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Gessnerallee Zürich

Kontakt

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 44 225 81 11
E-Mail: tickets@gessnerallee.ch

 

Ticketinfo
16 Franken für alle!
Solidarisch zahlt jeder Zuschauer und jede Zuschauerin denselben Preis. Auf Freikarten und Kategorisierungen wird verzichtet. 16 Franken pro Ticket, 160 Franken für ein Jahresabo und wenn Ihnen 16 Franken zu wenig erscheinen, sind Gönnertickets zu 32 und Gönnerjahresabos zu 320 Franken erhältlich, mit denen Sie das Haus zusätzlich unterstützen können. Jahresabos und Gönnerabos können Sie an der Abendkasse beziehen.

Ticketreservationen
Tel. +41 44 225 81 11
tickets@gessnerallee.ch
Abendkasse
2 Stunden vor Beginn der Vorstellung
(in Ausnahmefällen können andere Öffnungszeiten gelten)
Südbühne: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
Performance

Speechless Voices

Cie Greffe/Cindy Van Acker (Schweiz)

Die aus Belgien stammende, seit über 25 Jahren in der Schweiz angesiedelte Cindy Van Acker geht mit grosser Stilsicherheit und fast wissenschaftlicher Akribie Fragen der Beziehung zwischen Körper, Geist, Raum und Klang nach. Ihre Themen erforscht sie mithilfe oft minimalistisch gesetzter Bewegungen und Nicht-Bewegungen. Auf der Basis eines ganzheitlichen Ansatzes konzipiert Van Acker bildgewaltige, genau komponierte und gleichzeitig hochsensible Inszenierungen. In Speechless Voices wird Cindy Van Acker die komplexe Musikkomposition von Mika Vainio mit rituellen Tanztableaus kontrastieren. Die Tänzerinnen und Tänzer ihrer Compagnie geben mit repetitiven Bewegungen einen pulsierenden Grundrhythmus vor. Nach und nach entsteht ein Strudel um Leben und Tod, der von allen Akteuren auf der Bühne vollste Konzentration fordert. Denn jederzeit müssen sie damit rechnen, zurückgeworfen zu werden, um sich gleich wieder zu sammeln und von Neuem zu beginnen. Die Produktion wird im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps und dem Veranstalternetzwerk Expédition Suisse bei Steps uraufgeführt.
Performance

Everyness

Compagnie Wang Ramirez (Frankreich/ Deutschland)

Mit «Everyness» haben Honji Wang und Sébastien Ramirez ein poetisches Zauberspiel ersonnen, bei dem sie das emotionale Spektrum einer Beziehung – Liebe, Freundschaft, Gleichgültigkeit, Eifersucht – einer Recherche unterziehen: Tänzerisch kreieren sie die unterschiedlichen Stimmungswelten, geben den wirkenden Anziehungskräften Gestalt und zeichnen bestehende emotionale Machtstrukturen nach. Nachdem sich Honji Wang 2016 beim Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps mit der Flamencotänzerin Rocío Molina ein Duell auf offener Bühne geliefert hatte, kommt die für ihr raffiniertes und samtweiches Bewegungsvermögen gerühmte Tänzerin erneut in die Schweiz. Diesmal steht ihr virtuoser Partner Sébastien Ramirez mit auf der Bühne. Begleitet von drei Tänzerinnen und Tänzern ihrer Compagnie, zeigen sie eine charismatische, sehr zeitgenössische Fusion aus mehreren Bewegungssprachen, darunter Hip-Hop und Martial Arts. Eine höchst wandlungsfähige Stoffskulptur wird zur aktiven Mitspielerin. In dem von kontrastreichen Licht- und Klangeffekten erfüllten Bühnenraum scheint das Ensemble sogar Flugkünste zu entwickeln, wenn es sich mutig in den Beziehungsreigen stürzt – dieses Stück wartet mit einem wahren Kaleidoskop an Eindrücken auf.
Tanz

The Enormous Room

Stopgap Dance Company (Grossbritannien)

Aus Bewegungssequenzen, Text und einem vielseitig bespielbaren Bühnenbild setzt sich das poetisch-schräge Kammerspiel The Enormous Room zusammen, das die britische Stopgap Dance Company am Migros-Kulturprozent Tanzfestivals Steps präsentiert. Im Zentrum des Geschehens befindet sich ein Mann, der sich seit dem Tod seiner Frau in sein Wohnzimmer zurückgezogen hat und das Haus nicht mehr verlässt. Die Mauern hochgezogen, weigert er sich, die Zukunft zuzulassen. Er lebt ganz in einer wunderlichen Zwischenwelt voller Gespenster aus der Vergangenheit. Sechs schillernde, sehr prägnante Künstlerpersönlichkeiten bevölkern die Bühne und erfüllen sie mit einer eigentümlich fantastischen Atmosphäre. Indem die Stopgap Dance Company lustvoll auf der Klaviatur des Absurden spielt, hinterfragt sie gleichzeitig konsequent und schlüssig Begriffe wie Stärke und Verletzlichkeit. Dabei macht sie sich Diversität im besten Sinne zunutze, denn die Tanzerfahrungen und -stile aller Beteiligten weichen voneinander ab und bieten variable Bewegungsmöglichkeiten. Mit David Toole ist einer der Stars der integrativen Tanzszene eingebunden. Dieses kleine, aber feine Ensemble der Extraklasse belegt einmal mehr, dass Grossbritannien auf dem Gebiet der inklusiven Tanzcompagnien, die Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Behinderung gleichberechtigt auf die Bühne bringen, als absoluter Vorreiter gilt.
Tanz

Simply The Best West Africa

Faso Danse Théâtre (Burkina Faso/Mali)

Westafrika verfügt – meist wenig wahrgenommen vom Rest der Welt – über eine ungemein vitale zeitgenössische Tanzszene mit einer ausgesprochen eigenständigen Ästhetik. Serge Aimé Coulibaly, aus Burkina Faso stammender Choreograf und Leiter des Faso Danse Théâtre, ist einer der kreativen Köpfe, die hier für Bewegung sorgen. Vor wenigen Jahren hat er in seiner Heimat einen Wettbewerb für Solochoreografie ins Leben gerufen, der Bewerbungen aus ganz Westafrika erhält. Ans Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps kommen nun drei von der multidisziplinär besetzten Jury ausgezeichnete Stücke, die von den Preistragenden sowohl choreografiert wurden als auch getanzt werden. Sie präsentieren unter dem Titel Simply The Best West Africa des Faso Danse Théâtre ein hochkarätiges und facettenreiches Schaufenster des westafrikanischen Tanzes: Adonis Nebié erforscht in Spirit die Bewegung vor dem Hintergrund der Beziehung zwischen Körper und Geist. Von der Suche nach dem inneren Frieden erzählt Florent Nikiema in Kobéndé. Fatoumata Bagayogo schliesslich wagt eine schonungslose Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte und dem Schicksal der Beschneidung.
Performance

Girl From The Fog Machine Factory

Thom Luz

Eine zeitgenössische Geschichte mit magischem Ende.

Die Geschäfte laufen schlecht in der kleinen Nebelmaschinenfabrik am Rand der Stadt. Die Auftragslage ist dürftig, in der gegenwärtigen Situation möchte niemand mehr Maschinen kaufen, die im Kern nichts produzieren. Der Chef und seine Mitarbeiter - sein Sohn, eine unbezahlte Praktikantin sowie musikalisches Personal zur Nebelvertonung bei Verkaufspräsentationen - stehen ratlos im Showroom und überlegen stumm, wie man wohl die Zukunft überleben könnte. Um finanziell über die Runden zu kommen sind neue Ideen gefragt, neue Bilder, neue Lösungen. Die Belegschaft beginnt zu experimentieren: Wasserfälle, Planetenringe, leuchtende Nebelmeere und berühmte Skulpturen von Rodin und Giacometti, Böcklins Toteninsel mit Ruderboot, alles aus Nebel nachgebaut. Flüchtig zwar - aber immerhin. Der gesamte Maschinenpark und sämtliches Nebelwissen aus 225 Jahren Firmengeschichte wird aufgefahren, vor den Augen der sporadisch vorbeischauenden Laufkundschaft entstehen Bilder von flüchtiger Opulenz und handwerklich-praktischer Sinnfreiheit. Ob sich aber die Zukunft der Firma mit derart vergänglichen Kurzschönheiten retten lässt steht buchstäblich in den Wolken. Man wird es sehen - oder eben nicht.

Die neue Produktion des Schweizer Theaterkünstlers Thom Luz beschäftigt sich mit den ungreifbarsten Aspekten des Menschseins und des Geschichtenerzählens: Wenn sich etwas stetig verändert, wie lässt es sich festhalten? Und soll man das überhaupt versuchen?

«(...) Thom Luz ist ein Meister des feinen Unterschieds. Deswegen sind seine Nebelabende auch so etwas wie musikalische Luftpost. Sie versenden ihre schönen Nachrichten irgendwie mit Nichts, durch das Nichts, auf dem Nichts. Jedenfalls mit nichts Greifbarem. Thom Luz möchte nicht falsch beeindrucken. Er möchte fein beeindrucken. Das ist seine schwebende Neudefinition von Komödie. Luz' Experten des Sonderlichen sind Widerständler gegen Festlegungen, Dissidenten der Vernunft und ihrer Wertmaschine aus Ware und Zahl. Ihr Vorbild ist die Nebelmaschine, denn die schafft Bilder, Atmosphäre, Magie, durch die der Klang der Musik hindernislos hindurchdringt.»

Till Briegleb, Theatertreffen Berlin 2017
Performance

Under the Influence II

Phil Hayes & Sarah Palin

Stimme, Schlagzeug und unangenehme Fragen; auf diesen drei Komponenten basierte die Soloperformance «Drumspeak», die Sarah Palin*** und Phil Hayes für das Neubad Luzern im Rahmen des Solotage Festivals erarbeitet haben. Ausgehend von den dabei erworbenen Erfahrungen setzen Phil Hayes und Sarah ihre Zusammenarbeit fort - und spielen dabei weiterhin mit ihren unterschiedlichen Zugängen bei der Kreation von Wort und Musik.

«Under the Influence» ist eine dreiteilige Performanceserie von Phil Hayes, die das Phänomen der Einflussnahme untersucht. Dabei arbeitet Phil in 2018 jeweils mit verschiedenen Partner*innen. Im April mit der Performerin Maria Jerez, im Juni mit der Multiinstrumentalistin, Sängerin und Songwriterin Sarah Palin und im November in Form eines Solos - mit sich selbst.

Sarah Palin tritt als Solomusikerin auf, als Mitglied von JJ & Palin, Palin & Panzer sowie mit zahlreichen Künstler*innen und Musiker*innen wie Kalabrese + das Rumpelorchester, Big Zis und Flury and the Nuborns.

Phil Hayes ist Performancekünstler, Schauspieler und Musiker. Seine international tourenden Theaterarbeiten produziert er regelmässig an der Gessnerallee Zürich und arbeitet zudem häufig in Kollaborationen mit anderen Künstler*innen und Gruppen, wie Forced Entertainment, Simone Aughterlony und vielen anderen.

In Englischer Sprache
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Konzert Orpheum-Stiftung Zürich Zürich, Dreikönigsstrasse 26
Aufführungen / Konzert Theater am Gleis Winterthur, Untere Vogelsangstrasse 3
Sa, 28.4.2018, 17:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Zürcher Kammerorchester Zürich, Seefeldstrasse 305
Sa, 28.4.2018, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Theater der Künste Zürich, Gessnerallee 11
Aufführungen / Konzert mehrspur music club Zürich, Waldmannstrasse 12
Aufführungen / Konzert Camerata Schweiz Erlenbach, Zollerstrasse 9
Aufführungen / Aufführung Takayuki Kiryu Zürich, Turnerstrasse 47
Pfingstkonzert
 Trompete und Orgel
Aufführungen / Aufführung Takayuki Kiryu Zürich, Wolfbachstrasse 18
Trompete und Orgel