VOLKSOPER WIEN

Spielzeit 2016/17

Vivaldi - Die fünfte Jahreszeit

Musical von Christian Kolonovits

Nach der Kinderoper „Antonia und der Reißteufel“ bringt die Volksoper ein weiteres Werk von Christian Kolonovits und Angelika Messner zur Uraufführung. Eine für die Volksoper neu kreierte Form der BaRock-Oper schafft eine Symbiose von Alt und Neu, von Traditionell und Modern. Christian Kolonovits tritt mit seiner Verbindung von barocken Elementen mit der klaren Kraft von Rockmusik den Beweis an, wie nahe diese beiden Stile beieinander liegen. „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“ erzählt vom aufregenden, skandalträchtigen und dramatischen Leben eines Superstars: des Geigenvirtuosen, Komponisten und „roten Priesters“ Antonio Vivaldi.

Regie: Robert Meyer
Ausstattung: Christof Cremer

In deutscher Sprache

Termine:

Do, 22.6.2017, 19:00 |
Sa, 24.6.2017, 19:00 |
Mi, 28.6.2017, 19:00 |

Österreichischer Musiktheaterpreis 2017

Spezial

Termin:

So, 25.6.2017, 11:00 |

Der Mann von La Mancha

Musical von Mitch Leigh

Der Schriftsteller Cervantes und sein Gehilfe werden in ein Gefängnis gesperrt, wo sie auf ihr Verhör durch die Inquisition warten. Doch zuvor müssen sie sich einer anderen „Gerichtverhandlung“ stellen – nämlich jener durch ihre Mithäftlinge. Diese haben sich der Habseligkeiten von Cervantes bemächtigt, darunter das Manuskript des Don Quixote. Um es zurückzugewinnen, inszeniert er, anstelle einer Verteidigungsrede, seinen Roman mit den Gefängnisinsassen als Darstellern. Cervantes selbst übernimmt die Rolle des verwirrten Landjunkers Alonso Quijana, der beschlossen hat, ein fahrender Ritter zu werden. Mit unerschütterlichem Idealismus und unter Verkennung jeglicher Realität hat sich Don Quixote de La Mancha – wie er sich fortan nennt – vorgenommen, alles Unrecht dieser Welt zu bekämpfen.

Er greift eine Windmühle an, die er für einen Riesen hält. Mit seinem Diener Sancho quartiert er sich auf einem „Schloss“ ein – in Wirklichkeit eine Schenke – und lässt sich vom Wirten zum „Ritter von der traurigen Gestalt“ schlagen. In einem Bartbecken meint er den sagenumwobenen „Goldhelm des Mambrino“ zu erkennen. Die Hure Aldonza nennt er „Dulcinea“ und umwirbt sie als sein auserwähltes Edelfräulein. Dadurch setzt er sie dem Gespött und der Misshandlung durch die groben Maultiertreiber aus. Dr. Carrasco, der zukünftige Ehemann von Quijanas Nichte Antonia, sieht nur einen Weg, den Ritter von seinem Wahn zu befreien: Er hält ihm im wahrsten Sinne des Wortes den Spiegel vor. Seiner hoffnungsvollen Träume beraubt, zerbricht Don Quixote.

Aldonza erinnert den sterbenden Alonso Quijana an seinen „unmöglichen Traum“.

Cervantes geht, mit dem Mut des Ritters gestärkt und von seinem Gehilfen begleitet, in das Verhör durch die Inquisition.

Regie: Olivier Tambosi
Ausstattung: Friedrich Despalmes
Choreographie: Stephan Brauer

Termin:

Di, 27.6.2017, 19:30 |

Fürst Igor

Oper

Alexander Borodin hat ein Vierteljahrhundert an seiner einzigen Oper gearbeitet und sie nicht vollenden können. Der Torso wurde von Alexander Glasunow vervollständigt. Gewaltige Chorszenen, die Polowetzer Tänze sowie fein gestaltete Hauptcharaktere – der Zauderer Igor, der Gewaltmensch Galitzky, der Machtpolitiker Kontschak, die Wendehälse Skula und Jeroschka – machten Fürst Igor zur wichtigsten russischen Nationaloper nach Boris Godunow.

„Da blickte Igor suchend zur klaren Sonne auf …“ So beginnt Rainer Maria Rilkes Übertragung des altrussischen Igor-Liedes, das den 1185 unternommenen Feldzug des Fürsten Igor Swjatoslawitsch von Sewersk gegen die Polowetzer schildert. Igor lässt seine Frau Jaroslawna zurück, zieht mit seinem Sohn Wladimir in den Kampf und wird vom Khan Kontschak gefangengenommen. Währenddessen übt Igors Schwager Galitzky daheim ein Schreckensregiment aus. Wladimir verliebt sich in Kontschakowna, die Tochter des Khans, und bleibt bei den Polowetzern zurück, als der Vater aus der Gefangenschaft flieht. Mit dem Jubel des Volkes über die Heimkehr des Fürsten klingt die Oper aus … aber besteht wirklich Grund zum Jubel?

Regie und Bühnenbild: Thomas Schulte-Michels
Kostüme: Renate Schmitzer
Choreographie: Teresa Rotemberg
Choreinstudierung: Holger Kristen
Dirigent: Lorenz C. Aichner

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Termine:

Fr, 23.6.2017, 19:00 |
So, 25.6.2017, 19:00 |
Do, 29.6.2017, 19:00 |

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

Johann Strauß' Meisterwerk ist einer der tragenden Bausteine des Repertoires der Wiener Volksoper. Erleben Sie die turbulente Geschichte um den Herrn von Eisenstein und seine Gattin Rosalinde, ausgelöst durch die inszenierte Rache einer Fledermaus, in einer Neueinstudierung von Heinz Zednik.

Szenische Neueinstudierung: Heinz Zednik
Bühnenbild: Pantelis Dessyllas
Kostüme: Doris Engl
nach Originalentwürfen von: Evelyn Frank
Choreographie: Lili Clemente / Susanne Kirnbauer
Dirigent: Rudolf Bibl

Termin:

Fr, 30.6.2017, 19:00 |

Spielzeit 2017/18

Gypsy

Premiere: 10.09.2017

Arthur Laurents und Stephen Sondheim, Buchautor und Liedtexter von „West Side Story“, sowie der Komponist Jule Styne ( „Blondinen bevorzugt“, „Funny Girl“) bündelten ihre Talente 1959 für eine der großartigsten Broadway-Shows aller Zeiten. „Gypsy“, auf real existierende Personen zurückgehend, wurde sogar als „Mutter aller Musicals“ bezeichnet. Mama Rose hat keinen sehnlicheren Wunsch, als ihre Töchter im Rampenlicht zu sehen, wo sie sich selbst immer hingeträumt hatte. Ohne Rücksicht auf Verluste betreibt sie zunächst die Karriere von June, der Jüngeren. Als diese durchbrennt, konzentriert sich Roses unerbittliche Energie auf Louise. Diese mutiert zum Burlesque-Star und die ehrgeizige Mutter steht alleine da … Maria Happel verkörpert als Mama Rose „einen der wenigen wirklich komplexen Charaktere des amerikanischen Musicals“ (Clive Barnes).

Regie: Werner Sobotka
Choreographie: Danny Costello
Bühnenbild: Stephan Prattes
Kostüme: Elisabeth Gressel
Licht: Michael Grundner

Musical von Jule StyneIn deutscher Sprache

Termine:

Fr, 8.9.2017, 19:00 | Voraufführung |
So, 10.9.2017, 19:00 | Premiere |
Di, 12.9.2017, 19:00 |
Do, 14.9.2017, 19:00 |
So, 17.9.2017, 19:00 |
Sa, 23.9.2017, 19:00 |
Mo, 25.9.2017, 19:00 |
Do, 28.9.2017, 19:00 |

Fest bei Orlofsky

Spezial

Um 16:30 Uhr und 19:00 Uhr bitten wir jeweils 70 Gäste zum Fest bei Orlofsky auf die Bühne. Wir spielen den 2. Akt aus „Die Fledermaus“ und Sie können sich als Gäste und Diener Orlofskys den Traum erfüllen, einmal selbst auf der Bühne zu stehen! Direktor Robert Meyer wird Sie und das Volksopern-Ensemble dabei begleiten und die wichtigsten Szenen erklären.

Das „Fest bei Orlofsky“ findet vor Publikum statt und wird ca. 1 Stunde dauern.

Jeweils ein Ensemblemitglied der Volksoper unterstützt zwei Gäste bei ihrem Auftritt. Keine Sorge, wenn Sie nicht singen können: Sie können, müssen aber nicht mitsingen.

Für die Teilnahme benötigen Sie ein Ball- oder Abendkleid bzw. einen Frack, Smoking oder dunklen Anzug. Garderoben zum Umziehen sind selbstverständlich vorhanden.

Termine:

Sa, 2.9.2017, 16:30 |
Sa, 2.9.2017, 19:00 |
Hörbeispiel:
Papageno - Der Vogelfänger bin ich ja

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Mit der „Zauberflöte“ schuf Mozart ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur. Das am 30. September 1791 im Theater auf der Wieden unter Leitung des Komponisten uraufgeführte Werk verbindet Zauberposse, Singspiel und große Oper zu dem rätselvollsten und zugleich unmittelbar berührendsten Kunstwerk, das je geschrieben wurde.

Regie: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Johan Engels
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Lichtdesign: Friedrich Rom
Dramaturgie: Birgit Meyer

Termine:

Mo, 4.9.2017, 19:00 |
Sa, 16.9.2017, 19:00 |
Fr, 22.9.2017, 19:00 |
Sa, 30.9.2017, 18:30 |
Do, 5.10.2017, 19:00 |
Sa, 18.11.2017, 18:00 |
Sa, 25.11.2017, 19:00 |
Fr, 1.12.2017, 19:00 |

Volksoper Wien

Währingerstraße 78
A 1090 Wien

Telefon: +43 (1) 514 44-30

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle: Währinger Straße / Volksoper

Kartenbestellungen
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