zur Startseite
3

Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: info@duisburger-philharmoniker.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
Bewertungschronik

Duisburger Philharmoniker bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Duisburger Philharmoniker

Konzert

Weihnachten in Lied und Wort

Julklapp – Weihnachten in Skandinavien

Cornelia Orendi, Mezzosopran
Ville Enckelmann, Klavier
Alba San Juanes, Flöte
Imke Alers, Oboe
Andreas Oberaigner, Klarinette
Carl-Sönje Montag, Fagott
Magdalena Ernst, Horn
Katja Heinrich, Sprecherin


Lieder und Kammermusik von Edvard Grieg, Jean Sibelius, Carl Nielsen und Evert Taube sowie traditionelle skandinavische Weihnachtslieder

Texte von Hans Christian Andersen, Astrid Lindgren, Selma Lagerlöf, Carl Michael Bellmann u. a.

Was den Deutschen das „Wichteln“, ist den Schweden das „Julklapp“ – ein schöner vorweihnachtlicher Brauch, bei dem kleine Geschenke ausgelost und verteilt werden. Ansonsten hat die skandinavische Weihnacht natürlich auch viele ganze eigene Facetten: Wenn es dunkel wird (was in nördlichen Breiten schon sehr früh der Fall ist), sind die Kirchen und Stuben von unzähligen Kerzen erfüllt, man tanzt um den Weihnachtsbaum und isst Julbord – ein reichhaltiges Buffet, bei dem sich der Tisch biegt. Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und ihre Freunde lassen die stimmungsvolle nordische Weihnacht in Gedichten, Liedern und Kammermusik aufleben.

Weihnachten in Lied und Wort bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Weihnachten in Lied und Wort

Konzert

Mathematik der Seele

2. Profile-Konzert

Stephan Dreizehnter, Traversflöte
Rüdiger Lotter, Violine und Leitung
Luisa Höfs, Violine
Mathias Feger, Viola
Anja Schröder, Violoncello
Leon Berben, Cembalo


Johann Sebastian Bach: Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080
Triosonate aus „Musikalisches Opfer“ BWV 1079
Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Heinrich Graun und Georg Friedrich Händel

In seiner „Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften“ wollte der Gelehrte und Bach-Schüler Lorenz Christoph Mizler dem mathematischen Wesen der Komposition und der Berechenbarkeit seelischer Zustände auf den Grund gehen. Gemeinsam mit dem Münchner Barock­experten und Ensembleleiter Rüdiger Lotter folgen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker den Spuren dieser eigenartigen Institution, der neben Bach auch Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Carl Heinrich Graun angehörten.

Mathematik der Seele bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Mathematik der Seele

Konzert

Das Neujahrskonzert 2020 der Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent und Moderation
Magdalena Ernst, Horn
Max Dommers, Kontrabass


Ein Melodienreigen mit beschwingter, populärer Klassik im Rahmen eines festlichen Konzertabends

Mit einem beschwingten Melodien­reigen begrüßen die Duisburger Philharmoniker traditionell das neue Jahr. Unter Leitung ihres General­musikdirektors Axel Kober mixen sie dazu einen tönenden Champagner-Cocktail der Extraklasse. Neben zündenden Evergreens stehen auch reizvolle Neuent­deckungen auf dem Programm – so etwa die ohrwurmverdächtigen Melodien aus Dmitri Schostakowitschs Jazz-­Suiten. Für solistische Bravour sorgen die Orchester­mitglieder Magdalena Ernst (Horn) und Max Dommers (Kontrabass).

Das Neujahrskonzert 2020 der Duisburger Philharmoniker bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Das Neujahrskonzert 2020 der Duisburger Philharmoniker

Konzert

"Dein ist mein ganzes Herz"

Neujahrskonzert mit dem Salonorchester der Duisburger Philharmoniker

Salonorchester der Duisburger Philharmoniker
Tonio Schibel, Violine und Leitung
Alexandra von der Weth, Sopran
Corby Welch, Tenor


Mit dem Salonorchester der Duisburger Philharmoniker präsentierte sich im Herbst 2018 ein neues Ensemble, das virtuosen Schwung und glanzvolle Ballatmosphäre verbindet. Unter Leitung von Konzertmeister Tonio Schibel serviert das muntere Team nun erstmals auch einen tönenden Champagner­cocktail zum Jahresauftakt – mit eleganten Wiener Walzern, seidigen Operettenschlagern und glutvollen Canzonen aus Italien. Für vokalen Glanz sorgen zwei Stars der rheinischen Opernszene: die Sopranistin Alexandra von der Weth und der Tenor Corby Welch.

"Dein ist mein ganzes Herz" bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte "Dein ist mein ganzes Herz"

Klavierkonzert

Große Klaviermusik 3. Konzert

"Musik am französischen Hof"

Michael Schmidt-Casdorff, Traverso
Christian Rieger, Cembalo


Werke von Jacques Hotteterre, François Couperin u. a.

Große Klaviermusik Sparkassenkonzerte
veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

Angaben zu den Solist*innen und den gespielten Werken finden Sie auch unter: www.folkwang-uni.de/grosse-klaviermusik

Weitere Veranstaltungen aus den Folkwang Diszi­plinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft finden Sie im Internet unter: www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Im Rahmen der „Großen Klaviermusik“ findet außerdem das „Forum für Junge Pianist*innen“ mit Folkwang Studierenden statt.

Karten für diese Konzertreihe gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf jeweils ab 1. des Vormonats.
Telefonisch unter 0203 295880 oder 0201 4903-231
sowie per Mail: karten@folkwang-uni.de.
Für Konzerte der Jungen Pianist*innen beträgt der Eintrittspreis 5 € (ermäßigt 3 €).

Große Klaviermusik 3. Konzert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Große Klaviermusik 3. Konzert

Konzert

Poesie des Zerfalls

5. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Nikolaj Szeps-Znaider, Dirigent
Saleem Ashkar, Klavier


Kaum kommt man umhin, dieses Konzert im Spannungsfeld der großen Weltreligionen und ihrer historischen Verwerfungen zu betrachten. „Dreifach heimatlos“ sah sich Gustav Mahler, „als Böhme unter Österreichern, als Österreicher unter Deutschen und als Jude in der ganzen Welt.“ Die so schmerzhaft empfundene Heimatlosigkeit war stets auch ein zentrales Motiv in seinen Werken – bis hin zum letzten, der 1910 vollendeten Sinfonie Nr. 9. Hier bietet nicht einmal mehr die sinfonische Tradition dem Komponisten eine Heimat, einen Ankerplatz. Die hergebrachten Mittel zerrinnen ihm unter der Hand, die Form wird mehr­deutig und diffus – ein mit größter Meisterschaft gesteuerter, mit brennender Intensität durchlebter Prozess der Auflösung, des Zerfalls, der heute noch so kompromisslos und radikal wirkt wie vor hundert Jahren.

„Ich möchte ein echter Dirigent sein, nicht ein dirigierender Solist“, verriet Nikolaj Szeps-Znaider schon 2010 im Interview mit The Jewish Chronicle. „Wenn ich es mache, dann möchte ich es richtig machen und in der Lage sein, alles zu dirigieren – Opern und auch Sinfonien von Bruckner oder Mahler.“ Nach seinem solistischen Auftritt im 1. Philharmonischen Konzert präsentiert sich der Stargeiger nun in seiner zweiten großen Profession, die ihn im Laufe der letzten Jahre immer stärker beschäftigt hat. Für den als Sohn polnischer Eltern in Dänemark aufgewachsenen Znaider ist das jüdische Erbe ein wichtiger Teil seiner Identität, „aber ich bin nicht ultra-religiös. Was mich vor allem interessiert, ist die menschliche Erfahrung.“

Dieser Aussage dürfte Saleem Ashkar wohl ohne Vorbehalte zustimmen. Als palästinensischer Christ in Nazareth geboren, hat er den größten Krisenherd dieser Welt aus nächster Nähe erlebt. Beethovens Klavier­sonaten, die er bereits an verschiedenen Orten – zuletzt auch in Duisburg – zyklisch aufgeführt hat, sind für ihn künstlerisch wie weltanschaulich zum zentralen Lebensthema geworden. Mit dem zweiten Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy rückt er nun ein selten zu hörendes Juwel der romantischen Konzertliteratur ins Rampenlicht. Er hat das feinperlige Virtuosenstück bereits unter der Leitung von Riccardo Chailly im Studio aufgenommen und wurde vom britischen Musikmagazin Gramophone für die „ebenso makellose wie begeisternde Gewandtheit“ seines Spiels zurecht hoch gelobt.

Poesie des Zerfalls bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Poesie des Zerfalls

Konzert

Bläser-Balladen

Franca Cornils, Flöte
Carl-Sönje Montag, Fagott
Volker Krafft, Klavier


Gaetano Donizetti: Trio für Flöte, Fagott und Klavier
Henri Dutilleux: Sarabande et Cortege für Fagott und Klavier
Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Flöte und Fagott G-Dur WoO 37
Jan Koetsier: Trio für Flöte, Fagott und Klavier op. 81
Frank Martin: Ballade für Flöte und Klavier
Pietro Morlacchi / Antonio Torriani: Trio für Flöte, Fagott und Klavier

Flöte, Fagott und Klavier – das ist keine allzu geläufige Besetzung. Aber man muss dem geschmei­digen Zusammenwirken der drei Instrumente nicht lange lauschen, um zu erkennen, wie gut es funktioniert. Zwei Mitglieder der Duisburger Phil­harmoniker und der an der Hamburgischen Staatsoper wirkende Pianist und Dirigent Volker Krafft haben dazu ein ebenso facetten­reiches wie raritätenfreudiges Programm zusammengestellt – vom klassischen Klaviertrio über die weit ausschwingende romantische Melodie bis zur rhythmisch pointierten Moderne.

Bläser-Balladen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Bläser-Balladen

Konzert

KOnzertMEDitation

KOMED 3 · Klang und Stille

Michael Gees, Klavier
Patrick Hagen, Klarinette


Patrick Hagen hat sich durch seine Arbeit im Ensemble Modern und als Klarinettist der Amster­damer Avantgarde-Bigband De Contraband ein weites stilistisches Spektrum erarbeitet. Er lehrte an der Folkwang Universität in Essen, hat mehrere musik­pädagogische Editionen veröffentlicht und ist derzeit als Musikschullehrer in Mülheim an der Ruhr tätig.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpferisches Miteinander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren erfolgreich im Gelsenkirchener Consol Theater läuft und in der vergangenen Spielzeit auch nach Duisburg kam. Michael Gees, der hier vor allem als Begleiter des Tenors Christoph Prégardien bekannt ist, hat für die zweite Staffel wieder eine Reihe von Künstlerfreunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

KOnzertMEDitation bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte KOnzertMEDitation

Konzert

„Herzmusik“

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

Originalwerke und Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne

„Musik kann bei Menschen mit Demenz eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen. Sie kann dort einen Zugang finden, wo Sprache es nicht mehr vermag, sie kann Erinnerungen wachrufen oder auch nur das Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen unmittelbar an. Eine schöne entspannte Stunde fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags, das möchte „Herz­musik“ ermöglichen und damit ein Stück Lebensqualität erhalten. Zum Programm gehört ausgewählte klassische Musik in unterschiedlicher Kammermusik­besetzung, die Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Bedacht zusammengestellt haben. Das gemeinsame Abschluss-Singen ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, der Alzheimer Gesellschaft und des Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder vier Konzerte für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Dauer: ca. 60 Minuten

Weitere Informationen und Anmeldung (unbedingt erforderlich) zu „Herzmusik“:
Anja Renczikowski / Tel. 0160 – 94 91 04 10
oder per E-Mail: a.renczikowski@t-online.de

„Herzmusik“ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte „Herzmusik“

Konzert

Toccata 2

Sul Bi Yi, Orgel

Franz Liszt / Jean Guillou: Prometheus
Richard Wagner / Franz Liszt: Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“
Johann Sebastian Bach / Marcel Dupré: Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ BWV 29
Antonín Dvořák / Zsigmond Szathmáry: Largo und Allegro con fuoco aus der Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
Astor Piazzolla / Sul Bi Yi: Night Club 1960
Libertango

2006 kam Sul Bi Yi zum Studium aus Südkorea nach Deutschland – und seit 2009 ist kaum ein Jahr vergangen, in dem die junge Organistin nicht bei einem großen internationalen Wettbewerb erfolgreich war. Wichtig für ihre Konzertkarriere war vor allem die Aufnahme in die Yehudi Menuhin Stiftung, als deren Stipendiatin sie mehrfach in der Reihe „Live Music Now“ auftrat. 2013 machte Sul Bi Yi ihr Kirchen­musikexamen an der Münchner Musikhochschule; 2016 schloss sie hier außerdem die Meisterklasse für Orgel ab. Im gleichen Jahr trat sie eine Stelle als Organistin und Kirchenmusikerin im bayerischen Wallfahrtsort Andechs an. Daneben bereist sie weiterhin regelmäßig die deutsche Orgellandschaft zwischen Sylt und Benediktbeuern.

In ihrem Duisburger Debüt-Programm konzentriert sich Sul Bi Yi auf Transkriptionen und Adaptionen, die sie teils selbst erstellt, teils von großen Kollegen wie dem Franzosen Jean Guillou übernommen hat. Hier bietet ihr die philharmonische Eule-Orgel reiche Gelegenheit, die verschiedenen Chor- und Orchesterfarben mit klangvollen Registern nachzuformen – vom sturmgrollenden Eingang in Liszts „Prometheus“ bis zum stimmungsvollen Englischhorn-Solo aus Dvořáks neunter Sinfonie, vom rauschend virtuosen Eröffnungssatz der Bach’schen Ratswahlkantate bis zur lodernden Tangoglut in zwei Welthits von Astor Piazzolla.

Toccata 2 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Toccata 2

3

Duisburger Philharmoniker

Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.
Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de

Duisburger Philharmoniker bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Duisburger Philharmoniker

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert concerts Pamplona Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 29. bis 31.3.2020

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.