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Die Helmut Förnbacher Theater Company

Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet.

Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können.

Kontakt

Die Helmut Förnbacher Theater Company
im Badischen Bahnhof Basel
Schwarzwaldallee 200
CH-4058 Basel

Telefon: +41 (0)61 361 90 33
Fax: +41 (0)61 361 90 33
E-Mail: info@foernbacher.ch

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Helmut Förnbacher Theater Company

Konzert

Acht Frauen (Huit femmes)

Komödie von Robert Thomas
Unser Silvester Highlight!

Acht Frauen unter sich, auf der Suche nach der Wahrheit. Auf charmante Weise tun sich hier Abgründe auf, in die man als Zuschauer vergnüglich amüsiert blickt.

Auf einem abgelegenen Landsitz kommt die Familie zusammen, um die Weihnachtsfeiertage miteinander zu verbringen. Die feierliche Stimmung findet jedoch ein jähes Ende, als der einzige Mann im Haus tot – mit einem Messer im Rücken – aufgefunden wird. Alsbald müssen die acht Frauen auch noch feststellen, dass sie von der Aussenwelt vollkommen abgeschnitten sind. So bleibt nur mehr die eine Vermutung: die Mörderin weilt noch unter ihnen. Alle acht Damen scheinen nämlich ein Motiv, aber keinerlei Alibi zu haben - die Folge ist ein aberwitziges Versteckspiel aus Beschuldigungen, Heimlichkeiten und Lügen.

Mit seiner Komödie gelang dem Franzosen Robert Thomas eine überaus spannende und zugleich grotesk-komische Kriminalgeschichte, weltberühmt geworden durch die Verfilmung von Francois Ozon.

Als Film ein Welterfolg - bei uns mit den umwerfenden Songs von Georg Kreisler.
Raphael Blechschmidt, der berühmte Basler Haute Couturier, kreiert die Kostüme der Acht Frauen. Eine Augenweide!

Mit: Dora Balog, Nina Bradlin, Caroline Felber, Natalie Kriesemer, Mia Lüscher, Kristina Nel, Kathrine Ramseier und Sandra Schaub
Regie: Helmut Förnbacher

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2 Theater

Terror - Ihr Urteil

Bestseller von Ferdinand von Schirach - das TV-Ereignis des Jahres

Ein Passagierflugzeug wird entführt, ein Terrorist will es über dem ausverkauften Münchner Fussballstadion zum Absturz bringen. Der Pilot eines Kampfjets schiesst die Verkehrsmaschine gegen den ausdrücklichen Befehl seiner Vorgesetzten ab, um die 70.000 Menschen im Stadion zu retten; alle 164 Personen an Bord des Linienfluges sterben.

Der Jurist und Autor Ferdinand von Schirach (seine Erzählungsbände „Verbrechen“ und „Schuld“ sind ebenfalls Bestseller, die verfilmt wurden) fordert mit seinem ersten Theaterstück „Terror“ dazu auf, gemeinsam über den Wert des Lebens und die Würde des Menschen nachzudenken. Von Schirach bringt einen Gerichtsprozess auf die Bühne, in dem der Pilot des vielfachen Mordes angeklagt wird - Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Darf Leben gegen Leben abgewogen werden? War der Abschuss eine legitime militärische Aktion? Die Geschworenen der Verhandlung, in diesem Falle das Publikum im Zuschauerraum, werden am Ende aufgefordert, ihr Urteil zu fällen. Sie entscheiden: Schuldig oder Freispruch.

Mit: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Philipp Steiner, Falk Döhler, Michèle Bielser und Percy von Tomëi
In­szenie­rung: Helmut Förnbacher

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Theater

Die Tanzstunde (Dancing Lessons)

Komödie von Mark St. Germain

Eines Abends klopft es bei Senga Quinn an der Tür. Ever Montgomery, ein Nachbar, den sie kaum kennt, bittet hartnäckig um Einlass. Eigentlich will Senga, die gerade ziemlich schlechte Laune hat, niemanden sehen. »Was wollen Sie«, herrscht sie ihren Nachbarn an. »Eine Tanzstunde!« Senga Quinn fühlt sich verschaukelt, ist doch ihr Bein verletzt und steckt in einer großen Orthese. Ausserdem sei sie Tänzerin und keine Tanzlehrerin. Mit ihrem Handicap werde ihr wohl nichts weiter übrigbleiben, als zu unterrichten, da sie so wohl kaum tanzen kann, gibt Ever ihr unverblümt zu verstehen. Eine Frechheit, findet Senga. Sie hält ihn erst recht für schmierig und widerwärtig, als er ihr sagt, dass er ihr für diese eine Tanzstunde 2153 Dollar zahlen will. Das kann sich doch nur um ein unmoralisches Angebot handeln.

Doch Ever meint es ernst. Er muss dringend tanzen lernen, damit er bei »einer sozialen Verpflichtung« einen guten Eindruck hinterlässt. Eine Stunde würde reichen, denn er brauche nur minimale Schritte zu einem einzigen Lied. Dies dürfe aber kein langsames Lied sein, denn er mag keinen Körperkontakt…

Langsam beginnt Senga sich für diesen merkwürdigen Mann zu interessieren, der Professor für Geowissenschaften ist, ein umfangreiches Wissen hat, aber nicht in der Lage zu sein scheint, einen einfachen Witz zu verstehen. Er nimmt einfach jeden Satz wörtlich. Als Autist kann er Gefühlsregungen nicht entschlüsseln. Und er zeigt auch keinerlei Empathie angesichts der düsteren Zukunftsaussichten von Senga, die nicht weiss, ob sie jemals wieder als Tänzerin arbeiten kann. Doch genau das lockt sie aus ihrer Einsiedelei hervor, in die sie sich nach ihrem Unfall verkrochen hat.

Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt, als das »neurotypischer« Menschen. Es ist ein amüsanter Clash zwischen Emotion und Ratio, zwischen Phantasie und Fakten, zwischen Musik und Mathematik, die erst bei genauerem Hinsehen sehr viel miteinander zu tun haben.

Der amerikanische Theater- und Filmautor Mark St. Germain hat ein sehr berührendes und unterhaltsames Stück über zwei einsame Seelen geschrieben, die sich langsam näherkommen. Witzige Dialoge, eine romantische Geschichte und zwei faszinierende Persönlichkeiten machen »Die Tanzstunde« zunächst in Amerika und jetzt auch in Deutschland so erfolgreich. «Man will, dass es niemals aufhört.» (The Boston Globe)

Mit: Nic Aklin, Daniela Bolliger, Dieter Mainka, Kristina Nel und Marcel Zehnder
Regie: Helmut Förnbacher

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3 Theater

Männer und andere Irrtümer

Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth

Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt ist. Und weil's so schön ist, kann man auch gleich noch die Partien aller wohlmeinenden Nachbarinnen und Freundinnen mitspielen.

Eine Paraderolle für eine Schauspielerin - ein amüsanter Theaterabend für Sie!

Mit: Kristina Nel
Inszenierung: Stefan Saborowski

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5 Theater

Goethe: Faust

»Faust« ist die Dichtung der Superlative: das meistzitierte und immer noch meistbesuchte Theaterstück im Deutschen Sprachraum - und im Wortsinn ein Lebenswerk. Begonnen im Alter von 21 endet Goethes Arbeit daran erst im 82. Lebensjahr – kurz vor seinem Tod.

So überschreibt Faust sein Projekt. Gescheitert in dem Versuch, sich der Schöpfung in ihrem innersten Kern zu nähern, unfähig, den Schritt ins Jenseits zu wagen, sich an eine Wirklichkeit klammernd, die ihm fremd ist, stürzt er sich gierig auf denjenigen, der ihm die Chance gibt, seine Lebensentwürfe gründlich zu revidieren: auf Mephisto. - Es ist Faust, der die Wette mit dem Teufel initiiert: sein Leben gegen den »höchsten Augenblick« – weil er festen Glaubens ist, dass auch ein Teufel diesen Auftrag nicht erfüllen kann.

Mit: Helmut Förnbacher, Dora Balog, Lea-Sina Bühler, Falk Döhler, Dieter Mainka, Kristina Nel, David Wohnlich.
Musik: David Wohnlich. / Inszenierung: Helmut Förnbacher

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Goethe: Faust

Aufführungen / Aufführung Theater Naumburg
Di, 18.6.2019, 11:15 Uhr
Aufführungen / Theater Theater L.U.S.T. Freiburg, Engelbergerstr. 10
Aufführungen / Konzert Casino-Gesellschaft Basel Basel, Steinenberg 14
Aufführungen / Neue Musik Gare du Nord Basel Basel, Schwarzwaldallee 200

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