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    <title>CULTURall: Shakespeare Company Berlin</title>
    <link>https://www.culturall.de/auffuehrungen/shakespeare-company-berlin</link>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:12:28 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 20:12:28 GMT</lastBuildDate>
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    <category>Aufführungen</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>Komödie der Irrungen (Farce mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[<b>Premiere: 12.6.2026</b><br /><br />Die Komödie der Irrungen ist eines der frühen Stücke von William Shakespeare. Es ist seine kürzeste und eine seiner absurdesten Komödien, wobei ein großer Teil des Humors aus Slapstick und dem Spiel mit falschen Identitäten stammt, zusätzlich zu den vielen Wortspielen. In den Jahrhunderten nach seiner Uraufführung wurde darum der Titel des Stücks als Redewendung für "ein Ereignis oder eine Reihe von Ereignissen, die durch die Anzahl der Fehler, die während des gesamten Vorgangs gemacht wurden, in ihrer Gesamtheit lächerlich gemacht werden sollen", in die Reihe populärer englischer Redewendungen aufgenommen. Die Komödie der Irrungen spielt in der griechischen Stadt Ephesus und erzählt die Geschichte zweier eineiiger Zwillingspaare, die bei der Geburt versehentlich getrennt wurden . Antipholus von Syrakus und sein Diener Dromio von Syrakus kommen in Ephesus an, das sich als die Heimat ihrer Zwillingsbrüder Antipholus von Ephesus und seines Dieners Dromio von Ephesus herausstellt. Als die Syrakusaner auf die Freunde und Familien ihrer Zwillinge treffen, führt eine Reihe wilder Missgeschicke aufgrund falscher Identitäten zu unrechtmäßigen Schlägen, einer Beinahe-Verführung, der Verhaftung von Antipholus von Ephesus und falschen Anschuldigungen der Untreue , des Diebstahls, des Wahnsinns und der Dämonie.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in 14 Rollen.<br /><br />Regie: Christian Schramm<br />Musik: Michael Eimann<br />Bühne und Kostüme: Kathrin Hegedüsch<br />Übersetzung: Martin Molitor<br /><br />Schauspieler*innen: Elisabeth Milarch, Johanna-Julia Spitzer, Katja Uhlig, Michael Günther, Johannes Quissanga, Joel Schultze-Motel<br /><br />Spieldauer ca. 2 Stunden zzgl. Pause. ]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Romeo und Julia (Tragödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[Romeo und Julia - die berühmteste Liebesgeschichte der Welt! Jeder kennt sie. Julia und Romeo, die Kinder der bitter verfeindeten Familien Capulet und Montague, begegnen sich auf einem Ball im Hause Capulet und verlieben sich ineinander. Die Liebe bricht über sie herein wie eine Naturgewalt, wie die größte Selbstverständlichkeit, wie das größte Wunder. Die Liebe schlägt ein, erblüht, erstrahlt, trifft sie - wie ein Knüppel auf den Kopf. Beide wissen, es darf nicht sein, denn ihre Familien -die reichsten in Verona - hassen sich - und das seit Generationen.<br /><br />Aber Romeo und Julia denken nicht daran, von einander zu lassen. Heimlich heiraten sie. Und sie haben Verbündete: Bruder Lorenzo, der sie traut, hoffend, diese Liebe würde den alten Hass besiegen und Frieden stiften zwischen den Häusern. Und Julias Amme, die erst als „Postillon d’Amour“ die verbotene Verbindung zwischen den Liebenden hält und später - als alles schon verloren scheint - das Seil besorgt, mit dem Romeo in der Hochzeitsnacht über den berühmten Balkon in Julias Zimmer klettern kann. Und es scheint wirklich möglich, dass - wie im Märchen und wie in der Komödie - die Liebe siegt. Aber der Hass sitzt zu tief - auch in Romeo, denn als sein bester Freund Mercutio von Julias Cousin Tybalt getötet wird, übt er rasend Rache und ersticht ihn. Romeo wird verbannt. Julia soll Paris heiraten. Aber lieber wollen sie gar nicht als ohne einander leben. Doch Bruder Lorenzo schmiedet einen irrwitzigen Plan: Er gibt Julia einen seiner wundersamen Tränke. Sie fällt in einen todesähnlichen Schlaf und am Hochzeitsmorgen finden die Eltern und der Bräutigam die geliebte Tochter und Braut scheinbar tot in ihrem Bett. Unter großen Klagen wird sie in die Gruft der Ahnen gelegt. Bruder Lorenzo schickt einen Boten nach Mantua zum verbannten Romeo. Er soll zurückkehren, die wieder erwachte Julia aus der Gruft befreien und mit ihr fliehen. Kann das funktionieren? Ist die Liebe stärker als der Hass? Was ist Liebe überhaupt? Was verdient diesen Namen? Ist Liebe nur das Gegenteil von Hass? Steht Liebe hier nicht auch gegen Angst, gegen die größte aller Ängste, die Angst vor dem Tod? Georges Bataille schreibt: „Es gibt keine Liebe, wenn sie uns nicht wie der Tod ist.“ Steht Liebe damit nicht auch für das Leben? Geht Leben ohne Liebe? Ist das Leben stärker als der Tod? Die Frage nach den Gegensätzen stellt sich in diesem Stück nicht von ungefähr - es steht hier ganz offensichtlich Liebe gegen Hass. Aber es steht auch arm gegen reich, alt gegen jung, Herr gegen Knecht, Frau gegen Mann, Gefühl gegen Verstand. Und das Genre! Es steht - wie so oft bei Shakespeare - Komödie gegen Tragödie. Und natürlich bedingt die eine die andere. Ohne existentielle Not wird die Komödie nicht komisch. Und ohne die Komik verliert die Tragödie das Existentielle!<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in 12 Rollen.<br /><br />Regie: Arnim Beutel<br />Musik: Bernd Medek<br />Übersetzung: Martin Molitor<br />Ausstattung: Kathrin Hegedüsch<br />Licht und Technik: Ron Engel<br /><br />Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Elisabeth Milarch, Caroline Siebert, Thilo Herrmann, Benjamin Plath, Joel Schultze-Motel<br /><br />Spieldauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause. ]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Lear (Tragödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[Die Geschichte von einer Welt im Wandel: draußen toben Kriege und die Unsicherheit kratzt an jeder Tür . . . unsere Schauspieltruppe reist an und baut ihre Bühne auf, um eine Geschichte zu erzählen: von Verlust, Verfall und Auflösung. Wie erzählt man die Geschichte eines Mannes der nicht loslassen kann? Was macht das mit ihm, mit seiner Familie? Und wenn dieser Mann ausgerechnet der König ist, was macht das mit seinem Staat und mit der Gesellschaft? König Lear spürt sein Alter und will sein Reich aufteilen, sich vom Tagesgeschäft zurückziehen. Seine Töchter Goneril und Cordelia sollen davon profitieren und ihr Erbe früher antreten. Aber loszulassen ist nicht Lears Stärke, Macht abzugeben erst recht nicht. Nachdem er die Liebe seiner Töchter auf die Probe stellte und es zum Streit kam, enterbt er Cordelia und verbannt seinen engsten Berater Kent, den Einzigen, der die Dinge beim Namen nennt. Derart geschwächt, versucht er, sich weiter an seiner Macht festzuklammern, aber Goneril will erben und duldet kein Widerwort mehr. Sie engt die Macht ihres Vaters ein, bis er in Rage gerät und aus dem Haus flieht. Der verbannte Kennt kommt verkleidet als Narr zurück und steht dem König bei. Mittellos und allein wütet Lear gegen den Sturm, ausgestoßen und am Rande des Verstands.<br /><br />Parallel wird die Geschichte der Familie Gloucester erzählt, eines weiteren Verbündeten Lears, der zwei Söhne hat: den rechtmäßigen Edgar und den Bastard Edmund. Dieser betrügt seinen Vater und schwärzt seinen Bruder an, der fliehen und sich als Bettler verkleiden muss, um zu überleben. So nehmen die Dinge ihren tragischen Lauf, bis Goneril und Edmund aufsteigen. Lear und seine Gefolge kauern in einer verlassenen Hütte nieder . . . aber Cordelia kommt wieder, unterstützt von der Macht Frankreichs, und will die Situation bereinigen. So ist Streit vorprogrammiert, der die Verwüstung des ganzen Königreiches mit sich bringt und gleichzeitig die Saat der Verwandlung in sich trägt.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in 9 Rollen.<br /><br />Regie: Brian Bell<br />Musik: Hans Petith<br />Übersetzung: Martin Molitor<br />Ausstattung: Kathrin Hegedüsch<br />Maske: Anne Engel<br />Licht und Technik: Ron Engel<br /><br />Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Kim Pfeiffer, Johanna-Julia Spitzer, Philipp-Manuel Bodner, Stefan Plepp, Johannes Quissanga<br /><br />Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause.]]></description>
      <pubDate>Tue, 7 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Zwei Herren aus Verona (Komödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[Zwei Jugendfreunde - die vermeintlichen Herren aus Verona- Valentin und Proteus müssen sich trennen. Der Eine (Valentin) will hinaus in die Welt, um am Hofe des Herzogs von Mailand sein Glück zu finden. Der Andere (Proteus) ist in Julia verliebt, möchte sie unter keinen Umständen verlassen, wird aber kurz darauf von seiner Mutter (Antonia) gezwungen, Valentin hinterher nach Mailand an den Hof des Herzogs zu reisen. In Mailand angekommen, verliebt sich Valentin in die schöne Silvia, die nach des Vaters Wunsch den reichen Adligen Thurio heiraten soll. Auch Proteus verliebt sich in Silvia und um sich die Gunst des Herzogs zu sichern, ködert Proteus den Herzog und Thurio mit einer geschickten Intrige, die Valentin in die Verbannung zwingt. Inzwischen hat sich Julia als Mann (Sebastian) verkleidet nach Mailand aufgemacht, um Proteus wiederzusehen.<br /><br />Was dann geschieht, ist schwer in Worte zu fassen: Silvia verschmäht die Liebesschwüre des Proteus, der Julia längst vergessen hat. Proteus macht die verkleidete Julia (Sebastian) zu seinem Diener, der/die in Proteus Auftrag bei Silvia für ihn werben soll. Der verbannte Valentin wird im Wald zwischen Mailand und Mantua von Banditen überfallen, die ebenso wie er verbannt wurden und von Valentins Geschichte so gerührt sind, dass sie ihn zum Anführer machen. Nun flieht Silvia vom Hof, um Valentin zu suchen. Proteus, Sebastian, der Herzog und Thurio suchen ihrerseits nach Silvia, die im Wald von den Räubern gefangen und zu Valentin gebracht wurde. Es kommt zu der unvermeidlichen Begegnung aller Beteiligten und zu einem verrückten Showdown.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in 18 Rollen.<br /><br />Regie: Arnim Beutel<br />Übersetzung: Martin Molitor<br />Ausstattung: Kathrin Hegedüsch<br />Musik: Hans Petith<br />Dramaturgie: Johanna-Julia Spitzer<br />Licht und Technik: Raimund Klaes<br /><br />SchauspielerInnen: Katharina Kwaschik, Caroline Siebert, Katja Uhlig,    Johannes Quissanga, Michael Günther, David Nádvornik<br /><br />Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3532&amp;seg=168652&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Othello (Tragödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[Ein schwindelerregender Thriller mit charakterstarken Figuren. Der Feldherr Othello kehrt siegreich aus einer Seeschlacht mit der türkischen Flotte in seine Heimat Zypern zurück. Doch nicht jeder gönnt ihm seine Erfolge. Sein wahnhaft eifersüchtiger Untergebener Jago und dessen Gehilfe Rodrigo hecken einen Plan aus, und dichten Desdemona, Othellos Frau, eine Affäre mit dem unbeliebten Cassio an. Sich immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstrickend wird Othello vom Blutrausch erfasst, dessen Auswirkungen verheerend sind.<br /><br />Es ist Krieg. Zypern droht ein Angriff der tu&#776;rkischen Flotte. Die Machthaber Venedigs entsenden ihren besten Mann, den Feldherrn Othello, zur Verteidigung der Insel. Doch die feindlichen Schiffe geraten in einen Sturm und werden versenkt. Als Sieger gefeiert, zieht Othello mit seinem Gefolge in Zypern ein. Mit dabei ist Jago, ein von Rach- und Eifersucht zerfressener Kriegskumpan und Untergebener Othellos. Er neidet ihm nicht nur seine beruflichen Erfolge und die Heirat mit der ju&#776;ngeren und adeligen Desdemona, sondern verda&#776;chtigt ihn auch, mit seiner eigenen Frau Emilia eine Affa&#776;re gehabt zu haben. Schu&#776;tzenhilfe bekommt er von Rodrigo, einem unglu&#776;cklich in Desdemona verliebten Mann, der Jagos Ressentiments gegen Othello teilt. Aus Rache ersinnt Jago daher einen Plan zur Vernichtung Othellos und flu&#776;stert ihm ein, der in Ungnade gefallene Cassio sei allzu vertraut mit Desdemona gewesen. Die Saat der Eifersucht fa&#776;llt auf fruchtbaren Boden. Othello verstrickt sich zusehends in Jagos Netz aus Intrigen und Lu&#776;gen und als dann noch ein Taschentuch, Liebespfand Othellos an Desdemona, bei Cassio auftaucht, steht die Entscheidung fu&#776;r den vermeintlich Geho&#776;rnten fest: Desdemona muss sterben. Und am Ende sind es nicht nur die Soldaten Othello, Jago und Cassio, die verwundet oder geto&#776;tet auf dem Schlachtfeld zuru&#776;ckbleiben, sondern auch die Zivilisten: Desdemona, Rodrigo und Emilia, Jagos eigene Frau. Opfer von Othellos Blutrausch, Kollateralscha&#776;den eines Mannes im Wahn. Erschu&#776;ttert und fassungslos schauen wir zu. Wie konnte es so weit kommen? Othello – ein Meilenstein der Theaterliteratur und eines der klu&#776;gsten Stu&#776;cke Shakespeares – ist ein reizvolles Vorhaben. Ein packender Thriller, charakterstarke Figuren im unweigerlichen Sog der menschlichen Katastrophe, getrieben von Liebe und Neid, Hass und Eifersucht. In neuer U&#776;bersetzung und in unserer eigenen Bu&#776;hnena&#776;sthetik werden die Musikalita&#776;t und Virtuosita&#776;t der Spielerinnen und Spieler mit Leichtigkeit, rasanten Verwandlungen und emotionaler Intensita&#776;t in Szene gesetzt. So wird Shakespeare aktuell und direkt erlebbar: Gestern wird Heute, Alt wird Neu, Tragik und Witz spielen zusammen und Sie erleben die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt als leidenschaftlich spielwu&#776;tiges Ensemble, das das Publikum zutiefst beru&#776;hrt, unterha&#776;lt und Begeisterung entfacht.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen. <br /><br />Regie: Nico Selbach<br />Übersetzung: Martin Molitor<br />Musik: Bernd Medek<br />Bühne: Birgit Stössel<br />Kostüme: Gabriele Kortmann<br />Licht und Technik: Raimund Klaes<br />Schauspieler*innen: Katharina Kwaschik, Katja Uhlig, Philipp-Manuel Bodner, Michael Günther, Thilo Herrmann, Joel Schultze-Motel<br /><br />Spieldauer ca. 2,5 Stunden, eine Pause]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3532&amp;seg=168701&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Maß für Maß (Buffo-Schauspiel mit ergreifender Musik)</title>
      <description><![CDATA["WIE ÜBERFÜLLUNG STRENGE FASTEN ZEUGT, SO WIRD DIE FREIHEIT, OHNE MASS GEBRAUCHT, IN ZWANG VERKEHRT."<br /><br />Ein maßloses Bühnenspektakel aus munterem Klamauk, beißendem Humor & einer tragischen Geschichte. Der Herzog von Wien beauftragt den Tugenbold Angelo in der verkommenen und verruchten Stadt für Sitte und Ordnung zu sorgen. Mit dem Todesurteil für Claudio, der mit seiner Verlobten ein uneheliches Kind erwartet, will Angelo ein Zeichen setzen. Claudios Schwester Isabella versucht verzweifelt ihn zu retten, doch Angelo erweist sich als weniger tugendhaft, als er zunächst anmuten lässt. Als Claudios Schicksal besiegelt scheint, muss schließlich doch der Herzog eingreifen. <br /><br />Wien droht im Chaos zu versinken! Ringsum Verfall der Sitten, Unzucht und Korruption! Dem Herzog reicht's, aber selbst aufräumen will er den verkommenen Laden nicht. Also gibt er den Job an den Tugendbold Angelo ab und macht sich zum Schein aus dem Staub. Der Neue greift energisch durch und lässt die Freudenhäuser schließen. Um allen zu zeigen, was die Glocke geschlagen hat, verurteilt Angelo den jungen Claudio zum Tod, weil dessen Verlobte ein unehelich gezeugtes Kind von ihm erwartet. Nun fleht die keusche Isabella um ihres Bruders Leben. Doch als Preis fordert Angelo dafür eine Liebesnacht mit ihr. Isabella ist geschockt, Claudios Leben scheint vertan. Ein Spiel beginnt, voll List und Täuschung, dem niemand ohne Schramme entkommt. Der Herzog mischt sich verkleidet unter das Volk und entsinnt gemeinsam mit Isabella einen Plan, um in der Liebesnacht Angelos verschmähte ehemalige Verlobte Mariana zum Treffpunkt zu locken. Angelo fällt zwar auf die Täuschung herein, lässt sich aber dennoch nicht von seinem Vorhaben abbringen und will Claudio nun schon früher hinrichten lassen. Der Herzog sieht sich gezwungen seine Tarnung fallen zu lassen und die Situation wieder in die Hand zu nehmen. Claudio darf seine Juliet heiraten, der Herzog vermählt Angelo mit Mariana und bittet sogar selbst um Isabellas Hand.<br />In lauer Sommernacht unterm Sternenzelt nehmen seltsam grell geschminkte Gestalten die Bühne in Besitz - Buffone, ähnlich Clowns aus anderer Zeit - und wollen mit ihrer boshaften Freude am schlechten Zustand der Welt noch das schrecklichste Geschehen durch maßloses Spiel begreifen. Die Inspiration für seine bittere Liebeskomödie hat Shakespeare in biblischen Legenden und alten Novellen Italiens gefunden und sie mit politischen Erörterungen seiner Zeit über das gerechte Herrschen verknüpft: Wie lässt sich das Verhältnis von Einzelnen und Gesellschaft maßvoll regulieren? In der Inszenierung von Matthias Grupp entsteht aus dem Spiel ein aktueller Kommentar zu unserer Gegenwart, wo hehre Ansprüche an Macht, Gesetz und Moral - nach wie vor - auf unzählige Widersprüche treffen … Die Shakespeare Company Berlin, erstmals in Zusammenarbeit mit dem Vorstadttheater Basel, nimmt sich eines aufregenden Meisterwerkes an, das von der explosiven Spannung zwischen tiefster Tragödie und irrwitzigem Possenspiel lebt. Daraus schlägt das mit Shakespeares Spiellust bestens vertraute Ensemble Funken und nähert sich mit Hingabe den Abgründen und Höhen menschlichen Handelns: komödiantisch leicht, poetisch, mitunter derb, in überraschenden Verwandlungen und immer musikalisch virtuos.<br /><br />Fünf Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.<br /><br />Regie: Matthias Grupp<br />Übersetzung: Adi Blum, Ueli Blum<br />Musik: Michael Eimann<br />Dramaturgie: Stephan Weiland<br />Ausstattung: Pia Wessels<br /><br />Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Katharina Kwaschik, Caroline Siebert, Tobias Schulze, Nico Selbach<br /><br />Premiere: Juni 2019<br /><br />Spieldauer ca. 2,5 Stunden, eine Pause]]></description>
      <pubDate>Tue, 4 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Kaufmann von Venedig (Dunkle Komödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[„WELCHES URTEIL SOLL ICH FÜRCHTEN, DA ICH KEIN UNRECHT TUE“<br /><br />Ein vielschichtiges Meisterwerk als atemberaubender Thriller und bewegende Liebesgeschichte zugleich. Der Edelmann Bassanio verliebt sich in die schöne Portia und sein reicher Freund Antonio will ihm mit Geld zur Hochzeit verhelfen. Der jüdische Shylock soll als Kreditgeber auftreten, jedoch hat dieser ein ganz anderes persönliches Anliegen. Sollte Antonio seine Schulden nicht zurückzahlen können, muss er Shylock ein Pfund Fleisch seines Körpers geben. Als es zum Prozess kommt scheint Antonios Leben bedroht und das junge Liebesglück getrübt. Nur ein mysteriöser Rechtsgelehrter kann das größte Unheil noch abwenden. <br /><br />Der reiche Kaufmann Antonio will seinem Freund, dem windigen Edelmann Bassanio helfen um die schöne Portia freien und schenkt ihm dafür Geld, obwohl all sein Vermögen auf See ist. Der verhasste Jude Shylock wird als Kreditgeber angefragt und nutzt die Gelegenheit, seinem Widersacher Antonio und mit ihm der ganzen ihn brandmarkenden Christenheit die Stirn zu bieten: Er will keine Zinsen, sondern ein Pfund Fleisch „zunächst dem Herzen“ aus Antonios Körper schneiden, sollte dieser das Darlehen nicht zurückzahlen können. Es kommt, wie erwartet: Antonios Flotte geht verloren, der Schuldschein wird fällig… Unterdessen hat Bassanio das Rätsel lösen können, welches Portias Herz und Hand versprach. Er hat aus drei Kästchen das Schlichteste ausgewählt und darin das Portrait der Liebsten gefunden. Anders als seine skurrilen Mitbewerber hat er sich von seinem Herzen, statt von Eitelkeit leiten lassen. Die Freude über das junge Glück ist getrübt, weil es sich auf Antonios Untergang zu gründen droht. Es kommt zum Prozess. Shylock, dem zudem die einzige Tochter samt einem Batzen Geld entführt wurde, besteht auf sein Recht. Er weiß das Gesetz Venedigs auf seiner Seite, das allen Bürgern die gleichen Vermögensrechte einräumt und Grundlage eines ohnehin fragilen Staates ist. Der Doge kann diesen Fall nicht entscheiden, bis ein ominöser Rechtsgelehrter auftritt (niemand anderes als die verkleidete Portia), und mit einem salomonischem Urteil Antonios Leben rettet. In einem überraschenden Happy End finden sich nicht nur mehrere Paare in Liebe zusammen, sondern kommen auch die meisten von Antonios Schiffen heil in den Hafen. Antonio und sein dunkler Zwilling im Leid, Shylock, bleiben einsam zurück. Sie können keine Freunde werden.<br />Was ist daran lustig? Eine Komödie ist eine Tragödie ohne Leichen. Nur nach dieser Definition kann man den „Kaufmann von Venedig“ als Komödie bezeichnen. Shakespeare lässt uns eindrucksvoll wie sonst nur in den Königsdramen erleben, wie das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein formt. Ein kleiner Staat, der sich als Ort des Humanismus versteht, droht an seinen eigenen Regeln zu scheitern. Die Shakespeare Company Berlin sieht spannende Parallelen zum heutigen Europa und wagt sich hier weit ins Politische hinein. Mit den bewährten Mitteln der schnellen Verwandlung, des komödiantischen, volksnahen Spiels und der Musik untersuchen wir das schwierige Verhältnis von individuellem Recht zu staatlicher Vernunft und halten ein sinnliches Plädoyer für die Kraft der Gnade, die aus der Liebe erwächst.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in 19 Rollen.<br /><br />Spielfassung und Regie: Michael Günther<br />Übersetzung: Christian Leonard<br />Musik: Bernd Medek<br />Bühne: Miriam Braunstein<br />Kostüm: Gabriele Kortmann<br />Maske: Tamara Zenn<br />Licht und Technik: Raimund Klaes<br /><br />Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Kim Pfeiffer, Thilo Herrmann, Benjamin Plath, Stefan Plepp, Oliver Rickenbacher<br /><br />Premiere: Juni 2016<br /><br />Spieldauer ca. 2 Stunden, eine Pause]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Viel Lärm um nichts (Komödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[„Als ich gesagt habe, dass ich als Junggeselle sterben würde, da habe ich eben nicht damit gerechnet, dass ich bis zu meiner Hochzeit lebe!“<br />Siegreich und voller Lebenslust kehren Prinz Pedro und seine Begleiter Benedikt und Claudio nach Messina zurück. Kaum angekommen, verliebt sich Claudio in Hero, die Tochter des Gouverneurs. Währenddessen streiten die zwei Wortakrobaten und überzeugten Singles Beatrice und Benedikt darum, wer den anderen mehr verabscheut. Eine ausgeklügelte Verkupplungsaktion der Freunde soll die beiden zueinander führen. Das Happy End scheint zum Greifen nah, aber über die zart geknüpften Bande Legt sich der Schatten einer perfiden Intrige. Verleumdungen wandeln Verliebtheit in Verachtung und Freude in Trauer – doch es gibt einen Weg aus diesem Irrgarten der Gefühle.<br /><br />Regie: Thomas Hollaender<br />Übersetzung: Martin Molitor<br />Musik: Hans Petith<br />Dramaturgie: Miriam Szwillus<br />Ausstattung: Susanne Ruppert<br />Licht und Technik: Raimund Klaes<br /><br />Schauspieler*innen: Elisabeth Milarch, Johanna-Julia Spitzer, Vera Kreyer, Philipp-Manuel Bodner, David Nádvornik, Stefan Plepp]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Verlorene Liebesmühe (Komödie mit Musik)</title>
      <description><![CDATA[Ein witziges, wortgewandtes und wohlgelauntes Stück Sommertheater... Zwischen Ferdinand, dem König von Navarra mit seinen zwei Hofherren Byron und Dumain einerseits und Isabelle, der Prinzessin von Frankreich mit ihren zwei Hofdamen Rosaline und Katharine andererseits entbrennt die Liebe gleich dreifach und auf die gleiche rasche Weise. Und dies, obwohl die Herren schworen, drei Jahre lang enthaltsam zu leben, um sich ihrer platonischen „Akademie im Kleinen“, ihrem Ruhm und der Unsterblichkeit zu widmen: Fasten und Studieren, statt Frauen und Völlerei! Der Plan scheitert an der Liebe... <br /><br />Der König von Navarra, Ferdinand, und seine zwei Hofherren Byron und Dumain haben sich geschworen enthaltsam zu bleiben, um sie ihren Studien und Pflichten zu widmen. Doch die französische Prinzessin Isabelle und ihre Hofdamen Rosalie und Katherine verzaubern sie auf den ersten Blick und wickeln sie immer weiter um ihre Finger. Zuerst verheimlichen die verliebten Ma&#776;nner den Eidbruch voreinander, doch als alles herauskommt, beschließen sie, die Damen zu freien. Auf einem Fest tauchen sie als Russen maskiert auf. Die ebenfalls maskierten Frauen haben die Geschenke der Ma&#776;nner vertauscht, so dass die Herren sich blamieren, weil sie der jeweils Falschen ihre Liebe gestehen. Natu&#776;rlich ließe sich der Komo&#776;dienschluss leicht erahnen, doch es kommt alles anders... Shakespeare verspottet die Mode der schwu&#776;lstigen Wortspiele und literarischen Anspielungen und ist doch selbst in ihr gefangen. Die Natur als siegreiche Gegenspielerin wird von Byron ebenso hinreißend besungen, wie er die Unnatur des Akademie-Planes und der bombastischen und gezierten Sprache verspottet. Die Vieldeutigkeiten und schlagfertigen Dialoge werden durch das Konkurrieren um die besseren Pointen der saftigen Ru&#776;pel gewu&#776;rzt.<br />Nach den popula&#776;reren Stu&#776;cken Shakespeares hat sich die Shakespeare Company Berlin diesmal eines eher selten gespielten Werkes des großen Autors angenommen. Fu&#776;r die neue Inszenierung dieser „Komo&#776;die gegen die Planbarkeit“ arbeitet die Shakespeare Company Berlin mit Livemusik, rasanten Rollenwechseln und ungeza&#776;hmter Spielfreude. Die moderne U&#776;bersetzung von Christian Leonard la&#776;sst Shakespeares jahrhundertealten Wortwitz ganz heutig erscheinen und zeigt auf, wie fehlbar und verletzlich wir alle sind, wenn wir uns verlieben.<br /><br />Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.<br /><br />Regie: Jens Schmidl<br />Übersetzung: Christian Leonard<br />Bühne und Kostüme: Francesca Ercoli, Carla Satoca Berges<br />Musik: Nico Selbach<br />Licht und Technik: Raimund Klaes<br /><br />Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Caroline Siebert, Johanna-Julia Spitzer, Philipp-Manuel Bodner, Thilo Herrmann, Benjamin Plath<br /><br />Premiere: 12.Juni 2018<br /><br />Spieldauer: ca. 3 Stunden, eine Pause]]></description>
      <pubDate>Tue, 1 Sep 2026 18:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=3532&amp;seg=168704&amp;aktuell=true</link>
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    <item>
      <title>Sommertheater am Insulaner</title>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:12:28 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/auffuehrungen/shakespeare-company-berlin</link>
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      <title>Die Shakespeare Company Berlin zeigt 9 Inszenierungen in 71 Aufführungen</title>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:12:28 GMT</pubDate>
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