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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.

Kontakt

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D-80538 München

Telefon: +49 89 21127 113
Fax: +49 89 21127 157
E-Mail: mail@hausderkunst.de

 

Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Ausstellung

Archiv Galerie 2018/19: Archive in Residence - APP Archiv

Künstlerpublikationen / Archive
art Publications

Von Oktober 2018 bis Juni 2019 ist das Archiv Künstlerpublikationen „Archive in Residence“ in der Archiv Galerie des Haus der Kunst. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe von Präsentationen, die autonome Archive vorstellt und Fragen über das Verhältnis von Archiv, Geschichte und ihrer Repräsentation diskutiert

Seit 1980 sammelt und archiviert der Verleger, Künstler und Kunstpädagoge Hubert Kretschmer Künstlerpublikationen. In seinem Archiv in der Münchner Türkenstraße befinden sich inzwischen über 50.000 Stücke unterschiedlichster Medien von Künstlern aus 86 Ländern. Hubert Kretschmers Sammelleidenschaft fokussiert sich dabei nicht auf die wertvolle, bibliophile Ausgabe, sondern vielmehr auf in kleinen Auflagen, teils mit einfachsten Mitteln hergestellten Publikationen und Editionen, die häufig nur einem kleinem Kreis zugänglich sind und von öffentlichen Institutionen kaum wahrgenommen werden. Damit leistet das Archiv einen entscheidenden Beitrag, den kulturhistorischen Wert dieser Produktionen, auch als wissenschaftliches Quellenmaterial, bewusst zu machen.

Künstlerpublikationen umfassen sämtliche Formen künstlerischer Produktion, die vervielfältigt oder publiziert werden. Die Künstlerinnen und Künstler handeln damit auch in emanzipatorischer Absicht, das traditionelle Kunstproduktionssystem aufzubrechen und neue, internationale Kommunikations- und Distributionsnetzte aufzubauen. Vor allem seit Ende der 1950er Jahren erweitern sie mit Multiples und Künstlerbüchern die Definition des Kunstwerks und stellen die Vorstellung von Kunst als Einzelstück in Frage.
Die Sammlung von Hubert Kretschmer umfasst u.a. Bücher, Multiples, Zeitschriften, Plakate, Einladungen, diverse Tonträger und Alltagspublikationen, die die Kunstströmungen der letzten sechzig Jahre widerspiegeln. Um diesen archivarischen Mikrokosmos auch in der Archiv Galerie des Haus der Kunst zu entfalten, wird ein Teil der Exponate in regelmäßigen Abständen ausgetauscht.

Anlässlich dieser Präsentation wird auch eine neue Chronik zur Geschichte des Haus der Kunst installiert werden.

Die Ausstellung wird kuratiert von Sabine Brantl.
Ausstellung

Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt

Jörg Immendorff (1945-2007) pflegte sein Image als Künstler und harter Kerl, doch er hatte auch weiche und nachdenkliche Seiten, die man neben seinem politischen Sendungsbewusstsein in der Retrospektive „Für alle Lieben in der Welt“ entdecken kann.

Mitte der 1960er-Jahre als Beuys-Schüler an der Düsseldorfer Akademie erprobt sich Immendorff zunächst als Agitationskünstler. Die Aktionen der Lidl-Akademie, die er mit seiner ersten Ehefrau Chris Reinicke entwickelt, stehen für Liebe und Frieden und den Wunsch die Welt zu verändern, sich gegen die uninspirierte und wenig geistreiche Politik in Deutschland aufzulehnen. „Lidl“ ist dabei ein Kunstwort in der Tradition von Dada. Intuition und Schöpfergeist sollen durch die Aktionen befreit werden.
Später steht Immendorff der KPD nahe. Einige Jahre arbeitet er als Hauptschullehrer und entwickelt eine Bildsprache, in der Wort und Bild gleichberechtig nebeneinander stehen. Unter dem Titel „Rechenschaftsbericht“ entsteht ein Zyklus von Gemälden mit klarer politisch-pädagogischer Botschaft.
Erst Ende der 1970er-Jahre fasst Immendorff den Entschluss sich vollkommen der Kunst zu verschreiben. 1976 beteiligt er sich an der Biennale in Venedig und 1977 folgt schließlich der Einstieg in den Café Deutschland-Zyklus, angeregt durch Renato Guttusos Café Greco, das Immendorff in einer Ausstellung in Köln gesehen hatte. In den Café Deutschland-Bildern arbeitet sich Immendorff an der Politik seiner Zeit ab – es ist die Zeit der RAF und innenpolitischer Konflikte auf beiden Seiten der Mauer –, eine Wiedervereinigung scheint vollkommen außerhalb jeglicher Realität. In düsteren, theaterhaften Barszenen, die von Prominenten und Künstlern bevölkert sind, stellt Immendorff sich selbst meist als Grenzgänger zwischen Ost und West dar. Neben der klaren politischen Motivation zeigen die Bilder jedoch auch Immendorffs Gedankenwelt, in der Ideen über Zeit und Raum miteinander im Dialog stehen. 1998 erfährt Immendorff, dass er an ALS erkrankt ist. Seine Welt wird dunkler und sein Werk richtet sich zunehmend nach innen. Er arbeitet bis zu seinem Tod – am Ende nur noch mit Unterstützung von Assistenten, die seine Anweisungen im Atelier ausführen.

Die Retrospektive wird ca. 200 Werke aller Schaffensphasen umfassen. Sie folgt keiner strengen Chronologie der Werke, vielmehr wird sie entscheidende Schwerpunkte der Werkentwicklung in Kapiteln darstellen.

Kuratiert von Ulrich Wilmes.
Ausstellung

Generations Part 2: Künstlerinnen im Dialog - Sammlung Goetz im Haus der Kunst

#generationspart2HDK

Fr, 29.6.2018 - Sa, 26.1.2019

Die Werke von Frauen haben in der Sammlung Goetz seit Beginn einen besonderen Stellenwert. So wurden wichtige Einzelpositionen wie Yayoi Kusama, Rosemarie Trockel, Mona Hatoum oder Gruppierungen wie die Young British Artists schon früh aufgebaut und über die Jahre hinweg durch Neuerwerbungen erweitert. In ihrer Sammelleidenschaft ließ sich Ingvild Goetz von ihrem Interesse an gesellschaftspolitischen Themen, formal-ästhetischen Fragestellungen sowie künstlerischen Materialien leiten und blieb dabei stets für Neuentdeckungen offen. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Sammlung Goetz eine dreiteilige Ausstellung im eigenen Museum und im Haus der Kunst, die dem künstlerischen Schaffen von Frauen gewidmet ist und ihre Werke in einen generationsübergreifenden Dialog stellt.

Im zweiten Teil der Ausstellung im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst stehen die Erkundung des Körpers, das Ausloten seiner Grenzen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexualität, Geschlecht und Identität in bewegten Bildern im Zentrum. Denn Videotechnik wird bereits seit ihren Anfängen als künstlerisches Medium zur Selbstreflexion und Dokumentation von Performances eingesetzt. Gezeigt werden Fotografien, Filme und Installationen von Künstlerinnen aus den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

Mit Werken von Geta Brătescu, Nathalie Djurberg, Tracey Emin, Aneta Grzeszykowska, Mona Hatoum, Sam Taylor-Johns
Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Kinderprogramm Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27, Eingang: Theresienstraße
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1 (Eingang Kapellenhof)
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum f. Abgüsse klass. Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Straße 10
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Galerie t-u-b-e München, Einsteinstr. 42
galerie für radiophone kunst, installationen und audio-performances im EINSTEIN München, www.t-u-b-e.de
Ausstellungen / Museum Münchner Feuerwehrmuseum München, An der HAuptfeuerwache 8
Ausstellungen / Museum Bayerische Volkssternwarte Muenchen e.V. Muenchen, Rosenheimerstrasse 145 h
Sternwarte Planetarium
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ausstellungen / Museum Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ausstellungen / Museum Oberpfälzer Freilandmuseum Nabburg, Neusath 200
Neusath-Perschen
Ausstellungen / Galerie Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Galerie galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Galerie ZKMax München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Cooperation ZKM Karlsruhe und Kulturreferat München
Ausstellungen / Galerie Galerie lichtpunkt münchen, amalienstrasse 9
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Galerie Jörg Heitsch Galerie D-München, Reichenbachstr. 14
KUNSTNETZWERK
Ausstellungen / Museum Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Ausstellungen / Galerie galerie privée München, Steinheiltr. 6
Ausstellungen / Museum Museo dell´Anima München, Mariannen Platz 2
Banca dei Valori spirituali Dr. Renée Fabbiocchi
Ausstellungen / Museum Oberpfälzer Freilandmuseum Nabburg, Neusath 200
Neusath-Perschen Freilandmuseum
Ausstellungen / Museum Haus der Fotografie Burghausen, Burg 1
Dr. Robert-Gerlich-Museum
Ausstellungen / Galerie MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Theaterensemble
Ausstellungen / Museum Staatliche Münzsammlung München München, Residenzstraße 1
Museum für Geldgeschichte
Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Museum Internationales Keramik-Museum Weiden, Luitpoldstraße 25
Zweigmuseum der Neuen Sammlung München
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum München, Praterinsel 5
des Deutschen Alpenvereins
Ausstellungen / Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45