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Raritäten der Klaviermusik

»Raritäten der Klaviermusik« im Schloss vor Husum/Nordsee
14. bis 22. August 2020


Das 34. Festival findet vom 14. bis 22. August 2020 statt. Unter der künstlerischen Leitung des Pianisten Peter Froundjian findet das einwöchige Festival seit 1987 alljährlich im August im Schloss vor Husum statt. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit des Publikums auf Werke zu lenken, die trotz hoher Qualität keinen Eingang in das gängige Klavierrepertoire gefunden haben. Die »Raritäten der Klaviermusik« bestehen aus zehn Konzerten, zwei Matineen und einer Ausstellung. Durch die Produktion einer Live-CD (beim dänischen Label „Danacord“) wird eine Auswahl der gespielten Werke weltweit verbreitet.

Kontakt

Raritäten der Klaviermusik
Stiftung Nordfriesland
König-Friedrich V.-Allee
D-25813 Husum

Telefon: +49 (0)4841-8973-130

 

Vorverkauf:
Abonnements erhältlich ab 5. Mai, Einzelkarten ab 26. Mai.
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Konzert

Sonderkonzert der Stipendiaten des Festivals 2019

Klavierabend

Stipendienprogramm
Seit dem Jahr 2018 bietet das Festival „Raritäten der Klaviermusik“ ein Stipendienprogramm an. Ziel ist es, junge Klavierstudierende von verschiedenen Musikhochschulen für die besondere Klavierliteratur zu interessieren, die beim Festival dargeboten wird. Sie werden eingeladen, das Festival zu besuchen und erhalten im darauffolgenden Jahr die Gelegenheit, in einem Sonderkonzert im Rahmen des Festivals aufzutreten. Im Jahr 2019 konnte das Stipendienprogramm durch die Förderung der NORDMETALL Stiftung durchgeführt werden. 5393_0367Dominik Stadler, geboren in Bruchsal, wurde seit seinem achten Lebensjahr von Prof. Christoph Sischka unterrichtet: vor seinem Bachelorstudium an der Hochschule für Musik Freiburg als Vorstudent an der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung. Der junge Pianist wurde mehrfach als Preisträger bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, so in Wien, Enschede, Padua, Cortemilia und beim Schubert-Wettbewerb für Klavierduos in Tschechien. Im Jahr 2014 folgte nach dem Gewinn des 1. Preises beim III. Internationalen Musikwettbewerb in Stockholm der 1. Preis beim VI. Internationalen Savshinsky Musikwettbewerb in St. Petersburg (Russland). Ende des Jahres 2014 erfolgte zudem die endgültige Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Studiengänge Master (Klavier, Solist) und Konzertexamen schloss Stadler erfolgreich an der Hochschule für Musik Detmold in der Klavierklasse von Prof. Alfredo Perl ab, der ihn in den vier Jahren sehr prägte. Seit Januar 2018 ist Dominik Stadler neben seinen Konzertauftritten als Lehrkraft für Klavier an der städtischen Musikschule in Ulm tätig. Kevin Konstantin Mantu wurde 1997 in Bad Pyrmont geboren. Er begann im Alter von 13 Jahren mit dem Klavierspiel und wurde zwei Jahre später ins Institut zur Früh- Förderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover in der Klasse von Prof. Bernd Goetzke aufgenommen. 2016 setzte er sein Studium (Klavier und Komposition) als Vollstudent an der HMTMH fort, seit 2017 studiert er in der Klasse von Prof. Alexander Schimpf. 2015 wurde Kevin Mantu 2. Preisträger des Wettbewerbs „Young Pianist of the North“ in England 2015 und erhielt den Klaus-Ernst Behne Preis für musikalische Doppelbegabungen. Er hat bereits zahlreiche Klavierabende in Deutschland und England gegeben, u.a. beim William Shield International Music Festival in Newcastle. Er ist mehrfacher Stipendiat verschiedener Stiftungen. Kevin Mantu ist auch als Komponist tätig und hat bereits mehrere eigene Werke öffentlich aufgeführt. Esperanza Martín López (Málaga, 1993) begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren. Ihren Bachelor schloss sie 2014 bei Prof. Miguel Angel Ortega Chavaldas an der Hochschule für Musik von Aragon mit Auszeichnung ab. Der Abschluss des Master-Studiums folgte 2017 an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Michael Schäfer. Derzeit studiert sie Meisterklasse bei Prof. Schäfer. Kammermusik hat sie bei Prof. Kennedy Moretti, Quiroga Quartett und Prof. Dirk Mommertz studiert. Neben Konzerten und Tournéen durch ganz Spanien, konzertierte sie auch als Solistin mit Orchester im Mozart Saal Saragossa Auditorium und in der Moschee-Kathedrale von Cordoba. 2016 wurde sie zum Festival „Pianofest in the Hamptons” eingeladen, um in den USA weitere Konzerte zu geben. Sie ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie u.a. dem „Concurso Permanente de JJMM”, „Concurso de San Sebastián” Cristina”. Sie ist sehr aktiv als Pianistin zeitgenössischer Musik, seit sie den Master „Neue Musik“ angefangen hat. Mit dem Ensemble Oktopus hat sie konzertiert und für die BR aufgenommen. Petar Kostov studiert Klavier an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Konrad Elser. Er wurde 1994 in Plovdiv, Bulgarien, geboren. Seinen ersten Klavierunterricht bekam er im Alter von 6 Jahren, 2001 wurde er in der Nationalen Schule für Musik- und Tanzkunst „Dobrin Petkov“, Plovdiv, aufgenommen, wo er 2013 mit Auszeichnung maturierte. Während dieser Zeit war er Schüler von Vessela Taneva und Ludmil Angelov. 2013 ging er nach Wien und studierte bei Roland Batik, Jura Margulis und Klaus Sticken. Petar Kostov ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe, wie z.B. bei den Internationalen Kammermusik Festivals “Allegro Vivo” 2016 sowie bei der Austria-China Youth Competition 2017 den 1. Preis und den 3. Preis bei der 4th International Song Competition Duo Voice-Piano dedicated to Richard Strauss 2015. Im Wiener Radiokulturhaus spielte er 2016 das Klavierkonzert von Geirr Tveitt „Aurora Borealis“ und das Klavierkonzert von Igor Stravinsky mit dem Yale Symphony Orchestra. Michael Cohen-Weissert, 1993 in Jerusalem geboren, begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium der Jerusalem Academy of Music and Dance. Dort erhielt er Klavierunterricht, zuerst bei Natasha Kossov und später bei Dr. Zecharia Plavin. 2008 zog er nach Berlin, wo er seine Ausbildung zuerst am Julius-Stern-Institut und später an der Universität der Künste Berlin fortsetzte. Seine Klavierlehrer waren Prof. Elena Lapitskaja und Prof. Jacques Rouvier. Zurzeit studiert Michael Cohen-Weisser Master in der Klavierklasse von Prof. Stefan Arnold an der HfM Hanns Eisler in Berlin. Michael Cohen-Weissert hat verschiedene Wettbewerbspreise in Deutschland und Israel gewonnen, darunter den 1. Preis bei der „Israel National Broadcasting Authority Competition“. Der junge Pianist hat bereits mit den wichtigsten Orchestern Israels gespielt, u. a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Jerusalem Symphony Orchestra. Außerdem hatte er bereits Auftritte als Solist und Kammermusiker in Europa, Russland, Israel, Russland und in den USA und spielte bei berühmten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Harmos Festival, und dem Festival Next Generation in Bad Ragaz. Mark Kantorovic, geboren in Kaunas, Litauen, studierte von 2005 bis 2012 als Jungstudent bei Prof. Arbo Valdma an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2012 studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen und erhält Klavierunterricht in der Klasse von Prof. Till Engel und Kai Schumacher. Er ist bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mit dem 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Nikolaȉ Rubinstein“ in Paris und mit dem „Grand Prix“ beim Internationalen Klavierwettbewerb „Musica della Val Tidone“ in Pianello, Italien. Im Jahr 2016 ist Mark Kantorovic für drei Klavier-Recitals nach China eingeladen worden. Auftritte führten ihn bereits in die Kölner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg, ins Beethoven-Haus Bonn, in den Ernest Ansermet Saal Genf und ins Guangzhou Opera House China.

Dominik Stadler
(Hochschule für Musik Detmold)

Antonio Soler (1728-1783)
Sonate d-Moll R 15, Allegretto
Sonate D-Dur R 84, Allegro

Karol Szymanowski (1882-1937)
aus: Neun Préludes op.1
Nr.1 Andante ma non troppo
Nr.2 Andante con moto
Nr.4 Andantino con moto
Nr.5 Allegro molto- impetuoso
Nr.5 Lento- Mesto

Kevin Konstantin Mantu
(Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

Frédéric Chopin (1810-1907)
Mazurka C-Dur op.24 Nr.2

Edvard Grieg (1843-1907)
aus: Lyrische Stücke op.43
Nr.5 Erotik

Nikolaj Medtner (1880-1951)
Sonate-Élegie op.11 Nr.2 (1906)

Esperanza Martin López
(Hochschule für Musik und Theater München)

Federico Mompou (1893-1987)
Variationen über ein Thema von Chopin (1957)

Petar Kostov
(Musikhochschule Lübeck)

Luciano Berio (1925-2003)
Sequenza IV (1966)

Michael Cohen-Weissert
(Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin)

Oliver Knussen (*1953)
Prayer Bell Sketch op.29

Arnold Schönberg (1874-1951)
Gavotte aus der Suite op.25

Max Reger (1873-1916)
aus: Silhouetten op.53 (1900)
Nr.6 Langsam, schwermütig
Nr.7 Äußerst lebhaft und mit viel Humor

Toru Takemitsu/J. Lennon
Golden Slumbers

Mark Kantorovic
Folkwang Universität der Künste Essen

Maurice Ravel:
(1875-1937) Menuet sur le nom de Haydn(1909)
À la manière de...Emmanuel Chabrier (1913)
À la manière de... Alexandre Borodin (1913)
Bruce Stark (*1933) Variations on Ode to Joy

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Konzert

Klavier-Rezital
Alexandre Brager

Reihe »Young Explorers«

ALEXANDRE BRAGER, 1976 geboren, erhielt mit 6 Jahren ersten Musikunterricht. 1987 ging er auf das Kazan Internat und besuchte die Klasse von Kira Shashkina. 1992 wechselte er an die Zentrale Musikschule (CMS) in Moskau und machte dort zwei Jahr später seinen Abschluss. Daraufhin schrieb er sich am Moskauer Tchaikovsky Konservatorium ein als Student des berühmten russischen Professors Naum Starkman. Nach seinem Abschluss 1999, nahm er ein weiterführendes Studium an der Fakultät für historische und moderne Darstellende Kunst auf, wo er mit Hilfe von Prof. Yuri Martynov seine Kunst verfeinerte. Nach Abschluss des Studiums im Jahr 2001 fand er sich durch eine Laune des Schicksals in Iwanowka wieder, einem Gedächtnisort an S. Rachmaninow, wo er etwa ein Jahr als Forschungsstipendiat blieb. Von 2002 bis heute arbeitet Brager am Moskauer Konservatorium (an der Fakultät für historische und moderne Darstellende Kunst), und seit der Saison 2005-2006 hat er eine Stelle am Vl. Majakowskij Moskauer Akademischen Theater. Er war an der Produktion und Aufnahme von Musikstücken für verschiedene Theater- und Hörspiele beteiligt. Alexandre Brager ist nicht nur im klassisch-romantischen Repertoire zu Hause, er ist offen für ein vielfältiges Spektrum an Interessen. So dreht und bearbeitet er beispielsweise professionell Videos. Als Teilnehmer an Musikfestivals in Russland und im Ausland sowie an verschiedenen literarisch-musikalischen Projekten mit führenden Theaterkünstlern widmet Brager – neben seinen Konzertengagements – einen Großteil seiner Zeit dem Filmen. Unter dem Label „Art Service“ gab er vier Soloalben heraus: „Der Klang der Zeit“, „Remakes & Variationen“, „Der Karneval der Geschichte“ und „Kreisleriana“. Brager ist der Autor einer Reihe von Klaviertranskriptionen und mehrerer Originalwerke.

John Dowland/Brager
Pavana Lachryme
Can She Excuse My Wrongs

C.Ph.E.Bach (1714-1788)
Sonate A-Dur W 54/6, H 207
Sonate fis-Moll W 2/4, H37

Antonin Dvorák (1841-1904)
Capriccio B 188 (1894)
Tändelei op.85 Nr.2
Klagendes Gedenken op.85 Nr.6

Alexej Kurbatov (*1983)
The Streams
Behind the Waterfall
The last three Minutes

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Variationen über ein Thema von Corelli op.42 (1931)

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Fest

Publikumsempfang zur Eröffnung des Festivals

Im Anschluss an das Konzert von Alexandre Brager.

Wie in jedem Jahr gibt es ein Get-Together zur Begrüßung und zum Eintauchen in die Festival-Atmosphäre.

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Foto: Anna Shlykova
Konzert

Klavier-Rezital
Andrey Gugnin

Reihe »Young Explorers«

ANDREY GUGNIN. Natalia Smirnova legte den Grundstein für Andrey Gugnins Karriere als Konzertpianist. Sie ermöglichte ihm ein Studium bei u.a Olga Mechetina und später bei Vera Gornostayeva am Moskauer Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium, welches er ab 2016 u.a bei William Naboré an der Internationalen Klavierakademie am Comer See fortsetzte. 2013 gewann er den 2.Preis beim Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien und 2014 die Goldmedaille und den Publikumspreis beim XVI. Internationalen Gina-Bachauer-Klavierwettbewerb, gefolgt 2016 vom 1.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Sydney. Das London Philharmonic Orchestra, das Niederländische Symphonieorchester, die Utah Symphony und die Sydney Symphony sind nur einige Orchester, die Gugnin als Gastsolist begrüßten. Gugnin trat unter der Leitung von Maestro Valery Gergiev mit dem Mariinsky-Sinfonieorchester sowie mit anderen Dirigenten wie Jaap Van Zweden, Daniel Raiskin und Asher Fisch auf. Gugnin ist ein sehr gefragter Aufnahmekünstler, neben Klavierkonzerten auch Musik für Klavierduo und Kammermusik. Auch für Radio und Fernsehen hat er Aufnahmen gemacht, u.a. in Russland, Australien, den USA und einigen europäischen Ländern. 2018 hat Gugnin Schostakowitsch bei Hyperion Records aufgenommen, gefolgt von seiner zweiten Hyperion-CD „Hommage to Godowsky“. 2020 beginnt Gugnin, alle Beethovenkonzerte mit den Moskauer Philharmonikern in seiner eigenen Abonnementreihe aufzuführen. Er trat bereits u.a. im Wiener Musikverein, der Carnegie Hall/New York, im Opernhaus in Sydney und dem Louvre in Paris auf. Das Verbier Festival, das Klavierfestival Ruhr, das Internationale Mariinsky-Festival in Duszniki sind nur ein Teil der umfangreichen Liste der Festivals, an denen er aufgetreten ist.

„Hommage an Godowsky"

Theodor Leschetizky (1830-1915)
Trois morceaux op.48 (1909)
Prélude humoresque
Intermezzo scherzando
Étude heroïque

Constantin v. Sternberg (1852-1924)
Étude de concert op.115 (1919)

Moritz Moszkowski (1845-1925)
Melodia appassionata op.81 Nr.6

Ossip Gabrilowitsch (1878-1936)
Etüde für die linke Hand allein op.12 Nr.2 (1917)

Emil von Sauer (1862-1942)
Vision (1911)

Ignaz Friedman (1882-1948)
Tabatière à musique op.33 Nr.3 (1910)

Joseph Holbrooke (1878-1958)
Rhapsodie-Études op.42 (1917)
Nr.4 La Fantastique
Nr.5 Une nuit ténébreuse

Abram Chasins (1903-1987)
Prelude Nr.13, op.12 Nr.1

Josef Hofmann (1876-1957)
Charakterskizzen op.40
Vision
Jadis
Nenien
Kaleidoskop

Konzert ohne Pause

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Foto: Chris Mann
Vortrag

Matinée
„Godowsky and Me“

Vortrag in englischer Sprache mit Musikbeispielen Jeremy Nicholas

Im Jahr 2020 jährt sich zum 150. Mal Leopold Godowskys (1870-1938) Geburtstag – einer der größten Pianisten des letzten Jahrhunderts und Komponist, über den sein Freund Rachmaninow 1934 schrieb: „Godowsky ist der einzige Musiker dieser Zeit, der einen dauerhaften, einen echten Beitrag zur Entwicklung der Klaviermusik geleistet hat.“ Vor dreißig Jahren war er eine vergessene Figur. Wenig von seiner Musik war aufgenommen worden und noch weniger wurde im Konzert gespielt; fast keines seiner Werke war gedruckt. In den drei Jahrzehnten seit der Veröffentlichung von Jeremy Nicholas ‚ Biografie „Godowsky – The Pianists‘ Pianist“ im Jahr 1989 gehört die Musik von Leopold Godowsky dank des engagierten Engagements von Pianisten wie Marc-André Hamelin und Carlo Grante zum Standardrepertoire. Alle Werke wurden aufgezeichnet – einige davon mehrmals – und sind jetzt leicht zugänglich. Außerdem wurden alle eigenen Aufnahmen von Godowsky zweimal auf CD veröffentlicht. In seinem Vortrag (illustriert durch Audioclips) zeigt Jeremy Nicholas, wie sich seine Biografie auf seine eigene Karriere ausgewirkt hat, und zeichnet dabei ein Porträt von Godowskys Leben und Musik. „Wir sind alle Holzfäller im Vergleich zu ihm.“ (Vladimir de Pachmann).

Jeremy Nicholas ist Schauspieler, Schriftsteller und Musiker, Autor von vier Fachbüchern über klassische Musik und von Biografien von Chopin und Leopold Godowsky. Er ist eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Pianisten und des Klaviers und schreibt derzeit regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften Gramophone und International Piano als Feuilletonist und Kritiker. Eine neue CD „Hommage an Godowsky“ (Hyperion), gespielt von Andrey Gugnin, wurde von ihm konzipiert und kuratiert. Er hat die Musik für mehrere Bühnenstücke und vier große Fernsehproduktionen komponiert. Einige der 150 Lieder, die er für Stop the Week des BBC-Radios schrieb, sind bei Novello veröffentlicht und von Künstlern wie Sarah Walker, Roger Vignoles und Marc-André Hamelin aufgenommen worden. Der Organist Kevin Bowyer und die Grimethorpe Colliery Band gehören zu denjenigen, die seine Instrumentalmusik aufgenommen haben. Zu Beginn seiner Karriere brachte ihm seine Soloaufführung von Jerome K. Jeromes „Three Men in a Boat“ in seiner eigenen Adaption eine Nominierung für den Olivier Award ein, während er im Fernsehen viele Hauptrollen in Dramaserien und Soaps spielte. Als bekannte Stimme im BBC-Radio gewann er 1996 den begehrten Sony Gold Award für das beste Kunstprogramm. In seiner Freizeit ist er Präsident der Jerome K. Jerome Society und Organist von St. Mary’s, Bocking in Essex, wo er sich Zuhause fühlt.

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Foto: Kaupo Kikkas
Konzert

Klavierabend
Nicolas Stavy

In seiner Heimat Frankreich und in der ganzen Welt wird das Publikum von der Sensibilität des Spiels dieses Künstlers, der „das Klavier so wunderbar singen lässt” (La Lettre du Musicien), bewegt. NICOLAS STAVY tritt bei renommierten internationalen Festivals und in Konzerthäusern auf wie dem Festival de la Roque d’Anthéron, den Chopin-Festivals von Nohant und Bagatelle, dem Klavierfestival von Lille, dem Festival Berlioz, im Musée d’Orsay, der Salle Pleyel, dem Klavier-Festival Ruhr, Casals Hall (Tokio), der Victoria Hall (Genf) u.v.a.. Er ist u.a. mit großen Orchestern wie dem Suisse Romande Orchestra, dem Utah Symphony Orchestra, der Bukarester Philharmonie, dem Orchestre National de Lille. Nicolas Stavy, der stets auf Entdeckungsreise ist, spielt Kammermusik mit Kollegen wie Cédric Tiberghien, Karine Deshayes, dem Quatuor Ebène und vielen mehr. Er konzertierte mit Mikhail Rudy für das Bühnenstück „Der Pianist“ (nach dem Buch von Wladyslaw Szpilman) mit dem Schauspieler Robin Renucci. Er hat aber auch an anderen Projekten mit bekannten Schauspielern teilgenommen, darunter Didier Sandre, Brigitte Fossey und Eric-Emmanuel Schmitt. Nicolas Stavy ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe: Sonderpreis beim Chopin-Wettbewerb in Warschau 2000, 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Genf 2001, 4. Preis beim Gina-Bachauer-Wettbewerb in den USA 2002, 2. Preis beim Wettbewerb „Young Concert Artists“ in New York 2003, etc. Seine letzten CDs wurden u.a. mit fünf Sternen von Classica und Diapason, „coup de Coeur“ France Musique und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Hélène de Montgeroult (1764-1836)
Etüde Nr.110

Gabriel Fauré (1845-1924)
Nocturne Nr.1 op.33 (1875)

Franz Liszt (1811-1886)
„Von der Wiege bis zum Grabe" (1881/82) (Originalversion des Symphonischen Gedichts)

Joseph Haydn (1732-1809)
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (1786)
Fassung für Klavier- Hob.XX/1C
Introduzione
Largo - „Vater, vergib ihnen..."
Grave e cantabile - „Fürwahr, ich sage es dir..."
Grave- „Frau, hier sieh deinen Sohn..."
Largo - „Mein Gott, mein Gott, warum..."
Adagio - „Mich dürstet."
Lento - „Es ist vollbracht."
Largo - „In deine Hände, Herr..."
Il Terremoto: Presto e con tutta la forza

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Foto: Thomas Lorenzen
Konzert

Klavierabend
Peter Froundjian

PETER FROUNDJIAN, geboren und aufgewachsen in Berlin. Studium an der Hochschule für Musik (HdK) Berlin, u.a. bei Gerhard Puchelt. Erhielt weitere wertvolle künstlerische Impulse durch den Schnabel – und Galston – Schüler und späteren Musikschriftsteller Walther Kaempfer. Über mehrere Jahre Klavierdozent an der HdK/UdK und Kirchenmusikschule in Spandau;1987 gründete er das Festival „Raritäten der Klaviermusik“, dessen künstlerischer Leiter er seitdem ist. Gleichzeitig ist er inhaltlich verantwortlich für die Festival-CD – Edition der Serie bei „Danacord“. Seine pianistischen Aktivitäten spiegeln sich wieder in Rundfunkaufnahmen und Konzerten mit Werken von u.a. Liszt, Koechlin, Korngold, Szymanowski, Friedman, skandinavischer Klaviermusik, Rued Langgaard sowie in der Einspielung von CDs mit zahlreichen Ersteinspielungen von Werken Ignaz Friedmans (auf „Etcetera“) und Rued Langgaards (auf „Danacord“). Als Liedbegleiter setzte er sich mehrmals für die pianistisch anspruchsvollen Lieder von Joseph Marx und Rued Langgaard ein. Nicht zuletzt aufgrund seiner erfolgreichen klavierpädagogischen Tätigkeit an der Kreismusikschule Nordfriesland wurde er mehrfach als Juror zu nationalen (Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“) und internationalen Klavierwettbewerben (z.B. Clara Haskil und C. Bechstein) eingeladen. 2015 führte er mit Mitgliedern des Vogler-Quartetts die selten gespielten Klavierquartette der französischen Spätromantiker d’Indy, Lekeu, und Chausson beim Festival „Raritäten der Klaviermusik“ auf. Seine jüngste CD-Einspielung „Christmas Piano Music“ erschien 2017 bei Sony – laut „Rondo“ (12/ 2017) eine „diskographische Sensation“.

Johann Wilhelm Hässler (1747-1822)
Sonate III d-Moll (1780)
Allegro con spirito - Adagio - Presto

Gluck/Friedman
Gavotte (aus dem Ballett „Don Juan", 1761) (1914)

Stamitz/Friedman
Prestissimo (aus der Sinfonia in G-Dur) (1924)

Francis Poulenc (1899-1963)
Nocturne C-Dur (1929)
2. Nocturne „Bal de jeunes filles" (1933)
4. Nocturne „Bal fantôme" (1934)
6. Nocturne (1934)
5. Nocturne „Phalènes" (1934)
Mélancolie (1940)

Joseph Marx (1882-1964)
aus: Sechs Klavierstücke (1915)
Nr.3 Arabeske
Nr.5 Ballade

Rued Langgaard (1893-1952)
4 Gitanjali-Hymner (nach Tagore) BVN 149 (1918)
VII Den hvileløse vind (Der ruhelose Wind)
V Sommerhvisken (Sommergeflüster)
VIII Tavshedens Hav (Meer des Schweigens) (Version 1929) BVN 201
X Gyldne Strømme (Goldene Ströme)

Issaj Dobrowen (1894-1953)
Drei Preludes aus op.1
Nr.3 Andante con moto
Nr.5 In modo narrativo
Nr.4 Languido

Valse op.6 Nr.2 (1923)
Valse op.6 Nr.1

Jugend-Sonate op.5 (1914)
- à Maxim Gorki-

Deuxième Sonate op.10 (1924) - Dem Andenken A.N. Skrjabins

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Konzert

Klavierabend
Florian Noack

FLORIAN NOACK wurde 1990 in Brüssel geboren. Er begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 12 Jahren wurde er in ein Ausbildungsprogramm für herausragend Begabte an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth (Belgien) aufgenommen, wo er bei Yuka Izutsu studierte. Er setzte seine Studien an der Musikhochschule Köln beim russischen Pianisten und Komponisten Vassily Lobanov und an der Musikhochschule Basel bei Claudio Martinez-Mehner fort. Florian Noack unterrichtet derzeit Klavier an der Musikhochschule Köln. Nachdem er vom ECHO Klassik für die Aufnahme seiner eigenen Klaviertranskriptionen zum „Emerging Artist of the Year 2015″ ernannt worden war, wurde er u.a. mit dem Diapason d’Or of the Year und dem International Classical Music Award (ICMA) für seine Aufnahme der Klaviermusik von Ljapunow ausgezeichnet. Florian Noack hat zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter den Internationalen Rachmaninow Wettbewerb, den Internationalen Robert Schumann-Wettbewerb und den Klavierwettbewerb in Köln. Er tritt regelmäßig bei zahlreichen Festivals in China, Südkorea, den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland und Belgien auf und gibt Liederabende u. a. in der Kölner Philharmonie, der Beijing Concert Hall und dem Konzerthaus in Detmold. Zu seinen aktuellen Konzerten zählen u.a. Auftritte beim Festival de la Roque d’Anthéron, Bozar in Brüssel, Konzerthaus Berlin und der Philharmonie de Paris. Florian Noack zeichnet sich durch seine Leidenschaft für seltene Werke aus dem romantischen und post-romantischen Repertoire und durch seine Konzertprogramme aus, in denen häufig Komponisten wie Ljapunow, Alkan, Medtner und Dohnanyi auftreten. Als Solist ist er mit Orchestern wie dem WDR-Rundfunkorchester, der Philharmonie Südwestfalen, den Budapester Streichern und dem Philharmonischen Orchester Zwickau aufgetreten.

Franz Schubert (1797-1828)
Sonate fis-Moll (Fragment) D 571 (1817)
I. Allegro moderato
II. Andante (D. 604)
III. Scherzo: Allegro vivace- Trio (D. 570)
IV. Allegro D. 570

Josef Suk (1874- 1935)
Erlebtes und Erträumtes op.30 (1909)
Nr.6 Moderato quasi Allegretto
Nr.9 Poco Andante
Nr.10 Adagio (Den vergessenen Grabhügeln auf unserem Dorffriedhof)
Rachmaninow/Noack
Russisches Lied op.41 Nr.3

Rimsky-Korsakow/Noack
Scheherazade op.35 (1888)
Fats Waller/Noack Dinah and other Jazz Arrangements

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Foto: Jean-Baptiste Millot
Konzert

Klavierabend
Hiroaki Takenouchi

HIROAKI TAKENOUCHI, Takenouchis Neugierde und seine natürliche Vorliebe zur Integrität machen sein Spiel und sein großes Repertoire einzigartig in seiner Generation von Pianisten. Seine Liebe für die Musik klassischer Meister – insbesondere Haydn, Beethoven und Chopin -geht Hand in Hand mit seiner Leidenschaft für die Musik Medtners und weniger bekannter britischer Komponisten wie Sterndale Bennett und Parry sowie für das zeitgenössische Repertoire. Als Solist ist Takenouchi auf vielen Konzertpodien aufgetreten, darunter die Wigmore Hall, die Tokyo Opera City und das South Bank Centre. Er trat auch bei Festivals in Bath, Cheltenham und Salzburg auf und gab Liederabende in Europa, Asien und Kanada. Zu seinen ungewöhnlicheren Projekten der letzten Zeit gehören u.a.: ein Rezital für das „Raritäten der Klaviermusik“-Festival in Husum und ein BBC Four-Dokumentarfilm „The Prince and the Composer“ über das Leben und die Musik von Parry an der Seite von HRH The Prince of Wales. Takenouchis Diskographie umfasst u.a. Schumann und Sterndale Bennett sowie Weltersteinspielungen von Werken von J. Dillon, E. Roxburgh und J. Dale Roberts. Zu den bevorstehenden Aufnahmen gehören Klavierarrangements von Rachmaninows 2. Symphonie und Klaviersonaten von Chopin und Liszt für Lyrita, als Teil des Parnassius Piano Duo mit Simon Callaghan. Die Musik des russischen Komponisten Georgy Catoire ist heute etwas vernachlässigt, doch Takenouchi ist ein leidenschaftlicher Verfechter seines Klavierkonzerts und hat das Werk mit Martin Yates und dem Royal Scottish National Orchestra aufgenommen In der vergangenen Saison führte Takenouchi einen kompletten Zyklus von Mozart-Klaviersonaten in der Londoner Conway Hall auf. Er freut sich auf sein nächstes Projekt mit einem vollständigen Zyklus, bei dem er in den kommenden Jahren alle Klaviersonaten von Medtner aufführen wird. Takenouchi unterrichtet Klavier am Königlichen Konservatorium von Schottland (Glasgow), und gibt im Sommer Meisterkurse an der Ingenium International Music Academy.

Percy Sherwood (1866-1939)
Barcarole Nr.2 op.24 (1915)

Dorothy Howell (1898-1982)
Boat-Song (1920)

Marcel Dupré (1886-1971)
Variationen cis-Moll op.22 (1924)
- Alfred La Liberté gewidmet

Arthur Campbell Mackenzie (1847-1935)
3 Szenen in den schottischen Highlands op.23 (1880)
On the Hill-Side
On the Loch
On the Heather

Helen Hopekirk (1856-1945)
Sundown (1905)

Jannis Constantinidis (1903-1984)
8 Tänze von griechischen Inseln (1954)

Nikolaj Medtnery (1880-1951)
Zweite Improvisation (in Variationenform) op.47 (1925/27)
- Marcel Dupré gewidmet
Thema: Gesang der Wassernymphe
- quasi Cadenza
Var.1: Meditation
Var.2: Capriccioso
Var.3: Beflügelte Tänzer
Var.4: Zauber
Var.5: Humoreske
Var.6: Auf den Wogen
Var.7: Das Rauschen der Menge
Var.8: Im Walde
Var.9: Waldgeist
Var.10: Die Elfen
Var.11: Erdgeister
Var.12: Beschwörung
Var.13: Drohung
Var.14: Gesang der Wassernymphe
Var.15: Der Sturm
Abschluß

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Klavierabend Hiroaki Takenouchi

Foto: Kristina Radiy
Konzert

Klavierabend
Zlata Chochieva

ZLATA CHOCHIEVA, Die russische Pianistin Zlata Chochieva erregte erstmals mit ihren hochgelobten Aufnahmen von Werken von Chopin und Rachmaninow (Piano Classics) internationale Aufmerksamkeit und etablierte sich als unverwechselbare Stimme unter den Pianisten mit einer tiefen Affinität zu diesen Komponisten. Zlata Chochieva ist in vielen angesehenen Konzertsälen und bei Festivals aufgetreten und hat mit zahlreichen großen Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet, u. a. Mikhail Pletnev, der schon in jungen Jahren ihr Mentor wurde. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehörten u.a. ihr Solo-Debüt in der Wigmore Hall, Auftritte beim Zaubersee-Festival in Luzern und beim Berliner Klavierfestival sowie mit dem Staatsorchester Svetlanov. 2019/20 wird Zlata Chochieva als „Artist in Focus“ in drei verschiedenen Programmen mit dem Sinfonieorchester Aachen auftreten. Zu den Solo-Debüts gehören das Wiener Konzerthaus, die Vancouver Chopin Society, die Brüsseler Chopin-Tage sowie verschiedene Festivals in ganz Europa. Zlata Chochieva wurde in Moskau geboren und trat erstmals im Alter von 5 Jahren auf. Zwei Jahre später gab Sie ihr Orchesterdebüt im Großen Saal des Moskauer Staatskonservatoriums. Zu ihren Lehrern gehörten Pavel Nersessian am Moskauer Staatskonservatorium und Jacques Rouvier am Mozarteum Salzburg, wo sie mehrere Jahre lang seine Assistentin war. Sie lebt derzeit in Berlin.

Henry Cowell (1897-1965)
The Aeolian Harp (1923)

Isaac Albéniz (1860-1909)
La Vega (1897)

Pierre Sancan (1916-2008)
Berceuse (2001)
Boite à musique (1950)
Toccata (1943)

Edvard Grieg (1843-1907)
Albumblätter op.28
Allegro con moto (1864)
Allegretto espressivo (1874)
Vivace (1876)
Andantino (1878)
Walzer-Caprice op.37 Nr.2 (1887)

Franz Liszt (1811-1886)
Valse oubliée Nr.2 (1882)
Mephisto Walzer Nr.2 (1881)

Nikolaj Medtner (1880-1951)
Elegie op.59 Nr.1 (ca.1940/41)

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Kanon in e-Moll (1890/91)
Romanze fis-Moll & Gavotte D-Dur (1887)
Prélude F-Dur (1891)
Prélude d-Moll (1917)
Morceau de fantaisie g-Moll (1899)
Fragments (1919)
Orientalische Skizze (1917)

Bizet/Rachmaninow
Minuet (aus der „L´Arlesienne-Suite") (1923)

Mendelssohn/Rachmaninow
Scherzo (aus „Ein Sommernachtstraum") (1933)

Bizet/Horowitz
Carmen-Fantasie

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Klavierabend Zlata Chochieva

Foto: Ira Polyarnaya
Konzert

Klavierabend
Duo Ancelle/Berlinskaya

DUO ANCELLE BERLINSKAYA, Ludmila Berlinskaja und Arthur Ancelle haben ein französisch-russisches Klavierduo entwickelt, das durch ein unerschütterliches gegenseitiges Verständnis symbolisiert wird. Sie streben danach, dank ihrer Vielschichtigkeit und ihres kulturellen Erbes, aber auch dank ihrer Energie auf der Bühne, ihres originellen Repertoires und ihrer Kommunikation mit dem Publikum, dem Klavierduo einen Status zu verleihen, der anderen Formen der Kammermusik gleichwertig ist. In kurzer Zeit hat das Duo ein Repertoire voller „Hits” für zwei Klaviere und vier Hände sowie seltener Werke erarbeitet und dabei sowohl Originalkompositionen als auch neue Transkriptionen erforscht, die durch die Partituren von Arthur Ancelle bereichert. Die beiden Künstler werden von renommierten Festivals eingeladen, wie dem Musical Summits in Gstaad, dem Tokio Spring Festival, der Rota das Artes in Lissabon oder den Lisztomanias. In Russland treten sie jedes Jahr in den besten Konzertsälen von Moskau und Sankt Petersburg auf und in dieser Saison werden sie in der Pariser Philharmonie debütieren. Gestärkt durch eine intensive Aufnahmeaktivität als Duo, als Solisten oder als Kammermusiker veröffentlichten sie zusammen fünf Alben, die alle von der internationalen Presse äußerst positiv aufgenommen wurden. Die beiden sind seit 2014 Melodiya-Künstler und haben mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten, wie z. B. die Editor‘s Choice of Gramophone, den Choc of Classica, Pianiste Maestro, usw. Ihre Kreativität und ihr Wunsch, einen Beitrag zu leisten, zeigen sich auch durch die künstlerische Leitung zweier Festivals: dem Festival La Clé des Portes sowie dem Klavier-Festival von Rungis, das ganz dem Universum der 2 Klaviere und vier Hände gewidmet ist und 2020 zum 1. Mal stattfindet.

Reynaldo Hahn (1874-1947)
Le ruban dénoué (1915)
1. Décrets indolents du hasard
2. Les soirs d´Albi
3. Souvenir...avenir
8. La cage ouverte

Alexander Glasunow (1865-1936)
Fantasie f-Moll für zwei Klaviere op.104 (1920)
Moderato tranquillo
Scherzo. Allegro
Moderato

Nikolaj Medtner (1880-1951)
Zwei Stücke für zwei Klaviere op.58 (1940/41)
Russian Round Dance
Knight Errant

Arnold Bax (1883-1953)
The Poisoned Fountain für 2 Klaviere

Alexander Tsfasman (1906-1971)
Jazz-Suite für 2 Klaviere (ca.1945)
Schneeflocken
Polka
Lyrischer Walzer
Karriere

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Klavierabend Duo Ancelle/Berlinskaya

Ausstellung

Ausstellung im Foyer

Rahmenprogramm

Leopold Godowsky (1870-1938) – „A pianist for pianists“ (James Huneker) Konzeption: Jeremy Nicholas

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Ausstellung im Foyer

Online

Live-Aufnahmen vom Festival

Auf unserer Seite finden Sie Live-Aufnahmen von den vergangen Festivals sowie CDs im Online-Shop.

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Raritäten der Klaviermusik

Stiftung Nordfriesland

»Raritäten der Klaviermusik« im Schloss vor Husum/Nordsee
14. bis 22. August 2020


Das 34. Festival findet vom 14. bis 22. August 2020 statt. Unter der künstlerischen Leitung des Pianisten Peter Froundjian findet das einwöchige Festival seit 1987 alljährlich im August im Schloss vor Husum statt. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit des Publikums auf Werke zu lenken, die trotz hoher Qualität keinen Eingang in das gängige Klavierrepertoire gefunden haben. Die »Raritäten der Klaviermusik« bestehen aus zehn Konzerten, zwei Matineen und einer Ausstellung. Durch die Produktion einer Live-CD (beim dänischen Label „Danacord“) wird eine Auswahl der gespielten Werke weltweit verbreitet.
Vorverkauf:
Abonnements erhältlich ab 5. Mai, Einzelkarten ab 26. Mai.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Raritäten der Klaviermusik

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