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Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
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Wenn Staatsvolk und Staatsgebiet auseinanderdriften

Literaturhaus Salzburg

Buchpräsentation & Podiumsdiskussion Eröffnung: Kyoko Shinozaki, Universität Salzburg, Soziologie. Mit den Autoren von „Migration und Staatsbürgerschaft“ (Band 1 der Reihe „Migration &“, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 2021) diskutieren: Michaela Fischer, Arbeiterkammer Salzburg, Abteilung Sozialpolitik Zoe Lefkofridi, Universität Salzburg, Politik & Geschlecht, Diversität & Gleichheit Monika Pink-Rank, VielfaltsAgentin. Internationale Migration führt dazu, dass Wohnbevölkerung und Staatsvolk zunehmend weniger übereinstimmen. Immer mehr Menschen leben außerhalb der Grenzen des Landes, dessen Staatsbürger:innen sie sind, während ein wachsender Teil der Wohnbevölkerung aus Nicht-Staatsbürger:innen besteht. Wie groß diese Diskrepanzen sind, hängt nicht nur von Wanderungsbewegungen ab, sondern auch von den Regeln für den Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit. In ihrem aktuellen Sachbuch widmen sich die Politikwissenschafer Rainer Bauböck und Gerd Valchars dem Zusammenhang von Migration, Staatsbürgerschaft und Wahlrecht. Die Autoren zeigen, dass Österreich bei der Öffnung der Staatsbürgerschaft weit zurückbleibt. Das erschwert die Integration und schwächt die Legitimität demokratischer Institutionen. Gerd Valchars/Rainer Bauböck: Migration und Staatsbürgerschaft, Band 1 der Reihe „Migration &“, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 2021, Print und Open Access. verlag.oeaw.ac.at/produkt/migration-und-staatsbuergerschaft/99200585 Veranstalter: Universität Salzburg, Österreichische Akademie der Wissenschaften Eintritt: frei
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meaoiswiamia

Literaturhaus Salzburg

Genre: Podiumsdiskussion & H.C. Artmann-Hommage Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. Unter dem Motto „meaoiswiamia“ (mehr als wir) wird das internationale Augenmerk in rund 100 Veranstaltungen auf österreichische Literatur und die Buchszene gelenkt. Im Vorfeld wird nun das heimische Publikum zur Begegnung, Auseinandersetzung und Unterhaltung eingeladen – quasi als ein Auftakt zum Thema. PROGRAMM 18.30 Uhr: „Was ist österreichische Literatur?“ Podiumsdiskussion mit den beiden Schriftsteller*innen Karl Markus Gauß und Kathrin Röggla sowie den Literaturkritiker*innen und -wissenschaftler*innen Daniela Strigl und Klaus Zeyringer, Moderation: Stefan Gmünder Im Anschluss nach einer kleinen Pause, um ca. 20 Uhr: „Ich bin Abenteurer und nicht Dichter“ Literarisch-musikalisches H.C. Artmann-Programm mit dem Schauspieler und Kabarettisten ­Erwin Steinhauer (Stimme) sowie den Musikern Georg Graf (Blasinstrumente), Joe Pinkl (Keyboard, Posaune, Tuba) und Peter Rosmanith (Perkussion, Hang) Die Idee, „Vielfalt radikal ernst zu nehmen“ und damit ein Gegenkonzept zu dem nicht nur in Österreich tief sitzenden Gedanken „Mia san mia“ zu propagieren, ist für Katja Gasser als künstlerische Leiterin von „meaoiswiamia“ Kern des Gastlandauftritts auf der Buchmesse im kommenden Jahr. Dazu stellt sie Fragen: Was genau ist das Österreichische an der gegenwärtigen Literatur dieses Landes? Worin unterscheidet sie sich von der deutschen? Vor allem aber: Macht nationale Zuordnung von Literatur überhaupt Sinn? Ist nicht jede nationale Begrenzung eine gefährliche Einengung, die der Literatur sehr grundsätzlich, in ihrem Innersten, widerspricht? Karl-Markus Gauß schreibt im Geleitwort zum Gastlandprojekt ‚Österreich bei der Leipziger Buchmesse 2023‘: „Die Literatur hat keine nationale Bestimmung, aber töricht wäre es zu glauben, dass die Globalisierung an jedem Ort der Erde dieselbe Farbe habe und dieselben fruchtbaren und furchtbaren Folgen zeitige. Es ist daher weiterhin sinnvoll, die zeitgenössische Literatur nicht nur in der digitalen Ortlosigkeit zu suchen, sondern an konkreten Orten der realen Welt.“ Dieser Abend im Literaturhaus ist eine Auseinandersetzung mit den speziellen Farben der zeitgenössischen Literatur Österreichs, eine Suche nach ihren fruchtbaren wie fürchterlichen Seiten. Veranstalter: meaoiswiamia – Österreich zu Gast bei der Leipziger Buchmesse 2023 in Kooperation mit dem Verein Literaturhaus Eintritt: € 14/12/10
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Termin mit Schmidt

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Schauspieler, Entertainer, Kabarettist, Satiriker, Schriftsteller, Kolumnist, Moderator, Showmaster, Herausgeber – seine Begabungen sind zahlreich, seine Fabulierkunst unübertroffen. 1986 erhielt er den Salzburger Stier als bester deutschsprachiger Nachwuchskabarettist, 2006 den „Preis der beleidigten Zuschauer“. Was dazwischen liegt ist TV-Geschichte. Seine Late-Night-Shows sind Legenden. Sein Schmäh, sein Sarkasmus, sein Schwarzer Humor polarisieren und begeistern. Er verzichtet auf „political correctness“, nicht aber auf Haltung. 2018 begann seine „Österreich-Karriere“ mit der gefeierten und vom Publikum gestürmten Reihe Schmidt Niavarani Burg, die er anschließend mit dem Format Unser Leben nach der Burg genauso erfolgreich fortsetzte. Auch bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden war er bereits zu Gast. Über Gmunden sagt er: „Hier ist es so schön, dass man fast skeptisch werden kann“. Was den Sarkastiker sympathisch macht, sind Neugier und die Lust an der Begegnung. In Termin mit Schmidt wird der begnadete Plauderer mit jeweils einem Gesprächspartner oder einer Gesprächspartnerin auf der Bühne des Stadttheaters über alle Themen des Lebens philosophieren, von A wie Alter bis Z wie Zungenkuss. Seinen ersten Termin hat er mit Caroline Peters, erfolgreiche und gefeierte Film- und Theaterschauspielerin und seit vielen Jahren Ensemblemitglied des Burgtheaters.
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Architekturgespräche

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Impulsreferate: Georg Adam Starhemberg: Wald & Holz: Verantwortung, Bedeutung und Chance Erich Wiesner: Chance Holz im Zeitalter der Nachhaltigkeit Alexandra Gierlinger: Holzbau als naheliegende Konsequenz Simon Speigner: Philosophie des Holzes Hermann Kaufmann: Betrachtungen zur neuen Holzarchitektur Alfred Teischinger: Der Baustoff Holz: Potential, Stärken und Grenzen Moderation: Günter Kaindlstorfer Das Bauwesen befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Angetrieben von zur Neige gehenden Ressourcen und der Erkenntnis, dass der CO₂-Ausstoß drastisch gesenkt, ja sogar gänzlich vermieden werden muss, ist eine immense Nachfrage nach biogenen Baustoffen entstanden. Holz scheint allgemein zum „Heilsversprechen“ zu werden und die Auftragsbücher der Holzbaubetriebe sind randvoll. Langjährigen Informationsstrategien haben die Vorurteile gegenüber Holz widerlegt und das „grüne Kapital“ wird verstärkt in nachhaltig biogene Baulösungen umgeleitet. Also die Zukunft des Holzbaus hat begonnen. Solche Phasen bedürfen neben forcierten Anstrengungen im Bereich Information und Weiterbildung einer kritischen Begleitung. Die zentrale Frage ist, wo setzten wir diese auch knappe Ressource sinnvoll ein? Und hier darf der Holzbau ins Treffen führen, dass er auf Jahrzehnte, ja auf Jahrhunderte hinaus Kohlenstoff in den Bauten „lagert“ und damit zur CO₂-Senke beiträgt. Bauen mit Holz ist aber keine Kompromisslösung, sondern ein wirklicher Fortschritt. So können dem Menschen vertraute aber vergessene Materialien wieder zu seiner 3. Haut werden, die Architektur wird bereichert und das Bauen wir durch die Vorfertigung revolutioniert werden. Schlussendlich ist aber auch hier gute Architektur entscheidend, denn nur schöne, von den Menschen geliebte Gebäude sind langlebig und erfüllen somit das wichtigste Nachhaltigkeitskriterium.
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Wahrheit

Literaturhaus Salzburg

Diskussion, Musik, Rede, Glockenspiel In Erinnerung an die Salzburger Bücherverbrennung am 30. April 1938 auf dem Residenzplatz organisiert die Initiative Freies Wort (Karl Müller, Albert Lichtblau, Tomas Friedmann) jedes Jahr eine Veranstaltung zu einem Thema, das Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Nach Zivilcourage und Haltung geht es in der Matinee heuer um Wahrheit. Über „Wahrheit“ diskutieren Barbara Blaha (Autorin sowie Gründerin/Leiterin des Thinktanks Momentum Institut), Ilija Trojanow (Schriftsteller und Übersetzer) und Mirjam Zadoff (Historikerin und Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München) mit Moderator Günter Kaindlstorfer. Musik: Irmgard Messin. Anschließend, um ca. 12.30 Uhr, spricht die Salzburger Autorin Brita Steinwendter beim Mahnmal zur Bücherverbrennung. Danach erklingt die Glockenspiel-Komposition „Dona Dona“. Persönliche Wahrnehmungen und Meinungen verdrängen zunehmend wissenschaftliche Erkenntnisse und Wahrheiten. Was passiert aber mit einer Gesellschaft, die Fakten nicht mehr als solche erkennt und akzeptiert? Veranstalter: Initiative Freies Wort, Salzburg Museum, Verein Literaturhaus und zahlreiche Kooperationspartner Eintritt: frei
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Adalbert Stifter: Brigitta

Literaturhaus Salzburg

Genre: Filmclub: Ansichten vom 19. Jahrhundert Der Sprache Adalbert Stifters, die – wie ­Peter Handke schreibt – eine „Langsamkeit der stillen und sanften Prozession seiner Dinge, Landschaften, Helden“ auszeichnet, folgt Dagmar Knöpfel in ihrer Verfilmung von Stifters „Brigitta“: Ein junger Maler macht sich auf, seinen Freund in Ungarn zu besuchen; die Betrachtung der Landschaft, die ihn umgibt, führt ihn auf Umwegen zu dem abgeschiedenen Landgut seines Freundes, der in erfüllter Einsamkeit zu ­leben scheint. Das Geheimnis, das an die Oberfläche tritt, hat mit der rätselhaften Reiterin Brigitta zu tun, die den Maler auf den richtigen Weg geführt hat. In einer ­Nebenrolle zu sehen: der später als Autor erfolgreiche Händl Klaus. D/HU 1994; Regie/Drehbuch: Dagmar Knöpfel; Kamera: Gurbán Miklós; Musik: Lajos Wohner; mit: Carl Achleitner, Eva Igo, Tamás Jordán, Klaus Händl u.a.; 80 Min. Veranstalter: Literaturforum Leselampe, DAS KINO Eintritt: Kartenpreise DAS KINO, für Mitglieder Leselampe und DAS KINO frei
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Göttliche Komödie

Literaturhaus Salzburg

Genre: Gespräch (ital./dt.) & Lesung Zum Abschluss des Dante-Jahres 2021 mit zig Veranstaltungen (auch) in Salzburg diskutieren Giorgio Simonetto und Georg Clementi, der auf Deutsch liest, über die „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri. Max Meraner liest auf Italienisch. 700 Jahre nach dem Tod des für Italien und die Weltliteratur so bedeutenden Dichters stehen im Literaturhaus ausgewählte Stellen aus dem VIII., IX. und X. Gesang der Hölle auf dem Programm. Dante und Vergil fahren mit dem Fährmann Flegias über den Sumpf Styx bis vor die Tore der Höllenstadt Dis. Teufel und Furien verwehren ihnen den Eingang – bis ein himmlischer Bote den Weg für die Reisenden freimacht ... Dieser Abend, der die Reihe von Dante-Lesungen in Salzburg abschließt, bietet auch Anregungen und Einstiegshilfe für alle, die die „Göttliche Komödie“ nicht gelesen haben und kennenlernen möchten – oder einen neuen Anlauf brauchen, um sich wieder mit dieser außergewöhnlichen Reise durch die Jenseitsreiche zu beschäftigen. Veranstalter: Verein Literaturhaus, Società Dante Alighieri Salzburg, FS1 Eintritt: € 10/8/6
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Ins Bild gesetzt. Zu aktuellen Graphic Novels

Literaturhaus Salzburg

Literaturfrühstück Der Begriff ‚Graphic Novel‘ hat Comicleser*innen von dem Klischee befreit, sie seien schüchterne Jugendliche mit einem unreifen Verhältnis zu Kunst und Kultur. Dabei reicht das Spektrum an künstlerisch wie inhaltlich anspruchsvollen Themen, die in Comicform erzählt werden, von Literaturadaptionen über politische Reportagen und Sachcomics bis zu Biografien. Mit Klischees haben sie nichts gemeinsam – vielmehr bietet die Verbindung von Sprachlich-Literarischem und Visuell-Künstlerischem eine Möglichkeit, komplexe Wissensinhalte zu vermitteln ohne zu simplifizieren. Das Literaturfrühstück erkundet Beispiele aus den genannten Genres – von Literaturadaptionen wie Karl Kraus’ „Die letzten Tage der Menschheit“ und Graphic-Novel-Biografien über Hannah Arendt oder Thomas Bernhard bis zu Reportage-Comics über Nordkorea oder die Geschichte der Na-Dené, einem indigenen Stamm Kanadas. Beim Literaturfrühstück erkundet Johanna Öttl (Literaturwissenschaftlerin und -vermittlerin in Salzburg und Wien, ist verantwortlich für das Literaturprogramm der Alten Schmiede Wien, rezensiert für das Feuilleton und Literaturzeitschriften) das Verhältnis von Bild und Text – wie immer bei Kaffee und Kipferln. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Eintritt: € 7/5
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Schreiben, zeichnen, Leben retten

Literaturhaus Salzburg

StreitBar Wieso schreiben, wieso zeichnen, wann, wo, wozu? Und wie wird daraus ein Leben? Der Zeichner Hans Traxler schrieb einmal in seinen 10 Gründen, weshalb er gerne zeichne: Zeichnen macht glücklich. Macht Zeichnen denn glücklich? Und lesen wir, um der Welt zu entfliehen, oder um an ihr zu bauen? Teresa Präauer, Autorin und bildende Künstlerin, spricht darüber mit Line Hoven, Illustratorin und Comiczeichnerin aus Hamburg, auf Einladung der Salzburger Leselampe und mit Willy Puchner, Zeichner, Fotograf und Autor, in der Alten Schmiede in Wien. Konkret wird es in den Gesprächen um Fragen des Anfangs eines Weges als Künstler und Künstlerin gehen, um Arbeitsmaterial, Anlass und Inspiration für die Arbeit, um das Weitermachen und Dranbleiben, um die Veränderungen, um Auftraggeber, Brotberufe und Kuchenkrümel, um das Verhältnis von Bild und Text – um ein Leben in der Welt der Farben, Linien und Buchstaben. Teresa Präauer, geboren 1979 in Linz, studierte Germanistik und Bildende Kunst in Salzburg und Berlin. Im Wallstein Verlag erschienen zuletzt der Roman „Oh Schimmi“ (2016), der Großessay „Tier werden“ (2018) und „Das Glück ist eine Bohne und andere Geschichten“ (2021). Zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem der Erich-Fried-Preis 2017. Sie lebt in Wien. Line Hoven, geboren 1977 in Bonn, arbeitete als Kostüm- und Bühnenbildnerin am Staatstheater Kassel, studierte dann Visuelle Kommunikation und Grafik; heute arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin, Comic-Zeichnerin und Künstlerin in Hamburg. Zuletzt erschien im Verlag C.H. Beck das Buch „Paargespräche“ mit Texten von Jochen Schmidt, illustriert von Line Hoven. Veranstalter: Literaturforum Leselampe, Alte Schmiede
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Diskussion: „Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.“

Salzkammergut Festwochen Gmunden

„Wir fühlen, dass selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind.“ Diese Sätze des österreichisch-britischen Philosophen Sir Karl Popper aus seinem Werk „Die offene Gesellschaft“ berühren unmittelbar und direkt die Probleme, mit denen unsere Gesellschaft nach über einem Jahr Corona konfrontiert ist. Neue Parameter messen das zum Leben Notwendige und das vermeintlich Sekundäre, der Friseur-Besuch ist zuerkannter Teil der Menschenwürde, Kulturkonsum ist Liebhaberei. Die Abwägung der Risiken wertet Bedürfnis und Verzichtbares neu. Wissenschaft und Kunst, sonst so häufig als Geschwister angesehen, wurden monatelang auseinander dividiert, das Kulturleben komplett eingeschränkt, mit der Begründung, die Gesundheit unserer Gesellschaft zu schützen. Aber, um Popper noch einmal zu zitieren „wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit“. Das Thema ist komplex, keine Entscheidung ist nur faktenbasiert und Standpunkte können nicht einfach mit richtig oder falsch bewertet werden. Wir begrüßen herzlich folgende Diskussionspartner aus Wissenschaft und Kultur, die über Corona und ihre Folgen diskutieren: Karin Bergmann | Jolanda de Wit | Offenes Kunst- und Kulturhaus Vöcklabruck Brigitte Hütter | Rektorin Kunstuniversität Linz Bogdan Roščić | Direktor der Wiener Staatsoper Franz Welser-Möst | Dirigent Peter Grubmüller | Ressortleiter Kultur OÖN Leitung: Peter Grubmüller
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Architekturgespräche: Architektur und Circular Economy

Salzkammergut Festwochen Gmunden

Impulsreferate: Rosemarie Stangl : Die Notwendigkeit Grün-blauer Infrastrukturen in der gebauten Umwelt – Nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung unserer Freiräume Ulrich Pont : Aktuelle Inputs aus der Forschung zur gebauten Umwelt Peter Strasser : Das Acht-Milliarden-Menschen-Projekt. Ist eine gerechte Kreislaufwirtschaft möglich? Siegfried Atteneder : Architektur und Circular Economy Reinhard Loske : 5R für das Bauen der Zukunft: Refuse, Reduce, Reuse, Renew, Recycle Diskussionsrunde: Referenten sowie Autor und Philosoph Thomas Macho Moderation: Günter Kaindlstorfer Architektur und Circular Economy – Abgrund oder Kreislauf? Trockenheit, Überschwemmungen, sommerliche Hitze – die Klimakatastrophe ist nun auch bei uns real und spürbar. Unser Wirtschaftssystem und unser Lebensstil führen in den Abgrund, anstatt im lebenserhaltenden Kreis. Bauen und Gebäudebestand sind für etwa 40% des globalen CO2 Ausstoßes verantwortlich, weshalb Planen und Bauen eine wichtigeRolle zukommt. Auch in diesem Bereich sind aber Prozesse etabliert, die das Gegenteil von „circularity“ darstellen. Um Kreislaufwirtschaft in der Planung und im Bauen ernst zu nehmen, liegen nötige Ansätze auf der Hand: Äußerst sparsame Versiegelung zusätzlicher Böden; ein Stopp von Zersiedelung bei gleichzeitiger Verdichtung und Belebung bestehender Orte; massiver Ausbau des CO2-freien öffentlichen Nah- und Fernverkehrs; Verwendung lokaler, nachwachsender und leicht wiederverwertbarer Baustoffe; Planung und Erhaltung von Grün- und Erholungsräumen; Dezentralisierung und Stärkung lokaler Klein- und Mittelbetriebe; und die Schaffung lebenswerter Orte als Grundprämisse, egal wo auf der Welt. Mit einer Architektur, die unter diesen Rahmenbedingungen arbeitet, ist viel gewonnen und circular economy ein mögliches Handlungsprinzip für eine tragfähige Zukunft. Univ-Prof. Dr. Sigi Atteneder, Kunstuniversität Linz, die architektur Mit freundlicher Unterstützung durch GSG – Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft m.b.H.
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Midori Seiler im Gespräch mit…
Ulrich Leisinger

MOZARTWOCHE

Midori Seiler Ulrich Leisinger Midori Seiler im Gespräch mit Ulrich Leisinger (Post Concert Talk über Leopold Mozarts Violinschule)
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Rolando Villazón im Gespräch mit…
Christoph Koncz & Ulrich Leisinger

MOZARTWOCHE

Rolando Villazón Christoph Koncz Ulrich Leisinger Rolando Villazón im Gespräch mit Christoph Koncz und Ulrich Leisinger (Post Concert Talk über Mozarts Instrumente) Eur 10,00 / Erm. 5,00
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Rolando Villazón im Gespräch mit…
Emmanuel Tjeknavorian & Geneviève Geffray

MOZARTWOCHE

Rolando Villazón Emmanuel Tjeknavorian Geneviève Geffray Rolando Villazón im Gespräch mit Emmanuel Tjeknavorian und Geneviève Geffray über die Briefe der Familie Mozart Eur 10,00 / Erm.5,-
Forum.Regionum | Gespräch

Eröffnungsgespräch

MOZARTWOCHE

Eur 30,00
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Ö1-Klassik-Treffpunkt:
Rolando Villazón und Adele Neuhauser

MOZARTWOCHE

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MANIFESTE ! Diskussion

Salzburger Festspiele - Schauspiel

Carte blanche Thea Dorn Die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele wird aufgrund der Pandemie bis zum 31. August 2021 verlängert. Damit können nicht nur jene Produktionen gezeigt werden, die wir ursprünglich für 2020 geplant hatten, sondern wir setzen uns inhaltlich weiter mit dem vergangenen Jahrhundert auseinander und wagen zugleich einen Ausblick. Manifeste sind grundlegende Dokumente ihrer Zeit. Sie bündeln Ideologien, Ansichten, Meinungen, verursachen Revolutionen, untermauern Umbrüche und Ansprüche und halten Entwicklungen schriftlich fest. Sie können Teil einer historischen Verarbeitung sein, zeigen aber gleichzeitig in die Zukunft. Festspielkünstler und -künstlerinnen lesen Auszüge aus Manifesten – von Lenins „Dekret über Grund und Boden“ bis zu Bretons „Für eine freie revolutionäre Kunst“ –, die in politisch-sozialer und ästhetischer Hinsicht das letzte Jahrhundert maßgeblich beeinflusst haben. In den daran anschließenden, hochkarätig besetzten Diskussionen werden die Zeitdokumente analysiert – und die Frage gestellt, was die Ingredienzien für aktuelle Manifeste sein könnten. Dauer: ca. 1 h 30 min
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MANIFESTE ! Diskussion

Salzburger Festspiele - Schauspiel

Mit Daniel Cohn-Bendit, Carolin Emcke und Maja Göpel Die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele wird aufgrund der Pandemie bis zum 31. August 2021 verlängert. Damit können nicht nur jene Produktionen gezeigt werden, die wir ursprünglich für 2020 geplant hatten, sondern wir setzen uns inhaltlich weiter mit dem vergangenen Jahrhundert auseinander und wagen zugleich einen Ausblick. Manifeste sind grundlegende Dokumente ihrer Zeit. Sie bündeln Ideologien, Ansichten, Meinungen, verursachen Revolutionen, untermauern Umbrüche und Ansprüche und halten Entwicklungen schriftlich fest. Sie können Teil einer historischen Verarbeitung sein, zeigen aber gleichzeitig in die Zukunft. Festspielkünstler und -künstlerinnen lesen Auszüge aus Manifesten – von Lenins „Dekret über Grund und Boden“ bis zu Bretons „Für eine freie revolutionäre Kunst“ –, die in politisch-sozialer und ästhetischer Hinsicht das letzte Jahrhundert maßgeblich beeinflusst haben. In den daran anschließenden, hochkarätig besetzten Diskussionen werden die Zeitdokumente analysiert – und die Frage gestellt, was die Ingredienzien für aktuelle Manifeste sein könnten. Dauer: ca. 1 h 30 min

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