Schloss Ludwiglust

Schlossfreiheit 1
D 19288 Ludwigslust

Telefon: +49 (0)3874-571915
Fax: +49 (0) 3874-571919
E-Mail: info@schloss-ludwigslust.de

Schloss Ludwigslust – das Klein-Versailles des Nordens

Schloss Ludwigslust wurde von Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin in den Jahren von 1772 bis 1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch erbaut und bildet den Mittelpunkt einer spätbarocken Stadtanlage. Das Ensemble von Schloss, Park und Stadtanlage ist einmalig in Norddeutschland.

Die historische, künstlerische und geistesgeschichtliche Dimension höfischen Residierens, Lebens und der fürstlichen Sammelleidenschaft wird im Schloss erlebbar. Kamine, Spiegel, Supraporten, Parkettfußböden, Kronleuchter, Ornamente und Dekorationen aus Ludwigsluster Carton (Papiermaché), Möbel, Uhren, Gemälde und Büsten repräsentieren höfische Kunst und Wohnkultur des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts, ergänzt durch hochkarätige Werke der französischen Künstler Oudry und Houdon.

Neugestaltung des Museums Schloss Ludwigslust ab 2011

Das einst herzogliche Schloss Ludwigslust zählt zu den größten Schlössern im Land Mecklenburg-Vorpommern. Initiator der großzügigen spätbarocken Anlage war Herzog Friedrich, der nach dem Tod seines Vaters Christian Ludwig im Jahr 1756 die Regierung im Herzogtum Mecklenburg-Schwerin übernahm. Derzeit wird die komplette Sanierung des Schlosses geplant, wobei das Schloss auch während der anstehenden Baumaßnahmen zugänglich bleiben wird. Die Wissenschaftler des Staatlichen Museums Schwerin arbeiten seit rund zwei Jahren an der Konzeption, die die Grundlage für die Neugestaltung der Ausstellung in Schloss Ludwigslust sein wird.

Ab 2016 werden herausragende Kunstwerke aller Gattungen an dem Ort präsentiert, mit dem sie durch die beiden Regenten Friedrich und Friedrich Franz I. und ihre Gemahlinnen Luise Friederike und Luise genuin verbunden sind. Auf mehreren hundert Quadratmetern kann der Besucher Kunst höchsten Ranges erleben: die Menagerie-Serie des peintre du Roi Jean-Baptiste Oudry, Uhren, Meissener Porzellane, Hamburger Silber- und Kunstkammerobjekte, Büsten Jean-Antoine Houdons, Architekturmodelle aus Kork, Elfenbeinarbeiten und eine komplett rekonstruierte Gemäldegalerie mit Werken der Hofmaler wie Matthieu, Findorff, Suhrlandt und Lisiewsky. Auch die Ludwigsluster Manufakturen sollen die ihnen gebührende Würdigung erfahren: die Möbel- und Bronzefabrik und allen voran die Fabrikation von Papiermaché.

Öffnungszeiten:
15. April bis 14. Oktober: täglich 10 – 18 Uhr
15. Oktober bis 14. April: Di – So und Feiertage 10 – 17 Uhr

Anfahrt:
Absetzen der Busfahrgäste am Schlosseingang ist möglich. Busparkplatz Naumann-Allee in unmittelbarer Schlossnähe (1 Minute Wegstrecke).

Text: Staatliches Museum Schwerin
Foto: Lothar Steiner