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Gessnerallee Zürich

Kontakt

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 44 225 81 11
E-Mail: tickets@gessnerallee.ch

 

Ticketinfo
16 Franken für alle!
Solidarisch zahlt jeder Zuschauer und jede Zuschauerin denselben Preis. Auf Freikarten und Kategorisierungen wird verzichtet. 16 Franken pro Ticket, 160 Franken für ein Jahresabo und wenn Ihnen 16 Franken zu wenig erscheinen, sind Gönnertickets zu 32 und Gönnerjahresabos zu 320 Franken erhältlich, mit denen Sie das Haus zusätzlich unterstützen können. Jahresabos und Gönnerabos können Sie an der Abendkasse beziehen.

Ticketreservationen
Tel. +41 44 225 81 11
tickets@gessnerallee.ch
Abendkasse
2 Stunden vor Beginn der Vorstellung
(in Ausnahmefällen können andere Öffnungszeiten gelten)
Südbühne: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
Performance

All In

Daniel Hellmann / Layton Lachman / Anne Welenc

Was geschieht, wenn aus Zweisamkeit Dreisamkeit wird? ALL IN beschäftigt sich mit triadischen Liebesbeziehungen, in welchen sich drei Menschen in der Konstellation eines Dreiecks begegnen. Zu dritt zu lieben hinterfragt so gut wie alles, was wir über Liebe zu wissen glauben und erfordert von den Beteiligten, sich auf ein neues Terrain zu begeben, wo es nur wenig Erfahrungen und Vorlagen gibt, auf die sie zurückgreifen können.

Drei Performer*innen verweben gesammeltes Interview-Material von Menschen mit triadischer Beziehungserfahrung mit Hilfe von Schauspiel, Tanz und Gesang zu einem mehrstimmigen Geflecht, das die Vielfalt von Liebesformen in den Vordergrund stellt. Auf diese Weise wird das gesellschaftlich anerkannte duale Beziehungsmodell in Frage gestellt und dazu angeregt, anders über Liebe nachzudenken und dadurch neue Räume und Möglichkeiten zu öffnen. Nicht nur für die Liebe, sondern für alle Lebensbereiche, wo wir uns durch das Festhalten an scheinbar festgeschriebenen Modellen selbst beschränken.
Symposium

It's a Matter of Perspective

IntegrART-Symposium 2019

Die Perspektiven von Menschen mit Behinderung verändern die Kunstwelt! Tagtäglich sind Menschen mit Behinderung mit einer Welt konfrontiert, die nicht für sie gemacht ist. Sie entwickeln deswegen alternative Strategien, Techniken und «Life Hacks», um ihren Platz einzufordern.
Die Kunst bietet Möglichkeiten, dieses kreative Potenzial von Behinderung auf vielfältige Weise zu nutzen. Am diesjährigen IntegrART-Symposium geht es darum, die daraus entstehenden Strategien zu demonstrieren und zu erfahren. Ausserdem generiert dieses kreative Potenzial allgemeine kulturelle Fragen: Wie können vielfältige Perspektiven bestehende Systeme und Strukturen vor, auf und hinter der Bühne herausfordern? Wie verändern sie unser Verständnis dessen, was überhaupt möglich ist? Welche Hierarchien bestehen im Publikumsbereich, in der Kunstwelt und im kulturellen Sektor und wie können sie gebrochen werden?
Die siebte Ausgabe des IntegrART-Symposiums lädt auf vielerlei Ebenen ein zu einem Perspektivenwechsel und -austausch: Diskussionsrunden, Tischgespräche, Performances, eine Ausstellung und ein Workshop bieten die Möglichkeit, aktiv teilzunehmen und in Perspektiven von und auf Behinderung im Wechselspiel mit der Kunst einzutauchen.
IntegrART, ein Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent, setzt sich für die Inklusion von Künstler_innen mit einer Behinderung in Kunst und Gesellschaft ein.
Tanz

Chro no lo gi cal / Eine Art choreografiertes Konzert / ZÜRICH TANZT

Yasmine Hugonnet

Die Geschwindigkeit von Atomen, Gravitationswellen, Flashbacks und Déjà-vus, die Stimmen von Geistern in den Stimmen der Lebenden, Tänze nach dem Ende der Zeit, das Überleben archaischen Wissens in den neuen Kleidern der Gegenwart:

Genauso wie bei Schwarzen Löchern, die im Universum die Zeit schlucken, verhält es sich auch mit der Sprache, die eine Lücke im Körper herstellt. Sie ist pure Präsenz und dabei der Welt immer ein bisschen hinterher oder voraus. Die Bauchrednerei, die sich die Lausanner Choreografin Yasmine Hugonnet und ihre Kolleginnen Audrey Gaison und Ruth Childs für «Chro no lo gi cal» einverleibt haben, macht diese Lücke sichtbar: eine Lücke zwischen Gesicht und Stimme, eine Lücke zwischen der Stimme und den Worten, eine Gedankenbewegung, die von unten nach oben geht. Sie entsteht in einem Atemzug, kreuzt das Gesicht und nimmt in einem Tanz Gestalt an.
Theater

SCHAU

Das Theatertreffen der Schweizer Gymnasien

SCHAU - Das Theatertreffen der Schweizer Gymnasien holt 15 Theatergruppen aus allen Landesteilen nach Zürich und feiert die Vielfalt des Schultheaters. Die Bandbreite der eingeladenen Arbeiten reicht von Homer über Molière bis hin zu Jelinek und von klassischen Inszenierungen über Adaptionen bis hin zu experimentellen Stückentwicklungen. Doch das ist bei weitem nicht alles. Nebst abwechslungsreichen Aufführungen in der Gessnerallee Zürich, im Theater der Künste der Zürcher Hochschule der Künste sowie auf Bühnen der Zürcher Partnerschulen bietet das Theatertreffen auch zahlreiche Events für Begegnung und Austausch, darunter etwa ein Festivalbrunch, diverse Workshops für die Mitglieder der eingeladenen Theatergruppen oder eine zweitägige Fachtagung für das Fachpublikum (Praktiken der Kritik – Profile der Qualifikation).

Vorverkauf: Ab 15 April auf gessnerallee.ch / Weitere Informationen: www.schau19.ch
Performance

mutter - motor / Eine Audioperformance von und mit Rollstuhlfahrenden

Jörg Köppl / Anna Papst / ensemble metanoia

«Wenn ich nöd im Rollstuehl wär, wärsch dänn au e Huusfrau blibe? Oder hettsch öppis anders mit dim Läbe welle mache?»

Acht Menschen mit Behinderung befragen ihre Mütter nach ihren Bedürfnissen und Entscheidungen. Willentlich oder gezwungenermassen haben die Mütter die intensive Pflege und Betreuung ihrer Kinder jahrelang übernommen und als «Motor» gewirkt: Vom morgendlichen Anziehen über die täglichen Fahrtdienste bis zur Essenseingabe waren sie damit beschäftigt, das Leben ihrer Kinder in Schwung zu halten. Jetzt sind die Kinder junge Erwachsene und leben im Mathilde Escher-Heim in Zürich. Zeit, zu fragen, welche Rolle der Mutter im eigenen Leben zugekommen ist und welche Rolle unsere Gesellschaft für Mütter überhaupt bereithält. Zeit, den Umkehrschluss zu wagen und zu untersuchen, welcher Motor man selbst im Leben der Mutter war.
Die Audioperformance entwickelt sich aus dem Sprechen und Nachsprechen. Dabei kommt der Stimme und dem Stimmfall eine besondere Bedeutung zu: Lange vor den ersten Wörtern, entspinnt sich zwischen Eltern und Kind ein prosodisches Spiel. Mit Sprechmelodie und -Rhythmus formulieren wir Begehren, spenden Trost und schreiben einander Rollen zu. mutter – motor erweitert die «familiären» Tonarten mikrotonal und eröffnet neue Spielräume.
Show

Future Clinic for Critical Care presents: MOTHER / MUTTER

Drag-Shows für jede Altersklasse, Spielecke, Talk Show und mehr
Jeremy Wade & Nina Mühlemann

Die Mutter ist das Urbild der Fürsorgerin, aber wer sorgt sich um die Mutter? Mutter-sein wird oft romantisiert und als heilig und unantastbar dargestellt, aber gleichzeitig hat die Gesellschaft endlose normativen Erwartungen an Mütter, und die Konsequenzen sind oft drastisch für diejenigen, die ihnen nicht gerecht werden. Wer hat denn keine komplizierte Beziehung zu Mama oder zum Mama-sein? Hier in der Future Clinic glauben wir, dass die Welt jetzt mehr als je zuvor unerschütterte Mutter-Beschützer*innen braucht. Und wir glauben, dass Mutter-sein nicht an Gender, Sexualität oder normativen Körperformen festgemacht werden kann – es ist Zeit für die «viel-gegenderten Mütter unserer Herzen», wie die Autorin Maggie Nelson schreibt. Könnten matriarchalische Führungsformen die patriarchale Gesellschaft und Politik herausfordern und verändern? Können feministische Sci-Fi und afrofuturistische Erzählungen in denen es ums Bemuttern geht, neue Formen der kritischen Fürsorge aufzeigen? Wir möchten die Definition von ‚Bemuttern’ erweitern und queere Mütter, Mütter mit Behinderung, Mütter die Fürsorge erhalten, Science-Fiction-Mütter und Mothers of Dragons feiern.
In der fünften Ausgabe wird FCCC Zürich diesmal an einem Samstagnachmittag stattfinden, so dass biologische und Wahl-Familien mit und ohne Kinder kommen können. Es gibt Drag Queen-Unterhaltung für alle Altersklassen, eine Spielecke für die Kleinen, wie auch ein satirisches Talk-Show Format, welches schwarzen Humor nutzt, um Mamas dunklere Seiten und die altmodischen Vorstellungen, in denen sie gefangen ist, zu thematisieren. Das Programm schliesst mit einer Performance mit Gitarre und Stimme von Johanna Hedva, ein Trauer-Ritual für ihre verstorbene Mutter.
Performance

Balkanbaby!

Ein Projekt der K.U.R.S.K

Die Arbeiterklasse ist verschwunden, es lebe die Arbeiterklasse! Die K.U.R.S.K beginnt mit «Balkanbaby!» ihren Dreistückezyklus über Klasse und Politik. Die Suche führt zuerst auf den Balkan, dorthin, wo einmal die jugoslawischen Kommunisten versucht haben, Menschen unterschiedlichster Religionen, Kulturen und Identitäten unter dem Mantel der Arbeiter*innen-Solidarität auf ein gemeinsames Ziel hin einzuschwören – mit bekanntem Ausgang. Mirza Šakić, Bosnier und Immigrant in die Schweiz, und Timo Krstin, Serbe und deutscher Migrant in Zürich, verfolgen die sogenannten Gastarbeiterbiographien ihrer Familien, legen dar, wie Arbeiterklasse und Diversitätspolitik einmal zusammengehörten, und wie sie auf dem langen Weg der Migration ins bürgerliche Milieu mit Gewalt getrennt wurden. Rahel Sternberg widerspricht.

Für Balkanbaby! arbeitet die K.U.R.S.K erstmalig mit der Animations- und Filmschaffenden Anja Kofmel zusammen. Ihr jüngster Animationsfilm «Chris the Swiss», in dem sie den Verstrickungen ihres Cousins Chris in den Jugoslawienkriegen nachgeht, wurde 2018 mit dem Zürcher Filmpreis und 2019 mit dem Schweizer Filmpreis honoriert.
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11

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