17. Literarischer März

in der Centralstation Darmstadt, Im Carree (Nähe Luisenplatz)

Lyrikwettbewerb um den Leonce-und-Lena-Preis und
die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise


Wie in jedem zweiten Jahr, schreibt die Stadt Darmstadt für das Jahr 2011 den Leonce-und-Lena-Preis in Höhe von 8.000,00 EUR und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in Höhe von insgesamt 8.000,00 EUR für deutschsprachige Lyrik aus.
2011 fand der Literarische März vom 25. bis 26. März zum 17. Mal statt.

Autoren 2011

Ann-Kathrin Ast

Geboren 1986 in Speyer.

Cellostudium an der Musikhochschule Mannheim, Abschluss 2010. Umzug nach Saarbrücken.

Finalistin beim Georg K. Glaser-Förderpreis 2009, 2010 Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. 2 Jahre Darmstädter Textwerkstatt.

Veröffentlichungen von Geschichten und Gedichten in Zeitschriften und Anthologien (u.a. „MDR-Literaturwettbewerb 2010 - Die besten Geschichten“).

Tom Bresemann

wurde 1978 in Berlin geboren, wo er lebt.

2000-2006 Studien der Neueren Deutschen Philologie und Alten Geschichte an der TU Berlin.

2007 erschien sein Debüt Makellos.Gedichte, welches von der Kritik als das eines "zornigen jungen Mannes" begrüßt wurde. Mittlerweile ist er über 30.

Erzählungen und Gedichte von ihm erschienen u. a. im Jahrbuch der Lyrik, Lyrik von Jetzt zwei, NEUBUCH, Covering Onetti, randnummer, poetMag.

Gemeinsam mit Björn Schäfer und Philip Maroldt gründete er 2004 die S³ LiteraturWerke, ein "sozial agierendes Unternehmen im Dienste der Schönheit".

Er ist Mitbegründer (2006) und -betreiber des Literaturhauses Lettrétage in Berlin Kreuzberg sowie Herausgeber der Anthologien Wat los, Parzen? und Im Heiligkeitsgedränge. Neue Weihnachtsgedichte sowie online der Reihe clicktriebe auf lyrikmail.de (seit 2009).

Bild: © Lisa Borries

Tobias Falberg

wurde 1976 in Lutherstadt Wittenberg geboren und lebt in Oberasbach bei Nürnberg. Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg schloss er 2001 ab.

Er veröffentlicht Lyrik, Prosa und Zeichnungen und schreibt für den Bayerischen Rundfunk sowie die Fürther Nachrichten.

Er ist vertreten in den Jahrbüchern der Lyrik 2007 bis 2009, S. Fischer Verlag, in den Versnetzen 1 bis 3 und im Deutschen Lyrikkalender.

Auszeichnungen:
Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, April 2010
Endrunde des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs in Darmstadt, März 2009
Lyrikpreis der Nürnberger Kulturläden 2007
Preisträger beim Lyrikwettbewerb des C.H.BECK Verlags 2005
Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden 2005
Stipendiat des 8. Klagenfurter Literaturkurses 2004

Veröffentlichungen:
„Fiel ein feuriger Regen“, Gedichte
in „Unter der Folie aus Luft“, Frankfurt am Main 2009
„Landschaft mit Ufo“, Kurzgeschichten, Bad Hindelang 2007
„Das Mädchen Dasia“, Erzählung, Schweinfurt, 2001/2004

Beiträge u. a. in:
Wespennest, EDIT, PoetMag, Konzepte, Das Gedicht, Ostragehege, außer.dem, Macondo, Ort der Augen, 3Sat-Magazin, Mitteldeutsche Zeitung.

Sascha Kokot

1982 in Osterburg geboren. Lehre als Informatiker in Hamburg.

Beschäftigungen als Erntehelfer und Fabrikarbeiter in Australien, ferner als Fotograf für das internationale literaturfestival berlin.

Studiert von 2006 bis 2010 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und ist Mit-Organisator der Lesereihe Hausdurchsuchung.

Erhielt 2007 das Sonneck-Stipendium des Literaturrats Sachsen-Anhalt, 2009 das Literaturstipendium der Stadtmühle Willisau (Schweiz), 2010 ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und war 2008 Finalist des Drehbuchwettbewerbs »Ansichtssache« der Robert-Bosch-Stiftung, des Goethe-Instituts und des OSTPOL e.V. Das Drehbuch „debris“ wurde in Kiew verfilmt.

Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien:
"Akzente - Zeitschrift für Literatur", Hrsg: Michael Krüger, Michael Lentz, Verlag: Carl Hanser, München 2007
"Tippgemeinschaft 2008 - Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig", Verlag: Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2008, ISBN: 978-3937799322
"Pathos Pate Nr. 4", Hrsg: Hanif Idris, Sabine Gisin, Sarah Vogler, Basel 2008
"Wortwerk - Zeitschrift für Lyrik - GEZEITEN-WECHSEL - No2_2/08", Hrsg: Paul Eisenkirchner, Maximilian Huber, Wien Neustadt 2008
"Krautgarten - Forum für junge Literatur Nr. 53", Hrsg: Bruno Kartheuser, St. Vith 2008, ISSN: 1374-7762
"erostepost - Literaturzeitschrift - Nr. 38", Hrsg: Dirk Ofner, Kurt Wölflingseder, Salzburg 2008
"Ostragehege - Zeitschrift für Literatur und Kunst" - Nr. 53 Heft 1/2009 16. Jahrgang, Hrsg: Axel Helbig, Dresden 2009, ISSN: 0947-1286
"BELLA triste - Zeitschrift für junge Literatur" - Nr. 23 Frühjahr 2009, Hildesheim 2009, ISSN: 1618-1727
"edition carpe plumbum - text und grafik" - Nr.10 Frühjahr 2009, Leipzig 2009
"Dulzinea 13 - Zeitschrift für Lyrik und Bild", Hrsg: Uwe Pfeiffer, Fulda, 2009, ISSN: 1618-470X
"roughbook 003 - Cowboylyrik", Hrsg: Ulf Stolterfoht, Verlag: Engeler, Weil am Rhein 2009, ISBN: 978-3938767733
"Ort der Augen – Blätter für Literatur aus Sachsen-Anhalt" 2/2010, Verlag: Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 2010, ISBN: 978-3-928703-70-3
"Jahrbuch der Lyrik 2010", Hrsg: Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt, Verlag: DVA, München 2011

Bild: © a. sophron

Thilo Krause

geboren 1977 in Dresden, lebt in Zürich. Abitur, Pfleger für Körperbehinderte, Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Dresden und London, Promotion an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, seit 2008 Forscher an der ETH Zürich. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Auszeichnungen u. a. 2009 Werkjahr des Kantons Zürich, Feldkircher Lyrikpreis (2. Preis), 2010 Irseer Pegasus.

Zuletzt Gedichte in:
„Ostragehege - Zeitschrift für Literatur, Kunst“, Nr. 59, Heft III/2010 und „Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte. Eine Anthologie aus Sachsen.“ Hrsg. A. Altmann und A. Helbig, Poetenladen Verlag.

Nadja Küchenmeister

geb. 1981 in Berlin, lebt dort. Sie studierte Germanistik und Soziologie an der Technischen Universität Berlin sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.
Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, u. a. in: Akzente, TEXT+KRITIK, Neue Rundschau, Jahrbuch der Lyrik, Bella triste, Lyrik von jetzt zwei. Sie arbeitet für den Rundfunk, u. a. als Hörspielautorin.

Sie erhielt das Berliner Senatsstipendium (2007), das Förderstipendium der Kulturstiftung Sachsen (2009), das Hermann-Lenz-Stipendium (2010), den Kunstpreis Literatur Berlin-Brandenburg (2010) sowie den Mondseer Lyrikpreis (2010).

Ihr erster Gedichtband „Alle Lichter“, der im Jahr 2010 bei Schöffling & Co. erschien, wurde im Juni desselben Jahres von der Darmstädter Jury zum „Buch des Monats“ gewählt.

Steffen Popp

wurde 1978 in Greifswald geboren und lebt in Berlin. Das Studium der Philosophie und Deutschen Literatur schloss er in Berlin ab, derzeit Promotion zum Thema Poesie und Lebensform. Er veröffentlichte die Gedichtbände Wie Alpen und Kolonie Zur Sonne, den Roman Ohrenberg oder der Weg dorthin und Übertragungen der us-amerikanischen Lyriker Christian Hawkey und Ben Lerner. Seine Gedichte wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erscheinen regelmäßig in der FAZ.

Veröffentlichungen:
Kolonie Zur Sonne (Gedichte), Kookbooks, Idstein 2008.
Ohrenberg oder der Weg dorthin (Roman), ebd., Idstein 2006.
Wie Alpen (Gedichte), ebd., Idstein 2004.

Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren (Gedichte aus dem am. Englisch), Luxbooks, Wiesbaden 2010.
Christian Hawkey: Reisen in Ziegengeschwindigkeit (Gedichte aus dem am. Englisch), zus. mit Uljana Wolf, Kookbooks, Idstein 2007.

Helm aus Phlox. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs. Zus. mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson und Monika Rink. Merve, Berlin 2011.

Auszeichnungen, Förderungen:
Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie 2011 (als Übersetzer von Ben Lerner).
Förderpreis zum Kunstpreis Berlin 2010.
Arbeitsstipendium der Bundeskademie Wolfenbüttel 2008.
Rauriser Literaturpreis 2007.
Nominierung zum Deutschen Buchpreis 2006.
Heimrad-Bäcker-Förderpreis 2006.
Kranichsteiner Förderpreis des Deutschen Literaturfonds 2004.
Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats auf Schloss Wiepersdorf 2004.

Bild: © Renate von Mangoldt

Jan Röhnert

Geboren 1976 in Gera

2003-2008 Assistent an der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität; 2008-2010 DAAD-Lektor in Sofia/ Bulgarien; lebt gegenwärtig als freier Autor in Weimar. Erhielt u. a. den Lyrikdebütpreis des Literarischen Colloquiums Berlin (2003) und zuletzt das Harald-Gerlach-Stipendium des Freistaats Thüringen (2010).

Gedichtbände u.a.:
Burgruinenblues (edition muschelkalk 2003);
Die Hingabe, endloser Kokon (edition Azur 2005)
Metropolen (Hanser 2007).

Andre Rudolph

Geboren 1975 in Warschau als Sohn eines deutschen Vaters und einer polnischen Mutter, aufgewachsen in Leipzig. 1993-1999 Studium der Germanistik, Philosophie und Slawistik in Leipzig und Freiburg. Lebt als Autor und Übersetzer in Leipzig.

Gedichte, Essays und Übersetzungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, u.a. Sinn und Form, Edit, BELLA triste, Intendenzen, Sprache im technischen Zeitalter, Akzente, Ostragehege, Gegenstrophe, Lyrik von Jetzt Zwei, Neubuch, Jahrbuch der Lyrik, DIE ZEIT. – Einzelne Gedichte wurden ins Englische, Polnische und Rumänische übersetzt und vertont.

„Fluglärm über den Palästen unsrer Restinnerlichkeit“. Gedichte. Luxbooks, Wiesbaden 2009. – Rezensionen in FAZ, Welt und im Internet. SWR-Bestenliste März 2010. (In der Endrunde zum Peter-Huchel-Preis 2010.)

Übersetzungen polnischer Lyrik, u.a. Krzysztof Siwczyk (Edition Erata, Leipzig 2007), Tadeusz Dabrowski (Luxbooks, Wiesbaden 2010), Adam Wiedemann (Poesiefestival Berlin 2009).

Finalist beim 15. Open Mike der LiteraturWERKstatt Berlin 2007
Prosanova-Literaturpreis 2008,
Lyrikpreis Meran 2010,
Kranichsteiner Literaturförderpreis 2010 und Preis der Schülerjury

Stipendium des kunstraum sylt:quelle 2010, LCB-Übersetzerstipendium 2010

Bild: © Peter Löffelholz

Walter-Fabian Schmid

geboren 1983, ist Schweizer und Deutscher.
Seit 2005 Studium an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zunächst Lehramt, dann Diplom-Germanistik/Literaturvermittlung. Dieses Studium schließt er im Frühjahr 2011 ab. Nebenher Arbeit als Schauspieler, Stadtführer und Tutor für Seminare der Neueren deutschen Literaturwissenschaft. Seit 2008 redaktionelle Mitarbeit beim Literaturlabel poetenladen.

2009 Teilnahme an der Autorenwerkstatt des Münchner Lyrik Kabinetts.

Schreibt Lyrik, Prosa und Kritiken.
Bisher ausschließlich kulturjournalistische Veröffentlichungen.

Jan Skudlarek

1986 in Hamm, wuchs in NRW und Spanien auf, lebt in Münster. Abitur 2003 in Hamm.

Seit 2004 Studium der Philosophie und Hispanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, Anfang 2011 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen.

Literarische Tätigkeit seit 2007. Preisträger des Literaturförderpreises 2008 der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (GWK). Seit 2008 Veröffentlichung einzelner Gedichte und Gedichtgruppen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. in Neue Rundschau, randnummer, [sic], Edit und in Versnetze_drei. Finalist beim 18. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin. Das Lyrikheft „erloschene finger“ erschien 2010 in der parasitenpresse.

Veröffentlichung von Gedichten bzw. Gedichtgruppen in:
Anthologie zum 18. Open Mike, Allitera Verlag (2010)
Kritische Ausgabe Nr. 19 (2010)
Versnetze_drei (2010)
Literaturzeitschrift Edit. Heft 52 (2010)
[SIC] – Zeitschrift für Literatur: Ausgabe 4 (2010)
Neue Rundschau 2009/4
randnummer: Ausgabe 1 (2009)
Jahrbuch der Lyrik 2009
Macondo. Die Lust am Lesen / Flügel: Heft 20 (2008)

Einzeltitel:
„erloschene finger“, Lyrikheft, 14 S., parasitenpresse, Köln, 2010

Levin Westermann

wurde 1980 in Meerbusch geboren.

Studium der Philosophie und Soziologie an der Johann Wolfgang von Goethe - Universität Frankfurt am Main. Seit 2009 am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne.

Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, zuletzt in manuskripte, randnummer und poet.

Lyrikpreis beim 18. Open Mike 2010.

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kulturamt

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D-64293 Darmstadt

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