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Raritäten der Klaviermusik

»Raritäten der Klaviermusik« im Schloss vor Husum/Nordsee

Unter der künstlerischen Leitung des Pianisten Peter Froundjian findet das einwöchige Festival seit 1987 alljährlich im August im Schloss vor Husum statt. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit des Publikums auf Werke zu lenken, die trotz hoher Qualität keinen Eingang in das gängige Klavierrepertoire gefunden haben. Die »Raritäten der Klaviermusik« bestehen aus zehn Konzerten, zwei Matineen und einer Ausstellung. Durch die Produktion einer Live-CD (beim dänischen Label „Danacord“) wird eine Auswahl der gespielten Werke weltweit verbreitet.

Das 33. Festival findet vom 23. bis 31. August 2019 statt.

Der Kartenverkauf beginnt am 2. Mai 2019!

Kontakt

Raritäten der Klaviermusik
Schloss vor Husum
Stiftung Nordfriesland
König-Friedrich V.-Allee
D-25813 Husum

Telefon: +49 (0)4841-8973-130

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Konzert

Sonderkonzert:
Stipendiaten des Festivals 2018

Klavierabend

Stipendienprogramm

Seit dem Jahr 2018 bietet das Festival „Raritäten der Klaviermusik“ ein Stipendienprogramm an. Ziel ist es, junge Klavierstudierende von verschiedenen Musikhochschulen für die besondere Klavierliteratur zu interessieren, die beim Festival dargeboten wird. Sie werden eingeladen das Festival zu besuchen und erhalten im darauffolgenden Jahr die Gelegenheit, in einem Sonderkonzert im Rahmen des Festivals aufzutreten.

Onute Grazinyte wurde in Vilnius (Litauen) in eine Musiker-Familie hineingeboren. Sie begann im Alter von 5 Jahren mit Klavierunterricht bei ihrer Mutter. Onute nahm an Meisterkursen von u.a. Matti Raekallio, Stephen Kovacevich und Muza Rubackyte teil.Onute Grazinyte ist vor kurzem mit dem „Haiou Zhang Piano Award“ 2018 gekürt worden. Zu den erworbenen Preisen gehören u.a. der 1. Preis des 4. internationalen Rosario Marciano Wettbewerbs Österreich und der 1. Preis und der Sonderpreis des Jury-Mitglieds Marian Sobula beim Internationalen Peter Toperczer Klavierwettbewerb der EMCY in der Slowakei. Sie spielte als Solistin in ihrer Heimat sowie in der Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland, Estland, den Niederlanden, Polen und Dänemark.

Mari Namera, geboren in Tokio, begann im Alter von 3 Jahren mit Klavierunterricht und erhielt viele hohe Auszeichnungen in Wettbewerben wie dem Japan Player’s Wettbewerb, Roze Klavier Wettbewerb, der Verona International Piano Competition und beim Yachiyo Musik Wettbewerb (1. Preis). Seitdem tritt sie regelmäßig in Klavierabenden und als Solistin mit Orchestern in Japan und Deutschland auf. Sie studierte an der Geidai-Universität der Künste Tokio bei Prof. Kei Itoh, an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Elena Lapitskaja und Prof. Björn Lehmann, seit 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof. Bernd Zack.

Kenji Miura, 1993 in Japan geboren, erhielt mit 4 Jahren ersten Klavierunterricht. 2006 erhielt er ein Stipendium für die Purcell School für Musik in London und studierte später Klavier bei R. Magub und W. Fong an der Royal Academy of Music.Kenji trat bereits in den großen Sälen der Welt auf als Solist, Kammermusiker und Solist mit Orchestern, u.a. in der Wigmore Hall in London, Konzerthaus in Berlin und Act City in Japan. Er spielt regelmäßig in Japan und kann bereits auf Auftritte in ganz Europa, USA und Kanada zurückblicken. Kenji Miura studierte an der Universität der Künste Berlin bei Klaus Hellwig, pausierte jedoch 2013 für die Arbeit in einem Freiwilligendienst in Japan. Nach seiner Rückkehr setzte er das Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Eldar Nebolsin fort. 2017 gewann er den Steinway Förderpreis sowie den 1. Platz bei dem Internationalen Shigeru Kawai Klavierwettbewerb.

Elias Friedrich Projahn, geboren 2000 in Stendal, gestaltet seit dem 10. Lebensjahr eigene Klavierabende und trat als Solist u.a. mit dem Orchester des Nordböhmischen Theaters, der Neubrandenburger Philharmonie und der Norddeutschen Philharmonie Rostock auf. Er ist Preisträger diverser nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe, darunter Gesamtsieger des internationalen Klavierwettbewerbs „Virtuosi per musica di pianoforte“ in Ústí nad Labem. Als mehrfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ erhielt er 2013 zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation eines eigenen Werkes. Elias war Frühstudent an den Hochschulen für Musik und Theater Leipzig und Rostock bei Prof. Christian Pohl und bei Prof. Bernd Zack. Wichtige Impulse erhielt er zudem von Pavel Gililov, Menahem Pressler und Alfred Brendel. Seit 2018 studiert er Klavier bei Prof. Bernd Zack und ist Student der Humanmedizin an der Universität Rostock.

Jorma Marggraf, 1998 in Dresden geboren, begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierunterricht bei Gisela Schreiber am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ und war bis 2016 Frühstudent an der Martin-Luther-Universität Halle bei Prof. Marco Antonio de Almeida. Seit 2016 studiert er bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ errang er sowohl solistisch als auch im kammermusikalischen Bereich mehrere Preise, war jedoch auch bei anderen Wettbewerben erfolgreich. Jorma Marggraf konzertierte außerdem als Solist mit den Staatskapellen Halle und Lüneburg unter Dirigenten wie Heribert Beissel und Josep Caballé-Domenech. Seit der Kindheit komponiert Jorma Marggraf für verschiedenste Besetzungen und gewann mit seinen Kompositionen mehrere Preise. Darunter ist der IMPULS-Preis der Komponistenwerkstatt Halberstadt.


Onute Grazinyte (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)
Georg Friedrich Händel (1685-1759):
Allemande, Allegro, Courante aus: Suite Nr.8 (1720)
Balys Dvarionas (1904-1972):
In the Ice-Skating Rink aus: Winter Sketches
Alvidas Remesa (*1951):
Stygmantas - 5 Miniaturen
Joseph Wihtol (1863-1948):
Vilnu Dziesma (Song of the Waves) op.41 Nr.2

Mari Namera (Hochschule für Musik und Theater Rostock)
Toshio Hosokawa (*1955):
Mai - Uralte japanische Tanzmusik
Alexander Skrjabin (1872-1915):
Sonate Nr.7 op.64

Kenji Miura (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin)
Francis Poulenc (1899-1963):
3 Noveletten
Benjamin Godard (1849-1895):
Mazurka Nr.1 d-Moll op.25, Mazurka Nr.2 B-Dur op.54
Stephen Hough (*1961):
Nr.2: My Favorite Things aus: "Rodgers & Hammerstein Transcriptions"

- Pause -

Elias Projahn (Hochschule für Musik und Theater Rostock)
Strauss/Gieseking aus:5 Lied-Transkriptionen (1923)
Ständchen, Heimkehr
Franz Liszt (1811-1886):
Fantasie und Fuge über B-A-C-H (1871)

Jorma Marggraf (Musikhochschule Lübeck)
Karol Szymanowski (1882-1937):
Sonate Nr.3 op.36 (1916-1917)

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Konzert

Clarisse Teo

Klavier-Rezital
Reihe »Young Explorers«

CLARISSE TEO. Die Neugier auf das, was scheinbar wie ein Möbelstück aussah, führte die aus Singapur stammende Pianistin Clarisse Teo mit vier Jahren zum Klavierspiel. Sie schrieb sich im Junior Department an der Nanyang Academy of Fine Arts ein. Später studierte sie Klavier bei Timothy Ku, sowie Violine und Viola bei Marietta Ku. Sie erlangte ihr Diplom in Klavier, Violine (mit Auszeichnung) und Viola. Als Pianistin spielte Clarisse in Meisterklassen von Dr. Azariah Tan, Raymond Yong, Geoffery Saba und Martin Soderberg. Da sie eine große Unterstützerin weniger bekannter Werke ist, gehören zu ihrem Repertoire auch Stücke von Medtner und Alexandrow. Ihr Solokonzert 2018 im Esplanade Recital Studio in Singapur bestand ausschließlich aus solchen Werken. Die Zeitung „The Straits Times“ betitelte es später als eines der besten Konzerte des Jahres.
Als aktive Kammermusikerin tritt Clarisse Teo zumeist in Klavierduetten und als Duo-Partnerin auf, insbesondere mit Joan Quah. Gemeinsam präsentierten sie 2016 im ausverkauften Esplanade Recital Studio eine große Bandbreite an Werken aus dem 20. Jh., von Gershwin bis Poulenc. Zusammen mit dem japanischen Min-On Ensemble gab sie ein Konzert anlässlich des 50. Jahrestages der bilateralen Beziehungen zwischen Singapur und Japan. Während ihres Studiums trat Clarisse mit dem Klavierensemble der National University of Singapore auf und übernahm die studentische musikalische Leitung des Ensembles. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie für das Singapore Symphony Orchestra. Zur Zeit absolviert Clarisse Teo ein Masterstudium (Master of Music in piano performance) bei Dr. Sinae Lee am Royal Conservatory of Scotland.

Xavier Montsalvatge (1912-2002):
Sonatine pour Yvette (1961)

Vincent d´Indy (1851-1931):
Thème varié, Fugue et Chanson op.85 (1926)

Anatol Alexandrow (1888-1982):
Sonate Nr.4 op.19 (1922/rev.1954)

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Fest

Publikumsempfang zur Eröffnung des Festivals

Im Anschluss an das Konzert von Clarisse Teo.
Wie in jedem Jahr gibt es ein Get-Together zur Begrüßung und zum Eintauchen in die Festival-Atmosphäre

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Konzert

Kotaro Fukuma

Klavier-Rezital
Reihe »Young Explorers«

KOTARO FUKUMA geboren in Tokio, begann im Alter von fünf Jahren mit Klavierunterricht und erhielt viele Auszeichnungen in internationalen Wettbewerben wie Paloma O’Shea/Santander, Arthur Rubinstein/Tel Aviv und Gina Bachauer/Salt Lake City. Im Alter von 20 Jahren gewann er den 1. Preis und den Chopin-Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland 2003. Seither hat sich seine Konzertlaufbahn auf fünf Kontinenten etabliert (Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien). Er tritt in wichtigen Konzerthäusern auf wie der Carnegie Hall in New York, Wigmore Hall in London, Philharmonie und Konzerthaus in Berlin, Salle Gaveau in Paris, Suntory Hall und Opera City in Tokio. Neben seiner solistischen Arbeit musiziert Kotaro Fukuma mit namhaften Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, der Moskauer Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Japan Philharmonic und dem NHK Symphonie Orchester unter der Leitung solcher Dirigenten wie Yuri Simonov, Hanna Lintu und Franois-Xaver Roth. Kotaro Fukuma veröffentlichte bisher zwölf Alben: Chopin Legacy (ARS Produktion), Piano Fantasy (Orpheus Classical), Sing to Water (Esprit du Piano), Schumann und Takemitsu (Naxos), Liszt und Toppan Hall Live (Accoustica), Chopin, Albéniz, Debussy, Dumka (Editions Hortus) und Mozart & Schumann Klavierkonzerte (DENON). Seine Aufnahmen erhielten ausgezeichnete Kritiken in Musikzeitschriften wie Gramophone, Diapason, American Music Records, Monde de la Musique, Piano News und Classic Today. Er studierte Musik am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris bei Bruno Rigutto und Marie-Françoise Bucquet, an der Universität der Künste Berlin bei Klaus Hellwig und an der Internationalen Piano Akademie Lake Como in Italien. Während seiner gesamten Studienzeit nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil und lernte bei bedeutenden Musikern, wie Leon Fleisher, Mitsuko Uchida, Andreas Steier und Aldo Ciccolini.

Franz Liszt (1811-1886):
Album d´un Voyageur Bd.2 Nr.5
Andante molto espressivo

Georges Bizet (1838-1875):
Nocturne Nr.1
Grande Valse de concert
Es-Dur

Minako Tokuyama (*1958):
Jo no Mai (2018)

Theodor W. Adorno (1903-1969):
Drei Klavierstücke (1927, 1945)
1. Adagietto- Hommage á Bizet
2. Die böhmischen Terzen
3. Valsette

Alexis Weissenberg (1929-2012):
6 Arrangements von Chansons von Charles Trenet
1. Coin de rue
2. Vous oubliez votre cheval
3. En avril, à Paris
4. Boum!
5. Vous qui passez sans me voir
6. Ménilmontant

Mieczysław Weinberg (1919-1996):
Sonate Nr.6 op.73 (1960)
1. Adagio
2. Allegro molto

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Vortrag

Matinée

„Recordings of Rare Repertoire by Pianists of the Past“ – „Raritäten in Aufnahmen mit Pianisten der Vergangenheit“
Vortrag in englischer Sprache

Jonathan Summers, Kurator der Abteilung „Classical Music“ an der British Library in London, wird historische Aufnahmen von seltenem Repertoire diskutieren und spielen. Die Aufnahmen stammen sowohl von berühmten als auch weniger bekannten Pianisten.

JONATHAN SUMMERS erhielt im Alter von 15 Jahren ein Stipendium an der Intermediate School der Royal Academy of Music in London, wo er schließlich mit 18 Jahren seinen Hochschulabschluss machte. Es folgte weiterer Unterricht am Royal College of Music, welches er mit einem Konzertdiplom abschloss. Seither verfolgt Jonathan Summers zahlreiche musikalische Aktivitäten. Neben Konzertauftritten unterrichtet er, komponiert, begleitet und forscht. Sein wichtigstes akademisches Forschungsgebiet sind Pianisten der Vergangenheit und historischen Aufnahmen von Klaviermusik. Er ist ein führender Experte auf diesem Gebiet und hat bereits ein 860-seitiges Buch über das Thema geschrieben. Im Jahr 2003 führte Jonathan Summers gemeinsam mit der Sopranistin Rebecca Plack zum ersten Mal seinen Liederzyklus „Five Poems of Robert Frost“ auf. Im Jahr 2005 gewannen sie zusammen die Los Angeles International Liszt Competition, was zu Konzerten in London und Budapest führte.

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Ausstellung

Ausstellungseinführung

Einführung: Dr. Joachim Draheim (Rittersaal und Foyer)

Ausstellung im Foyer:
Clara Schumann zum 200. Geburtstag:
Clara Schumann, ihre Familie und ihre Freunde

Konzeption: Dr. Joachim Draheim

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Konzert

Marco Rapetti

Klavierabend

MARCO RAPETTI. Nachdem Marco Rapetti sein Studium am Konservatorium „Niccolò Paganini“ in Genua erfolgreich beendete, erweiterte er dank eines Fulbright-Stipendiums seine musikalischen Kenntnisse in Florenz, Paris und den USA. An der Juilliard School in New York erlangte er seinen Master of Music, sowie den Grad des Doctor of Musical Arts. Er studierte u.a. mit solch bekannten Musikern wie Aldo Ciccolini, Seymour Lipkin, dem Trio di Trieste und dem Juilliard Quartet. An der Universität von Cremona studierte er zudem Musikwissenschaft.
Rapetti bekam viele nationale und internationale Auszeichnungen und trat in wichtigen Konzerthäusern wie der Alice Tully Hall in New York, Foro Italico in Rom oder dem Teatro Regio in Turin auf. Auftritte führten ihn auch zu angesehenen Musikfestivals wie dem Chopin Festival in Paris, der Estate Chigiana in Siena oder dem Amici della Musica in Florenz. Außerdem arbeitet er mit Kammermusikensembles und Orchestern zusammen, wobei Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Liszt, Saint-Saens, Rachmaninow, Britten auf dem Programm stehen.
Rapetti spielte viele Radio- und Fernsehaufnahmen ein und nahm Werke bei den Labels Fonit-Cetra, Dynamic, Stradivarius, Frame, Phoenix Classics and Brilliant auf. Seine unermüdliche Arbeit als Klaviermusikforscher ließ ihn vergessene Werke wiederentdecken, u.a. unveröffentlichte Werke von Borodin, Ljadow, Ravel und Dukas. Mit 22 Jahren begann Rapetti am Konservatorium Mailand und an der Scuola di Musica di Fiesole in Florenz zu unterrichten. Später war er Assistent an der Juilliard School und der Accademia Chigiana in Siena. Außerdem war er Gastprofessor an der Universität von Hawaii, dem Haydn Konservatorium in Eisenstadt (Wien) und am Konservatorium Sydney. Seit 2011 ist er Professor am Konservatorium „Luigi Cherubini“ in Florenz.

César Cui (1835-1918):
À Argenteau op.40 (1887)
1. Le Cèdre
2. Far niente
4. La petite guerre
6. Causerie - Etude
8. À la chapelle
Valse-Scherzo op.41 Nr.1 aus: Trois mouvements de valse (1888)
Andante op.105 Nr.13 aus: 17 Miniatures (1916)

Alexej Stantschinsky (1888-1914)
Sonate Nr.1 (1911-12)
Allegro
Adagio
Presto

- Pause -

Anton Arensky (1861-1906):
6 Essais sur des rhythmes oubliés op.28 (ca. 1892)
1. Logaédes
2. Péons
3. Ioniques
4. Säri (mètre des chansons persanes)

Georgij Conus (1862-1933):
Marche op. 34 Nr.1 (1906)
Romance op.34 Nr.4 (1906)
Scherzino op.34 Nr.3 (1906)
Berceuse op.31 Nr.5 (1905)

Alexander Skrjabin (1872-1915)
Canon (1883)
Sonate Es-Moll op. posth. (1887-89)
(ergänzt von Marco Rapetti)
Allegro appassionato
Andante
Presto

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Konzert

Markus Becker

Klavierabend

MARKUS Becker wird 1963 in einen musikalischen Haushalt hineingeboren. Schon als Dreijähriger verbringt er gerne Zeit an Tasteninstrumenten. Klavierunterricht erhält er zunächst bei Marton Keönch, später bei Heidi Köhler. Nach ersten Preisen in verschiedenen Jugendwettbewerben beginnt Markus Becker 1982 das Klavierstudium bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover, flankiert von Meisterkursen bei Lew Vlasenko, Leon Fleisher und Fanny Waterman. Er gewinnt diverse nationale und internationale Preise, u.a. den 1.Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb Hamburg 1987.
In seinen Soloprogrammen kontrastiert Markus Becker Wiederentdeckungen mit den großen Standardwerken der Klavierliteratur. Als virtuoser Jazz- Improvisator ist er eine Ausnahmeerscheinung unter klassischen Pianisten. Regelmäßig gastiert er u.a. beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen und musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem RSB Berlin, den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Michael Sanderling.
Beckers zentrales Anliegen ist die Kammermusik. Seine Partner sind hier u.a. Albrecht Mayer, Nils Mönkemeyer, Igor Levit. Kammermusik steht auch im Mittelpunkt seiner Lehrtätigkeit: Seit 1993 ist er Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und dort Direktor des Instituts für Kammermusik und Leiter des jährlichen Kammermusikfestivals. Für seine CD-Einspielungen erhielt Becker den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den „Editor´s choice“ von GRAMOPHONE und gleich dreimal den ‚ECHO-Klassik’. Markus Becker produziert heute seine Aufnahmen überwiegend beim Label hyperion. Hier erschienen u.a die Cellosonaten von Reger, Klavierkonzerte von Draeseke, Jadassohn und Widor, Kammermusik von Schulhoff und zuletzt Regers Bearbeitungen Bachscher Orgelwerke.

Bach/Reger :
Präludium und Fuge D-Dur BWV 532

Victor Ullmann (1898-1944):
Variationen und Doppelfuge über ein Thema von Schönberg op.3a (1933/34)

Paul Hindemith (1895-1963):
Sonate Nr.3 (1936)
Ruhig bewegt
Sehr lebhaft
Mäßig schnell
Fuge. Lebhaft

- Pause -

Reubke/Stradal:
Der 94.Psalm - Sonate für Orgel

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Konzert

Roland Pöntinen

Klavierabend

ROLAND PÖNTINEN. Seit seinem Debüt mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm 1981 trat Roland Pöntinen mit den wichtigsten Orchestern in der ganzen Welt auf. Er wurde bereits zu vielen wichtigen Festivals eingeladen, darunter Schleswig-Holstein, Verbier und dem Mozart Festival in New York. Außerdem arbeitete er mit Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Rafael Frühbeck de Burgos, und Leif Segerstam zusammen. Highlights seiner Karriere beinhalten Konzerte mit den Philharmonieorchestern in Paris und London, dem Los Angeles Philharmonic, dem Scottish Chamber Orchestra in Glasgow und Edinburgh, sowie ein Auftritt bei den London Proms.
Dank seiner unersättlichen musikalischen Gier und einer bewundernswerten Technik verfügt er über ein breites Repertoire von Bach bis Ligeti. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf dem „Goldenen Zeitalter“ der Klavierliteratur des 19. Jhds bis zur ersten Hälfte des 20. Jhds. mit Komponisten wie Debussy, Busoni, Szymanowski und Rachmaninow. Viele Komponisten, darunter Sven-Erik Bäck, Veli-Matti Puumala und Anders Hillborg widmeten ihre Werke Roland Pöntinen. Als gefragter Kammermusiker arbeitete Pöntinen mit namhaften Künstlern, wie Barbara Hendricks, Janine Jansen, Nobuko Imai, Peter Mattei und Martin Fröst zusammen.
In den letzten beiden Saisons tourte er durch Japan, Taiwan, England, Skandinavien und die Niederlande. Seine Diskografie umfasst rund 100 Aufnahmen u.a. für BIS, c p o, Arte Nova, EMI, Philips und sein eigenes Label Haddock. Er ist auch selbst Komponist. Sein aktuellstes Werk „L‘éléphant rose“ für Trompete und Klavier wurde 2016 in der Wigmore Hall uraufgeführt.

William Seymer (1890-1964):
Sommarcroquiser op.11 (1917-20)
Junimorgengesang
Einsamkeit
Sonnäuglein (Ein Mädchenbildnis)
Die Waldnymphe tanzt

Sibelius/Funtek:
Rakastava (Der Liebende) op.14 (1893/1911)
1. Der Liebende
2. Der Weg der Geliebten
3. Guten Abend... Lebe wohl!

Jean Sibelius (1865-1957):
aus: Bühnenmusik zu Shakespeares „Der Sturm" op.109 (1925)
Scene
Intrada- Berceuse (Bearbeitung R. Pöntinen)
Episode (Miranda)

Sibelius/Palmgren:
Säf, säf, susa (Schilfrohr, säusle) op.36 Nr.4 (1899)

Mahler/Stevenson:
1. Satz (Adagio) aus der Sinfonie Nr.10

- Pause -

Gabriel Fauré (1845-1924):
Barcarolle Nr.9 a-Moll op.101 (1909)
Barcarolle Nr.10 a-Moll op.104 Nr.2 (1913)
Impromptu Nr.5 fis-moll op.102 (1909)

Karol Szymanowski (1882-1937):
Métopes op.29 (1915)
L´île des Sirènes
Calypso
Nausicaa

Gustave Samazeuilh (1877-1967):
Nocturne (1938)

Heitor Villa-Lobos (1887-1959):
As três Marias (1939)
Alnitah
Alnilam
Mintika

Villa-Lobos/Levin:
Nr.4 Toccata- O trenzinho do caipira
aus: Bachianas brasileiras Nr.2 (1930)

Konzertmitschnitt durch Deutschlandfunk Kultur

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Konzert

Mark Viner

MARK VINER, 1989 geboren, begann mit 11 Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt zwei Jahre später ein Stipendium für die Purcell School of Music, wo er bei Tessa Nicholson studierte. Während dieser Zeit gab er gefeierte Konzerte in der Londoner St. John’s Church, dem Smith Square und der Wigmore Hall. Ein weiteres Stipendium brachte ihn an das Royal College of Music, wo er von Niel Immelman unterrichtet wurde. 2011 erhielt er seinen Bachelor of Music mit Auszeichnung sowie den Sarah Mundlak Memorial Prize for Piano. 2013 konnte er seinen Master of Performance ebenfalls mit Auszeichnung abschließen.
Nachdem er 2012 den 1. Preis bei der Alkan-Zimmerman International Piano Competition in Athen gewann, erhielt er immer mehr Anfragen aus dem In- und Ausland. Er wurde u.a. zur Pharos Arts Foundation auf Zypern, dem ProPiano Hamburg und den „Raritäten der Klaviermusik“ in Husum und dem Indian Summer in Levoča/Slowenien eingeladen. Seine Radioaufnahmen beinhalten Konzerte und Interviews, die von Deutschlandfunk, BBC und Radio 3 ausgestrahlt wurden. Dank seiner Verbindung zum Keyboard Charitable Trust, konnte er vor kurzem mehrere sehr erfolgreiche Tourneen durch die USA, Deutschland und Italien bestreiten.
Neben einem vollen Terminkalender, der aus Lehren und Konzerten besteht, ist er auch Komponist und Autor. Seine Verbundenheit zur Musik von Charles-Valentin Alkan und Franz Liszt führten 2014 und 2017 dazu, dass Mark Viner zum Vorsitzenden sowohl der Alkan-, als auch der Liszt-Gesellschaft gewählt wurde. Seine CD-Aufnahmen mit Musik von Thalberg, Liszt, Alkan und neuerdings auch Chaminade erhielten ausgesprochen gute Kritiken. Sein aktuell wichtigstes Projekt ist die Einspielung der gesamten Klaviermusik von Alkan. Es ist das erste Projekt dieser Art und soll 17 CDs umfassen.

Liszt/Donizetti:
Marche funèbre de „Dom Sébastien" (1844)

Charles-Valentin Alkan (1813-1888):
Nr.10 - „Chant d´amour - chant de mort" aus: Douze Études dans tous le tons majeurs op.35 (1848)

Thalberg/Donizetti:
Fantaisie sur „Lucrezia Borgia" op.50 (1844)

Charles-Valentin Alkan (1813-1888):
Marche funèbre op.26 (1846)
Marche triomphale op.27 (1846)

- Pause -

Cécile Chaminade (1857-1944):
Nr.2 „Automne" aus: Six Études de concert op.35 (1886)

Charles-Valentin Alkan (1813-1888):
Symphonie pour piano seul op.39 Nr.4-7 (1857)
Allegro moderato
Marche funèbre
Menuet
Finale - Presto

Konzertmitschnitt durch Deutschlandfunk Kultur

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Konzert

Roberto Piana

Klavierabend

ROBERTO PIANA. Der Pianist und Komponist Roberto Piana wurde 1971 in Sassari auf Sardinien geboren. Er perfektionierte sein Studium bei verschiedenen bekannten Pianisten, wobei er seine Hauptausbildung Isabella Lo Porto verdankt, bei der er sein Klavierstudium am Konservatorium „Luigi Canepa“ in Sassari mit Bestnoten abschloss.
Als Pianist trat er bereits erfolgreich in diversen Theatern wie dem Rond Point auf der Champs-Elysée in Paris, dem Teatro Regio in Turin, dem Teatro alla Scala in Mailand sowie in verschiedenen Städten wie Ajaccio, Arnhem, Barcelona, Brüssel, Charleroi, Lausanne, Mons, Stuttgart und Zürich auf. Neben einem vollen Konzertkalender, befasst sich Roberto Piana mit weniger bekannten Komponisten wie Ansorge, Gutmann, Ornstein, Rebello, Ricordi, Silesu, Tellefsen, Wolff und vielen weiteren. Seit 1994 veröffentlichte er außerdem Essays, Bücher und CDs.
Roberto Piana ist Komponist von Klavier-, Vokal-, Kammer- und symphonischer Musik, die auf wichtigen Festivals auf der ganzen Welt gespielt werden (Newport Festival/ California, Chopin Festival/Duszniki Zdroj, in Russland, Japan, England, Südafrika, Israel, etc.). Viele seiner Kompositionen sind auf CD erhältlich, die von Labels wie Steinway & Sons, Centaur Records, Music & Arts und TwoPianists veröffentlicht wurden. Kürzlich komponierte er zwanzig Bearbeitungen neapolitanischer Canzonen, die von dem Pianisten Antonio Pompa-Baldi für das Label Steinway & Sons aufgenommen wurden. Die CD mit seiner Sonate und 25 Präludien, ebenfalls eingespielt von Antonio Pompa-Baldi, erhielt eine hervorragende Kritik in der namhaften Fachzeitschrift American Record Guide. Roberto Piana ist Klavierprofessor am Konservatorium „Luigi Canepa“ in Sassari und gibt Meisterkurse in Italien und Russland.

Giulio Ricordi (1840-1912):
Romance poudrée (1898)

Ignaz Moscheles (1794-1870):
Fantaisie à la Paganini (1831)

Stefano Golinelli (1818-1891):
da Ricordanze di un tempo che fu
Dopo il racconto
Verso sera
Cuor vivo

Pergolesi/Joseffy:
Aria

Roberto Piana (*1971):
Homenaje a Joaquin Turina (2010)
La herencia romántica
El silencio de las noches de verano
La gran carrera

- Pause -

Reynaldo Hahn (1874-1947):
L´Oasis (aus: Le rossignol éperdu) (1909)
Pavane d´„Angelo" (1905)

Alberto Nepomuceno (1864-1920):
Notturno per mano sinistra (1910)

Astor Piazzolla (1921-1992):
S.V.P S´il vous plait (bearbeitet von R. Piana) (1955)
Little Italy 1930 (1987)
Saint Louis en L´île (1981)
Chiquilin de bachin (1968)
Imperial (bearbeitet von R. Piana) (1956)
Milonga del Angel (bearbeitet von R. Piana) (1965)
Libertango (bearbeitet von R. Piana (1974)

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Roberto Piana

Konzert

Xiayin Wang

Klavierabend

XIAYIN WANG. Die chinesische Pianistin Xiayin Wang begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Sie studierte am Konservatorium von Shanghai. 1997 kam sie nach New York, studierte dort an der Juilliard School und Manhattan School of Music und schloss mit Bachelor und Mastergraden ab. Sie erhielt unzählige erste Preise und Ehrungen für ihre Auftritte in China. Xiayin Wang spielte u.a. bereits mit den Symphonieorchestern von Baltimore, Houston, und Pittsburg, dem Wiener Kammerorchester und dem Israelischen Kammerorchester. Sie konzertierte in den großen Konzerthallen der Welt, von der New Yorker Carnegie Hall bis hin zu Konzerten in Frankreich, Italien, Ungarn, Russland, Mexiko, Kuba, Chile, Costa Rica und in ihrer Heimat China.
Ihre Saison 2018/19 beinhaltet Debüts u.a. mit dem Aiken Symphony Orchestra (Gershwins Klavierkonzert in F-Dur) der Southwest Florida Symphony (Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3) und dem Spanischen Nationalorchester, mit dem sie Brittens Klavierkonzert aufführt. Außerdem tourt sie mit dem National Youth Orchestra of Great Britain durch Großbritannien und gibt Kammerkonzerte in Kalifornien zusammen mit der Violinistin Alexandra Soumm. Zudem beginnt Xiayin Wang an der Fakultät der New School’s Mannes School of Music zu unterrichten.
Xiayin Wangs Diskografie erhielt internationale Anerkennung, dabei u.a. ihre jüngste Aufnahme von Ginasteras Klavierkonzerten Nr.1 und 2 mit dem BBC Philharmonic. Vor allem ihre Aufnahmen von Rachmaninows Klaviersonaten wurden von Kritikern gelobt, u.a von Gramophone und dem BBC Music Magazine. Ihr neuestes Album mit Tschaikowskys Klavierkonzerten Nr.1 und 3 und Skrjabins einzigem Solokonzert wurde im November 2018 veröffentlicht (Chandos Records).

Richard Danielpour (*1956):
Bagatelles (2016)

Earl Wild (1915-2010):
Sonata 2000
March- Allegro
Adagio
Toccata- Allegro marcato

- Pause -

Enrique Granados (1867-1916)
Goyescas (1909/11)
Nr.4 Quejas ó la Maja y el Ruiseñor („Klagelied oder Das Mädchen und die Nachtigall")
Nr.1 Los Requiebros („Die Komplimente")

Richard Danielpour (*1956):
The Enchanted Garden (Preludes Book II) (2009)
Persepolis
Surrounded by Idiots
Elegy
Lean Kat Stride
A Community of Silence
There´s a Ghost in My Room!
Winter Solstice

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Konzert

Christian G. Nagel

Nachtkonzert

CHRISTIAN G. NAGEL 1974 in Kiel geboren, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. Mit zwölf wurde er in die studienvorbereitende Ausbildung des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen und erhielt dort Klavierunterricht bei Bengt Johnsson und Peter Froundjian. An der Folkwang-Hochschule Essen studierte er Klavier bei Catherine Vickers und Tonsatz bei Wolfgang Grandjean. Seine künstlerischen Aktivitäten umfassen eine Vielzahl musikalischer Bereiche. Als Pianist und Korrepetitor war und ist er u.a. bei den Bochumer Symphonikern, am Aalto-Theater Essen, WDR Rundfunkorchester Köln, Münchner Rundfunkorchester,SWR Symphonieorchester und beim Kasseler Staatsorchester tätig, wo er 2008 mit Bernsteins 2.Symphonie „The Age of Anxiety“ debütierte. Einer seiner Schwerpunkte liegt in der Interpretation Neuer Musik; so gestaltete er im Rahmen des Festivals „Piano Plus“ (Neue Musik für Klavier und Elektronik) am ZKM Karlsruhe wiederholt Klavierabende und arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen und Philippe Manoury zusammen.
Neben seinen pianistischen Aktivitäten ist Christian G. Nagel als Komponist tätig: seine Werke umfassen Klaviermusik, Kammermusik, Chorwerke und Musicals. 2015 wurde sein Werk „Wasser des Lebens“ durch die Bochumer Symphoniker und den Philharmonischen Chor Bochum unter seiner Leitung uraufgeführt. Er ist zudem Lehrbeauftragter für Improvisierte Liedbegleitung und Schulpraktisches Klavierspiel an den Musikhochschulen Frankfurt a.M. und Freiburg. Einen Hang zu ausgefallenen Projekten hat Christian G. Nagel sich immer bewahrt: so war er am Bochumer Schauspielhaus in „Harold und Maude“ als klavierspielender Butler zu sehen; als „Mozart“ verkleidet trat er in Essen, Mülheim und Münster vor insgesamt 10.000 Grundschülern auf; auf der Veranstaltung „Singing River“ dirigierte er im Stuttgarter Industriehafen einen 500-köpfigen Chor auf dem Wasser.

Dieter Schnebel (1930-2018):
Ruhe I (aus: Bagatellen)

Karlheinz Stockhausen (1928-2007):
Natürliche Dauern Nr.13 (aus: Klang)

Franz Liszt (1811-1886):
Pater noster (aus: Harmonies poétiques et religieuses)

Olivier Messiaen (1908-1992):
Regard du Père (Nr.1 aus: Vingt Regards sur l´Enfant-Jesus)

Franz Liszt:
Ave Maria (aus: Harmonies poétiques et religieuses)

Olivier Messiaen:
Regard de la Vierge (Nr.4 aus: Vingt Regards sur l´Enfant-Jesus)

Franz Liszt:
Ave Maria (Chanson d´Arcadelt)

Olivier Messiaen:
Première communion de la Vierge (Nr.11 aus: Vingt Regards sur l´Enfant-Jesus)

Franz Liszt:
Ave Maria („Die Glocken von Rom")

Olivier Messiaen:
Le baiser d´Enfant-Jesus (Nr.15 aus: Vingt Regards sur l´Enfant-Jesus)

Schubert/Liszt:
Ave Maria

Karlheinz Stockhausen:
Natürliche Dauern Nr.10 (aus: Klang)

Dieter Schnebel:
Ruhe II (aus: Bagatellen)

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Vortrag

Matinee

„My Favourite Things II“

Vortrag mit Musikbeispielen in englischer Sprache: Martin Anderson, Toccata Classics

Unter den kleineren Labels mit ausgefallenen Musikaufnahmen gibt es eine Handvoll, deren Kataloge eine eingehende Betrachtung verdienen. Doch wer wüsste besser darüber Bescheid als die Inhaber und Betreiber dieser Firmen ? Daher sollen in loser Folge die Chefs solcher Labels die Palette ihrer CDs bei den „Raritäten der Klaviermusik“vorstellen – unter besonderer Berücksichtigung der ihrer Einschätzung nach bemerkenswertesten Aufnahmen (mit Musikbeispielen).
Nachdem diese Reihe der Matinee im Jahr 2018 mit Mike Spring und seinem APR Label gestartet ist, geht es in diesem Jahr weiter mit Martin Anderson, dem Gründer des Labels „Toccata classics“. Dieses wurde im Jahr 2005 insbesondere gegründet, um unveröffentlichte Werke von weniger bekannten Komponisten aufzunehmen. Inzwischen hat das Label über 400 Alben in seinem Katalog u.a. mit Werken von Alkan, Auric, Cabanilles, Carrillo, Czerny, Ernst, Farkas, Flury, Fürstenthal, Gernsheim, Goldner, Graedener, Kagel, Kubelík, Krenek, David Matthews, Moór, Moszkoweski, O’Brien, Raykhelson, Reicha, Respighi, Sabaneyev, Sarro, Schurmann, Shebalin, Smalley, Sutermeister, Tartini, Matthew Taylor, Telemann, Tomasi, Tovey, Vladigerov, Weinberg u.v.a.

MARTIN ANDERSON ist Musikjournalist und Gründer des Labels Toccata Classics. Er verlegt Bücher über klassische Musik bei Toccata Press, aber schreibt auch für diverse Publikationen in Großbritannien und Übersee. An der Universität von St. Andrews schloss er ein Studium in mittelalterlichem Französisch und Deutsch ab. Nach dem Studienabschluss arbeitete er für 20 Jahre in London und Paris in Wirtschaftsunternehmen.

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Konzert

Cyprien Katsaris

Klavierabend

CYPRIEN KATSARIS. Der Pianist und Komponist Cyprien Katsaris kam 1951 als Sohn zypriotischer Eltern in Marseille, Frankreich, zur Welt. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von vier Jahren bei Marie-Gabrielle Louwerse – in Kamerun, wo er aufwuchs.
Nach Abschluss seines Studiums am Pariser Conservatoire – er studierte Klavier bei Aline van Barentzen und Monique de la Bruchollerie, Kammermusik bei René Leroy und Jean Hubeau – gewinnt er mehrere internationale Preise, wie den Internationalen Musikwettbewerb Cziffra in Versailles 1974 und den UNESCO-Preis der Internationalen Tribüne junger Interpreten 1977 in Bratislava. Beim Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb 1972 in Brüssel ist er der einzige Preisträger aus Westeuropa.
Seine internationale Karriere führt Cyprien Katsaris zu den bedeutendsten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Amsterdam, dem NHK Symphony Orchestra (Tokyo), dem Moskau Philharmonic Orchestra und dem Beijing Symphony Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Leonard Bernstein, Kurt Masur, Sir Simon Rattle, Mstislaw Rostropowitsch, Charles Dutoit, Christoph von Dohnányi und Karl Münchinger.
Im März 2006 gab Cyprien Katsaris Meisterkurse im Hause Franz Liszts in Weimar und war damit der erste Pianist, der seit dem Tode des Komponisten 1886 dort unterrichtete.
Er war Jurymitglied zahlreicher internationaler Wettbewerbe u. a. Liszt (Utrecht 1996), Prix Vendôme (Paris 2000), Beethoven (Bonn 2005), Giorgos Thymis (Thessaloniki 2011) und Skrjabin (Moskau 2012). Darüber hinaus war er von 1977 bis 2007 künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Echternach (Luxemburg). Cyprien Katsaris ist „Künstler der UNESCO für den Frieden“ (1997).

„Schüler Chopins als Komponisten"

Julian Fontana (1810-1869):
Mazurka e-Moll op.21 Nr.2
Lolita - Grande Valse brillante F-Dur op.11

Thomas Tellefsen (1823-1874):
Mazurka B-Dur op.3 Nr.3
Mazurka fis-Moll op.3 Nr.4
Nocturne Nr.2 E-Dur op.11
Nocturne Nr.4 Ges-Dur op.39

Adolf Gutmann (1819-1882):
Le Tourbillon- Galop brillant Es-Dur op.37
Nocturne As-Dur op.8 Nr.1
Polonaise Es-Dur op.21

Karol Mikuli (1821-1897):
Mazurek G-Dur op.10
aus: 48 rumänische Volkslieder (in 4 Bänden)
III. 1 Doina
I. 9 Corabiascâ
I. 8 Hora
IV. 2 Passere galbenâ
I. 3 Aracanu
I. 11 Plinus, plinus de dusimani

Carl Filtsch (1830-1845):
Mazurka Es-Moll
Barcarolle Ges-Dur
Adieu! - Das Lebewohl von Venedig

- Pause -

„Hommage anläßlich des 200.Geburtsjahres von St. Moniuszko“

Stanisław Moniuszko (1819-1872):
Walzer Es-Dur
Polka „Wiosenna"
(Frühlingspolka) F-Dur
Fraszka (Epigramm)
Polonaise Es-Dur
Nocturne As-Dur
Villanella Des-Dur

Moniuszko/von Wilm:
Przasniczna (Spinning song)

Moniuszko/Melcer-Szczawinski:
Znasz - Li Ten Kraj? (Connais-tu le pays?)

Monizszko/Melcer-Szczawinski:
Dumka

Moniuszko/Wolff:
Gwiazdka (Der Stern)

Moniuszko/Krüger:
Le Cosaque op.123 - Transcription-Fantaisie

Stanisław Moniuszko (1819-1872):
Mazurka Es-Dur aus „Halka (Klavierversion S. Moniuszko)

Jósef Nowakowksi (1800-1865):
Fantaisie sur l´Opéra „Halka" de Moniuszko

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Cyprien Katsaris

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien Wien, Museumstraße 5/21
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Kunstfest Weimar Weimar, Windischenstr. 10
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin Berlin, Meierottostr. 6
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival Gstaad, Postfach 65
Ereignisse / Festival Zwischentöne Engelberg Kammermusikfestival Engelberg, Benediktinerkloster 1
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Kreuth
Ereignisse / Festspiele Brühler Schlosskonzerte Brühl, Bahnhofstraße 16
Ereignisse / Festspiele Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt, Domplatz
Ereignisse / Festspiele Darmstädter Residenzfestspiele Darmstadt, Mauerstraße 17
Ereignisse / Festival Morgenland Festival Osnabrück Osnabrück, Lohstraße 45a
Ereignisse / Festival Kammermusiktage Bergkirche Büsingen Büsingen, Dörflingerstrasse 2

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