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Theater Erfurt

Der Neubau des Theaters Erfurt wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Erfurter Dom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu den ca. 500 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, zahlreiche Sonderveranstaltungen – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern.
Zu einer hervorragenden Sicht auf allen 800 Plätzen gesellt sich ein optimaler Klanggenuss: Die Akustik des Neubaus entspricht höchsten technischen Standards. Opern- und Konzertbesuche im Theater Erfurt sind daher immer ein erstklassiges Erlebnis, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sängerensembles, des Philharmonischen Orchesters Erfurt und des Opernchores des Theaters.

Kontakt

Theater Erfurt
Theaterplatz 1
D-99084 Erfurt

E-Mail: info@theater-erfurt.de

 

Besucherservice im THEATER ERFURT
Kartenvorverkauf und Abonnement

Eingang Martinsgasse, D-99084 Erfurt
Telefon +49 (0) 361 22 33 155
Mo-Fr 10 bis 18 Uhr l Sa 10 bis 14 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen
Oper

Three Tales

Premiere: 31. Januar 2019

Video-Oper von Beryl Korot und Steve Reich
Libretto von Beryl Korot und Steve Reich Uraufführung Wien 2002

"Die drei Erzählungen (Three Tales) erinnern an drei bekannte Ereignisse von Anfang, Mitte und Ende des 20. Jahrhunderts. Alle drei Abschnitte reflektieren die Implikationen des technischen Fortschritts im 21. Jahrhundert, vom Anfang der Luftfahrt über die Weltkriege bis zu der gegenwärtigen ethischen Diskussion über die Zukunft der Menschheit. Diese Diskussion über die physische, ethische und religiöse Seite des Fortschritts der Technik dauert seit 1945 an und wird immer dringlicher.

Die erste Erzählung, Hindenburg, handelt von der Explosion des Zeppelins in Lakehurst in New Jersey im Jahre 1937. Die uneingeschränkt positive Einstellung zur Technik spiegelt sich in historischen Nachrichtenansagen wider. Ausgangspunkt der zweiten Erzählung, Bikini, sind Filmaufnahmen, Fotos und Texte über die Atombombentests auf dem Bikini-Atoll zwischen 1946 und 1954. Es geht auch um die Umsiedlung der Einwohner von Bikini, die fern der westlichen Welt leben, die über ihr Schicksal verfügt. Der Titel der dritten Erzählung, Dolly, stammt von dem Schaf, das 1997 in Schottland geklont wurde. Hier stehen die Idee des menschlichen Körpers als Maschine, die Gentechnik, die Entwicklung der Technik und die Robotik im Mittelpunkt.

Three Tales ist eine neue Art Musiktheater, in der historische Film- und Videoaufnahmen, gefilmte Interviews, Fotos, Texte und mit einer besonderen Technik gebaute Standbilder auf dem Computer digital erzeugt, wieder auf Videoband gespielt und auf eine große Leinwand projiziert werden. Sechzehn Musiker und Sänger agieren neben der Leinwand auf der Bühne." (Steve Reich)

In englischer Sprache mit Übertiteln
Theater

Im weißen Rössl

Operette von Ralph Benatzky

Text von Ralph Benatzky, Hans Müller, Erik Charell Liedtexte von Robert Gilbert

„Im Salzkammergut da kann man gut lustig sein“ – das würde auch für den Kellner Leopold Brandmeyer gelten, wäre er nicht hoffnungslos in seine Chefin, die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, verliebt. Diese bevorzugt aber den Stammgast und Rechtsanwalt Dr. Siedler. Ebenjener ist jedoch ganz vernarrt in die Tochter des Berliner Fabrikanten Giesecke, der allerdings gerade gegen Dr. Siedlers Mandanten, den „schönen Sigismund“ prozessiert. Da sind Streitigkeiten und Liebeswirrungen unter den Mitarbeitern und Gästen des Weißen Rössls vorprogrammiert. Leopold sorgt mit seinem kupplerischen Charme und aufmüpfigen Benehmen zusätzlich für den einen oder anderen Zwischenfall – und damit noch lange nicht genug, kündigt plötzlich auch noch Kaiser Franz Joseph sein Kommen an …

Die bissige Parodie auf die österreichische Touristenidylle am Wolfgangsee entwickelt revueartig und temporeich die Verstrickungen von Liebes- und Konkurrenzgeschichten rund um das Weiße Rössl. Obwohl das Stück heute meist als Operette bezeichnet wird, kann es als eine Frühform des deutschen Musicals verstanden werden und wurde in der Verfilmung von 1960 zum meistgespielten deutschen Musikfilm. Ralph Benatzky kombinierte geschickt Volksmusikelemente, Tanzrhythmen der Zeit, Marschkapellen und große, schlagerhafte Liebesduette. In der 2009 erarbeiteten Rekonstruktion der von Eduard Künneke instrumentierten Uraufführungsfassung kommen durch eine zusätzliche Jazzband die swingenden Klänge der 1930er Jahre noch stärker zur Geltung.

Film ab-Tipp:
Im weißen Rößl (Deutschland 1960) mit Peter Alexander, Waltraud Haas
Im weißen Rössl – Wehe du singst! (Deutschland 2013) mit Diana Amft, Tobias Licht, Armin Rohde

Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Inszenierung: Guy Montavon
Bühnenbild: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Frauke Langer
Choreografie: Jessica Krüger
Theater

Diven sterben einsam

Musical für eine Schauspielerin von Dirk Audehm und Thomas Möckel

"Ihr könnt mir doch alle nicht das Wasser reichen, und wenn – dann wüsste ich, es wäre vergiftet!" hallt es von der Seitenbühne, kurz bevor die Tür knallt und Jane Purcy Mulligan die schummrig ausgeleuchtete Künstlergarderobe betritt. Die Wut über die Unfähigkeit einer Kollegin vermag auch nicht der von Ankleiderin Margret bereitgelegte, angewärmte Bademantel zu mildern. Nur ein Wodka hilft da noch. Doch auch der scheint mangels frischer Zitrone nicht wirklich zu beruhigen. Sehr schnell wird klar: Hier hat man es nicht mit einer gescheiterten Existenz zu tun, einer Schauspielerin, die nur in der dritten Reihe stand, sondern einem Schlachtschiff der Kunst, die ihr Leben und ihre Leidenschaft in den Dienst des Berufes stellte, wenn auch nur in der englischen Provinz. So erzählt sie nun und singt – die Mulligan. Und dabei wird kräftig nach allen Seiten ausgeteilt, bekommen Regisseure, Kollegen, Kritiker, Liebespartner, Politiker und selbst Ankleiderinnen ihr Fett weg. Aber auch die Zuschauer werden sich im Idealfall wiedererkennen. Vielleicht in dem scheinbar nie enden wollenden Kampf um das Glück oder in den manchmal komischen Seiten des Scheiterns.

Der Schauspieler, Regisseur und Autor Dirk Audehm begeisterte mit seinem Stück am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Publikum und Kritiker gleichermaßen. Gemeinsam mit Thomas Möckel überarbeitete er seine "Diven" nun zu einer Musical-Fassung. Ein Abend über und für das Überleben des Theaters, mit unglaublichem Witz, Tragik, schwarzem Humor und großem Gefühl.
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Theater Theater an der Wien Das neue Opernhaus Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Konzert Gürzenich-Orchester Köln Köln, Bischofsgartenstr. 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Lindenauer Markt 21
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3