Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.


Spielzeit 2017/2018

Belcea Quartet / Tamestit

Au contraire!

Belcea Quartet
Corina Belcea, Violine
Axel Schacher, Violine
Krzysztof Chorzelski, Viola
Antoine Lederlin, Violoncello
Antoine Tamestit, Viola


Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett C-Dur K 515 (1787)
Krzysztof Penderecki: Streichquartett Nr. 2 (1968)
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1890)

Mit dem Opus 111 sah Brahms sein Schaffen 1890 für beendet an, «weil es überhaupt Zeit sei aufzuhören». «Au contraire!», dachte sich einst Brahms’ Verleger zu recht. Das Belcea Quartet und der Bratschist Antoine Tamestit haben das lebendige Werk, das auch «Brahms im Prater» als Titel tragen könnte, ausgewählt, um den Zyklus «Artemis & Belcea» sowie die Porträtreihe Antoine Tamestits beschwingt anheben zu lassen. Zudem erklingt u. a. Pendereckis höchst innovatives zweites Streichquartett aus dem Jahr 1968.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Mo, 5.11.2018, 19:30 |

Wiener Symphoniker / Julia Fischer / Jordan

dass sich die Engel im Himmel freuen

Wiener Symphoniker
Julia Fischer, Violine
Barbara Rett, Präsentation
Barbara Rett spricht einleitende Worte
Philippe Jordan, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Ouverture c-moll zu «Coriolan» op. 62 (1807)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64 (1844)
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur (1888)

Weil sie sich im Kindergarten langweilte, bekam sie mit vier Jahren eine Geige, die sie so sehr liebte, dass eine Puppe ihr Bett für sie räumen musste. Mit 13 spielte sie Beethovens Violinkonzert erstmals öffentlich. Mit 19 debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall. Seither ist sie eine der gefragtesten Geigerinnen unserer Zeit, tritt mit allen großen Orchestern der Welt auf, ist vielseitige Kammermusikpartnerin, hat fast alle wichtigen Klassikpreise gewonnen, wurde 2006 im Alter von nur 23 Jahren zur jüngsten Professorin Deutschlands berufen und tritt ab und zu auch als Pianistin auf. «Ich bin süchtig nach Musik. Sie ist für mich lebensnotwendig», bekannte Julia Fischer einmal. In der Saison 2017/18 ist die Münchnerin Artist in Residence der Wiener Symphoniker und eröffnet diese Residenz unter der Leitung von Chefdirigent Philippe Jordan mit einem der schönsten Konzerte der Violinliteratur: Mendelssohns Konzert e-moll op. 64. «Es soll ein Konzert sein, dass sich die Engel im Himmel freuen» – erwartete sich Mendelssohn von seiner Komposition, und in der Tat eroberte er mit seinem Violinkonzert nach der Leipziger Uraufführung im März 1845 durch den Solisten Ferdinand David in kürzester Zeit die Konzertsäle der Welt. Nie zuvor durfte die Geige mit solcher Sehnsucht «singen», schwang in ihren Themen ein derart betörender elfenhafter Zauber mit. Aber auch der ungewöhnliche formale Aufbau positionierte das Werk damals in der vordersten Reihe der romantischen Avantgarde. Neues Leben vermochte auch Brahms mit seiner «Ersten» – der jahrzehntelanges Ringen vorausging – der großen Tradition der Symphonie einzuhauchen. Zu dieser Matinee erklingt Mendelssohns Violinkonzert zwischen zwei weiteren wegweisenden Kompositionen ihrer Zeit: Beethovens «Coriolan»-Ouverture und Mahlers 1. Symphonie. Das tragische Scheitern des römischen Feldherrn transzendierte Beethoven auf faszinierende Weise in einen musikalischen Konflikt und schrieb eine Musik von radikaler Ausdrucksintensität. In Anlehnung an den gleichnamigen Roman Jean Pauls betitelte Mahler seine 1. Symphonie zunächst als «Der Titan» – ein «Heldenleben» ist aber auch diese Komposition nicht, sondern vielmehr eine Ode an das pralle Leben und ein Tanz mit dem Tod.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

So, 19.11.2017, 11:00 |

Le Concert Olympique / Fellner / Weithaas / Hornung / Caeyers

Ein seltenes Vergnügen

Le Concert Olympique
Till Fellner, Klavier
Antje Weithaas, Violine
Maximilian Hornung, Violoncello
Jan Caeyers, Dirigent


Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/104 «Salomon» (1795)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 «Tripelkonzert» (1803-1804)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 (1809)

Beethoven hat in seinem letzten, dem 5. Klavierkonzert Es-Dur auf eine Solokadenz bewusst verzichtet: Er war der erste Komponist, der sich nicht mehr der Willkür eines Solisten ausliefern, sondern jedes Detail selbst festlegen wollte. Im englischen Sprachraum trägt das Konzert den Beinamen «Emperor», eine erfolgreiche Marketingidee des Londoner Verlegers. «Kaiserlich» oder «imperial» tönt das glänzende Werk tatsächlich – nicht zuletzt dann, wenn es Till Fellner interpretiert. Zuvor wird der einstige Meisterschüler von Alfred Brendel gemeinsam mit Antje Weithaas und Maximilian Hornung an Violine und Violoncello sowie mit dem flämischen Beethoven-Spezialisten Jan Caeyers und seinem Orchester Le Concert Olympique auch Beethovens Tripelkonzert zum Besten geben, seinen einzigen, durch spielerische Leichtigkeit unverwechselbaren Beitrag zum Genre der konzertanten Symphonie – ein seltenes Vergnügen. Außerdem steht an diesem Abend noch Joseph Haydns letzte Londoner, also seine herbstlich schöne 104. Symphonie auf dem Programm, bei der sich im Finale die rustikalen Dudelsackklänge kroatischer Volksmusik mit kontrapunktischer Meisterschaft vereinen.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

So, 19.11.2017, 19:30 |

Quatuor Ebène / Tamestit / Altstaedt

Round Midnight

Quatuor Ebène
Pierre Colombet, Violine
Gabriel Le Magadure, Violine
Adrien Boisseau, Viola
Raphaël Merlin, Violoncello
Antoine Tamestit, Viola
Nicolas Altstaedt, Violoncello


Salvatore Sciarrino: Ai limiti della notte für Viola solo (1979)
Henri Dutilleux: Trois strophes sur le nom de Sacher (1976-1982)
Ainsi la nuit (1974-1976)
Quatuor Ebène: «Night Bridge». Nocturnal poem for string sextet
re-creation on 4 self-arranged nocturnal jazz standards
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht. Streichsextett d-moll op. 4 (1899)

Zyklus Kammermusik

Links www.nicolasaltstaedt.com
www.quatuorebene.com
www.tamestit.org

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft
«Round Midnight»

Laut der New York Times kann sich das Quatuor Ebène «mühelos in eine Jazzband» verwandeln. Unter dem Motto «Round Midnight» präsentiert das Quartett, das zu den weltweit führenden Streichquartettformationen zählt, Werke, die von nächtlichen Stimmungen inspiriert wurden. Zu Konzertbeginn lässt das Ensemble seine Gäste Antoine Tamestit und Nicolas Altstaedt in Solostücken brillieren. Hierauf folgt Henri Dutilleux’ Streichquartett «Ainsi la nuit», das musikalische Nachtimpressionen von faszinierender Schönheit kreiert. In der zweiten Konzerthälfte sind beim Jazz-Arrangement «Night Bridge» und Arnold Schönbergs «Verklärter Nacht» schließlich alle Musiker zum fulminanten Sextett vereint. Eines ist ihnen allen gemein: Sie bieten einen Abend mit facettenreicher Musik, die selbst um Mitternacht alle bösen Geister und Nachtgespenster vertreiben könnte.

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

So, 19.11.2017, 19:30 |

Rokia Traoré

Dream Mandé – Bamanan Djourou

Rokia Traoré, Gesang, Gitarre, Künstlerische Leitung
Mamadyba Camara, Kora
Mamah Diabaté, Ngoni
Habib Sangaré, Bolon
Adama Koné, Gitarre
Aliou Coulibaly, Kalebasse
Michèle Kaniba Traoré, Backing Vocals
Fatim Kouyaté, Backing Vocals
Dassoûn Diabaté, Backing Vocals
Kadidiatou Sangaré, Backing Vocals
Virginie Dembélé, Backing Vocals
Aliou Kouyaté, Backing Vocals


Gebt dem Nachwuchs eine Stimme! Rokia Traoré, Botschafterin der Musik Malis, gastiert mit ihrem neuen Projekt im Wiener Konzerthaus. Gemeinsam mit Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern zollt sie ihren westafrikanischen Wurzeln Tribut. Den Bogen von traditionellen Bambara-Liedern zum französischen Chanson Jacques Brels spannt sie mit ihrem Programm «Bamanan Djourou».

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Mo, 20.11.2017, 19:30 |

Catastrophe & Cure

Songwriting und Klangästhetik

Catastrophe & Cure
Johannes Eder, Gesang, Gitarre
Lukas Kargl, Gitarre
Patrick Steinhuber, Bass
Sebastian Kargl, Violoncello, Synthesizer
Maximilian Atteneder, Keyboard, Synthesizer
Raphael Rameis, Schlagzeug, Percussion


Seit der Veröffentlichung ihres Debüts «Like Crazy Doves» sind die sechs Mitglieder von Catastrophe & Cure eine Fixgröße der heimischen Indie-Szene. Mit ihrem zweiten Album «Undeniable/Irresistible» haben die Musiker neue Wege eingeschlagen und ihren Indie-Sound für elektronische Einflüsse geöffnet. Bei ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus präsentiert die 2009 in Steyr gegründete Indie-Rock-Band ihr vielschichtiges Songwriting und ihre unverwechselbare Klangästhetik.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Berio-Saal

Termin:

Di, 21.11.2017, 20:00 |

Juan Diego Flórez

Great Voices

Orchestre de Chambre de Lausanne
Juan Diego Flórez, Tenor
François Sochard, Violine
Joshua Weilerstein, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart: Ouverture zu «Le nozze di Figaro» K 492 (1785-1786)
Ich baue ganz auf deine Stärke (Arie des Belmonte aus «Die Entführung aus dem Serail» K 384) (1781-1782)
Ouverture zu «Don Giovanni» K 527 (1787)
Il mio tesoro intanto «Folget der Heißgeliebten» (Arie des Don Ottavio aus «Don Giovanni» K 527) (1787)
Si spande al sole in faccia (Arie des Alexander aus «Il rè pastore» K 208) (1775)
Ouverture zu «Così fan tutte» K 588 (1790)
Dies Bildnis ist bezaubernd schön (Arie des Tamino aus «Die Zauberflöte» K 620) (Libretto: Emanuel Schikaneder) (1791)
Fuor del mar ho un mar in seno «Noch tobt mir ein Heer im Busen» (Arie des Idomeneo aus «Idomeneo, Rè di Creta» K 366) (1780-1781)
Gioachino Rossini: Che ascolto? Aimè … Ah, come mai non senti? (Arie für Tenor aus «Otello»)
Jules Massenet: Méditation (Thaïs) (1894)
Jacques Offenbach: O Dieu! De quelle ivresse (Les contes d'Hoffmann) (1881)
Va pour Kleinzack! (Les contes d'Hoffmann)
Pietro Mascagni: Intermezzo (Cavalleria rusticana) (1890)
Giacomo Puccini: Che gelida manina «Wie eiskalt ist dies Händchen» (Arie des Rodolfo aus «La Bohème») (Libretto: Illica und Giacosa nach Murger)
Giuseppe Verdi: Vorspiel zum 3. Akt (La traviata) (1853)
Questa o quella «Freundlich blick' ich auf diese und jene» (Arie des Duca aus «Rigoletto») (1851)
La mia letizia infondere ... Come poteva un angelo (Cavatina, Szene und Cabaletta des Oronte aus «I Lombardi») (Libretto: Temistocle Solera) (1843)

Kaum ein Tenor kann derzeit so begeistern wie Juan Diego Flórez. Luciano Pavarotti soll ihn als seinen Nachfolger bezeichnet haben. Mit Arien von Mozart, Rossini, aber auch von Händel und Gluck, eröffnet das gefeierte peruanische Stimmwunder den Zyklus Great Voices in dieser Saison. Mit seinem Auftritt in der männlichen Hauptrolle von Matilde di Shabran beim Rossini Opera Festival in Pesaro 1996 über Nacht berühmt geworden, stand Flórez noch im selben Jahr mit nur 23 Jahren unter der Leitung von Riccardo Muti auf der Bühne der Mailänder Scala. Seitdem ist er auf den bedeutendsten Podien der Welt zu Hause und arbeitet mit den renommiertesten Dirigenten zusammen. 2012 wurde er mit dem Titel des Österreichischen Kammersängers geehrt. Abgesehen von der technischen Perfektion, der Mühelosigkeit, mit der er immer wieder das sagenumwobene hohe C erklimmt, zeichnet sich sein Gesang durch eine besondere Weichheit, Beweglichkeit und Noblesse aus. Doch damit nicht genug, fasziniert der Starsänger, der von der BBC zu den besten Tenören der Musikgeschichte gezählt wird, ebenso durch seine besondere Musikalität, Authentizität und seinen Charme.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Mi, 22.11.2017, 19:30 |

Wien Modern: Klangforum Wien / Pomàrico

Erste Bank Preis

Klangforum Wien
Katrien Baerts, Sopran
Krassimir Sterev, Vierteltonakkordeon
Sophie Schafleitner, Violine
Uli Fussenegger, Kontrabass
Emilio Pomàrico, Dirigent


Hannes Kerschbaumer: schurf I (UA)
Beat Furrer
Kaleidoscopic Memories (2016) (EA)
Hannes Kerschbaumer: schraffur (2017) (EA)
Auftrag Erste Bank
Gérard Grisey: Quatre chants pour franchir le seuil (1997-1998)

Der 1981 in Brixen/Südtirol geborene, in Innsbruck lebende Hannes Kerschbaumer ist Erste Bank Preisträger 2017. Zu seinen Lehrern zählen Gerd Kühr, Pierluigi Billone, Georg Friedrich Haas und Beat Furrer. Kerschbaumer schafft Klangvorstellungen mit einer nahezu haptischen Anmutung – Musik, die man fast mit Händen greifen kann. Zwei seiner insgesamt vier heuer im Festival zu hörenden Werke stehen auf dem Programm des Preisträgerkonzerts – an der Seite von Griseys großartigen «Vier Liedern, um die Schwelle zu überschreiten».

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Mi, 22.11.2017, 19:30 |

The Corea / Gadd Band

Rock, Funk und Jazz

The Corea / Gadd Band
Chick Corea, Klavier, Keyboards
Steve Wilson, Saxophon
Lionel Loueke, Gitarre
Carlitos Del Puerto, Bass
Luis Quintero, Percussion
Steve Gadd, Schlagzeug


Ein Dream-Team des Fusion Jazz gastiert mit Pianist Chick Corea und Schlagzeuger Steve Gadd im Wiener Konzerthaus. Jazzliebhaberinnen und -liebhaber erwartet die geballte Kraft von Latin und Jazz. Eine Wiederbegegnung der besonderen Art, wie sie nur diese beiden Jazzlegenden bieten können!

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Do, 23.11.2017, 19:30 |

Klavierabend Lukáš Vondráček

Brahms und Novák

Lukáš Vondráček, Klavier

Vítezslav Novák: Vzpomínky «Erinnerungen» op. 6 (1894)
Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1 (1852-1853)
Sonate Nr. 3 f-moll op. 5 (1853)

Klangpoesie

Als er mit knapp drei Jahren mit dem Klavierspiel begann, dauerte es nicht lange, bis er die Debatte um das Phänomen des Wunderkinds entfesselte. Heute zählt Lukáš Vondráček, Preisträger der internationalen «Queen Elisabeth Piano Competition», zu den aufgehenden Sternen am Pianistenhimmel. Für sein Debütrecital im Wiener Konzerthaus hat er sich sowohl Werke aus der Feder seines Landsmannes Vítězslav Novák als auch von Johannes Brahms ausgewählt und verspricht damit Momente purer (Klang-)Poesie.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Fr, 24.11.2017, 19:30 |

Federspiel / Fanfare Ciocărlia

Brass Battle

Federspiel
Frédéric Alvarado-Dupuy, Klarinette, Gesang
Simon Zöchbauer, Trompete, Flügelhorn, Gesang, Zither
Philip Haas, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Ayac Jiménez-Salvador, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Thomas Winalek, Posaune, Basstrompete, Gesang
Matthias Werner, Posaune, Gesang
Roland Eitzinger, Tuba, Gesang
Fanfare Ciocărlia
Costicã Trifan, Trompete, Gesang
Paul Marian Bulgaru, Trompete
Rădulescu Lazăr, Trompete, Gesang
Craciun Trifan, Trompete
Oprica Ivancea, Altsaxophon, Klarinette
Dan Ionel Ivancea, Altsaxophon
Constantin Cantea, Tuba
Monel Trifan, Tuba
Constantin Calin, Tenorhorn
Laurentiu Ivancea, Baritonhorn
Costel Ursu, Trommel
Benedikt Stehlescu, Percussion


Federspiel / Österreich
Fanfare Ciocărlia / Rumänien

Einen «Brass Battle» mit sprichwörtlich grenzenloser Spielfreude liefert sich die siebenköpfige Band Federspiel mit den Roma-Musikern von Fanfare Ciocărlia: Wer hier gewinnt? – Das Publikum, das von der unerschöpflichen Energie des Balkan Brass und zeitgenössischer alpenländischer Blasmusik mitgerissen wird.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Sa, 25.11.2017, 19:30 |

Ars Antiqua Austria / Letzbor

Musica Caesarea

Ars Antiqua Austria
Alois Mühlbacher, Sopran
Markus Forster, Altus
Markus Miesenberger, Tenor
Gerd Kenda, Bass
Gunar Letzbor, Barockvioline, Leitung


Rupert Ignaz Mayr: Sacri Concentus (1681))

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Schubert-Saal

Termin:

Sa, 25.11.2017, 19:30 |

Klavierabend Daniil Trifonov

Hommage à Chopin

Daniil Trifonov, Klavier

Federico Mompou: Variationen über ein Thema von Chopin (1938-1957)
Robert Schumann: Carnaval. Scènes mignonnes sur quatre notes op. 9 (Chopin. Agitato) (1834-1835)
Edvard Grieg: Stimmungen op. 73 (Studie. Hommage à Chopin)
Samuel Barber: Nocturne. Hommage an John Field op. 33 (1959)
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Un poco di Chopin op. 72/15 (18 morceaux) (1893)
Sergej Rachmaninoff: Variationen c-moll über ein Thema von Chopin op. 22 (1902-1903)
Frédéric Chopin: Variationen B-Dur über «Là ci darem» op. 2 für Klavier und Orchester (Fassung für Klavier solo) (1827)
Sonate b-moll op. 35 (1839)

An Daniil Trifonov scheiden sich die Geister nicht, sondern stehen wie elektrisiert habt Acht vor der ekstatischen, adrenalingesättigten und furiosen Kraft seines flammenden Spiels. Zum Auftakt der fünfteiligen Porträtreihe im Wiener Konzerthaus verneigt sich der junge russische Starpianist geschmackvoll vor Chopin. Er tut es nicht alleine, sondern durch die Blume funkelnder Hommagen anderer Meister an einen Komponisten, der so träumerisch wie nur wenige nach ihm Zukunftsmusik ersann oder – wie Schumann es in seiner Rezension der Trifonovs Klavierabend bekrönenden b-moll-Sonate ausdrückte – «So fängt nur Chopin an und so schließt nur er: mit Dissonanzen durch Dissonanzen in Dissonanzen.»

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

So, 26.11.2017, 19:30 |

Orchestre des Champs-Elysées / Collegium Vocale Gent / Bezuidenhout / Herreweghe

Meeresstille und glückliche Fahrt

Orchestre des Champs-Elysées
Collegium Vocale Gent, Chor
Genia Kühmeier, Sopran
Elisabeth Kulman, Alt
Maximilian Schmitt, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Kristian Bezuidenhout, Klavier
Philippe Herreweghe, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 112 für Chor und Orchester (1814-1815)
Elegischer Gesang op. 118 für vier Singstimmen und Streichquartett (1814)
Fantasie c-moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester (1808)
Messe C-Dur op. 86 für Soli, Chor und Orchester (1807)

Nur einige Wochen, nachdem sich das Ensemble Pygmalion «Bach pur» auf die Fahnen geschrieben hat, widmet sich Philippe Herreweghe voll und ganz Beethoven unter dem Aspekt der historisch informierten Aufführungspraxis: Die Chance, auch seltener zu hörende Kompositionen wie etwa Beethovens glanzvolle Fantasie c-moll op. 80 – mit Kristian Bezuidenhout am Klavier – oder die Kantate «Meeresstille und glückliche Fahrt» op. 112 im «Originalton» durch das Orchestre des Champs-Élysées und das Collegium Vocale Gent zu hören, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Mo, 27.11.2017, 19:30 |

Wiener Klaviertrio

Kammermusikalische Vielfalt

Wiener Klaviertrio
David McCarroll, Violine
Matthias Gredler, Violoncello
Stefan Mendl, Klavier


Ludwig van Beethoven: Klaviertrio G-Dur op. 1/2 (1794-1795)
Wolfgang Rihm: Fremde Szene I. Musik für Violine, Violoncello und Klavier (1982)
Robert Schumann: Klaviertrio Nr. 1 d-moll op. 63 (1847)

Wer das Wiener Klaviertrio kennt, der weiß, es ist ein Garant für kammermusikalische Vielfalt. Die Ensemblemitglieder wählen stets Werke des klassisch-romantischen Repertoires als Angelpunkte für musikalische Reisen bis in die jüngste Musikgeschichte. Ende November erklingt zum Zyklusauftakt neben je einem Klaviertrio von Beethoven und Schumann auch eine wahre Rarität: Wolfgang Rihms «Fremde Szene I». Dank seiner Mischung aus nachdenklich-meditativen und eruptiven Klängen zählt das Werk zu den Klassikern der zeitgenössischen Kammermusik. Es ist Musik, die schlichtweg fasziniert und überrascht!

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Mo, 27.11.2017, 19:30 |

Wien Modern: Marlene Streeruwitz / Katharina Klement

Verführung

Marlene Streeruwitz, Text, Lesung
Katharina Klement, Komposition, Klavier, Elektronik


Marlene Streeruwitz, Katharina Klement
Verführung. (UA)
Auftrag Wiener Konzerthaus und Wien Modern

Nicht das von Don Juan getötete Opernthema Liebe, sondern das allgegenwärtige der Verführung nehmen Marlene Streeruwitz und Katharina Klement als Ausgangspunkt einer Versuchsanordnung: Wie können Text und Musik gleichberechtigt nebeneinander auf der Bühne stehen?

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Berio-Saal

Termin:

Mo, 27.11.2017, 19:30 |

Olivier Latry, Orgel

Huldigung

Olivier Latry, Orgel

Johann Sebastian Bach: Concerto d-moll BWV 596 (1708-1717)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Variations sérieuses op. 54 (Bearbeitung für Orgel: Reitze Smits) (1841)
Franz Liszt: Légende Nr. 2 S 175/2 «St. François de Paule marchant sur les flots» (Bearbeitung für Orgel: Max Reger) (1863)
Aram Chatschaturjan: Säbeltanz (Gayaneh. Ballett) (Bearbeitung für Orgel: Kalevi Kiviniemi) (1942)
Manuel de Falla: Danza ritual del fuego (El amor brujo «Der Liebeszauber») (Bearbeitung für Orgel: Olivier Latry) (1914-1915)
Claude Debussy: La cathédrale engloutie (Douze Préludes, 1. Buch) (Bearbeitung für Orgel: Léon Roques) (1909-1910)
Gabriel Fauré: Pelléas et Mélisande. Suite op. 80 (2. Satz: La Fileuse. Allegretto und 3. Satz: Sicilienne in Bearbeitung für Orgel von Louis Robilliard) (1898)
Camille Saint-Saëns: Danse macabre. Symphonische Dichtung g-moll op. 40 (Bearbeitung für Orgel: Edwin H. Lemare) (1874)

Olivier Latry ist Titularorganist von Notre Dame und somit Inhaber einer der vermutlich begehrtesten Organistenstellen überhaupt. Beim ersten Termin des «Orgel»-Zyklus huldigt er u. a. mit farbenprächtigen Bearbeitungen von Chatschaturjans «Säbeltanz» und Faurés «Pelléas et Mélisande» der hohen Kunst des Arrangements.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Di, 28.11.2017, 19:30 |

Gidon Kremer, Violine

La lontananza nostalgica utopica futura

Gidon Kremer, Violine
Vilius Keras, Klangregie


Johann Sebastian Bach: Chaconne (Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo) (1720)
Luigi Nono: La lontananza nostalgica utopica futura (1988-1989)

Die Zusammenarbeit des venezianischen Avantgarde-Komponisten Luigi Nono und des lettischen Stargeigers Gidon Kremer gehört fast schon ins Reich der Legenden: Aus Kremers Geigenklang formte Nono die Raumelektronik in einem seiner letzten Stücke. Eine Rarität.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Di, 28.11.2017, 19:30 |

Wiener Philharmoniker / Argerich / Barenboim

Musikalisches Bild

Wiener Philharmoniker
Martha Argerich, Klavier
Daniel Barenboim, Dirigent


Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 (1848)
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 7 e-moll (1904-1905)

Martha Argerich sei «eine Wilde, eine Verrückte, nicht leicht zu behandeln und immer ein Risiko-Faktor» – so ihr einstiger Lehrer Friedrich Gulda, der ihr nach eigener Aussage ab ihrem 12. Lebensjahr nichts mehr beizubringen wusste, weil sie bereits alles konnte. Der unbändige Charakter, ihr großes Talent gepaart mit Leidenschaft und dem permanenten Wechsel zwischen Intro- und Extraversion üben eine große Faszination aus. Die charismatische «Löwin am Klavier», die bereits 1959 ihr Debüt im Wiener Konzerthaus gab, tritt zum ersten Mal an der Seite der Wiener Philharmoniker im Großen Saal auf. Am Pult steht Daniel Barenboim, mit dem die Pianistin seit Kindheitstagen befreundet ist. Die künstlerische Partnerschaft entwickelte sich zwar erst in den letzten Jahren, gilt aber bereits als legendär. Daniel Barenboim gesteht neidlos ein: «Ich bin der erste, der weiß, dass ihr Klavierspiel besser ist als meines. [...] Aus unserer Kindheit haben wir beide unsere argentinische Seele bewahrt. Argentinier sind irgendwie etwas sentimentale Menschen. Das verbindet uns auch.» Weniger sentimental als vielmehr wegweisend und virtuos ist Liszts Klavierkonzert Nr. 1, mit dem Liszt neue Wege als Komponist wie auch als Pianist beschritten hat. Entscheidend ist die Ausgewogenheit zwischen virtuoser «Behauptung» gegenüber dem großen Klangkörper und der engen Beziehung zu diesem, ohne der Versuchung der bloß effektvollen Virtuosität zu erliegen. Eine Herausforderung, die bei Martha Argerich buchstäblich in den besten Händen liegt. Mahlers Siebte Symphonie rundet den Abend schließlich als musikalisches Bild der emotionalen Extreme und der Ambivalenzen gelungen ab.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Großer Saal

Termin:

Mi, 29.11.2017, 19:30 |

Hagen Quartett

Intelligentes Programm

Hagen Quartett
Lukas Hagen, Violine
Rainer Schmidt, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello


Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll op. 18/4 (1799)
Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 (1909)
Robert Schumann: Streichquartett A-Dur op. 41/3 (1842)

Das 2012 zum Ehrenmitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft ernannte Hagen Quartett zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den kammermusikalischen Grundpfeilern des Wiener Konzerthauses. Auch in dieser Saison besticht das Ensemble durch ein intelligentes Programm, das jeweils ein Werk aus Beethovens op. 18, seinem Gesellenstück der hohen Kunst der Quartettkomposition, mit miniaturhaften, hochkonzentrierten Kompositionen von Anton Webern kombiniert. Den Abschluss bildet jeweils romantische Kammermusik verschiedener Couleur – im Falle des zweiten Zykluskonzertes handelt es sich um Schumanns Streichquartett A-Dur, das das Genre auf nachhaltige Weise formte.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Mi, 29.11.2017, 19:30 |

Wiener Konzertvereinigung / Marsoner / Schulze

Wiener Konzertvereinigung
Ingrid Marsoner, Klavier
Tristan Schulze, Dirigent


Gioachino Rossini: Ouverture zu «Il barbiere di Siviglia» (1815-1816)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-moll op. 25 (1831)
Tristan Schulze: Neues Werk für Orchester

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Berio-Saal

Termin:

Mi, 29.11.2017, 19:30 |

Michael Schade, Tenor

Winterreise

Michael Schade, Tenor
Malcolm Martineau, Klavier


Franz Schubert: Winterreise. Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller D 911 (1827)

Se una notte d’inverno ...

«Da geht es um wahre Gefühle. Da liegen die Emotionen blank», so äußert sich Michael Schade über die Lieder Franz Schuberts. Einen Namen gemacht hat sich der deutsch-kanadische Tenor zunächst im Mozartfach, erweiterte sein Repertoire aber stetig bis hin zu Richard Wagner – im vergangenen Jahr feierte er sein Rollendebüt als Stolzing beim renom¬mierten Glyndebourne-Festival in England und war in selbiger Rolle an der Mailänder Scala zu erleben. Mit gleicher Hingabe widmet er sich dem Kunstlied. Seine Interpretationen sind geprägt von der langjährigen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt und dessen Vor¬stellung von der «Klangrede». So steht für Schade immer der Text im Vordergrund – er spricht von einem «hundertprozentigen Bekenntnis zur Lyrik».
In fünf Konzerten porträtiert das Wiener Konzerthaus in der kommenden Saison den gefeierten Opernsänger. Am Beginn der Porträtreihe steht hierbei ein Debüt: Während Franz Schuberts erster Liedzyklus, «Die schöne Müllerin», bereits seit über 15 Jahren zu Schades festem Repertoire gehört, hat er dessen letzten Liederzyklus, die «Winterreise», noch nie gesungen. An seiner Seite hat er bei dieser tiefgründigen Wanderung seinen langjährigen Partner und renommierten Liedpianisten Malcolm Martineau.
1827, ein Jahr vor seinem zu frühen Tod, entstand Franz Schuberts wohl wichtigster und bekanntester Liedzyklus, die «Winterreise». «Fremd bin ich eingezogen, fremd kehr ich wieder aus» – welcher Liedfreund kennt sie nicht, die ersten Zeilen des Liedes «Gute Nacht»? Schubert, der die «Winterreise» seinen Freunden gegenüber als «schauerliche Gesänge» ankündigte, hat in den 24 Liedern alle Facetten menschlicher Gefühle von Ver-zweiflung und Hoffnungslosigkeit beschrieben. Dem Publikum wird kein «Lebenslauf der Liebe» vom ersten Kennenlernen bis zur Trennung gegönnt, sondern hier ist bereits alles aus und vorbei. Unwiederbringlich. Seiner Liebe und jeder Geborgenheit beraubt, zieht der Wanderer hinaus in die Winternacht. Von nun an ist die Hörerin oder der Hörer immer wieder sein Begleiter, erlebt mit ihm entscheidende Momente und Begegnungen der Reise, aber natürlich auch die Facetten der emotionalen Ebene. Bereits die Gedichte von Wilhelm Müller sind voller Schattierungen des Dunkels und feinsinniger Symbolik, die durch Schuberts Musik auf geradezu kongeniale Weise vertont sind. Sogar der Komponist selbst machte seinen Freunden gegenüber keinen Hehl daraus, dass von all seinen Liedern ihn keines so berührte wie die 24 Lieder der «Winterreise». Bis heute hat der Zyklus nichts von seiner Faszination, seiner mystischen Spannung und der emotionalen Dichte verloren und stellt einen Meilenstein der Liedkunst dar – für Interpreten und Publikum gleichermaßen!

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Do, 30.11.2017, 19:30 |

Pichler / Lyssewski / Palfrader / Matić

"Hollywood on Air - Robert Siodmak: Die Wendeltreppe"

Chris Pichler, Sprecherin
Dörte Lyssewski, Sprecherin
Robert Palfrader, Sprecher
Peter Matić, Sprecher
Annika von Trier, Geräuschemacherin
Andreas Fröschl, Celesta
Regine Ahrem, Regie


Regine Ahrem: Hollywood on Air: «Die Wendeltreppe». Ein Live-Hörspiel von Regine Ahrem nach

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

Fr, 1.12.2017, 19:30 |

Max Emanuel Cencic

Bühnenjubiläum

Ensemble Desmarest, Ensemble
Max Emanuel Cencic, Countertenor
Ronan Khalil, Cembalo, Leitung


Sakrale Musik am Dresdner Hof. Motetten und Airs sacrés von Jan Dismas Zelenka

Jan Dismas Zelenka: Ouverture à 7 concertanti (Grave – Allegro – Grave) (1723)
A che riserbano i cieli (Arie des San Giovanni aus «Gesù al Calvario» ZWV 62) (1735)
Membra languide e tremanti (Arie der Namuel aus «Il serpente di bronzo» ZWV 61) (1730)
Già ripiglia vermiglia la rosa (Arie der Azaria aus «Il serpente di bronzo» ZWV 61) (1730)
Ouverture à 7 concertanti (Aria, Menuetto I/II, Siciliano, Folia) (1723)
Vicina morte con fiero sguardo (Arie der Azaria aus «Il serpente di bronzo» ZWV 61) (1730)
Motette ZWV 171 «O magnum mysterium» (1723)
Agnus Dei I (Missa Divi Xaverii ZWV 12) (1729)
Johann Gottlieb Janitsch: Sonata da camera g-moll
Jan Dismas Zelenka: Motette ZWV 164 «Barbara dira effera» (1733 ca.)

Im Herbst dieses Jahres begeht – kaum zu glauben! – Max Emanuel Cencic sein 35-jähriges Bühnenjubiläum. Als sogenanntes «Wunderkind» eroberte der Künstler die großen Bühnen, heute zählt er zu den gefragtesten Countertenören. Seine Stimme leiht er diesmal Jan Dismas Zelenka, einem Querkopf des Barock. Dessen überaus raffinierte, bisweilen sogar exzentrische Kompositionen stellten das Vorstellungsvermögen des zeitgenössischen Publikums gewaltig auf die Probe. «Ohren auf!» heißt es aber auch für die heutige Zuhörerschaft, denn für die instrumental gekonnte Umsetzung reist erstmals das Ensemble Desmarest an.

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Mozart-Saal

Termin:

So, 3.12.2017, 19:30 |

Antoine Tamestit, Viola

Kostbares Vergnügen

Antoine Tamestit, Viola

Heinrich Ignaz Franz Biber: Passacaglia (1678 um)
György Ligeti: Sonate für Viola solo (6. Satz: Chaconne chromatique) (1991-1994)
Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 (1720)
Georg Philipp Telemann: Fantasie Nr. 12 a-moll TWV 40/25 (1735))
Olga Neuwirth: Weariness Heals Wounds I (2014)
Max Reger: Suite g-moll op. 131d/1 für Viola solo (1915)

Ein kostbares Vergnügen bietet Porträtkünstler Antoine Tamestit: Die Gelegenheiten, zu denen ein Violaspieler solo das Podium betritt, sind selten; dennoch gibt es Werke – wie etwa Olga Neuwirths «Weariness Heals Wounds I» – die die solistischen Seiten des «mittleren» Streichinstruments hervorkehren. Ob original oder transponiert für die Viola: ein Erlebnis, «angefangen von der wunderbaren Tiefe auf der C-Saite bis hinauf zum Gesang auf der hohen A-Saite».

Veranstalter: Wiener Konzerthausgesellschaft

Ort:

Schubert-Saal

Termin:

So, 3.12.2017, 19:30 |

Wiener Konzerthaus

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