Technisches Museum Wien
Das Technische Museum Wien bietet auf einer Fläche von etwa 22.000 m² Raum für interessante Einblicke in die Welt der Technik. Durch einzigartige Exponate von der Vergangenheit bis in die unmittelbare Gegenwart wird das Haus zum Schauplatz spannender technischer Entwicklungen.
Texte, Filme und Experimente veranschaulichen den wechselseitigen Einfluss zwischen technischen Errungenschaften und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Die multimediale Präsentation ermöglicht allen Besucherinnen und Besuchern individuelle Zugänge und macht so den Rundgang durch das Museum zu einem persönlichen Erlebnis.
Neben den Ausstellungen im Museumsgebäude bietet auch die Österreichische Mediathek die Möglichkeit, tiefere Einblicke in einzelne Bereiche zu gewinnen.
Sonderausstellung
MACHT MUSIK
Mi, 29.9.2010 - Fr, 1.7.2011
Eine Ausstellung der DASA Dortmund in Kooperation mit dem Technischen Museum Wien
"Macht Musik" ist auf einer Fläche von ca. 1000 m² zu erleben und zeigt die unterschiedlichsten Facetten des Phänomens Musik in 10 Themenkuben, die gemeinsam mit der zentralen Piazza ein organisches "Music Village" bilden. Diese 25-30 m² großen Kuben bilden die Zellen für einen pulsierenden Ausstellungsorganismus, in dessen Mittelpunkt das Leben und Erleben von Musik in all seinen unterschiedlichen Spielarten erfahrbar wird. In diesen Themenkuben befinden sich interaktive Installationen, Instrumente zum Ausprobieren, Musik zum Hören wie auch historische Objekte aus der Sammlung des Technischen Museums Wien.
Konzertsaal
Die Ausstellung wird durch eine Präsentation von selbstspielenden Instrumenten bzw. elektronischen Instrumenten aus der eigenen Sammlung des Technischen Museums Wien ergänzt, die regelmäßig vorgeführt werden.
Musikschule
"Macht Musik" heißt es auch im Aktionsbereich der Ausstellung. In betreuten Musikworkshops können BesucherInnen aller Altersstufen die unterschiedlichsten Spielarten des Phänomens Musik gemeinsam kennenlernen und ausprobieren - von musikalischen Basiserfahrungen bis hin zu High-Tech-Musik.
Klimawandel
Sonderschau in der Ausstellung "Abenteuer Forschung"
In diesem neuen Bereich - der sich vor allem an Jugendliche richtet - werden Methoden zur Erforschung des Klimawandels präsentiert, die komplexen Zusammenhänge erklärt und die Folgen der klimatischen Veränderungen verdeutlicht.
Klimawandel, Erderwärmung, Ökobilanz, persönlicher C02 Fußabdruck, Klimaschutz
All das sind Begriffe, denen wir täglich in den Medien begegnen. Was bedeuten diese Begriffe und wie können wir Ursache und Wirkung verstehen lernen? In dieser Sonderschau zeigen wir anschaulich die Folgen des natürlichen und hausgemachten Klimawandels und Methoden zu seiner Erforschung. Erstelle zum Beispiel deinen persönlichen CO2 Fußabdruck oder erfahre von der "sprechenden Mülldeponie" wie viel dein Handy und dein Computer zum Klimawandel beitragen.
Wo bricht gerade ein Vulkan aus?
Ein Highlight der Sonderschau ist ein 3D animiertes NASA Modell der Erde. Aktuell können Daten wie Nachtansicht der Erde, Bevölkerungsdichte, Netto CO2 Verbrauch, aktive Feuer, Satellitenbilder, Oberflächentemperatur der Erde, Meerestemperatur, natürliche und menschgemachte Luftverschmutzung und vieles mehr, abgefragt werden.
Wie passiert Klimaforschung und wer betreibt diese Forschung?
Ein Forschungsschwerpunkt des Wegener Zentrums ist der globale Klimawandel und wie dieser mit Satelliten - mit der sogenannten Radio-Okkultationstechnik - messbar ist. Eine andere Arbeitsgruppe des Zentrums beschäftigt sich u.a. speziell mit den Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen und der Steiermark.
Auch das Technische Museum Wien verfügt über eine eigene Wetterstation anhand derer Klimadaten aufgezeichnet werden und in der Ausstellung vom Besucher eingesehen werden können.
In wissenschaflticher Kooperation mit dem Wegener Zentrum Graz für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz und dem FWF Der Wissenschaftsfonds.
Diese Sonderschau ist bis Ende 2011 in der Ausstellung "Abenteuer Forschung" zu sehen.
Technik & Tiere Erlebniscamp
Für Kinder von 7 - 10 Jahren
In den Sommerferien 2010
Der Tiergarten Schönbrunn und das Technische Museum Wien gestalten erstmals gemeinsam spannende Sommer-Ferientage. Fünf Tage lang hast du die Möglichkeit mit unserem erfahrenen Betreuer-Team, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Dinge zu erleben, die für andere verborgen bleiben.
Folgende THEMENTAGE erwarten dich:
Montag: Umwelt- und Artenschutz
Beim Besuch stark gefährdeter Tierarten lernst du spielerisch, welchen wichtigen Beitrag der Schönbrunner Tiergarten zum Artenschutz leistet.
Im Technischen Museum erkunden wir gemeinsam, was wir für den Schutz unserer Umwelt machen können. Was ist umweltfreundliche Energie? Und gibt es umweltfreundliche Verkehrsmittel?
Dienstag: Technik und Tiere zuhause
Beim lustigen Meerschweinchen-, Kaninchen- und Wellensittich-Workshop beschäftigen wir uns mit den Bedürfnissen dieser Tiere, wir lernen sie besser zu "verstehen".
Auch in unseren Häusern und Wohnungen stellen sich viele Fragen: Wer fängt den Staub, wovon ernährt sich ein Stromfresser und wie kommt das Wasser in meine Wohnung?
Mittwoch: Berufe im Tiergarten und Museum
An diesem Tag erfahren wir viel über die Menschen, die im Tiergarten und im Museum arbeiten. Wie sieht der Berufsalltag eines Tierpflegers aus? Was macht der Tierarzt, wenn der Löwe Zahnschmerzen hat?
Weißt du, was ein "Kurator oder Museumspädagoge" ist? Im Technischen Museum erfährst du viel über die Arbeit hinter den Kulissen und schlüpfst sogar in die Rolle eines "Restaurators"!
Donnerstag: Bionik
Der stromlinienförmige Körper der Robben und Pinguine, das gegliederte Bein einer Spinne - diese und viele andere "Erfindungen" von Tieren werden in der Technik genutzt.
Während du die faszinierenden Fähigkeiten der Tiere im Tiergarten live erleben kannst, erfährst du im Technischen Museum, wie wir Menschen uns diese Fähigkeiten für die Technik zu Nutze machen. Ob Schweißroboter oder die Rotorblätter des Hubschraubers - die Natur ist unser Vorbild.
Freitag: Überraschungstag und Abschlussfest
Der letzte Tag unseres Erlebniscamps steckt noch voller Überraschungen für dich.
Beim gemeinsamen Abschlussfest im Technischen Museum Wien wollen wir noch einmal feiern, spielen und rätseln! Du bekommst sogar deine ganz persönliche Urkunde überreicht.
Wann finden die Erlebniscamps 2010 statt?
jeweils Mo-Fr von 8.00 - 17.00 Uhr
Wie laufen die Erlebniscamps ab?
Die Kinder können täglich von 8-9 Uhr ins Erlebniscamp gebracht werden und zwischen 16-17 Uhr wieder abgeholt werden.
Bitte beachten Sie, dass zu Mittag ein WECHSEL ZWISCHEN DEN INSTITUTIONEN passiert und somit der Check In und Check Out nicht in der gleichen Institution erfolgen.
Wie viel kostet das Erlebniscamp und wie kann ich mich anmelden?
Das Erlebniscamp kostet pro Kind und Woche EUR 240,-. In den Kosten sind das Mittagessen, sowie eine Jause am Vormittag und Nachmittag enthalten.
Online-Anmeldung!
Nach erfolgter Anmeldung werden die weiteren Teilnahmeunterlagen zugesandt. Erst mit Bezahlung des Kostenbeitrages ist die Anmeldung fixiert.
Achtung: Pro Woche können maximal 40 Kinder am Erlebniscamp teilnehmen.
Informationen dazu bei Frau Wencke Maderbacher unter
wencke.maderbacher@tmw.at
Termine:
Mo, 26.7.2010 - Fr, 30.7.2010
Mo, 16.8.2010 - Fr, 20.8.2010
Mo, 23.8.2010 - Fr, 27.8.2010
Mo, 30.8.2010 - Fr, 3.9.2010
Dauerausstellungen
Natur und Erkenntnis
Die Abteilung gliedert sich in zwei Bereiche: "Phänomene und Experimente" richtet sich an Besucher, die gerne eigene Erfahrungen machen wollen, "Konzepte und Konsequenzen" an jene, die erfahren wollen wie naturwissenschaftliches Wissen entsteht und wo es Anwendung findet.
Wie kann man aus der Natur Erkenntnisse gewinnen? Mythologie und Philosophie versuchten es als Erste. Die Naturwissenschaften erzielten im Vergleich dazu jederzeit überprüfbare Ergebnisse, die Denken und Handeln veränderten. Die Grundlagenforschung, die Wirtschaft und die Medizin nutzen sie beispielsweise intensiv. Den Naturwissenschaften kommt daher eine besondere Verantwortung zu. Die Physik hat dabei die Rolle einer Leitwissenschaft.
Schwerindustrie
Die Abteilung "Schwerindustrie" umfasst die Bereiche Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Raffinerie, Papier- und Zellstoffindustrie.
Was ist "Schwerindustrie"? In der Regel versteht man darunter Branchen mit besonders hohem Aufwand an Kapital, Arbeit, Grund und Boden, Anlagen, Gebäuden und Material. Dazu zählen Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Raffinerie, Papier- und Zellstoffindustrie.
Energie
Im Bereich Energie des Technischen Museums Wien werden die verschiedenen Facetten der Energieumwandlung und -nutzung gezeigt.
Energie spielt im unserem täglichen Leben eine zentrale Rolle. Im Bereich Energie des Technischen Museums Wien werden die verschiedenen Facetten der Energieumwandlung und -nutzung gezeigt. Die Schausammlung ist zeitlich in drei Bereiche aufgeteilt.
Massenware Luxusgut
Erstmals seit der Wiedereröffnung 1999 wird die wertvollste Sammlung des Technischen Museum Wien - das von Kaiser Franz I 1807 gegründete "k. k. Nationalfabriksprodukten-kabinett" dem Publikum zugänglich gemacht.
Einst als Leistungsschau und Ansporn für das damalige Gewerbe gegründet, zeigt das k.k. Nationalfabriksproduktenkabinett uns heute in beeindruckender Weise ein Stück europäischer Produktions- und Konsumgeschichte.
Von 170-jährigen Teigwaren, luxuriösen Porzellan- und Glaswaren, Manschetten und Krägen aus Papier, Fußwärmer aus Steingut, Modellen von Landmaschinen bis hin zu Schmuck aus Glas und Echthaar reicht die Bandbreite der Objekte.
Alltag - eine Gebrauchsanweisung
Auf 2300 m² präsentiert das Technische Museum Wien seit Oktober 2005 eine lebendige, permanente Ausstellung aus der Sammlung "Bau-, Alltags- und Umwelttechnik", die den "Selbstverständlichkeiten" des Alltags nachgeht und den Menschen im Umgang mit der Technik in den Mittelpunkt rückt!
Technische Systeme und Geräte begleiten unser tägliches Handeln und prägen es! Selten fragen wir nach der Bedeutung dieser Technik(en) für uns und unseren Alltag. Selten denken wir daran, was die auslösenden Momente einer technischen Entwicklung waren und wie sich unser Leben ohne diese Technik gestalten würde?
medien.welten
Die medien.welten zeigen die Geschichte der Medien, von den vergangenen Jahrhunderten bis Heute in zwei großen Entwicklungssträngen - die der Übermittlungs- und jene der Speichermedien. Auf der einen Seite zeigt die Ausstellung die Entfaltung von Post-, Telegrafen-, Telefon-, Funk- und Rundfunknetzwerken, auf der anderen die Entwicklung von Bild-, Ton-, Druck- und Datenverarbeitungsmedien.
Musikinstrumente
Seit der Gründung des Technischen Museums wurde auch das Instrumentenmacher-Gewerbe in der Schausammlung berücksichtigt. Die größte Rolle spielten dabei die Klaviermacher, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch Orgeln fertigten. Wenig bekannt ist, dass das Akkordeon in Wien 1829 erfunden wurde.
Die Instrumentenbauer probierten stets, durch Versuch und Irrtum ihre Produkte zu verbessern. Diesen Experimenten, die letztendlich im 20. Jahrhundert in der Entwicklung elektronischer Instrumente mündeten, ist ein eigener Ausstellungsteil gewidmet.
Verkehr
Die Verkehrsabteilung des Technischen Museums vermittelt anhand von Originalen und historischen Modellen einen Einblick in Schiff- und Luftfahrt sowie Wesen und Entwicklung von Eisenbahn und Straßenfahrzeugen.
Die Objekte veranschaulichen technische Fortschritte und Veränderungen: Aus dem Laufrad wurde nach und nach das heute noch verwendete Niederrad; die Puch 125 wurde als Nutzfahrzeug der Post bekannt, aber auch als Rennmaschine gefeiert; und der Mercedes-"Silberpfeil" ist ein beeindruckendes Weltmeisterauto.
Abenteuer Forschung
"Abenteuer Forschung" lädt zu einer Expedition durch die Welt der Grundlagenforschung ein. Ein spannender Pfad führt durch sechs aktuelle Forschungsgebiete und zeigt den Weg zu neuen Erkenntnissen.
Wie entstehen große Entdeckungen? Wie schwierig gestaltet sich die Suche nach neuen Erkenntnissen über uns und unsere Welt? Warum verändern diese Erkenntnisse unser Leben meist grundlegend? Und was ist so fesselnd an Grundlagenforschung?
das mini
Technik für Kinder von 2 bis 6 Jahren
Die interaktiven Objekte des "mini" fördern das selbstbestimmende Handeln und Denken und machen durch das Prinzip "Ursache - Wirkung" Technik auch für die Kleinsten erfahrbar.
Der Erlebnisbereich für 2 - 6-Jährige ermöglicht auf zwei räumlichen Ebenen den spielerischen Erstkontakt mit der Technik. Die leichte und lichtdurchflutete Atmosphäre korrespondiert mit der affektiven Herangehens-weise der Kinder an die Hands-On Modelle.
Im Vordergrund steht nicht so sehr das Lernen im herkömmlichen Sinne, vielmehr soll den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, in angenehmer Atmosphäre - und der Altersstufe entsprechend - technische Phänomene zu "be-greifen", ihre Beobachtungsgabe zu schulen und sich aktiv ins Museumsgeschehen zu integrieren.
Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212
A-1140 Wien
Telefon: +43/1/89998-6000
Fax: +43/1/89998-3333
E-Mail:
museumsbox@tmw.at
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr
Schließtage:
Das Museum ist am 1. Jänner, 1. Mai, 1. November, 25. und 31. Dezember geschlossen.