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    <title>CULTURall: Residenztheater München</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:59:12 GMT</pubDate>
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    <category>Aufführungen</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Heute: Blind (von Lot Vekemans)</title>
      <description><![CDATA[aus dem Niederländischen von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach<br /><br />Nach dem Tod seiner Frau lebt Richard abgeschottet in einer streng bewachten Gated Community. Seine langjährige Haushälterin hat er ohne ersichtlichen Grund entlassen. Nun nimmt er seine einzige Tochter Helen in die Pflicht, ihn zu versorgen, da er zunehmend pflegebedürftig wird. Zwischen Vater und Tochter herrschte lange Funkstille, trennt die beiden doch mehr, als sie verbindet. Richard – als ehemaliger erfolgreicher Ingenieur für Wasserwirtschaft immer noch mit einem großen Ego ausgestattet – respektiert weder Helens idealistische Berufsauffassung als Anwältin noch die Wahl ihres Ehemanns, eines Schwarzen Intellektuellen. Helen wiederum wirft ihm vor, sich den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu entziehen, in der bewusster über Fragen von Geschlechtergerechtigkeit und Rassismus nachgedacht wird und in der nur der sorgsamere Umgang mit den knappen Ressourcen der Natur die Existenz nachfolgender Generationen garantiert. Bei einer der Stippvisiten der Tochter schließen die elektrischen Rollläden automatisch – so wie es bei einem Überfall vorgesehen ist. Vater und Tochter sind gezwungen, miteinander auszuharren.<br /><br />«Wie sollen wir miteinander leben?», fragt die meistgespielte niederländische Dramatikerin Lot Vekemans in ihrem neuen Stück und trifft damit den Nerv der Zeit. Sie zeigt auf eine sehr menschliche Weise die u vereinbar scheinenden Haltungen, die in vielen Familien und Freundeskreisen für Dissens und Konflikt sorgen.<br /><br />Vekemans’ Solo «Niemand wartet auf dich» mit Juliane Köhler wurde am Residenztheater mit großer Resonanz gestreamt. In «Blind» spielt sie an der Seite von Manfred Zapatka. Die deutschsprachige Erstaufführung von «Blind» inszeniert der Regisseur Matthias Rippert, der mit seinen präzisen Interpretationen zeitgenössischer Dramatik auf sich aufmerksam gemacht hat.<br /><br />Inszenierung: Matthias Rippert<br />Bühne: Fabian Liszt<br />Kostüme: Alfred Morina<br />Musik: Robert Pawliczek<br />Licht: Markus Schadel<br />Dramaturgie: Almut Wagner<br /><br />Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, Keine Pause ]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1738&amp;seg=183709&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Morgen: Die Rückseite des Lebens ((Récits de certains faits) von Yasmina Reza )</title>
      <description><![CDATA[aus dem Französischen von Claudia Hamm<br /><br />Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen – und fängt wie nebenbei ein Panorama der menschlichen Existenz ein. Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein.<br /><br />Die Dramatikerin Yasmina Reza («James Brown trug Lockenwickler») ist fasziniert von Gerichtsprozessen, in ihrem Erzählband sind ihre Beobachtungen der vergangenen Jahre zusammengefasst. Lakonisch und pointiert beobachtet sie die Momente, in denen unbegreifliche Taten bewertet, widerstreitende Aussagen für wahr oder fasch befunden werden müssen, oft ganze Leben auf dem Kipppunkt stehen. Sie stellt emotionale Ausbrüche neben nüchterne Sachberichte, monströse Gewalttaten neben Betrugsdelikte und unterlassene Hilfeleistung. Wie nebenbei fängt sie dabei ein Panorama der menschlichen Existenz ein – vom Prekariat bis in die obersten Regierungskreise.<br /><br />Die Hausregisseurin Nora Schlocker richtet die Texte für die Bühne ein und lässt Ensemble und Publikum die Prozesse gemeinsam Revue passieren. Wie weit lässt sich ein Fall vor Gericht überhaupt rekonstruieren? Welche Fakten sind ausschlaggebend für unsere Parteinahme, für unsere Empathie? Oder ist, wie im Theater, letztendlich die Performance im Zeugenstand ausschlaggebend?<br /><br />«Die Rückseite des Lebens» ist ein Plädoyer für die Fragilität eines jeden Lebens und unserer Annahmen von Gerechtigkeit.<br /><br />Szenische Einrichtung: Nora Schlocker<br />Musik: Hans Könnecke<br />Licht: Markus Schadel<br />Dramaturgie: Katrin Michaels]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: Ödipus (von Robert Icke nach Sophokles)</title>
      <description><![CDATA[<b>Deutschsprachige Erstaufführung: 24.4.2026</b><br /><br />aus dem Englischen von Christina Schlögl <br /><br />Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, ist der Wahlsieg so gut wie sicher. Doch warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und was hat es mit den Fake News um seine Herkunft auf sich? Ödipus beginnt zu ermitteln – allen Warnungen zum Trotz. Der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke übersetzt wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» einen Klassiker des Theaters radikal in die Gegenwart. Ickes «Ödipus» blickt hinter den Mythos und ist Familientragödie und Politthriller zugleich.<br /><br /><i>«Two people can live inside an illusion. Add a third – and the curtain comes down.»</i><br /><br />In der Wahlkampfzentrale des Spitzenkandidaten wird das Mobiliar schon abtransportiert. Noch zwei Stunden bis zur Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Ödipus, dem Spitzenkandidaten der neuen politischen Bewegung, die für Veränderung, für Hoffnung und Aufbruch steht, ist der Sieg so gut wie sicher. Für Ödipus und seine Familie sind die letzten privaten Stunden angebrochen: Bald schon ist er Staatsmann, bald ist Iokaste wieder First Lady des Landes, bald sind Antigone, Eteokles und Polyneikes Politikerkinder. Als Ödipus’ Mutter Merope unangekündigt im Kreis der Familie erscheint und auf ein Vier-Augen-Gespräch mit ihrem Sohn drängt und als ein angeblicher Seher die Schatten der Vergangenheit und Schrecken der Zukunft heraufbeschwört, beginnt Ödipus nachzubohren. Warum werden die Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls seines Vorgängers unter Verschluss gehalten? Und warum versucht man Ödipus davon abzuhalten, seine Geburtsurkunde zu veröffentlichen, um den Fake News von seiner fragwürdigen Herkunft endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen? Ödipus bohrt tiefer, stellt Fragen und die Zeit verrinnt, bis alles auf dem Tisch liegt – nicht nur das Wahlergebnis.<br /><br />Wie schon in seiner Schnitzler-Aktualisierung «Die Ärztin» hat der britische Regisseur und Dramatiker Robert Icke einen Bühnenklassiker radikal in die Gegenwart übersetzt. Seine Neudichtung ist Politthriller und Familientragödie zugleich. Icke blickt hinter den Mythos und legt jenen existenziellen Horror frei, der das noch immer verstörend Faszinierende an Sophokles’ «Ödipus» ausmacht: dass Lebenskonstrukte und scheinbares Glück von einem Augenblick auf den nächsten zerbrechen können, fundamental bis in die Grundfesten hinein.<br /><br />Inszenierung: Robert Icke<br />Bühne: Hildegard Bechtler<br />Kostüme: Wojciech Dziedzic<br /> Sounddesign: Tom Gibbons<br />Sounddesign Associate: Erwin Sterk<br />Licht: Natasha Chivers<br />Lichtdesign Associate: Hector Murray<br />Video: Tal Yarden<br />Videodesign Associate: Taylor Edelle Stuart <br />Dramaturgie: Lea Maria Unterseer]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Premiere: Mercury (Eine Spurensuche von Micha&amp;#322; Borczuch und Ensemble )</title>
      <description><![CDATA[<b>Uraufführung: 30.4.2026</b><br /><br />Freddie Mercury, der Frontmann der legendären britischen Rockband Queen, verbrachte von 1979 bis 1985 viel Zeit in München. Er bewohnte hier mehrere Wohnungen, schloss enge Freundschaften und nahm sein erstes Soloalbum auf. Was zog ihn an die Isar? Die Liebe, das wilde Nachtleben und die vielen Treffpunkte der Gay-Community? Die Musicland Studios von Giorgio Moroder und ihre bahnbrechenden Innovationen in elektronischer Musik? Oder wollte er sich einfach nur den rigiden britischen Steuergesetzen entziehen?<br /><br />Der polnische Regisseur Micha&#410; Borczuch begibt sich mit dem Ensemble auf Spurensuche nach dem Vermächtnis des Stars und den Freiheiten, die er zwischen Glockenbachviertel und Arabellahochhaus fand. Was ist heute übrig von der Welt, durch die der Geist des Planeten Merkur – übrigens der kleinste und schnellste im Sonnensystem – damals zog?<br /><br />Freddie Mercury, selbst sorgsam bemüht, seine ikonografische Präsenz für die Ewigkeit zu bewahren, bleibt eine Figur voller Widersprüche: Bekannt als Partytier und exaltierter Bühnenkönig, wird er privat oft als introvertiert beschrieben. Während er sich nie öffentlich outete, stellte er Insignien seiner Homosexualität bei Auftritten zur Schau. Viele, die seinen Weg kreuzten, fielen wie er der Aidsepidemie zum Opfer; viele subkulturelle Orte der Gentrifizierung. Ein Porträt seines Münchner Lebens ist unweigerlich auch das Porträt einer verlorenen Zeit.<br /><br />Micha&#410; Borczuch, der sich bereits 2021 in «Es waren ihrer sechs» mit den Geschwistern Scholl und ihrer Strahlkraft in die Gegenwart beschäftigt hat, kehrt ans Residenztheater zurück, um erneut Linien zwischen damals und heute, zwischen Dokument und Fiktion zu ziehen.<br /><br />Inszenierung: Micha&#322; Borczuch<br />Bühne und Kostüme: Dorota Nawrot<br />Musik: Bartosz Dziadosz<br />Licht und Videodesign: Robert Mleczko <br />Dramaturgie: Katrin Michaels<br />Recherche und künstlerische Mitarbeit: Sara Dec]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Bernarda Albas Haus (von Federico García Lorca )</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 26.3.2026</b><br /><br />Nach dem Tod ihres Mannes ruft Bernarda Alba acht Jahre Trauer aus und sperrt ihre fünf Töchter zu Hause ein. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist untersagt. Sie regiert mit den Mitteln von Überwachung, Denunziation und Gewalt. Doch die jüngste Tochter wagt den Aufstand gegen das Regime der Mutter, die das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.<br /><br />Immer wieder hat der spanische Dichter Federico García Lorca Frauenschicksale in den Mittelpunkt gestellt. Kurz vor seiner Ermordung durch aufständische, faschistische Militärs im Jahr 1936 vollendete er mit «Bernarda Albas Haus» sein vielleicht konsequentestes Stück. Es ist als eine Anklage gegen die überkommenen, von der katholischen Kirche propagierten frauenfeindlichen Moralvorstellungen und als Forderung nach radikalem gesellschaftlichem Wandel zu lesen. Aber es bietet sich noch eine weitaus komplexere Deutung an, da Lorca die raffinierten Mechanismen der Unterdrückung zwischen den Frauen, die sich gegen sie selbst und ihre Freiheit richtet, schonungslos offenlegt. Lorca fand das Vorbild für «Bernarda Albas Haus» im realen Leben, stand doch ein Haus, in dem die Frauen einer Familie quasi gefangen gehalten wurden, in unmittelbarer Nachbarschaft seines Elternhauses.<br /><br />Für ihre erste Inszenierung am Residenztheater hat die Regisseurin Rieke Süßkow, die mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bekannt wurde, das letzte Drama des großen spanischen Dichters Federico García Lorca gewählt. <br /><br />Inszenierung: Rieke Süßkow<br />Bühne: Marlene Lockemann<br />Kostüme: Sabrina Bossard<br />Musik: Kostia Rapoport<br />Licht: Markus Schadel <br />Dramaturgie: Almut Wagner]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Marat/Sade (Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade von Peter Weiss )</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 21.3.2026</b><br /><br />Der ausführliche Titel von Peter Weiss’ bahnbrechendem Theaterstück bringt die Versuchsanordnung schon ziemlich genau auf den Punkt: In der Heilanstalt von Charenton südöstlich von Paris spielt man Theater. Vor eigens angereistem Publikum und unter der Aufsicht des Pflegepersonals und Anstaltsleiters zeigen die Patient*innen ein bizarres True-Crime-Schauspiel über den Mord an Jean Paul Marat, dem in seiner eigenen Badewanne erdolchten Revolutionär.<br /><br />Regisseur und Autor dieser Aufführung ist der berüchtigte Meister der Ausschweifungen und Grenzüberschreitung Marquis de Sade – selbst Patient der Anstalt. Und so treffen in diesem Spiel im Spiel zwei von der Französischen Revolution Desillusionierte und Verfechter des Exzesses aufeinander: Der Marquis der Eskapaden im Streitgespräch mit Marat, dem Befürworter des Terrors, über die alles entscheidende Frage, ob eine Veränderung der Verhältnisse überhaupt möglich ist. Und falls ja, um welchen Preis? Und mit welchen Mitteln? Der revolutionäre Geist ist da schon längst verpufft, im Blutrausch versunken und von der Restauration erstickt worden. Und es sind die Kranken, psychisch Versehrten und von der Gesellschaft Ausgeschlossenen, welche die Anstalt zur Bühne machen und zurückkehren zu den Kernfragen einer verpufften Utopie. Ein rituelles Spiel unter dem Deckmantel vorgeblicher Heilung, auf der Suche nach Entgrenzung oder Erkenntnis – oder nach beidem oder etwas ganz anderem.<br /><br />Peter Weiss’ 1964 uraufgeführtes Stück ist ein Spektakel des Übergangs, der Zeitenwende und des Zweifelns und passt vielleicht gerade darum so frappierend ins Heute – inszeniert von Claudia Bossard, die mit «Marat/Sade» zum ersten Mal am Residenztheater arbeitet.<br /><br />Inszenierung: Claudia Bossard<br />Bühne: Romy Springsguth<br />Kostüme: Andy Besuch<br />Musik: Alexander Yannilos<br />Licht: Verena Mayr <br />Dramaturgie: Ewald Palmetshofer]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Cabaret (Musical von Joe Masteroff (Buch), John Kander (Musik) und Fred Ebb (Gesangstexte) )</title>
      <description><![CDATA[nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood<br />aus dem Englischen von Robert Gilbert<br /><br />Das legendäre Musical «Cabaret» führt uns in die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs der 1930er-Jahre. Jeden Abend begeistert die enigmatische Künstlerin Sally Bowles mit ihrem berühmten Song «Life is a Cabaret» das Publikum, das Dekadenz und Diversität feiert. Der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Doch gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich immer stärker in den Alltag der lebenslustigen Lebenskünstler*innen einschleicht.<br /><br />«Willkommen, bienvenue, welcome&#8239;... Fremder, étranger, stranger&#8239;…» So beginnt das legendäre Musical «Cabaret» – mit der lockenden Einladung des Conférenciers, die schillernde Welt des Kit-Kat-Clubs zu betreten, in dem die enigmatische Künstlerin Sally Bowles jeden Abend ihren berühmten Song «Life is a Cabaret» zum Besten gibt. Dieser Einladung folgt auch der junge amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw. Als Fremder ist er in die pulsierende Stadt gekommen, um keine Sekunde von dem zu verpassen, was in dieser pulsierenden Stadt hier vor sich geht. «Ich bin eine Kamera mit offenem Verschluss, ganz passiv, ich nehme auf, ich denke nicht.» Cliff – zunächst nur neugieriger Beobachter – verfällt zunehmend diesem sinnlich aufgeladenen Kosmos. Gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf – politisch und gesellschaftlich –, das sich immer stärker in den pulsierenden Alltag der Lebenslustigen einschleicht. Doch im Zustand des großen «Davor» wird gefeiert, getanzt und gesungen – ausgelassen, jubelnd und&#8239; … irrsinnig!<br /><br />Für den britisch-amerikanischen Autor Christopher Isherwood (1904–1986), dessen zwei autobiografische Berlin-Romane als Vorlage für «Cabaret» dienten, war sein erster Besuch in dieser Stadt eines der einschneidendsten Erlebnisse seines Lebens. Hatte er «Berlin-Babylon» zunächst noch für einen «Reklamespruch» im Wettbewerb mit dem mythischen Paris gehalten, erlebte er in Berlin bald einen «gewaltigen Mummenschanz der Perversionen» und eine nie gekannte Freiheit. Als die politische Lage immer bedrohlicher wird, verlässt er schließlich Deutschland Richtung Griechenland: Als Homosexueller weiß er, dass er in Gefahr ist.<br /><br />Der international gefragte Opernregisseur Claus Guth nähert sich dem «Cabaret» – die legendäre Verfilmung entstand in München – aus seiner ganz eigenen Perspektive. Das detailliert-dokumentarische Zeitbild der 1930er-Jahre in Berlin wird für ihn zu einer Forschungsreise ins Innere. Ein unsicherer junger Mann, ein Schriftsteller, der noch nicht viel erlebt hat, probiert sich in allen Facetten seiner Möglichkeiten aus und findet – in der Konfrontation mit der größtmöglichen Intensität von Wirklichkeit – zu sich selbst und seiner Identität.<br /><br />Inszenierung: Claus Guth<br />Musikalische Leitung: Michael Gumpinger<br />Musikalische Assistenz: Stephen Delaney<br />Bühne: Étienne Pluss<br />Kostüme: Bianca Deigner<br />Soundkomposition: Mathis Nitschke<br />Licht: Gerrit Jurda<br />Choreografie: Sommer Ulrickson<br />Dramaturgie: Almut Wagner,  Yvonne Gebauer <br /><br />2 Stunden 40 Minuten, 1 Pause ]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1738&amp;seg=229742&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Pippi Langstrumpf (von Astrid Lindgren)</title>
      <description><![CDATA[Als Pippi Langstrumpf in die verlassene Villa Kunterbunt einzieht, fegt ein Wirbelwind in das Leben von Annika und Tommy. Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel stellt sie den Alltag der braven Geschwister auf den Kopf. Ob Polizisten, Räuber oder die besorgte Nachbarschaft, die außergewöhnliche Seeräubertochter führt alle, die sie in ihre Schranken weisen wollen, mit Witz und Leichtigkeit an der Nase herum – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt!<br /><br /><i>«Aber wisst ihr, was ich bin? Ich bin das stärkste Mädchen der Welt. Denkt daran!»</i><br /><br />Was zu einem der größten Erfolge der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren werden sollte, begann mit einer Reihe von Gutenachtgeschichten für ihre sechsjährige Tochter Karin im Jahr 1941. Pippi Langstrumpf ist Lindgrens Antwort auf die damalige Lage der Welt: Ein lebenslustiges, unerschrockenes Kind mit Superkräften – eine davon ihr großes Herz und ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen. Doch die Geschichten von Pippi Langstrumpf waren weder in Schweden noch in Deutschland unumstritten: Zu groß war die Sorge, dass das freche, selbstbewusste Mädchen ein schlechtes Vorbild für Kinder sein könnte.<br /><br />Nach «Ronja Räubertochter» bringt Daniela Kranz eine weitere weltberühmte Kinderheldin Astrid Lindgrens auf die Bühne des Residenztheaters und erzählt die inspirierende Geschichte eines Mädchens, das mit Mut, Fantasie und einem großen Herzen die Welt ein bisschen bunter macht.<br /><br />Für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder.<br />Inszenierung: Daniela Kranz<br />Bühne: Viva Schudt<br />Kostüme: Gloria Brillowska<br />Musik: Club Für Melodien<br />Choreografie: Hannah Chioma Ekezie<br />Licht: Markus Schadel<br />Dramaturgie: Michael Billenkamp,  Lea Maria Unterseer<br /><br />Ab 6 Jahren<br /><br />1 Stunde 15 Minuten, Keine Pause ]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1738&amp;seg=229738&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Gschichtn vom Brandner Kaspar (Volksstück in 4 Akten von Franz Xaver Kroetz )</title>
      <description><![CDATA[Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Brandner Kaspar wieder ans Residenztheater zurück – und wie! <br /><br />Denn fast ebenso lange ist es her, dass Franz Xaver Kroetz erklärte, nicht mehr für das Theater veröffentlichen zu wollen. Doch für den Brandner Kaspar, den bayerischsten aller Theaterstoffe, hat er sich doch noch einmal überreden lassen und seinen «Brandner Kaspar» für das Residenztheater geschrieben, wo er nun zur Uraufführung kommen wird.<br /><br />In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Natürlich bescheißt auch bei Kroetz Brandner den Boanlkramer mit reichlich Kerschgeist beim Kartenspielen, aber der Preis, den er für die gewonnenen achtzehn Lebensjahre zahlt, ist hoch. Denn als seine geliebte Enkelin, das Seferl, beim Almabtrieb stirbt, ist er plötzlich allein. Seine Frau ist schon vor Jahren gestorben und von seiner Tochter erreichen ihn nur noch Postkarten aus der Ferne. Die Einsamkeit nimmt ihm alle Lebensfreude, aber die Angst vor dem Tod und vor dem, was danach kommt, ist einfach zu groß, um freiwillig auf seinen Gewinn zu verzichten und vorzeitig abzutreten. Aber der Boanlkramer, dem ein fuchsteufelswilder Petrus im Nacken sitzt, hat eine Idee: Ein Fenster im Himmel gewährt Einblick in das Paradies und ein kurzer Blick «kost ja nix»…<br /><br />Als Kaspar Brandner kehrt auch Günther Maria Halmer ans Residenztheater zurück und zusammen mit dem Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl werden sie die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» wie es in der Szenenanweisung bei Franz Xaver Kroetz heißt, auf die Bühne bringen.<br /><br />In Anlehnung an Franz von Kobells Mundarterzählung erzählt Franz Xaver Kroetz die Geschichte von dem bayerischen Sturschädel, der sich nicht einmal dem leibhaftigen Tod, dem Boanlkramer, beugen will, sehr ehrlich und berührend, dabei ganz unsentimental und mit viel Humor. Als Kaspar Brandner kehrt auch Günther Maria Halmer ans Residenztheater zurück und zusammen mit dem Münchner Film-, Schauspiel- und Opernregisseur Philipp Stölzl werden sie die «Gschichtn vom Brandner Kaspar» als ein «großes Bilderbuch, denn das Stück ist natürlich ein Märchen» auf die Bühne bringen.<br /><br />Franz Xaver Kroetz wurde 1946 in München geboren. Nach dem Schulabbruch besucht er eine private Schauspielschule in München, später dann das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, beides beendet er vorzeitig. Nach der Schauspielprüfung der Bühnengenossenschaft erstes Engagement am Büchner-Theater München. Kontakt mit Rainer Werner Fassbinders «antitheater». Zeitgleich hält er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Er führt Regie am Tegernseer Bauerntheater und schreibt eine Vielzahl von Stücken, die er verbrennt. Zwischen 1968 und 1969 entstehen seine ersten heute noch erhaltenen Stücke, u. a. «Wildwechsel» (UA 1971, Städtische Bühnen Dortmund) und «Heimarbeit» (UA 1971, Münchner Kammerspiele). Aufgrund eines einjährigen Dramatikerstipendiums des Suhrkamp-Verlags kann Kroetz sich ganz dem Schreiben widmen und schafft den Durchbruch. 1971 entstehen die Werke «Stallerhof» (UA 1972, Deutsches Schauspielhaus Hamburg), «Wunschkonzert» (UA 1973, Staatstheater Stuttgart), «Geisterbahn» (UA 1975, Ateliertheater am Naschmarkt Wien) und «Lieber Fritz» (UA 1975, Staatstheater Darmstadt). Kroetz wird zum meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker und inszeniert seine Stücke auch zum Teil selbst. Seine Uraufführungen lösen oftmals Skandale aus und es kommt zu Protestdemonstrationen. 1971 tritt er in die Deutsche Kommunistische Partei DKP ein. Im selben Jahr verfilmt Rainer Werner Fassbinder «Wildwechsel», weitere Fernsehverfilmungen seiner Stücke, auch in Eigenregie, folgen. Bis 1977 schreibt er mindestens zwanzig Stücke, so auch «Agnes Bernauer» (UA 1977, Schauspielhaus Leipzig). Sie werden zahlreich ausgezeichnet, «Das Nest» erhält 1976 den Mülheimer Dramatikerpreis. Immer wieder arbeitet er auch als Schauspieler im Theater, Film und Fernsehen. Einen großen Bekanntheitsgrad erhält er 1986 durch seine Rolle als Klatschreporter Baby Schimmerlos in der Fernsehserie «Kir Royal». 1994 wird «Der Drang» als eine Neubearbeitung des Stücks «Lieber Fritz» an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Seine letzten Arbeiten am Residenztheater München waren die Bearbeitung von Ludwig Anzengrubers «Der Gewissenswurm» (2007), «Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind» (UA 2012), «Agnes Bernauer» (2021) und «Der Drang» (2022). <br /><br />Auftragswerk<br /><br />Inszenierung und Bühne: Philipp Stölzl<br />Mitarbeit Bühne: Franziska Harm<br />Kostüme: Kathi Maurer<br />Komposition und musikalische Leitung: Michael Gumpinger<br />Video: Simon Wimmer<br />Licht: Gerrit Jurda<br />Dramaturgie: Michael Billenkamp <br /><br />Dauer 2 Stunden - keine Pause ]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1738&amp;seg=229753&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Drei Schwestern (von Simon Stone nach Anton Tschechow )</title>
      <description><![CDATA[Mit einem Drama um Alltag, Sehnsucht und Scheitern stieg Anton Tschechow – und mit ihm das moderne Theater – ins 20. Jahrhundert ein: «Drei Schwestern», uraufgeführt 1901 im Moskauer Künstlertheater, ist die Chronik einer Familie, in der Tschechow die Balance zwischen Melancholie und Lebensfreude, Realismus und Stilisierung hält.<br /><br />Der australische Autor und Regisseur Simon Stone hat Tschechows berühmtes Drama zum Ausgangspunkt seiner von «Theater heute» als «Stück des Jahres 2017» ausgezeichneten Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst, subtilen Charakterstudien und der daraus sich zuverlässig ergebenden Ambivalenz der Figuren thematisch im Hier und Jetzt verortet.<br /><br />«Verdienen wir überhaupt, glücklich zu sein? Weil vielleicht suchen wir immer das Gegenteil. Also sabotieren wir alle Chancen, die das Leben uns gibt.»<br /><br />Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Twitter, Facebook und Instagram in ihrem Ferienhaus zwischen Gesprächen über den Niedergang der Linken und Donald Trump Kindheitserinnerungen und Zukunftsvisionen nachhängen. Es geht um Existenzielles und Komisches, um Hoffnungen und Träume – und darum, mit diesen gegen die stets drohenden Banalitäten des Alltags, gegen Einsamkeit und Verzweiflung vorzugehen.<br /><br />Simon Stone gilt mit seinen radikalen Neuinterpretationen kanonisierter Klassiker der Dramenliteratur als einer der einflussreichsten Regisseure des internationalen Gegenwartstheaters und wurde mit dieser Inszenierung des Theater Basel zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen.<br /><br />«Tschechows Stücke beginnen alle mit dem Hinweis, dass sie in der Gegenwart spielen, und dabei nehme ich ihn wörtlich. Die Gegenwart hört nie auf. Irgendwann hat man begonnen, sie in die Vergangenheit zu versetzen, weil man der Meinung war, der Autor hätte mit der Gegenwart seine eigene Gegenwart gemeint. Dabei sollten sie doch die jeweils gegenwärtige Gesellschaft widerspiegeln.» Simon Stone<br /><br />Übernahme der Uraufführungsinszenierung des Theater Basel<br /><br />Inszenierung: Simon Stone<br />Bühne: Lizzie Clachan<br />Kostüme: Mel Page<br />Musik: Stefan Gregory<br />Licht: Cornelius Hunziker,  Gerrit Jurda <br />Dramaturgie: Constanze Kargl<br /><br />Dauer: 2 Stunden 30 Minuten, 1 Pause<br /><br />Altersempfehlung: ab 14 Jahren]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>La Musica - zwischen ihr und ihm (nach Marguerite Duras)</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 6.6.2026</b><br /><br />Die italienische Regisseurin Silvia Costa kombiniert in ihrer neuen Arbeit zwei Stücke von Marguerite Duras, der Grande Dame der französischen Literatur. Während in «La Musica» ein Paar am Abend nach der Scheidung das gemeinsame Leben ganz realistisch Revue passieren lässt und sich ausmalt, was hätte passieren können, wenn es zusammengeblieben wäre, ist «Die englische Geliebte» die Albtraumversion des Endes einer Beziehung, in der sich die jahrelang schwelende Gewalt Bahn bricht.<br /><br />Ein anonymer Interviewer versucht zu rekonstruieren, wie es zu der Tat kam, mit der Claire Lannes schließlich aus dem Gefängnis ihrer Ehe ausbricht. Er befragt die Eheleute nacheinander und zeigt die großen Diskrepanzen auf, mit denen sie ihr gemeinsames Leben betrachtet haben. Silvia Costas poetische und bildreiche Bühnensprache zeichnet ein Bild der dunkelsten Gelüste der Liebe und der Befreiung einer Frau aus dem Rollenschema der patriarchalen Gesellschaft.<br /><br />«Es gibt vieles, was wir uns wünschen, aber aus unserem Leben heraushalten. Leidenschaften zum Beispiel. Und aus diesem Grund hat mich die Geschichte von Claire Lannes immer fasziniert», sagt Silvia Costa. «Ich möchte in meiner Inszenierung die schwierige Trennung zwischen Realität und Traum, Wahrheit und Erfindung, zwischen dem ‹Normalen› und dem ‹Dummen› oder ‹Verrückten› hervorheben.»<br /><br />Nach «Erinnerung eines Mädchens» von Annie Ernaux, seit 2021 im Repertoire des Residenztheaters, arbeitet die Theater- und Opernregisseurin, die 2022 vom französischen Kulturministerium zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt wurde, zum zweiten Mal am Residenztheater.<br /><br />Nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die englische Geliebte» von Marguerite Duras.<br />Inszenierung und Bühne: Silvia Costa<br />Kostüme: Cristina Nyffeler<br />Musik: Nicola Ratti<br />Dramaturgie: Katrin Michaels]]></description>
      <pubDate>Fri, 5 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Präsidentinnen (von Werner Schwab )</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 12.6.2026</b><br /><br />Der österreichische Dramatiker Werner Schwab gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und Sprachvirtuose. Für seine Komödie «Die Präsidentinnen» schuf er mit Erna, Grete und Mariedl drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit böser Bauernschläue und rasanter Sprachakrobatik ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.<br /><br /><i>«Oft sind es die wenigen schönen Dinge im Leben, und kaum greift man diese schönen Sachen an, schon hat man schon wieder einen Scheißhaufen in der Hand.» </i><br /><br />Wir befinden uns in einer bescheidenen Wohnküche, der Fernseher läuft, es predigt der Papst. Erna, Grete und Mariedl, drei Damen unterschiedlichen Alters und Naturells, sind seine treuesten Anhängerinnen. Aber eigentlich finden sie es viel interessanter, über sich selbst zu reden. Dabei ziehen sie mit lustvoller Rhetorik über die Welt da draußen im Allgemeinen und über die jeweils anderen beiden im Speziellen her. Sie erfinden Fantasiewelten, in denen sie der Mittelpunkt, in denen sie die Stars sind. Darin feiern sich vor allem Erna und Grete, die sich an ihren mit Halbwissen und Doppelmoral gespickten Sprachpirouetten so lange selbst berauschen, bis die Jüngste, das Mariedl, sie unsanft aus ihren Träumen reißt und auf den Boden der Tatsachen zurückholt, was zu keinem guten Ende führt.<br /><br />Der österreichische Dramatiker Werner Schwab – 1994 im Alter von nur fünfunddreißig Jahren verstorben – gilt als radikaler Erneuerer des Volksstücks und als Sprachvirtuose, der mit seinem «Schwabisch» einen ganz neuen Bühnensound erfand. Gleich zu Anfang seiner Karriere schuf er in seiner Komödie «Die Präsidentinnen», die zu seinen «Fäkaliendramen» zählt, drei unverwechselbare Frauenfiguren, die mit Bauernschläue und Überlebenswillen ihren bescheidenen Platz im Leben zu verteidigen suchen und dabei über ihren Größenwahn stolpern.<br /><br />Nach ihrer Inszenierung von Samuel Becketts «Warten auf Godot» für einen «all male cast» bringt Hausregisseurin Claudia Bauer Schwabs modernen Klassiker für drei Schauspielerinnen hochmusikalisch auf die Bühne.<br /><br />Inszenierung: Claudia Bauer<br />Bühne: Andreas Auerbach<br />Kostüme: Vanessa Rust<br />Dramaturgie: Constanze Kargl ]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Das Residenztheater ist eines der größten und bedeutendsten Sprechtheater Deutschlands.</title>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:59:12 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/kultur/muenchen/auffuehrungen/schauspiel.muenchen/termine.html</link>
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