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    <title>CULTURall: Salzburger Festspiele</title>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Fri, 6 Mar 2026 22:17:03 GMT</pubDate>
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    <category>Ereignisse</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Miserere - Utopia · Currentzis</title>
      <description><![CDATA[<b>Utopia Choir<br />    Vitaly Polonsky, Choreinstudierung<br />    Utopia Orchestra<br />    Teodor Currentzis, Dirigent </b><br /><br />György Kurtág:<br />Lieder der Schwermut und der Trauer (Pesni unynija i petschali) für gemischten Chor und Instrumente op. 18<br />Arvo Pärt:<br />Miserere für Soli, gemischten Chor, Ensemble und Orgel]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Jedermann (Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929))</title>
      <description><![CDATA[Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes<br />Wiederaufnahme<br /><br /><b><i>„Verlange nie zu wissen, wem die Stunde schlägt; sie schlägt dir selbst.“ - John Donne</i></b><br /><br />Das Leben ist schön. Und Jedermanns Leben ist besonders schön. Seine Geschäfte laufen gut. Er ist unglaublich reich. Er besitzt das schönste Haus der Stadt, seine zahllosen Bediensteten erfüllen jeden seiner Wünsche, und um seine Kunstsammlung beneiden ihn die wichtigsten Museen der Welt. Er ist nie allein und ein großzügiger Gastgeber von legendären Festen. Und er ist verliebt. Er und die Buhlschaft scheinen bereit für die nächste Phase ihrer Beziehung, die zu etwas Dauerhaftem werden könnte. Doch genau in diesem Moment, „mitten drin im besten Leben“, am Höhepunkt des gesellschaftlichen Ereignisses des Jahres, erscheint der Tod. Er will Jedermann holen. Niemanden sonst. Nur ihn. Ganz allein.<br /><br />Diese plötzliche Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit ist für Jedermann kaum zu fassen, geschweige denn zu verstehen oder zu akzeptieren. Die Reichtümer, die er angehäuft hat, sind ihm in diesem Moment keine Hilfe. Und das Wissen, dass der Tod auch andere holen wird – und früher oder später zu allen kommen wird –, ist ihm kein Trost. Zunächst sieht er das Erscheinen des Todes als ein Hindernis an, das es wie so vieles in seinem beruflichen und privaten Leben zu überwinden gilt: ein Problem, das sich mittels Verhandlungen, Charme, Beziehungen, gegebenenfalls durch die schlichte Weigerung, ein Nein zu akzeptieren, oder ganz schnöde mit Geld lösen lässt. Erst als diese Bemühungen gescheitert sind und alle, die gerade noch auf seine Kosten geschlemmt und Champagner getrunken haben, ihn im Stich lassen, beginnt Jedermann zu begreifen, dass sein Leben tatsächlich vorbei ist.<br /><br />Darauf ist Jedermann nicht vorbereitet. Vielleicht zum allerersten Mal kann er sein Leben nicht aus einer materiellen Perspektive betrachten, und ihm gehen viele, zum Teil auch widersprüchliche Gedanken und Gefühle durch den Sinn. Dahinter lauern Fragen, wie sie sich vor ihm schon so viele andere Menschen am Ende ihres Lebens gestellt haben: Wie hätte ich das verhindern können? Habe ich auch Gutes bewirkt? Warum war ich so sehr auf das Hier und Jetzt fixiert? Warum habe ich so viele wichtige Dinge übersehen? Warum habe ich nicht anders gehandelt? Was bedeutet das alles? Und: Kann ich wirklich nichts tun, um Wiedergutmachung zu leisten?<br /><br />Hugo von Hofmannsthal knüpft mit seinem Stück an mittelalterliche Moralitäten an, die schon viele Jahrhunderte alt waren, als er sie zur Hand nahm. Seine Version ist zwar verankert im christlichen Glauben, wie er selbst ihn praktizierte, doch in einem Essay, den er – kurz nach Fertigstellung des Stücks – 1912 schrieb, betonte Hofmannsthal, das Thema sei zeitlos und „nicht einmal mit dem christlichen Dogma unlöslich verbunden“. Auch wenn er ausdrücklich vom Tod eines reichen Mannes erzählte, ging es Hofmannsthal immer um die Allgemeingültigkeit des Stoffs.<br /><br />Hofmannsthals Jedermann ist ein fester Bestandteil im Programm der Salzburger Festspiele seit ihrer Gründung im Jahr 1920. Neben dem nach wie vor aktuellen Thema ist ein weiterer wichtiger Grund für die anhaltende Beliebtheit die überaus charakteristische Sprache, die der Autor über mehrere Jahre hinweg entwickelt hat. Die Verse des Dramas bemühen sich bewusst um eine altertümliche Patina, haben aber gleichzeitig eine lebendige, vorwärtstreibende Energie. Die unregelmäßigen Versrhythmen und Reimschemata geben den Dialogen Halt und Kraft, ohne sie jemals vorhersehbar werden zu lassen. Es ist eine Sprache, die man genießen kann und die immer wieder überrascht.<br /><br />Eine Aufführung des Jedermann auf dem Domplatz (oder bei Schlechtwetter im Großen Festspielhaus) ist mehr als ein gewöhnlicher Theaterabend: Man nimmt an einem Ritual teil, das seit mehr als einem Jahrhundert Bestand hat, und setzt sich mit Gedanken und Emotionen auseinander, die schon viele Generationen vor uns beschäftigt haben. Denn ob es uns gefällt oder nicht: Letztlich gehen sie uns alle an.<br /><br />Die Inszenierung von Robert Carsen knüpft an diese Tradition an und erschafft eine lebendige, zeitgenössische Welt, deren opulente Details und ausladende Dimensionen Hofmannsthals Kritik an materialistischen Werten unterstreicht und seiner Forderung nach einer tiefen spirituellen Reflexion Nachdruck verleiht. Seine hochgelobte Interpretation mit Philipp Hochmair in der Titelrolle kehrt nun zum dritten Mal zurück.<br /><br /><i>David Tushingham (Übersetzung: Eva Reisinger)</i><br /><br />Robert Carsen, Regie / Bühne / Licht<br />    Luis F. Carvalho, Bühne / Kostüme<br />    Giuseppe Di Iorio, Licht<br />    Rebecca Howell, Choreografie<br />    David Tushingham, Dramaturgie <br /><br />Besetzung:<br />    Dominik Dos-Reis, Tod<br />    Philipp Hochmair, Jedermann<br />    Daniela Ziegler, Jedermanns Mutter<br />    Christoph Luser, Jedermanns guter Gesell / Teufel<br />    Jannik Görger, Der Hausvogt<br />    Susanne Wende, Der Koch<br />    Sylvie Rohrer, Ein armer Nachbar / Werke<br />    Arthur Klemt, Ein Schuldknecht<br />    Nicole Beutler, Des Schuldknechts Weib<br />    Roxane Duran, Buhlschaft<br />    Lukas Vogelsang, Dicker Vetter<br />    Daniel Lommatzsch, Dünner Vetter<br />    Kristof Van Boven, Mammon<br />    Juliette Larat, Glaube <br /><br />Ensemble 013 <br /><br />Dauer: ca. 1 h 50 min, ohne Pause]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>h-Moll-Messe - Vox Luminis · Meunier</title>
      <description><![CDATA[<b>    Perrine Devillers, Sophia Faltas, Kristen Witmer, Sopran<br />    Victoria Cassano, William Shelton, Alt<br />    Raffaele Giordani, Jonathan Hanley, Tenor<br />    Sebastian Myrus, Felix Schwandtke, Bass<br />    Vox Luminis<br />    Lionel Meunier, Musikalische Leitung </b><br /><br />Johann Sebastian Bach:<br />Messe h-Moll für Soli, Chor, Orchester und Orgel BWV 232]]></description>
      <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Les Adieux - Camerata Salzburg · Kopatchinskaja (Ouverture spirituelle · Miserere)</title>
      <description><![CDATA[<b>    Camerata Salzburg<br />    Patricia Kopatchinskaja, Leitung / Konzept / Violine <br />Abraham Cupeiro, Karnyx<br />    Lani Tran-Duc, Ausstattung<br />    Tabea Rothfuchs, Ruth Stofer, Video<br />    Markus Güdel, Licht / Technische Leitung<br />    Katharina Pelosi, Sound</b><br /><br />Ludwig van Beethoven:<br />Aus der Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 — „Pastorale“<br />1. Angenehme, heitere Empfindungen, welche bei der Ankunft auf dem Lande im Menschen erwachen: Allegro ma non troppo<br />2. Szene am Bach: Andante molto moto<br />3. Lustiges Zusammensein der Landleute: Allegro<br />4. Donner, Sturm: Allegro<br />Aus der Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 — „Eroica“<br />2. Marcia funebre: Adagio assai<br />Robert Schumann:<br />Thema aus den Geistervariationen Es-Dur<br />Aus dem Konzert für Violine und Orchester d-Moll<br />2. Langsam<br />Dmitri Schostakowitsch:<br />Aus dem Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77<br />3. Passacaglia: Andante<br />(Bearbeitung von Patricia Kopatchinskaja)<br />Luigi Nono:<br />Auszüge aus Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz für Tonband<br />Abraham Cupeiro:<br />Cornu de Pompeii<br />(Improvisation)<br /><br />„Die Welt hat sich verändert: Die Natur ist nicht mehr so idyllisch und intakt, wie sie zu Beethovens Zeiten war. Was wir der Natur angetan haben, ist irreversibel“, sagt Patricia Kopatchinskaja über ihr Projekt Les Adieux. Von Beethovens Pastorale ausgehend nehmen die Musiker·innen mit Werken von Schumann, Schostakowitsch und Nono sowie mit den Klängen eines prähistorischen Instruments Abschied von einer, zumindest in der Vorstellung, heilen Welt.]]></description>
      <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>De profundis (Oscar Wilde)</title>
      <description><![CDATA[In einer Bearbeitung von Oliver Reese<br />Aus dem Englischen von Mirko Bonné<br />Gastspiel<br /><br /><i><b>„Hat man das Gewicht der Sonne gewogen, die Mondphasen vermessen und die sieben Himmel Stern für Stern kartografiert, so bleibt da immer noch man selbst. Wer kann die Umlaufbahn der eigenen Seele berechnen?“</b></i><br /><br />Iffland-Ring-Träger Jens Harzer, der in der Uraufführung von Peter Handkes Schnee von gestern, Schnee von morgen zu sehen sein wird, gab im Herbst 2025 mit De Profundis sein Debüt am Berliner Ensemble. Gemeinsam mit Regisseur Oliver Reese erarbeitete Harzer den Monolog, der das Publikum in die Abgründe des Lebens von Oscar Wilde blicken lässt – ein sprachgewaltiger Versuch, sich durch die Kunst das Leben zurückzuerobern.<br /><br />Oscar Wilde wurde 1895 zu zwei Jahren Haft verurteilt – weil er provozierte, weil er sich über Konventionen hinwegsetzte, weil er Männer liebte und sich nicht versteckte. Sein Strafprozess war ein Exempel – weniger gegen eine Tat als gegen eine Haltung, gegen seinen unbändigen Drang nach Freiheit und Anerkennung. Sein langer Brief an Alfred „Bosie“ Douglas aus dem Gefängnis, der unter dem Titel „De Profundis“ bekannt wurde, ist der letzte Aufschrei eines gebrochenen, aber nicht gebändigten Geistes; das Protokoll eines Menschen, der stets nach den Grenzen seines bürgerlichen Lebens gesucht und der am Ende alles verloren hat. Wilde schreibt mit größter literarischer Meisterschaft von Verachtung und Einsamkeit, von Stolz und Schmerz. Und über eine Gesellschaft, die nicht duldet, was sie nicht versteht.<br /><br />    Oliver Reese, Regie<br />    Hansjörg Hartung, Bühne<br />    Elina Schnizler, Kostüme<br />    Jörg Gollasch, Musik<br />    Steffen Heinke, Licht<br />    Johannes Nölting, Dramaturgie <br /><br />Besetzung:<br />    Jens Harzer<br /><br />Eine Produktion des Berliner Ensembles]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Miserere hominibus - Cantando Admont · PHACE · Bürgi</title>
      <description><![CDATA[<b>Cantando Admont<br />    PHACE<br />    Cordula Bürgi, Dirigentin </b><br /><br />Cristóbal de Morales:<br />Aus Lamentationes<br />Zain<br />Aleph<br />Phe<br />Klaus Huber:<br />Miserere hominibus…<br />für sieben Solostimmen und sieben Instrumente]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Via crucis - Beyer · Piemontesi · Vox Luminis · Meunier</title>
      <description><![CDATA[<b>Amandine Beyer, Violine<br />    Francesco Piemontesi, Klavier<br />    Vox Luminis<br />    Lionel Meunier, Musikalische Leitung </b><br /><br />Heinrich Ignaz Franz Biber:<br />Aus den Rosenkranzsonaten für Violine und Basso continuo<br />Sonata X g-Moll — „Die Kreuzigung“<br />Franz Liszt:<br />Via crucis — Les 14 Stations de la Croix für Solostimmen, Chor und Klavier S 53<br />Heinrich Ignaz Franz Biber:<br />Aus den Rosenkranzsonaten für Violine und Basso continuo<br />Sonata XI G-Dur — „Die Auferstehung“<br />]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Anrufung - La Capella Reial · Le Concert des Nations · Savall</title>
      <description><![CDATA[<b>La Capella Reial de Catalunya<br />    Le Concert des Nations<br />    Jordi Savall, Dirigent </b><br /><br />Gregorio Allegri:<br />Miserere mei Deus - Motette für neun Stimmen in zwei Chören<br />Giacomo Carissimi:<br />Damnatorum Lamentatio - Motette für drei Stimmen mit Sinfonia<br />Marc-Antoine Charpentier:<br />De profundis für Soli, Chor und Orchester H 189<br />Antonio Vivaldi:<br />Magnificat g-Moll für Soli, Chor und Streicher<br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Miserere für Alt, Tenor, Bass und Orgel KV 85]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Passion (Pascal Dusapin (1955) Ouverture spirituelle · Miserere )</title>
      <description><![CDATA[Oper (entstanden 2006—2007, uraufgeführt 2008)<br />Libretto von Pascal Dusapin und Rita de Letteriis<br /><br /><i>„Sprich zu mir! Ich schaue dich an, o meine Sonne, und ich erkenne dich nicht.“</i><br /><br />Schlicht Sie und Er – „Lei“ und „Lui“ – nannte Pascal Dusapin die beiden solistischen Rollen seiner Oper Passion, doch schimmern in ihnen die Figuren von Orpheus und Eurydike wie eine ferne Erinnerung durch. Fragen, die den Komponisten bei der Konzeption seines sechsten Musiktheaterwerkes beschäftigten – etwa, ob sich Orpheus bei der Rückkehr aus der Unterwelt bewusst nach Eurydike umblickt, weil ihm klar wird, wie sehr ihr Verschwinden und sein Schmerz über den Verlust ihn als Künstler beflügeln –, schlugen sich in bezeichnenden Änderungen am Mythos nieder: Bei Dusapin wird die Frau im Gegensatz zu Eurydike nicht geopfert, denn sie weigert sich, dem Mann zu folgen; und auch er wird nicht in die Welt der Lebenden zurückkehren.<br /><br />Die 2008 uraufgeführte Oper entwickelt sich als Dialog eines Paares zwischen Wiederannäherung und Entfremdung. Dusapin überschrieb die zehn ineinander übergehenden Abschnitte – wie auch das Werk als Ganzes – jeweils mit „Passion“. Schon lange hatte er sich mit dem Gedanken an ein Projekt getragen, dessen zentrales Thema der musikalische Ausdruck von „Passionen“, von „Leidenschaften der Seele“ sein sollte. Als er 2005 vom Festival d’Aix-en-Provence den Auftrag für ein Bühnenwerk erhielt, das sich mit den drei erhaltenen Opern von Claudio Monteverdi auseinandersetzen sollte, kam ihm sofort in den Sinn, welch immense Bedeutung der Ausdruck von Affekten und Gefühlen für diesen Pionier der Oper gehabt hatte. Er beschloss daher, den Auftrag mit seinem Passionen-Projekt zu verbinden.<br /><br />Und so befinden sich Lei und Lui in einem ununterbrochenen Fluss wechselnder Seelenzustände: „Die Leidenschaften“, so Dusapin, „überlagern sich, prallen aufeinander und teilen sich in eine Vielzahl von Wegen, die gezeichnet sind von Angst, Freude, Schmerz, Schrecken, Begehren, Entzücken, Kummer, Liebe und Wut.“ Dusapin nimmt in seiner Partitur subtil auf Monteverdi und den Barock Bezug und erschafft doch eine ganz eigene Klangwelt: Musik von ruhiger, spannungsvoller Intensität, hypnotischer Kraft und herber Schönheit.<br /><br />Christian Arseni<br /><br />Besetzung:<br />    Sarah Aristidou, Lei<br />    Georg Nigl, Lui<br />    Schola Heidelberg, Gli altri<br /><br />    Ensemble Modern<br />Franck Ollu, Musikalische Leitung <br /><br />    Ekkehard Windrich, Einstudierung Vokalensemble<br />    Thierry Coduys, Klangregie<br /><br />In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Infelix ego - Kopatchinskaja · Cantando Admont · Klangforum Wien</title>
      <description><![CDATA[<b>Patricia Kopatchinskaja, Violine<br />    Cantando Admont<br />    Cordula Bürgi, Einstudierung Vokalensemble<br />    Klangforum Wien </b><br /><br />Tigran Mansurian:<br />Agnus Dei für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier<br />William Byrd:<br />Infelix ego für sechs Stimmen<br />Lubos Fiser:<br />Crux für Violine, Pauken und Glocken<br />Josquin Desprez:<br />Miserere mei Deus für fünf Stimmen<br />Galina Ustwolskaja:<br />Komposition Nr. 1 „Dona nobis pacem“ für Piccoloflöte, Tuba und Klavier]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Mozart-Matinee · Marcon</title>
      <description><![CDATA[<b>    Isabelle Faust, Violine<br />    Mozarteumorchester Salzburg<br />    Andrea Marcon, Dirigent </b><br /><br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Symphonie B-Dur KV 319<br />Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219<br />Symphonie A-Dur KV 201]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Faust I (Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832))</title>
      <description><![CDATA[Eine Tragödie<br />Neuinszenierung<br /><br /><b><i>„Du bist dir nur des einen Triebs bewusst;&#8201; O lerne nie den andern kennen!“</i></b><br /><br />Seit dem 16. Jahrhundert gehört die Erzählung des Doktor Faust, der seine Seele dem Teufel verschreibt, zum Kernrepertoire der europäischen Literatur. In den frühneuzeitlichen Deutungen erscheint der Stoff als moraltheologische Belehrung – Faust wird zum warnenden Exempel menschlicher Hybris. Sein Pakt mit dem Teufel ist eine ausdrückliche Absage an Gott und die himmlischen Mächte, die – so heißt es im Volksbuch – „vom jhme gewiechen“ seien. Sein Weg führt ihn folgerichtig in Hölle und Verdammnis.<br /><br />Am Ende des 18. Jahrhunderts erfährt der Stoff durch Johann Wolfgang von Goethe eine radikale Transformation. Seine Arbeit am Faust-Projekt umfasst einen Zeitraum von etwa 60 Jahren: Die dichterische Arbeit beginnt um 1772 und endet, immer wieder unterbrochen, im Jahr 1831. Das vollständige Werk wird wenige Monate nach seinem Tod 1832 veröffentlicht.<br /><br />Goethe katapultiert den Faust-Stoff in die Höhe der Weltliteratur – in engste Nachbarschaft zu Homer, Shakespeare oder Dante –, semantisch überdeterminiert, ausufernd, unausdeutbar. Er entwirft einen Reflexionsraum, der den Blick weit ins 19. Jahrhundert bis in die Moderne hinein öffnet. Aus Faust, dem verdammten Ketzer der frühen Neuzeit, wird bei Goethe ein verzweifelt Suchender: „Allein ich will!“, lautet seine Parole. Mit seinem rastlos drängenden Trieb, der jede Grenze missachtet, wird Faust zum Prototyp des modernen Menschen.<br /><br />Soweit die Ausgangssituation: Ein gewaltiger europäischer Weltentwurf wartet darauf, immer wieder neu ausbalanciert und für die Gegenwart interpretiert zu werden. Goethes Faust ist wie eine offene Stadt, in die viele Wege hineinführen. Das Stück ist lesbar als die äußere Erzählung eines Individuums, des Gelehrten Faust, der voller Ekel und Leere seine Existenz negiert und einen neuen Anfang sucht. Die berühmte „Zueignung“ beschreibt genau diese Situation: Ein Mensch blickt zurück und ruft noch einmal etwas herbei – „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,&#8201;/&#8201;Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.&#8201;/&#8201;Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?“<br /><br />Fausts berühmtes Diktum der „zwei Seelen, ach, in meiner Brust“ öffnet den Blick ins Innere. Der Schauplatz wird gewechselt und das äußere Drama gerät zum Seelenpanorama, in dem die handelnden Personen zu widerstreitenden Kräften eines zerrissenen Bewusstseins werden – Personifikationen innerer Kräfte, die einen psychischen Innenraum bespielen. Die Bühne beschreibt so gesehen keinen realistischen Ort, sondern einen Zustand. Die Figuren sind Manifestationen innerer Anteile, die gegen- und miteinander ringen. Mephisto ist keine ausgelagerte Wesenheit, sondern eine Schattenfigur des Faust selbst: seine dunkle, verachtete, verdrängte Seite. Er ist der destruktive Pol, der Faust verführt und antreibt. Mit ihm macht sich Faust auf eine Initiationsreise durch die Welt, die ihn durch die Abgründe des eigenen Bewusstseins führt – durch Lust und Verantwortung, Schöpfung und Zerstörung. Der junge Faust ist jener Teil des Wesens, in dem das Leben pulsiert, der nach Erfahrung, Berührung, Gegenwart drängt – etwas, das der alte Faust in seiner monströsen Erkenntnisgier verloren hat. Gretchen ist dessen weiblicher Anteil, der Moral, Verletzlichkeit, Unschuld und Liebe verkörpert. Sie spiegelt ihm seine eigene Unzulänglichkeit und Leere, seinen Mangel an Empathie und Hingabe. In ihrem Blick erkennt er das, was er aus sich verbannt hat und nun, unerträglich nah, vor ihm steht. Darum muss er sie zerstören.<br /><br />Goethe selbst bekannte sich zu seiner „nordischen Barbarey“, die jenseits der klassizistischen Humanität liegt. Die in Faust wirkenden Energien sind unauflöslich ineinander verkeilt und schleppen sich durch die wüste, entleerte Welt der Moderne – als „sehnsuchtsvolle Hungerleider nach dem Unerreichlichen“, wie es in Faust II heißt.<br /><br /><i>Yvonne Gebauer</i><br /><br />    Ulrich Rasche, Regie / Bühne<br />    Annika Lu, Kostüme<br />    Alfred Brooks, Komposition / Musikalische Leitung<br />    Yvonne Gebauer, Constanze Kargl, Dramaturgie<br /><br />Besetzung:<br />    Steven Scharf, Faust<br />    Valery Tscheplanowa, Mephistopheles<br />    Anna Drexler, Margarete<br />    Johannes Nussbaum, Junger Faust<br />    und weitere Schauspielerinnen und Schauspieler des Residenztheaters<br /><br />Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Residenztheater München<br /><br />In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Auferstehung - Wiener Philharmoniker · Dudamel (Ouverture spirituelle · Miserere)</title>
      <description><![CDATA[<b>   Ying Fang, Sopran<br />    Nadezhda Karyazina, Alt<br />    Wiener Singverein<br />    Johannes Prinz, Choreinstudierung<br />    Wiener Philharmoniker<br />    Gustavo Dudamel, Dirigent</b><br /><br />Gustav Mahler:<br />Symphonie Nr. 2 c-Moll - „Auferstehung“ <br />]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Carmen (Georges Bizet (1838 - 1875))</title>
      <description><![CDATA[Opéra-comique in vier Akten<br />(entstanden 1873—1875, uraufgeführt 1875)<br />Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy<br />nach der Novelle Carmen von Prosper Mérimée<br />Neuinszenierung<br /><br /><i>„Mein Geheimnis hüte ich, und ich hüte es gut.“</i><br /><br />„Wer weiß, welchem Dämon ich beinahe zum Opfer fiel!“ Ein Kuss von seiner Mutter, überbracht von der jungen Micaëla, und die Erinnerung an das heimatliche Dorf haben Don José gerade noch gerettet. Der „Dämon“, auf den er anspielt, ist jene Frau, die ihm kurz zuvor herausfordernd eine Blume zugeworfen hat: nicht einem der vielen Männer, die sie begierig erwartet hatten, sondern ihm, einem unbekannten Offizier, der sie als einziger nicht beachtete. José spürt sofort die Macht, die Carmen auf ihn ausübt. Er wird ihr mit jeder Faser verfallen, zum Deserteur und Kriminellen werden, um ihr nah zu sein. Und als sie sich von ihm abwendet und ein Verhältnis mit dem Stierkämpfer Escamillo eingeht, wird er sie töten.<br /><br />Carmens Faszination ist eng verflochten mit ihrer Unkontrollierbarkeit. Diese zeigt sich am offensichtlichsten in ihrem Anspruch, ihre Partner nach freiem Willen zu wählen und wieder zu verlassen: Liebe kann genossen, aber weder erzwungen noch festgehalten werden. Für José hingegen verlangt Liebe nach Dauer, ist besitzergreifend und eifersüchtig: Wer sie ihm entzieht oder streitig macht, demütigt sein Ego, provoziert Gewalt. Der bürgerlichen Moral des 19. Jahrhunderts (und darüber hinaus) erschien Carmens offensiv zur Schau getragene sexuelle Unabhängigkeit als anstößig, ja skandalös. Dem Publikum der Pariser Opéra-Comique, wo sie 1875 erstmals die Bühne betrat, war diese Protagonistin nur zumutbar, weil sie als „Zigeunerin“ und soziale Außenseiterin auf radikale Andersartigkeit fixiert wurde. Das machte sie nur noch gefährlicher: Sie erhielt das Potenzial, verführerische und beunruhigende Gegenbilder zu schaffen – zu Lebensmodellen, zu Konventionen und Zwängen.<br /><br />Als José – im Rang degradiert, weil er sie vor dem Gefängnis bewahrt hat – Carmen im zweiten Akt von Bizets Oper aufsucht, um die versprochene Belohnung zu erhalten, stürzt sie ihn in ein neues Dilemma. Würde er sie wirklich lieben, sagt sie, würde er nicht mehr auf den Ruf der Kaserne hören; nein, er würde ihr folgen und sich mit ihr „dort in den Bergen“ jener „berauschenden Sache“ namens „Freiheit“ hingeben. Carmen öffnet Perspektiven, die vertraute Koordinaten ins Wanken bringen – sei es die Sehnsucht nach Sicherheit und Status, den Vorrang der Zukunft vor dem Jetzt, den Glauben an eine hierarchische Gesellschaft oder das Bedürfnis nach klaren Grenzen und eindeutigen Identitäten.<br /><br />In der literarischen Vorlage der Oper, Prosper Mérimées Novelle Carmen, ist José selbst der Erzähler seiner Geschichte. Auf der Bühne erhielt Carmen notwendigerweise eine eigene Stimme. Dennoch gibt sie kaum etwas von ihrem Innenleben preis. Während Bizet der Musik Josés die Qualität leidenschaftlichen, zunehmend aggressiven Gefühlsausdrucks verlieh, integrierte er in die Musik Carmens spanische und „Zigeuner“-Idiome ebenso wie Populärmusik. Doch wo spielt Carmen mit Rollen, wo ist sie sie selbst? Sie wechselt rapide zwischen Zugänglichkeit und Verweigerung, ist wie Licht, das sich nicht fassen lässt.<br /><br />Die Regisseurin und Choreografin Gabriela Carrizo macht sich auf die Suche nach der Identität und den Motiven dieser zum Mythos gewordenen Frau und nimmt in ihrer Inszenierung Carmens Perspektive ebenso in den Fokus wie diejenige Josés. Wie in den Arbeiten für ihre Tanztheater-Kompanie Peeping Tom, die von intensiver Körperlichkeit geprägt, bedeutungsreich und poetisch sind, zoomt sie dabei tief in die Psyche und das Unbewusste der Figuren hinein. Über die Darstellung einer fatalen Zweierbeziehung hinaus geht es Carrizo darum, spürbar zu machen, welchen Anteil das Umfeld an der Dynamik der Geschichte und deren tragischem Ausgang hat. Welche Rolle spielen familiäre Bindungen, vor allem Josés Verhältnis zu seiner Mutter, oder die bei Mérimée nicht vorkommenden Figuren Micaëla mit ihrer „anständigen“ Weiblichkeit und Escamillo mit seiner grellen Virilität? Wie bestimmend sind schließlich die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, denen José im Grunde genauso fremd bleibt wie Carmen? Bizets Oper ist auch eine Geschichte über die Begegnung mit Differenz – im Anderen und in uns selbst –, über ihre Wahrnehmung als Bereicherung oder Bedrohung und über unseren Umgang mit ihr.<br /><br />Christian Arseni<br /><br />Besetzung:<br />    Asmik Grigorian, Carmen<br />    Jonathan Tetelman, Don José<br />    Kristina Mkhitaryan, Micaëla<br />    Davide Luciano, Escamillo<br />    Iveta Simonyan, Frasquita<br />    Anita Monserrat, Mercédès<br />    Matthias Winckhler, Zuniga<br />    Liviu Holender, Moralès<br />    Michael Arivony, Le Dancaïre<br />    Mingjie Lei, Le Remendado<br />Eurudike De Beul, Amparo Cortés, Boston Gallacher, Balder Hansen, Chey Jurado, Seungwoo Park, Romeu Runa, Charlie Skuy, Eliana Stragapede - Performer·innen von Peeping Tom<br /><br />    Utopia Choir<br />    Vitaly Polonsky, Choreinstudierung<br />    Bachchor Salzburg<br />    Michael Schneider, Choreinstudierung<br />    Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor<br />    Wolfgang Götz, Regina Sgier, Choreinstudierung<br />    Utopia Orchestra <br />  Teodor Currentzis, Musikalische Leitung<br /><br />    Gabriela Carrizo (Peeping Tom), Regie / Choreografie<br />    Christof Hetzer, Bühne / Kostüme<br />    Tom Visser, Licht<br />    Raphaëlle Latini, Mitarbeit Regie<br />    Christian Arseni, Dramaturgie <br /><br />In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Schnee von gestern, Schnee von morgen (Peter Handke (1942))</title>
      <description><![CDATA[Das Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer-Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens<br />Uraufführung<br /><br /><b><i>„Welch ein Glück in diesem deinem Leben, und was für ein Glück erst wird dich erwarten im nächsten!“</i></b><br /><br />Wie erzählt man von der Welt, ohne sie zu erklären? Ohne sie besitzen zu wollen? Wie spricht man über das Ich, ohne es festzulegen? Wie klingt Erinnerung? Und was soll dieses Leben überhaupt?<br /><br />Peter Handke hat die Welt stets neu vermessen – mit Sprache und im Widerstand gegen ihre Abnutzung. Auch in seinem neuen Text bleibt er diesem poetischen Forschen treu – vielleicht radikaler, vielleicht zarter denn je, jedoch nicht ohne jenen feinen Humor, jene Selbstironie, mit der er auch seinen eigenen Ernst nonchalant unterläuft. Alles „Schnee von gestern“? Und wenn?<br /><br />Ein Mensch unterwegs, kein fest umrissener Charakter, sondern ein Kreuz-und-Quer-Gehender, einer, der sich mal tastend, mal springend durch innere wie äußere Landschaften bewegt. Eine Selbstbefragung vielleicht, eine Abschiedsmelodie möglicherweise, ein stilles Lachen, das Hintersinn suggeriert. „Oder auch nicht.“ Im Gehen trägt er zusammen, was ihm begegnet. Und aus diesen Splittern entsteht ein magisches Tableau des Weltbeobachtens, das sich dem großen Ganzen verweigert – und es gerade darin aus der Tiefe des Einzelnen, aus seiner rücksichtslosen Subjektivität heraus offenbart. „Oder auch nicht“ – eine sprachliche Wendung, mit der uns Handke immer wieder auf uns selbst und unsere eigene Wahrnehmung zurückwirft. Handke tanzt mit der Sprache, spielt mit sich und uns, fordert heraus, reiht Sprichwörter, Theatersätze, Nonsens-Sprüche, Assoziationen und Reflexionen aneinander, geht mit uns und sich ins Gericht, erlaubt sich Abschweifung, Albernheit, Staunen – und verliert sich mit voller Absicht: in einem Raum, der weder Anfang noch Ende kennt, sondern nur Bewegung. Bis der eine, der da unentwegt spricht, zurücktritt, aufbricht, verschwindet und ein anderer übernimmt: „Angeblich soll er vor einiger Zeit noch gesehen worden sein, als letzter Fahrgast hinten zusammengekauert im allerletzten Nachtbus.“<br /><br />Peter Handke, 1942 in Kärnten geboren, wurde 2019 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Nicht erst seither wurde gestritten: um Fragen nach der Verantwortung von Literatur, nach dem Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit – Debatten, die in der mäandernden Suche von Handkes außerordentlichen, gleichsam poetischen wie provozierenden Texten immer schon angelegt waren. Sein umfangreiches Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Erzählungen, Essays, Drehbücher, Übersetzungen und Gedichte. Das Theater revolutionierte er mit seinem ersten, inzwischen legendären Stück Publikumsbeschimpfung (1966) und weiteren Texten wie beispielsweise Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), ein Stück, das gänzlich ohne jedes gesprochene Wort auskommt. Für das dramatische Epos Immer noch Sturm, das 2011 im Rahmen der Salzburger Festspiele uraufgeführt wurde, fand der Autor in dem Schauspieler Jens Harzer nicht nur einen begeisterten Leser, sondern einen Künstler, der Handkes Sprache kongenial auf die Bühne zaubert.<br /><br />Schnee von gestern, Schnee von morgen wird auf ausdrücklichen Wunsch Peter Handkes in Salzburg – jener Stadt, mit der er eng verbunden ist – uraufgeführt. Regie führt der für seine feinsinnigen Inszenierungen bekannte, vielfach ausgezeichnete Schauspiel- und Opernregisseur Jossi Wieler, der bereits seine achte Produktion für die Salzburger Festspiele realisiert. Gemeinsam mit Jens Harzer und Marina Galic, beide Mitglieder des Berliner Ensembles, widmet er sich nun Handkes jüngstem Text, der vom Verlag explizit als „ein Stück für die Bühne“, „ein Lied ohne Kehrvers“ angekündigt wurde – ein Text also, der nicht nur gelesen, sondern unbedingt gespielt werden will. Ein musikalischer Text, ein Text über die theatrale Kraft des Erzählens selbst, über das Fragen und Ertragen und den Jubel im Moment des Verschwindens. „Welch ein Glück in diesem deinem Leben, und was für ein Glück erst wird dich erwarten im nächsten!“<br /><br /><i>Sibylle Baschung</i><br /><br />    Jossi Wieler, Regie<br />    Anja Rabes, Bühne / Kostüme<br />    Biber Gullatz, Musik<br />    Sibylle Baschung, Dramaturgie <br /><br />Besetzung:<br />    Jens Harzer<br />    Marina Galic <br /><br />Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Berliner Ensemble]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Tenorissimo - Canto Lirico Spyres · il Pomo d‘Oro</title>
      <description><![CDATA[<b>Michael Spyres, Tenor <br />il Pomo d’Oro</b> <br /><br />Georg Friedrich Händel:<br />Arie des Bajazet „Empio, per farti guerra“ aus der Oper Tamerlano HWV 18<br />Arie des Septimius „Dread the fruits of Christian folly“ aus dem Oratorium Theodora HWV 68<br />Antonio Vivaldi:<br />Arie des Artabano „Cada pur sul capo audace“ aus der Oper Artabano, re de’ Parti RV 706b (701)<br />Concerto für Streicher und Basso continuo g-Moll RV 156<br />Baldassare Galuppi:<br />Arie des Alessandro „Vil trofeo d’un alma imbelle“ aus der Oper Alessandro nell’Indie<br />Concerto a 4 Nr. 3 D-Dur<br />Gaetano Latilla:<br />Arie des Cosroe „Se il mio paterno amore“ aus der Oper Siroe<br />Jean-Philippe Rameau:<br />Arie des Neptune „Cessez de ravager la terre“ aus der Oper Naïs<br />Nicola Porpora:<br />Arie des Segeste „Nocchier, che mai non vide l’orror della tempesta“ aus der Oper Germanico in Germania<br />Domenico Sarri:<br />Arie des Ulisse „Fra l’ombre un lampo solo“ aus der Oper Achille in Sciro<br />Giuseppe Sammartini:<br />Concerto grosso für Streicher und Basso continuo A-Dur op. 2/1<br />Johann Adolph Hasse:<br />Arie des Segeste „Solcar pensa un mar sicuro“ aus der Oper Arminio<br />Antonio Maria Mazzoni:<br />Arie des Antigono „Tu m’involasti un regno“ aus der Oper Antigono]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Solistenkonzert Sokolov</title>
      <description><![CDATA[<b>Grigory Sokolov, Klavier </b><br /><br />Ludwig van Beethoven:<br />Sonate für Klavier Nr. 4 Es-Dur op. 7<br />Sechs Bagatellen op. 126<br />und weitere Werke ]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Liederabend Goerne · Hinterhäuser</title>
      <description><![CDATA[<b>Matthias Goerne, Bariton<br />    Markus Hinterhäuser, Klavier </b><br /><br />Franz Schubert:<br />Frühlingsglaube D 686<br />Des Fischers Liebesglück D 933<br />Herbst D 945<br />Du bist die Ruh D 776<br />Die Mainacht D 194<br />Im Frühling D 882 <br />Schwanengesang - 13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine D 957]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Werther (Jules Massenet (1842 - 1912))</title>
      <description><![CDATA[Drame lyrique in vier Akten<br />(entstanden 1885—1887, uraufgeführt 1892)<br />Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann<br />nach dem Roman Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang von Goethe<br />Konzertante Aufführung<br /><br /><i>„Mein ganzes Wesen bleibt gleichgültig gegen alles, was nicht Du ist!“</i><br /><br />In seiner Autobiografie berichtet Jules Massenet von einer Deutschlandreise, die er im Sommer 1886 mit seinem Freund und Verleger Georges Hartmann unternahm: In Wetzlar, dem Schauplatz von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther, überreichte Hartmann ihm ein vergilbtes Exemplar dieses Werks, und Massenet konnte sich „nicht von der Lektüre jener glühenden Briefe losreißen“.<br /><br />Die romantisierte Schilderung der Entstehung der Oper Werther – tatsächlich hatten Massenet und seine Librettisten schon 1885 mit der Arbeit begonnen – entspricht der Unwirklichkeit des Idylls, das sich dem jungen Titelhelden bei seiner ersten Begegnung mit Charlotte darbietet: Der Amtmann studiert mit seinen Kindern bereits im Juli ein Weihnachtslied ein, und Charlotte, seine älteste Tochter, übernimmt in rührender Selbsthingabe die Rolle der verstorbenen Mutter. Noch am selben Abend gesteht Werther der jungen Frau schwärmerisch seine Gefühle: Sein Leben würde er hingeben, um ihr angehören zu dürfen. Als er aber von ihrer Verlobung mit Albert erfährt, stürmt er davon. Erst nach Charlottes Hochzeit kehrt er nach Wetzlar zurück und hofft, ihr in Freundschaft verbunden bleiben zu können. Doch seine Liebe bricht sich immer wieder Bahn, und auch Charlotte wird sich bei der Lektüre von Werthers leidenschaftlichen Briefen ihrer Gefühle für ihn bewusst. Am Weihnachtstag erbittet Werther von Albert dessen Pistolen. Von einer dunklen Vorahnung getrieben eilt Charlotte zu ihm, doch sie kommt zu spät: Werther stirbt in ihren Armen.<br /><br />In seiner Vertonung von Goethes Jugendwerk leuchtet Massenet das Beziehungsgeflecht zwischen Werther, Charlotte und Albert psychologisch subtil aus. Besondere Wirkung erzielt er durch die scharfe Kontrastierung von idyllischem Setting und tragischem Handlungsverlauf. Werthers Selbstmord war wesentlich dafür verantwortlich, dass sich in Paris keine Bühne für die Uraufführung fand. Erst 1892 feierte das Stück an der Wiener Hofoper seine glänzende Premiere und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Opern des französischen Repertoires.<br /><br />David Treffinger (Übersetzung: Chris Walton)<br /><br />Besetzung:<br />    Benjamin Bernheim, Werther<br />    Marianne Crebassa, Charlotte<br />    Sandra Hamaoui, Sophie<br />    Andrey Zhilikhovsky, Albert<br />    Manuel Winckhler, Le Bailli<br />    Tomislav Juki&#263;, Schmidt<br />    sowie Teilnehmer·innen des YSP<br /><br />Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor<br />Wolfgang Götz, Regina Sgier, Choreinstudierung<br />Orchestre symphonique de la Monnaie / Symfonieorkest van de Munt<br />Alain Altinoglu, Musikalische Leitung <br /><br />In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Nachtmusik 1 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi</title>
      <description><![CDATA[<b>    Georg Nigl, Bariton<br />    Dörte Lyssewski, Rezitation<br />    Alexander Gergelyfi, Clavichord </b><br /><br />Zum Leiden bin ich auserkoren - Mozarts Clavichord<br /><br />Die Mozart’sche Nachtmusik wird auf dem Original-Clavichord von Wolfgang A. Mozart musiziert. Die Salzburger Festspiele danken der Stiftung Mozarteum für die Nutzung dieses einzigartigen Instruments, das normalerweise in Mozarts Geburtshaus ausgestellt ist.]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>For Samuel Beckett - Klangforum Wien · Pintscher</title>
      <description><![CDATA[<b>    Dalia Schaechter, Rezitation<br />    Cantando Admont<br />    Cordula Bürgi, Einstudierung Vokalensemble<br />    Klangforum Wien<br />    Matthias Pintscher, Dirigent</b><br /><br />György Kurtág:<br />Samuel Beckett: What Is the Word (Beckett Sámuel: Mi is a szó) für Altstimme (Rezitation), Vokalensemble und Instrumentengruppen op. 30b<br />Morton Feldman:<br />For Samuel Beckett für 23 Spieler]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Nachtmusik 2 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi</title>
      <description><![CDATA[<b>Georg Nigl, Bariton<br />    Dörte Lyssewski, Rezitation<br />    Alexander Gergelyfi, Tafelklavier </b><br /><br />To be or not to be - Ein Shakespeare-Abend]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Face to Face - Solistenkonzert Aimard (Hommage à GYÖRGY KURTÁG)</title>
      <description><![CDATA[<b>Pierre-Laurent Aimard, Klavier, Celesta, Disklavier u.a. </b><br /><br />György Kurtág:<br />Játékok (Spiele) für Klavier solo (Auswahl)<br />Franz Schubert:<br />Ländler und Walzer (Auswahl)<br />Wolfgang Amadeus Mozart: <br />Andante F-Dur für eine Orgelwalze KV 616<br />Arnold Schönberg:<br />Sechs kleine Klavierstücke op. 19<br />Anton Webern:<br />Variationen für Klavier op. 27]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Anima - Canto Lirico Desandre · Ensemble Jupiter</title>
      <description><![CDATA[<b>Lea Desandre, Mezzosopran<br />    Nicolas Altstaedt, Bruno Philippe, Violoncello<br />    Ensemble Jupiter<br />    Thomas Dunford ,Musikalische Leitung / Laute </b><br /><br />Antonio Vivaldi:<br />Arie des Anastasio „Vedrò con mio diletto“ aus der Oper Il Giustino RV 717<br />Arie des Vagaus „Armatae face et anguibus“ aus dem Oratorium Juditha triumphans devicta Holofernes barbarie RV 644<br />Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll RV 419<br />„Cum dederit“ aus Nisi Dominus für Alt, Viola d’amore und Streicher RV 608<br />Arie der Juditha „Veni, veni me sequere fida“ aus dem Oratorium Juditha triumphans devicta Holofernes barbarie RV 644<br />Konzert für Laute, zwei Violinen und Orchester D-Dur RV 93<br />Arie des Farnace „Gelido in ogni vena“ aus der Oper Il Farnace RV 711<br />Arie des Cajo Silla „Gelosia, tu già rendi l’alma mia“ aus der Oper Ottone in villa RV 729<br />Konzert für zwei Violoncelli und Orchester g-Moll RV 531<br />Arie der Ippolita „Onde chiare che sussurrate“ aus der Oper Ercole sul Termodonte RV 710]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nachtmusik 3 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi</title>
      <description><![CDATA[<b>Georg Nigl, Bariton<br />    Dörte Lyssewski, Rezitation<br />    Alexander Gergelyfi, Tafelklavier </b><br /><br />Im Sommer war das Gras so tief — Ein François-Villon-Abend]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Omaggio - Klangforum Wien · Pintscher</title>
      <description><![CDATA[<b>    Anna Prohaska, Sopran<br />    Noa Frenkel, Alt<br />    Jürgen Ruck, Gitarre<br />    Johannes Piirto, Klavier<br />    Florian Bogner, Klangregie<br />    Klangforum Wien<br />    Matthias Pintscher, Dirigent</b><br /><br />Gérard Grisey: <br />Stèle für zwei Schlagzeuger<br />Luigi Nono:<br />Omaggio a György Kurtág für Alt, Flöte, Klarinette, Basstuba und Live-Elektronik<br />György Kurtág:<br />Vier Gedichte von Anna Achmatowa für Sopran und Kammerensemble op. 41<br />…quasi una fantasia… für Klavier und Instrumentengruppen op. 27/1<br />Botschaften des verstorbenen Fräuleins R.V. Trussowa (Poslanija pokojnoj R.W. Trusowoj) für Sopran und Kammerensemble op. 17<br />Grabstein für Stephan für Gitarre und Instrumentengruppen op. 15c]]></description>
      <pubDate>Sat, 1 Aug 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Peter Handke · WUNSCHLOSES UNGLÜCK</title>
      <description><![CDATA[Sie war also nichts geworden, konnte auch nichts mehr werden, das hatte man ihr nicht einmal vorauszusagen brauchen. Schon erzählte sie von „meiner Zeit damals“, obwohl sie noch nicht einmal dreißig Jahre alt war. Bis jetzt hatte sie nichts „angenommen“, nun wurden die Lebensumstände so kümmerlich, daß sie erstmals vernünftig sein mußte. Sie nahm Verstand an, ohne etwas zu verstehen.<br /><i>Peter Handke, Wunschloses Unglück</i><br /><br />Besetzung:<br />    Bibiana Beglau ]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Lucio Silla (Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791))</title>
      <description><![CDATA[Opera seria in drei Akten KV 135 (1772)<br />Libretto von Giovanni de Gamerra<br /><br /><i> „Das eigene Herz zu überwinden, welcher Sieg kommt diesem gleich?“</i><br /><br />Mit Mitridate hatte sich der 14-jährige Mozart 1770 dem italienischen Publikum erfolgreich als Opernkomponist vorgestellt, und schon im März des Folgejahres erhielt er einen weiteren Auftrag des Mailänder Teatro Regio Ducale: Lucio Silla sollte die Karnevalssaison 1772/73 eröffnen und den Erfolg des Mitridate auch inhaltlich fortschreiben – schließlich war es der römische Feldherr Lucius Cornelius Sulla (138–78 v. Chr.), der Mithridates VI. militärisch in die Schranken wies. Sulla (in der italienischen Namensform auch „Silla“) hatte sich allerdings vor allem als grausamer Diktator, der seine Gegner durch öffentliche Ächtung dem Ruin auslieferte, im historischen Gedächtnis erhalten. So wird er auch bei Mozart zunächst als brutaler Tyrann gezeichnet. Der geächtete Senator Cecilio kehrt heimlich nach Rom zurück, wo er der Diktatur ein Ende setzen und seine Verlobte Giunia aus den Händen Sillas, der sich ebenfalls in sie verliebt hat, befreien will. Dabei soll ihm der Patrizier Lucio Cinna behilflich sein. Ein Tribun rät Silla, Giunia selbst gegen ihren Willen zur Frau zu nehmen, während Sillas Schwester Celia, die heimlich in Cinna verliebt ist, zur Sanftmut mahnt. Cecilios und Cinnas Mordanschläge auf den Diktator misslingen. Giunia ist auch um der Rettung von Cecilios Leben willen nicht bereit, sich mit Silla zu vermählen. Zum Erstaunen aller vergibt Silla schließlich seinen Feinden und führt die Liebespaare zusammen.<br /><br />Giovanni de Gamerra war ein Neuling auf dem Gebiet der Operndichtung. Trotzdem ging er stellenweise über die gängigen Schemata der Opera seria hinaus, indem er – etwa am Ende des ersten Akts – größere Szenenkomplexe entwarf. Auch seine Vorliebe für düstere Kerker- und Friedhofsszenen bot Mozart die Gelegenheit, mit neuen Ausdrucksmöglichkeiten zu experimentieren. Vor allem in Giunias virtuosen Arien zeigt der junge Komponist ein ausgeprägtes Gespür für die musikalische Ausgestaltung der Rollenpsychologie. Lucio Silla erwies sich mit 26 Vorstellungen als ein beeindruckender Erfolg, sollte aber dennoch Mozarts letzte Oper für Italien bleiben.<br /><br />David Treffinger (Übersetzung: Chris Walton)<br /><br />Besetzung:<br />    Giovanni Sala, Lucio Silla<br />    Sara Blanch, Giunia<br />    Xenia Puskarz Thomas, Cecilio<br />    Martina Russomanno, Lucio Cinna<br />    Lilit Davtyan, Celia <br /><br />    Bachchor Salzburg<br />    Michael Schneider, Choreinstudierung<br />    Rupert Burleigh, Hammerklavier<br />    Mozarteumorchester Salzburg <br />Adam Fischer, Musikalische Leitung<br /><br />Birgit Kajtna-Wönig, Szenische Einrichtung <br /><br />In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Lucio Silla</title>
      <description><![CDATA[<b>Adam Fischer, Musikalische Leitung<br />    Birgit Kajtna-Wönig, Szenische Einrichtung <br /><br />Besetzung:<br />    Giovanni Sala, Lucio Silla<br />    Sara Blanch, Giunia<br />    Xenia Puskarz Thomas, Cecilio<br />    Martina Russomanno, Lucio Cinna<br />    Lilit Davtyan, Celia <br /><br />    Bachchor Salzburg<br />    Michael Schneider, Choreinstudierung <br />    Rupert Burleigh, Hammerklavier<br />    Mozarteumorchester Salzburg </b><br /><br /><b><i> „Das eigene Herz zu überwinden, welcher Sieg kommt diesem gleich?“</i></b><br /><br />Mit Mitridate hatte sich der 14-jährige Mozart 1770 dem italienischen Publikum erfolgreich als Opernkomponist vorgestellt, und schon im März des Folgejahres erhielt er einen weiteren Auftrag des Mailänder Teatro Regio Ducale: Lucio Silla sollte die Karnevalssaison 1772/73 eröffnen und den Erfolg des Mitridate auch inhaltlich fortschreiben – schließlich war es der römische Feldherr Lucius Cornelius Sulla (138–78 v. Chr.), der Mithridates VI. militärisch in die Schranken wies. Sulla (in der italienischen Namensform auch „Silla“) hatte sich allerdings vor allem als grausamer Diktator, der seine Gegner durch öffentliche Ächtung dem Ruin auslieferte, im historischen Gedächtnis erhalten. So wird er auch bei Mozart zunächst als brutaler Tyrann gezeichnet. Der geächtete Senator Cecilio kehrt heimlich nach Rom zurück, wo er der Diktatur ein Ende setzen und seine Verlobte Giunia aus den Händen Sillas, der sich ebenfalls in sie verliebt hat, befreien will. Dabei soll ihm der Patrizier Lucio Cinna behilflich sein. Ein Tribun rät Silla, Giunia selbst gegen ihren Willen zur Frau zu nehmen, während Sillas Schwester Celia, die heimlich in Cinna verliebt ist, zur Sanftmut mahnt. Cecilios und Cinnas Mordanschläge auf den Diktator misslingen. Giunia ist auch um der Rettung von Cecilios Leben willen nicht bereit, sich mit Silla zu vermählen. Zum Erstaunen aller vergibt Silla schließlich seinen Feinden und führt die Liebespaare zusammen.<br /><br />Giovanni de Gamerra war ein Neuling auf dem Gebiet der Operndichtung. Trotzdem ging er stellenweise über die gängigen Schemata der Opera seria hinaus, indem er – etwa am Ende des ersten Akts – größere Szenenkomplexe entwarf. Auch seine Vorliebe für düstere Kerker- und Friedhofsszenen bot Mozart die Gelegenheit, mit neuen Ausdrucksmöglichkeiten zu experimentieren. Vor allem in Giunias virtuosen Arien zeigt der junge Komponist ein ausgeprägtes Gespür für die musikalische Ausgestaltung der Rollenpsychologie. Lucio Silla erwies sich mit 26 Vorstellungen als ein beeindruckender Erfolg, sollte aber dennoch Mozarts letzte Oper für Italien bleiben.<br /><br /><i>David Treffinger (Übersetzung: Chris Walton)</i>]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Ariadne auf Naxos (Richard Strauss)</title>
      <description><![CDATA[Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel op. 60<br />(entstanden 1911—1912, zweite Fassung uraufgeführt 1916)<br />Libretto von Hugo von Hofmannsthal<br />Neuinszenierung<br /><br /><i>„Du bist der Herr über ein dunkles Schiff, das fährt den dunklen Pfad.“</i><br /><br />Der reichste Mann von Wien ist niemand zum Gernhaben. Jedenfalls wenn man dem Bild traut, das sein Personal von ihm vermittelt. Herrisch und rücksichtslos schmeißt er aus der Ferne das musikalische Programm einer „großen Assemblee“ in seinem Stadtpalais um, während backstage schon die Vorbereitungen für die Aufführung in vollem Gange sind. Gekränkte Künstlerehre ist ihm zu egal, um sich überhaupt damit zu befassen. Die Opera seria Ariadne auf Naxos, die ein hoffnungsvoller Nachwuchskomponist extra für den Anlass komponiert hat, zählt für ihn lediglich zu den „Verdauung fördernden Genüssen“ wie Feuerwerk und Tanz. Am besten hält man sie kurz – oder noch besser, mischt sie mit einer Opera buffa, damit es nicht fad wird.<br /><br />Dieses ätzende Porträt eines kulturlosen Superreichen, der nur durch seine arroganten Lakaien in Erscheinung tritt, erinnert nicht zufällig an die High Snobiety, die Molière in seinen Komödien dem Spott preisgab. Die erste Fassung der Oper Ariadne auf Naxos hatten Richard Strauss und sein Textautor Hugo von Hofmannsthal als Teil ihrer Adaption von Molie&#768;res Der Bürger als Edelmann entwickelt. Diese am 25. Oktober 1912 im Kleinen Haus des Stuttgarter Hoftheaters uraufgeführte Kreuzung von Sprech- und Musiktheater fiel beim Premierenpublikum ziemlich durch.<br /><br />Hofmannsthal und Strauss packte der Misserfolg bei eben der Künstlerehre. Also ersetzten sie Molie&#768;res Komödie durch ein operettenhaftes „Vorspiel“ mit nur noch einer Sprechrolle, behielten den ironischen Ton und den gezierten Inhalt aber bei, als sie die Komplikationen um das musikalische Bankett im Haus des Steinreichen neu dichteten und komponierten und vier Jahre später in der Wiener Hofoper herausbrachten.<br /><br />Das hysterisch grundierte Vorspiel, in dem überreizte Künstlerfiguren, Volkstheater-Erotik und Wiener Schmäh ein hohes komödiantisches Tempo erzeugen, übertrug Strauss in einen beschwingten, heiteren Parlando-Stil. Die festliche „Opernaufführung“, die den antiken Ariadne-Stoff mit der fiktiven Komödie Die ungetreue Zerbinetta und ihre vier Liebhaber verbindet, folgt dagegen einem eher klassischen Kompositionsansatz, in dem die siegreiche Hochkultur mit vielen Verweisen in die Musikgeschichte gefeiert wird.<br /><br />Um diese Parodie auf die großbürgerlichen Blender der Wiener Ringstraße in die Gegenwart zu versetzen, begibt sich Regisseur Ersan Mondtag, der mit dieser Inszenierung sein Salzburger Festspieldebüt gibt, in die Milchstraße. Denn die reichsten Kulturlosen unserer Zeit wollen ihre Bankette am liebsten auf dem Mars feiern, wohin ihnen nur die Exklusivsten der Exklusiven folgen können. Und wo die Künstlerinnen und Künstler wiederum weit unter dem letzten Hausbediensteten rangieren, als freischaffende Klang-Konditoren für den musikalischen Nachtisch.<br /><br />Auf diesem Wüstenplanet ist die „wüste Insel“ Naxos, auf der im zweiten Teil des Werks die Begegnung von Ariadne und Bacchus stattfindet, dann eine stille Metapher moderner Rücksichtslosigkeit. Männer, die sich alles leisten können, verwüsten erst mit ihren gierigen Geschäften die angestammte Heimat, so wie die Griechen ihre grünen Inseln für den Bau von Kriegsschiffen abgeholzt haben, um Troja zu plündern. Danach entfernen die „Sieger“ sich mit ihrem Raubgut in Gegenden, die nur sie erreichen und bewohnen können, wie Bacchus, der Ariadne auf seine Passage in den Olymp mitnimmt.<br /><br />Von Wüste zu Wüste ist es für die egomanischen Helden der Geldvermehrung also nur ein Katzensprung. Und ihr modernes Leitbild für die Flucht in den Weltraum ist tatsächlich fest verbunden mit dem Ariadne-Mythos. Der eigentliche Retter der kretischen Königstochter, der Erfinder des Ariadne-Fadens, war Dädalus, der erste fliegende Mensch und Schutzheilige der Raumfahrt. Ariadne selbst wird nach dem Tod von ihrem göttlichen Gatten Bacchus als Sternbild am Firmament verewigt. Dort werden bald auch die luftdichten Paläste der kapitalistischen Götter stehen. In ihren kostspieligen Sandburgen kann sich dann die Farce wiederholen, die Strauss und Hofmannsthal über die Wiener Bourgeoisie geschaffen haben. Das Feuerwerk am Ende mag allerdings ein anderes sein.<br /><br />Till Briegleb<br /><br />Besetzung:<br />    Kate Lindsey, Der Komponist<br />    El&#299;na Garan&#269;a, Primadonna / Ariadne<br />    Eric Cutler, Der Tenor / Bacchus<br />    Ziyi Dai, Zerbinetta<br />    Johannes Silberschneider, Der Haushofmeister<br />    Christoph Pohl, Ein Musiklehrer<br />    Jonas Hacker, Der Tanzmeister<br />    Leon Košavi&#263;, Harlekin<br />    Michael Porter, Scaramuccio<br />    Lukas Enoch Lemcke, Truffaldin<br />    Theodore Browne, Brighella<br />    Jasmin Delfs, Najade<br />    Anja Mittermüller*, Dryade<br />    Marlene Metzger, Echo<br />und andere<br />(* Teilnehmerin des YSP)<br /><br />Wiener Philharmoniker <br />Manfred Honeck, Musikalische Leitung<br /><br />    Ersan Mondtag, Regie / Bühne / Kostüme<br />    Henning Streck, Licht<br />    Luis August Krawen, Video<br />    Till Briegleb, Dramaturgie<br /><br />In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Catalogue d’oiseaux - Aimard</title>
      <description><![CDATA[<b>Pierre-Laurent Aimard, Klavier</b><br /><br />Olivier Messiaen:<br />Aus Catalogue d’oiseaux — Chants d’oiseaux des provinces de France<br />Le Traquet stapazin<br />Le Loriot<br />Le Merle bleu<br />Le Courlis cendré<br />La Chouette hulotte<br />L’Alouette lulu]]></description>
      <pubDate>Sun, 2 Aug 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Kammerkonzert Prégardien · Wiener Philharmoniker</title>
      <description><![CDATA[<b>Julian Prégardien, Tenor<br />    Mitglieder der Wiener Philharmoniker </b><br /><br />Arvo Pärt:<br />Cantus in Memory of Benjamin Britten<br />für Streichorchester und eine Glocke<br />Benjamin Britten:<br />Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester op. 31<br />Richard Wagner:<br />Vorspiel zu Tristan und Isolde WWV 90<br />(Bearbeitung für Streichsextett von Sebastian Gürtler)<br />Richard Strauss:<br />Metamorphosen - Studie für 23 Solostreicher<br />(Bearbeitung für Streichseptett von Rudolf Leopold)]]></description>
      <pubDate>Mon, 3 Aug 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Saint François d’Assise (Olivier Messiaen (1908 - 1992))</title>
      <description><![CDATA[Scènes franciscaines<br />Oper in drei Akten und acht Bildern<br />(entstanden 1975—1983, uraufgeführt 1983)<br />Libretto von Olivier Messiaen<br />Neuinszenierung<br /><br /><i>„Du sprichst durch Musik zu Gott: Er wird dir durch Musik antworten.“</i><br /><br />Durch die Weite ihrer Weltsicht und die Intensität der sinnlichen Erfahrung, die sie entfaltet, sowie durch die künstlerische Kühnheit ihres Schöpfers nimmt Olivier Messiaens Oper Saint François d’Assise in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ähnliche Stellung ein wie Richard Wagners Tristan und Isolde ein Jahrhundert davor: als ein Haupt- und Schlüsselwerk der Musikgeschichte. Zudem verbindet die beiden Werke das Thema der Liebe – einer unermesslichen Liebe, die sich im Tod vollendet. Bei Wagner ist es die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, bei Messiaen die Liebe eines Menschen zu Jesus Christus.<br /><br />Schon als Kind fühlte sich der tiefgläubige Messiaen der katholischen Kirche verbunden. In der Pariser Kirche La Trinité begleitete er jahrzehntelang die Gottesdienste auf der Orgel, während seine Kompositionen von den renommiertesten Orchestern Europas und der USA aufgeführt wurden. Die Doppelidentität als experimentierfreudiger Komponist und von seinem Glauben durchdrungener Christ war für ihn zeitlebens charakteristisch. Dies zeigt sich mit Deutlichkeit bereits an seinem herausragenden, über zweistündigen Klavierzyklus Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus (Zwanzig Blicke auf das Jesuskind), der 1944 entstand – fast 40 Jahre vor der Uraufführung von Saint François d’Assise.<br /><br />Doch zeichnet sich Messiaen noch durch eine dritte Dimension aus: seine Leidenschaft für Ornithologie. 1952 begann er, in Dutzenden von Notizheften Vogelgesänge in Musiknoten festzuhalten. Er bereiste alle Kontinente auf der Suche nach immer neuen Vogelstimmen. Sie wurden zur Inspirationsquelle für Klavier- und Orchesterwerke und schließlich – in vollendeter Ausprägung – für seine einzige Oper, die jenem Heiligen gewidmet ist, der mit den Vögeln sprach.<br /><br />Eine Ausnahmeerscheinung ist Messiaens Bühnenwerk nicht zuletzt auch, weil es im Hinblick auf die sängerische und orchestrale Besetzung enormen Aufwand erfordert und deshalb nur selten aufgeführt wird. 2026 jährt sich der Tod des heiligen Franz von Assisi zum 800. Mal, doch ist es keineswegs nur das Andenken, das zur Beschäftigung mit dieser monumentalen Oper einlädt: Saint François d’Assise hat uns auch heute noch Wesentliches zu sagen und vermittelt existenzielle Erfahrungen. Franziskus zu begegnen heißt, in eine spirituelle Sphäre einzutreten, die höchste Ansprüche stellt. Denn in ihm – das hatte Messiaen erkannt – offenbart sich eine erstaunliche Radikalität: der endgültige Bruch mit seiner Vergangenheit und seiner Familie, das Streben nach äußerster Armut, die Feier sowohl des Schönen als auch des Hässlichen, des Lebens wie des Todes – und ein obsessives Verhältnis zum Leiden Christi bis hin zu dem Wunsch, es selbst nachzuleben. Diese Radikalität ist weit entfernt von dem Franziskusbild, das die Kirche den Touristen vermittelt, weit entfernt von jener süßlichen Darstellung, die die spirituelle Kraft und die revolutionäre Energie dieses Heiligen und seiner Botschaft abschwächt.<br /><br />Messiaens Annäherung an Franziskus war ein jahrzehntelanger Prozess, und so wurde sein Opus magnum zum Konzentrat eines ganzen Komponistenlebens. Mit der Rückkehr von Saint François d’Assise nach Salzburg öffnet sich der „Weg der Gnade“ des „Poverello“ aus Assisi erneut. Es liegt nun an uns, ihm zu folgen und Messiaen auf den Spuren jenes Mannes zu begleiten, den er unablässig befragte, um ihn besser begreifen und inniger lieben zukönnen.<br /><br />Die Salzburger Neuinszenierung führt den Regisseur Romeo Castellucci und den Dirigenten Maxime Pascal in die Felsenreitschule zurück. Der Bariton Philippe Sly gibt sein Debüt in einer Rolle, die im Opernrepertoire einzigartig ist – eine zutiefst menschliche Erfahrung, eine metaphysische Suche ganz nah an der Erde, am Stein und an der Unermesslichkeit, die wir in uns tragen.<br /><br />Christian Longchamp (Übersetzung: Andreas Bredenfeld)<br /><br />Besetzung:<br />    Lauranne Oliva, L’Ange<br />    Philippe Sly, Saint François<br />    Sean Panikkar, Le Lépreux<br />    Russell Braun, Frère Léon<br />    Léo Vermot-Desroches, Frère Massée<br />    Aaron-Casey Gould, Frère Élie<br />    Willard White, Frère Bernard<br />    und andere<br /><br />Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<br />    Jozef Chabro&#328;, Choreinstudierung<br />    Wiener Philharmoniker <br />   Maxime Pascal, Musikalische Leitung<br /><br />    Romeo Castellucci, Regie / Bühne / Kostüme / Licht<br />    Giulia Giammona, Künstlerische Mitarbeit<br />    Christian Longchamp, Dramaturgie<br />    Yasmine Hugonnet, Choreografie<br />    Alessio Valmori, Lisa Behensky, Mitarbeit Bühne<br />    Theresa Wilson, Zusammenarbeit Kostüm<br />    Benedikt Zehm, Mitarbeit Licht<br />    Paul Jeukendrup, Klangregie <br /><br />In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kammerkonzert Jansen · Blendulf · Kozhukhin</title>
      <description><![CDATA[<b>    Janine Jansen, Violine<br />    Daniel Blendulf, Violoncello<br />    Denis Kozhukhin, Klavier</b><br /><br />Ludwig van Beethoven:<br />Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 12/2<br />Johannes Brahms:<br />Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78<br />Franz Schubert:<br />Trio für Violine, Violoncello und Klavier Es-Dur D 929<br />]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Il viaggio a Reims (Gioachino Rossini (1792 - 1868))</title>
      <description><![CDATA[ossia L’ALBERGO DEL GIGLIO D’ORO<br />Dramma giocoso in einem Akt (1825)<br />Libretto von Luigi Balochi, teilweise basierend auf dem Roman Corinne, ou L’Italie von Madame de Staël<br /><br /><i>„Wir reden davon aufzubrechen, und wir sind immer noch hier.“</i><br /><br />In einer Hotellobby Gäste zu beobachten, kann ein kurzweiliger Zeitvertreib sein, besonders wenn man auf solche wie in Rossinis Il viaggio a Reims stößt: Eigentlich wollen diese Leute alle nach Reims, um der Krönung von Karl X. zum König von Frankreich beizuwohnen, doch da sich weit und breit keine Pferde auftreiben lassen, stecken sie in einem Kurhotel in der Provinz fest. Und so erleben wir eine abwechslungsreiche, internationale Parade von Figuren in einem Geflecht aus Sympathien und Antipathien, Liebeleien und Eifersucht, Enthusiasmus und Eitelkeit, Idealen und Spleens …<br /><br />Rossini komponierte Il viaggio a Reims für die Feierlichkeiten eben jener Krönung, die als historisches Ereignis in das Stück selbst eingegangen ist. Nach der Premiere am Pariser Théâtre-Italien am 19. Juni 1825 und drei weiteren Aufführungen ließ er die Partitur in der Schublade verschwinden und übernahm drei Jahre später etwa die Hälfte der Musik in seine französische Oper Le Comte Ory. Erst 1977 wurde das verschollen geglaubte Manuskript der nicht für Ory verwerteten Teile in Rom wiederentdeckt. Mithilfe weiterer Quellen konnte Il viaggio a Reims rekonstruiert werden, und 1984 gelangte dieses extravagante Gelegenheitswerk in Pesaro erstmals wieder auf die Bühne. Außergewöhnlich ist bereits die Besetzung: Das Budget für die Uraufführung entsprach dem royalen Anlass und erlaubte es Rossini und seinem Librettisten Luigi Balochi, nicht weniger als 18 Rollen zu erfinden, darunter zehn anspruchsvolle Hauptrollen, für die gefeierte Stars wie Giuditta Pasta aufgeboten wurden.<br /><br />Mit Il viaggio a Reims schrieb Rossini seine erste Oper für Paris, wo das Publikum schon seit Jahren verrückt nach seiner Musik war. Zugleich ist das Werk seine letzte italienische Oper – und als Opera buffa ein Rückblick auf eine Gattung, die er mit La Cenerentola (1817) eigentlich hinter sich gelassen hatte. Rossini und Balochi verfolgten den Rummel rund um die französische Königskrönung aus der distanzierten Perspektive von Außenstehenden, und man merkt, wie unbefangen und mit welchem Spaß sie an ihren prestigevollen Auftrag herangingen. Da die Gäste ihres Hotels aus allen Richtungen Europas kommen, konnten Librettist und Komponist ausgiebig mit nationalen Klischees spielen. Mit der gleichen Lust spielten sie mit Konventionen der italienischen Oper und parodierten sie textlich ebenso wie musikalisch – Il viaggio a Reims ist insofern auch eine Meta-Oper.<br /><br />Manchmal entsteht der komische Effekt schon allein aus dem Kontrast zwischen Ursache und Ausdruck: Als die modebesessene Contessa di Folleville erfährt, dass die Kutsche mit ihrer Festgarderobe auf der Fahrt umgestürzt ist, kleidet sie ihren Kummer in Worte und Töne, die für weit Tragischeres geeignet wären; die Ankunft eines überlebenden Hutes lässt sie dann in entsprechend überschwänglichen Jubel ausbrechen. Hier und in vielen anderen Momenten, in denen die Figuren emotional fortgetragen werden oder die Lage nicht mehr unter Kontrolle haben, begegnen wir der für den Komponisten so typischen, mitreißenden „Mechanisierung“ der Musik, die sich quasi verselbstständigt. Und doch scheint noch im Rausch von Klang und Rhythmus die Menschlichkeit von Rossinis Figuren immer durch.<br /><br />Eine Gruppe zufällig zusammengewürfelter Personen, die eine Zeit lang auf begrenztem Raum festgehalten werden – das ist eine Situation, aus der Theater- und Filmautor·innen immer wieder komische und absurde Funken geschlagen haben. Dass Il viaggio a Reims nur ein Minimum an äußerer Handlung aufweist, empfindet der Regisseur Barrie Kosky daher keineswegs als Manko, im Gegenteil: Es ist für ihn eine unwiderstehliche Einladung, eigene Geschichten hinzuzuerfinden. Im Gepäck für die Inszenierung mit dabei hat Kosky eine Menge an Feydeau’schem Witz, Drive und erotischem Slapstick. Im Verein mit Rossinis elektrisierender Musik, die vor allem in den Ensemblenummern einen geradezu physischen Sog entwickelt – Il viaggio a Reims wartet unter anderem mit dem Unikum eines „Gran pezzo concertato“ für 14 (!) Stimmen auf –, verheißen diese Ingredienzen ein Delirium aus Verrücktheit und Komik. Dass die Oper eigentlich zur Feier eines ultrakonservativen Monarchen entstand, darf man im Strudel des Lachens dann getrost vergessen.<br /><br />Christian Arseni<br /><br />Besetzung:<br />    Cecilia Bartoli, Corinna<br />    Marina Viotti, Marchesa Melibea<br />    Mélissa Petit, Contessa di Folleville<br />    Tara Erraught, Madama Cortese<br />    Edgardo Rocha, Cavalier Belfiore<br />    Dmitry Korchak, Conte di Libenskof<br />    Ildebrando D’Arcangelo, Lord Sidney<br />    Florian Sempey, Don Profondo<br />    Misha Kiria, Barone di Trombonok<br />    Peter Kellner, Don Alvaro<br />    Giovanni Romeo, Don Prudenzio<br />    Helena Rasker, Maddalena<br />    Rodolphe Briand, Zefirino<br />    Rafa&#322; Pawnuk, Antonio<br />    und andere<br /><br />Chœur de l’Opéra de Monte-Carlo<br />Stefano Visconti, Choreinstudierung<br />Les Musiciens du Prince - Monaco<br />  Gianluca Capuano, Musikalische Leitung<br /><br />    Barrie Kosky, Regie<br />    Rufus Didwiszus, Bühne<br />    Victoria Behr, Kostüme<br />    Franck Evin, Licht<br />    Christian Arseni, Dramaturgie<br /><br />Im Anschluss an die Galavorstellung vom 8. August findet ein Galadinner zu Ehren von Cecilia Bartoli in der Residenz zu Salzburg statt.<br /><br />In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 22:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1193&amp;seg=236655&amp;aktuell=true</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Solistenkonzert Kissin</title>
      <description><![CDATA[<b>   Evgeny Kissin, Klavier </b><br /><br />Ludwig van Beethoven:<br />Sonate für Klavier Nr. 7 D-Dur op. 10/3<br />Frédéric Chopin:<br />Mazurka e-Moll op. 41/2<br />Mazurka As-Dur op. 41/4<br />Mazurka c-Moll op. 56/3<br />Mazurka H-Dur op. 63/1<br />Mazurka a-Moll - „À Émile Gaillard“<br />Robert Schumann:<br />Kreisleriana - Acht Fantasien op. 16<br />Franz Liszt:<br />Ungarische Rhapsodie Nr. 12 cis-Moll]]></description>
      <pubDate>Wed, 5 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1195&amp;seg=236816&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Così fan tutte (Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791))</title>
      <description><![CDATA[ossia LA SCUOLA DEGLI AMANTI<br />Dramma giocoso in zwei Akten KV 588 (1790)<br />Libretto von Lorenzo Da Ponte<br /><br /><i>„Wie sich mein Schicksal plötzlich geändert hat! Das Leben ist für mich nun ein Meer voller Qualen!“</i><br /><br />Geschrieben 1789, kurz nach dem Sturm auf die Bastille und in den letzten Monaten der Herrschaft von Joseph II., beschreibt Così fan tutte die höchste Blüte des alten Regimes an dem Punkt seiner Auflösung.<br /><br />Alles beginnt in einem Kaffeehaus in Neapel – ein Ort voller Ambivalenzen, an dem die landschaftliche Schönheit in scharfem Kontrast zur allgegenwärtigen Bedrohung durch den Vesuv steht. In diesem atmosphärischen Spannungsfeld entfaltet sich das Geschehen, das alle Figuren gleichermaßen erschüttern wird. Don Alfonso, desillusioniert von der Liebe, erklärt seine Weltanschauung: „Die Treue der Frauen ist wie der arabische Phönix: Man sagt, sie existiere, doch niemand hat sie je gesehen.“ Mit dieser These provoziert er die beiden Verliebten Ferrando und Guglielmo und bringt sie dazu, eine Wette einzugehen: In einem von Don Alfonso inszenierten Experiment soll die Treue ihrer Verlobten Dorabella und Fiordiligi auf die Probe gestellt werden. Es geht ihm dabei jedoch nicht allein um die Frage der Treue, sondern darum, die Relativität der Liebe offenzulegen – und zu beweisen, dass jenes Gefühl, das die Menschen für unverrückbar halten, in Wahrheit den Gesetzen von Spiel, Täuschung und Zufall unterliegt.<br /><br />Was als gesellschaftliches Spiel beginnt, entwickelt sich zu einer gnadenlosen Versuchsanordnung. Hier werden Herzen auseinandergenommen, seziert und wieder neu zusammengesetzt – die Paare betreten die schwindelerregende Zone der Liebe. Jeder und jede von ihnen erlebt sich selbst als fremd: Fiordiligi, die anfangs unerschütterlich erscheint, wird von einer Leidenschaft überwältigt, die sie zugleich beglückt und erschreckt. Dorabella lässt sich scheinbar mühelos auf das Neue ein, doch ihre Leichtigkeit verrät ein Wissen um die Fragilität des Herzens. Die Männer, die glaubten, die Regeln zu bestimmen, finden sich am Ende selbst geprüft, ihre eigenen Schwüre entwertet. Selbst Don Alfonso kann seine Position als unbeteiligter Beobachter nicht länger aufrechterhalten. Im Lauf der Handlung werden sich alle gewohnten Koordinaten auflösen, wird jede Gewissheit suspendiert werden.<br /><br />Despina, Don Alfonsos Verbündete, weist den beiden Frauen einen Weg aus der Krise. Sie hat sich in der Welt der Unbeständigkeit und Treulosigkeit eingerichtet. Für sie ist die Liebe Vergnügen und Zeitvertreib: „Einer ist so viel wert wie der andere, denn keiner ist etwas wert.“ Doch ihre Weisheit ist nicht die des Stücks! Così fan tutte bewegt sich in ganz anderen Dimensionen: Es untersucht die Frage, wie die Menschlichkeit gerettet werden kann – trotz der Ereignisse, die Despina recht geben könnten.<br /><br />Die rätselhafte Wahrheit des Librettos offenbart sich ganz erst durch Mozarts Musik: Er komponiert keine distanzierende Ironie und überantwortet die menschlichen Beziehungen nicht der Verhöhnung durch ihre Darstellung als marionettenhafter Mechanismus. Er berührt vielmehr das schlagende Herz des Geschehens – und damit das tiefe Geheimnis der Liebe.<br /><br />Die Musik entwickelt eine einigende Kraft, ohne das Geschehene zu leugnen; die widerstreitenden Elemente werden ohne Gewalt wieder zusammengeführt: Alle Personen wissen um das Leid und die Tränen. Doch sie haben durch ihre schmerzliche Erfahrung die Heiterkeit und eine Art von Harmonie der Herzen erreicht. Lachen und Weinen erscheinen gleichgeordnet. In der musikalischen Verkörperung der errungenen „bella calma“ ist keine Spur von Ironie.<br /><br />Alle Beteiligten vermögen es, mit einem tieferen Wissen über die Welt zu sich selbst zurückzukehren – vielleicht begleitet von der leisen Frage, mit der Heinrich von Kleists Essay „Über das Marionettentheater“ von 1810 ausklingt: „Müßten wir wieder von dem Baum der Erkenntnis essen, um in den Stand der Unschuld zurückzufallen?“<br /><br />Yvonne Gebauer <br /><br />Besetzung:<br />    Elsa Dreisig, Fiordiligi<br />    Victoria Karkacheva, Dorabella<br />    Andrè Schuen, Guglielmo<br />    Bogdan Volkov, Ferrando<br />    Lea Desandre, Despina<br />    Johannes Martin Kränzle, Don Alfonso <br /><br />    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<br />    Jozef Chabro&#328;, Choreinstudierung<br />    Wiener Philharmoniker <br /> Joana Mallwitz, Musikalische Leitung<br /><br />    Christof Loy, Regie<br />    Johannes Leiacker, Bühne<br />    Barbara Drosihn, Kostüme<br />    Olaf Winter, Licht <br /><br />Mit Unterstützung der Freunde der Salzburger Festspiele e.V. Bad Reichenhall<br /><br />In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Thu, 6 Aug 2026 16:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Kammerkonzert Gringolts Quartet (Hommage à GYÖRGY KURTÁG)</title>
      <description><![CDATA[<b>    Gringolts Quartet </b><br /><br />György Kurtág:<br />Hommage à Jacob Obrecht für Streichquartett<br />Hommage à András Mihály — 12 Mikroludien für Streichquartett op. 13<br />Officium breve in memoriam Andreae Szervánszky für Streichquartett op. 28<br />Franz Schubert:<br />Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887]]></description>
      <pubDate>Thu, 6 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Le Concert d‘Astrée · Haïm</title>
      <description><![CDATA[<b>    Julia Lezhneva, Sopran<br />    Carlo Vistoli, Countertenor<br />    Le Concert d'Astrée<br />    Emmanuelle Haïm, Dirigentin </b><br /><br />Joseph Haydn:<br />Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze für Orchester Hob. XX/1:A<br />Giovanni Battista Pergolesi:<br />Stabat mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo]]></description>
      <pubDate>Thu, 6 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Liederabend Krimmel · Bushakevitz</title>
      <description><![CDATA[<b>Konstantin Krimmel, Bariton<br />    Ammiel Bushakevitz, Klavier </b><br /><br />Robert Schumann:<br />Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39<br />„Der Einsiedler“ aus Drei Gesänge op. 83/3<br />Eusebius Mandyczewski:<br />Aus Rumänische Lieder (C&#259;ntece rom&#259;nesci) op. 7<br />Maienglöckchen (L&#259;crimioare)<br />Holdes Mädchen (M&#259;ndruli&#539;a)<br />Rätsel (Cinel-cinel)<br />Das Grab (Morm&#277;ntul)<br />Der Einsame (Omul singuratic)<br />Johannes Brahms:<br />„Meerfahrt“ aus Vier Lieder op. 96/4<br />„Wie rafft’ ich mich auf“ aus Neun Lieder und Gesänge op. 32/1<br />„Auf dem Kirchhofe“ aus Fünf Lieder für tiefere Stimme op. 105/4<br />„Der Tod, das ist die kühle Nacht“ aus Vier Lieder op. 96/1<br />„Feldeinsamkeit“ aus Sechs Lieder für tiefere Stimme op. 86/2<br />„Mondenschein“ aus Sechs Lieder op. 85/2<br />„Die Mainacht“ aus Vier Gesänge op. 43/2]]></description>
      <pubDate>Fri, 7 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Méditations - Latry</title>
      <description><![CDATA[<b>Olivier Latry, Orgel </b> <br /><br />Olivier Messiaen:<br />Apparition de l’Église éternelle<br />Alléluias sereins d’une âme qui désire le Ciel<br />aus L’Ascension — Quatre Méditations symphoniques<br />Le Verbe<br />aus La Nativité du Seigneur — Neuf Méditations<br />Joie et Clarté des Corps glorieux<br />aus Les Corps glorieux — Sept Visions brèves de la vie des réssuscités<br />Les Mains de l’abîme<br />aus Livre d’orgue — Sept Pièces<br />Verset pour la fête de la Dédicace<br />Prière après la communion<br />aus Livre du Saint Sacrement<br />Dieu parmi nous<br />aus La Nativité du Seigneur — Neuf Méditations]]></description>
      <pubDate>Fri, 7 Aug 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Mozart-Matinee · González-Monjas</title>
      <description><![CDATA[<b>Alexander Melnikov, Klavier<br />Mozarteumorchester Salzburg<br />Roberto González-Monjas, Dirigent </b><br /><br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Marsch C-Dur KV 408/1<br />Symphonie-Menuett C-Dur KV 409<br />Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 414<br />Pause<br />Serenade für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte c-Moll KV 388 - „Nacht Musique“<br />Symphonie D-Dur KV 385 - „Haffner“]]></description>
      <pubDate>Sat, 8 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiener Philharmoniker · Sokhiev</title>
      <description><![CDATA[<b>    Lang Lang, Klavier<br />    Wiener Philharmoniker<br />    Tugan Sokhiev, Dirigent </b><br /><br />Maurice Ravel:<br />Konzert für Klavier und Orchester G-Dur<br />Claude Debussy:<br />La Mer — Trois esquisses symphoniques<br />Sergej Prokofjew:<br />Suite aus dem Ballett Romeo und Julia op. 64<br />(Zusammenstellung von Tugan Sokhiev)]]></description>
      <pubDate>Sat, 8 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Budapest Festival Orchestra · I. Fischer (Hommage à GYÖRGY KURTÁG )</title>
      <description><![CDATA[<b>    Lawrence Power, Viola<br />    Budapest Festival Orchestra<br />    Iván Fischer, Dirigent </b><br /><br />Franz Schubert:<br />Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 - „Unvollendete“<br />György Kurtág:<br />Movement für Viola und Orchester<br />Gustav Mahler:<br />Symphonie Nr. 1 D-Dur]]></description>
      <pubDate>Sat, 8 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>YSP Meisterklasse · Lindsey</title>
      <description><![CDATA[<b>Kate Lindsey</b><br /><br />Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project]]></description>
      <pubDate>Sun, 9 Aug 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>INGEBORG BACHMANN. WER? (Ingeborg Bachmann)</title>
      <description><![CDATA[Gedichte, Prosa, Briefe — eine szenische Lesung<br /><br />Manchmal werde ich gefragt, wie ich, auf dem Land großgeworden, zur Literatur gefunden hätte. – Genau weiß ich es nicht zu sagen; ich weiß nur, daß ich in dem Alter, in dem man Grimms Märchen liest, zu schreiben anfing, daß ich gern am Bahndamm lag und meine Gedanken auf Reisen schickte, in fremde Länder und an das unbekannte Meer, das irgendwo mit dem Himmel den Erdkreis schließt. Immer waren es Meere, Sand und Schiffe, von denen ich träumte, aber dann kam der Krieg und schob vor die traumverhangene, phantastische Welt die wirkliche, in der man nicht zu träumen, sondern sich zu entscheiden hat.<br /><i>Ingeborg Bachmann, Biographisches</i><br /><br />Claus Peymann, Jutta Ferbers, Hermann Beil, Textzusammenstellung<br />    Jutta Ferbers, Leitung<br /><br />Besetzung:<br />    Anna Drexler, Mavie Hörbiger, Sophie von Kessel, Sylvie Rohrer, Valery Tscheplanowa, Christoph Luser ]]></description>
      <pubDate>Sun, 9 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Solistenkonzert Volodos</title>
      <description><![CDATA[<b>Arcadi Volodos, Klavier </b><br /><br />Frédéric Chopin:<br />Mazurka h-Moll op. 33/4<br />Mazurka e-Moll op. 41/2<br />Mazurka f-Moll op. 63/2<br />Prélude cis-Moll op. 45<br />Sonate für Klavier Nr. 2 b-Moll op. 35<br />Franz Schubert:<br />Sonate für Klavier B-Dur D 960]]></description>
      <pubDate>Sun, 9 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Europa (Wajdi Mouawad (1968))</title>
      <description><![CDATA[Nach dem Theaterstück Europa’s Pledge (Le Serment d’Europe)<br />In der Übersetzung von Jacek Poniedzia&#322;ek<br />Gastspiel<br /><br /><b><i>„Die Reise nach Hause ist immer eine Reise, aber nie eine wirkliche Heimkehr.“</i></b><br /><br />Schweigen – Verbrechen, über die man nicht spricht. Die Nachwirkungen von Traumata zeigen sich oft erst nach Generationen. Kriege, Völkermord und Massaker an der Zivilbevölkerung geschehen ohne Unterlass. Die Welt verstummt angesichts des nächsten, noch schrecklicheren Verbrechens – und vergisst es wieder. Das Leben geht weiter – selten gibt es Strafen, was immer wieder neue Mörder auf den Plan ruft.<br /><br />In seiner Theaterarbeit beschäftigt sich Krzysztof Warlikowski mit Fragen von Schuld und Verantwortung und setzt moderne Konflikte in Beziehung zu antiken Tragödien. Ausgehend von einem Text des mit dem Europäischen Dramatiker·innen-Preis ausgezeichneten Wajdi Mouawad, mit dem Warlikowski schon oft zusammengearbeitet hat, weitet er seinen Blick auf vererbte Traumata. Hier erfasst uns alle die Dunkelheit: Ohne Ausnahme sind wir in traumatische Ereignisse verstrickt, sei es auf Seiten der Opfer oder der Täter. Selbst wenn wir nicht direkt an den dramatischen Ereignissen beteiligt waren, lastet die Schuld doch wie ein Fluch auf uns und hinterlässt ihre Spuren.<br /><br />Jedes zeitgenössische Massaker ist in eine urzeitliche Ordnung des Tötens eingebunden, die bis in mythische Zeiten zurückreicht. Es verweist auf die Gewalttaten der Götter – Akte der Vergewaltigung, aus dem Verlangen nach dem menschlichen Körper gespeist –, wovon diese Mythen erzählen. Stellen Sie sich nun das alte Europa vor – mal selbst im Blut watend, mal aus der Ferne beobachtend, wie weltweit Massaker geschehen. Können Sie sich dabei wirklich unschuldig fühlen? Und vergessen Sie nicht: Sie sind für Ihre Gefühle selbst verantwortlich.<br /><br />Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski ist bekannt für Inszenierungen, in denen er historisches Material mit zeitgenössischen Themen verwebt. In den vergangenen Jahren hat er bei den Salzburger Festspielen mehrfach als Opernregisseur für Aufsehen gesorgt. Jetzt gibt er sein Salzburger Debüt als Theaterregisseur und bringt Mouawads jüngstes Stück, Europa’s Pledge, mit dem Ensemble des Warschauer Nowy Teatr auf die Bühne, dessen Künstlerischer Leiter er seit 2008 ist.<br /><br />Der 1968 im Libanon geborene Autor, Regisseur und Schauspieler Wajdi Mouawad leitet seit 2016 das Théâtre national La Colline in Paris. Er gilt als einer der weltweit renommiertesten Dramatiker. Seine Stücke beschäftigen sich mit dem kollektiven Erbe von Gewalt und Krieg, mit der Verdrängung von Geschichte, traumatischen Erfahrungen und der Suche nach Identität, oft vor dem Hintergrund seiner eigenen Biografie und der großen Mythen. „Meine Beziehung zur Tragödie reicht weit zurück“, sagt er. „Mein Wunsch, Theater zu machen, erwuchs aus der Tragödie, und die meisten meiner Stücke sind nach der Lektüre antiker Tragödien entstanden. Wollte man sich die großen Autoren – Shakespeare, Tschechow, Beckett – als Gärten vorstellen, so wäre Sophokles der Garten, in dem ich mich am wohlsten fühle. Ich kehre immer wieder zu ihm zurück. Meiner Meinung nach behandelt mein Stück sehr grundlegende Themen: die Beziehung zwischen extremer Gewalt und der Möglichkeit des Trostes; die Vorstellung, dass Worte ein Ort des Konflikts, aber auch der Heilung und Erkenntnis sein können.“<br /><br />Ein achtjähriges Mädchen muss hilflos mitansehen, wie eine Bevölkerungsgruppe massakriert wird. Dieses Verbrechen wurde von ihrem eigenen Volk begangen, und ohne es zu wissen oder es zu verstehen, trägt sie eine Mitschuld. 75 Jahre später reißt eine Untersuchung die Wunden der Vergangenheit wieder auf. Zeug·innen werden gesucht, das Schweigen wird hinterfragt. Jetzt muss sie reden. Aber wie stellt man sich dem, was vor langer Zeit begraben wurde? Wie begegnet man einer Sache, die nie benannt wurde? Europa’s Pledge befasst sich mit der Erinnerung an ein Verbrechen, mit der Last des Schweigens und mit der Frage, wie Traumata über Generationen hinweg weitergegeben werden. Mit seinem neuen Stück, das im Sommer 2025 beim Epidaurus-Festival Premiere hatte, setzt Wajdi Mouawad seine Auseinandersetzung mit vererbter Gewalt und dem Theater als Ort der Aufarbeitung und Heilung fort.<br /><br /><i>(Übersetzung: Eva Reisinger)</i><br /><br />    Krzysztof Warlikowski, Regie<br />    Ma&#322;gorzata Szcz&#281;&#347;niak, Bühne / Kostüme<br />    Felice Ross, Licht<br />    Piotr Gruszczy&#324;ski, Anna Lewandowska, Carolin Losch, Dramaturgie<br />    Pawe&#322; Mykietyn, Musik<br />    Kamil Polak, Video <br /><br />Besetzung: <br />    Claude Bardouil<br />    Andrzej Chyra<br />    Magdalena Cielecka<br />    Bartosz Gelner<br />    Ma&#322;gorzata Hajewska-Krzysztofik<br />    Maja Ostaszewska<br />    Magdalena Pop&#322;awska <br /><br />Eine Produktion des Nowy Teatr, Warschau<br /><br />In polnischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Solistenkonzert Malofeev</title>
      <description><![CDATA[<b>Alexander Malofeev, Klavier </b><br /><br />Franz Schubert:<br />Drei Klavierstücke D 946<br />Edvard Grieg:<br />Fra Holbergs tid (Aus Holbergs Zeit) op. 40<br />Jean Sibelius:<br />Cinq morceaux op. 75 - „Die Bäume“<br />Alexander Skrjabin:<br />Valse As-Dur op. 38<br />Arthur Vincent Lourié:<br />Cinq préludes fragiles op. 1<br />Sergej Rachmaninow:<br />Sonate für Klavier Nr. 2 b-Moll op. 36]]></description>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Strana armonia d’amore - Les Cris de Paris · Jourdain</title>
      <description><![CDATA[<b>    Les Cris de Paris<br />    Geoffroy Jourdain, Dirigent</b><br /><br />Giovanni Maria Trabaci: Toccata di durezze e ligature<br />Sigismondo d’India: Strana armonia d’amore … In ciò sol differenti<br />Hettorre Della Marra: Misero che farò<br />Michelangelo Rossi: Per non mi dir ch’io moia<br />Scipione Lacorcia: Ahi, tu piangi, mia vita! … Mirami il volto pur<br />Carlo Gesualdo: Io pur respiro<br />Cipriano de Rore: Calami sonum ferentes (instrumentale Fassung)<br />Francesca Verunelli: VicentinoOo I<br />Nicola Vicentino: Musica prisca caput<br />Francesca Verunelli: VicentinoOo II<br />Nicola Vicentino: Madonna, il poco dolce<br />Francesca Verunelli: VicentinoOo III<br />Cipriano de Rore: Calami sonum ferentes<br />Francesca Verunelli: VicentinoOo IV<br />Carlo Gesualdo: S’io non miro non moro<br />Francesca Verunelli: VicentinoOo V<br />Pomponio Nenna: La mia doglia s’avanza (instrumentale Fassung), Ecco, o mia dolce pena<br />Luzzasco Luzzaschi: Quivi sospiri<br />Michelangelo Rossi: O miseria d’amante<br />Carlo Gesualdo: Moro, lasso, al mio duolo<br />Michelangelo Rossi: Moribondo mio pianto]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>c-Moll-Messe - Camerata Salzburg · Hengelbrock (Kirchenkonzert )</title>
      <description><![CDATA[<b>Serena Sáenz, Sopran<br />    Agnes Kovacs, Bobbie Blommesteijn, Sopran<br />    Jakob Pilgram, Tenor<br />    Daniel Ochoa, Bariton<br />    Balthasar-Neumann-Chor<br />    Camerata Salzburg<br />    Thomas Hengelbrock, Dirigent </b><br /><br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Missa c-Moll KV 427]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Visions de l’Amen - Levit · Hinterhäuser</title>
      <description><![CDATA[<b>Igor Levit, Klavier<br />    Markus Hinterhäuser, Klavier </b><br /><br />Olivier Messiaen:<br />Visions de l’Amen für zwei Klaviere]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>La nuda voce - Klangforum Wien · Pomàrico</title>
      <description><![CDATA[<b>Johanna Vargas, Sopran<br />    Hel&#275;na Sorokina, Mezzosopran<br />    Hugo Queirós, Kontrabassklarinette<br />    Klangforum Wien<br />    Emilio Pomàrico, Dirigent </b><br /><br />Gérard Grisey: <br />Anubis, Nout - Zwei Stücke für Kontrabassklarinette<br />Talea für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier<br />Francesca Verunelli: <br />La nuda voce für Sopran, Mezzosopran und Ensemble]]></description>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>YSP Meisterklasse · Martineau</title>
      <description><![CDATA[<b>Malcolm Martineau </b><br /><br />Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Solistenkonzert Schiff</title>
      <description><![CDATA[<b>András Schiff, Klavier </b><br /><br />Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Solist·innenkonzert Faust · Bezuidenhout</title>
      <description><![CDATA[<b>    Isabelle Faust, Violine<br />    Kristian Bezuidenhout, Cembalo </b><br /><br />Johann Sebastian Bach:<br />Sechs Sonaten für obligates Cembalo und Violine BWV 1014—1019<br />Nr. 1 h-Moll<br />Nr. 2 A-Dur<br />Nr. 3 E-Dur<br />Nr. 4 c-Moll<br />Nr. 5 f-Moll<br />Nr. 6 G-Dur]]></description>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Solistinnenkonzert Wang</title>
      <description><![CDATA[<b>Yuja Wang, Klavier </b>]]></description>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Mozart-Matinee · Popelka</title>
      <description><![CDATA[<b>    Mozarteumorchester Salzburg<br />    Petr Popelka, Dirigent </b> <br /><br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Ouvertüre zum Singspiel Der Schauspieldirektor KV 486<br />Divertimento D-Dur KV 131<br />Symphonie g-Moll KV 183<br />Symphonie C-Dur KV 338 ]]></description>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Wiener Philharmoniker · Muti</title>
      <description><![CDATA[<b>   Iwona Sobotka, Sopran<br />    Marianne Crebassa, Alt<br />    Michael Spyres, Tenor<br />    Maharram Huseynov, Bass<br />    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor<br />    Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung<br />    Wiener Philharmoniker<br />    Riccardo Muti, Dirigent </B><br /><br />Giuseppe Verdi: <br />Messa da Requiem<br />für vier Solostimmen, Chor und Orchester]]></description>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Der Menschenfeind (Molière (1622 - 1673))</title>
      <description><![CDATA[Komödie in fünf Akten<br />Aus dem Französischen von Frank-Patrick Steckel<br />Neuinszenierung<br /><br /><b><i>„Mich soll man meinen, mich; uns beide trennen Welten;&#8201;/&#8201;Ich plane nicht, als Freund der Gattung Mensch zu gelten.“</i></b><br /><br />Molières Komödie Der Menschenfeind, die im Jahr 1666 wie die meisten seiner Stücke mit dem Autor in der Titelrolle uraufgeführt wurde, ist eine funkelnde Satire auf gesellschaftliche Heuchelei, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Im Zentrum steht der unversöhnliche Konflikt zwischen kompromisslosem Idealismus und einer Welt, in der Selbstinszenierung und Lüge als missverstandene Höflichkeit zur Regel geworden sind.<br /><br />Alceste, der „Menschenfeind“, ist ein Mann radikaler Ehrlichkeit. Er verachtet die Lügen, Intrigen, Masken und Spiele, die in der höfischen Welt zum Alltag gehören und den Ruf eines Menschen stärker prägen als seine realen Taten. Konsequent und unnachgiebig vertritt er seine Auffassung, auch wenn sie ihn zum Außenseiter in eben jener Gesellschaft macht. Alceste bewegt sich damit zwischen dem Pol des tragischen Helden, der an seinen Idealen zu zerbrechen droht, und dem eines lächerlichen Clowns, der nicht gewillt ist, auch nur einen Fußbreit auf seine Mitmenschen zuzugehen. Ihm gegenüber steht Célimène, eine junge Witwe, die intelligent, witzig und charmant eine Meisterin der Konversation ist und sich lustvoll auf das gesellschaftliche Spiel einlässt. Ihr Salon bildet den Mittelpunkt der Handlung – ein Ort der Intrigen, des Klatsches und der doppelbödigen Kommunikation. Célimène versteht es, Verehrer gegeneinander auszuspielen, ihre Stellung zu sichern und soziale Netzwerke zu nutzen.<br /><br />Trotz all seiner moralischen Ansprüche liebt Alceste diese Célimène. Und so wird diese Liebe zum Ausdruck seines inneren Dilemmas: Er begehrt eine Frau, die alles verkörpert, was er verachtet. Sein Versuch, sie zu einem Leben im Einklang mit seiner Wahrheit zu bekehren, ist zum Scheitern verurteilt. Am Ende bleibt ihm nur der Rückzug in die Einsamkeit – eine radikale Konsequenz in einer Welt, die seine Prinzipien nicht teilt. Molière verortet diesen – auch sein Leben prägenden – Konflikt im Mikrokosmos eines höfischen Salons, der als Modell für eine Gesellschaft dient, in der der Schein wichtiger ist als das Sein. In dieser Welt sind Lügen oft funktionaler als Wahrheiten, und diplomatische Höflichkeit ist die Voraussetzung für das Zusammenleben. Gleichzeitig stellt er mit Alceste dieser Welt keine Figur gegenüber, deren Handeln und Moral als nachahmenswert erscheint – zu sehr kreist er um sich selbst und ist nicht fähig, eine gewisse Großzügigkeit oder Menschlichkeit walten zu lassen. Übrig bleibt ein mehr oder weniger leeres Ich.<br /><br />Der Menschenfeind stellt damit grundsätzliche Fragen: Ist radikale Ehrlichkeit lebbar und überhaupt wünschenswert – oder eher ein theoretisches, destruktives Konstrukt? Wie viele Kompromisse sind nötig, um in einer Gesellschaft zu bestehen?<br /><br />Trotz existenzieller Tiefe ist Der Menschenfeind eine Komödie. Das Tragische schlägt immer wieder ins Komische um, wenn etwa Alceste in seiner Rechthaberei der Eifersucht verfällt oder in Selbstgerechtigkeit versinkt – und den Außenblick auf sich selbst gänzlich verliert. Molière gelingt zudem das Kunststück, philosophische Reflexionen mit unterhaltsamen Szenen zu verbinden. Er macht uns lachen durch Überzeichnung, durch Entlarvung von Idealismus in einer fehlerhaften Welt.<br /><br />Ursprünglich für die höfische Gesellschaft Ludwigs XIV. geschrieben, bleibt Der Menschenfeind bis heute relevant. Themen wie gesellschaftliche Anpassung, die Masken des Alltags, der Wunsch nach Authentizität und die Angst vor Ausgrenzung sind universell. In Zeiten von Social Media, Selbstoptimierung, Lüge und öffentlicher Inszenierung hat Molières Stück eine verblüffende Aktualität.<br /><br />Die Regisseurin Jette Steckel – bekannt für ihre bildstarken und emotional dichten Inszenierungen – bringt Molières Stück mit zeitgenössischem Blick auf die Bühne. Steckel, vielfach ausgezeichnet (unter anderem mit dem Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares, einer Einladung zum Berliner Theatertreffen und dem Theaterpreis Der Faust), ist dem Thalia Theater bereits lange verbunden und wird mit dem dortigen Ensemble die Reise durch den Molière’schen Kosmos unternehmen.<br /><br /><i>Sonja Anders, Nora Khuon</i><br /><br />    Jette Steckel, Regie<br />    Florian Lösche, Bühne<br />    Pauline Hüners, Kostüme<br />    Mehdi Moradpour, Dramaturgie <br /><br />Besetzung:<br />    Lisa Hagmeister<br />    Camill Jammal<br />    Barbara Nüsse<br />    Cathérine Seifert<br />    André Szymanski<br />    und andere<br /><br />Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Thalia Theater, Hamburg]]></description>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Unter Tieren (Elfriede Jelinek (1946))</title>
      <description><![CDATA[Uraufführung<br /><br /><b><i>„Ich beschreibe hier den Weg, ich sage aber nicht, wohin er führt.“</i></b><br /><br />Die Wege des Geldes sind unergründlich. Für manche führen sie zielstrebig bergauf, für andere erweisen sie sich als Sackgasse oder als Pfad in Richtung Prekariat. Alternative Routen existieren anscheinend nicht: Geld regiert die Welt und uns und unser Leben und deshalb bleibt ihm Elfriede Jelinek als Chronistin und Kassandra hartnäckig und folgerichtig auf den Fersen – und manchmal ist sie ihm auch ein paar entscheidende Schritte voraus.<br /><br />Jelineks jüngstes Drama Unter Tieren holt weit aus und zielt dabei treffgenau in die Untiefen unserer verlogenen und ideell ausgehöhlten Gesellschaftswelt. Von der Bibel bis zu René Benko wird nichts ausgelassen: Es geht um unstillbare Raffgier, um phrasendreschende Politiker und Wirtschaftsbosse, um geheuchelte Systemkritik und um Begriffe wie soziale Gerechtigkeit oder Chancengleichheit, die mittlerweile nur noch Worthülsen zu sein scheinen. Es geht um menschliche Käuflichkeit und um unverschämte, skrupellose Korruption. Und natürlich um eine scheinbar nicht kleinzukriegende Rüstungsindustrie, um Kriege, um Geld verschlingende, mörderische Kriege.<br /><br />Wir leben in einer trotz ihrer Dysfunktionalität erstaunlich resilienten Wirtschafts- und Finanzwelt, die immer mehr auf den Hund kommt. Vielleicht ist das der Grund, weshalb Elfriede Jelinek die unendliche Geschichte des Mammons aus der Sicht von Tieren erzählt. Immer verständnisloser, dafür mit wachsendem Sarkasmus quieken, muhen, gurren und brummen hier Bären, Kühe, Schweine, Tauben, das Lamm Gottes oder auch der „Für und Widder“ und erzählen uns Menschen von „Notaren, die nichts notieren, Wirtschaftsprüfern, die nichts prüfen, Anwälten, die nicht walten, Wandelanleihen, die nicht wandeln, und Zinsen für laufende Kredite, die nicht rechtzeitig davongelaufen sind“.<br /><br />Unter Tieren ist ein Stück darüber, wie wir konsequent an unserem selbstverschuldeten Unglück arbeiten. Wir weigern uns, unsere Lektion zu lernen und rasen wider besseres Wissen sehenden Auges in die Apokalypse des Kapitalismus. Denn klar ist in Unter Tieren: Die Welt ist aus den Fugen, und der Finanzmarkt wird es nicht richten.<br /><br />Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die im Jahr 2026 ihren 80. Geburtstag begeht, beweist mit diesem Stück erneut, dass sie die bedeutendste deutschsprachige Dramatikerin ist. Ihre künstlerische und politische Radikalität hat die Theaterlandschaft für immer revolutioniert. Es gibt nur wenige Regisseur·innen, mit denen sie so kontinuierlich und erfolgreich gearbeitet hat wie mit Nicolas Stemann – und so zeichnet dieser nun auch für die Uraufführung von Unter Tieren verantwortlich.<br /><br /><i>Thomas Jonigk</i><br /><br />    Nicolas Stemann, Regie<br />    Katrin Nottrodt, Bühne<br />    Marysol del Castillo, Kostüme<br />    Thomas Kürstner, Sebastian Vogel, Musik<br />    Bernd Purkrabek, Licht<br />    Benjamin von Blomberg, Sarah Lorenz, Dramaturgie<br />    Claudia Lehmann, Konrad Hempel, Live-Video<br /><br />Besetzung:<br />    Mavie Hörbiger<br />    Caroline Peters<br />    Sebastian Rudolph<br />    Thiemo Strutzenberger<br />    Barbara Petritsch<br />    Azaria Dowuona-Hammond<br />    und andere<br /><br />Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit der BURG<br /><br />In deutscher Sprache]]></description>
      <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Thousands of Miles - Liederabend Lindsey · Trotignon</title>
      <description><![CDATA[<b>Kate Lindsey, Mezzosopran<br />    Baptiste Trotignon, Klavier / Arrangements</b><br /><br />Kurt Weill:<br />Nannas Lied<br />Aus der Musical Tragedy Lost in the Stars<br />Thousands of Miles<br />Big Mole<br />„Denn wie man sich bettet, so liegt man“ aus der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny <br />Erich Wolfgang Korngold:<br />„Schneeglöckchen“ aus Einfache Lieder op. 9/1<br />Alexander Zemlinsky:<br />„Und hat der Tag all seine Qual“ aus Turmwächterlied und andere Gesänge op. 8/2<br />Kurt Weill:<br />Buddy on the Nightshift<br />Berlin im Licht<br />„Don’t Look Now, But My Heart Is Showing“ aus der Filmversion des Musicals One Touch of Venus<br />Alma Mahler:<br />„Die stille Stadt“ aus Fünf Lieder<br />„Hymne“ aus Fünf Gesänge<br />Kurt Weill:<br />Aus dem Stück mit Musik Die Dreigroschenoper<br />Seeräuberjenny<br />Barbarasong<br />Je ne t’aime pas<br />Aus der American Opera Street Scene<br />Lonely House<br />We’ll Go Away Together<br />Aus der Musical Tragedy Lost in the Stars<br />Trouble Man<br />Alexander Zemlinsky:<br />„Selige Stunde“ aus Ehetanzlied und andere Gesänge op.10/2]]></description>
      <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>YCA Preisträgerkonzert - ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Blex</title>
      <description><![CDATA[Preisträgerkonzert des Herbert von Karajan Young Conductors Award 2025<br /><br /><b>Hanna-Elisabeth Müller, Sopran<br />    ORF Radio-Symphonieorchester Wien<br />    Christian Blex, Dirigent </b><br /><br />Bernd Alois Zimmermann:<br />Stille und Umkehr - Orchesterskizzen<br />Richard Strauss:<br />Malven<br />(Bearbeitung für Sopran und Orchester von Wolfgang Rihm)<br />Vier letzte Lieder für Sopran und Orchester<br />Peter I. Tschaikowski:<br />Manfred op. 58 - Symphonie h-Moll in vier Bildern nach Lord Byron<br /><br />Supported by ROLEX]]></description>
      <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Elfriede Jelinek · WINTERREISE</title>
      <description><![CDATA[Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh‘ ich wieder aus.<br /><br />Wilhelm Müller, Die Winterreise (vertont von Franz Schubert)<br /><br />Unser Herz schmilzt keiner, unsere heißen Tränen durchdringen nicht Eis, nicht Schnee, bis wir die Erde sehen und bis die Erde uns sieht, bis sie uns trägt, bis sie uns erträgt. Unsere Tränen wischen wir uns selber weg. Unsere Bilder fließen dahin und sind fort.<br /><i>Elfriede Jelinek, Winterreise</i><br /><br />Besetzung: <br />    Birgit Minichmay]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Canto Lirico Oropesa · Fernández Aguirre</title>
      <description><![CDATA[<b>Lisette Oropesa, Sopran<br />    Rubén Fernández Aguirre, Klavier </b><br /><br />Francisco Asenjo Barbieri:<br />Arie der Paloma „Como nací en la calle de la Paloma“ aus der Zarzuela El barberillo de Lavapiés<br />Manuel de Falla:<br />Siete canciones populares españolas<br />Isaac Albéniz:<br />Tango aus España: Six Feuilles d’album op. 165/2<br />Enrique Granados:<br />Aus Canciones amatorias<br />No lloréis, ojuelos<br />Mañanica era<br />Gracia mía<br />Joaquín Rodrigo:<br />Cuatro madrigales amatorios<br />Ruperto Chapí:<br />„Las carceleras“ aus der Zarzuela Las hijas del Zebedeo<br />Joaquín Nin-Culmell:<br />Aus Veinte cantos populares españoles<br />Montañesa<br />Tonada del Conde Sol<br />Malagueña<br />Granadina<br />Ernesto Lecuona:<br />Romanza aus dem Sainete María la O<br />Eduardo Sánchez de Fuentes:<br />Tú<br />Ernesto Lecuona:<br />Granada<br />Jorge Anckermann:<br />Flor de Yumurí<br />Gonzalo Roig:<br />Entrada der Cecilia „Sí, yo soy Cecilia Valdés“ aus der Zarzuela Cecilia Valdés]]></description>
      <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker - Orchesterkonzert</title>
      <description><![CDATA[<b>Anneleen Lenaerts, Harfe<br />Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker<br />Martin Rajna, Dirigent</b><br /><br />Richard Wagner:<br />Siegfried-Idyll E-Dur WWV 103<br />Reinhold Glière:<br />Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74<br />Ludwig van Beethoven:<br />Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60<br /><br />Veranstaltet von den Salzburger Festspielen in Kooperation mit den Wiener Philharmonikern.]]></description>
      <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Utopia · Currentzis (Hommage à GYÖRGY KURTÁG )</title>
      <description><![CDATA[<b>    Iveta Simonyan, Sopran<br />    Matthias Winckhler, Bariton<br />    Elliot Simpson, Gitarre<br />    Vilde Frang, Violine<br />    Utopia Choir<br />    Vitaly Polonsky, Choreinstudierung<br />    Utopia Orchestra<br />    Teodor Currentzis, Dirigent </b><br /><br />György Kurtág:<br />Grabstein für Stephan für Gitarre und Instrumentengruppen op. 15c<br />Alban Berg:<br />Konzert für Violine und Orchester — „Dem Andenken eines Engels“<br />Johannes Brahms:<br />Ein deutsches Requiem für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Orchester op. 45]]></description>
      <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title>Kammerkonzert Leonkoro Quartett</title>
      <description><![CDATA[<b>Leonkoro Quartett </b><br /><br />Joseph Haydn:<br />Streichquartett D-Dur Hob. III:79<br />Benjamin Britten:<br />Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36<br />Johannes Brahms:<br />Streichquartett a-Moll op. 51/2]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Prinz von Homburg (Hans Werner Henze (1926 - 2012))</title>
      <description><![CDATA[Oper in drei Akten und neun Bildern<br />(entstanden 1958—1959, uraufgeführt 1960)<br />Libretto eingerichtet von Ingeborg Bachmann<br />nach dem Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist<br /><br /><i> „Und fester Glaube baut sich in uns auf, daß die Empfindung einzig retten kann!“</i><br /><br />Die Schlacht von Fehrbellin steht kurz bevor. Der Kurfürst von Brandenburg ist mit seinem Gefolge und seiner Nichte Prinzessin Natalie auf der Suche nach dem General Prinz Friedrich von Homburg. Sie finden ihn schlafwandelnd im Schlossgarten, wo er im Traum seine militärischen Erfolge und seine Heirat mit Natalie imaginiert. In der folgenden Schlacht verstößt er gegen die kurfürstlichen Befehle und gehorcht ausschließlich seiner Intuition. Obwohl das brandenburgische Heer siegreich aus dem Gefecht hervorgeht, wird der Prinz wegen seines Ungehorsams zum Tode verurteilt. Als er ängstlich um sein Leben fleht, stellt ihn der Kurfürst auf die Probe: Sollte er den Spruch des Kriegsgerichts als ungerecht erachten, so sei er frei. Der Prinz sieht sich vor die Entscheidung zwischen Gefühl und Gesetz gestellt und nimmt schließlich gefasst das Todesurteil an. Beeindruckt von Homburgs innerer Größe kann der Kurfürst nun selbst seinem Gefühl folgen und den Prinzen begnadigen.<br /><br />Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann zögerten lange, bevor sie 1958 mit der Arbeit an Der Prinz von Homburg begannen – zu sehr war die Kleist’sche Vorlage von den Nationalsozialisten als kriegsverherrlichendes, patriotisches Preußendrama funktionalisiert worden. Doch eben diesem Missbrauch galt es entgegenzuwirken. In ihrer Texteinrichtung reduzierte Bachmann den militärischen Sprachduktus und betonte einerseits die Liebeshandlung zwischen dem Prinzen und Natalie sowie andererseits den Konflikt zwischen Staatsräson und Empfindung. Dieser Gegensatz durchdringt auch Henzes Komposition: Durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher Klangfarben und Form- oder Stilelemente wird die Dualität von „Traumwelt“ und „realer Welt“ direkt fassbar. Zwischen den beiden Polen beziehen Henze und Bachmann eindeutig Position: Es geht in der Oper, so Henze, „um die Verherrlichung eines Träumers, um die Zerstörung des Begriffs vom klassischen Helden, es geht gegen die blinde, phantasielose Anwendung der Gesetze und um die Verherrlichung menschlicher Güte.“<br /><br />David Treffinger<br /><br />Besetzung:<br />    Maximilian Schmitt, Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg<br />    Tanja Ariane Baumgartner, Die Kurfürstin<br />    Kathrin Zukowski, Prinzessin Natalie von Oranien<br />    Lauri Vasar, Feldmarschall Dörfling<br />    Georg Nigl, Prinz Friedrich Artur von Homburg<br />    Anthony Robin Schneider, Obrist Kottwitz<br />    Magnus Dietrich, Graf Hohenzollern<br />    und andere<br /><br />Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung <br />ORF Radio-Symphonieorchester Wien <br /><br />In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Quatuor pour la fin du temps - Kammerkonzert Capuçon · Moraguès · Soltani · Mercier (Visions de MESSIAEN)</title>
      <description><![CDATA[<b>   Renaud Capuçon, Violine<br />    Pascal Moraguès, Klarinette<br />    Kian Soltani, Violoncello<br />    Hélène Mercier, Klavier</b><br /><br />Olivier Messiaen:<br />Quatuor pour la fin du temps<br />für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier ]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Quatuor pour la fin du temps - Kammerkonzert Capuçon · Moraguès · Soltani · Mercier</title>
      <description><![CDATA[<b>    Renaud Capuçon, Violine<br />    Pascal Moraguès, Klarinette <br />    Kian Soltani, Violoncello <br />    Hélène Mercier, Klavier</b><br /><br />Olivier Messiaen:<br />Quatuor pour la fin du temps<br />für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 20:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Solist·innenkonzert Argerich · Capuçon</title>
      <description><![CDATA[<b>Renaud Capuçon, Violine<br />    Martha Argerich, Klavier </b><br /><br />Claude Debussy:<br />Sonate für Violine und Klavier g-Moll<br />Robert Schumann:<br />Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121<br />Ludwig van Beethoven:<br />Sonate für Klavier und Violine Nr. 10 G-Dur op. 96]]></description>
      <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Mozart-Matinee · Antonini</title>
      <description><![CDATA[<b>    Kristian Bezuidenhout, Klavier<br />    Mozarteumorchester Salzburg<br />    Giovanni Antonini, Dirigent</b><br /><br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595<br />Divertimento für zwei Violinen, Viola, Kontrabass und zwei Hörner B-Dur KV 287 — „Zweite Lodronische Nachtmusik“<br />Symphonie D-Dur KV 202]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiener Philharmoniker · Thielemann</title>
      <description><![CDATA[<b>    Augustin Hadelich, Violine <br />    Wiener Philharmoniker<br />    Christian Thielemann, Dirigent </b><br /><br />Johannes Brahms:<br />Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77<br />Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>YSP Meisterklasse · Prégardien</title>
      <description><![CDATA[<b>Julian Prégardien </b><br /><br />Öffentliche Meisterklasse mit Teilnehmenden des Young Singers Project]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 13:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Kammerkonzert Gerstein &amp; Friends (Hommage à GYÖRGY KURTÁG)</title>
      <description><![CDATA[<b>    Noah Bendix-Balgley, Violine<br />    Tabea Zimmermann, Viola<br />    Daniel Ottensamer, Klarinette<br />    Stefan Dohr, Horn<br />    Kirill Gerstein, Klavier</b> <br /><br />Johannes Brahms:<br />Trio für Violine, Horn und Klavier Es-Dur op. 40<br />György Kurtág:<br />Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d<br />Robert Schumann:<br />Märchenerzählungen für Klarinette, Viola und Klavier op. 132<br />György Ligeti:<br />Trio für Violine, Horn und Klavier]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gustav Mahler Jugendorchester · Jordan</title>
      <description><![CDATA[<b>    Gustav Mahler Jugendorchester<br />    Philippe Jordan, Dirigent </B><br /><br />Béla Bartók:<br />Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106<br />Anton Bruckner:<br />Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 - „Romantische“ ]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker - Kammerkonzert</title>
      <description><![CDATA[<b>Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker</b><br /><br />Zwei besondere Konzerthighlights präsentieren herausragende junge Musiker·innen aus aller Welt zum Abschluss einer etwa dreiwöchigen Kurszeit in Salzburg, während der sie mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker ein vielfältiges Programm erarbeiten. Im Mozarteum begleitet das Orchester der Sommerakademie die philharmonische Solistin Anneleen Lenaerts beim Harfenkonzert von Reinhold Glière und bringt u. a. Beethovens Vierte Symphonie zur Aufführung. Das zweite Konzert in der Universitätsaula ist der Kammermusik für Streicher und Bläser vom Trio bis zum Septett gewidmet und spannt einen Bogen von der Klassik bis in die Moderne..<br /><br />Nähere Infos zu Programmen und Mitwirkenden finden Sie ab Juni 2026 auf der Website der Salzburger Festspiele.<br /><br />Veranstaltet von den Salzburger Festspielen in Kooperation mit den Wiener Philharmonikern.<br /><br />Karten zum Einheitspreis von € 20,— können Sie ab sofort online unter www.ticket.re-creation.at bestellen.]]></description>
      <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 17:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Berliner Philharmoniker 1 · Petrenko</title>
      <description><![CDATA[<b>Berliner Philharmoniker<br />    Kirill Petrenko, Dirigent </b><br /><br />Edward Elgar: <br />Variations on an Original Theme op. 36 — „Enigma-Variationen“<br />Peter I. Tschaikowski:<br />Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36]]></description>
      <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Berliner Philharmoniker 2 · Petrenko</title>
      <description><![CDATA[<b>    Leif Ove Andsnes, Klavier<br />    Berliner Philharmoniker<br />    Kirill Petrenko, Dirigent </B> <br /><br />Ludwig van Beethoven:<br />Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37<br />Alexander Skrjabin:<br />Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 43 — „Le Divin Poème“ <br />]]></description>
      <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Kammerkonzert Kopatchinskaja &amp; Friends (Hommage à GYÖRGY KURTÁG)</title>
      <description><![CDATA[<b>    Patricia Kopatchinskaja, Violine<br />    Jonian Ilias Kadesha, Violine<br />    Lawrence Power, Viola<br />    Sol Gabetta, Violoncello<br />    Reto Bieri, Klarinette<br />    Olga Pashchenko, Klavier </b><br /><br />Béla Bartók:<br />Rhapsodie Nr. 2 für Violine und Klavier Sz 89<br />György Kurtág:<br />Zeichen, Spiele und Botschaften (Jelek, játékok és üzenetek)<br />Tre pezzi für Violine und Klavier op. 14e<br />Béla Bartók:<br />44 Duos für zwei Violinen Sz 98 (Auswahl)<br />György Kurtág:<br />Játékok (Spiele) für Klavier solo (Auswahl)<br />György Ligeti:<br />Ballade und Tanz (Balad&#259; &#351;i joc) für zwei Violinen<br />Béla Bartók:<br />Contrasts für Violine, Klarinette und Klavier Sz 111<br />Wolfgang Amadeus Mozart:<br />Klarinettenquintett A-Dur KV 581 — „Stadler-Quintett“]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 17:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Solist·innenkonzert Gabetta · Bezuidenhout</title>
      <description><![CDATA[<b>Sol Gabetta, Violoncello<br />    Kristian Bezuidenhout, Klavier </b><br /><br />Robert Schumann:<br />Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73<br />Felix Mendelssohn:<br />Lied ohne Worte E-Dur op. 19/1<br />(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)<br />Lied ohne Worte g-Moll op. 19/6 — „Venezianisches Gondellied“<br />(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)<br />Lied ohne Worte für Violoncello und Klavier D-Dur op. 109<br />Johannes Brahms:<br />Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38<br />„Feldeinsamkeit“ aus Sechs Lieder für tiefere Stimme op. 86/2<br />(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)<br />„Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn“ aus Fünf Lieder für tiefere Stimme op. 105/1<br />(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)<br />Intermezzo A-Dur aus Sechs Klavierstücke op. 118/2<br />(Bearbeitung für Violoncello und Klavier)<br />Felix Mendelssohn:<br />Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58]]></description>
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>YSP Abschlusskonzert - Mozarteumorchester · Hussain</title>
      <description><![CDATA[<b>    Teilnehmende des Young Singers Project<br />    Mozarteumorchester Salzburg<br />    Leo Hussain, Dirigent </b>]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Pittsburgh Symphony Orchestra · Honeck</title>
      <description><![CDATA[<b>    Alexandre Kantorow Klavier<br />    Pittsburgh Symphony Orchestra<br />    Manfred Honeck Dirigent </b><br /><br />Erwin Schulhoff: <br />Fünf Stücke für Streichquartett<br />(Bearbeitung für Orchester von Manfred Honeck und Tomáš Ille)<br />Sergej Rachmaninow:<br />Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43<br />Dmitri Schostakowitsch: <br />Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 18:30:00 GMT</pubDate>
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      <title>Solistenkonzert Levit</title>
      <description><![CDATA[<b>Igor Levit, Klavier </b><br /><br />Franz Schubert:<br />Sonate für Klavier c-Moll D 958<br />Frédéric Chopin:<br />Fantaisie f-Moll op. 49<br />Ludwig van Beethoven:<br />Sonate für Klavier Nr. 23 f-Moll op. 57 — „Appassionata“]]></description>
      <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wiener Philharmoniker · Nelsons</title>
      <description><![CDATA[<b>    Daniil Trifonov Klavier<br />    Wiener Philharmoniker<br />    Andris Nelsons Dirigent </b><br /><br />Sergej Rachmaninow:<br />Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30<br />Richard Strauss:<br />Don Juan op. 20 - Tondichtung nach Nikolaus Lenau für großes Orchester<br />Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 - Nach alter Schelmenweise in Rondeauform für großes Orchester gesetzt]]></description>
      <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>20. Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker</title>
      <description><![CDATA[<b>Wiener Philharmoniker<br />    Lars Michael Stransky, Dirigent </B><br /><br />Unterstützt durch das Land Salzburg, den Österreichischen Blasmusikverband u.a.<br /><br />Ausgezeichnete junge Blasmusiktalente aus ganz Österreich, Liechtenstein und Südtirol sind nach Salzburg eingeladen und lassen unter der Leitung von Lars Michael Stransky Opernmelodien, symphonisches Repertoire, traditionelle Polkas und Märsche erklingen. Die erfolgreiche Kooperation der Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern, dem Salzburger Blasmusikverband und der Österreichischen Blasmusikjugend findet bereits zum 20. Mal statt.<br /><br />Kostenlose Online Zählkarten ab 4. Juli (keine Vorreservierungen möglich).]]></description>
      <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 12:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Canto Lirico Flórez · Scalera</title>
      <description><![CDATA[<b>Juan Diego Flórez, Tenor<br />    Vincenzo Scalera, Klavier </b><br /><br />Arien und Lieder von Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Jules Massenet, Giuseppe Verdi, François-Adrien Boieldieu und anderen]]></description>
      <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 14:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>17.7. bis 30.8.2026</title>
      <description/>
      <pubDate>Fri, 6 Mar 2026 22:17:03 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Opern- und Schauspielaufführungen, Konzerte und Junges Programm</title>
      <description/>
      <pubDate>Fri, 6 Mar 2026 22:17:03 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/kultur/salzburg/festival/salzburger.festspiele/salzburger.festspiele.html</link>
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