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© Andrin Fretz

Opernhaus Zürich

Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.

Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.

Kontakt

Opernhaus Zürich
Sechseläutenplatz 1
CH-8008 Zürich

Telefon: +41 (0)44-268 66 66

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Tanz

Nachtträume

Uraufführung von Marcos Morau

Premiere: 30.9.2022

Unvergessliche Bilder von fotografischer Intensität sind das Markenzeichen von Marcos Morau. In den letzten Jahren hat sich der spanische Choreograf mit seinen surrealen Inszenierungen einen Namen gemacht und ist gefeierter Gast bei den renommiertesten internationalen Tanzfestivals. 2005 gründete Marcos Morau die in Barcelona beheimatete Compagnie «La Veronal» – ein Künstlerkollektiv, das die Bereiche Tanz, Film, Fotografie, Schauspiel und Literatur vereint. Moraus Stücke ziehen das Publikum in bewegte, unlösbare Bilderrätsel hinein. Ständig drohen sie auseinanderzubrechen und sind doch gleichzeitig abgründig und höchst unterhaltsam. Dabei leben Moraus expressionistische Tableaux von einem Bewegungsvokabular, das schnell, filigran und voller Witz daherkommt. Tanz ist für ihn immer auch Theater und Science Fiction. Zum ersten Mal arbeitet Marcos Morau nun mit dem Ballett Zürich zusammen. Ausgangspunkt seiner neuen Kreation ist Der grüne Tisch, ein legendäres Tanzstück von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932. Den Ersten Weltkrieg hatte der deutsche Choreograf seinerzeit als Totentanz dargestellt. Darin erschienen die Tänzerinnen und Tänzer als Typen, die anonymen Mächten ausgeliefert sind. Mächten, die am «grünen Tisch» über das Schicksal von Millionen entscheiden und zugleich jedes individuelle Schicksal negieren. Bei Kurt Jooss waren es zehn Herren im Frack, die mit fratzenhaften Masken über die politische Lage schwadronieren. Weitab von jeder Realität lässt es sich gut ertragen, über das Leben und Sterben anderer zu bestimmen. Neunzig Jahre nach Kurt Jooss fragt Marcos Morau in seinem neuen Stück Nachtträume nach den Machtstrukturen von heute. Sind wir dem Willen der Mächtigen ohnmächtig ausgeliefert? Wer entscheidet über die Befähigung zur Macht, und wer regiert die Welt?

Choreografie: Marcos Morau
Bühnenbild: Max Glaenzel Ribas
Kostüme: Silvia Delagneau
Musik: Clara Aguilar, Franz Schubert
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Israel Solà García, Michael Küster
Choreografische Assistenz: Lorena Nogal, Shay Partush, Marina Rodriguez

Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

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Ballett

Horizonte

Choreografien von Vittoria Girelli, Samantha Lynch und Shaked Heller, Premiere, Theater Winterthur

Premiere: 22.10.2022

Uraufführung Samantha Lynch
Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Samantha Lynch Musik Joey McNamara, Bobby McFerrin Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster
Junior Ballett

Uraufführung Shaked Heller
Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Shaked Heller Musik Oskar Sala, Eugen Doga, Vladimir Ussachevsky, Matmos Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster
Junior Ballett

Uraufführung Vittoria Girelli
Choreografie, Bühnenbild, Kostüme Vittoria Girelli Musik Davidson Jaconello Lichtgestaltung Martin Gebhardt Dramaturgie Michael Küster
Junior Ballett

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Oper

Barkouf

Opéra-comique in drei Akten von Jacques Offenbach

Premiere: 23.10.2022

Libretto von Eugène Scribe und Henry Boisseau
Schweizer Erstaufführung

Bereits im Titel dieser Oper knurrt und bellt es: Hinter dem Namen «Barkouf» verbirgt sich tatsächlich ein Hund. Der Vierbeiner ist sogar Oberhaupt der orientalischen Stadt Lahore. Eingesetzt wurde er vom Grossmogul höchstpersönlich, dem «Herrscher aller Herrscher, Stern aller Sterne», zur Demütigung seines unangenehm aufsässigen Volkes. Ein Hund an der Macht – diese ungeheure Provokation kann nur von einem frechen Künstlergenie wie Jacques Offenbach stammen, der mit diesem Werk 1860 seinen kompositorischen Einstand in der Pariser Opéra Comique gab. Kein Wunder, dass die Zensur im Paris des Zweiten Kaiserreiches tobte und dieses «fremdartige Werk, das eine fortwährende Verhöhnung der höchsten Autorität unserer Zeit und unseres Landes bildet», zunächst einmal kassierte. Anstössig war auch die Tatsache, dass die eigentlichen Zügel der Macht in diesem Stück eine Frau in den Händen hält. Es ist Barkoufs ehemaliges Frauchen Maïma, eine junge Blumenverkäuferin, die ihren verschollen geglaubten Hund auf dem Thron wiederfindet und sich vom Grosswesir Bababeck zur Übersetzerin des neuen Staatsoberhauptes Barkouf machen lässt. Bababeck möchte durch Maïma seine eigenen Befehle übermitteln, doch Maïma nutzt die Gunst der Stunde und gewährt als Sprachrohr Barkoufs grosszügige Amnestien und Steuersenkungen für das Volk. Während letzteres jubelt, nehmen die Verschwörer Fahrt auf...
Kein Werk Offenbachs ist politisch derart bissig wie dieses erst kürzlich in einem Archiv der Nachfahren Offenbachs wieder aufgetauchte Stück. Auch musikalisch ist Barkouf ein wahres Bijou. Es oszilliert zwischen grosser Oper und Operette, begeistert mit schmissiger Musik, spielt aber auch charmant mit dem Belcanto-Schmelz eines Donizetti oder Rossini. Dass Offenbach dabei gelegentlich zu seinem Antipoden Richard Wagner schielt, verraten kühne harmonische Wendungen in der Partitur.
Die Inszenierung dieser attraktiven Offenbach-Entdeckung liegt in den Händen des deutschen Regisseurs und Schauspielers Max Hopp, für den musikalischen Drive dieses Abends ist der französische Dirigent Jérémie Rhorer verantwortlich. Als Maïma ist die in Zürich bestens bekannte Amerikanerin Brenda Rae zu erleben, während Rachael Wilson als Balkis sowie der Holländer Marcel Beekman als Bababeck ihre Debüts am Opernhaus Zürich geben.

Musikalische Leitung: Jérémie Rhorer
Inszenierung: Max Hopp
Bühnenbild: Marie Caroline Rössle
Kostüme: Ursula Kudrna
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Choreografie: Martina Borroni
Dramaturgie: Kathrin Brunner

In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

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Oper

Die Walküre

Libretto von Richard Wagner

In mythischer Vorzeit, bei Göttern, Riesen, Nixen und Zwergen, spielt das Rheingold, der Vorabend zu Wagners Welttheater. Mit der Walküre scheint der Ring des Nibelungen ein zweites Mal zu beginnen: Am ersten Tag der Tetralogie begegnen wir mit Sieglinde, Hunding und Siegmund der Welt der Menschen. Als er im Haus Hundings Schutz sucht, findet Siegmund in Hundings Ehefrau Sieglinde seine Zwillingsschwester wieder, und die beiden entbrennen in inzestuöser Liebe zueinander – einer Liebe, die wie ein Naturereignis alle Gesetze der Macht und der Zivilisation sprengt. Siegmund wurde einst von Gott Wotan gezeugt als Teil eines höheren Plans, der Wotans Macht erhalten soll. Die Geschwisterliebe war zwar nicht Teil des Plans, wird aber von dem, der den Plan entwarf, akzeptiert – nicht jedoch von Fricka, seiner Frau, der Hüterin der Ehe und der gesellschaftlichen Konventionen. In einem grossen Streitgespräch mit Fricka muss Wotan erkennen, dass er einem Selbstbetrug aufgesessen ist: Seine Macht kann nur ein freier Held retten – doch Siegmund ist nicht frei, sondern Instrument seines Plans. Wotan sieht sich gezwungen, Siegmund dem Tod preiszugeben. Resignierend verbietet er Brünnhilde, seiner Lieblingstochter, Siegmund im Kampf gegen Hunding zu schützen. Die Walküre jedoch ist von der Liebe Siegmunds zu Sieglinde so tief ergriffen, dass sie sich dem väterlichen Befehl widersetzt. Ihre Auflehnung bestraft der Vater hart – umgeben von einem Feuerring muss Brünnhilde schlafen, bis ein furchtloser Held sie befreit. Mit dem «Walkürenritt» und dem «Feuerzauber» avancierte die Musik der Walküre zu Wagners populärster Musik überhaupt. Zugleich enthält sie mit Wotans Monolog über Freiheit und Unfreiheit, über das Wahren und Brechen von Verträgen auch das philosophische Kernstück des gesamten Rings. Nicht zuletzt ist die Walküre besonders eng mit Zürich verbunden: Hier hat Wagner nicht nur die Musik komponiert, hier erklang 1856 im Hotel Baur au Lac auch erstmals der erste Akt. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Intendant und Regisseur Andreas Homoki setzen mit der Walküre ihre Auseinandersetzung mit dem Ring fort. Als Brünnhilde gibt Camilla Nylund, die sich als Elsa und als Eva bei den Bayreuther Festspielen einen Namen als Wagner-Interpretin gemacht hat, ihr Rollendebüt.

Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda
Inszenierung: Andreas Homoki
Ausstattung: Christian Schmidt
Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf
Lichtgestaltung: Franck Evin
Dramaturgie: Werner Hintze, Beate Breidenbach
Philharmonia Zürich

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

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Oper

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in vier Akten, Libretto von Lorenzo Da Ponte

Graf Almaviva hat das ius primae noctis, das Recht der ersten Nacht, selbst abgeschafft, aber er kann es trotzdem nicht lassen, seiner Untergebenen Susanna, die kurz vor der Hochzeit mit ihrem Figaro steht, nachzustellen. Er gehört zu den Männern, die sich nicht im Griff haben. Sein Verhalten ist ein klarer Fall von sexueller Belästigung. Der deutsche Regisseur Jan Philipp Gloger, der im Schauspiel wie in der Oper gleichermassen zu Hause ist, bringt Mozarts Oper Le nozze di Figaro am Opernhaus Zürich nicht im historischen Gewand auf die Bühne, sondern verlegt sie in die Gegenwart und jagt die turbulente Handlung, die von übergriffiger Männlichkeit, selbstbewussten Frauen und allgegenwärtigem sexuellen Begehren erzählt, durch ein luxuriöses Anwesen unserer Tage – vom Innenhof über den Salon und die Kellerräume der Bediensteten bis hinauf auf den Dachboden. In der Oper rumort eine revolutionäre Umbruchs-Energie, die schon in der literarischen Vorlage angelegt ist: Der Uhrmacher, Finanzspekulant und Gelegenheitsdichter Pierre Augustin Caron de Beaumarchais veröffentlichte den Schauspieltext Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution und löste einen Skandal aus mit seiner Komödie, die die Willkür und die Amoral des Adels, die Bestechlichkeit der Justiz und die Verlogenheit der politischen Elite verspottet. Mozart schuf daraus eines der inspiriertesten, brillantesten und tiefgründigsten Werke der gesamten Operngeschichte. Die Besetzung unserer Wiederaufnahme versammelt ein junges, quecksilbriges Ensemble rund um unser Ensemblemitglied Sandra Hamaoui als Susanna und den Australier Morgan Pearse als Figaro. Am Dirigentenpult steht wie bei der Premiere im Juni 2022 der der historisch informierten Aufführungspraxis sehr verbundene Italiener Stefano Montanari.

Musikalische Leitung: Stefano Montanari
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Karin Jud
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Claus Spahn

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer ca. 3 Std. 30 Min. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 45 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

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Oper

Il trovatore

Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi (1813-1901)

Libretto von Salvatore Cammarano, fertiggestellt von Leone Emanuele Bardare,
nach «El trovador» von Antonio García Gutiérrez

Diese Oper zu besetzen, so formulierte es einst Enrico Caruso, sei ganz einfach: Man brauche nur die vier besten Sänger der Welt. Unser Solistenquartett hat sich dieses Prädikat zweifellos verdient: Als Leonora debütiert die litauische Sopranistin Marina Rebeka, ihr Geliebter Manrico ist Piotr Bezcała. Sein Gegenspieler Graf Luna ist Quinn Kelsey, den das Zürcher Publikum als Rigoletto in Erinnerung hat, und als Azucena kommt die gefeierte georgische Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili ans Opernhaus Zürich. Gianandrea Noseda gibt seinen Einstand als Generalmusikdirektor; zum ersten Mal in Zürich inszeniert die junge britische Regisseurin Adele Thomas, deren sinnliche und theatralische Bildsprache sie für dieses Werk prädestiniert.

Verdis Trovatore muss einen grossen Widerspruch aushalten – nämlich den, eine der meistkritisierten und zugleich eine der populärsten Opern des gesamten Repertoires zu sein. Anlass zur Kritik bot die düstere, ohne Kenntnis der Vorgeschichte kaum verständliche Handlung. Grund für die seit der triumphalen Uraufführung anhaltende Popularität des Stückes ist Verdis ungebremster melodischer Erfindungsreichtum, die auf scharfen Kontrasten aufbauende musikalische Dramaturgie und die Brillanz der Gesangspartien. Wie die anderen beiden Opern der trilogia popolare, die Verdis Weltruhm begründeten – La traviata und Rigoletto –, stellt auch Il trovatore eine gesellschaftliche Aussenseiterfigur ins Zentrum des Geschehens: Azucena, deren unstillbarer Rachedurst die sprunghaft sich entwickelnde Handlung wie ein roter Faden durchzieht. Einst musste sie mit ansehen, wie ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Vom Schmerz über dieses Unrecht schier zerrissen, entführte sie den Sohn der Familie, die für die Verbrennung der vermeintlichen Hexe verantwortlich war, um ihn ebenfalls im Feuer sterben zu sehen. Was jedoch nur Azucena weiss: Das Kind, das sie damals in blinder Verzweiflung ins Feuer warf, war ihr Sohn; Manrico, der bei ihr aufwuchs und sich für ihren Sohn hält, ist in Wahrheit der Bruder des verhassten Grafen Luna. Nun kämpfen Luna und Manrico, der «Troubadour», nicht nur im Bürgerkrieg auf unterschiedlichen Seiten gegeneinander, sondern sie sind auch Rivalen, denn sie lieben beide dieselbe Frau: Leonora...

Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Inszenierung: Adele Thomas
Ausstattung: Annemarie Woods
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Janko Kastelic
Choreografie: Emma Woods
Dramaturgie: Beate Breidenbach
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

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Kindertheater

Hexe Hillary geht in die Oper

Musiktheater von Peter Lund
Bearbeitung von Anja Horst

Für Kinder ab 5 Jahren

Die kleine Hexe Hillary gewinnt im Radio zwei Karten für die Oper. Mächtig stolz ist sie auf ihren Gewinn – bis ihr klar wird, dass sie genau genommen gar keine Ahnung hat, was das ist: Oper. Und als dann der Gewinn mit der Post eintrifft, ist die Enttäuschung perfekt: Zwei langweilige Papierschnipsel hält sie in der Hand. Aber so leicht lässt sie sich nicht abspeisen! Da sie die unscheinbaren Papierschnipsel nun einmal gewonnen hat, will sie auch wissen, was es damit auf sich hat. Das Lexikon Die kleine Hexe von A bis Z gibt Auskunft: «Oper ist Theater, wo alle nur singen.» Das kann nur ein Fluch sein, denkt Hillary – wer singt schon freiwillig? Natürlich kann sie es nicht lassen, den Hexenspruch, den sie für den Singfluch hält, auch gleich auszuprobieren. Doch offensichtlich geht etwas schief: Wie aus dem Boden gezaubert taucht Maria Bellacanta auf, eidgenössisch diplomierte Hexe und Opernsängerin. Mit ihr zusammen entdeckt Hillary nicht nur die Welt der Oper, sondern erfährt vor allem, dass man Gefühle mit Musik oft viel genauer ausdrücken kann als mit noch so vielen Worten.

Inszenierung und Ausstattung: Anja Horst
Lichtgestaltung: Dino Strucken
Musikalische Leitung: Fernando Martín-Peñasco

Dauer 50 Min.

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Kurs

Wer regiert die Welt?

Workshop-Reihe zur Uraufführung «Nachtträume» von Marcos Morau

Workshop für Jugendliche ab 16 Jahren

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Die Bildsprache des spanischen Choreografen Marcos Morau sind von fotografischer Intensität, schnell, witzig und voller einprägsamer theatralischer Bilder. Für die Uraufführung Nachtträume mit dem Ballett Zürich nimmt Morau Kurt Joos Der grüne Tisch von 1932 als Ausgangspunkt. Am ‘grünen Tisch’ argumentieren die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft über das, was sie haben wollen. Wer sind die Mächtigen von heute und was ist mit uns? Marcos Moraus Bearbeitung des «grünen Tischs» auf heutige Verhältnisse verspricht interessant und hochaktuell zu werden.

In dieser Workshop-Reihe werden wir Kurt Joos Vorlage und Marcos Moraus Umgang damit genauer unter die Lupe nehmen und spannende Einblicke in den Probenprozess ermöglichen. Natürlich gehören auch Begegnungen mit Mitarbeiter*innen des Balletts Zürich und der gemeinsame Besuch von Nachtträume zum Programm der Reihe.

Reihe inkl. Vorstellungsbesuch: CHF. 40 (für Teilnehmende bis 30 Jahre)
Reihe ohne Vorstellungsbesuch: CHF. 20 (für Teilnehmende über 30 Jahre)

Anmeldungen per E-Mail an musiktheaterpaedagogik@opernhaus.ch

Leitung: Angelika Ächter und Bettina Holzhausen

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Konzert

Short Symphony

1. Brunch-/ Lunchkonzert

Klarinette: Filipa Nunes
Violine: Vera Lopatina
Violine: Maya Kadosh
Viola: Natalia Mosca
Violoncello: Xavier Pignat
Klavier: Ann-Katrin Stöcker


Werke von Aaron Copland und César Franck

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Konzert

Liederabend
Olga Peretyatko

«Die Unabhängigen»

Sopran: Olga Peretyatko
Klavier: Semjon Skigin


mit Liedern von Clara Schumann und Polina Viradot

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Konzert

Budapest 1935

2. Brunch-/ Lunchkonzert

Klarinette: Nina Höhn
Horn: Hanna Rasche
Violine: Tatiana Pak
Viola: Natalia Mosca
Violoncello: Seiji Yokota
Klavier: Karl-Andreas Kolly


Werke von Ernö von Dohnányi und Carl Reinecke

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Oper

Faust

Oper in fünf Akten von Charles Gounod (1818-1893)

Libretto von Jules Barbier und Michel Carré

Walzerseligkeit, romantischer Schmelz, schmissige Couplets und die Faust-Tragödie – geht das zusammen? Charles Gounod verfolgte den Plan, aus Goethes Faust eine Oper zu machen seit seiner Jugend. Allerdings hat seine Faust-Figur nur wenig mit dem deutschen Gelehrten gemein. Es ist nicht der Wunsch zu «erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält», sondern reiner Hedonismus, der Gounods Faust antreibt. Der französische Komponist nimmt die sehr frei behandelte Gretchen-Tragödie als Material für ein präzises Porträt der Gesellschaft seiner Zeit, des Zweiten Kaiserreichs mit seiner skrupellosen Genuss- und Vergnügungssucht. Noch einmal jung sein, sich noch einmal dem Genuss hingeben! Das ist Fausts grosser Wunsch. Da erscheint der Teufel und verspricht, genau das zu liefern, wenn Faust ihm dafür anschliessend seine Seele vermacht. Der Vertrag wird geschlossen, und Faust stürzt sich in eine leidenschaftliche Beziehung mit Marguerite, deren Unschuld und Naivität ihn ebenso anziehen wie ihre Herkunft aus der für ihn exotischen Unterschicht. Als sie schwanger wird, zieht er es allerdings vor, sie im Stich zu lassen. Die Verlassene tötet ihr Kind und wird hingerichtet. Nicht nur mit der berühmten «Juwelenarie» der Marguerite, sondern auch mit Méphistophélès’ Couplet vom «Goldenen Kalb», Fausts Arie «Salut! Demeure chaste et pure» oder dem berühmten Soldatenchor sind in dieser Oper einige der berühmtesten Musiknummern von Gounod überhaupt zu hören. Der Tenor Saimir Pirgu, der am Opernhaus Zürich zuletzt ein hochgelobtes Debüt als Offenbachs Hoffmann gab, singt in dieser Wiederaufnahme die Titelpartie. Als Marguerite ist wie schon in unserer letzten Wiederaufnahme die Sopranistin Anita Hartig zu erleben.

Musikalische Leitung: Ryan McAdams
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Karin Jud
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Choreografie: Ramses Sigl
Dramaturgie: Werner Hintze

In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. inkl. Pause nach dem 3. Akt nach ca. 1 Std. 30 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn

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Konzert

Neapolitanische Zeitreise

1. Philharmonisches Konzert / 2. La Scintilla-Konzert

Musikalische Leitung: Riccardo Minasi
Sopran: Maria Grazia Schiavo
Orchestra La Scintilla


Musik aus Neapel von der Renaissance bis zum 20. Jahrhundert

Dass in Neapel alles Geräuschhafte «mit Singen zu tun hat, vom Singen herkommt und in Singen mündet», notierte 1958 der Komponist Hans Werner Henze. Musik spielte im kulturellen Schmelztiegel Neapel stets eine grosse Rolle, von der Canzona napulitana bis zur Opernvorstellung im Teatro San Carlo, dem ältesten bis heute existierenden Opernhaus der Welt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts beeinflussten die Komponisten der Neapolitanischen Schule, darunter etwa Alessandro Scarlatti und Nicola Porpora, die Entwicklung der Oper massgeblich. Hundert Jahre später feierten Gioachino Rossini und Gaetano Donizetti grosse Erfolge in Neapel. In einer musikalischen Zeitreise spannen das Orchestra La Scintilla, dessen künstlerischer Leiter Riccardo Minasi und die Sopranistin Maria Grazia Schiavo einen weiten Bogen vom 16. bis ins 20. Jahrhundert, und laden dazu ein, die Musikkultur Neapels von ihrer bekannten und weniger bekannten Seite zu entdecken.

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Kinderprogramm

Wundersame Kopfwelten

Herbstferien-Angebot

für 9- bis 12-Jährige

Wir laden neugierige Kinder ein, der Langeweile zu entfliehen und sich mit Alice in verrückte Abenteuer zu stürzen. Wir folgen einem weissen Kaninchen durch einen Drehtunnel in mathemagische Kopfwelten, wo Zeit, Raum und Grössenverhältnisse sehr relativ sind und sich laufend verändern, wo unsere Wahrnehmung Kopf steht und Unmögliches möglich wird. Neben verblüffenden Naturphänomenen im Technorama Winterthur begegnen wir fantastischen Fabelwesen und deren eigener Logik. Wir werden aufgefordert, gewohnte Perspektiven zu überdenken, Rätsel zu lösen und eigene Wege zu gehen. Sofern wir in dieser absurden Wunderwelt unseren Kopf nicht an die Herzkönigin verlieren, spiegeln wir den Eltern am Freitag, was wir in der Zukunft erlebt haben.

jeweils 9.00 bis 16.00 Uhr

CHF 150

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Kinderprogramm

Tanz und Film: Choreografieren für die Kamera

Herbstferien-Angebot

Für 7- bis 12-Jährige

Das Gestalten und Herstellen von kurzen Tanzfilmen wird Thema des Kurses sein. Wir machen alles selbst: Tanzen, Choreografieren, Regie führen, Aufnahme und Schnitt. Geleitet und unterstützt werden die Kinder dabei von den Profis der Filmschule filmkids.ch und den Vermittlerinnen des Theaters Winterthur und des Balletts Zürich. Wir arbeiten im Theater Winterthur und seiner Umgebung. Ob innen oder aussen, in Räumen, auf der Strasse oder im Park, mit Bewegung und Kamera gibt es überall viel zu entdecken und zu erleben. Im Theater Winterthur sind gleichzeitig auch die Tänzerinnen und Tänzer des Junior Balletts zu Gast, denen wir natürlich auch einmal beim Proben zuschauen dürfen.

jeweils 9.00 bis 16.00 Uhr
CHF 150

Anmeldung ab Juni 2022 unter www.kulturvermittlung-zh.ch

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© Andrin Fretz

Opernhaus Zürich

Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.

Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.

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Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Pfauen Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Schiffbau Zürich, Schiffbaustrasse 4
Aufführungen / Theater Gessnerallee Zürich Zürich, Gessnerallee 8
Aufführungen / Theater Theater Neumarkt Zürich Zürich, Neumarkt 5
Aufführungen / Theater Theater Kanton Zürich Winterthur, Scheideggstr. 37
Aufführungen / Theater Theater Winterthur Winterthur, Theaterstr. 6
Aufführungen / Theater LaVox Theater Zürich, Bederstr. 72
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11

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