Die Helmut Förnbacher Theater Company

Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet.

Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand...

Nach dem Bestseller von Jonas Jonasson

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das grosse Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: Er büxt einfach –aus und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht Kopf. Ein Koffer, voll mit gestohlenem Geld, in dessen Besitz Allan eher zufällig gelangt, bringt eine Verbrecherorganisation auf den Plan, die ihr Eigentum zurückhaben möchte. So kommt es, dass schliesslich nicht nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Nach und nach gesellen sich skurrile Figuren wie der Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die schöne Elefantenbesitzerin Gunilla hinzu. Unauffällig kann die ungewöhnliche Reisegruppe nicht reisen, da auch noch Elefant Sonja mit an Bord ist. Dass auch einige Leichen den Fluchtweg von Allan und seinem Gefolge pflastern, ist halt so... Und damit hat Allan ja seine Erfahrung, er hat in jüngeren Jahren das ganze Weltgeschehen auf den Kopf gestellt.

Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die grossen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.
Das Buch ist seit seinem Erscheinen von keiner Bestsellerliste mehr wegzudenken und ist allein im deutschsprachigen Raum mehr als zwei Millionen Mal verkauft worden.

Mit: Jupp Saile
Lea-Sina Bühler, Falk Döhler, Lothar Hohmann, Brigitta Laube, Percy von Tomëi, Marcel Zehnder, Matthias Zelazko.
Inszenierung: Sandra Rudin-Förnbacher

Termine:

Mi, 22.11.2017, 19:00 |
So, 26.11.2017, 18:00 |
Fr, 1.12.2017, 19:00 |
Sa, 2.12.2017, 19:00 |
Sa, 16.12.2017, 19:00 |
Do, 4.1.2018, 19:00 |
Sa, 13.1.2018, 19:00 |
Mi, 17.1.2018, 19:00 |
So, 21.1.2018, 18:00 |
Do, 1.2.2018, 19:00 |
Do, 8.2.2018, 19:00 |
Mi, 14.2.2018, 19:00 |

Terror - Ihr Urteil

Bestseller von Ferdinand von Schirach - das TV-Ereignis des Jahres

Ein Passagierflugzeug wird entführt, ein Terrorist will es über dem ausverkauften Münchner Fussballstadion zum Absturz bringen. Der Pilot eines Kampfjets schiesst die Verkehrsmaschine gegen den ausdrücklichen Befehl seiner Vorgesetzten ab, um die 70.000 Menschen im Stadion zu retten; alle 164 Personen an Bord des Linienfluges sterben.

Der Jurist und Autor Ferdinand von Schirach (seine Erzählungsbände „Verbrechen“ und „Schuld“ sind ebenfalls Bestseller, die verfilmt wurden) fordert mit seinem ersten Theaterstück „Terror“ dazu auf, gemeinsam über den Wert des Lebens und die Würde des Menschen nachzudenken. Von Schirach bringt einen Gerichtsprozess auf die Bühne, in dem der Pilot des vielfachen Mordes angeklagt wird - Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Darf Leben gegen Leben abgewogen werden? War der Abschuss eine legitime militärische Aktion? Die Geschworenen der Verhandlung, in diesem Falle das Publikum im Zuschauerraum, werden am Ende aufgefordert, ihr Urteil zu fällen. Sie entscheiden: Schuldig oder Freispruch.

Mit: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Philipp Steiner, Falk Döhler, Michèle Bielser und Percy von Tomëi
In­szenie­rung: Helmut Förnbacher

Termine:

Fr, 24.11.2017, 19:00 |
Mi, 29.11.2017, 19:00 |
Mi, 13.12.2017, 19:00 |
So, 17.12.2017, 18:00 |
Do, 21.12.2017, 19:00 |
Do, 18.1.2018, 19:00 |
Fr, 2.2.2018, 19:00 |
Do, 15.2.2018, 19:00 |
Mi, 28.2.2018, 19:00 |
Sa, 17.3.2018, 19:00 |

Kunst (Art)

Yasmina Reza

Das Stück heisst „Kunst“. Und es ist eine. Es stammt von Yasmina Reza, der französischen Dramatikerin, die so leichte Komödien schreibt, dass man gar nicht merkt, wie schwer sie sind. Und wie sie die Welt verändern. In „Kunst“ brennt ein rein weisses Bild, 1,20 x 1,60 Meter gross, ein Loch in die Welt, das drei Männer, Marc (Luftfahrtingenieur), Serge (Dermatologe) und Yvan (Papierhändler) verschluckt. Beziehungsweise deren Beziehung. Seitdem ist dieses weisse Bild das berühmteste, monochrome Mal-Machwerk der Theatergeschichte.

Es geht in „Kunst“ nicht nur um Kunst. Es geht um eine Welt. Dass eine weisse Fläche von 1,20 x 1,60 Meter, die Serge für 200'000 Euro gekauft hat, eine Welt aus Freundschaft, Liebe und Vertrauen ins Chaos stürzt - inklusive Weinkrämpfen, Wutausbrüchen („Für diese Scheisse hast du 200'000 bezahlt?“), einer Schlägerei, gegenseitigem Ehefrauenschlechtmachen („Du sprichst nur deshalb von Paula, einer Frau, die mein Leben teilt, in diesen unerträglichen Worten, weil du die Art, wie sie den Zigarettenrauch verscheucht, missbilligst?“) und einem womöglich geplatzten Trommelfell.

Eine Eleganz-Schlenderei über den Boulevard, dessen Asphalt aus einer hauchdünnen, federnden Tragödienkruste besteht. Darunter: Abgründe.

Yasmina Reza inszeniert dieses Männergerangel um Kunst mit süffisant genauem Frauenblick und dem Gespür für den Hintersinn von Nebensächlichem. Kein Wunder auch, dass neben moderner Kunst auch allerlei Moden zwischen Psychoanalyse und Dekonstruktivismus verhandelt werden.

Mit: Helmut Förnbacher, Falk Döhler, Percy von Tomëi.
Inszenierung und Raum: Verena Buss

Termine:

Do, 23.11.2017, 20:00 |
Mi, 20.12.2017, 20:00 |
Fr, 16.2.2018, 20:00 |
Do, 15.3.2018, 20:00 |
Fr, 13.4.2018, 20:00 |
Do, 3.5.2018, 20:00 |
Do, 31.5.2018, 20:00 |
Do, 21.6.2018, 20:00 |

Offene Zweierbeziehung

Dario Fo und Franca Rame

Die unsterbliche Komödie von Nobelpreisträger Dario Fo und von Franca Rame - als „Frühlings-Highlight“

Franca Rame und Dario Fo stellen die Machtverhältnisse in der Ehe mit allen Mitteln der Komik auf den Kopf: Sie manövrieren Antonia und ihren Mann in groteske Situationen, legen ihnen witzig derbe Dialoge in den Mund, lassen viel Raum für Improvisationen und die Zuschauer Teil des Spiels werden. Eine lustvolle Gratwanderung zwischen Lachen und Weinen.

Die Szenen dieser Ehe sind von der Selbstironie, aber auch von bitteren Einsichten geprägt. Wie spitze Klingen funkeln die Dialoge, vieles kommt einem bekannt vor. Langsam lebt Antonia auf, schrumpft das Selbstgefühl ihres Mannes - besonders in jenem Augenblick, als er erfahren muss: Auch Antonia hat einen Geliebten...! - Oder hat sie ihn erfunden, um sich zu rächen...?

"Offene Zweierbeziehung“ ist ein witziges, intelligentes und immer aktuelles Stück. Mehr denn je überlegen wir, wie wir eine Zweierbeziehung leben und gleichzeitig unsere individuellen Bedürfnisse wahrnehmen können. - Für beide Geschlechter sind die Ansprüche an eine Zweierbeziehung sehr hoch. Für das Zusammenleben gibt es keine allgemeingültigen Rezepte mehr, die man einfach übernehmen könnte. - Auch Dario Fo und Franca Rame liefern in diesem Stück keine abschliessenden Antworten. Aber sie entlarven schonungslos festgefahrene Verhaltensmuster. Wir lachen über das beziehungungsmüde und nicht voneinander lassen könnende Paar - und werden doch auf uns selber zurückgeworfen. - Welchem der Beiden bin ich näher...? Wie würde ich reagieren, wenn…?

Dieses Stück ist etwas für Theatergourmets. Ein Stück, das den Zuschauerinnen und Zuschauern noch lange im Gedächtnis bleiben wird. - Ein Stück, das dem Darsteller-Paar alles an Spielfreude, Tempo, Präzision und komödiantischem Können abverlangt.

"Offene Zweierbeziehung" hat auch nach einem Vierteljahrhundert nichts an bissig, ironischer Aktualität verloren. Wie durch ein Brennglas gesehen, entfaltet sich vor den Augen der Zuschauer das exemplarische Scheitern einer Beziehung in diesem spannungsgeladenen Komödienklassiker.

Mit: Kristina Nel, Lothar Hohmann und David Köhne
Regie: Markus Schlüter

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termin:

Fr, 22.12.2017, 20:00 |

Der Vater

(Le Père)
Florian Zeller

Zellers preisgekröntes Drama («Prix Molière» für das beste französische Theater Stück, «Best play of the year» in London und New York) – Ein Muss!

Ein berührendes Stück über einen alten Mann, der an Alzheimer erkrankt ist.

André, achtzig, Witwer, Vater von zwei Töchtern, merkt, dass sich etwas verändert - es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung: "Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es ..."

Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung, versucht vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrechtzuerhalten, alles sei in Ordnung, wobei es ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen sich aber dieser stolze und seine Würde behauptende alte Mann ständig zerstreitet. Und nun will sie mit ihrem neuen Lebenspartner nach London gehen. Was tun? Wie vorgehen…?

Zeller beantwortet diese Fragen in "Vater" nun nicht in einer chronologisch linearen, sondern in einer kausalen Abfolge von 15 raffiniert verschachtelten Szenen - ein Vexierspiel von Wahn und Wirklichkeit, in dem André, mal Maulheld, mal frech und gewitzt, staunend und bangend auf all das ihm nun Befremdliche blickt, seien es die Veränderungen in der Wohnung oder die bei seinen Mitmenschen: Anne, ihr Lebenspartner Pierre, Laura, die hübsche neue Pflegerin, die Krankenschwester und der Pfleger, die ihm wie Spukgestalten in einem Strudel von Verdacht und Verrat erscheinen. Denn Zeller erzählt seine Geschichte konsequent aus der Perspektive des Vaters, des ungläubig Betroffenen, als eine tragische Farce, in die sich der alte Mann immer mehr verheddert, bis er am Ende aufgibt und nach seiner Mutter ruft: "Mama, ich will weg von hier. Ich will, dass man mich hier wegholt. Ich will nach Hause."

Ein theatralisches Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill: ein alter Mann auf der Spurensuche nach sich selbst, gerät in eine Welt, in der seine Biografie und die Beziehungen, die sie mitgebracht hat, nicht mehr gelten, weil diese Welt, in der sie entstanden sind, im Untergehen, im Verlöschen ist.

Mit: Helmut Förnbacher
Lea-Sina Bühler, Lothar Hohmann, Kristina Nel, Percy von Tomëi u.a.

Regie: Verena Buss

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

So, 3.12.2017, 18:00 |
Fr, 5.1.2018, 20:00 |
Mi, 7.2.2018, 20:00 |
So, 20.5.2018, 18:00 |
Sa, 23.6.2018, 20:00 |

Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt

Der Besuch der alten Dame ist eines der anregendsten und fesselndsten Stücke, die je geschrieben worden sind. Die Sprache Dürrenmatts ist stark, seine Bühnenfiguren voll prallen Lebens, seine Geschichten auch heute hochaktuell, konsequent und unerbittlich, seine Theater-Bilder von tragischer, gültiger Grösse.

Die alte Dame ist ein böses Stück, sagt Dürrenmatt - doch nichts schadet dieser Komödie, die tragisch endet, mehr als tierischer Ernst. Claire Zachanassian ist die reichste Frau der Welt, durch ihr Vermögen in der Lage, wie eine Heldin der
griechischen Tragödie zu handeln - absolut, grausam, wie Medea etwa - doch die Dame hat Humor... eine seltsame Grazie, einen bösartigen Charme ... Sie ist eine dichterische Erscheinung ...

Die Güllener sind Menschen wie wir alle. Sie sind nicht böse, durchaus nicht; zuerst entschlossen, das Angebot der alten Dame, Ill für eine Milliarde zu töten, abzulehnen, machen sie Schulden. Nicht aus böser Absicht, aus Leichtsinn - aus dem Gefühl heraus, es lasse sich schon irgendwie arrangieren. Doch dann geben die Güllener der Versuchung nach. Die Versuchung war zu gross...!

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Do, 7.12.2017, 19:00 |
Di, 19.12.2017, 19:00 |
Mi, 31.1.2018, 19:00 |
Mi, 14.3.2018, 19:00 |
Di, 15.5.2018, 19:00 |

Charley's Tante

Brandon Thomas

Alles fängt ganz einfach an: Jack und Charley sind zwei ganz normale Studenten. Sie sind jung, aus guten Familien, haben einen Diener, dafür aber nie Geld. Dazu sind sie noch unsterblich verliebt. - Die Zeit drängt, denn schon am nächsten Tag reisen die jungen Damen nach Australien ab. Da erhält Charley ein Telegramm: Die Tante aus Brasilien kündigt ihren Besuch an. Grund genug, die Mädchen neugierig zu machen. Sie nehmen die Einladung an und freuen sich auf den exotischen Gast. Doch jetzt verzögert sich die Ankunft der Tante und Jack und Charley bitten ihren besten Freund, Lord Babberley, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. Er kann nicht ahnen, welche Kette von Verwechslungen, Notlügen und geistigen Purzelbäumen ihren Lauf nehmen werden. Nicht nur, dass er, als Jacks Vater und der Onkel der beiden Mädchen auftauchen, durch die Heiratsanträge der älteren Herren in peinliche Verlegenheit gebracht wird. – Als die wirkliche Tante, die heimlich angereist ist, leibhaftig in der Tür steht, scheint eine Katastrophe unabwendbar...!

Mit: Helmut Förnbacher, Dieter Mainka, Lea-Sina Bühler, Falk Döhler, Kristina Nel, Sandra Schaub, Hanspeter Stoll, Matthias Zelazko
Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Fr, 8.12.2017, 20:00 |
Fr, 29.12.2017, 20:00 |
Sa, 10.3.2018, 20:00 |

Arsen & Spitzenhäubchen (Arsenic and Old Lace)

Komödie von Joseph Kesselring

Unsere Silvesterkomödie!

«Die Schauspieler dürfen brillieren, die Dialoge funkeln, die Witze sitzen. Es ist sorglos konsumierbare und gekonnt servierte Unterhaltung vom Feinsten…»

Der amerikanische Autor, Regisseur und Schauspieler Joseph Kesselring schrieb die wahnwitzige Kriminalkomödie «Arsen und Spitzenhäubchen» . Nach vielen erfolgreichen Jahren am New Yorker Broadway wurde der Klassiker des schwarzen Humors von Frank Capra mit den Hollywood-Stars Cary Grant und Peter Lorre verfilmt.

«Manchmal sind alte Damen nicht ganz so nett, wie sie erscheinen. Manchmal sind Familienbande ein wahrer Schrecken. Manchmal ist Holunderwein tödlich. Kaum jemals wurde die biedere Welt der Familie so boshaft und komisch auf den Kopf gestellt wie in dieser schwarzen Kriminalkomödie.»

Die beiden liebenswürdigen Schwestern Abby und Martha Brewster vergiften in schöner Regelmässigkeit einsame, ältere Herren, die bei ihnen Unterkunft suchen, mit einem Glas Holunderwein und einer Prise Arsen. Ihr Neffe Teddy, der sich für Theodor Roosevelt hält, begräbt im Keller die von ihrem Leben Erlösten. Alles läuft glatt, bis ihr Neffe Mortimer dem mörderischen Treiben seiner Tanten auf die Spur kommt. Die Ereignisse eskalieren und Mortimer entgleitet das Krisenmanagement zusehends...

Mit: Suzanne Thommen, Kristina Nel, Falk Döhler, Markus Heiniger, Lothar Hohmann, Dieter Mainka, Sandra Schaub, Percy von Tomëi, Sveno Walder und Marcel Zehnder
Regie: Helmut Förnbacher

Termine:

Di, 12.12.2017, 20:00 |
Fr, 15.12.2017, 20:00 |
Sa, 23.12.2017, 20:00 |
So, 31.12.2017, 17:00 |
So, 31.12.2017, 19:45 |

Endstation Sehnsucht

Tennessee Williams

(A Streetcar Named Desire)

LÜGEN, LÜGEN, INNEN WIE AUSSEN, NICHTS ALS LÜGEN!
"Ich will keinen Realismus. Ich will Zauber."

In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle „Desire“ hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht.

Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Südstaaten-Geldadels sind längst passé.

Stella lebt mit ihrem Mann, dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski, in beengten Wohnverhältnissen. Blanche, die sich von den Attituden ihrer besseren Herkunft nicht freimachen kann, ist dieses Milieu der vermeintlichen Verlierer zutiefst zuwider, obgleich sie selbst inzwischen nicht nur ihre Anstellung als Lehrerin, sondern überhaupt jeglichen Halt verloren hat. Sie sieht sich fortgesetzt träumend als etwas Besseres, eine Meisterin der Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Doch die Taschenspielertricks der vermeintlich Elitären werden von Kowalski und seinen Pokerfreunden durchschaut und verachtet. Die Absteiger von oben begegnen dem rauen, energischen Aufstiegswillen von unten.

Inszenierung: Helmut Förnbacher

Termine:

So, 19.11.2017, 18:00 |
Di, 23.1.2018, 19:00 |
Fr, 2.3.2018, 19:00 |
Sa, 7.4.2018, 19:00 |
Do, 19.4.2018, 19:00 |

Der Diener zweier Herren

(il Servitore di due Padroni)
Carlo Goldoni

Venedig. - Die schöne Beatrice Rasponi ist in Männerkleidung ihrem geliebten Florindo nachgereist, der, wie man annimmt, Federigo - ihren Bruder - in einem wilden Degen-Duell erstochen hat. - Und wie es der Zufall will, steigen Beatrice und Florindo - ohne voneinander zu wissen - in Venedig im selben Hotel ab.
Und hier in Venedig soll Beatrice, die sich als ihr eigener Bruder ausgibt, die schöne Tochter Pandolfos, Clarice heiraten, die ihrem Bruder, schon vor Jahren zur Frau versprochen worden ist. Clarice aber liebt unsterblich ihren Silvio - und Silvio denkt nicht daran, Clarice kampflos dem angeblichen Federigo zu überlassen.
Noch wäre es einfach die beiden Fäden der Komödie zu verfolgen und sogar aufzulösen, wenn nicht…
…Truffaldino, der kurz zuvor von Beatrice als Diener verpflichtet worden ist, in seinem heissen Wunsch nach einem guten Essen - auf die Idee verfallen wäre, gleichzeitig ausgerechnet auch noch Florindo dienen zu wollen.
Und jetzt, in seinem verzweifelten Bemühen, die beiden «Herren» nichts voneinander wissen zu lassen, begibt sich Truffaldino mit halsbrecherischer Geschwindigkeit und dem Mut des Verzweifelten auf ein gewagtes Karussell der aberwitzigsten Verdrehungen und Verwechslungen, im eigentlich unmöglichen Versuch, gleichzeitig zwei Herren dienen zu wollen. Truffaldino verwirrt alle und alles…!

Die einfachen Fäden werden zu wilden, unentwirrbaren Knäueln verwickelt - bis die Verwirrung so gross wird, dass eine Lösung nur noch durch Degenstiche, Prügel, Selbstmord oder Mord möglich scheint. - Oder durch ein Happyend… (!)
…das Truffaldino - das Publikum wird uns da sicher zustimmen - lügend ehrlich verdient hat…!

Goldonis «Der Diener zweier Herren» ist eine der schönsten Komödien der Theaterliteratur.

Mit: Daniela Bolliger, Dieter Mainka, Simon Matt, Sandra Schaub, Percy von Tomëi, Sveno Walder, Reto Ziegler.

Regie: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Mi, 27.12.2017, 20:00 |
Sa, 6.1.2018, 20:00 |
Do, 1.3.2018, 20:00 |
Fr, 1.6.2018, 20:00 |

Kleine Eheverbrechen

Éric-Emmanuel Schmitt

Ein Ehe-Duell, das unter die Haut geht.

Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall…?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung…? Ist Lisa wirklich seine Frau…? Gilles kann sich (?) an nichts erinnern. Wer ist er…? Wer ist Lisa…? Was für eine Ehe führten sie…? Mühsam versucht er seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren.

Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Ehe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügt…? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt. Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es das Gegenteil…? - Eine Hassliebe…? die sie verbindet?

Oder spielt Gilles falsch…? Weiss er mehr, als er zugibt?

"Kleine Eheverbrechen" ist ein faszinierendes Vexierspiel, in dem sich zwei Personen einen erbitterten Schlagabtausch liefern, in dem in überraschenden Theatercoups die Situationen immer wieder umkippen und in neuen Konstellationen münden, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen.

Eric-Emmanuel Schmitt zeigt, dass er ein Meister der Theaterkunst ist. Seine Szenen einer Hassliebe prickeln bis zum Schluss.

Eric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. 1960 geboren, wird der an der Pariser Elitehochschule École Normale Supérieure ausgebildete Lehrbeauftragte und Doktor der Philosophie zunächst als Theaterautor mit seinem Stück «Der Besucher» bekannt. Das Stück wird zu einem Klassiker im Repertoire von Theatern auf der ganzen Welt. Rasch schliessen sich weitere erfolgreiche Theaterstücke und Filme an: «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran», «Oscar und die Dame in Rosa…». Gleichermassen von Publikum und Kritik gefeiert, wird Schmitt für seine Arbeiten mit mehreren „Molière“ und dem „Grand Prix du Théâtre“ der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in dreiundvierzig Sprachen übersetzt vor und haben sich über 10 Millionen Mal verkauft. - Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum.

Mit: Helmut Förnbacher und Kristina Nel

Regie: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Mi, 24.1.2018, 20:00 |
Sa, 28.4.2018, 20:00 |
Fr, 8.6.2018, 20:00 |

Komödie im Dunkeln (Dark Comedy)

Die Kult-Comedy von Peter Shaffer

Brindsley Miller, ein aufstrebender junger Künstler kurz vor seinem „Durchbruch...“ scheint die Dinge im Griff zu haben. Kein Wunder, als Künstler muss sich auch der härteste Stein seinem Willen fügen. Für diesen Abend allerdings hat er sich zu viel vorgenommen. - Einerseits erwartet er einen Millionen schweren, weltbekannten Sammler, der sich seine Arbeiten anschauen möchte. Andererseits kommt der Vater seiner verwöhnten Verlobten zum ersten Mal zu Besuch... Viel Stress für den jungen Mann, der alles richtig machen möchte. - Zu dumm nur, dass kurz vor Eintreffen des Besuches die Sicherung im ganzen Haus durchknallt.

Und während sich nun die beiden Verliebten durch das Dunkel tasten, das späte Mädchen Miss Furnival ängstlich in die Wohnung stolpert, die liebesdurstige Exfreundin telefonisch ihre Ankunft ankündigt, der Freund und Nachbar überrascht auf seine „ausgeborgten“ Möbel stösst und der Vater statt seines Whiskeys Miss Furnivals stilles Wasser trinken soll, dämmert es Brindsley, dass dieser Abend über seine gesamte Zukunft entscheiden wird...!

Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln“ ist zum Klassiker der Comedy geworden, weil seine Komödie auf einer genialen Spielidee beruht: Alle Figuren auf der Bühne bewegen sich in einer stockdunklen Wohnung - für die Zuschauer jedoch ist es taghell. Nur wenn auf der Bühne eine Lichtquelle, eine Taschenlampe eingeschaltet oder ein Streichholz entzündet wird, dimmt das Licht etwas runter - schwarzer, englischer Humor auf eine sehr leichte, lichte Art...!

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Sa, 30.12.2017, 20:00 |
So, 4.3.2018, 18:00 |
So, 25.3.2018, 18:00 |
Fr, 18.5.2018, 18:00 |
Sa, 16.6.2018, 20:00 |

Der Geizige (L’Avare)

Molière

Die bissige Komödie über Reichtum, Geld, Besitz - und Geiz...! - Molières brillantes Meisterwerk - Komödie und Tragödie in Einem.

Geiz macht geil! - Und Geld ist geil! - Und der steinreiche Geizkragen Harpagon will vor allem eines: noch mehr Geld! - Sein krankhafter Geiz führt dazu, dass seine Pferde verhungern und seine Gäste verwässerten Wein bekommen. Seinen Sohn und seine Tochter will er verheiraten - möglichst gewinnbringend! - Er lebt, durchtränkt von Misstrauen, in ständiger panischer Angst, dass Kinder, Kutscher, Diener, Koch, alle an sein Geld wollen. - Jetzt, in die Jahre gekommen, möchte er noch eine finanziell wie erotisch lukrative Partie machen. Was er allerdings nicht weiss: Sein auserwähltes schönes, junges Heiratsschnäppchen ist die Geliebte seines Sohnes...

Im Geflecht aus Abhängigkeiten, egoistischen Manipulationen und Begehrlichkeiten, laufen die Dinge anders als von Harpagon gewünscht und selbst im Taumel des Happy-Ends bleibt sein Blick nur auf eines gerichtet: seine Louis d'Or.s...!

„Der Geizige“ ist eine Komödie der Liebe und der Missverständnisse und zugleich ein bitter-komisches Lehrstück über die zersetzende Kraft des Geldes, geschrieben 1668 von dem grossen französischen Theaterdichter Jean Baptiste Molière.

Mit: Helmut Förnbacher, Michèle Bielser, Falk Döhler, Caroline Felber, Dieter Mainka, Simon Matt, Kristina Nel, Laurence Schnyder.
Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Do, 30.11.2017, 20:00 |
Do, 28.12.2017, 20:00 |
Fr, 19.1.2018, 20:00 |
Fr, 9.3.2018, 20:00 |
Mi, 23.5.2018, 20:00 |
Mi, 30.5.2018, 20:00 |

Männer und andere Irrtümer

Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth

Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt ist. Und weil's so schön ist, kann man auch gleich noch die Partien aller wohlmeinenden Nachbarinnen und Freundinnen mitspielen.

Eine Paraderolle für eine Schauspielerin - ein amüsanter Theaterabend für Sie!

Mit: Kristina Nel
Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Sa, 9.12.2017, 20:00 |
So, 24.6.2018, 18:00 |

My Way

Die wahre Liebes-Story von Frank Sinatra und Ava Gardner.

Frank Sinatra und Ava Gardner:
Die 50er Jahre sind undenkbar ohne sie!


Sie verkörperten all das, was das unterhaltungssüchtige Publikum der fünfziger Jahre mit Glamour, Erotik und Leidenschaft, Kunst und Klischee in Verbindung brachte.
Am Horizont des Show-Business waren sie die Meteoriten - immer bereit für den eigenen Ruhm zu verglühen.
Dieses Märchen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten erzählt von grossen Gefühlen, Ehekrieg, Alkohol und unfassbarem Erfolg. Die Evergreens sind dabei unsterblich geworden.

Die Story: Andy Hallwaxx’ Musical „My Way“, erzählt, wie alle guten Musicals, eine Liebesgeschichte und endet mit starken Emotionen, denn, seien wir ehrlich, ein Happy End gibt es in der Realität seltener als man meint. Oft enden grosse Liebesgeschichten nicht mit einem „und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute...“…

Genau so ist es auch bei „My Way“ das die Liebesgeschichte von Frank Sinatra und Ava Gardner zum Thema hat. Wir steigen in die Karriere von Frank Sinatra ein, als er Anfang der fünfziger Jahre ein berufliches Tief hat. Zahlreiche Affären kosten ihn seinen guten Ruf, seine Ehe mit Nancy wird geschieden. Und da taucht Ava Gardner auf, ein schillernder Filmstar. Man bezeichnet sie als „Venus des 20.Jahrhunderts“, sie ist die unumstrittene „Königin von Hollywood“.
Die beiden Entertainer stürzen sich in eine heisse Affäre, heiraten überstürzt, werden von Paparazzi gejagt, die Liebe, die sie füreinander empfinden, manifestiert sich vor allem in Begierde, Leidenschaft und Sex.
Während Frank Sinatra zurück auf die Erfolgsspur kommt, für seine Rolle in „Verdammt in alle Ewigkeit“ einen Oscar gewinnt - und Ava Gardner ihre eigene Karriere verfolgt, zerbricht das kurze Glück der beiden. Nach zweijähriger Ehe trennt man sich, erst einige Jahre später erfolgt die Scheidung.
Eine tiefe Freundschaft verbindet die beiden jedoch bis an Ava Gardners Lebensende.

Mit: Jennifer Rudin und Dany Demuth
Inszenierung: Stefan Saborowski

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Sa, 25.11.2017, 20:00 |
Fr, 16.3.2018, 20:00 |
So, 6.5.2018, 18:00 |
So, 17.6.2018, 18:00 |

Goethe: Faust

»Faust« ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und immer noch meistbesuchte Theaterstück im Deutschen Sprachraum - und im Wortsinn ein Lebenswerk. Begonnen im Alter von 21 endet Goethes Arbeit daran erst im 82. Lebensjahr – kurz vor seinem Tod.

So überschreibt Faust sein Projekt. Gescheitert in dem Versuch, sich der Schöpfung in ihrem innersten Kern zu nähern, unfähig, den Schritt ins Jenseits zu wagen, sich an eine Wirklichkeit klammernd, die ihm fremd ist, stürzt er sich gierig auf denjenigen, der ihm die Chance gibt, seine Lebensentwürfe gründlich zu revidieren: auf Mephisto. - Es ist Faust, der die Wette mit dem Teufel initiiert: sein Leben gegen den »höchsten Augenblick« – weil er festen Glaubens ist, dass auch ein Teufel diesen Auftrag nicht erfüllen kann.

Mit: Helmut Förnbacher, Dora Balog, Lea-Sina Bühler, Falk Döhler, Dieter Mainka, Kristina Nel, David Wohnlich.
Musik: David Wohnlich. / Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Di, 28.11.2017, 19:00 |
Do, 8.3.2018, 19:00 |
Di, 24.4.2018, 19:00 |
Mi, 16.5.2018, 19:00 |
Do, 14.6.2018, 19:00 |

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt

In den Physikern dramatisiert Dürrenmatt die paradoxe Situation, in die das fortgeschrittene Wissen – hier das der Kernphysik – geraten ist . Sie hat die Vernichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker der furchtbaren Formel, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? – Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht ? – Wie Dürrenmatt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem überraschenden Ende führt, das die Türen des Irrenhauses, in dem die drei Physiker gefangen sind, aufsprengt, das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig.

Friedrich Dürrenmatt: "Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen."

Mit: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Dieter Mainka, Percy von Tomëi, Caroline Felber, Tanja Horisberger, David Köhne, Pirkko Nidecker, Suzanne Thommen, Stefan Uehlinger, Eugen Urfer
Inszenierung: Helmut Förnbacher

Ort:

Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof Basel
(Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel)

Termine:

Do, 14.12.2017, 19:00 |
Di, 30.1.2018, 19:00 |
Do, 22.3.2018, 19:00 |
Mi, 18.4.2018, 19:00 |
Do, 17.5.2018, 19:00 |
Mi, 13.6.2018, 19:00 |

Die Helmut Förnbacher Theater Company

im Badischen Bahnhof Basel

Schwarzwaldallee 200 (Die Helmut Förnbacher Theater Company)
CH 4058 Basel

Telefon: +41 (0)61 361 90 33
Fax: +41 (0)61 361 90 33
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