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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.

Kontakt

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D-80538 München

Telefon: +49 89 21127 113
Fax: +49 89 21127 157
E-Mail: mail@hausderkunst.de

 

Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Ausstellung

Vivan Sundaram: Disjunctures

Do, 28.6.2018, 19:00 | Eröffnung

Fr, 29.6.2018 - So, 7.10.2018

Das Haus der Kunst würdigt den indischen Künstler Vivan Sundaram (*1943 in Shimla, Indien), dessen Karriere fast fünf Jahrzehnte umfasst, mit der europaweit bislang umfangreichsten Ausstellung seiner Multimedia-Arbeiten. Sundaram war zunächst als Maler tätig und blieb diesem Medium die ersten zwanzig Jahre treu; Anfang der 1990er-Jahre wandte er sich einer ausgedehnteren Konzeption zu, was mit seinem Interesse an der Stofflichkeit einer Vielzahl von Materialien handwerklicher und industrieller Herkunft zusammenfiel. Die Auswahl an Materialien spiegelt sich in den verschiedenen Werkgruppen, die Sundaram in den letzten zwanzig Jahren geschaffen hat.

Das Geschichtsbewusstsein Sundarams, dessen Werk mit aktuellen und historischen Bezügen durchsetzt ist, zeigt sich besonders in seiner raumfüllenden Multimedia-Installation Memorial (1993/2014), mit der er eines namenlosen Opfers gedenkt. Als Reaktion auf die Zerstörung einer Moschee aus dem 17. Jahrhundert im nordindischen Ayodhya durch militante rechtsradikale Hindus kam es 1992/93 zu Ausschreitungen zwischen Hindus und Muslims. Das gefundene Zeitungsfoto eines auf der Straße liegenden Toten ist der Ausgangspunkt für Sundarams melancholische Trauerarbeit.

Geschichte, Erinnerung und Archiv sind übergreifende Anliegen des Künstlers und dienen auch als Wegweiser durch die Ausstellung. Ebenso sind Trostlosigkeit und Zerstörung wiederkehrende Motive in Sundarams Werk, der als Künstler nie davor zurückgeschreckt ist, Zeitzeuge zu sein.

Die Präsentation ist konzipiert als Sequenz von Gegenüber-stellungen, die erkennen lassen, wie formale und thematische Anliegen von einer Arbeit auf die nächste übergehen.

Unabhängig von Methode und Materialien – handwerklich, industriell oder 'hightech' – zeugt Vivan Sundarams Kunst immer von Empathie.

Kuratiert von Deepak Ananth
Ausstellung

Generations Part 2: Künstlerinnen im Dialog - Sammlung Goetz im Haus der Kunst

#generationspart2HDK

Do, 28.6.2018, 19:00 | Eröffnung

Fr, 29.6.2018 - Sa, 26.1.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. In ihrer Sammelleidenschaft ließ sich Ingvild Goetz von ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Themen, formal-ästhetischen Fragestellungen sowie künstlerischen Materialien leiten und blieb dabei stets für Neuentdeckungen offen. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Sammlung Goetz eine dreiteilige Ausstellung im eigenen Museum und im Haus der Kunst, die dem künstlerischen Schaffen von Frauen gewidmet ist und ihre Werke in einen generationsübergreifenden Dialog stellt.

Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

Mit Werken von Geta Brătescu, Nathalie Djurberg, Tracey Emin, Aneta Grzeszykowska, Mona Hatoum, Sam Taylor-Johns
Ausstellung

Blind Faith: Zeitgenössische Kunst zwischen Intuition und Reflexion

Fr, 2.3.2018 - So, 19.8.2018

Harte Tatsachen verlieren zunehmend an Gewicht in einer Zeit, in der sich in heutigen Gesellschaften ein Gefühl „blinden Vertrauens“ breit macht. Die Gegenwartskunst reagiert auf diese Tendenz, indem sie sich intensiv mit Körper und Geist beschäftigt: mit dem Viszeralen und dem Kognitiven. Die Ausstellung versammelt 28 international aufstrebende Künstler, die Konzepte von Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Meinung und Glauben mit den unterschiedlichsten Mitteln unter die Lupe nehmen:
Ed Atkins, Kader Attia, Olga Balema, Melanie Bonajo, Mariechen Danz, Cécile B. Evans, Andrea Éva Győri, Benedikt Hipp, Nicholas Hlobo, Marguerite Humeau, KAYA, Hanne Lippard, Wangechi Mutu, Otobong Nkanga, Naufus Ramírez-Figueroa, Jon Rafman, Mary Reid Kelley, Lili Reynaud-Dewar, Raphael Sbrzesny, Jeremy Shaw, Teresa Solar Abboud, Jol Thomson und David Zink Yi.

Die Ausstellung wird um ein ausführliches Programm an Live-Events, Performances und Vorträgen ergänzt sowie von einer Publikation begleitet.

Kuratiert von Julienne Lorz, Daniel Milnes und Anna Schneider

Öffentliche Führungen finden in deutscher und englischer Sprache statt. Sie kosten 3 € pro Person, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termine auf Deutsch:
11.03.18 um 16.30 Uhr
24.03.18 um 16.30 Uhr
Termine auf Englisch:
15.03.18 um 19 Uhr

Der Öffentlichkeit - Von den Freunden Haus der Kunst: Sarah Sze

Fr, 15.9.2017 - So, 12.8.2018

Für die fünfte Ausgabe der Serie Der Öffentlichkeit — Von den Freunden Haus der Kunst schafft die amerikanische Künstlerin Sarah Sze die ortsspezifische Installation Centrifuge, die die Art und Weise, wie Besucher die Mittelhalle (früher Ehrenhalle) des Museums wahrnehmen und erleben, radikal verändern wird. Szes vielfältige künstlerische Arbeit umkreist eine Reihe von analytischen und räumlichen Anliegen: Neu hergestellte und fertig gekaufte Objekte werden sorgfältig zu skulpturalen Gruppen organisiert, die etablierte perzeptuelle und kognitive Kategorien durchkreuzen. Szes filigrane Konstellationen von Objekten, Bildern und Skizzen sträuben sich bewusst gegen eine definitive Interpretation.

Die räumlichen Ballungen der Installation bringen das Wahrnehmungsfeld der Mittelhalle zum Explodieren. Centrifuge beginnt an einem Fixpunkt und verformt sich dynamisch nach außen in den umliegenden Raum. Während sich die verschiedenen Komponenten entwirren, verschieben sich Maßstab und Dichte. Die Verläufe, die durch die nach außen drängenden Materialkonzentrationen im Raum entstehen, schaffen ein intimes, fesselndes Feld, worin sich Schwerkraft, Maßstab und Zeit zu verwandeln scheinen. Die verschiedenen Objekte, die den Kern der Installation in der Mitte umgeben, erinnern an subatomare Teilchen, die sich in einem Quantenfeld verwandeln und entwickeln - eine angedeutete Kinese, die durch die Gesamtform der Skulptur ausgeglichen wird – und deuten zugleich auf eine Unbestimmtheit hin, die wiederum an die Umbildung von Zellen und Organismen in biologischen Strukturen erinnert.

In den Worten der Künstlerin: "Die innere Skulptur von Centrifuge scheint in einem unbestimmbaren Zustand zwischen Wachstum und Zerfall gefangen. Wenn sich der Betrachter nähert, fühlt er sich im Inneren in eine Mikrodimension versetzt, während die Skulptur, die sich in den größeren Raum der Halle ausdehnt, gleichzeitig eine Makrodimension eröffnet. Sie fungiert als Schauplatz von Aktivität und ist zugleich ein Projektor, der die Decke beleuchtet und dem Raum die Offenheit eines Palazzos oder städtischen Platzes verleiht."

Die Arbeit betont das Potenzial der Mittelhalle als Ort öffentlicher Interaktion und Begegnung. Sie öffnet das Gebäude und zieht Betrachter verschiedener Vektoren wie ein Magnet an. Indem sie sich mittels Lichtprojektion spiralförmig in den Raum vorarbeitet, aktiviert sie die umliegende Architektur mit flackernder Bewegung
Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Barer Straße 40
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27, Eingang: Theresienstraße
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1 (Eingang Kapellenhof)
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum f. Abgüsse klass. Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Straße 10
Ausstellungen / Ausstellung Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Ausstellung Bayerische Volkssternwarte Muenchen e.V. Muenchen, Rosenheimerstrasse 145 h
Sternwarte Planetarium
Ausstellungen / Ausstellung Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ausstellungen / Ausstellung Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ausstellungen / Ausstellung Oberpfälzer Freilandmuseum Nabburg, Neusath 200
Neusath-Perschen
Ausstellungen / Ausstellung Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Ausstellung galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Ausstellung ZKMax München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Cooperation ZKM Karlsruhe und Kulturreferat München
Ausstellungen / Ausstellung Galerie lichtpunkt münchen, amalienstrasse 9
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Ausstellung Jörg Heitsch Galerie D-München, Reichenbachstr. 14
KUNSTNETZWERK
Ausstellungen / Ausstellung Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Ausstellungen / Ausstellung galerie privée München, Steinheiltr. 6
Ausstellungen / Ausstellung Museo dell´Anima München, Mariannen Platz 2
Banca dei Valori spirituali Dr. Renée Fabbiocchi
Ausstellungen / Ausstellung Haus der Fotografie Burghausen, Burg 1
Dr. Robert-Gerlich-Museum
Ausstellungen / Ausstellung Staatliche Münzsammlung München München, Residenzstraße 1
Museum für Geldgeschichte
Ausstellungen / Ausstellung Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Ausstellung Internationales Keramik-Museum Weiden, Luitpoldstraße 25
Zweigmuseum der Neuen Sammlung München
Ausstellungen / Ausstellung Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Ausstellung Alpines Museum München, Praterinsel 5
des Deutschen Alpenvereins
Ausstellungen / Ausstellung MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45