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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100
Konzert

Vincent Peirani & Émile Parisien

»Belle époque«

Vincent Peirani, Akkordeon
Émile Parisien, Sopransaxophon


Von außen betrachtet verkörpern sie zunächst ein ungleiches Paar. Künstlerisch begegnen sich diese zwei Shootingstars des französischen Jazz jedoch stets auf Augenhöhe. Dass es sich bei dem Saxophonisten Émile Parisien und dem Akkordeonisten Vincent Peirani um weitaus mehr als nur miteinander kompatible Musiker handelt, davon zeugt ihre rege und vielbeachtete Zusammenarbeit: ob im Quartett mit dem Stimmwunder Andreas Schaerer und dem Pianisten Michael Wollny oder bei ihrer fulminanten Hommage auf Joe Zawinul, die sie als Teil von »The Syndicate« zuletzt im Wiener Konzerthaus präsentierten. Daneben geben die beiden mit dem renommierten »Prix Django Reinhardt« prämierten Freunde auch ein ausgezeichnetes Duo ab. Vor diesem Hintergrund kommen sie in Wien mehrere Tage zu einer kreativen Arbeitsphase zusammen und bieten bei ihrem Konzert erste Einblicke in ihr brandneues Programm.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

"Bach-Echos"

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Ivan Fedele: Arc en ciel
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo (1720 ca.)
Jonathan Harvey: Pre-echo for Jean-Guihen (2003)
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 2 d-moll BWV 1008 für Violoncello solo (1720 ca.)
György Kurtág: Az hit... (1998)
Pilinszky János: Gérard de Nerval (1986)
Arnyak (Signs, Games and Messages) (1989 ab)
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009 für Violoncello solo (1720 ca.)
Gilbert Amy: En-suite
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010 für Violoncello solo (1720 ca.)
Misato Mochizuki: Pre-echo
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 5 c-moll BWV 1011 für Violoncello solo (1720 ca.)
Ichiro Nodaira: Enigme (2006)
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 für Violoncello solo (1720 ca.)

Jean-Guihen Queyras liefert neue Perspektiven auf Wohlbekanntes: Fünf zeitgenössische Auftragskompositionen sowie Miniaturen von Kurtág erklingen als »Echos« zwischen den sechs Cellosuiten Bachs.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Great Voices: Piotr Beczala

Great Voices

Bohuslav Martinů Philharmonic Orchestra
Piotr Beczala, Tenor
Florian Krumpöck, Dirigent


Giuseppe Verdi: Ouverture zu »Luisa Miller« (1849)
Quando le sere al placido »Nein, nicht lügen strafen« (Rezitativ und Arie des Ferdinand aus »Luisa Miller«) (Libretto: Salvatore Cammarano nach Schillers »Kabale und Liebe«) (1849)
Ouverture zu »Aida« (1871)
Celeste Aida »O wär ich erkoren! ... Holde Aida« (Rezitativ und Arie des Radames aus »Aida«) (1871)
Georges Bizet: Ouverture zu »Carmen« (1873-1874)
La fleur que tu m'avais jetée »Hier an dem Herzen treu geborgen« (Blumenarie des Don José aus »Carmen«) (1873-1874)
Stanisław Moniuszko: Jonteks Lied (Halka) (1846-1847)
Giuseppe Verdi: Ouverture zu »La forza del destino« (1862)
Giacomo Puccini: Recondita armonia »Wie sich die Bilder gleichen« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)
Francesco Cilea: L'anima ho stanca (Arie für Tenor aus »Adriana Lecouvreur«) (1902)
Giacomo Puccini: Capriccio sinfonico
Umberto Giordano: Come un bel dì di maggio (Arie des Chénier aus »Andrea Chénier«) (1896)
Giacomo Puccini: E lucevan le stelle »Und es blitzen die Sterne« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)
Crisantemi (Bearbeitung für Orchester) (1890)
Nessun dorma! »Niemand schlafe!« (Arie des Kalaf aus »Turandot«) (Libretto: Giuseppe Adami, Renato Simoni, nach Carlo Gozzi) (1926)

Ein festliches Heimspiel erwartet die Besucherinnen und Besucher des Wiener Arienabends von Piotr Beczala. Der aus den polnischen Beskiden stammende Publikumsliebling ist heute einer der wenigen Tenöre, die sowohl im italienischen als auch im slawischen, deutschen und französischen Fach international für Furore sorgen. Mit seiner technisch perfekt ausgebildeten Stimme, die über Schmelz, Strahlkraft und die sprichwörtliche »Träne« gleichermaßen verfügt, zeichnet er die unterschiedlichsten Rollenporträts. Diesmal wird an einem einzigen Abend die breite Palette seiner Kunst zu erleben sein, in einer reizvollen Mischung aus Bekanntem und Unbekanntem. Musikdramatisch besonders berührende Momente entstehen, wenn Liebesempfinden mit Gefühlen von zuversichtlicher Hoffnung, tiefer Verzweiflung oder Zurückweisung verbunden ist. Beczala schlüpft u. a. für eine mitreißende Arie aus Verdis Luisa Miller in die Rolle des vermeintlich Betrogenen, für »Celeste Aida« in die des anhimmelnden Liebenden, für eine Szene aus der polnischen Nationaloper Halka in die des Bangenden, für eine Tosca-Arie in die des über Kunst Philosophierenden und bei »Nessun dorma« in die des Siegessicheren. Dass Piotr Beczala von seinem Wiener Publikum an diesem Abend als solcher gefeiert wird, darf prophezeit werden.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Isabelle Faust / Alexander Melnikov

"Beethoven-Violinsonaten"

Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikov, Klavier


Ludwig van Beethoven: Sonate a-moll op. 23 für Violine und Klavier (1801)
Sonate F-Dur op. 24 für Violine und Klavier »Frühlingssonate« (1800-1801)
Sonate G-Dur op. 96 für Violine und Klavier (1812)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Klangforum Wien

»Happiness Machine (f.k.a. Zum Gemeinwohl!) - 3 Stunden Glück mit dem Klangforum Wien«

Klangforum Wien
Jacqueline Kornmüller, Inszenierung
Peter Wolf, Dramaturgie
Martin Repka, Videoprojektion
Peter Böhm, Klangregie
Florian Bogner, Klangregie
Konstantia Gourzi, Leitung


Matthias Meinharter: TikiTiki & the Pad Mouse Band (2011)
Iris ter Schiphorst: Suggestion of least resistance (Film: Michelle Kranot) (EA)
Malin Bång: Bloomers (Film: Samantha Moore) (EA)
Eva Reiter: Lickalike (Film: Rebecca Blöcher) (EA)
Misato Mochizuki: Pantopos (Film: Eni Brandner) (EA)
Carola Bauckholt: Die Flunder (Film: Elizabeth Hobbs) (EA)
Marianthi Papalexandri-Alexandri: Generator / Operator (Film: Andrea Schneider) (EA)
Ying Wang: Music Box (Film: Joanna Kozuch) (EA)
Joanna Bailie: Vermessung der Distanz (Film: Susi Jirkuff) (EA)
Electric Indigo: Hierarchy Glitch (Film: Vessela Dantcheva) (EA)
Hanna Hartman: The Happiness Machine (Film: Ana Nedeljkovic) (EA)
Rebecca Saunders: Sole

Statt sich auf die reine Interpretation von Partituren zu beschränken, hat das Klangforum Wien die Konzertbühne immer wieder zum politischen Forum gemacht. Den Fokus auf das Animationsfilmschaffen von Frauen legt Tricky Women seit nahezu 20 Jahren. Gemeinsam wurde das Projekt »Happiness Machine« initiiert. Das Ensemble setzt sich hierbei aus rein weiblichen Blick- und Hörwinkeln mit dem aktuellen Stand des internationalen Wirtschaftslebens auseinander: In zehn Animationsfilmen und zehn neuen Kompositionen stellen Künstlerinnen aus elf europäischen Staaten eine Alternative zum herrschenden finanzkapitalistischen System zur Diskussion. Ein europäisches Gespräch über die Zukunft!

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Thomas Gansch & František Janoska

Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn, Gesang
František Janoska, Klavier
Thomas Gansch & František Janoska


Wie der Konzerthaus-Porträtkünstler Thomas Gansch – dessen Weg von der Blasmusik über sein Studium im Konzertfach Trompete und der Mitbegründung der für Furore sorgenden Band Mnozil Brass bis zu seiner mit dem Hans Koller Preis gewürdigten Auseinandersetzung mit Jazz und Improvisation führte – ist auch František Janoska in verschiedenen musikalischen Welten zu Hause. So ist der klassisch ausgebildete Pianist einerseits Mitglied im musikalisch breitgefächerten Janoska Ensemble: ein Quartett, das unter dem Schlagwort »Janoska Style« für eine kreative Synthese unterschiedlicher Stile und Einflüsse steht und zuletzt unter anderem mit dem Sänger Michael Schade im Wiener Konzerthaus zu erleben war. Auf der anderen Seite tritt er auch als talentierter Komponist und Arrangeur in Erscheinung und überzeugt zudem auch im Feld des Jazz: überaus vielversprechende Vorzeichen für ein Zusammentreffen zweier vor Musikalität strotzender Charaktere.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Thomas Quasthoff & Jazztrio

»Nice 'n' Easy«

Thomas Quasthoff, Vocals
Frank Chastenier, Klavier
Dieter Ilg, Bass
Wolfgang Haffner, Schlagzeug


Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasste den gefeierten Bassbariton Thomas Quasthoff, sich aus dem klassischen Musikgeschäft zurückzuziehen. Seine nach wie vor geltende Entscheidung, das klassische Fach hinter sich zu lassen, bedeutet jedoch nicht, sich ausnahmslos mit der umfangreichen Diskographie begnügen zu müssen, um in den Genuss seiner Stimme zu kommen. Denn Thomas Quasthoff ist zurück und widmet sich bei seinem Comeback voll und ganz seiner großen Leidenschaft für den Jazz. Vor diesem Hintergrund knüpft er mit seiner neuen CD »Nice ’n’ Easy« an seine zuvor veröffentlichten Jazzalben an. Dabei verleiht er auf seinem aktuellen Werk großen Jazzstandards wie dem Lennon-Klassiker »Imagine« eine ganz persönliche Note. Zur Seite stehen ihm für dieses Unterfangen bekannte Weggefährten und zugleich Protagonisten der deutschen Jazzlandschaft, die sich zu einem hochkarätigen Trio vereinen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Wiener Symphoniker / Hakhnazaryan / Hrůša

Wie Briefe an die Zuhörer

Wiener Symphoniker
Narek Hakhnazaryan, Violoncello
präsentiert im Rahmen des Förderprogramms »Great Talent«
Jakub Hrůša, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799–1800)
Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 (1918–1919)
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 (1945)

Einblicke in Edward Elgars Künstlerkarriere gewährt Musikwissenschaftler Meinhard Saremba in unserer Reihe Musik im Gespräch. Seine Gedanken zu Narek Hakhnazaryans Interpretation des Cellokonzerts gibt es schon vorab in der März-Ausgabe der Konzerthaus Nachrichten.

»Ich versuche aufrichtig mit der Musik eines Komponisten umzugehen«, entgegnete der Cellist Narek Hakhnazaryan auf die Frage einer Journalistin nach seinem Aufführungsstil. »Der Musiker ist lediglich der Erzähler und das Skript ist bereits geschrieben. Es kommt nur darauf an, wie man es vorträgt.« Darauf versteht sich der 1988 geborene Künstler exzellent, der mittlerweile seinen Hauptwohnsitz in Wien hat. Aufgrund seiner herausragenden Leistungen in jungen Jahren ist er in den Saisonen 2017/18 und 2018/19 Stipendiat des Great Talent-Förderprogramms der Wiener Konzerthausgesellschaft. Mit der Initiative begleitet das Wiener Konzerthaus den internationalen Durchbruch der begabtesten Nachwuchshoffnungen der österreichischen Klassikszene. Seine größten Stärken sieht Hakhnazaryan darin, »der Stimmung eines Werks Ausdruck zu verleihen, den Hörer zu fesseln und ihn in die gleiche Stimmung und Verfassung zu versetzen, in der ich selbst bin und in der, wie ich glaube, auch der Komponist sich befand.«

Dieser Zugang passt besonders zu Edward Elgars Cellokonzert, das 1919 noch unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstand. Da Narek Hakhnazaryan aus Jerewan stammt, vermag er sich diesem anspruchsvollen Werk mit seinen individuellen Erfahrungen besonders einfühlsam zu nähern. »Ich glaube, dass es für einen Musiker wirklich eine große Chance ist, Armenier zu sein«, äußerte der Künstler in einem Interview. »Manchen Leuten mag es überflüssig erscheinen und unangenehm sein, aber wir wurden mit einem Schmerz geboren; einem Schmerz, den man in unseren Augen erkennen kann, in unserer Musik, ja, in allen Bereichen unseres Lebens. Man findet kaum einen Armenier, dessen Familie nicht während der Geschehnisse im letzten Jahrhundert verletzt oder getötet wurde. Beispielsweise wurde die Familie des Großvaters meiner Mutter in einem Brotbackofen bei lebendigem Leibe verbrannt. Jedes Mal, wenn ich etwas Tragisches oder Trauriges spiele, muss ich nicht so tun als ob. Die Emotion ist immer da; ich kann sie, wann immer ich will, jederzeit aus meinem Innersten hervorbringen. Ich denke, dass unser sehr beklagenswertes Schicksal Empfindungen hervorruft, die unserer Musik und dem Ausdruck dienen.« Emotionen derart bloßzulegen, erfordert Mut.

Narek Hakhnazaryan bringt den starken, sehr ausgeglichenen Klangcharakter seines Joseph Guarneri-Cellos von 1707 zum Erklingen und sieht seine Aufgabe als Interpret darin, »die Partituren als Briefe der Komponisten an die Zuhörer« vorzutragen. Ein kongenialer Partner ist für den Cellisten der mährische Dirigent Jakub Hrůša, der nach eigenem Bekunden sehr bewusst darauf achtet, Interpretationen »sehr gut auszubalancieren, damit die musikalische Identität der Stücke nicht übertrieben« wirkt. Hrůša interpretiert mit den Wiener Symphonikern Beethovens Symphonie Nr. 1, mit der der 29-jährige Komponist sich anschickte, sich auf dem Gebiet der großen Orchestermusik einen Namen zu machen. Eine passende Kombination dazu ist Dmitri Schostakowitschs wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs uraufgeführte Symphonie Nr. 9. Hier erkundete der russische Komponist neue Möglichkeiten: Das fünfsätzige Werk bietet keinen Siegesbombast, sondern ein ausgewogenes Wechselspiel von Groteske und Drama. Als Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und musikalischer Leiter der Opernfestspiele in Glyndebourne versteht sich Hrůša auf beides. Er fühlt sich, wie er sagt, vornehmlich »in der symphonischen Musik zuhause«. Die Inspiration der Opernmusik nutzt er als »integralen Teil der symphonischen Konzerte«.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Kinderprogramm

Superar Jahreskonzert

»Musik aus dem Orient«

Superar-Kinderchor
Superar-Orchester
Stefan Foidl, Klavier
Ani Gülgün-Mayr, Moderation
Andy Icochea Icochea, Dirigent


Alle Lieder erzählen von Gefühlen und Wünschen, die uns vereinen unabhängig von Herkunft und Kulturkreis, und entführen auf eine Reise vom Fernen durch den Nahen Osten bis nach Wien.

Friedenslieder aus China und Korea, Hirtengesang aus den Steppen Afghanistans und Usbekistans, Worte der Liebe aus dem palästinensischen Raum

Mit dem heurigen Motto baut Superar dort musikalische Brücken, wo politische Mauern errichtet werden: Friedenslieder aus China und Korea, Hirtengesänge aus den Steppen Afghanistans und Usbekistans, Worte der Liebe aus dem palästinensischen Raum. Über 1.700 junge Menschen nehmen dank der europäischen Initiative Superar in ganz Österreich an kostenfreien Chor- und Orchesterkursen teil. Höhepunkt ist das Jahreskonzert mit 400 Mitwirkenden im Großen Saal. Unterstützen Sie die Aktivitäten von Superar durch den Kauf einer Förderkarte um 50 Euro für das Jahreskonzert. Ab sofort können Sie den Kindern den Zugang zur wunderbaren Welt der Musik auch als Superar-Pate ermöglichen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Branford Marsalis Quartet

»An Evening with Branford Marsalis«

Branford Marsalis Quartet
Branford Marsalis, Saxophon
Joey Calderazzo, Klavier
Eric Revis, Kontrabass
Justin Faulkner, Schlagzeug


Bei ihm vereinen sich Ausdruckskraft, Klangfülle und eine brillante Instrumentaltechnik zu einem in den Bann ziehenden Gesamtpaket. So wundert es also kaum, dass Branford Marsalis zu einem Star auf der Weltbühne des Jazz avancierte. Ebenso wenig überrascht es, wenn die Zeitung The Guardian auf das beeindruckende Spektrum seines Saxophonspiels hinweist und die legendäre Zeitschrift DownBeat die Zusammenarbeit mit dem Sänger Kurt Elling, die auch im Wiener Konzerthaus zu erleben war, zu den besten Alben des Jahres rechnet. Mit seinem langjährigen und fantastisch eingespielten Quartett findet der US-Amerikaner mit einem neuen Programm im Gepäck erneut den Weg in den Großen Saal des Wiener Konzerthauses.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Europa Galante / Bostridge / Biondi

Tönendes Kreuzfahrerepos

Europa Galante
Ian Bostridge, Tenor
Fabio Biondi, Violine, Leitung


Dario Castello: Sonata XV (1629))
Sonata XVI a 4 (1629))
Claudio Monteverdi
Il Combattimento di Tancredi e Clorinda (1638))
Carlo Farina
Capriccio stravagante a 4 »Ein Kurtzweilig Quodlibet« (1626)
Sigismondo D'India
Che vegg'io ohimè. Lamento d'Orfeo (1624))
Girolamo Frescobaldi
Toccata per l'elevatione in E (1635))
Bergamasca (1635))
Capriccio sopra la Girolmeta (1635))
Claudio Monteverdi
Tempro la cetra (1619))

Ian Bostridge gilt als einer der vielseitigsten Tenöre unserer Zeit. Sein besonderer Sinn für den Umgang mit Texten prädestiniert ihn nicht nur für das Lied, sondern auch für Werke von Claudio Monteverdi, der die Rede als Herrin der Harmonien ansah. Dessen bahnbrechendes »Combattimento di Tancredi e Clorinda« nach Torquato Tassos Kreuzfahrerepos »Gerusalemme liberata« bringen Ian Bostridge sowie das Ensemble Europa Galante und sein Gründer Fabio Biondi zur Aufführung. Nicht die Protagonisten der Handlung, sondern in erster Linie der Erzähler sowie die begleitende Instrumentalmusik durchmessen hier die im Vorwort beschriebenen heftigen Affekte Zorn, Mäßigung sowie Flehen – und rührten das Uraufführungspublikum damit zu Tränen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Janine Jansen / Alexander Gavrylyuk

Zurück zur Balance

Janine Jansen, Violine
Alexander Gavrylyuk, Klavier


Robert Schumann: Sonate Nr. 1 a-moll op. 105 für Violine und Klavier (1851)
Sergej Prokofjew: Sonate D-Dur op. 94a für Violine und Klavier (1943/1944)
César Franck: Sonate A-Dur M 8 für Violine und Klavier (1886)

Sie war gerade einmal 19 Jahre alt, als sie mit dem London Philharmonic Orchestra unter dem Dirigat von Vladimir Ashkenazy ihr Debüt gab. Seither ist Janine Jansen eine feste Größe im internationalen Konzertgeschehen. Die niederländische Geigerin überzeugt als Solistin bei großen symphonischen Konzerten, bei Soloabenden und als Kammermusikerin. Über 130 Auftritte absolvierte sie jährlich weltweit – zu viel, wie sich herausstellen sollte. »Ich hatte den Eindruck, mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand zu laufen, fühlte mich ausgepowert und musste eine sechsmonatige Pause einlegen«, berichtete sie in einem Interview. Das war 2010 – jetzt spielt sie nur noch rund 80 Konzerte jährlich mit besonders ausgewählten Programmen, vergleichsweise viel kammermusikalisches Repertoire. Reduktion schafft Qualität.

Ihre Leidenschaft für Kammermusik ist familiär begründet. Jansen entstammt einer Musikerfamilie wie sie im Buche steht: Ihr Großvater leitete einen Kirchenchor, in dem die Mutter sang; ihr Onkel Peter Kooij ist Sänger und Spezialist für historische Aufführungspraxis. Vater Jan und Bruder David spielen Cembalo, ihr älterer Bruder Marten Cello. Zuhause in Utrecht, wo sie 2003 ein Internationales Kammermusikfestival begründete, wird oft zusammen gespielt. Janine Jansen erklärte dazu einmal: »Man muss für Kammermusik die Musiker sehr gut kennen, um nicht immer wieder von vorne anzufangen. Erst mit Freunden kann ich tief genug in das Verständnis der Werke eindringen.«

Ein Zugang, der einen deutlichen Vertrauensbeweis an Alexander Gavrylyuk darstellt. Mit dem Pianisten begeistert Jansen gerade auf einer Rezital-Tournee durch Europa Liebhaberinnen und Liebhaber des kammermusikalischen Repertoires.

1984 in der Ukraine geboren, inzwischen zum Australier geworden, erlebte Alexander Gavrylyuk beim Internationalen Horowitz Wettbewerb bereits 1999 seinen Durchbruch – ein früher Start in eine internationale Karriere, ähnlich wie bei Janine Jansen. Der Pianist sieht die Interpretation jedes einzelnen Werks als Herausforderung: »Ich versuche mich in die Zeit zurückzuversetzen, in der das Stück komponiert wurde. Ich versuche die Bedingungen, unter denen das Werk geschrieben wurde, zu verstehen – die möglichen Einflüsse anderer Kunstrichtungen, wie Bildende Kunst, Volksmusik und Sprache, selbstverständlich auch den unmittelbaren emotionalen Gehalt der Musik«, erzählte er in einem Interview. »Es ist immer ein faszinierender und fesselnder Prozess.«

Ein Prozess, der sicher auch bei den drei ausgewählten Werken, die Jansen und Gavrylyuk im Mozart-Saal zur Aufführung bringen, von besonderem Reiz war. Bei Robert Schumanns Violinsonate Nr. 1 op. 105 zum Beispiel – einem Spätwerk, in dem Harmonie und Düsteres einander begegnen. Oder bei Prokofjews Violinsonate op. 94a, die 1943 mitten im Krieg zunächst als Flötensonate erklang. Auf besonderen Wunsch des berühmten Geigers David Oistrach bearbeitete Prokofjew das Werk für Violine und Klavier: ein vortrefflicher Entschluss, denn Komponist und Geiger wurden bei der Moskauer Uraufführung 1944 gefeiert. Von Erfolg gekrönt waren auch die Aufführungen von César Francks Sonate A-Dur für Violine und Klavier, die zu einem der bedeutendsten Werke dieser Gattung avancieren sollte.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Swedish Chamber Orchestra / Armstrong / Dausgaard

Fein nuancierte Klangwelt

Swedish Chamber Orchestra
Kit Armstrong, Klavier
Thomas Dausgaard, Dirigent


Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin (Fassung für Orchester) (1914–1917/1919)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur K 449 (1784)
Richard Strauss: Suite (Der Bürger als Edelmann op. 60/III) (1918)

»In erster Linie bin ich Musiker und in zweiter Linie Pianist – davon war ich schon immer überzeugt«, lautet die Maxime von Kit Armstrong. Und trifft genau ins Schwarze seiner Überzeugungen: 1992 in Amerika geboren, wurde er früh mit dem verheißungsvollen Titel »Wunderkind« gekrönt. Mit fünf Jahren begann er zu komponieren, dann Klavier zu spielen und bald zeigte sich die außergewöhnliche Begabung des jungen Musikers, die ihn auf die Bühnen der renommiertesten Konzerthäuser führte. Umso bemerkenswerter war jedoch, dass sich der junge Künstler selbst von derlei Zuschreibungen unbeeindruckt zeigte, etwa auch, als er von seinem Mentor Alfred Brendel als »Jahrhundertkünstler« bezeichnet wurde. Dass dies aber keineswegs leichthin gesagt wurde, wissen all jene, die die fein nuancierte Klangwelt Mozarts, interpretiert durch Kit Armstrong, kennen: Hier paart sich spielerische Lust mit glasklarer technischer Perfektion. Mit dem Swedish Chamber Orchestra unter Chefdirigent Thomas Dausgaard hat er hierfür den perfekten Partner an seiner Seite.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Jazz

Brussels Jazz Orchestra

»Roach: An Eastern Westerner« und »Powell: Pollyanna«

Brussels Jazz Orchestra
Frank Vaganée, Altsaxophon, Sopransaxophon, Querflöte
Dieter Limbourg, Altsaxophon, Sopransaxophon, Klarinette
Kurt Van Herck, Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Klarinette, Querflöte
Bart Defoort, Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Klarinette
Bo Van der Werf, Baritonsaxophon, Bassklarinette
Marc Godfroid, Posaune
Lode Mertens, Posaune
Ben Fleerakkers, Posaune
Laurent Hendrick, Bassposaune, Basshorn
Serge Plume, Trompete, Flügelhorn
Nico Schepers, Trompete, Flügelhorn
Pierre Drevet, Trompete, Flügelhorn
Jeroen Van Malderen, Trompete, Flügelhorn
Nathalie Loriers, Klavier
Jos Machtel, Kontrabass
Toni Vitacolonna, Schlagzeug
Luc Ravignot, Tontechnik
Gyuri Spies, Tontechnik


»The Sweetheart and The Daredevil«

Joris Bert: Only for the honest
Sundown
Film »An Eastern Westerner« (Regie: Hal Roach, USA 1920)

Dieter Limbourg:
Musik zu »An Eastern Westerner« (Regie: Hal Roach, USA 1920) (2014)
Film »Pollyanna» (Regie: Paul Powell, USA 1920)

Lode Mertens: Musik zu »Pollyanna« (Regie: Paul Powell, USA 1920) (2014)

Film + Musik live

Das Prädikat »oscarreif« ist im Hinblick auf das Brussels Jazz Orchestra nicht nur im übertragenen Sinn, sondern wortwörtlich zu verstehen. So war das Orchester am Soundtrack für »The Artist« beteiligt – ein Film, der mit etlichen Preisen versehen auch als großer Gewinner aus der Oscar-Verleihung 2012 hervorging und nicht nur als bester Film, sondern auch für seine Filmmusik die begehrte Trophäe in Empfang nahm. Nun begibt sich das Brussels Jazz Orchestra zurück zu den Anfängen des bewegten Bildes und haucht mit seiner Live-Darbietung im Rahmen der Konzerthaus- Reihe »Film + Musik live« zwei US-amerikanischen Stummfilm-Klassikern aus dem Jahr 1920 mit seinen jazzigen Klängen neues Leben ein: »An Eastern Westerner« mit dem großen Harold Lloyd in der Hauptrolle und »Pollyanna«, die Verfilmung des amerikanischen Kinderbuchklassikers, gespielt von Mary Pickford.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Wiener Symphoniker / Gavrylyuk / Valčuha

Im Klang

Wiener Symphoniker
Alexander Gavrylyuk, Klavier
Teresa Vogl, Moderation
Juraj Valčuha, Dirigent


Sergej Prokofjew: Ljubow k trjom apelsinam »Die Liebe zu den drei Orangen«. Suite op. 33b (1922)
Sergej Rachmaninoff: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-moll op. 1 (1891)

Ein innovatives Konzertformat, das außergewöhnliches Hören ermöglicht: Mitten im Klang der Wiener Symphoniker ist ein Teil des Publikums verteilt. Diesmal kommt es u. a. in den Genuss, Rachmaninoffs erstes Klavierkonzert aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Ein Erlebnis!

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Benjamin Schmid Jazz Quartet feat. Diknu Schneeberger with special guest Biréli Lagrène

»Tribute to Didier Lockwood«

Benjamin Schmid Jazz Quartet
Benjamin Schmid, Violine
Diknu Schneeberger, Gitarre
Martin Spitzer, Gitarre
Joschi Schneeberger, Kontrabass
special guest
Biréli Lagrène, Gitarre


Dass er nicht selten eine Stradivari – und mit der »ex Viotti 1718« eines der schönsten Instrumente seiner Art – in den Händen hält, lässt bei Benjamin Schmid schnell die Klassik als musikalische Heimat vermuten. Und in der Tat ist die Liste der Spitzenorchester, mit denen Schmid bereits konzertierte, lang. Doch ist das Interessensspektrum damit längst nicht erschöpft, findet seine Begeisterung für Jazz und Improvisation doch ebenfalls Platz im künstlerischen Betätigungsfeld dieses Multitalents. Unter diesem Vorzeichen erinnert er mit seinem Quartett, ergänzt durch Gitarrenlegende Biréli Lagrène, an den 2018 verstorbenen Jazz-Geiger Didier Lockwood.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Ensemble »die reihe« / Mild / Hirsch

Alles hat seine Zeit

Ensemble »die reihe«
Marlene Mild, Sopran
Peter Hirsch, Dirigent


Bernd Alois Zimmermann: Suite aus »Das Gelb und das Grün«. Musik zu einem Puppentheater (1952)
Luigi Dallapiccola
Piccola musica notturna (Fassung für Kammerensemble) (1961)
Commiato (1972)
Bernd Alois Zimmermann: Omnia tempus habent. Solokantate für Sopran und 17 Solo-Instrumente auf Texte der Vulgata (Liber Ecclesiastes, cap. III, 1-11) (1957)
Metamorphose. Musik zum gleichnamigen Film von Michael Wolgensinger (1954)

Nach ausgiebigen Feiern ihrer Ehrenmitglieder Gottfried von Einem und Leonard Bernstein im abgelaufenen Jahr würdigt die Wiener Konzerthausgesellschaft mit Bernd Alois Zimmermann einen weiteren großen Komponisten, der 2018 seinen 100. Geburtstag begangen hätte. Nur wenige Tage nach seinem 101. am 20. März demonstrieren das Ensemble »die reihe« und der ausgewiesene Zimmermann-Experte Peter Hirsch die beeindruckende stilistische Bandbreite dieser herausragenden Gestalt der Nachkriegsmusik. Dass die von Marlene Mild gesungene Solokantate »Omnia tempus habent«, eines der Hauptwerke Zimmermanns, im selben Jahrzehnt wie die Filmmusik »Metamorphose« und die Puppentheatermusik »Das Gelb und das Grün« entstanden ist, würden wir vom bloßen Hören her kaum vermuten – wüssten wir nicht, dass der Titel von Zimmermanns hochseriellem Meisterstück das Programm seines ganzen Komponierens beinhaltet: »Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit«, sagt der Prediger Kohelet im Tanach, »eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz« (Koh 3,1 und 3,4). Und so gibt es an diesem Abend neben der für angewandte Musik auch Zeit für Luigi Dallapiccolas ergreifenden Abgesang auf den großen österreichischen Musikforscher Harald Kaufmann, der einen Monat vor Zimmermanns Freitod im Sommer 1970 nicht einmal 43-jährig verstorben ist.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Ereignisse / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Ereignisse / Festival classic.Esterhazy Eisenstadt Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Ereignisse / Festival Wiener Festwochen Wien, Lehárgasse 11/1/6
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien Wien, Museumstraße 5/21
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Ereignisse / Festival Wiener Kabarett Festival Wien, Lichtenfelsgasse 2
Ereignisse / Konzert Bolschoi Don Kosaken Strasshof, Flugfeldstraße 9
Ereignisse / Konzert Universität für Musik & darst. Kunst Wien Wien, Anton-von-Webern-Platz 1
Ereignisse / Festival Jazz Fest Wien Wien, Lammgasse 12/8
Ereignisse / Theater Brut Wien Wien, Karlsplatz 5
Ereignisse / Disskusion Magazin Arbeit&Wirtschaft / Wien, Rathausstraße 21
Mi, 27.2.2019, 18:30 Uhr
Ereignisse / Tanz Pasional Tango Club Vienna wien, Gärtnergasse 15
Ereignisse / Symposium Initiative-Schwendermarkt Wien, Schwendermarkt 1