Die Helmut Förnbacher Theater Company

Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet.

Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können.

Spielzeit 2011/12

My Way

Die wahre Liebes-Story von Frank Sinatra und Ava Gardner.

Frank Sinatra und Ava Gardner:
Die 50er Jahre sind undenkbar ohne sie!


Sie verkörperten all das, was das unterhaltungssüchtige Publikum der fünfziger Jahre mit Glamour, Erotik und Leidenschaft, Kunst und Klischee in Verbindung brachte.
Am Horizont des Show-Business waren sie die Meteoriten - immer bereit für den eigenen Ruhm zu verglühen.
Dieses Märchen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten erzählt von grossen Gefühlen, Ehekrieg, Alkohol und unfassbarem Erfolg. Die Evergreens sind dabei unsterblich geworden.

Die Story: Andy Hallwaxx’ Musical „My Way“, erzählt, wie alle guten Musicals, eine Liebesgeschichte und endet mit starken Emotionen, denn, seien wir ehrlich, ein Happy End gibt es in der Realität seltener als man meint. Oft enden grosse Liebesgeschichten nicht mit einem „und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute...“…

Genau so ist es auch bei „My Way“ das die Liebesgeschichte von Frank Sinatra und Ava Gardner zum Thema hat. Wir steigen in die Karriere von Frank Sinatra ein, als er Anfang der fünfziger Jahre ein berufliches Tief hat. Zahlreiche Affären kosten ihn seinen guten Ruf, seine Ehe mit Nancy wird geschieden. Und da taucht Ava Gardner auf, ein schillernder Filmstar. Man bezeichnet sie als „Venus des 20.Jahrhunderts“, sie ist die unumstrittene „Königin von Hollywood“.
Die beiden Entertainer stürzen sich in eine heisse Affäre, heiraten überstürzt, werden von Paparazzi gejagt, die Liebe, die sie füreinander empfinden, manifestiert sich vor allem in Begierde, Leidenschaft und Sex.
Während Frank Sinatra zurück auf die Erfolgsspur kommt, für seine Rolle in „Verdammt in alle Ewigkeit“ einen Oscar gewinnt - und Ava Gardner ihre eigene Karriere verfolgt, zerbricht das kurze Glück der beiden. Nach zweijähriger Ehe trennt man sich, erst einige Jahre später erfolgt die Scheidung.
Eine tiefe Freundschaft verbindet die beiden jedoch bis an Ava Gardners Lebensende.

Mit: Jennifer Rudin und Dany Demuth

Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Sa, 19.5.2012, 20:00 |
Fr, 25.5.2012, 20:00 |
Sa, 2.6.2012, 20:00 |
Sa, 9.6.2012, 20:00 |
Sa, 23.6.2012, 20:00 |

Der goldene Drache

Ein Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurant mit dem Namen „Der goldene Drache”, irgendwo in Europa. Fünf Asiaten arbeiten in der engen Küche, einer von ihnen ist ein junger Chinese, gepeinigt von Zahnschmerzen. Eine Aufenthaltsgenehmigung hat er nicht.
Auf dem Balkon über dem Restaurant steht ein alter Mann mit einem grossen Wunsch, den ihm niemand erfüllen kann, auch seine Enkelin nicht.
In der Nähe tut eine Grille alles für eine Ameise, um nicht zu verhungern oder zu erfrieren, obwohl der Winter längst vorbei ist.
Dem jungen Liebespaar in der Dachwohnung des Hauses passiert etwas, das auf keinen Fall passieren sollte. Eine Etage tiefer verlässt eine Frau, die ihren Mann nie verlassen wollte, ihren Mann.
Der benachbarte Lebensmittelhändler entdeckt ein ungeahnt lukratives Nebengeschäft.
Eine Stewardess stösst in ihrer Thai-Suppe auf etwas, was da nicht hinein gehört, und der Junge aus China findet auf einem anderen Weg in seine Heimat zurück, als er sich gewünscht hat.

Roland Schimmelpfennig, der zurzeit meistgespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands, dessen Stücke in über 40 Ländern aufgeführt werden, war zuletzt am Schauspielhaus Zürich und am Deutschen Theater Berlin als Regisseur tätig. Seine Stücke zeichnen sich durch eine überraschende Schnitttechnik und einen lakonischen, liebevollen Blick auf die Menschen aus. Mit poetischer Leichtigkeit stellt er anhand innovativer Erzählformen unsere Begriffe von Zeit, Raum, Geschlecht und Herkunft in Frage. In seinen Dramen blitzt Phantastisches, Grauenhaftes und Weltbewegendes mitten im Alltäglichen auf. Roland Schimmelpfennig formuliert nicht aus, er lässt seinen Figuren und Geschichten ihr Geheimnis, er verführt den Zuschauer nicht zur Identifikation, sondern zur Wahrnehmung.

Inszenierung: Sandra Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Fr, 18.5.2012, 20:00 |
Mi, 13.6.2012, 20:00 |
Di, 19.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Charley's Tante

Brandon Thomas

Wie so oft bei komplizierten Verwicklungen fängt alles ganz einfach an: Jack und Charley sind zwei ganz normale junge Männer. Sie stammen aus guten Familien, haben einen Diener, dafür aber nie Geld. Dazu sind sie unsterblich verliebt. Alles könnte so schön sein, wenn es nur einen Weg gäbe, die beiden Angebeteten zu treffen und sich ihnen zu erklären. Die Zeit drängt, denn schon am nächsten Tag verreisen die jungen Damen nach Australien.

Da erhält Charley ein Telegramm: Die Tante aus Brasilien kündigt ihren Besuch an. Gesehen hat Charley die Dame noch nie, aber sie soll unvorstellbar reich sein und ihren Erben suchen. Diese Aussicht ist Grund genug, eine Party zu geben und die jungen Damen einzuladen. Die nehmen die Einladung an und freuen sich auf den exotischen Gast. Die Ankunft der Tante verzögert sich jedoch im letzten Moment und Jack und Charley überreden ihren Freund, Lord Babberley, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. Als er sich widerstrebend dazu bereit erklärt, ahnt er noch nicht, welche Kette von Verwechslungen, Notlügen und geistigen Purzelbäumen ihren Lauf nehmen werden. Nicht nur, dass er, als unverhofft Jacks Vater und der Onkel der beiden Mädchen auftauchen, durch die Heiratsanträge der älteren Herren in peinliche Verlegenheit gebracht wird. Als die wirkliche Tante, die heimlich angereist ist, leibhaftig in der Tür steht, scheint eine Katastrophe unabwendbar.

Es spielen: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Dieter Mainka, Julien Lickert, Matthias Schmid, Eugen Urfer und Lea-Sina Bühler, Illyris van der Meer.

Regie: Helmut Förnbacher

Termin:

Fr, 8.6.2012, 20:00 |

Altwyyber-Friehlig

Stefan Vögel

nach einem der bezauberndsten und erfolgreichsten Schweizer Spielfilme: "Die Herbstzeitlosen".

Ein verschlafenes Dörfchen im Baselbiet. – Eine lebensfreudige Witwe und ihre Freundinnen, die sich nicht unterkriegen lassen. Sie stellen das Leben im Dorf mit Charme, Herz und Biss gehörig auf den Kopf. – Die zauberhafte Komödie erzählt von der zweiten Chance im Leben und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen – denn für die Verwirklichung von Träumen ist es nie zu spät…!

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

So, 24.6.2012, 18:00 | letzte Aufführung! |

Die Glasmenangerie

Tennessee Williams

Amanda Wingfield lebt mit ihren erwachsenen Kindern Tom und Laura in einfachen Verhältnissen. Ihr Mann hat die Familie vor Jahren verlassen. Zurück blieben sein Foto und ein Grammophon. Seit Jahren ernährt Tom die Familie durch seine Arbeit in einem Lagerhaus und flieht jeden Abend vor der Tristesse seines Alltages in die Welt der Literatur und des Kinos. Die Mutter schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt und geachtet war. Die Tochter Laura aber ist ganz auf ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere konzentriert. Diese Menagerie sonderbarer Figuren lässt sie die Realität immer wieder aufs Neue vergessen. Als Tom eines Tages, auf Wunsch der Mutter, seinen Arbeitskollegen Jim zum Abendessen mitbringt bricht das Gebäude aus Lüge und Verdrängung für die Familie zusammen.

Tennessee Williams erzählt in seinem Drama ›Die Glasmenagerie‹ von Menschen, die mit aller Kraft versuchen, ihre zerbrechlichen Träume und Illusionen vor der harten Realität des Lebens zu schützen. Mit der Uraufführung 1944 gelang dem Autor sein Durchbruch als Dramatiker der Moderne.

Inszenierung: Verena Buss

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Do, 14.6.2012, 20:00 |
Mi, 20.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Volpone

Ben Jonson

Volpone, ein reicher Geizhals in Venedig - ohne Frau und ohne Kinder - treibt ein böses Spiel. - Er gibt vor, todkrank zu sein und lässt die reichen, habgierigen Venezianer wissen, er werde dem sein Vermögen hinterlassen, dessen Freundschaft er sich sicher sein kann. Grund genug für die gierigen Erbschleicher den alten Fuchs nur so mit wertvollen Geschenken zu überhäufen.

Um dem bösen Spiel endgültig die Krone aufzusetzen, stellt sich Volpone tot. Er setzt seinen Diener Mosca als Alleinerben ein und geniesst die unglaubliche Wut und Verzweiflung der Betrogenen… um dann doch noch selbst als betrogener Betrüger zu enden…!

In dieser wunderbar bissigen Satire aus dem 16. Jahrhundert über die menschliche Gier, zeigt sich die Grösse von Jonsons komödiantischer und dramaturgische Meisterschaft - und Menschenkenntnis.

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Mi, 23.5.2012, 20:00 |
Do, 7.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Novecento

Alessandro Baricco

Novecento - Die Legende vom Ozean-Pianisten

"Stell Dir vor: Ein Klavier. Die Tasten fangen an. Die Tasten hören auf. Sie sind nicht unendlich. Du bist unendlich und in diesen Tasten ist die Musik unendlich, die Du machen kannst."

Eine märchenhaft-poetische Geschichte vom Ozeanpianisten Novecento:
Novecento wird im Jahr 1900 auf dem Überseedampfer "Virginian" geboren und vom Matrosen Danny Boodman gefunden und adoptiert.
Zeit seines Lebens wird er dieses Schiff nie mehr verlassen, obwohl er einmal versucht ist, dieser kleinen Welt zu entkommen. Er möchte das Meer vom Land aus sehen. Ein absurder Gedanke. Doch im letzten Moment entscheidet sich Novecento anders. Er dreht der Welt den Rücken, für immer. Kehrt zurück, unterhält weiter als Pianist zusammen mit seinem Freund die Passagiere von der ersten bis zur dritten Klasse und lässt ihre Erlebnisse, Hoffnungen und Wünsche in seine Musik einfliessen. Als Ozeanpianist wird er weltberühmt.

Seine Musik spiegelt all das, was er selbst nie gesehen, empfunden oder besessen hat. Und während er spielt, reist er in Gedanken in ferne Länder, die er nie gesehen hat, und kann absonderlicherweise deren Landschaften, Menschen und Gerüche genau beschreiben. Woher er diese Gabe hat, bleibt ein Geheimnis.

"Novecento" schildert farbenprächtig eine Welt der Armen und Reichen, die gleichermassen darauf aus sind, nach Amerika zu gelangen. Das Stück erzählt von den Tanzparties an Deck und den stillen Zusammenkünften der Armen unter Deck, wo Novecento seine ganz eigene Musik, seinen Jazz spielt. Musik - die sich von der offiziellen Unterhaltungsmusik der Parties unterscheidet. Er berichtet von musikalischen Wettkämpfen und einer ganz eigentümlichen Musik, die der Ozeanpianist Novecento in dieser Erzählung zu spielen vermag.

Bariccos Erzählweise ist nicht nur poetisch, sondern auch witzig und intelligent - eine große Geschichte mit einem außergewöhnlichem Helden nach Novecentos Motto: Solange du eine gute Geschichte auf Lager hast und jemanden, dem du sie erzählen kannst, bist du noch nicht am Ende.

Mit Helmut Förnbacher

Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

Fr, 22.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Ladies Night (The Full Monty)

Stephen Sinclaire und Anthony Mc Carter

Kein Job, keine Kohle. Persönliche Katastrophen. - Was kann man schon tun, wenn der Job weg ist, die Scheidungsklage läuft, die Gläubiger immer aufdringlicher werden und das Grau der Industrievorstädte auch nicht gerade zur Heiterkeit einlädt?

Es ist nicht lange her, da überraschte der wunderbare britische Film "Ganz oder gar nicht?!" (The Full Monty) mit einem Sensations-Erfolg an den Kinokassen und in den Feuilletons; Jetzt hat das Theater-Stück der beiden neuseeländischen Autoren (in Australien die erfolgreichste Theaterproduktion aller Zeiten) an unseren Bühnen denselben grossen Erfolg.

Die Enthüllung des Jahres oder: Keine Jobs, kein Geld, keine Unterwäsche

"Ladies Night" erzählt die Geschichte von sechs Freunden irgendwo in einer englischen Industriestadt. Alle sechs charmante Loser, alles sechs auf dem Abstellgleis. Noch mehr gedemütigt fühlen sie sich, als die "Chippendales" in die Stadt kommen und ihre Frauen 10 Pfund dafür hinlegen, um eine Stripshow zu sehen.
Was die können, können wir schon lange! Sie gründen eine Männerstrip-Gruppe. - Die sechs sind nicht schön, sind nicht mehr ganz jung, haben Rettungsringe und sind hühnerbrüstig - aber ihre Hoffnung, ihre Phantasie und ihren Humor haben sie noch nicht ganz verloren und sie sind bereit, das letzte Hemd herzugeben, wenn sich damit nur ein Ausweg aus der Misere zeigt.
Aber mit Ausziehen allein ist es nicht getan. Der männliche Körper will choreographiert sein, will gestylt, gestählt und in erotische Dessous verpackt sein. Den Wahnsinn, den die Helden aus der Vorstadt bisher nur Frauen zugemutet haben, erwischt sie selbst kalt und völlig unvorbereitet. Vor allem, weil keiner von Ihnen tatsächlich einen Body zum Vorzeigen hat. So ganz normal halt - eben.
Doch der Tag der Wahrheit rückt näher. Zur Strip-Premiere ist der Theater-Saal bumsvoll und wenn der Vorhang aufgeht, heisst es : "Ganz oder gar nicht!“

An diesem Abend werden Sie mehr über Männer lernen als Ihnen lieb ist. Zum Heulen komisch - zum Lachen traurig. Männer eben!

"... zwerchfellerschütternd und herzergreifend zugleich ..." schreibt die Presse!

Es spielen: Nic Aklin, Hans H. Diehl, Lothar Hohmann, Stefan Uehlinger, Percy von Tomeï, Matthias Zelazko

Regie: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

Fr, 15.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt

Ein unmoralisches Angebot

Der Besuch der alten Dame ist eines der anregendsten und fesselndsten aller Stücke, die seit dem zweiten Weltkrieg geschrieben worden sind, schreibt die New York Times - und sie hat recht. - Gerade heute!
Die alte Dame ist ein böses Stück, sagt Dürrenmatt - doch nichts schadet dieser Komödie, die tragisch endet, mehr als tierischer Ernst. Claire Zachanassian ist die reichste Frau der Welt, durch ihr Vermögen in der Lage, wie eine Heldin der griechischen Tragödie zu handeln - absolut, grausam, wie Medea etwa - doch die Dame hat Humor... eine seltsame Grazie, einen bösartigen Charme ... Sie ist eine dichterische Erscheinung ...

Die Güllener sind Menschen wie wir alle. Sie sind nicht böse, durchaus nicht; zuerst entschlossen, das Angebot der alten Dame, Ill für eine Milliarde zu töten, abzulehnen, machen sie Schulden. Nicht aus böser Absicht, aus Leichtsinn - aus dem Gefühl heraus, es lasse sich schon irgendwie arrangieren. Doch dann geben die Güllener der Versuchung nach. - Die Versuchung war zu gross...!

Mit Suzanne Thommen, Dieter Mainka, Caroline Felber, Helmut Förnbacher, Susanne Haller, David Köhne, Christian Packbier, Matthias Schmid, Hanspeter Stoll, Stefan Uehlinger, Jürgen von Tomëi

Bühnenbild: Wolf Gross
Musik: Susanne Haller
Kostüme: Jacqueline Kobler, Cäcilia Müller
Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Do, 24.5.2012, 19:00 |
Di, 5.6.2012, 19:00 | letzte Aufführung! |

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt

In den Physikern dramatisiert Dürrenmatt die paradoxe Situation, in die das fortgeschrittene Wissen - das der Kernphysik - geraten ist. Seine Formulierung hat die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker der furchtbaren Formel, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht? Dürrenmatt führt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem überraschenden Ende, das die Türen des Irrenhauses, in dem die drei Physiker gefangen sind, aufsprengt. Was Dürrenmatt hier aus den Maskierungen gewinnt, wie er Positionen fortlaufend vertauscht - das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig. - Die Sprache Dürrenmatts ist stark, seine Bühnenfiguren voll prallen Lebens, seine Geschichten auch heute hochaktuell, konsequent und unerbittlich, seine Theater-Bilder von tragischer, gültiger Grösse. - Wir haben uns entschlossen Dürrenmatts "Die Physiker" noch einmal für 10 Vorstellungen in unser Programm zu nehmen!

Mit: Kristina Nel, Helmut Förnbacher, Dieter Mainka, Anja Becher, Tanja Horisberger, Matthias Schmid, Suzanne Thommen, Jürgen von Tomeï, Percy von Tomeï, Stefan Uehlinger, Eugen Urfer u.a.

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Di, 22.5.2012, 19:00 |
Mi, 6.6.2012, 19:00 | letzte Aufführung! |

Dinner für Spinner

(Le Diner de Cons)
Francis Veber

Dinner für Spinner von Francis Veber - das unglaublich witzige, französische Lustspiel! - Und hier darf wieder einmal so richtig von Herzen unbeschwert gelacht werden!

Dinner für Spinner ist eine der erfolgreichsten Komödien Frankreichs und hat in Paris als Bühnenstück und später als Film weltweit Millionen von Zuschauern begeistert!

Mit Helmut Förnbacher, Dieter Mainka, Kristina Nel, Hanspeter Stoll, Stefan Uehlinger, Eugen Urfer

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

So, 20.5.2012, 18:00 |
Fr, 1.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Männer und andere Irrtümer

Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth

Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt ist. Und weil's so schön ist, kann man auch gleich noch die Partien aller wohlmeinenden Nachbarinnen und Freundinnen mitspielen.

Eine Paraderolle für eine Schauspielerin - ein amüsanter Theaterabend für Sie!

mit Kristina Nel

Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

So, 3.6.2012, 18:00 | letzte Aufführung! |

Sechs Tanzstunden in sechs Wochen

Nick Whitby

"Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" erzählt in leichtfüßigen, schnellen Dialogen vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren - und von der Entdeckung eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire.

Vor der Tür steht . . . "Jack the Ripper". Natürlich ist das gelogen. Natürlich ist es nur Michael. Aber auch ihm will Lily die Tür nicht öffnen. Schliesslich hat er sie angelogen. Vergangene Woche. Bei der ersten Tanzstunde. Michael ist Tanzlehrer. Angestellt bei der Agentur "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen". Und Lily, pensionierte Lehrerin, verwitwet, wohlhabend, hat ihn gebucht – für eben diese sechs Tanzstunden in ihrer eigenen Wohnung. Aber mit einem Lügner will sie nichts zu tun haben. Denn es gibt weder die anthroposophische Klinik für Katzen, Hunde, Vögel und Schlagen noch Michaels Ehefrau, die dort arbeiten sollte. Wie auch? Michael ist schwul. Aber weil auch Lilys viel beschworener Ehemann nicht existiert – er ist seit sechs Jahren tot –, sind die beiden wieder quitt. Und die Stunden, die Woche für Woche mit Streit und Missverständnissen beginnen, nehmen ihren Lauf.

Michael ist hitzköpfig, mit losem Mundwerk. Aber weil auch Lily sehr schlagfertig ist und sich durchaus – nicht nur rhetorisch – zu wehren weiss, wird jede Tanzstunde zu einem sehr persönlichen Kräftemessen. Es geht um Demütigungen und Verletzungen, um Stolz und Vorurteile. Doch Schritt für Schritt kommen sich die beiden näher – und es entspinnt sich eine ganz ungewöhnliche Freundschaft. Denn mehr und mehr gibt jeder von sich preis, lässt Blicke hinter die Fassade zu, berichtet von Wunden und Träumen, vom Alleinsein und von der grossen Hoffnungslosigkeit, die einen bisweilen übermannt.

Ein wunderschönes Stück mit köstlichem Witz und scharfzüngigen Dialogen, aber auch viel Tiefsinn und großen Emotionen. Denn was sich da so leicht und beschwingt als oberflächliches Boulevard tarnt, handelt von den großen Problemen des Lebens: von Liebe und Tod, von Sehnsucht und Verletzungen, von Einsamkeit und Mut.

Es spielen: Kristina Nel und Nic Aklin

Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

Sa, 16.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Mondlicht und Magnolien

Ron Hutchinson

Eine Komödie über die Entstehung des erfolgreichsten Films aller Zeiten: "Vom Winde verweht".

„Vom Winde verweht“ – ein monumentaler Hollywoodstreifen über die Lieb- und Leidenschaften einer glutäugigen Südstaatenschönheit während der Wirren des amerikanischen Bürgerkriegs. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, der Millionen von Zuschauern in seinen Bann zog. Um ein Haar aber wäre es nie zu einem der grössten Kassenschlager aller Zeiten gekommen!

Das Making Of dieses Südstaatenepos’ ist ein so unglaubliches und aberwitziges Szenario, dass es glattweg erfunden sein könnte – ist es aber nicht. Erzählt wird die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit:

Das Jahr 1939. Produzent Selznick ist mit seinen Nerven am Ende, denn sein prestigeträchtigstes Projekt, die Verfilmung des 1000-Seiten-Wälzers „Vom Winde verweht“, ist kurz nach Drehbeginn vom Untergang bedroht. Die alte Filmcrew ist auf Grund von Unfähigkeit gefeuert. Nun muss Ersatz her – und zwar schnell! 5 Tage hat er Zeit, dann muss er der Presse seine Pleite eingestehen. Die Rettung naht mit Victor Fleming, seines Zeichens Starregisseur, und Ben Hecht, dem Drehbuchautoren schlechthin. Nur hat letzterer keine Seite der Schnulze gelesen und weigert sich strikt, für diesen „Mondlicht-und-Magnolien-Kitsch“ auch nur ein Blatt zu beschreiben. Da fackelt Selznick nicht lange: Kurzerhand ‚kidnappt’ er Hecht, indem er sich mit ihm und Fleming in seinem Büro verbarrikadiert, und fordert: das Drehbuch!

Dann heisst es „Vorhang auf“ für das erste Rat Pack Hollywoods: Selznick und Fleming schreien, lieben, prügeln, krampfen und gebären sich den Inhalt des Buches über 5 Tage aus Leib und Seele, damit Hecht den Stoff zu Papier bringen kann. Sie übernehmen alle Rollen gleichzeitig – und wer hätte gedacht, dass in Selznick eine kokette Südstaatenschönheit schlummert oder der abgebrühte Fleming sich als naives Sklavenmädchen wehleidig jammernd auf dem Boden wälzen würde?

Nach dramatischen Stunden mit Geburt und Tod, Begegnung und Abschied, Intrigen und Freundschaften, ist es schliesslich vollbracht – und in ihren verschwitzten Händen halten die drei erschöpften Männer ein Drehbuch aus jenem Stoff, aus dem Filmlegenden sind.

Es spielen: Helmut Förnbacher, Lothar Hohmann, David Köhne, Kristina Nel

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

Do, 21.6.2012, 20:00 | letzte Aufführung! |

Die Helmut Förnbacher Theater Company

im Badischen Bahnhof Basel

Schwarzwaldallee 200
CH-4058 Basel

Telefon: +41 (0)61 361 90 33
Fax: +41 (0)61 361 90 33
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