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Winteroper "DIE ZAUBERHARFE"
Opernfestspiele Heidenheim
Franz Schubert: Die Zauberharfe D644, Zauberspiel mit Musik in drei Aufzügen nach einem Text von Georg von Hofmann "Es kommen vor: Ein König und sein Weib (eine Fee), bei welchen der Zuhörer nicht in's Klare kömmt, welches von beiden schlecht und welches brav sey. Beider Sohn, ein Troubadour, der gar nichts thut, nichts redet, sondern nur ein Bischen singt. Drei Ritter der Tafelrunde, mit den Beynamen: der Adler, der Bär und der Delphin – drei gute Thiere, welche ausziehen, um der Fee den Garaus zu machen, aber zum Gespötte der Gassenjungen es zu gar keinem Ziele bringen; endlich ein gewaltig rother Feuergeist, von welchem man glauben muß, er sey über die Worte so roth geworden, die er zu sprechen hat. […] Die Musik von dem jungen Tonsetzer Schubert componirt, bezeugt neuerdings dessen Talent. Er hat die Worte sehr passend zu begleiten gewußt und die Chöre haben Kraft und Leben. Das Einzige, was man ihm vorwerfen könnte, wäre, daß er die Rede zu oft mit Musik unterbrochen habe." Das zitierte zeitgenössische Urteil über Schuberts Zauberharfe ließt sich wie ein Verriss. Doch ist das Melodram, dessen Text als verschollen gilt und von dem sich lediglich Fragmente innerhalb der Partitur erhalten haben, wirklich so problematisch? Marcus Bosch und die Cappella Aquileia begeben sich auf eine Spurensuche, die das bereits kurz nach der Uraufführung vergessene Werk wieder erlebbar macht – mit Solisten, Sprechern und dem VOKALWERK der OH!. Musikalische Leitung: Marcus Bosch Solist*innen der OH! Sprecher VOKALWERK der OH! Cappella Aquileia
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OTELLO
Opernfestspiele Heidenheim
Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeare GLÜHENDE LEIDENSCHAFT … empfindet Otello, der venezianische Flottenkommandant und Gouverneur auf Zypern, für seine Gattin Desdemona. Obwohl er sich stets als Außenseiter und andersartig sieht, erwidert Desdemona seine Liebe. Nichts kann die beiden auseinanderbringen – scheint es. Doch am Horizont ziehen bereits dunkle Wolken auf … GLEISSENDE INTRIGEN … sind es, die der Fähnrich Jago unterdessen schmiedet: Bei der Beförderung übergangen schwört er Rache an Otello und beschließt, ihn ins Verderben zu stürzen. Er bringt den kürzlich beförderten Hauptmann Cassio dazu, betrunken zum Degen zu greifen und einen seiner Kameraden zu verletzen. Als dieser dadurch in Ungnade fällt, rät Jago ihm dazu, Desdemona um Fürsprache zu bitten. Doch als Otello Cassio und Desdemona miteinander sieht, verfällt er von Jago angestachelt in rasende Eifersucht – und schlägt einen Weg mit tragischem Ausgang ein. HÖHEPUNKT DER ITALIENISCHEN OPER Obschon die Zeitgenossen Verdis zunächst mit Irritation auf Otello reagierten, gilt das Werk heute als Endpunkt der romantischen italienischen Oper. Er nähert sich darin immer mehr der durchkomponierten Form an, die einzelne Nummern zunehmend auflöst. Mit dem Librettisten Arrigo Boito – selbst auch ein versierter Komponist – fand Verdi einen kongenialen Partner: Durch die Kürzungen der Vorlage Shakespeares und der dramatischen Zuspitzung gelang in der Zusammenarbeit der beiden Künstler eine hochspannende Oper voller Leidenschaft und hochkochender Gefühle. Musikalische Leitung: Marcus Bosch Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn Stuttgarter Philharmoniker Regie: Rosetta Cucchi Bühne: Nicolás Boni Kostüme: Claudia Pernigotti in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Einführungsvortrag: 19.10 Uhr und 19.30 Uhr
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