Gessnerallee Zürich

Die Gessnerallee Zürich ist einer der wichtigsten Produktions- und Präsentationsorte für Performative Künste in der Schweiz und international.

Das Haus tritt als Koproduzent ausgewählter Projekte auf, ansonsten ist es Veranstalter von Produktionen aus dem In- und Ausland, von thematischen Schwerpunkten zwischen Wissenschaft und Kunst und von internationalen Festivals. Das Programm steht für Experimentierlust, innovative Spielformen, unangestrengten Crossover und für einen hohen Qualitätsanspruch und macht die Gessnerallee zu einem zentralen Begegnungsort für ein breites kulturinteressiertes Publikum jeden Geschlechts, Alters, Status, Nationalität und Religion. Das Haus steht allen Sparten der Darstellenden Kunst offen, insbesondere für Gruppen aus Zürich, aber auch der ganzen Schweiz und dem Rest der Welt.

Durch den niedrigen Einheitspreis von 16 Franken ist die Gessnerallee ein Ort an dem Theater, Tanz, Bildende Kunst, Musik und mehr für ein grosses Publikum erschwinglich ist.

HALL06

TAAT (Breg Horemans / Gert-Jan Stam)

Theater als Architektur oder Architektur als Theater, das ist der einfache und doch komplexe Plan der Künstler_innen von TAAT. Je zwei Zuschauer_innen betreten zeitgleich die parallelen Gänge aneinander gereihter Räume. Ganz gewöhnliche Handlungen werden zu einer spontanen Performance. Welcher Spannungsbogen enthüllt sich, wenn Sichtschlitze den Blick auf die Nachbarin freigeben? Welche Erzählungen erwandern wir uns in dieser theatralen Installation? Wartet am Ende der Reise gar eine Katharsis?

Moderated Meetings
HALL ist eine Architektur als Theater und immer auch eine inszenierte Begegnung zweier (teils) einander unbekannter Menschen.
Zur Eröffnung und zum Bergfest der Installation haben die Koproduktionspartner von HALL06 und die Künstler_innen von TAAT jeweils zwei Persönlichkeiten eingeladen, die gemeinsam die Installation begehen und anschliessend in einem moderierten Gespräch ihre Erfahrungen in HALL mit dem Publikum teilen. Bei der Veranstaltung am 30. Januar wird die Installation HALL06 darüber hinaus in den Kontext temporärer Architekturen bei der Weltausstellung EXPO gestellt.

25.01.2018, 18 Uhr
mit Daniel Morgenthaler (Helmhaus) & Maika Knoblich (Quast & Knoblich)

30.01.2018, 19 Uhr
mit Xavier Bellprant (Bellprant Partners) & Christoph Kellenberger (OOS)
Einführung von Martin Joos (Renggli AG, SIA) und Gert-Jan Stam (TAAT) ab 18:30 Uhr

Freier Eintritt jederzeit möglich

Ort:

Nordflügel

Termine:

Do, 25.1.2018, 18:00 |
Fr, 26.1.2018, 18:00 |
Sa, 27.1.2018, 16:00 |
So, 28.1.2018, 16:00 |
Di, 30.1.2018, 18:00 |
Mi, 31.1.2018, 18:00 |
Fr, 2.2.2018, 18:00 |
Sa, 3.2.2018, 18:00 |
So, 4.2.2018, 16:00 |

Hello useless - for W and friends

Benny Claessens / CAMPO

Wünschen wir uns nicht alle ab und an eine Pause? Einen Moment zum Durchatmen? In seiner Soloperfomance «Hello useless…» lädt der internationale Schauspiel-Star Benny Claessens uns zu einer Art melancholischem Show and Tell. Er lenkt unseren Blick auf Objekte, auf gesellschaftlich verankerte Regeln und lädt uns ein sie ganz frisch zu betrachten. Der ganze Abend, ein intimer, ekstatischer Versuch den Dingen nicht gleich etwas neues zuzuschreiben: ein ausgelassenes Spiel mit Bedeutungslosigkeiten.

Termine:

Fr, 26.1.2018, 20:00 |
Sa, 27.1.2018, 18:00 |

Mothers of Steel

Mădălina Dan & Agata Siniarska

Tränen sind Ausdruck von Trauer und von Tod, aber auch von Freude und Glückseligkeit, von Erschöpfung und Verletzlichkeit, von Anstrengung und Unschuld. Bei Mădălina Dan und Agata Siniarska werden wir Zeug_innen der Reise zweier futuristischer, künstlicher Intelligenzen. Diese «Mothers of Steel» imaginieren sich zwischen Zukunft und Vergangenheit einen grenzenlosen Staat voll unbändiger Frauen-power, wo persönliche Aussagen und ikonische Tränenszenen der osteuropäischen Geschichte verschmelzen. Wie manifestieren sich Emotionen? Wann machen wir sie öffentlich? Und wann nicht?

Ort:

Halle

Termine:

Sa, 27.1.2018, 20:00 |
So, 28.1.2018, 18:00 |

Normcore

GIESCHEand

In Form sein ist zu wollen, ist die Norm. Bestseller-Fitness Apps wie Freeletics und Runstatic versprechen Muskelaufbau, inklusive umfassender Glücksgefühle. In Alexander Giesches «Normcore» tauchen zwei Protagonisten in eine virtuelle Spielwelt ein, um sich den Körperidealen unserer Zeit zu nähern. Denn längst sind es nicht mehr nur die Frauen, deren Körper zum Kulturobjekt verkommen sind. Welchen Körpernormen unterwerfen sich die jungen Männer und was macht der Körperkult aus ihnen?

Ort:

Halle

Termine:

Di, 30.1.2018, 20:00 |
Mi, 31.1.2018, 20:00 |

My Big Sister Taught Me This Lapdance

Rosana Cade

Spreitze die Beine. Die Hände an die Seite. Nicht Anfassen.

Im Rotlicht performt Rosana Cade in einer kleinen Box den Lapdance, der für ihre ältere Schwester früher professioneller Alltag war. Wie betrachten wir den nackten weiblichen Körper? Wie denken wir über ihn in unterschiedlichen Kontexten? Im intimen eins-zu-eins Austausch mit uns Zuschauer_innen manipuliert die Performerin unseren Blick und enthüllt durch Interviewausschnitte den feministischen Dialog zweier Schwestern.

in englischer Sprache / Einlass alle 10 Minuten, eine Person

Ort:

Treffpunkt: Kasse

Termine:

Fr, 2.2.2018, 18:00 |
Sa, 3.2.2018, 18:00 |
So, 4.2.2018, 16:00 |

Cock, Cock… Who's There?

Samira Elagoz

Spätestens seit #MeToo sind sexuelle Übergriffe in aller Munde. Fast täglich lesen wir aktuell von neuen Vorfällen. «Cock, Cock… Who‘s There?» ist der gekonnte Umgang mit Gewalt und Intimität der Filmemacherin Samira Elagoz. Eine unfassbar unterhaltsame Doku-Performance auf dem Weg raus aus der Opferrolle brutal ambivalenter Geschlechterverhältnisse. Eine virtuose Studie von Verlangen und Macht in Zeiten digital durchdrungener physischer Realität.

Ort:

Halle

Termine:

Fr, 2.2.2018, 20:00 |
Sa, 3.2.2018, 21:30 |

Gessnerallee Zürich

Gessnerallee 8
CH 8001 Zürich

Telefon: +41 44 225 81 11
E-Mail: tickets@gessnerallee.ch

Ticketinfo
16 Franken für alle!
Solidarisch zahlt jeder Zuschauer und jede Zuschauerin denselben Preis. Auf Freikarten und Kategorisierungen wird verzichtet. 16 Franken pro Ticket, 160 Franken für ein Jahresabo und wenn Ihnen 16 Franken zu wenig erscheinen, sind Gönnertickets zu 32 und Gönnerjahresabos zu 320 Franken erhältlich, mit denen Sie das Haus zusätzlich unterstützen können. Jahresabos und Gönnerabos können Sie an der Abendkasse beziehen.

Ticketreservationen
Tel. +41 44 225 81 11
tickets@gessnerallee.ch
Abendkasse
2 Stunden vor Beginn der Vorstellung
(in Ausnahmefällen können andere Öffnungszeiten gelten)
Südbühne: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn