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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.

Kontakt

Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
D-80538 München

Telefon: +49 89 21127 113
Fax: +49 89 21127 157
E-Mail: mail@hausderkunst.de

 

Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Haus der Kunst

© Lila Photo
Ausstellung

Phyllida Barlow. frontier

Mit dieser großen Retrospektive zum Werk der britischen Bildhauerin Phyllida Barlow (* 1944) eröffnet das Haus der Kunst 2021 eine Reihe von Ausstellungen im repräsentativen Ostflügel des Hauses, die zeitgenössischen weiblichen Stimmen gewidmet sind.

Die skulpturalen Gebilde von Phyllida Barlow sind sperrig und nicht einfach zu erfassen: Bauholz, Pappkarton, Zement, Lehm, Kunststoffrohre und bunte Textilien türmen sich, breiten sich aus, versperren den Weg. Der Blick wandert über diese Landschaften aus Alltagsmaterialen, weiß nicht woran er sich festhalten soll, schweift in die Höhe, um die enormen Dimensionen zu begreifen. Barlows Arbeiten sind eine ständige Herausforderung, sie erobern sich den Raum, als führten sie ein Eigenleben. Sie fordern die Betrachter*innen auf, Räume zu erkunden, Volumina wahrzunehmen, die Sprache der Architektur zu hören.

Obwohl sich ihre Werke als wenig geeignet für den Kunstmarkt erwiesen, ist Barlow bis heute radikal und unbestechlich bei ihrer künstlerischen Ausdrucksform geblieben. „frontier“ bietet nun zum ersten Mal die Gelegenheit, die ganze Bandbreite von Barlows bemerkenswerten Beiträgen zu Debatten über die Grenzen und Schwellen der skulpturalen Praxis kennenzulernen. Mit dieser umfassenden Ausstellung, in der große Auftragsarbeiten, monumentale Skulpturen aus vielen wegweisenden Ausstellungen der letzten zwei Jahrzehnte sowie eine große Vielfalt von Zeichnungen gezeigt werden, unterstreicht „frontier“ Barlows Schlüsselrolle in einem traditionell männlich dominierten Medium. Die Ausstellung zeugt von Barlows lebenslanger intensiver Beschäftigung mit den formalen und materiellen Eigenheiten der Skulptur und veranschaulicht, wie ihre Arbeit die Beziehung der Skulptur zu den Objektstrukturen der Welt kontinuierlich in Frage stellt.

Kuratiert von Damian Lentini
Kuratorische Assistenz: Lisa Paland

Gefördert von Henry Moore Foundation & Art Mentor Foundation Lucerne

#phyllidabarlowHDK

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Phyllida Barlow. frontier

© Augustinum / Barbara Donaubauer
Ausstellung

Felix Brenner, Andreas Maus, KarHang Mui

euward8 der Augustinum Stiftung im Haus der Kunst

Das Haus der Kunst heißt in 2021 die Gewinner des euward European Art Award für Malerei und Grafik willkommen. Seit 2000 verleiht die Augustinum Stiftung alle drei Jahre den euward mit dem Ziel, Künstler*innen im Kontext von geistiger Behinderung innerhalb des Ausstellungsbetriebs und in der Gesellschaft verstärkt zu Anerkennung zu verhelfen.

Der Schweizer Künstler Felix Brenner (* 1955) verarbeitet seine großformatige Malerei mit grafischen Einzelblättern, Zeichnungen und Lithografien zu wandfüllenden Bild-Installationen. Er performt, produziert Videos, veröffentlicht Sendungen auf Mix-Cloud, er verfasst vielbändige „Dossiers“ und ethnobotanische Studien. In der aktuellen Ausstellung zeigt sich dieses multimediale Schaffen auch in seiner thematischen Vielfalt. Ausnahmslos biografisch verstanden, bearbeitet der Künstler in den symbolisch aufgeladenen Bildern sein Leben als eine Art Assemblage von Ereignissen.

Andreas Maus (* 1964) lebt in Pulheim und arbeitet in Köln. Er erzählt mit Bleistiftund Kugelschreiberzeichnungen von menschlichen Abgründen, Leid, Verfolgung und Folter in allen Phasen der jüngeren deutschen Geschichte. Und er spürt ihnen bis in die Gegenwart der Neo-Nazis nach. In seinen tagebuchartigen Künstlerbüchern reflektiert er mit einer Kombination von Wort und Bild den langen Weg von Exklusion und ihren Folgen.

In den pulsierend expressiven und detailreichen Farbstiftzeichnungen des in den Niederlanden lebenden KarHang Mui mit Wurzeln in Hongkong (* 1989) verbinden sich Natur und Kultur. Die Unterscheidung zwischen Landschaft und Architektur, Abstraktion und Figuration, Wirklichkeit und Transzendenz scheinen zu verschwimmen. Die Darstellung fantastischer Traumwelten ist überall von der feinen Textur der Strichführung durchzogen.

Kuratiert von Sabine Brantl, Klaus Mecherlein

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1 Ausstellung

Michael Armitage

Der junge britisch-kenianische Maler Michael Armitage (geb. 1984 in Nairobi, Kenia) ist binnen kürzester Zeit zu einer der spannendsten Stimmen der Gegenwartsmalerei avanciert. In seinen großformatigen, farblich nuancierten Ölgemälden verbindet er europäische und ostafrikanische Themen und Maltraditionen. Inspiration erwächst ihm aus tagespolitischen Ereignissen, Popkultur, Folklore und persönlichen Erinnerungen, die er zu mythisch aufgeladenen und traumhaft anmutenden Bildern verwebt. Mit „Paradise Edict“ hat Michael Armitage, der im Herbst mit dem renommierten Ruth-Baumgarte-Preis ausgezeichnet wird, seine bislang umfassendste Präsentation in einem Museum, und zugleich seine erste in Deutschland.

Auf das durch die europäische Kunstgeschichte geschulte Auge wirken die Gemälde von Michael Armitage anziehend und seltsam vertraut wie bei einem Déjà-vu Erlebnis. In kompositorischen Elementen, Motiven oder Farbkombinationen findet sich die Ikonografie von Tizian, Francisco de Goya, Édouard Manet, Paul Gauguin, Vincent Van Gogh oder Egon Schiele wieder. So thematisiert der in Kenia aufgewachsene und an der Slade School of Art und der Royal Academy of Arts in London ausgebildete Maler geschickt den europäischen Blick und den damit verbundenen Exotismus in der Betrachtung des Anderen. Ebenso inspirierend für seine Palette und Symbolik sind die Werke ostafrikanischer Künstler, denen in der Präsentation im Haus der Kunst im Sinne einer Hommage ein eigener Raum gewidmet ist.

Kuratiert von Anna Schneider

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euward 5, Installationsansicht,Haus der Kunst, 2010, (c) euward Archiv
Ausstellung

Archiv Galerie 2020/21 - Archives in Residence: euward Archiv

Seit dem Jahr 2000 vergibt die Münchner Augustinum Stiftung den euward - den einzigen Kunstpreis von internationalem Rang für Kunst im Kontext geistiger Behinderung.
Das euward Archiv ist im Rahmen der Serie „Archives in Residence“ zu Gast im Haus der Kunst und macht einen Teil seiner Bestände erstmals öffentlich zugänglich. Dokumente, Fotografien und audiovisuelle Medien erzählen von vielseitigen Begabungen und Leidenschaften, aber auch von Verletzungen und dem Ringen nach Anerkennung. Die Präsentation versteht sich als Einladung, unsere Vorstellungen von inklusiver Kultur und diverser Gesellschaft neu zu diskutieren.

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Ausstellung

Der Öffentlichkeit - Von den Freunden Haus der Kunst: Kapwani Kiwanga. Plot

Die siebte Ausgabe der Serie DER ÖFFENTLICHKEIT – VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST widmet das Haus der Kunst der französisch-kanadischen Künstlerin Kapwani Kiwanga (* 1978 in Hamilton, Kanada; lebt und arbeitet in Paris).

Kiwangas Praxis zeichnet die durchdringenden Auswirkungen von Machtasymmetrien nach, indem sie historische Narrative in einen Dialog mit zeitgenössischen Realitäten, dem Archiv und den Möglichkeiten von morgen stellt. Ihr Projekt im Haus der Kunst besteht aus einer sich ständig wandelnden Serie von künstlerischen Interventionen und Ereignissen in drei "Akten", die über die gesamte Dauer der Ausstellung hinweg inszeniert werden. Im ersten Akt wird die berühmte Mittelhalle des Museums durch eine Reihe großer halbtransparenter Vorhänge verändert, deren Farbverläufe in Grün- und Pastelltönen einen Bezug zum Englischen Garten herstellen und die Grenzen zwischen Innen und Außen verschwimmen lassen. Dieses vielschichtige Environment wird durch aufblasbare Skulpturen ergänzt, in denen sich Objekte und Pflanzen befinden. Von Glasterrarien inspiriert, spielen sie auf biologisch-architekturale Hybride an und nehmen zugleich Bezug auf botanische Techniken aus der viktorianischen Zeit.

Zwei weitere Akte werden diese Befragungen fortsetzen und erweitern. Sie umfassen eine Prozession im Freien, eine Serie beleuchteter Skulpturen, die in den Kolonnaden des Museums hängen, sowie weiche skulpturale Interventionen in der umgebenden Landschaft. Diese unterschiedlichen, aufeinander folgenden Aktionen, die sowohl in den Räumen des Museums als auch zeitlich gestaffelt sind, öffnen Die Öffentlichkeit für die Stadt. Sie stellen die Frage, was es zum jetzigen Zeitpunkt wirklich bedeutet, "öffentlich" zu sein.

Kapwani Kiwanga studierte Anthropologie und vergleichende Religionswissenschaften an der McGill University in Montreal, bevor sie am “La Seine”-Programm der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris teilnahm. 2018 erhielt sie den Frieze Artist Award (USA) und den renommierten Sobey Art Award (Kanada). In diesem Jahr ist sie für den Prix Marcel Duchamp (Frankreich) nominiert.

Kuratiert von Damian Lentini
Kuratorische Assistenz: Lisa Paland

Die Ausstellung ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse und wird unterstützt vom Canada Council for the Arts und der Regierung von Kanada.

In Zusammenarbeit mit Kvadrat.

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© the artist
Ausstellung

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten als dystopische Weiterentwicklung zu den utopischen Räumen in seinem letzten Film „Dodging Raindrops – A Seperate Reality“ geschaffen. Dabei beschäftigt er sich mit der Idee von Land in den verschiedensten Ausformungen. Denn Land kann Heimat bedeuten und Wurzeln geben, es kann ein nährendes Stück Land sein, aber auch als Idee von Nation zu In- und Exklusion führen. Land kann man besitzen oder mit ihm leben, man kann es wegnehmen, zerstören und anderen den Zugang verwehren.

So begegnen wir in „I am not sea, I am not land“ einem US-Amerikaner, der nach Berlin geflohen ist, um einer langjährigen Gefängnisstrafe zu entgehen, drei Diamantensuchern in Südafrika, einem queeren Parkarbeiter im Yosemite National Park oder dämonischen Ritualen der Raunächte in der Alpenregion. Lachauer bleibt dabei nicht der distanzierte Beobachter hinter der Kamera, sondern stellt, indem er gesellschaftspolitische Themen zu Geschlecht, Identität, sozialer Klasse und Nation aufgreift, auch seine eigene Position in Frage.

Er bezieht sich auf das 1567 entstandene Gemälde „The land of Cockaigne“ von Peter Brueghel dem Älteren. Darin entwirft der Maler ein Schlaraffenland (engl. Cockaigne) als utopisch-ironischen Gegenentwurf zur alltäglichen Härte des bäuerlichen Lebens.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

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Online

Digitale Angebote

ZUM LESEN - UNSER BLOG
Unser Online-Blog bietet zahlreiche Artikel rund um die aktuellen und kommenden Ausstellungen.

ZUM ANSCHAUEN - YOUTUBE KANAL
Über hundert Ausstellungsfilme und Veranstaltungsdokumentationen bietet der Youtube-Kanal des Haus der Kunst.

ZUM MITMACHEN - INSTAGRAM AKTION #INTERIORITIES
Anlässlich der Ausstellung "Innenleben" fragen wir uns: Was sagt der Innenraum heute über unseren eigenen Seelenzustand aber auch über unser Verhältnis zum Außen aus? Wir rufen unsere Community dazu auf, sich bis zum 29.03.20 mit eigenen Beiträgen auf Instagram an der Aktion zu beteiligen. Mehr Infos zur Aktion sowie den aktuellen Beiträgen aus der Communiyt findet ihr im Blog-Beitrag zu #INTERIORITIES

ZUM ANHÖREN - SOUNDTRACK
Der Soundtrack zur Ausstellung "Theaster Gates" mit ausgewählten Tracks aus der Jesse Owens Record Collection, die zur Zeit in der Archiv Galerie im Haus der Kunst ausgestellt wird.

SOCIAL MEDIA
Auf unseren Social Media Kanälen halten wir euch täglich auf dem Laufenden mit Inhalten zu den Werken, Künstlern und Themen unserer Ausstellungen.
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Installation

Mel Bochner, “The Joys of Yiddish”

Re-Installation

Das Haus der Kunst präsentiert den Schriftzug von Mel Bochner, „The Joys of Yiddish“ (2006) am Dachfries.

Bochners Wortband besteht aus umgangssprachlichen jiddischen Begriffen wie KIBBITZER, KUNI LEMMEL, DREYKOP, ALTER KOCKER, MESHUGENER, PISHER (Schlaumeier; Einfaltspinsel; jemand, der einem Kopfschmerzen bereitet; alter Knacker; Verrückter; Hosenscheißer). Sie transportieren eine bestimmte Art von Humor, der sich dem Regime der Nationalsozialisten zum Trotz erhalten hat. Die Farben der Wortkette, Gelb auf Schwarz, erinnern an die Armbinden und Aufnäher, mit denen die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung stigmatisierten.

Mel Bochner ist mit München seit seiner Ausstellung „Measurement Room“ 1969 bei Heiner Friedrich vertraut, und „The Joys of Yiddish“ war ab 2013 im Rahmen der Ausstellung „Mel Bochner. Wenn sich die Farbe ändert“ an der Vorderseite des Haus der Kunst zu sehen. Bochner sagte kürzlich in einem Gespräch mit Andrea Lissoni, damals habe es in München so gut wie keine Resonanz auf die Installation gegeben. Für ihn sei dieses Schweigen ein Zeichen dafür gewesen, dass die Stadt ihrer eigenen Geschichte noch nicht habe ins Auge sehen können. Nun ist das Wortband erneut sichtbar, diesmal über der Terrasse zum Englischen Garten, einem Ort für Begegnungen, an dem „die Menschen weniger damit beschäftigt sind, nicht vom Auto überfahren zu werden“ (Mel Bochner).

Nach der Fassadenarbeit „Gegenwart“ von Franz Erhard Walther (2020) setzt Andrea Lissoni mit dieser Re-Installation einen weiteren Akzent im Übergang zum Außenraum. Die sprechende Wortkette lässt die Frage entstehen, inwieweit sich in die öffentliche Wahrnehmung seit 2013 verändert hat.

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Online

Die Fototransfertechnik von Njideka Akunyili Crosby für zu Hause - Ein Workshop-Tutorial

Die Künstlerin Njideka Akunyili Crosby hat eine eigene künstlerische Technik entwickelt, mit der sie Fotos in ihre Arbeiten überträgt. Mit diesem Tutorial könnt ihr die faszinierende Fototransfer-Technik der Künstlerin selbst zu Hause ausprobieren.

Das Werk ‘Tea Time in New Haven, Enugu‘ zeigt einen gedeckten Tisch, auf dem Schachteln, Dosen, Tassen, Teller, Tischsets, eine Wasserflasche und ein Heißwasserkessel stehen. Es sind Dinge, die uns etwas über das Leben, Kultur und Gewohnheiten der Bewohner des Hauses erzählen, ohne dass diese selbst anwesend sind. Die Stühle rings um den Tisch bleiben leer.

Wenn Ihr alle diese Dinge nun genau betrachtet, erkennt ihr ganz unterschiedliche künstlerische Techniken. Die Künstlerin verbindet Malerei, Zeichnung und transferierte, d.h. übertragene Fotos miteinander. Mit dieser speziellen Technik des Fototransfers gelingt es der Künstlerin, die zwei Welten, die ihr Leben prägen, gleichzeitig zu zeigen: Ihre nigerianische Heimat und ihr Leben in den USA.

Beispiele für die übertragenen Fotos findet Ihr auf einigen Gegenständen auf dem Tisch und als Fototapete an den Wänden, auf dem Boden und auf Teilen der Stühle. Diese übertragenen Fotomotive zeigen hauptsächlich Personen: Freunde, Familienmitglieder, aber auch Unbekannte, Fotovorlagen aus verschiedenen Zeitschriften wie Schauspielerinnen, Musiker oder Werbemotive. Einzelne Motive, die du auf dem Tisch sehen kannst, finden sich teilweise seitenverkehrt und auf den Kopf gestellt auf den Fototapeten im Raum wieder. Wie du siehst, sind bei den transferierten Fotos die Farben verblasst, die Motive unschärfer, wie in einer ferner Erinnerung.

Welche Bildmotive würdest Du auswählen, um Dich und das was Dich ausmacht, Deine Interessen, Deine Umwelt darzustellen?

In einem Video-Tutorial stellt euch unsere Kunstpädagogin Esther Zellmer in wenigen Schritten eine vereinfachte Technik des Fototransfers vor, die ihr leicht zu Hause ausprobieren könnt. Esther zeigt uns in ihrem Beispiel, wie ein Bild mit einer mit Lebensmitteln prall gefüllten Tasche entsteht. Die Bilder der Lebensmittel stammen aus Werbeprospekten, die wir trotz Corona-Krise noch beim Supermarkt um die Ecke bekommen.

Bevor Du startest, kannst Du Dir schon einige Dinge zurechtlegen, die Du für den Fototransfer brauchst:
Papier
Schere
Tesafilm (wenn möglich einen breiten Tesafilm)
Zeitschriften, Magazine
Fotos – nur kopierte Fotos aus dem Laserdrucker
Kleber
Buntstifte oder Wasserfarben
Schale mit Wasser

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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.
Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Haus der Kunst

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Ausstellungen / Galerie Maximiliansforum München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
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Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Galerie Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45

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