Wien

Kaiserliches Wien – zeitlose Pracht

Ein Spaziergang durch Wien ist wie eine Zeitreise in die imperiale Vergangenheit – kein Wunder, dass die historische Innenstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. In Wien gibt es über 27 Schlösser und mehr als 150 Palais, an jeder Ecke können Sie wertvolle Kulturgüter entdecken oder in einem Kaffeehaus von der guten alten Kaiserzeit träumen. Haben Sie Lust auf edles Shopping? Dann suchen Sie doch einen der K & K Hoflieferanten auf!
Ob zu Fuß, mit der Straßenbahn oder aber – ganz traditionell – kutschiert von einem Fiaker: Ein Rundgang über die Wiener Ringstraße ist Sightseeing der besondern Art, denn der Prachtboulevard ist von zahlreichen Parks und Bauwerken gesäumt. Wenn Wiener in die „Burg“ gehen, dann meinen sie das Burgtheater, die eigentliche Burg liegt nebenan. Über 600 Jahre lang befand sich in der Hofburg die Residenz der Habsburger-Kaiser, heute beherbergt der Prachtbau neben bedeutenden Museen auch wichtige Repräsentationsräume. Es wäre aber nicht Wien, stünden nicht die Fiaker gleich vor den Bürotüren des Bundespräsidenten, fände man in der Nationalbibliothek nicht nur aktuelle Werke, sondern auch einen der schönsten Barocksäle der Welt. In der Burgkapelle singen sonntags die Sängerknaben, und in der Hofreitschule zeigen die Lipizzaner ihr Können. Das Sisi Museum gewährt Ihnen Einblicke in das Privatleben der wohl berühmtesten Monarchin. Nur ein paar U-Bahn-Stationen weiter liegt auf einer kleinen Anhöhe die Sommerresidenz von Prinz Eugen, das Schloss Belvedere. Es bewahrt die weltweit größte Sammlung von Klimt-Gemälden, darunter auch der berühmte „Kuss“.
Kunstgenuss verspricht auch ein Besuch in Wiens bekanntestem Schloss. In Schönbrunn standen der Kaiserfamilie 1.441 Räume zur Verfügung – viele davon können Sie auch heute noch bewundern. Im Schlosspark warten architektonische Gustostückerl wie das Palmenhaus oder auch der Tiergarten, der 2010 zum besten Zoo Europas gekürt wurde. Kein Wunder, in den Löwenkäfigen von dazumal stehen heute die Besucher, während die Tiere in modernen Gehegen herumtollen - mit Geschick und „Wiener Schmäh“ blieb die barocke Bausubstanz erhalten. Erbaut wurde der älteste Zoo der Welt, der neuerdings auch mit einem "Baumkronenpfad" aufwartet, 1752 unter Kaiserin Maria Theresia, der beliebtesten Landesmutter Österreichs. Sie war ihrem Ehemann Franz I Stephan von Lothringen übrigens so verbunden, dass sie noch heute mit ihm die letzte Ruhestätte teilt. Der Doppelsarg der beiden befindet sich in der Grabstätte der Habsburger, der Kapuzinergruft.
Religiöser – aber auch heimlicher geographischer – Mittelpunkt Wiens ist der Stephansdom. Wenn zu Silvester die große Glocke, die Pummerin, schlägt, wird das sogar im Fernsehen übertragen. Gefeiert wird auch in der Ballsaison, dann heißt es im Redoutensaal der Hofburg oder in einem der vielen Palais: „Alles Walzer!“ Auch im Alltag lassen die Wiener die gute alte Zeit hochleben – mit einem herzhaften Biss in eine Kaisersemmel, oder wenn sie einen mit Puderzucker bestreuten Kaiserschmarrn genießen.

Wien: Muse, Kuss & Avantgarde

Die weltgrößte Bruegel-Sammlung und den schönsten Kuss, nämlich jenen, den das Jugendstil-Genie Gustav Klimt in seinem weltberühmten Gemälde verewigt hat – das sehen Sie nur in Wien. Ebenfalls nur in der Kulturmetropole Wien zu erleben: das dichte Nebeneinander unterschiedlichster Stilrichtungen und Epochen. Barocke Üppigkeit und coole Avantgarde harmonieren in kreativer Spannung. Eine junge Kunstszene gedeiht in alten Prunkräumen und beeindruckt ebenso wie die alten Meister in den modernen Museen.

Die Albertina, ein ehrwürdiges Palais, beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Hier finden die „großen“ Ausstellungen statt, etwa ab Herbst 2010 „Michelangelo als Zeichner“. Spektakulär auch die hauseigene Sammlung, die mit Namen wie Matisse, Renoir oder Miro aufzeigt. Ganz den alten Meistern verbunden präsentiert sich das Kunsthistorische Museum an der Ringstraße. Kunstschätze aus allen bedeutenden Epochen werden hier zur Schau gestellt, allen voran die Meisterwerke aus Renaissance und Barock: Rubens, Tizian, Rembrandt, Raffael sowie die weltweit größte Bruegel-Sammlung. So mancher Reisende nennt als Grund für einen neuerlichen Wienbesuch: noch einmal Gast bei Bruegels Bauernhochzeit zu sein.
Im malerischen Schloss Belvedere befindet sich die weltgrößte Sammlung von Klimt-Gemälden, darunter auch der berühmte „Der Kuss“. Am Karlsplatz leuchtet Ihnen das Ausstellungshaus von Klimts Künstlergruppe, die Secession mit der Kuppel aus goldfarbenem Blätterwerk entgegen.
Namhafte Künstler des 20. Jahrhunderts sind mit ihren Werken im MuseumsQuartier vertreten. Einst vom Barock-Architekten Fischer von Erlach erbaut, haben sich die ehemaligen Hofstallungen heute als selbständiges Stadtviertel etabliert. Neben dem Leopold Museum – die Schiele Sammlung ist immer einen Besuch wert - erfüllen das Museum Moderner Kunst (Mumok), die Kunsthalle, das Architekturzentrum, das Designforum, Shops, Cafés, und Restaurants den Platz mit Leben.
Junge Künstler machen bei zahlreichen Ausstellungen in Galerien oder auf der Viennafair von sich reden. Shootingstars der österreichischen und internationalen Kunstszene sind auch immer wieder im Mumok und im MAK, dem Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst präsent.
Nach dem Museumsbesuch empfiehlt sich übrigens eine Rast in einem traditionellen Kaffeehaus. Nehmen Sie Platz – mit ein wenig Glück auf einem Thonet-Sessel, und lassen Sie sich verwöhnen. Auch das gehört in Wien zur Kultur.

Wien: Mozart, Strauß & DJ-Sound

In Wien hören jeden Abend 10.000 Musikbegeisterte klassische Musik live – das gibt es in keiner anderen Stadt der Welt. Übers Jahr weist der Wiener Konzertkalender mehr als 15.000 Veranstaltungen aller Genres und Größenordnungen aus. In keiner anderen Stadt haben so viele Komponisten gewirkt – Mozart, Mahler, Haydn, Beethoven und der Walzerkönig Johann „Schani“ Strauß. Die Wiener Philharmoniker und die Wiener Sängerknaben geben den Ton an der Weltspitze an, die Staatsoper und der Goldene Musikvereinssaal zählen zu den weltbesten Aufführungsstätten. Tradition, die nachhält – schließlich ist heute der „Vienna Sound“ hiesiger Top-DJs international gefragt.
Wien ist die Welthauptstadt der Musik: Das Neujahrskonzert der Philharmoniker begeistert jedes Jahr Millionen TV-Zuseher in über 50 Ländern, die Sängerknaben feiern Erfolge auf allen Kontinenten und die Wiener Symphoniker machen Furore. Mit Musikverein und Konzerthaus hat die Stadt zwei Konzertsäle von internationalem Rang. Beste Bedingungen – für musikalische Gedenkjahre wie die Mahler-Jahre 2010/11 und einen hochkarätigen Festival-Reigen: ob alte Musik bei Resonanzen oder Gegenwarts-Kompositionen bei Wien Modern, ob OsterKlang oder Frühlingsfestival, Festwochen, Jazz Fest oder das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker.
Die Staatsoper, weltweit wegen ihrer außergewöhnlichen Akustik geschätzt, bietet an fast 300 Abenden im Jahr täglich wechselndes Programm. Das Theater an der Wien hat sich als das „andere“ Opernhaus etabliert und besticht mit Premieren im Monatsrhythmus von Barock bis zur Moderne. Die Wiener Kammeroper hat sich auf Raritäten spezialisiert. Und in der Volksoper erleben Sie Opernklassiker auf Deutsch, Musicals und vor allem spritzige Operetten.
Im Raimund Theater begeistern 20 Udo-Jürgens-Songs beim Musical „Ich war noch niemals in New York“. Während im Ronacher ein Kultmusical auf das andere folgt: Bis zum Sommer geht noch der „Tanz der Vampire“ über die Bühne, Mitte September startet „Sister Act“ (Co-Produzentin Whoopi Goldberg). Und auf dem sommerlichen Rathausplatz genießen Sie allabendlich Klassik-Musikfilme sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot.
Solch musikalisch-kreatives Ambiente ist ein idealer Nährboden für aktuelles Musikschaffen: Clubs wie Flex, Fluc, B72 und Chelsea sind schon lange Heimstätte des Vienna Sounds – jenes einzigartigen Remixes aus den Turntables hiesiger Top-DJs, den das Duo Kruder & Dorfmeister international bekannt gemacht hat. Beste Voraussetzungen für permanentes Abfeiern – in Tanztempeln wie Passage, Volksgarten, Pratersauna und Praterdome sowie im legendären U4.
Das sound:frame-Festival bietet die Avantgarde der Visual-Künstler mit spannenden Performances und Live Acts auf. Beim Gürtel Nightwalk setzen aktuelle Bands aus Indie- und Electronic-Szene pulsierende Zeichen. Und beim Donauinselfest, der größten Open-Air-Party Europas, geben sich alljährlich drei Millionen Besucher bei Musik aus allen Richtungen ein Stelldichein.


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