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    <title>CULTURall: Theatermuseum Wien</title>
    <link>https://www.culturall.de/kultur/wien/museen/kunsthistorisches.museum/theatermuseum.html</link>
    <description>Ein Gesamtkunstwerk der Wiener Werkstätte</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Fri, 15 May 2026 05:05:24 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 05:05:24 GMT</lastBuildDate>
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    <category>Ausstellungen</category>
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      <title>CULTURall</title>
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      <title>From real life into the world of art</title>
      <description><![CDATA[In der Frühen Neuzeit spielten Theater- und Festereignisse eine zentrale Rolle im europäischen Kunstgeschehen. Sie brachten Künstler unterschiedlicher Disziplinen und Hintergründe zusammen und erzeugten durch ihre intensiven Transferprozesse zwischen den visuellen und den darstellenden Künsten spezielle Formen der Hybridisierung. Solche Ereignisse markierten den „Übergang aus dem Leben in die Kunst“ (Jacob Burckhardt, Die Kultur der Renaissance in Italien, 1860).<br /><br />From real life into the world of art ist eine virtuelle Ausstellung, die die Vorzüge einer wissenschaftlichen Publikation und einer interaktiven Präsentation vereint. Als Ergebnis eines internationalen Forschungsprojekts fokussiert sie die Beziehungen zwischen den performativen und darstellenden Künsten im europäischen Kontext des 16. bis 18. Jahrhunderts.<br /><br />Durch eine innovative Kombination von audiovisuellen Medienangeboten bietet die Ausstellung 15 eigenständige virtuelle Räume, die historische Feste, Aufzüge, Opern, Ballette oder Kunstwerke, die für die Kunst- und Theatergeschichte von Bedeutung sind, vorstellen. Indem die Inhalte online zugänglich gemacht werden und die Nutzer*innen ihre Art des Zugriffs selbst wählen können, richtet sich die Ausstellung sowohl an ein akademisches als auch an ein breiteres Publikum.<br /><br /><b>Das Rossballett und der Goldene Apfel</b><br /><br />Die Beiträge des Theatermuseum beschäftigen sich mit der Festkultur des Wiener Hofes Ende des 17. Jahrhunderts. Rudi Risatti lässt das Rossballett La contesa dell’aria e dell’acqua („Sieg=Streit deß Lufft und Wassers“) von 1667 in einer comicartigen Animation wiederauferstehen mit Festwägen der vier Elemente und Pferde-Quadrillen in eindrucksvollen Formationen. Daniela Franke erzählt die Geschichte der berühmtesten Wiener Barockoper Il pomo d’oro („Der guldene Apfel“) von 1668 nach, bebildert durch die 23 spektakulären Bühnenbilder, die Lodovico Ottavio Burnacini dafür erdacht hat und die vom Himmel bis in die Unterwelt führen.<br /><br />Online besuchbar unter www.artes-exhibition.digital]]></description>
      <pubDate>Wed, 9 Jun 2021 22:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1110&amp;seg=150196&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Spielräume (Bühnenformen im Modell)</title>
      <description><![CDATA[Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich die unterschiedlichsten Formen von Bühnen- und Zuschauerräumen. Je nach Epoche und Weltbild sind Stellenwert und optische Gestaltung der Theaterräume mannigfaltig: Im Mittelalter bilden sakrale oder profane Orte die Spielbühne, auf der Zuschauer und Darsteller gemeinsam agieren. Das Kirchenschiff oder der Marktplatz kennzeichnen die Spielorte, zu denen Publikum und Darsteller gemeinsam ziehen, um der meist liturgischen Handlung zu folgen (Simultanbühne).<br /><br />Erst in der Renaissance und in der Barockzeit ließen Herrscher, adelige Familien oder reiche Kaufleute und Stadtherren als Machtdemonstration und zu Repräsentationszwecken eigene Gebäude für den Theaterspielbetrieb erbauen. Der Zuschauerraum wird nun durch das Proszenium vom Bühnenraum getrennt. Es entstand die Guckkastenbühne, wie sie auch heute noch in den großen Opern- und Sprechtheatern präsent und prominent ist. Bis in das 20. Jahrhundert blieb diese Bühnenform der Rahmen für illusionistisches Dekor zur Illustration der Handlung.<br /><br />Für einen raschen Szenenwechsel werden bemalte Leinwände (Kulissen) auf fahrbare Rahmen gespannt und hintereinander gestaffelt in den „Guckkasten“ gesetzt und hin- und herbewegt (Kulissenbühne); der Bühnenboden als Scheibe auf drehbare Konstrukte gestellt, intensiviert und fördert einen ungebrochenen Handlungsablauf (Drehbühne).<br />Programmatische Schriften, Theaterarbeiten engagierter Architekten und Theateravantgardisten sowie nicht zuletzt technische Errungenschaften, wie die Einführung des elektrischen Lichts in den Theatern, ließen Experimente im Umgang mit dem Bühnenraum zu. Das Modell der Raumbühne von Friedrich Kiesler oder die Idee von Hans Fritz, aus Würfeln und anderen geometrischen Formen ein Bühnenbild zu abstrahieren, stehen stellvertretend für Versuche einer Neuorientierung im Bühnen- und Theaterbau.<br /><br />Exemplarisch können die ausgewählten Modelle nicht nur einige formale Kriterien der Spielräume, sondern auch die unterschiedlichen Positionen des Publikums zur Bühne zeigen. Wie sich der Darstellungsstil im Zusammenhang mit der Bühnenform verändert – vom Simultanspiel über das Rampenspiel zum Raumspiel – kann so anschaulich erläutert und nachvollzogen werden.]]></description>
      <pubDate>Mon, 30 Nov 2020 22:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Richard Teschners Figurenspiegel (Die Entwicklung eines Gesamtkunstwerks)</title>
      <description><![CDATA[Felix Salten brachte es auf den Punkt:  Die Hauptsache ist das Puppenspiel. Da sind freilich noch Zeichnungen und Bilder, Statuen aus Holz und Alabaster, Figuren in Speckstein und in Selenit. Aber das Puppenspiel ist die Hauptsache. Tatsächlich war Richard Teschners (1879 bis 1948) symbolistisches Figurentheater, in dem sich das Entrückte mit kühner technischer Innovation verschränkte, die Sublimierung einer ungewöhnlichen künstlerischen Laufbahn. Das Theatermuseum besitzt als einen seiner zentralen Sammlungsbestände den Nachlass Teschners und widmet dem „Magier von Gersthof“ und den herausragendsten Objekten, darunter der legendäre Figurenspiegel, zwei Schauräume.<br /><br />In der Stabfiguren-Technik hat Richard Teschner (1879–1948), einer der bemerkenswertesten Vertreter des Wiener Jugendstils, neue Maßstäbe gesetzt. Teschner war außergewöhnlich vielseitig begabt: Er war Maler, Graphiker, Bildhauer, Puppenspieler und noch vieles mehr. Mit seinem revolutionären Figurentheater schuf er von den Puppen über die Stücke bis hin zur Bühnentechnik und Begleitmusik ein theatralisches Gesamtkunstwerk. Ausgehend von der javanischen Stabfigur entwickelte er einen neuen, ausdrucksvollen Puppentypus für seine pantomimischen Spiele. Die Überwindung der herkömmlichen Guckkastenbühne führte zum einzigartigen Rund des Figurenspiegels mit Bildern von großer Schönheit und suggestiver Wirkung.<br /><br />Im verlag filmarchiv austria, Wien, wurde ein umfangreicher Katalog in deutscher Sprache veröffentlicht.]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Jan 2020 22:00:00 GMT</pubDate>
      <link>https://www.culturall.de/_show_offer.php?seite=1110&amp;seg=132133&amp;aktuell=true</link>
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      <title>Nuda Veritas</title>
      <description><![CDATA[Die nackte Wahrheit. Gustav Klimt und sein Wien um 1900.<br /><br />Aus Anlass des 160. Geburtstags des großen Malers und Zeichners Gustav Klimt (1862-1918) wird dessen bedeutendes Gemälde aus dem Jahr 1899 vor dem Hintergrund radikaler künstlerischer Reformbestrebungen im Wien um 1900 in neuer Zusammenstellung gezeigt.<br /><br />In Wien herrscht um 1900 in allen künstlerischen, geistigen und wissenschaftlichen Metiers Aufbruchsstimmung. Die einzigartige Konzentration von Kulturleistungen in dieser Stadt bildet die Grundlage für die Wiener Moderne. Gustav Klimt ist seit 1897 erster Präsident der Wiener Secession und eine ihrer Gallionsfiguren, als er sein Bild Nuda Veritas 1899 zum ersten Mal ausstellt. Das Gemälde ist ein Plädoyer für Wahrhaftigkeit in der Kunst, also eine kompromisslose künstlerische Darstellung. Klimt reagiert mit diesem Werk auf das ihm in der Öffentlichkeit entgegenschlagende Unverständnis. Als sprichwörtliche „nackte Wahrheit“ tritt die lebensgroße Aktfigur vor ihre Betrachter*innen und hält ihnen einen Spiegel entgegen. „Erkenne dich selbst“, scheint sie einzufordern, und Klimt krönt sie mit einer Sentenz Friedrich Schillers:<br /><br />„KANNST DU NICHT ALLEN GEFALLEN DURCH DEINE THAT UND DEIN KUNSTWERK = MACH ES WENIGEN RECHT. VIELEN GEFALLEN IST SCHLIMM.“ <br /><br />Eine radikale Botschaft! Sie ist „Programm“ und löst nicht nur Begeisterung aus.<br /><br />Im neu gestalteten Nuda Veritas-Raum des Theatermuseums treten neben das symbolträchtige Gemälde Klimts Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen des Hauses. Sie wurden von bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten jener Zeit geschaffen, die sich – ganz im Sinne der Forderung der Nuda Veritas – in ihrem eigenen Schaffen bestätigt sehen und davon leiten lassen: Hermann Bahr, der Schriftsteller, Dramatiker und unermüdliche Fürsprecher der Wiener Moderne. Anna Bahr-Mildenburg, gefeierte Wagnersängerin an der Wiener Hofoper und Bahrs spätere Ehefrau. Joseph Maria Olbrich, der Architekt der Wiener Secession sowie der Bahr-Villa in Ober Sankt Veit. Gustav Mahler, der Hofoperndirektor, Dirigent und Initiator der umstrittenen Opernreform. Schließlich Alfred Roller, sein kongenialer Bühnenbildner sowie dessen Ehefrau Mileva Roller, Malerin und Emailkünstlerin. ]]></description>
      <pubDate>Sun, 31 Dec 2006 22:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>große Schausammlung aus der Welt des Theaters: Kostüme, Plakate, Requisiten ...</title>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 05:05:24 GMT</pubDate>
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