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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.

Kontakt

Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
D-80538 München

Telefon: +49 89 21127 113
Fax: +49 89 21127 157
E-Mail: mail@hausderkunst.de

 

Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Bewertungschronik

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Museum

Informationen zur Öffnung

Willkommen zurück im Haus der Kunst.
Ab Mittwoch, 12.5.21, ist das Museum wieder geöffnet.
Wir freuen uns, Sie wieder im Museum begrüßen zu können. Bitte buchen Sie für Ihren Besuch ein Zeitfentsterticket über Xing-Events.
Ein kleines Kartenkontingent ist auch weiterhin an der Kasse im Museum erhältlich. Bitte melden Sie sich hierfür vor Ihrem Besuch bei uns an:
+49 89 21127 113 oder mail@hausderkunst.de.

Für Ihren Besuch im Haus der Kunst benötigen Sie keinen Corona-Test.

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Ausstellung

Sweat

Die Gruppenausstellung „Sweat“ ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Recherche. Sie widmet sich dem Phänomen von Körpern, die gemeinsam agieren und ihre Gegenwart gestalten. Der Schweißausbruch angesichts gewaltsamer Versuche, den menschlichen Körper zu kontrollieren, steht für eine künstlerische Strategie des Widerstands.

Wir sind mehr denn je Zeugen des globalen Maßstabs systemischer Ungerechtigkeit, aber auch der enormen Kräfte sich transnational formierender Widerstandsbewegungen. Die Ausstellung versammelt mehr als 20 künstlerische Stimmen, deren Werke an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten und angesichts verschiedener Bedingungen des sozialen und politischen Druckes entstanden sind.
Dieser Dialog zwischen Arbeiten der jüngsten Gegenwart mit bahnbrechenden Positionen der 1970er- und 1980er-Jahre, die feministische und postkoloniale Unabhängigkeitsbewegungen in Kunst und Gesellschaft mobilisiert haben, eröffnet zugleich historische Perspektiven auf künstlerische Formensprachen, die eng mit sozialem Wandel verflochten sind.

Verschiedenen Politiken der Feindschaft und des Ausschlusses stellt „Sweat“ die erfindungsreiche Poesie des Vergnügens und der Mehrstimmigkeit entgegen, die lustvolle Akte der Selbstbestimmung darstellen und überhörten Geschichten Körper und Stimme verleihen.
Dafür bedienen sich die Künstler*innen neuer, dynamischer Medien wie Tanz und Film, die von ephemeren sozialen Choreografien zeugen, sowie kollektiver, archivierender Produktionsformen. Durch Praktiken des Sammelns, Recycelns und Sampelns werden Welten als bewegliche Assemblagen verstanden.

Beteiligte Künstler*innen:
Pacita Abad (* 1946 Philippines, † 2004 Singapore),
Mohamed Bourouissa (* 1978 Algeria),
Cecilia Bengolea (*1979, Argentinia)
chameckilerner (* 1964 / * 1966 Brazil),
Mary Beth Edelson (* 1933 USA),
Philipp Gufler (* 1989 Germany),
Sunil Gupta (*1953, India),
Eisa Jocson (* 1986 Philippines),
Isaac Julien (* 1960 UK),
Christine Sun Kim (*1980 USA),
Natalia LL (* 1937 Poland),
Daniel Lind-Ramos (* 1953 Puerto Rico),
MAHKU (Movement of Huni Kuin Artists) (* 2011 Brazil),
Mulambö (*1995 Brazil),
António Ole (* 1951 Angola),
Santiago Reyes (* 1971 Ecuador),
Tabita Rezaire (* 1989 France),
Michele Rizzo (* 1984, Italy)
Guadalupe Rosales (* 1980 USA),
Jacolby Satterwhite (* 1986 USA),
Tschabalala Self (* 1990 USA),
Tuesday Smillie (* 1981 USA),
João Pedro Vale & Nuno Alexandre Ferreira (* 1976 / * 1973 Portugal),
Kaylene Whiskey (* 1976 Australia),
Zadie Xa (* 1983 Canada) & Benito Mayor Vallejo (*1981, Spain)

Kuratiert von Anna Schneider, Raphael Fonseca
Kuratorische Assistenz: Elena Setzer

#sweatHDK

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© Maximilian Geuter
Ausstellung

Phyllida Barlow. frontier

Mit dieser großen Retrospektive zum Werk der britischen Bildhauerin Phyllida Barlow (* 1944) eröffnet das Haus der Kunst 2021 eine Reihe von Ausstellungen im repräsentativen Ostflügel des Hauses, die zeitgenössischen weiblichen Stimmen gewidmet sind.

Die skulpturalen Gebilde von Phyllida Barlow sind sperrig und nicht einfach zu erfassen: Bauholz, Pappkarton, Zement, Lehm, Kunststoffrohre und bunte Textilien türmen sich, breiten sich aus, versperren den Weg. Der Blick wandert über diese Landschaften aus Alltagsmaterialen, weiß nicht woran er sich festhalten soll, schweift in die Höhe, um die enormen Dimensionen zu begreifen. Barlows Arbeiten sind eine ständige Herausforderung, sie erobern sich den Raum, als führten sie ein Eigenleben. Sie fordern die Betrachter*innen auf, Räume zu erkunden, Volumina wahrzunehmen, die Sprache der Architektur zu hören.

Obwohl sich ihre Werke als wenig geeignet für den Kunstmarkt erwiesen, ist Barlow bis heute radikal und unbestechlich bei ihrer künstlerischen Ausdrucksform geblieben. „frontier“ bietet nun zum ersten Mal die Gelegenheit, die ganze Bandbreite von Barlows bemerkenswerten Beiträgen zu Debatten über die Grenzen und Schwellen der skulpturalen Praxis kennenzulernen. Mit dieser umfassenden Ausstellung, in der große Auftragsarbeiten, monumentale Skulpturen aus vielen wegweisenden Ausstellungen der letzten zwei Jahrzehnte sowie eine große Vielfalt von Zeichnungen gezeigt werden, unterstreicht „frontier“ Barlows Schlüsselrolle in einem traditionell männlich dominierten Medium. Die Ausstellung zeugt von Barlows lebenslanger intensiver Beschäftigung mit den formalen und materiellen Eigenheiten der Skulptur und veranschaulicht, wie ihre Arbeit die Beziehung der Skulptur zu den Objektstrukturen der Welt kontinuierlich in Frage stellt.

Kuratiert von Damian Lentini
Kuratorische Assistenz: Lisa Paland

Gefördert von Henry Moore Foundation & Art Mentor Foundation Lucerne

#phyllidabarlowHDK

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© the artist
Ausstellung

Cyrill Lachauer. I am not sea, I am not land

Sammlung Goetz im Haus der Kunst

Cyrill Lachauer (geb. 1979 in Rosenheim, lebt und arbeitet in Berlin und Los Angeles) entwickelt seine umfangreichen Projekte auf langen Reisen, bei denen er tief in die lokalen Kulturen des jeweiligen Ortes eintaucht. Für die Ausstellung der Sammlung Goetz im ehemaligen Luftschutzkeller des Haus der Kunst hat er eine neue mehrteilige Installation mit Filmen, Videos, Fotografien und Texten als dystopische Weiterentwicklung zu den utopischen Räumen in seinem letzten Film „Dodging Raindrops – A Seperate Reality“ geschaffen. Dabei beschäftigt er sich mit der Idee von Land in den verschiedensten Ausformungen. Denn Land kann Heimat bedeuten und Wurzeln geben, es kann ein nährendes Stück Land sein, aber auch als Idee von Nation zu In- und Exklusion führen. Land kann man besitzen oder mit ihm leben, man kann es wegnehmen, zerstören und anderen den Zugang verwehren.

So begegnen wir in „I am not sea, I am not land“ einem US-Amerikaner, der nach Berlin geflohen ist, um einer langjährigen Gefängnisstrafe zu entgehen, drei Diamantensuchern in Südafrika, einem queeren Parkarbeiter im Yosemite National Park oder dämonischen Ritualen der Raunächte in der Alpenregion. Lachauer bleibt dabei nicht der distanzierte Beobachter hinter der Kamera, sondern stellt, indem er gesellschaftspolitische Themen zu Geschlecht, Identität, sozialer Klasse und Nation aufgreift, auch seine eigene Position in Frage.

Er bezieht sich auf das 1567 entstandene Gemälde „The land of Cockaigne“ von Peter Brueghel dem Älteren. Darin entwirft der Maler ein Schlaraffenland (engl. Cockaigne) als utopisch-ironischen Gegenentwurf zur alltäglichen Härte des bäuerlichen Lebens.

Kuratiert von Cornelia Gockel und Susanne Touw

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© Augustinum / Barbara Donaubauer
Ausstellung

Felix Brenner, Andreas Maus, KarHang Mui

euward8 der Augustinum Stiftung im Haus der Kunst

Das Haus der Kunst heißt in 2021 die Gewinner des euward European Art Award für Malerei und Grafik willkommen. Seit 2000 verleiht die Augustinum Stiftung alle drei Jahre den euward mit dem Ziel, Künstler*innen im Kontext von geistiger Behinderung innerhalb des Ausstellungsbetriebs und in der Gesellschaft verstärkt zu Anerkennung zu verhelfen.

Der Schweizer Künstler Felix Brenner (* 1955) verarbeitet seine großformatige Malerei mit grafischen Einzelblättern, Zeichnungen und Lithografien zu wandfüllenden Bild-Installationen. Er performt, produziert Videos, veröffentlicht Sendungen auf Mix-Cloud, er verfasst vielbändige „Dossiers“ und ethnobotanische Studien. In der aktuellen Ausstellung zeigt sich dieses multimediale Schaffen auch in seiner thematischen Vielfalt. Ausnahmslos biografisch verstanden, bearbeitet der Künstler in den symbolisch aufgeladenen Bildern sein Leben als eine Art Assemblage von Ereignissen.

Andreas Maus (* 1964) lebt in Pulheim und arbeitet in Köln. Er erzählt mit Bleistiftund Kugelschreiberzeichnungen von menschlichen Abgründen, Leid, Verfolgung und Folter in allen Phasen der jüngeren deutschen Geschichte. Und er spürt ihnen bis in die Gegenwart der Neo-Nazis nach. In seinen tagebuchartigen Künstlerbüchern reflektiert er mit einer Kombination von Wort und Bild den langen Weg von Exklusion und ihren Folgen.

In den pulsierend expressiven und detailreichen Farbstiftzeichnungen des in den Niederlanden lebenden KarHang Mui mit Wurzeln in Hongkong (* 1989) verbinden sich Natur und Kultur. Die Unterscheidung zwischen Landschaft und Architektur, Abstraktion und Figuration, Wirklichkeit und Transzendenz scheinen zu verschwimmen. Die Darstellung fantastischer Traumwelten ist überall von der feinen Textur der Strichführung durchzogen.

Kuratiert von Sabine Brantl, Klaus Mecherlein

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Ausstellung

Archiv Galerie 2020/21: Historische Dokumentation

#archivgalerieHDK

In 2020 wurde für die Archiv Galerie eine neue Dokumentation zur Geschichte des Haus der Kunst konzipiert. Eingerichtet in einem zentral gelegenen Ausstellungsraum stellt die Archiv Galerie das sichtbare Gedächtnis der wechselvollen Geschichte des Haus der Kunst dar. 1937 als „Haus der Deutschen Kunst“ eröffnet, war das Gebäude eines der ersten architektonischen Vorzeigeprojekte des NS-Regimes und ein zentraler Ort von Kunst und Propaganda.

Die neue Historische Dokumentation richtet den Fokus auf die Themenbereiche „Architektur und Ideologie“, „Umbrüche und Übergänge der Nachkriegszeit“ sowie „Reflexion und Reaktion“. Seit Mitte der 1990er-Jahre gehört die Befragung von Architektur und Erbe zum Programm; Künstler*innen, die im Haus der Kunst ausstellen, greifen aktiv in diesen Prozess der Auseinandersetzung ein.

Die Szenografie (Architektur und Grafik) der Historischen Dokumentation entstand als Kooperationsprojekt mit der Akademie der Bildenden Künste München: Evita Ebert, Simona de Fabritiis, Julius Niemeyer, Sebastian Strobl, Pauline Weertz unter der Leitung von Martin Schmidl.

In der Archiv Galerie wird aktuell außerdem im Rahmen der Reihe „Archives in Residence“ das Archiv des euward präsentiert.

Kuratiert von Sabine Brantl

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euward 5, Installationsansicht,Haus der Kunst, 2010, (c) euward Archiv
1 Ausstellung

Archiv Galerie 2020/21 - Archives in Residence: euward Archiv

Seit dem Jahr 2000 vergibt die Münchner Augustinum Stiftung den euward - den einzigen Kunstpreis von internationalem Rang für Kunst im Kontext geistiger Behinderung.
Das euward Archiv ist im Rahmen der Serie „Archives in Residence“ zu Gast im Haus der Kunst und macht einen Teil seiner Bestände erstmals öffentlich zugänglich. Dokumente, Fotografien und audiovisuelle Medien erzählen von vielseitigen Begabungen und Leidenschaften, aber auch von Verletzungen und dem Ringen nach Anerkennung. Die Präsentation versteht sich als Einladung, unsere Vorstellungen von inklusiver Kultur und diverser Gesellschaft neu zu diskutieren.

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Online

Digitale Angebote

ZUM LESEN - UNSER BLOG
Unser Online-Blog bietet zahlreiche Artikel rund um die aktuellen und kommenden Ausstellungen.

ZUM ANSCHAUEN - YOUTUBE KANAL
Über hundert Ausstellungsfilme und Veranstaltungsdokumentationen bietet der Youtube-Kanal des Haus der Kunst.

ZUM MITMACHEN - INSTAGRAM AKTION #INTERIORITIES
Anlässlich der Ausstellung "Innenleben" fragen wir uns: Was sagt der Innenraum heute über unseren eigenen Seelenzustand aber auch über unser Verhältnis zum Außen aus? Wir rufen unsere Community dazu auf, sich bis zum 29.03.20 mit eigenen Beiträgen auf Instagram an der Aktion zu beteiligen. Mehr Infos zur Aktion sowie den aktuellen Beiträgen aus der Communiyt findet ihr im Blog-Beitrag zu #INTERIORITIES

ZUM ANHÖREN - SOUNDTRACK
Der Soundtrack zur Ausstellung "Theaster Gates" mit ausgewählten Tracks aus der Jesse Owens Record Collection, die zur Zeit in der Archiv Galerie im Haus der Kunst ausgestellt wird.

SOCIAL MEDIA
Auf unseren Social Media Kanälen halten wir euch täglich auf dem Laufenden mit Inhalten zu den Werken, Künstlern und Themen unserer Ausstellungen.
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Online-Kurs

Malerei Pur! Live Online-Workshop

Offenes Atelier

Sprache: Offenes Atelier auf Deutsch
Laufzeit: 2 Stunden
Anmeldung erforderlich
Eintritt: 5 €

Mit Gespür für Linie, Raum und Farbe
Malerei Pur! Ein Live Online-Workshop für alle von 15 bis 99 Jahren

Die britische, vielfach ausgezeichnete Künstlerin Phyllida Barlow ist vor allem für ihre raumbeherrschenden Skulpturen aus Industrie- und Alltagsmaterialien bekannt. Auch in ihrem beeindruckenden zeichnerischen Werk setzt sich die Künstlerin seit Jahrzehnten mit der Bedeutung von Farbe in Raum und Fläche im Dialog mit Malerei und Skulptur auseinander.

In diesem Workshop experimentieren wir anhand weniger formaler Elemente mit der Wirkung von Farbe, Linie und Fläche zueinander und deren Körperlichkeit im Bild. Wie bekommt Farbe Gewicht und Linie Raum? Unter Anleitung eines freien Künstlers*in aus unserem Atelierteam machen Sie sich mit einigen ausgestellten Werken vertraut und entwickeln Ihre eigene Form- und Bildsprache.

Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Materialliste und den Link zu unserem Zoom Workshop.
Technische Voraussetzungen sind eine stabile Internetverbindung. PC, Tablet etc. mit Webcam und Mikrofon.

Dieses Angebot kann mit unserer Kunstpädagogin auch privat gebucht werden. Setzen Sie sich dazu gerne mit uns in Verbindung unter atelier@hausderkunst.de.

Weitere Informationen
Offenes Atelier im Haus der Kunst
T +49 (0)89 21127 118
atelier@hausderkunst.de

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Installation

Mel Bochner, “The Joys of Yiddish”

Re-Installation

Das Haus der Kunst präsentiert den Schriftzug von Mel Bochner, „The Joys of Yiddish“ (2006) am Dachfries.

Bochners Wortband besteht aus umgangssprachlichen jiddischen Begriffen wie KIBBITZER, KUNI LEMMEL, DREYKOP, ALTER KOCKER, MESHUGENER, PISHER (Schlaumeier; Einfaltspinsel; jemand, der einem Kopfschmerzen bereitet; alter Knacker; Verrückter; Hosenscheißer). Sie transportieren eine bestimmte Art von Humor, der sich dem Regime der Nationalsozialisten zum Trotz erhalten hat. Die Farben der Wortkette, Gelb auf Schwarz, erinnern an die Armbinden und Aufnäher, mit denen die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung stigmatisierten.

Mel Bochner ist mit München seit seiner Ausstellung „Measurement Room“ 1969 bei Heiner Friedrich vertraut, und „The Joys of Yiddish“ war ab 2013 im Rahmen der Ausstellung „Mel Bochner. Wenn sich die Farbe ändert“ an der Vorderseite des Haus der Kunst zu sehen. Bochner sagte kürzlich in einem Gespräch mit Andrea Lissoni, damals habe es in München so gut wie keine Resonanz auf die Installation gegeben. Für ihn sei dieses Schweigen ein Zeichen dafür gewesen, dass die Stadt ihrer eigenen Geschichte noch nicht habe ins Auge sehen können. Nun ist das Wortband erneut sichtbar, diesmal über der Terrasse zum Englischen Garten, einem Ort für Begegnungen, an dem „die Menschen weniger damit beschäftigt sind, nicht vom Auto überfahren zu werden“ (Mel Bochner).

Nach der Fassadenarbeit „Gegenwart“ von Franz Erhard Walther (2020) setzt Andrea Lissoni mit dieser Re-Installation einen weiteren Akzent im Übergang zum Außenraum. Die sprechende Wortkette lässt die Frage entstehen, inwieweit sich in die öffentliche Wahrnehmung seit 2013 verändert hat.

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Online

Die Fototransfertechnik von Njideka Akunyili Crosby für zu Hause - Ein Workshop-Tutorial

Die Künstlerin Njideka Akunyili Crosby hat eine eigene künstlerische Technik entwickelt, mit der sie Fotos in ihre Arbeiten überträgt. Mit diesem Tutorial könnt ihr die faszinierende Fototransfer-Technik der Künstlerin selbst zu Hause ausprobieren.

Das Werk ‘Tea Time in New Haven, Enugu‘ zeigt einen gedeckten Tisch, auf dem Schachteln, Dosen, Tassen, Teller, Tischsets, eine Wasserflasche und ein Heißwasserkessel stehen. Es sind Dinge, die uns etwas über das Leben, Kultur und Gewohnheiten der Bewohner des Hauses erzählen, ohne dass diese selbst anwesend sind. Die Stühle rings um den Tisch bleiben leer.

Wenn Ihr alle diese Dinge nun genau betrachtet, erkennt ihr ganz unterschiedliche künstlerische Techniken. Die Künstlerin verbindet Malerei, Zeichnung und transferierte, d.h. übertragene Fotos miteinander. Mit dieser speziellen Technik des Fototransfers gelingt es der Künstlerin, die zwei Welten, die ihr Leben prägen, gleichzeitig zu zeigen: Ihre nigerianische Heimat und ihr Leben in den USA.

Beispiele für die übertragenen Fotos findet Ihr auf einigen Gegenständen auf dem Tisch und als Fototapete an den Wänden, auf dem Boden und auf Teilen der Stühle. Diese übertragenen Fotomotive zeigen hauptsächlich Personen: Freunde, Familienmitglieder, aber auch Unbekannte, Fotovorlagen aus verschiedenen Zeitschriften wie Schauspielerinnen, Musiker oder Werbemotive. Einzelne Motive, die du auf dem Tisch sehen kannst, finden sich teilweise seitenverkehrt und auf den Kopf gestellt auf den Fototapeten im Raum wieder. Wie du siehst, sind bei den transferierten Fotos die Farben verblasst, die Motive unschärfer, wie in einer ferner Erinnerung.

Welche Bildmotive würdest Du auswählen, um Dich und das was Dich ausmacht, Deine Interessen, Deine Umwelt darzustellen?

In einem Video-Tutorial stellt euch unsere Kunstpädagogin Esther Zellmer in wenigen Schritten eine vereinfachte Technik des Fototransfers vor, die ihr leicht zu Hause ausprobieren könnt. Esther zeigt uns in ihrem Beispiel, wie ein Bild mit einer mit Lebensmitteln prall gefüllten Tasche entsteht. Die Bilder der Lebensmittel stammen aus Werbeprospekten, die wir trotz Corona-Krise noch beim Supermarkt um die Ecke bekommen.

Bevor Du startest, kannst Du Dir schon einige Dinge zurechtlegen, die Du für den Fototransfer brauchst:
Papier
Schere
Tesafilm (wenn möglich einen breiten Tesafilm)
Zeitschriften, Magazine
Fotos – nur kopierte Fotos aus dem Laserdrucker
Kleber
Buntstifte oder Wasserfarben
Schale mit Wasser

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Performance

Super BOOKS

Anfang Juli richtet das Haus der Kunst die zweite Ausgabe von Super BOOKS aus. An drei Tagen zeigen mehr als 50 internationale Künstler*innen, Gestalter*innen und alternative Verleger*innen ihre autonomen Produktionen im Terrassensaal des Haus der Kunst. Das 2019 entstandene Projekt sieht sich in der Tradition unabhängiger, individueller Orte für Künstlerpublikationen, die sich seit den 1960er-Jahren im Umfeld der internationalen, post-avantgardistischen Kunstszene gebildet haben. Super BOOKS 2021 wird von audiovisuellen Produktionen sowie akustischperformativen Aufführungen ergänzt.

Kuratiert von: Sabine Brantl (Haus der Kunst) mit Hubert Kretschmer (AAP Archiv Künstlerpublikationen), Martin Schmidl (Akademie der Bildenden Künste München) sowie Quirin Brunnmeier und Malte Wandel (fructa space).

Sprache: Veranstaltung auf Deutsch
Laufzeit: 3 Tage
Freier Eintritt

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1 Online-Shop

Publikationen im Online-Shop

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Haus der Kunst

Das Haus der Kunst ist ein öffentliches Museum ohne eigene Sammlung und ein weltweit führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Es ist der Untersuchung der Geschichte und der Geschichten der zeitgenössischen Kunst verpflichtet; im Mittelpunkt stehen Ausstellungen, Recherche und Wissensvermittlung.

Durch sein Programm unterstreicht das Haus der Kunst, dass die Entwicklungslinien der zeitgenössischen Kunst global und vielschichtig verlaufen und nicht durch geografische, konzeptuelle und kulturelle Grenzen einzuschränken sind.

Das Haus der Kunst schärft den Blick auf die zeitgenössische Kunst, indem es unterschiedliche Standpunkte einbezieht und ein interdisziplinäres Programm von höchster künstlerischer Qualität und kultureller Relevanz anbietet. So schafft es einen kritischen Kontext, um die historische Dimension des Zeitgenössischen zu untersuchen, zu definieren und zu vermitteln.
Buchhandlung Walther König
Telefon + 49 89 25544 498

Goldene Bar im Haus der Kunst
Telefon +49 89 54804 777

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag 10 -  20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr
Sammlung Goetz im Haus der Kunst
Freitag - Sonntag 10 - 20 Uhr
Donnerstag 10 - 22 Uhr

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Ausstellungen / Museum Pinakothek der Moderne München München, Barer Straße 40
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1
Ausstellungen / Museum Museum of Urban and Contemporary Art München, Hotterstr. 12
Ausstellungen / Ausstellung Alexander Tutsek-Stiftung München München, Karl-Theodor- Straße 27
Ausstellungen / Museum Rathausgalerie Kunsthalle München München, Marienplatz 8
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Str. 10
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Museum Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München, Theatinerstraße 8
Ausstellungen / Museum Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg, Donaumarkt 1
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ausstellungen / Museum Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ausstellungen / Galerie Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Galerie galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Galerie Maximiliansforum München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Museum Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Ausstellungen / Museum Haus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum Burghausen, Burg 1
Ausstellungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Galerie Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45

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