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Die Helmut Förnbacher Theater Company

Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet.

Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können.

Kontakt

Die Helmut Förnbacher Theater Company
im Badischen Bahnhof Basel
Schwarzwaldallee 200
CH-4058 Basel

Telefon: +41 (0)61 361 90 33
Fax: +41 (0)61 361 90 33
E-Mail: info@foernbacher.ch

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Helmut Förnbacher Theater Company

Theater

Die Niere
Auf Herz und Niere!

Komödie von Stefan Vögel

Eine Ping-Pong-Komödie, die nicht nur an die Nieren, sondern auch zu Herzen geht und die Frage aufwirft: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?

Kathrin braucht eine neue Niere. Ihr Ehemann Arnold hat dieselbe Blutgruppe, doch leider nicht nur keine Zeit, sondern auch eine Heidenangst vor einer Operation. Anders als Arnold ist beider Freund Götz sofort bereit, als Spender einzuspringen. Sowohl seine Frau Diana als auch Arnold fühlen sich übergangen, schliesslich ist so eine Organspende eine intime Sache! Und so bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Niere aus, bei dem schliesslich beide Paare Federn lassen müssen…

Mit: Kristina Nel, Philipp Steiner u.a.
Regie: Helmut Förnbacher

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Theater

Julius Caesar

Drama von William Shakespeare

Shakespeares Meisterwerk über Macht und Politik, Freundschaft und Verrat. Dieses zeitlose Werk ist heute - in den Zeiten brutaler Machtkämpfe in der Politik und in den Führungs-Etagen grosser Aktiengesellschaften - von geradezu brennender Aktualität.

Caesar wird nach seinem Sieg über Pompejus vom Volk gefeiert. Marc Anton bietet ihm auf dem Kapitol dreimal die Königskrone an - dreimal lehnt Cäsar ab. Doch Caesar ist enttäuscht über die Begeisterung der Römer mit der sie seine Ablehnung begrüssen. Cassius, der Caesars Alleinherrschaft fürchtet, zettelt eine Verschwörung gegen Caesar an. Es gelingt ihm Brutus, der ebenfalls die Freiheit der Republik in Gefahr sieht, für die Ermordung Caesars zu gewinnen. Doch mit Caesar auch Marc Anton zu ermorden lehnt Brutus ab. Die Verschwörer sollen Rom vor der Tyrannei Caesars bewahren - nicht aber zu gewöhnlichen Mördern werden.

Caesar missachtet alle Warnungen vor dem „Idus des März“. Damit rechnend, dass ihm jetzt der Senat die Krone anbieten wird, geht er zum Kapitol - und wird von den Verschworenen erdolcht. Das Volk jubelt. Gegen den Willen der Mitverschworenen erlaubt Brutus Marc Anton an der Leiche Caesars die Leichenrede zu halten und verlässt das Forum. An der Leiche Caesars hetzt Marc Anton mit einer demagogischen Rede das Volk, das eben noch Brutus und den Verschwörern zujubelte, gegen die Verschwörer auf. Aufgebracht zünden die Römer die Häuser der Verschwörer an und vertreiben sie aus Rom. Marc Anton, Octavius und Lepidus übernehmen als Triumvirn die Herrschaft über Rom. Brutus und Cassius rüsten Heere gegen Rom. Bei Philippi werden Brutus und Cassius von Marc Anton und Octavius vernichtend geschlagen und stürzen sich in ihre Schwerter. An Brutus Leiche bekräftigt Marc Anton, dass Brutus Caesar nicht aus Missgunst sondern für das gemeine Wohl getötet hat.

Shakespeare schuf hier ein echtes politisches Schauspiel. - den Kampf um die Macht einzelner, starker Persönlichkeiten, der Sturz eines Tyrannen, die Wankelmut des verführbaren Volkes und die Tragödie des echten Idealisten (Brutus). Die Leichenrede Marc Antons - dramatischer Gipfelpunkt des Werkes - ist eines der nie wieder erreichten Beispiele grossartiger Bühnenrhetorik - überwältigend in der sprachlichen Diktion und der dramaturgischen Funktion.

In­szenie­rung: Helmut Förnbacher
Musik: Klemens Trenkle

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Theater

Extrawurst mit Biss!

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Die neue, unglaublich witzige und hochaktuelle Komödie der bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob - in der Basler Fassung von Helmut Förnbacher.

Es geht um die Wurst. Die Bratwurst und den «Glöpfer». - Und um Toleranz. Es geht ums Ganze…! Das Stück ist viel mehr als ein satirisches Kabarettfeuerwerk. Thematisch ist «Extrawurst» das Stück der Stunde. - Es gibt sehr viel zu lachen an diesem Abend - und zu denken. Interessant ist, wer wann worüber lacht.

Eigentlich ist es nur noch eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Basler Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Eigentlich kein Problem - gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Muslime dürfen ja ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost - auf dem schon Schweinefleisch brutzelt - legen. - Die Idee ist gut gemeint, löst aber immense Diskussionen aus und stellt den eigentlich friedlichen Verein vor eine fast unlösbare Zerreissprobe. Was als harmlose Abstimmung über einen neuen Grill fürs Sommerfest im Sportverein begonnen hat, läuft gewaltig aus dem Ruder. - Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft? - Ebenso respektlos wie komisch stossen Schweizer und Türken, «Gutmenschen» und Hardliner, Rechte und Linke, Gläubige Menschen und Atheisten, frontal aufeinander. Und schnell wird klar: Es geht um mehr als einen Grill... Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen «rechts und links», «tolerant und intolerant», «religiös und ungläubig» viel fliessender sind als man denkt. Und so wird diese Komödie, die sich wenig um politisch korrekten Bühnensound schert, zu einem hinreissend komischen Theaterabend. - Eine «Mitgliederversammlung», die man einfach nicht verpassen darf!

In­szenie­rung: Helmut Förnbacher

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Theater

E heerligi Nase voll Fasnacht - S'Ridicule 2021

Fasnachtsemotioone pur! - Fasnacht firs Härz...!

Sie können sich freuen: wir haben noch für alle Vorstellungen ein paar Tickets

Der Basler Vorfasnachts-Event, den man auch im 2021 nicht verpassen darf (!) - Witzige „Rahmestiggli“, hinreissend komische Balkonszenen, grossartige Tambouren und Pfeiffer*innen – und heerligi Bängg! - Ein Abend - der das Fasnachtsherz berührt - aber auch die Lach- und Denkmuskeln. - Ein emotionaler, unterhaltsamer, geistreicher und witziger Abend mit echtem Basler Fasnachts-Geist. Basler Fasnacht pur!

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Theater

Wer hat Angst vor Virginia Woolf...? (Who’s Afraid of Virginia Woolf?)

Edward Albee

«Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» ist ein Jahrhundertwerk: Fulminant in der Wut, rührend in der Traurigkeit, uneinholbar in seiner Unverschämtheit und in seinem Witz.

Edward Albee skizziert einen bitterbösen Ehekrieg im Kraftfeld unerfüllter Lebensträume, zerstörter Illusionen und absoluter Selbstentblössung am Beispiel des Akademiker-Ehepaars George und Martha. Sie empfangen eines Nachts spontan Gäste: Nick und Honey. Er ist Biologe und neu am College. - Erst sind die beiden nur Zuschauer der bösartigen Demütigungen und Beschimpfungen, lassen sich aber immer mehr in das Spiel der Gastgeber hineinziehen. So kommen die dunkelsten Abgründe, schmutzigsten Geheimnisse und bittersten Lebenslügen ans Licht. Eine Nacht, die das Leben aller Beteiligten auf den Kopf stellt. Eines ist sicher: Am nächsten Morgen kann niemand so weitermachen wie zuvor.

Mit: Kristina Nel, Matthias Klausener, Falk Döhler und Noemi Schaerer
Regie: Helmut Förnbacher

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1 Theater

Der eingebildete Kranke (Le Malade imaginaire)

Unsere Silvesterkomödie!
Komödie von Molière

Die beste Komödie Molières – und zugleich seine letzte…!

Der leidenschaftliche Hypochonder Argan ist davon besessen, schwer krank zu sein und zieht ein Heer von Ärzten und Apothekern zu Rate, die ihm gern ihre teuren, überflüssigen Behandlungen und Medikamente verschreiben. «Ein Arzt im Hause wäre fein» denkt Argan und beschliesst seine Tochter mit einem Mediziner zu verheiraten. Dabei interessiert es ihn wenig, ob er Angéliques Vorstellungen entspricht. Seine Ehefrau sähe es am liebsten, wenn er möglichst bald das Zeitliche segnen und ihr sein Geld hinterlassen würde. - Zum Glück mischt sich das gewitzte Hausmädchen Toinette ein und so nimmt die Komödie ihren Lauf. Nach heftigen Verwicklungen wird Argan von seiner Verblendung geheilt... und beschliesst, selbst Arzt zu werden.

In dieser turbulenten Komödie dient die Krankheit als Metapher einer dekadenten Gesellschaft – und könnte noch heute kaum treffender sein.

Während der 4. Aufführung bricht Molière auf der Bühne zusammen. Er stirbt - noch im Kostüm des eingebildeten Kranken.

Mit: Dieter Mainka, Lothar Hohmann, Mia Lüscher, Kristina Nel, Stefan Nyffenegger, Percy von Tomëi, Lea-Sina Bühler, Antoine Pérès. u.a.
Regie: Helmut Förnbacher

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3 Theater

Der Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt

Der Besuch der alten Dame ist eines der anregendsten und fesselndsten Stücke, die je geschrieben worden sind. Die Sprache Dürrenmatts ist stark, seine Bühnenfiguren voll prallen Lebens, seine Geschichten auch heute hochaktuell, konsequent und unerbittlich, seine Theater-Bilder von tragischer, gültiger Grösse.

Die alte Dame ist ein böses Stück, sagt Dürrenmatt - doch nichts schadet dieser Komödie, die tragisch endet, mehr als tierischer Ernst. Claire Zachanassian ist die reichste Frau der Welt, durch ihr Vermögen in der Lage, wie eine Heldin der
griechischen Tragödie zu handeln - absolut, grausam, wie Medea etwa - doch die Dame hat Humor... eine seltsame Grazie, einen bösartigen Charme ... Sie ist eine dichterische Erscheinung ...

Die Güllener sind Menschen wie wir alle. Sie sind nicht böse, durchaus nicht; zuerst entschlossen, das Angebot der alten Dame, Ill für eine Milliarde zu töten, abzulehnen, machen sie Schulden. Nicht aus böser Absicht, aus Leichtsinn - aus dem Gefühl heraus, es lasse sich schon irgendwie arrangieren. Doch dann geben die Güllener der Versuchung nach. Die Versuchung war zu gross...!

Inszenierung: Helmut Förnbacher

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Theater

Heisenberg das Unschärfeprinzip

Simon Stephens

Die Liebe als physikalisches Experiment - Eine romantische Komödie mit Tiefgang.

In einem Londoner Bahnhof küsst die 40-jährige Georgie einen ihr völlig fremden Mann und eine elektrisierende Liebesgeschichte beginnt: Alex, ein Metzger mit irischen Wurzeln und ein quirliger Freigeist aus New Jersey. Als Georgie Alex bereits nach der ersten gemeinsamen Nacht um Geld bittet, um ihren Sohn in den USA ausfindig zu machen, trifft Alex eine überraschende Entscheidung. Die Chemie zwischen den beiden stimmt. Und das ist in diesem Fall viel wichtiger als alle Physik.

Nobelpreisträger Werner Heisenberg formulierte mit der Unschärferelation die Grundlagen der Quantenphysik: Ort und Impuls eines Teilchens lassen sich nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmen.

In „Heisenberg“ lässt Stephens zwei menschliche Elementarteilchen mit ziemlicher Schicksalswucht aufeinanderprallen und verfolgt mit einiger Freude die Unvorhersehbarkeit und Unwahrscheinlichkeit ihres gemeinsamen Weges.

Mit: Dora Balog und Helmut Förnbacher
In­szenie­rung: Helmut Förnbacher

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Theater

Amadeus (Amadeus)

mit der wunderbaren Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Peter Shaffer

Antonio Salieri, Hofkapellmeister Kaiser Josephs II in Wien, hadert mit Gott, dass Mozart, ein Kindskopf und Flegel, das auserwählte Genie und er selbst mit nichts als dem Mittelmass seines Talentes begabt ist. Doch ist er der Einzige, der in Mozart eine göttliche Manifestation erkennt. Salieri entschliesst sich, Mozart an allem zu hindern, was ihn zur gesellschaftlichen Entfaltung bringen könnte, und vergiftet ihm das Leben auf Schritt und Tritt durch Intrigen, Demütigungen und Verletzungen.

Wolfgang Amadeus Mozart wird ihm so zur Waffe gegen den ungerechten Gott, dem er eine Lektion erteilen will. Die Lektion ist ein grosses theatralisches Spektakel, das uns einen Mozart zeigt, der sich darin gefallen hat, "die göttlichen Ideen seiner Musik mit den Einfällen platter Alltäglichkeit in scharfe Kontraste zu bringen."

Mit: Falk Döhler, Helmut Förnbacher, Sandra Schaub, Lothar Hohmann, Dieter Mainka, Marcel Zehnder, Percy von Tomëi, u.a.
Regie: Helmut Förnbacher

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1 Theater

Arsen & Spitzenhäubchen (Arsenic and Old Lace)

Komödie von Joseph Kesselring

Unsere Silvesterkomödie!

«Die Schauspieler dürfen brillieren, die Dialoge funkeln, die Witze sitzen. Es ist sorglos konsumierbare und gekonnt servierte Unterhaltung vom Feinsten…»

Der amerikanische Autor, Regisseur und Schauspieler Joseph Kesselring schrieb die wahnwitzige Kriminalkomödie «Arsen und Spitzenhäubchen» . Nach vielen erfolgreichen Jahren am New Yorker Broadway wurde der Klassiker des schwarzen Humors von Frank Capra mit den Hollywood-Stars Cary Grant und Peter Lorre verfilmt.

«Manchmal sind alte Damen nicht ganz so nett, wie sie erscheinen. Manchmal sind Familienbande ein wahrer Schrecken. Manchmal ist Holunderwein tödlich. Kaum jemals wurde die biedere Welt der Familie so boshaft und komisch auf den Kopf gestellt wie in dieser schwarzen Kriminalkomödie.»

Die beiden liebenswürdigen Schwestern Abby und Martha Brewster vergiften in schöner Regelmässigkeit einsame, ältere Herren, die bei ihnen Unterkunft suchen, mit einem Glas Holunderwein und einer Prise Arsen. Ihr Neffe Teddy, der sich für Theodor Roosevelt hält, begräbt im Keller die von ihrem Leben Erlösten. Alles läuft glatt, bis ihr Neffe Mortimer dem mörderischen Treiben seiner Tanten auf die Spur kommt. Die Ereignisse eskalieren und Mortimer entgleitet das Krisenmanagement zusehends...

Mit: Suzanne Thommen, Kristina Nel, Falk Döhler, Markus Heiniger, Lothar Hohmann, Dieter Mainka, Sandra Schaub, Percy von Tomëi, Sveno Walder und Marcel Zehnder
Regie: Helmut Förnbacher

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Theater

Die Tanzstunde (Dancing Lessons)

Komödie von Mark St. Germain

Eines Abends klopft es bei Senga Quinn an der Tür. Ever Montgomery, ein Nachbar, den sie kaum kennt, bittet hartnäckig um Einlass. Eigentlich will Senga, die gerade ziemlich schlechte Laune hat, niemanden sehen. »Was wollen Sie«, herrscht sie ihren Nachbarn an. »Eine Tanzstunde!« Senga Quinn fühlt sich verschaukelt, ist doch ihr Bein verletzt und steckt in einer großen Orthese. Ausserdem sei sie Tänzerin und keine Tanzlehrerin. Mit ihrem Handicap werde ihr wohl nichts weiter übrigbleiben, als zu unterrichten, da sie so wohl kaum tanzen kann, gibt Ever ihr unverblümt zu verstehen. Eine Frechheit, findet Senga. Sie hält ihn erst recht für schmierig und widerwärtig, als er ihr sagt, dass er ihr für diese eine Tanzstunde 2153 Dollar zahlen will. Das kann sich doch nur um ein unmoralisches Angebot handeln.

Doch Ever meint es ernst. Er muss dringend tanzen lernen, damit er bei »einer sozialen Verpflichtung« einen guten Eindruck hinterlässt. Eine Stunde würde reichen, denn er brauche nur minimale Schritte zu einem einzigen Lied. Dies dürfe aber kein langsames Lied sein, denn er mag keinen Körperkontakt…

Langsam beginnt Senga sich für diesen merkwürdigen Mann zu interessieren, der Professor für Geowissenschaften ist, ein umfangreiches Wissen hat, aber nicht in der Lage zu sein scheint, einen einfachen Witz zu verstehen. Er nimmt einfach jeden Satz wörtlich. Als Autist kann er Gefühlsregungen nicht entschlüsseln. Und er zeigt auch keinerlei Empathie angesichts der düsteren Zukunftsaussichten von Senga, die nicht weiss, ob sie jemals wieder als Tänzerin arbeiten kann. Doch genau das lockt sie aus ihrer Einsiedelei hervor, in die sie sich nach ihrem Unfall verkrochen hat.

Sie sind ein sehr ungleiches Paar, die leidenschaftliche Tänzerin mit dem gebrochenen Bein und der Professor, dessen Hirn anders tickt, als das »neurotypischer« Menschen. Es ist ein amüsanter Clash zwischen Emotion und Ratio, zwischen Phantasie und Fakten, zwischen Musik und Mathematik, die erst bei genauerem Hinsehen sehr viel miteinander zu tun haben.

Der amerikanische Theater- und Filmautor Mark St. Germain hat ein sehr berührendes und unterhaltsames Stück über zwei einsame Seelen geschrieben, die sich langsam näherkommen. Witzige Dialoge, eine romantische Geschichte und zwei faszinierende Persönlichkeiten machen »Die Tanzstunde« zunächst in Amerika und jetzt auch in Deutschland so erfolgreich. «Man will, dass es niemals aufhört.» (The Boston Globe)

Mit: Nic Aklin, Daniela Bolliger, Dieter Mainka, Kristina Nel und Marcel Zehnder
Regie: Helmut Förnbacher

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3 Theater

Männer und andere Irrtümer

Michèle Bernier und Marie Pascale Osterrieth

Das brillante Gegenstück zu "Caveman" aus der Sicht der Frau

Wenn Männer in die Jahre kommen, müssen sie durch die Midlife-Crisis. Oft verlässt der um seine Jugendlichkeit ringende Mann das angetraute Weib, um sich für eine "junge, schöne Fee" wieder in den Märchenprinzen zu verwandeln.
Zurück bleibt die verlassene Gattin, die nach Jahren des Hausfrauendaseins die neu gewonnene "Freiheit" in allen Höhen und Tiefen und gegebenenfalls mit bissigem Humor durchlebt: Eine Achterbahn der Gefühle! - Wie wird man damit fertig? Am besten, indem man sich in einem Monolog den gesamten Frust von der Seele spielt und dabei nicht nur die Rolle des eigenen Ich spielt, sondern auch in die des auf Freiersfüssen wandelnden Ehemannes schlüpft und in die der "guten Fee", mit der der Mann durchgebrannt ist. Und weil's so schön ist, kann man auch gleich noch die Partien aller wohlmeinenden Nachbarinnen und Freundinnen mitspielen.

Eine Paraderolle für eine Schauspielerin - ein amüsanter Theaterabend für Sie!

Mit: Kristina Nel
Inszenierung: Stefan Saborowski

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3 Theater

My Way

Die wahre Liebes-Story von Frank Sinatra und Ava Gardner.

Frank Sinatra und Ava Gardner: Die 50er Jahre sind undenkbar ohne sie!

Sie verkörperten all das, was das unterhaltungssüchtige Publikum der fünfziger Jahre mit Glamour, Erotik und Leidenschaft, Kunst und Klischee in Verbindung brachte. Am Horizont des Show-Business waren sie die Meteoriten - immer bereit für den eigenen Ruhm zu verglühen. Dieses Märchen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten erzählt von grossen Gefühlen, Ehekrieg, Alkohol und unfassbarem Erfolg. Die Evergreens sind dabei unsterblich geworden.

Andy Hallwaxx’ Musical „My Way“, erzählt, wie alle guten Musicals, eine Liebesgeschichte und endet mit starken Emotionen, denn, seien wir ehrlich, ein Happy End gibt es in der Realität seltener als man meint. Oft enden grosse Liebesgeschichten nicht mit einem „und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute...“…

Genau so ist es auch bei „My Way“ das die Liebesgeschichte von Frank Sinatra und Ava Gardner zum Thema hat. Wir steigen in die Karriere von Frank Sinatra ein, als er Anfang der fünfziger Jahre ein berufliches Tief hat. Zahlreiche Affären kosten ihn seinen guten Ruf, seine Ehe mit Nancy wird geschieden. Und da taucht Ava Gardner auf, ein schillernder Filmstar. Man bezeichnet sie als „Venus des 20.Jahrhunderts“, sie ist die unumstrittene „Königin von Hollywood“.

Die beiden Entertainer stürzen sich in eine heisse Affäre, heiraten überstürzt, werden von Paparazzi gejagt, die Liebe, die sie füreinander empfinden, manifestiert sich vor allem in Begierde, Leidenschaft und Sex.

Während Frank Sinatra zurück auf die Erfolgsspur kommt, für seine Rolle in „Verdammt in alle Ewigkeit“ einen Oscar gewinnt - und Ava Gardner ihre eigene Karriere verfolgt, zerbricht das kurze Glück der beiden. Nach zweijähriger Ehe trennt man sich, erst einige Jahre später erfolgt die Scheidung.

Eine tiefe Freundschaft verbindet die beiden jedoch bis an Ava Gardners Lebensende.

Mit: Jennifer Ribeiro Rudin und Dany Demuth
Regie: Stefan Saborowski

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5 Theater

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt

In den Physikern dramatisiert Dürrenmatt die paradoxe Situation, in die das fortgeschrittene Wissen – hier das der Kernphysik – geraten ist. Sie hat die Vernichtung der Welt möglich gemacht.

Was machen die Entdecker der furchtbaren Formel, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? – Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht?

Wie Dürrenmatt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem überraschenden Ende führt, das die Türen des Irrenhauses, in dem die drei Physiker gefangen sind, aufsprengt, das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig.

Mit: Helmut Förnbacher, Kristina Nel, Dieter Mainka, Percy von Tomëi, Tanja Horisberger, Pirkko Nidecker, Sandra Schaub, Christoph Sperle, Hanspeter Stoll, Suzanne Thommen und Marcel Zehnder
In­szenie­rung: Helmut Förnbacher

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Celestino Piatti - Ganz persönlich

Celestino Piatti war ein Grosser. Seine Kreativität war unerschöpflich. Sein Einfallsreichtum, sein künstlerisches Gespür. Sein Stil war unverwechselbar. Treffend. Berührend. Stark.

Wie gerne war ich mit ihm zusammen. Wie gerne habe ich mit ihm in seinem chaotisch-gemütlichen Atelier an der St.Johannsvorstadt hoch über dem Rhein - oder in seinem fast schon verwunschenen Eulen-Haus ganz oben am Waldrand von Duggingen - die Entwürfe zu all unseren Plakaten in den vielen Jahren unserer Zusammenarbeit besprochen. - Er hat jedes Theater-Stück gelesen, jede Inszenierung hinterfragt und auf geradezu geniale Weise Inhalt und Aussage in unseren Theater-Plakaten auf den Punkt gebracht. In vielen unserer Inszenierungen sass er und hat mit wenigen Strichen die Schauspieler während der Arbeit auf den Proben oder während der Aufführungen treffend und präzise skizziert. Und er hat unser Theater-Logo geschaffen.

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Die Helmut Förnbacher Theater Company

im Badischen Bahnhof Basel

Die Helmut Förnbacher Theater Company ist eine der ältesten freien, nicht subventionierten Schweizer Theatergruppen und wurde 1980 vom Film- und Theater-Regisseur und Schauspieler Helmut Förnbacher anlässlich einer vielbeachteten Inszenierung von Hofmannsthals „Jedermann“ in der Basler Elisabethenkirche gegründet.

Seither hat die Company mit inzwischen weit über hundert (!) Eigenproduktionen eine grosse Zahl treuer Zuschauerinnen und Zuschauer für ihr Theater gewinnen und begeistern können.

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Aufführungen / Neue Musik Gare du Nord Basel Basel, Schwarzwaldallee 200
Aufführungen / Theater Theater L.U.S.T. Freiburg, Engelbergerstr. 10
Aufführungen / Konzert Casino-Gesellschaft Basel Basel, Steinenberg 14

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