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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.

Kontakt

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D-80538 München

Telefon: +49 89 21127 113
Fax: +49 89 21127 157
E-Mail: mail@hausderkunst.de

 

Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Ausstellung

El Anatsui. Triumphant Scale

„El Anatsui. Triumphant Scale“ bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeit des renommierten Künstlers El Anatsui (*1944 in Anyako, Ghana), des vielleicht bekanntesten lebenden afrikanischen Künstlers überhaupt. Diese bislang größte Überblicksausstellung seiner Arbeit wird den gesamten Ostflügel des Museums einnehmen und zeigt alle Medien, in denen er in seiner bislang fünfzigjährigen Karriere gearbeitet hat. Wie der Titel vermittelt, konzentriert sich die Ausstellung auf das Triumphale und Monumentale von Anatsuis Skulpturen, wobei die typischen Arbeiten aus Kronkorken aus den letzten zwei Jahrzehnten im Mittelpunkt stehen. Neben diesen ambitionierten Arbeiten, ihrer imposanten Präsenz und ihren schillernden Farben zeigt die Ausstellung auch Holzskulpturen und Wandreliefs von Mitte der 1970er- bis zu den späten 1990er-Jahren, dazu Keramikskulpturen aus den späten 1970er-Jahren sowie Zeichnungen, Drucke und Bücher. Darüber hinaus entwickelt Anatsui mehrere neue Skulpturen, die auf die monumentale Architektur des Museums eingehen, darunter eine große Außenarbeit an der Süd-Fassade des Gebäudes.

Anatsuis Arbeit ist beispielhaft für eine kritische Suche nach alternativen Modellen künstlerischer Praxis, die die fundamentalen Ideale der Moderne – künstlerische Autonomie und „ästhetische Reinheit“ – infrage stellen. Anatsui lebt seit 1975 in Nigeria, wo er zuerst als Dozent an der Fakultät für Schöne und Angewandte Künste der Universität von Nigeria in Nsukka unterrichtete. In dieser dynamischen Umgebung kristallisierten sich die zentralen Ideen seines Werks heraus, das von künstlerischer Experimentierfreude, ästhetischer Forschung und kreativer Energie geprägt ist. Sie kennzeichnen sich durch die Überzeugung, dass überall auf der Welt große Kunst entstehen kann, auch unabhängig von den sogenannten Kunstzentren des Westens. Anatsui und seine Mitstreiter in Nsukka, darunter weltberühmte Künstler/innen, Schriftsteller/innen, Dichter/innen und Dramaturgen/innen, wollten und wollen mit ihrer Arbeit dazu beitragen, den Geltungsbereich künstlerischer Arbeit innerhalb einer sich immer weiter ausdehnenden, globalen zeitgenössischen Kunstwelt zu erweitern.

„Kunst erwächst aus jeder spezifischen Situation“, hat Anatsui einmal gesagt, „[…] und ich glaube, Künstler sollten besser mit dem arbeiten, was ihre jeweilige Umgebung gerade bereitstellt“.

Die Ausstellung zeichnet die vielfältigen schöpferischen Wege nach, die Anatsui eingeschlagen hat, um eine neue Herangehensweise an das Medium Skulptur zu definieren, was ihn schließlich zu einem der herausragendsten Bildhauer der Gegenwart gemacht hat.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die wesentliche Förderung der Art Mentor Foundation Lucerne. Wir danken ferner der großzügigen Unterstützung eines anonymen Mäzen und der zusätzlichen Unterstützung von der Jack Shainman Gallery, New York, Kavita Chellaram sowie Reni Folawiyo. Der Katalog erscheint im Prestel Verlag.

Kuratiert von Okwui Enwezor und Chika Okeke-Agulu (Assistent: Damian Lentini)
Ausstellung

Kapsel 09: Raphaela Vogel

Mit ihrer Arbeit A Woman’s Sports Car, die Raphaela Vogel (*1988, Nürnberg) für ihre Ausstellung im Haus der Kunst entwickelt hat, versetzt die Künstlerin uns in ein zugleich spektakuläres wie instabiles räumliches Szenario: Aus den Frontscheinwerfern eines rotierenden, kanariengelben Sportwagens, einem Spitfire Triumph aus dem Jahr 1981, strahlt eine Doppelkanalprojektion. Die Lichtkegel, bilden ein Augenpaar, das Einblicke in eine durch eine 360-Grad-Optik verzerrte, kugelige Welt eröffnet.

Wir finden uns in Raphaela Vogels Installation in einer Landschaft wieder, in der Mensch, Maschine und Tier sowohl fragmentiert sind, als auch miteinander fusionieren und neue Allianzen bilden. Immer wieder hat die Multimediakünstlerin in ihren Arbeiten die geschlechterspezifische Dimension und damit politische und gesellschaftliche Formierung des Sehens und Gesehenwerdens thematisiert. Sie spielt mit festgelegten Rollenzuschreibungen auf intuitive und körperlich einnehmende Weise.

Kuratiert von Anna Schneider.
Ausstellung

Kapsel 10: Khvay Samnang

In der Kapsel 10 präsentiert das Haus der Kunst Popil (2018), eine eigens für diesen Zweck in Auftrag gegebene Arbeit des in Phnom Penh lebenden Künstlers Khvay Samnang (*1982, Svay Rieng). Khvays Arbeit hinterfragt kritisch den multidimensionalen Charakter von Ritualen und Politik. Sie stellt die humanitären und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung, ihre Verbindungen zum Kolonialismus und zur Migration dar, welche bis heute Geografie und Zeitlichkeit in Süd-Ost-Asien definieren. Basierend auf intensiven Recherchen untersucht jede der mehrkanaligen filmischen Arbeiten und Installationen das Thema „Austausch“ in all seinen Facetten, sowohl im materiellen als auch im kulturellen Sinne.

Popil spielt in einer Tanzchoreographie mit der Symbolik des Drachens, der für Europäer und Amerikaner pauschal für einen Großteil Ost-/Südostasiens steht, und gleichzeitig auf eine spezifisch chinesische oder kambodschanische Form der Identitätsbildung hinweist.

Kuratiert von Damian Lentini.
Ausstellung

Archiv Galerie 2018/19: Archive in Residence - APP Archiv

Künstlerpublikationen / Archive
art Publications

Von Oktober 2018 bis Juni 2019 ist das Archiv Künstlerpublikationen „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe von Präsentationen, die autonome Archive vorstellt und Fragen über das Verhältnis von Archiv, Geschichte und ihrer Repräsentation diskutiert

Seit 1980 sammelt und archiviert der Verleger, Künstler und Kunstpädagoge Hubert Kretschmer Künstlerpublikationen. In seinem Archiv in der Münchner Türkenstraße befinden sich inzwischen über 50.000 Stücke unterschiedlichster Medien von Künstlern aus 86 Ländern. Hubert Kretschmers Sammelleidenschaft fokussiert sich dabei nicht auf die wertvolle, bibliophile Ausgabe, sondern vielmehr auf in kleinen Auflagen, teils mit einfachsten Mitteln hergestellten Publikationen und Editionen, die häufig nur einem kleinem Kreis zugänglich sind und von öffentlichen Institutionen kaum wahrgenommen werden. Damit leistet das Archiv einen entscheidenden Beitrag, den kulturhistorischen Wert dieser Produktionen, auch als wissenschaftliches Quellenmaterial, bewusst zu machen.

Künstlerpublikationen umfassen sämtliche Formen künstlerischer Produktion, die vervielfältigt oder publiziert werden. Die Künstlerinnen und Künstler handeln damit auch in emanzipatorischer Absicht, das traditionelle Kunstproduktionssystem aufzubrechen und neue, internationale Kommunikations- und Distributionsnetzte aufzubauen. Vor allem seit Ende der 1950er Jahren erweitern sie mit Multiples und Künstlerbüchern die Definition des Kunstwerks und stellen die Vorstellung von Kunst als Einzelstück in Frage.
Die Sammlung von Hubert Kretschmer umfasst u.a. Bücher, Multiples, Zeitschriften, Plakate, Einladungen, diverse Tonträger und Alltagspublikationen, die die Kunstströmungen der letzten sechzig Jahre widerspiegeln. Um diesen archivarischen Mikrokosmos auch in der Archiv Galerie des Haus der Kunst zu entfalten, wird ein Teil der Exponate in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.

Anlässlich dieser Präsentation wird auch eine neue Chronik zur Geschichte des Haus der Kunst installiert werden.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sabine Brantl.
Ausstellung

Generations Part 2: Künstlerinnen im Dialog - Sammlung Goetz im Haus der Kunst

#generationspart2HDK

Fr, 29.6.2018 - So, 10.3.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. In ihrer Sammelleidenschaft ließ sich Ingvild Goetz von ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Themen, formal-ästhetischen Fragestellungen sowie künstlerischen Materialien leiten und blieb dabei stets für Neuentdeckungen offen. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Sammlung Goetz eine dreiteilige Ausstellung im eigenen Museum und im Haus der Kunst, die dem künstlerischen Schaffen von Frauen gewidmet ist und ihre Werke in einen generationsübergreifenden Dialog stellt.

Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

Mit Werken von Geta Brătescu, Nathalie Djurberg, Tracey Emin, Aneta Grzeszykowska, Mona Hatoum, Sam Taylor-Johns
Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Barer Straße 40
Ausstellungen / Kinderprogramm Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27, Eingang: Theresienstraße
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1 (Eingang Kapellenhof)
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum f. Abgüsse klass. Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Straße 10
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Galerie t-u-b-e galerie für radiophone kunst, installationen und audio-performances München, Einsteinstr. 42
Ausstellungen / Museum Bayerische Volkssternwarte Muenchen e.V. Sternwarte München, Rosenheimerstrasse 145 h
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ausstellungen / Museum Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ausstellungen / Galerie Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Galerie galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Galerie Maximiliansforum München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Galerie Jörg Heitsch Galerie KUNSTNETZWERK München, Reichenbachstr. 14
Ausstellungen / Museum Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Ausstellungen / Museum Haus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum Burghausen, Burg 1
Ausstellungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Ausstellungen / Museum Staatliche Münzsammlung München Museum für Geldgeschichte München, Residenzstraße 1
Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Museum Internationales Keramik-Museum Weiden, Luitpoldstraße 25
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Galerie Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45