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Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
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Das Sonntagskonzert

Tonhalle Düsseldorf

Die Videos sind als "YouTube"-Premiere angelegt. Sie können sogar während der Videopremiere live mit anderen Zuschauern chatten. Dies ist eine Funktion auf der YouTube-Seite - Danach können Sie sich das Video so oft anschauen, wie Sie mögen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen.
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Virtueller Rundgang durch das "Planetarium der Musik"

Tonhalle Düsseldorf

Führung durch das Planetarium der Musik - ein virtueller Rundgang durch die Tonhalle! Intendant Michael Becker bietet spannende Einblicke, öffnet verborgene Zugänge und lädt zu einer Reise von den Sternen bis zu den Stars ein.
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Schlafende Frau - Choreographie Rainer Behr (Filmversion)

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH

Rainer Behr tanzt, denkt und sucht nie allein, sondern erlebt mit den Tänzerinnen und Tänzern die langsame Verfertigung des Stückes beim Tanzen. Eine intuitive Vergegenwärtigung der Ursprünge des Wuppertaler Tanztheater und die überbordende Fülle an Antworten, die eine einzige Frage auslösen kann. Ab dem 2. Juli 20:00 Uhr ist die Filmversion von Rainer Behrs Schlafende Frau bis 9. Juli 20:00 Uhr abrufbar. Tickets können jeder Zeit gekauft werden. Nach Aktivierung des Zugangscodes ist dieser 24 Stunden gütlig. Tickets (5€) können ab sofort vorbestellt werden!
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Noise. Das Rauschen der Menge

Schauspielhaus Bochum

Uraufführung / Online-Premiere: 02.07.2021 Das englische Wort Noise kann als Geräusch übersetzt werden, aber auch als Lärm, Störung, Rumoren – Rauschen. Noise bezeichnet das, was gewöhnlich klanglich stört. Denn dieses Rauschen ist mehr als Klang. Es ist eine Überlagerung von Schwingungen unterschiedlicher Lautstärke, ein Geräusch, das sich aus vielen Geräuschen zusammensetzt. Das kann auch sein: aus dem Rufen von Parolen und dem Schreien von Menschen, den Schlägen von Kochlöffeln auf Töpfe, von Händen gegen Wände oder aus Tritten gegen Bushaltestellen. Das würden wir schon eher als Rumoren bezeichnen. Auch die Theaterautorin und Regisseurin Manuela Infante versteht Noise als Ausdrucksart der politischen Unruhe. Wie das Rumoren, das 2019 auf den Straßen von Santiago de Chile, wo sie lebt, zu hören war, ausgelöst durch die geplante Erhöhung der U-Bahn-Preise. Die Demonstrationen verstärkten sich zu landesweiten Protesten gegen soziale Ungleichheit und für nun erfolgende Verfassungsreformen, wohlgemerkt ohne einzelne Anführer*innen zu ernennen. Für Manuela Infante ist dieses Rauschen der Klang der Stimmen der Vielen, die sich lautstark zur Wehr setzen. Vergleichbar mit der Protestbewegung Fridays For Future, die zwar weltweit Personen verbindet, aber nicht zentral gesteuert, sondern als vielstimmige Menschenmenge zu lautstarkem Protest bringt. Mit ihrem Stück Noise. Das Rauschen der Menge möchte Manuela Infante der Frage nachgehen, ob Gesellschaften sich trauen werden, diese vielstimmige Unruhe auch mit einer pluralen Politik der Vielen zu beantworten, mit neuen Ideen von Mitbestimmung, statt sie mit einer einzelnen Stimme der Macht abzuwürgen. Die Chilenin Manuela Infante zählt zu den international zurzeit spannendsten Theatermacher*innen. Ihre Arbeit zeichnet sich durch die szenische Artikulation philosophischer Fragestellungen aus. 2019 gewann sie mit ihrem Stück Estado Vegetal, in dem sie sich am Beispiel von Pflanzen kritisch mit gegenwärtigen Gesellschaftssystemen auseinandersetzt, den Werkauftrag des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens. Am Schauspielhaus Bochum, dem Partnertheater des Stückemarkts, entsteht nun die Uraufführung ihres neuen Stücks. Sie wird es mit und für die Stimme eines Bochumer Ensemblemitglieds schreiben und sich mit ihr an eine poetisch-politische Untersuchung des Rauschens als neue vielstimmige Sprache der Menge machen. Preisträger des Stückemarkt Werkauftrags im Rahmen des Theatertreffens 2019 gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
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Ein Gast. Eine Stunde

Schauspielhaus Bochum

Ein Gast, seine Biografie und eine gute Stunde Zeit. In der Reihe Ein Gast. Eine Stunde lädt Bundestagspräsident a. D. Norbert Lammert zum Gespräch ins Bochumer Schauspielhaus. Jeweils eine Persönlichkeit aus Kultur, Wirtschaft oder Politik berichtet von prägenden Ereignissen in ihrem Leben und diskutiert mit dem Gastgeber gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Norbert Lammert zählt zu den angesehensten Vertretern der deutschen Politik und ist über Parteigrenzen hinweg als profilierter Denker und Redner angesehen. Der bekennende Bochumer ist daneben Theater-, Musik- und Literaturliebhaber. Bisher waren u. a. Herta Müller, Wolf Biermann, Igor Levit und Wolfgang Clement zu Gast.
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M̶o̶n̶ Ch3rix

Schauspielhaus Bochum

Willkommen zu einer zuckersüßen Show. Wir laden ein zur lustvollen Verkostung süßer Drinks und ästhetischer Naschereien – am digitalen Tresen der Oval Office Bar. Wer ist Claudia Bertani, die attraktive Kirschtesterin, die die Früchte inspiziert, die in einer gewissen süßen Likörpraline landen werden? Warum korreliert in Mythen des Alltags immer wieder das Süße mit dem Weiblichen und Machtlosen? Und warum ist der männliche entgrenzte Trinker akzeptiert, wohingegen das hemmungslose Trinken der Frau gefährlich scheint? Diese und andere Fragen wollen wir uns bei einem leckeren Gläschen Likör gemeinsam mit euch stellen! Die an diesem Soirée versammelten Arbeiten und Akteur*innen befragen den „Mythos Mon Chéri“ und damit einhergehende patriarchale und repressive Mythen. Statt Süßheit und das, wofür sie steht, abzulehnen, steigern wir uns bis zu einer explosiven Klimax in sie hinein. Die zartbittere Schokoladenhülle schmilzt und siehe da: Ein klebrig-süßer Tropfen kleckert uns auf die Bluse und bildet ein wunderschönes Muster! Statt uns Sorgen zu machen, wie wir oder diese sticky Sauerei auf andere wirken könnten, sind wir lieber ganz verliebt in uns selbst – aus Mon Chéri wird Mon Ch3rix! Die Anmeldung zu dieser digitalen Veranstaltung erfolgt bis zum 5. Juni 2021 für internationale und bis zum 15. Juni 2021 für lokale Gäste (aus Bochum und Umgebung) über die E-Mail-Adresse: CH3RIX [​at​] hotmail.com Ein Zugang zu der App Telegram ist erforderlich, möglichst in der Desktop-Version. Besonderer Dank gilt der Liqueur Manufactur der Destillerie & Brennerei Heinrich Habbel sowie der KESSLER Sekt GmbH & Co. KG. Eine genussvolle Verkostung emanzipatorischer Strategien Ein Projekt von Felicitas Arnold und Rabea Ridlhammer Konzept, Künstlerische Leitung: Felicitas Arnold, Rabea Ridlhammer Mit: William Cooper, Kathrin Ebmeier, Ann Göbel Gefördert durch die Projektförderung „Dossier Internationales“ der Zürcher Hochschule der Künste, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURSekretariat und die Stadt Bochum.
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German Horror Daemonium

Schauspielhaus Bochum

Online-Premiere: 18.06.2021 Das Internet ist zu einem Ort geworden, in dem sich labyrinthische Strukturen des Rechtsextremismus ausbreiten. Alte und neue Rechte vernetzen, rekrutieren und mobilisieren einander über digitale Wege. Die demokratische Mehrheit hat noch keine erfolgreiche Strategie gefunden, etwas dagegen zu unternehmen – es mangelt an einem gemeinsamen Selbstverständnis, an Initiative und Aktionismus. Wir brauchen andere Räume. Handlungs- und Denkräume gegen den Rassismus, gegen die Gewalt. Wir eröffnen also die Geisterbahn German Horror Daemonium und begeben uns in das Spannungsfeld von Kunst, Politik und Aktion. Dazu laden wir Menschen aus Bochum und Umgebung ein und beziehen gemeinsam eine virtuelle Geisterbahn, deren Eingang im Bochumer Theaterrevier liegt. Wir wagen uns mutig hinein ins internationale Grusellabyrinth des Rechtsextremismus. Neben den faschistischen Gespenstern der Vergangenheit und Gegenwart treffen wir darin auf die guten Geister von Widerstandsakteur*innen, die von ihren täglichen Kämpfen im Netz und außerhalb davon erzählen. Wir hören ihnen aufmerksam zu. Wir begegnen Held*innen, die ganz banale Menschen sind. Wir treffen auf uns selbst, denn gemeinsam können wir etwas tun gegen den Hass. HAUS DER DIGITALEN ANTIFASCHIST*INNEN Um den immer aggressiver auftretenden faschistischen Tendenzen unserer Gesellschaft mit Entschlossenheit und Kunst entgegenzutreten, rufen cobratheater.cobra, das Junge Ensemble Stuttgart und das Junge Schauspielhaus Bochum das Haus der digitalen Antifaschist*innen aus! Über zwei Spielzeiten hinweg finden verschiedene Versuche statt, Theater als eine Tätigkeit und einen Raum zu entwerfen, die sich der Menschenverachtung entgegenstellen. Wir starten in unserem Bochumer Haus nach den Osterferien 2021 mit einer Aufführung, die am Jungen Ensemble Stuttgart entsteht, gefolgt von einer Neuproduktion für das Bochumer Theaterrevier. von cobratheater.cobra Regie: Martin Grünheit, Hieu Hoang, Wanja van Suntum Mit: Martin Grünheit, Colin Hacklander, Farahnaz Hatam, Hieu Hoang, Alexander Merbeth, Johanna Wieking Koproduktion mit cobratheater.cobra und Junges Ensemble Stuttgart. Im September 2021 wird German Horror Daemonium im JES Stuttgart zu sehen sein. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes
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Mysterien

Schauspielhaus Bochum

In dem norwegischen Schriftsteller Knut Hamsun finden sich Glanz und Abgrund, Kultur und Barbarei auf extreme Weise vereint: zum einen ist er bestechender Dichter, der in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts umgeben von tiefer Armut und Bigotterie aufwächst und später einer der wesentlichen Protagonisten der literarischen Moderne wird, von Kafka, Miller, Joyce bewundert. Zum anderen ist er bekennender Nationalsozialist, der Goebbels seine Nobelpreismedaille vermacht, zu Hitler auf den Obersalzberg pilgert und ihm 1945 einen berüchtigten Nachruf schreibt, politisch verblendet bis zum Ende seines langen Lebens. Die Lust an der Provokation, Grenzüberschreitung und Maßlosigkeit stecken in seinem Leben wie in seiner Literatur, beide tragen sie scharfe, unauflöslich sich gegenüberstehende Gegensätze in sich, die wir bis heute kennen. Hamsuns Roman „Mysterien“ (1892), dem bekannteren Roman „Hunger“ folgend, mit dem Hamsun sein literarischer Durchbruch gelang, ist ein aufregendes, verstörendes, delirierendes Buch. In ihm taucht ein mysteriöser Fremder, Nagel heißt er, in einer norwegischen Hafenstadt auf, in knallgelbem Anzug, mit einem Geigenkasten unterm Arm, in dem sich allerdings schmutzige Wäsche befindet, und mit einem Eisenring am Finger, an dessen wundersame Kraft er glaubt. Überall sorgt er für Aufsehen, nie weiß man wirklich, woran man bei ihm ist, widersprüchlich ist er, unorthodox, maßlos. Er freundet sich mit dem drangsalierten Sonderling des Ortes, Minute genannt, an, den er schützt, bezahlt und doch für einen Mörder hält. In die frisch verlobte Pfarrerstochter verliebt er sich geradezu übergriffig, ihren geliebten Hund bringt er um. Einer nicht mehr jungen Frau kauft er mit großer Pose und für eine hohe Summe einen wertlosen Stuhl ab und macht ihr schließlich einen Heiratsantrag. Er wirft mit Geld um sich und sagt doch, er habe keins. Immer ist er unterwegs, stets hat er die Hand am Abzug: Seine Gedanken sind wie Brandsätze auf den common sense der Bürger*innen der Kleinstadt – die Wissenschaft und der Liberalismus, das Mittelmaß vermeintlich großer Männer und das verachtete Pack, nichts ist vor ihm sicher. Er inszeniert sich permanent, er berechnet und verrechnet sich und stellt sich ständig bloß. In seiner Westentasche steckt griffbereit die Blausäure, doch sein Suizidversuch scheitert. Schließlich springt er, seinem weggeworfenen Ring nach, ins Meer. Die titelgebenden Mysterien des Romans „künden sich an, wie ein Schneegestöber von gewaltiger Kraft“, schrieb ein Zeitgenosse Hamsuns, hier läuft ein Ich Amok, verläuft sich in der Zeichenhaftigkeit der Welt, getrieben von der alten und immer neuen Frage, woran wir uns halten, um zu überleben: die Wissenschaft? Den Glauben? Die Lüge (ist sie eine)? Die Gemeinschaft? Die Gewalt? Die Liebe? Am Ende steht die Suche nach Erlösung – von der Einsamkeit, von der Schuld, von uns selbst. Regie: Johan Simons Mit: Guy Clemens, William Cooper, Karin Moog, Anne Rietmeijer, Steven Scharf, Jing Xiang
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Im Livestream: Menschenrechtskonzert

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Fatma Said, Sopran Katrin Wundsam, Mezzosopran Maximilian Schmitt, Tenor Thomas E. Bauer, Bariton Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf Dennis Hansel-Dinar, Einstudierung Adam Fischer, Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626 Gustav Mahler: Des Antonius von Padua Fischpredigt (Des Knaben Wunderhorn) Adam Fischer, die Düsseldorfer Symphoniker und Mozarts Requiem – eine besondere Verbindung. Sieben Jahre ist es her, dass Fischer mit diesem Werk sein Debut mit den DüSy gab. Es war ein Gedenkkonzert für die in der Zeit der NS-Herrschaft verfolgten Sinti und Roma. Ein starkes Statement des Dirigenten, der Musik und politisches Engagement so glaubwürdig zu verknüpfen weiß. Und der Beginn seiner so fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Orchester. Nun also wieder das Requiem, diesmal aus Anlass die Verleihung jenes Preises, den Adam Fischer zwei Jahre später – dann schon als Principal Conductor der Symphoniker – an der Tonhalle initiierte. Der von den Freunden und Förderern gestiftete Preis geht an eine Person oder Organisation, die sich besonders für die Menschenrechte einsetzt. Ganz gleich, wer diesmal geehrt wird: Mozarts Totenmesse ist ein denkbar würdiger Rahmen für die festliche Verleihung.
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Sternzeichen: Haydn & Brahms

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Adam Fischer, Dirigent Franz Schubert: Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ („Rosamunde") Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 92 G-Dur („Oxford“) Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e. V.
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Sternzeichen: Mozart & Strauss

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Till Fellner, Klavier Alexandre Bloch, Dirigent Jean Françaix / Francis Poulenc: Musique pour faire plaisir Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur KV 482 Richard Strauss: Metamorphosen für 23 Solo-Streicher Größer könnte der Bogen kaum sein, den Alexandre Bloch und die Düsseldorfer Symphoniker in unserem nächsten Live-Stream schlagen. Er führt von einer „Musik zum Vergnügen“ der beiden seelenverwandten Franzosen Jean Françaix und Francis Poulenc zur bewegenden Trauermusik der „Metamorphosen“, die Richard Strauss in den letzten Tagen des II. Weltkriegs schrieb. Dazwischen: Ein Klavierkonzert Wolfgang Amadeus Mozarts, der es wie kein anderer verstand, Vergnügen und Trauer in ein und derselben Musik zu bannen. Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e. V. Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung!
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Sternzeichen: Mozart "Jupiter"

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Anna Lucia Richter, Mezzosopran Adam Fischer, Dirigent Gustav Mahler: Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn" Wolfganag Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 41 C-Dur "Jupiter" 1788 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart sein letztes und größtes rein symphonisches Werk. Die C-Dur-Sinfonie ist alte Schule und avantgardistisch, einfach und groß, kunstvoll und spielerisch – nicht ohne Grund nannte man sie bald Jupiter-Sinfonie. Zu Mozarts Lebzeiten wurde sie wohl nicht gespielt, aber aus ihrem Jupiterkopf – gemeint ist vor allem das polyphon sprühende Finale – zuckten Blitze weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Sinfoniefinale, das kein Kehraus mehr ist, sondern Hauptstück, war erfunden, und zündete in den Köpfen von Beethoven, Brahms, Bruckner und Mahler. Im Livestream am 26. März verbindet Adam Fischer und die Düsseldorfer Symphoniker die Welt Mahlers mit der von Mozart. Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung!
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Sternzeichen: Bilder einer Ausstellung

Tonhalle Düsseldorf

Düsseldorfer Symphoniker Asher Fisch, Dirigent Arnold Schönberg: Verklärte Nacht für Streichorchester Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung (Arr. Walter Hilgers, für großes Bläserensemble) Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung! Kann man mit Tönen Bilder malen? Der russische Komponist Modest Mussorgsky hat mit seinem Werk "Bilder einer Ausstellung" Tongemälde geschaffen, die heute viel berühmter sind als die ursprünglichen Bilder auf Leinwand. Das Komponieren hat sich Modest Mussorgsky mehr oder weniger selbst beigebracht. Der israelische Dirigent Asher Fisch ist zu Gast bei den Düsseldorfer Symphonikern und dirigiert Mussorgskys Meisterwerk in einer fesselnden Bläserfassung. Das großbesetzte Ensemble weiß die Farben der Partiur ganz neu erstehen zu lassen. Die Streicher der Düsseldorfer Symphoniker bringen dazu den ganzen Schmelz einer "Verklärten Nacht" zum Ausdruck. Schönberg schrieb die "Verklärte Nacht" in seiner ersten, tonalen Schaffensphase. Das Opus 4 trägt zwar bereits die Zeichen der kommenden Neuerungen in sich, ist aber noch fest in der Musiktradition verwurzelt und zählt zu seinen beliebtesten Werken, gerade wenn es in der "großen" Fassung für Streichorchester aufgeführt wird. Vst.: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
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Im Stream: Igor Levit

Tonhalle Düsseldorf

Igor Levit, Klavier Johannes Brahms: 6 Choralvorspiele (arr. Ferruccio Busoni) Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, Op.110 Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge (arr. Max Reger) Pianist Igor Levit ist in der Saison 2021/22 Artist in Residence in der Tonhalle Düsseldorf. Präsentiert wird die Residence von der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzert Theater Kontor Heinersdorff. In acht Konzerten verteilt über acht Monate beweist Levit seine enge Bindung an das Konzerthaus. Das Publikum darf sich auf Symphoniekonzerte, Kammermusik und Soloabende freuen, auf Kollaborationen mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Adam Fischer, dem Orchestre de Paris unter Manfred Honeck und dem Mahler Chamber Orchestra unter Elim Chan, auf Beethoven, Brahms, Bartók, Reger, Gershwin, Schostakowitsch, Stevenson und Bolcom. Wir freuen uns, dass wir Ihnen Igor Levit vorab in einem exklusiven Livestream-Konzert präsentieren dürfen. »Igor Levit passt wie angegossen zur Tonhalle: Er ist ein Mensch, der auch jenseits seiner Kunst unablässig kommuniziert und so auch außerhalb der Musikwelt viel bewegt. Die Tonhalle ist ein kommunizierendes Konzerthaus, das sich nicht nur seinem Publikum, sondern der Gesellschaft eng verbunden fühlt. Sie verleiht einen Menschenrechtspreis, bietet eine Plattform für die Freie Szene, unterstützt gewaltfreie Erziehung und erreicht auch während des Lockdowns Hunderttausende mit gestreamten Live-Konzerten.« (Michael Becker, Geschäftsführer der Tonhalle) Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung!
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Live in Ihrem Wohnzimmer: Unsere Sofa-Symphonien

Tonhalle Düsseldorf

In der Adventszeit öffnen wir unsere Türen und laden Sie und Ihre Lieben zu einem ganz besonderen Musikmoment ein! Warum bis Weihnachten warten? Bereiten Sie den Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, schon in der Adventszeit eine Freude und schenken Sie ihnen einen ganz besonderen Musikmoment. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2020 öffnen Ensembles der Düsseldorfer Symphoniker ihre Türen und laden Sie und Ihre Lieben zu sich, ins digitale Wohnzimmer ein. Ganz exklusiv, also nur für Sie, spielen sie an den 24 Tagen vor Weihnachten Live-Sessions – mit Musik und Texten zum Advent, bei denen Sie einfach nur zuhören oder, wenn Sie mögen, auch mitsingen können. Mit unseren "Sofa-Symphonien" wollen wir in diesem Jahr insbesondere all jene zusammenbringen, die aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht beieinander sein können. Somit ist es egal, wo sich Ihre Lieben aus der Familie, dem Freundes- oder dem Bekanntenkreis gerade befinden: In unserem digitalen Wohnzimmer erleben Sie gemeinsam Musik, so als würden Sie tatsächlich nebeneinandersitzen. Denn wie heißt es so schön? Gemeinsam allein sein ist einfach schöner!
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Unser musikalisches Antivirusprogramm

Tonhalle Düsseldorf

Die zurzeit gültige Corona-Schutzverordnung des Landes NRW untersagt uns zur Zeit Konzerte und Veranstaltungen mit Publikum. Wir wissen aber, wie gut und notwendig das Erleben von Musik ist und haben ein musikalisches Antivirusprogramm entwickelt: Neben Programmen im Livestream können Sie virtuell mit uns im Chor singen, sich die Symphoniker auf Ihr Sofa einladen oder einen musikalischen Weihnachtsmarkt besuchen. Die ersten Angebote sind bereits verfügbar, klicken Sie einfach auf die untenstehenden Kacheln, um mehr zu erfahren! Und wenn das noch nicht reicht, finden Sie hier weiterhin unser digitales Angebot aus dem Frühjahr 2020 mit unterhaltsamen Podcasts, einem virtuellen Rundgang und viel, viel Musik. Bitte bleiben Sie gesund!
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Café-Konzert: Frau Luna

Tonhalle Düsseldorf

Tea Time Ensemble Lieblingsstücke zum Kaffee Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung! Diesmal ist alles anders: Diesmal lädt das Tea Time Ensemble nicht zu gepflegter Musik, Kaffee und Kuchen in die Tonhalle ein, sondern kommt direkt zu Ihnen an den Kaffeetisch und nimmt auf Ihrem Bildschirm Platz. Genießen Sie das Café-Konzert als Livestream, das Sie in die Blütezeit der Kur- und Caféhäuser entführt. Das Tea Time Ensemble präsentiert seine absoluten Lieblingsstücke, die von Wiener Walzerseligkeit über berühmte Filmmusik- und Operettenschlager bis zu Musicalhits von gestern und heute reichen. Seien Sie auf Ihrem Sofa live mit dabei! Vst.: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
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Beethoven 6 - online

Tonhalle Düsseldorf

JUGENDSINFONIEORCHESTER (JSO) DER TONHALLE DÜSSELDORF Ernst von Marschall, Dirigent SAMUEL SCHEIDT: Centone Nr. 5 für Blechbläserquintett WOLFGANG AMADEUS MOZART: Maurische Trauermusik c-Moll LUDWIG VAN BEETHOVEN: Symphonie Nr. 6 F-Dur "Pastorale" Acht Beethoven-Symphonien hat das JSO unter der Leitung von Ernst von Marschall schon gespielt. Die letzte noch fehlende – Beethovens Pastorale – sollte im Big Bang am 9. Mai erklingen und damit im Nachklang des „Beethoven-Jahrs“ den Kreis schließen. Kein Wunder also, dass die jungen Musikerinnen und Musiker sich dieses Werk nicht nehmen lassen wollen und es trotz der aktuellen Situation auf die Bühne bringen. Bereits im September, als eine geplante Konzertreise nach Italien ausfallen musste, bewies das JSO, dass es auch Streaming-Konzerte beherrscht, und bringt deshalb nun auch Beethovens bewegende Symphonie kurzerhand in die Wohnzimmer seines Publikums. Am Himmelfahrtstag, 13. Mai um 18 Uhr als Premiere auf YouTube zu sehen. Wir veröffentlichen hier zeitnah einen Link zum Video. Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung!
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Liebesgrüße aus Moskau

Tonhalle Düsseldorf

Aydar Gaynullin, Bajan Ensemble Euphoria Christian Ehring, Moderation Aydar Gaynullin: Eurasia für Bajan und Ensemble Dmitri Schostakowitsch: Walzer Nr. 2 (Suite Nr. 2 für Jazzorchester) Alfred Schnittke: Gogol-Suite für Bajan solo Anonymus: Jüdisches Volkslied "Galizien-Tanz" für Bajan und Ensemble Jerzy Petersburski: Tango "Die erschöpfte Sonne" Georgij Swiridow: Romanze aus der Suite "Der Schneesturm" (nach Puschkins Novelle "Die Geschichte des verstorbenen Iwan Petrowitsch Belkin") Aydar Gaynullin: Euphoria für Bajan und Ensemble Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung! Das Akkordeon weckt Heimatgefühle. In Deutschland wird es meist mit Folklore assoziiert, gilt als volkstümlich, bodenständig und ein kleines bisschen piefig; der Horst Seehofer unter den Instrumenten. Ganz andere Heimatgefühle weckt das Bajan, das russische Knopfakkordeon, vor allem, wenn es von Aydar Gaynullin gespielt wird. Egal ob in seiner tatarischen Heimat, seiner Wahlheimat Berlin oder auf den Konzertbühnen der Welt – Gaynullin spielt expressiv, kraftvoll und virtuos sowohl klassisches Repertoire als auch Tango, Jazz, Ethno-Folk, Rock und experimentelle Musik. Wer nach diesem Konzert bei Akkordeon noch an „Muss i denn“ oder den „Hamborger Veermaster“ denkt, ist selber schuld. Vst.: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
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Heimatlieder aus Deutschland

Tonhalle Düsseldorf

Musikerinnen und Musiker aus Berlin und Düsseldorf Große Bühne für Folklore: Lieder aus Deutschland von in Düsseldorf und Berlin heimisch gewordenen Migranten Sie möchten uns in dieser Zeit unterstützen? Folgen Sie dem Spendenbutton. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Zuwendung! Das in Berlin entstandene und mittlerweile an vielen Orten gefeierte Format “Heimatlieder aus Deutschland“ präsentiert eingewanderte Folklore als Spiegel einer neuen, vielfältigen und aufregenden Musikkultur Deutschlands. Zusammen mit Ensembles aus diversen Düsseldorfer Communities besingen die Musikerinnen und Musiker aus Berlin unter dem Sternenhimmel der Tonhalle ganz zeitgemäß unsere „Heimat“. Vst.: Tonhalle Düsseldorf gGmbH

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