VOLKSOPER WIEN

Spielzeit 2011/12

Carmina Burana

Ballett

Premiere: 02. März 2012

Mit Carl Orffs "Carmina Burana", Claude Debussys "Nachmittag eines Fauns" und Maurice Ravels "Bolero" gelangen musikalische Meisterwerke des internationalen Repertoires in eigenen, für das Haus geschaffenen Fassungen auf die Bühne. Vesna Orlic folgt den Intentionen Orffs' und lässt sich dabei selbst Freiheiten zu ihrer eigenen Auslegung; Boris Nebyla spürt in seinem "Faun" den natürlichen Bedürfnissen jedes Menschen nach; András Lukács sieht seine Version von Ravels Ballett als Ensemblewerk und verlegt es in ein Ballgeschehen.

Choreographie: Vesna Orlic, Boris Nebyla
Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller
Choreinstudierung: Michael Tomaschek
Choreographie, Bühne und Licht: András Lukács
Kostüme: Mónika Herwerth
Licht: Reinhard Traub

Termine:

Fr, 2.3.2012, 19:00 | Premiere |
Mo, 5.3.2012, 19:00 |
So, 11.3.2012, 16:30 |
Di, 27.3.2012, 19:00 |

Le Concours

Ballett

Das tänzerische Spektakel des französischen Meisterchoreographen Maurice Béjart persifliert die für die Beteiligten oft grausame Abwicklung von Ballettwettbewerben. In dem von Béjart gezeigten gibt es sogar einen Mord. Das Opfer ist die junge Tänzerin Ada. Im Rhythmus eines Kriminalfilms laufen über eine Reihe von Rückblenden Ermittlungen ab, die zum Schuldigen führen sollen. Sechs Personen aus dem Umfeld Adas sind verdächtig, sechs Menschen, die der jungen Tänzerin den Tod gewünscht haben. Während der Detektiv ermittelt, nimmt der Wettbewerb seinen gewohnten Verlauf.

Dirigent: Guido Mancusi
Choreographie, Libretto und Regie: Maurice Béjart
Einstudierung: Bertrand D´At
Bühne und Licht: Claude Tissier
Kostüme: Catherine Verneuil

Spieldauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Termine:

So, 5.2.2012, 16:30 |
Mi, 8.2.2012, 19:30 |

La Cenerentola (Aschenbrödel)

Oper von Gioachino Rossini

Unter Gioachino Rossinis Händen wurde aus dem Grimmschen Märchenstoff vom Aschenbrödel eine federleichte Belcanto-Parabel über den Sieg der Tugend über die Hochmut. 1997 setzten Regisseur Achim Freyer und Ausstatterin Maria-Elena Amos die charmante Opera buffa an der Volksoper in Szene und machten daraus ein "zauberhaft tönendes Märchenbilderbuch", wie die Tageszeitung Die Presse begeistert berichtete. Nach sechs Jahren Pause kehrt die Inszenierung nun auf die Bühne der Volksoper zurück.

Inszenierung: Achim Freyer
Bühnenbild: Maria-Elena Amos
Kostüme: Maria-Elena Amos
Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr
Licht: Kurt-Rüdiger Wogatzke
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Dirigent: Enrico Dovico

Spieldauer: 3 Stunden , Pausen: 1

Termine:

So, 12.2.2012, 18:30 |
So, 26.2.2012, 18:30 |
Hörbeispiel:

Der Mantel / Gianni Schicchi

Oper von Giacomo Puccini

Hier ein blutrünstig-düsterer Krimi an Bord eines Pariser Lastkahns ("Der Mantel"), dort das turbulente Treiben von Testamentsfälschern im mittelalterlichen Florenz ("Gianni Schicchi") - der Kontrast zwischen dem Anfangs- und dem Schluss-Stück von Puccinis Triptychon könnte nicht größer sein. Auch musikalisch beweist der Komponist im letzten Kriegsjahr 1918 seine Meisterschaft auf unterschiedliche Weise: Hier die Rückblende in hochdramatischen Verismo, dort ein neuartiger, ebenso leichtfüßiger wie bissiger Komödienstil, der filmische Effekte vorwegnimmt.

Regie: Robert Meyer
Bühnenbild & Kostüme: Christof Cremer
Licht: Guido Petzold

Spieldauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Termine:

Do, 9.2.2012, 19:30 |
Mi, 15.2.2012, 19:30 |
Fr, 24.2.2012, 19:30 |
Mo, 27.2.2012, 19:30 |
Do, 1.3.2012, 19:30 |
Di, 6.3.2012, 19:30 |
Fr, 16.3.2012, 19:30 |

My Fair Lady

Musical von Frederick Loewe

Schon die alten Griechen erzählten die Legende vom Bildhauer Pygmalion, der eine Frauenstatue von solch überwältigender Schönheit schuf, dass er sich rettungslos in sie verliebte. Aphrodite erwies sich gnädig, erweckte die Statue zum Leben und gab sie Pygmalion zur Frau. George Bernard Shaw verwandelte den antiken Stoff in die bezaubernde Komödie Pygmalion, die Alan Jay Lerner und Frederick Loewe 1956 als Vorlage für ihr Erfolgsmusical My Fair Lady diente.

Melodien wie "Es grünt so grün" oder "Ich hätt' getanzt heut' Nacht" gingen nicht zuletzt dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn und Rex Harrison um die Welt. Erschuf Pygmalion sich einst eine Statue, verwandelt der Phonetikprofessor Henry Higgins das mittellose Blumenmädchen Eliza Doolittle in eine Dame der Gesellschaft. Nach einigen Monaten harten Kampfes mit Vokalen und Konsonanten präsentiert er sie auf einem Ball. Elizas Schönheit, ihre Sprache und ihr Auftreten lassen sie wie eine Herzogin erscheinen. Dennoch wehrt sich der Professor hartnäckig gegen die Liebe zu seiner "Schöpfung" ...

Regie: Robert Herzl
Bühnenbild: Rolf Langenfass
Kostüme: Rolf Langenfass
Choreographie nach: Susanne Kirnbauer
Choreographie nach: Gerhard Senft

Spieldauer: 3 Stunden , Pausen: 1

Termine:

Di, 7.2.2012, 19:00 |
Fr, 10.2.2012, 19:00 |
Di, 14.2.2012, 19:00 |
Sa, 18.2.2012, 19:00 | letzte Aufführung! |

La Traviata

Oper von Giuseppe Verdi

Die schöne Edelkurtisane Violetta Valéry, begehrter Mittelpunkt der Pariser Salons, verliebt sich in den jungen Alfredo Germont. Hans Gratzers Inszenierung erzählt die vielleicht berühmteste Oper der Welt in traumhaften, poetischen Bildern.

Die berühmte, aussichtslose Liebesgeschichte zwischen der Kurtisane Violetta und Alfredo, dem Sprössling einer angesehenen Pariser Familie. Alfredos Vater teilt Violetta mit, dass ihr Verhältnis mit Alfredo die Hochzeit von Alfredos Schwester gefährdet, und bittet sie, ihren Geliebten zu verlassen. Aus Verzweiflung stürzt sie sich in ihr altes Kurtisanenleben zurück, was ihre lebensgefährliche Krankheit, die Schwindsucht, noch verschlimmert. Alfredo ist über ihr Verhalten tief empört, erfährt jedoch später die wahren Beweggründe. Er verzeiht ihr und sie stirbt in seinen Armen.

Regie: Hans Gratzer
Bühnenbild: Hans Gratzer
Kostüme: Barbara Naujok
Licht: Frank Sobotta
Dramaturgie: Birgit Meyer
Dirigent: Nicholas Milton

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Spieldauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Termine:

Mo, 13.2.2012, 19:00 |
Fr, 17.2.2012, 19:00 |
Sa, 25.2.2012, 19:00 |
Sa, 3.3.2012, 19:00 |
Di, 13.3.2012, 19:00 |
Sa, 24.3.2012, 19:00 |

Das Land des Lächelns

Operette von Franz Lehár

Lisa, Tochter aus gutem Wiener Hause, verliebt sich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong. Sie begleitet den exotischen Gast in die Heimat und wird seine Frau. Doch die kulturellen Gegensätze erweisen sich schon bald als unüberwindbar und lassen die Liebe zerbrechen. Dem Prinzen bleibt am Ende nur das traurige Fazit: "Immer nur lächeln ..." - auch wenn es im Herzen ganz anders aussieht.

Der Traum vom Glück bleibt, anders als in Lehárs früheren Operetten, unerfüllt. Die Begeisterung bei der Uraufführung am 10. Oktober 1929 in Berlin kannte trotzdem keine Grenzen: Richard Tauber wiederholte "Dein ist mein ganzes Herz" gleich viermal! 1930 inszenierte Hubert Marischka die Wiener Erstaufführung so üppig, dass der im Theater an der Wien anwesende chinesische Gesandte bemerkte: "So chinesisch sieht es in ganz China nicht aus ...". Eine besondere Ehre für Franz Lehár war die von ihm selbst geleitete Staatsopernaufführung im Jahre 1938. An der Volksoper hielt das Werk am 27. Mai 1956 Einzug. Unter dem Dirigenten Anton Paulik sang Ester Réthy die Lisa, Per Grundén gab den Prinzen. In der Folge sangen u.a. Helge Rosvaenge, Nicolai Gedda und Rudolf Schock in der Inszenierung von Hubert Marischka die Partie des Sou-Chong. Die Einzigartigkeit von Lehárs Musik brachte Paul Knepler treffend auf den Punkt: "Es gibt drei Arten dramatischer Musik: Oper, Operette, Lehár."

Regie: Beverly Blankenship
Bühnenbild: Heinz Hauser
Kostüme: Elisabeth Binder-Neururer
unter Mitarbeit von: Susanne Bisovsky (Wiener Chic)
Choreographie: Allen Yu
Dirigent: Elisabeth Attl

Mit englischen Übertiteln

Spieldauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Termine:

Sa, 4.2.2012, 19:00 |
Sa, 11.2.2012, 19:00 |
Do, 16.2.2012, 19:00 |
Mi, 29.2.2012, 19:30 |
Do, 15.3.2012, 19:00 |
Mi, 21.3.2012, 19:00 |
Fr, 30.3.2012, 19:00 |
Hörbeispiel:
Papageno - Der Vogelfänger bin ich ja

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Mit der "Zauberflöte" schuf Mozart ein Stück Welttheater. So einfach und komplex zugleich ist wohl kein anderes Werk in der Opernliteratur. Das am 30.September 1791 im Theater auf der Wieden unter Leitung des Komponisten uraufgeführte Werk verbindet Zauberposse, Singspiel und große Oper zu dem rätselvollsten und zugleich unmittelbar berührendsten Kunstwerk, das je geschrieben wurde.

In wenigen Worten zusammengefasst kann man sagen, "Die Zauberflöte" erzählt vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte, von der Macht der Musik und vor allem von der alles überwindenden Kraft der Liebe. Goethe meinte, sie sei fähig, sich vielfältigen Lesarten zu fügen, bereite sie doch der Menge ein einfaches Vergnügen, während sie den Eingeweihten geheime Schätze anvertraue. Entsprechend viele Interpretationen hat das Werk im Laufe der Jahrhunderte auf der Bühne erfahren. Helmuth Lohner hat zum Mozartjahr 2006 eine Neuinszenierung der "Zauberflöte" für die Volksoper erarbeitet und das Werk in einen eigenen, kleinen Kosmos gestellt, in dem Tamino, Papageno und Pamina zahlreichen (realen) Prüfungen ausgesetzt sind. Am Ende eines spannenden Abenteuers triumphieren Liebe und Toleranz. Mozart hatte große Freude an seinem letzten Werk. "Eben komme ich von der Oper", schrieb er an Konstanze, "sie war eben so voll wie allzeit. Sie haben das Duett, weißt Du, das Duett, 'Mann und Weib', haben sie wiederholt, auch das Glöckchenspiel im 1. Akt. Am meisten freut mich jetzt der stille Beifall." Immer wieder schlich er sich während der Vorstellungen unbemerkt in die Logen oder hinter die Bühne, um dort das Glockenspiel selbst zu spielen. Der geniale, unvergleichbare Künstler starb am 5. Dezember 1791 in Wien.

Regie: Helmuth Lohner
Bühnenbild: Johan Engels
Kostüme: Marie-Jeanne Lecca
Choreinstudierung: Thomas Böttcher
Lichtdesign: Friedrich Rom
Dramaturgie: Birgit Meyer
Dirigent: Alexander Drcar

Spieldauer: 3 Stunden , Pausen: 1

Termin:

So, 25.3.2012, 18:00 |

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

Johann Strauß' Meisterwerk ist einer der tragenden Bausteine des Repertoires der Wiener Volksoper. Erleben Sie die turbulente Geschichte um den Herrn von Eisenstein und seine Gattin Rosalinde, ausgelöst durch die inszenierte Rache einer Fledermaus, in einer Neueinstudierung von Heinz Zednik.

Vor einigen Jahren auf dem Schönbrunner Maskenball. Als Gäste waren u. a. Gabriel von Eisenstein und sein Freund Dr. Falke eingeladen. Eisenstein, als Schmetterling verkleidet, spielte Falke, der als Fledermaus ging, damals einen solchen Streich, dass dieser zum Gespött des ganzen Bezirks wurde. Was sich in den folgenden drei Akten der Fledermaus ereignet, ist die inszenierte Rache einer Fledermaus.

Szenische Neueinstudierung: Heinz Zednik
Bühnenbild: Pantelis Dessyllas
Kostüme: Doris Engl
nach Originalentwürfen von: Evelyn Frank
Choreographie: Lili Clemente / Susanne Kirnbauer

Spieldauer: 3 Stunden 15 Minuten, Pausen: 2

Termine:

Mo, 20.2.2012, 19:00 |
So, 4.3.2012, 19:00 |
Sa, 10.3.2012, 19:00 |
Sa, 17.3.2012, 19:00 |
Fr, 23.3.2012, 19:00 |
Do, 29.3.2012, 19:00 |

Volksoper Wien

Währingerstraße 78
A-1090 Wien

Telefon: +43 (1) 514 44-30

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle: Währinger Straße / Volksoper

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