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Kleines Haus Dresden

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Kleines Haus Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Glacisstraße 28
D-01099 Dresden

E-Mail: tickets@staatsschauspiel-dresden.de

 

Vorverkaufskassen

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2
01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
Tel: 03 51.49 13–555
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Bewertungen & Berichte Kleines Haus Dresden

© Sebastian Hoppe
Schauspiel

Leonce und Lena

nach Georg Büchner
in einer Fassung von Joanna Praml und Dorle Trachternach

Premiere: 17.09.2021

„Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal.“ – Prinz Leonce hat alles und doch nichts. Des Lebens und der Dekadenz überdrüssig, schleppt er sich ohne Ziel und Motivation durch die Tage. Erst wegen der von seinem Vater arrangierten Heirat beschließt er, seinem Schicksal zu entfliehen, nur um ihm direkt wieder zu begegnen: Prinzessin Lena, in die er sich auf seiner Reise – auf Gegenseitigkeit beruhend – verliebt, entpuppt sich als die für ihn vorgesehene Gattin.
Zwischen romantischem Märchen, Satire und vielerlei Anleihen und Bezügen auf andere Genres angesiedelt, verschließt sich Georg Büchners Lustspiel aus dem Jahr 1836 einer eindeutigen Interpretation und lässt das Drama bisweilen als rätselhaft gelten. Gleichzeitig ist es durchzogen von elementaren, philosophischen Themen, die ironisch verhandelt werden: In welchem Verhältnis steht das Individuum zum Staat? Gibt es den freien Willen, oder ist der Mensch doch bloß ein Automat? Ist das Leben eine stumpfe Abfolge von Ritualen und vorhersehbaren Erlebnissen?
Joanna Praml untersucht mit jungen Menschen von 14 bis 20 Jahren die Phänomene Langeweile, Melancholie und Fatalismus und welchen Ver­änderungen sie durch die Corona-Pandemie unterliegen. ­Universität, Schule, Job, Familie mit 1,57 Kindern: Ist die Existenz als Jugendliche*r in unserer Gesellschaft nicht ein einziges Abgehen von vorher schon ausgetretenen Pfaden ohne Möglichkeiten des Auf- und Ausbruchs? Führen Privilegien und finanzielle Sorglosigkeit, wie es Büchner nahelegt, zu Grübelei und Lustlosigkeit? Und stellen sich Sinnfragen eher, wenn man zu viel Zeit hat?

REGIE UND TEXT: Joanna Praml
TEXT: Dorle Trachternach
BÜHNE UND KOSTÜME: Inga Timm
MUSIK: Hajo Wiesemann
LICHT: Olaf Rumberg
DRAMATURGIE: Sabrina Bohl, Auguste Sandner

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Schauspiel

Wunschkonzert + Warum läuft Herr R. Amok?

von Franz Xaver Kroetz
von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler

Premiere: 30.09.2021

Was wir nicht alles Merkwürdiges tun, wenn wir abends allein zuhause sind. Fräulein Rasch jedenfalls hört ihre Lieblingssendung, und WUNSCHKONZERT, ein Theaterstück, geschrieben als „Darstellung eines Sachverhalts“, zeigt sie bei den abendlichen Verrichtungen, die sie nebenher erledigt – allein in ihrer seelischen und medialen Echokammer. WARUM LÄUFT HERR R. AMOK?, zuerst als Film mit improvisierten Dialogen erschienen, folgt dagegen einem jungen Familienvater, der zwar im Großen und Ganzen tut, was die Gesellschaft von ihm erwartet, und doch im Kleinen und Grundsätzlichen, mit dem Chef, der Familie, mit Nachbar*innen, Kolleg*innen und Bekannten, immer wieder scheitert. Fräulein Rasch und Herr R. – beide verbringen einen ganz normalen Abend. Vielleicht zu normal? So gewöhnlich ihre Leben von außen scheinen mögen, so urplötzlich treffen beide eine überraschende und fatale Entscheidung, um dem ihrigen zu entkommen.
Die zwei Werke, jeweils zu Beginn der siebziger Jahre erschienen, blicken mit kritischem Humor auf die Skurrilitäten und Absurditäten unseres Alltags und auf zwei völlig gegensätzliche Prinzipien, wie Menschen mit persönlichen Krisen umgehen. Erstmals werden von Lilja Rupprecht nun beide Texte gemeinsam für einen Theaterabend auf die Bühne gebracht, der mit einer ganz eigenen Ästhetik zur Neubetrachtung der beiden Stoffe wie auch unseres täglichen Tuns und Leidens einlädt.

REGIE: Lilja Rupprecht
BÜHNE: Paula Wellmann
KOSTÜME: Annelies Vanlaere
MUSIK: Fabian Ristau
VIDEO: Moritz Grewenig
LICHT: Rolf Pazek
DRAMATURGIE: Lüder Wilcke

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Schauspiel

Konferenz der Abwesenden

von Rimini Protokoll

Es herrscht Krise! Und im Angesicht einer weltumspannenden Krise geht es um weltweite Zusammenarbeit. Dennoch wird die Krise diesmal lokal ausgetragen – im Namen der Welt: bei einer Konferenz, zu der niemand anreist. Eine Aufführung, zu der die geladenen Expert*innen nicht physisch auftreten, sondern von Menschen vor Ort vertreten werden, die ihr Skript erst zu Beginn ihres Vortrags erhalten. In der KONFERENZ DER ABWESENDEN beobachtet das Publikum Menschen aus der eigenen Stadt dabei, wie sie die Identität eines abwesenden Konferenzgastes übernehmen. Ganz ohne CO2-Ausstoß aber auch ohne schlechte Skype- oder Zoom-Verbindung, dafür aber mit allen szenischen Mitteln des Theaters, werden die Beiträge und widersprechenden Thesen zu den Folgen von Globalisierung in den Theaterraum vermittelt – und darin ausgetragen.
Der Vorteil, nicht dort zu sein – überhaupt: nicht überall sein zu müssen – wird zum gemeinsamen Spiel, das jeden Abend neu erlebbar wird. Im Zentrum dieses Spiels stehen Menschen, die zu Träger*innen von Ideen werden und sich sowohl Biografien von Expert*innen als auch deren Gedanken spielerisch aneignen. So wird die Abwesenheit zu einem Mehrwert, weil sie Raum schafft für neue Einschreibungen und ungeahnte Perspektiven. Ghostwriter und Redenschreiber*innen, Ko-Autor*innen und Regisseur*innen zugleich, machen Rimini Protokoll in KONFERENZ DER ABWESENDEN die dokumentarische Ko-Autorenschaft zu einer Fern-Inszenierung.

KONZEPT, TEXT, REGIE: Rimini Protokoll
BÜHNE, VIDEO- UND LICHTDESIGN: Marc Jungreithmeier
MUSIK: Daniel Dorsch
RECHERCHE, DRAMATURGIE: Imanuel Schipper, Lüder Pit Wilcke
MITARBEIT POLITISCH-KULTURELLE BILDUNG: Dr. Werner Friedrichs
PRODUKTIONSLEITUNG: Epona Hamdan
DRAMATURGIEASSISTENZ: Sebastian Klauke
REGIEASSISTENZ: Lisa Homburger, Maximilian Pellert
PRODUKTIONSMITARBEIT: Federico Schwindt

Eine Produktion von Rimini Apparat in Koproduktion mit Staatsschauspiel Dresden, Ruhrfestspiele Recklinghausen, HAU Hebbel am Ufer (Berlin) und dem Goethe-Institut.
Die Konzeption wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

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Festival

UNART 2022 - Jugendwettbewerb für multimediale Performances

Ihr kritzelt in der Schule gerne am Heftrand, sprüht Graffiti oder tanzt Breakdance? Ihr arbeitet zuhause an eurem eigenen DJ-Set, beschäftigt euch mit Trickfilm, macht euch Sorgen um die Umwelt oder phantasiert allgemein, was man alles so machen könnte, wenn man eine Bühne zur Verfügung hätte? Wenn ihr endlich mit anderen Jugendlichen mit Tanz, Musik, Sprech- und Objekttheater, Bildender oder digitaler Kunst frei experimentieren könntet? Dann seid ihr bei UNART genau richtig: Wir suchen Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren, die sich als kleine Gruppe mit einer Idee für eine 15-minütige Performance bei uns bewerben. Eine Fachjury wählt dann aus euren Bewerbungen sechs Gruppen aus, die ihre Performance bei uns auf der Bühne verwirklichen dürfen! Unterstützt werdet ihr bei der Entwicklung und Umsetzung durch professionelle Künstler*innen aus den Bereichen Regie, Performance, Musik, Choreografie oder Video-Kunst. Zum regionalen UNART-Finale bringt ihr eure Arbeiten dann auf der großen Bühne des Kleinen Hauses zur Aufführung!
Also: Freund*innen und Ideen zusammensuchen, unter www.unart.net bewerben und eure Themen mit professioneller Unterstützung am Staatsschauspiel Dresden zeigen!
Keine Gruppe, aber trotzdem Lust mitzumachen? Mitstreiter*innen, denen es genauso geht, könnt ihr bei unserem Workshop BILDET BANDEN! am 18. September 2021 kennenlernen.

Ein Infotreffen findet am 14. September 2021 um 18.00 Uhr im Kleinen Haus statt. Bewerbungsschluss ist der 1. Oktober 2021. Für die sechs ausgewählten Gruppen beginnt die Probenphase nach den Herbstferien. Bei Fragen wendet euch an die künstlerische Leiterin Janny Fuchs: janny.fuchs@staatsschauspiel-dresden.de oder unter 0351.49 13-741

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Schauspiel

Die Räuber*innen

nach Friedrich Schiller
von Yves Hinrichs

Der 22-jährige Friedrich Schiller sorgte 1782 mit seinem ersten Drama DIE RÄUBER für Furore: Auch weil die Geschichte über zwei ungleiche Brüder – die sich in der Vergeblichkeit, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, dann doch wieder ähneln – so radikal in ihrem Aufbegehren ist: Franz Moor intrigiert kalt und machtbesessen, spielt Vater und Bruder gegeneinander aus. Der idealistische Karl Moor führt, gekränkt vom familiären Ausschluss, eine Räuberbande an, die alsbald seine einst hehren Ziele aufs Furchtbarste pervertiert. Die geplante Revolution gegen die Obrigkeiten und gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten gerät in eine Rache- und Gewaltspirale, die Karl nicht mehr aufzuhalten weiß.
Wo üblicherweise der familiäre Konflikt und die Beziehungsstrukturen im Mittelpunkt von RÄUBER-Inszenierungen stehen, fokussiert Yves Hinrichs mit 11 Dresdner Jugendlichen stattdessen die Dynamik revolutionärer Bewegungen und die Frage nach heutigen Formen des Widerstands und politischen Missständen.
Ist Gewalt gerechtfertigt, wenn Worte nichts mehr bewirken? Wie weit ist man bereit zu gehen für ein Ideal, eine Sache, eine Bewegung? Wann überholen die Rebellions-Attitüde und die Identifikation mit einem Kollektiv die inhaltliche Ausrichtung?

DIE RÄUBER*INNEN ist ein wilder, musikalischer Schiller-Remix, der die Kraft von Gruppierungen beschwört, aber auch die Verlorenheit des Einzelnen darin zu sehen vermag.

REGIE / BÜHNE: Yves Hinrichs
KOSTÜME: Indra Nauck
MUSIK: Undine Unger
VIDEO: Tilmann Würfel
DRAMATURGIE: Sabrina Bohl
LICHT: Olaf Rumberg

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1 Theater

Stummes Land

von Thomas Freyer

Eingeladen zu den 46. Mülheimer Theatertagen „Stücke“ 2021.

Sie sind zusammen zur Schule gegangen, dann haben sich ihre Wege getrennt. Esther ist in ihrem inzwischen sanierten und modernisierten Viertel geblieben, während Laura aufs Land flüchtete. Ihren Vater beschimpft sie als Rassisten, weil er die Demokratie für eine „überholte Übergangslösung“ hält. Daniel dagegen hat die Wirklichkeit der Marktwirtschaft erfolgreich akzeptiert und Soska, der als Junge aus Polen nach Ostdeutschland gekommen war, unterzieht seinen türkischen Nachbarn genauester Beobachtung.
Neben den Geschichten seiner Generation im Hier und Jetzt erzählt Thomas Freyer im zweiten Teil seines Stücks von ostdeutscher Geschichte, deren Wurzeln bis in die Zeit des Nationalsozialismus reichen. Aus der Perspektive von Kindern werden die Verklärungen und Säuberungen unter Ulbricht geschildert, die ebenso nachwirken wie die Umdeutung der Aufstände des 17. Juni 1953 in einen „faschistischen Putschversuch“ und das Auftauchen von Neonazis in der DDR, die Gewaltexzesse gegen Ausländer veranstalteten.
Freyer fragt nach den historischen Verläufen und Verortungen von Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft, die im dritten Teil des Textes kulminieren und lässt in seinem neuen Stück, das als Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden entstanden ist, keine monokausalen Deutungsmuster zu. Gemeinsam mit seinen langjährigen künstlerischen Partnern Tilmann Köhler, Karoly Risz und Susanne Uhl setzt Thomas Freyer seine literarische Spurensuche nach dem Gewordensein und den Perspektiven heutiger Konflikte mit dieser Arbeit in und für Dresden fort.

REGIE: Tilmann Köhler
BÜHNE: Karoly Risz
KOSTÜME: Susanne Uhl
MUSIK: Matthias Krieg
LICHT: Olaf Rumberg
DRAMATURGIE: Uta Girod

Dauer der Aufführung: 2 Stunden. Keine Pause.

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Schauspiel

Anschluss

von Jaroslav Rudiš

„Wer kommt schon freiwillig hierher? Ein Luftkurort ohne frische Luft
ist kein Luftkurort. Ein Gasthaus ohne Gäste ist kein Gasthaus.
Ein Bahnhof ohne Anschluss ist ein Friedhof.“

Zwischen bröckelndem Putz und modriger Luft eines einst mondänen Luftkurortes an der sächsisch-böhmischen Grenze herrscht Stille, die Signallampen bleiben dunkel, der letzte Zug ist vor Jahren ins Tal gerollt. Im Bahnhofsgasthaus auf dem Teufelsberg treffen sich die Übrig-Gebliebenen und Aus-der-Zeit-Gefallenen der letzten Jahrhunderte, seit Wochen regnet es, und außer ein paar Wildschweinen ist schon länger niemand mehr zu Besuch gekommen. Doch große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Eine historische Konferenz soll genau hier stattfinden: Aus Sachsen und Böhmen wird endlich wieder ein Land werden. Während die Gäste und mit ihnen eine goldene Zukunft erwartet wird, versinken die Bewohner des Teufelsberges immer mehr in ihrer Vergangenheit.
Jaroslav Rudiš zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Tschechiens. In seinen Romanen, Hörspielen und Essays beschäftigt er sich regelmäßig mit der historischen Entstehung von Grenzorten, den Erfahrungen von Menschen, die dort leben, und der Sehnsucht nach Sicherheit und Identität, die mit klaren Grenzen oftmals Hand in Hand zu gehen scheint. Nach der Eröffnung der Spielzeit 2017/2018 mit der Bühnenadaption seines Romans NATIONALSTRASSE im Kleinen Haus ist ANSCHLUSS sein erstes Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden.

REGIE: Alexander Riemenschneider
BÜHNE: David Hohmann
KOSTÜME: Lili Wanner
MUSIK: Tobias Vethake
LICHT: Rolf Pazek
DRAMATURGIE: Katrin Schmitz

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 45 Minuten.
Keine Pause.

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© Sebastian Hoppe
Theater

Wunderblock I-III

eine Trilogie der Erinnerung von Miriam Tscholl

Wunderblock I: Roswitha
Was ist das nur, was zwischen ihnen steht?!? Sie sind ­Schwestern. Gemeinsam waren sie im Kinderheim und wurden dann getrennt. Und nun, Jahrzehnte später, will Roswitha, die Ältere, endlich wissen, was sie immer noch wie eine Mauer von ihrer jüngeren Schwester trennt. Die Antwort führt zurück in die Vergangenheit, zu Ereignissen, die längst vergessen oder verdrängt waren. WUNDERBLOCK I: ROSWITHA erzählt von auf dem Friedhof geklauten Blumensträußen, von ihrer Zeit als Diakonisse, in der sie zu den „Puddings“ gehörte, und von Puppen im Fenster, die Schiffen hinterherwinken.
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 20 Minuten. Keine Pause.

Wunderblock II: Dörte
„Mir ist das Schlimmste passiert, was mir je passieren konnte. Und ich hab’s überlebt.“ Dörte treibt ein unstillbares Verlangen nach Leben. Sie feiert, geht in den Swingerclub und macht bei einer Reality-TV-Show mit. Sie will es ganz anders machen als ihre Mutter. Und doch gibt es da immer wieder „unsere beschissene Parallele“. Drei Generationen weit blickt Dörte zurück. Gemeinsam mit ihrer Mutter, die mit ihr auf der Bühne steht, findet sie wiederkehrende Muster und doch auch immer wieder den Willen, sich von den Geistern der Vergangenheit zu befreien.
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde. Keine Pause.

Wunderblock III: Thomas
Thomas steht vor der Berufungskommission, und plötzlich sieht er in den Augen diesen Zweifel, dem er in seinem Leben schon so oft begegnet ist: Der stottert ja! Kann der wirklich Professor werden? Das Stottern hat sein ganzes Leben begleitet. Doch Thomas will sich davon nicht bremsen lassen: Er geht auf Weltreise und landet in einem spanischen Gefängnis der Franco-Diktatur. Er sprengt Vorlesungen mit seiner Gitarre und macht trotzdem erfolgreich Karriere als Mediziner. Er sucht die Befreiung in der Sexualität und in der Musik, denn dabei muss er nicht sprechen. Und nun, ein halbes Leben später, steht er plötzlich vor der Frage, ob er sich seinem Stottern noch einmal neu stellen muss. In WUNDERBLOCK III: THOMAS steht ein Stotterer allein auf der Bühne, nur begleitet von der Musik – ein theatrales Experiment mit Sprache und Erinnerung.
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 10 Minuten. Keine Pause.

Regie: Miriam Tscholl
Ausstattung: Sabine Hilscher
Musik: Michael Emanuel Bauer
Licht: Jürgen Köhler
Dramaturgie: Tobias Rausch

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Gespräch

Montagscafé

Eine offene Gesellschaft braucht Freunde! Das Montagscafé ist ein interkultureller Treffpunkt und Forum des Austauschs für alle Bürger*innen aus der Stadt und der Region. Wir beschäftigen uns mit Migration und Kultur nicht nur theoretisch, sondern leben sie. Popkultur, Subkultur, Esskultur, Filmkultur, Tanz, Theater, Comic – unsere Kultur lebt von Wanderungsprozessen und das Montagscafé ist mitten drin.
Um 15.00 Uhr bieten wir ein Frauencafé mit Kinderbetreuung und von 17.00 bis 22.00 Uhr das Offene Café, in dem wöchentlich wechselnde Abendveranstaltungen stattfinden. Unter dem Titel NEW DRESDEN legen wir einen Schwerpunkt auf eine Workshop- und Veranstaltungsreihe, in der wir den Veränderungen der Stadt durch Migration nachgehen und zu dem wir verschiedene Künstler*innen und Expert*innen einladen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Montagscafés ist frei – Yalla!

Wir sind am besten zu erreichen unter 03 51.49 13-617 oder per Mail unter montagscafe@staatsschauspiel-dresden.de sowie auf Facebook www.facebook.com/montagscafedresden

PROJEKTLEITUNG: Wanja Saatkamp
MITARBEIT: Abduwahab El Alem, Antonia Frederike Zinkler

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Kleines Haus Dresden

Staatsschauspiel Dresden

Vorverkaufskassen

Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus
Theaterstraße 2
01067 Dresden
Mo bis Fr 10.00–18.30 Uhr, Sa 10.00–14.00 Uhr

Vorverkaufskasse im Kleinen Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden
Mo bis Fr 14.00–18.30 Uhr
Tel: 03 51.49 13–555
tickets@staatsschauspiel-dresden.de

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Bewertungen & Berichte Kleines Haus Dresden

Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater 1001 Märchen und Geschichten Dresden, Friedrichstraße 24
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Familie / Theater Rathener Sommertheater Mai bis August 2021
Familie / Oper Junge Szene der Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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