zur Startseite
1

Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: philharmoniker@stadt-duisburg.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de

Duisburger Philharmoniker bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Duisburger Philharmoniker

Konzert

Klangkraft Orchester

Fantastisch!

Klangkraft Orchester
Henry Cheng Dirigent


„Fantastisch“ spannt einen weiten Bogen von der Klassik über die Filmmusik bis zum Pop

Angefangen hat alles vor über 40 Jahren: 1974 als Jugendorchester Duisburg gegründet, trägt das Klangkraft Orchester seit 2012 seinen aktuellen Namen. Und dem machen die rund 60 Musikerinnen und Musiker auch alle Ehre. Unter Leitung ihres neuen Chefdirigenten Henry Cheng treten sie an, das klassische Konzertformat gründlich umzukrempeln. Das Programm „Fantastisch“ spannt einen weiten Bogen von der Klassik über die Filmmusik bis zum Pop.

Klangkraft Orchester bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Klangkraft Orchester

Konzert

Der Flug des Ikarus

12. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Oksana Lyniv, Dirigentin
Maximilian Hornung, Violoncello


Die deutsche Spruchweisheit hat es immer schon gewusst: Hochmut kommt vor dem Fall. Don Juan lädt das steinerne Standbild des ermordeten Komturs zu Gast – und bezahlt dafür mit seinem Leben. Der griechische Jüngling Ikarus kommt mit einem Flugwerk aus Wachs und Federn der Sonne zu nah – und stürzt in den Tod. In „Der steinerne Gast“ (1969) zeichnet der ukrainische Komponist Vitali Hubarenko die Geschichte des bestraften Verführers Don Juan mit den Mitteln der großen russisch-sowjetischen Balletttradition anschaulich nach. Der 1980 in Duisburg geborene Komponist Hauke Berheide wiederum lässt sich in seinem neuen Cellokonzert vom altgriechischen Ikarus-Mythos inspirieren. Ihm geht es dabei weniger um eine detailliert nachzeichnende Programmmusik als um die Strukturidee des Stürzens und Fallens, wie er sie in der antiken Erzählung dargestellt findet.

Solist der Uraufführung ist der junge Cellist Maximilian Hornung, der 2005 beim Deutschen Musikwettbewerb und 2007 beim Musikwettbewerb der ARD siegreich war. Mit 23 Jahren wurde er Solo-Cellist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, räumte diesen prestigereichen Posten aber bereits nach vier Jahren wieder, um seine solistische Karriere weiter zu verfolgen. Mit der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv hat Hauke Berheide bereits bei der Münchner Uraufführung seiner preisgekrönten Oper „Mauerschau“ zusammengearbeitet. Die 1978 geborene Musikerin wurde durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats gefördert. 2013 ging sie als Assistentin Kyrill Petrenkos an die Bayerische Staatsoper; 2017 wurde sie als Chefdirigentin an die Grazer Oper und das Philharmonische Orchester Graz berufen.

Hauke Berheide hat es 2013 aus privaten Gründen in die USA verschlagen; seinen tschechischen Kollegen Antonín Dvořák lockte 1892 ein lukratives Jobangebot über den großen Teich. In den drei Jahren, die er als Konservatoriumsdirektor in New York verbrachte, entstand auch sein weitaus populärstes Werk, die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“. Unzählige Forscher haben versucht, hier Elemente der indigenen amerikanischen Folklore zu entdecken – aber es waren eher die alten Lieder seiner böhmischen Heimat, die dem heimweh­kranken Komponisten in der Fremde durch den Kopf gingen.

Vitali Hubarenko: Suite Nr. 1 aus dem Ballett „Der steinerne Gast“ op. 16
Hauke Berheide: „Icaro“, Konzert für Violoncello und Orchester
Uraufführung · Auftragswerk der Duisburger Philharmoniker
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Der Flug des Ikarus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Der Flug des Ikarus

Konzert

Herzmusik

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

„Wir sind immer gerne in Konzerte gegangen. Prima, dass es für meine Frau und mich so ein Angebot mit klassischer Musik hier in Duisburg gibt“, so ein Angehöriger nach einem „Herzmusik“-Konzert im Theater Duisburg. Eine schöne entspannte Stunde an einem besonderen Ort außerhalb des Zuhauses oder des Pflegeheims anzubieten, fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags – das ist das Ziel von „Herzmusik“. Ein Konzert mit klassischer Musik zu besuchen, ist für die Betroffenen, aber auch für ihre Angehörigen und Pflegekräfte ein ganz besonderes Erlebnis. Hier kann man trotz der Erkrankung gemeinsam Musik genießen, Freude empfinden und Kraft tanken.

Dass Musik häufig als „Königsweg“ im Bereich der Demenz angesehen wird, haben auch die Musiker der Duisburger Philharmoniker erkannt. Sie freuen sich, das Projekt „Herzmusik“ mit auf den Weg gebracht zu haben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen an. Wo Gespräche aufgrund einer demenziellen Veränderung schwierig werden, kann die Musik verbliebene Ressourcen wachrufen und eine Verbindung zur Gegenwart schaffen. „Es ist ein wunderbarer Weg, ein Stück Lebensqualität zu erhalten“, erklärt Intendant Prof. Dr. Alfred Wendel. „Wenn es um Musik geht, dann sind Betroffene und Gesunde gleicher­maßen ange­sprochen, denn sie kann einfach und unmittelbar Gefühle und Erinnerungen wachrufen.“ Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, die Alzheimer Gesellschaft und das Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder zwei verschiedene Konzert­formate für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Originalwerke und Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne

Herzmusik bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Herzmusik

Konzert

Streichtrios

6. Profile-Konzert

Mercè Escanellas Mora, Violine
Friedemann Hecker, Viola
Fulbert Slenczka, Violoncello


Weniger ist oft mehr – und ein Streichtrio ist keineswegs ein Quartett, das nur auf drei Rädern fährt. Gerade der Verzicht auf das klassische Satzprinzip der Vierstimmigkeit stellt den Komponisten ganz eigene Aufgaben, die schon der junge Ludwig van Beethoven mit größter Bravour löste. Beethovens op. 8 wurde zum Modell für die äußerst kunstvoll gearbeitete Serenade des ungarischen Nachromantikers Ernst von Dóhnayni – und an der wiederum orientierte sich der 23-jährige Musikstudent Zoltán Kodály in seinem leichtfüßigen Intermezzo.

Ludwig van Beethoven: Serenade D-Dur op. 8
Zoltán Kodály: Intermezzo
Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur op. 10

Streichtrios bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Streichtrios

Kammermusik

Boris Giltburg

Kammerkonzert EXTRA

Boris Giltburg, Klavier

„Der Einstand gelang famos: Der Pianist Boris Giltburg, Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker, entpuppte sich bei ­seinem Soloauftritt als ­wendiger Virtuose ohne jede ­Angeberei und als Meister des Klangs.“ Mit seinem ­russischen ­Rezital-Programm hatte Boris Giltburg den ­Rezensenten der WAZ ­restlos überzeugt. Auch die folgenden ­Auftritte des 1984 geborenen Israelis gestalteten sich im Urteil von Presse und Publikum zu Stern­stunden. Wer es ­versäumt hat, den längst zur ­Weltelite ­zählenden ­Musiker als „Artist in Residence“ zu ­erleben, bekommt nun eine weitere Gelegenheit: Mit den 24 Préludes von Sergej ­Rachmaninow ­präsentiert Boris Giltburg einen ­bedeutenden Klavierzyklus der russischen Spätromantik.

Auf den ersten Blick verbinden sich die 24 Stücke nicht ohne weiteres zur Einheit. Tatsächlich aber hat Rachmaninow die Reihe planvoll aufgebaut. Auf den vom Komponisten stets sarkastisch kommentierten Welterfolg des frühen cis-Moll-Préludes folgten 1903 die äußerst kontrastreichen 10 Préludes op. 23. Sieben Jahre ergänzte der Komponist die Sammlung um weitere 13 Stücke in den restlichen Tonarten des Quintenzirkels. Mit diesem eindrucksvollen Klangpanorama zwischen stiller Melancholie und virtuoser Kraftentfaltung, zwischen Askese und Sinnenrausch knüpfte der Komponist zugleich an ein großes Vorbild an: die 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin.

Sergej Rachmaninow: Prélude cis-Moll op. 3/2
10 Préludes op. 23
13 Préludes op. 32

Boris Giltburg bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Boris Giltburg

Film

The General

Stummfilm mit Live-Musik

Duisburger Philharmoniker
Carl Davis, Dirigent


Die teuerste Szene der Stummfilm-Ära dauert keine zehn Sekunden: Auf dem Höhepunkt seines Meisterwerks „Der General“ lässt Buster Keaton eine Lokomotive über eine marode Holzbrücke fahren und in die Tiefe stürzen. Alleine diese kurze Sequenz kostete ungefähr das Doppelte eines „normalen“ Filmbudgets jener Zeit. In einer anderen Szene des Films sitzt Buster Keaton auf der Kuppelstange einer Lokomotive, die sich langsam in Bewegung setzt. Das Ergebnis sind ein paar Augenblicke von hinreißender Eleganz. Aber den Darsteller hätten sie das Leben kosten können.

Kein Wunder, dass sich die Studiobosse über den visionären Regisseur und Schauspieler die Haare rauften. „Der General“ zählt zu den letzten Groß­projekten, bei denen man dem eigenwilligen Filmgenie noch freie Hand ließ. Nachdem der Streifen 1926 bei Publikum und Presse gefloppt war, setzte man Buster Keaton Autoren und Regisseure vor die Nase, die seiner ausufernden Phantasie Zügel anlegen sollten – und sie letztlich brachen. Die singuläre Bedeutung des Films wurde erst sehr viel später erkannt.

Carl Davis, der diesen Kinoklassiker mit einem neuen Soundtrack ausstattete, ist für viele Film- und Musikfreunde bereits selbst eine Legende. Der gebürtige New Yorker schrieb die Musik zu über 100 Fernseh­serien; internationale Anerkennung und zahlreiche Preise erhielt er für seine kongenialen Nach­vertonungen berühmter Stummfilme. Mit den Duisburger Philharmonikern arbeitete er erstmals 2016 bei Harold Lloyds „Safety Last“ zusammen.

Eine Veranstaltung der Duisburger Philharmoniker, filmforum GmbH – Kommunales Kino & filmhistorische Sammlung der Stadt Duisburg und Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH/Landschaftspark Duisburg-Nord in Kooperation mit FILMPHILHARMONIC EDITION, Film mit Genehmigung der Park Circus Ltd., Musik mit Genehmigung von Faber Music Ltd.

im Rahmen des Stadtwerke Sommerkinos

The General bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte The General

Konzert

2. Serenadenkonzert: SONOS Trio

SONOS Trio:
Matthias Bruns, Violine
Kasumi Matsuyama, Viola
Wolfgang Schindler, Violoncello


Was für eine Untertreibung! Als „Divertimento“ – also ein Werk der geselligen Unterhaltung – etikettierte Mozart das große Streichtrio Es-Dur, das zu seinen schönsten und reifsten Kammer­musikwerken zählt. Das neue SONOS Streichtrio der Duisburger Philharmoniker stellt sich zunächst mit zwei originellen Formstudien der Wiener Klassik vor; eine besondere Entdeckung ist das 1950 entstandene Streichtrio des sowjetischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg, dessen geradlinige und feinnervige Musik in Duisburg schon mehrfach gewürdigt wurde.

Wolfgang Amadeus Mozart: Dreistimmige Präludien und Fugen aus KV 404a
Joseph Haydn: Streichtrio G-Dur op. 53/1
(nach der Klaviersonate Hob. XVI:40)
Mieczyslaw Weinberg: Streichtrio op. 48
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563

2. Serenadenkonzert: SONOS Trio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte 2. Serenadenkonzert: SONOS Trio

Konzert

Ruhrtriennale

CHORWERK RUHR
Duisburger Philharmoniker
Florian Helgath, Dirigent


Als der mantuanische Musiker Alessandro Striggio im Dezember 1567 zu einer großen Europa­reise aufbrach, hatte er ein Werk im Gepäck, mit dem er in der internationalen Musikszene Eindruck machen wollte: eine in 40 und 60 Stimmen geschriebene Messe. So etwas hatte es zuvor noch nicht gegeben. Striggio hinterließ Kopien des Stückes an mehreren europäischen Königshöfen, aber keine davon schien die Jahrhunderte überdauert zu haben – bis 1978 ein Exemplar in einer Pariser Bibliothek wieder auftauchte.

In Striggios „Missa sopra Ecco sì beato giorno“ erzeugen die kunstvoll verwobenen Stimmen einen schillernden, vibrierenden Klang von unvergleichlicher Suggestivkraft. Wie eine späte Reverenz an dieses Meisterwerk der Spätrenaissance wirkt Luciano Berios „Coro“, 1975/76 nach Texten des chilenischen Lyrikers Pablo Neruda aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs komponiert. Hier ist jeder der 40 Einzelstimmen ein Instrument an die Seite gegeben, was eine faszinierende Verschmelzung der vokalen und instrumentalen Timbres bewirkt. Berio ließ sich von den unterschiedlichen Singweisen und Mentalitäten internationaler Folklore inspirieren. Die Stilistik reicht dabei, wie der Komponist bemerkte, „vom Kunstlied bis zum Volkston, von afrikanischer Heterophonie bis zur Polyphonie.“

CHORWERK RUHR hat sich bald nach seiner Gründung 1999 als professionelles und flexibel agierendes Vokalensemble überregional einen Namen gemacht. Künstlerischer Leiter ist seit 2011 der ehemalige Regensburger Domspatz Florian Helgath, der bei mehreren internationalen Wettbewerben erfolgreich war und regelmäßig mit den großen Rundfunkchören der ARD arbeitet.

Allessandro Striggio: Missa sopra „Ecco sì beato giorno“
Luciano Berio: „Coro“ für 40 Stimmen und Instrumente

Ruhrtriennale bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Ruhrtriennale

Konzert

4. Haniel Klassik Open Air

Stimmungsvolle Klassik unter freiem Himmel

Duisburger Philharmoniker
Chor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein
Axel Kober, Dirigent
Liana Aleksanyan, Sopran
Anke Krabbe, Sopran
Ramona Zaharia, Mezzosopran
Sergej Khomov, Tenor
Corby Welch, Tenor
Bogdan Baciu, Bariton
Bogdan Taloş, Bass
Götz Alsmann, Moderation
Special Guest: Götz Alsmann Band


Stimmungsvolle Klassik unter freiem Himmel – und zum krönenden Abschluss ein Feuerwerk: Erneut wird die Opern-, Theater- und Konzertsaison in Duisburg festlich mit dem großen HANIEL KLASSIK OPEN AIR eröffnet. Schon zum vierten Mal ermöglicht das renommierte Familienunternehmen Haniel gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein, den Duisburger Philharmonikern und dem Theater Duisburg ein großes Konzert auf dem Opernplatz unter dem Motto „Umsonst und draußen“.

HANIEL KLASSIK OPEN AIR bildet den Auftakt für ein ganzes Wochenende voller Musik auf der großen Bühne vor dem Theater Duisburg. Beliebte Solistinnen und Solisten des Sänger­ensembles der Deutschen Oper am Rhein, der Chor und Extrachor sowie die Duisburger Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober präsentieren ein vielfältiges Programm mit Ausschnitten aus „Fidelio“, „Aida“ und „Samson und Dalila“. Unterhaltsam, humorvoll und bewährt kenntnis­reich moderiert wird der Abend von Götz Alsmann. Der Musiker und TV-Entertainer wird diesmal von seiner Band begleitet und sorgt so für einen weiteren musikalischen Höhepunkt des 4. HANIEL KLASSIK OPEN AIR.

4. Haniel Klassik Open Air bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte 4. Haniel Klassik Open Air

Konzert

KOMED 1 · Klang und Stille

KOnzertMEDitation

Michael Gees, Klavier
Achim Tang, Kontrabass


Von Berlin über Wien und Köln führte Achim Tangs Weg bis nach Windeck im Rhein-Sieg-Kreis. Hier auf dem Land findet der Kontrabassist seit 2013 die nötige Ruhe, um seine vielfältigen künstlerischen und musikpädagogischen Projekte vorzubereiten, mit denen er gerne auch in Schulen und an soziale Brennpunkte geht.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpferisches Miteinander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren erfolgreich im Gelsenkirchener Consol Theater läuft und in der vergangenen Spielzeit auch nach Duisburg kam. Michael Gees, der hier vor allem als Begleiter des Tenors Christoph Prégardien bekannt ist, hat für die zweite Staffel wieder eine Reihe von Künstlerfreunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

KOMED 1 · Klang und Stille bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte KOMED 1 · Klang und Stille

Konzert

3. Serenadenkonzert

studio-orchester duisburg
Cecilia Castagneto, Dirigentin
Paul Rosner, Violine


Im Sommer 2018 sprang Cecilia Castagneto kurzfristig als Dirigentin des dritten Serenaden­konzerts ein. „Schwung und Leuchtkraft“ attestierte die Rheinische Post dem Spiel des Orchesters unter Leitung der jungen Argentinierin, die nach dem großen Erfolg prompt ein weiteres Mal ein­geladen wurde. Solist bei diesem sommerlich leichten Programm mit Meisterwerken der Wiener Klassik ist der russische Geiger Paul Rosner. Er studierte noch bei Größen wie David Oistrach und André Gertler, spielte auf großen Konzert- und Festspielpodien und lebt heute in Düsseldorf.

3. Serenadenkonzert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte 3. Serenadenkonzert

Konzert

Farben einer Nacht

Eine musikalisch-literarische Nachtwanderung
von Jörg Maria Welke

Boshana Milkov, Mezzosopran
Veronika Maruhn, Jörg Maria Welke, Rezitation
Dirk Wedmann, Klavier und Arrangements
Kirsten Kadereit-Weschta, Oboe, Englischhorn
Zoe Knoop, Harfe
Ruthilde Holzenkamp, Akkordeon
Streichquintett der Duisburger Philharmoniker


Seit eh und je bereitet die Nacht den Menschen ebenso Faszination wie Grauen, was sich in zahlreichen Liedern und Erzählungen nieder­geschlagen hat. Schier unerschöpflich ist die Palette der Farbtöne, mit denen Bewusstsein und Unterbewusstsein in den magischen Stunden zwischen Sonnen­aufgang und -untergang ihre erstaunlichen Bilderwelten auf imaginäre Leinwände malen.

Für Farben einer Nacht wurden Interviews mit Menschen zwischen 7 und 83 Jahren geführt. Ihre Erfahrungsberichte sind mit Vokal­musik aus neun Jahrhunderten verwoben – darunter Musik von Liedmeistern wie Robert Schumann und Richard Strauss oder Pop-Giganten wie ABBA und The Smiths. Sie alle künden vom Segen und Schrecken der Nacht, spiegeln Freude, Leid, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen – mal nachdenklich, mal lustvoll, zuweilen urkomisch, oft anrührend intim, immer aber authentisch und unverstellt frisch.

Vokalmusik aus neun Jahrhunderten

Farben einer Nacht bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Farben einer Nacht

Kammermusik

Trio Imàge

Identity

Trio Imàge:
Gergana Gergova, Violine
Thomas Kaufmann, Violoncello
Pavlin Nechev, Klavier


1899 wurde dem jungen Berliner Komponisten Siegfried Fall für sein Klaviertrio a-Moll der prestige­reiche Mendelssohn-Preis zuerkannt. Außer dem melodiösen, an Brahms und Schumann geschulten Werk hat der 1877 im mährischen Olmütz geborene Musiker aber nur eine Handvoll weiterer Stücke veröffentlicht. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit dem Erstellen von Klavier­auszügen – auch für seinen ungleich erfolgreicheren Bruder, den Operetten­komponisten Leo Fall. 1943 wurde Siegfried Fall in das KZ Theresienstadt deportiert und wenig später ermordet.

Sein Klaviertrio ist vielleicht kein epochales Meisterwerk wie das große f-Moll-Trio von Antonín Dvořák, mit dem es übrigens die finale Wendung in eine optimistisch-vitale Dur-Sphäre teilt. Dennoch äußert sich hier eine inspirierte, eigenständige Musiker­stimme, die – wie so viele andere – gewaltsam zum Verstummen gebracht wurden. Sie wieder hörbar zu machen, heißt auch, ihr ein Stück Identität zurückzugeben.

„Identität“ ist die Leitlinie des Programms, in dem das Trio Imàge in Zeiten eines zunehmend gespaltenen Europas starke Ost-West-Achsen hörbar macht – so auch mit einem neuen Werk des Bulgaren Peter Kerkelov, der zeitweise in den Niederlanden lebte. Das aus bulgarischen und deutschen Musikern geformte Ensemble wurde unter anderem in Duisburg ausgebildet und für seine Debüt-CD 2014 mit einem ECHO Klassik dekoriert.

Peter Kerkelov: Neues Werk
- Uraufführung -
Siegfried Fall: Klaviertrio a-Moll op. 4
Antonín Dvořák: Klaviertrio f-Moll op. 65

Trio Imàge bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Trio Imàge

Konzert

Romantischer Bestseller

1. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Benjamin Shwartz, Dirigent
Nikolaj Szeps-Znaider, Violine


Ganze 22 Jahre alt war Nikolaj Szeps-Znaider, als er 1997 den renommierten Brüsseler Violinwettbewerb „Königin Elisabeth“ gewann. Der große Yehudi Menuhin bezeichnete ihn damals gar als legitimen Nachfolger der belgischen Violinlegende Eugène Ysaÿe. Eine solche Empfehlung von prominenter Seite kann enorm hilfreich sein – aber man muss ihr natürlich auch gerecht werden, sonst wird sie leicht zur Bürde. Nikolaj Szeps-Znaider, 1975 als Sohn polnisch-israelischer Eltern in Dänemark geboren, ist das in den zwei Jahrzehnten seit seinem fulminanten Karrierestart eindrucksvoll gelungen. Als Solist konzertierte er mit Spitzenorchestern wie dem New York Philharmonic, der Staatskapelle Dresden oder dem Gewandhausorchester Leipzig; zu seinen Partnern zählen bedeutende Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta oder Mariss Jansons. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Nikolaj Szeps-Znaider mittlerweile auch als Dirigent international gefragt; diese Facette seiner vielseitigen Künstlerpersönlichkeit wird er im 5. Philharmonischen Konzert präsentieren.

Das Violinkonzert Nr. 1 g-Moll von Max Bruch hat Nikolaj Szeps-Znaider bereits im Alter von 25 Jahren aufgenommen und damit den Kritiker des britischen Musikmagazins Gramophone zu der Bemerkung veranlasst, er habe „seit langer Zeit keine so erfreuliche oder vielversprechende Debüt-CD gehört.“ Schon damals mied Znaider die Nähe zu jener fatalen Kitsch-Nische, in die eine schlechte Tradition das berühmte Stück gestellt hat. Für einen frischen, von belastenden Konventionen freien Zugang zu diesem romantischen Bestseller hat Nikolaj Szeps-Znaider in Benjamin Shwartz einen idealen Partner. Der neue 1. Gastdirigent der Duisburger Philharmoniker hat mit seifigem Pathos gleichfalls nichts im Sinn; das hat der temperamentvolle Maestro in Duisburg bereits mehrfach bewiesen.

Als leidenschaftlicher Anwalt einer farbigen und wirkungskräftigen Moderne stellt Benjamin Shwartz ein Orchesterstück seines finnischen Kollegen Esa-Pekka Salonen an den Beginn des Programms. Eine reizvolle Begegnung der Persönlichkeiten und Epochen vollzieht sich in der Orchester-Bearbeitung, die Arnold Schönberg dem Klavierquartett g-Moll seines Idols Johannes Brahms angedeihen ließ. Er hatte sich dabei vorgenommen, „streng im Stil von Brahms zu bleiben“ – ob ihm das gelungen ist, darf man angesichts des üppigen Schlagzeug-Einsatzes im finalen „Rondo alla Zingarese“ schon bezweifeln. Der unwiderstehlichen Bravour des Arrangements tut das indes keinerlei Abbruch.

Esa-Pekka Salonen: Pollux
- Deutsche Erstaufführung -
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25
in der Orchesterfassung von Arnold Schönberg

Romantischer Bestseller bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Romantischer Bestseller

Konzert

Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters

Happy Hour – Klassik um Sieben

Burcu Karadağ, Ney
Hakan Güngör, Kanun
Aykut Köselerli, Percussion
WDR Sinfonieorchester
Howard Griffiths, Leitung
Jascha Habeck, Moderation


Fazıl Say ist ein Bürger zweier Welten: geboren und aufgewachsen in Ankara, ausgebildet in Düsseldorf und Berlin. Diese doppelte Prägung ist in allem zu spüren, was der engagierte Vollblutmusiker tut – ganz gleich, ob als Pianist oder Komponist. Ein imposantes Zeugnis seiner Heimatliebe ist die großformatige „Istanbul Symphony“. Das von sanftem Meeresrauschen eingefasste Stadtportrait zeigt die Metropole am Bosporus in ihrem historischen Glanz, aber auch in ihrer quirligen, geschäftigen Gegenwart.

Die sieben Sätze der Sinfonie stehen für die sieben Hügel, auf denen die Stadt erbaut wurde. Jeder Satz repräsentiert zugleich einen Aspekt des Lebens in Istanbul. Als kritischer Patriot thematisiert Fazıl Say auch verschiedene Aspekte des religiösen Lebens – da gibt es Fanatismus und Radikalisierung, aber auch die lichte, kommunikative, geistig offene Seite des Islam, die der Komponist in der berühmten „Blauen Moschee“ versinnbildlicht findet.

„Istanbul kann man nicht erzählen mit Clustern, Atonalität oder Zwölftontechnik“, so der Komponist, „Istanbul muss man zum Teil romantisch oder nostalgisch erzählen. Es kommt nichts Avantgardistisches vor, aber dennoch Neues, denke ich, um diesem Brückenbau von Westen nach Osten gerecht zu werden.“ Howard Griffiths und das WDR Sinfonie­orchester haben das vielschichtige Werk 2010 in Dortmund aus der Taufe gehoben und stellen es nun erneut zur Diskussion.

Fazıl Say: Istanbul Symphony op. 28
Sinfonie Nr. 1 für großes Orchester und türkische Instrumente

Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters

Konzert

Montepulciano

Rocco Rescigno, Posaune
Norbert Weschta, Posaune
Gerald Klaunzer, Posaune
Lars Henning Kraft, Posaune
Ulrich Haas, Tuba


Die Europäische Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano ist das einzige deutsche Kulturprojekt in Italien, das schwerpunkt­mäßig der Musik gewidmet ist. Hier, in einer der reichsten Kulturlandschaften Europas, ermöglicht die Akademie Begegnungen zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Europa. Im April 2019 war auch die Posaunengruppe der Duisburger Philharmoniker im Palazzo Ricci zu Gast, um unter Anleitung von Professor Henning Wiegräbe ein Programm von der Renaissance bis zum Jazz einzustudieren. Die Ergebnisse des Workshops, der von der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker großzügig unterstützt wurde, werden nun auch daheim zu Gehör gebracht.

Werke von Joseph Haydn, Jan Pieterszoon Sweelinck, Nicolas Gombert, Antonio Lotti, Claudio Merulo, Josquin Desprez, Anton Bruckner, George Delerue, Enrique Crespo, Richard Wagner und Ingo Luis

Montepulciano bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Montepulciano

Konzert

BachBauHaus

Ein Konzert zum 100. Geburtstag des Bauhauses

Julia Sophie Wagner, Sopran
Ensemble VOLCANIA:
Elisabeth Champollion, Blockflöte und Leitung
Franciska Anna Hajdu, Violine
Henriette Otto, Violine
Yuko Hara, Viola
Jule Hinrichsen, Violoncello
Rüdiger Kurz, Kontrabass
Pedro Alcacer Doría, Gitarre
Luise Enzian, Harfe


2019 feiert das Bauhaus seinen 100. Geburtstag. Die Kunst- und Designschule wurde 1919 in Weimar gegründet, zog später nach Dessau und Berlin um und wurde 1933 von den Nazis geschlossen. Die Impulse, die dieses legendäre Institut in die Welt der Gestaltung entsandte, wirken bis heute nach. Bauhaus – das ist die bruchlose Verschmelzung von Schönheit und Funktionalität, die Balance von Strenge und Freiheit, die zum Ideal erhobene Ökonomie der Form. Wer dächte dabei nicht an die Musik Johann Sebastian Bachs, die den gleichen Prinzipien zu folgen scheint? Die Leipziger Sopranistin Julia Sophie Wagner und das Ensemble VOLCANIA um die Blockflötistin Elisabeth Champollion bringen die beiden historisch entfernten, geistig aber eng verwandten Kunstwelten in einem spannenden Projekt zusammen.

Hier wird mit musikalischen Mitteln „ein Haus gebaut“ – von der Planung über das Richtfest bis zur Fertigstellung und Möblierung. Das 1964 eröffnete Lehmbruck Museum mit seinen offenen, lichtdurchfluteten Räumen spielt dazu einen natürlichen architektonischen Kontrapunkt. Zu Arien und Instrumentalsätzen von Bach tritt Musik des Berliners Mark Scheibe, der in ganz unterschiedlichen Bereichen erfolgreich ist: als Komponist für Theater und Fernsehen, als Pianist und Chansonnier, als Pädagoge und Nachwuchs-Förderer. Seine Beiträge geben dem Konzept einen stabilen Rahmen und schaffen eine sinnfällige Verbindung zwischen Musik und Raum.

Johann Sebastian Bach: Arien für Sopran, obligate Flöte und Streicher
Mark Scheibe: Architekten einer neuen Welt
- Uraufführung -

Anschließend:
„MEET THE ARTISTS“ an der Cocktailbar

BachBauHaus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte BachBauHaus

Konzert

Farben einer Nacht

Eine musikalisch-literarische Nachtwanderung
von Jörg Maria Welke

Boshana Milkov, Mezzosopran
Veronika Maruhn, Jörg Maria Welke, Rezitation
Dirk Wedmann, Klavier und Arrangements
Kirsten Kadereit-Weschta, Oboe, Englischhorn
Zoe Knoop, Harfe
Ruthilde Holzenkamp, Akkordeon
Streichquintett der Duisburger Philharmoniker


Vokalmusik aus neun Jahrhunderten

Seit eh und je bereitet die Nacht den Menschen ebenso Faszination wie Grauen, was sich in zahlreichen Liedern und Erzählungen nieder­geschlagen hat. Schier unerschöpflich ist die Palette der Farbtöne, mit denen Bewusstsein und Unterbewusstsein in den magischen Stunden zwischen Sonnen­aufgang und -untergang ihre erstaunlichen Bilderwelten auf imaginäre Leinwände malen.

Für Farben einer Nacht wurden Interviews mit Menschen zwischen 7 und 83 Jahren geführt. Ihre Erfahrungsberichte sind mit Vokal­musik aus neun Jahrhunderten verwoben – darunter Musik von Liedmeistern wie Robert Schumann und Richard Strauss oder Pop-Giganten wie ABBA und The Smiths. Sie alle künden vom Segen und Schrecken der Nacht, spiegeln Freude, Leid, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen – mal nachdenklich, mal lustvoll, zuweilen urkomisch, oft anrührend intim, immer aber authentisch und unverstellt frisch.

Farben einer Nacht bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Farben einer Nacht

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Klassik Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.