zur Startseite
9

Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

Kontakt

Theater an der Wien – Das Opernhaus
Linke Wienzeile 6
A-1060 Wien

Telefon: +43 (1) 588 30-1010, Kartentelefon / (+43/1) 58885
Fax: +43 (1) 588 30 991010
E-Mail: info@theater-wien.at

 

Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr
Bewertungschronik

Theater an der Wien – Das Opernhaus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Theater an der Wien beim Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz

Mit ZAZÀ und PLATÉE stehen zwei Erfolgsproduktionen des Theater an der Wien auf dem Spielplan des Film Festivals.

Am 23. Juli ist Ruggero Leoncavallos Opernrarität ZAZÀ in einer Inszenierung von Regiemeister Christof Loy zu sehen, der für die Saison-Eröffnung 2020/21 des Theater an der Wien das Beziehungsdrama im Varietémilieu fesselnd in Szene setzte. In der Titelpartie gab die russische Sopranistin Svetlana Aksenova ihr ausdrucksstarkes Hausdebüt.

Jean-Philippe Rameaus Barockjuwel PLATÉE entführt das Filmpublikum am 9. August in die glamouröse Modewelt von Coco Chanel und Karl Lagerfeld, die Starregisseur Robert Carsen für das Theater an der Wien geschaffen hat. Ein exquisites Opernerlebnis, mit dem großartigen Marcel Beekman in der Titelpartie und William Christie am Pult seines Ensembles Les Arts Florissants, das sich Fans der Barockoper nicht entgehen lassen sollten.

Theater an der Wien beim Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Theater an der Wien beim Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz

Ballett

Meine Seele ist erschüttert | Beethoven-Projekt II

Ballett von John Neumeier (UA 2021)
Musik von Ludwig van Beethoven

Premiere: 28.08.2021

Ludwig van Beethovens Musik begann in der Arbeit des Choreografen John Neumeier erst spät eine Rolle zu spielen. 2018 kam sein Beethoven- Projekt I zur Uraufführung, und es sollte im Gedenkjahr zu Beethovens 250. Geburtstag 2020 fortgesetzt werden. In diesem Beethoven-Projekt II – das pandemiebedingt erst 2021 in neuer Konzeption uraufgeführt wurde – versammelt Neumeier im ersten Teil Werke aus der Zeit des Heiligenstädter Testaments (1802), die Violinsonate Nr. 7 c-moll und die Klaviersonate Nr. 21 C-Dur, kombiniert mit Ausschnitten aus Christus am Ölberge. Der zweite Teil ist der Siebten Sinfonie (1812) gewidmet. Neumeier wollte Beethovens Musik jenseits des Mythos begreifen: „Ich hole sie von diesem Sockel herunter – die Musik wird intim. Sie ist nicht mehr nur das Werk eines bewunderten Meisters, sie muss etwas ganz Nahes werden – für mich persönlich, damit ich damit arbeiten kann. Genau wie mein erstes abendfüllendes Beethoven-Ballett betrachte ich die neue Kreation als Projekt: Es gibt keine nacherzählbare Handlung, es ist kein choreografisches Porträt, auch kein rein sinfonisches Werk. Beethoven-Projekt II basiert auf der Faszination und Verbindung eines Choreografen zu einem großen Musiker, mit einer Auswahl von Werken, die ihm zusagen. Diese Werke lassen eventuell biografische Fragmente erahnen; durch die Improvisation zu dieser Musik erfahre ich sie zugleich als geniale Tanzmusik – eine Musik für Tanz in seiner reinsten Form.“ In seine Deutung der Teile aus Christus am Ölberge flossen Bezüge zu Beethovens Biografie ein: „Das Oratorium stellt einen innerlichen Kampf und ein Gebet Jesu dar, dass die Passion bitte nicht stattfinden möge. Das kann man interpretieren als Beethovens eigenes Gebet, komponiert zu einer Zeit, als ihm klar wurde, dass er sein Gehör endgültig verlieren würde. Wie Christus scheint er in seiner Musik darum zu bitten, dass dieser Kelch an ihm vorübergehen möge.“ Die Siebte Sinfonie hingegen ist für Neumeier frei von konkreten Bedeutungen: „Das Werk gilt als Beethovens tänzerischste Sinfonie, die am meisten auf rhythmischen Impulsen basiert. Daher sind alle Gedanken an eine narrative Handlung abwegig. Meine Choreografie ist eine Hommage an den Ursprung des Tanzes.“

CHOREOGRAFIE & LICHTKONZEPT: John Neumeier
MUSIKALISCHE LEITUNG: Constantin Trinks
BÜHNE: Heinrich Tröger
KOSTÜME: Albert Kriemler
TENOR: Klaus Florian Vogt
VIOLINE: Anton Barakhovsky
KLAVIER: Hanni Liang
ORCHESTER: Wiener KammerOrchester

Eine Kooperation zwischen Hamburg Ballett John Neumeier und Theater an der Wien

Meine Seele ist erschüttert | Beethoven-Projekt II bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Meine Seele ist erschüttert | Beethoven-Projekt II

Oper

Rappresentatione di Anima et di Corpo

Rappresentatione per recitar cantando in einer Vorrede und drei Akten (1600)
Musik von Emilio de' Cavalieri
Text von Agostino Manni mit Dorisio Isorelli

Neuproduktion des Theater an der Wien
Premiere: 19.09.021

Der Anfang der Oper stellt existentielle Fragen in den Raum: Wie soll man richtig leben? Warum hängen die Menschen so sehr am Leben? Was ist gut an diesem Erdendasein? Seine Schönheit ist doch nur Schein, es steckt voller Eitelkeit, Beschwerden und Gefahren. Da die Blicke der Menschen durch Sünde getrübt sind, soll ihnen ein Schauspiel vorführen, dass nur die Wendung zu Gottes Liebe glücklich machen kann. Zu Beginn des Spiels mahnt TEMPO, die Zeit, das Jüngste Gericht sei nahe, man müsse sein Herz zu Gott lenken. INTELLETTO, der Verstand, ist davon bereits überzeugt; CORPO und ANIMA, Körper und Seele, sind sich jedoch noch nicht einig. ANIMA findet in der Welt nicht, wonach sie sich sehnt, während CORPO den Verdacht nicht loswird, dass weltliche Genüsse Befriedigung bringen könnten. Als ANIMA darauf insistiert, Gott nachzustreben, preist der Chor zur Festigung ihrer Ansicht Gottes Güte. CORPO stimmt ANIMA nun zu. Ihre Einigkeit wird aber noch auf die Probe gestellt. Dabei steht ihnen CONSIGLIO,der gute Rat, zur Seite. PIACERE, das Vergnügen, schildert die Schönheit von Natur und Liebe und führt CORPO und ANIMA damit in Versuchung. Beinahe fällt CORPO darauf herein, aber ANIMA bleibt standhaft. Da CORPO murrt, befragt ANIMA den Himmel. Durch ein Echo bekräftigt eine himmlische Stimme ANIMAS Haltung. Zur weiteren Stärkung erscheint ein Schutzengel, denn nun tritt ihnen MONDO, die Welt, persönlich entgegen und verspricht Glanz und Reichtum. CORPO will sich ihr schon unterwerfen, selbst ANIMA sinnt auf einen Kompromiss zwischen Welt und Gott, da greift der Schutzengel mahnend ein. Die Welt schickt daraufhin VITA MONDANA, das weltliche Leben, mit all seiner verlockenden Lieblichkeit ins Treffen. Aber unter dem äußeren Glanz von Welt und weltlichem Leben verbirgt sich elende Hässlichkeit. Als sich diese enthüllt, wendet sich auch CORPO endgültig Gott zu. CORPO und ANIMA werden als Vorbilder für die Menschen in den Himmel eingeladen, wo ihnen bei einer Befragung der Verdammten und der Seligen deren Leid und Glück noch einmal direkt offenbart wird. Mit einem Fest zum Preise Gottes endet die Vorführung.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Giovanni Antonini
INSZENIERUNG, BÜHNE & LICHT: Robert Carsen
AUSSTATTUNG: Luis F. Carvalho
CHOREOGRAFIE: Lorena Randi
LICHT: Peter van Praet
DRAMATURGIE: Ian Burton

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführungsmatinee: 19. September 2021, 11.00 Uhr

Rappresentatione di Anima et di Corpo bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Rappresentatione di Anima et di Corpo

Oper

La concordia de' pianeti

Serenata in einem Akt (1723)
Musik von Antonio Caldara
Libretto von Pietro Pariati

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich: Die Götter sind wieder einmal uneins. Und warum? Weil sie zwar hin und wieder irren, aber dennoch immer lautstark ihre Meinung vertreten; außerdem gehört das Zelebrieren diverser Eitelkeiten einfach zum Götterleben dazu. Man ist schließlich nicht irgendwer. Aber worum geht es nun genau? Die sieben Gottheiten Venus, Diana, Jupiter, Apollon, Mars, Merkur und Saturn überlegen, ob sie eine ihnen noch nicht benannte Person im Himmel feiern sollen. Nachdem klar wird, dass es sich um eine Sterbliche handelt, beginnt der Zwist: Sterbliche sollen sich mit Ehrungen der Sterblichen zufrieden geben und nicht nach himmlischen Ehrungen streben. Nach dem ersten Abschnitt der Oper bildet sich eine Mehrheit heraus: Es steht vier (Venus, Diana, Apollon und Mars) zu drei (Jupiter, Merkur, Saturn) gegen eine himmlische Ehrung der Sterblichen. Aber Jupiter spricht ein Machtwort, und schließlich enthüllt Merkur die Identität der bisher Unbekannten: Kaiserin Elisa. Ihre Vorzüge sind derart eindrücklich,dass auch Elisas einstige Gegner zu ihren Befürwortern werden. Die Eintracht der planetaren Gottheiten ist wieder hergestellt. In einer persönlichen Huldigung legt Venus – vormals Elisas größte Gegnerin – diese Eintracht, die Concordia, der Kaiserin persönlich zu Füßen. Die Serenata in einem Akt repliziert nicht zufällig auf Kaiserin Elisabeth Christine, Gemahlin Kaiser Karls VI., sie ist für sie komponiert worden. Auf der Reise von Böhmen nach Wien wurde Elisabeth Christines Namenstag auf Schloss Znaim gefeiert. Auf ein Libretto des Hofdichters Pietro Paria schrieb der Vizekapellmeister der Hofmusikkapelle, Antonio Caldara, sein „componimento teatrale“ La concordia de’ pianeti. Neben Streichern, Continuo, Oboen und Fagott wartet das Orchester mit vier Trompeten und zwei Pauken auf, möglicherweise war das den Open Air - Bedingungen am 17. November 1723 geschuldet. Die Sängerbesetzung war exzellent, allen voran glänzte der Kastrat Giovanni Carestini in der Rolle des Apollon. 2014 konnte der Dirigent, Organist und Cembalist Andrea Marcon dieses vergessene Werk zu seiner ersten modernen Aufführung bringen – er hat auch im Theater an der Wien die musikalische Leitung inne.

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

La concordia de' pianeti bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte La concordia de' pianeti

Oper

Orphée et Eurydice

Oper in drei Akten (1774)
Musik von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Pierre-Louis Moline und Ranieri de’ Calzabigi

Premiere: 2.10.2021
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Der apollinische Sänger Orpheus hat durch den Biss einer giftigen Schlange seine geliebte Gattin Eurydike verloren. In einem Zypressenhain beklagen Hirten und Nymphen mit ihm diesen frühen Tod und schmücken Eurydikes Grab mit Blumen. Die Winde tragen Orpheus’ Klagen zu den Göttern, die ihm seine Angebetete so grausam geraubt haben. Orpheus ist nicht bereit, sich dem ihm auferlegten Schicksal zu fügen und will in die Unterwelt gehen, um dort Eurydike zu suchen. Da erscheint Amor und verkündet ihm, was Jupiter, gerührt von seinem Schmerz, beschlossen hat: Der Sänger darf wirklich in die Unterwelt hinabsteigen. Sollte es ihm mit seinem Gesang gelingen, die Furien und Ungeheuer des Hades milde zu stimmen, wird ihm Eurydike zurückgegeben. Allerdings darf er Eurydike nicht ansehen, bevor sie den Styx überquert haben, und ihr auch Jupiters Gebot nicht verraten. Beglückt macht sich Orpheus unter den Ermahnungen Amors auf den Weg in die Unterwelt. Dort bedrängen ihn Furien und Wächter und wollen ihmden Zutritt in den Hades verwehren. Durch einen ergreifenden, um Erbarmen flehenden Klagegesang gelingt es Orpheus aber, diese zu besänftigen. Es wird ihm der Weg ins Elysium, zu den Gefilden der Seligen freigegeben, wo ihm von den scheuen Geistern Eurydike zugeführt wird. Gemeinsam treten sie durch die labyrinthischen Gänge des Hades den Weg in die Oberwelt an. Beunruhigt vom abgewandten Blick Orpheus’ komme in Eurydike jedoch Zweifel auf, ob es wirklich ihr Mann ist, dem sie da durch die finsteren Klüfte folgt. Sie bedrängt ihn mit Fragen und Vorwürfen und beginnt, an seiner Liebe zu zweifeln, kann sie sich doch sein abweisendes, zur Eile mahnendes Verhalten nicht erklären. Angsterfüllt will Eurydike lieber erneut sterben und in die Ruhe des Elysiums zurückkehren als ungeliebt ein neues, freudloses Leben beginnen. In höchster Verzweiflung bricht Orpheus das ihm auferlegte Gebot und wendet sich Eurydike zu, die tot in seine Arme sinkt. Voll Schmerz will sich Orpheus das Leben nehmen, was von Amor verhindert wird. Beschämt von der Größe dieser Liebe, erweckt er Eurydike noch einmal zum Leben. Glücklich vereint huldigt das Paar dem Liebesgott

MUSIKALISCHE LEITUNG: Raphael Schluesselberg
INSZENEIRUNG: Philipp M. Krenn
AUSSTATTUNG: Christian Andrè Tabakoff
LICHT: Franz Tscheck
ORPHÉE: Sofia Vinnik
EURYDICE: Ekaterina Protsenko
L´AMOUR: Miriam Kutrowatz
L´AMOUR: Anita Rosati
ORCHESTER: Bach Consort Wien
CHOR: Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

In französischer und italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführungsmatinee: Sonntag, 26. September 2021 | 11.00 Uhr

Orphée et Eurydice bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Orphée et Eurydice

Oper

Peter Grimes

Oper in einem Prolog und drei Akten (1945)
Musik von Benjamin Britten
Libretto von Montagu Slater
nach der Verserzählung The Borough (1810) von George Crabbe

Premiere: 16.10.2021
Neueinstudierung der Theater an der Wien-Produktion von 2015

Der Fischer Peter Grimes wird in seinem Dorf gemieden. Er ist ein verschlossener Außenseiter, dem bereits zum zweiten Mal ein Lehrjunge gestorben ist. Die Dorfgemeinschaft argwöhnt, Grimes könnte an diesen Todesfällen schuld sein. Bei einer Untersuchung kann man ihm nichts beweisen, aber er erhält den Rat, zukünftig einen Erwachsenen als Hilfskraft einzustellen. Nur die Lehrerin Ellen Orford hält zu Grimes. Der ehemalige Kapitän Balstrode empfiehlt ihm, Ellen zu heiraten, damit das Gerede ein Ende fände, aber der Fischer weicht aus, erst will er es zu Geld und Ansehen bringen. Um die viele Arbeit zu schaffen, sucht er doch wieder nach einem Jungen als Lehrling. Wie immer organisiert ihm der Apotheker Keene einen aus dem Armenhaus. Fuhrmann Hobson weigert sich zunächst, Grimes ein neues Opfer zuzuführen. Erst als Ellen bereit ist, den Jungen mitabzuholen, nimmt er den Auftrag an. Von nun an steht Grimes unter noch genauerer Beobachtung. An einem Sonntag einige Wochen später bemerkt Ellen vor der Kirchean dem Jungen einen Bluterguss. Als sie Grimes damit konfrontiert, gerät sie mit ihm in Streit. Grimes nimmt den Jungen und will mit ihm zum Fischen hinausfahren. Aber die Dorfleute haben nach dem Gottesdienst mitbekommen, dass wieder etwas mit Grimes und seinem Lehrling nicht stimmt. Sie rotten sich zusammen, um Grimes zur Räson zu bringen. Gerade als sich Grimes mit dem Jungen zum Ausfahren bereit macht, hört er die wütenden Bürger. Mit dem Jungen flieht er Richtung Boot, aber in der Panik rutscht der Junge auf den Felsen ab. Als die Bürger die Hütte erreichen, ist sie leer. Tage später entdecken Ellen und Balstrode den Pullover des Jungen. Nun sind die Dorfleute überzeugt, dass Grimes einen neuen Mord begangen haben muss und ziehen wieder los, um ihn für seine Verbrechen bezahlen zu lassen. Ellen und Balstrode finden Grimes vor der wütenden Meute, aber er ist verwirrt und hört sie nicht. Verzweifelt hat er erkannt, dass es ihm nie gelingen kann, so zu leben, wie er muss und will. Schließlich gibt Balstrode Grimes einen letzten Rat: Er soll aufs Meer hinausfahren und sich dort versenken. Als man im Dorf hört, ein Boot sei gesunken, geht das Leben wieder ungestört weiter.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Thomas Guggeis
INSZENIERUNG: Christof Loy
BÜHNE: Johannes Leiacker
KOSTÜME: Judith Weihrauch
CHOREOGRAFIE: Thomas Wilhelm
LICHT: Bernd Purkrabek
PETER GRIMES: Eric Cutler
JOHN, SEIN GEHILFE: Gieorgij Puchalski
ELLEN ORFORD, DIE LEHRERIN: Agneta Eichenholz
BALSTRODE, EIN EHEMALIGER KAPITÄN: Andrew Foster-Williams
AUNTIE, DIE KNEIPENWIRTIN: Hanna Schwarz
IHRE BEIDEN NICHTEN: Miriam Kutrowatz, Valentina Petraeva
BOB BOLES, EIN METHODIST: Rupert Charlesworth
SWALLOW, EIN RECHTSANWALT: Thomas Faulkner
MRS SEDLEY, EINE WITWE: Rosalind Plowright
REVEREND HORACE ADAMS: Erik Årman
NED KEENE, DER APOTHEKER: Tobias Greenhalgh
HOBSON, DER FUHRMANN: Lukas Jakobski
ORCHESTER: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
CHOR: Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführungsmatinee: 10. Oktober 2021, 11.00 Uhr

Peter Grimes bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Peter Grimes

Oper

Zenobia, regina de' palmireni

Dramma per musica in drei Akten (1694)
Musik von Tomaso Albinoni
Libretto von Antonio Marchi

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

Zenobia, die Königin von Palmyra, und ihr Sohn Silvio konnten nur deshalb vom römischen Kaiser Aureliano gefangen genommen werden, weil Zenobias eigener Gouverneur Ormonte seine Heimat verraten hat. Aureliano verliebt sich in Zenobia, sie will sich ihm aber nicht unterwerfen. Da greift er zur schrecklichen Waffe der Erpressung: Wenn Zenobia nicht Folge leistet, wird er ihren Sohn töten. Sie bleibt standhaft gegenüber dem Kaiser, bricht aber zusammen, als ihr Sohn abgeführt wird. Ein wenig später belauscht der Kaiser ein Gespräch zwischen Ormonte und Zenobia: Zenobia soll sich zum Schein auf Aureliano einlassen, um ihn dann zu ermorden. Aber auch hier bleibt Zenobia standhaft und lehnt diesen Vorschlag entschieden ab. Dies wiederum nötigt Aureliano so viel Respekt ab, dass er ihr Palmyra zurückgibt und ihren Sohn freilässt. Oromonte wird verbannt. Neben den handelnden Personen spielt die Tugend der Constantia, die Standhaftigkeit, eine tragende Rolle. Sie ist Zenobias moralischer Kompass, denn sie widersteht den Annäherungsversuchen Aurelianos, obwohl das Leben ihres Sohnes in Gefahr ist, aber auch der möglichen Rache an Aureliano, die ihr durch den verräterischen Ormonte angetragen wird. Ihre Unbeirrbarkeit zahlt sich aus, denn durch sie erlangt sie ihre Freiheit, ihr Königreich und ihren Sohn wieder. Abgesehen von Zenobia verzichtete das Libretto weitgehend auf tiefe emotionale Portraits der Figuren. Tommaso Albinoni tritt 1694 als Komponist erstmals in Erscheinung: Neben einer Sammlung von Instrumentalwerken wurde seine erste Oper Zenobia, regina de’ Palmireni am Teatro Santi Giovanni e Paolo in Venedig uraufgeführt. Es war ein großer Erfolg für den erst 23-jähigen, der im väterlichen Unternehmen den Brotberuf des Spielkartenherstellers erlernte. Albinoni blieb fortan der Musik treu und wurde schnell zu einem der bedeutendsten Komponisten Europas, schuf ein umfangreiches OEuvre, das aber schnelll wieder in Vergessenheit geriet. Nur sieben von angenommenen 50 Opern sind derzeit identifiziert. Die erste moderne Aufführung von Zenobia fand 2008 am Opernhaus von Damaskus in Syrien statt – das historische Palmyra befand sich auf dem Gebiet der modernen Stadt Tadmur, etwa 250 km von Damaskus entfernt.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Marcello Di Lisa
ZENOBIA, REGINA DI PALMIRENI: Ana Quintans
AURELIANO, IMPERATORE: Valer Barna-Sabadus
ORMONTE, GUERNATOR DI PALMIRA: Anicio Zorzi Giustiniani
LIDIO, PRINCIPE DELLA GRECIA : Maria Grazia Schiavo
FILIDEA, FIGLIA D’ORMONTE: Raffaella Milanesi
CLEONTE, SUO CAPITANO: Filippo Mineccia
ORCHESTER: Concerto de’ Cavalieri

Zenobia, regina de' palmireni bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Zenobia, regina de' palmireni

Oper

Der Waffenschmied

Komische Oper in drei Akten (1846)
Musik von Albert Lortzing
Libretto von Albert Lortzing nach dem Lustspiel Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person von Friedrich Wilhelm Ziegler

Zum 175. Jubiläum der Uraufführung im Theater an der Wien am 30. Mai 1846
Konzertante Aufführung in deutscher Sprache

Für Albert Lortzing war das Theater an der Wien 1845 Sehnsuchtsort der Hoffnung, denn man hatte ihn in Leipzig, wo er seit 1833 als Kapellmeister gewirkt hatte, hinausgeworfen. Seine finanzielle Lage war verzweifelt. Der damalige Direktor des Theaters an der Wien, Franz Pokorny, bot Lortzing an, bei ihm eine neue Oper sozusagen als Probestück zu präsentieren und ihn bei Erfolg fest anzustellen. Das „Probestück“ war Der Waffenschmied. Lortzing war ein theatraler Tausendsassa, der auch als Schauspieler sehr beliebt war. In der Vorlage für Der Waffenschmied, dem erfolgreichen Lustspiel Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person (1790) von Friedrich Wilhelm Ziegler, war Lortzing schon oft als Graf Liebenau aufgetreten. Er formte das Stück selbst in ein Libretto um und verwandelte das possenhafte Intrigenspiel in eine ironische Liebeskomödie um Standesdünkel. Häufiges Problem in Komödien ist, dass höhergestellte Figuren die niedriger gestellten nicht heiraten sollen, weil letztere nicht würdig sind – hier ist es umgekehrt: Graf Liebenau hat sich in Marie,die Tochter des Waffenschmieds Stadinger verliebt. Aber anstatt dass ein so nobler Schwiegersohn willkommen wäre, muss der Graf fürchten, abgewiesen zu werden, denn der stolze Bürger Stadinger verachtet die Adligen als insgesamt verkommenen Stand. Daher verkleidet sich Liebenau als Schmiedegeselle und versucht so, Maries Liebe zu erringen. Infiziert vom bürgerlichen Ideal der wahren Liebe will er außerdem um seiner selbst geliebt werden. So macht er sich gleichzeitig als Graf von Liebenau an Marie heran, um zu sehen, was ihr mehr imponiert, der einfache Geselle oder der vermögende Schlossbesitzer. Absurde Situationen sind vorprogrammiert. Das Ganze spielt in einem biedermeierlich erträumten Worms des 16. Jahrhunderts, wo die bürgerliche Lebensweise über die adlige triumphiert, dem 19. Jahrhundert zum Vorbild. Bei der Uraufführung am 30. Mai 1846 gefiel Der Waffenschmied mit seinen bis heute bekannten und beliebten, eingängigen und liedhaften Arien sowie turbulenten Ensembles. Lortzing erhielt den erträumten Kapellmeisterposten. Leider war ihm das Glück in Wien nicht lange hold, schon 1848 wurde er gekündigt, und drei Jahre später starb er verarmt in Berlin.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Leo Hussain
MODERATION: Nikolaus Habjan & Charlotte
HANS STADINGER, WAFFENSCHMIED UND TIERARZT: Günther Groissböck
MARIE, SEINE TOCHTER: Miriam Kutrowatz
IRMENTRAUT, MARIENS ERZIEHERIN: Juliette Mars
RITTER GRAF VON LIEBENAU: Timothy Connor
GEORG, SEIN KNAPPE : Andrew Morstein
RITTER ADELHOF AUS SCHWABEN: Ivan Zinoviev
ORCHESTER: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
CHOR: Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Der Waffenschmied bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Der Waffenschmied

Oper

The Lighthouse

Kammeroper in einem Prolog und einem Akt (1980)
Musik und Libretto von Peter Maxwell Davies

Premiere: 28.10.2021
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Ein sonderbarer Vorfall wird gerichtlich untersucht: Als ein Versorgungsschiff einen einsamen Leuchtturm erreichte, fanden die drei Offiziere den Leuchtturm bis auf eine Schar Ratten verlassen vor. Von den drei Leuchtturmwärtern fehlte jede Spur. Es gab trotz stürmischen Wetters keine Anzeichen eines Kampfes oder einer Flutkatas - trophe, alles sah aus, als ob die drei nur kurz den Turm verlassen hätten: Der Tisch war gedeckt, das Abendessen stand bereit. Vor Gericht werden die drei Offiziere nun verdächtigt, mit dem Verschwinden der Wärter etwas zu tun zu haben. Ihre Aussagen erhellen die Umstände aber nicht, alles wird nur geheimnisvoller, da sie die Situation unterschiedlich wahrgenommen haben, aber übereinstimmend die Atmosphäre als spukhaft schildern. Aus der Verhandlung wird eine Vision der Ereignisse: Die drei Wärter, die dort seit Monaten in Einsamkeit lebten, waren sehr verschieden: Arthur war augenscheinlich ein selbstgerechter Glaubenseiferer, Blazes und Sandy hingegen hatten eine moralisch zweifelhafte Vergangenheit. Aber alle drei versteckten sich vor ihrer Vergangenheit auf der Insel. Kartenspielen war ihr einziger Zeitvertreib. Eines Abends lud sich die Atmosphäre aggressiv auf. Sie versuchten sich zu beruhigen, indem sie jeweils ein Lied sangen, das ihnen etwas bedeutete – bald stellte sich heraus, dass sie damit in ihr eigenes Schicksal blicken ließen: Blazes erzählte, wie er eine alte Frau wegen ihres Geldes erschlug, sein Vater wurde dafür gehenkt. Er schien keinerlei Gewissensbisse zu haben. In Sandys Lied spiegelte sich eine verhängnisvolle Liebesgeschichte, und Arthur ließ seinen Zwangsfantasien vom goldenen Kalb und dem Morden um es herum freien Lauf. Mit dem steigenden Nebel krochen auch die Geister der Vergangenheit aus dem Meer und griffen nach den Dreien, bis sie – mittlerweile völlig wahnsinnig – aus dem Sturm eine strafende Bestie mit leuchtenden Augen auftauchten sahen, die sie holen wollte. Die gerichtliche Untersuchung endet mit einem Freispruch für die drei Offiziere. Das Schicksal der Wärter bleibt ein ungeklärter Unglücksfall. Man erfährt noch, dass sich keine neuen Wärter für diesen Leuchtturm gefunden haben und dort nun alles automatisiert vonstatten geht.

MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Zlabinger
SZENISCHE EINRICHTUNG: Georg Zlabinger
AUSSTATTUNG: Martin Zlabinger
LICHT: Franz Tscheck
SANDY / OFFICER 1: Andrew Morstein
BLAZES / OFFICER 2: Timothy Connor
ARTHUR / OFFICER 3: Ivan Zinoviev
ORCHESTER: Wiener KammerOrchester

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführungsmatinee: 17. Oktober 2021, 11.00 Uhr

The Lighthouse bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte The Lighthouse

Online

Video on demand

Stöbern Sie in unserem umfangreich Angebot

In Kooperation mit internationalen Livestreaming-Plattformen wie z. B. fidelio und sonostream.tv bietet das Theater an der Wien bereits aufgestrahlte Opernproduktionen Video on demand an.

Ziel ist, einem größeren Opernpublikum die Neuproduktionen des Theater an der Wien und der Kammeroper für einen längeren Zeitraum in HD-Qualität zugänglich zu machen.

Aktuell bieten der unabhängige Online-Anbieter Sonostream.tv und die Streaming-Plattform fidelio folgende Theater an der Wien- und Kammeroper-Produktionen kostenpflichtig VOD an.

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine Auswahl unser Kinder- und Jugendprojekte der letzten Jahre kostenlos auf unserem Youtube-Kanal an.

Video on demand bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Video on demand

Online

Massenet: Thaïs

Comédie lyrique in drei Akten und sieben Bildern (1898)
Libretto von Louis Gallet nach dem gleichnamigen Roman von Anatole France

Jules Massenet schrieb seine Oper um die reuige Kurtisane für seine Geliebte, die kalifornische Sopranistin Sybil Sanderson. Das Libretto basiert auf dem gleichnamigen, 1890 erschienenen Skandalroman von Anatole France. In Massenets Oper treten dessen antiklerikale, satirische Elemente zurück, er zeigt die beiden Hauptfiguren in tragischer Selbsttäuschung befangen. Trotz eines skandalösen Busenblitzers von Sanderson war die Uraufführung 1894 nicht besonders erfolgreich. Erst nach einer gründlichen Überarbeitung wurde die zweite, 1898 aufgeführte Fassung zu einem Welterfolg, es entstand sogar ein Stummfilm nach der Oper – mit SängerInnen. Auf der Bühne hängt der Erfolg jeweils an der Interpretin der Titelfigur. Thaïs ist in sängerischer und darstellerischer Hinsicht eine schwierige Rolle. Massenets Musik ist von dem Stil des Fin de siècle geprägt, verführerisch, poetisch und melancholisch. Aber sie ist mehr als nur schillernde, gleißend-elegante Oberfläche – dies Vorurteil stand einem weiteren Erfolg nach 1930 lange im Weg. Massenet gibt mit seiner subtilen psychologischen Zeichnung von Anfang an Hinweise, dass weder Athanaëls Keuschheit noch Thaïs’ Verderbtheit wirklich unumstößlich sind. In der berühmten Méditation werden die inneren Vorgänge während ThaÏs’ Bekehrung geschildert. Die Ausgefeiltheit zeigt sich zudem in einem Netz von musikalischen Motiven, die in der Méditation und im tragischen Ende kulminieren. In der Spiegelarie, Thaïs’ Reflexion über ihr Leben, die ihre Bekehrung vorbereitet, erreicht Massenet eine für die französische Oper beispielhafte Verschmelzung von Wort und Ton, die spätere Komponisten wie Debussy beeinflusste. Strukturell knüpft Massenet bei Thaïs mit den großen Szenen, den Balletten an die Grand-Opéra an, aber eigentlich erlebt man das persönliche Drama zweier Menschen und ihrer fehlgeleiteten, missverstandenen Gefühle zueinander. Ihre Schicksale sind nicht wie bei Rossinis Guillaume Tell oder Verdis Don Carlos mit der großen Politik verknüpft. Man sieht vielmehr, wie die sozialen Festlegungen der Rollen von Mann und Frau in dieser patriarchalischen Gesellschaft menschliche Beziehungen unmöglich machen.

Musikalische Leitung: Leo Hussain
Inszenierung: Peter Konwitschny
Ausstattung: Johannes Leiacker
Licht: Guido Petzold

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Entgegen unserer letzten Ankündigung vor Weihnachten, in der wir Ihnen freudig angekündigt hatten, dass die Vorstellungsserie von Thaïs ab dem 19. Jänner 2021 stattfinden kann, müssen wir Ihnen aktuell mitteilen, dass die Premiere am 19.1. sowie die Vorstellungen am 21. und 23.1. aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden können. Wir hoffen, dass wir Ihnen bald Ersatztermine nennen können. KarteninhaberInnen werden direkt von unserem Kartenbüro kontaktiert. Unsere MitarbeiterInnen sind bemüht, Ihre Rückabwicklungen zeitnah zu bearbeiten.

Massenet: Thaïs bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Massenet: Thaïs

Online

Rameau: Platée

Jupiter, oberster der Götter und untreuester aller Ehemänner, möchte seiner Gattin Juno ein für alle Mal ihre Eifersucht austreiben – um dann von ihr unbehelligt seinen außerehelichen Interessen nachgehen zu können. Zurzeit allerdings verfolgt er kein derartiges amouröses Projekt, Juno ist trotzdem voll Misstrauen und Wut auf ihren Mann und zerstört mit wilden Stürmen die Erde. Sie hat schon die gesamte Ernte ruiniert, den Menschen droht eine Hungersnot. Der Zustand ist unhaltbar und liefert Jupiter einen weiteren Grund, seine Frau von ihrer Raserei abbringen zu müssen. In seinem Auftrag schmieden Mercure und dessen Freund Cithéron einen tückischen Plan, wie sie Juno heilen und die Menschen aus der Not retten können. Cithéron wird seit einiger Zeit hartnäckig von der hässlichen Sumpfnymphe Platée mit Liebe verfolgt. Sie ist völlig davon überzeugt, dass ihrer Schönheit und Eleganz kein Mann widerstehen könnte und begreift Cithérons Abweisungen nicht. Nun sieht er die Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, nämlich Juno zu beruhigen und Platée loszuwerden. Der eitlen Sumpfnymphe wird weisgemacht, Jupiter hätte sich in sie verliebt und wolle sie heiraten. Der Göttervater, in den Plan eingeweiht, spielt seine Rolle in mythologischer Tradition: Werbend erscheint er Platée als Wolke, singt ihr als Esel und als Eule zarte Liebeslieder und überwältigt sie schließlich mit seinem olympischen Glanz. Platée ist von solcher Ehre ganz hingerissen und fällt begeistert auf Jupiters vorgeheuchelte Liebe herein. Eine große Hochzeitsfeier mit viel Tanz, großem Büffet und illustren Gästen wird anberaumt. Inzwischen haben Mercure und Cithéron Juno diskret über die angebliche neue Affäre ihres Mannes informiert. Kurz vor der fingierten Trauung platzt sie in das Fest und reißt der vermeintlichen Braut wutentbrannt den Schleier herunter. Angesichts der Hässlichkeit Platées muss Juno aber sofort über ihre eigene verblendete Eifersucht lachen und versöhnt sich mit Jupiter. Auf der Erde herrscht endlich schönes Wetter, Cithéron und Jupiter haben ihre Ruhe, nur Platée sitzt wieder einsam und gedemütigt in ihrem Sumpf, als die ganze Göttergesellschaft zum Olymp zurückkehrt.

Ab dem 24. April ist die bereits im Dezember 2020 aufgezeichnete Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion Platée aus dem Jahr 2014 mit dem niederländischen Tenor Marcel Beekman in der Titelpartie, begleitet von Les Arts Florissants und unter der musikalischen Leitung von William Christie in einer Inszenierung von Robert Carsen auf der digitalen Klassikplattform fidelio zu erleben.

Rameau: Platée bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Rameau: Platée

Online

Mozart: Le nozze di Figaro

Commedia per musica in vier Akten (1786)

Einst hatte der Graf Almaviva die bürgerliche Rosina mit Hilfe des Barbiers Figaro aus den Klauen ihres geldgierigen Vormunds Doktor Bartolo befreit und zu seiner Frau gemacht. Seitdem leben sie auf einem Schloss in der Nähe von Sevilla. Figaro gehört als Kammerdiener zur häuslichen Equipage ebenso wie seine Verlobte, Susanna, die Kammerzofe der Gräfin. Nach der für bald avisierten Hochzeit wollen sie gemeinsam das ihnen vom Grafen zugewiesene Zimmer beziehen. Während Figaro es zunächst noch für einen Vorteil hält, dass ihr Zimmer neben den gräflichen Gemächern liegt, klärt ihn Susanna über die Absichten Almavivas auf: Der Graf hat ein Auge auf sie geworfen. Seit geraumer Zeit langweilt er sich in seiner Ehe und sieht sich gerne nach neuen Objekten um. Nun soll es also Susanna sein. Aber der Graf muss List und Verführung einsetzen, denn er selbst hat das dem Adel zustehende „ius primae noctis“ – das Recht der ersten Nacht – abgeschafft. Die Gräfin weiß längst, dass ihr Gatte ihr untreu ist und spricht sich bei Susanna aus. Diese erzählt ihm von den Annäherungsversuchen des Grafen ihr gegenüber. Figaro kommt hinzu und schnell ist ein Plan geschmiedet: Einerseits soll dem Grafen vorgetäuscht werden, seine Frau hätte einen Liebhaber und andererseits wird ihm ein Stelldichein mit Susanna in Aussicht gestellt, zu dem aber der als Frau verkleidete Page Cherubino erscheinen soll. Der Plan geht nicht in vollem Umfang auf… Die Gräfin hat die Hoffnung nicht aufgegeben und will um die Liebe ihres Mannes kämpfen. Susanna und sie verabreden, nach der Hochzeit die Kleider zu tauschen – sie verfolgen nun ihren eigenen Plan. Endlich findet die Hochzeit statt. Susanna übergibt dem Grafen heimlich einen von der Gräfin vorher diktierten Liebesbrief, Figaro plagt die Eifersucht. Im nächtlichen Garten beginnt nun das Verwirrspiel: Das frisch getraute Paar führt sich gegenseitig an der Nase herum, Cherubino will die Gräfin küssen, küsst versehentlich aber den Grafen, wofür Figaro wiederum eine Ohrfeige kassiert. Schließlich erspäht der eifersüchtige Graf seine Gattin mit Figaro. In flagranti möchte er sie der Öffentlichkeit preisgeben. Aber vorher fand da doch dieser Kleidertausch statt…

Emmanuele Conegliano: 1749 geboren, 1763 vom Judentum zum Katholizismus konvertiert, 1765 niedere Weihen, 1773 Weihe zum Abbé, seit 1783 Dichter für das italienische Theater bei Joseph II. in Wien – uns besser bekannt als Lorenzo Da Ponte, kongenialer Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart sowie ein Filou mit zahlreichen amourösen Beziehungen, Schulden und Rechtsstreitigkeiten. Wie genau die Zusammenarbeit mit Mozart – Figaro war das erste gemeinsame Werk der beiden – zustande kam, ist nicht mehr exakt rekonstruierbar. Gerüchteweise trafen sie sich schon im Jahr 1783. Es existieren zwar die Memoiren Da Pontes, allerdings sind diese als historisches Dokument wenig ernst zu nehmen. Fest steht, dass Mozart die Oper Il barbiere di Siviglia von Giovanni Paisiello kennen musste, denn sie war – als erste Vertonung von Beaumarchais’ Figaro-Trilogie – sehr erfolgreich in Wien 1783 gezeigt worden, und die beiden Komponisten hatten sich im Jahr darauf auch kennengelernt. Als dann das zweite Stück um diesen umtriebigen Barbier erfolg- und skandalreich in Paris herauskam, war die Idee, dem Erfolg Paisiellos auf der Basis des neuen Beaumarchais- Stücks nachzueifern, naheliegend. Mozart und Da Ponte mussten allerdings die politisch brisante Vorlage erheblich entschärfen, um zur Aufführung ihres Opernprojektes an der Wiener Hofoper 1786 die Erlaubnis erhalten zu können. Im Libretto hat Da Ponte vor allem die diffizilen Gefühlsbeziehungen zwischen den Figuren herausgearbeitet und Mozarts Kompositionskunst damit eine ebenbürtige Vorlage geliefert: Seine Musik vertieft die Charaktere in einem Maße, das in der Geschichte der Oper kaum mehr erreicht wurde und aus der Komödie ein Seelendrama macht. Trotz Da Pontes Entpolitisierung zeigt das Werk aber immer noch den gesellschaftlichen Umbruch vom Ancien Régime zum bürgerlichen Zeitalter – die Macht des Grafen ist gebrochen, er muss sich einer bürgerlichen Gefühlsmoral beugen. Da dieses bürgerliche Zeitalter immer noch andauert, sind die Ereignisse des Stückes für uns nach wie vor von Interesse, und Mozarts Musik bewirkt, dass uns darüber hinaus die Emotionen seiner Modellfiguren immer wieder tief anrühren.

Inszenierung: Alfred Dorfer, Kateryna Sokolova
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried

Neuproduktion des Theater an der Wien, 2020

Mozart: Le nozze di Figaro bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Mozart: Le nozze di Figaro

Online

Leoncavallo: Zazà

Commedia lirica in vier Akten (1919)

Ruggero Leoncavallos Ruhm gründet sich auf einer einzigen Oper, auf Pagliacci – Der Bajazzo. 1892 uraufgeführt, ist der Welterfolg ein Initialwerk des Verismo. Besser Informierte wissen vielleicht, dass Leoncavallo auch eine Version von La bohème in Konkurrenz zu Giacomo Puccini geschrieben hat. Mit Zazà hatte er jedoch zu Lebzeiten auch einen veritablen Erfolg. Nach der Uraufführung 1900 am Teatro Lirico in Mailand wurde Zazà international häufig gespielt, vorausgesetzt, es gab eine Primadonna, die der anspruchsvollen Titelpartie gewachsen war. Den größten Erfolg konnte Zazà sogar in den 1920er Jahren an der Metropolitan Opera New York verbuchen. Auch Zazá gehört stilistisch zum Verismo und spielt im schillernden Künstlermilieu, allerdings nicht wie der Bajazzo bei einer fahrenden Commedia dell’arte-Truppe, sondern unter semi-sesshaften Varietékünstlern, deren Reputation aber kaum besser ist als die ihrer vazierenden Kollegen. Die Schilderungen von halbseidenen Unterhaltungsshows und bürgerlichem Pariser Heim boten Leoncavallo musikalisch vielfältige Möglichkeiten. Im ersten Akt evoziert er anschaulich die Atmosphäre hinter der Bühne, für die er eine Art von damals experimenteller, moderner Collage-Technik entwickelt. Verschiedene Musiken und Musikstile überlagern sich: Der deklamatorisch-rezitativische Stil der Gespräche hinter der Bühne mischt sich mit den Musikdarbietungen auf der Bühne. Ähnlich schiebt er im dritten Akt in Paris die Gespräche, Totòs Klavierspiel und den durch das Fenster von der Seine in den bürgerlichen Salon hineindringenden Gesang der Wäscherinnen übereinander. In dem prinzipiell an Wagner orientierten Deklamationsfluss blitzen auch immer wieder arienhafte Momente hervor, wachsen sich aber nie zu einer schlagertauglichen Melodie aus – was sicherlich die Popularität von Zazà eingedämmt hat. Leoncavallo kannte aus eigener Erfahrung die Atmosphäre der Varietés, das Leben der Sängerinnen und die bürgerliche Doppelmoral, die sein Stück vorführt, denn vor seinem großen Erfolg mit dem Bajazzo verdiente er sich als Pianist in solchen Etablissements in Paris sein Geld. Kurz vor seinem Tod 1919 straffte er Zazà im Sinne einer stringenteren Dramatik. Am Theater an der Wien zeigen wir diese zweite Fassung, ergänzt um drei Einlagen aus der Erstfassung von 1900.

Inszenierung: Christof Loy
Musikalische Leitung: Stefan Soltész

Neuproduktion des Theater an der Wien, 2020

Leoncavallo: Zazà bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Leoncavallo: Zazà

Online

Beethoven: Fidelio

Oper in zwei Akten (1806)

Schon seit zwei Jahren ist Florestan verschwunden. Seine Frau Leonore vermutet, dass er in einem geheimen Gefängnis eingekerkert ist, denn er war ein Gegner des Gouverneurs Don Pizarro, der zu seinem Machterhalt ein System aus Korruption und willkürlicher Gewalt etabliert hat. Sie glaubt, dass Florestan in dem gleichen Staatsgefängnis sitzt, in dem auch andere politische Gefangene ihr Dasein fristen. Als Mann verkleidet und unter dem Decknamen „Fidelio“ hat sie sich beim dortigen Kerkermeister Rocco als Gehilfe anstellen lassen. Durch diese Position hofft sie, herausfinden zu können, ob ihr Mann wirklich in diesem Gefängnis sei. Rocco schätzt den Arbeitseifer und Geschäftssinn von Fidelio sehr. Seine Tochter Marzelline hat sich sogar in den Jüngling verliebt und sich von ihrem bisherigen Verlobten Jaquino abgewandt. Zwar ist Leonore die Täuschung des Mädchens unangenehm, aber immer mehr erhärtet sich ihr Verdacht, es könnte sich bei einem geheimnisvollen Gefangenen, den Rocco allein betreuen muss, umFlorestan handeln. So stimmt sie als Fidelio einer baldigen Verbindung mit Marzelline zu, um Roccos Vertrauen zu erlangen. Nun kann sie ihren zukünftigen Schwiegervater bitten, ihn in den geheimen Kerker begleiten zu dürfen. Die Zeit wird knapp, denn überraschend trifft Pizarro ein und erfährt von einer bevorstehenden Überprüfung der Gefängnisse. Er will nun dringend den geheimen Gefangenen beseitigen. Da Rocco sich weigert, dies zu tun, entscheidet er, die Tat selbst auszuüben. Rocco schaufelt mit Fidelios Unterstützung lediglich in dem unterirdischen Gefängnis ein Grab. Es stellt sich heraus, dass dieser, schon kurz vor dem Hungertod stehende Gefangene, tatsächlich Florestan ist. Als Pizarro in den Kerker stürmt, um seinen Gegner zu töten, wirft sich Leonore mit einer Pistole dazwischen und enthüllt ihre wahre Identität. Die Schrecksekunde Verzögerung reicht, um dem inspizierenden Minister und seinen Leuten Zeit zum Eingreifen zu geben. Der Minister ist ein Freund Florestans, der Pizarros Machenschaften nun erkennt und bestraft. Mit Florestan kommen auch alle anderen Opfer von Pizarros Willkür frei. Die Liebe Leonores hat gesiegt.

Inszenierung: Christoph Waltz
Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Neuproduktion des Theater an der Wien, 2020

Beethoven: Fidelio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Beethoven: Fidelio

Online

Moniuszko: Halka

Tragische Oper in vier Akten

Stanisław Moniuszko gelang es, mit Halka 1858 musikalisch einen spezifisch polnischen Ton zu definieren – Halka gilt auch deshalb bis heute als polnische Nationaloper. Der durchschlagende Erfolg beruhte auf der klugen Einbindung polnischer Tänze wie der Mazurka, der Polonaise und den Volkstänzen der Goralen, einer ethnischen Minderheit, die in der Hohen Tatra bis heute lebt. Polen war als eigener Staat seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr existent, umso wichtiger war es für die unter russischer, preußischer oder österreichischer Herrschaft lebenden Polen, eine Identität in ihrer Kultur zu finden. Die Oper zeigt das traurige Ende der Liebesgeschichte zwischen dem reichen jungen Gutsherrn Janusz und einer seiner Untergebenen, dem Goralen-Mädchen Halka, und spiegelt so die zu dieser Zeit aktuelle soziale Struktur der Bevölkerung der Gebiete, in der Polen lebten. Dort war der Staat streng hierarchisch organisiert, und es gab in weiten Teilen noch Leibeigenschaft. Immer wieder flammten Aufstände gegen die feudalistische Gesellschaftsordnung und die Fremdherrschaft auf. In diesem Sinne ist Halka bewusst von Moniuszko und seinem Librettisten Włodzimierz Wolski als hochpolitische Oper entworfen und vom Publikum auch so aufgefasst worden – sie erlangte den Status einer Nationaloper nicht nur aufgrund der Verarbeitung musikalisch traditioneller Motive. Mazurka und Polonaise waren damals auch die Tänze des Adels und wurden somit im Gesamtzusammenhang der Oper eher negativ konnotiert verwendet; die Volksmusik der unteren Stände aus dem bäuerlichen Milieu der Goralen sind positiv dagegen gesetzt. Halkas Weg zur Nationaloper war nicht problemlos: Moniuszko war ein schlecht bezahlter Kapellmeister in Wilna, als er zusammen mit Wolski die Oper konzipierte. Zuerst hatte Halka nur zwei Akte, und keiner wollte sie aufgrund ihres damals explosiven Inhalts aufführen. Es kam 1848 in Wilna erst zu einer konzertanten Aufführung, 1854 gelangte sie dort endlich auch szenisch auf die Bühne und der Erfolg war triumphal. Für die vier Jahre später erfolgende Aufführung in Warschau erweiterte Moniuszko sein Werk auf vier Akte, und in dieser Form erlangten Halka und ihre Schöpfer ihren verdienten Ruhm.

An der Spitze des hochkarätigen Sängerensembles steht Weltstar KS Piotr Beczała, ebenfalls Preisträger des International Opera Awards 2018, die Titelrolle wird von der amerikanischen Sopranistin Corinne Winters verkörpert. Alexey Tikhomirov singt den Stolnik, Natalia Kawałek seine Tochter Zofia. Als ihr Verlobter Janusz wird – neben den Hausdebüts von Piotr Beczała und Corinne Winters – KS Tomasz Konieczny zum ersten Mal am Theater an der Wien zu erleben sein, den Haushofmeister Dziemba übernimmt Lukas Jakobski, der vergangene Saison höchst erfolgreich als Leuthold in Guillaume Tell am Theater an der Wien gastierte. Die Rolle des Dudarsz wird von dem Bassbariton Sreten Manojlović verkörpert. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und singt der Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner).

Inszenierung: Mariusz Treliński
Musikalische Leitung: Łukasz Borowicz

Neuproduktion des Theater an der Wien in Koproduktion mit dem Teatr Wielki Warschau, 2019

Moniuszko: Halka bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Moniuszko: Halka

9

Theater an der Wien – Das Opernhaus

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Und es ist nicht irgendein Theater, sondern das Haus, das Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent und vor allem Librettist der Zauberflöte, 1801 im Geiste Mozarts in Wien erbauen ließ.

Seit Januar 2006, mit den Jubiläumsfeiern zu Mozarts 250. Geburtstag, präsentiert sich das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien. Als ganzjährig bespieltes Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb. Zwölf Monate im Jahr – mit monatlich einer Premiere – wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater durch Programm, Bespielung und Künstler wird durch das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Ambiente und Materialien, intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur jungen Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.
Öffnungszeiten Tageskasse Theater an der Wien:
Montag – Samstag, 10 – 18 Uhr

Theater an der Wien – Das Opernhaus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Theater an der Wien – Das Opernhaus

Aufführungen / Theater Schauspielhaus Zürich Zürich, Rämistrasse 34
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Brienner Straße 50
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 31.8.2021
Familie / Theater Rathener Sommertheater Mai bis August 2021
Bildung / Festival ImpulsTanz Wien Workshops 15.7. bis 15.8.2021
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 10.8. bis 12.9.2021
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 15.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 16.7. bis 4.9.2021
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 5. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Kunstfest Weimar 25.8. bis 11.9.2021
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 15. bis 26.9.2021
Familie / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Familie / Festival Mülheimer Theatertage das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Frankfurt am Main, Schmidtstr. 12
Ereignisse / Festival Autor:innentheatertage Berlin 2. bis 5.9.2021
Familie / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel Neißeaue OT Zentendorf, Kulturinsel Einsiedel 1
Bildung / Kurs Tanzschule Grenke Kiel Kiel, Deliusstraße 3-5

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.