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JAZZTAGE DRESDEN

1. bis 29.11.2018

Das internationale Festival vereint alljährlich herausragende Künstler aus aller Welt in Dresden. In seinem 18. Jahrgang bringen die Jazztage Dresden als eines der ganz großen Jazzfestivals Deutschlands an 29 Tagen die Vielfalt im Jazz und die Verbindung unterschiedlicher Stile und Genres auf die Bühnen der Stadt. Mit Künstlern wie Gregory Porter, Jan Garbarek, Ute Lemper, Avishai Cohen, Monty Alexander, Rebekka Bakken und Victor Wooten sowie den Klangkörpern wie dem Clayton-Hamilton Jazz Orchestra, dem Leipjazzig-Orkester oder den Dresdner Sinfonikern geben die Jazztage Dresden auch 2018 einen Einblick in die Vielfalt der Stile und Genres. In über 80 Konzerten werden über 40.000 Besucher und 500 Künstler aus 30 Nationen an 21 Spielstätten erwartet.

Kontakt

JAZZTAGE DRESDEN
Tännichtgrundstr. 10
D-01156 Dresden

Telefon: +49 (0)351-454 03 04
Fax: +49 (0)351-454 06 04
E-Mail: info@jazztage-dresden.de

Jazz

Eröffnung Jazztage Dresden 2018

Forster Family, Sharrie Williams, Tad Robinson & The Wiseguys, Hepcats!, JAZZACUDA, The Saxonz, Drum The World , Diana Schell, Christian Willisohn

Unter anderem mit:

Sharrie Williams
Christian von Richthofen
Christian Willisohn
Forster Family
Drum the World
The Saxonz
Jazzacuda
Dresden Hepcats
Diana Schell (Moderation)


Traditionell findet auch dieses Jahr wieder die feierliche Eröffnung der Jazztage Dresden im QF - Quartier an der Frauenkirche statt. Mit Sharrie Williams steht ein Act von internationalem Rang auf der Bühne. Zwei „Blues Music Awards“-Nominierungen und Bluesalbum des Jahres 2012 mit „Out Of The Dark“ in Frankreich unterstreichen die internationale Bedeutung Sharrie Williams'. Auch die Forster Family wird wieder mit dabei sein, sowie viele weitere Künstler, die hier nach und nach bekanntgegeben werden.

Freuen Sie sich auf ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Show!
Jazz

Cirque - Eröffnungskonzert Jazztage 2018

Mnozil Brass

Thomas Gansch - Trompete, Flügelhorn, Gesang
Roman Rindberger - Trompete, Flügelhorn, Gesang
Robert Rother - Trompete, Flügelhorn, Gesang
Leonhard Paul - Basstrompete, Posaune, Gesang
Gerhard Füßl - Posaune, Gesang
Zoltan Kiss - Posaune, Gesang
Wilfried Brandstötter - Tuba, Gesang


„Cirque“ heißt der neueste Streich der sieben Blechbläser von Mnozil Brass, die - wie immer die Grenzen ihrer Instrumente auslotend - die Manege betreten, um dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegen zu setzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus zu verwandeln und sei es nur für wenige Stunden...

Kommen Sie! Hören Sie! Staunen Sie!

Sie sind entschiedene Anhänger der These, dass die Welt rund sei. Und noch eine Entdeckung haben sie im Laufe ihrer 24 Jahre gemacht, ganz besonders bei ihren legendären Auftritten in den Rocky Mountains, Shibuya und Ühlingen-Birkendorf: Immer wieder – selbst bei den innigsten Kantilenen – kam es zu völlig unerwarteten Lachsalven im Publikum.
Die beunruhigten Musiker gingen sofort in sich, doch auch sie konnten sich die Reaktionen jener verirrten Seelen unter den Zuschauern nicht erklären. Unverdrossen gingen Mnozil Brass ihren Weg, die sieben Männer haben eine Mission, die sie standfest unters Volk bringen:

Kommt, Leute labt euch an unserem elysischen Spiel. Doch Zapperlott! Das Gelächter wurde nicht etwa weniger – es wurde immer stärker, lauter!!! Fast konnte man die eigene Tuba nicht mehr hören, so sehr wieherten die Mensch draußen im Lande. Und da reifte bei den sieben Freunden ganz langsam die Erkenntnis, dass der Mensch dann wohl doch gelegentlich zum Frohsinn neigt und es einfach aus ihm herausplatzen muss. Seit fast einem Vierteljahrhundert. Zumindest bei Mnozil Brass.

Zusammengefasst: Die Welt ist rund. Der Mensch lacht. Kurz: Die Welt ist ein Zirkus. Eben un Cirque. Hört sich besser an.
Jazz

Dresdner Sinfoniker - Jubiläumskonzert 20 Jahre

Andreas Boyde - Pianist
Andreas Gundlach - Keyboards
Enrico Chapela - Komponist
Harald Thiemann - Perkussionist
Premil Petrović - Dirigent
Tom Götze - Bass


Die Dresdner Sinfoniker feiern ihr 20-jähriges Jubiläum und eröffnen damit die Jazztage Dresden 2018. Was wäre ein runder Geburtstag ohne Überraschung! So beginnt der Abend mit einer ungewöhnlichen Idee. Gleich zwei Orchester eröffnen das Konzert mit Musik von Frank Zappa. Auf der einen Seite das Universal Druckluft Orchester von Peter Till – ein für seine Virtuosität und kuriose Erscheinung berühmtes pneumatisches Ensemble – auf der anderen Seite die Musikerinnen und Musiker der Dresdner Sinfoniker, die sich der Herausforderung stellen, mit den Musikmaschinen Schritt zu halten.


Mit Spannung erwartet wird die Uraufführung von Andreas Gundlachs Quartüürium – ein Doppelkonzert für Klavier und Synthesizer. Der Jazzpianist Andreas Gundlach übernimmt die elektronischen Tasteninstrumente, der Londoner Konzertpianist Andreas Boyde den Solopart am Konzertflügel. Beide Pianisten haben in Dresden studiert und gehören heute zu den Besten ihres Fachs: Andreas Gundlach ist ein atemberaubend kreativer Improvisator, Andreas Boyde ein für seine fantastische Technik und Ausdruckskraft gerühmter Musiker.


Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der Mexikaner Enrico Chapela, ein Shooting Star unter den zeitgenössischen Komponisten Lateinamerikas. Mit seiner Rockoper verarbeitet er eines der tragischsten Kapitel der 68er Jugendrevolte – das Massaker an Studenten, die in Mexiko am 2. Oktober 1968 für gesellschaftliche Reformen auf die Straße gingen. Seine Oper El Resplandor de los Disidentes, die im Rahmen des Jubiläumskonzerts der Dresdner Sinfoniker konzertant uraufgeführt wird, bildet die tiefe Tragik des Stoffes ab, gleichzeitig atmet sie durch ihre Rock-Reminiszenzen den Geist der damaligen Zeit. So werden die starken Momente dieser Geschichte gegenwärtig: unerschrockene Schüler, die ihr Gymnasium besetzen, todesmutige Studenten, die sich zu einem Schweigemarsch formieren, Staatsführer, die sich in die Enge getrieben fühlen und die Studentenunruhen blutig niederschlagen lassen.


Die musikalische Leitung übernimmt der serbische Dirigent Premil Petrović, der als Gründer und Chefdirigent des No Borders Orchestra bereits bei dem deutsch-türkisch-armenischen Projekt [aghet] – [ağıt] erfolgreich mit den Dresdner Sinfonikern zusammengearbeitet hat. An diesem besonderen Abend werden – wie stets bei Veranstaltungen der Dresdner Sinfoniker – mit Klanggewohnheiten zugleich auch Denkgewohnheiten durchbrochen. In diesem Sinn laden die Dresdner Sinfoniker zum Jubiläumskonzert: als einem andächtigen Lauschen in den Echokammern gesellschaftlicher Ereignisse.
Jazz

Cristin Claas Trio

Frei

Cristin Claas - Vocals
Christoph Reuter - Piano, Fender Rhodes
Stephan Bormann - Guitar


Das Cristin Claas Trio spielte in den letzten 14 Jahren über 900 Konzerte, darunter Rundfunkkonzerte beim MDR, SR, Deutschlandradio u.a., außergewöhnliche Großprojekte mit Chören und Orchestern (u.a. Babelsberger Filmorchester, Staatskapelle Halle) und gastierte dabei in ganz Deutschland und verschiedenen Ländern Europas. Es veröffentlichte insgesamt sechs CDs und hat sich als Live-Band einen exzellenten Ruf erworben.

Cristin Claas´ zauberhafte Stimme erfüllt jeden Raum und steht für sich. Ihre einzigartigen Songs interpretiert sie in Englisch, Deutsch und selbst kreierter Fantasiesprache. Zusammen mit dem Gitarristen Stephan Bormann und dem Pianisten Christoph Reuter ist über die Jahre ein unverwechselbarer Sound entstanden. Live ist das Trio ein ganz besonderes Erlebnis - es sprüht nur so vor originellen Ideen!

Das Trio befindet sich derzeit in der finalen Phase der Fertigstellung seines neusten Albums mit spannenden und interessanten Bearbeitungen deutscher Kunst- und Volkslieder, welches sie bei den Jazztagen Dresden vorstellen werden.
Blues

5. Blues Night

Christian Willisohn, Sharrie Williams, Tad Robinson & The Wiseguys

1. Christian Willisohn
2. Dorrey Lin Lyles & The Wiseguys
3. Sharrie Willams & The Wiseguys
4. gemeinsame Session


Die Entstehungsgeschichte des Blues ist unmittelbar mit dem Leid der schwarzen Bevölkerung in den Vereinigten Staaten verbunden. Auch Sharrie Williams singt den Blues, weil sie ihn gelebt hat. Aufgewachsen im amerikanischen Michigan führten sie seelische und körperliche Misshandlung in den Abgrund von Drogensucht und Armut. Wie kaum eine andere Sängerin verkörpert Sharrie Williams das „Motherless Child“, obdachlos und geprügelt, mit dem Blues als Einziges, das ihr geblieben ist. Bereits ihr Vater war Jazz-Sänger, und im Alter von zwölf Jahren begann sie als Gospel-Sängerin im Kirchenchor. Beeinflusst von Vorbildern wie Tina Turner, Etta James, Aretha Franklin und Billie Holiday entwickelte sie in weiterer Folge ihren unverwechselbaren Stil, der auch maßgeblich von ihrer energiegelandenen Band „The Wiseguys“ geprägt wurde.

Jedes Konzert von Dorrey Lin Lyles ist wie ein Feuerwerk aus Blues, Soul, Funk, RnB, Gospel und Jazz. Ihre Wurzeln liegen im Gospel: Als Tochter von Reverend Charles Lyles wurde Dorrey 1970 sprichwörtlich in die Gospelszene hineingeboren. Ihr Talent als Alto-Sängerin, das sie bereits früh in den verschiedensten Gospelchören der USA einsetzte, bewies sie schließlich eindrücklich als Gewinnerin des „Best Gospel Award“, der einzigen landesweiten Auszeichnung der Vereinigten Staaten. Die tief verwurzelte Liebe zum Blues lebt in jeder Note der Sängerin, ob sie nun einen Klassiker von Koko Taylor oder Billie Holiday interpretiert. Dorrey hat mit namhaften Musikern wie James Ingram, Oleta Adams, Peabo Bryson und Melissa Manchester, Seed, Delle' uvm. die Bühnen geteilt.

Christian Willisohn zählt heute zu den herausragenden Persönlichkeiten der Musikszene. Wo immer er auftritt, werden ihm von Presse und Publikum höchste Musikalität, Kreativität und eine überlegene Virtuosität bescheinigt. Der Pianist und Sänger geht mit seinen Kompositionen von den ursprünglichen Wurzeln des Blues aus und führt seine Zuhörer vom Grundgedanken zu den unzähligen Facetten dieser Musik.

Lars Kutschke, Leader von "The Wiseguys", ist Gitarrist und Komponist zwischen R&B, Blues, Jazz und Rock. Als Gitarrist und Musical Director bei Sharrie Williams hat er seit 2005 in 40 Ländern auf 4 Kontinenten gastiert. Er produzierte ihre Alben “Here To Stay” und “Out Of The Dark”, beide wurden in Amerika für die BMA (Blues Music Awards) nominiert, letzteres wurde von der französischen Academie Du Jazz zum Bluesalbum des Jahres 2012 gewählt. The Wiseguys begleiten Sharrie Williams und Tad Robinson - ein Line-Up der Blues-Spitzenklasse!
Jazz

Tom Gaebel & His Orchestra

Perfect Day

Deutschlandpremiere: DR. SWING IS BACK!

Sänger, Bandleader, Entertainer - Tom Gaebel gilt als einer der führenden Vocalisten und als der letzte echte Gentleman auf den großen Bühnen der Republik. Von der Kritik als musikalisches Phänomen geadelt, verehren und lieben ihn seine Fans treffend als „Dr. Swing“.

Deutschlands coolster Crooner ist zurück. Mit Perfect Day liefert Tom Gaebel seinen achten Albumstreich ab, wie immer vollgepackt mit den besten Zutaten: Lässig vorgetragener, fingerschnippend-guter Big-Band-Style, gehobenes Easy Listening und eindrucksvolle Pop-Jazz-Spektakel, wie es sonst keiner mehr macht – und übrigens auch keiner mehr kann! Gemeinsam mit illustren Gästen wie den Baseballs und Natalia Avelon greift Tom Gaebel sich den Hörer beim Ohr und führt ihn durch seine Musikwelt aus Orchester, Big Band & Chor, alles natürlich handgespielt und kehlgesungen. Herausragend neben den Eigenkompositionen wie der ersten Single "Feels like home": Die großartigen und ganz eigenen Interpretationen von Klassikern wie "Eye of the tiger" und "Can't take my eyes off you"!

Tom Gaebel ist bejubelter Gast bei so gut wie allen großen TV Shows und wurde zwischenzeitlich mit fünf German Jazz Award in Gold sowie zweimal mit der höchsten Ehrung, dem Platinformat dieser begehrten Trophäe, ausgezeichnet. Wie kein anderer Entertainer verbindet Tom Gaebel stilvoll großes Las Vegas Entertainment mit modernen, leidenschaftlich knackigen Big-Band-Sounds und vereint bei seinen unglaublich mitreißenden Shows Fans aller Genres und jeden Alters. Völlig zu Recht wird Tom Gaebel schon jetzt in einem Zuge genannt mit den ganz großen Allroundern des Show Business wie Peter Alexander, Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Frankenfeld, Harald Juhnke, Rudi Carrell oder Udo Jürgens.
Jazz

Christian von Richthofen

LoopinX

Weltweit hat er mit großem Erfolg im Rhythmus Autos bühnenwirksam mit dem Vorschlaghammer zerlegt („AUTOAUTO!“), Er ist der Sänger und Schrott-Perkussionist von der Band „Drum The World“, die schon seit 2014 die Jazztage bereichert. Jetzt kommt der scattende Schlagwerker und Schauspieler Christian v.Richthofen mit seiner Loopstation, ein paar Effektgeräten, Stepschuhen und einem zur Metaldrum umfunktionierten 200-Liter-Fass nach Dresden. Sein Stil: Jazz und brasilianische Musik, afro-indisch inspiriert. Mit seinem perfect pitch, einer tollen umfangreichen Stimme und unerschöpflicher Fantasie öffnet er Klangräume, entwickelt mit Liveloops, die bis zu 30 Sekunden dauern können, ein ganzes Rhythmusorchester und begeistert sein Publikum.
Konzert

L'art de passage & Streichquartett

Drei plus Vier: Die 30 Jahre Jubiläumstour

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten.

Tobias Morgenstern - Akkordeon
Stefan Kling - Piano
Wolfgang Musick - Bass

Das Streichquartett:
Jansen Folkers - 1. Violine
Sophia Heide - 2. Violine
Nora Rennau - Viola
Joannes Hentschel - Cello


Trancehafte Melancholie im Wechsel mit überschäumender Leidenschaft. Weltmusikalische Kompositionen zwischen Europa und Südamerika.

30 Jahre gemeinsamen Musizierens sind Grund und Anlaß einer musikalischen Werkschau ebenso wie eines Blicks nach vorn.

Immer noch fasziniert sie die Musik Piazzollas. Aber eben auch die träumerischen Kompositionen Morgensterns. Die Finesse Klings. Die Stringenz Musicks. Das Zarte ebenso wie das Kraftvolle. Die Verbindung der Gegensätze. Komposition und Improvisation. Die Kunst des Vorübergehens.
30 Jahre L ´ART DE PASSAGE.

Zum Jubiläumskonzert haben sie sich Gäste eingeladen: Die Mitglieder des Streichquartetts kennen sich schon aus Kindertagen, haben eine gemeinsame Lebens- und Musikgeschichte.

Sie spielen mit L´ART DE PASSAGE ihren eigenen Part, als Begleitung, als Kontrast, als Orchester, als Sound, als Ambiente, als sinfonische Markierung. Auch sie gratulieren.
Familienprogramm

Drum The World - Familienkonzert

Oded Kafri, Christian von Richthofen, Bouba Fall, Sarah Lasaki, N.N.

Oded Kafri - Drums, Vocal
Adi Wolf - Vocal
Bouba Fall - Percussion (D'jambe, Bouga Rabu)
Massa Dembele - Percussion (Dun Dun, Balafon)
Alex X tra Ta - Violin
+ Surprise Guest


“For many years I have been performing all over the globe with my concept “Drum The World”. But truly it was born as a vision to have many drummers on stage, dancing, singing and bringing powerful rhythms together.” Oded Kafri

Kunst & Kult - cool & einzigartig!

Drum the World ist eine Liebeserklärung an die Rhythmen der Welt. Das Programm besteht aus Stücken mit einer geradezu explosiven Mischung verschiedenster Stile, Live-Mixes und eigenen Songs. Auf jeden Fall hinterlassen die äußerst unkonventionellen Musiker an diversen Einrichtungsgegenständen und vor allem in den Köpfen der Zuschauer perkussive Eindrücke der besonderen Art. Die musikalischen Einflüsse der Trommler könnten unterschiedlicher nicht sein:

Der israelische Drum & Bass und Techno Virtuose Oded Kafri ist millionenfach geklickter Youtubestar. Bouba Fall glänzt an afrikanischen Trommeln, steppt und singt sich durch das Programm und bringt die Weltmusikfarbe vielfältig und bunt.

"Day & Night" Kombiticket im Erlwein Capitol
03.11. 15 Uhr Drum the World (für nur 10 €), 20 Uhr Nacht der Gitarren
Konzert

Nacht der Gitarren

Luca Stricagnoli, Antoine Boyer und Samuelito, Cenk Erdogan

Luca Stricagnoli - der italienische Gitarren-Virtuose
Antoine Boyer - der Gypsy Jazz Gitarrist
Cenk Erdogan - der türkische Gitarrist & Komponist
Samuelito - das Flamenco-Wunderkind aus der Schweiz


Das Weltbeste der Gitarrenmusik

Die NACHT DER GITARREN versammelt die weltbesten Akustikgitarristen für Performances ihrer neusten Original-Kompositionen und zum musikalischen Austausch im Rahmen eines gemeinsamen Konzertabends. Zu jeder Tour präsentiert Brian Gore eine neue Riege von Gitarren-Koryphäen, um diesen sehr speziellen Abend mit Solo-, Duett- und Quartett-Performances mit zu gestalten und die Virtuosität wie Vielfalt innerhalb der Akustikgitarren-Welt auf eine Bühne zu bringen.

Für die anstehende Europa-Tour im Oktober/November 2018 konnte "Nacht der Gitarren"-Erfinder Brian Gore vier der besten Akustikgitarristen verpflichten. Eine große Bereicherung für die Jazztage Dresden 2018!

"Day & Night" Kombiticket im Erlwein Capitol
03.11. 15 Uhr Drum the World (für nur 10 €), 20 Uhr Nacht der Gitarren
Konzert

Tina Tandler & Band

Saxophon verliebt

Tina Tandler - Alt & Sopran Saxophon, Gesang, Akkordeon
Matthias Falkenau - Piano, Orgel
Simon Anke - Tastenbass, Piano
Christian Tschuggnall - Drums


Diese Musik ist außergewöhnlich.
Wundervolle Melodien, wie gesungen - auf dem Saxophon - verbinden sich mit dem Rhythmus der Musik in einer Leichtigkeit, die man so nur selten hört. Was dabei entsteht, sind Saxophon Songs: kraftvoll und zärtlich, ausgelassen und zuweilen melancholisch schön.

Die Stücke, die Tina Tandler zusammen mit dem wunderbaren Pianisten Christoph Reuter schreibt, bewegen sich im Grenzbereich zwischen Jazz, Pop und Weltmusik.

Die großartigen Musiker ihrer Band sorgen für die perfekte Basis und
"wenn Tina ihr Saxophon beatmet, weitet sich die Seele" (Fr.Kessler/ Berliner Zeitung)
Konzert

Sarah Ferri & String Quartet

Churches Tour

In Kooperation mit dem Palais Sommer und dem Dresden Fernsehen

Sarah Ferri - vocal, piano (preferably acoustic grand piano)
Kobe Boon - double bass
Karen Speltinckx - violin
Jasmijn Lootens - cello
Urska - alt-violin


Für ihr im Herbst 2016 erschienenes Album Displeasure, das von der Tageszeitung De Standaard begeistert besprochen und mit 4 Sternen bedacht wurde, konzipierte Sarah Ferri selbst ihre opulente Film-Orchestrierung. Für das Festival Van Dranouter überarbeitete sie das Arrangement zu einer intimen Version für Piano und Streicher. Dieses akustische Experiment entwickelte sich zu einem der musikalischen Höhepunkte des Festivals und findet nun in der CHURCHES-Tour 2018 seine Fortsetzung. Die Songs wurden auf ihre fragile Essenz zurückgeführt, so wie sie entstanden sind, am Piano. Den roten Faden bildet Sarahs wunderbare Stimme, die eine solche Kraft entwickeln kann, dass sie den ganzen Raum bis in den kleinsten Winkel füllt. Die anschwellenden Streicher und Chöre erzeugen Wellen von Emotionen. Und entführen Sie in eine filmische Welt von schwebendem Engelsgesang bis hin zu schwerblütigen Hollywood-Strings aus den Siebzigern. Bereiten Sie sich auf tiefgehende Gänsehautmomente und ergreifende Sequenzen vor. Die Wochenzeitschrift Humo fasste das hervorragend zusammen: „Ein nahtloses Verschmelzen herrlicher Streicher mit Sarah Ferris warmer Stimme“. Konzertbesucher – und nur diese – können eine einzigartige Live-Aufnahme aus einer begrenzten Auflage erwerben.

Fans von Lana Del Rey, Dani Klein, Kate Bush, London Grammar, Lola Marsh, Michael Kiwanuka und Norah Jones kommen auch hier auf ihre Kosten.

Konzertbeginn 20:30 Uhr
Einlass ab 19:45 Uhr
Kinderprogramm

Tumba-ito

Café Cubano – Familienkonzert

Elena Janis - Gesang, Percussion
Arne Rudiger - Bass
Danny Schmidt - Schlagzeug, Percussion
Wolfgang Torkler - Piano
Reiner Zeimetz - Flöte, Saxofon, Percussion
Axel Schüler - Percussion, Schlagzeug


Zum echten Geheimtipp avanciert ist dieses Special von Tumba-ito: Die Band spielt die Klassiker ihres Repertoires in kinderfreundlicher Bearbeitung, da darf also mitgerasselt, gesungen und sich nach Belieben zur Musik bewegt werden.

Der berühmte Hut-Tanz oder das eigenhändige Mahlen frischen Kaffees zu den Klängen von „Moliendo Café“ haben schon so manches schüchterne Kind vom Rockzipfel der Eltern weggelockt. Das komplette Paket beinhaltet zudem die Zusammenarbeit mit einem Kubanischen Caterer, der ein zauberhaftes karibisches Kuchenbuffet und besten kubanischen Kaffee bereitstellt, sowie einer Kinderschmink- und Bastelecke für alle, die vom Tanzen müde sind. Das sorgt für einen entspannten Familiennachmittag, bei dem alle auf ihre Kosten kommen!
Jazz

Fabiola Saccomanno & Band

Nera Maria

Fabiola Saccomanno - Gesang
Bettina Russmann - Sopransaxophon / Flöte
Antje Steen - Bandoneon
Matthias Weiher - Piano
Thilo Plümer - Bass
Maurizio Saccomanno - Percussion


Der melancholische Klang eines Bandoneons. Ein Sopransaxophon sucht eine Antwort, findet sie kurz darauf im freien Dialog mit der Stimme, getragen von einer pulsierenden Rhythmusgruppe - eine musikalische Reise nimmt ihren Anfang.

Sie führt die Hamburger Sängerin Fabiola Saccomanno zurück zu ihren sizilianischen Wurzeln.
Gemeinsam mit ihrem außergewöhnlich besetzten Ensemble stellt sie sich der Frage „Chi sono?“ – wer bin ich?

Auf der Suche nach einer Antwort entstand das mit dem Komponisten Matthias Weiher erarbeitete Programm NERA MARIA. Es setzt Elemente sizilianischer Folklore dem freien Wechselspiel des Jazz aus und erzählt mit Kompositionen voller Kraft und Sinnlichkeit von der Melancholie sizilianischer Gastarbeiter, deren Seelen in der Fremde keine Heimat fanden, von den Erinnerungen ihrer Kinder - aber auch vom Humor und der Lebenslust ihrer Landsleute.

Genau diese südlichen Temperamente befeuern die intensive und facettenreiche Darbietung von Fabiola Saccomanno, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme jeder Station dieser Reise eine ganz eigene Farbe verleiht.

Aus Lavastein gemeißelte Madonnenfiguren, die auf Sizilien an jeder Wegeskreuzung zu finden sind, inspirierten die Sängerin zum Titelsong ihres Programms, das demnächst auf CD erscheinen wird: La NERA MARIA ist eine ambivalente Figur einer tief in der katholischen Tradition verwurzelten Gesellschaft - sie verkörpert sowohl das Heilige als auch das sinnliche Begehren.

Geschichten über die Eigenart sizilianischer Erde, goldene Brücken und die Sehnsucht nach der Heimat verbinden sich an diesem Abend zur ANIMA SICILIANA ...
Blues

American Cajun, Blues & Zydeco Festival 2018

Dwayne Dopsie and the Zydeco Hellraisers, Johannes Epremian, Roddie Romero & Band

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten

Dwayne Dopsie - Akkordeon, Gesang
Johannes Epremian - Geige
Roddie Romero - Akkordeon, Gitarre
Lee Allen Zeno - Bass
Jermaine Prejean - Drums


Was sind diese drei exotisch anmutenden Musikstile aus den von Alligatoren bewohnten Bayous von Louisiana? Haben sie eine Geschichte?

Ja! Und was für eine.

Als die ersten "Acadians", also europäische Auswanderer französischer Abstammung, zwangsweise 1755 von den Briten aus Kanada vertrieben wurden, weil sie nicht der britischen Krone angehören wollten, siedelten sie sich nach einer 10-jährigen Odyssee in den unwirtlichen Sümpfen von Louisiana an. Französische Lieder und französische Akkordeon-Musik brachten sie mit. Diese vermischten sich mit dem Blues der schwarzen Sklaven aus Afrika und den wilden Rhythmen der Karibik, die ja vor der Haustür Louisianas liegt. So entstand Cajun & Zydeco als eine Fusion mehrerer Kulturen. Später entwickelte sich daraus auch Rhythm`n Blues und der Rock´n Roll.

Das AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL holt bereits seit 18 Jahren (und immer um die in den USA so genannte "Halloween-Time") Bands von echtem Schrot und Korn aus dem Süden der USA nach Europa. Die zaubern dieses einmalige, lebensbejahende Gefühl der Südstaaten (oder, auf Französisch: "laissez les bons temps rouler") auf die Bühne. Sowohl traditionelle Cajun & Zydeco Klassiker aus Louisiana werden gespielt als auch Rhythm & Blues getränkte Titel, die Rock’n‘Roll-Fans verzücken. Die Musik ist rau, manche sagen: schmutzig, immer wild und fröhlich. Und in jedem Fall: authetisch und mitreißend!

Zum Schluss entlädt sich die Energie bei einer ausgelassenen Session!

Wie auch bei IRISH SPRING und der BLUEGRASS-JAMBOREE, die seit Jahren zum festen Repertoire dieser Konzertreihe gehören, vereint auch das AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL jeweils drei Bands, ausgesucht aus einer quicklebendigen und schier überquellenden Szene.
Das seit 2001 etablierte Festival wird von der Presse bereits in einem Atemzug mit dem "Blues Caravan" genannt und ist besonders für Freunde authentischer Kultur ein unbedingtes Muss.

Endlich nun, nach 18 Jahren Warten, kommt es auch nach Dresden!

2018 präsentiert das Festival: Dwayne Dopsie, Roddie Romero & Johannes Epremian!
Jazz

Aaron Parks & Little Big

Invisible Cinema & more

Aaron Parks - piano
Greg Tuohey - guitar
DJ Ginyard - electric bass
Tommy Crane - drums


Aaron Parks ist einer jener jungen Jazz-Pianisten, die weit über die Szene hinaus wirken. Das hat das renommierte Jazz-Label Blue Note schon 2009 verstanden, als es Parks mit seinem eigenen Debütalbum „Invisible Cinema“ ins Programm aufnahm. Zuvor war der Pianist – der bereits mit 14 Jahren an der University of Washington zu studieren begann, mit 16 an die Manhattan School of Music ging, um mit 18 seinem Abschluss zu machen – fünf Jahre lang Mitglied der Band des berühmten Trompeters Terence Blanchard gewesen und dort ebenfalls als „Wunderknabe“ aufgefallen.
Aaron Parks ist nicht nur ein exzellenter Pianist, sondern hat auch das, was ganz große Musiker von perfekten Technikern unterscheidet. Er hat den Sinn für das Mehr in der Musik. Seine Musik ist ein Meer an sanften Ideen, orientiert sich am Ozean, der so ewig, so wild und doch so unbegreiflich weit ist. Schon der Titel seines Albums „Invisible Cinema“ brachte Parks Spiel auf den Punkt: unsichtbares Kino für den Kopf, Kino für geschlossene Augen, Kino, zu dem unser Hirn die Bilder selbst liefert. Der Musiker gibt den Anstoß, aber dann tun sich die Welten von alleine auf.
Auch auf Europas Renommier-Label ECM veröffentlichte Parks zwei Alben – eine Soloplatte und eine Trioscheibe mit Drummer Billy Hart und Bassist Ben Street.
Aaron Parks' neue Band LITTLE BIG ist nun so etwas wie die Fortsetzung von "Invisible Cinema". Noch intensiver zeigt Parks hier, dass er ein Meister ist, wenn es darum geht, Geschichten ganz ohne Worte zu erzählen. Mit seiner Musik projiziert er, herrlich subtil, die größten Epen vor das innere Auge des Hörers.
Jazz

Billy Cobham

Tierra Del Fuego

Billy Cobham - drums
Steve Hamilton - keys
Camelia Ben Naceur - keys
David Dunsmuir - guitar
Michael Mondesir - bass


Seit seinem Durchbruch in den frühen 1970er Jahren als Gründungsmitglied des Mahavishnu Orchestra ist Billy Cobham stets der unermüdliche, musikalische Entdecker und Forscher geblieben. Mit seinen Studioaufnahmen und seinem kraftvollen, komplexen Spiel hat er enormen Einfluss auf die Entwicklung der Jazz- und der Fusion-Jazz-Szene genommen.

Billy Cobham ist auch das Herzstück einer 90-minütigen Dokumentation des Regisseurs Mika Kaurismäki, die den Titel „Sonic Mirror“ trägt. Die Anfänge des Films lassen sich auf das Jahr 2001 zurückdatieren, als Kaurismäki auf Cobham zutrat, da er ein Porträt über das Leben und den Werdegang des Drummers drehen wollte. „Aber als wir anfingen, kam uns die Idee, anders an die Sache heranzugehen“, gibt der Filmregisseur preis. „Wir entschieden uns schlussendlich, einen Film über Billy und einige seiner Projekte zu machen, indem wir den Rhythmus und die Musik als Kommunikationsmittel und universelle Sprache in den Mittelpunkt stellten.“ Für Cobham bedeutet der Ausdruck „Sonic Mirror“ eine „… Reflektion des Sounds von alledem, was ich erfahre, oder was ‚man‘ in der Musik erfährt. Es ist beinahe wie eine Radio-Empfangsschüssel, wo alle Radio-Signale ankommen, verarbeitet werden und dann zurück zum Moderator gesendet werden.“ Für Cobham hat der Film eine bedeutsame Botschaft: „(Die Dokumentation)… zeigt den Wert von Musik als wichtiger Bestandteil dieser Welt. Wenn sie für das öffentliche Wohl und die Belange aller genutzt wird, ist sie ein mächtiger Verbündeter.“

Zu den Jazztagen Dresden präsentiert Billy Cobham sein aktuelles Album "Tierra del fuego", das vierte und letzte Werk, das seinen Eltern William und Ivy gewidmet ist. In den letzten 10 Jahren hat Billy Cobham diesen Liederzyklus entwickelt, zu dem die Alben "Fruit From the Loom", "Palindrome" und "Tales from the Skeleton Coast" gehören.
Konzert

Al Di Meola

Opus

Al Di Meola - guitar
Kevin Deddiki - guitar
Fausto Beccalossi - accordion


Al Di Meola ist ein Pionier im Vermischen von Weltmusik, Rock und Jazz. Sein Gespür für komplexe Rhythmusstrukturen, kombiniert mit melodischem Songwriting und faszinierenden Harmonien, war schon immer das Herzstück seiner Musik und über 40-jährigen Karriere. Weltweite Anerkennung erreichte der Grammy-Preisträger durch seine Arbeit als Solo-Künstler, aber auch durch Zusammenarbeiten mit Frank Zappa, Jimmy Page, Stevie Wonder, Chick Corea, Paco De Lucia, John McLaughlin, Jean-Luc Ponty, Stanley Clarke, Luciano Pavarotti, Paul Simon, Phil Collins, Santana, Steve Winwood, Herbie Hancock und vielen weiteren. Al Di Meola hält bis heute die höchste Anzahl an Gitarrenauszeichnungen in verschiedenen Kategorien, die vom Guitar Player Magazin (USA) vergeben werden. Mit einem Lebenslauf voller aufregender musikalischer Momente und wunderbarer Werke, findet Al Di Meola immer noch Wege, sich neuen Herausforderungen zu stellen, allerdings nunmehr mit einer entspannteren Art, Dinge zu betrachten. Während der letzten paar Jahre hat er buchstäblich neu angefangen, sowohl in seinem privaten, als auch beruflichen Leben.

„Mit OPUS wollte ich mein Komponieren weiterentwickeln, weil ich finde, dass die Evolution dieses Teils meiner Persona mich mehr zum Komponisten/Gitarristen als Gitarristen/Komponisten macht“ – sagt Di Meola – „Trotzdem markiert dieses Album eine neue Ära meines Lebens. Zum ersten Mal in meinem Leben, habe ich Musik geschrieben, während ich glücklich war. Ich habe eine wundervolle Beziehung, ich habe eine kleine Tochter und eine wunderbare Familie, die mich jeden Tag inspiriert. Ich glaube das hört man in der Musik.“
Konzert

Ida Nielsen

ROCK THE BASS

Ida Nielsen - bass + vocals
Mika Vandborg - guitar + vocals
Patrick Dorcean - drums
Kuku Agami - rap/spoken word


Es begann 2010, als niemand anderer als der legendäre Prince eine Bassistin zu einer Jam-Session in Minnesota einlud, Ida Nielsen…

Seit dieser Session spielte sie an der Seite des Ausnahmekünstlers (bis zu seinem sehr traurigen und vorzeitigen Tod im April 2016). Sie spielte bei einer „funkigen “Session von Prince mit und schloss sich kurz darauf seiner Band „The New Power Generation“ an und begleitete ihn fast über zwei Jahre. Unzählige ausverkaufte Konzerte und diverse TV-Shows folgten. Im Jahr 2013 gründete sich schließlich die 4-köpfige Band „3rdeyegirl“ mit der sie unvergessliche Gigs spielte und beeindruckende Aufnahmen einspielte.

Ida Nielsen sah es immer als Geschenk mit der Musiklegende Prince live spielen zu dürfen. Für sie war es die magischste und musikalischste Reise aller Zeiten. Diese fortwährende Lernerfahrung war jenseits aller Vorstellungskraft. Sie sagt: "Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese kostbare Zeit hatte und ich werde alles tun, um mit all dem weiterzumachen, was er mir beigebracht hat."

Ida veröffentlichte ihr drittes Soloalbum "turnitup" im August 2016 und ist seitdem mit einer eigenen Band in Europa, Asien, USA, Afrika und Australien unterwegs.

Ähnlich wie Prince spielte die Künstlerin fast jedes Instrument auf dem Album selber ein und hat ihr aktuelles Album geschrieben und produziert. Ihre erste Single "SHOWMEWHATUGOT" wurde von Prince persönlich als "Purple Pick of the Week" von TIDAL ausgesucht, als sie veröffentlicht wurde.

Die Musik lässt sich am besten als eine Mischung aus Oldschool-Funk mit Hip-Hop-, Reggae- und World-Music-Einflüssen beschreiben - mit eingängigen Melodien. Jeder Song hat eine eigene Einstellung und ein eigenes Gefühl, und doch ist der Gesamteindruck ein perfekt vereinheitlichtes Soundstück, das Funk Tribut zollt.

Eine High-Energy-Funk-Show mit guten Vibes und engen Grooves!
Konzert

Victor Wooten Trio

Superbass!

Präsentiert von Dr. Winfried Heide

Victor Wooten - bass/vocals
Bob Franceschini - saxophone
Dennis Chambers - drums


Einziges Deutschlandkonzert!

Nach 5 Jahren erscheint am 8. September das lang ersehnte neue Album "TRYPNOTYX" des Super-Bassisten und fünffachen Grammy-Gewinners - Bassisten, Producers, Komponisten und Autors - Victor Wooten.

Nachdem die Bassgiganten Marcus Miller und Stanley Clarke schon mehrfach bei den Jazztagen Dresden zu Gast waren, wird der Dritte im Bunde der Bass-Supergroup SMV - die das legendäre Album «Thunder» einspielte - Victor Wooten als "V" von SMV, endlich nach Dresden kommen. "V" könnte auch für Virtuosität stehen, da Wooten nach Jaco Pastorius als der größte technische Innovator und Virtuose am E-Bass gilt.

Mit dem Saxophonisten Bob Francheschini und Super-Drummer Dennis Chambers stehen im Trio Musiker zur Seite, die ihrerseits auf ihren Instrumenten Maßstäbe gesetzt haben. Federleichte Grooves, perlende Melodiestränge und Wootens Soulstimme werden dieses Trio zur großen Festival-Überraschung machen.
Jazz

Candy Dulfer

Together

Vor fast dreißig Jahren gelang Candy Dulfer gleich mit ihrer ersten Single ein Jahrhundertcoup: Als junge, gerade zwanzigjährige Saxofonistin, noch dazu aus den Niederlanden, nahm sie 1989 zusammen mit Dave Stewart den Song „Lily Was Here“ auf, ein reines Instrumentalstück, ursprünglich geschrieben für den kaum bekannten Film „De Kassière“.

„Lily Was Here“ wurde zu einem allgegenwärtigen Soundtrack der ausgehenden 1980er Jahre, einer untergehenden Welt, in der mit dem 80er-Pop auch das Saxofon als sein wichtigster Begleiter nahezu von der großen Bühne verschwand. Candy Dulfer hat seitdem allen Wandlungen erfolgreich getrotzt, denn eigentlich war die große Popwelt nie ihr Ziel. Ihr eigentliches, ihr angestammtes Feld ist ganz eindeutig der Funk, der schnelle, energetische Jazz, in dem sie sich als außerordentliche Instrumentalistin ebenso wie als Songschreiberin einbringen kann.

Prince sagte einmal: „When I Need Sax, I Call Candy." Die leicht schlüpfrig-ironische Ausdrucksweise ist 100 % Prince, und Candy Dulfer schlug gleich mit ihrem ersten, grammy-nominierten Album 1990 fröhlich in dieselbe Kerbe: „Saxuality“ wurde ein weltweiter Erfolg und Dulfer zu einer der Frontfrauen des energiegeladenen Funks, in ihrem Einfluss auf den Jazz vergleichbar mit Kollegen wie Nils Landgren. Gleich ihm hat auch Dulfer keinerlei Berührungsängste im Umgang mit populären Genres: Sie kollaborierte neben Prince mit Stars wie Maceo Parker, Dave Stewart, Marcus Miller, Van Morrison und Blondie, arbeitete mit Black-Eyed-Peas-Produzent Printz Board und formte mit vier holländischen Kolleginnen die Gruppe Ladies of Soul.

Bis heute hat sie zehn Studioalben und zwei weitere Live-Auskopplungen veröffentlicht, sie moderierte ihre eigene Musikfernsehsendung wie auch verschiedene Radioshows und lieh unzähligen Kollegen im Studio ihre Saxofonstimme. Die Bühne jedoch ist bis heute ihr eigentliches Metier. Hier macht ihr in Sachen Funk niemand etwas vor.
Jazz

Ken Thomson

Sextet

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne

Ken Thomson - Altsaxophon
Anna Webber - Tenorsaxophon
Russ Johnson - Trompete
Alan Ferber - Posaune
Adam Armstrong - Bass
Daniel Dor - Drums


Ken Thomson ist ein in Brooklyn, New York ansässiger Klarinettist, Saxophonist und Komponist. Als Komponist und Freelancer ist er in vielen Settings gefragt. Sicher bewegt sich Thomson zwischen verschiedensten Genres und Szenen, mit feuriger Intensität und emotionalem Engagement für jede musikalische Situation. Time Out NY nannte ihn "den am härtesten arbeitenden Saxophonisten im New-Music-Showbusiness".

Ken Thomson spielt Klarinette für Bang on a Can All-Stars, einem der herausragendsten neuen Musikensembles. Er ist der musikalische Leiter des Asphalt Orchestra - einer 12-köpfigen Avantgarde-Blaskapelle der nächsten Generation, die von der New York Times "cool brilliant, ansteckend ... erstklassige Spieler" genannt wird. Er spielt Saxophon und gehört zu den 4 Komponisten der Punk / Jazz Band Gutbucket, mit der er regelmäßig in Dresden zu Gast ist.

Thomson hat in den USA und Europa bei großen Jazzfestivals wie dem Jazz a Vienne, dem Jazzfestival San Sebastian, den Warschauer Sommerjazztagen und den Jazzfestivals Saalfelden, London, Kopenhagen, Rotterdam und Belgrad gespielt.
Jazz

Evelyn Huber

Inspire

Evelyn Huber - Harfe
Matthias Frey - Flügel
Christopher Herrmann - Cello
Ramesh Shotham - Perkussion


Musik fürs Kopfkino - eine spannende Musikreise!
Vier akustische Instrumente - vier Musikerpersönlichkeiten, die sich durch ihre unkonventionelle Art zu spielen gegenseitig inspirieren. Kammermusikalische Traumbilder - kraftvoll feinsinnig. Im kreativen Dialog, zuhören & miteinander. Stille & Feuer. Ein Abend voll musikalischer Sinnlichkeit.

Inspire heißt das neue Projekt und die neue CD der Quadro Nuevo Harfenistin Evelyn Huber und inspiriert darf man diese Musik mit Sicherheit nennen. Die Weltmusikerin, die bereits Trägerin des Bayerischen Kulturpreises ist und als Teil ihrer Formation „Quadro Nuevo“ zweimal mit dem Echo ausgezeichnet wurde, hat trotz ihrer vielfältigen Konzerttätigkeit noch Zeit gefunden, neue Solo-Wege mit ihrem außergewöhnlichen Instrument zu gehen. Und auch diese Wege sind besonders, ungewöhnlich, überraschend.

Huber kreierte für Inspire ein neues Klangbild, dessen harmonisches Zentrum ihre Harfe bildet. Mit Matthias Frey am Flügel und Christopher Herrmann am Cello hat sie sich dafür ausgesprochen empathische Musiker an die Seite geholt, die trotzdem auch ihre eigene Farbe mit an Bord bringen. Perkussiv ergänzt von Ramesh Shotham entsteht ein von gängigen Hörerwartungen losgelöstes Gesamtkunstwerk. Eine mäandernde, mal rhythmisch nach vorne schiebende, dann die Grenzen auflösende, sphärisch verzauberte musikalische Geschichte. Poetisch und zärtlich, aber auch dynamisch und für eine Harfe oft unerwartet kraftvoll. In Inspire steckt das Herzblut einer unkonventionellen Musikerin, die ihr Instrument in ebenso ungesehene Welten schickt. Letztendlich gibt es wohl keinen Grund, sich der musikalischen Umarmung von Inspire zu entziehen. Und das schöne: Man möchte es auch nicht.
Jazz

Barrelhouse Jazzband

65 Jahre Swinging – From Basie to Beatles

Präsentiert von Meissen Tourist

Reimer von Essen - Klarinette, Alt-Saxophon
Frank Selten - alle Saxophone, Klarinette
Horst "Morsch" Schwarz - Trompete, Posaune, Gesang
Christof Sänger - Klavier
Roman Klöcker - Gitarre, Banjo
Michael Ehret - Schlagzeug
Lindy "Lady Bass" Huppertsberg - Kontrabass, Gesang


Die Barrelhouse Jazzband spielt Jazz der ersten Stunde - und wirft ein Auge auf die Beatles.

Die Barrelhouse Jazzband spielt zum 100-jährigen Jubiläum der Jazz-Schallplatte nun wieder zwei Titel aus dem Repertoire des brillianten "Joe" King Oliver: Seine erste Komposition "Just Gone" und seine erfolgreichste, "Snag It".

Doch noch mehr Historisches hat die Band im Sinn und hat den Titel einer Band ins Programm genommen, der 50 Jahre später ebenfalls Musikgeschichte schrieb: "Let It Be" von den Beatles - komponiert von Paul McCartney, der in der Aufnahme Klavier spielte. "Let It Be" erschien 1970 auf dem letzten Album der Beatles. Es war der Abschied von einer Band, die einst dem populären "Trad-Jazz" das Publikum abspenstig machte. Die Barrelhouse Jazzband ist jedoch immer noch populär.

Wir freuen uns über den grossen Erfolg unserer Version des Beatles-Klassikers "Let It Be". Trompeter Horst "Morsch" Schwarz hat das berühmte Stück von Paul McCartney der Barrelhouse Jazzband auf den Leib arrangiert und dabei auch den Gospel-Charakter des Originals herausgearbeitet.

Freuen Sie sich auf die kommenden Konzerte: "Let It Be" wird immer dabei sein.
Jazz

Avishai Cohen

1970

Avishai Cohen - vocals, vass, electric bass
Shai Bachar - keyboards, vocals
Marc Kakon - guitar, electric bass, vocals
Karen Malka - vocals
Jamale Hopkins - drums


Avishai Cohen ist nicht nur einer der besten Bassisten weltweit, sondern auch ein außergewöhnlicher Komponist und Sänger.
Jedes Jahr spielt Avishai Cohen die großen klassischen Säle und tritt als Headliner auf den wichtigsten Jazz Festivals in ganz Europa auf. Die meisten seiner Konzerte sind mit bis zu 2000 Zuschauern restlos ausverkauft, allein nach einem Clubkonzert im Ancienne Belgique verkaufte Cohen 200 CDs.
Darüber hinaus bekommt Cohen regelmäßig ausgezeichnete Konzertkritiken für seine Auftritte. Auf seinem neuen Album „1970“ beweist Cohen erneut seine künstlerische Vielseitigkeit. Zum ersten Mal auch mit E-Bass zu hören, geht er seinen Weg als Sänger und Songwriter konsequent weiter, vertraut mehr noch als zuvor auf die Wirkung seiner Stimme. Auch mit seinem phänomenalen Trio ist er weiterhin auf Tour. Wer ihn schon mal live gesehen hat, der weiß genau: Avishai Cohens Konzerte sind pure Magie!
Jazz

Chris Minh Doky / Dave Weckl & The Electric Nomads

Chris Minh Doky - ebass
Dave Weckl - drums
George Whitty - keys
Dean Brown - guitar


Mit Chris Minh Doky kommt einer der Top Ten-Bassisten der aktuellen Fusion-Jazz Szene nach Dresden. Die Musikwelt wurde auf ihn aufmerksam, als er 1989 nach New York übersiedelte und 1991 von Mike Stern engagiert wurde. Danach folgten Auftritte mit den Brecker Brothers, David Sanborn, John Scofield und Bill Evans. Mit seinem Bruder, dem Pianisten Niels Lan Doky gründete Chris Minh Doky 1994 die Doky Brothers, die 2 Alben veröffentlichten. Seine aktuelle Band »The Electric Nomads« ist mit Dave Weckl und Dean Brown ebenso prominent besetzt, wie fast alle seine Projekte der letzten 20 Jahre. David Sanborn, Trilok Gurtu, Bireli Lagrene, John Scofield und Kenny Garret bilden hier nur eine kleine Auswahl.

Dave Weckl gilt als einer der weltbesten Drummer und dies nicht erst seitdem er in Chick Coreas Band spielte. Auch eine schier endlose Liste von Musikern, die sich wie ein Who’s Who der Jazz- und Popgeschichte liest, bedienten sich seiner Künste: Mike Stern, George Benson, Robert Plant, Madonna, Diana Ross, Paul Simon & Garfunkel ...
Dave Weckls Schlagzeugspiel setzt mehr denn je Maßstäbe - in seiner rhythmischen Sophistication, klanglichen Eleganz, technischen Perfektion und mitreißenden Spielfreude.

Dean Brown gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Jazz-Gitarristen der USA. Als Sideman von Billy Cobham, Marcus Miller, den Brecker Brothers, Roberta Flack und unzähligen anderen Stars war er auf der ganzen Welt unterwegs.

Der fünffache Grammy-Gewinner George Whitty wurde unter anderem als Keyboarder in den Bands von Herbie Hancock, den Brecker Brothers, Santana und Wayne Shorter bekannt.
Konzert

Strömkarlen

Hávamál

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten

Christina Lutter - Geige, Tin Whistle, Gesang
Guido Richarts - Kontrabass, Bodhrán, Nyckelharpa, Gitarre, Piano, Gesang
Caterina Other - Nyckelharpa, Gesang
Daniel Nikolas Wirtz - Gitarre, Mandoline, Dobro, Gesang


Zeit ist´s zu raunen
von des Thuls Sitz am Urdbrunnen,
ich sah und schwieg, ich sah und sann,
ich lauschte den Reden der Männer;

von Runen hört ich reden,
sie verschwiegen nicht die Deutung
bei des Hohen Halle, in des Hohen Halle,
so hörte ich sagen ...


Diese Zeilen aus dem »Hávamál“, dem großen Wissens- und Sittengedicht, aufgeschrieben in Island vor 800 Jahren in altnordischer Sprache, weisen in die Richtung des weiteren musikalischen Schaffens der Band »Strömkarlen“:

Wie bereits 2015 in einem außergewöhnlichen Doppelalbum „von epischer Schönheit und unfassbarer Tiefe“ (Magazin »Zillo Mediaval) verewigt, widmen sich die vier Dresdner Musiker weiterhin der Vertonung der ältesten verfügbaren Versdichtung Skandinaviens, der Edda, mit ihren Geschichten über Odin und Freya, Riesen, Zwerge und Drachen.

Von den Epensängern, den „Skalden“, zunächst jahrhundertelang mündlich weitergegeben, gelangte die Dichtkunst ausgerechnet im mittelalterlichen Island zu höchster Blüte und wurde glücklicherweise im Auftrag des Dänischen Königs schriftlich festgehalten, bevor sie mit fortschreitender Christianisierung verloren gehen konnte. Nicht überliefert dagegen sind die ursprünglichen Melodien, was für Caterina Other, Christina Lutter, Daniel Nikolas Wirtz und Guido Richarts eine willkommene Herausforderung bietet, mit Geige, Gitarre, Kontrabass und Drehleier, mit irischen Whistles und schwedischer Nyckelharpa sowie mit „dramatisch schönen Gesängen“ (»Folker!) die rechten Töne zu (er)finden, die es für diese stabreimenden Verse braucht. Dabei gilt das „Ohrenwerk“, wie eingangs angedeutet, zur Zeit vermehrt den Texten, die sich mit Runen und Zauberei befassen. Aber auch das Material um den Drachentöter Sigurd (Siegfried), Atli (Attila) und die Niflunge, welches sich ja auch im ähnlich datierten Nibelungenlied wiederfindet, regt zu immer neuen Rhythmen und Klängen an, bald düster und drängend, bald sphärisch schwebend.

Die Veröffentlichung eines weiteren Edda-Albums ist denn auch für 2019 geplant, und man raunt (und kann darauf vertrauen), dass das eine oder andere Lied bereits im neuen Konzertprogramm erklingt.
Jazz

Rebekka Bakken

Now & Then

Rebekka Bakken - vocal
Johan Lindström - guitar
Jonny Sjo - bass
Rune Arnesen - drums


Wir freuen uns, Rebekka Bakken auch dieses Jahr wieder zu den Jazztagen Dresden begrüßen zu dürfen.

„Ich habe meinen eigenen Stil und dringe immer tiefer in meine Welt vor, eine nie endende Reise …“. Kaum eine Europäische Sängerin hat in den letzten Jahren so viel Interesse erregt und zugleich Zuspruch gefunden wie Rebekka Bakken.

Die Kritik überhäuft sie mit Superlativen: „Bis unter die Haarspitzen erotisch“ (FAZ), “Die Gesangssensation des Jahres“ (Münchner AZ), „Unerhört gut“ (Die Welt), „Einfach nur schön“ (Brigitte).

Eine Stimme ist eine Stimme, egal was sie sagt oder singt. Aber eine Stimme, zumal eine schöne, einnehmende und sinnliche, die etwas zu sagen hat, ist viel mehr. Mehr an und für sich, aber vor allem aufregender, berührender, bewegender und wertvoller. Es gibt Interpreten, bei denen man vom ersten Song an das Gefühl hat, sie zu kennen. Eine solche Sängerin ist Rebekka Bakken. Das liegt nicht nur an der intimen und offenen Art mit der sie ihre selbstbewussten und eleganten Zeilen und Melodien schreibt und singt. Ihre poetischen Geschichten über das Leben und die Liebe, Geben und Aufgeben, bauen eine echte Verbindung zwischen ihr und dem Zuhörer auf.
Jazz

Eivind Aarset

The Last I.E. Tour

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne

Zum letzten Mal auf Tour mit I.E. und diesen Klangwelten, die schier den Atem rauben

Eivind Aarset - Gitarre
Audun Erlien - Bass
Wetle Holte - Drums
Erland Dahlen - Drums, Percussion


Wer EIVIND AARSET einmal live erlebt hat - ob mit Nils Petter Molvær, mit Dhafer Youssef oder mit seiner eigenen Band – wird diese besondere Erfahrung nicht vergessen haben. Denn auf der Bühne verwandelt sich dieser eher schüchtern und introvertiert wirkende Norweger, der eben noch passend zu seinem Auftreten faszinierende Klanggemälde von fast halluzinatorischer Qualität aus dem Instrument zaubert, auch unversehens zu einem intelligenten Rebellen, der seiner Gitarre die abenteuerlichsten Töne entlockt und seinem Publikum mit einer Welle schierer Energie den Atem raubt.

Wer die Biografie Eivind Aarsets kennt, wundert sich über dessen herausragende Qualitäten indes überhaupt nicht. Als Musiker begann er als Heavy Rock-Gitarrist, bevor er die frühen Alben seiner norwegischen Landsleute Jan Garbarek und Terje Rypdal für sich entdeckte. In den 1990er Jahren wirkte er dann schon bei Reihe einflussreicher ECM-Alben selbst mit und spielte mit Arve Hendriksen, Ketil Björnstad, Arild Andersen und Marilyn Mazur. Die großen Schlagzeilen aber machte er mit Nils Petter Molvaers bahnbrechendem Album "Khmer". Von dort aus entwickelte Aarset sein Furore machendes Gitarrenspiel zu dem, was es heute ist und das inzwischen auf sechs Alben zu bestaunen ist.

Den gewaltigsten Eindruck aber hinterlassen Eivind Aarsets Konzerte, denn hier nimmt er die Zuhörer mit in die vierte Dimension: Was linear beginnt, baut sich immer mehr auf, erst zur Klangfläche, dann zum Soundspace und bricht schließlich in Sphären auf, für die herkömmliche Beschreibungen völlig unzulänglich sind. Indem sie unentwegt zwischen Science Fiction und gefühlter Erinnerung umschalten, gelingt ihnen ein verwirrendes Spiel aus Gravitation und Fliehkraft, eine rastlose Wurmlochjagd von einem
Klangquadranten zum nächsten, eine Art Malefiz mit jeglichen Erwartungen. Vor jedem Auftritt steht nur eines fest: Aarset und Co. werden den Hörer mit in unerhörte Welten nehmen. Diese Welten im Voraus zu verorten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Einen Auftritt von EIVIND AARSETS I.E. hakt man nicht einfach ab, sondern man nimmt ihn über die Körperresonanz mit nach Hause, auf dass er sich über viele Wochen und Monate in Kopf und Blutbahn entfalten kann.
Konzert

Die Grosse Firebirds Nacht

In Kooperation mit The Firebirds

Alexander Teich - Gesang, Piano
Guido Gentzel - Gesang, Schlagzeug
Konrad Schöpe - Gesang, Bass
Henning Plankl - Gesang, Saxophon, Querflöte, Schlagzeug, Piano
Krusdy van Friday - Gesang, Gitarre


Let The Good Times Roll ...

Perfekte Show, unwiderstehliche Animation und pure Spiellust! Mit ihrer Version des Rock’n’Roll-Sounds der 50er und 60er Jahre machen THE FIREBIRDS einfach gute Laune.
Die fünf smarten Herren aus Leipzig überzeugen mit einer Mischung aus eigenständig interpretierten Klassikern, A-cappella-Passagen und charmanten Comedy-Einlagen. Nicht nur ihre Fans zeigen sich davon immer wieder begeistert, auch Stars wie Chuck Berry, Bill Haley’s Original Comets und die Rock- und Country-Legende Wanda Jackson standen bereits mit THE FIREBIRDS auf der Bühne. Live demonstrieren die Musiker, dass sie neben Rock’n’Roll und Twist auch Doo Wop, Mersey Beat und die Harmonien der Beach Boys ins Herz geschlossen haben. THE FIREBIRDS sind eine „Showband“, die diese Bezeichnung auch wirklich verdient. Denn hier gibt es mehr als Musik – nämlich zeitlos gutes Entertainment!
Jazz

Anna Maria Jopek, Kroke

Klezmer aus Krakau

In Kooperation mit der Dresdner Philharmonie

Anna Maria Jopek - vocals
Tomasz Kukurba - viola
Jerzy Bawoł - accordion
Tomasz Lato - double bass
Paweł Dobrowolski - percussion


„Kroke“ ist das jiddische Wort für Krakau. KROKE sprengen den Rahmen traditioneller Klezmer-Musik mit einer Leidenschaft und Spielfreude, die sich unmittelbar auf den Hörer überträgt. Ihre musikalische Identität liegt in der jiddischen Folklore-Tradition. Zusätzlich bauen sie Jazz- und Klassik-Elemente ein, ohne jedoch ihre Wurzeln zu verlieren. Ihre Stücke sind Zuhör- und Ereignismusik — wer lauscht, dem werden Geschichten erzählt! Anfangs spielten KROKE nur in Clubs und Galerien des Krakauer Stadtteils Kazimierz. Während der Dreharbeiten zum Film „Schindlers Liste“ wurde Steven Spielberg auf die Band aufmerksam und lud KROKE spontan zu einem Konzert nach Israel ein. Inzwischen traten KROKE bei Musikfestspielen in ganz Europa, u.a. neben Ravi Shankar, Bustan Abraham, The Klezmatics, Van Morrison und Giora Feidman auf.
Jazz

David Dorůžka Trio

Autumn Tales

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne

David Dorůžka - Gitarre
Jaromír Honzák - Bass
Lukasz Zyta - Drums


Der international bekannte Top-Jazzgitarrist mit seinem europäischen Trio

Der 1980 geborene DAVID DORŮŽKA hat schon frühzeitig die Prager Jazzszene auf den Kopf gestellt.

Bereits mit 15 gewann er den "Talent of the Year"-Wettbewerb der tschechischen Jazzakademie. Schon zwei Jahre später trat er auf dem Montreal Jazz Festival auf, 1997 studierte er am berühmten Berklee College of Music in der Jazzklasse – gemeinsam unter anderen mit dem Super-Bassisten Christian McBride und dem Drummer Jorge Rossy. Kein geringerer als die amerikanische Gitarrenlegende Pat Metheny nahm dann den jungen Musiker unter seine Fittiche und gab ihm mit seinen Musikerkollegen Herbie Hancock, Joshua Redman und Django Bates den finalen Schliff. In seiner New Yorker Zeit nahm er sein Debütalbum auf, das auch prompt mit dem tschechischen Echo in der Kategorie Jazz & Blues ausgezeichnet wurde.

2003 kehrte Dorůžka nach Europa zurück und zählt nach wie vor zu den Top-Jazzgitarristen Tschechiens. Regelmäßig ist er mit seinen eigenen Projekten oder als gefragter Sideman auf Festivals und Tourneen in aller Welt zu erleben.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte er mit seinem DAVID DORŮŽKA TRIO die famose CD "Autumn Tales", die völlig zu Recht "a world class recording" genannt wurde.
Show

AutoAuto!

Jubiläumsshow! Das Kultprogramm zum 5. Mal zu den Jazztagen Dresden.

Präsentiert von Sächsische Zeitung

Christian von Richthofen - Percussion, Gesang

Jubiläumsshow! Das Kultprogramm zum 5. Mal zu den Jazztagen Dresden.

AUTOAUTO! Wie klingt deins?

Die musikalischste Verschrottung eines Autos, die es jemals gab, fand erstmals im Jahr 2000 statt. Seither feierte das Zwei-Personen-Crash-Comedy-Musical AUTOAUTO! auf den grössten Theater- und Festivalbühnen Europas sowie in Singapur und Südkorea überragende Erfolge, mit besten Kritiken (z.B. FAZ, SPIEGEL, sogar „New York Times“ uva).

Sein Inhalt lässt sich in aller Kürze so beschreiben: das Auto wird als Musikinstrument vorgestellt, was seiner eigentlichen Bestimmung am meisten zu entsprechen scheint, speziell dann, wenn es samt seinem Besitzer im Stau steckt. Zwischendurch gibt es einen kurzen historischen Rückblick, wenn einer seinen vierrädrigen Liebling durch den TüV bringen will und dabei zunächst kläglich scheitert. Erst die donnernde Kriegsrede eines aus der eigenen Haut in die des Führers A.H. gefahrenen Wutbürgers schüchtert den Prüfer ein. Und reisst das Publikum zu Lachstürmen hin. Ganz am Schluss steht dann die Frage im Raum: wie weit kann man bei der Klangerforschung eines Fahrzeugs gehen? Antwort: ganz bis ans Ende. Bis das Auto in einem berserkerhaften Finale tiefergelegt ist.

Ein Konzert, eine Performance und vor allem ein furioses Klangfeuerwerk: das ist AUTOAUTO!. Der singende Schlagwerker und Schauspieler Christian von Richthofen, ein Autoklang- und Stimmvirtuose der Extraklasse, bearbeitet das klingende Blech mit rasend schnellen Händen und Füßen, mit Fäusten, Holzsticks und Metallrohren, einer funkensprühenden Flex und einem Vorschlaghammer – und alles immer im Rhythmus.

Exklusiver Sonderpreis mit der sz-card:
Karten für 15,- Euro in jeder Preiskategorie!
Erhältlich in den SZ-Vorverkaufsstellen.
Jazz

Tatort Dresden

Klaus Doldinger's Passport, medicanti Orchester

In Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden

Klaus Doldinger - Tenor- und Sopran-Sax
Ernst Ströer - Percussion
Heiko Jung - E-Bass
Martin Scales - Gitarre
Biboul Darouiche - Percussion
Christian Lettner - Drums
Michael Hornek - Keyboards, Piano

medicanti - Orchester
Wolfgang Behrend - Dirigent


Ausnahmsweise gibt es bereits am Samstag einen Tatort. 20.15 Uhr wird die BallsportARENA Schauplatz eines außergewöhnlichen Konzerts. Klaus Doldinger und seine Band Passport sorgen für spannende Unterhaltung.

„Jungbrunnen statt Ruhestand“ könnte die Devise heißen, nach der „der erfolgreichste Jazzmusiker des Landes“ (Jazz thing), außerdem allgegenwärtig als Komponist einiger der bedeutendsten Film- und Fernsehmusiken – vom Tatort-Thema über die Musik zu „Das Boot“ bis zu „Die Unendliche Geschichte“ – , sein 35. Album produziert hat. Mit seinen beiden aktuellen Bands – Passport und Passport Classic – und illustren Gästen wie Helge Schneider, Udo Lindenberg, Sasha, Max Mutzke, Nils Landgren und Dominic Miller veranstaltete Klaus Doldinger dafür im Januar 2016 in seinem Studio eine Aufnahmesession als Vor-Geburtstagsparty. „Ich habe das Zusammenspiel mit anderen Musikern immer als etwas Besonderes, etwas Beglückendes empfunden“, sagt Doldinger. „Man kann ja auch viel mit Worten sagen, aber das ist dennoch kein Vergleich zu Tönen. Sie reichen über alles andere hinaus und sind von unbeschreiblicher Ausdrucksmöglichkeit. Das ist die Grundessenz, die man mit dem Jazz in die Wiege gelegt bekommt und sich erhalten muss. Ich habe immer gespielt und keine Ambitionen, mich zurückzulehnen.“
Jazz

LeipJAZZig Orkester

20 Jahre Jubiläumstour

Stephan König - Leiter, Piano, Komponist, Arrangeur
Thomas Prokein - Violine
Christoph Schenker - Cello
Frank Bartsch - Trompete
Gundolf Nandico - Horn
Natascha Zickerick - Tuba
Frank Nowicky - Flöte, Alt-& Tenorsaxofon, Klarinette
Michael Arnold - Tenor-, Alt- & Sopransaxofon, Klarinette
Henning Plankl - Alt- & Baritonsaxofon, Klarinette
Michael Breitenbach - Sopran- & Altsaxofon
Frank Kaiser - Gitarre
Stephan "Grete" Weiser - Bass
Kay Kalytta - Vibraphon, - Percussion
Wieland Götze - Schlagzeug


„Das LeipJAZZig-Orkester zählt heute zu den originellsten Großformationen der europäischen Jazzszene. Mit dem LeipJAZZig-Orkester ist es dem Pianisten und Bandleader gelungen, die kreativen Energien der Leipziger Jazzszene zu fokussieren und zu potenzieren. Im Unterschied zu den herkömmlichen Big Bands des Jazz handelt es sich bei diesem Klangkörper um ein Orchester von Solisten. Damit knüpft Stephan König durchaus an die von Duke Ellington angebahnten Möglichkeiten des Jazz an. Doch er geht mit seinem Solisten-Ensemble einen wesentlichen Schritt über die Big-Band-Tradition hinaus, indem er die Standard-Sektionen, die gleichen Instrumentalgruppen bzw. -sätze auflöst und das Klangpotenzial des ohnehin schon unkonventionell besetzten Orchesters in immer neuen Kombinationen auslotet.“

JAZZPODIUM „Die Band, bestehend ausschließlich aus Solisten, scheint sich in einen wahren Freudentaumel zu spielen, der schnell auf den Hörer übergreift.“

LEIPZIGER VOLKSZEITUNG „Die Begeisterungsfähigkeit und Überzeugungskraft des Orchesters entzündet sich an der Potenzierung des Individuellen, die Stephan König mit starker Klangphantasie in Szene zu setzen weiß.“
VOLKSSTIMME MAGDEBURG „Das LeipAZZig-Orkester - extrem hörenswert!“

"Day & Night" Kombiticket im Erlwein Capitol
11.11. 11:11 Uhr LeipJAZZig-Orkester (für nur 10 €), 20:00 Uhr The Clayton-Hamilton Jazz Orchestra
Jazz

The Clayton-Hamilton Jazz Orchestra, Cécile McLorin Salvant

The "Music We Love" Tour

John Clayton - Bass
Jeff Clayton - Saxophon
Jeff Hamilton - Schlagzeug
Cécile McLorin Salvant - Gesang


John Clayton, sein Bruder Jeff und Drummer/Co-Leader Jeff Hamilton sind alte Hasen im Gewerbe, die auf lange und fruchtbare Erfahrung mit der eigenen Band, aber auch in Orchestern wie dem Doc Severinsen Orchestra, der Count Basie Band, der Gene Harris/Philip Morris Superband, dem Tommy Dorsey Orchestra unter Murray McEachern und Woody Herman zurückblicken können. Kaum ein großer Jazz-Star der USA, der nicht mit einem von den dreien gespielt hätte: Ray Brown, Monty Alexander, Bud Shank, Laurindo Almeida, Henry Mancini, Frank Sinatra, Mel Tomé, Lena Horne oder Sammy Davis jr. - um nur einige zu nennen.

"Day & Night" Kombiticket im Erlwein Capitol
11.11. 11:11 Uhr LeipJAZZig-Orkester (für nur 10 €), 20:00 Uhr The Clayton-Hamilton Jazz Orchestra
Jazz

Dikanda

From All Over the East - Mit Leib und Seel, Haut und Haaren

In Kooperation mit MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Anna Witczak - vocal, accordion
Andrzej Fiś Jarząbek - violin, vocal
Katarzyna Bogusz - vocal
Daniel Kaczmarczyk - percussion
Piotr Rejdak - guitar
Grzegorz Kolbrecki - double bass
Szymon Bobrowski - trompete


DIKANDA ist eine auf dem ausländischen Markt angesehene Weltmusikband aus Stettin. Für die Musiker steht ein authentischer Stil im Vordergrund - sie suchen ständig nach neuen Möglichkeiten und fast alle Lieder von der Band sind ihre eigene Kompositionen. Sie lassen sich meistens von Balkan, Israel, Kurdistan, Weißrussland sowie Indien musikalisch inspirieren. In ihren Liedern kann man jedoch vor allem balkanische und zigeunerische Sounds hören. Dikanda wurde 1997 gegründet und hat bis jetzt 7 Platten auf den Markt gebracht - einschließlich eine Live-DVD aufgenommen im Witkacy-Theater in Zakopane. Sie haben hunderte von Konzerten gespielt, hauptsächlich in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, aber auch in Russland, Indien und in den USA. Für ihre einzigartige Musik hat Dikanda auch zahlreiche Preise bekommen - z.B. 'CD des Jahres' der Magazin Folker im Jahre 2005 für ihr Album 'Usztijo'. Die Band schafft eine außergewöhnliche Atmosphäre auf ihren Konzerten, es ist eine emotionale Reise durch ethnische Sounds, ein lebhaftes Treffen voller Energie, Charisma und echten Gefühlen. Charakteristisch für Dikanda ist die Bildung neuer Worte in ihren Liedtexten, so ist eine originelle Sprache der Band entstanden - 'Dikandisch'. Das Wichtigste für die Band ist der musikalische Ausdruck, der eine Beziehung zwischen ihnen und der Publikum schafft.
Jazz

Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu

Jan Garbarek - Sax
Trilok Gurtu - Percussion
Rainer Brüninghaus - Klavier
Yuri Daniel - Bass


Er ist einer der, vermutlich der stilprägende Musiker des europäischen Jazz. Und das seit gut fünfzig Jahren. Der Sound des norwegischen Saxofonisten, für den gerne Adjektive wie hymnisch, lyrisch, singend, ätherisch, meditativ und natürlich nordisch bemüht werden, hat Legionen von Musikern beeinflusst. Nicht nur an seinem Instrument und längst nicht nur in Europa. Anstatt sich darauf auszuruhen – und entgegen seiner selbsterklärten Müßigkeit – strebt Jan Garbarek auch mit 71 nach immer neuen, besseren musikalischen Erfahrungen, am liebsten live im Konzert. „Ich versuche nur, das zu spielen, was ich selbst gerne hören würde“, sagt er in aller Bescheidenheit. „Wenn Jemand anderes darauf reagiert, freut mich das sehr. Jede Reaktion ist gut. Und nicht zu reagieren ist auch gut. Mir ist es egal, wenn ich ehrlich bin. Lass es mich so sagen: Ich bin nicht Elvis Presley. Ich kann nicht vorhersagen oder erahnen, was der Zuhörer fühlt. Aber wenn man als Musiker selbst spürt, dass es läuft und man loslassen kann, ist das ein sagenhafter Glücksmoment. Absolut euphorisch, dieses Gefühl.“

Garbarek, dem Fitness tägliches Üben bedeutet, kann „noch keinen Endpunkt erkennen“ und hat vor, solange kreativ zu sein, wie es ihm gesundheitlich und geistig gut geht. Auch arbeitet er unaufhörlich an neuer Musik. Seinen Kompositionsprozess bezeichnet er als „rolling thing“, und betont: „Noch bevor ich an eine Melodie oder Akkordfolge denken kann, beginne ich mit dem Sinn für einen bestimmten Rhythmus.“ Seit der Sohn eins ehemaligen Kriegsgefangenen aus Polen und einer norwegischen Bauerstochter im Jahre 1963, eher von seinem Idol John Coltrane als von den Beatles inspiriert, zum ersten Mal in seiner Heimatstadt Oslo ein Konzert mit indischer Musik erlebte – immerhin mit dem damals noch nicht allzu berühmten Ravi Shankar – begeistert er sich dafür. Aber auch für traditionelle norwegische Lieder, die modernen Electronica seiner Tochter Anna, afrikanische und Neue Musik. „Ich kann deren Verwicklungen nicht wirklich durchdringen, aber ich kann all das ganz sicher genießen und Teile davon, denen ich mich besonders verbunden fühle, hier und da in meinen Orbit hinüberholen“, meint er. „Im Lauf der Jahre bin ich zu so etwas wie einem Schwamm geworden. Man könnte sagen, dass die Musik, die wir machen, sehr „bastardisiert“ ist. Es ist eine Mischung.“ Perfektion oder eine irgendwie geartete Traditionstreue spielt dabei keine Rolle, eher im Gegenteil. „Es kann viel interessanter sein, einige Dinge im Bereich des Unwissens zu lassen. Wir sollten unsere Imperfektionen lieber pflegen und mitgehen, anstatt vor ihnen davonzulaufen.“

Mit seiner Band mit dem deutschen Pianisten und Keyboarder Rainer Brüninghaus, seit dreißig Jahren dabei, dem brasilianischen Bassisten Yuri Daniel und dem indischen Percussionisten Trilok Gurtu beginnt Jan Garbarek, im Anschluss an eine intensive Probenphase in Berlin, im Sommer 2018 eine neue Tour. Dabei sieht er sich und seine Mitmusiker einerseits eher als Handwerker. „Ein Schuster weiß auch, wie man einen guten Leisten macht. Am Ende interessiert das allerdings Niemanden. Wenn die Leute den Schuh im Schaufenster sehen, geht es nur noch darum, ob er ihnen gefällt oder nicht.“ Doch letztlich weiß er auch, ganz unbescheiden: „Wir können uns gemeinsam nach dem Himmel strecken.“

(Text: Götz Bühler)
Jazz

Deva Mahal

Run Deep

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne

Das lang erwartete Debüt-Album der amerikanischen Soul- und R&B-Sängerin Deva Mahal erschien am 23.03. und wurde von Sir Elton John bereits als "fabelhaft" bezeichnet. Das verwundert auch nicht, so wurde Deva ihr enormes Talent bereits in die Waage gelegt, ist doch niemand Geringeres als Taj Mahal ihr Vater. Deva Mahal hat in der Vergangenheit bereits mit illustren Künstlern wie TV on the Radio, Sharon Jones & the Dap Kings als auch Fat Freddy's Drop gearbeitet und ist bei zahlreichen Jazz Festivals aufgetreten. Als erste eigene Veröffentlichung erschien Ende 2017 die EP "Run Deep", die sich ad hoc in der renommierten New York Times Playlist wiederfand und den Startschuss für ihre Solo Karriere bildete. Das Album wurde von Scott Jacoby (Vampire Weekend, Coldplay) und Jarett Wetherell (Beyonce, FKA Twigs) produziert und bietet einen einzigartigen Sound der modernen R&B, Pop, Soul und Gospel verbindet und dabei immer von der überragenden Stimme Deva Mahals getragen wird. Der ein oder andere Song auf dem Album würde auch einer Adele gut zu Gesicht stehen. Die Single "Snakes" ist aktuell in der Top 100 der deutschen Airplay Charts mit steigender Tendenz!
Jazz

Nik Bärtsch's Ronin Awase

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne

Nik Bärtsch - piano, rhodes
Sha - alto sax, clarinet
Thomy Jordi - bass
Kaspar Rast - drums
Daniel Eaton - light


"Ritual Groove Music" und "Zen-Funk" nennt der Schweizer Komponist und Pianist NIK BÄRTSCH die Musik seines weltweit gefeierten Quartetts RONIN.

Seit 2001 folgt die Band überaus erfolgreich einer durchgehenden Ästhetik: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Funk, Jazz, neue Klassik und Klänge japanischer Ritualmusik verschmelzen bei Ronin zu einem eigenen Stil, der stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Das Ergebnis ist eine groovende, hoch differenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu kombiniert und überlagert werden und damit eine geradezu magische Sogwirkung und Anziehungskraft entfaltet.

Die spezielle Live-Präsenz verdankt Ronin auch der Konzert-Serie, die die Band im eigenen Club in Zürich seit 2004 ununterbrochen jeden Montagabend spielt. In diesen legendären Sessions feilt das Quartett an den Kompositionen von Bandleader Nik Bärtsch. Dabei werden sämtliche Aspekte des Live-Organismus Ronin durchtrainiert: Phrasierung, Instrumentierung, Sound, Licht und Dramaturgie. Aus dem ehemaligen Schweizer Geheimtipp ist längst eine international gefeierte Jazzgröße geworden: Ihre Konzerte im Poisson Rouge in New York und auf dem London Jazzfestival wurden vom Wallstreet Journal und All About Jazz in deren Jahreslisten für die besten Liveshows – und standen damit auf dem gleichen Rang neben Konzerten von Björk, Patti Smith, Feist, Radiohead.

Sechs Jahre sind seit dem letzten Ronin-Veröffentlichung "Llyria" vergangen, jetzt erscheint mit "Awase" endlich ein neues Album der fantastischen Band. „Awase”, ein Ausdruck aus der Kampfkunst, bedeutet so viel wie „verschmelzen” oder „harmonisieren”, Energien aufeinander abstimmen – eine treffende Metapher für die aufgeweckte Präzision, die mosaikartigen Grooves und den graziösen Minimalismus von NIK BÄRTSCH´S RONIN.
Jazz

James Carter

Elektrik Outlet

James Carter - Saxophones
Gerard Gibbs - Hammond B3
Alex White - Drums
Kamau Inaede - Electric Bass


"Man muss sich überall wohlfühlen", sagt Carter. "Ich fühle, dass Musik einen im Leben ausgleicht, so hat es mich auch mein Lehrer immer gelehrt. Du kannst nicht einfach durchs Leben gehen und es mit aufgesetzten Scheuklappen voll erleben. Ich denke, es liegt eine enorme Schönheit in der gegenseitigen Befruchtung von Musik und den Einflüssen des Lebens."

In vielerlei Hinsicht ist das Verschmelzen von divergierenden Impulsen das Herzstück von Carters Musik. Wie der Tenor-Saxophon-Titan Ben Webster hat er rasante High-Velocity-Soli gegeben, kann aber genauso auch sentimental werden, indem er mit großem Ton eine Melodie zärtlich streichelt. Im Jahr 2000 veröffentlichte er zwei Alben gleichzeitig, die zu einem Anti-Manifest, einer Proklamation dafür wurden, dass alles im Leben ein faires Spiel ist.

Auf "Chasin 'the Gypsy", einer üppigen, lyrischen Session, die teilweise von der zeitlosen Zusammenarbeit zwischen Django Reinhardt und Stephane Grappelli inspiriert wurde, hat er mit der Geigerin Regina Carter, dem brasilianischen Perkussionisten Cyro Baptista, dem brasilianischen Gitarristen Romero Lubambo und Kathleen Battle eine aufregende Gruppe für das Projekt zusammengestellt. Das groovige "Layin 'in the Cut" mit James Blood Ulmers früherer Rhythmussektion, E-Bassist Jamaaladeen Tacuma und Drummer Grant Calvin Weston, verbindet harmolodische Freiheit mit einem tiefen Reservoir an Funk und entstand aus einem Projekt, das von keinem geringeren Gitarristen inspiriert wurde als dem legendären Jimi Hendrix.

Er erfand die Orgel-Combo neu (2005 mit "Out of Nowhere" und erneut 2009 mit John Medeski in Heaven and Earth), erkundete die Musik der Alt-Rock-Band Pavement (2005 "Gold Sounds") und lobte Billie Holiday (2003 "Gardenias for Lady Day"). In diesem Kontext hat Carters kreatives Rendezvous mit dem Komponisten Roberto Sierra mit dem Konzert für Saxophone und Orchester perfekt harmoniert.

Jetzt präsentiert Carter uns mit "James Carters Elektrik Outlet" eine neue Konfiguration, in der er einen neuen Groove gefunden hat. Sein Saxofon in eine Vielzahl von Elektronik und Pedalen zu verwandeln, könnte für Carter der perfekte "Ausweg" sein, um den "frustrierten Gitarristen" anzuzapfen, als den er sich oft beschreibt. Eine exzellente Auswahl an Melodien von Eddie Harris, Gene Ammons, Al Jarreau, Stevie Wonder, Minnie Ripperton und anderen gibt Carters Elektrik Outlets den Anstoss zum "sizzle, slide and pop". Zu der Gruppe kommen weitere Künstler aus Detroit, Gerard Gibbs auf elektronischen Keyboards, Ralph Armstrong am E-Bass und Alex White am Schlagzeug.

Ablauf JAZZnoTALK
"TALK" - das Künstler- und Publikumsgespräch im 4.OG
"noTALK" - das Konzert im 4. OG (ab 20:00 Uhr)
"JAZZ & TALK" - die Session im 5.OG bei Eintritt frei (ab ca. 21:30 Uhr)
Jazz

Somi

Pétite Afrique

Somi - Vocals
Keith Witty - Bass
Herve Sambe - Guitar
Anwar Marshall - Drums
Toru Dodo - Piano


Die Presse feiert Somi als neue Nina Simone, Miriam Makeba oder Dianne Reeves. Doch sie hat längst ihre eigene musikalische Sprache als Sängerin und Songwriterin gefunden.

Somis Wurzeln liegen in Ruanda und Uganda. Für das letzte Album The Lagos Music Salon zog sie nach Nigeria, ihr jüngstes Album Petite Afrique entstand in Harlem.
In ihrem Songwriting beobachtet sie aufmerksam und kommentiert scharfzüngig. Somi legt den Finger in die Wunde – bittersüß singt sie, brummt, säuselt und hechelt von Alltagsrassismus, Prostitution, Drogen und Gewalt.

Das alles vermittelt sie mit spielerischer Eleganz und musikalischer Leichtigkeit. Ihre Songs „verschmelzen anmutig afrikanisch gefärbte Grooves, geschmeidigen Jazzgesang und ein mitfühlendes soziales Bewusstsein auf ernsthafte und verführerische Weise“ (NY Times).
Publikum und Veranstalter sind begeistert: „Ein Festival, das so beginnt, nähert sich dem Exzellenz-Titel.“, beschließt die FAZ zu ihrem Auftritt beim Enjoy Jazz Festival.

In Europa trat Somi bereits bei renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz Festival, North Sea Jazz, London Jazz Festival und jazznojazz in Zürich auf und spielte in bekannten klassischen Häusern wie der Elbphilharmonie in Hamburg.
Jazz

Barcelona Gipsy balKan Orchestra

Avo Kanto

Sandra Sangiao -Voc
Mattia Schirosa - Akkordeon
Ivan Kovacevic - Bass
Julien Chanal - Gitarre
Stelios Togias - Percussion
Joaquín Gil - Klarinette
Oleksandr Sora - Violine


Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra kombiniert tradierte Klezmer- und Gipsy-Einflüsse mit dem Lebensgefühl Barcelonas, latein-amerikanischen Melodien, katalanischen Elementen, Jazz und Rockabilly – das Ergebnis ist, nicht zuletzt auf einer Konzertbühne, explosiv! Nach zahlreichen Touren durch insgesamt 21 Länder lassen sich die virtuosen Musiker rund um Sängerin Sandra Sangiao nun verstärkt durch die balkanischen Musiktraditionen inspirieren: »Balkan-Musik« besteht für sie aus einer ganzen Reihe von musikalischen Traditionen, die aus multiethnischen Kulturen jenseits geographischer Grenzen getragen wurde und wird. Ob von aschkenasischen und sephardischen Juden, Gipsys, Osmanen, Arabern.

Im März diesen Jahres veröffentlich das Barcelona Gipsy balKan Orchestra sein neues Album Avo Kanto, aus welchem es die Highlights bei den Jazztagen Dresden präsentieren wird!
Jazz

Noise Adventures, Okan Ersan

The Cyprus Experience

Tickets bis 15. Oktober bestellen und die CD "Blue Deja Vu" kostenlos an der Abendkasse erhalten.

Okan Ersan - Gitarre
Oytun Ersan - Bass
Eckhard Meszelinsky - Saxofon
Christian Dellacher - Piano
Jan Niemeyer - Schlagzeug


Nach einem gefeierten Konzert im Societaetstheater letztes Jahr, bringt sich Eckhard Meszelinsky noch mehr Verstärkung mit nach Dresden. Mit Okan Ersan bereichert er seine Band um einen der virtuosesten Gitarristen unserer Zeit.

Freuen Sie sich auf eine ungewöhnliche Kombination zweier Generationen von völlig unterschiedlichen Musikern und Musikstilen. Ein Konzert das man in dieser Konstellation nur selten live erleben kann.
Die ersten Konzerte Ende 2016 auf den Jazzfestivals Ingolstadt, Aalen und Leverkusen wurden enthusiastisch vom Publikum gefeiert. Auch ein gemeinsames Konzert mit der französischen Art Rock Legende Magma bewies, dass auch Art Rock Fans Noise Adventures lieben.

Erst prägt der Mann mit dem Hut als Festivalleiter 20 Jahre lang die Leverkusener Jazztage. Dann nimmt Saxofonist Eckard Meszelinsky selbige Kopfbedeckung und vertauscht die Leitung des renommierten Festivals wieder mit seiner eigenen, selbst geschriebenen und gespielten Musik.
In seiner neuen Band „Noise Adventures“ verpflichtet Meszelinsky hochbegabte junge Musiker für seine einzigartigen Crossover-Kompositionen. Als musikalischer Leiter des Programms wirkt der Pianist und Arrangeur Christian Dellacher. Meszelinsky mit seinen Wurzeln im Art Rock der Siebziger trifft auf Dellacher am Piano und Jan Niemeyer an den Drums. So entstehen wunderschöne Klangwelten mit spannungsreichen und überraschenden Arrangements, die die Kreativität zweier Generationen zu überraschenden Klangabenteuern verbindet.
Jazz

Christopher Cross

Take Me As I Am

9 Million Worldwide Album Sales
4 Number 1 Singles
5 Grammy Awards
1 Oscar Award
1 Golden Globe Award

Mit seinem balladesken Soft-Rock war er ein heißer Kandidat bei den Grammy Awards 1981 und als erster Künstler überhaupt gewann er dort den Grammy für den besten neuen Künstler, das Lied und die Single des Jahres (jeweils für Sailing) und das Album des Jahres (sein nach ihm selbst benanntes Debütalbum Christopher Cross) in allen vier Hauptkategorien. Seitdem gelang das nur Norah Jones ein weiteres Mal (2003). Sein Song „Arthur’s Theme“ , der für den Film „Arthur - Kein Kind von Traurigkeit“ mit Dudley Moore geschrieben wurde, bekam 1981 den Oscar für den besten Filmsong.

Andere Hits wie „Think Of Laura“, „All Right“, „Swept Away“, Never be the same“ oder „No Time For Talk“ und natürlich seine Hymne „Ride like the Wind“ zaubern ganzen Legionen von Fans ebenfalls ein Glänzen in die Augen.

Sein musikalischer Stil ist einmalig und der Sound seiner Stimme unverwechselbar. Auch nach über achtunddreißig Jahren Bühnenpräsenz wirkt Christopher Cross frisch, unverkrampft und kraftvoll. Christopher war 2016 und 2017 seit vielen Jahren mal wieder mit seiner grossartigen 7 köpfigen Band auf Tour in Europa. Seine Fans dankten es ihm mit einigen ausverkauften Shows.
Blues

Ana Popovic

21st Century Blues-Rock

In Kooperation mit der Jazzclub Tonne

Ana Popovic - guitar

Die brillante Blues-Rock-Lady aus Serbien mit der unbändigen Live-Energie

Als Senkrechtstarterin hat Ana Popovic einst gegen die Sitten des Blues verstoßen, denn anstatt jahrelang ein Dasein als unbekannte Künstlerin zu fristen, ist die 1976 in Belgrad geborene Sängerin und Gitarristin rasant ganz oben angekommen. Der europäische Durchbruch gelang Ana Popovic schon 2001 mit ihrem Album „Hush“, das dem jungen Talent zu begeisterter Medienresonanz verhalf. Sie wurde als brillante Gitarristin gefeiert, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und tritt seitdem regelmäßig bei großen internationalen Musikfestivals auf. Die Bühne teilte sie inzwischen mit Künstlern wie Buddy Guy, Solomon Burke, Walter Trout und auch Udo Lindenberg.


2006 erhielt sie als erste europäische Künstlerin eine Einladung zur „Legendary Blues Cruise“. Seit 2014 ist sie alljährlich als einzige weibliche Gitarristin bei der „All-Star Experience Hendrix“ in den USA dabei.

Mit ihrer erstklassigen Band ist Ana Popovic vor allem für ihre elektrisierenden Live-Shows bekannt – hier gibt es ihn live und in Farbe: den Blues-Rock des 21. Jahrhunderts.
Jazz

Maceo Parker

98% Funky Stuff

Maceo Parker - saxophone, flute, vocals
Will Boulware - keyboards
Bruno Speight - guitar
Rodney "Skeet" Curtis - bass
Greg Boyer - trombone
Darliene Parker - vocals
Nikki Glaspie - drums


Es ist schwer zu sagen, was zuerst da war: Maceo Parker oder der Funk. Der beispiellose Funk-Star ist mit seinem legendären Alt-Saxophon wurde 1943 geboren und wuchs in Kingston, North Carolina auf. In der dortigen Kirchenmusik liegen seine musikalischen Wurzeln. Mit elf Jahren begann er Saxophon zu spielen und zielte schnell in eine andere Richtung als viele Charlie „Bird“ Parker-Nachahmer. Maceo schuf komplexe Funkgebilde, in denen er sein Saxophon eher wie ein Schlagzeug als ein melodisches Instrument spielte. Das Ergebnis ist ein ungewöhnlich perkussionistisch klingender, mitreißender und absolut einzigartiger funky Alt-Saxophon-Stil.

In den frühen 60er Jahren lernte er zusammen mit seinem Bruder, dem Schlagzeuger Melvin, James Brown kennen – der Beginn einer langjährigen, äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit. Parker wurde damit einer der frühen Pioniere des modernen Funk und Hip-Hop. Immer wieder bedienen sich daher auch mehr oder weniger namhafte Musikerkollegen beim „Grandfather of Funk“. In den 60ern und 70ern stieg Maceo Parker zudem als Sideman bei George Clinton von Parliamen/Funkadelic ein.

Kooperationen mit den führenden Köpfen des Funk reichen von Ray Charles, Deee-lite und Jane’s Addiction über Keith Richards, Ten Thousand Maniacs und Red Hot Chili Peppers bis hin zu Dave Mathew Band und Ani Di Franco. Seine Teilnahme an der Prince-„Musicology“-Tour brachte Maceo Parker erst kürzlich den Titel „Lehrer“ von Prince ein. Seine Konzerte sind immer wieder ausverkaufte Partys vor jungem Publikum genauso wie “alteingetanzten Stammgästen”, die seit über 20 Jahren immer wieder kommen.
Jazz

Ed Motta

Criterion Of The Senses - Album Release Tour

Ed Motta - rhodes, voc
Matti Klein - piano, keys
Yoràn Vroom - drums
Laurent Salzard - bass
Arto Mäkelä - guitar


Der Koloss von Rio, Grammy-nominierte Sänger, Songwriter & Entertainer ist mit Mitte 40 bereits eine Legende in Brasilien. Unter anderem Gilles Peterson, Roy Ayers, Seu Jorge, Bo Diddley und Ryuichi Sakamoto sind Kollegen, die ihn verehren und mit ihm gearbeitet haben. Sein Herz schlägt für AOR, „Adult Oriented Rock” – und so wird sich Mottas neues Album wieder diesem von Acts wie Earth, Wind & Fire, Chicago und Steely Dan geprägten Genre widmen.

Der international anerkannte Multi-Instrumentalist & Lebemann hatte schon immer ein Faible für Soul, Jazz, Funk und Rock, und die Musik auf seinen in Brasilien veröffentlichten Platten war weit komplexer als seine Radiohits. Platten wie „Dwitza“ und „Aystelum“ setzten Maßstäbe. Ed Motta entwickelte seine Musik konsequent in diese Richtung weiter. Sein 2016 auf Membran europaweit veröffentlichtes Album „Perpetual Gateways“ wurde von keinem geringeren als Kamau Kenyatta produziert (Gregory Porters Mentor und Produzent) und ist eine perfekte Mischung aus Black Jazz und Soul. Sein kräftiger Bariton, sein großartiges Spiel an Piano & Rhodes und seine funky Band machen Eds Musik nicht nur auf Platte, sondern vor allem live zum großen Vergnügen.

"Late Night" Kombiticket im Erlwein Capitol
17.11. 19 Uhr Ed Motta
22 Uhr Jazzrausch Bigband (für nur 10 €)
Jazz

David Gazarov

Silk Road - Von Bach bis Gazarov

Gedanken, Träume, Erlebnisse, Kulturen und Kompositionen entlang der alten Seidenstrasse.

Für den deutsch-armenischen Pianisten David Gazarov spielte der Jazz schon während seiner frühen Ausbildung bei der Schostakovitch-Schülerin Elmira Nazirova am Konservatorium in Baku, eine wichtige Rolle. Als Sohn einer Malerin und eines Musikers, der selbst Komponist und Leiter einer Jazz-Bigband war, begann er seine Jazz-Studien, ebenso wie die klassische Klavier-Ausbildung in frühester Kindheit. David Gazarov kann sich als Schüler von Jakov Zack, der seinerseits Schüler des großen russischen Klavier-Pädagogen Heinrich Neuhaus war, in der Klassik zum Kreis der wenigen Pianisten zählen, die auf eine direkte Neuhaus-Ausbildung in zweiter Generation zurückblicken können.

1989 ging David Gazarov nach Moskau und studierte schließlich Jazzklavier am renommierten Gnesins Musikinstitut. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem ersten Preis des „Ersten Russischen Jazz-Wettbewerb 1990" und mit dem zweiten Preis beim „Internationalen Wettbewerb für Jazz-Piano" und spielte bereits als Zwanzigjähriger auf den großen Jazz-Festivals in Tiflis, Eriwan, St. Petersburg und Moskau. 1991 zog er nach München und erhielt dort 1999 den „Staatlichen Förderpreis für junge Künstler des Freistaates Bayern“.

Der Kosmopolit David Gazarov konzertierte seitdem regelmäßig mit internationalen Jazzgrößen wie Niels-Henning Orsted-Pedersen, Jimmy Woode, Keith Copeland, Martin Drew, Johnny Griffin, James Morrison, Roberta Gambarini und Jay Ashby, war Gast des „Montreux Jazz Festival“, der „Jazz Open Stuttgart“ und der Wagner Festspiele in Bayreuth, des Mozartfestes in Würzburg und bei Daniel Barenboims Kammermusik-Festival in Jerusalem. Er komponierte und realisierte viele gemeinsame Projekte mit der BR Big-Band und verschiedenen Orchestern wie z.B. den Bamberger Symphonikern und der Dresdner Philharmonie.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn in Konzertsäle wie die Berliner und die Münchner Philharmonien, die Liederhalle Stuttgart, den Musikvereinssaal Wien und weitere nationale wie internationale Säle.

Seit 2009 arbeitet er eng mit den Crossover-Spezialisten Klazz Brothers zusammen.

Er nahm bereits etliche CDs auf, so unter anderem im Klassik-Jazz Crossover mit dem Klarinettisten Karl-Heinz Steffens „Lush Life“ und als Solist mit den Bamberger Symphonikern „Gershwin meets Renaissance“. Mit dem Gazarov –Trio erschienen die CDs “Anima”, ”Meeting on Hvar”, “Black Vision”, “Common Ground”, “Jazz-Christmas” und im Duo mit Jimmi Woode “Mad Clown’s Dreams”.

"Late Night" Kombiticket
17.11. 19:30 Uhr David Gazarov, 22:00 Uhr Jazzrausch Bigband (für nur 10 €)
Jazz

Jazzrausch Bigband

Dancing Wittgenstein (Live House & Techno)

Als Resident-Bigband eines international renommierten Technoclubs (Harry Klein) versteht es die Jazzrausch Bigband wie kaum ein anderes Ensemble, den Kosmos zügelloser Kreativität mit den hohen Ansprüchen eines urbanen Nachtlebens zu vereinen. Der Konzertplan des jungen Münchner Profi-Ensembles umfasst über 90 Konzerten pro Jahr und führte sie bereits in Spielstätten wie das Lincoln Center in NYC, die Philharmonie in München, das Chiemsee Summer Festival, das FM4 Frequenzy Festival oder das Jazzfestival in St. Moritz. Bei ihren Live-Bigband-Techno-Shows kommt es zu einer musikalischen Kernschmelze, bei der die Kreativität und Klangvielfalt einer Bigband auf die wirkungsvolle Klarheit eines Technoclubs trifft – immer überraschend, immer tanzbar.

"Late Night" Kombiticket
17.11. 19:00 Uhr Ed Motta, 19:30 Uhr David Gazarov, 22:00 Uhr Jazzrausch Bigband
10 € für Jazzrausch Bigband beim Kauf von Ed Motta
10 € für Jazzrausch Bigband beim Kauf von David Gazarov
Jazz

The Big Chris Barber Band

Play it again, Chris

Chris Barber - Posaune
Bob Hunt - Posaune
Mike Henry - Trompete
Pete Rudeforth - Trompete
Nick White - Saxophon, Klarinette
Bert Brandsma - Klarinette, Tenorsaxophon, Tuba
Ian Killoran - Saxophon, Klarinette
John Day - Bass
Joe Farler - Banjo & Gitarre
John Watson - Schlagzeug


Chris Barber und seine Band zählten bereits in den 50er Jahren zu den bekanntesten und beliebtesten Dixielandgruppen Europas. Noch heute bieten sie Jazz und Swing vom Allerfeinsten. Bekannte Hits sind »Bourbon Street Parade«, »When the Saints go marching in«, »Petite Fleur« oder Miles Davis »All Blues«. Die Musiker um Barber sind nicht nur Solisten von außergewöhnlicher Musikalität und verblüffendem Improvisationsreichtum, sondern auch Entertainer mit dem sprichwörtlich britisch-distanzierten Humor.

Wir freuen uns sehr, dass wir Chris Barber und seine Musiker dieses Jahr für ein weiteres Konzert gewinnen konnten!
Konzert

Conchita & Band

so weit so gut - Best of Live

Conchita - Gesang

Als bärtige Diva gewann Conchita 2014 für Österreich den Eurovision Song Contest in Kopenhagen und wurde mit den Siegesworten „We Are Unstoppable“ über Nacht zu einer globalen Galionsfigur der LGBTI-Community. Seither folgten ein Debütalbum, zahlreiche Awards, Auftritte und TV-Shows in mehr als 20 Ländern auf vier Kontinenten, 2016 die erste Solo-Tour mit Live-Band sowie Konzerte in der ausverkauften Oper von Sydney, der Berliner Philharmonie und für BBC Radio 2 „Friday Night is Music Night“ im Palladium in London

Nach Ausflügen in philharmonische Gefilde – das gemeinsame Album „From Vienna With Love“ mit den Wiener Symphonikern erscheint im Oktober bei Sony Music Entertainment Austria – geht der umtriebige Künstler im Herbst 2018 wieder mit seiner Band auf Tour und präsentiert seine Lieblings-Coversongs der letzten Jahre genauso wie Ausschnitte aus seinem Orchesterprogramm, wobei bekannte Hits wie „Firestorm“, „Heroes“ oder „Rise like a Phoenix“ selbstverständlich nicht fehlen werden.

Ein sympathischer Abend mit fesselnder Live-Musik und pointiertes Entertainment auf höchstem Niveau.
So weit, so gut.

#ConchitaSWSG
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Gilt nur in Verbindung mit einem Konzertticket.
Jazz

Gregory Porter & Band

Gregory Porter - vocals
Albert ›Chip‹ Crawford - piano
Jahmal Nichols - bass
Emanuel Harrold - drums
Tivon Pennicott - saxophone


Ist er der beeindruckendste Jazz-Sänger der Gegenwart oder nur der tiefgründigste Soul-Sänger, den die Musikwelt derzeit bewundern kann? Bei Gregory Porter wissen Musikkritiker nie so richtig, wie sie ihn stilistisch einsortieren sollen. Vielleicht ist er beides in Personalunion. Um Genre-Grenzen und Schubladen schert sich der samtige Bariton mit der unverkennbaren Kopfbedeckung jedenfalls nicht!

Gregory Porter gilt seit seinem Durchbruch mit dem Album „Liquid Spirit“, dem meistgestreamten Jazzalbum der Gegenwart und für das er 2014 einen Grammy erhielt, als einer der umwerfendsten Sänger unserer Zeit, der nicht nur im Jazz zu Hause ist, sondern auch im Soul, Rhythm & Blues und Gospel. Es gibt nur wenige Künstler, die es schaffen, Musik zu machen, die zeitlos und zugleich doch vollkommen zeitgenössisch ist. Der Sänger und Songwriter Gregory Porter gehört ganz sicher in diese Kategorie.

Mit “Take Me To The Alley”, dem heißerwarteten Nachfolger seines sensationellen Blue-Note-Debüts “Liquid Spirit”, festigt er nun seinen Ruf, der beeindruckendste Jazzsänger und Songwriter seiner Generation zu sein. In seiner erstaunlichen Karriere hat Porter immer wieder seine Fähigkeit gezeigt, Genregrenzen zu überschreiten und Hörer jeglicher musikalischer Couleur zu erreichen.

Er bleibt seiner exzellenten Band und seinem Produzenten Kamau Kenyatta immer treu, um eine Kollektion von beeindruckenden Originalen zu erschaffen, in denen er sich ebenso mit persönlichen Dingen wie mit politischen Themen auseinandersetzt.

Inspiriert wird Gregory Porter oft von seiner Familie: Die unglaubliche Liebe, Aufmerksamkeit und Ermunterung, die Gregory stets von seiner verstorbenen Mutter Ruth zuteil wurde, prägt die heitere Ballade “More Than A Woman”. “In Heaven”, geschrieben von Gregorys Kusine Darlene Andrews, ist ein optimistisches Lied, das die Porters oft sangen, wenn sie von einem verstorbenen Familienmitglied Abschied nehmen mussten - zwei Songs widmet er seinem Sohn Demyan.

Aber auch gesellschaftspolitische Kommentare, wie sie Porter früher schon in Songs wie “1960 What?” und “Musical Genocide” abgegeben hatte, spielen in der Arbeit des Sängers nach wie vor eine integrale Rolle. In vielen seiner Songs ruft er zum energischen, aber gewaltfreien Protest gegen die vielen Ungerechtigkeiten auf.

Bei den Jazztagen Dresden 2018 wird Gregory Porter eine wunderbare Zusammenstellung von Songs aus seinen Erfolgsalben zum Besten geben!
Jazz

Quadro Nuevo

Ragazzo Music

Mulo Francel - Saxophone, Klarinetten
Andreas Hinterseher - Bandoneon, Akkordeon
Chris Gall - Piano
D.D. Lowka - Bass, Percussions


Tango, fliegende Teppich-Grooves, lustvolle Improvisation & mediterrane Leichtigkeit

Die Jugendfreunde Mulo Francel und Didi Lowka gründeten 1996 das Ensemble Quadro Nuevo.
Unzählige Orte haben die abenteuerlustigen Musiker seither bereist, verwegene Spielweisen ausgelotet, sich damit zweimal den ECHO geholt.

Mit dem extravagant-spielwitzigen Akkordeonisten Andreas Hinterseher und dem durch verschwenderischen Ideenreichtum glänzenden Pianisten Chris Gall bieten sie ihr Programm Ragazzo Music dar. Es erinnert an vier Burschen, die musizierend über die südlichen Stadtplätze und Jahrmärkte zogen. So geschehen in den Anfängen von Quadro Nuevo.

Später schlug man sich zusammen in Buenos Aires die Nächte um die Ohren. Bezog Quartier in einer alten Stadtvilla, probte tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmte abends aus, stürzte sich kopfüber in die Szene, begleitete Tänzer, berauschte sich an schwerem Wein und frischem Tango direkt von der Quelle.
Heraus kam das Album TANGO, das mit dem German Jazz Award in Platin ausgezeichnet wurde.

Von hier ausgehend brechen die Virtuosen auf in improvisatorisches Neuland, mal hochschwingend in hymnische Lüfte, mal abtauchend in mediterran-glitzernde Meere.
Jazz

Adam Giles Levy, The Anatomy of Frank

Doppelkonzert: Peninsula & South America

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten

Adam Giles Levy - Gesang, Gitarre, Harmonica, Loopstation
Kyle Woolard - Guitar, Vocals
Jimmy Bullis - Keyboards
Max Bollinger - Drums


David Munyon. Jackie Leven. Terje Nordgarden ...
Die Anzahl der Musiker, die es schaffen, ihr Publikum ganz allein als Solist zu begeistern, ist überschaubar. Noch dazu in der großen Dreikönigskirche, in der kein Solist eine Chance hat, sich in eine dunkle Bühnenecke zu verkrümeln. Um da ganz allein zu bestehen braucht es überzeugendes musikalisches Können ebenso wie eine charismatische, sehr echt und individuell austrahlende Persönlichkeit.

Adam Giles Levy hat beides. Sein bisheriges Leben gleicht einer Filmhandlung. Ursprünglich aus Guildford in England kommend, hat Adam die letzten fünf Jahre in Kanada, Spanien und Großbritannien auf Tournee verbracht. Nebenbei hat er 2016 seine Debüt-EP »Unravelled« eingespielt, die ihm Dank wiederholter Sendungen der Songs bei der britischen BBC und beim spanischen Nationalradio RNE 3 viel Aufmerksamkeit und eine erste Popularität besonders in diesen beiden Ländern bescherte. Und, keine Übertreibung: »Unravelled« ist ein Hammersong. Adam Giles Levy überzeugt mit jedem Ton seiner Songs.Du wirst es spüren! Im Juni 2018 wird seine neue CD "Peninsula" erscheinen. Im November 2018 kommt er erstmals nach Deutschland.

The Anatomy of Frank haben sich viel vorgenommen: Ein Album für jeden Kontinent wollen sie in den kommenden Jahren vorlegen. Aufgenommen und produziert wird natürlich auf dem jeweiligen Kontinent. Den Anfang machte 2015 "North America“ - das hat er auch schon bei uns vorgestellt. Nun folgt Album No. 2: "South America".
Jazz

David Helbock's Random/Control

Tour d´Horizon

David Helbock - Piano, Inside Piano, Electronics, Toypiano, Melodika, Percussion
Johannes Bär - Trumpet, Piccolotrumpet, Flügelhorn, Sousaphone, Tuba, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics, Percussion
Andreas Broger - Sopransax, Tenorsax, Clarinet, Bassclarinet, Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion


Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte.
Für die aktuelle CD, die im Herbst 18 beim renommierten Label ACT Music erscheinen wird, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere.
Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt - ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen (David Helbock hatte 2009 ein großes Kompositionsprojekt, wo er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat) und jetzt eben diese „Pianoplayer´s Hits“ - Die Band klingt immer wie Random/Control - eine Achterbahnfahrt der Gefühle - Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte:
"Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“

„Ein Geschichtenerzähler am Klavier.“
- 3sat Kulturzeit (DE, AT, CH)

„Einfach unbeschreiblich."
- Jazz thing (DE)

"Virtuoser Trio Jazz, der Humor besitzt."
- Audio (DE)
Jazz

Mànran

An Dà Là

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten

Ewen Henderson - Vocals, Fiddle, Highland Pipes
Gary Innes - Accordion
Craig Irving - Guitar, Vocals
Ryan Murphy - Uilleann pipes, Wooden Flute
Ross Saunders - Bass Guitar, Vocals
Mark Scobbie - Drums


Was sind die charakteristischen Bausteine des Mànran Sounds?

Da ist zunächst die uralte Tradition der Äußeren Hebriden und der irischen Westküste: Fiddle, Bagpipe, Akkordeon, eherne Melodien und gälischer Gesang. Dann ausgefuchster Art-Rock, der die Tradition intensiv aber respektvoll aufmischt.

Und warum kommen der Ire Ryan Murphy und seine fünf schottischen Freunde überall in der Welt so gut an?

Vielleicht ist es das bisher einmalige Zusammenspiel des irischen und schottischen Dudelsacks, die einen schnittigen Bläsersatz bilden. Beide kreieren eine Zweistimmigkeit, die in den besten Momenten Gänsehautfeeling erzeugt. Dazu die überragende Stimme von Ewen Henderson, der zudem ein mit allen Wassern gewaschener Piper und Fiddler ist. Auch das Charisma des Akkordeonisten Gary Innes ist ein dicker Pluspunkt. In Schottland kennt ihn jeder Sportfreak als Star des Nationalsports Shinty.

Dieses Ensemble wird von der Rhythmusgruppe – bestehend aus Marc Scobbie am Schlagzeug und am Bass und Ross Saunders für die Backing Vocals – unermüdlich nach vorne getrieben.
Der letzte im Bunde und ganz neu dabei ist der Gitarrist Craig Irving. Er wurde vom BBC Radio mit dem „Young Folk Award“ ausgezeichnet.Produziert wird die Band übrigens von Colum Malcolm (Simple Minds,
Wet Wet Wet und Runrig) und der schottischen Folklegende Phil Cunningham.

"Mànran are taking the music world by storm with their high energy, stomping tunes and phenomenal Gaelic/English songs." Donald Shaw; Musical Director Celtic Connections

"Gaelic Folk Superstars!" BBC

"Stärker als je zuvor!" FolkWords

"Ihre Musik ist wie eine Feuersbrunst, mit der sie eine lebhaftes Publikum in eine rasende und brodelnde Masse verwandeln." Fatea Records

"An Da La ist ein herausragendes Album." The Living Tradition
Jazz

Monty Alexander Trio

An Evening with Monty Alexander

Monty Alexander - Piano
JJ Shakur - Acoustic Bass
Jason Brown - Drums


Alexander begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Von 1950 bis 1959 hatte er systematischen Unterricht. Erste Erfahrungen sammelte er als Teenager in lokalen Calypso- und Rhythm & Blues-Bands und arbeitete bereits als Studiopianist im legendären Studio One. Nach einer Klassikausbildung wandte er sich bald dem Jazz zu. 1962 kehrte er Jamaica den Rücken und zog zuerst nach Miami, dann nach New York. Hier spielte er für den Clubbesitzer Jilly Rizzo in dessen Jazzhaus "Jilly's". Bei Rizzo lernte er eines Abends den Bassisten Ray Brown kennen, der mit Oscar Peterson spielte. Ab den 1970er Jahren spielte Alexander in der Ray Brown/Milt Jackson-Band sowie mit Victor Gaskin. Seine damaligen Aufnahmen standen nach Kunzler noch unter dem Einfluss von Les McCann.

1971 kam es durch Vermittlung Oscar Petersons zum Kontakt mit dem Label MPS, für das zahlreiche Plattenproduktionen entstanden, wie seine Alben "We've Only Just Begun" (1974, die mit dem Grand Prix Mondial des Hot Club de France ausgezeichnet wurde) und "Live at the Montreux Festival" 1976. Auf dem Montreux Jazz Festival trat er auch in einer All-Star-Formation mit Ray Brown und Milt Jackson auf. Alexander gebührt das Verdienst, als einer der wenigen Jazzmusiker nicht nur afro-kubanische, sondern auch karibische, insbesondere jamaikanische Musikelemente, wie des Reggae und des Ska in seinem Personalstil verarbeitet zu haben. Dies tritt vor allem bei Alben, die er ab den 1980er Jahren für das Label Concord aufgenommen hatte, zutage, wie "Ivory and Steel" von 1980 und "Caribbean Circle" von 1992. Im Jahr 1999 entstand mit Musikern wie Steve Turré und Sly Dunbar ein Album mit Bob-Marley-Titeln ("Stir it Up").

Bei seinen Auftritten arbeitet Alexander mit wechselnden Trio-Besetzungen, meist mit Ray Brown und Herb Ellis oder den Schlagzeugern Mickey Roker und Jeff Hamilton. Er ist auch als Begleiter von Ernestine Anderson, Marshall Royal, Sam Most und Johnny Smith tätig. Außerdem trat er in der Maybeck Recital-Reihe des Concord-Labels mehrmals als Solist auf.
Jazz

Martin Tingvall

Solo

"Auf dem Klavier kann man alle Register spielen - von minimalistisch bis gewaltig. Das ist gibt einem unglaublich viele Möglichkeiten, aber es ist auch eine große Herausforderung." (Martin Tingvall)

Als Martin Tingvall 2012 sein erstes Solo-Album "en ny dag" veröffentlichte, präsentierte er eine andere neue Facette, nämlich die ruhige Seite seines künstlerischen Schaffens. Die ZEIT lobte das Album als „innig, verhalten, ergreifend schön“ und konstatierte "Tingvall sammelt die Jazzfreunde da ein, wo Keith Jarrett und Chick Corea sie einst haben stehen lassen …“, die FAZ ergänzte: „Tingvalls Lyrik bemüht sich, unser Zutrauen ins Unscheinbare zu stärken.“ Die Poesie, mit der Martin Tingvall seine Hörer berührte, traf den Nerv eines Publikums, das Informationsüberflutung und sich überbietende Superlative für einen Augenblick aussperren wollte.

Mit seinem zweiten Solo-Album „Distance“ (2015) beschreitet Martin Tingvall den eingeschlagen Weg seiner Solo-Werke konsequent weiter. Mit diesem Album geht er nach eigenen Worten „auf die Suche nach der Distanz. Distanz zur Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit, aber zum Beispiel auch die Entfernung, die entsteht, wenn man sich kaum mehr persönlich trifft, weil die meisten zwischenmenschlichen Kontakte über digitale Medien laufen.“ Mit "Distance" will er einen Kontrapunkt setzen gegen die Entfernungen, die Entwicklungen der heutigen Zeit mit sich bringen.
Jazz

Black Project

From Jimi to Miles

In Kooperation mit der Jazzclub Tonne

Johannes Stange - Trompete, Flügelhorn, Ventilposaune
Jörg Teichert - Gitarre, Banjo, Mandobird
Jo Ambros - Gitarre, Pedal Steel, Banjo
Konrad Hinsken - Fender Rhodes
Matthias Debus - Kontrabass, E-Bass
Christian Huber - Schlagzeug, Percussions


Treffen sich sechs Jazzmusiker, schmeißen alles Wesentliche und sonstige geheime musikalische Vorlieben in einen Topf und nennen es: BLACK PROJECT.
Mit voller Absicht! Weil es Geheimsache ist! Das Ganze bleibt im Dunkeln!

Auch geheime Rüstungsprojekte der US Force wurden so bezeichnet. Details sind aber trotzdem immer mal wieder durchgesickert. Zum Glück auch in diesem Fall! Zum Beispiel, was die Vorgaben anging, an die sich die Musiker bei ihrem viertägigen und überaus schweißtreibendem Projekt zu halten hatten: Die Farbe Schwarz spielte dabei eine Rolle, der Sound gleich zweier Gitarren sowie der Einsatz von Banjo, Pedal Steel Guitar und Mandoline. Das dabei entstandene selbst betitelte Album ist bei Rodenstein Records erschienen. Wem das Ganze jetzt immer noch zu mysteriös ist, darf sich schon mal neugierig vorfreuen auf Musik, die sich zwischen der von Jimi Hendrix und Miles Davis´ „Bitches Brew“ bewegt.

Die Band, die zusammengerechnet schon mehrere dutzend Jahre Bühnenerfahrung auf dem Buckel hat, hat tatsächlich sämtliche Erfahrungswerte neu gemischt und tritt nun seit Ende 2016 auch live in Erscheinung. Weitere Projekte sind wohl in Planung…
Wann ist noch geheim, wird aber rechtzeitig ausgeplaudert werden.
Jazz

Joscho Stephan All Stars

Made in Dresden

Joscho Stephan – Akustikgitarre
Michael Winkler - Posaune
Finn Wiesner - Saxophon
Johannes Gerstengarbe - Gitarre
Kilian Forster - Kontrabass
Gabriel Hahn - Drums


Seinen 15. Auftritt zu den Jazztagen Dresden begeht Joscho Stephan mit einem einmaligen Konzert. Zusammen mit einer Auswahl Dresdner Spitzenmusiker kreiert er ein eigenes Programm. Swingend, funkig, frisch und moderner, aber auch zurück zu den Wurzeln Django Reinhard`s. Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in die Spitze der internationalen Gitarrenszene gespielt. Dabei gelingt es ihm wie keinem anderen die legendäre Musik des Gypsy Swings neu zu interpretieren ohne seine künstlerischen Wurzeln zu verleugnen. Dabei zeigt sich der Virtuose auf seiner Maccaferri-Gitarre als origineller Interpret und phantastischer Solist, der mit explosiver Dynamik, feinsten Nuancen und überraschenden Phrasierungen seinen Ruf als origineller Neuerer des Genres festigt.

Musikergrößen vom Schlag eines Paquito D’Rivera, Klaus Doldinger, James Carter, Charlie Mariano und Tommy Emanuel zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten mit Joscho Stephan begeistert. Zusammen mit den beiden Ausnahmegitarristen Martin Taylor und Tommy Emmanuel war er auf einer Konzertreise in Australien. Mit seinen eigenen Ensembles (Trio bis Quintett) hat Stephan auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. In den USA konnte er im New Yorker Lincoln Center oder auch in Amerikas Musikhauptstadt Nashville das begeisterte Publikum ebenso überzeugen wie in der Kultstätte des Jazz: dem New Yorker Jazzclub Birdland.
Jazz

Jin Jim

Weiße Schatten

JIN JIM
Daniel Manrique Smith - C-, Alto-, Bassflute
Johann May - E-Guitar, Electronics
BenTai Trawinski - Doublebass
Nico Stallmann - Drums

PAGO LIBRE
Arkady Shilkloper - Horn, Flügelhorn, Alphorn
Florian Mayer - Violine
John Wolf Brennan - Piano, Melodica
Tom Götze - Kontrabass, Alphorn


Jin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Zu Recht, wenn man sich ihre noch kurze Geschichte anschaut, die nun in ihrem ACT-Debüt „Weiße Schatten“ kulminiert.
Jin Jim wurde im Jahr 2013 gegründet und die Band schaffte es bereits im selben Jahr ins Finale von Jazztube Bonn 2013. Im Folgejahr setzten Sie sich gegen rund 200 Teilnehmer durch und gewannen den Jazzwettbewerb „Future Sounds“ im Rahmen der „35. Leverkusener Jazztage“.

Im Jahr 2015 erschien das erste Album „Die Ankunft“ bei dem Label Neuklang, welches von der Fachpresse in Deutschland,sowie im Ausland hoch gelobt wurde. Außerdem wurde im selben Jahr das erste Konzert im Nationalfernsehen (WDR) übertragen, welches bei den „36. Leverkusener Jazztagen“stattfand.

2016 spielte die Band zwei internationale Tourneen die vom Goetheinstitut unterstützt wurden. Die erste Tournee war im April 2016 in Peru mit Auftritten beim „26. Lima Jazzfest“, in der Residenz der Deutschen Botschaft, sowie in den wichtigsten Jazzclubs von Peru. Im Oktober 2016 reiste Jin Jim nach Afrika und spielte dort eine Tournee mit Konzerten und Workshops in Madagaskar, Kongo, Südafrika, Angola und in Kamerun. Die Tournee beinhaltete u.a ein Konzert bei dem internationalen Jazzfestival „Madajazzcar“, wo die Band vor über 3000 Leuten spielte, sowie ein Konzert in der Deutschen Botschaft Madagaskars im Rahmen der Feier zur Deutschen Wiedervereinigung.

Im gleichen Jahr wurde das Konzert bei dem „30. Internationalen Jazzfestival Viersen“ im Nationalfernsehen (WDR) gesendet und das Konzert bei den „37. Leverkusener Jazztagen“ wurde von der Sendung Rockpalast live im Internet übertragen und im nächsten Jahr in der Sendung Jazzlines im WDR Fernsehen gesendet.

Im Jahr 2017 hat die Band bei dem renommierten Jazz Festival "Jazz Baltica" gespielt und hat während und nach seinem Auftritt Standing Ovations vom Publikum bekommen.

Das zweite Album wird Ende August 2018 beim renommierten Label ACT auf dem Markt erscheinen
Jazz

Marina & The Kats

Swingsalabim

Marina Zettl - Vocals, Snare
Thomas Mauerhofer - Gitarre, Vocals
Peter Schönbauer - Bass, Bassdrum, Vocals


Fetzige Gypsygitarren, leichtfüssige Melodien, treibende Beserlgrooves und Marinas einzigartig charmante Stimme verschmelzen zu einem sehnsuchtsvoll nostalgischen Cocktail den man schon morgens beim Frühstück und auch noch abends im Tanzcafé genießen kann.

Im Februar 2015 gab es das erste Konzert der „Kleinsten Bigband der Welt“ und sie waren seit dem im Auftrag des Swing, zwischen Kalifornien, Deutschland, Spanien, Rumänien, Schweiz, Ungarn, Slovakai, Frankreich und natürlich Österreich unterwegs. Nur ein Jahr nach ihrem Debütalbum „Small“ waren Marina & The Kats, wieder im Studio. Diesmal ist es sogar ein Vinyl Doppelalbum geworden. „Wild“ nennt sich der zweite Streich. So hebt man ab, zu einer träumerischen Reise in die Zeit der Django Reinhardts und Cab Calloways, der Diven und Crooners, des Lindy Hops und Collegiate Shags und landet doch immer wieder sanft im Hier und Heute.

In nur knapp drei Jahren hat sich die kleinste Big Band nicht nur einen internationalen Namen gemacht, sondern sind auch schon wieder dabei, ihre Eindrücke von über 200 Konzerten in Liedform zu gießen. Man darf also gespannt sein was die österreichischen Musiker auf ihrem dritten Album zu erzählen haben.

„Vorhang auf für M&TK. Sie sind tatsächlich nur zu Dritt, swingen aber für ein gutes Dutzend“ Hessischer Rundfunk

„Dieses Trio spielt sich mit modernem Swing und eigenen Songs in die Herzen Europas“ O-Tone Music

"Faszinierend war vor allem der Klang ihrer Stimme: Extrem präsent, klar wie Glas, fast schneidend. Und dabei doch von unwiderstehlichem Charme." Rheingau Musik Festival / Wiesbadener Tagblatt
Jazz

Céline Rudolph

Pearls - Pre-Release

Céline Rudolph - Voice, Guitar, Percussion
Tino Derado - Piano, Fender Rhodes, Accordion, Background Vocals
Marc Muellbauer - Electric & Acoustic Bass, Background Vocals
Eric Schāfer - Drums


Céline Rudolph ist die kosmopolitische Stimme. Die deutsch-französische Sängerin, Improvisatorin und Komponistin aus Berlin gilt schon seit einigen Jahren als spannendste Neuentdeckung im Vocal-Jazz – auch weil sie den Scat-Gesang so natürlich wie gekonnt in neue Dimensionen hebt, von afrikanischen und brasilianischen Rhythmen lebt, und doch immer improvisiert, klar und deutlich in den modernen Traditionen des Jazz. Von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert, überrascht und fasziniert Céline Rudolph mit einer hochgradig atmosphärischen, melodiereichen Gesangskunst, für die sie als erste Preisträgerin des Echo Jazz als „Sängerin national“ ausgezeichnet wurde.

„Eigentlich komme ich aus dem Sound, weniger aus dem Text“, sagt Céline Rudolph. „Inzwischen bin ich natürlich auch in der Interpretation angekommen, nicht zuletzt mit „Salvador“. Und noch immer ist es mir wichtig, dass meine Musik originär ist. Ich würde mir jedes Material zu eigen machen. Mal sehen, was noch kommt …“ 1969 in Berlin geboren, entdeckte die Tochter einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters, schon in frühster Jugend ihre Liebe und Leidenschaft zur Musik. Sie hört die Chansons der Mutter, darf auch mal die Jazz- und Bossa-Nova-Platten ihres Vaters auflegen, spielt Hard-Bop auf der Blockflöte und lernt bald auch Gitarre zu spielen. „Meine ersten Lieder habe ich mit dreizehn zur Gitarre geschrieben“, erinnert sie sich. „Natürlich waren die von allem inspiriert, was ich damals so hörte – von Les Poppys oder Antonio Carlos Jobim, von Baden Powell über Stefan Sulke bis zu Michel Legrand“. Trotz ihrer musikalischen Frühreife beginnt sie nach dem Abitur „Rhetorik und Philosophie“ zu studieren, in Tübingen. „In den Semesterferien habe ich in Berlin mit meiner Band „Out Of Print“ gesungen und darüber den Professor David Friedman kennengelernt. Der meinte anschließend: „Wenn du hier mitmachen willst, dann schreib jetzt mal ein Bebop-Stück. Bis nächste Woche.“ Das hab ich dann auch gemacht. Er sang es den ganzen Tag – und ich war drin!“ Schon während ihres Studiums an der Hochschule der Künste Berlin tourt Céline Rudolph mit unterschiedlichen Formationen durch Europa und Afrika und spielt mit Koryphäen wie Bob Moses, Anthony Cox oder Gary Peacock. Gegen Ende der Neunzigerjahre zieht sie nach Köln, wo sie Schönberg und Jazz singt – und ihre ersten Preise gewinnt, u.a. bei den Leverkusener Jazztagen. Seit 2003 ist Céline Rudolph Professorin für Jazz-, Rock- und Pop-Gesang an der Musikhochschule in Dresden, findet aber – nach gut zehn CD-Produktionen mit unterschiedlichen Ensembles – endlich auch die Zeit, ihre ersten eigenen Soloalben einzuspielen: 2007 erscheint „Brazaventure“, zwei Jahre später das mit dem ECHO Jazz preisgekrönte „Metamorflores”, gefolgt von „Salvador”, mit dem Céline Rudolph in 2011 ihren Einstand bei Universal Music gab. Unter dem Label MEMBRAN folgen Ende 2017 ein DUO-Release „Obsession” mit dem westafrtikanischen Sänger und Gitarristen Lionel Loueke sowie ein Quintett-Release „Pearls”.
Jazz

Swing Band Ball

Dresden Bigband, Jörg Seidel, Gunhild Carling, Micha Winkler, Hepcats!, Jam Circle, OldSchoolBasterds

5h Tanzen, Genießen und Zuhören zu feinster Swing Live (Bigband) Musik!

Lindy Hop, Charleston, Jitterbug, Swing, Jive, Rock`n Roll, Foxtrott und mehr lassen das Tänzerherz höher schlagen - und das Tanzparkett bis in die Morgenstunden nicht zur Ruhe kommen. Diesmal laden wir ins Gebäudeensemble Hellerau zu Tanz- und Hörgenuss ein, zum Schlendern, Flanieren und Genießen dieses ganz besonderen Ball-Flairs.
Jazz

Asya Fateyeva, Dresdner Philharmonie

Saxophonia

In Kooperation mit der Dresdner Philharmonie

Tung-Chieh Chuang - Dirigent
Asya Fateyeva - Saxophon


Als der französische Instrumentenbauer Adolphe Sax im Jahre 1840 das Saxophon erfand, konnte noch niemand ahnen, welche wechselvolle, überraschende und letztlich außerordentlich erfolgreiche Karriere diese Erfindung machen sollte. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde deutlich, was für ein großer Gewinn das Saxophon für alle Musikbereiche darstellt. Jacques Ibert lässt es in seinem unterhaltsamen Concertino da camera eine moderne Klangsprache sprechen, aber ebenso überzeugend wirkt es, wenn es seine Stimme dem barocken Filigran von Bachs ursprünglich für Cembalo geschriebenen g-Moll-Konzert leiht. Leonard Bernsteins Divertimento und Francis Poulencs Sinfonietta rahmen das Programm mit zwei gutgelaunten Werken voll Witz und Raffinesse.

Leonard Bernstein: Divertimento für Orchester (1980)
Jacques Ibert: Concertino da camera für Altsaxophon und elf Instrumente (1935)
Johann Sebastian Bach: Konzert g-Moll BWV 1056 (ca. 1738)
Jazz

Lily Dahab

Bajo un mismo cielo

Lily Dahab - Vocals
Bene Aperdannier - Piano, Arrangements
Camilo Villa - Bass
Jo Gehlmann - Guitar
Topo Gioia - Percussion


„In meiner Welt gibt es keine Grenzen, keine Flaggen, in meiner Welt spielt Hautfarbe oder Religion keine Rolle“, singt Lily Dahab. „Wir sind alle Kinder aus einer gemeinsamen Wurzel, unter demselben Himmel.“ Unter diesem Himmel hat sie mit einer multinationalen Band großartige Lieder aus ihrer Heimat Argentinien, aus Brasilien, Uruguay, Chile und Spanien, Klangfarben aus Tango, argentinischer Folklore, Samba, Bossa, und Flamenco versammelt – und in ihrer einzigartigen Weise mit Jazz verknüpft. Ihr drittes Album Bajo un mismo cielo ist ein bewegendes Bekenntnis zu kreativem Miteinander und zur Sehnsucht nach Frieden – und birgt zugleich eine Menge musikalischer Schätze aus sieben Jahrzehnten.

„In Argentinien habe ich von klein auf das Miteinander verschiedenster Nationalitäten erlebt“, erzählt Lily Dahab. „Ich kann diese Unterscheidungen, die man zwischen Menschen zieht, wie man es gerade in vielen Teilen der Erde sieht, nicht verstehen. Und so ist das berührende Titelstück ihres neuen Albums ein flammendes Plädoyer gegen Grenzen aller Art. Musik kam schon immer ohne diese aus.
Lily Dahab selbst ist mit ihrer Vita das beste Beispiel für die Hinfälligkeit von Grenzmarkierungen. In Buenos Aires wächst die Frau auf und studiert Musik, schlägt danach in Madrid und Barcelona künstlerische Zelte auf. Schließlich kommt sie der Liebe wegen nach Berlin. Mit Partner und Pianist Bene Aperdannier kann sie ihre Visionen umsetzen, er und die erstklassigen Bandmusiker Jo Gehlmann (g), Camilo Villa (b) und Topo Gioia (perc) schaffen für ihre Stimme einfühlsam ein Umfeld zwischen Jazz, Tango, Latin und Folklore. Durch ihre beiden Alben nomade und Huellas und in über 200 Konzerten erspielen sich Lily Dahab und ihr Quartett eine große Fangemeinde – denn die ist fasziniert von dieser tiefempfundenen Vokalkunst, die alle Facetten von funkelnder Leidenschaft bis zu inniger Melancholie in sich trägt. Die Presse schreibt begeistert über sie: „Schillernd zwischen Nachtblau und Sonnengelb“, oder jubelt: „In jedem Moment ein Fest für die Sinne!“

Nach ihrer Widmung an die große kulturelle Palette der Heimat Argentinien auf Huellas nun also die grenzenlose Bündelung der gesamten spanisch- und portugiesischsprachigen Welt auf Bajo un mismo cielo.
„Alle unter demselben Himmel“ - für Lily Dahab verbindet sich mit dem Titel ihres Albums auch eine ganz konkrete Erfahrung, die sie während ihrer Deutschstunden auf der Volkshochschule in der Begegnung mit Geflüchteten machte: „Ich war sehr berührt von den Geschichten der Sechzehnjährigen, die ganz allein hierher gekommen sind. Das hat mich an meinen Großvater erinnert, der mit nichts außer einem Koffer in Argentinien ankam. Sobald du dich mit den Schicksalen direkt, von Mensch zu Mensch auseinandersetzt, kannst du keine Kategorisierungen mehr machen.“ Bajo un mismo cielo gibt dieser Überzeugung eine musikalische Stimme – dieses Album ist ein Klang gewordener Himmel, an dem all diese wunderbaren Song-Sterne ihren gleichberechtigten Platz finden.
Jazz

Gunhild Carling

Swinging Dresden

Gunhild Carling Band:
Max Carling
Ulf Carling
Aina Carling
Nanna Carling
Håkan Persson
Rune Källén


Gunhild Carling ist in eine Musikerfamilie hineingeboren und quasi mit Jazz aufgewachsen. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt sie in ihrer Familienband ´The Carling Family´, die sich dem Hot Jazz widmet, unzählige Konzerttourneen und TV-Shows rund um den Globus gemacht und zahlreiche CD-Einspielungen veröffentlicht hat.

Gunhild ist nicht nur eine brillante Solistin auf der Trompete und Posaune, sie spielt nebenbei auch Mundharmonika, Oboe, Dudelsack, Blockflöte, Kontrabass, sie singt, steppt, unterhält ihr Publikum mit überschäumender Lebensfreude und gekonnter Varietémanier, wobei sie plötzlich auch auf 3 Trompeten gleichzeitig spielt! Ihre Show glänzt nicht nur mit musikalischen Überraschungen sondern zeichnet sich durch Humor, Energie und Charme aus.

Mittlerweile erhielt sie u. a. Einladungen als Solistin beim Count Basie Orchestra, Scott Bradley's Postmodern Jukebox, der Harlem Jazz & Blues Band, spielte mit Toots Thieleman und Papa Bue and his Viking Jazzband. Ihre musikalischen Vorbilder sind Duke Ellington, Louis Armstrong, Billie Holiday, Lester Young, Coleman Hawkins, Bix Beiderbecke, Harpo Marx, Claude Debussy und Maurice Ravel.

"Day & Night" Kombiticket
25.11. 15 Uhr Gunhild Carling (für nur 10 €), 20 Uhr Ute Lemper, 20 Uhr Sarah McKenzie
10 € für Gunhild Carling beim Kauf von Ute Lemper
10 € für Gunhild Carling beim Kauf von Sarah McKenzie
Jazz

Bajazzo

40 Jahre Bajazzo

Präsentiert von Dr. Winfried Heide

Jürgen Heckel - Gitarre, Synthesizer
Falk Breitkreuz - Saxophon
Rolf Zielke - Keyboards
Max Hughes - Bass
Peter Michailow - Drums
Topo Gioia - Percussion


BAJAZZO wird 40. Nach 4 Jahrzehnten lässt sich die Band heute wie ein gut gereifter Wein am Sommerabend oder ein Gläschen am Kamin genießen. Ebenso berauschend, aber auch belebend und ganz angenehm in der Nachwirkung.
Die Geschichte beginnt im Herbst 1978, als die damals noch Musikstudenten um Jürgen Heckel den gerade angesagten Jazz-Rock ins Visier nahmen. Inspiriert von der rasanten und bis heute nimmermüden Spielfreude legendärer Wegbereiter wie John McLaughlin, Herbie Hancock oder Joe Zawinuls Weather Report, legte sich das damalige Quartett ins Zeug. Das kam gut an und wurde über die Jahre quasi zum Treibstoff für eine lange Reise.
BAJAZZO hatte bei der Namensgebung nicht zufällig das Wörtchen Jazz ins Auge gefasst, im Sinne von: die Möglichkeiten des Jazz nutzen! Das Konzept sollte offen bleiben, aber auch eigenständig, gemessen an der Explosion der Musikstile in den zurückliegenden Jahrzehnten. Auf den Punkt gebracht heißt das ebenso simpel wie streitbar - stilübergreifend gute Musik zu machen und damit das Publikum zu begeistern.
Aktuell präsentiert sich Bajazzo mit konzentriertem Blick auf das instrumentale Geschehen, das den Zuhörer in großen harmonischen Bögen auf die Reise schickt. Die themenreichen, melodischen Kompositionen lassen der ungetrübten Spielfreude des Teams reichlich Raum und es gibt alle Hände voll zu tun - immerhin verbindet sich mit der Band die Erwartung, musikalisch aus dem Vollen zu schöpfen. Bleibt dem Hörer überlassen, das Ganze entspannt an sich vorbeiziehen zu lassen oder als musikalische Herausforderung zu genießen. Dazu vielleicht ein gutes Gläschen der Wahl ...
Jazz

Cosmo Klein & Band

The London Palladium Marvin Gaye Show

In Kooperation mit Musik zwischen den Welten

Cosmo Klein - Gesang
Claus Fischer - Bass
Jost Nickel - Schlagzeug
Hanno Busch - Gitarre
Till Sahm - Keyboards
Florian Menzel - Trompete
Peter Weniger - Saxophon


Marvin Gaye, geboren 1939 in Washington, galt in den 60 und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als großartigster Musiker von »Motown Records« bund wird bis heute als einer der größten Soulsänger aller Zeiten verehrt. Das Musikmagazin »Rolling Stone« setzte Gaye auf Platz 18 der 100 größten Musiker sowie auf Platz 6 der 100 besten Sänger aller Zeiten. 1987 wurde er in die »Rock & Roll Hall of Fame« aufgenommen.

Unvergessen sind zahlreiche seiner Welthits wie »What`s going on«, »Ain`t no mountain high enough«, »Lets get it on«, »Trouble Man«, »Mercy, mercy me«, »Heard it through the grapevine« und andere. Eines seiner spektakulärsten Live-Konzerte im London Palladium erschien im März 1977 als Doppelalbum. Es wurde zu einem der erfolgreichsten Veröffentlichungen in der Geschichte von »Motown Records« und zeigt den Musiker auf der Höhe seiner Kunst.

Umso bestürzender, tragischer und trauriger war sein Ende:
Am 1. April 1984, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag, wurde Gaye von seinem eigenen Vater, einem Priester der Pfingstgemeinde »Church of God, House of Prayer« in einem Streit erschossen. Die Tatwaffe hatte Gaye seinem Vater erst zu Weihnachten geschenkt.

Seine Musik aber lebt weiter.
Dafür sorgt das Multitalent, der Top-Ten-Songwriter und Produzent Cosmo Klein. Der Berliner Sänger bringt das unvergessliche Konzert aus London wieder live auf die Bühne. Zusammen mit einer hochkarätig besetzten Band verneigt er sich vor dem Großmeister des Motown Sounds.
Jazz

Sarah McKenzie

An intimate evening

Sarah McKenzie - Vocals, Piano
Pierre Boussaguet - Bass
Jo Caleb - Guitar
Marco Valeri - Drums


Sarah McKenzie wurde in Bendigo im australischen Bundesstaat Victoria geboren. Aufgewachsen ist sie in Melbourne, Victoria. Mit 16 Jahren begann sie, Songs zu schreiben. Von 2007 bis 2009 studierte sie an der WA Academy of Performing Arts in Perth, Western Australia. Während der Zeit begann sie, Musik zu komponieren. Nach dem Abschluß ging sie zurück nach Melbourne und stellte eine Band zusammen.

Als Backgroundsängerin tourte sie mit dem kanadischen Jazz-Sänger Michael Bublé. Als Soloact eröffnete sie Shows des US-amerikanischen Jazz-Bassisten John Patitucci und italienischen Jazz-Musikers Enrico Rava. Sie arbeitete mehrere Jahre mit dem australischen Trompeter James Morrison zusammen.

Ihr zweites Album "Close Your Eyes" wurde am 3. August 2012 veröffentlicht. Es wurde als bestes Jazz-Album bei den 26. ARIA Music Awards der Australian Recording Industry Association im Jahr 2012 ausgezeichnet. 2014 schloss sie ihr Studium am renommierten Berklee College of Music in Boston, Massachusetts, Vereinigte Staaten ab. Im September 2014 vertrat das Sarah McKenzie Quintet das Berklee College of Music beim 57. Monterey Jazz Festival in Monterey, Kalifornien. Am 1. Juli 2015 spielte sie beim Jazz Fest Wien. Am 17. September 2015 trat sie mit "That's it, I quit" und "Quoi, Quoi, Quoi" im ZDF-Morgenmagazin auf. Am 18. September 2015 erschien ihr drittes Album "We Could Be Lovers". Es wurde von Brian Bacchus (Terry Callier, Gregory Porter) produziert. Am 13. Januar 2017 folgte das Album "Paris In The Rain".

"Day & Night" Kombiticket
25.11. 15 Uhr Gunhild Carling (für nur 10 €), 20 Uhr Sarah McKenzie
Jazz

Ute Lemper

Rendezvous with Marlene - Deutschlandpremiere

Ute Lemper - Gesang

1988 in Paris. Das Telefon klingelt und Ute Lemper kann nicht fassen, dass Marlene Dietrich am Telefon ist. Die beiden führen ein dreistündiges Telefonat - welch wertvolles Geschenk für die damals 23jährige Ute Lemper. Die Grand Dame hat ihre aufstrebende junge Kollegin ausfindig gemacht und sie angerufen, um sich für ihre Post zu bedanken. Nachdem Ute den französischen MOLIERE Award für ihre Performance in „CABARET“ in Paris erhalten hatte, schrieb sie eine Postkarte an Marlene Dietrich, direkt in die Avenue de Montaigne 12, in der Marlene seit 1979 lebte. Ute wollte sich im Wesentlichen für die mediale Aufmerksamkeit bei ihr entschuldigen. Und dann klingelt das Telefon.

Sie sprechen über ihr Leben, ihre Arbeit und ihren Stil, ihre Liebe zu Rilke, ihr kompliziertes Verhältnis zu Deutschland, ihre Trauer und ihre Faszinationen. Wie gern würde man Mäuschen spielen und den beiden Showdamen lauschen. Ute stand am Anfang ihrer Theater- und Musikkarriere. Marlene Dietrich blickte hingegen bereits auf ein langes, erfülltes Leben voll von Filmen, Musik, unglaublichen Kooperationen, Liebesgeschichten und Ruhm zurück.

1992 in Berlin. Sechs Tage vor Utes Premiere in der Rolle der Lola in „DER BLAUE ENGEL“ im Theater des Westens - in eben dieser Rolle, die Marlene 1928 zum Star gemacht hatte - stirbt Marlene Dietrich in Paris. Nach dem glanzvollen Begräbnis in La Madeleine kehrte Marlene schließlich nach Berlin zurück, um hier ihre letzte Ruhe zu finden.

Ute Lemper, mittlerweile selbst ein Weltstar und lange Zeit als „neue Marlene“ gehandelt, berichtet uns in ihrem neuen Programm davon, nimmt uns mit, 30 Jahre in die Vergangenheit und lässt uns an ihrem Gespräch mit Marlene teilhaben. Sie erzählt uns Marlenes Geschichte und singt ihre fabelhaften Lieder aus allen Kapiteln ihres Lebens, von den Berliner Kabarettjahren bis zu ihren fabelhaften Zusammenarbeit mit Burt Bacharach.

"Day & Night" Kombiticket im Schauspielhaus
25.11. 15 Uhr Gunhild Carling (für nur 10 €), 20 Uhr Ute Lemper
Jazz

Barbara Dennerlein

Bluesy & Otherwise

Barbara Dennerlein - Hammond B3

Die 1964 in München geborene Barbara Dennerlein verliebte sich schon in jungen Jahren in den Sound der Hammond-Orgel. Mit elf bekam sie ihre erste Heimorgel, später kamen weitere hinzu, u.a. eine originale und klanglich unnachahmliche Hammond B3. Neben der Auseinandersetzung mit dem klassischen Standard-Repertoire begann Barbara Dennerlein schon früh, selbst zu komponieren. Mit 15 folgten regelmäßige Auftritte in verschiedenen Clubs. Bereits Anfang der 80er Jahre wurde sie als "Orgel-Tornado aus München" gefeiert. Schon 1984 begann Barbara Dennerlein mit Produktionen für das eigene Label Bebab Records. Der Name "Bebab" spielt mit Bebop und Barbara und weist auf etwas Eigenes hin, für das es keinen etablierten Begriff gibt. Durch ihre meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es Barbara Dennerlein, die immensen Klangmöglichkeiten der "Königin der Instrumente" voll auszuschöpfen und die sonst eher träge Kirchenorgel zum swingen zu bringen. Ihre CDs wurden mehrfach mit Jazz Awards und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, ihre CD "Take Off" (1995) erreichte Platz 1 der Jazz-Charts und wurde als meistverkauftes Jazz-Album gefeiert. Barbara Dennerlein gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation.
Jazz

Chris Hopkins & Bernd Lhotzky

Klassik, Jazz & 2 Flügel

Chris Hopkins - Flügel
Bernd Lhotzky - Flügel


Chris Hopkins und Bernd Lhotzky bilden seit nunmehr 20 Jahren ein kongeniales Gespann und zählen heute jeder für sich zu den weltweit führenden Vertretern des klassischen Jazz Pianos. Gemeinsam gründeten sie 1997 das international erfolgreiche und mehrfach preisgekrönte Quartett „Echoes of Swing“ und touren darüber hinaus regelmäßig als Solisten um den Globus. Die Begegnungen der beiden Virtuosen an zwei Flügeln - stets gewürzt mit einer humorvollen Moderation und spontanen Bühnenpräsentation - haben längst Kultcharakter. Neben allen wichtigen Stilen des Classic Jazz stand von Anfang an insbesondere das Harlem Stride Piano im Zentrum des gemeinsamen Interesses. Das Stride Piano ist ein klangfarbenreicher, vor Energie und Spielwitz überbordender Klavierstil, dabei höchst raffiniert, voller Nuancen und feiner Schattierungen. Vom Pianisten verlangt das absolute Stilsicherheit und ein Höchstmass an Instrumentenbeherrschung. An zwei Flügeln zelebriert, wird diese Musik zu einer kammermusikalischen Herausforderung ganz besonderer Art, der ein gewisser sportlicher Aspekt nicht abzusprechen ist. Neben den stilbildenden Kompositionen der Pioniere des Genres, stehen intelligente Bearbeitungen unzähliger Standards aus dem Great American Songbooks auf dem Programm, unvergessene Kompositionen großer Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin oder Irving Berlin.

Eine besondere Spezialität des Tandems sind swingende, dabei immer geschmackvolle Bearbeitungen von Vorlagen aus der europäischen Klassik und Romantik. Auch in diesem Idiom kann bei allem gebotenen Respekt sehr wohl improvisiert werden. Damit setzen Bernd Lhotzky und Chris Hopkins auf ihre ganz eigene Art die Kunst der Transkription fort, die Ende des 19. Jahrhunderts von europäischen Meistern wie Sergei Rachmaninow, Franz Liszt oder Leopold Godowsky zu Perfektion getrieben wurden. Diese humorvolle und kreative Auseinandersetzung mit dem europäischen Repertoire stellt im klassischen Konzertbetrieb eine erfrischende Ausnahme dar.
Jazz

Esther Kaiser

Songs Of Courage

Esther Kaiser - Gesang
Tino Derado - Piano
Marc Muellbauer - Bass
Roland Schneider - Drums
Hasan Al Nour - Kanun
Akram Al Siraj - Cello


"Mut ist eine Sache des Herzens, des Zentrums der Person; deshalb kann man für mutig auch beherzt sagen (das französische und englische Wort courage ist von coeur abgeleitet).“ (aus: Paul Tillich „Mut zum Sein“)

Die Jazzsängerin Esther Kaiser möchte mit ihrem neuen Projekt Welten miteinander verbinden um eine gemeinsame Sprache zu finden für die Themen unserer Zeit. Jazzsounds treffen auf orientalische Klänge, Berliner Jazzmusiker auf geflüchtete Musiker aus Syrien und dem Irak. Auch das „Courage“-Songmaterial kommt aus verschiedenen Welten - friedensbewegte Songs von Pete Seeger und orientalische Improvisationen treffen auf Stücke von Chick Corea, Suzanne Vega und Hanns Eisler und verbinden sich im jazzigen Weltmusik-Klangidiom der Esther Kaiser. Dies fügt sich auf faszinierende Weise musikalisch wie von selbst und als wären die Stücke schon immer so interpretiert worden. Esther Kaisers Musik will aber auch bewusst verstören - wenn z.B. beim Bob Dylan Song „Masters of War“ plötzlich die orientalische Kanun erklingt - dann wird der Song und dessen Inhalt ganz automatisch und schmerzhaft nah an die aktuelle politische Situation gerückt.

«Was schwer ist, klingt bei Esther Kaiser spielerisch leicht. Darin besteht ihre Kunst.» (Nürnberger Nachrichten)
Jazz

Echoes Of Swing

Good Time Jazz - Celebrating 20 Years on Tour

Bernd Lhotzky - Piano
Chris Hopkins - Alt Saxophon
Colin T. Dawson - Trompete, Vocals
Oliver Mewes - Drums


ECHOES OF SWING konzertieren seit nunmehr 20 Jahren in unveränderter Besetzung - ein in der Jazzgeschichte beinah beispielloses Teamwork. In jüngster Vergangenheit wurde das Ensemble vom US-Magazin Downbeat ausgezeichnet und erhielt u.a. in Paris den Prix de L'Académie du Jazz und den Grand Prix du Disque de Jazz sowie hierzulande den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano. Diese in der Jazzgeschichte einzigartige, kompakte und wendige Formation erlaubt größte harmonische Flexibilität und bietet Freiraum für agiles, feinnerviges Zusammenspiel. Ohne jede museale Nostalgie schöpfen die vier Musiker beherzt aus dem riesigen Fundus des swingenden Jazz von Bix bis Bop, von Getz bis Gershwin, dabei immer auf der Suche
nach dem Verborgenen, dem Exquisiten. Das „Great American Songbook“, die meisterlichen Aufnahmen vorväterlicher Helden sowie Vorlagen aus der Klassik, der Folklore und Pop-Musik bilden klumpenfreien Humus für die Kreativität der Combo. Diese schlägt sich in verblüffenden Arrangements, virtuosen Solobeiträgen und ausdrucksstarken Eigenkompositionen nieder und überschreitet schon längst alle gängigen Klischees und stilistische Grenzen. Die zeitgemäße Aufbereitung eines enorm abwechslungsreichen Repertoires und nicht zuletzt die humorvolle Moderation und spontane Bühnenpräsentation machten das Ensemble schon bald nach der Gründung zur gefeierten Attraktion vieler namhafter Festivals und etablierten "Echoes of Swing" an der Spitze der internationalen klassischen Jazzszene. Ausgedehnte Tourneen und weit über 1000 unzählige gemeinsame Konzerte führten das Ensemble quer durch Europa, über den Atlantik, nach Japan, Neuseeland und sogar auf die Fidschi-Inseln.

Die rasante musikalische Entwicklung der Band ist mittlerweile auf zehn CDs - viele davon preisgekrönt - eindrucksvoll dokumentiert. 2013 wurden ECHOES OF SWING von der weltweit erfolgreichen Plattenfirma 'ACT Music & Vision' unter Vertrag genommen. Kurz darauf erschienen unter neuer Flagge die von der internationalen Kritik gefeierten CDs 'BLUE PEPPER', 'DANCING' und 'BIX - A TRIBUTE TO BIX BEIDERBECKE'. Das nächste, mit Spannung erwartete neue ECHOES OF SWING-Album >TRAVELIN' - Celebrating 20 Years on Tour< wird im Rahmen der großen Jubiläumstournee 2018 präsentiert.
Jazz

Trio Balkan Strings

Balkan Gypsy Swing

Zoran Starcevic - Gitarre
Nikola Starcevic - Gitarre
Zeljko Starcevic - Gitarre


Vater Zoran Starcevic und seine beiden Söhne Nikola und Zeljko aus der Bundesrepublik Jugoslawien lassen ihre flotten Finger über die Griffbretter ihrer akustischen Gitarren flitzen. Alle Stücke sind Kompositionen Zorans, ein Mix aus serbischer, rumänischer und bulgarischer Folklore, und orientalischen Einwürfen. Einige Spieltechniken werden von verschiedenen Instrumenten, wie der Geige oder dem Saxophon, auf der Gitarre neu interpretiert und erhalten dadurch einen einzigartigen Klang. Das gleichzeitige Spielen von 6 Händen auf einer Gitarre, ist einzigartig und zugleich das Markenzeichen des Trios.

Ihre Musik ist wie ein handgemachter Teppich, bunt und voll mit schönen Ornamenten, aber wenn Sie genauer hinschauen, werden Sie die Schönheit der Farben und der Kunst jedes einzelnen Musters und Fadens sehen. Trio Balkan Strings ist eine Art Teppich, den einer der besten Balkan-Gitarristen, Zoran Starcevic, sein ganzes Leben lang mit Gitarrensaiten gesponnen hat. Nikolas und Zeljkos klassische Gitarrenausbildungen fügten einige klassische Gitarrentechniken und -elemente hinzu.

Authentische und feinste Gitarrenmusik im Balkan-Jazz-Stil. Der Balkan ist eine multinationale Region mit vielen unterschiedlichen Kulturen sowie unscharfen Grenzen zwischen ihnen. Seit Jahrhunderten ist die von der instabilen Region beeinflusste Musik von Nostalgie und Traurigkeit geprägt. Die Musik aller Balkanländer hat etwas gemeinsam, und es scheint, dass sie die gleiche Musik spielen, tanzen und hören, aber die Interpretationen sind sehr unterschiedlich. Es ist eine Musikreise in diesen Teil von Europa.

Trio Balkan Strings dedication to the music of the Balkans and central Europe is inspiring. The guitar interpretations of this music are wonderful. Really good. John McLaughlin
Jazz

Klazz Brothers & Cuba Percussion, The Saxonz

Classic meets Cuba & more

Bruno Böhmer-Camacho - Klavier
Kilian Forster - Kontrabass
Tim Hahn - Schlagzeug
Elio Rodriguez Luis - Congas
Alexis Herrera Estevez - Timbales, Bongos

GÄSTE:
Maria Markesini - Gesang
THE SAXONZ - Breakdance


In guter Tradition treten die Klazz Brothers als Gastgeber der Jazztage Dresden auch in diesem Jahr wieder zum Abschlusskonzert des Festivals auf - diesmal mit drei mitreissenden Programmen und spannenden Gästen auf der Bühne. Gemeinsam mit der Breakdance-Gruppe The Saxonz lassen Sie die diesjährigen Jazztage Dresden ausklingen.

Quincy Jones, der preisgekrönte Jazz-Musiker und einst Produzent von Größen wie Michael Jackson, brachte seine Begeisterung zu den Klazz Brothers auf den Punkt: „Unglaubliche Musiker, eine fantastische Band, eine großartige Show. Ich liebe es“.

Selbst für alte Hasen der Musikwelt bieten Klazz Brothers & Cuba Percussion mit CLASSIC MEETS CUBA einen neuartigen Crossover-Sound. Den Musikern gelingt eine spannende Fusion klassischer Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms bis Tschaikowsky mit kubanischen Rhythmen und exzellenten Jazzimprovisationen.

Natürlich laden Klazz Brothers & Cuba Percussion zu diesem besonderen Anlass auch wieder illustre Gäste mit auf die Bühne. Vorfreude ist auf alle Fälle angebracht!
Ereignisse / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage Kassel, Heinrich-Schütz-Allee 35
Ereignisse / Messe ART Salzburg Contemporary Innsbruck, Gutenbergstr. 3
Ereignisse / Festival Fast Forward Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Ereignisse / Festival Residenzwoche München München, Residenzstraße 1
Ereignisse / Messe ART INNSBRUCK Innsbruck, Gutenbergstraße 3
Ereignisse / Festival Festival Dialoge Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Ereignisse / Festival euro-scene Leipzig Leipzig, Gottschedstraße 16
Ereignisse / Messe Kunstmesse HalArt Halle (Saale), Salzgrafenplatz 1
Ereignisse / Oper Salzburger Pfingstfestspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Jazz Jazzfest Berlin Berlin, Schaperstraße 24
Ereignisse / Wettbewerb Internationaler Franz Liszt Wettbewerb Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Ereignisse / Konzert Mozartwoche Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company
Ereignisse / Festival Salzburger Festspiele Salzburg, Herbert von Karajan Platz 11
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Blues Blues Festival Basel Basel, Rebgasse 12
Ereignisse / Oper Domstufen-Festspiele Erfurt Erfurt,