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Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: info@duisburger-philharmoniker.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
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Konzert

Bläser-Balladen

Franca Cornils, Flöte
Carl-Sönje Montag, Fagott
Volker Krafft, Klavier


Gaetano Donizetti: Trio für Flöte, Fagott und Klavier
Henri Dutilleux: Sarabande et Cortege für Fagott und Klavier
Ludwig van Beethoven: Trio für Klavier, Flöte und Fagott G-Dur WoO 37
Jan Koetsier: Trio für Flöte, Fagott und Klavier op. 81
Frank Martin: Ballade für Flöte und Klavier
Pietro Morlacchi / Antonio Torriani: Trio für Flöte, Fagott und Klavier

Flöte, Fagott und Klavier – das ist keine allzu geläufige Besetzung. Aber man muss dem geschmei­digen Zusammenwirken der drei Instrumente nicht lange lauschen, um zu erkennen, wie gut es funktioniert. Zwei Mitglieder der Duisburger Phil­harmoniker und der an der Hamburgischen Staatsoper wirkende Pianist und Dirigent Volker Krafft haben dazu ein ebenso facetten­reiches wie raritätenfreudiges Programm zusammengestellt – vom klassischen Klaviertrio über die weit ausschwingende romantische Melodie bis zur rhythmisch pointierten Moderne.

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Konzert

KOnzertMEDitation

KOMED 3 · Klang und Stille

Michael Gees, Klavier
Patrick Hagen, Klarinette


Patrick Hagen hat sich durch seine Arbeit im Ensemble Modern und als Klarinettist der Amster­damer Avantgarde-Bigband De Contraband ein weites stilistisches Spektrum erarbeitet. Er lehrte an der Folkwang Universität in Essen, hat mehrere musik­pädagogische Editionen veröffentlicht und ist derzeit als Musikschullehrer in Mülheim an der Ruhr tätig.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpferisches Miteinander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren erfolgreich im Gelsenkirchener Consol Theater läuft und in der vergangenen Spielzeit auch nach Duisburg kam. Michael Gees, der hier vor allem als Begleiter des Tenors Christoph Prégardien bekannt ist, hat für die zweite Staffel wieder eine Reihe von Künstlerfreunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

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Konzert

„Herzmusik“

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

Originalwerke und Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne

„Musik kann bei Menschen mit Demenz eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen. Sie kann dort einen Zugang finden, wo Sprache es nicht mehr vermag, sie kann Erinnerungen wachrufen oder auch nur das Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen unmittelbar an. Eine schöne entspannte Stunde fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags, das möchte „Herz­musik“ ermöglichen und damit ein Stück Lebensqualität erhalten. Zum Programm gehört ausgewählte klassische Musik in unterschiedlicher Kammermusik­besetzung, die Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Bedacht zusammengestellt haben. Das gemeinsame Abschluss-Singen ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, der Alzheimer Gesellschaft und des Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder vier Konzerte für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Dauer: ca. 60 Minuten

Weitere Informationen und Anmeldung (unbedingt erforderlich) zu „Herzmusik“:
Anja Renczikowski / Tel. 0160 – 94 91 04 10
oder per E-Mail: a.renczikowski@t-online.de

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Konzert

Toccata 2

Sul Bi Yi, Orgel

Franz Liszt / Jean Guillou: Prometheus
Richard Wagner / Franz Liszt: Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“
Johann Sebastian Bach / Marcel Dupré: Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott, wir danken dir“ BWV 29
Antonín Dvořák / Zsigmond Szathmáry: Largo und Allegro con fuoco aus der Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
Astor Piazzolla / Sul Bi Yi: Night Club 1960
Libertango

2006 kam Sul Bi Yi zum Studium aus Südkorea nach Deutschland – und seit 2009 ist kaum ein Jahr vergangen, in dem die junge Organistin nicht bei einem großen internationalen Wettbewerb erfolgreich war. Wichtig für ihre Konzertkarriere war vor allem die Aufnahme in die Yehudi Menuhin Stiftung, als deren Stipendiatin sie mehrfach in der Reihe „Live Music Now“ auftrat. 2013 machte Sul Bi Yi ihr Kirchen­musikexamen an der Münchner Musikhochschule; 2016 schloss sie hier außerdem die Meisterklasse für Orgel ab. Im gleichen Jahr trat sie eine Stelle als Organistin und Kirchenmusikerin im bayerischen Wallfahrtsort Andechs an. Daneben bereist sie weiterhin regelmäßig die deutsche Orgellandschaft zwischen Sylt und Benediktbeuern.

In ihrem Duisburger Debüt-Programm konzentriert sich Sul Bi Yi auf Transkriptionen und Adaptionen, die sie teils selbst erstellt, teils von großen Kollegen wie dem Franzosen Jean Guillou übernommen hat. Hier bietet ihr die philharmonische Eule-Orgel reiche Gelegenheit, die verschiedenen Chor- und Orchesterfarben mit klangvollen Registern nachzuformen – vom sturmgrollenden Eingang in Liszts „Prometheus“ bis zum stimmungsvollen Englischhorn-Solo aus Dvořáks neunter Sinfonie, vom rauschend virtuosen Eröffnungssatz der Bach’schen Ratswahlkantate bis zur lodernden Tangoglut in zwei Welthits von Astor Piazzolla.

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Konzert

3. Profile-Konzert: Zauber der Operette

Eine unterhaltsame Klangreise durch die Welt der Operette

Heidi Elisabeth Meier, Sopran
Ibrahim Yesilay, Tenor
Mercator-Ensemble:
Matthias Bruns, Violine
Eva Maria Klose, Viola
Hanno Fellermann, Kontrabass
Andreas Reinhard, Klarinette
Wolfgang Wiechert, Klavier


Rheinaufwärts und donauabwärts geht es bei dieser unterhaltsamen Klangreise durch die Welt der Operette. Mit an Bord: Ein Baron und eine heiß­blütige Tänzerin, die nebenbei auch Post austrägt; dazu ein Tiroler, der sein Gstanzl zum Pfälzer Saumagen singt – wenn er nicht gerade von Märchenaugen träumt oder rote Rosen verschenkt! Gemeinsam mit Heidi Elisabeth Meier aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und dem Tenor Ibrahim Yesilay lädt das Mercator-Ensemble zu einem Vormittag voll unsterb­licher Musik in liebevollen Arrangements.

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Konzert

Der unsichtbare Dritte

6. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Benjamin Shwartz, Dirigent
Christian Poltéra, Violoncello


Antonín Dvořák: „Die Waldtaube“, Sinfonische Dichtung op. 110
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Wenn von Robert Schumann und Antonín Dvořák die Rede ist, dann steht immer noch ein großer Dritter verborgen mit im Raum – nämlich Johannes Brahms, der von Schumann protegiert wurde und seinerseits den jungen Dvořák nach Kräften förderte. Als der 20-jährige Brahms im September 1853 erstmals am Haus der Schumanns in der Bilker Straße zu Düsseldorf läutete, lag das Cellokonzert a-Moll schon seit drei Jahren in der Schublade. Kein Cellist von Rang hatte das Stück bisher spielen wollen, obwohl Schumann in dieser Sache mehrfach Kontakte geknüpft hatte. Als das Konzert 1854 im Druck erschien, war Schumanns Geisteskrankheit bereits in Form quälender Gehörshalluzinationen ausgebrochen. Wenig später wurde der Komponist in ein Bonner Sanatorium eingeliefert und verschwand aus dem musikalischen Leben; das Cellokonzert wurde erst 1867 in Breslau uraufgeführt.

Mit seiner gerafften Form, seiner eingängigen Melodik und lyrischen Stimmungsdichte hat das Stück seinen Platz im Repertoire der Cellisten natürlich längst gefunden. Unter Leitung von Benjamin Shwartz, in dieser Spielzeit 1. Gastdirigent der Duisburger Philharmoniker, spielt Christian Poltéra die drei nahtlos verbundenen Sätze auf dem legendären Stradivari-Cello „Mara 1711“, das zuvor seinem Lehrer Heinrich Schiff gehört hatte. Der Schweizer Cellist konzertiert regelmäßig mit Elite-Klangkörpern wie dem Gewandhaus­orchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre de Paris. Mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit bildet er ein erfolgreiches Streichtrio, das 2013 auch im Rahmen der Duisburger Kammer­konzerte zu erleben war.

Als Antonín Dvořák 1884 die Komposition seiner Sinfonie Nr. 7 in Angriff nahm, war sein Ruf als Komponist längst europaweit gefestigt. Dennoch stand er nach wie vor unter dem Einfluss Johannes Brahms’, der sich die neue Sinfonie „noch ganz anders“ gewünscht hatte als die vier Jahre zuvor entstandene sechste. Dvořák sollte ihn nicht enttäuschen: Das kantige, dramatisch erregte, nur wenig von böhmischem Musikanten­tum durchwärmte Werk zeigte eine ganz neue Seite seines Verfassers. Gänzlich fern der Brahms’schen Vorstellungswelt indes lag Dvořáks 1896 komponierte sinfonische Dichtung „Die Waldtaube“: Diese musikalische Ballade um Schuld und Sühne folgt in ihrem plastischen Erzählton eher dem Vorbild Franz Liszts.

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Konzert

Alexander Lonquich

6. Kammerkonzert

Alexander Lonquich, Klavier

1. Teil: Von Strawinsky bis Carl Philipp Emanuel Bach
2. Teil: Ludwig van Beethoven
33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120

Höchste Zeit, dass Alexander Lonquich mit einem Klavierabend bei den Duisburger Kammer­konzerten gastiert. Als Partner der „Artists in Residence“ Carolin Widmann und Nicolas Altstaedt hat man ihn hier bereits in all seiner pianistischen Brillanz, musikalischen Einsicht und fesselnden Darstellungskraft erleben können. Alexander Lonquich stammt aus Trier und lebt seit langem in Florenz. Hier betreibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Pianistin Cristina Barbuti, ein Atelier, in dem Themen der Psychologie, der Musik und des Theaters durch Workshops, Seminare und Konzerte vertieft werden. Dieser ganzheitliche, über die Grenzen der Musik weit hinausgehende Ansatz ist typisch für diesen viel­seitig gebildeten und interessierten Künstler, der auch in seinen Programmen gerne über den Tellerrand des konventionellen Klavier-Repertoires hinausblickt.

In Duisburg erkundet er zunächst spannende Querverbindungen über Epochen- und Länder­grenzen hinweg. Da kommen sogar der eher klavierfremde Sinfoniker Anton Bruckner und der komponierende Philosoph Theodor W. Adorno zum Zuge. Im Zentrum des zweiten Teils steht Beethovens letztes Klavier­werk, die Diabelli-Variationen – eine Musik, die beständig zwischen bizarrem Spott und abgründiger Tiefe changiert und heute noch so rebellisch und exzentrisch wirkt wie vor 200 Jahren.

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Konzert

BEAT#03

Roots´n Visions

Repercussion:
Veith Kloeters
Simon Bernstein
Rafael Sars
Johannes Wippermann, Schlagzeug
Frank Dupree, Klavier


Werke von Astor Piazzolla, Michael Laurello und speziell für BEAT#03 arrangierte Werke von Frank Dupree und Repercussion

Die Rheinische Post brachte es auf den Punkt: „Die Jungs sind einfach cool“ – so hieß es nach dem ersten Konzert des neuen Projekts BEAT im Januar 2018. Die begeisterte Kritik in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung mündete in dem Wunsch, das Projekt möge „hoffentlich bald in die nächste Runde“ gehen. Kein Problem: Nach dem zweiten Konzert im April 2019 geht BEAT mittlerweile sogar schon in die dritte Runde. Unter dem Motto „Go Between“ bringt das jüngst mit dem Förderpreis für Kultur des Landes NRW ausgezeichnete Schlagzeugensemble Repercussion nun sein neues Programm auf die Bühne des Theaters Duisburg.

Gemeinsam mit dem international gefragten Pianisten und Arrangeur Frank Dupree erforschen die vier Multipercussionisten wieder neue musikalische Dimensionen – von Klassikern der Schlagzeugliteratur bis hin zu brandneuen Kompositionen, unter anderem von den Künstlern selbst. Dabei wagt Repercussion mit elektronischen und modernen Klängen erneut einen Blick in die Zukunft, aber auch zurück auf die eigenen musikalischen Wurzeln.

Mit grenzenloser Spielfreude, ungebremsten Emotionen und einem wahren instrumentalen Feuer­ werk wird die Philharmonie Mercatorhalle an diesem Abend akustisch neu vermessen. Wer bei BEAT#02 dabei war, weiß, wovon die Rede ist. Wer nicht, kommt zu BEAT#03!

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Konzert

Russische Sextette

Anna Malikova, Klavier
– Artist in Residence –
Florian Geldsetzer (a.G.), Violine
Matthias Alexander Bruns, Violine
Mathias Feger, Viola
Anja Schröder, Violoncello
Francesco Savignano, Kontrabass


In Michael Glinkas Es-Dur-Sextett breitet sich keine russische Winterlandschaft aus, sondern ein buntes Stadtpanorama unter südlicher Sonne. Man erlebt geschäftiges Treiben auf Straßen und Plätzen, Opernmelodien fliegen durch die Luft. Kein Wunder: Der russische Romantiker hat das quicklebendige Stück auf seiner großen Italienreise im Jahre 1832 komponiert. Es ist zugleich ein verkapptes Klavier­konzert, in dem Anna Malikova alle Register ihrer geschliffenen Virtuosität ziehen kann. Deutlich stärker machen sich die slawischen Nationalaromen im Sextett b-Moll des russischen Spätromantikers Sergej Ljapunow bemerkbar – eine mitreißende Musik voller Glut und Leidenschaft.

Das Projekt „Artist in Residence“ wird gefördert von KROHNE

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Konzert

4. Profile-Konzert: Volksweisen

Andreas Reinhard, Klarinette
Magdalena Ernst, Horn
Matthias Bruns, Violine
Friedemann Pardall, Violoncello
Cécile Tallec, Klavier


Ludwig van Beethoven: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 „Gassenhauer-Trio“
Aram Chatschaturjan: Trio für Klarinette, Violine und Klavier g-Moll
Frank Martin: Trio über irische Volkslieder für Klavier, Violine und Violoncello
Johannes Brahms: Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40

Vier Trios, vier unterschiedliche Besetzungen. Was die Werke dieses Programms eint, ist die Verbindung von kompositorischer Meisterschaft und schlichtem Volkston. Die Trios von Beethoven und Brahms zählen zum Kernbestand des klassisch-romantischen Kammermusik-Repertoires. Eher seltene Gäste auf dem Konzertpodium sind dagegen die tanz­inspirierten, von Folklore durchdrungenen Trios des Schweizers Frank Martin und des Armeniers Aram Chatschaturjan.

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Konzert

Im Geisterreich des Unendlichen

7. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent
Anna Malikova, Klavier
– Artist in Residence –


Eine Rarität, flankiert von zwei Ikonen – so ließe sich das Programm des 7. Philharmonischen Konzerts zusammenfassen. Die Rarität ist Camille Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 4, das auf deutschen Konzertpodien aus unerfindlichen Gründen kaum je zu hören ist. Das 1875 in Paris uraufgeführte Werk verbindet klassischen Geist und romantische Freiheit; der Dialog zwischen Soloinstrument und Orchester entspinnt sich mit beredter Eleganz, der Klaviersatz hat Schwung und Feuer. Da sollte es Anna Malikova nicht allzu schwer fallen, das Publikum von dieser Entdeckung zu überzeugen. Die usbekische Pianistin, 2019/2020 „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker, hat das wirkungsvolle Stück nebst seinen vier Geschwistern 2003 mit dem WDR Sinfonieorchester eingespielt und damit eine viel beachtete Referenzaufnahme vorgelegt. Die Rheinische Post rühmte besonders die „furios musikalische, mit einer gepardenhaften Geschmeidigkeit beeindruckende Anna Malikova“; die internationale Presse reagierte nicht minder euphorisch.

Und damit zu den Ikonen, die GMD Axel Kober zu beiden Seiten der Rarität platziert hat: Mozarts „große“ g-Moll-Sinfonie galt von jeher als charakteristisches Beispiel für jene dunkle, abgründige Seite des Komponisten, die das gängige Bild vom unbeschwerten Götterliebling zu Recht Lügen strafte. Mit ihrer pochenden Unruhe, der kaum einmal aufgehellten Moll-Sphäre ist die 1788 komponierte Sinfonie zugleich ein Nachklang jener kulturgeschichtlichen Epoche, für die sich der Name „Sturm und Drang“ eingebürgert hat.

Restlos alles ist gesagt über Beethovens „Fünfte“, die Sinfonie mit dem Ta-ta-ta-taa. Sie wurde schon im 19. Jahrhundert zum Opfer ihrer eigenen Berühmtheit, die den klaren Blick auf ihre formsprengende, rebellische Kraft allzu leicht verstellte. In der sinfonischen Tradition lag das Gewicht zuvor stets auf dem breit ausgeführten Kopfsatz; Beethoven entwickelt erstmals eine musikalische Erzähldramaturgie, die zwingend auf das Ende gerichtet ist – ein zielstrebiger Weg hin zum triumphalen Finale, den er dann in der „Neunten“ durch den Einsatz der menschlichen Stimme nochmals steigern sollte. E.T.A. Hoffmann, Chefideologe der deutschen Romantik, sah in der „Fünften“ mehr als in jedem anderen Werk des Komponisten eine besondere Kraft am Werk, die „den Zuhörer unwiderstehlich fortreißt in das wundervolle Geisterreich des Unendlichen.“

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Klavierkonzert

Große Klaviermusik 4. Konzert

Lisa Eisner-Smirnova (a. G.), Klavier-Recital

Werke von Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart

Große Klaviermusik Sparkassenkonzerte
veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

Angaben zu den Solist*innen und den gespielten Werken finden Sie auch unter: www.folkwang-uni.de/grosse-klaviermusik

Weitere Veranstaltungen aus den Folkwang Diszi­plinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft finden Sie im Internet unter: www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Im Rahmen der „Großen Klaviermusik“ findet außerdem das „Forum für Junge Pianist*innen“ mit Folkwang Studierenden statt.

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Konzert

Kai & Friends Vol. 3

„Lass irre Hunde heulen“ – Gisbert singt Schubert

Gisbert zu Knyphausen, Gesang, Gitarre
Kai Schumacher, Klavier
Streichquintett der Duisburger Philharmoniker & Gäste
Warped Type:
Andreas Huck, Roland Nebe, Live Visuals


Gisbert zu Knyphausen singt Schubert

Franz Schubert war der große Singer/Songwriter des 19. Jahrhunderts. Er schrieb nicht für die vornehmen Konzertsäle, sondern für kleine, private Kreise. Viele Themen, die Schubert in seinen späten Liederzyklen anstimmt, sind ganz und gar von heute: Die Angst vor dem Unbehausten, die Sehnsucht nach Wärme und Menschlichkeit, der Widerstand gegen die starren Normen des Establishments.

Wenn Gisbert zu Knyphausen Schuberts Lieder neben seine eigenen stellt, dann werden die Parallelen sofort hörbar: Da ist eine tiefe Melancholie, die beide Klangwelten verbindet, eine Schönheit, die unmittelbar aus dem Schmerz kommt. Da ist aber auch ein Hunger nach Leben, nach Freundschaft und Liebe, nach Rausch und Party. Wenn Gisbert vom „Taumel der Nacht“ singt, dann sind wir mitten in der Erlebniswelt der Romantik.

Gemeinsam mit dem sensiblen Barden gestaltet Kai Schumacher die dritte Ausgabe seiner Reihe „Kai & Friends“. Lieder aus Schuberts „­Winterreise“ und „Schwanengesang“ treffen auf Songs des erfolgreichen Singer/Songwriters in neuen kammer­musikalischen Arrangements. Dazwischen: Instrumental­werke von Franz Schubert mit Kai Schumacher am Klavier und einem Streichquintett der Duisburger Philharmoniker. Optisch in Szene gesetzt wird der Abend wieder von den Bildzauberern Andreas Huck und Roland Nebe („Warped Type“).

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Kammermusik

delian::quartett | Measha Brueggergosman

7. Kammerkonzert

delian::quartett:
Adrian Pinzaru, Violine
Andreas Moscho, Violine
Lara Albesano, Viola
Hendrik Blumenroth, Violoncello
Measha Brueggergosman, Sopran


Johannes Brahms / Aribert Reimann: Fünf Ophelia-Lieder für Sopran und Streichquartett
Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur Hob. III:38
Francesco Filidei: Esercizio di Pazzia II für vier Interpreten
Kurt Weill / Stefano Pierini: Chansons
September Song – Nanas Lied – Youkali
Green up time – Lied des Lotterieagenten
Speak low – Berlin im Licht – Je ne t’aime pas
I’m a stranger here myself

Und reingefallen. Dem vermeintlichen Schlussakkord von Haydns Es-Dur-Quartett folgt nach einer hinterhältig langen Generalpause noch einmal der Anfang des Finales, dann erst ist das Stück vorbei. Weh dem, der da zu früh klatscht! Aber vielleicht wollte der Komponist ja gerade jene selbst­gefälligen Musikfreunde hinters Licht führen, die so gerne mit Kenner-Attitüde den allgemeinen Applaus eröffnen. Wie auch immer – ein spätes Echo fand Haydns skurriler Humor in Francesco Filideis „Studie des Wahnsinns“. Der 1973 geborene Italiener macht hier eine Nebentätigkeit der Musiker zu ihrer Hauptaufgabe. Welche, das sei noch nicht verraten.

Das delian::quartett liebt solche intelligenten Späße und ist auch sonst für einen vitalen Musizierstil bekannt, der jede zeremonielle Steifheit meidet. Das hat das 2007 gegründete Quartett in Duisburg schon zweimal an der Seite prominenter Gäste bewiesen. Nach Bruno Ganz und Stella Doufexis nehmen die vier nun Measha Brueggergosman in ihre Mitte. Die kanadische Sopranistin ist ein Star der internationalen Opernbühnen und Konzertpodien; 2010 sang sie die Hymne zur Eröffnung der olympischen Winterspiele in Vancouver. Mit den schlichten Ophelia-Liedern von Johannes Brahms und einer Auswahl glamou­röser Kurt-Weill-Chansons bietet die charismatische Sängerin ein facettenreiches Selbstportrait.

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Konzert

2. Haniel Akademie-Konzert

Andrei Ioniță, Violoncello
Anna Malikova, Klavier
– Artist in Residence –


Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Die Zauberflöte“ WoO 46
Sonate D-Dur op. 102/2
Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94
Sergej Prokofjew: Sonate C-Dur op. 119

Der erste Preis beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 2015 bedeutete für Andrei Ioniță den Durchbruch. Dort wurde auch „Artist in Residence“ Anna Malikova auf den jungen rumänischen Cellisten aufmerksam, der danach zu einer bemerkenswerten internationalen Karriere aufbrach. The Times nennt Andrei Ioniță „einen der aufregendsten Cellisten, die in diesem Jahrzehnt hervorgetreten sind“. In Duisburg präsentieren die beiden Künstler, die hier erstmals miteinander spielen, ein Programm, das ganz aus der lyrischen Linie lebt – was Momente rauschender Bravour aber keineswegs ausschließt.

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Konzert

KOnzertMEDitation

KOMED 4 · Klang und Stille

Michael Gees, Klavier
Christian Bollmann, Obertongesang, Didgeridoo, Muschelhörner, Alphorn, Trompete, Flöten, Waterphone, Percussion und spaces


Als Gründer und Leiter des Düssel­dorfer Oberton-Chores ebenso wie durch seine höchst erfolgreichen Seminare und Workshops gehört Christian Bollmann zu den Wegbereitern des Obertongesanges in Deutschland. Im Zentrum seiner Arbeit steht die menschliche Stimme mit ihren viel­fältigen Ausdrucksmöglichkeiten, ihrem sinnlichen wie seelischen Potential.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpferisches Miteinander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren erfolgreich im Gelsenkirchener Consol Theater läuft und in der vergangenen Spielzeit auch nach Duisburg kam. Michael Gees, der hier vor allem als Begleiter des Tenors Christoph Prégardien bekannt ist, hat für die zweite Staffel wieder eine Reihe von Künstlerfreunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

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Konzert

Toccata 3

Thierry Escaich, Orgel

César Franck: Pièce héroïque
Edward Elgar: Allegretto und Presto aus der Orgelsonate G-Dur op. 28
Thierry Escaich: Evocation IV
Louis Vierne: „Méditation“ aus den 24 Stücken im freien Stil op. 31
Maurice Duruflé: Toccata
Thierry Escaich: Sinfonie in vier Sätzen, improvisiert über zwei gegebene Themen

Klangkaskaden und apokalyptische Sturz­fluten brausen durch den Raum, wenn der franzö­sische Organist und Komponist Thierry Escaich zu seinen mitreißenden Improvisationen ansetzt. Seit 1992 wirkt der gefeierte Musiker als Professor am Pariser Conservatoire; seit 1997 ist er zudem Titular­organist an der Pariser Pfarrkirche Saint-Étienne-du-Mont – der ehemaligen Wirkungsstätte des legendären Maurice Duruflé. Eine Toccata des berühmten Vorgängers präsentiert Thierry Escaich auch bei seinem Debüt an der philharmonischen Eule-Orgel.

Überhaupt spielt die britische und französische Orgelromantik in seinem Programm eine zentrale Rolle; damit nutzt er ganz bewusst die spezifischen Klangeigenschaften des edlen Instruments, das 2009 im Stil einer großen englischen Konzertorgel des späten 19. Jahrhunderts konzipiert und gebaut wurde. Mit seiner „Evocation IV“ stellt Escaich auch eine eigene Komposition vor – ein Stück, das in seinem harmonischen Reichtum ebenso begeistert wie in seiner luxurierenden Farbenpracht und das bereits viele Kollegen in ihr Repertoire übernommen haben. Am Schluss des üppig gefüllten Orgelnachmittags steht natürlich eine große Improvisation: Auf der Basis zweier gegebener Themen wird Thierry Escaich eine ganze viersätzige Sinfonie aus dem Organistenärmel zaubern.

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Konzert

Ein Tierpark in Tönen

8. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Benjamin Shwartz, Dirigent


Mason Bates: Anthology of Fantastic Zoology
Igor Strawinsky: Le Chant du Rossignol
Claude Debussy: La Mer

Es flattert und schwirrt, es kriecht und schleicht, es hüpft und rennt in Mason Bates’ musikalischem Tierpark. „Anthology of Fantastic Zoology“, 2015 vom Chicago Symphony Orchestra unter Leitung von Riccado Muti aus der Taufe gehoben, setzt den schrägen Humor von Camille Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ fort. Allerdings sind Bates’ tönende Kreaturen nur die Produkte einer bizarren Phantasie – genauer gesagt: der des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges, der in einem 1957 erschienenen Buch mythische Tierfiguren aus verschiedenen Kulturen und Epochen mit eigenen Kreationen kreuzte. Da gibt es etwa den „Á Bao A Qu“, der im Treppenhaus einer indischen Befestigungsanlage haust und sich an die Fersen der Besucher heftet. Da ist der „Zaratan“, eine Art überdimensionale Riesen-Schildkröte, so groß, dass sie gelegentlich mit einer Insel verwechselt wird. Daneben tummeln sich allerhand Kobolde, Nymphen und Sirenen, deren hinreißend klangschöne Portraits der 1977 geborene amerikanische Komponist mit virtuoser Beherrschung der orchestralen Farbenpalette gemalt hat.

Mason Bates verweist gern auf seine Nähe zu Jazz, Rock und der kalifornischen DJ-Kultur. In seinem kompositorischen Handwerk ist er aber vor allem durch den frühen Igor Strawinsky geprägt, der seinerseits Claude Debussy und den französischen Impressionisten viel verdankte. Benjamin Shwartz, 1. Gastdirigent der Duisburger Philharmoniker, erschließt diese Traditionskette durch zwei Meisterwerke der musikalischen Illustrationskunst: Igor Strawinskys „Le Chant du Rossignol“ ist eine funkelnde Chinoiserie nach Hans Christian Andersens berühmtem Märchen von der Nachtigall, die mit ihrem Gesang den gemütskranken Kaiser heilt. 1917 aus dem Material einer drei Jahre zuvor entstandenen Opernpartitur destilliert, fand diese sinfonische Dichtung bald auch den Weg auf die Ballettbühne.

Claude Debussy vollendete sein sinfonisches Triptychon „La mer“ 1905 in Eastbourne an der englischen Kanalküste, wo, wie der Komponist in einem Brief an seinen Verleger ironisch kommentierte, „das Meer sich mit britischer Korrektheit entfaltet“. Ganz und gar nicht korrekt im Sinne der sinfonischen Tradition entfaltet sich hingegen Debussys Formplan, der auf der permanenten Verwandlung zentraler Motive beruht – so vielgestaltig, so unberechenbar, so überwältigend wie das Meer selbst.

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Konzert

Schokoladenträume

Trio Sorrentino:
Christiane Schwarz, Violine
Wolfgang Schindler, Violoncello
Martin Fratz, Klavier


Das Trio Sorrentino verbindet seidige Melodien aus dem Wiener Caféhaus mit eleganten Schlagern der Tonfilmzeit und glutvollen Tango-Rhythmen

Ein zarter Schmelz für Gaumen und Ohren: Das Trio Sorrentino verbindet seidige Melodien aus dem Wiener Caféhaus mit eleganten Schlagern der Tonfilmzeit und glutvollen Tango-Rhythmen. Dazu kredenzen die erfahrenen Patisseure der Konditorei Heinemann ihre unwiderstehlichen Kuchen- und Pralinen-Kreationen.

Als besonderes Bonbon wird nach dem Konzert noch der schönste Hut prämiert!

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Konzert

"Herzmusik“

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

„Musik kann bei Menschen mit Demenz eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen. Sie kann dort einen Zugang finden, wo Sprache es nicht mehr vermag, sie kann Erinnerungen wachrufen oder auch nur das Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen unmittelbar an. Eine schöne entspannte Stunde fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags, das möchte „Herz­musik“ ermöglichen und damit ein Stück Lebensqualität erhalten. Zum Programm gehört ausgewählte klassische Musik in unterschiedlicher Kammermusik­besetzung, die Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Bedacht zusammengestellt haben. Das gemeinsame Abschluss-Singen ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, der Alzheimer Gesellschaft und des Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder vier Konzerte für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Dauer: ca. 60 Minuten

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Bewertungen & Erfahrungsberichte "Herzmusik“

3

Duisburger Philharmoniker

Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.
Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Duisburger Philharmoniker

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern Luzern, Zentralstr. 18
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert concerts Pamplona Berlin/Hamburg/Bremen
Konzerte / Konzert Internat. Deutscher Pianistenpreis 29. bis 31.3.2020

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