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Gessnerallee Zürich

Kontakt

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 44 225 81 11
E-Mail: tickets@gessnerallee.ch

 

Ticketinfo
16 Franken für alle!
Solidarisch zahlt jeder Zuschauer und jede Zuschauerin denselben Preis. Auf Freikarten und Kategorisierungen wird verzichtet. 16 Franken pro Ticket, 160 Franken für ein Jahresabo und wenn Ihnen 16 Franken zu wenig erscheinen, sind Gönnertickets zu 32 und Gönnerjahresabos zu 320 Franken erhältlich, mit denen Sie das Haus zusätzlich unterstützen können. Jahresabos und Gönnerabos können Sie an der Abendkasse beziehen.

Ticketreservationen
Tel. +41 44 225 81 11
tickets@gessnerallee.ch
Abendkasse
2 Stunden vor Beginn der Vorstellung
(in Ausnahmefällen können andere Öffnungszeiten gelten)
Südbühne: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Gessnerallee Zürich

Theater

Big Bears Cry Too

Miet Warlop & hetpaleis

Ein explodierender Bär, ein Pingpongballregen, eine Farbüberschwemmung: Die schräg-bunte Mischung aus Theater und bildender Kunst, welche die Künstlerin Miet Warlop erzeugt, ist ein kreativ-skurriler Bilderreigen ein grosser Spass für die ganze Familie!

ab 7 Jahre - ohne Sprache

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Big Bears Cry Too

Performance

Peer Gynti nga Kosova

Qendra Multimedia

Voller Hoffnung auf ein besseres Leben und der Sehnsucht nach dem Glück, verlässt Peer Gynt den Kosovo. Er hofft, auf eine bessere Zukunft im «Paradies» Westeuropa. Dann aber ergeht es ihm wie vielen jungen Desperados, die hoffnungsvoll und verzweifelt ihre Heimat verlassen. Seine Träume wandeln sich in Alpträume, wenn staatliche Demütigungen, soziale Isolation, Heimweh und fehlende Perspektive zum Alltag werden.

In seiner Überschreibung der nordischen Erzählung Peer Gynt gibt der Autor Jeton Neziraj unbequeme Einsichten in die Wirklichkeit der europäischen Migrationspolitik.

ab 13 Jahre - Albanisch, mit deutschen Untertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Peer Gynti nga Kosova

Theater

Oorlog

Theater Artemis

«Oorlog» ist eine absurde Slapstick-Show über die Unbegreiflichkeit des Krieges, bei der Kinder voller Lust verstehen, wie wenig es braucht, um ein heilloses Chaos anzurichten. Eine Bühne mit scheinbar wahllosem Schrott. Es herrscht ein riesiges Durcheinander. Dann fliegt plötzlich eine Pfanne durch den Raum. Ein Ballon explodiert, Rauch kommt aus einer Kühlbox, eine Kugel fällt aus einem Schlauch. Und als die scheinbar nie endende Kettenreaktion zum Stillstand kommt, treten drei Schauspieler*innen in altmodischen Soldatenuniformen auf die Bühne und beginnen ihre Rede: «Es tut uns leid, wir möchten etwas Vernünftiges sagen. Aber ein Krieg ist auch für uns zu gross. Wir machen hier nur Theater.»

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Oorlog

Theater

Unheimliches Tal / Uncanny Valley

von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) und Thomas Melle

Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon länger humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern. Sie weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher «Uncanny Valley».

Für «Unheimliches Tal» wird vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf: Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?

Thomas Melle beobachtet und Kaegi dokumentiert, wie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Servomotoren und Silikon seinen Körper neu zusammensetzen und so programmieren, dass die Motoren sein Bewegungsrepertoire übernehmen. Durch Feinmechanik, Maske und Kostüm wird der humanoide Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem? Mit Melle selbst, der ja nicht mehr da ist, oder doch schon mit dem Roboter? Wer spricht im unheimlichen Tal?

Auf diese Weise wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original irgendwann nicht mehr auszumachen ist. Ein solcher Humanoide ist kein industrieller Arbeiter, sondern eine Bezugsperson, wie wir ihr womöglich selbst bald im Altersheim begegnen. Der Autor Thomas Melle wird bei Rimini Protokoll zum Schöpfer seines Ebenbildes. Er gibt die Kontrolle an einen Doppelgänger ab, der ihn verdrängt, über das wechselseitige Verhältnis reflektiert und dieses Nachdenken als vielfach gespaltenen Vorgang Abend für Abend wiederholbar macht.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Unheimliches Tal / Uncanny Valley

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11

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