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Gstaad Menuhin Festival & Academy

66. Gstaad Menuhin Festival & Academy
15. Juli bis 3. September 2022 | «WIEN»


Was 1957 mit zwei Konzerten des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin in der Kirche Saanen begann, ist heute eines der grössten Klassikfestivals der Schweiz: das Gstaad Menuhin Festival. Artistic Director Christoph Müller hat das Festival mit einer attraktiven Kombination von Tradition und Innovation, Stars und jungen Talenten sowie Kammermusik und Sinfoniekonzerten erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Die über 60 Konzerte finden in den stimmungsvollen und akustisch hervorragenden Kirchen des Saanenlandes, des Pays-d'Enhaut und des Obersimmental, und im eleganten Festival-Zelt Gstaad statt. Ein hochkarätiges Angebot an Meisterkursen rundet das Bild ab.

Bereits 2020 war Wien als Thema des Gstaad Menuhin Festivals vorgesehen, 2022 wird es nun endlich so weit sein! In rund 60 Konzerten der Spitzenklasse feiern wir die italienischen Meister aus dem Wien der Barockzeit ebenso wie die Evergreens aus den Operetten von Franz Lehár, die glanzvollen Sinfonien von Mozart und Haydn, die avantgardistischen Impulse von Mahler und Schönberg und – last but not least – die tausendundeine Facette des genialen Beethoven, dessen Jubiläumsjahr 2020 einen hochwillkommenen Anlass bot, um einige der herausragendsten Stücke der Musikgeschichte zur Darbietung zu bringen!

Auch 2022 wartet das Gstaad Menuhin Festival & Academy wieder mit vielen musikalischen Höhepunkten auf: dem Klarinettisten Andreas Ottensamer in vier Carte-blanche-Konzerten, dem Countertenor Philippe Jaroussky (in Pergolesis «Stabat Mater» gemeinsam mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata), der Klarinettistin Sabine Meyer (in einer «Mozart-Nacht» gemeinsam mit Giovanni Antonini und dem Kammerorchester Basel), den Geigern Daniel Hope (der überdies «sein» Zürcher Kammerorchester leitet), Bomsori Kim und Daniel Lozakovich (in Beethovens «Tripelkonzert», zusammen mit Edgar Moreau und Sergei Babayan), den Pianisten Daniil Trifonov, Jan Lisiecki (mit dem 5. Klavierkonzert von Beethoven), Sir András Schiff und Grigory Sokolov, dem Schauspieler Klaus Maria Brandauer (der Texte mit Bezug zu Beethoven vortragen wird, begleitet vom Pianisten Sebastian Knauer), den Tenören Jonas Kaufmann (mit der Hauptpartie in einer konzertanten Fassung des «Fidelio») und Juan Diego Flórez (der mit Jugendlichen aus seinem grossartigen Projekt «Sinfonía por el Perú» auftritt), einer aussergewöhnlichen «Zauberflöte» mit Christophe Rousset am Dirigentenpult, glanzvollen Sinfoniekonzerten unter der Leitung von Vasily Petrenko, Jaap van Zweden und Alain Altinoglu sowie einer «Missa solemnis», die zur Eröffnung des Festivals zweimal von René Jacobs dirigiert wird.

Kontakt

Gstaad Menuhin Festival & Academy
Postfach
CH-3792 Saanen

Telefon: +41 33 748 83 38
Fax: +41 33 748 83 39
E-Mail: info@gstaadmenuhinfestival.ch

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Gstaad Menuhin Festival & Academy

Konzert

Eröffnungskonzert - Missa solemnis Beethoven 250:
RIAS Kammerchor & René Jacobs

Chorkonzert

Brigitte Christensen, Sopran
Sophie Harmsen, Alt
Maximilian Schmitt, Tenor
Johannes Weisser, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Freiburger Barockorchester
René Jacobs, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
«Missa solemnis» D-Dur für Soli, Chor und Orchester op. 123

Auch wenn er kein eifriger Kirchgänger ist, lässt Beethoven immer einen aufrichtigen Glauben erkennen. Als er fühlt, dass sein Körper ihm nicht mehr gehorcht, verinnerlicht er sein ganzes Leben (seine vollständige Taubheit setzt etwa gegen 1820 ein) und wendet sich zugleich dem Himmel zu. Im Jahre 1818 veranlasst ihn die bevorstehende Inthronisation des ihm besonders nahestehenden Erzherzogs Rudolph von Österreich als Erzbischof von Olmütz, die Komposition einer Messe von gewaltigen Ausmassen in Angriff zu nehmen, wie sie ihm schon lange vorgeschwebt hat. Sein schlechter Gesundheitszustand, aber auch sein hoher künstlerischer Anspruch hindern ihn daran, diese Missa solemnis rechtzeitig zu vollenden. Erst 1823 kann er das Werk Erzherzog Rudolph übergeben. Doch es gleicht einer musikalischen Kathedrale. Denn Beethoven war vor allem bemüht, das Erbe von Bach und mehr noch von Händel anzutreten, den er als den grössten Komponisten aller Zeiten ansah.

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles I - Giorgi Gigashvili

Kammermusikfest

Giorgi Gigashvili, Klavier
Gewinner Concours Géza Anda - Hortense Anda-Bührle Fellowship 2021


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Eroica-Variationen Es-Dur op. 35
Robert Schumann (1810-1856): Klaviersonate Nr. 1 fis-Moll op. 11

Der georgische Pianist Giorgi Gigashvili, der seit 2021 bei Nelson Goerner an der Musikhochschule Genf studiert, wurde noch im gleichen Jahr als einer der jüngsten Teilnehmenden des Concours Géza Anda in Zürich mit dem Hortense-Anda-Bührle-Förderpreis ausgezeichnet. Er stellt sich mit zwei monumentalen Werken seines Repertoires vor: den Eroica-Variationen von Beethoven, die dieser über ein gemeinsames Thema aus seiner Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus und seiner Dritten Sinfonie komponiert hat, und Schumanns Klaviersonate Nr. 1, die ebenfalls von heroischem Temperament gekennzeichnet ist und die der Komponist seiner Frau Clara widmete, als diese noch nicht Schumann hiess.

CHF 30

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Konzert

Missa solemnis - Beethoven 250:
RIAS Kammerchor & René Jacobs

Brigitte Christensen, Sopran
Sophie Harmsen, Alt
Maximilian Schmitt, Tenor
Johannes Weisser, Bass
RIAS Kammerchor Berlin
Freiburger Barockorchester
René Jacobs, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
«Missa solemnis» D-Dur für Soli, Chor und Orchester op. 123

Dargeboten wird dieses Gipfelwerk der sakralen Musik von einem der weltweit besten Chöre, dem RIAS Kammerchor Berlin, der 1948 von der amerikanischen Besatzungsmacht gegründet wurde, um das Programm des deutschsprachigen Senders zu ergänzen, und der seit den 2000er Jahren auch Alte Musik aufführt, vom hervorragenden Freiburger Barockorchester (das auf historischen Instrumenten spielt) und dem Dirigenten René Jacobs, einem Wegbereiter der historischen Aufführungspraxis. Der belgische Musiker, der zwei Jahre vor dem Kammerchor das Licht der Welt erblickt, wird Schüler von Alfred Deller, der damals Pionierarbeit leistet, und entwickelt sich seinerseits zu einem der besten Countertenöre seiner Zeit. Er gründet 1977 sein eigenes Ensemble, das Concerto Vocale, mit dem er die Aufführung zahlreicher alter Meisterwerke revolutioniert. Als Lehrer an der Schola Cantorum in Basel und dann als Dirigent beim Centre de musique baroque in Versailles nimmt er zeitlich uns näherliegende Werke in sein Repertoire auf. Davon zeugen seine wunderbaren Interpretationen von Mozarts italienischen Opern.

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Himmelsmusik - Céline Scheen, Philippe Jaroussky & L'Arpeggiata

Orchesterkonzert

Céline Scheen, Sopran
Philippe Jaroussky, Countertenor
L'Arpeggiata
Christina Pluhar, Theorbe & Leitung


Johann Theile (1646-1724): Der Sionitin Wiegenlied – «Nun singe ich! Gott ich knie»
Johann Christoph Bach (1642-1703): «Ach, dass ich Wassers g’nug hätte», Lamento
Crato Bütner (1616-1679): «Ich suchte des Nachts»
Johann Theile (1646-1724): «Gott, hilf mir»
Christian Ritter (1645-1725): «O amantissime sponse Jesu»
Anonym: Chiaccona (aus dem Partiturbuch Jacob Ludwig, 1662)
Heinrich Schütz (1585-1672): «Von Gott will ich nicht lassen» (aus den Symphoniae sacrae II, op. 10 SWV 366)
Philipp Heinrich Erlebach (1657-1714): «Unser Leben ist mit viel Not umgeben – Kommt, ihr Stunden» (aus der «Harmonische Freude», Teil 1)
Franz Tunder (1614-1667): «Ein kleines Kindelein», Arie
Johann Rudolf Ahle (1625-1673): «Bleib bei uns»
Antonio Bertali (1605-1669): Sonata à 6
Heinrich Schütz (1585-1672): «Erbarm Dich mein, o Herre Gott» (aus den Symphoniae sacrae II, op. 10 SWV 366)
Johann Sebastian Bach (1685-1750): «Komm, süsser Tod, komm, sel’ge Ruh» BWV 478

Die Beschäftigung mit der deutschen Sakralmusik des 17. Jahrhunderts führt Christina Pluhar zurück zu ihren Quellen und damit an ihre musikalischen Wurzeln. Ausgangspunkt der neuen Einspielung von L'Arpeggiata mit Star-Countertenor Philippe Jaroussky ist das berührende Lamento «Ach, dass ich Wassers g'nug hätte» für Alt und Streicherensemble von Johann Christoph Bach, einem Vorfahren Johann Sebastian Bachs. Das Programm vereint bekannte Komponisten wie Heinrich Schütz mit zu Unrecht weniger bekannten Namen wie Philipp Heinrich Erlebach, Johann Theile und Franz Tunder und lässt die enge Verbindung der deutschen Sakralmusik mit seinen italienischen Vorbildern hören. Die himmlischen Stimmen von Céline Scheen und Philippe Jaroussky vereinigen sich mit den reichen Klangfarben von L'Arpeggiata.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

"Wien, ach Wien":
Federspiel - Alpenländische Blasmusik

Today’s Music

Federspiel (Österreich) – Alpenländische Blasmusik neu definiert
Frédéric Alvarado-Dupuy, Klarinette, Gesang
Simon Zöchbauer, Trompete, Piccolo Trompete, Zither, Gesang
Philip Haas, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Christoph Moschberger, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Thomas Winalek, Posaune, Basstrompete, Gesang
Christian Amstätter, Posaune, Gesang
Roland Eitzinger, Tuba, Gesang


Frédéric Alvarado-Dupuy: «Da wo's beginnt»
Matthias Werner: «Tau»
Simon Zöchbauer: «Seal»
Matthias Werner: «Eventyret om Fossegrimen»: Teil I: «Overnaturlig Vesen», Teil II: «Huldefossen»
Trad. / arr. Simon Zöchbauer & Frédéric Alvarado-Dupuy: Alt Wiener Tänze
Trad. / arr. Simon Zöchbauer: «Innviertler»
Matthias Werner: «Imogen & Posthumus»
Frédéric Alvarado-Dupuy: «Wien, ach Wien»
Trad.: «Ein Durcheinander Jodler»
Simon Zöchbauer: «Rosenhang Walzer», «The Breath of Connections»
Matthias Werner: «Cadenzarium», «Basszus Trombitás»
Simon Zöchbauer: «Zithertod»

Ohne Berührungsängste verbindet das Septett heimische Volksmusik mit weltmusikalischen Elementen. Federspiels Signatur sind Eigenkompositionen, die Bezug auf die musikalischen und biographischen Wurzeln der sieben Musiker nehmen und so die Grenze zwischen Tradition und Moderne verschwimmen lassen. Durch bedingungslose Spiellust gilt die Band seit nun mehr zwölf Jahren als einer der innovativsten und interessantesten Klangkörper der europäischen Blasmusikszene.

CHF 80/60/40

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1 Klavierkonzert

Recital Daniil Trifonov

Kammermusikfest

Daniil Trifonov, Klavier

Karol Szymanowski (1882-1937): Klaviersonate Nr. 3 op. 36
Claude Debussy (1862-1918): «Pour le piano», Suite L. 95
Johannes Brahms (1833-1897): Klaviersonate Nr. 3 f-Moll op. 5

So mancher befürchtete, er könnte bald «abstürzen», denn seine phänomenale Technik schien ... nicht von dieser Welt. Aber Daniil Trifonov ist noch immer da, und seine Programme halten immer neue Überraschungen bereit. Nachdem Trifonov bereits 2015 für eine Interpretation von Rachmaninows 4. Klavierkonzert und 2018 für ein Programm rund um Chopin zum Festival reiste, kehrt er nun erneut mit einem Meisterwerk zurück nach Saanen. Auf dem Programm stehen die Klaviersonate Nr. 3 von Szymanowski (der zu jener Zeit, kurz vor der Russischen Revolution, seine impressionistische Periode beschliesst), Debussys «Pour le piano» (ein Werk, das einen Wendepunkt markiert, da es sich an den grossen Meistern des 18. Jahrhunderts orientiert und sich somit von Franck und dem spätromantischen Einfluss ablöst) und die Klaviersonate Nr. 3 des jungen Brahms, die von dessen Mentor Robert Schumann als «verschleierte Sinfonie» bezeichnet wurde.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Mozart-Nacht:
Sabine Meyer, KOB & Giovanni Antonini

Orchesterkonzert

Sabine Meyer, Klarinette
Kammerorchester Basel
Giovanni Antonini, Leitung


Joseph Haydn (1732-1809): Ouvertüre zur Oper «L'isola disabitata» Hob. XXVIII:9
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klarinettenkonzert A-Dur KV 622, Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 «Jupiter»

Mozart an der Spitze! Zwei absolute Meisterwerke aus seinen letzten Wiener Jahren stehen hier im Fokus, vorgetragen von Klarinettistin und Weltstar Sabine Meyer, die zu den renommiertesten Solist*innen ihres Fachs überhaupt zählt, sowie dem Kammerorchester Basel, das in diesem Repertoire Wunder vollbringt, indem es die Werke in erfrischend neuem Licht präsentiert. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt den neuen interpretatorischen Erkenntnissen, die in das Dirigat von Giovanni Antonini eingeflossen sind: Können wir uns einen schöneren Abend wünschen?

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Licht und Schatten - Beethoven 250:
Chiaroscuro Quartett

Kammermusikfest

Chiaroscuro Quartett
Menuhin's Heritage Artist
Alina Ibragimova, Violine
Pablo Hernán Benedí, Violine
Emilie Hörnlund, Viola
Claire Thirion, Violoncello


Franz Schubert (1797-1828): Quartettsatz c-Moll D 703
Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett (Nr. 34) B-Dur op. 33 Nr. 4 Hob. III:40
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59 Nr. 3 «Rasumowski»

Für ihr letztes Konzert im Rahmen der «Menuhin's Heritage Artists» haben die Geigerin Alina Ibragimova und ihre Kolleginnen und Kollegen vom Chiaroscuro Quartett drei Meisterwerke der Wiener Klassik ausgewählt. Höhepunkt des Abends ist das dritte Quartett aus Beethovens «Rasumowsky-Trilogie», benannt nach dem russischen Grafen, der es bei dem Komponisten in Auftrag gegeben hatte. Als Gesandter des Zaren am Wiener Hof und bedeutender Musikmäzen tat sich Andrej Rasumowsky u. a. dadurch hervor, dass er den Musiker bei seiner Übersiedlung nach Wien unterstützte – ebenso wie sein Schwager, der Fürst von Lobkowitz, dem Beethoven ebenfalls eine Reihe von Quartetten (op. 18) gewidmet hat. Das dritte «Rasumowsky-Quartett» ist ein kontrastreiches Werk, das bereits Anklänge der Romantik durchblitzen lässt und unbeschwert überleitet vom Dunkel (die Einleitung des ersten Satzes bewegt sich an der Grenze zur Atonalität) zum strahlenden Licht (insbesondere im atemberaubenden Finale).

CHF 80/60/40

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles II - Leia Zhu

Kammermusikfest

Leia Zhu, Violine
Benjamin Engeli, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Adagio aus dem Divertimento Nr. 15 B-Dur KV 287
Igor Strawinsky (1882-1971): «Suite italienne» aus dem Ballett «Pulcinella»
Francis Poulenc (1899-1963): Violinsonate
Pablo de Sarasate (1844-1908): «Playera», Spanischer Tanz Nr. 5, op. 23 Nr. 1
«Zapateado», Spanischer Tanz Nr. 6, op. 23 Nr. 2

Die englisch-chinesische Geigerin Leia Zhu, die für ihr Alter von gerade einmal 15 Jahren einen geradezu schwindelerregenden Lebenslauf vorweisen kann, kommt mit dem deutschschweizerischen Pianisten Benjamin Engeli nach Gstaad. Das Programm, das die beiden im Gepäck haben, ist ein wahres musikalisches Kaleidoskop, das Reiselust weckt. Von Strawinskys Neuinterpretation der italienischen «Pulcinella-Suite» über Francis Poulencs verspielte und manchmal hinreissend kraftvolle französische Violinsonate bis hin zu Pablo de Sarasates furiosen Spanischen Tänzen: Die Programmwahl der jungen Schülerin von Itzhak Rashkovsky ist von einer aussergewöhnlich reichen Vielfalt.

CHF 30

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Konzert

Bernstein meets Beethoven - Beethoven 250:
Daniel Hope & ZKO

Orchesterkonzert

Zürcher Kammerorchester
Daniel Hope, Violine & Leitung


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Divertimento Nr. 3 F-Dur KV 138
Joseph Haydn (1732-1809): Violinkonzert G-Dur Hob. VIIa:4
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Cavatina aus dem Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 (Streicherfassung)
Franz Schubert (1797-1828): Rondo für Violine und Streicher A-Dur D 438
Gustav Mahler (1860-1911): Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
Arnold Schönberg (1874-1951): Notturno As-Dur für Streicher und Harfe
Leonard Bernstein (1918-1990): «West Side Story Suite» für Violine und Streicher (arr. von Paul Bateman)

Musik ist eine lebendige Kunst, was dieses Programm eindrucksvoll unterstreicht. Es folgt ganz der Linie, die wir von Daniel Hope seit vielen Jahren kennen. Er lässt verschiedene Meisterwerke in neuem Gewand, nämlich in Bearbeitungen für Geige und Streichorchester, erklingen. So zum Beispiel die West Side Story Suite, die auf seinen Wunsch von Paul Bateman arrangiert wurde, die Cavatina aus Beethovens Streichquartett Nr. 13 in einer Transkription für Streicher oder das erhabene Adagietto aus Mahlers Sinfonie Nr. 5 in einer intimeren Fassung für Kammerorchester.

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Schubertiade I - Beethoven 250:
Eberle, Gabetta & Chamayou

Kammermusikfest

Veronika Eberle, Violine
Sol Gabetta, Violoncello
Bertrand Chamayou, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviertrio Es-Dur op. 1 Nr. 1 30'
Franz Schubert (1797-1828): Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur op. 100 D 929

Sie gehören zu den Künstlerinnen und Künstlern, die man immer wieder gerne hört und die im Laufe der Jahre durch ihre Treue und ihr herausragendes Talent zu einer echten «Familie» geworden sind: Gstaad Menuhin Festival & Academy setzt das von Gründer Yehudi Menuhin gepriesene Ideal des gemeinsamen Musizierens unter Freunden in dieser so besonderen Umgebung ununterbrochen fort. Zu Sol Gabetta und Bertrand Chamayou gesellt sich in diesem Sommer eine der renommiertesten Geigerinnen ihrer Generation, nämlich die in München von Ana Chumachenco (einer der «Säulen» der Gstaad String Academy) ausgebildete Bayerin Veronika Eberle. Gemeinsam spielen sie Beethoven und Schubert – von letzterem das Klaviertrio Nr. 2 und dessen hypnotisches Andante, das heute untrennbar mit den legendären Szenen aus Stanley Kubricks Film Barry Lyndon verbunden ist.

CHF 160/135/95/40

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Konzert

"Gassenhauer" - Beethoven 250:
Andreas Ottensamer I – Gabetta & Lazić

Kammermusikfest

Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist – Artist in Residence 2022
Sol Gabetta, Violoncello
Dejan Lazić, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klarinettentrio Nr. 4 B-Dur op. 11 «Gassenhauer»
Robert Schumann (1810-1856): Fantasiestücke für Klarinette oder Violoncello und Klavier op. 73
Johannes Brahms (1833-1897): Klarinettentrio a-Moll op. 114
Dejan Lazić (1977): «Kaleidoskop» – Reflexionen über das Motiv G. S. (T.) A. A. D. für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 28 (Uraufführung)

Seit seinem ersten Auftritt im Jahr 2016, damals gemeinsam mit Vater Ernst und Bruder Daniel, hat er keine Festivalausgabe verpasst. Andreas Ottensamer, Star-Solist der Berliner Philharmoniker und Künstler der Deutschen Grammophon, zudem seit 2017 «Menuhin's Heritage Artist» und 2021 Gewinner des Neeme Järvi Prize (für sein Dirigat!), packt in diesem Sommer seine Koffer für eine Residenz, die vier eigens gestaltete Konzerte umfasst – der Leitgedanke: entschiedene Offenheit und Farbenreichtum. Die erste «klassische» Etappe bilden das «Gassenhauer»-Trio von Beethoven und das erhabene Klarinettentrio von Brahms (zu dem der deutsche Komponist im Herbst seines Lebens durch das betörende Spiel seines Freundes Richard Mühlfeld inspiriert wurde).

CHF 125/105/65

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Konzert

Andreas Ottensamer II - Wien für Anfänger:
Kopatchinskaja, Mendes, Ahonen, Merhaut & Koreny

Kammermusikfest

Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist – Artist in Residence 2022
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Pablo Mendes, Horn
Joonas Ahonen, Klavier
Ethel Merhaut, Gesang
Bela Koreny, Klavier & Gesang


Kammermusik der Neuen Wiener Schule trifft auf Georg Kreisler

Alban Berg (1885-1935): Adagio aus dem Kammerkonzert
Bela Koreny (1946): «Georg Kreisler» (1/3)
Anton Webern (1883-1945): 4 Stücke für Violine und Klavier op. 7
Alban Berg (1885-1935): 4 Stücke für Klarinette und Klavier op. 5
Bela Koreny (1946): «Georg Kreisler» (2/3)
Arnold Schönberg (1874-1951): Fantasie für Violine und Klavier op. 47
Bela Koreny (1946): «Georg Kreisler» (3/3)
Arnold Schönberg (1874-1951): «Gebet an Pierrot» aus «Pierrot lunaire» op. 21 (Teil 2, Nr. 9)

Der 1922 in Wien geborene Georg Kreisler, den die Nazis 1938 bei ihrer Machtübernahme in Österreich wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgten, ist eine paradoxe Figur. Mit Liedern wie «Tauben vergiften im Park» wurde dieser mit schwarzem Humor ausgestattete amerikanische Staatsbürger, der sich selbst als Anarchist bezeichnete, in den 50er Jahren zu einer Galionsfigur des deutschsprachigen Kabaretts, obwohl er eigentlich nie in das Land seiner Vorfahren zurückkehren wollte. Bela Koreny, Wiener Pianist, Sänger und Komponist mit ungarischen Wurzeln, hat im Auftrag des Klarinettisten Andreas Ottensamer, der damit sein aus fünf Konzerten bestehendes Residency-Programm eröffnet, das Erbe dieses in keine Schublade passenden Künstlers, den er persönlich kannte, durchforstet und Lieder von ihm Stücken von Mahler und den drei Begründern der Zweiten Wiener Schule gegenübergestellt.

CHF 80/60/40

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Konzert

Andreas Ottensamer III - Wiener Sängerknaben

Chorkonzert

Wiener Sängerknaben
Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist – Artist in Residence 2022


Für den dritten Teil seines Residency-Programms hat Starklarinettist Andreas Ottensamer ein eng mit der Wiener Musik verbundenes Ensemble nach Saanen eingeladen: die Wiener Sängerknaben. Dieser 1498 von Kaiser Maximilian I. gegründete hochkarätige Knabenchor ist mit der Zeit zu einem veritablen Mythos geworden, denn aus ihm gingen grosse Musiker wie Michael Haydn oder Schubert hervor und Komponisten wie Biber, Mozart oder Bruckner arbeiteten mit ihm zusammen. Der heute aus etwa hundert Knaben bestehende Chor gibt nahezu 300 Konzerte pro Jahr und betreibt zudem eine Schule, in der ca. 250 Kinder im imposanten barocken Ambiente des Palais Augarten eine umfassende Ausbildung erhalten.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Late Night - Andreas Ottensamer IV:
Ethel Merhaut & Bela Koreny "Tauben vergiften im Park"

Today’s Music

Ethel Merhaut, Gesang
Andreas Ottensamer, Klarinette
Menuhin's Heritage Artist – Artist in Residence 2022
Bela Koreny, Klavier


Lieder und Geschichten

Gstaad Menuhin Festival war schon lange nicht mehr zu Gast in der gemütlichen Bar des Grand Bellevue, in der Leila Josefowicz und John Novacek 2003 zuletzt ihre abwechslungsreiche Darbietung präsentierten. Dank Andreas Ottensamer und seinen Freund*innen lebt die Tradition der «Late Night» wieder auf. Und wie man diese Künstler*innen kennt, ist das Ende offen ...

Freier Eintritt – Kein Vorverkauf

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Konzert

Streichquartette in reifen Jahren - Beethoven 250:
Hagen Quartett

Kammermusikfest

Hagen Quartett (Salzburg)
Lukas Hagen, Violine
Rainer Schmidt, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131
Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132

Welch langer Weg liegt zwischen den ersten Sechs Quartetten op. 18, die dem Fürsten von Lobkowitz gewidmet sind, und den bekenntnishaften letzten Quartetten, die Beethoven im Zustand völliger Taubheit schreibt und die wie ein Dialog mit dem Jenseits – mit einem imaginären Publikum – anmuten, denn Beethoven ist sich dessen bewusst, dass mehrere Generationen vonnöten sind, um wirklich zu hören, was er sagen will! Um in Rougemont die monumentalen Quartette op. 131 und 132 aufzuführen, haben sich drei Geschwister aus aus Salzburg mit dem deutschen Geiger Rainer Schmidt zusammengetan, mit dem sie seit 40 Jahren ein Quartett bilden.

CHF 80/60/40

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles III - Friedrich Thiele

Kammermusikfest

Friedrich Thiele, Violoncello
2. Preis ARD Musikwettbewerb 2019
Naoko Sonoda, Klavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
7 Variationen für Violoncello und Klavier über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» Es-Dur WoO 46 10'
Robert Schumann (1810-1856):
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73 (original für Klarinette und Klavier)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975):
aus den 24 Präludien für Klavier op. 34 (arr. für Violoncello und Klavier von Lera Auerbach):
Nr. 2 Allegretto
Nr. 17 Largo
Nr. 13 Moderato
Nr. 21 Allegretto poco moderato
Nr. 24 Allegretto 7'
Cellosonate d-Moll op. 40 25'

Der 1996 in Sachsen geborene Cellist Friedrich Thiele gastierte bereits in den renommiertesten Konzerthäusern wie dem Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg oder der Elbphilharmonie. Für sein Recital in Gstaad lässt er grosse deutsche Komponisten in einen Dialog mit dem Russen Dmitri Schostakowitsch treten – mit Werken, die nicht unbedingt für sein Instrument geschrieben wurden. Den Höhepunkt des Konzerts bildet Schostakowitschs Cellosonate, die in einer Zeit entstand, als der Komponist noch nicht von der sowjetischen Zensur gegängelt wurde, und die Thiele im Anschluss an fünf Klavierpräludien darbieten wird, in Transkriptionen von Lera Auerbach, einer der vielversprechendsten Vertreterinnen der neuen russischen Generation.

CHF 30

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1 Konzert

Beethoven pur - Beethoven 250:
Sol Gabetta & Alexander Melnikov

Kammermusikfest

Sol Gabetta, Violoncello
Alexander Melnikov, Hammerklavier


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Cellosonate Nr. 2 g-Moll, op. 5 Nr. 2
12 Variationen für Violoncello und Klavier über «Ein Mädchen oder Weibchen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» F-Dur op. 66
7 Variationen für Violoncello und Klavier über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» aus Mozarts Oper «Die Zauberflöte» Es-Dur WoO 46
Cellosonate Nr. 4 C-Dur, op. 102 Nr. 1

Sie hatten ihr gesamtes Programm bereits für 2020 geplant, doch die weltweite Pandemie machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. In jenem beispiellosen Sommer konnte eine erste Episode gerade noch gerettet werden, doch nun freuen sich Sol Gabetta und Alexander Melnikov darauf, ihren «Beethoven-Marathon» zu vollenden, und zwar mit zwei neuen Variationszyklen und den beiden verbliebenen Sonaten, die für ganz unterschiedliche Schaffensperioden des Komponisten charakteristisch sind: Die Cellosonate Nr. 2 orientiert sich noch am Klassizismus (um nicht zu sagen, am Barock), während die der Gräfin (und Vertrauten) Marie Erdödy gewidmete Cellosonate Nr. 4 schon den innovativen Impuls der Romantik spüren lässt, der in Heiligenstadt aufkam und sich in den ersten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts weiterentwickelte.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Gstaad Festival Amateur Orchestra - Concert

Gstaad Academy - Concert for All

Gstaad Festival Amateur Orchestra
Seoul Cheongchun Chor (Hyun Ho Lee, Einstudierung)
Hyun Ho Lee, Bariton
Kevin Griffiths, Leitung


Robert Schumann (1810-1856):
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Traditionelle koreanische und internationale Lieder für Chor
Traditionelle koreanische Lieder für Chor und Orchester
Georges Bizet (1838-1875):
Auszüge aus der «Carmen Suite» für Orchester 10'
«Votre toast, je peux vous le rendre», Arie des Toreador (Escamillo) aus der Oper «Carmen» für Bariton solo, Chor und Orchester

Für die 13. Ausgabe der Amateurorchesterwoche wird nicht nur Schumanns Vierte Sinfonie in Angriff genommen, sondern es werden auch neue Wege beschritten: Zum ersten Mal wird zusammen mit einem Chor musiziert und damit gleichzeitig ein internationaler Kulturaustausch gepflegt. Gemeinsam mit dem Seoul Cheongchun Chor studiert das Gstaad Festival Amateur Orchestra Auszüge aus Bizets Oper Carmen sowie traditionelle koreanische Melodien ein. Das Gstaad Festival Amateur Orchestra bietet die ideale Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland zu musizieren, Konzerte von Gstaad Menuhin Festival & Academy zu besuchen und gemeinsam das Saanenland zu erkunden und zu geniessen. Die Woche steht unter der bewährten Leitung von Kevin Griffiths mit seinem Team der professionellen Stimmführerinnen und Stimmführer.

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Debut Bruce Liu - 1. Preis Chopin Wettbewerb 2021

Kammermusikfest

Bruce Liu, Klavier
Gewinner Internationaler Chopin-Wettbewerb (Warschau)

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816
Frédéric Chopin (1810-1849): Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38, Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47
Maurice Ravel (1875-1937): «Miroirs», 5 Klavierstücke
Franz Liszt (1811-1886): «Réminiscences de Don Juan» nach Mozart S. 418

Er ist eine der grossen pianistischen Entdeckungen der vergangenen Jahre. Gerade erst hat er den Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau gewonnen, der nur alle fünf Jahre ausgetragen wird und als einer der wichtigsten Musikwettbewerbe überhaupt Weltkarrieren begründet. 2021 geht der erste Preis des Chopin-Wettbewerbs an den 25-jährigen chinesisch-kanadischen Pianisten Bruce Liu, der mit vollständigem Namen Bruce Xiaoyu Liu heisst und mit seiner Familie im Alter von sechs Jahren nach Montreal zog, um hier seine Ausbildung zu absolvieren. Sein Debüt in Gstaad gibt er mit einem Programm, in dem der Komponist im Mittelpunkt steht, mit dem er Jury und Publikum bereits in Warschau fesseln und letztlich neben der grossen Konkurrenz überzeugen konnte: Chopin. Die Deutsche Grammophon hat bereits die Wettbewerbsaufnahmen der packenden Chopin-Interpretationen veröffentlicht. Doch hat Liu auch Musik von Bach (auf französische Art), Liszt (mit lyrisch-virtuosen Tönen) und die zartsinnigen Miroirs von Maurice Ravel, Ausdruck der impressionistischen Periode des Komponisten, für sein Programm gewählt.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Barocke Festmusik:
Gábor Boldoczki & Iveta Apkalna

Kammermusikfest

Gábor Boldoczki, Trompete
Iveta Apkalna, Orgel

an der neuen Orgel der St. Nikolaus Kirche Rougemont

Johann Gottfried Müthel (1728-1788): Fantasia F-Dur für Orgel solo
Jean-Baptiste Loeillet (1680-1730): Sonate B-Dur für Trompete und Orgel
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Ricercar à 6 aus dem «Musikalischen Opfer» BWV 1079
Tomaso Albinoni (1671-1750): Sonate Es-Dur für Trompete und Orgel
Philip Glass (1937): «Music in Contrary Motion» für Orgel solo
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Suite D-Dur für Trompete und Orgel HWV 341

Als langjähriges Mitglied der grossen Familie von Gstaad Menuhin Festival & Academy wählte Gábor Boldoczki für dieses Jahr eine der schönsten Klangkombinationen, die sich für sein Instrument anbietet: das Zusammenspiel von Trompete und Orgel. Für dieses Barockkonzert an der Seite von Iveta Apkalna (der ersten Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie) erwählte er die neue Barockorgel der Kirche Saint-Nicolas Rougemont, die von der belgischen Orgelmanufaktur Thomas konstruiert und im Februar 2019 eingeweiht wurde.

CHF 80/60/40

Bitte beachten Sie, dass beide Musiker aufgrund ihrer Position auf der Empore für das Publikum nicht sichtbar sein werden.

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Konzert

Von Wien nach Rio de Janeiro:
Ksenja Sidorova & Avi Avital

Today’s Music

Ksenija Sidorova, Akkordeon
Avi Avital, Mandoline


Fritz Kreisler (1875-1962): Präludium und Allegro (im Stile von Gaetano Pugnani) (original für Violine und Klavier)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sonate Nr. 21 e-Moll KV 305 (original für Violine und Klavier)
Igor Strawinsky (1882-1971): Suite italienne (original für Violoncello und Klavier)
Manuel de Falla (1876-1946): Siete canciones populares españolas [Sieben spanische Volkslieder]
Heitor Villa-Lobos (1887-1959): Aria (Cantilena) aus den Bachianas brasileiras Nr. 5 (original für Sopran und Celloensemble)
Béla Bartók (1881-1945): Auszüge aus den 6 Rumänischen Volkstänzen Sz. 56 (original für Klavier)
Sergei Rachmaninow (1873-1943): Vocalise aus den 14 Liedern (oder Romanzen) für Stimme und Klavier op. 34
Nikolai Budashkin (1910-1988): Konzert a-Moll (bearb. für Mandoline und Akkordeon)

Nach seinem Debüt in Saanen, das er 2017 mit dem Menuhin School Orchestra absolvierte, und einem reinen Vivaldi-Konzert mit Nuria Rial im Jahr 2019, kehrt der israelische Starmandolinist Avi Avital erneut mit einem äusserst vielseitigen Programm zurück, das aus eigenen Bearbeitungen berühmter Werke besteht, die er unter Mitwirkung der lettischen Akkordeonvirtuosin Ksenija Sidorova (gefeierter Publikumsliebling bei der Last Night of the Proms 2021) präsentiert. Die facettenreiche musikalische Reise führt die Zuhörenden von den entlegensten Winkeln des unvergänglichen Russlands bis zu den Ufern des Amazonas mit seiner üppigen Vegetation.

CHF 80/60/40

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1 Konzert

Recital Sir András Schiff – Wiener Klassik

Kammermusikfest

Sir András Schiff, Klavier

Sir András Schiff wird das Programm am Konzertabend ansagen.

Im Laufe der Jahre sind seine Klavierabende zu einem absoluten Muss geworden. Sir András Schiff, der nicht nur ein brillanter Moderator ist, sondern auch innerhalb der Gstaad Piano Academy unterrichtet, schafft es, uns musikalische Meisterwerke, die wir auswendig zu kennen glauben, auf unerhört neue Weise darzubieten. Auf wen wird seine Wahl in diesem Sommer fallen? Mozart? Haydn? Beethoven? Schubert? Bei den Vertretern der Wiener Klassik hat er auf jeden Fall die Qual der Wahl. Freuen wir uns auf des Rätsels Lösung – am 3. August 2022!

CHF 160/135/95/40

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Konzert

Gstaad Conducting Academy - Concert I

L'Heure Bleue – Concert for All

Gstaad Festival Orchestra
dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 96 D-Dur «Das Wunder» Hob. I:96 (Auszüge)
Robert Schumann (1810-1856): Ouvertüre aus Ouvertüre, Scherzo und Finale Es-Dur op. 52
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Variationen über ein Rokokothema A-Dur für Violoncello und Orchester op. 33
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prag» (Auszüge)
Felix Mendelssohn (1809-1847): «Die Hebriden oder Die Fingalshöhle», Konzert-Ouvertüre op. 26

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Lesung

"Eine Pilgerfahrt mit Beethoven" - Beethoven 250:
Klaus Maria Brandauer & Sebastian Knauer

Musik & Literatur

Klaus Maria Brandauer, Lesung
Sebastian Knauer, Klavier


Richard Wagner (1813-1883): «Eine Pilgerfahrt zu Beethoven» – Lesung (in deutscher Sprache)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll «Quasi una fantasia» op. 27 Nr. 2 «Mondscheinsonate»

Vielleicht erinnern Sie sich noch an seine Lesung des Briefwechsels zwischen Mozart und Abbé Bullinger im Jahr 2006 an der Seite von Daniel Hope? Starschauspieler Klaus Maria Brandauer durchblättert für die diesjährige Festivalausgabe Briefe des Bonner Genies, auf die nach der Lesung die Aufführung der «Mondscheinsonate» von Sebastian Knauer folgt. Richard Wagner war im Winter 1840/41 Mitte zwanzig, als er seine fiktive Erzählung «Eine Pilgerfahrt zu Beethoven» für eine französische Musikzeitschrift verfasste. Mit viel Humor schildert der Komponist eine imaginäre Reise, die ihn zu dem Bonner Komponisten führt und entgegen aller Erwartungen in einem prophetischen Manifest für eine radikale Umgestaltung der Oper mündet.

CHF 125/105/65

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Konzert

Gstaad String Academy - Concert I

L’Heure Bleue – Concert for All

Abschlusskonzert Meisterkurse von Ana Chumachenco (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello)

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Eine Schubertiade bei den Schobers - Schubertiade II:
Sir András Schiff & Robert Holl

Kammermusikfest

Sir András Schiff, Klavier
Robert Holl, Bariton
Vokal- und Streichensemble


Franz Schubert (1797-1828):
«Gesang der Geister über den Wassern» für 8 Männerstimmen und Streicher D 714 (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
«Grenzen der Menschheit» für Bass und Klavier D 716 (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
«Im Gegenwärtigen Vergangenes» für 4 Männerstimmen und Klavier D 710 (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
«Der Jüngling und der Tod» für Tenor und Klavier D 545 (Text: Joseph von Spaun)
«Mondenschein» für 5 Männerstimmen und Klavier D 875 (Text: Franz von Schober)
«Der blinde Knabe» für Bass und Klavier D 833 (Text: Colley Cibber)
«Ständchen» für Mezzosopran, Männerstimmen und Klavier D 920 (Text: Franz Grillparzer)
«Die Nachtigall» für 4 Männerstimmen und Klavier D 724 (Text: Johann Karl Unger)
«Gondelfahrer» für 4 Männerstimmen und Klavier D 809 (Text: Johann Mayrhofer)
«Der Jüngling auf dem Hügel» für Bass und Klavier D 702 (Text: Heinrich Hüttenbrenner)
«Totengräbers Heimwehe» für Bass und Klavier D 842 (Text: Jacob Nikolaus Craigher de Jachelutta)
«Nachthelle» für Tenor, Männerstimmen und Klavier D 892 (Text: Johann Gabriel Seidl)
«Zur guten Nacht» für Bariton, Männerstimmen und Klavier D 903 (Text: Johann Friedrich Rochlitz)
«Gesang der Geister über den Wassern» für 8 Männerstimmen und Streicher D 714 (Text: Johann Wolfgang von Goethe)

Dieser Abend, der an die Gstaad Piano Academy anknüpft, welche in diesem Jahr unter der Leitung von Sir András Schiff und Robert Holl (Bariton) der Interpretation von Liedern und Chormusik von Franz Schubert gewidmet ist, wurde als «Schubertiade» angelegt, d. h. als zwanglose Zusammenkunft von Freunden, bei der man vergisst, wer Lehrer ist und wer Schüler. Solche Abende fanden in grossen privaten Wiener Salons wie dem Franz von Schobers statt, der nicht nur des Komponisten Freund, sondern auch ein Dichter war und einige der schönsten Liedtexte verfasste, die Schubert vertonte.

CHF 125/105/65/40

Eine Schubertiade bei den Schobers - Schubertiade II: Sir András Schiff & Robert Holl bewerten:

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles IV - Anna Schultsz

Kammermusikfest

Anna Schultsz, Violine
Förderprogramm Julia Fischer
Chiara Opalio, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Violinsonate Nr. 32 B-Dur KV 454
Camille Saint-Saëns (1835-1921): Violinsonate Nr. 1 d-Moll op. 75
Maurice Ravel (1875-1937): «Tzigane», Konzertrhapsodie für Violine und Klavier

Sie verkörpert auf geradezu ideale Weise die «Grossfamilie» von Gstaad Menuhin Festival & Academy. Die in Basel geborene Geigerin Anna Schultsz stellt ihr Talent seit 2019 als Konzertmeisterin in den Dienst des Gstaad Festival Youth Orchestra. Zu dieser Matinée wurde sie im Rahmen des von ihrer Münchener Lehrerin Julia Fischer initiierten Mentoring-Programms eingeladen. Ein verheissungsvolles Konzert, das uns auf eine Reise durch fast drei Jahrhunderte führen wird – von der Klassik Mozarts über die Romantik Saint-Saëns' bis zur Moderne Ravels mit dessen «Tzigane».

CHF 30

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Konzert

Gstaad String Academy - Concert II

L'Heure Bleue – Concert for All

Abschlusskonzert Meisterkurse von Ana Chumachenco (Violine), Ettore Causa (Viola) und Ivan Monighetti (Violoncello)

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Wien 1791 - Gstaad Festival Orchestra I

Orchesterkonzert

Anastasia Kobekina, Violoncello
Gewinnerin Public Voting Jeunes Etoiles 2021
Gstaad Festival Chamber Orchestra
Dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Joseph Haydn (1732-1809): Ouvertüre aus der Oper «L'isola disabitata» Hob. XXVIII:9
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 96 D-Dur «Das Wunder» Hob. I:96
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Variationen über ein Rokokothema A-Dur für Violoncello und Orchester op. 33
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 «Prag»

L'Adieu à Vienne

Dezember 1790. Mit fast siebzig Jahren stürzt sich Joseph Haydn in das verrückteste Abenteuer seines Lebens: zwanzig Konzerte in London und ebenso viele Uraufführungen – eine «Wette», die den Grundstein für das grösste Sinfonien-Feuerwerk seines Lebens legen wird, beginnend mit der Sinfonie «Das Wunder». Seine Abreise aus Wien wird sehr bedauert, vor allem von Mozart, der befürchtet, seinen «Papa Haydn» nie mehr wiederzusehen. Die Trennung ist umso schmerzlicher, als das Publikum ihn immer mehr meidet, was ihn dazu bringt, einer Einladung nach Prag zu folgen, wo sein Don Giovanni und seine Nozze di Figaro begeistert bejubelt werden – so viel Wohlwollen war dem Komponisten glatt eine Sinfonie wert!

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Alpkonzert - "… sollst stets die Stadt meiner Träume"

Musikextra

Ensemble des Gstaad Festival Orchestra

Ob im Festival-Zelt Gstaad oder unter freiem Himmel, die Mitglieder des Gstaad Festival Orchestra sind überall in ihrem Element! Ein Hochgenuss, wie sie in der idyllischen Umgebung der Alp Züneweid auf den Höhen von Lauenen die «Traumschönheiten» Wiens besingen. Welch ein reizvoller Kontrast!

Inkl. Bus, Konzert, Lunch (Catering Hotel Bernerhof) CHF 140
Bustransfer 10.00 Uhr ab Parkplatz Geltenhorn (Lauenen) und zurück ca. 15.00 Uhr
Fussmarsch Bergweg 15 Min.

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Konzert

Gstaad String Academy - Concert III:
Kammermusikkonzert

Kammermusikfest

Ana Chumachenco, Violine
Ettore Causa, Viola
Ivan Monighetti, Violoncello
Studierende der Gstaad String Academy
Studierende spielen gemeinsam mit den Professor*innen Kammermusikwerke in verschiedenen Besetzungen.


Programm wird kurzfristig bekanntgegeben.

CHF 80/60/40

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Konzert

Wiener "Sturm und Drang":
Maurice Steger, Christoph Croisé & Il Pomo d'Oro

Orchesterkonzert

Maurice Steger, Blockflöte
Christoph Croisé, Violoncello
Il Pomo d'Oro (Orchester für alte Musik)


Georg Christoph Wagenseil (1715-1777): Sinfonie g-Moll WV 418
Anton Heberle (ca. 1780-ca. 1806-1816): Concertino Es-Dur für Blockflöte und Orchester
Joseph Haydn (1732-1809): Cellokonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): «Eine kleine Nachtmusik», Streicherserenade Nr. 13 G-Dur KV 525

In den 1770er Jahren werden die deutschen Lande von einer Strömung – dem Sturm und Drang – erfasst, die bald danach auf einen beträchtlichen Teil Europas übergreift. Die erst später aufgekommene Bezeichnung geht auf ein 1776 verfasstes Stück des Dichters Friedrich Maximilian Klinger zurück. Das berühmteste Werk dieser Periode ist Goethes Werther. Die als Vorläufer der Romantik betrachtete Strömung unterscheidet sich von der Empfindsamkeit, in deren Fussstapfen sie tritt, durch den Willen, den Gefühlsüberschwang zu kanalisieren, d. h. in eine strengere Form einzubinden. Das Programm des Ensembles Il Pomo d’Oro, in dessen Zentrum die wichtigsten Wiener Vertreter dieser Strömung – Haydn und Mozart – stehen, führt uns von den Anfängen (mit Wagenseil) bis zur Vollendung (mit einem selten gehörten Werk von Heberle) dieser bedeutenden künstlerischen Bewegung.

CHF 125/105/65/40

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1 Klavierkonzert

Recital Grigory Sokolov

Kammermusikfest

Grigory Sokolov, Klavier

Die Musikzeitschrift International Piano hat ihn als «letzten der Titanen» bezeichnet. Und tatsächlich hat Grigory Sokolovs Art zu spielen, seine Art, am Klavier zu sein, etwas Titanisches. Wie die Auftritte eines Richter oder eines Gould vor ihm, sind auch seine Konzerte Ereignisse, und seine Live-Aufnahmen (heute von der Deutschen Grammophon herausgegeben) werden mit der gleichen Spannung erwartet, wie man die nächste Folge einer Kultserie erwartet. Meilenweit entfernt von all den fabrizierten Erfolgen, die die Hochglanzcover der Zeitschriften bevölkern, ist das Erfolgsrezept des Russen ganz einfach: Musik, nichts als Musik!

CHF 160/135/95/40

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Klavierkonzert

Wiener Rhapsodie - Beethoven 250:
Dejan Lazić

Kammermusikfest

Dejan Lazić, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Fantasie Nr. 3 d-Moll KV 397, Klaviersonate Nr. 13 B-Dur KV 333
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll «Quasi una fantasia» op. 27 Nr. 22, «Mondscheinsonate»
Franz Schubert (1797-1828): «Der Hirt auf dem Felsen» D 965 (arr. für Klavier solo von Dejan Lazić)
Johannes Brahms (1833-1897): Rhapsodie h-Moll op. 79 Nr. 1
Dejan Lazić (1977): Rhapsodie im istrischen Stil op. 18b

Der kroatische Pianist mit österreichischer Staatsbürgerschaft ist dem Festival schon seit vielen Jahren durch unvergessliche Konzerte treu verbunden. In diesem Wiener Jahr nimmt Dejan Lazić uns mit auf eine bunte Reise durch das ehemalige Habsburgerreich, auf der neben «Evergreens» wie Beethovens «Mondscheinsonate» auch seltenere Stücke erklingen, etwa seine Bearbeitung von Der Hirt auf dem Felsen oder seine eigene Komposition, Rhapsodie im istrischen Stil, mit der er das Publikum einlädt, den musikalischen Reichtum der heute zwischen Kroatien (zum grössten Teil) und Slowenien aufgeteilten Adria-Halbinsel und ihrer bewegten Geschichte zu entdecken.

CHF 80/60/40

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Konzert

Fidelio - Beethoven 250:
Kampe, Kaufmann & van Zweden - Gstaad Festival Orchestra II

Konzertante Oper

Anja Kampe, Sopran (Leonore)
Jonas Kaufmann, Tenor (Florestan)
Matthias Winckhler, Bassbariton (Don Fernando)
Falk Struckmann, Bariton (Don Pizarro)
Andreas Bauer Kanabas, Bass (Rocco)
Christina Landshamer, Sopran (Marzelline)
Patrick Grahl, Tenor (Jaquino)
Peter Simonischeck, Sprecher (Deutsch)
Philharmonic Choir Brünn/Brno
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827): «Fidelio»
Oper in 2 Akten – konzertante Aufführung
Deutsche Texte aus «Roccos Erzählung» von Walter Jens, bearbeitet und ergänzt durch Brigitte Karner

Beethoven hat nur eine Oper geschrieben ... aber was für eine! Sie ist Ausdruck seines dramatischen Genies, das er bekenntnishaft in den Dienst seiner tiefsten Überzeugungen stellt, durchweht vom Geist der Aufklärung und der Französischen Revolution, vom Geist der Freiheit und Brüderlichkeit. In Fidelio, das von Jean-Nicolas Bouillys Theaterstück Léonore ou l’amour conjugal inspiriert ist, sehen (und hören) wir eine Frau (Leonore), die nichts unversucht lässt, um ihren Gatten (Florestan) aus dem Gefängnis zu befreien und sich sogar (unter dem Namen Fidelio) als Mann ausgibt, um in seine Nähe zu gelangen. Das in einer konzertanten Aufführung dargebotene Meisterwerk beschert uns ein Wiedersehen mit dem Startenor Jonas Kaufmann und dem Dirigenten Jaap van Zweden am Pult des Gstaad Festival Orchestra.

mit englischen und französischen Untertiteln
180' (inkl. Pause)

CHF 220/160/135/95/65

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Konzert

"Mein Wien" - Daniel Behle & Christian Koch

Kammermusikfest

Daniel Behle, Tenor
Christian Koch, Klavier


Robert Stolz (1880-1975):
«Wien wird schön erst bei Nacht» (Text: Wilhelm Sterk)
«Ob blond ob braun» (Text: Ernst Marischka)
«Auch du wirst mich einmal betrügen» aus der Operette «Zwei Herzen im Dreivierteltakt» (Text: W. Reisch / A. L. Robinson)
«Im Prater blühn wieder die Bäume» (Text: Kurt Robitschek)
Johann Strauss II (1825-1899):
«Tritsch-Tratsch Polka» für Klavier solo
Daniel Behle (1974):
«Ich bin stolz auf meinen Steinway» (Text: Daniel Behle)
«FC St. Pauli» (Text: Daniel Behle)
«Auf der Reeperbahn» (Text: Ralph Arthur Roberts)
Johann Strauss II (1825-1899):
«Wiener Blut» für Klavier solo
Franz Lehár (1870-1948):
«Immer nur lächeln» aus der Operette «Das Land des Lächelns»
«Wie eine Rosenknospe» aus der Operette «Die lustige Witwe»
Johann Strauss II (1825-1899):
«Unter Donner und Blitz» für Klavier solo
Franz Lehár (1870-1948):
«Du bist meine Sonne» aus der Operette «Giuditta»
Johann Strauss II (1825-1899):
«Als flotter Geist» aus der Operette «Der Zigeunerbaron»

Wien wäre nicht Wien ohne seine ikonischen Walzer und Polkas, und ebenso wenig ohne seine köstlich kitschigen Operetten mit ihrem unnachahmlichen Stil. Der Hamburger Tenor und Wahl-Basler Daniel Behle, der 2004 den internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb gewann (benannt nach einem der Könige der österreichischen Operette), verehrt uns einen Strauss wunderbarer Melodien, angereichert mit einigen Eigenkompositionen (deren Titel von einer gewissen Selbstironie zeugen) sowie «Hits» von Johann Strauss (Sohn). Begleitet wird er von dem Pianisten Christian Koch. Als kleinen Vorgeschmack empfehlen wir Ihnen den Beethoven-Liederabend mit Jan Schultsz vom 14. August 2020 aus der Kirche Saanen, den Sie sich im Video auf unserer Plattform Gstaad Digital Festival ansehen können!

CHF 125/105/65

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles V:
Yesong Sophie Lee

Kammermusikfest

Yesong Sophie Lee, Violine
Junior 1. Preis Menuhin Wettbewerb 2016 (London)
N. N., Klavier


Eugène Ysaÿe (1858-1931): Sonate für Violine solo Nr. 3 d-Moll «George Enescu»
Jean Sibelius (1865-1957):
Humoresque Nr. 2 D-Dur für Violine und Klavier op. 87 Nr. 2
Humoresque Nr. 4 g-Moll für Violine und Klavier op. 89 Nr. 2
Danses champêtres Nr. 1, 3 & 5 für Violine und Klavier op. 106
Albert Markov (1933): Koreanische Rhapsodie für Violine und Klavier
Francis Poulenc (1899-1963): Violinsonate 20'
Maurice Ravel (1875-1937): «Tzigane», Konzertrhapsodie für Violine und Klavier

Gerade erst volljährig geworden und schon fast zehn Jahre als Solistin unterwegs! Yesong Sophie Lee lässt keine Sekunde ihrer Jugend ungenutzt, die sie unter anderem mit ihren Lehrmeistern Simon James und Hiro David in Seattle verbringt. Zu ihren musikalischen Ratgebern gehören Persönlichkeiten der Musikwelt wie Augustin Hadelich, Paul Kantor oder Brian Lewis. Stellen Sie sich bei ihrem heutigen Konzert in der Kapelle Gstaad nur einmal vor, wie sie im Alter von nur 8 Jahren einen Auftritt mit dem Seattle Symphony absolvierte! Ihr Programm zeugt von einer für ihr Alter aussergewöhnlichen Reife, mit selten dargebotenen Werken wie den Humoresques und Danses champêtres von Sibelius oder auch Albert Markovs Koreanischer Rhapsodie, mit der sie auf ihre koreanische Herkunft anspielt.

CHF 30

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Konzert

Breakin' Mozart - Klassik meets Breakdance:
Christoph Hagel & DDC

Today's Music

DDC Dancefloor Destruction Crew, Tanz & Choreografie
christoph Hagel, Regie & Klavier


Ausschnitte aus Werken Mozarts, dazu live-Breakdance

Gute Musik kennt keine Grenzen, so können auch Mozart und die Urban Culture eine höchst klangvolle Liaison eingehen. Ein glänzendes Beispiel hierfür ist die Produktion «Breakin’ Mozart» des deutschen Dirigenten und Regisseurs Christoph Hagel. Hagel, der sich auf grosse Crossover-Shows wie «Flying Bach» mit über 300 000 Besuchenden in 27 Ländern spezialisiert hat, führt hier vom Klavier aus Sänger und Breakdancer der DDC Dance Floor Destruction Crew (wörtlich «Tanzflächenverwüstungsteam») zusammen, die 1999 in Schweinfurt im Zuge kultureller Auseinandersetzungen gegründet wurde und jüngst dank Mozart ihren internationalen Durchbruch erzielte.

CHF 80/40

Bitte beachten Sie, dass mit Ausnahme des von Christoph Hagel live auf der Bühne gespielten Klavierparts die während dieser Aufführung präsentierten Werke Mozarts von Aufnahmen stammen, die über Lautsprecher wiedergegeben werden.

120' (inkl. Pause)

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Konzert

Gstaad Festival Youth Orchestra - Concert

Gstaad Academy - Concert for All

Gstaad Festival Youth Orchestra
Matthias Kuhn, Leitung


Franz Schubert (1797-1828): Ouvertüre C-Dur D 644 «Rosamunde»
Gustav Mahler (1860-1911): 1. Satz aus der Sinfonie Nr. 2 c-Moll «Auferstehung»
Arnold Schönberg (1874-1951): aus den 5 Orchesterstücke op. 16 (2. Fassung – 1949): Nr. 3: Sommermorgen an einem See (Farben)
Gustav Mahler (1860-1911): 3. Satz aus der Sinfonie Nr. 2 c-Moll «Auferstehung»

«Gustav Mahler war ein Heiliger», sagte Schönberg anlässlich der Trauerfeier. «Ich verstehe seine Musik nicht, aber er ist jung; vielleicht hat er recht» meinte Mahler seinerseits über den jungen Kollegen. In unserem Konzert zeigen wir, dass beide fast zeitgleich dasselbe geatmet haben: Wiener Luft! Mit einem anderen Exponenten der Musikstadt par excellence eröffnen wir das Konzert: Franz Schubert. (Matthias Kuhn)

Das Gstaad Festival Youth Orchestra sticht aus den Jugendorchestern heraus. Alljährlich trifft sich ein frisch zusammengestelltes, gross besetztes Sinfonieorchester mit Jugendlichen aus der ganzen Schweiz im Saanenland. Gemeinsam erarbeiten wir in nur einer Woche in intensiver und fruchtbarer, ernsthafter und heiterer Atmosphäre wundervolle sinfonische Musik. Alle legen ihr Bestes in die Waagschale. Im Tutti erreichen wir beim Konzert das eindrückliche Resultat: ein Orchester aus unzähligen Zutaten – das Ganze ist bedeutend mehr geworden als die Summe der Einzelteile!

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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1 Konzert

Pastorale Idylle - Beethoven 250:
Gstaad Conducting Academy - Concert II

L’Heure Bleue – Concert for All

Helena Winkelmann, Violine
Lorelei Dowling, Kontraforte
Sinfonie Orchester Biel Solothurn
Dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Violinromanze Nr. 1 G-Dur op. 40, Violinromanze Nr. 2 F-Dur op. 50
Georg Friedrich Haas (1953):
«Was mir Beethoven erzählt», Konzertante symphonische Dichtung für Violine, Kontraforte und Orchester
(Erstaufführung – Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2020, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung – Koproduktion mit dem Beethovenfest Bonn, dem Konzerthaus Berlin und dem Kammerorchester Basel)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 «Pastorale»

Beethoven ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Konzerts. Wir erleben ihn als Komponisten, der bekanntlich mit seiner Musik die Schönheiten des Landlebens einzufangen wusste, aber auch in seiner weniger bekannten Rolle als Schöpfer der Violinromanzen. Diese zwei sehr unterschiedlichen Kleinodien – die erste ist dramatisch, die zweite eher lyrisch und kantabel – sind Anfang der 1800er Jahre ein erster Schritt auf dem Weg zu seinem berückend schönen Violinkonzert. Anschliessend werfen die Teilnehmenden der Gstaad Conducting Academy und das Sinfonie Orchester Biel Solothurn mit einem Auftragswerk des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas einen völlig neuen Blick auf den genialen Bonner Meister. Dies geschieht durch die Erstaufführung einer konzertanten symphonischen Dichtung für Violine und Kontraforte (ein von Benedikt Eppelsheim und Guntram Wolf neu konzipiertes Kontrafagott) und Orchester, die den humorvollen Titel «Was mir Beethoven erzählt» trägt.

Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

100' (inklusive Pause)

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Konzert

Menuhin & Fritz Kreisler:
Renaud Capuçon & The Menuhin Academy Soloists

Orchesterkonzert

Renaud Capuçon, Violine
IMMA – Menuhin Academy Soloists


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Divertimento Nr. 1 D-Dur KV 136
Fritz Kreisler (1875-1962):
«Liebesleid»
«Liebesfreud»
«Schön Rosmarin»
«La Gitana»
«Poupée valsante»
Franz Schubert (1797-1827):
Streichquartett Nr. 14 d-Moll «Der Tod und das Mädchen» D 810 (Streicherfassung)

Trotz eines Altersunterschieds von nahezu zwei Generationen bestehen zwischen Fritz Kreisler und Yehudi Menuhin zahlreiche Verbindungen. Für den jungen Menuhin ist Kreisler ein Idol – ebenso wie Jascha Heifetz und Mischa Elman. Er scheut sich nicht, ihn mit Beethoven, seinem Lieblingskomponisten, zu vergleichen und gesteht, dass ihm seine «subtile Emphase» mehr liegt als das «glanzvolle, aber weniger tiefgründige» Spiel von Heifetz. Kreisler stellt seinerseits fest, dass der junge Menuhin bereits mit zwölf Jahren einen Großteil der ihm von der Natur verliehenen Gaben zur Entfaltung gebracht hat und vor allem das anspruchsvollste Ziel eines jeden Künstlers erreicht hat, nämlich unabhängig vom Repertoire sich immer selbst treu zu bleiben. Als Chef der Menuhin Academy Soloists (deren Leitung er 2019 übernommen hat) knüpft Renaud Capuçon an diese geistige Verwandtschaft an, indem er die Werte, die dem Mythos dieser beiden Titanen des Violinspiels zugrunde liegen, in den Mittelpunkt seiner Lehrtätigkeit stellt.

CHF 125/105/65/40

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Konzert

Wiener-Walzer-Seligkeit:
Philharmonix - The Vienna Berlin Music Club

Today’s Music

Philharmonix – The Vienna Berlin Music Club
Daniel Ottensamer, Klarinette
Noah Bendix-Balgley, Violine
Sebastian Gürtler, Violine
Thilo Fechner, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Ödön Rácz, Kontrabass
Christoph Traxler, Klavier


Johann Strauss II (1825-1899) / arr. Sebastian Gürtler (1969): Ouvertüre aus der Operette «Die Fledermaus»
Fritz Kreisler (1875-1962) / arr. Stephan Koncz (1984): «Tambourin chinois»
Sebastian Gürtler (1969): «Der Herrgott und die Geige»
Johann Strauss II (1825-1899) / arr. Anton Webern (1883-1945): «Schatzwalzer» aus der Operette «Der Zigeunerbaron»
Johann Strauss II (1825-1899) / arr. Stephan Koncz (1984): Czardas aus der Operette «Die Fledermaus»
Johannes Brahms (1833-1897) / arr. Stephan Koncz (1984): Ungarischer Tanz Nr. 5
Sebastian Gürtler (1969): «Tristans Tango»
Stephan Koncz (1984): «Swing on Beethoven»
Sebastian Gürtler (1969): «Babarababa»
Stephan Koncz (1984): Tänze aus Transsylvanien
Queen / arr. Stephan Koncz (1984): «Don't Stop Me Now»

Im 19. Jahrhundert eroberte der Wiener Walzer die Salons und Ballsäle Europas, und sein unbestrittener König war Johann Strauss. Hunderte dieser so eleganten wie schwungvollen Tänze stammen aus seiner Feder. Etwa 50 Jahre später nahmen sich drei Komponisten einiger dieser Walzer an, von denen man das wohl am allerwenigsten erwarten durfte: Arnold Schönberg und seine Schüler Alban Berg und Anton Webern. Wie kam es dazu, dass die Trias der Moderne Werke ihres musikalischen Antipoden Johann Strauss bearbeitete? Weil er die ständigen Eklats in seinen Konzerten und die vernichtenden Kritiken nicht länger ertragen wollte, gründete Schönberg 1918 den «Verein für musikalische Privataufführungen». Nur handverlesene Mitglieder hatten Zutritt zu den Vereinskonzerten, das Programm wurde nicht vorab bekanntgegeben, Beifalls- oder Missfallensbekundungen während der Aufführungen waren untersagt, jegliche Berichterstattung strengstens verboten. Dass dieses restriktive Geschäftsmodell dem Verein nur Verluste bescherte, verwundert nicht. Also nahm Schönberg noch eine zweite, öffentliche Konzertreihe ins Programm, in der bekannte Klassiker gespielt wurden. So wurde am 27. Mai 1921 ein «Walzer-Abend» gegeben: berühmte Melodien von Johann Strauss, für kleine Besetzung bearbeitet und eigenhändig aufgeführt von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern. 80 Jahre später wurde das Konzert neu aufgelegt. «The Philharmonix» – sieben Musiker, vier davon aus Reihen der Wiener Philharmoniker – spielten die herrlichen Strauss-Walzer in einem Wiener Kaffeehaus.

CHF 125/105/65

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Klavierkonzert

Recital Pallavi Mahidhara - Olivier Berggruen Piano Award 2022

Kammermusikfest

Pallavi Mahidhara, Klavier
Preisträgerin 1. Olivier Berggruen Prize


Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Johannes Brahms (1833-1897):
Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll (für Violine solo) für die linke Hand allein bearbeitet
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klaviersonate Nr. 12 F-Dur KV 332
Alban Berg (1885-1935): 12 Variationen über ein eigenes Thema
Johannes Brahms (1833-1897): 2 Rhapsodien op. 79

Sie ist eines der herausragendsten Talente der neuen Generation. Das Publikum der Westschweiz lernte sie bereits 2014 kennen, als sie beim Concours de Genève brillierte und dafür mit einem Zweiten Preis gekürt wurde. Dann, in der Saison 2019/2020, bekam die indisch-amerikanische Pianistin, Schülerin von Dimitri Bashkirov an der Escuola Superior de Música Reina Sofia in Madrid und von Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, die Gelegenheit, am Nachwuchsförderprogramm «Building Bridges» von Sir András Schiff teilzunehmen, und lernte so das Saanenland kennen. Als Preisträgerin des 1. Olivier Berggruen Prize kehrt Pallavi Mahidhara nunmehr zurück – mit einem Recital, das zu einem der Höhepunkte der diesjährigen Festival-Ausgabe zu werden verspricht: drei Jahrhunderte musikalischen Schaffens an einem einzigen Abend!

CHF 80/60/40

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Konzert

Inspiration Mozart - Beethoven 250:
Menuhin Festival Piano Quartet

Kammermusikfest

Menuhin Festival Piano Quartet
Nora Chastain, Violine
Truls Svane, Violoncello
Silvia Simonescu, Viola
Friedemann Rieger, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierquartett Es-Dur KV 493
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierquartett Es-Dur op. 16bis
Robert Schumann (1810-1856): Klavierquartett Es-Dur op. 47

Mozart ist der erste Komponist, der die Ausdrucksmöglichkeiten der Kombination Klavier/Streichtrio voll ausschöpft. Auch wenn er wenige Nachahmer findet – die Romantiker (mit bemerkenswerten Ausnahmen wie Schumann) bevorzugen die klangvollere (und vielleicht auch ausgewogenere) Paarung von Streichquartett und Klavier – schafft er in den Jahren 1785 und 1786 in Wien zwei Meisterwerke, mit denen er die Messlatte sehr hoch legt.

CHF 80/60/40

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Konzert

Gstaad Conducting Academy - Concert III - Gstaad Festival Orchestra III

L’Heure Bleue - Concert for All

N. N., Klavier
Gstaad Festival Orchestra
Dirigierende der Gstaad Conducting Academy


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 «Emperor»
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 «Fatum»

Anschliessend:
AWARD CEREMONY
Moderation: Antonin Scherrer
Impressionen aus der Gstaad Conducting Academy 2022
Zertifikatsübergabe an die TeilnehmerInnen und feierliche Übergabe des Neeme Järvi Prize 2022

Dies ist der Gipfelpunkt von drei Wochen intensiver Arbeit unter der erfahrenen Leitung von Jaap van Zweden und Johannes Schlaefli, denen mit dem Gstaad Festival Orchestra ein erstklassiger Klangkörper zur Verfügung steht. Es ist ein besonderer Augenblick für jeden der Teilnehmer*innen, zumal als Belohnung der Neeme Järvi Prize winkt, der künftig Auftritte am Pult der besten Schweizer Orchester und seit letztem Jahr auch auch Orchestern aus dem Ausland verheisst. Es wird sicher ein heisser Wettstreit entbrennen, um die Jury davon zu überzeugen, dass die vielen Stunden Dirigierunterricht reiche Früchte getragen haben.

Ende ca. 20.00 Uhr
Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Matinée des Jeunes Etoiles VI - Chengzi Li

Kammermusikfest

Chengzi Li, Klavier
Juilliard School New York


Frédéric Chopin (1810-1849): Rondo à la mazur F-Dur op. 5
Alexander Skrjabin (1871-1915): Fantasie h-Moll op. 28
Jianzhong Wang (1933-2016): «Colorful Clouds Chasing the Moon», Fantasie
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 «Hammerklavier»

«Ein Menschenleben ist leider viel zu kurz, um Beethovens Opus 106 zu verarbeiten», erklärte einmal Ferruccio Busoni. Es braucht also die ganze Unbekümmertheit und den Elan der Jugend, um sich an ein Werk zu wagen, das, wie der Komponist selbst zugibt, die technischen Grenzen des Instruments voll ausreizt. Chengzi Li gesteht, von der «Hammerklaviersonate» geradezu «beseelt» zu sein. Bei ihrem Debüt in Gstaad bringt sie dieses Werk gemeinsam mit weiteren Meisterwerken für Klavier von Chopin und Skrjabin zum Vortrag, ebenso wie eine Fantasie vom chinesischen Komponisten Jianzhong Wang, in der «bunt gefärbte Wolken den Mond jagen».

CHF 30

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Konzert

Sinfonische Raritäten - Beethoven 250:
Lozakovich, Moreau, Babayan, Royal Philharmonic & Petrenko

Sinfoniekonzert

Daniel Lozakovich, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
Sergei Babayan, Klavier
Zürcher Sing-Akademie, Chor
Royal Philharmonic Orchestra (London)
Vasily Petrenko, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Tripelkonzert C-Dur für Klavier, Violine und Violoncello op. 56
Chorfantasie c-Moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Es ist zweifellos das am seltensten gespielte Konzert Beethovens und dennoch eines der reizvollsten. Das Tripelkonzert bietet Möglichkeiten für den Dialog zwischen Solisten und Orchester, wie man sie sonst nur in Meisterwerken der Kammermusik findet, zumal wenn die Beteiligten – wie hier – nicht nur selbst brillieren, sondern es auch verstehen, ihre Partner in Szene zu setzen. Auf dem Programm steht neben der 5. Sinfonie eine weitere Rarität des Bonner Genies, seine Chorfantasie. Dieses Stück bestreitet der grossartige Pianist Sergei Babayan ohne seine Tripelpartner Daniel Lozakovich und Edgar Moreau, aber wiederum mit Vasily Petrenko und dem Royal Philharmonic Orchestra London. Mit von der Partie ist die Zürcher Sing-Akademie, die zu den besten Schweizer Chören zählt.

120' (inkl. Pause)

CHF 160/135/95/65

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Konzert

Fatum | Schicksal - Beethoven 250:
Jan Lisiecki & Jaap van Zweden - Gstaad Festival Orchestra IV

Sinfoniekonzert

Jan Lisiecki, Klavier
Gstaad Festival Orchestra
Jaap van Zweden, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 «Emperor»
Peter Tschaikowsky (1840-1893): Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 «Fatum»

Es ist die Krönung einer dreiwöchigen Residenz: Neben dem Dienst im Rahmen der Gstaad Conducting Academy präsentiert sich das Gstaad Festival Orchestra auch mit eigenen Produktionen, hier unter der künstlerischen Leitung von Jaap van Zweden und mit zwei absoluten Meisterwerken der Romantik. So steht unter anderem das Klavierkonzert mit dem vielleicht schönsten jemals komponierten langsamen Satz auf dem Programm: Im englischsprachigen Raum vor allem unter dem Titel «Emperor» bekannt, wurde das Konzert nach seiner Entstehung unter Aufführenden wie Musikliebhabenden gleichermassen schnell beliebt. Gespielt wird es hier von dem polnisch-kanadischen Ausnahmekünstler Jan Lisiecki, der für die Deutsche Grammophon trotz seines jungen Alters bereits seit 2011 Aufnahmen einspielt, zuletzt sämtliche Nocturnes von Chopin. Im vergangenen Jahr hat Lisiecki während des Festivals kurzfristig Hélène Grimaud als Solist im 20. Klavierkonzert von Mozart ersetzt. Das zweite Meisterwerk des Abends ist Tschaikowskys Vierte. Man spürt in dem Werk den Einfluss seiner neuen Muse und Brieffreundin Nadeschda von Meck, der er versprochen hat, «seine tiefsten Empfindungen» in Musik umzusetzen. Es sind zwiespältige Gefühle im Spannungsfeld zwischen der Freude, unter Menschen zu sein, die sich zu amüsieren verstehen, und dem unerbittlichen Fatum, das ständig wiederkehrt und uns daran erinnert, dass «wir den anderen gleichgültig sind».

120' (inkl. Pause)

CHF 160/135/95/65

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Konzert

Sonett für Wien - Brigitte Geller & Manuel Lange

Kammermusikfest

Brigitte Geller, Sopran (Kammersängerin)
Manuel Lange, Klavier


«Du Stadt, darin der Klang vergang'ner Zeiten noch klingt…»
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957):
«Sonett für Wien – In Memoriam» op. 41 (Text: Hans Kaltneker)
Alexander von Zemlinsky (1871-1942):
Walzergesänge op. 6 8' (Text: Ferdinand Gregorovius)
«Hinträumend» (Nr. 5) aus den Ländlichen Tänze für Klavier op. 1
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957):
3 Lieder op. 22 (Text: Eleonore van der Straten, Karl Kobald)
Viktor Ullmann (1898-1944):
5 Liebeslieder nach Ricarda Huch op. 26
Erich Zeisl (1905-1959):
7 Lieder nach verschiedenen Dichtern:
«Der Schäfer» (Text: Johann Wolfgang von Goethe)
«Vor dem Fenster» (Text: Arno Holz)
«Der Unvorsichtige» (Text: Wilhelm Busch)
«Liebeslied» (Text: Lily Rona)
«Der Fiedler» (Text: Richard von Schaukal)
«Vergiss mein nicht» (Text: Richard von Schaukal)
«Die fünf Hühnerchen» (Text: Viktor Blüthgen)
Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
«Ländler-Tempo» (einfach gemütlich) (Nr. 9) aus den Ländlichen Tänzen für Klavier op. 1
2 Brettl-Lieder:
«In der Sonnengasse» (Text: Arno Holz)
«Herr Bombardil» (Text: Rudolf Alexander Schröder)
«Heiter» (Walzer-Tempo) (Nr. 8) aus den Ländlichen Tänzen für Klavier op. 1
Arnold Schönberg (1874-1951):
3 Brettl-Lieder:
«Gigerlette» (Text: Otto Julius Bierbaum)
«Einfältiges Lied» (Text: Hugo Salus)
«Langsamer Walzer» aus dem «Spiegel von Arkadien» (Text: Emanuel Schikaneder)

Der Walzer schwebt durch viele der im Programm zu hörenden Lieder von jüdischen Komponisten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert das musikalische Leben in Wien prägten. Die Verbindungen zwischen den Komponisten des Programms sind vielfältig: Schönberg und Korngold studierten beide bei Zemlinsky, Ullmann wurde von ihm in seinem Talent gefördert. Schönbergs erste Frau war Zemlinskys Schwester Mathilde, Erich Zeisls Tochter Barbara wiederum heiratete in den USA Schönbergs Sohn Ronald. Das Spannungsfeld zwischen der Verbundenheit zur klassisch-romantischen Liedtradition einerseits und dem Suchen nach neuen Wegen und Ausdrucksformen andererseits macht den ganz eigenen Reiz dieses Programms aus. Der skurrile Humor und die unbedingte Liebe zum Leben und zum kommt in diesen vom Jugendstil geprägten Werken zum Ausdruck.

CHF 80/60/40

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Konzert

Jeremy Menuhin & Friends

Kammermusikfest

Jeremy Menuhin, Klavier & Komposition
Mookie Menuhin, Klavier
Carmina Quartett
Matthias Enderle, Violine
Agata Lazarczyk, Violine
Wendy Champney, Viola
Chiara Enderle Samatanga, Violoncello


Jeremy Menuhin (1951): Suite im barocken Stil für 2 Klaviere
Witold Lutosławski (1913-1994): Variationen über ein Thema von Paganini für 2 Klaviere
Jeremy Menuhin (1951): Streichquartett in 5 Sätzen (Uraufführung)
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquintett g-Moll op. 57

Sie kennen sicher den Pianisten, der beim Festival des Jahres 1965 als gerade einmal 14-jähriger Spross seines Vaters sein Debüt gab, aber kennen Sie auch den Komponisten? Jeremy Menuhin hat sich in jüngster Zeit wieder als Komponist betätigt, womit er in seiner Jugend in Paris bei Nadia Boulanger begonnen hatte. Er präsentiert hier zusammen mit seiner Frau Mookie und seinen Freunden vom Carmina Quartett zwei Werke aus eigener Feder, darunter eine erstmals erklingende Komposition für Streichquartett, die er den sehr virtuosen und rhythmischen Variationen gegenüberstellt, die Lutosławski über das Thema der berühmten 24. Caprice von Paganini schrieb, sowie Schostakowitschs monumentalem Klavierquintett, in dem dieser eine kaum für möglich gehaltene Verschmelzung der Bachschen Kontrapunktik mit der traditionellen russischen Melodik zuwege bringt.

CHF 80/60/40

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Konzert

Vivaldis Tod in Wien:
Kopatchinskaja, Il Giardino Armonico & Antonini

Orchesterkonzert

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Il Giardino Armonico
Giovanni Antonini, Blockflöte & Leitung


Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert g-Moll für Streicher und Basso continuo RV 157
Luca Francesconi (1956): «Spiccato il volo» für Violine solo
Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert C-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo RV 191
Simone Movio (1978): «Incanto XIX» für Violine solo
Giacinto Scelsi (1905-1988): «L'Ame ouverte» für Violine solo
Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert Es-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo RV 253 «La tempesta di mare»
Aureliano Cattaneo (1974): «Estroso» für Violine solo
Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert e-Moll für 4 Violinen, Streicher und Basso continuo RV 550
Giovanni Sollima (1962): «Moghul» für Violine solo
Antonio Vivaldi (1678-1741): Konzert D-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo RV 208 «Grosso Mogul»

Seit Jahren erleben wir Patricia Kopatchinskaja mit ebenso ungewöhnlichen wie überraschenden Projekten – das hier dargebotene Programm mit den historischen Instrumenten des Mailänder Ensembles Il Giardino Armonico macht da keine Ausnahme. Es lädt ein zu einem Dialog zwischen den Konzerten Vivaldis und Werken zeitgenössischer italienischer Komponisten für Violine solo, die sie zumeist selbst in Auftrag gegeben hat. Und welche Rolle spielt Wien dabei? Die kaiserliche Metropole war – und das wird oft übersehen – der letzte Aufenthaltsort des «roten Priesters». Dort ist er 1741 verarmt und unbeachtet gestorben. Beim Trauergottesdienst für mittellose Bürger im Stephansdom soll der Legende zufolge dem Knabenchor ein junger Bursche namens... Joseph Haydn angehört haben.

CHF 160/135/95/40

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Klavierkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles VII - Yekwon Sunwoo

Kammermusikfest

Yekwon Sunwoo, Klavier
Gold Medallist Van Cliburn International Piano Competition 2017


Franz Schubert (1797-1827) / Franz Liszt (1811-1886):
«Der Müller und der Bach» S. 565 (aus der «Schönen Müllerin» D 795)
«Der Erlkönig» S. 558 (aus dem Lied D 328)
«Litanei auf das Fest Allerseelen» S. 562 (aus dem geistlichen Lied D 343)
Franz Schubert (1797-1827): Klaviersonate Nr. 18 G-Dur D 894

Wahrscheinlich hat Yekwon Sunwoo, der an der Mannes School of Music in New York bei Richard Goode studiert hat, die Vorliebe für die Wiener Klassiker von seinem Lehrer übernommen, und so wagt er sich an dieses zu 100 % Franz Schubert gewidmete Programm, das alles andere als einfach ist. Schubert schrieb fast 600 Lieder, und für einige der Glanzstücke hat kein Geringerer als Liszt berühmte Klaviertranskriptionen verfasst. Doch Schubert ist auch der Urheber erhabener Sonaten, denen zum Teil erst nach sehr langer Zeit durch die epochemachenden Interpretationen des kürzlich verstorbenen Paul Badura-Skoda die ihnen gebührende Anerkennung zuteil wurde. Die von dem koreanischen Virtuosen dargebrachte Klaviersonate Nr. 18 wurde von Schumann als «die vollkommenste in Geist und Form» bezeichnet, während Liszt sie mit einem «virgilischen Gedicht» verglich.

CHF 30

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Konzert

Gstaad Vocal Academy - Concert

L’Heure Bleue – Concert for All

Abschlusskonzert Meisterkurs Silvana Bazzoni Bartoli

Freier Eintritt mit Kollekte

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Oper

Die Zauberflöte
Les Talens Lyriques & Christophe Rousset

Konzertante Oper

Sandrine Piau, Sopran (Pamina)
Sebastian Kohlhepp, Tenor (Tamino)
Rocío Pérez, Sopran (Königin der Nacht)
Simon Shibambu, Bassbariton (Sarastro)
Nicholas Mulroy, Tenor (Monostatos)
Judith van Wanroij, Sopran (Erste Dame)
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran (Zweite Dame)
Eva Zaïcik, Mezzosopran (Dritte Dame)
Daniela Skorka, Sopran (Papagena)
Georg Nigl, Bariton (Papageno)
Christian Immler, Sprecher
Ensemble Vocal de Lausanne
Les Talens Lyriques
Christophe Rousset, Leitung


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
«Die Zauberflöte», Singspiel in 2 Akten KV 620 – halbszenische Aufführung

Konstanze berichtet, dass Mozart im Herbst 1791, in den letzten Tagen seines Lebens, jede Aufführung der Zauberflöte, die sein Freund (und Logenbruder) Emanuel Schikaneder im Theater auf der Wieden veranstaltete, vom Bett aus mit einer Uhr in der Hand verfolgte und dabei die Melodien summte … Gibt es einen schöneren Beweis für seine Liebe zu dieser Partitur, mit der er nach der sehr aristokratischen (und italienischen) «Da Ponte-Trilogie» wieder an das Genre des Volkstheaters anknüpft, das die kindliche Märchenwelt (verkörpert durch Papageno und Papagena) so wirkungsvoll mit dem Streben (Taminos und Paminas) nach spiritueller Vervollkommnung verbindet? Auf die Bühne gebracht wird das Werk von einem der versiertesten Kenner der historischen Aufführungspraxis, Christophe Rousset, der die Talens Lyriques und das Ensemble Vocal de Lausanne dirigiert. An der Spitze des Sängeraufgebots steht Sandrine Piau – eine Traumbesetzung für die Rolle der Pamina.

180' (inkl. Pause)

CHF 220/160/135/95/65

Für dieses Konzert steht Ihnen unser Festival Express ab Bern und Lausanne zur Verfügung.

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Kinderkonzert

Peer Gynt - Kinder- & Familienkonzert

Discovery

Kinder und Jugendliche aus dem Saanenland
Roumen Kroumov, musikalische Bearbeitung & Leitung
Ensemble des Gstaad Festival Orchestra
Margrith Gimmel-Dauwalder, Inszenierung & Regie
Jacques Gimmel, Bühnenbild


Edvard Grieg (1843-1907): «Peer Gynt»
Ein Spiel mit Licht und Schatten

Wir erleben mit Peer Gynt wilde Abenteuer im Reich der Trolle und Kobolde, begleiten ihn in die Wüste, staunen über bezaubernde Tänze in Arabien und fürchten uns mit Peer Gynt, wenn sein Schiff untergeht. Ob Peer Gynt am Schluss sein Kaiserreich finden wird? Zur wunderschönen Musik von Edvard Grieg spielen die Kinder aus dem Saanenland mit Licht und Schatten und inszenieren seine Reise.

60'

CHF 40 (Erwachsene) / 15 (Kinder)

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Konzert

"Dem Erzherzog gewidmet" - Beethoven 250:
Lee, Roozeman & Sunwoo

Kammermusikfest

Christel Lee, Violine
Menuhin's Heritage Artist
Jonathan Roozeman, Violoncello
Yekwon Sunwoo, Klavier


Joseph Haydn (1732-1809): Klaviertrio Nr. 43 C-Dur Hob. XV:27
Martin Wettstein (1970): «Die Magie des Tinnitus», Klaviertrio Nr. 3
(Uraufführung – Auftragswerk Gstaad Menuhin Festival 2020)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviertrio Nr. 2 B-Dur op. 97 «dem Erzherzog gewidmet»

Christel Lee wurde 1990 im US-Bundesstaat Indiana geboren und wuchs in Kanada auf. Nach ihrem Studium an der Juilliard School bei Naoko Tanaka und Kyung-Wha Chung wurde sie 2012 an der Kronberg Academy in die Klasse von Ana Chumachenco aufgenommen. Sie machte zunächst in der Reihe «Jeunes Etoiles» auf sich aufmerksam und wirkt seit 2017 am Projekt «Menuhin's Heritage Artists» mit. Zusammen mit zwei jungen Künstlern ihrer Generation nimmt sie in diesem Jahr ein Gipfelwerk der Kammermusik in Angriff, Beethovens «Erzherzog-Trio» (das seinem fürstlichen Gönner, Erzherzog Rudolph von Österreich, gewidmet ist) und präsentiert am selben Abend das Werk, das 2020 von Gstaad Menuhin Festival beim Züricher Komponisten Martin Wettstein in Auftrag gegeben wurde.

CHF 80/60/40

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Konzert

Sinfonía por el Perú & Juan Diego Flórez

Sinfoniekonzert

Juan Diego Flórez, Tenor
Sinfonía por el Perú (Jugendorchester)
Roberto González-Monjas, Leitung


Gioachino Rossini (1792-1868):
Ouvertüre zur Oper «La cenerentola»
«Sì, ritrovarla io giuro», Arie aus der Oper «La cenerentola»
Gaetano Donizetti (1797-1848):
Ouvertüre zur Oper «La Favorite»
«Quanto è bella», Arie aus der Oper «L'elisir d'amore»
«Una furtiva lagrima», Arie aus der Oper «L'elisir d'amore»
Vincenzo Bellini (1801-1835):
«O di Capellio, generosi amici … È serbato a questo acciaro … L'amo tanto e m'è sì cara», Arie aus der Oper «I Capuleti e i Montecchi»
Manuel de Falla (1876-1946):
Danza aus der Oper «La vida breve»
Tomás Barrera (1870-1938) & Rafael Calleja Gómez (1870-1938):
«Adiós Granada», Arie aus der Zarzuela «Los emigrantes»
Federico Moreno Torroba (1891-1982):
«De este apacible rincón de Madrid», Arie aus der Zarzuela «Luisa Fernanda»
Gerónimo Giménez (1854-1923):
Intermezzo aus der Zarzuela «Las bodas de Luis Alonso»
Pablo Sorozábal (1897-1988):
«No puede ser», Arie aus der Zarzuela «La tabernera del puerto»
Daniel Alomía Robles (1871-1942):
«El Cóndor Pasa», Arie/Zarzuela aus Peru (arr. für Orchester)
Manuel Casazola Huancco / Miguel Ángel Hurtado Delgado (1922-1951):
«Ojos azules» & «Valicha», Arien aus Peru (arr. von Luis E. Vargas Guevara)
Porfirio Vásquez (1902-1971):
«El Alcatráz», Tanz aus Peru (arr. von Luis E. Vargas Guevara)

Wie das berühmte venezolanische «El Sistema» will auch die «Sinfonía por el Perú» Musik zu denen bringen, die sonst keinen Zugang zu ihr haben, indem sie ihnen ermöglicht, Musik in einer Gruppe – einem Orchester – zu machen und so als sozialer Kitt zu wirken. Das 2011 von dem berühmten peruanischen Tenor Juan Diego Flórez ins Leben gerufene Programm setzt in erheblichem Masse auf dessen Bekanntheit. Für die talentiertesten dieser angehenden Instrumentalist*innen, die stolz auf ihre Wurzeln sind, bietet sich hier die Aussicht auf die Teilnahme an fantastischen internationalen Tourneen und die Gelegenheit, die «Stimme» Perus mit Programmen, die die lateinamerikanische Folklore aufs Beste zur Geltung bringen, in die ganze Welt zu tragen.

120' (inkl. Pause)

Freier Eintritt mit Kollekte. Reservation erforderlich.
Aline Foriel-Destezet, Mécène Principale des Festivals, ist es eine grosse Freude, alle Kinder, Einheimische und Gäste zu diesem Konzert einzuladen.
Kollekte zugunsten des Projekts «Sinfonía por el Perú»

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Konzert

"Gradus ad Parnassum" - Beethoven 250:
Jean Rondeau

Kammermusikfest

Jean Rondeau, Cembalo
Menuhin's Heritage Artist


Johann Joseph Fux (1660-1741): Harpeggio e Fuga
Joseph Haydn (1732-1809): Klaviersonate Nr. 31 As-Dur Hob. XVI:46
Muzio Clementi (1752-1832): aus «Gradus ad Paranassum» op. 44: Nr. 92: Preludio andante malinconico (c-Moll) (arr. von Jean Rondeau)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Präludium Nr. 2 für Klavier oder Orgel op. 39 (arr. von Jean Rondeau)
Claude Debussy (1862-1918): aus «Children’s Corner» L. 113: I. Doctor Gradus ad Parnassum (arr. von Jean Rondeau)
Muzio Clementi (1752-1832): aus «Gradus ad Paranassum» op. 44: Nr. 72: Adagio sostenuto (F-Dur) (arr. von Jean Rondeau)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Fantasie d-Moll KV 397

Als Neuentdeckung des Jahres 2015 der Victoires de la musique classique ist der Franzose Jean Rondeau rasch zum neuen Weltstar des Cembalos avanciert. Der 2017 zum «Menuhin's Heritage Artist» erkorene Künstler hat die ausgetretenen Pfade verlassen und durchbricht die Grenzen seines bevorzugten Repertoires in Richtung Beethoven und – auf dem Wege dahin – Johann Joseph Fux und Muzio Clementi, die dessen Kunst stark beeinflusst haben. Beide haben ein Lehrbuch mit dem Titel Gradus ad Parnassum (wörtlich «Stufen zum Parnass») verfasst. Fux ist ein Wiener Komponist der Barockzeit, dessen Kompositionslehre Beethoven von seinem Lehrer Joseph Haydn empfohlen wurde. Clementi ist ein italienischer Tonschöpfer der klassischen Periode, dessen Gradus zahlreiche Klavieretüden enthält, die Beethoven eifrig praktiziert haben soll.

CHF 80/60/40

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Konzert

Wien 1901 - Beethoven 250:
Bomsori Kim, Frankfurt Radio Symphony Orchestra & Alain Altinoglu

Sinfoniekonzert

Bomsori Kim, Violine
Menuhin's Heritage Artist
Chen Reiss, Sopran
Frankfurt Radio Symphony Orchestra (hr-Sinfonieorchester)
Alain Altinoglu, Leitung


Ludwig van Beethoven (1770-1827): Violinkonzert D-Dur op. 61
Gustav Mahler (1860-1911): Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Sie ist eines der neuen Gesichter der Deutschen Grammophon und gehört zum neuen «Jahrgang» der «Menuhin's Heritage Artists». Nach zwei hochkarätigen Auftritten 2021 ist Bomsori Kim nun wieder zurück mit einem der schönsten Solokonzerte, das vielleicht jemals geschrieben wurde: dem Violinkonzert von Beethoven. Alain Altinoglu begleitet sie am Dirigierpult, der ausserdem im zweiten Teil des Abends die Musikerinnen und Musiker des hr-Sinfonieorchesters zur Darbietung von Mahlers Vierter mitreissen wird. Dieses um die Jahrhundertwende geschriebene Monumentalwerk, das in Teilen durchaus auch mal leichter zu sein weiss (mit seiner eher klassischen Orchestrierung und der Verwendung «volkstümlicher» Elemente wie Glocken oder einer verstimmten Solovioline), hat die Besonderheit, mit einem vierten Satz in Form eines Orchesterliedes zu enden, dessen Material dem einige Jahre zuvor vollendeten Zyklus «Des Knaben Wunderhorn» entlehnt ist. Das hier verwendete Lied mit dem Titel «Das himmlische Leben», das im Sopran liegt, trägt die klar formulierte Berufung in sich, uns den Himmel berühren zu lassen.

130' (inkl. Pause)

CHF 160/135/95/65

Für dieses Konzert steht Ihnen unser Festival Express ab Bern und Lausanne zur Verfügung.

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Klavierkonzert

Matinée des Jeunes Etoiles VIII:
Kiefer Hablitzel | Göhner Preisträger-Konzert, Dominic Chamot

Kammermusikfest

Dominic Chamot, Klavier
Preisträger Kiefer Hablitzel | Göhner Musikpreis 2019


Leoš Janáček (1854-1928): «Im Nebel», Klavierzyklus in vier Sätzen
Franz Liszt (1811-1886): «Réminiscences de Norma» nach Bellini S. 394
Sergei Prokofjew (1891-1953): Klaviersonate Nr. 8 B-Dur op. 84

Man braucht flinke Finger, aber auch eine enorme mentale Kraft, um sich der Herausforderung eines solchen Programms zu stellen! Bevor Liszts schwindelerregende Réminiscences de Norma und Prokofjews nicht weniger monumentale Klaviersonate Nr. 8 erklingen, eröffnet Dominic Chamot sein Recital mit Janáčeks Zyklus «Im Nebel»: Die vier Sätze bilden jeweils eigene Welten, deren scharfe Kontraste es zu vermitteln gilt – von den sanften Anklängen des Andante, das an Debussy erinnert, über das dramatisch wehklagende Molto adagio und die Lyrismen des Andantino bis hin zu den archaisch anmutenden Akzenten des Presto-Finales ... Eine gewaltige Herausforderung!

CHF 30

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Konzert

Gstaad Baroque Academy - Concert

L'Heure Bleue - Concert for All

Abschlusskonzert Meisterkurs Maurice Steger (Blockflöte)
Reservation erforderlich – Freier Eintritt mit Kollekte

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Konzert

Der Epilog - Wiener Operettenabend:
Pasztircsák, Nurgeldiyev & Eschwé

Sinfoniekonzert

Polina Pasztircsák, Sopran
Dovlet Nurgeldiyev, Tenor
Wiener Johann Strauss Orchester
Alfred Eschwé, Leitung


Franz Lehár (1870-1948): Ouvertüre zur Operette «Wiener Frauen»
Emmerich Kálmán (1882-1953): «Grüss mir mein Wien», Arie aus der Operette «Gräfin Mariza»
Johann Strauss II (1825-1899): «Tik-Tak», Polka schnell op. 365
Emmerich Kálmán (1882-1953): «Heia, in den Bergen», Auftrittslied der Sylvia aus der Operette «Die Csárdásfürstin»
Johann Strauss II (1825-1899): Egyptischer Marsch op. 335
Carl Zeller (1842-1898): «Schenkt man sich Rosen in Tirol», Duett aus der Operette «Der Vogelhändler»
Johann Strauss II (1825-1899): «Rosen aus der Süden», Walzer op. 388
Johann Strauss II (1825-1899): «Wiener Blut», Walzer op. 354
Rudolf Sieczyński (1879-1952): «Wien, du Stadt meiner Träume», Lied
Franz Lehár (1870-1948): «Zwanzinetta» nach Motiven aus der Operette «Eva», «Vilja-Lied» aus der Operette «Die lustige Witwe»
Johann Strauss II (1825-1899): «Unter Donner und Blitz», Polka schnell op. 324
Franz Lehár (1870-1948): «Lippen schweigen», Duett aus der Operette «Die lustige Witwe», «Gold und Silber», Walzer op. 79

Wie kann man Wien seine Reverenz erweisen ohne Werke des «musikalischen Schädels in Europa», wie Richard Wagner Johann Strauss (Sohn) nannte, erklingen zu lassen? Alfred Eschwé und das Wiener Johann Strauss Orchester präsentieren seine Walzer und Polkas bei der grossen Abschlussgala im Festival-Zelt Gstaad. Doch damit nicht genug! Denn im tanz- und amüsierfreudigen Wien des 19. und frühen 20. Jahrhunderts begeisterten auch die Operetten von Franz Lehár und Emmerich Kálmán mit ihren Zigeunerklängen, oder die melodieseligen Stücke von Carl Zeller. Nicht zu vergessen Rudolf Sieczyński, ein Wiener mit polnischen Vorfahren, der Autor des unverwüstlichen Lieds «Wien, du Stadt meiner Träume» ist. Dieser Nachklang der kulturellen Vielfalt des riesigen Habsburger Imperiums bringt wie kaum ein anderes Programm die Sehnsucht nach einer längst vergangenen Zeit zum Ausdruck. Polina Pasztircsák und Dovlet Nurgeldiyev werden fraglos den rechten Ton für diese unvergänglichen Zeugnisse der leichten Muse finden.

120' (inkl. Pause)

CHF 125/105/85/50

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Gstaad Menuhin Festival & Academy

66. Gstaad Menuhin Festival & Academy
15. Juli bis 3. September 2022 | «WIEN»


Was 1957 mit zwei Konzerten des Jahrhundert-Geigers Yehudi Menuhin in der Kirche Saanen begann, ist heute eines der grössten Klassikfestivals der Schweiz: das Gstaad Menuhin Festival. Artistic Director Christoph Müller hat das Festival mit einer attraktiven Kombination von Tradition und Innovation, Stars und jungen Talenten sowie Kammermusik und Sinfoniekonzerten erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Die über 60 Konzerte finden in den stimmungsvollen und akustisch hervorragenden Kirchen des Saanenlandes, des Pays-d'Enhaut und des Obersimmental, und im eleganten Festival-Zelt Gstaad statt. Ein hochkarätiges Angebot an Meisterkursen rundet das Bild ab.

Bereits 2020 war Wien als Thema des Gstaad Menuhin Festivals vorgesehen, 2022 wird es nun endlich so weit sein! In rund 60 Konzerten der Spitzenklasse feiern wir die italienischen Meister aus dem Wien der Barockzeit ebenso wie die Evergreens aus den Operetten von Franz Lehár, die glanzvollen Sinfonien von Mozart und Haydn, die avantgardistischen Impulse von Mahler und Schönberg und – last but not least – die tausendundeine Facette des genialen Beethoven, dessen Jubiläumsjahr 2020 einen hochwillkommenen Anlass bot, um einige der herausragendsten Stücke der Musikgeschichte zur Darbietung zu bringen!

Auch 2022 wartet das Gstaad Menuhin Festival & Academy wieder mit vielen musikalischen Höhepunkten auf: dem Klarinettisten Andreas Ottensamer in vier Carte-blanche-Konzerten, dem Countertenor Philippe Jaroussky (in Pergolesis «Stabat Mater» gemeinsam mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata), der Klarinettistin Sabine Meyer (in einer «Mozart-Nacht» gemeinsam mit Giovanni Antonini und dem Kammerorchester Basel), den Geigern Daniel Hope (der überdies «sein» Zürcher Kammerorchester leitet), Bomsori Kim und Daniel Lozakovich (in Beethovens «Tripelkonzert», zusammen mit Edgar Moreau und Sergei Babayan), den Pianisten Daniil Trifonov, Jan Lisiecki (mit dem 5. Klavierkonzert von Beethoven), Sir András Schiff und Grigory Sokolov, dem Schauspieler Klaus Maria Brandauer (der Texte mit Bezug zu Beethoven vortragen wird, begleitet vom Pianisten Sebastian Knauer), den Tenören Jonas Kaufmann (mit der Hauptpartie in einer konzertanten Fassung des «Fidelio») und Juan Diego Flórez (der mit Jugendlichen aus seinem grossartigen Projekt «Sinfonía por el Perú» auftritt), einer aussergewöhnlichen «Zauberflöte» mit Christophe Rousset am Dirigentenpult, glanzvollen Sinfoniekonzerten unter der Leitung von Vasily Petrenko, Jaap van Zweden und Alain Altinoglu sowie einer «Missa solemnis», die zur Eröffnung des Festivals zweimal von René Jacobs dirigiert wird.

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Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 18.7. bis 31.8.2022
Ereignisse / Festival Lucerne Festival im KKL Luzern
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 5. bis 21.8.2022
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 7.7. bis 7.8.2022
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt 15.7. bis 7.8.2022
Ereignisse / Theater Felsenbühne Rathen 5.6. bis 4.9.2022
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 18.6. bis 3.9.2022
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 14.8.2022
Ereignisse / Freiluft/Open-Air SommerTheater Konstanz 28.6. bis 23.7.2022
Ereignisse / Messe art KARLSRUHE 7. bis 10.7.2022
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 14. bis 25.9.2022
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 4.9. bis 11.10.2022
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte
Bildung / Festival ImpulsTanz Wien Workshops 7.7. bis 7.8.2022
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt am 17. und 18.3.2023
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Konzerte / Konzert Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3

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