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Volksoper Wien

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen 32 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zur „Lustigen Witwe“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Cendrillon (Aschenputtel)"
reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien.

Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Im Februar 2018 wird er mit „Der Opernball“ seine 100. Premiere an diesem Haus feiern. Besonderes Augenmerk legt Meyer in seiner Programmierung auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19., 20. und 21. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper. Mit „Volksoper Spezial“ wurde eine 5. Sparte geschaffen, die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst und die Bedeutung von Schauspieler-Musiktheater an der Volksoper unterstreicht. Neben Schauspielerkollegen aus Burgtheater, Josefstadt und Volkstheater steht Publikumsmagnet Robert Meyer selbst in zahlreichen Vorstellungen auf der Bühne der Volksoper.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

Kontakt

Volksoper Wien

Währingerstraße 78
A-1090 Wien

Telefon: +43 (1) 514 44-30

 

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle: Währinger Straße / Volksoper

Kartenbestellungen
Telefon: +43(1) 513 1 513
Email: tickets@volksoper.at
Operette

Die Csárdásfürstin

von Emmerich KálmánIn

Premiere: 16. September 2018

Auch über hundert Jahre nach der Uraufführung (1915) ist dieses Schlageralbum der silbernen Operettenära noch attraktiv. Wie kein anderes Werk steht Emmerich Kálmáns Werk für das Ende der Donau-Monarchie und der silbernen Wiener Operettenära mit ihrer Walzertradition. Regisseur und Textbearbeiter Peter Lund verleiht der bittersüßen Liebesgeschichte am Rande der Kriegskatastrophe neuen Schwung: Was tun, wenn die Verbindung des Prinzen Edwin mit einer Chansonette die Ehre der Familie ins Wanken bringt, so fragt sich der Schlossherr Lippert-Weylersheim? Und wie soll man damit umgehen, wenn ein wohlgehütetes Geheimnis der Dame des Hauses ans Licht kommt?

Dirigent: Alfred Eschwé
Regie: Peter Lund
Bühnenbild: Ulrike Reinhard
Videos: Andreas Ivancsics
Kostüme: Daria Kornysheva
Choreographie: Andrea Heil
Choreinstudierung: Holger Kristen

deutscher Sprache
Operette

Gasparone

Operette von Carl Millöcker

„Denk ich an dich, schwarze Ninetta“, so singt der schöne Fremde bei seinem ersten Erscheinen in Carl Millöckers Operette. Dabei wird diese Ninetta die ganze Operette hindurch nicht auftreten, denn kaum hat der Fremde die schöne Gräfin Carlotta gesehen, ist es um ihn geschehen: Sie ist es, der er seine „dunkelroten Rosen“ schenkt. Überhaupt bringt der geheimnisvolle Unbekannte das beschauliche Leben der Bewohner von Trapani ganz schön durcheinander – zum Beispiel das des Bürgermeisters Nasoni, der gerade dabei ist, für seinen Sohn Sindulfo eine profitable Ehe mit der verwitweten Carlotta zu stiften. Oder das Leben des Wirten Benozzo, der neben seinem Gasthaus ein blühendes Schmugglergeschäft betreibt. Er war es auch, der den wilden Räuberhauptmann Gasparone erfand, um in den Wäldern von Trapani unbehelligt schalten und walten zu können. Das lenkt ab und eignet sich hervorragend zur Geldbeschaffung, indem in Gasparones Namen Leute entführt werden und Lösegeld eingefordert wird. Aber warum, um alles in der Welt, kennt der Fremde das wilde Räuberlied „Nur Gold will ich haben und Edelgestein“? Haben die Bewohner von Trapani den Gasparone so lange an die Wand gemalt, bis er Wirklichkeit geworden ist?

Millöckers „Gasparone“ erklingt in dieser Neuproduktion nicht in der Originalfassung aus dem Jahr 1884, sondern in der musikalischen und textlichen Neugestaltung von Ernst Steffan und Paul Knepler aus dem Jahr 1932. Erst diese Version enthält den berühmten Schlager: „Dunkelrote Rosen bring’ ich, schöne Frau“. Die Melodie hat Millöcker für seine Operette „Diana“ 1867 komponiert und in einem späteren Werk, „Der Vizeadmiral“, bereits wiederverwertet. Knepler und Steffan texteten erst die „dunkelroten Rosen“, durch die das Lied berühmt wurde. Für die Neuinszenierung zeichnet Olivier Tambosi verantwortlich, der an der Volksoper so unterschiedliche Werke wie Franz Schrekers „Irrelohe“, die Künneke-Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und das Musical „Der Mann von La Mancha“ inszeniert hat.

Regie: Olivier Tambosi
Bühnenbild: Andreas Wilkens
Kostüme: Carla Caminati
Choreographie: Stephan Brauer

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Operette

Die Fledermaus

von Johann Strauß

Johann Strauß' Meisterwerk ist einer der tragenden Bausteine des Repertoires der Wiener Volksoper. Erleben Sie die turbulente Geschichte um den Herrn von Eisenstein und seine Gattin Rosalinde, ausgelöst durch die inszenierte Rache einer Fledermaus, in einer Neueinstudierung von Heinz Zednik.

Szenische Neueinstudierung: Heinz Zednik
Bühnenbild: Pantelis Dessyllas
Kostüme: Doris Engl
nach Originalentwürfen von: Evelyn Frank
Choreographie: Lili Clemente / Susanne Kirnbauer
Dirigent: Rudolf Bibl
Musical

Sweeney Todd

von Stephen Sondheim

Der Barbier Sweeney Todd kehrt nach Jahren der Verbannung ins heimatliche London zurück, um an seinem Peiniger, Richter Turpin, blutige Rache zu nehmen. Als ihm dieser entwischt, wird Todd im Wahn zum Massenmörder: Er schneidet seinen Kunden die Kehlen durch; seine Komplizin, die Pastetenbäckerin Mrs. Lovett, stellt aus den Opfern Fleischpasteten her. Der mehrfach preisgekrönte, 1979 uraufgeführte "Musical Thriller" von Stephen Sondheim wurde 2007 mit Johnny Depp verfilmt. Für die Volksopern-Erstaufführung des Stückes kehrt Musical-Experte Matthias Davids nach "Anatevka" (2001) als Regisseur ans Haus zurück, Joseph R. Olefirowicz dirigiert.

Ihren ersten Auftritt hatte die fiktive Figur Sweeney Todd in einem sogenannten "Penny dreadful", einem englischen Grusel-Fortsetzungsroman des Jahres 1846. Nach mehreren Dramatisierungen und Verfilmungen des Stoffes wurde Christopher Bonds Stück "Sweeney Todd. The Demon Barber of Fleet Street" 1973 in London uraufgeführt, das Stephen Sondheim kurz nach der Premiere sah: "Ich dachte noch auf dem Heimweg über die Operntauglichkeit des Stoffes nach." Sondheim hat seine bis dahin wichtigste Partitur später wahlweise als "Musical Thriller", als "dunkle Operette" oder als einen "Film für die Bühne" bezeichnet. 1979 uraufgeführt, wurde "Sweeney Todd" als eines von nur drei Musicals aller Zeiten (neben "South Pacific" und "Hairspray") mit den sechs wichtigsten Tony-Awards (Bestes Musical, Beste Partitur, Bestes Buch, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie) ausgezeichnet. Der Barbier Benjamin Barker schlüpft unter dem falschem Namen Sweeney Todd bei Mrs. Lovett unter underöffnet im Dachgeschoss ihrer schlecht gehenden Pastetenbäckerei einen Rasiersalon. Von Lovett erfährt Todd, dass seine Frau, von Richter Turpin vergewaltigt, Gift genommen hat und gestorben ist; Todds Tochter Johanna hat Turpin adoptiert und will sie nun heiraten. Parallel zur Schilderung von Todds unaufhaltsamem Blutrausch entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Johanna und dem jungen Seemann Anthony, Momente der atemlosen Spannung wechseln sich ab mit makaber-komischen Szenen. Die Spannung hält bis zum letzten Moment an: Wer ist die verwirrte Bettlerin, die immer wieder auftaucht? Und wozu ist der Knabe Toby, der Gehilfe von Todds erstem Opfer Pirelli, fähig?

Regie: Matthias Davids
Bühnenbild: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht: Fabrice Kebour
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Dirigent: Joseph R. Olefirowicz

In deutscher Sprache
Altersbeschränkung von 12 Jahren
Oper

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Mit der „Zauberflöte“ schuf Mozart ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur. Das am 30. September 1791 im Theater auf der Wieden unter Leitung des Komponisten uraufgeführte Werk verbindet Zauberposse, Singspiel und große Oper zu dem rätselvollsten und zugleich unmittelbar berührendsten Kunstwerk, das je geschrieben wurde.

Regie: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Johan Engels
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Lichtdesign: Friedrich Rom
Dramaturgie: Birgit Meyer
Musical

Gypsy

Musical von Jule Styne

Arthur Laurents und Stephen Sondheim, Buchautor und Liedtexter von „West Side Story“, sowie der Komponist Jule Styne ( „Blondinen bevorzugt“, „Funny Girl“) bündelten ihre Talente 1959 für eine der großartigsten Broadway-Shows aller Zeiten. „Gypsy“, auf real existierende Personen zurückgehend, wurde sogar als „Mutter aller Musicals“ bezeichnet. Mama Rose hat keinen sehnlicheren Wunsch, als ihre Töchter im Rampenlicht zu sehen, wo sie sich selbst immer hingeträumt hatte. Ohne Rücksicht auf Verluste betreibt sie zunächst die Karriere von June, der Jüngeren. Als diese durchbrennt, konzentriert sich Roses unerbittliche Energie auf Louise. Diese mutiert zum Burlesque-Star und die ehrgeizige Mutter steht alleine da … Maria Happel verkörpert als Mama Rose „einen der wenigen wirklich komplexen Charaktere des amerikanischen Musicals“ (Clive Barnes).

Regie: Werner Sobotka
Choreographie: Danny Costello
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Elisabeth Gressel
Licht: Michael Grundner

Musical von Jule StyneIn deutscher Sprache
Ballett

Ein Sommernachtstraum

Ballett von Jorma Elo, Felix Mendelssohn-Bartholdy

Glitzernde Blätter, ein knorriger Wurzelwald, Balletteleven als entzückende Elfen, die sich um Puck, den verschmitzten Waldgeist, scharen, der mit wilden Sprüngen über die Bühne fegt und dabei seine Streiche ausheckt – 2010 wurde „Ein Sommernachtstraum“ in der Choreographie von Jorma Elo an der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Drei Jahre später hatte das Werk an der Volksoper seine bejubelte Premiere. 2011 wurde „Ein Sommernachtstraum“ in Moskau mit dem renommierten Prix Benois de la Danse, dem „Oscar der Ballettwelt“, ausgezeichnet.

Dirigent: Andreas Schüller
Choreographie: Jorma Elo
Bühnenbild und Kostüme: Sandra Woodall
Licht: Linus Fellbom
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