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montalbâne

XXX. Festival für mittelalterliche Musik
St. Marien Freyburg/Unstrut und Schloss Neuenburg
Rotkäppchen Sektkellerei und Klosterkirche Schulpforte
9. – 11. Oktober 2020


Jubilate!
30 Jahre Festival montalbâne

Geboren im Jahr des Mauerfalls als Vision.
Das innovativste Festival für mittelalterliche Musik weltweit.
Im Jubiläumsjahr mit Publikumslieblingen aus 30 Jahren!

Auf Grund der Corona-Pandemie sehen wir uns außerstande, die langerwartete Jubiläums-Edition zum gewohnten Zeitpunkt Ende Juni zu veranstalten. Daher haben wir uns entschlossen, das gesamte Festival in den Herbst zu verlegen. Es ist fast ein Wunder: bis auf eine Ausnahme waren alle Musiker zum neuen Termin 9. – 11. Oktober 2020 tatsächlich noch frei. Wir freuen uns nun, Ihnen im Folgenden die Publikumslieblinge aus 30 Jahren montalbâne zu präsentieren.

Feiern Sie mit uns unter dem Motto »JUBILATE!« 30 Jahre hochkarätiger Konzerte mit Künstlern aus aller Welt, 30 Jahre vielfältiger Begegnungen beim Wein im Namen der Musik, 30 Jahre unschätzbare Hilfe unseres multikulturellen Teams: 30 Jahre montalbâne.

Kontakt

montalbâne
montalbâne e.V.
Burgstraße 53
D-06667 Goseck

Telefon: +49 (0)3443.3480480
Fax: +49 (0)3443.3480489
E-Mail: info@schlossgoseck.de

 

Kartentelefon: +49 (0)34464.359778
Online unter https://montalbane.neuenburg-world.de

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Konzert

Les Haulz et les Bas

Eröffnungskonzert

ARS SUPERNOVA
Medieval Jazz – Eine Erfahrung von Zeitlosigkeit


»Ars nova« ist der mittelalterliche lateinische Name für die neuartige Musik des 13. und 14. Jahrhunderts nach der »Ars Antiqua«. Eine »Supernova« nennt man das kurze helle Aufleuchten eines Sternes durch eine Explosion, bei der der ursprüngliche Stern zerstört wird. Seine Leuchtkraft kann auf der Erde erst wahrgenommen werden, wenn er nicht mehr existiert.

Das Herz des Projektes ARS SUPERNOVA ist der heute vergessene Klang der mittelalterlichen »Alta Capella«, der »lauten Kapelle«. Dieses Ensemble – bestehend aus Schalmei, Pommer, Zugtrompete und der in der Renaissance neu erfundenen Posaune – war vom 13. bis zum 16. Jahrhundert die musikalische Standardformation in Europa. Turmbläser-, Tanz- und Tafelmusik gehörte zu den täglichen Pflichten der Stadtpfeifer, und an den Adelshöfen wetteiferten die Blaskapellen mit repräsentativer Musik und kunstvoller Mehrstimmigkeit. Damit legten unsere mittelalterlichen Kollegen die Grundlage für die Symphonieorchester und Big-Bands, wie wir sie heute kennen.

Das internationale Preisträgerensemble LES HAULZ ET LES BAS hat den Nachlass der mittelalterlichen Bläser durchleuchtet, historisches Notenmaterial recherchiert, den verlorenen Klang rekonstruiert und diese prachtvolle Musik mit großem Erfolg auf den führenden europäischen Alte-Musik-Festivals präsentiert. In ARS SUPERNOVA experimentieren sie mit dem musikalischen Material der Gotik, fügen der mittelalterlichen Alta Capella eine komplette Jazzcombo mit Saxophon, Gitarre, Kontrabass, Tuba und Schlagzeug hinzu und greifen selber hier und da zu Saxophon, zur modernen Posaune oder auch zum Zink. Altes Material wird neu arrangiert, neue Stücke für die historischen Instrumente komponiert und darüber mit großer Spielfreude improvisiert. Damit treten sie den Beweis an, dass das Saxophon das ideale Instrument für die »Ars Nova« des 14. Jahrhunderts ist … und dass die mittelalterliche Schalmei exakt den Klang hat, auf den der Jazz schon immer gewartet hat!

Gesine Bänfer (Deutschland) – Schalmei, Pommer, Gaita, Sopransaxophon
Ian Harrison (Großbritannien) – Schalmei, Zink, Gaita
Nathaniel Wood (USA) – Zugtrompete
Miguel Tantos (Chile) – Renaissanceposaune, Posaune
Geoffrey Miller (USA) – Serpent, Tuba
Michael Metzler (Deutschland) – Pauken, Perkussion
Mike Schweizer (Deutschland) – Saxophone
Thomas Bergmann (Deutschland) – Gitarre
Florian Döling (Deutschland) – Kontrabass
Rolf Kilchling (Deutschland) – Schlagzeug

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Konzert

Guillermo Pérez

Mitternachtskonzert

LOS ORGANOS DIZEN CHANÇONES
Die Orgeln singen Kanzonen


Das Organetto, eine kleine tragbare Orgel, war im 14. und 15. Jahrhundert besonders beliebt. Die rechte Hand des Musikers bedient die Tasten, die linke den Blasebalg. Der Klang des Organettos ist sanft und melancholisch. Das Instrument wurde vor allem für religiöse Veranstaltungen wie Prozessionen verwendet, aber auch bei festlichen Anlässen, zum Beispiel zur Begleitung von Tänzen, gespielt.

Der katalanische Musiker Guillermo Pérez ist ein Meister dieses faszinierenden Instrumentes. Das montalbâne-Publikum kennt und schätzt ihn als Leiter des Ensembles TASTO SOLO. Im Jubiläumsjahr präsentiert Guillermo Pérez sein Soloprogramm mit der frühesten überlieferten Orgelmusik: ein kammermusikalisches Kleinod.

Guillermo Pérez (Spanien) – Organetto

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Konzert

Ex Ioculatoribus…

Sonderkonzert

Eine Hommage. Mit Miriam Andersén!

Die Mitglieder des ehemaligen Ensembles IOCULATORES – Gründer des Festivals montalbâne – stehen zum Jubiläum einmalig wieder gemeinsam auf der Bühne und spielen mit Gästen und dem Festivalteam Höhepunkte aus der 25-jährigen Bandgeschichte.

Susanne Ansorg – Fidel, Rebec
Alexander Dinter – Scheitholz, Posaune, Gesang
Sabine Heller – Harfe, Psalterium
Veit Heller – Portativ, Trumscheit, Glockenräder, Gesang
Kay Krause – Laute, Gesang
Michael Metzler – Perkussion, Gesang
Sebastian Pank – Schalmei, Flöten, Chalumeau, Drehleier, Gesang
Jörg Peukert – Sprecher
Robert Weinkauf – Gesang, Perkussion

Gäste: Nadja Ansorg, Johann Heller, Jonas Heller, Pia Köppe, Gregor Nitschke, Martin Uhlig, Robert Schuchardt, Hagen Seidel, Gunther Walter, Dietrich Zöllner (…)

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Konzert

Cuncordu & Tenore de Orosei

VOCHES DE SARDINNA
Traditionelle sardische Vokalpolyphonien


Die traditionelle a-cappella-Musik Sardiniens ist eine der ältesten Gesangsformen in Europa und wurde von der UNESCO zum immateriellen Welterbe erklärt. Orosei an der Ostküste Sardiniens ist der einzige Ort auf der Insel, in dem beide Arten dieser hohen Kunst polyphonen Singens überlebt haben: der »Cantu á Tenore«, die weltliche gesungene Tanzmusik, und der »Cantu à Cuncordu«, Lieder für geistliche Rituale wie Begräbnisse und die Feierlichkeiten der Karwoche.

CUNCORDU & TENORE de OROSEI ist eines der führenden Ensembles in diesem Bereich. Die fünf Sänger sind mit vielen internationalen Musikerpersönlichkeiten und bei namhaften Festivals aufgetreten und wirkten bei Filmmusiken mit.

In den langsamen Rhythmen einer der harten Landarbeit ergebenen Gemeinschaft, getragen durch die kraftvollen Stimmen von ­natürlicher Schönheit, vermitteln diese ursprünglichen Gesänge und Tanzlieder das Gefühl der Kontinuität einer noch leben­digen ­Tradition und lassen die musikalische Seele Sardiniens, des sanften Landes unter dem Alabastergebirge, erahnen.

Mario Siotto – Bassu, Trunfa
Gian Nicola Appeddu – Contra
Piero Pala – Voche, Mesuvoche
Massimo Roych – Voche, Trunfa, Pipiolus, Benas
Tonino Carta – Voche

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Gottesdienst

Musikalischer Festgottesdienst

mit Pfarrer Arvid Reschke und dem montalbâne Ensemble

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Konzert

Ars Choralis Coeln

UNIO MYSTICA
Das Feuer des Geistes in den Gesängen der Hildegard von Bingen


»Dann sah ich eine ganz durchsichtige Atmosphäre. In ihr vernahm ich auf wundersame Weise den unterschiedlichen Klang von Harmonien. Und diese Stimmen waren wie die Stimme einer Menge, wenn eine Menge laut ihre Stimme erhebt. Ihr Schall durchdrang mich so, dass ich sie unschwer und schnell verstand. Und ich hörte eine Stimme aus dieser durchsichtigen Atmosphäre zu mir sprechen…« (Aus der 13. Vision von »Scivias« )

Im 12. Jahrhundert, einer Zeit, in der die meisten Werke von anonymen Komponisten stammten, hinterließ Hildegard von Bingen (1098-1179) den größten Bestand eindeutig zuschreibbarer Musik: liturgische Gesänge, die in ihrer Klostergemeinschaft Teil des täglichen Stundengebetes waren und später unter dem Titel »Symphonia armoniae celestium revelationum« (Symphonie der Harmonie himmlischer Offenbarung) zu einem Zyklus zusammengefasst wurden.

Hildegards mystische Visionen führen tief in die innerste Mitte der Schöpfung. In ihrer Musik, in ihrer Schau von Licht- und Klangerscheinungen, strebt sie die »Unio Mystica« an, die himmlische Vereinigung mit Gott. Erst im hohen Alter beschreibt Hildegard, wie sie ihre Visionen empfängt: Es sind Zustände, in denen »die Seele emporsteigt« und die sie »ohne Vermittlung meiner fünf Sinne« und »ohne jemals die Bewusstlosigkeit einer Ekstase erlitten zu haben« erfährt.

Im Gesang erkennt Hildegard von Bingen eine Möglichkeit, die seelischen und emotionalen Kräfte des Menschen zu wecken und auf sie einzuwirken, denn die Seele des Menschen sei nach göttlichem Abbild klingend gestaltet und damit »symphonisch« gestimmt: »Anima symphonialis est«. Hildegard weist hier auf den vielschichtigen Begriff vom harmonischen Aufbau der Seele hin: Sie ist Abbild des gewaltigen Kosmos, einer »Musica mundana«, der Harmonie aller Sphären: »Und so hat jedes Element seinen eigenen Klang, einen Urklang aus der Ordnung Gottes.« Auch des Menschen Seele hat »tief in sich diesen schön geordneten Urklang, und sie ist selber die Melodie des schönen Klanges«

Maria Jonas – Leitung & Gesang
Pamela Petsch, Cora Schmeiser – Gesang
Stefanie Brijoux – Gesang & Harfe
Susanne Ansorg – Fidel & Glocken & Gesang

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Konzert

Oni Wytars & Karsten Wolfewicz

Abschlusskonzert

Friedrich II. STUPOR MUNDI
Musik und Poesie um den legendären Stauferkaiser


Friedrich II. von Staufen war erfolgreicher Mittler zwischen Orient und Okzident, ein Kenner der Künste und Wissenschaften des Morgenlandes. Sein Wissensdurst schien grenzenlos zu sein, mit christlichen und muslimischen Gelehrten stand er in regem Briefwechsel. Er versammelte zahlreiche Künstler und Gelehrte an seinem Hof, regte einen Dichterkreis an, der in italienischer Sprache Canzonen und Sonette verfasste – einige Werke des Herrschers selbst sind uns erhalten.

Gemeinsam mit Karsten Wolfewicz, dem wortgewaltigen Sprecher und Historiker, beschwört das für seine temperamentvolle und virtuose Spielfreude zu Recht weltberühmte multikulturelle Ensemble ONI WYTARS in prächtigen Klangfarben die Welt des Stauferherrschers herauf, den schon seine Zeitgenossen »Stupor mundi«, das »Staunen der Welt« nannten.

Gabriella Aiello (Italien) – Gesang
Peter Rabanser (Österreich) – Gesang, Oud, Tammorra
Marco Ambrosini (Italien) – Schlüsselfidel, Maultrommel
Riccardo Delfino (Deutschland) – Harfe, Drehleier
Michael Posch (Österreich) – Block -und Schilfflöten
Katharina Dustmann (Deutschland) – Perkussion
Karsten Wolfewicz (Deutschland) – Rezitation

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montalbâne

montalbâne e.V.

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30 Jahre Festival montalbâne

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Kartentelefon: +49 (0)34464.359778
Online unter https://montalbane.neuenburg-world.de

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