festival.Esterházy 2012:
drei Zyklen, zwei Residenzen, eine Vision

Sa, 21.4.2012 - Sa, 13.10.2012

Musikalische Neu- und Wiederentdeckungen, Österreich-Debüts und Stammgäste, die Wiedergeburt einer langen Tradition und gänzlich neue Formate – das festival.Esterházy 2012 bietet eine abwechslungsreiche Konzertsaison für jeden Geschmack. Doch auch abseits des Musikprogramms hat Esterházy 2012 viele Neuigkeiten für die Besucher: Eine spannende Ausstellung über das Leben dreier Fürstinnen im Schloss Esterházy, sowie die Neuaufstellung des historischen Waffen- und Monturdepots auf der Burg Forchtenstein sind die Highlights.

„Auch 2012 gibt es wieder ein unverwechselbares Programm, das sich an die besondere Geschichte des Ortes, den Namen Esterházy und die Traditionen der Kulturförderung, die mit diesem Namen untrennbar verbunden sind, anlehnt“, kündigt Robert Tannenbaum, seit August 2011 Gesamtleiter Kulturbetriebe bei Esterházy, an.

„2011 gab es das festival.Esterházy erstmals im Schloss Esterházy. Für 2012 haben wir noch umfangreichere Pläne und viele Highlights, die wir den Konzertbesuchern bieten werden“, so Karl Wessely, Mitglied der Geschäftsführung der Esterházy Betriebe. Musikliebhabern gewährt das Programm neue musikalische Einblicke fernab des gewohnten Wiener Konzertbetriebs. Stattdessen will es interessante und neue musikalische Einblicke in der Region präsentieren. Darüber hinaus bietet eine sommerliche Konzertreihe einen ungezwungenen und lockeren Zugang zu klassischen Konzerten.

Drei große Zyklen bilden den Bogen über das gesamte Jahr: das Esterházy Streichquartett Festival, die „Liebhaber-Concerte“ und die Sommerkonzerte. Ergänzt werden die drei Konzertreihen von einzelnen Konzertformaten, die durch ihre unterschiedliche Ausrichtung und Programmierung verschiedene Publikumsgruppen ansprechen sollen.

“Wir präsentieren heuer ein Programm, das vor allem für den speziellen Standort Eisenstadt konzipiert wurde. Langfristig möchten wir daran festhalten und die Stadt und das Land Burgenland als einzigartigen Kulturstandort noch weiter festigen“ so Dr. Stefan Ottrubay, Generaldirektor der Esterházy Privatstiftung.

Auch abseits des Musikprogramms gibt es zwei spannende neue Kulturangebote: So wird ab April 2012 die Ausstellung „Das Appartement der Fürstin. Lebenswelt - Schicksalswelt“ die Persönlichkeit dreier Fürstinnen anhand ihres privaten Umfelds im Schloss Esterházy beschreiben. „Porträts, Tagebücher, persönliche Korrespondenz, oder Berichte von Zeitgenossen bildeten die Quellen, die uns erstmals ermöglichten, die Fürstinnen Maria Josepha Hermenegilde (geb. Prinzessin von und zu Liechtenstein), Maria Theresia

(geb. Prinzessin von Thurn u. Taxis) und Lady Sarah Frederica (Tochter von George Child-Villiers Earl of Jersey) aus einem gänzlich neuen Blickwinkel zu betrachten“, berichtet Dr. Florian Bayer, Leiter der Sammlungen der Esterházy Privatstiftung. Für die Ausstellung wurden die Räume im Westflügel des Eisenstädter Schlosses, die gemeinsam das Appartement der jeweiligen Fürstin bildeten, auf ihre historische Gestaltung und Verwendung hin beforscht, befundet sowie generalsaniert. Sie ist ab April 2012 zu sehen.

Neu auf der Burg Forchtenstein ist der Ausstellungsbereich „Türken, Preußen und Franzosen - 300 Jahre Militärgeschichte der Esterházy. Das historische Waffen- und Monturdepot NEU aufgestellt“. Die Ausstellung ermöglicht den Besuchern einen Einblick in die Sternstunden Esterházy’scher Militärgeschichte vom späten 17. bis ins späte 19. Jahrhundert. „Unter anderem gibt es die Krönungsfahnen aus dem 17. Jahrhundert, einen einzigartigen Bestand an preußischen Gebrauchszelten aus dem 18. Jahrhundert sowie außergewöhnliche Einzelobjekte aus dem Nachlass des Prinzen Louis Esterházy, der sowohl zum Hauptmann der königlichen ungarischen Leibgarde sowie zum General der Kavallerie aufstieg, zu sehen“ so Dr. Bayer über die neuen Objekte.

Konzertprogramm 2012

Cuarteto Latinoamericano

Sa, 2.6.2012, 19:30 | Tickets

Cuarteto Latinoamericano:
Saúl Bitrán, Violine
Arón Bitrán, Violin
Avaro Bitrán, Violoncello
Javier Montiel, Viola


Johannes Brahms: Streichquartett op. 51 Nr. 2 a-Moll
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10
Héitor Villa-Lobos: Streichquartett Nr. 5
Alberto Ginastera: Streichquartett Nr. 2 op. 26

Das Cuarteto Latinoamericano wurde 1982 gegründet und ist weltweit eines der führenden Verfechter der lateinamerikanischen Musik für Streichquartett.

Das mehrfach ausgezeichnete Ensemble besteht aus den drei Bitrán-Brüdern, den Geigern Saúl und Arón sowie dem Cellisten Alvaro. Javier Montiel vervollständigt das Quartett auf der Bratsche. Das Quartett hat den Großteil des lateinamerikanischen Repertoires für Streichquartett aufgenommen sowie die 6. Auflage des Villa-Lobos Zyklus für Dorian records, die 2002 für den Grammy in der Kategorie “Beste Kammermusikaufnahme” und für den Latin Grammy nominiert war.

Das Quartett ist mit zahlreichen Orchestern aufgetreten u. a. Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen, Seattle Symphony unter Gerard Schwarz, dem National Arts Center Orchestra in Ottawa, dem Orquesta Filarmónica de la Ciudad de México, Dallas Symphony und dem Símón Bolívar Orchestra aus Venezuela. Zahlreiche Tourneen führten das Quartett rund um die Welt mit Auftritten in Europa, Amerika, Japan, China, Neuseeland und Israel in Konzertgebäuden wie dem Concertgebouw, La Scala, Kennedy Center, zum Santa Fe Chamber Music Festival, ans Dartmouth College, an die Cornell University, die Dartington International Summer School und zum Ojai Festival.

Musikalische Partner waren der Cellist Janos Starker, die Pianisten Santiago Rodriguez, Cyprien Katsaris und Rudolf Buchbinder, der Tenor Ramon Vargas, sowie die Gitarristen Narciso Yepes, Sharon Isbin, David Tanenbaum und Manuel Barrueco (mit ihm sind sie auch in den bedeutendsten Konzertsälen der USA und in Europa aufgetreten, haben zwei gemeinsame CDs aufgenommen und Werke für Gitarrenquartett der amerikanischen Komponisten Miguel del Aguila, Michael Daugherty und Gabriela Lena Frank beauftragt).

Carnegie-Residenz

Von 1988 bis 2008 hatte das Quartett eine Residenz in der Carnegie Mellon University in Pittsburgh.

Unter der Schirmherrschaft des Sistema Nacional de Orquestas Juveniles of Venezuela gründete das Ensemble die American Academy for String Quartets mit Sitz in Caracas, die Übungsmöglichkeiten für fünf ausgewählte junge Streichquartette aus dem El Sistema bietet und die das Quartett selbst vier Mal jährlich besucht.
Zwischen 2009 und 2011 erhielt das Quartett drei Mal hintereinander das Stipendium des mexanischen Parlaments durch den National Fund for Culture and the Arts. Dieses Projekt entstand rund um das 200-Jahr-Jubiläum der mexikanischen Unabhängigkeit und fördert mexikanische Musik für Streichquartette vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Open-Air Gala
mit Ana María Martínez und Joseph Calleja

Sa, 23.6.2012, 20:30 | Tickets

Ana María Martínez, Sopran
Joseph Calleja, Tenor
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Jochem Hochstenbach, Leitung
Christoph Wagner-Trenkwitz, Moderation


Werke von Rossini, Donizetti, Verdi, Gounod, Puccini, Bernstein u.a.

Kultur und Kulinarik

Bei dieser hochkarätigen Operngala interpretieren die beiden Stars, begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Jochem Hochstenbach, einige der beliebtesten und eindrucksvollsten Arien und Duette des italienischen wie französischen Repertoires und unternehmen auch Ausflüge zum klassischen Musical. Das ideale Ambiente für diesen sommerlichen Open-Air-Musikgenuss bildet der romantische Schlosspark. In diesem Kunstwerk des Gartenbaus vereinen sich musikalische Freuden mit solchen der Natur und der Kulinarik, denn Besucher mit Karten für die Picknickplätze sind eingeladen, alles mitzubringen, was zu einem Picknick dazugehört. Da werden nicht nur Opernträume wahr.

Das war schlicht und einfach Gesangskunst des goldenen Zeitalters“, jubelte ein Kritiker kürzlich nach einer Vorstellung von „Lucia di Lammermoor“ mit Joseph Calleja an der Metropolitan Opera New York. In der Tat: Will man die Leistungen des maltesischen Tenors würdigen, kann der Vergleich mit Größen von einst wie Jussi Björling, Beniamino Gigli und sogar Enrico Caruso nicht ausbleiben.

Höchste Musikalität, gepaart mit ganz besonderem Schmelz und emotionaler Dringlichkeit – Eigenschaften, die Calleja mit der aus Puerto Rico stammenden Sopranistin Ana María Martínez verbinden: Die „schönste Stimme Lateinamerikas“ (Berliner Zeitung) zählt spätestens seit ihrem umjubelten, auch auf DVD veröffentlichten Zarzuela-Abend an der Seite von Plácido Domingo bei den Salzburger Festspielen 2007 zur Spitze ihres Faches.

Ort:

Schloss Esterházy

Gewinner der String Quartet Competition

Sa, 30.6.2012, 19:30 | Tickets

Der am 1.4.2012 gekürte Gewinner des Bewerbs in der Wigmore Hall gibt das Konzert am 30.6. im Haydnsaal.

Der London International String Quartet Competition, einst von Yehudi Menuhin gegründet, wird alle drei Jahre im führenden Veranstaltungsort für Kammermusik, der Londoner Wigmore Hall, abgehalten.

Ab 2012 ist die Wigmore Hall auch Veranstalter des Wettbewerbs. Der Streichquartettwettbwerb fördert junge Quartette neben Geldpreisen auch mit Auftrittsmöglichkeiten bei renommierten Festivals. So wird den Gewinnern eine zweiwöchige Residenz im Banff Centre in Kanada geboten sowie Stipendien für den Kammermusik-Campus des Schlosses Weikersheim.

2012 unterstützt die Esterházy Privatstiftung die Preisträger mit einem Auftritt im Rahmen des Streichquartettfestivals am 30.6.2012 im Haydnsaal des Schlosses Esterházy. Das Finale des Wettbewerbs 2012 findet am 1.4.2012 in London statt.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Picknickkonzert: Wiener Klassik

Sa, 7.7.2012, 19:00 | Tickets

So, 8.7.2012, 11:00 | Tickets

Benjamin Schmid, Violine
Camerata Salzburg
Jochem Hochstenbach, Dirigent


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur „Die Uhr“
W. A. Mozart: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV216
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Im Juni 2007 spielte Benjamin Schmid das Korngold-Violinkonzert in drei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern und Seiji Ozawa im Wiener Musikverein. Die Einladung des weltbekannten Orchesters erfolgte unmittelbar nach Benjamin Schmids erfolgreichem Debüt mit den Wiener Philharmonikern bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2004, bei denen er seit über 20 Jahren ein gern gesehener Gast ist. Schmids regelmäßige Auftritte bei den Salzburger Festspielen begannen 1986 mit seinem Debüt mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Sir Yehudi Menuhin. Diesem Auftritt folgten Orchesterkonzerte, Kammermusik- und Jazzrecitals sowie Recitals, u.a. mit Hélène Grimaud und Clemens Hagen. Zu den Wiener Philharmonikern kehrte Benjamin Schmid im Juni 2011 zurück und spielte beim renommierten Schönbrunn Open Air unter Valery Gergiev Paganinis Violinkonzert in der Version von Fritz Kreisler. Dieses Konzert wurde in mehr als 60 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und auf dem Label Deutsche Grammophon auf CD und DVD veröffentlicht.

Performances with more interest per bar than most can manage for an entire sonata. It’s terrific Bach playing: challenging, provocative and profoundly musical.
Gramophone Magazine, July 2000

Gewinner des Carl Flesch Wettbewerbs

Geboren in Wien, studierte Benjamin Schmid in Salzburg, Wien und am Curtis Institute in Philadelphia. In den Jahren 1985-1992 gewann Benjamin Schmid mehrere große Wettbewerbe: besonders erwähnenswert hierunter der Londoner Carl Flesch Wettbewerb 1992, in dem er den Mozart-Preis, den Beethoven-Preis und den Publikumspreis zugleich errang. Benjamin Schmids Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig und konzentriert sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke für Geige und Orchester auf in Wien entstandene Werke: Mozart, Beethoven, Schubert, Berg, Goldmark, Korngold, Kreisler und Muthspiel nehmen eine zentrale Stellung ein. Gemeinsam mit der Pianistin Ariane widmet sich Benjamin Schmid besonders dem Werk Mozarts. Schmids Leidenschaft für den Jazz, die sich schon in frühen Jahren bemerkbar machte, spiegelt sich ebenfalls in seinem Tourneeplan wider. Engagements mit führenden Orchestern umfassen das Königliche Concertgebouw Orchester, die Tschechische Philharmonie, das Gewandhausorchester Leipzig und Tonhalle Orchester Zürich, Orchester der Königlichen Dänischen Oper Kopenhagen, Houston und Baltimore Symphony, National Symphony Orchestra in Washington, Gulbenkian Orchester, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, St. Petersburger Philharmoniker, Philharmonisches Orchester Helsinki und Philharmonia Orchestra. In Asien konzertierte er unter anderem mit dem New Japan Philharmonic und Seiji Ozawa, mit dem Philharmonia Orchestra unter Fabio Luisi beim Hong Kong Festival, Singapore Symphony und Malaysian Philharmonic Orchestra. Kammermusikalisch ist er ebenfalls weltweit tätig, zuletzt bei der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, International Chamber Music Festival Stavanger und beim Moritzburg Festival. Benjamin Schmids verschiedene Jazzprojekte werden sowohl in renommierten Jazzclubs als auch in klassischen Konzertsälen gespielt.

Höhepunkte der Saison 2011/12 sind Einladungen zum Dänischen Nationalorchester, den Radiosinfonieorchestern Wien und Köln, Wiedereinladungen des Malaysian Philharmonic Orchestra und des National Symphony Orchestra Taiwan sowie eine umfangreiche Australientournee mit dem Australian Chamber Orchestra.

Schmid mesmerises from his very first entry, shaping phrases with a skin-rippling sensitivity to send the spirits soaring. His golden tone, immaculate intonation, faultless technique and total identification with this magical score are truly things of wonder. A violin classic.
Strad Magazine, March 2006

Wiener Picknick für zwei Personen

Picknickkorb € 50,-
Hühnerpastete mit Feigensenfsauce
Konfierte Kalbsbrust mit grünem Bohnensalat
Käse & frisches Obst
Kipferl.Koch im Weckglas
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Deluxe-Picknick € 80,-
Wiener Saftschinken mit eingelegtem Schwammerlgemüse
Hühnerleberparfait mit Süßweingelée & Brioche
Geschmorte Kalbsbackerl mit Merlotessenz & cremiger Polenta
Milchrahmstrudel mit Marillenkompott
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Ort:

Schloss Esterházy

Picknickkonzert: Spanische Nächte

Sa, 14.7.2012, 19:30 | Tickets

So, 15.7.2012, 11:00 | Tickets

Vanessa Goikoetxea, Sopran
Charles Ramirez, Gitarre
Orquestra de Cadaqués
Jochem Hochstenbach, Dirigent


Albéniz-A. Guinovart: Cádiz-Asturias-Córdoba-Castilla
J. Rodrigo: "Concierto de Aranjuez" (Konzert für Gitarre und Orchester)
R. Chapí: "Preludio de la Revoltosa" , "Las carceleras"
M. Fernández Caballero: "Romanza"
Barbieri: "Romanza de Paloma"
M. de Falla: Suite 1 aus "El Sombrero de tres picos"
P. Luna: "De España vengo"
F. Moreno Torroba: "La petenera"

Die Sopranistin Vanessa Goikoetxea, geboren in West Palm Beach, Florida, USA, begann ihre musikalische Ausbildung als Akkordeonistin an der Musikhochschule Juan Crisóstomo de Arriaga Bilbao bei Prof. Jose Antonio Hontoria.
Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie u.a. als Erste Elfe (»Rusalka«), Frasquita (»Carmen«), Musetta (»La Bohème«), Paggio (»Rigoletto«), Donna Anna („Don Giovanni“) , Damigella (»L’incoronazione di Poppea«), Papagena (»Die Zauberflöte«) und Prinzessin (»Die Prinzessin auf der Erbse») zu hören ist.

Die Karriere von Charles Ramirez als Gitarrist begann am Royal College of Music in London, wo er als Student 1973 als erster Joaquin Rodrigo's „Concierto de Aranjuez” spielte. Ein paar Monate später gab er sein Debüt am Londoner South Bank und setzte damit den Beginn seiner Karriere als Künstler mit außer-gewöhnlichen Fähigkeiten und hoher Musikalität.
Das Lieblingsinstrument von Charles Ramirez wurde 1973 von einem der bedeutendsten Gitarrenherstellern, Jose Luis Romanillos, speziell für ihn angefertigt. Er spielte exklusiv über 35 Jahre nur auf diesem Instrument. Mittler Weile spielt er auch Gitarren von Renato Barone und Teodoro Perez.

Spanisches Picknick für zwei Personen

Picknickkorb € 50,-
Rindscarpaccio mit Manchego, eingelegter Pfefferoni und Limettenöl
Gefüllter Spitzpaprika mit Ziegenkäse
Maishenderlbrust mit Auberginen & Paradeiser
Crema Catalana mit Muskat-Zucker-Kruste
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Deluxe-Picknick € 80,-
Meeresfrüchtesalat mit Zitronen-Erdäpfel-Püree
Lasagne vom Oktopus mit mallorquinischem Gemüseeintopf
Lammrücken in Olivenkruste & Artischocken
Mandel.Tarte mit roten Beeren
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Picknickkonzert: Musik aus den USA

Sa, 18.8.2012, 19:30 | Tickets

So, 19.8.2012, 11:00 | Tickets

Mihaela Ursuleasa, Piano
Sinfonia Varsovia
Jochem Hostenbach, Dirigent


George Gershwin: Rhapsody in Blue, Suite aus „Ein Amerikaner in Paris”
Aaron Copland: El salón México
Alberto Ginastera: Malambo
Samuel Barber: Adagio for Strings op. 11
Leonard Bernstein: Ouverture zu „Candide”, Symphonic Dances aus „West Side Story”

Die einzigartige Mischung aus temperamentvollem Spiel und lyrischer Begabung macht Mihaela Ursuleasa zu einer der bemerkenswertesten Pianistinnen ihrer Generation.
1978 in Brasov, Rumänien geboren begann sie sehr früh ihre Konzertkarriere. 1990 zog sie sich von der Bühne zurück und konzentrierte sich auf ihre schulische, musikalische und pianistische Ausbildung, nun in ihrer Wahlheimat Wien.

It´s the kind of Beethoven I have not heard since the heydays of Claudio Arrau and super-musician Clara Haskil herself.
Heuwell Tircuit, San Francisco Chronicle, März 2006

Die Früchte dieser Entscheidung erntete Mihaela Ursuleasa, als sie 1995 den renommierten Clara-Haskil- Wettbewerb gewann. Sie wurde ausgezeichnet für diese seltene Kombination von Lebendigkeit und Beherrschung der Technik. Man hat sie mit Clara Haskil selbst verglichen, ihrer Landsfrau der Vorkriegszeit. Sie führt heute eine internationale Karriere, und begeistert das Publikum mit sprühender Energie und Leidenschaft für die Musik.

Veranstalter in aller Welt wurden umgehend aufmerksam und Klavierabende in den bedeutendsten Musikmetropolen folgten, wie unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Köln, dem Konzerthaus Wien, der Tonhalle Zürich und der Carnegie Hall New York.
Daniele Gatti, Paavo und Neeme Järvi, Marek Janowski, Andris Nelsons und Mark Albrecht gehören zu den Dirigenten, die Mihaela Ursuleasa für ihre emotionale Tiefgründigkeit in der Musik schätzen und immer wieder einladen. Orchester wie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Berner Symphonie-Orchester, Mozarteum Orchester, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, City of Birmingham Symphony Orchestra, Weimarer Staatskapelle, Rotterdam Filharmonisch Orkest, Pacific Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Cincinnati Symphony Orchestra und die Wiener Symphoniker laden sie als Gast-Solistin ein. Unter den internationalen Festivals, bei denen sie auftrat, sind vor allem das Lucerne Festival, die Salzburger Festspiele, die Styriarte, das Beethovenfest Warschau und Bonn und Mostly Mozart Festival New York zu nennen.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin musiziert Mihaela Ursuleasa u.a. mit der Cellistin Sol Gabetta (CD-Einspielung für Sony/BMG) und der Geigerin Patricia Kopatchinskaja (CD-Einspielung für Naive) und ist auch als Liedbegleiterin sehr angesehen.

Ihre erste Solo CD "Piano & Forte" (-edel- CLASSICS) wurde mit dem ECHO Klassik 2010 in der Kategorie "Solistische Einspielung des Jahres" (19. Jahrhundert, Klavier) ausgezeichnet. Ihre zweite Solo-CD "Romanian Rhapsody" ist im März 2011 erschienen.

Amerikanisches Picknick für zwei Personen

Picknickkorb € 50,-
Deviled eggs
Nudelsalat amerikanische Art
Fried Chicken & cole slaw
Schoko-Brownie & Wassermelone
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Deluxe-Picknick € 80,-
Caesar’s Salad
Macaroni & cheese
Filet-Steak, gegrillter Maiskolben, Senfmarinade & Wedges
Apple pie & Vanilla ice cream
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Picknickkonzert: Slawische Romantik

Sa, 25.8.2012, 19:30 | Tickets

So, 26.8.2012, 11:00 | Tickets

Alexei Volodin, Klavier
BBC Concert Orchestra
Jochem Hochstenbach, Dirigent


Pjotr I. Tschaikowski: Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“
Sergei Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op. 43

Alexei Volodin, geboren 1977 in St. Petersburg, erhielt bereits im Alter von zehn Jahren Unterricht an der Gnessin Spezial-Musikschule in Moskau, wo er zuerst von I. Caklina und später von T. Zelikman unterrichtet wurde. Mit 17 Jahren setzte er seine Ausbildung bei Prof. Elisso Virsaladze am Moskauer Konservatorium fort. 2003 gewann er den 1. Preis beim 9. Géza Anda Concours in Zürich. Er gehört zu den herausragendsten Pianisten seiner Generation. Die internationale Presse würdigt seine atemberaubende Technik, sein breitgefächertes Repertoire und bezeichnet ihn als betörenden Klangfarbenmagier und stilsicheren Interpreten. Alexei Volodin konzertiert mit vielen namhaften Orchestern, wie dem Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Gewandhaus-Orchester Leipzig, der Weimarer Staatskapelle, dem Orchestre National de France, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Filarmonica del Teatro alla Scala, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem London Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Dirigenten, wie Valery Gergiev, Gerd Albrecht, Riccardo Chailly, David Zinman, Mikhail Pletnev, Tugan Sokhiev, Lorin Maazel, Vladimir Fedoseyev, Rafael Frühbeck de Burgos, Zoltán Kocsis, Semyon Bychkov und vielen anderen.

Ein gefragter Rezitalist

Er spielt regelmässig bei den renommiertesten Konzertveranstaltern in allen wichtigen Städten und Festivals, darunter New York, Tokyo, Wien, Amsterdam, Paris, Frankfurt, Brüssel, Luxemburg, Zürich, Mailand, Barcelona, Madrid, Budapest und Sankt Petersburg, sowie der Festivals in Luzern, Montpellier,La Roque d’Anthéron, Bad Kissingen, Baden-Baden, Meran und Weisse Nächte in St.Petersburg Alexei Volodin wurde im Jänner 2009 von Valery Gergiev, mit dem er auf Tourneen in die USA, Japan, Deutschland und Spanien auftrat, zum ersten “Künstler des Monats“ des neuen Mariinski Konzertsaals in St. Petersburg ernannt.
Kommende Auftritte führen Volodin nach München, Berlinm Lissabon und Wien sowie nach Barcelona, Mailand, Tel Aviv, New York und Tokyo. Dazu kommen Rezitaltourneen in Holland, den USA, Italien und Spanien.

Volodin spielt mit Valery Gergiev und dem London Symphony Orchestra, Semyon Bychkov und dem NHK Orchestra, Vladimir Fedoseiev und den Wiener Symphonikern, dem Orchestra Nacional de Espana mit Yakov Kreizberg und dem Nederlands Philharmonisch Orkest , Edo de Waart und dem Orchestre de la Suisse Romande und Ilan Volkov und dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Bei den CD-Labels "Live-Classics" und "Challange classics" sind Einspielungen mit Werken von Beethoven, Chopin, Rachmaninov und Prokofiev erschienen.

Slawisches Picknick für zwei Personen

Picknickkorb € 50,-
Sardoni in Savor – Sardinen mit eingelegtem Zwiebel
Frittata verde – Grüner Eierkuchen
Pitaschnitten mit Schafskäse & Oliven
Somlauer Nockerl
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Deluxe-Picknick € 80,-
Buchweizen-Blini mit Ziegenkäseparfait & Kaviar
Fenchel-Orangen-Salat mit gebratenen Kalamare
Mangalica.Kotelette mit getrüffelten Kürbisgnocchi
Böhmische Powidl-Liwanzen mit Zwetschkeneis
Mineralwasser 0,75 ltr. & Gebäck

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Linda Nicholson am Müller-Hammerflügel

Sa, 22.9.2012, 19:30 | Tickets

Linda Nicholson, Klavier

Werke von Johann Nepomuk Hummel u. a.
Linda Nicolson spielt am Müller-Hammerflügel aus den Sammlungen der Fürsten Esterházy.

Linda Nicholson ist eine der bedeutendsten unter jenen Pianisten, die sich auf die Interpretation des barocken, klassischen und frühromantischen Repertoires auf der jeweiligen Zeit entsprechenden, authentischen Instrumenten spezialisiert haben.

Nach ihrem Studium an der Universität London (Bachelor of Music) und am dortigen Royal College of Music (Klavier bei Kendall Taylor, Cembalo bei Ruth Dyson) gewann sie die beiden ersten internationalen Wettbewerbe, die überhaupt für Hammerklavier ausgerichtet wurden, nämlich den Concours International du Pianoforte in Paris und den Wettbewerb Musica Antiqua des Festival Van Vlaanderen in Brügge. Seither erwarb sie international großes Ansehen, tritt bei den bedeutendsten Festivals und Konzertreihen in Europa und Fernost auf. Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst Solowerke, ebenso wie Kammermusik und Konzerte.

Doch Linda Nicholson verfügt nicht nur über enorme musikalische Erfahrung, sondern verbindet damit auch ein einzigartiges Wissen über ihr Instrumentarium, denn sie hat das Glück, zusammen mit ihrem Ehemann eine der größten Sammlungen historischer Tasteninstrumente in ganz Europa zu besitzen, die Instrumente vom späten 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert umfasst. Dieser direkte Kontakt mit originalen Instrumenten der jeweils besten Instrumentenbauer einer Epoche, sowie ihre Studien historischer Quellen und Spielanweisungen vermittelten ihr einen einzigartigen Einblick in die besonderen Charakteristiken und technischen Ansprüche eines jeden Instrumentes: So rühmt man an ihren Interpretationen nicht nur immer wieder deren musikalische Integrität, sondern auch regelmäßig die Schönheit und Vielfarbigkeit des Klanges, den sie den Tasten zu entlocken vermag - seien es die eines Cembalos, eines Clavichords oder eines Hammerflügels. Sie spielt diese Instrumente, die normalerweise nur in Museums-Sammlungen zugänglich wären, bei Konzerten und Aufnahmen, und eröffnet ihrem Publikum damit die Möglichkeit, die Klangwelten der großen barocken und klassischen Komponisten unverfälscht zu erfahren.

Im Laufe ihrer Karriere trat Linda Nicholson als Solistin bei zahlreichen Festivals, in Museen, Instrumentensammlungen und Konzertsälen auf. Ihre Programme sind oft auf bestimmte Instrumente oder Themen zugeschnitten, oder einfach auf das reiche Repertoire des 18. und frühen 19. Jahrhunderts fokussiert. Da sie immer bestrebt ist, ihren Horizont zu erweitern, beschäftigt sie sich momentan wieder mit einer besonderen Leidenschaft, nämlich der Musik von Brahms, und bei künftigen Rezitals wird dessen späte Klaviermusik im Mittelpunkt stehen.

Linda Nicholson hat viele der Klavierkonzerte von Mozart mit hervorragenden Barockorchestern gespielt, beispielsweise mit Les Arts Florissants, The Academy of Ancient Music, The Orchestra of the Age of Enlightenment und der Capella Coloniensis. Mit letzterer nahm sie drei CDs mit Mozart-Klavierkonzerten in einer Koproduktion des Westdeutschen Rundfunks mit dem Label Capriccio auf.

Eine langjährige musikalische Partnerschaft verbindet Linda Nicholson mit dem bedeutenden Barockgeiger Hiro Kurosaki, Konzertmeister von Les Arts Florissants und anderen renommierten Barockensembles. Auf ihren ausgedehnten Konzerttourneen konzentrierten die beiden Musiker sich vor allem auf die Sonaten von Mozart und Beethoven, ergänzten diese aber auch mit Werken unbekannterer Zeitgenossen, wie Benda, Schobert und Vorisek.

Außerdem nahmen sie sämtliche Mozart-Sonaten für Violine und Klavier in einer Koproduktion von Westdeutschem Rundfunk (WDR) und Erato auf vier CDs auf, die unter anderem den Japanese Academy Award gewannen und in Japan im Jahr ihres Erscheinens die meistverkaufte Klassikeinspielung überhaupt waren. Ebenso spielten sie in nur einem Jahr (2008-2009) die erste Aufnahme des Gesamtwerks von Beethoven für Violine und Klavier auf originalen Instrumenten (keine Kopien) für den WDR und ACCENT auf vier CDs ein. Diese wurden 2009-2010 herausgebracht und veranlassten die Early Music Review zum enthusiastischen Kommentar: „This dream team. Individually outstanding, truly wonderful in combination“ (Ein dream-team. Jeder für sich hervorragend und wirklich wundervoll in der Kombination“).

Linda Nicholson ist eine der Gründerinnen des London Fortepiano Trio, das sie ursprünglich 1981 zusammen mit Monica Huggett (Violine) und Timothy Mason (Violoncello) in's Leben gerufen hat. Als erstes Ensemble nahm das Trio beim Label Hyperion die Klaviertrios von Mozart mit authentischem Instrumentarium auf, eine Einspielung, die Maßstäbe für alle späteren Interpretationen dieser Werke setzte. Heute spielen Hiro Kurosaki (Violine) und Martin Fritz (Violoncello) die Streichinstrumente.

Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Linda Nicholson privat und wird häufig für Meisterklassen eingeladen, so etwa in letzter Zeit beim Alte Musik Festival in Wilanow und am Konservatorium in Wien. Seit 2001 war sie regelmäßig Jurorin beim renommierten Hammerklavier-Wettbewerb Musica Antiqua im Rahmen des MAfestival Brügge.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Kammeroper München:
„La Cenerentola“

Fr, 28.9.2012, 19:30 | Tickets

So, 30.9.2012, 18:00 | Tickets

Gioacchino Rossini: "La Cenerentola"

Nach dem erfolgreichen Gastspiel mit einem Opernpasticcio aus Werken von Joseph Haydn im vergangenen Jahr, ist die Kammeroper München erneut mit einer eigenen deutschen Fassung von Rossinis „La Cenerentola“ (Aschenputtel) zu Gast.

Aschenputtel, das sind: Tauben, die Körner aus der Asche picken, Mäuse und Kürbisse, die sich in Pferde und Kutsche verwandeln, und ein gläserner Pantoffel, der die Wahrheit ans Licht bringt. Nicht bei Rossini! Er verzichtet auf alle Zaubertricks, dafür zeigt er sieben Menschen in ihrem aberwitzigen Wettlauf nach dem Glück. Das Ergebnis ist nicht minder magisch und bizarr. Beim Blick in die Maschinerie des Märchens ist Rossini seine beste Musik eingefallen: eingängige Melodien, rasante Duette oder Terzette, überbordende musikalische Verzierungen – all das macht den Erfolg des 1817 uraufgeführten Werkes aus, das bis heute weltweilt zum Standardrepertoire der Opernhäuser zählt.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Kremerata Baltica

Do, 4.10.2012, 19:30 | Tickets

Sa, 6.10.2012, 19:00 | Tickets

So, 7.10.2012, 11:00 | Tickets

Kremerata Baltica

Offenheit, Experimentierlust, vehementer Einsatz der ganzen Persönlichkeit: Was das Musizieren und Wirken des Stargeigers Gidon Kremer so auszeichnet, bestimmt auch den Geist zweier Residenzen im Schloss Esterházy, die ihren Abschluss in jeweils drei Konzerten finden werden.

Gemeinsam mit dem von ihm gegründeten Kammerorchester Kremerata Baltica und hochkarätigen Instrumentalsolisten wird sich Kremer der intensiven Erkundung musikalischer Sphären und der prozesshaften Entwicklung der detaillierten Konzertprogramme widmen: In der Frühjahrsresidenz geht das Kammerorchester mit einem baltisch-arabischen Schwerpunkt auf Entdeckungsreise in uns ferne musikalische Kulturkreise. Die Herbstresidenz, in der Gidon Kremer auch selbst auf der Bühne stehen wird, steht mit Kammermusikwerken von Komponisten wie Strawinski, Britten oder Hindemith im Zeichen der klassischen Moderne, die Kremers musikalischer Sprache besonders nahe steht. Eines der Herbstkonzerte macht sich den romantischen Charme der Bergkirche Donnerskirchen zu eigen und wird mit einem speziell geschnürten Konzertpaket zum besonderen Erlebnis.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal
Bergkirche Donnerskirchen (6.10.)

I Virtuosi ambulanti

Sa, 13.10.2012, 19:30 | Tickets

I Virtuosi ambulanti

„Die Salonkantaten des Belcanto"
Gaetano Donizetti: Canto XXXIII (Il Conte Ugolino), Saffo, Teresa e Gianfaldoni
Gioacchino Rossini: Egle ed Irene, La Francesca da Rimini u. a.

Im Sommer 2008 wurden in München I VIRTUOSI AMBULANTI E.V., die wandernden Virtuosen, ins Leben gerufen. Der Name geht auf die gleichnamige komische Oper des neapolitanischen Komponisten Valentino Fioravanti zurück.

Sie wurde 1807 mit großem Erfolg am Théâtre-Italien in Paris uraufgeführt und bald darauf in ganz Europa nachgespielt. Das amüsante Werk schildert augenzwinkernd die großen und kleinen Katastrophen einer reisenden Operntruppe.

Das Engagement des Ensembles gilt der Wiederentdeckung des vergessenen Musiktheater-Genres der Salonoper. Es verhilft ihm zu neuer Vitalität im zeitgenössischen Kulturleben und führt diese Tradition auf hohem professionellem Niveau weiter.
Die Produktionen werden ausschließlich auf der Basis von authentischem historischem Notenmaterial vorbereitet. Sowohl die musikalische als auch die szenische Einstudierung erfolgen unter Berücksichtigung philologischer Aspekte.

Pflege der Salonoper

Die programmatischen Hauptakzente sind die Pflege des Salonopern-Repertoires aus dem frühen 19. Jahrhundert sowie die Neuerschließung vergessener Kapitel regionaler europäischer Musiktraditionen.

Entsprechend der Struktur eines Musiksalons des 18. und 19. Jahrhunderts bildet der Verein eine gemeinsame Initiative von Musikprofis und Musikliebhabern.

Die ersten künstlerischen Aktivitäten wurden im September 2008, unmittelbar nach der Gründung gestartet: Im Rahmen eines Salonkonzertes in der Residenz des Schweizer Konsulates in München wurden, erstmals nach fast 200 Jahren, Ausschnitte aus dem Opernschaffen des bayerisch-schweizerischen Komponisten Joseph Hartmann Stuntz vorgestellt. Die Stücke für dieses Konzertprogramm wurden von den Manuskripten aus Stuntz' Nachlass in der Musiksammlung der Bayerischen Staatsbibliothek transkribiert.

Zu Ehren von Donizetti

Das Nachfolgeprojekt stand im Zeichen des 160. Todesjahres von Gaetano Donizetti, dem Meisterschüler des in Ingolstadt beheimateten Belcanto-Komponisten Johann Simon Mayr: Im November 2008 erfolgte in konzertantem Rahmen, anlässlich der Musiknacht der Romantik im Ingolstädter Theater, die Deutschlandpremière von Gaetano Donizettis Salonkantaten Teresa e Gianfaldoni und Canto XXXIII.

Die innovative Programmdramaturgie von I VIRTUOSI AMBULANTI E.V. setzt einen klaren Gegenakzent zum Standardrepertoire von Festivals und Opernhäusern.

Ort:

Schloss Esterházy | Haydnsaal

Esterházy Privatstiftung

Esterházyplatz 5
A-7000 Eisenstadt

Telefon: +43 (0) 2682 / 63854-12 Ticketshop
E-Mail: konzert@esterhazy.at