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Rautenstrauch-Joest-Museum

Kulturen der Welt

Das 2012 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt bietet vielseitige Einblicke in neue und alte, fremde und vertraute Welten.
Es ist das einzige ethnologische Museum in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Besucher erwartet auf 3.600 m² ein innovatives Ausstellungskonzept, das alle Sinne anspricht und zu einer multimedialen, interaktiven Entdeckungsreise einlädt.
Der spannende Parcours mit Exponaten aus Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien und Europa greift Themen auf, die Menschen weltweit bewegen und Besucher aller Generationen begeistern.

Kontakt

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221-221-313 56
E-Mail: rjm@stadt-koeln.de

 

Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 20 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr (außer an Feiertagen)
Montags sowie am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen
Bewertungschronik

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Ausstellung

Eine Seele in Allem

Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans

Die Ausstellung „Eine Seele in Allem – Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans“, die vom 5. November 2021 bis 20. Februar 2022 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt zu sehen ist, schenkt den Kulturen der Ainu-Gruppen und ihrem Weg nach Anerkennung besondere Aufmerksamkeit. Die Gruppen der Ainu gelten als die indigenen Bewohner*innen Nordjapans, die ursprünglich als Jäger-Sammler-Gemeinschaften überwiegend auf den Inseln Hokkaido und Sachalin lebten. Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurden sie von Japan kolonisiert, umgesiedelt und ausgebeutet. Erst nach Mitte des 20. Jahrhunderts entstand eine starke Rückbesinnung auf ihre Traditionen und eine Revitalisierungsbewegung entstand, die 2008 zur Anerkennung als indigene Gruppe und 2019 zu deren gesetzlicher Implementierung seitens der japanischen Regierung führte. In der Ausstellung liegt der Hauptfokus auf der aktuellen Revival-Bewegung der Ainu-Gruppen mit einer Vielzahl von Stimmen von Ainu-Repräsentant*innen. Außerdem erfahren die Besucher*innen mehr über die Historie der musealen Sammlung, bekommen einen Einblick in die Glaubensvorstellungen sowie den Wandel von Stereotypen und einen Eindruck von der Schönheit der materiellen Kultur. Ein besonderes Highlight stellt ein besticktes Ainu-Gewand aus Rindenbast dar. Die Ausstellung verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, eröffnet neue Perspektiven und berührt durch die Intensität der vielseitigen „Begegnungen“.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem National Ainu Museum, Hokkaido und der Japan Foundation Köln

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Ausstellung

Gegenbilder | Counter Images

Prolog

Fast 200 Jahre nach ihrer Erfindung ist die Fotografie zu einem globalen Medium geworden. Noch nie waren so viele Bilder im Umlauf und zu keiner Zeit wurden tagtäglich so viele Bilder produziert und in Umlauf gebracht wie heute. Auf ganz andere Weise global war die Fotografie von Anfang an, denn das damals neue Medium war unter anderem eng mit dem Kolonialismus verknu¨pft. Mit dem Anspruch von Authentizität und Objektivität schufen Fotograf*innen Bilder von Menschen, Gegenständen und Landschaften weltweit. Oftmals wurden Porträts erschaffen, um Menschen anhand äußerer Merkmale im Namen einer sog. rassenanthropologischen Wissenschaft zu kategorisieren. So trugen sie wesentlich zur Bildung noch heute wirksamer Stereotype bei. Mit dem Ausstellungsformat „Gegenbilder | Counter Images“ bietet das Rautenstrauch-Joest-Museum eine Plattform für historische wie zeitgenössische Gegenpositionen zu etablierten Darstellungsweisen „der Anderen“: für Bilder, die damals oder heute verdrängt oder nicht gezeigt wurden. Und für Bilder, die in Form und Inhalt die historischen Fotografien in Frage stellen, ihnen widersprechen oder das Medium selbst reflektieren. Die Auftaktausstellung „Prolog“ beschreibt den großen Rahmen der Möglichkeiten für die Reihe, die mit einer Intervention in der Dauerausstellung startet. Für das Projekt arbeitet das RJM mit internationalen und mit in Köln ansässigen Kurator*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen zusammen. Die Reihe Gegenbilder | Counter Images wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm rund um das Thema fotografische Bilder und visuelle Archive für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche begleitet. Über die genauen Inhalte und Termine informiert ab Anfang November 2021 die Website des RJMs. Das Projekt ist gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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2 Ausstellung

RESIST! Die Kunst des Widerstands

RESIST! beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden und erzählt über koloniale Unterdrückung und ihre Auswirkungen bis heute. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Frauen, Männer und Kinder, die auf unterschiedlichste Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört werden.

In einer labyrinthisch-futuristischen Architektur von Rohren, Balken und Stahlelementen, erzählen die Arbeiten von über 40 zeitgenössischen Künstler*innen aus dem Globalen Süden und der Diaspora, die Geschichten von Rebellion und Krieg, Gewalt und Trauma sowie Überleben und Resilienz. Ihre Erzählungen werden ergänzt von zahlreichen Objekten aus der Sammlung des RJM und historischen Dokumenten, stumme Zeugen von Momenten des Widerstands. Innerhalb des Labyrinths eröffnen vier autonom kuratierte Räume weitere Perspektiven: Die nigerianische Künstlerin Peju Layiwola beschäftigt sich mit den geraubten Kulturgütern aus dem Königreich Benin (Nigeria), von denen sich zahlreiche auch in der Sammlung des RJM befinden und hat dazu mehrere nigerianische Künstler*innen eingeladen, die sich teils jahrzehntelang in Nigeria und in der Diaspora mit dem Raub von Benin-Bronzen in 1897 auseinandersetzen. Die namibischen Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Ida Hoffmann erzählen vom Genozid an den Herero und Nama in Namibia. Die ungarische Kuratorin Tímea Junghaus hat Sinti- und Roma-Künstler*innen eingeladen, die ihren Kampf um Selbstbestimmung thematisieren. Schließlich klagt der Kölner postmigrantische Verein In-Haus e.V. koloniale Kontinuitäten an.

Auch Tanz und Musik haben einen Platz in der Ausstellung: Rokia Bamba, Soundkünstlerin und DJ entwickelt ein Sound- und Stimmenarchiv des Widerstands, und die urbanen Tanzkünstlerinnen Bahar Gökten und Daniela Rodriguez Romero geben Einblicke in verkörperlichten Widerstand. Zahlreiche digitale und analoge partizipative Formate wie Repair- und Schreibwerkstätten, Erzählcafés, eine wachsende „Library of Resistance“ und Live-Speaker mit denen Besucher*innen ins Gespräch kommen können, bieten eine Plattform für kritische Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Kontinuitäten und schaffen zudem Räume fürs Sprechen lassen, für Zuhören, Vernetzung, Zusammensein und Solidarität.

Kurator*innen
Kuratorinnen autonome Räume „It’s Yours!“
Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann, Peju Layiwola, Tímea Junghaus, Integrationshaus (In-Haus e.V.) Köln-Kalk mit Elizaveta Khan, Mona Leitmeier, Sae Yun Jung, Salman Abdo und Rita Bomkamp
Artists in Residence
Rokia Bamba (Musik), Bahar Gökten & Daniela Rodriguez Romero (Urban Dance), Kiri Dalena (Koloniale Fotografie), Francis Oghuma (Real Time Documentary)

Beteiligte Künstler*innen
Florisse Adjanohoun, Christie Akumabor, Osaze Amadasun, Kader Attia, Roger Atikpo, Belkis Ayón, Marcel Djondo, Omar Victor Diop, Nwakuso Edozien, Robert Gabris, Jimoh Ganiyu, Anani Gbeteglo, Ayrson Heráclito, indieguerillas, Patricia Kaersenhout, Eustache Kamouna, Grada Kilomba, Mohammed Laouli, Alao Lukman, Peter Magubane, Dhuwarrwarr Marika, Tshibumba Kanda Matulu, Medu Art Ensemble, Luiza Prado de O. Martins, Malgorzata Mirga-Tas, Keviselie/Hans Ragnar Mathisen, Monday Midnite, Franky Mindja, Gaëtan Noussouglo, Lapiztola, Nura Qureshi, Emília Rigová, Mamadou Sall, Juan Manuel Sandoval, Diego Sandoval Ávila, Selma Selman, The Singh Twins, Alfred Ullrich, Hu?nh Van Thu?n, Kara Walker, Wantok Musik Foundation, Tania Willard, Lawrence Paul Yuxweluptun, Ernesto Yerena.

Ausstellungsgestaltung
raumlaborberlin

Ausstellungsgrafik
Elsa Westreicher und Studio Quack

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Foyer des RJM, Foto: Guido Schiefer
2 Ausstellung

Themenparcours:
Der Mensch in seinen Welten

Dauerausstellung

Mit einem über 50 Instrumente umfassenden Gamelanorchester aus Java stimmen wir Sie auf den Rundgang durch das RJM ein. Nehmen Sie Platz und genießen Sie dieses ungewöhnliche Klangerlebnis. Wollen Sie selbst einmal Gamelan spielen? Entdecken Sie unsere Angebote dazu!

Im 1. OG erfahren Sie mehr über unseren Sammlungsbegründer Wilhelm Joest. 1899 stiftete seine Schwester Adele Rautenstrauch zusammen mit ihrem Mann Eugen der Stadt Köln Joests Privatsammlung und die Geschichte des RJM nahm ihren Anfang.

Außerdem setzen wir uns im 1. OG mit der Rolle von ethnologischen Museen auseinander. Denn das was in Ausstellungen gezeigt wird und die Art, wie etwas präsentiert wird, prägt unmittelbar das Verständnis.

Weitere Highlights im 1. OG finden Sie u.a. in der Abteilung Kunst. Dort können Sie die ästhetischsten und kunstfertigsten Exponate anschauen und sich mit deren Herkunftsort beschäftigen.

In der Anfang 2020 eingerichteten Installation des Künstlers Nando Nkrumah haben Sie die Möglichkeit, sich mit strukturellem Rassismus auseinanderzusetzen und erfahren etwas darüber, wie es gelingt, allgegenwärtige, rassistische Bilder nicht weiter zu reproduzieren.

Im 2. OG finden Sie Objekte aus unserer Sammlung zu den Themen Kleidung und Schmuck, Tod und Jenseits sowie Glauben. Den Parcours schließen die eindrucksvollsten Masken unserer Sammlung ab.

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1 Online

Online-Sammlung

Auf der Internetseite www.kulturelles-erbe-koeln.de finden Sie die Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museum und anderer Kölner Museen online.


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29.05.20, 08:52, jen jen

Super umfangreiche Online-Sammlung. Vorallem das Dokument über Fragen an die zeitgenössische Kunst inspierieren sich wieder einmal mit aktuellen Kunstwerken auseinanderzusetzen.

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Rautenstrauch-Joest-Museum

Kulturen der Welt

Das 2012 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt bietet vielseitige Einblicke in neue und alte, fremde und vertraute Welten.
Es ist das einzige ethnologische Museum in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Besucher erwartet auf 3.600 m² ein innovatives Ausstellungskonzept, das alle Sinne anspricht und zu einer multimedialen, interaktiven Entdeckungsreise einlädt.
Der spannende Parcours mit Exponaten aus Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien und Europa greift Themen auf, die Menschen weltweit bewegen und Besucher aller Generationen begeistern.
Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 20 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr (außer an Feiertagen)
Montags sowie am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen

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Ausstellungen / Museum Staatlische Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ausstellungen / Museum Staatl. Kunstsammlungen Dresden Dresden, Taschenberg 2
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Hamburg, Deichtorstr. 1-2
Ausstellungen / Museum Haus der Kunst München München, Prinzregentenstr. 1
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Burg Wartburg Eisenach Eisenach, Auf der Wartburg 2
Ausstellungen / Museum Musei Vaticani Città del Vaticano, Viale Vaticano
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Messe Discovery Art Fair Virtual Köln, Gladbacher Wall 5
Ausstellungen / Museum Naturhistorisches Museum Bern Bern, Bernastrasse 15
Ausstellungen / Ausstellung Alexandra Kordas München München, Effnerstraße 44-46
Ausstellungen / Online-Galerie Falepi Online-Galerie Plate, Neue Straße 3 D
Ausstellungen / Galerie BORIS LURIE Virtual Gallery
Literatur / Museum Robert Musil Literatur-Museum Klagenfurt Klagenfurt, Bahnhofstraße 50
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Sehenswürdigkeiten / Kirche Dom zu Salzburg Salzburg, Domplatz
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Weihnachtsmarkt / Lebkuchen Nürnberger Lebkuchen Webshop
Weihnachtsmarkt / Süßwaren Niederegger
Lübecker Marzipan
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