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Festival vielsaitig

vom 26.8. bis 5.9.2020
mit dem Motto "Freunde"


Prägnante Leitmotive und einprägsame, mithin unvergessliche Musik-Erlebnisse kennzeichnen seit nunmehr achtzehn Jahren das Füssener Festival vielsaitig: Mal ging es ver=rückt zu, mal konnten wir hörenswerte AugenBlicke mit nach Hause nehmen – und immer bleibt am Ende des einen die Freude auf die nächsten Vielsaitigkeiten.

Wie gewohnt kurz und bündig ist auch das Motto des diesjährigen 19. Festivals, das vom 25. August bis zum 4. September 2021 schlicht und einfach zahlreiche FREUNDE zusammenbringt: Ideale musikalische Beziehungen, unerwartete Wendungen und Kombinationen, dramatische, spannungsreiche Kontraste und eine Vielzahl teils wohlbekannter, teils neuer Gesichter an den beliebten Aufführungsstätten präsentieren sich mit ihren Programmen, deren Auswahl das Verdi Quartett als Beratergremium in langjährig erprobter Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Füssen getroffen hat. Dass dabei auch in diesem Jahr wieder Grenzen berührt und überschritten werden, versteht sich: vielsaitig ist das Festival wie eh und je!

„Glück ist es, Freunde zu haben“, meint eine alte schottische Volksweisheit. Und so wurden für das Festival zahlreiche Musikerfreunde und Wegbegleiter wie den Cellisten Julian Steckel und den Pianisten Matthias Kirschnereit eingeladen – charismatische Persönlichkeiten eben, die durch ihre lebendige Kommunikation, gemeinsame künstlerische Werte und eine unermüdliche Entdeckerfreude miteinander verbunden sind.
„Die Komponisten haben so vieles kodiert: Schmerz, Sehnsucht, Jubel, Triviales und Verzweiflung. Meine Bewunderung wächst, je vertrauter sie mir werden,“ formuliert Matthias Kirschnereit die Resultate eines Musikverständnisses, das nach der Beethovenschen Formel „von Hertzen“ kommt und „wieder zu Hertzen“ geht.

So lange diese einfache Gleichung gewahrt bleibt, ist beinahe alles möglich: Da vertragen sich Jazz und Barock miteinander, da gehen „verrückte“ Experimente, wie sie das Ensemble Spark in Füssen unternehmen wird, mit klassischer Kammermusikpflege Hand in Hand – da herrscht kurzum eine Vielseitigkeit, die im Laufe von gut anderthalb Jahrzehnten immer weitere Kreise gezogen hat und auch 2021 wieder viele Freunde in den Kaisersaal des Klosters St. Mang, in die Vorträge und Konzerte und zum Geigenbautreff ziehen wird.


Den jeweils aktuellen Stand des Programms können Sie unserer regelmäßig aktualisierten Webseite: www.festival-vielsaitig.fuessen.de entnehmen.

Kontakt

Festival vielsaitig
Stadt Füssen, Abteilung Kutur
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: 08362/903-146
Fax: 08362/903-201
E-Mail: kultur@fuessen.de

 

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

Karten sind voraussichtlich ab Juli bei der Tourist Information Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen,
dem Service-Center der Allgäuer Zeitung unter +49-(0)831-206 5555
oder unter www.allgaeuticket.de erhältlich.

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Konzert

Florian Dohrmann Jazz Quartett

Jazz & Moderne

Florian Dohrmann, Kontrabass
Joachim Staudt, Altsaxophon und Bassklarinette
Lars Binder, Schlagzeug
Christoph Neuhaus, Gitarre

Inspiriert durch die Musik des Impressionisten Claude Debussy, dieses wichtigen Wegbereiters der Moderne, haben Florian Dohrmann und Joachim Staudt neue Werke und Arrangements geschaffen. Unvoreingenommen und ohne Denkverbote ist die leere Seite, „blank page“, der Ausgangspunkt, um aus Motiven und Harmonien Debussys Neues entstehen zu lassen. Mal als deutliche Reminiszenz, mal so weit entfernt, dass man 100 Jahre nach Debussys Tod nur noch seinen Geist zu spüren vermeint.
Informativ und spannend führt Florian Dohrmann durch das Programm. Er erklärt in seinen Moderationen, wie es zu den Arrangements kam und welche Auswirkung Debussy auf den Jazz hatte. So lässt er ein Bild der Persönlichkeit und des Einflusses dieses großen französischen Komponisten entstehen.
Die Entscheidung, nicht das Klavier als Harmonieinstrument zu besetzen, sondern eine Gitarre, eröffnet neue Wege und Freiheiten für die Interpretation und Umgestaltung. Das Ergebnis ist eine frische, kreative und abwechslungsreiche Musik, deren Pendel zwischen Jazz, Pop, selbst rockigen Anklängen und der klassischen Vorlage schwingt und die unterschiedlichen Hintergründe der Musiker widerspiegelt.
So lässt Joachim Staudt (Altsaxophon, Bassklarinette) in seinen Arrangements und Neukompositionen seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Ska-Legende Rico Rodriguez und der Band „Soulfood international“ einfließen und gibt dem Mondschein den Glanz einer Pop-Ballade. Christoph Neuhaus veredelt die Musik mit seinen geschmackvollen Soli und seinem außergewöhnlichen Gitarren-Sound, während Lars Binder (Schlagzeug) souverän das rhythmische Fundament legt und inspirierende Impulse setzt.
Für den Kontrabassisten Florian Dohrmann, Bandleader und Initiator des Projektes, ist das eine Traum-Besetzung, die seinem ruhigen und warmen Bass-Spiel den idealen Raum zur Entfaltung gibt und die seine anspruchsvollen Arrangements im Geiste Debussys federleicht umsetzt.

Achille-Claude Debussy verstarb am 25. März 1918 in Paris. Auf der Weltausstellung in Paris 1889 hört Debussy fasziniert exotische Klänge aus dem asiatischen Raum wie die indonesische Gamelanmusik. Diese Begegnung mit fremden Kulturen und deren schwebendem Klangideal prägt seinen Kompositionsstil. Aus Pentatonik, Ganztonleiter und Auflösung der Funktionsharmonik entwickelt er seine sphärischen Klangbilder. Ohne Debussys aus den unterschiedlichsten Kulturen schöpfendem musikalischen Impressionismus wäre die pianistische Tonsprache eines Bill Evans schwer vorstellbar. Debussys Kompositionen im Jazz-Kontext zu verarbeiten, erscheint somit als eine folgerichtige Entwicklung.
Die CD „Blank Page – New Impressions of Debussy“ wurde von dem renommierten Tonmeister Adrian von Ripka im Bauer-Studio in Ludwigsburg aufgenommen und im Februar 2019 beim kleinen, feinen Stuttgarter Label „mochermusic“ veröffentlicht. Sie wurde umgehend für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Nach 20 erfolgreichen Jahren mit dem David Orlowsky Trio, 6 CD-Veröffentlichungen bei Sony Classical, 2 Echo Klassik-Preisen und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland bei renommierten Festivals und Konzerthäusern, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Concertgebouw Amsterdam und der Carnegie Hall in New York, kehrt Florian Dohrmann nun zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert mit
„Blank Page – New Impressions of Debussy“ sein neuestes spartenübergreifendes Jazz-Projekt.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Kaupo Kikkas

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Konzert

Julius Berger & Pierre-Laurent Aimard

- Abo -

Julius Berger, Violoncello

Seit mehr als 40 Jahren ist der in Augsburg geborene Cellist aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur weil er ein wunderbarer Interpret ist, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach einen „Propheten des Cellos“ (W.-E.v.Lewinsky) nannte. Julius Berger bereichert die Musikwelt in vielfältiger Weise, als Interpret, Pädagoge, Entdecker, Denker, der „ausgetretene Pfade“ nicht liebt.
Prägende Lehrer Bergers waren in München Fritz Kiskalt, in Salzburg Antonio Janigro, dessen Assistent er mehrere Jahre lang war und in Cincinnati (USA) Zara Nelsova. Engen Kontakt hatte er mit Mstislav Rostropovich, bei dem er zunächst studierte und mit dem er später zahlreiche Konzerte gab.
Wichtige Impulse für sein künstlerisches Leben verdankt Julius Berger der Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein, Olivier Messiaen, Sofia Gubaidulina und Gidon Kremer, der ihn zahlreiche male zu seinem Kammermusikfestival nach Lockenhaus (Österreich) einlud.
Julius Berger ist als Solist und Kammermusiker weltweit gefragt, hat unzählige Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD eingespielt und bildet Spitzennachwuchs aus. Viele seiner ehemaligen Studierenden sind heute schon als Professoren oder Solocellisten in renommierten Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester tätig.
Dass Julius Berger keinen Unterschied zwischen Historischem und Zeitgenössischem macht, sondern ganz im Sinne seines Lehrers und Freundes Mstislav Rostropovich den Kontakt zu lebenden Komponisten sucht und das Entstehen neuer Werke gezielt durch Aufträge, Ur- und Erstaufführungen fördert, gehört sicherlich zu seinen großen Verdiensten. Beispiele der jüngsten Zeit sind Werke von Sofia Gubaidulina, Franghiz Ali-Zhadeh, Adriana Hölszky, Manuela Kerer, Krzysztof Meyer, Wilhelm Killmayer, Johannes X. Schachtner, Markus Schmitt, Giovanni Bonato, Hong Jun Seo u.v.a. Im Jahr 2014 hat Julius Berger zusammen mit seiner Ehefrau Hyun-Jung mit großem Erfolg das Werk „Zwei Wege“ von Sofia Gubaidulina für zwei Violoncelli und Orchester beim „Seoul International Festival“ uraufgeführt. Das Werk erklang in gleicher Besetzung als europäische Erstaufführung beim Beethovenfest Bonn 2015.
Einen gewichtigen Beitrag für die Literatur seines Instruments leistete Julius Berger aber auch durch die Wiederentdeckung und Weltersteinspielung der Konzerte und Sonaten von Luigi Boccherini und Leonardo Leo sowie der ältesten Literatur für Violoncello solo von Domenico Gabrielli und Giovanni Battista degli Antonii. Er ist gleichzeitig Herausgeber der meisten Werke in vorbildlichen Urtext-Editionen.
In jüngster Zeit widmet sich Julius Berger vor allem der Erforschung des geistigen Hintergrundes großer Standardwerke von Bach, Beethoven, Brahms und anderen. In der von ihm initiierten Reihe „Von der Idee zum Werk“ an der Universität Augsburg erschließt er in Wort und Klang Sprache, Eigenheiten und historische Bezüge.
Seit vielen Jahren ist Julius Berger künstlerischer Leiter der Festivals in Eckelshausen (Deutschland) und Asiago (Italien) sowie Präsident des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen (Deutschland).
Im Jahr 2009 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz berufen.
Erholung sucht Julius Berger in der Bergwelt seiner Allgäuer Heimat. Er ist passionierter Fotograf und Verfasser von Gedichten.

Julius Berger ist Kultur- und Kunstpreisträger der Stadt Füssen und jedes Jahr im Kaisersaal Füssen mit einem besonderen Konzert zu hören, zu dem er renommierte Musiker einlädt:


Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Der Pianist Pierre-Laurent Aimard zählt zu den größten Musikern unserer Zeit und wird in der ganzen Welt für seine ausgezeichnete Interpretation des Pianorepertoires aller Epochen gefeiert. 2017 wurde sein herausragendes Lebenswerk mit dem angesehenen Ernst von Siemens Musikpreis gewürdigt. Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon geboren. Er studierte zunächst am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und anschließend in London bei Maria Curcio. 1973 gewann er den ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb. Drei Jahre später wurde er von Pierre Boulez zum Solisten des „Ensemble Intercontemporain“ ernannt.
Pierre-Laurent Aimard konzertierte weltweit unter der Leitung von großen Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski. Darüber hinaus hat er als Kurator, Solist und Dirigent bei zahlreichen Projekten mitgewirkt, die in renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Konzerthaus, der Alten Oper in Frankfurt, der Berliner Philharmonie, dem Mozarteum in Salzburg, der Pariser Cité de la Musique und dem Southbank Centre in London stattfanden. Er wurde zum Festival de Lucerne und zum Tanglewood Festival eingeladen und fungierte zwischen 2009 und 2016 als künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Während seiner letzten Teilname an jener Veranstaltung spielte er achtzehn Stunden lang den gesamten Catalogue d’oiseaux von Messiaen. 2017, schließlich, wurde er für drei Jahre zum „Artist in Residence“ am Southbank Centre ernannt.
Unter den führenden Komponisten, mit denen Pierre-Laurent Aimard eng gearbeitet hat, seien nur György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin genannt. Darüber hinaus hat der französische Pianist zwei zeitgenössische Werke uraufgeführt: Responses: Sweet Disorder and the Carefully Careless (ein Klavierkonzert von Sir Harrison Birtwistle) und Épigrammes pour piano, violon et violoncelle (das letzte Werk von Carter, das speziell für Aimard komponiert wurde).
Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität Köln und seiner zahlreichen Workshops und Seminare wirft Pierre-Laurent Aimard ein inspirierendes, sehr persönliches Licht auf die Musik aller Stilepochen. Im Übrigen ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und unterrichtete im Jahre 2008/2009 am Pariser Collège de France. 2005 wurde ihm von der Royal Philharmonic Society der Instrumentalist Award verliehen. 2007 erkor ihn die Zeitschrift Musical America 2007 zum „Instrumentalist of the Year“.
Unter den Auszeichnungen, die Pierre-Laurent Aimard verliehen wurden, seien nur folgende erwähnt: Grammy Award für eine CD mit Werken von Charles Ives (Concord Sonata – Songs, 2005), Echo Klassik für die CD Hommage à Messiaen (2009) und Preis der deutschen Schallplattenkritik (ebenfalls 2009).

Weitere Infos:
pierrelaurentaimard.com/about/

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

1. Foto: © Pierre-Laurent Aimard
2. Foto: Sandra Behrbohm

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Konzert

Duo con energía (Gitarre, Violoncello)

- Abo -

Laura Lootens,  Gitarre
Konstantin Bruns,  Violoncello

Dass sich Gegensätze anziehen beweist das Duo con energía mit seinem Programm „Kontraste“, bei dem eine Hommage an Franz Schubert und Klänge des 20. Jahrhunderts eine Symbiose eingehen.

Die beiden Solisten erhielten 2019 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

Die deutsch-belgische klassische Gitarristin Laura Lootens wurde 1999 geboren. Im Alter von acht Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft und ihren Enthusiasmus für die klassische Gitarre und entwickelte beides während ihrer Schulzeit auf dem musischen Gymnasium weiter.
Mit 15 Jahren hatte sie ihr Orchesterdebüt mit dem berühmten Concierto de Aranjuez und gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
2014 wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Franz Halász aufgenommen. Wegen ihres Talents an der klassischen Gitarre beendete Laura Lootens 2015 ihre schulische Laufbahn und begann mit 16 Jahren als eine der jüngsten Studenten überhaupt ihr Studium zum Bachelor of Music an der Hochschule für Musik und Theater München.
Seit 2017 ist Laura Lootens Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist die jüngste Preisträgerin aller Zeiten beim renommierten Certamen International de Guitarra Clásica Andrés Segovia in Spanien, einem der wichtigsten Wettbewerbe für Gitarre weltweit.

Der aus Magdeburg stammende Cellist Konstantin Bruns studierte von 2008 bis 2017 bei Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Seit 2017 setzt er sein Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste in Berlin fort. Für seine herausragenden Leistungen wurde er 2011 beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, 2016 beim Internationalen Musikwettbewerb Hamburg und 2017 beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockport mit ersten Preisen ausgezeichnet.
Als Solist konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Stockport Symphony Orchestra. Außerdem spielte er Konzerte beim Bodenseefestival, beim Musikfestival in Bad Kissingen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Seit 2017 unterrichtet Konstantin Bruns im Rahmen einer Assistenz von Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.

Eintritt  30,00 EUR  •  ermäßigt 27,00 EUR  •  Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Patrick Eschrich

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Konzert

Eliot Quartett

- Abo -

Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.

Ein weiteres Highlight 2018 war das Debüt im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Eröffnungsgala der Mozart – Festwochen des Mozarteum Salzburg. Weitere Konzerte führten das Quartett nach Italien, Spanien, Belgien, Polen und England.

Im November 2018 hatte das Eliot Quartett die Ehre, die Streichquartetttage im Holzhausenschlößchen in Frankfurt am Main zu eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ eine eigene Konzertreihe gestaltet. In der kommenden Spielzeit freut sich das Quartett ausserdem unter anderem auf ein Gastspiel beim Bachfest Leipzig sowie auf einen gemeinsamen Auftritt mit Alfred Brendel im Rahmen eines Vortrags zu Schuberts Streichquartett D 887 G-Dur bei der Schubertiade in Schwarzenberg.

Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett.

Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ.

http://www.eliotquartett.com/de/biographie/

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Thomas Stimmel

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Konzert

Trio Adorno

- Abo -

Christoph Callies, Violine
Samuel Selle, Violoncello
Lion Hinnrichs, Klavier

Das in Hamburg beheimatete Trio Adorno, welches im Jahr 2003 gegründet wurde, gilt heutzutage als eines der vielversprechendsten und spannendsten Ensembles seiner Generation.
Vielfach wurde das Trio seitdem mit bedeutenden Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, der Osaka Chamber Music Competition, der Melbourne Chamber Music Competition sowie als Semi-Finalist beim ARD Musikwettbewerb. Zudem wurde das Trio dabei mehrfach in die “Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler” (BAKJK) des Deutschen Musikrats aufgenommen.
Seit vielen Jahren konzertiert das Trio Adorno auf internationalen Festivals wie beispielsweise den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Oberstdorfer Musiksommer, dem Trondheim Chamber Music Festival, sowie bei Konzerten in ganz Europa, Asien, Zentralamerika und Australien.
Besonders prägend für das Trio war dabei das Studium beim Alban Berg Quartett in Köln und die Zusammenarbeit mit Prof. Heime Müller (ehemals Artemis-Quartett).
Für weitere Impulse sorgte die künstlerische Arbeit mit Mitgliedern des Beaux Arts Trio, Trio Jean Paul, Trio Fontenay, Kalichstein-Laredo-Robinson Trio sowie dem Guarneri Quartett und dem Artemis Quartett.
Ihr Repertoire umfasst mit Werken von Haydn, bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten die gesamte Bandbreite der Klaviertrioliteratur. Viele ihrer Konzerte sind live mitgeschnitten und im Radio gesendet worden (u.a. SWR, MDR-Kultur, NDR-Kultur, ABC Australia, Deutschlandfunk).
Langjährige Förderung und Unterstützung erhält das Trio Adorno unter anderem durch die Stiftung „Feldtmann kulturell“. Mit seinem Namen bezieht sich das Trio Adorno auf den deutschen Musikphilosophen und großen Denker des 20. Jahrhunderts Theodor W. Adorno.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Daniel Delang

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Konzert

Verdi Quartett & Julian Steckel

Eröffnungskonzert

Das Verdi Quartett eröffnet den bunten Reigen mit einer abenteuerlichen Nachtwanderung: dem ersten Streichquartett („Métamorphoses nocturnes“) des ungarischen Avantgardisten György Ligeti (1923-2006). Das frühe Werk aus den Jahren 1953/54, das – wie manch andere Kreation des jungen Komponisten – in der kommunistischen, vom sozialistischen Realismus beherrschten Landschaft kaum Aufführungschancen hatte, macht aus den musikalischen Einflüssen des großen Béla Bartók keinen Hehl, verbindet diese aber mit dem sarkastischen Witz und den theatralischen Gesten, an denen man Ligeti immer wieder erkennen konnte.

Nachdem sich das geisterhafte Schwirren der letzten nächtlichen Metamorphose in einer schlichten Kantilene ausgesungen hat, widmen sich das Verdi Quartett und der Cellist Julian Steckel den immensen Dimensionen und himmlischen Längen, die Franz Schubert in seinem kammermusikalischen Schwanengesang, dem Streichquintett C-Dur D 956, noch einmal auf unverwechselbare, immer wieder ergreifende Weise durchmessen hat: Trotz, Verzweiflung, Schönheitssehnsucht und die Hoffnung auf „Lohn in bessern Welten“ rühren den Freundeskreis des früh Dahingegangenen bis auf den heutigen Tag.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

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Konzert

Matthias Kirschnereit

Ebenso am Eröffnungstag gastiert einer der engsten Freunde des Festivals im Kaisersaal des eindrucksvollen Barockklosters St. Mang:
Matthias Kirschnereit, der sein Publikum am vielsaitigen Flügel mit einem abwechslungsreichen Recital begeistern wird.

„Ein Ausdrucksmusiker par excellence, der die Vielfalt der spezifisch deutschen Klavierkunst fortsetzt!“ – so beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Pianisten Matthias Kirschnereit. Geboren in Westfalen und aufgewachsen in Namibia zählt er heute zu den führenden Pianisten seiner Generation. So konzertierte er u.a. mit bedeutenden Klangkörpern wie den St. Petersburger Philharmonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem National Symphony Orchestra Taiwan, den Rundfunksinfonieorchestern Stuttgart, Leipzig, Hannover und Bratislava, der Camerata Academica Salzburg sowie dem Münchener und Zürcher Kammerorcherster.

Seine „besondere Liebe“ – das Kammermusikspiel – führte ihn mit dem Geiger Christian Tetzlaff, der Klarinettistin Sharon Kam oder dem Vogler Quartett, dem Szymanowski Quartet und dem Verdi Quartett zusammen.

Mittlerweile hat Matthias Kirschnereit knapp 30 CDs eingespielt. Als einem von wenigen Pianisten überhaupt wurde ihm die Ehre zuteil, sämtliche Klavierkonzerte Mozarts einzuspielen. Diese im Jahr 2006 erschienene Produktion mit den Bamberger Symphonikern wurde international mit großer Begeisterung aufgenommen: Die Neue Zürcher Zeitung titelte „Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit“. Seine Aufnahme der Klavierkonzerte Mendelssohn Bartholdys zusammen mit der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz, darunter auch die Weltersteinspielung des rekonstruierten 3. Klavierkonzertes, wurde mit dem ECHO Klassik 2009 sowie dem Excellentia Award, Luxemburg, ausgezeichnet. Zuletzt sorgten seine Solo CDs mit Klavierwerken Robert Schumanns „Scenen“ (2010) und Franz Schuberts„Wanderer Fantasie“ (2012) für internationales Aufsehen – das Londoner Gramophone Magazine lobte „Kirschnereit deserves all the praises coming to him these days!“.

Matthias Kirschnereit lebt mit seiner Familie in Hamburg. Seit 1997 ist er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, zudem gibt er Meisterkurse in aller Welt. Damit folgt er seinem Ideal, seine künstlerischen Erfahrungen an kommende Pianisten-Generationen weiter zu geben.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

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Konzert

Matthias Kirschnereit

Auch am zweiten Tag des Festivals wird Matthias Kirschnereit sein Publikum am vielsaitigen Flügel mit einem abwechslungsreichen Recital begeistern.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Maike Helbig

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Konzert

Verdi Quartett & Julian Steckel

Das Publikum hat am zweiten Tag des Festivals noch einmal die Möglichkeit, das Eröffnungskonzert mit dem Verdi Quartett zusammen mit dem bedeutenden Cellisten Julian Steckel zu hören.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Marco Borggreve

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Konzert

Arcis Saxophon Quartett

Claus Hierluksch, Sopransaxophon
Ricarda Fuss, Altsaxophon
Edoardo Zotti, Tenorsaxophon
Jure Knez, Baritonsaxophon

Mit brennender Leidenschaft begeistert das Arcis Quartett aus München das Publikum und lässt durch seine charismatische und authentische Bühnenpräsenz in dieser seltenen Formation der Kammermusik den Funken überspringen.
Die Alten ungarischen Tänze von Ferenc Farkas (1905–2000) und die erste Jazz-Suite von Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) sowie die Fünf Stücke von Erwin Schulhoff (1894–1942) bilden die tänzerische Komponente eines Abends, in dem auch Johann Sebastian Bach (1685–1750) und George Gershwin (1898–1937) zu Worte kommen und der 1951 geborene Niederländer Jacob Ter Veldhuis („Jacob TV“) mit seinem witzig-minimalistischen Jesus is coming demonstriert, dass sich Experiment und Humor keineswegs ausschließen müssen.

Das Jahr 2013 war geprägt von wichtigen internationalen Erfolgen: 1. Preise in München (zusätzlich Publikumspreis), Gioia del Colle (Italien), Moskau (Russland), 3. Preis in Chieri (Italien), 2014 folgte ein 2. Preis in Berlin, 2015 ein 1. Preis in Magnitogorsk (Russland), 2016 ein 1. Preis in Berlin.

Außerdem wurde das Ensemble mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2016 ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Theodor-Rogler-Stiftung, ein Stipendium für Musik der Landeshauptstadt München sowie ein Stipendium der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Das Ensemble gründete sich 2009 an der HMT München und studierte Kammermusik in der Klasse des Artemis Quartetts Berlin und in München bei Herrn Asatryan und Prof. Berger. Seit 2015 ist es ein Ensemble der European Chamber Music Academy (ECMA, u.a. Prof. Beyerle, Prof. Meissl).

Das Quartett erobert die Bühnen dieser Welt im Sturm: Nach dem internationalen Debut im Großen Saal des Tschaikovsky Konservatoriums in Moskau und der Wigmore Hall in London, folgt 2017 ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere: die Einladung in die Berliner Philharmonie.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Harald Hoffmann

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Konzert

Hatem Nadim & Robin Fisher

Liederabend

Ein „alter“ Freund des Festivals vielsaitig, der ägyptische Pianist Hatem Nadim, den das Publikum schon in mannigfachen Konstellationen – unter anderem mit dem Verdi Quartett – erlebt hat, wird an diesem Abend die Zuhörer begeistern.

Dieses Mal gibt er einen Liederabend mit der Sopranistin Robin Fisher, die mit „erstaunlich präziser Koloratur, schmelzenden Diminuendi, herrliche hohen Tönen und entzückender Musikalität“ (Opernwelt) das facettenreiche Kunstliedschaffen ihrer amerikanischen Heimat vorstellen wird.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

1. Foto: © Robin Fisher
2. Foto: © Hatem Nadim

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Konzert

Spark – Die klassische Band

Andrea Ritter, Flöten
Daniel Koschitzki, Flöten
Stefan Balazsovics, Viola
Victor Plumettaz, Violoncello
Christian Fritz, Klavier

Spark – Die klassische Band hat schon vor drei Jahren den Kaisersaal auf den Kopf gestellt und knüpft am 31. August unmittelbar an diesen triumphalen Erfolg an:
Auch das aktuelle Programm Bach – Berio – Brahms räumt, sehr zum Vergnügen aller Anwesenden, mit einem weithin verbreiteten Vorurteil auf – dass nämlich den Möglichkeiten der Blockflöte mit dem Ende des Barock deutliche Grenzen gesetzt worden seien. So rhythmisch, expressiv und fetzig kommen die schlichten Klanggeräte selten zum Einsatz.

Spark denkt Klassik neu. Das Quintett stellt Bach, Vivaldi, Mozart & Co in einen frischen Kontext und schafft Anknüpfungsmomente mit den Klängen und dem Lebensgefühl der Gegenwart. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, neugierig und unangepasst, schlagen die fünf Musiker ihr Ideenzelt auf einem offenen Feld zwischen Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde auf. Lustvoll und lässig werden Stile gemixt und die zahlreichen Klangvariationen ausgelotet, die ihr reiches Instrumentarium aus über 40 verschiedenen Flöten, Violine, Viola, Violoncello, Melodica und Klavier zu bieten hat. Kein Stück gleicht dem anderen, und doch tragen sie alle die ureigene, unverwechselbare Handschrift dieses aufregenden Ensembles.

Im Jahr 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, hat sich die im Jahr 2007 gegründete Formation einen festen Platz an der Spitze der jungen kreativen Klassikszene erspielt. Mittlerweile ist das Quintett weltweit auf den renommiertesten Bühnen und Festivals zuhause – sei es in kammermusikalischen Auftritten zu fünft oder als Solistenensemble mit Orchester. Von ihren Fans wird die Gruppe vor allem für ihre mitreißenden, hoch energetischen Live-Performances geliebt. Mit überschäumender Vitalität und der pulsierenden Kraft einer Rockband leben sich die fünf Ausnahmemusiker auf der Bühne aus. Gemeinsam präsentieren sie eine leidenschaftliche Musik, die zündet. Gemeinsam sind sie Spark.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Gregor Hohenberg

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Konzert

Orbis Quartett

Tilman Hussla Violine
Meike-Lu Schneider Violine
Kundri Lu Emma Schäfer Viola
Felix Eugen Thiemann Violoncello

Das Orbis Quartett entführt nach Italien, und zwar an der Seite von Felix Mendelssohn, der seinen Eltern weiland aus dem Land, in dem die Zitronen blühen, überschwänglich berichtete: „Da steckt die Musik drin, da tönt’s und klingt’s von allen Seiten!“ Und auch von allen Saiten, wie man sich denken und wie man nicht nur in dem Streichquartett D-Dur op. 44 Nr. 1 hören kann, das den Auftakt des südländischen Abends bildet: Auch der klassisch ausgebildete und ambitionierte Filmkomponist Nino Rota („Der Pate“) und der gleichermaßen weltberühmte „Cantautore“ Paolo Conte („Via con me“) zählen zu den kreativen Persönlichkeiten, die das spielende und singende Orbis Quartett für sein Gastspiel am Lech eingeladen hat.

Gegründet 2014, gewann das Quartett nach kurzer Zeit schon den 1. Preis und den Sonderpreis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Krakau sowie den 2. Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach.

Darauf folgten Radio-Livemitschnitte beim rbb-Berlin, beim NDR Hamburg, der Radio Philharmonie Kattowitz und Einladungen zu bekannten Festivals wie den Tiroler Festspielen Erl, dem Salzburger Kammermusikfestival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Copenhagen Summer Festival und dem Montreal Chamber Music Festival.

Ihre wichtigsten musikalischen Einflüsse erhielten die Musiker von Prof. Friedemann Weigle (Artemis Quartett), durch ein Kammermusik Studium am Salzburger Mozarteum bei Prof. Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Eberhard Feltz und Prof. Andreas Rainer (Rosamunde Quartett).

Im Rahmen der ECMA (European Chamber Music Festival) wurden sie insbesondere durch Prof. Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett) und Prof. Johannes Meissl (Artis-Quartett) gefördert.

Ein bis heute verfolgtes Ziel des Quartetts ist es, ihre Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Daher spielen sie nicht nur auf klassischen Konzertpodien, sondern auch in Bars und Clubs und beteiligen sich an Education-Projekten wie der Berliner Kinderphilharmonie.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Zuzanna Specjal

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Konzert

Gitanes Blondes

Mario Korunic, Violine
Konstantin Ischenko, Akkordeon
Christoph Peters, Gitarre
Simon Ackermann, Kontrabass

Wer bei Gitanes Blondes an französische Tabakware denkt, liegt völlig falsch. Die vier Münchner Musiker entführen die Zuhörer in ihrem Programm in die Welt des Balkan und der Klezmermusik, gemischt mit viel irischem, russischem und südamerikanischem Liedgut. Auch Meisterwerke der klassischen Musik, augenzwinkernd frisch interpretiert, erstrahlen bei Gitanes Blondes in neuem Licht.

Notenständer? Notenblätter? Feste Arrangements? Fehlanzeige: Ein kurzer Blick, ein Wimpernschlag, schon fliegt das Tonmotiv von der Violine zum Akkordeon, Kontrabass und Gitarre fangen den wilden Rhythmus auf und treiben ihn voran.
Mal hoffnungsvoll melancholisch, mal überschäumend temperamentvoll und bei aller Virtuosität immer mit feinem Gespür für die Reinheit der Musik machen Gitanes Blondes einen Konzertbesuch zu einem nachhaltigen Erlebnis der Extraklasse.

1999 gegründet, setzten Gitanes Blondes mit ihrer mitreißenden Lust an Melodie und Gefühl schon manchen Höhepunkt auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Maren Bühler

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Konzert

Sigrun Richter (Laute)

Es geht um einen musikhistorisches Thema, das untrennbar mit der Geschichte der Stadt Füssen verbunden ist: Hier, wo die Wiege des europäischen Lautenbaues stand und 1592 die erste Lautenmacherzunft gegründet wurde – hier baute Joseph Helmer vor genau 420 Jahren ein Instrument, das nunmehr nach aufwendigen Restaurationsarbeiten wieder gespielt werden darf und von der vorzüglichen Lautenisten Sigrun Richter auch gespielt werden wird.

Mit ihrem Programm beschreibt sie die Schlüsselstellung Füssens, das einst nicht allein in regem Austausch mit norditalischen Zentren wie Venedig und Padua stand, sondern ihre Reichweite bis hinunter nach Rom auszudehnen wusste: Die ausgewählten Stücke von Vincenzo Galilei, Santino Garsi, Laurencini, Girolamo Kapsberger und anderen Meistern des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts tragen dieser inspiriert-inspirierenden Beziehung Rechnung.

Foto: RL

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

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Konzert

Abschlusskonzert Meisterkurse Kammermusik und Gesang

Meisterkurs für Streicher beim Verdi Quartett

Susanne Rabenschlag, Violine
Matthias Ellinge,r Violine
Karin Wolf, Viola
Zoltan Paulich, Violoncello

Meisterkurs für Gesang bei Robin Fisher

Eine schöne Tradition sind die Abschlusskonzerte der Meisterklassen, die bei jedem Festival von den vielsaitigen Künstlern durchgeführt werden. Die Weitergabe von Wissen und Berufserfahrung, die Vorbereitung des Nachwuchses auf die künftige Lebensaufgabe und die Freude am gemeinsamen Musizieren finden ihren Höhepunkt in den abschließenden Auftritten, die von der puren Begeisterung der Kursteilnehmer getragen werden. Mit jugendlichem Enthusiasmus haben die Streicher und Sänger mit ihren Dozenten zahlreiche Werke erarbeitet, die sie nun ausführlich dem Publikum präsentieren möchten.

Die Korrepetition übernimmt der Pianist Hatem Nadim.

Das Programm wird erst kurzfristig vor dem Konzert festgelegt.

Eintritt 12,00 EUR

1. Foto: © Kulturamt der Stadt Füssen, Foto: Peter Samer
2. Foto: © Robin Fisher

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Festival vielsaitig

Stadt Füssen, Abteilung Kutur

vom 26.8. bis 5.9.2020
mit dem Motto "Freunde"


Prägnante Leitmotive und einprägsame, mithin unvergessliche Musik-Erlebnisse kennzeichnen seit nunmehr achtzehn Jahren das Füssener Festival vielsaitig: Mal ging es ver=rückt zu, mal konnten wir hörenswerte AugenBlicke mit nach Hause nehmen – und immer bleibt am Ende des einen die Freude auf die nächsten Vielsaitigkeiten.

Wie gewohnt kurz und bündig ist auch das Motto des diesjährigen 19. Festivals, das vom 25. August bis zum 4. September 2021 schlicht und einfach zahlreiche FREUNDE zusammenbringt: Ideale musikalische Beziehungen, unerwartete Wendungen und Kombinationen, dramatische, spannungsreiche Kontraste und eine Vielzahl teils wohlbekannter, teils neuer Gesichter an den beliebten Aufführungsstätten präsentieren sich mit ihren Programmen, deren Auswahl das Verdi Quartett als Beratergremium in langjährig erprobter Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Füssen getroffen hat. Dass dabei auch in diesem Jahr wieder Grenzen berührt und überschritten werden, versteht sich: vielsaitig ist das Festival wie eh und je!

„Glück ist es, Freunde zu haben“, meint eine alte schottische Volksweisheit. Und so wurden für das Festival zahlreiche Musikerfreunde und Wegbegleiter wie den Cellisten Julian Steckel und den Pianisten Matthias Kirschnereit eingeladen – charismatische Persönlichkeiten eben, die durch ihre lebendige Kommunikation, gemeinsame künstlerische Werte und eine unermüdliche Entdeckerfreude miteinander verbunden sind.
„Die Komponisten haben so vieles kodiert: Schmerz, Sehnsucht, Jubel, Triviales und Verzweiflung. Meine Bewunderung wächst, je vertrauter sie mir werden,“ formuliert Matthias Kirschnereit die Resultate eines Musikverständnisses, das nach der Beethovenschen Formel „von Hertzen“ kommt und „wieder zu Hertzen“ geht.

So lange diese einfache Gleichung gewahrt bleibt, ist beinahe alles möglich: Da vertragen sich Jazz und Barock miteinander, da gehen „verrückte“ Experimente, wie sie das Ensemble Spark in Füssen unternehmen wird, mit klassischer Kammermusikpflege Hand in Hand – da herrscht kurzum eine Vielseitigkeit, die im Laufe von gut anderthalb Jahrzehnten immer weitere Kreise gezogen hat und auch 2021 wieder viele Freunde in den Kaisersaal des Klosters St. Mang, in die Vorträge und Konzerte und zum Geigenbautreff ziehen wird.


Den jeweils aktuellen Stand des Programms können Sie unserer regelmäßig aktualisierten Webseite: www.festival-vielsaitig.fuessen.de entnehmen.

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

Karten sind voraussichtlich ab Juli bei der Tourist Information Füssen,
Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen,
dem Service-Center der Allgäuer Zeitung unter +49-(0)831-206 5555
oder unter www.allgaeuticket.de erhältlich.

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