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Wiener Konzerthaus

Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft

Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.

Kontakt

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Fax: +43 1 24200-110
E-Mail: ticket@konzerthaus.at

 

Infotelefon: +43 1 24200-100
Konzert

Alpbach-Dialoge im Wiener Konzerthaus

#MeTwo - Wenn Migranten den Mund aufmachen

Melisa Erkurt, Gespräch
Ali Can, Gespräch
Cornelia Vospernik, Moderation


#MeTwo – Wenn Migranten den Mund aufmachen

Auf den Hashtag #MeTwo, unter dem Erfahrungen über Alltagsrassismus geteilt werden, reagierten in wenigen Tagen tausende Menschen. Die Reaktionen zeigen, dass Ausgrenzung und Diskriminierung auch heute Realität in Deutschland und Österreich sind. Welche kritische (Selbst-)Reflexion und welcher Dialog sind nötig, um Vorurteile abzubauen? Religiöse und politische Radikalisierung sind sowohl in der weißen Mehrheitsgesellschaft als auch in migrantischen Gruppen vermehrt zu beobachten. Welchen Beitrag kann jedeR Einzelne leisten, um Austausch und Verständnis zu stärken? Welches Narrativ brauchen wir als Gesellschaft, um allen Mitgliedern unabhängig von Geschlecht, Migrationshintergrund oder Einkommen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln? Der Initiator von #MeTwo Ali Can diskutiert mit der Chefreporterin von dasBiber Melisa Erkurt unter der Moderation von Cornelia Vospernik mögliche Strategien gegen Rassismus und Radikalisierung.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Thomas Gansch

"Schlagertherapie III"

Brigitte Gansch, Gesang
Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn, Gesang
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete, Gesang
Michael Hornek, Klavier, Gesang


Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Klavierabend Pierre-Laurent Aimard

"Catalogue d’oiseaux"

Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Olivier Messiaen: Catalogue d'oiseaux, 1er livre
Catalogue d'oiseaux, 2e livre
Catalogue d'oiseaux, 3e livre
Catalogue d'oiseaux, 4e livre
Catalogue d'oiseaux, 5e livre
Catalogue d'oiseaux, 6e livre
Catalogue d'oiseaux, 7e livre

Eine ornithologische Liebeserklärung: Olivier Messiaen porträtiert im »Catalogue d’oiseaux« die Stimmen von dreizehn Vögeln. Widmungsträgerin war Pianistin Yvonne Loriod, die zweite Ehefrau des Komponisten und Lehrerin Pierre-Laurent Aimards. Dessen präzises und facettenreiches Spiel vermag es nun, Messiaens Vision einer Abbildung der Natur zum Leben zu erwecken. Überwältigend!

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Silvester: Habjan & friends

"Luftkunst"

Nikolaus Habjan, Kunstpfeifer
Marie Spaemann, Violoncello, Gesang
Helmut Thomas Stippich, Akkordeon, Harmonika, Klavier, Gesang
Nikolai Tunkowitsch, Violine
Lila Scharang, Klarinette
Ines Schüttengruber, Klavier
Musicbanda Franui
Andreas Schett, Trompete, Gesang, Leitung
Markus Kraler, Kontrabass, Akkordeon
Romed Hopfgartner, Altsaxophon, Klarinette
Angelika Rainer, Harfe, Zither, Gesang
Bettina Rainer, Hackbrett, Gesang
Nikolai Tunkowitsch, Violine


Der Titel ist Programm: »Luftkunst« nennt sich das Projekt, mit dem der Kunstpfeifer Nikolaus Habjan auf den Jahreswechsel einstimmt. Luftig leichte Musik, für die neben dem Protagonisten des Abends ein von Franui-Mitglied Nikolai Tunkowitsch aufgebautes Ensemble sorgt.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Gala

Silvestergala: Wiener KammerOrchester / Igudesman & Gäste

"Waltz of the World"

Aleksey Igudesman, Leitung, Violine, Moderation
Wiener KammerOrchester
Lidia Baich, Violine
Andreas Schager, Tenor
Matthias Bartolomey, Violoncello
Manaho Shimokawa, Tanz
Futurelove Sibanda, Tanz
Lucy Landymore, Percussion
Nina-Sofie Berghammer, Violine
Allegra Tinnefeld, Violine
Wiener JugendChor der Musikschule Wien, Chor
Leitung: Andrea Kreuziger


»Wiener Walzer, aber weltweit!« lautet das Motto von Multitalent Aleksey Igudesman: Welche – völlig ungeahnten – Kombinationen zwischen Tanz und Musik es über den Wiener Walzer hinaus noch zu hören gibt, darf noch nicht verraten werden. Eines ist gewiss: Mit einer Reihe illustrer Gäste und – erstmals mit im Bunde – dem Wiener KammerOrchester hat der vielseitige Geiger Aleksey Igudesman nicht nur Überraschungen für die Ohren, sondern auch für die Augen parat. Oder hätten Sie schon eine konkrete Vorstellung, wie sich Wiener Walzer, Yoga, Weltmusik und die Wilhelm-Tell-Ouverture miteinander verbinden? In der Silvesternacht wird das Rätsel mit einer guten Portion Humor gelüftet. Alles Walzer!

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Silvester: Strauss Festival Orchester Wien / Büchler

"Kunst und Natur"

Strauss Festival Orchester Wien
Willy Büchler, Leitung


Wienerische Klanggemälde von Josef Lanner, Franz von Suppé, Johann, Josef und Eduard Strauß, Carl Michael Ziehrer und Johann Schrammel

Franz von Suppé: Ouverture zu »Dichter und Bauer« (1846)
Josef Strauß: Dorfschwalben aus Österreich. Walzer op. 164 (1865)
Moulinet. Polka française op. 57 (1858)
Joseph Lanner: Jägerslust. Galopp
Carl Michael Ziehrer: Kunst und Natur. Polka mazurka op. 103
Weana Madln. Walzer op. 388 (1887)
Josef Strauß: Schwalbenpost. Polka schnell op. 203 (1867)
Johann Schrammel: Kunst und Natur. Marsch
Johann (Sohn) Strauß: Bauern-Polka op. 276 (1864)
Geschichten aus dem Wienerwald. Walzer op. 325 (1868)
Auf der Jagd. Polka schnell op. 373 (1875)
Stadt und Land. Polka mazurka op. 322 (1868)
Künstlerleben. Walzer op. 316 (1867)
Johann (Vater) Strauß: Seufzer-Galopp op. 9 (1828)

Seit dem Anbruch des Milleniums gestaltet das Strauss Festival Orchester Wien den Jahreswechsel: Zum 20. Mal entführt das traditionsreiche Ensemble rund um Willy Büchler mit Kompositionen der Familie Strauß und deren Zeitgenossen in die K.-u.-k.-Monarchie. »Kunst und Natur«: eine Hommage in Klanggemälden an das pittoresque Wien der Jahrhundertwende im 3/4-Takt.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Silvester: Wiener Symphoniker / Orozco-Estrada

Beethoven: Symphonie Nr. 9

Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Einstudierung: Heinz Ferlesch
Regula Mühlemann, Sopran
Dorottya Láng, Mezzosopran
(Präsentiert vom Wiener Konzerthaus im Rahmen seines Förderprogramms »Great Talent«)
Steve Davislim, Tenor
Florian Boesch, Bassbariton
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent


Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822-1824)

Ein »Fixstern« mit dem Aufruf zu Humanität und friedlichem Miteinander rund um den Jahreswechsel strahlt dieses Jahr besonders hell: Den Taktstock nimmt dabei Andrés Orozco-Estrada, ab der Spielzeit 2021/22 Chefdirigent der Wiener Symphoniker, in die Hand. Bislang acht Mal hat der gebürtige Kolumbianer das Orchester geleitet, für sein erstmaliges Zusammenwirken mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus hat er sich einen besonders würdigen Termin auserkoren. An drei aufeinanderfolgenden Tagen dirigiert Orozco-Estrada Beethovens Neunte mit der opulenten Chorkantate auf Schillers Ode »An die Freude«.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Tanja Maljartschuk / David Helbock

Esprit und Raffinesse

David Helbock, Klavier
Tanja Maljartschuk, Lesung


Tanja Maljartschuk liest ihren mit dem Ingeborg Bachmann-Preis 2018 prämierten Text »Frösche im Meer« und David Helbock spielt dazu

Lebhafte Rhythmen, lyrische Linien, packende Melodien: David Helbock versteht es, mit Esprit und Raffinesse unterschiedliche Eindrücke und Stimmungen mit dem Klavier zu erzeugen. Dass der längst auch auf internationalen Bühnen beheimatete Österreicher in seinem Schaffen Wert auf eine stimmige Dramaturgie legt, wird anhand seines bisherigen Werks deutlich. Nicht selten durchzieht ein roter Faden die Projekte des unter anderem mit dem Outstanding Artist Award sowie beim Montreux-Piano-Wettbewerb ausgezeichneten Pianisten. Und auch das Wort fällt bei dem gebürtigen Vorarlberger auf fruchtbaren Boden – waren es nicht zuletzt mythologische Geschichten, die ihm als Inspirationsquelle für eine Trio-CD dienten. Es wird also spannend, welche klanglichen Dimensionen er der Lesung von Tanja Maljartschuk gegenüberstellt.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Wiener Klaviertrio

Wiener Klaviertrio
David McCarroll, Violine
Clemens Hagen, Violoncello
Stefan Mendl, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio E-Dur K 542 (1788)
Antonín Dvořák: Klaviertrio g-moll op. 26 (1876)
Ernest Chausson: Klaviertrio g-moll op. 3 (1881)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Academy of St Martin in the Fields / Bell

Bravourstück

Academy of St Martin in the Fields
Joshua Bell, Violine, Leitung


Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique« (1916-1917)
Camille Saint-Saëns: Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 h-moll op. 61 (1880)
Samuel Barber: Adagio for Strings (1938)
Georges Bizet: Symphonie Nr. 1 C-Dur (1855)

Was für Stories, was für tolldreiste Geschichten! Da schreibt ein visionärer und genialer Komponist wie Sergej Prokofjew augenzwinkernd seine erste Symphonie und hält sich damit posthum im Konzertbetrieb wie mit keinem anderen Werk aus seiner Feder. Der Amerikaner Samuel Barber wird mit dem langsamen Satz seines ersten Streichquartetts – bekannt geworden als »Adagio for Strings« – unsterblich, und Georges Bizet bleibt hinter dem späten Ruhm seiner »Carmen« mit virtuosen Orchesterwerken wie seiner ersten Symphonie verzweifelt zurück. Die Academy of St Martin in the Fields beschwört noch einmal diese tragischen Musikgeschichten und bringt mit dem dritten Violinkonzert von Camille Saint-Saëns ein Bravourstück zu Gehör, das Joshua Bell wie auf den Leib geschneidert scheint.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Musicbanda Franui & Florian Boesch

"Alles wieder gut"

Musicbanda Franui
Johannes Eder, Klarinette, Bassklarinette
Andreas Fuetsch, Tuba
Romed Hopfgartner, Altsaxophon, Klarinette
Markus Kraler, Kontrabass, Akkordeon
Angelika Rainer, Harfe, Zither, Gesang
Bettina Rainer, Hackbrett, Gesang
Markus Rainer, Trompete, Gesang
Martin Senfter, Ventilposaune, Gesang
Nikolai Tunkowitsch, Violine
Andreas Schett, Trompete, Gesang, Leitung
Florian Boesch, Bassbariton
Jonas Dahlberg, Bühne, Video


Liederabend mit einem vergänglichen Bühnenbild von Jonas Dahlberg
Kompositionen und Bearbeitungen von Markus Kraler und Andreas Schett

Franz Schubert: Die Vögel D 691 (1820)
Heidenröslein D 257 (1815)
Trockne Blumen D 795/18 (Die schöne Müllerin) (1823)
Gustav Mahler: Die zwei blauen Augen (Lieder eines fahrenden Gesellen) (1883-1885)
Robert Schumann: Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht op. 64/3 Nr. 2 (Romanzen und Balladen) (1841)
Gustav Mahler: Ging heute morgen übers Feld (Lieder eines fahrenden Gesellen) (1883-1885)
Johannes Brahms: Die Sonne scheint nicht mehr (Deutsche Volkslieder 1894 Nr. 5) (1894)
Robert Schumann: In der Fremde op. 39/1 (Liederkreis) »Aus der Heimat hinter den Blitzen rot« (1840)
Gustav Mahler: Wenn mein Schatz Hochzeit macht (Lieder eines fahrenden Gesellen) (1883-1885)
Robert Schumann: Der arme Peter op. 53/3 (Romanzen und Balladen) (1840)
Franz Schubert: Du bist die Ruh D 776 (1823)
Johannes Brahms: Da unten im Tale (Deutsche Volkslieder 1894 Nr. 6) (1894)
Franz Schubert: Abendstern D 806 (1824)
Johannes Brahms: Über die Heide hallet op. 86/4 (1877-1879 ?)
Franz Schubert: Am Tage Aller Seelen D 343 »Litanei auf das Fest Aller Seelen« (1816)
Gustav Mahler: Ich hab' ein glühend Messer (Lieder eines fahrenden Gesellen) (1883-1885)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert) (1901)

Alles ist gut, wenn beim zweiten Konzert ihrer Porträtreihe die Musicbanda Franui auf ihren musikalischen Seelenverwandten Florian Boesch trifft. Sehnsuchtsvoll führen sie bewegende Lieder von Franz Schubert, Gustav Mahler, Robert Schumann und Johannes Brahms ins 21. Jahrhundert. Bearbeitungen und zusätzliche Kompositionen von Markus Kraler und Andreas Schett.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Mariinsky Orchestra / Gergiev

"Tschaikowsky: Symphonien Nr. 1 & 6"

Mariinsky Orchestra
Valery Gergiev, Dirigent


Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 1 g-moll op. 13 »Winterträume« (1866-1874)
Symphonie Nr. 6 h-moll op. 74 »Pathétique« (1893)

Peter I. Tschaikowskys Symphonien

Das St. Petersburger Mariinsky Orchestra wird im Jänner 2019 mit seinem Chefdirigenten Valery Gergiev zu einer kurzen, intensiven Residenz ans Wiener Konzerthaus kommen. Innerhalb von drei Tagen wird es alle Symphonien von Tschaikowsky aufführen. Der Komponist stand zu Lebzeiten selbst mehrfach am Pult des traditionsreichen Orchesters. Er war mit der Heimatstadt des Orchesters eng verbunden, ging hier zur Schule, absolvierte sein Musikstudium und dirigierte nicht zuletzt die Uraufführung seiner sechsten Symphonie hier.

Beachten Sie auch das 3er-Package »Mariinsky Orchestra«, das Ihnen eine Ermäßigung beim Kauf von Karten für alle drei Konzerte bietet.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Klavierabend Alice Sara Ott

"Nightfall"

Alice Sara Ott, Klavier

Claude Debussy: Suite bergamasque (1890/1905)
Frédéric Chopin: Nocturnes (Auswahl)
Ballade Nr. 1 g-moll op. 23 (1831-1835)
Claude Debussy: Rêverie (1890)
Erik Satie: Première Gnossienne
Troisième Gnossienne (1890)
Première Gymnopédie (1888)
Maurice Ravel: Gaspard de la nuit. Drei Gedichte für Klavier nach Aloysius Bertrand (1908)

Aus einem sehr persönlichen Blickwinkel lotet Alice Sara Ott das Spannungsfeld von Licht und Dunkelheit in der Musik aus. Dabei wählte die brillante Pianistin Werke von Komponisten, die sowohl sie als auch die Pariser Kunstwelt stilbildend geprägt haben.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Mariinsky Orchestra / Gergiev

Tschaikowsky: Symphonien Nr. 2 & 5

Mariinsky Orchestra
Valery Gergiev, Dirigent


Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 2 c-moll op. 17 »Kleinrussische« (1872/1879-1880)
Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 (1888)
Peter I. Tschaikowskys Symphonien

Das St. Petersburger Mariinsky Orchestra wird im Jänner 2019 mit seinem Chefdirigenten Valery Gergiev zu einer kurzen, intensiven Residenz ans Wiener Konzerthaus kommen. Innerhalb von drei Tagen wird es alle Symphonien von Tschaikowsky aufführen. Der Komponist stand zu Lebzeiten selbst mehrfach am Pult des traditionsreichen Orchesters. Er war mit der Heimatstadt des Orchesters eng verbunden, ging hier zur Schule, absolvierte sein Musikstudium und dirigierte nicht zuletzt die Uraufführung seiner sechsten Symphonie hier.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Mariinsky Orchestra / Gergiev

"Tschaikowsky: Symphonien Nr. 3 & 4"

Mariinsky Orchestra
Valery Gergiev, Dirigent


Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 3 D-Dur op. 29 »Polnische« (1875)
Symphonie Nr. 4 f-moll op. 36 (1877-1878)
Peter I. Tschaikowskys Symphonien

Das St. Petersburger Mariinsky Orchestra wird im Jänner 2019 mit seinem Chefdirigenten Valery Gergiev zu einer kurzen, intensiven Residenz ans Wiener Konzerthaus kommen. Innerhalb von drei Tagen wird es alle Symphonien von Tschaikowsky aufführen. Der Komponist stand zu Lebzeiten selbst mehrfach am Pult des traditionsreichen Orchesters. Er war mit der Heimatstadt des Orchesters eng verbunden, ging hier zur Schule, absolvierte sein Musikstudium und dirigierte nicht zuletzt die Uraufführung seiner sechsten Symphonie hier.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Ernst Molden / Walther Soyka

Land: Die kleine Veronika

Ernst Molden, Gitarre
Walther Soyka, Akkordeon


Film »Die kleine Veronika« (Regie: Robert Land, A/D 1930)
Neurekonstruktion und digitale Restaurierung: © Filmarchiv Austria 2017
Ernst Molden, Walther Soyka: Musik zu »Die kleine Veronika« (Regie: Robert Land, A/D 1930) (2017)

Es war eine kleine Sensation: Einer der meistgesuchten, jahrzehntelang verschollenen Stummfilme, »Die kleine Veronika« des österreichisch-jüdischen Regisseurs Robert Land nach der gleichnamigen Novelle von Felix Salten, wurde 2016 aufgestöbert. Das Filmarchiv Austria hat den Film sorgfältig restauriert, und nun können wir sie wieder sehen, die authentischen Schauplätze des Wien von 1930. Die kleine Veronika vollzieht im Laufe der Handlung den Schritt vom Mädchen zur Frau: Sie verlässt ihr Bergdorf in Richtung Großstadt, wird dort gefirmt, taucht aber auch ungewollt in die Halbwelt des Prostituierten-Viertels rund um den Spittelberg ein und gibt sich den Lustbarkeiten des Praters mit Vergnügen hin. Auch den Poeten an der Gitarre, Ernst Molden, hat der Film mit seinen kontrastreichen Szenen aus dem »reinen Land« und den unterschiedlichen Milieus der Stadt sofort in den Bann gezogen. Der »Einflussbereich der Nacht und ihrer Halodris«, den Robert Land auf wunderbare Weise festgehalten hat, ist dem »Leonard Cohen Wiens« wie der »Falter« Molden einst nannte, seit jeher sympathisch, schöpft er doch Inspiration für die eigenen Songs aus dem dämmrigen Untergrund und der urbanen Mythenwelt Wiens.
Wie inspirieren die Bilder und die Handlung die beiden Musiker Molden und Soyka? Ernst Molden: »Jeder Film hat Sedimente an Stimmungen, die sich übereinander legen und verschieben. Das hat nicht unbedingt mit den Handlungssträngen zu tun, die Filme haben so ein kälter – wärmer, atemlos – schläfriger, das spürt man. Diese Punkte muss man erwischen. Walther [Soyka] hat auf der Bühne seine Knöpferlharmonika und ich hab‘ zwei Gitarren in der Ecke stehen. Wir arbeiten sehr zart, homöopathisch mit Loopern. Damit schichten wir so auf, bis wir das Gefühl haben: Aha, jetzt ist Wetterumschwung.«

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Kozhukhin / Minkowski

Impressionismus

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Damen der Wiener Singakademie
Denis Kozhukhin, Klavier
Marc Minkowski, Dirigent


Claude Debussy: Nocturnes (1897-1899)
César Franck: Variations symphoniques D-Dur M 46 für Klavier und Orchester (1885)
Ernest Chausson: Symphonie B-Dur op. 20 (1889-1890)

Neben Debussys »Nocturnes«, einem ungemein wichtigen Werk des Impressionismus, erklingen Chaussons einzig vollendete Symphonie und Francks lyrische »Variations symphoniques«, bei denen Solist und Orchester in ein dialogisches Geflecht treten.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Festival

Resonanzen: The Sixteen / Christophers

"Händel: Ode for St. Cecilia's Day"

The Sixteen
Katherine Watson, Sopran
Robert Murray, Tenor
Harry Christophers, Dirigent


Georg Friedrich Händel: Ouverture zu »Jephta« HWV 70 (1751)
Blessed are they that considereth the poor. Foundling Hospital Anthem HWV 268 (1749)
Ode for St. Cecilia's Day für Soli, Chor und Orchester »Cäcilien-Ode« (1739)

Georg Friedrich Händel verstand den Kult um seine Person und seine Musik geschickt zu nutzen. Und dies nicht nur im Eigeninteresse! 1749 etwa veranstaltete er ein Benefizkonzert zugunsten des Londoner Findlingsheims und kompilierte dafür aus vorhandenen Werken das Anthem »Blessed are they, that considereth the poor«, das mit dem erhebenden »Hallelujah« aus »Messiah« endet. »What passion cannot Music raise!« – keiner musste das besser wissen als Händel. Mit seiner »Cäcilien-Ode« legte er der Schutzpatronin der Musik eine Art »klingenden Katalog« seiner Kunst zu Füßen, der nun – Dank sei Harry Christophers und The Sixteen – erstmals seit fast 60 Jahren wieder im Wiener Konzerthaus aufgeschlagen wird.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Kenny Barron, Cyrus Chestnut, Benny Green & Dado Moroni

"Piano summit"

Kenny Barron, Klavier
Cyrus Chestnut, Klavier
Benny Green, Klavier
Dado Moroni, Klavier


»An evening with two pianos«

Mehr Klavier geht kaum, wenn an einem Abend gleich vier Meister ihres Faches mit zwei Flügeln den Mozart-Saal bei ihrem unplugged-Konzert in einen Jazzclub verwandeln. Rasante Tonfolgen, energiegeladene Rhythmen und raumfüllende Klangflächen entlocken die flinken Finger den schwarz-weißen Tasten und entführen in unterschiedlichen Konstellationen in das abwechslungsreiche Universum des Jazzpianos: So klingt das Zusammentreffen von vier Ausnahmepianisten, die sich zu einem musikalischen Schlagabtausch auf höchstem Niveau verabredet haben. Mit von der Partie ist neben den Tastenkünstlern Cyrus Chestnut, Benny Green und Dado Moroni auch Pianolegende Kenny Barron, der zuletzt mit einem Soloprogramm zu seinem 75. Geburtstag im Wiener Konzerthaus gastierte.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Wiener Philharmoniker / Levit / Tilson Thomas

Decoration Day

Wiener Philharmoniker
Igor Levit, Klavier
Michael Tilson Thomas, Dirigent


Charles Ives: Decoration Day (A Symphony: New England Holidays Nr. 2) (1915-1920 ca./1923-1924 ca.)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 37 (1800-1802)
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)

Die Marching Band seines Vaters am Decoration Day inspirierte Charles Ives zum gleichnamigen Stück, neben dem sich die Wiener Philharmoniker Brahms populärer Symphonie Nr. 2 widmen. Im Mittelpunkt steht jedoch Beethovens drittes Klavierkonzert. Das bahnbrechende Werk fasziniert Igor Levit, denn hier gäbe es »die ernsthaftesten, die tragischsten Momente« sowie »eine so gigantische Prise Humor und so viel Schalk, aber auch gleichzeitig soviel Abgeklärtheit und soviel Geist«. Der gefeierte Pianist gilt als profunder Kenner dieses Repertoires: »Beethoven ist für mich der größte Komponist«, stellte er einmal fest.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Festival

Resonanzen: Paul O'Dette, Laute

"Le Chef-d'oeuvre"

Paul O'Dette, Laute

Musik von Albert de Rippe, Jean-Paul Paladin, Guillaume de Morlaye, Pietro Paulo Borrono, Adrian Le Roy und Francesco da Milano

Festival Resonanzen »Musik ist Trumpf«

Vor 12 Jahren gestaltete Paul O’Dette zuletzt – damals gemeinsam mit befreundeten Musikerinnen und Musikern wie Hille Perl – ein Konzert im Rahmen der »Resonanzen«. Jetzt kehrt der Großmeister der Renaissancelaute mit einem reinen Soloprogramm in den Mozart-Saal zurück, den er schlicht und ergreifend »my favorite concert venue« nennt. Im Zentrum steht Musik Albert de Rippes. Der gebürtige Italiener avancierte zum »Leiblautenisten« des französischen Renaissancefürsten François I., der ihn mit Pfründen, Reichtümern und Ehren überhäufte. Paul O’Dette garniert de Rippes hochartifizielle, anspruchsvolle Kunst mit leichterer Kost seiner Schüler und Zeitgenossen. Wie hieß es doch gleich bei Johannes Tinctoris schon 1475: »Musik macht die in ihr Erfahrenen berühmt«? Und eben reich mitunter, wie auch der Fall Albert de Rippe zeigt.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Klavierabend Piotr Anderszewski

"Diabelli-Variationen"

Piotr Anderszewski, Klavier

Johann Sebastian Bach:
Das wohltemperierte Klavier, Band I BWV 846-BWV 869 (Auswahl) (1722)
Das wohltemperierte Klavier, Band II BWV 870-BWV 893 (Auswahl) (1738-1742)
Anton Webern: Variationen für Klavier op. 27 (1936)
Ludwig van Beethoven: 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli op. 120 (C-Dur) »Diabelli-Variationen« (1819-1823)

Piotr Anderszewski gilt als einer der »individuellsten und faszinierendsten Pianisten unserer Zeit«. Bei seinem Klavierabend präsentiert er sich mit Werken Johann Sebastian Bachs und Ludwig van Beethovens. Die »Diabelli-Variationen« begleiten den polnischen Pianisten schon seit Anbeginn seiner Karriere, und Kritikern zufolge hebt er Beethovens herausfordernden Zyklus auf eine neue Ebene.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Gabbeh

Gabbeh
Golnar Shahyar, Stimme
Mona Matbou Riahi, Klarinette
Manu Mayr, Kontrabass


Sie bilden ein unvergleichliches Ensemble, bei dem sie ihre unterschiedlichen Hintergründe – von Neugierde, Offenheit und Spielfreude befeuert – in einen besonderen künstlerischen Austausch einfließen lassen. Analog zum namensgebenden persischen Teppich vereinen sich ausdrucksstarke Flächen und Verläufe zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk, wenn das Trio auf dem Fundament von Improvisation und iranischer Folklore seinen musikalischen Horizont ausbreitet. Dabei bietet der Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses den idealen Rahmen für den Bassisten Manu Mayr, die aus dem Iran stammende Sängerin Golnar Shahyar und die ebenfalls in Teheran geborene Klarinettistin Mona Matbou Riahi, die sich komplett unverstärkt auf der Bühne begegnen.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Hagen Quartett

Hagen Quartett
Lukas Hagen, Violine
Rainer Schmidt, Violine
Veronika Hagen, Viola
Clemens Hagen, Violoncello


Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett G-Dur K 387 (1782)
Franz Schubert: Streichquartett B-Dur D 112 (1814)
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur K 458 »Jagd-Quartett« (1784)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Cappella Andrea Barca / Sir András Schiff

Cappella Andrea Barca
Sir András Schiff, Klavier, Dirigent


Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester B-Dur K 450 (1784)
Symphonie Es-Dur K 543 (1788)
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur K 453 (1784)

Sir András Schiff sagte einmal, Mozart sei »einer der größten Melodiker aller Zeiten. […] ein Genie, das alle Informationen und Inspirationen seiner Zeit zusammengetragen hat.« Bereits vor 20 Jahren stand das Klavierkonzert K 450 auf dem Programm des ersten Auftritts von Sir András Schiff und »seiner« Cappella Andrea Barca. Seither zählt Mozarts Œuvre zum Kernrepertoire des Ensembles. Auf eine nahezu kammermusikalische Interpretation dreier Werke des Salzburger Genies darf man gespannt sein.

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Konzert

Wiener Symphoniker / Wang / Viotti

Wiener Symphoniker
Yuja Wang, Klavier
Lorenzo Viotti, Dirigent

Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54 (1841-1845)
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-moll op. 93 (1953)

Veranstalter & Verantwortlicher: Wiener Konzerthausgesellschaft
Ereignisse / Festival Wiener Kabarett Festival Wien, Lichtenfelsgasse 2
Ereignisse / Festival Internationales Kulturfestival Esperantella Wien, Künstlergasse 11
Ereignisse / Tanz Pasional Tango Club Vienna wien, Gärtnergasse 15
Ereignisse / Kulturveranstaltung ImPulsTanz Vienna International Dance Festival Wien, Museumstr. 5/21
Ereignisse / Symposium Initiative-Schwendermarkt Wien, Schwendermarkt 1