Saisonvorschau 2017/18

VOLKSOPER WIEN

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen 32 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zur „Lustigen Witwe“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Cendrillon (Aschenputtel)"
reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Im Februar 2018 wird er mit „Der Opernball“ seine 100. Premiere an diesem Haus feiern. Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19., 20. und 21. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.


Spielzeit 2017/18

Pinocchio

Oper von Pierangelo Valtinoni

Österreichische Erstaufführung: 19. November 2017

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Holzpuppe, die zum Leben erwacht und deren Nase wächst, wenn sie lügt? Bevor der Ausreißer Pinocchio zu Vater Geppetto zurückfindet und ein Bub aus Fleisch und Blut wird, muss er zahlreiche Abenteuer bestehen: Er wird ins Gefängnis geworfen, erfriert fast, befreit sich aus den Fängen eines grausamen Zirkusdirektors und übersteht auf hoher See eine Wal-Attacke. Nun findet das Werk des vielseitigen Komponisten Pierangelo Valtinoni, das nicht nur für ein junges Publikum geschrieben ist, sondern auch zahlreiche solistische Partien für Kinder enthält, erstmals nach Österreich.

Dirigent: Guido Mancusi
Regie: Philipp M. Krenn
Bühnenbild: Nikolaus Webern
Videos: Andreas Ivancsics
Kostüme: Julia Schnittger
Choreographie: Bohdana Szivacz

In deutscher Sprache

Termine:

So, 19.11.2017, 18:00 | Österr. Erstaufführung |
So, 26.11.2017, 16:00 |
Mo, 27.11.2017, 11:00 |
So, 3.12.2017, 16:00 |
Mi, 6.12.2017, 11:00 |
Fr, 8.12.2017, 16:00 |
So, 10.12.2017, 16:00 |
Do, 14.12.2017, 18:30 |
Mo, 18.12.2017, 18:00 |

Roméo et Juliette

Ballett von Davide Bombana

Premiere: 9. Dezember 2017

Mit „Roméo et Juliette“ ist eine der populärsten und zugleich tragischsten Liebesgeschichten der Welt auf der Bühne der Volksoper Wien zu erleben. Zur gleichnamigen Symphonie dramatique (op. 17) von Hector Berlioz entsteht – basierend auf William Shakespeares Tragödie – eine neue Auftragsarbeit für das Wiener Staatsballett.

Für Choreograph Davide Bombana ist es nach „Ballett: Carmen“ die zweite abendfüllende Uraufführung an der Volksoper Wien. Der 1958 in Mailand geborene und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Choreograph beschäftigt sich erneut mit einem großen literarischen Stoff.

Eine wesentliche Rolle kommt bei dieser Produktion auch dem Chor des Hauses zu, womit „Roméo et Juliette“ zugleich die Linie des preisgekrönten Publikumsschlagers „Carmina Burana“ fortsetzt.

Davide Bombana sieht das Werk auch als Verbeugung vor der kürzlich verstorbenen Künstlerin Rosalie, deren Ausstattung nun posthum auf die Bühne gelangt. Rosalie hat bereits mehrfach mit dem Choreographen zusammengearbeitet und ist besonders für ihre spektakuläre Verwendung von Leuchtkörpern bekannt.

Bombana befasst sich in „Roméo et Juliette“ vor allem mit den Unterschieden zwischen Gesellschaftsschichten, die auch im Bühnenbild auf verschiedenen Ebenen sichtbar werden. Gegenüber bekannten „Ballettfassungen“ von Romeo und Julia, wie beispielsweise jener von John Cranko, gibt er der Figur des Pater Lorenzo größere Bedeutung und fügt die Königin Mab als trügerische Königin der Träume – bei Shakespeare in einer Rede Mercutios erwähnt – in die Handlung ein, Chor und Gesangsolisten haben direkten Anteil am szenischen Geschehen.

Dirigent: Gerrit Prießnitz
Choreographie: Davide Bombana
Bühnenbild, Kostüme und Lichtobjekte: Rosalie
Choreographie: Davide Bombana

Termine:

Do, 7.12.2017, 10:30 | Voraufführung |
Sa, 9.12.2017, 19:00 | Premiere |
Di, 12.12.2017, 19:30 |
Fr, 15.12.2017, 19:30 |
Di, 19.12.2017, 19:00 |
Fr, 22.12.2017, 19:30 |
Mi, 27.12.2017, 19:30 |

Die Räuber

Oper von Giuseppe Verdi

Verdi und sein Librettist Maffei setzten den Schwerpunkt auf die bei Schiller angelegte Familientragödie: Ein übermächtiger Vater hat all seine Liebe und Aufmerksamkeit seinem Sohn Karl geschenkt, den anderen, Franz, hat er vernachlässigt. So wurde der erste ein selbstverliebte Draufgänger, der zweite ein verbitterter Taugenichts. In dieser Konstellation konnte die Intrige des Franz gegen Karl wirksam werden: Im Glauben, beim Vater in Ungnade gefallen zu sein, wurde Karl ein Räuberhauptmann. Seine Verlobte Amalia, die wie eine Schwester im Haus Maximilians aufgewachsen ist, fällt den Konflikten und Rivalitäten der Männer zum Opfer. Als Franz’ Machenschaften endlich aufgedeckt sind, ist ein glückliches Ende unmöglich geworden. Die Handlung mündet unausweichlich in die Katastrophe …

Regie: Alexander Schulin
Bühnenbild: Bettina Meyer
Kostüme: Bettina Walter

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Termine:

Do, 23.11.2017, 19:00 |
Mi, 29.11.2017, 19:00 |
Do, 7.12.2017, 19:30 |
Mo, 11.12.2017, 19:00 |

H�rbeispiel:
Papageno - Der Vogelfänger bin ich ja

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Mit der „Zauberflöte“ schuf Mozart ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur. Das am 30. September 1791 im Theater auf der Wieden unter Leitung des Komponisten uraufgeführte Werk verbindet Zauberposse, Singspiel und große Oper zu dem rätselvollsten und zugleich unmittelbar berührendsten Kunstwerk, das je geschrieben wurde.

Regie: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Johan Engels
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Lichtdesign: Friedrich Rom
Dramaturgie: Birgit Meyer

Termine:

Sa, 25.11.2017, 19:00 |
Fr, 1.12.2017, 19:00 |

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

Johann Strauß' Meisterwerk ist einer der tragenden Bausteine des Repertoires der Wiener Volksoper. Erleben Sie die turbulente Geschichte um den Herrn von Eisenstein und seine Gattin Rosalinde, ausgelöst durch die inszenierte Rache einer Fledermaus, in einer Neueinstudierung von Heinz Zednik.

Szenische Neueinstudierung: Heinz Zednik
Bühnenbild: Pantelis Dessyllas
Kostüme: Doris Engl
nach Originalentwürfen von: Evelyn Frank
Choreographie: Lili Clemente / Susanne Kirnbauer
Dirigent: Rudolf Bibl

Termine:

Do, 30.11.2017, 19:00 |
Mo, 4.12.2017, 19:00 |
So, 31.12.2017, 13:30 |
Mo, 1.1.2018, 19:00 |
Di, 6.2.2018, 19:00 |
Do, 15.2.2018, 19:00 |

Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen

Musical von Frank Loesser

Sieben Tony Awards und der begehrte Pulitzer-Preis – das war die stolze Ausbeute für das 1961 uraufgeführte „unaussprechliche“ Musical „How to Succeed in Business Without Really Trying“. Frank Loesser, dessen „Guys and Dolls“ dem Volksopernpublikum in bester Erinnerung ist, schuf eine brillante Parodie auf den amerikanischen Traum. Auf die Wiener Erstaufführung 1965 am Theater an der Wien (Harald Juhnke war der unaufhaltsame Aufsteiger, Theo Lingen der Firmenboss) folgt über ein halbes Jahrhundert später die erste Volksopernproduktion (mit Mathias Schlung und Robert Meyer), die von dem zuletzt bei „Sweeney Todd“ erfolgreichen Team Olefirowicz, Davids, Fischer-Dieskau geleitet wird.

Koproduktion mit der Staatsoper Hannover

In deutscher Sprache

Dirigent: Joseph R. Olefirowicz
Regie: Matthias Davids
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Choreographie: Melissa King
Licht: Michael Grundner
Choreinstudierung: Thomas Böttcher

Termine:

Fr, 24.11.2017, 19:00 |
Di, 5.12.2017, 19:00 |
Mi, 13.12.2017, 19:00 |

Die lustige Witwe

Operette von Franz Lehár

Zum Ausklang des Jahres 1905 feierte diese Operette ihre Uraufführung – und ist bis heute nicht aus der Mode gekommen. Hanna Glawari, reiche Witwe, soll heiraten, damit ihre Millionen der pontevedrinischen Heimat erhalten bleiben. Hanna begegnet Danilo wieder, ihrer großen Liebe vor der Heirat. Doch anfänglich scheinen beide viel zu stolz, um einander wieder näher zu kommen. 2011 hat Marco Arturo Marelli als Regisseur und Bühnenbildner diese elegant-zeitlose Lustige Witwe in Szene gesetzt.

Regie und Bühnenbild: Marco Arturo Marelli
Kostüme: Dagmar Niefind
Choreographie: Renato Zanella
Dirigent: Alfred Eschwé

Mit englischen Übertiteln

Termine:

Mi, 22.11.2017, 19:00 |
Sa, 2.12.2017, 19:00 |

Axel an der Himmelstür

Operette von Ralph Benatzky

Ralph Benatzkys 77. Operette wurde 1936 uraufgeführt und machte die junge Zarah Leander über Nacht zum Star. Mit dem untypischen Kontra-Alt der Diva, Hollywood als Spielort und Schlagern wie „Kinostar, du Abgott dieses Jahrhunderts“ oder „Gebundene Hände“ kam noch einmal frischer Wind in das Genre der Operette. An der Volksoper erklingt Benatzkys Musik in neuen Arrangements von Kai Tietje. Die Inszenierung stammt von Peter Lund, dem Regisseur der Erfolgsproduktion „Frau Luna“.

Dirigent: Lorenz C. Aichner
Regie: Peter Lund
Stückbearbeitung: Peter Lund
Bühnenbild: Sam Madwar
Video: Andreas Ivancsics
Kostüme: Daria Kornysheva
Choreographie: Andrea Heil

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Termine:

Di, 26.12.2017, 19:00 |
Fr, 29.12.2017, 19:30 |

Marie Antoinette

Ballett

Die Geschehnisse um die französische Königin Marie Antoinette, die in der Geschichte Frankreichs ebenso verwurzelt ist wie in der Österreichs, sind über die Jahrhunderte hinweg Teil eines kollektiven Gedächtnisses geworden. Dieser Bekanntheitsgrad verleitet dazu, das Ausmaß der Tragödie zu vergessen. Ein neuer Blick auf die Ereignisse, die politischen ebenso wie die privaten, bringt einmal mehr das Geschehen zu Tage, das in seiner ganzen Tragik nur mit einer griechischen Tragödie zu vergleichen ist: eine österreichische Erzherzogin, Tochter Maria Theresias, wird – noch als halbes Kind – an den französischen Thronfolger, den späteren König Ludwig XVI., verheiratet, gerät dort in den Strudel der politischen Ereignisse und wird vom Volk als Verantwortliche für das Unverständnis seiner Bedürfnisse zur Rechenschaft gezogen. Sie wird zum Opfer für ein von Generationen von Herrschern vor ihr begangenes Unrecht und stirbt schließlich, nachdem schon der König zum Tod verurteilt und hingerichtet wurde, durch die Guillotine.

Als musikalische Grundlage für das Ballett „Marie Antoinette“ dienen Patrick de Bana hauptsächlich Kompositionen von Zeitgenossen der überaus kunstsinnigen Königin. Dazu kommt seit der Neufassung 2015/2016 eine Auftragskomposition von Carlos Pino-Quintana. Die Neufassung brachte auch weitere Veränderungen, u.a. wird das Stück nunmehr auf Spitze getanzt.

Choreographie: Patrick de Bana
Choreographische Assistenz: Dimo Kirilov Milev
Bühnenbild: Marcelo Pacheco
Bühnenbild: Alberto Esteban
Bühnenbild: Area Espacios Efímeros
Kostüme: Agnès Letestu
Licht: James Angot

Während dieser Vorstellung bieten wir ein Kinderbetreuungsprogramm auf der Probebühne an.

Termin:

Di, 28.11.2017, 19:00 |

Heute im Foyer ... Mostly Mozart

Spezial

Mitglieder des Orchesters der Volksoper spielen in der reizvollen Besetzung für Streicher und Horn Werke von Beethoven und Mozart, darunter das Beethoven-Hornsextett Es-Dur op. 81b und das Mozart-Divertimento Nr. 17, KV 334. Mit Vesna Stanković-Moffatt und Ai Miwa (Violine), Aurore Cany (Viola), Ilana Tjumjanceva (Violoncello), Gustavo d’Ippolito (Kontrabass), Raphael Stöffelmayr und Franz Obermüller (Horn).

Termin:

Mo, 20.11.2017, 19:30 |

Heute im Foyer ... Aller guten Dinge sind ... vier

Spezial

Vier Stücke für vier MusikerInnen

Renate Linortner (Flöte), Andreas Pöttler (Oboe), Florian Mühlberger (Klarinette) und Bianca Schuster (Fagott) spielen Werke von Jean Françaix, Eugène Bozza, Jacques Ibert, Heitor Villa-Lobos und Edward Elgar.

Termin:

Di, 21.11.2017, 19:30 |

Hänsel und Gretel

Oper von Engelbert Humperdinck

Karl Dönchs Inszenierung der Märchenoper von Engelbert Humperdinck hat über die Jahre nichts von ihrer Faszination verloren! Die Kinder des armen Besenbinders Peter zerbrechen beim Naschen von kostbarem Rahm den Krug und werden von der Mutter aus lauter Verzweiflung in den Wald geschickt, wo 14 Engel ihren Schlaf bewachen, aber auch die böse Knusperhexe lauert.

Dirigent: Christof Prick
Regie: Karl Dönch
Ausstattung: Toni Businger

Mit deutschen Übertiteln

Termine:

Mo, 18.12.2017, 18:00 |
Mi, 20.12.2017, 11:00 |
Sa, 23.12.2017, 18:00 |
Mo, 25.12.2017, 17:00 |
Do, 28.12.2017, 18:30 |
Do, 4.1.2018, 18:30 |
So, 7.1.2018, 16:00 |

Weihnachtskonzert

Spezial

Ein vorweihnachtliches Highlight in der Volksoper! Lassen Sie sich von Solistinnen und Solisten, dem Chor, Kinderchor und Jugendchor sowie dem Orchester der Volksoper Wien in Weihnachtsstimmung versetzen.

Dirigent: Alfred Eschwé
Moderation: Helene Sommer

Termin:

So, 17.12.2017, 14:00 |

My Fair Lady

Musical von Frederick Loewe

Schon die alten Griechen erzählten die Legende vom Bildhauer Pygmalion, der eine Frauenstatue von solch überwältigender Schönheit schuf, dass er sich rettungslos in sie verliebte. Aphrodite erwies sich gnädig, erweckte die Statue zum Leben und gab sie Pygmalion zur Frau. George Bernard Shaw verwandelte den antiken Stoff in die bezaubernde Komödie Pygmalion, die Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 als Vorlage für ihr Erfolgsmusical „My Fair Lady“ diente.

Dirigent: Michael Tomaschek
Regie: Robert Herzl
Bühnenbild: Rolf Langenfass
Kostüme: Rolf Langenfass
Choreographie nach: Susanne Kirnbauer, Gerhard Senft

Termine:

Do, 21.12.2017, 19:00 |
Sa, 30.12.2017, 19:00 |
Mi, 3.1.2018, 19:00 |
Sa, 6.1.2018, 17:00 |
Sa, 13.1.2018, 18:00 |
Di, 16.1.2018, 19:00 |
Fr, 19.1.2018, 19:00 |

Volksoper Wien

Währingerstraße 78 (Volksoper Wien)
A 1090 Wien

Telefon: +43 (1) 514 44-30

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle: Währinger Straße / Volksoper

Kartenbestellungen
Telefon: +43(1) 513 1 513
Email: tickets@volksoper.at