zur Startseite

Richard-Strauss-Festival

21. bis 29.6.2018

In diesem Jahr feiert das Richard-Strauss-Festival unter dem Motto „Poesie“ das 30jährige Jubiläum seiner Gründung. Dazu hat Festivalleiter Alexander Liebreich eine Reihe international gefragter Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die sich an spektakulären Spielorten dem Werk von Richard Strauss widmen. Besondere Höhepunkte sind die „Nacht der Poesie“, mit Werken von Mozart bis zum Jazz, das Konzert von Piotr Anderzsewski auf der Zugspitze, die Klassik Open Air Konzerte in Kloster Ettal und die Konzerte und Liederabende auf Schloss Elmau. Top music at top locations eben.

Kontakt

Richard-Strauss-Festival
Schnitzschulstr. 19
D-82467 Garmisch-Partenk.

E-Mail: rsf@gapa.de

Konzert

Eröffnungskonzert - Camerata Salzburg

Camerata Salzburg
François Leleux, Oboe


Igor Strawinsky: Dumbarton Oaks
Richard Strauss: Oboenkonzert
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op.4

Das Eröffnungsprogramm spannt einen Bogen von Igor Strawinskys kleinem Konzert Dumbarton Oaks, komponiert 1937/38 für Kammerorchester im Stile der Brandenburgischen Konzerte Bachs hin zu Richard Strauss Oboenkonzert (1945) voll rhapsodischer Leichtigkeit und klanglicher Transparenz – eine Reminiszenz an die musikalische Spätromantik am Beginn des 20. Jahrhunderts, an die auch Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 anknüpft. Der programmatische Bezug des Werks beruht auf Richard Dehmels gleichnamigen Gedicht: Auf ihrem Gang durch die Mondnacht, gesteht die Frau ihrem Mann ihren nicht folgenlos gebliebenen Seitensprung, den ihr der Mann großmütig verzeiht. Schönbergs Klangfarbenphantasie entzündet sich dabei an den Naturstimmungen und den poetischen Darstellungen der Gefühlsregungen der Protagonisten.

Die Camerata Salzburg ist ein vielbeschäftigtes Kammerorchester mit dem Kernrepertoire mit Musik der Wiener Klassik, das regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und den eigenen Abonnementkonzerten, aber auch auf allen renommierten Konzertpodien rund um den ganzen Globus auftritt. François Leleux musiziert als Solo-Oboist, Kammermusiker und Dirigent mit renommierten Orchestern und Ensembles, wie u.a. in dieser Saison mit dem Scottish Chamber Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra oder dem Orchestre de Chambre de Paris.
Konzert

Rising Stars I

Jan Mráček, Violine
Anna Sysová, Klarinette
Marcin Zdunek, Violoncello
Amadeus Wiesensee, Klavier


Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps

Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ („Für das Ende der Zeit“) zählt zu den herausragenden kammermusikalischen Werken, die für diese Besetzung geschrieben wurden. Komponiert während seines eigenen Aufenthalts im deuten Kriegsgefangenenlager 1941, zeigen sich die mystischen Klänge von den Versen der Offenbarung des Johannes inspiriert. Der Abgrund, vor dem die Welt damals stand, beschrieb Messiaen als „Zeit voll Traurigkeit und Müdigkeit.“ Die Vögel, musikalisch nachgezeichnet im Klarinettensolo des dritten Satzes, „sind das Gegenteil der Zeit. Sie sind unser Verlangen nach Licht, nach den Sternen und Regenbögen und nach jubilierenden Stimmen!“ Trotz der apokalyptischen Bilder, komponierte Messiaen in seinem Quartett in tiefer Ehrfurcht vor dem göttlichen Geheimnis einen Lobgesang auf die Liebe und auf den Glauben an den Aufstieg des Menschen zu Gott, als Beginn einer Zeit ewigen Friedens.
Lesung

Traumnovelle

Ulrich Matthes liest Arthur Schnitzler

Ein scheinbar glückliches, gutsituiertes Paar gerät in den Sog von Kräften, die seine heile Welt zu zerstören drohen. Der Mann lässt sich ziellos durch die nächtliche Stadt treiben und taucht in eine ihm bis dahin unbekannte Welt, in der das Individuum hinter einer Maske verschwindet und beengende Moralvorstellungen nicht existieren. Die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen…

Als die „Traumnovelle“ 1926 erschien, war Schnitzler ein geschätzter Schriftsteller, seit seinem „Reigen“ galt er jedoch auch als Skandalautor. Unverkennbar greift er in dieser an mehrdeutigen Bildern reichen Erzählung auf, was er von Sigmund Freud über den Traum und das Unbewusste erfahren hatte. Spätestens Stanley Kubricks Verfilmung „Eyes Wide Shut“ mit Nicole Kidman und Tom Cruise zeigte, wie zeitlos seine Seelenanalyse ist.

Der Ausnahmeschauspieler Ulrich Matthes, mehrfach „Schauspieler der Jahres“, ausgezeichnet u.a. mit dem Faust-Theaterpreis, der Goldenen Kamera und dem Grimme-Preis (für seine Rolle im Tatort: „Im Schmerz geboren“) und bekannt durch Filmrollen wie Joseph Goebbels in „Der Untergang“, leiht Schnitzlers Meisterwerk seine unverkennbare Stimme.
Konzert

Nacht der Poesie I

Camerata Salzburg
François Leleux, Oboe


Igor Strawinsky: Dumbarton Oaks
Richard Strauss: Oboenkonzert

Das Eröffnungsprogramm spannt einen Bogen von Igor Strawinskys kleinem Konzert Dumbarton Oaks, komponiert 1937/38 für Kammerorchester im Stile der Brandenburgischen Konzerte Bachs hin zu Richard Strauss Oboenkonzert (1945) voll rhapsodischer Leichtigkeit und klanglicher Transparenz – eine Reminiszenz an die musikalische Spätromantik am Beginn des 20. Jahrhunderts, an die auch Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 anknüpft. Der programmatische Bezug des Werks beruht auf Richard Dehmels gleichnamigen Gedicht: Auf ihrem Gang durch die Mondnacht, gesteht die Frau ihrem Mann ihren nicht folgenlos gebliebenen Seitensprung, den ihr der Mann großmütig verzeiht. Schönbergs Klangfarbenphantasie entzündet sich dabei an den Naturstimmungen und den poetischen Darstellungen der Gefühlsregungen der Protagonisten.

Die Camerata Salzburg ist ein vielbeschäftigtes Kammerorchester mit dem Kernrepertoire mit Musik der Wiener Klassik, das regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und den eigenen Abonnementkonzerten, aber auch auf allen renommierten Konzertpodien rund um den ganzen Globus auftritt. François Leleux musiziert als Solo-Oboist, Kammermusiker und Dirigent mit renommierten Orchestern und Ensembles, wie u.a. in dieser Saison mit dem Scottish Chamber Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra oder dem Orchestre de Chambre de Paris.
Konzert

Nacht der Poesie II

Camerata Salzburg
Saleem Abboud Ashkar, Klavier


Claude Debussy: Preludes Auswahl
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19

„Vor allem muss man vergessen, dass das Klavier Hämmer hat!” schrieb Claude Debussy über seine Préludes, entstanden 1910-1930, in denen er ebenso an die große Tradition der französischen Cembalomeister, als auch an Bachs Klavierpräludien anknüpft. Weit entfernt von direkter Naturnachahmung beschwört Debussy Stimmungsbilder, aufgelöst in Klangtupfer und voll Zartheit. Die freie, poetische Gestaltung der Péludes gewährt Raum für das Assoziative und schwelgt in melancholischer Synästhesie aus Klängen und Farben. Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 entstand zwischen 1788 und 1801 und steht noch in der Tradition Mozarts. Jugendlich, gleichsam vor-wertherisch wird bereits in diesem frühen Meisterwerk Beethovens Sinn für klangliche Entwicklung und den besonderen musikalischen Einfall spürbar.

[Die Camerata Salzburg ist ein vielbeschäftigtes Kammerorchester mit dem Kernrepertoire mit Musik der Wiener Klassik, das regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und den eigenen Abonnementkonzerten, aber auch auf allen renommierten Konzertpodien rund um den ganzen Globus auftritt. Seit seinem Debüt unter Daniel Barenboim in der Carnegie Hall arbeitet der israelisch-palästinensische Pianist Saleem Ashkar mit namhaften Dirigenten wie u.a. Riccardo Chailly oder Zubin Metha und musiziert mit renommierten Orchestern rund um den Globus.]
Konzert

Nacht der Poesie III

Camerata Salzburg
François Leleux, Oboe


Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenkonzert C-Dur KV 314
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4

Wolfgang Amadeus Mozarts Oboenkonzert C-Dur KV 314 entstand 1777 in Salzburg für den gefeierten Oboenvirtuosen Giuseppe Ferlendis und vereint Kantabilität mit spieltechnischer Virtuosität. Mozart, der sich zu dieser Zeit bereits einen Namen als Opernkomponist gemacht hatte, erweitert den Finalsatz mit dem Thema aus Blondchens Arie „Welche Wonne, welche Lust“ aus seiner Entführung aus dem Serail zu einem überschwenglich-heiteren Rondo-Satz. Arnold Schönbergs Verklärte Nacht op. 4 entstammt einer frühen Schaffensphase und steht an der Wende zwischen spätromantischer Orchesterliteratur und Moderne. Der programmatische Bezug des Werks beruht auf Richard Dehmels gleichnamigen Gedicht: Auf ihrem Gang durch die Mondnacht, gesteht die Frau ihrem Mann ihren nicht folgenlos gebliebenen Seitensprung, den ihr der Mann großmütig verzeiht. Schönbergs Klangfarbenphantasie entspinnt sich dabei an den Naturstimmungen und den poetischen Darstellungen der Gefühlsregungen der Protagonisten.

[Die Camerata Salzburg ist ein vielbeschäftigtes Kammerorchester mit dem Kernrepertoire mit Musik der Wiener Klassik, das regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und den eigenen Abonnementkonzerten, aber auch auf allen renommierten Konzertpodien rund um den ganzen Globus auftritt. François Leleux musiziert als Solo-Oboist, Kammermusiker und Dirigent mit renommierten Orchestern und Ensembles, wie u.a. in dieser Saison mit dem Scottish Chamber Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra oder dem Orchestre de Chambre de Paris.]
Jazz

Nacht der Poesie IV - Poesie & Jazz

Christian Brückner, Sprecher
Heinz Sauer, Saxofon
Michael Wollny, Klavier


Mit einer ganz besonderen Performance endet diese Nacht der Poesie. Der Schauspieler Christian Brückner, auch bekannt als die Synchronstimme von Hollywood-Titan Robert De Niro, der Saxophonist Heinz Sauer und der vielseitige Jazzpianist Michael Wollny verbinden Texte von Ror Wolf mit musikalischen Entsprechungen.

Die Frankfurter Rundschau schrieb dazu:

„...Der Abend gilt der ’neunundzwanzigsten Ausschweifung’ Ror Wolfs, im Schöffling Verlag erschienen. Christian Brückner ist nicht allein auf der Bühne, sondern mit Heinz Sauer, Saxofon, und dem um viele Jahre jüngeren Pianisten Michael Wollny. Nein, kein Jazz-und-Lyrik-Abend. Niemand untermalt oder begleitet hier etwas, jeder sagt, was er zu sagen hat, der Text beziehungsweise der Vorleser gibt die Dramaturgie vor, und alles fügt sich erst im wahrnehmenden Sinnesapparat der Zuhörer zusammen. Wobei diese scheinbare Selbstläufigkeit ein Symptom dreifach hochseilsicherer Souveränität ist. Alle drei Künstler beherrschen die vielsagende Beiläufigkeit: Brückner wie Wollny wie Sauer wie Wolf sind Großmeister der Intonation, der Andeutung und angedeuteten Klangstellung, der Form und Rhythmus und Klangnuancierung...“
Frankfurter Rundschau, 3. September 2007
Ausflug

Musikwanderung von der Partnachklamm zum Graseck

Bergführer: Alois Lösl

Die Wanderung führt durch die wildromantische Partnachklamm zum Graseck, vorbei an Wasserfällen, dramatischen Gesteinsformationen und geheimnisvollen Lichtspielen. Geführt wird die Gruppe von unserem bewährten Bergführer Alois Lösl, der noch dazu ein begeisterter Musikant ist.

Wenn man mit Alois Lösl eine Wanderung unternimmt, ist man in den besten Händen. Der erfahrene, staatlich geprüfte Bergführer und studierte Pädagoge war viele Jahre als Gebirgsjägeroffizier Ausbilder und Lehrgangsleiter bei der Heeresbergführerausbildung am Standort Mittenwald. Neben den Bergen gilt seine Leidenschaft der Musik. Alois Lösl schätzt die traditionelle alpenländische Volksmusik und spielt die Steirische Harmonika und das Flügelhorn.
Ausflug

Top of Germany: Konzert und Dinner auf der Zugspitze

Pjotr Anderszewski, Klavier

Johann Sebastian Bach: Präludien und Fugen aus „Das Wohltemperierte Klavier II“
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur op. 110

Als Kompositionen einzigartig beschreiten Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertes Klavier und Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur op. 110 einen Gipfel der Klavierliteratur. Trotz der Konzentration auf den Wechsel von 24 Präludien und Fugen fasziniert die kunstvolle musikalische Ausdrucksvielfalt des Wohltemperierten Klaviers Interpreten und Hörer stets aufs neue. Und auch in Beethovens op. 110 aus der Trias seiner letzten Klaviersonaten findet der musikalische Gehalt zu einem eigenen, nie dagewesenen, unwiederholbaren, beinahe orchestral anmutenden Klangreichtum, in dem die klassische Sonate neu ausdifferenziert wird. Der polnische Pianist Pjotr Anderszewski zählt zu den besten Pianisten der jüngeren Generation. Mehrfach ausgezeichnet spielt er in allen großen internationalen Konzerthäusern und bei renommierten Festivals. Sein Perfektionismus inspirierte Filmemacher Bruno Monsaingeon zu zwei preisgekrönten Dokumentarfilmen (Piotr Anderszewski spielt die Diabelli-Variationen und Reisender ohne Ruhe).

17.45 Uhr Bergfahrt mit der Panorama-Gondelbahn, Sektempfang
18.45 Uhr Dinner im Panorama 2962 (4-Gang-Menü)
20.45 Uhr Klavierabend
Bis 22.30 Uhr Talfahrt
Kurs

Gesangs-Meisterkurs I - Felicity Lott

Dame Felicity Lott, Leitung
Julian Riem, Klavier


Die britische Sopranistin Felicity Lott eroberte nach ihrem Studium an der Royal Academy of Music die großen Opernhäuser und Konzertpodien. Die Wigmore Hall, das Royal Opera House Covent Garden, das Glyndebourne Festival, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York und die Salzburger Festspiele sind einige der Stationen ihres herausragenden internationalen Erfolgs. Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit, die auch als erfahrene und versierte Gesangspädagogin hohes Ansehen genießt, für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten. Der öffentlich zugängliche Meisterkurs mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr, bei dem die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger das Ergebnis ihrer Arbeit mit Felicity Lott präsentieren.

Felicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.
Gespräch

Künstlergespräch Dame Felicity Lott

Prof. Alexander Liebreich im Gespräch mit Dame Felicity Lott

Felicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.

Mit Carlos Kleiber am Pult debütierte Felicity Lott an der Metropolitan Opera New York als Marschallin in „Der Rosenkavalier“ und sang diese Partie an der Wiener Staatsoper und in Japan. An der Mailänder Scala gab sie ihr Debüt als Arabella unter Wolfgang Sawallisch. Diese Auftritte begründeten ihren Ruf als eine der größten Strauss-Interpretinnen.
Als Konzertsängerin hat Felicity Lott regelmäßig bei renommierten Orchestern in Europa und den USA gastiert, u. a. bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw Orchester sowie dem Chicago und Boston Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit namhaften Dirigenten zusammen wie Georg Solti, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Sir Neville Marriner, Charles Mackerras und Neeme Järvi.
Neben ihrem Engagement für Oper und Konzert ist Felicity Lott eine der weltweit herausragenden Lied-Interpretinnen. Liederabende gab sie in sämtlichen wichtigen Sälen und Musikzentren der Welt. Darüber hinaus nahm sie ein umfangreiches Repertoire an Liedern von Hugo Wolf, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss und französischen Komponisten auf.
Felicity Lott ist Trägerin zahlreicher Ehrendoktortitel. 1996 verlieh ihr Königin Elisabeth II. den Titel „Dame of the British Empire“. Zwei Jahre zuvor wurde sie von der französischen Regierung mit dem Titel „Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ ausgezeichnet und 2001 zum Ritter der Französischen Ehrenlegion geschlagen. Seit 2003 ist Felicity Lott Bayerische Kammersängerin. Die jüngste Auszeichnung der Künstlerin war im Jahr 2016 der Preis für ihr Lebenswerk bei den „International Classical Music Awards“.
Konzert

Konzert Rising Stars II

Internationale Richard-Strauss-Akademie

Ewa Tracz, Sopran
Anna Sysová, Klarinette
Jan Mráček, Violine
Tobias Reifland, Viola
Marcin Zdunek, Violoncello
Amadeus Wiesensee, Klavier


Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 „Dumky Trio“
Karol Szymanowski: Lieder
Franz Schubert: „Der Hirt auf dem Felsen“ D 965
Richard Strauss: Klavierquartett c-Moll op. 13

Ausgewählte kammermusikalischer Werke in unterschiedlichsten Besetzungen stehen auf dem Programm dieses Konzertes, interpretiert von jungen, aufstrebenden Künstlern. Dvořáks beliebtes Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 von 1891 entspricht weniger der Form eines klassischen Klaviertrios, als vielmehr einer Reihung von sechs aufeinanderfolgenden „Dumkas“, Ukrainischen Tänzen, voll ausdrucksvoll-getragenen Kantilenen und tänzerisch-vitalen Eruptionen. Neben einigen Liedern Karol Szymanowskis, einem polnischen Komponisten und bedeutenden Vertreter der Künstlergruppe Junges Polen, steht Franz Schuberts Klavierlied Der Hirt auf dem Felsen D 965 (1828). Darin ist dem Gesang eine Klarinettenstimme zugesellt. In einer pastoralen Szene hallt das „Lied des Hirt auf hohem Berge“ im „Widerhall der Klüfte“ zurück. Zwischen seinem Gesang und dem, von den Felsen zurückgeworfenen Echo einer Klarinette entspinnt sich ein Dialog wechselnder Stimmungen nach Gedichten von Wilhelm Müller und Helmina von Chézy. Das Klavierquartett c-Moll (komponiert 1883/84) stellt einen Höhepunkt klassisch-romantischer Instrumentalmusik dar: elegisch und voll jugendlichem Elan - ein Geniestreich des 19jährigen Richard Strauss‘.
Kurs

Gesangs-Meisterkurs II - Felicity Lott, Julian Riem

Dame Felicity Lott
Julian Riem


Felicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Schon früh von Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie Premio Gui in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde. Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen CD – Einspielung ‚Serenata Italiana’ 2017 bei Sony classical erscheinen wird. Das CD-Programm wird in der Saison 17/18 unter anderem in der Tonhalle Zürich, der Allerheiligen Hofkirche München, het Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, der Laiszhalle Hamburg und dem Wiener Konzertverein vorgestellt.

Er hat an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen wie unter anderem dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg-Kagan Festival Kreuth, den Tucson Friends of Chambermusic, Arizona, Tongyeong International Music Festival, Korea, und Barge Music New York.
Konzert

Matinée Rising Stars III

Internationale Richard-Strauss-Akademie

Ewa Tracz, Sopran
Anna Sysová, Klarinette
Jan Mráček, Violine
Tobias Reifland, Viola
Marcin Zdunek, Violoncello
Amadeus Wiesensee, Klavier


Felix Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte (Auswahl)
Richard Strauss: Variationen über ein bayerisches Volkslied für Streichtrio
Robert Schumann: Fantasiestücke op. 12
Richard Strauss: Ausgewählte Lieder

Robert Schumann lehnt sich in seinen Fantasiestücken op. 12 an jene, von E.T.A. Hoffmann geprägte literarische Form an und entwirft in verschiedenen Einzelszenen fantasievolle Impressionen zwischen nächtlichem Traum und heiter beschwingten Stimmungsbildern. Mendelssohns Lieder ohne Worte führen den poetischen Erzählton in der lyrischen Melodik der Klavierstimme fort. Neben diesen Meisterwerken romantischer Klavierliteratur, stehen die Variationen über ein bayerisches Volkslied op. 109 für Streichtrio (1882), ein Frühwerk von Richard Strauss, sowie ausgewählte Lieder nach Gedichten moderner Zeitgenossen, die bei aller Intimität und Beseeltheit ihre Wirkung nie verfehlen.
Gespräch

Kamingespräch "Musik & Poesie"

Prof. Alexander Liebreich im Gespräch mit dem Komponisten Helmut Lachenmann

Helmut Lachenmann (*1935 Stuttgart) zählt zu den herausragenden Komponisten der Neuen Musik. Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit der Tradition sucht Lachenmann nach einer Erweiterung des Musikbegriffs. Das Forschen nach neuen klanglichen Möglichkeiten und Spieltechniken ist für den ehemaligen Schüler Luigi Nonos in all seinen Kompositionen präsent, geht es doch seiner Auffassung nach darum, jedes akustische Ereignis zu Klang werden zu lassen und dabei auch den Zuhörer zu einem neuen Hörverständnis zu verführen. Sein ungemein großes und vielseitiges Euvre reicht von Musiktheater, Orchester- und Kammermusik bis hin zu Vokalmusik. Werke von Helmut Lachenmann zählen zum gängigen Repertoire renommierter Opernhäuser, Festivals, Orchester und Ensembles.

Er wurde am 27. November 1935 in Stuttgart geboren und studierte von 1955 bis 1958 an der dortigen Musikhochschule. Von 1958 bis 1960 war er Schüler von Luigi Nono, den er während der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik kennen gelernt hatte. Es folgten Lehraufträge in Stuttgart, Ulm, Basel, Hannover und schließlich wieder Stuttgart, wodurch er mit seiner Kompostionsweise und Ästhetik eine ganze Komponistengeneration beeinflußt hat. Sein größter Erfolg war die Oper Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, die an seinem Geburtstag 1997 an der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt und von vielen Opernhäusern in den Spielplan übernommen wurde (Neufassung 2003). Daneben schrieb Lachenmann Kammermusik für unterschiedliche Besetzungen (u.a. Gran Torso für Streichquartett), Orchsterwerke und Werke für Solo-Instrumente. Der Komponist erhielt 1997 den renommierten Ernst von Siemens Musikpreis, 2008 den Berliner Kunstpreis und 1972 den Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg.
Konzert

Violinabend Arabella Steinbacher

Arabella Steinbacher, Violine
Robert Kulek, Klavier


Johann Sebastian Bach: Violinsonate g-Moll BWV 1020
Arvo Pärt: Fratres
Johann Sebastian Bach: Violinsonate G-Dur BWV 1019
Richard Strauss: Violinsonate Es-Dur op. 18

Zu einer spannungsvollen Zusammenstellung ihres Programmes haben sich die junge Geigerin Arabella Steinbacher und ihr Klavierpartner Robert Kulek inspirieren lassen. Die beiden Bach-Sonaten BWV 1019 und BWV 1020 (heute meist seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach zugeschrieben) verströmen spätbarocke Eleganz und empfindsame Melodik. Sie kontrastieren wirkungsvoll mit der einzigen Violinsonate Es-Dur (1887/88) des 23jährigen Richard Strauss – eine stürmische Talentprobe, die auf spätere Sinfonische Dichtungen und sogar den Rosenkavalier vorausweist. Arvo Pärt ist der bekannteste estländische Komponist. Seine Werke entstehen für renommierte Orchester und Musiker. Fratres (1977) ist das Ergebnis Pärts Beschäftigung mit der Musik des Mittelalters: Archaisch anklingend findet die Komposition schließlich zu friedvoller und spiritueller Ruhe.

Arabella Steinbachers Repertoire reicht von klassischer, romantischer bis hin zu zeitgenössischer Musik. Als Solistin und Kammermusikpartnerin gastiert sie auf allen großen Konzertpodien in aller Welt. Einspielungen dokumentieren die Vielseitigkeit der Künstlerin. Der Amerikaner lettischer Herkunft Robert Kulek ist Kammermusikpartner in unterschiedlichsten Formationen und arbeitet mit namhafte Solisten von Weltrang zusammen, wiederholt auch bereits mit Arabella Steinbacher.
Kurs

Gesangsmeisterkurs III - Dame Felicity Lott, Julian Riem

Dame Felicity Lott
Julian Riem, Klavier


Die britische Sopranistin Felicity Lott eroberte nach ihrem Studium an der Royal Academy of Music die großen Opernhäuser und Konzertpodien. Die Wigmore Hall, das Royal Opera House Covent Garden, das Glyndebourne Festival, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York und die Salzburger Festspiele sind einige der Stationen ihres herausragenden internationalen Erfolgs. Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit, die auch als erfahrene und versierte Gesangspädagogin hohes Ansehen genießt, für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten. Der öffentlich zugängliche Meisterkurs mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr, bei dem die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger zeigen, was sie mit Felicity Lott erarbeitet haben.

Felicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.
Konzert

Konzert der Preisträger*innen des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs 2019

Die Preisträger*innen des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs 2019
Liederabend

Liederabend - Golda Schultz, Jonathan Ware

Golda Schulz, Sopran
Jonathan Ware, Klavier


Lieder von Franz Schubert und Richard Strauss

Die junge südafrikanische Sängerin Golda Schultz hat in der letzten Saison mit zahlreichen Rollendebüts, u.a. an der Mailänder Scala (Susanna/Le nozze di Figaro) und bei den Salzburger Festspielen (La clemeza di Tito) das Publikum verzaubert und die Fachpresse zu Lobeshymnen bewegt. In dieser Saison debütiert die an der Wiener Staatsoper (Contessa in Le nozze di Figaro). Neben ihrem Engagement an der Bayerischen Staatsoper widmet sie sich aber auch intensiv der Konzert- und Liedtätigkeit. Ihr Begleiter in diesem Konzert ist der texanische Pianist Jonathan Ware, Preisträger vieler Wettbewerbe, u.a. des Hugo Wolf Wettbewerbs 2014. Ware ist gefragter Liedbegleiter (u.a. beim Heidelberger Frühling) und Kammermusikpartner, der u.a. Konzerte in der Weill Recital Hall in der Carnegie Hall in New York und in der Londoner Wigmore Hall gab. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit Golda Schultz.

Ausgewählt haben die beiden Künstler ein Programm, das zwei Jahrhunderte herausragender Liedkunst umspannt. Lieder von Franz Schubert entfalten ihre Ausdrucksmacht und werden ergänzt von der glühenden Poesie und dem Farbenreichtum von Richard Strauss Gedichtvertonungen - eine Sternstunde.
Kurs

Gesangsmeisterkurs IV - Dame Felicity Lott, Julian Riem

Dame Felicity Lott
Julian Riem, Klavier


Die britische Sopranistin Felicity Lott eroberte nach ihrem Studium an der Royal Academy of Music die großen Opernhäuser und Konzertpodien. Die Wigmore Hall, das Royal Opera House Covent Garden, das Glyndebourne Festival, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York und die Salzburger Festspiele sind einige der Stationen ihres herausragenden internationalen Erfolgs. Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit, die auch als erfahrene und versierte Gesangspädagogin hohes Ansehen genießt, für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten. Der öffentlich zugängliche Meisterkurs mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr, bei dem die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger zeigen, was sie mit Felicity Lott erarbeitet haben.
Dame Felicity Lott

Dame Felicity LottFelicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.
Tanz

„Ein Sommernachtstraum“

Das Education Tanzprojekt des RSF 2019

Ellen Steinmüller, Choreographie

Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy u.a.

Unter der künstlerischen Leitung der Choreografin und Tanzpädagogin Ellen Steinmüller von Fokus Tanz entwickeln Schüler*innen der 8. und 1. Jahrgangsstufe der Bürgermeister-Schütte-Grund-und Mittelschule, Garmisch-Partenkirchen gemeinsam über drei Wochen ein Tanzstück zum Thema Träume, Wünsche und Sehnsüchte. Als Grundlage und Inspirationsquelle dienen William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und das gleichnamige musikalische Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Fokus Tanz/Tanz und Schule e.V. München ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2006 künstlerisch zeitgenössische Tanzprojekte in Schulen durchführt, seit 2018 auch in Kooperation mit dem Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen. Der Verein wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München im Rahmen von Access to Dance, www.fokustanz.de.

In Kooperation mit der Bürgermeister-Schütte-Grund- und Mittelschule Garmisch-Partenkirchen und Tanz & Schule e.V.
Konzert

Konzert und Dinner auf dem Wank

Alexej Gerassimez, Schlagwerk
Hiyoli Togawa, Viola


Werke von Manuel de Falla, Javier Alvarez, Casey Canguelos, Heitor Villa Lobos und Alexej Gerassimez

Bei Konzert auf dem Wank kann man mit allen Sinnen genießen und neben der spektakulären Aussicht auf die Zugspitze, einem köstlichen bayrisch inspiriertem Dinner ein ganz außergewöhnliches Konzert erleben. Der junge Perkussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen.

Er ist ein unbestrittener Star der Szene, der alle rhythmischen und klanglichen Möglichkeiten seines Instrumentariums auslotet. Eigenwillige Sounds und die Freude an Grenzüberschreitungen zeichnen ihn ebenso aus, wie technische Perfektion und überragende Musikalität. Bei seinen Konzerten, die den ARD- Preisträger bereits in die USA, nach China, Südkorea und in viele europäische Länder geführt haben, begeistert er regelmäßig sein Publikum.

Dieses Konzert gestaltet Alexej Gerassimez gemeinsam mit seiner Frau, der Bratschistin Hiyoli Togawa.

17.30 Uhr Bergfahrt mit der Wankbahn
18.30 Uhr Konzert
20.00 Uhr Dinner
21.30 Uhr Talfahrt mit der Wankbahn
Konzert

Abschlusskonzert Gesangsmeisterkurs

Dame Felicity Lott
Julian Riem, Klavier


Der Vormittag gehört den jungen Sängerinnen und Sängern, die an Dame Felicity Lott´s Meisterkurs teilgenommen haben und bei diesem Konzert ihr Können zeigen.
Dame Felicity Lott

Dame Felicity LottFelicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.
Konzert

Open Air 1

Rundfunk Sinfonieorchester Prag
Alexander Liebreich, Dirigent
Asmik Grigorian, Sopran


Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28, Orchesterlieder
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Das Richard-Strauss-Festival begrüßt 2019 das renommierte Rundfunk Sinfonieorchester Prag als „Orchestra in residence“ der Open Air Konzerte in Kloster Ettal. Beim Konzert am 28. Juni spielt es unter der Leitung seines Chefdirigenten Alexander Liebreich nicht nur Kompositionen von Richard Strauss, sondern auch ein großes Werk von Antonín Dvořák, einem der wichtigsten und bekanntesten tschechischen Komponisten.
Mit den berühmten Tondichtungen schuf Richard Strauss unvergängliche Meisterwerke und Zeugnisse seiner großen Kunst. In „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ setzte er dem liebenswert-chaotischen Schelm Till Eulenspiegel ein musikalisches Denkmal. Beim darauffolgenden Programmpunkt ist Alexander Liebreich eine wahre Sensation gelungen: Seit die litauische Sopranistin Asmik Grigorian mit ihrer faszinierenden Interpretation von Strauss‘ Salome bei den Salzburger Festspielen 2018 über Nacht zum Weltstar avancierte, kann sie sich vor Angeboten kaum retten. Nun gibt sie ihr Festivaldebüt mit Orchesterliedern von Richard Strauss.
Antonín Dvořák komponierte seine 8. Symphonie auf dem Land und schuf zwischen Wirtshausbesuchen und Spaziergängen ein großes poetisches Werk mit bezaubernd schönen Melodien, voll harmonischer Raffinesse und Einfallsreichtum, wie geschaffen für einen Sommernachtstraum.

Bei schlechtem Wetter verlegen wir die Konzerte vom Innenhof des Klosters Ettal in die Alpspitzhalle, Olympia-Eissport-Zentrum, Am Eisstadion 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen. Wetterinformation am Veranstaltungstag: +49.(0)8821.910 5 999

Bustransfer GAP - Ettal - GAP und München - Ettal - München kann zugebucht werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es nicht gestattet ist, selbst Getränke mitzubringen und diese bei den Open Air Konzerten zu konsumieren - Speisen sind erlaubt.
Konzert

Bühne frei für die Jugend

Die Musikschulen von Garmisch-Partenkirchen und Murnau zeichnen sich durch ihre hervorragende musikpädagogische Aufbauarbeit aus, und bringen große
musikalische Talente hervor. Lassen Sie sich an diesem Vormittag von den jungen Musikerinnen und Musikern begeistern.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Ausflug

Musikwanderung

Kramerplateau - Burgruine Werdenfels

Matthew Sadler, Trompete
Alois Lösl, Bergführer


Ausgehend von Richard Strauss‘ Wohnsitz in Garmisch-Partenkirchen, der Villa Strauss, geht die Wanderung übers Kramerplateau zur Burgruine Werdenfels und endet am Pflegersee. Der Trompeter Matthew Sadler, Mitglied des Mahler Chamber Orchestra, begeisterte bereits 2018 mit seinen musikalischen Darbietungen in der Partnachklamm. Sicher geleitet wird die Gruppe von unserem Guide Alois Lösl.

Die Rückfahrt vom Pflegersee zur Villa Strauss ist inkludiert.

Matthew SadlerMatthew Sadler wurde 1981 in London geboren. Er studierte Geschichte am University College London, bevor er 2003 nach Deutschland zog, um bei Prof. Hannes Läubin in München (als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) und Jeroen Berwaerts in Hannover Trompete zu studieren; weitere prägende Einflüsse kamen von Marco Blaauw, Håkan Hardenberger und Christopher Dicken. Seine Ausbildung schloss er an der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker ab und er ist seit 2012 Mitglied des Mahler Chamber Orchestra und des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA.
Konzert

Open Air 2

Cornelius Meister, Dirigent
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Rundfunk Sinfonieorchester Prag
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno


Richard Strauss: Don Quixote op. 35
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Sommernachtstraum op. 61

Cornelius Meister ist einer der erfolgreichsten jungen deutschen Dirigenten Seiner Generation und international sehr gefragt. Seit kurzem kann er seiner beeindruckenden künstlerischen Biografie eine neue anspruchsvolle Position hinzufügen: Mit Beginn der Saison 2018.19 wurde er zum Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart ernannt. 2018 wurde er außerdem mit dem OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“ ausgezeichnet. Er gibt mit diesem Open Air Konzert sein Debüt beim Richard-Strauss-Festival.
In der berühmten Tondichtung „Don Quixote“ spielt neben dem Orchester das Cello die wichtigste musikalische Rolle, charakterisiert es doch die Titelfigur. Hier brilliert der gefeierte französische Cellist Jean-Guihen Queyras, der ebenfalls erstmals beim Festival zu erleben ist, mit seiner virtuosen Kunstfertigkeit und interpretatorischen Intensität, die ihn an die Spitze der internationalen Cellisten geführt haben. „Ein Sommernachtstraum“, das Meisterwerk des siebzehnjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy, hat den Open Air Konzerten ihr Motto gegeben. Das Werk führt in die geheimnisvolle Märchenwelt der Elfen, der tanzenden Rüpel und des verspielten Kobolds Puck. Feinsinnig und mit allen romantischen Attributen übersetzt der Komponist die zauberhafte Stimmung von Shakespeares Schauspiel mit idyllischen Farben und poetischem Schwung in die Sprache der Töne. Ein Höhepunkt und zugleich krönender Abschluss des Festivals.

Bei schlechtem Wetter verlegen wir die Konzerte vom Innenhof des Klosters Ettal in die Alpspitzhalle, Olympia-Eissport-Zentrum, Am Eisstadion 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen. Wetterinformation am Veranstaltungstag: +49.(0)8821.910 5 999

Bustransfer GAP - Ettal - GAP und München - Ettal - München kann zugebucht werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es nicht gestattet ist, selbst Getränke mitzubringen und diese bei den Open Air Konzerten zu konsumieren - Speisen sind erlaubt.
Ereignisse / Festival Salzburger Festspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festival Acht Brücken Musik für Köln Köln, Bischofsgartenstraße 1
Ereignisse / Festival Museumsnacht Bern Bern 8, Postfach
Ereignisse / Festival Osterfestival PSALM Graz Graz, Sackstraße 17, Palais Attems/Parterre
Ereignisse / Festival Händelfestspiele Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Ereignisse / Messe ART KARLSRUHE Rheinstetten, Messeallee 1
Ereignisse / Festival Lange Nacht der Dresdner Theater Dresden, Theaterstraße 2
Ereignisse / Festival Salzburger Pfingstfestspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin Berlin, Schaperstraße 24
Ereignisse / Festival Styriarte Graz Graz, Sackstraße 17
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Ereignisse / Festival Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt,