels eine lukrative Zusammenarbeit mit Beethoven und entwickeln dafür ein mechanisches Orchester mit 259 Instrumenten, das Panharmonicum. Elise füttert es mit der Partitur von Wellingtons Sieg. Mit einer Ohrenbrille versehen lauscht Beethoven seiner Komposition, während Elise das Panharmonium virtuos regelt, aber nach der Vorführung geraten Komponist und Erfinder in Streit über den Besitz der Partitur. Elise will nun für ihren bewunderten Ludwig ein besonderes Werk erfinden, das Technik und Kunst vereint. Leonhards Eifersucht steigt. Sieben Monate arbeitet Elise an ihrem Geschenk, nicht ahnend, dass sie sich damit eine mächtige Konkurrenz erschafft und die Musikgeschichte nachhaltig beeinflussen wird…


In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Genia

Oper

Fidelio
oder Die eheliche Liebe

Premiere: 16. März 2020

Oper in zwei Akten (1806)
Musik von Ludwig van Beethoven
Libretto von Joseph Sonnleitner und Stephan von Breuning

Schon seit zwei Jahren ist Florestan verschwunden. Seine Frau Leonore vermutet, dass er in einem geheimen Gefängnis eingekerkert ist, denn er war ein Gegner des Gouverneurs Don Pizarro, der zu seinem Machterhalt ein System aus Korruption und willkürlicher Gewalt etabliert hat. Sie glaubt, dass Florestan in dem gleichen Staatsgefängnis sitzt, in dem auch andere politische Gefangene ihr Dasein fristen. Als Mann verkleidet und unter dem Decknamen „Fidelio“ hat sie sich beim dortigen Kerkermeister Rocco als Gehilfe anstellen lassen. Durch diese Position hofft sie, herausfinden zu können, ob ihr Mann wirklich in diesem Gefängnis sei. Rocco schätzt den Arbeitseifer und Geschäftssinn von Fidelio sehr. Seine Tochter Marzelline hat sich sogar in den Jüngling verliebt und sich von ihrem bisherigen Verlobten Jaquino abgewandt. Zwar ist Leonore die Täuschung des Mädchens unangenehm, aber immer mehr erhärtet sich ihr Verdacht, es könnte sich bei einem geheimnisvollen Gefangenen, den Rocco allein betreuen muss, umFlorestan handeln. So stimmt sie als Fidelio einer baldigen Verbindung mit Marzelline zu, um Roccos Vertrauen zu erlangen. Nun kann sie ihren zukünftigen Schwiegervater bitten, ihn in den geheimen Kerker begleiten zu dürfen. Die Zeit wird knapp, denn überraschend trifft Pizarro ein und erfährt von einer bevorstehenden Überprüfung der Gefängnisse. Er will nun dringend den geheimen Gefangenen beseitigen. Da Rocco sich weigert, dies zu tun, entscheidet er, die Tat selbst auszuüben. Rocco schaufelt mit Fidelios Unterstützung lediglich in dem unterirdischen Gefängnis ein Grab. Es stellt sich heraus, dass dieser, schon kurz vor dem Hungertod stehende Gefangene, tatsächlich Florestan ist. Als Pizarro in den Kerker stürmt, um seinen Gegner zu töten, wirft sich Leonore mit einer Pistole dazwischen und enthüllt ihre wahre Identität. Die Schrecksekunde Verzögerung reicht, um dem inspizierenden Minister und seinen Leuten Zeit zum Eingreifen zu geben. Der Minister ist ein Freund Florestans, der Pizarros Machenschaften nun erkennt und bestraft. Mit Florestan kommen auch alle anderen Opfer von Pizarros Willkür frei. Die Liebe Leonores hat gesiegt.

Ludwig van Beethoven war Zeit seines Lebens nur an einem Theater beschäftigt: am Theater an der Wien. Zu Beginn des Jahres 1803 begann sein Dienstverhältnis, das auch von ihm verlangte, Opern zu schreiben. Seinen ersten Opern-Versuch – auf ein Libretto des Theater an der Wien-Erbauers Emanuel Schikaneder – brach er nach nur einer Szene ab. Stattdessen berichtet er brieflich am 4. Jänner 1804: „Ich habe mir nun geschwind ein altes französisches Buch bearbeiten lassen, und fange jetzt daran an zu arbeiten.“ Besagtes Buch war Léonore, ou L’amour conjugal von Jean-Nicolas Bouilly in einer Übersetzung von Joseph Sonnleithner. Ein Stoff, der aus den Wirren der Französischen Revolution entstanden war. Die Zensurbehörde verhinderte zunächst die für Herbst 1805 geplante Premiere, Sonnleithner intervenierte und schließlich konnte Fidelio – auf dem Theaterzettel stand tatsächlich Fidelio oder Die eheliche Liebe – am 20. November 1805 uraufgeführt werden. Wenig Erfolg war der Oper beschieden, das Theater blieb weitgehend leer, denn Wien war von französischen Truppen besetzt, die sich wohl kaum für den Stoff einer Befreiungsoper (auf Deutsch) interessierten. Ende des Jahres entschloss sich Beethoven, die Oper einer Revision zu unterziehen. Sein Freund Stephan von Breuning überarbeitete das Libretto und zog die drei Akte auf zwei zusammen, Beethoven übernahm die musikalische Umarbeitung. Die zweite Fassung – abermals unter dem Titel Fidelio oder Die eheliche Liebe – feierte am 29. März 1806 Premiere. Die Produktion wurde wesentlich freundlicher aufgenommen, jedoch nach nur zwei Vorstellungen abgesetzt. Grund dafür war aller Wahrscheinlichkeit nach ein Zerwürfnis Beethovens mit dem Theaterdirektor Peter von Braun. Die weitere Geschichte von Beethovens einziger Oper ist schnell erzählt: Sie ruhte. Erst 1814 sollte sie im Kärntnerthortheater wieder aufgeführt werden. Beethoven arbeitete dafür die bestehende Fassung mithilfe des Dramatikers Georg Friedrich Treitschke nochmals um, und endlich waren die Umstände günstig: Fidelio wurde gebührender Erfolg zuteil. Im Beethovenjahr 2020 präsentiert das Theater an der Wien Beethovens zweite Fassung von 1806.

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Neuproduktion des Theater an der Wien

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Konzertante Aufführung

La donna del lago

Melodramma in zwei Akten (1819)
Musik von Gioachino Rossini
Libretto von Leone Andrea Tottola

Happy End im schottischen Hochland: Die Highlander erheben sich gegen König Jacob V. Der König durchreist daher als „Uberto“ das gefährliche Gebiet. Am Ufer des Sees trifft er Elena, die „Frau vom See“. Er verliebt sich in sie, aber sie ist von ihrem Vater Douglas, dem Anführer des Aufstands, Rodrigo, versprochen. Sie selbst liebt jedoch den sensiblen Malcolm – daher hat der verkleidete König keine Chance bei Elena. Er bezwingt seine Gefühle und schenkt Elena einen Ring, den sie bei Gefahr dem König bringen soll. Dadurch gerät „Uberto“ mit dem eifersüchtigen Rodrigo aneinander, es kommt zum Zweikampf, Rodrigo fällt. Die Aufständischen werden besiegt und die Anführer eingekerkert, darunter auch Elenas Vater und Malcolm. So geht sie mit dem Ring zum König. „Uberto“ gibt sich als Herrscher zu erkennen und lässt Douglas und Malcolm frei. „Das Thema ist ein bisschen romantisch, aber es scheint mir Effekt zu machen“, schrieb Gioachino Rossini zufrieden nach Vollendung seiner Oper La donna del lago an seine Mutter. Die Vorlage, die Versdichtung The Lady of the Lake stammte von Sir Walter Scott, der damals Europa mit seinen historisch-heroischen Dichtungen begeisterte. Rossini war der erste von vielen Komponisten, der sich von diesen atmosphärisch packenden Geschichten inspirieren ließ. Die Premiere im Teatro San Carlo in Neapel am 24. Oktober 1819 wurde eher kühl aufgenommen, die Musik irritierte das Publikum großteils, doch schnell wurde La donna del lago eine der beliebtesten Opern von Rossini. Die brillante Titelpartie hatte Rossini für seine spätere Ehefrau, die legendäre Sopranistin Isabella Colbran, geschaffen. Malcolm wurde von der Altistin Rosmunda Pisaroni gesungen. Da diese Hosenrolle des jugendlichen Liebhabers auf die Kastratentradition zurückgeht, erfordert sie stupende Koloraturfähigkeit. Rossini erfand in diesem Werk für die Oper etwas völlig Neues: Er evozierte klanglich die Atmosphäre des schottischen Hochlands. Ein Höhepunkt ist der Chor der Barden – Rossini war davon selbst so angetan, dass er die Melodie 1846 als seinen musikalischen Beitrag zur Proklamation von Papst Pius IX.wiederverwendete – mit anderem Text, versteht sich.

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

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Oper

JET Specials | Dichterliebe

Kammeroper

Musik von Robert Schumann

Statt der bisherigen Portraitkonzerte gibt es in dieser Spielzeit vier ganz besondere Abende, an denen sich unsere JETs mit verschiedenen Genres auseinandersetzen: in Dichterliebe, die szenisch erarbeitet wird, steht Schumanns Liederzyklus im Mittelpunkt, in Kálmán gegen Lehár – in einer szenischen Einrichtung von Anna Katharina Bernreitner – dreht sich alles um die Operette in spannungsgeladenen Zeiten, Tscho Theissings erfolgreiche Jazz-Version der Carmen kehrt in konzertanter Form zurück, und schließlich erleben Sie mit Don Giovanni in progress in der Regie von Georg Zlabinger, wie eine Operninszenierung entsteht.

TENOR: Johannes Bamberger
BARITON: Kristján Jóhannesson
SOPRAN: Ilona Revolskaya

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Oper

Der feurige Engel

Premiere: 16. April 2020
Neuproduktion des Theater an der Wien

Oper in fünf Akten (1927; UA 1954)
Musik und Libretto von Sergei Prokofjew

Ruprecht ist gerade – wir schreiben das Jahr 1534 – von einer Amerikareise nach Europa zurückgekommen und nächtigt in einer verlotterten Herberge. Plötzlich hört er angstvolle Rufe einer anscheinend bedrohten Frau aus dem Nebenzimmer. Er bricht die Verbindungstür auf, um ihr zu helfen, und findet eine überwältigend schöne Frau – allerdings allein. Sie fleht ihn um Schutz an und verblüfft ihn mit ihrer Geschichte: Ihr Name ist Renata, und sie war seit ihrer Kindheit mit einem feurigen Engel namens Madiel innig verbunden, die Beziehung veränderte sich jedoch, als sie erwachsener wurde. Der Engel bestand auf einer reinen, geistigen Hingabe, sie sehnte sich nach körperlicher Vereinigung. Auf ihr inständiges Beten hin nahm er die Gestalt eines Grafen Heinrich an, mit dem sie dann in sexueller Gemeinschaft eine Weile zusammenlebte. Dann entfloh Heinrich. Seither sucht Renata nach Heinrich-Madiel, immer gejagt von Dämonen. Zunächst will Ruprecht Renatas Zustand ausnutzen, dann berührt ihn etwas an der sonderbarenFrau, und er wird ihr Begleiter und Beschützer. Immer mehr verliebt ersich in sie, aber sie benutzt ihn und verweigert ihm ihre Liebe und ihren Körper, trotzdem bleibt er. In Köln treffen sie wirklich auf den Grafen Heinrich, Renata bringt Ruprecht dazu, ihn zum Duell zu fordern, dabei wird Ruprecht von Heinrich lebensgefährlich verletzt. Zwar pflegt Renata ihn nun liebevoll, aber als er gesund ist, begibt sie sich in ein Kloster. Ruprecht schließt sich entmutigt zwei Reisenden an, die versprechen, ihn aufzumuntern. Sie heißen Faust und Mephistopheles. In dem Kloster, in dem Renata als Novizin lebt, gehen seit ihrer Ankunft sonderbare Dinge vor sich. Die Äbtissin ruft deshalb einen Inquisitor, dessen Exorzismus jedoch völlig außer Kontrolle gerät. Ungerührt von allen Teufelsbannungen beobachten Faust und Mephistopheles amüsiert das Geschehen, dabei halten sie den verzweifelten Ruprecht gut fest, damit er nicht eingreifen und den Spaß verderben kann. Als schließlich die Nonnen im Inquisitor selbst den Teufel zu erkennen glauben und über ihn herfallen, lässt er Renata, die er für den Quell des Übels hält, festnehmen und überantwortet sie dem Scheiterhaufen.

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Konzertante Aufführung

Rodelinda

Dramma per musica in drei Akten (1725)
Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto von Nicola Francesco Haym

Der langobardische Thron ist von Grimoaldo usurpiert worden: Er hat den rechtmäßigen Herrscher Bertarido mit Gewalt vertrieben und hält ihn für tot. Nun will Grimoaldo dessen Witwe Rodelinda heiraten. Sie aber bleibt dem tot geglaubten Gatten treu. Bertarido lebt jedoch noch und kehrt verkleidet zurück, um seine Frau und seinen kleinen Sohn zu befreien. Grimoaldos Scherge Garibaldo bedroht indessen Rodelindas Sohn und erpresst sie, doch Grimoaldo zu heiraten. Diese Szene beobachtet Bertarido und glaubt, seine Frau sei untreu. Sie ging aber nur zum Schein auf die Forderung ein. Als sich ihre Treue erweist, fällt sich das Paar in die Arme. Grimoaldo überrascht die beiden in diesem Moment und lässt den Rivalen ins Gefängnis werfen, erkennt in ihm aber nicht seinen Feind. Sofort wird Bertarido von seiner Schwester Eduige wieder befreit und rettet Grimoaldo vor einem Mordanschlag Garibaldos. Schließlich wird der Usurpator unter dem Eindruck der menschlichen Größe Bertaridos und der Liebe des Ehepaares so geläutert, dass erdem ehemaligen Feind Frau und Land zurückgibt. 1725 stand Georg Friedrich Händel im Zenit seines Erfolges als Komponist italienischer Opern in London, und er konnte die Hauptrollen bei der Uraufführung von Rodelinda von den berühmtesten Gesangsstars der Zeit gestalten lassen. Das legendäre Schicksal der treuen langobardischen Königin bot Anlass zur Ausbreitung größter Kunst in der musikalischen Gestaltung der Affekte: Eifersucht, Trauer, rasende Liebe, Hass, Sehnsucht, Angst und Reue – Händel komponierte unter souveränster Handhabung des barocken Opernschemas ein mitreißendes Feuerwerk rasch wechselnder Gefühle. Schon zu Lebzeiten war Rodelinda eines seiner erfolgreichsten Werke, es war subversiv ganz up-to-date in Sachen Aufklärung, denn in der spannenden Geschichte um königliche Gattentreue stecken bereits bürgerliche Ideale: Bertarido ist liebender Ehemann, sorgender Vater und hängt nicht an der Macht, gerade deshalb proklamiert ihn das Stück als idealen, gütigen König. Ihm zur Seite steht eine kluge, starke Frau, die für ihre Liebe kämpft. Es überrascht nicht, dass ausgerechnet mit diesem Werk 1920 die Renaissance Händelscher Opern begann.

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

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Konzertante Aufführung

Egmont | Eroica

Musik von Ludwig van Beethoven

EGMONT
Schauspielmusik (1810)
zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel Egmont

EROICA
Symphonie Nr. 3 Es-Dur (1804/05)
I. Allegro con brio
II. Marcia funebre – Adagio assai
III. Scherzo – Allegro vivace – Trio
IV. Finale – Allegro molto – Poco andante – Presto

Menschsein heißt, frei zu sein: Beethoven beschäftigte sich zeit seines Lebens mit dem Topos Freiheit, was sie für den Menschen bedeutet und wie wichtig sie für uns alle ist. In Graf Egmont, dem Protagonisten des gleichnamigen Goetheschen Dramas, fand Beethoven seinen Idealtypus des Freiheitskämpfers. Zu einer Aufführung im Wiener Burgtheater 1810 komponierte er die 10-teilige Schauspielmusik, obwohl die Dramenhandlung nur fünf Stücke verlangte. Das berühmteste Stück daraus, eigentlich eines der berühmtesten Beethoven-Stücke überhaupt, ist die Ouvertüre. Sie entstand am Ende des Kompositionsprozesses und es heißt von ihr, sie antizipiere die Ereignisse des folgenden Dramas. Da aber im weiteren Verlauf der musikalische Bezug zu den Figuren fehlt, bleibt es spekulativ, welcher Charakter mit welchem musikalischen Motiv ausgedeutet wird. Ein ebenso prominentes Stück, um das sich zahlreiche Anekdoten ranken und das gleichermaßen mit dem Thema Freiheit verknüpft ist, ist Beethovens dritte Symphonie, die Eroica. Ihre Entstehungszeit liegt hauptsächlich im Jahr 1803, einem Krisenjahr: Seit spätestens Oktober 1802 litt Beethoven unter zunehmender Taubheit, wie sein Heiligenstädter Testament bezeugt. Sie erschwerte nicht nur sein alltägliches Leben, sondern auch seinen Beruf als (komponierender) Klaviervirtuose. Ein erster Schritt zum Berufsziel Komponist war die Festanstellung am Theater an der Wien. Hier nutzte er zudem das vorhandene Orchester für musikalische Akademien, wie das auch andere Musikerinnen und Musiker taten. Ein weiterer Schritt war eine künstlerische Profilschärfung: Er entwickelte erfolgreich seinen eigenen musikalischen Stil, beschritt einen neuen Weg. Aber auch die politischen Ereignisse – man denke an Napoleon und seine Koalitionskriege – beeinflussten seine dritte Symphonie maßgeblich. In seiner Zeit im Theater an der Wien entwickelte sich eine Freundschaft zwischen Beethoven und dem Geiger Franz Clement. So war er es, der am 7. April 1805 die Eroica in seine musikalische Akademie integrierte und sie – abgesehen von der Privataufführung bei Fürst Lobkowitz – damit auf unserer Bühne zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte.

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Oper

Norma

Premiere: 15. Mai 2020
Neuproduktion des Theater an der Wien

Tragedia lirica in zwei Akten (1831)
Musik von Vinzenco Bellini
Libretto von Felice Romani

Ganz Gallien ist von den Römern besetzt, aber immer wieder regt sich Widerstand. In einem kleinen Dorf formiert sich um den Oberdruiden Oroveso eine zum Aufstand entschlossene Gruppe. Ohne das Zeichen der Oberpriesterin Norma, Orovesos Tochter, glauben sie jedoch nicht losschlagen zu dürfen. Aber laut Norma befiehlt die Mondgöttin nicht Kampf, sondern Frieden – die Römer würden von selbst an ihrer Dekadenz zugrunde gehen. Norma hat freilich sehr persönliche Gründe, den Frieden bewahren zu wollen, denn seit Jahren ist sie heimlich mit dem römischen Prokonsul Pollione liiert, sie hat sogar schon zwei Kinder mit ihm. Sie weiß allerdings noch nicht, dass dieser sich längst ihrer Druidennovizin Adalgisa zugewandt hat und mit ihr nach Rom fliehen will. Adalgisa ahnt ihrerseits nichts von Normas Doppelleben. Als das junge Mädchen, von seinem Gewissen gequält, Norma von ihrer Liebe erzählt, platzt Pollione in das Gespräch, und es stellt sich heraus, dass beide Frauen denselben Mann lieben. Zunächst will Norma in zorniger Raserei ihre Kinder töten, bringt es aber dann doch nicht fertig. Sie beschließt, auf Pollione zugunsten Adalgisas zu verzichten, aber auch Adalgisa will Normas Glück nicht zerstören und bietet an, ihr Pollione zu überlassen. Inzwischen werden die gallischen Widerstandstruppen unruhig, sie wollen endlich kämpfen. Norma gibt in einer erneuten Aufwallung von Zorn über Pollione das Zeichen zum Aufstand. In diesem Augenblick wird Pollione selbst von den Galliern ergriffen. Er hat sich eingeschlichen, offenkundig, um eine Priesterin zu entführen, und soll sofort hingerichtet werden. In einem letzten Gespräch versucht Norma ihn dazu zu bewegen, auf Adalgisa zu verzichten, dann würde sie ihm das Leben retten. Pollione steht aber zu seiner Liebe zu Adalgisa. Die Gallier fordern nun, dass Norma den Namen der unkeuschen Priesterin, die mit Pollione ein Verhältnis unterhält, verkündet, denn diese soll verbrannt werden. Aber anstatt Adalgisa zu verraten, enthüllt Norma ihre eigene Unkeuschheit. Sie bittet ihren Vater, sich ihrer Kinder anzunehmen und ist bereit zu sterben. Überwältigt von Normas Größe ändert Pollione seine Gefühle und besteigt mit ihr den Scheiterhaufen.

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Oper

Orphée et Eurydice

Kammeroper

Premiere: 19. Mai 2020
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Tragédie-opéra in drei Akten (1774)
Musik von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Pierre-Louis Moline

Der apollinische Sänger Orpheus hat durch den Biss einer giftigen Schlange seine geliebte Gattin Eurydike verloren. In einem Zypressenhain beklagen Hirten und Nymphen mit ihm deren frühen Tod und schmücken ihr Grab mit Blumen. Die Winde tragen Orpheus’ Klagen zu den Göttern, die ihm seine Angebetete so grausam geraubt haben. Orpheus ist nicht bereit, sich dem ihm auferlegten Schicksal zu fügen und will in die Unterwelt gehen, um dort Eurydike zu suchen. Da erscheint Amor und verkündet ihm, was Jupiter, gerührt von seinem Schmerz, beschlossen hat: Der Sänger darf in die Unterwelt hinabsteigen. Sollte es ihm mit seinem Gesang gelingen, die Furien und Ungeheuer des Hades milde zu stimmen, wird ihm Eurydike zurückgegeben werden. Allerdings darf er Eurydike nicht ansehen, bevor sie den Styx überquert haben und ihr auch Jupiters Gebot nicht verraten. Beglückt macht sich Orpheus unter den Ermahnungen Amors auf den Weg in die Unterwelt. Dort bedrängen ihn Furien und Wächter und wollen ihm den Zutritt in den Hades verwehren. Durch einen ergreifenden, um Erbarmen flehenden Klagegesang gelingt es Orpheus aber, diese zu besänftigen. Es wird ihm der Weg ins Elysium, zu den Gefilden der Seligen freigegeben, wo ihm von den scheuen Geistern Eurydike zugeführt wird. Gemeinsam treten sie durch die labyrinthischen Gänge des Hades den Weg in die Oberwelt an. Beunruhigt vom abgewandten Blick Orpheus’ kommen in Eurydike jedoch Zweifel auf, ob es wirklich ihr Mann ist, dem sie da durch die finsteren Klüfte folgt. Sie bedrängt ihn mit Fragen und Vorwürfen und beginnt, an seiner Liebe zu zweifeln, kann sie sich doch sein abweisendes, zur Eile mahnendes Verhalten nicht erklären. Angsterfüllt will Eurydike lieber erneut sterben und in die Ruhe des Elysiums zurückkehren als ungeliebt ein neues, freudloses Leben zu beginnen. In höchster Verzweiflung bricht Orpheus das ihm auferlegte Gebot und wendet sich Eurydike zu, die tot in seine Arme sinkt. Voll Schmerz will sich Orpheus das Leben nehmen, was allerdings von Amor verhindert wird. Beschämt von der Größe dieser Liebe, erweckt er Eurydike noch einmal zum Leben. Glücklich vereint huldigt das Paar dem Liebesgott.

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

JET Specials | Don Giovanni in progress

Kammeroper

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1787)

Statt der bisherigen Portraitkonzerte gibt es in dieser Spielzeit vier ganz besondere Abende, an denen sich unsere JETs mit verschiedenen Genres auseinandersetzen: in Dichterliebe, die szenisch erarbeitet wird, steht Schumanns Liederzyklus im Mittelpunkt, in Kálmán gegen Lehár – in einer szenischen Einrichtung von Anna Katharina Bernreitner – dreht sich alles um die Operette in spannungsgeladenen Zeiten, Tscho Theissings erfolgreiche Jazz-Version der Carmen kehrt in konzertanter Form zurück, und schließlich erleben Sie mit Don Giovanni in progress in der Regie von Georg Zlabinger, wie eine Operninszenierung entsteht.

SZENISCHE EINRICHTUNG: Georg Zlabinger
SOPRAN: Ilona Revolskaya
SOPRAN: Jenna Siladie
BARITON: Kristján Jóhannesson
TENOR: Johannes Bamberger
BASS: Dumitru Mădăraşăn

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Bewertungen & Erfahrungsberichte JET Specials | Don Giovanni in progress

Oper

Proserpina

Zu Gast in der Kammeroper

Musik von Wolfgang Rihm
Ein Monodram nach Johann Wolfgang von Goethe

Premiere: 22. Juni 2020
Österreichische Erstaufführung
Produktion von neue oper wien

MUSIKALISCHE LEITUNG: Walter Kobéra
INSZENIERUNG: Anna Katharina Bernreitner
BÜHNE: Hanna Rosa Öllinger & Manfred Rainer
KOSTÜME: Devi Saha
LICHT: Norbert Chmel
ORCHESTER: amadeus ensemble-wien
CHOR: Damen des Wiener Kammerchores

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Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9

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