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    <title>CULTURall: Intern. Fredener Musiktage</title>
    <link>https://www.culturall.de/hannover/festival/intern-fredener-musiktage</link>
    <description>"Eine wundersame Ausnahmeerscheinung im Klassikgeschäft“Im Gegensatz zu vielen anderen Festivals bewegen sich die Programme der Internationalen Fredener Musiktage immer abseits des Mainstreams. Jedes Jahr wird ein Kompositionsauftrag an einen zumeist jungen Komponisten oder eine junge Komponistin vergeben; die Uraufführung und das damit verbundene Komponistenporträt erfolgen während des Festivals.Gelegentliche Länderschwerpunkte (England, Frankreich, Amerika, Russland, Spanien, k.u.k. Donaumonarchie) und andere Themen (Belle Époque – Fin de Siècle; Jüdische Einflüsse, Echt Niedersächsisch: Die Welt zu Gast) machen mit Musik vertraut, die hierzulande (fast) unbekannt ist. Das Festival erfüllt damit einen wichtigen Bildungsauftrag, auch mit dem eingeschlossenen Kinderkonzert und der damit verbundenen Musikvermittlung.Ebenfalls im Gegensatz zu anderen Festivals sind die mitwirkenden Künstler keine welt- oder auch nur deutschlandweit bekannte “Stars“, die das Publikum anlocken sollen. Es sind Musikerfreunde, die die beiden Initiatoren Utz Köster und Adrian Adlam im Laufe ihrer künstlerischen Tätigkeit gewonnen haben und die häufig Solomusiker in herausragenden europäischen Orchestern, Mitglieder professioneller Kammermusikensembles oder Professoren an Musikhochschulen sind. Sie wirken im Festivalensemble camerata freden mit, das vor Ort für die einzelnen Konzerte probt und, neben den Konzerten hochkarätiger Gastensembles, im Mittelpunkt des Publikumsinteresses steht. Davon zeugen neben einer Reihe von CD und Audio-DVD-Surround-Produktionen für das renommierte Stuttgarter Kammermusik-Label TACET auch eine Vielzahl von Live-Übertragungen und Aufzeichnungen der Rundfunkpartner NDR Kultur und Deutschlandradio Kultur.Trotz des Fehlens der großen Künstlernamen und der zugkräftigen Werke wächst das Publikum dieses ländlichen Kleinods beständig und rekrutiert sich mittlerweile über den weiten Umkreis hinaus. Selbst die vielen musikalisch aufgeschlossenen Besucher entdecken hier häufig ihnen noch unbekannte Werke und Komponisten. Aber die Zuhörer wissen, dass in Freden Interessantes, manchmal sogar Aufregendes, in hervorragender künstlerischer Qualität geboten wird. In einer Zeit, in der der Konzertbetrieb sich auf wenige beliebte Werke und wenige bekannte Künstler verengt hat, ist dies bemerkenswert und ein Beitrag zum Erhalt der Vielfalt des Musiklebens.Die Internationalen Fredener Musiktage sind nicht nur in musikalischer Hinsicht etwas Besonderes. Freden an der Leine, im Süden des Landkreises Hildesheim gelegen, hat etwa 3000 Einwohner und hatte bei Gründung des Festivals 1991 fast keine kulturelle Tradition. Das Engagement und die Begeisterung vieler Fredener Bürger für das neue professionelle kulturelle Angebot fernab der Kulturmetropolen mündete 1996 in die Gründung des eigenständigen Trägervereins Internationale Fredener Musiktage e.V. Auf diese Weise ist es gelungen, klassische Musik als Integrationsmittel und Identifikationsmerkmal im Ort zu verankern. Die Infrastruktur des Festivals ist zum großen Teil ehrenamtlich aufgebaut – von der Veranstaltungsregie über das Catering und die Privatquartiere für viele der Musiker und organisatorischen Mitarbeiter bis hin zur künstlerischen Leitung und der Intendanz. Aus diesem Grund wurden die Internationalen Fredener Musiktage im Herbst 2010 auch mit dem Praetorius-Musikpreis des Landes Niedersachsen in der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“ ausgezeichnet.Hauptspielstätte ist die rustikale Zehntscheune, erbaut im Jahre 1739, mit ihrer für Kammer- und Klaviermusik hervorragend geeigneten Akustik und ihrem reizvollen von Feldsteinmauern und einem hohen offenen Dachstuhl geprägten Ambiente. Hier findet auch die Kunstausstellung im Rahmen der Fredener Musiktage statt, die die Veranstaltung in jedem Jahr zu einem spartenübergreifenden Kammermusik-Kunst-Festival werden lässt. Weitere Spielstätten sind die Kirche St. Georg in Freden und der 1911 von Walter Gropius erbaute erste moderne Industriebau der Welt, das UNESCO-Weltkulturerbe FAGUS-Werk in Alfeld sowie weitere wechselnde Spielstätten. Das Festival findet in der Regel in der letzten Juli- und ersten Augustwoche über neun Tage hinweg statt.Auf den Punkt brachte es der Musikjournalist Ralf Neite in der Berliner Zeitschrift „Zeitzeichen“ von April 2009: „Die Internationalen Fredener Musiktage sind eine wundersame Ausnahmeerscheinung im Klassikgeschäft, das gerne auf große Namen und glanzvolle Inszenierungen setzt. In Freden, einem kleinen Ort im Leinebergland, verzichtet man auf all das. Hier gibt es keine Stars, keine renommierten Konzerthäuser, nicht einmal mit Klassikhits gespickte Programme, die gemeinhin für volle Kassen sorgen sollen. Und das Fantastische daran: Es funktioniert trotzdem!“(Foto: James Chan-A-Sue)</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:43:57 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 12:43:57 GMT</lastBuildDate>
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    <category>Ereignisse</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Komponistenportrait Kerry Turner ((Rahmenprogramm))</title>
      <description><![CDATA[Der Komponist Kerry Turner im Gespräch mit dem künstlerischen Leiter Adrian Adlam.<br /><br />Der Musiker und Komponist Kerry Turner zählt zu den bekanntesten Namen nicht nur in der Hornwelt, sondern im Blechbläserbereich allgemein. Ob als Komponist oder Interpret – er tritt regelmäßig auf den großen Konzertbühnen der Welt auf. Zu den wichtigsten Ensembles, mit denen er konzertierte, gehören das weltberühmte American Horn Quartet, das herausragende Virtuoso Horn Duo und das Philharmonische Orchester Luxemburg (von dem er sich nach 35 Jahren vor kurzem verabschiedete). Als Mitglied dieser renommierten Institutionen konzertierte er auf vier Kontinenten. Er war zudem ein gefragter Solist und Dozent und gab Konzerte und Workshops unter anderem in Deutschland, Frankreich, Portugal, der Schweiz, Japan, den USA und Tschechien. Der gebürtige Texaner aus San Antonio absolvierte sein Künstlerdiplom an der Manhattan School of Music in New York und setzte sein Studium als Fulbright-Stipendiat bei Hermann Baumann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fort. Nach seinem Studium belegte er den 5. Platz beim Internationalen Hornwettbewerb in Genf und gewann die Bronzemedaille beim 39. Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“. Er ist Ehrenmitglied der International Horn Society. Die Karriere von Herrn Turner als Komponist hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt. Seine Werke für Horn, kombiniert mit nahezu allen Genres der Kammermusik, werden weltweit aufgeführt. Er erhielt Kompositionsaufträge von zahlreichen Institutionen, darunter die United States Air Force Heritage of America Band, das Luxemburger Philharmonic, das Japanische Hornensemble, das Detroit Symphony Orchestra und viele andere. Er wurde mit Preisen beim Kompositionswettbewerb der International Horn Society sowie der IBLA Foundation, dem Internationalen Schweizer Preis und dem Luxemburger Kulturministerium ausgezeichnet.<br /><br />Seit seinem Abschied vom Hornspiel im Jahr 2023 ist Kerry Turner als Tenor in einigen der renommiertesten Chöre Brüssels sehr gefragt.]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Salaputia Brass Quintett (Eröffnungskonzert "Tänze ohne Grenzen" )</title>
      <description><![CDATA[<b>Maximilian Sutter, Trompete<br />Lukas Reiß, Trompete<br />Felix Baur, Horn<br />Philip Pineda Resch, Posaune<br />Joel Zimmermann, Tuba</b><br /><br />Paul Dukas (1865-1935) – Fanfare zu La Peri (Arr.: Charles Decker)<br />Tielman Susato (1500-1561) – Suite aus Danserie (arr. J. Iveson, U. Agnas)<br />Kerry Turner (*1960) – Tanzstück für Blechbläserquintett (38. IFM-Auftragswerk – Uraufführung)<br />Leonard Bernstein (1918-1990) – Dance Suite (Dancisca, Waltz, Bi-Tango, Two-Step, MTV)<br />Béla Bartók (1881-1945) | Johannes Brahms (1833-1897) – Tänze ohne Grenzen<br />—<br />Anthony DiLorenzo (*1967) – Firedance (arr. C. Sears, P. Dörpinghaus, H. Zellner)<br />Duke Ellington (1899-1974) – u.a. Jazzdance for Brass (arr. J. Jarvis, L. Niehaus, S. Roberts)<br />(u.a. It don´t mean a thing, Stardust, Puttin’ on the Ritz)<br />Enrique Crespo (1941-2020) – Zamba Gaucha aus Suite Americana N° 1<br />Peter Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) – Mehr oder weniger ein Blumenwalzer (Arr. Ingo Luis)<br /><br />Um ihre Begeisterung für Kammermusik und das gemeinsame Musizieren in intimer Besetzung teilen zu können, gründeten fünf Musiker des Bundesjugendorchesters 2007 dieses Blechbläser-Quintett. Schnell erspielte es sich bis hin zu internationalen Wettbewerben zahlreiche Preise und begeistert seitdem mit Konzerten auf der ganzen Welt sowie bei Festivalauftritten von Schleswig-Holstein bis zum Rheingau.<br /><br />Mit ihren thematisch gestalteten Programmen gelingt dem Ensemble stets der Spagat zwischen höchstem musikalischem Anspruch und unterhaltsamem Hörvergnügen.<br /><br />Den Kern ihres Repertoires bilden Originalkompositionen, die um effektvolle Arrangements ergänzt werden. Auf diese Weise will das Quintett – deren Musiker bei Spitzen-Institutionen wie dem Konzerthausorchester und der Deutschen Oper Berlin, dem Festspielorchester Bayreuth und dem Balthasar-Neumann-Ensemble spielen – nicht nur Musik nach ihrem Geschmack schreiben, sondern auch das Blechbläser-Repertoire maßgeblich erweitern. Brillant!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€<br /><br /><i>Bereits um 18 Uhr findet beim Komponistenportrait ein Gespräch zwischen dem Komponisten Kerry Turner und dem künstlerischen Leiter Adrian Adlam statt. <br />Eintritt frei!</i>]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Vernissage zur Ausstellung von Rita Gierens ((Rahmenprogramm))</title>
      <description><![CDATA[Werkeinführung zur Ausstellung der Tanzzeichnungen, Acryl-Arbeiten und Akte der luxemburgischen Künstlerin Rita Gierens durch die ehem. Direktorin der Europäischen Kunstakademie Trier, Dr. Gabriele Lohberg.]]></description>
      <pubDate>Sat, 1 Aug 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>camerata freden</title>
      <description><![CDATA[<b>camerata freden, Festivalensemble<br />Thomas Hell, Klavier<br />Boris Krajný, Klavier<br />Tong Chen, Violine<br />Miriam Tanase, Viola<br />Oliver Mascarenhas, Violoncello</b><br /><br />Franz Schubert – Fantasie f-moll D. 940 für Klavier vierhändig<br />Georges Enescu – Suite op. 10 für Klavier solo<br />Bed&#345;ich Smetana – Konzertfantasie über tschechische Volkslieder<br />Antonin Dvorak – Klavierquartett D-Dur op. 23<br /><br />Das erste Konzert des Festivalensembles camerata freden bietet mit den beiden Pianisten Boris Krajny und Thomas Hell, die vierhändig und solistisch auftreten werden, und Streichern der NDR Radiophilharmonie Hannover die Phantasie f-moll von Franz Schubert, Georges Enescus Suite op. 10, Polkas von Bed&#345;ich Smetana und Antonín Dvo&#345;áks Klavierquartett D-Dur op. 23. Mitreißende Musik also, die mit tänzerischer Vitalität der slawischen Tradition überzeugt.<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€<br /><br /><i>Bereits um 18 Uhr findet die Vernissage zur Ausstellung mit Tanzzeichnungen, Akten und Acrylarbeiten der luxemburgischen Künstlerin Rita Gierens statt. Die Werkeinführung hält die frühere Direktorin der Europäischen Kunstakademie Trier, Dr. Gabriele Lohberg. <br />Eintritt frei!</i>]]></description>
      <pubDate>Sat, 1 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Apollo's Cabinet ("Apollo's Jukebox")</title>
      <description><![CDATA[<b>Collin Shay, Countertenor<br />Teresa Wrann, Blockflöte<br />Simone Pirri, Violine<br />Harry Buckoke, Gambe<br />Louise Duggan, Perkussion<br />Jonatan Bougt, Theorbe, Gitarre<br />Thomas Pickering, Blockflöten, Cembalo</b> <br /><br />Apollo’s Jukebox – Barocke Hits, derbe Balladen, Tanzlust & Wunschkonzert – live aus einem Londoner Pub<br /><br />1672 begann mit dem Geiger John Banister eine wahre Revolution: Er lud erstmals ein zahlendes Publikum in sein Wohnzimmer – mit einem einfachen, aber alles-verändernden Versprechen: Ihr wählt die Musik, wir spielen sie. Für einen Schilling durfte das Publikum bestimmen, was gespielt wurde.<br /><br />Es war der Beginn eines neuen Musikverständnisses: demokratisch, direkt, publikumsnah. Die Idee verbreitete sich rasant und Musik wanderte von den Palästen in die Pubs und auf die Straßen.<br /><br />Gleichzeitig hallten durch Covent Garden die Stimmen der Balladensängerinnen – arm, laut und tagesaktuell. Für einen Penny erfuhr man dort in Liedform alles über Skandale, königliche Affären, Schiffsunglücke, zum für beinah jedermann erschwinglichen Preis.<br /><br />Apollo’s Jukebox knüpft genau dort an – Mit einer musikalischen Speisekarte in der einen Hand und einem Schilling in der anderen hören Sie derbe Gassenhauer, ausgelassene Tänze, herzergreifende Arien und Skandale direkt aus den Klatschblättern des georgianischen Londons. Konzertsteifheit? Fehlanzeige.<br /><br />Stattdessen: gute Musik, gute Geschichten – und ein gutes Bier hinterher bei der Grillfete.<br /><br />Die Auswahl? Trifft das Publikum!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€ ]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Lesung Heikko Deutschmann</title>
      <description><![CDATA[<b>Heikko Deutschmann, Sprecher</b><br /><br />Lesung aus „Der ewige Tanz“ von Steffen Schroeder<br /><br />Im Vorfeld des Ballettabends liest Heikko Deutschmann aus „Der ewige Tanz“ von Steffen Schroeder über die Tänzerin Anita Berber.<br /><br />„Keine Künstlerin verkörperte die wilden Zwanziger so wie sie, die schöne, eigensinnige, undurchschaubare Tänzerin. Ein flirrendes Leben zwischen Selbstbestimmung und Skandalen, Liebe, größter Freiheit und höchstem Risiko.“<br /><br />Die ursprünglich geplante Lesung aus dem Buch „Der Tänzer“ von Colum McKann findet aus urheberrechtlichen Gründen nicht statt.<br /><br />In Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Alfeld e.V.!<br /><br /> 12€ | 10€ | 5 € od. Kombikarte]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 15:30:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3187&amp;seg=256234&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Hamburger Kammerballett</title>
      <description><![CDATA[<b>Hamburger Kammerballett<br />Edvin Revazov, Choreograph <br />Heikko Deutschmann, Sprecher<br />camerata freden, Festivalensemble</b><br /><br />Erwin Schulhoff – Suite für Kammerorchester, bearbeitet für Kammerensemble von Andreas N. Tarkmann<br />(14. Auftragswerk der Fredener Musiktage 2004)<br />Bohuslav Martinu – „La Revue de Cuisine“ (Jazzballett)<br />Igor Strawinsky – „Die Geschichte vom Soldaten“ <br /><br />Kommt der Teufel ins Spiel, nehmen Märchen selten ein gutes Ende. So auch bei Igor Strawinsky, der am Ende des 1. Weltkriegs im Schweizer Exil lebte und mit dem Dichter C. F. Ramuz das Stück entwarf. Ursprünglich entstammt der Stoff um einen fahnenflüchtigen Soldaten, eine Geige, eine erkrankte Königstochter und eben dem Teufel einem russischen Märchen. Da auch in der Schweiz damals (Geld-)Not herrschte, ließen sich Komponist und Autor von Gauklerbühnen und Moritatensängern zu einem pragmatischen Konzept inspirieren, das mit nur wenigen Instrumenten und Darstellern auskommt.<br /><br />Edvin Revazov, gefeierter Erster Solist im Hamburg Ballett gründete 2022 mit Isabelle Rohlfs das „Hamburger Kammerballett“. Ein Herzensprojekt: Es bietet geflüchteten jungen Ta&#776;nzer:innen aus der Ukraine eine künstlerische Heimat in der Hansestadt und steht somit für Gemeinschaft und Solidarität. Mit dem Festivalensemble camerata freden und Schauspieler Heikko Deutschmann als Erzähler versprechen die Tänzer*innen im Theatersaal des Gymnasiums Alfeld einen bewegenden Ballettabend voller Leidenschaft und Emotionen. Im Rahmen der 35. Internationalen Fredener Musiktage 2026 wird an diesem Abend auch das Jazzballett „La Revue de Cuisine“ von Bohuslav Martinu sowie von Erwin Schulhoff die Suite für Kammerorchester, bearbeitet für Kammerensemble von Andreas N. Tarkmann, zu erleben sein.<br /><br />In Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Alfeld e.V.!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€ od. Kombikarte]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Afrikanischer Tanz- und Trommelworkshop ((Rahmenprogramm))</title>
      <description><![CDATA[<b>Ibs Sallah, Afrikanische Trommeln<br />Sellina, Afrikanischer Tanz</b><br /><br />5.8.2026: für Kinder von 4 bis 6 Jahren<br />6.8.2026: für Kinder von 7 bis 12 Jahren<br />7.8.2026: für Kinder von 4 bis 6 Jahren<br /><br />Afrikanischer Tanz und Trommeln sind mit die elementarsten Formen des musikalischen Ausdrucks. Sie fördern Beweglichkeit, Rhythmusgefühl, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Der Workshop vermittelt Kenntnisse über die verschiedenen Elemente des westafrikanischen Rhythmus. Die erlernten unterschiedlichen Schlagtechniken erzeugen Klänge, die zu den ersten gemeinsam gespielten und getanzten Grooves führen. Eingeladen sind alle, die Spaß an afrikanischer Kultur haben und gerne in der Gruppe musizieren und tanzen.<br /><br />Der aus Gambia (Afrika) stammende Musiker und Musikpädagoge Ibs Sallah lebt und arbeitet in Göttingen. Regelmäßig gibt er zusammen mit der namibischen Tänzerin Sellina Tanz- und Trommelworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Göttinger Schulen und im dortigen Kommunikations- und Aktionszentrum (KAZ). Seit etlichen Jahren leitet er die von der Kulturfabrik Salzmann als Beitrag zur musisch-ästhetischen Bildung aller Alters- und Lernstufen veranstalteten Workshops ebenso einfühlsam wie mitreißend.<br /><br />Preis: 5 € Anmeldegebühr (inkl. Getränk) ]]></description>
      <pubDate>Wed, 5 Aug 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Ensemble BachWerkVokal Salzburg („Bach tanzt“)</title>
      <description><![CDATA[Mit den Bach-Kantaten „Nach Dir, Herr, verlangt mich“ BWV 150, „Der Herr denket an uns“ BWV 196, „Aus der Tiefen rufe ich, Herr zu Dir“ BWV 131 sowie dem Konzert für Oboe d’amore und Streicher BWV 1055 und Orgelwerkbearbeitungen für Streicher als Zwischenspiele.<br /><br />Nach den beiden gefeierten Festivalkonzerten in Freden 2023/24 kehrt das Ensemble BachWerkVokal Salzburg in dieser Festivalsaison zurück – mit einem erneut spektakulären Programm. Unter dem Titel „Bach tanzt“ präsentieren die Musiker:innen gemeinsam mit zwei Tanzsolisten die Verschmelzung von sakraler Vokalmusik und Tanzkunst im Kirchenraum. Dabei werden die drei ersten Kantaten-Kompositionen zu erleben sein, die Bach in den Jahren 1706 bis 1708 komponierte. Sie sind durch ihre Bildsprache und die von Bach verwendeten Tanzformen wie Chaconne, Siciliano oder Sarabande für die Verknüpfung mit einer Choreografie hervorragend geeignet. Die tiefgründigen Werke werden so auch visuell greifbar: Die beiden Tänzer:innen treten im Kirchenraum von St. Martin in einen direkten Dialog mit der Musik und verleihen den geistlichen Inhalten eine neue Dimension.<br /><br />Das Programm wird ergänzt durch Arrangements weiterer Bach-Werke von Gordon Safari, der BachWerkVokal Salzburg 2015 gründete und seitdem leitet. Das Ensemble konnte sich im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis rasch weit über die Grenzen Österreichs hinaus etablieren. BachWerkVokal besteht aus einen Instrumental- und einen Vokalensemble. Am Vorbild der Barockzeit orientiert, sind sie gleichermaßen Solist:innen wie Tuttist:innen. Die Grenzen zwischen Solo und Chor bzw. Orchester wird somit aufgehoben und ermöglicht ein sehr agiles und flexibles Musizieren. Das Ensemble besticht mit seinem äußerst transparenten und brillanten Klang und sieht sich stets dem Text, seiner Verständlichkeit und dem Ausdrucksgehalt verpflichtet. Seit vielen Jahren pflegt BachWerkVokal eine enge künstlerische Freundschaft mit dem Tanzsolisten des Tschechischen Staatsballetts István Varga, der sich gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Iveta Krmelová der Übersetzung von klassischer Musik in modernen, expressiven Ausdruckstanz beschäftigt.<br /><br />In Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Wrisbergholzen e.V.!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€]]></description>
      <pubDate>Wed, 5 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Flamenco puro</title>
      <description><![CDATA[<b>Carmen Salado, Tanz/Palmas<br />Elva la Guardia, Gesang/Tanz/Kastagnetten<br />Thomas Hickstein, Gitarre/Perkussion<br />Leandro Riva, Konzert-Gitarre <br />Jaime B. Rudolph, Flamenco-Gitarre, Barock-Gitarre</b> <br /><br />Mit Werken u.a. von Manuel de Falla, Thomas Hickstein, Enrique Granados, Leandro Riva, Elva la Gardia, Jaime Bernward Rudolph und Isaac Albeniz<br /><br /> Wir freuen uns, dass wir Ihnen nach dem schnellen Ausverkauf des Abendkonzerts ein Zusatzkonzert mit Flamenco puro anbieten können. Die Gronauer Lichtspiele werden an diesem Nachmittag zu einem „Tablao“ – und damit zu einem jener andalusischen Lokale, die dem Flamenco eine Bühne geben. Mit seinen tänzerischen Elementen und geheimnisvollen Gitarrenklängen übt der Flamenco eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus und bringt die typische Atmosphäre rund um die spanischen Ramblas nach Gronau.<br /><br />Das Ensemble „Tablao Flamenco“ präsentiert Tanz, Gesang, Gitarren und Perkussion in vollendeter Perfektion. Sein Programm bietet eine feurige Mischung aus traditionellen und modernen Flamenco-Tänzen sowie klassischer Musik von spanischen Meistern wie Manuel de Falla, Enrique Granados und Isaac Albéniz, gepaart mit virtuosen Kompositionen der Musiker:innen.<br /><br />Das Ensemble verbindet eine langjährige künstlerische Freundschaft, die sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder in gemeinsamen Projekten manifestiert hat. Aus dieser tiefen Verbundenheit entstand „Flamenco puro“ – und macht im Rahmen seiner Tournee 2026 einen lang ersehnten Zwischenstopp bei den Internationalen Fredener Musiktagen. ¡Qué alegría!<br /><br />In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Gronau e.V.!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€ <br /><br /><i>Zusatzkonzert 16 Uhr (19 Uhr ist ausverkauft)</i>]]></description>
      <pubDate>Thu, 6 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3187&amp;seg=256103&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>delian::quartett ("Tanz durch die Zeit")</title>
      <description><![CDATA[<b>Adrian Pinzaru, Violine<br />Andreas Moscho, Violine<br />Lara Albesano, Viola<br />Hendrik Blumenroth, Violoncello</b><br /><br />Mit Moderation und Werken u.a. von Joseph Haydn, Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Johann Strauß und Kurt Weill<br /><br />William Byrd – „Sing joyfully“ aus Cathedral Music, bearbeitet für Streichquartett von Stefano Pierini<br />Erich Wolfgang Korngold – Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26<br /><br />Die eröffnende Konzerthälfte präsentiert Tanzstücke quer durch die Musikgeschichte als eine Art amüsant und unterhaltsam moderierte Revue.<br /><br />Dies kontrastiert die kürzere zweite Hälfte des Abends als vermeintlich „ernster“ Kontrapunkt. Die zeitliche Distanz, diesmal sogar zwischen Renaissance und 20. Jahrhundert, erleben wir im Handumdrehen noch einmal. An William Byrds fröhlich schillernde „Ouvertüre“ schließt das geniale zweite Streichquartett des letzten Wunderkinds der Romantik Erich Wolfgang Korngold erstaunlich nahtlos und fast filmmusikalisch an. Darin klingt eine ganze Welt von augenzwinkernder Heiterkeit bis hin zu wienerischer Melancholie, und der letzte Satz ist – ein Walzer…<br /><br />Dieses Konzert wird von NDR Kultur aufgezeichnet!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€]]></description>
      <pubDate>Fri, 7 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Tamala Band</title>
      <description><![CDATA[Tamala ist eine 6-köpfige Band um den Trommelmeister Ibs Sallah mit Musikern, die aus Gambia stammen. Sie spielen westafrikanische Musikinstrumente aus der Tradition der Griot. Dazu tanzt Sellina aus Namibia, die eine erfahrene Tänzerin des African Tribal Dance mit einem tief verwurzelten Verständnis der west- und südwestafrikanischen Tanztraditionen ist.<br />Die Griot sind mit ihrer Musik und dem Gesang Bewahrer einer mündlich überlieferten Kultur, die aus dem ehemaligen Mandinka-Königreich Kaabu stammt, das sich bis zum 19. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Gambia, Südsenegal und Mali erstreckte. Unter anderem wird eine Kora, eine mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe, gespielt. Begleitet wird die Kora vom Balafon, einer Wassertrommel und der Tama (Talking drum), Djembe und einer Bassgitarre.<br /><br />Preise: 15 € | 13 € | 5 € | 20 € Familienkarte (1-2 Erw., 1-3 Kinder)]]></description>
      <pubDate>Sat, 8 Aug 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Nuevo Tango Quintet ("Hommage à Astor Piazzolla")</title>
      <description><![CDATA[<b>Félicien Brut, Akkordeon<br />Thibaut Garcia, Gitarre<br />Jordan Victoria, Violine<br />Jérémy Bruyère, Kontrabass<br />Thomas Enhco, Klavier</b><br /><br />Werke von Astor Piazzolla, Tony Mureno, Joseph Colombo, Jaques Brel, Eladia Blazquez, Richard Galliano, Chick Corea und Thomas Enhco<br /><br />Astor Piazzolla stellte seinerzeit die Regeln des Tangos auf den Kopf, indem er ihn von seiner volkstümlichen Form löste und mit den Ausdrucksformen der Klassik und des Jazz verband. In dieser kreativen Tradition wird das Nuevo Tango Quintet rund um den gefeierten französischen Akkordeonisten Félicien Brut – das sich im Jahr des hundertsten Geburtstags des argentinischen Meisters gründete – eine mitreißende Neuinterpretation seiner Musik im Fagus-Werk Alfeld präsentieren.<br /><br />Félicien Brut hat sich dafür entschieden, Piazzollas Lieblingsbesetzung zusammenzubringen, wobei er das virtuose Akkordeon in den Vordergrund stellt und sich mit außergewöhnlichen Musikern umgibt. Thomas Enhco, ein Meister am Klavier, ist bekannt für sein einfühlsames und energiegeladenes Spiel. Thibaut Garcia, ein junges Gitarrenwunderkind, kann bereits auf eine bemerkenswerte internationale Karriere zurückblicken. Jordan Victoria, erster Geiger des Arod-Quartetts, bringt seine Meisterschaft und seine Leidenschaft für die Kammermusik ein. Schließlich vervollständigt Jérémy Bruyère dieses Quintett mit seiner soliden Orchester- und Jazzerfahrung.<br /><br />Die fünf hochkarätigen Musiker entführen ihr Publikum in das Herz der Vororte von Buenos Aires und lässt es in eine farbenfrohe Atmosphäre eintauchen. Die Künstler vermischen Tradition und Moderne, überschreiten die Genre-Grenzen und bieten so eine mitreißende Hommage an die leidenschaftliche und fesselnde Welt von Astor Piazzolla, in der der Tango mit seltener Intensität gelebt und gefühlt wird.<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€]]></description>
      <pubDate>Sat, 8 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3187&amp;seg=256106&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Abschlusskonzert camerata freden („Walzer und mehr …“)</title>
      <description><![CDATA[<b>camerata freden - Festivalensemble <br />Carmine Lauri, Violine<br />Gervasio Tarragona Valli, Klarinette</b><br /><br />Antonin Dvo&#345;ák – Streicherserenade E-Dur op. 22<br />Toru Takemitsu – Three film scores for strings with Waltz<br />Peter Tschaikowsky – Waltz and Scherzo für Solovioline und Streicher<br />Johann Strauß II – Rosen aus dem Süden<br />Gervasio Tarragona Valli – Shiraz 622, Milonga Alfredo<br />Johann Strauß II – Fledermauss Quadrille, Champagner Polka,<br />Johann Strauß I – Furioser Galopp<br /><br />Zum Abschluss des Festivals taucht die camerata freden tief in die Romantik ein. Nach der wunderschönen Streicherserenade von Antonin Dvo&#345;ák geht es im zweiten Teil mit Werken u.a. von Johann Strauß, Peter Tschaikowsky und Toru Takemitsu unter Mitwirkung von Carmine Lauri, dem früheren Konzertmeister des London Symphony Orchestra, der nach 30 Jahren nach Freden zurückkehrt, weiter. Das Musikfest klingt dann bei herzhaften Grillsteaks und Bratwürsten mit der stimmungsvollen Grillfete vor der Zehntscheune aus.<br /><br />Anschließend Grillfete!<br /><br />Preise: 28€ / 26€ / 15€]]></description>
      <pubDate>Sun, 9 Aug 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3187&amp;seg=256107&amp;aktuell=true</link>
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      <title>31.7. bis 9.8.2026</title>
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      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:43:57 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/hannover/festival/intern-fredener-musiktage</link>
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      <title>35. Jubiläumssaison unter dem Motto »Lasst uns tanzen (Let’s dance)« und dem engen Zusammenspiel von Musik und Bewegung.</title>
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      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:43:57 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/hannover/festival/intern-fredener-musiktage</link>
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