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Musiktheater LinzLandestheater Linz
Am Volksgarten 1
A-4020 Linz
Telefon: +43 732 76110
E-Mail: kassa@landestheater-linz.at
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Heute Nacht Fräulein
Walter Kaufmann
Uraufführung: 25.4.2026Operette in sieben Bildern
Text vom Komponisten
Walter Kaufmann (1907–1984) gehört zu der Generation von den Nationalsozialisten vertriebener Komponist:innen, die – was längst überfällig war – endlich wiederentdeckt werden. Kaufmann stammte aus Karlovy Vary (Karlsbad) und studierte in Prag und Berlin unter anderem bei Franz Schreker. Er war als Komponist ebenso erfolgreich wie als Dirigent und Musikwissenschaftler. So reiste er 1934 nach Indien, um dort musikethnologische Studien zu betreiben, kehrte aber aufgrund der fatalen politischen Entwicklungen in seiner Heimat nicht zurück. Stattdessen gestaltete er das indische Musikleben intensiv mit, indem er als Radioredakteur viel für die Verbreitung klassischer Musik westlicher Prägung tat und als Filmmusikkomponist die Anfänge der Bollywood-Ära musikalisch begleitete.
Das Linzer Landestheater bekam nun den Zuspruch, Kaufmanns bisher nicht gespielte Operette Heute Nacht Fräulein, die nur in einer Klavierfassung existiert, uraufzuführen. Freuen Sie sich also auf eine vergnügliche Geschichte um eine selbstbewusste Hutverkäuferin, ihren sittenstrengen Chef und einen traurigen Prinzen, in der Sie sich von den schwungvollen Qualitäten von Kaufmanns Musik überzeugen können.
Musikalische Leitung und Klavier: Eunjung Lee
Inszenierung: Gregor Horres
Bühne und Kostüme: Bianca Sarah Stummer
Choreografie: Ilja van den Bosch
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Cover Dirigat: David Alexander Barnard
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
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Katja Kabanowa
Leoš Janáček
Premiere: 26.4.2026Oper in drei Akten
Text von Leoš Janáček nach dem Schauspiel Gewitter von Alexander Ostrowski
Wenn man vom tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) eines lernen kann, dann ist es rückhaltlose Sympathie mit den Mitmenschen. Kaum ein Tonsetzer schildert in seinen Opern seine Figuren mit so viel Mitgefühl und Wärme, dass das Publikum im Theater gar nicht anders kann, als sich mit den Personen auf der Bühne zu identifizieren und mitzuleiden. So auch mit Katja Kabanowa. Als Ehefrau eines charakterlich blassen Kaufmanns, der es nicht geschafft hat, sich von seiner dominanten Mutter zu emanzipieren, leidet Katja unter den von Kirche und Moral eingeengten Lebensbedingungen in der russischen Provinz. Sie wagt den Ausbruch, indem sie sich in eine Liebesaffäre mit dem attraktiven Boris stürzt. Doch am Ende muss sie erkennen, dass sie der Macht der rigiden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht entfliehen kann, sodass sie nur im Gang ins Wasser die Freiheit findet, nach der sie sich so gesehnt hat.
Diese wahrlich berührende Geschichte eines Menschen, der an seiner Umwelt zerbricht, wird in Linz Peter Konwitschny in ihren unterschiedlichen psychologischen und sozialen Facetten auf der Bühne auffächern.
Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne: Karin Waltenberger, Peter Konwitschny
Kostüme: Karin Waltenberger
Dramaturgie: Christoph Blitt
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Ingmar Beck
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
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Ein Teelöffel Feenstaub
Disney's Magic Songs
Tom Bitterlich, Gabriele Bruschi, Matthias Davids
Premiere: 10.05.2026 Musical in Concert
Konzeption von Tom Bitterlich, Gabriele Bruschi und Matthias Davids
Texte von Arne Beeker
Zum Ende der Spielzeit tut sich das vielfach preisgekrönte Linzer Musicalensemble mit dem Bruckner Orchester und dem Kinderchor des Landestheaters zusammen, um sich der Musik aus den bekanntesten Disney-Filmen zu widmen. Von den Klassikern Schneewittchen, Fantasia, Dumbo, Cinderella, Peter Pan, Dschungelbuch, Aristocats über die Blütezeit der Zeichentrick-Musicals der 1990er-Jahre Arielle, Die Schöne und das Biest, Aladdin, König der Löwen, Hercules, Tarzan bis zu den jüngeren Erfolgen Küss den Frosch, Rapunzel, neu verföhnt und Die Eiskönigin – Disneys Musicalfilme verbanden stets neueste Tricktechnik mit originellen Storys und zeitlosen Evergreens. Eine spannende Auswahl der besten dieser Melodien wird in dem Konzert mit Arrangements für das groß besetzte Bruckner Orchester Linz interpretiert.
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung und Bühne: Gabriele Bruschi
Choreografie: Hannah Moana Paul
Kostüme: Richard Stockinger
Lichtdesign: Thomas Kloibmüller
Dramaturgie: Arne Beeker
Kinderchorleitung: Elena Pierini
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Oper am Klavier III - Der Graf von Gleichen
Premiere: 28.5.2026Oper in zwei Akten
Nach den Skizzen (D918) vollendet von Richard Dünser
Text von Eduard von Bauernfeld
Franz Schuberts Opernfragment Der Graf von Gleichen entführt in die Welt der Kreuzritter. Die Geschichte behandelt den altbekannten Topos von dem Mann, der sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss. Doch diesmal kommt es zu einem unerwarteten Ende, das jegliche Norm sprengt, sodass der Komponist selbst das entscheidende Finale nicht vertonen konnte. Man darf also gespannt sein.
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Don Pasquale
Gaetano Donizetti
Premiere: 30.5.2026Komische Oper in drei Akten
Text von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi
Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt.
Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren.
Musikalische Leitung: Marc Reibel
Inszenierung: Matthias Rippert
Choreografie: Louis Stiens
Bühne: Fabian Liszt
Kostüme: Johanna Lakner
Dramaturgie: Anna Maria Jurisch
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Ingmar Beck
In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
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Wonderful Town
Leonard Bernstein | Betty Comden & Adolph Green | Joseph Fields & Jerome Chodorov
Musical von Leonard Bernstein (Musik), Betty Comden & Adolph Green (Gesangstexte) und Joseph Fields & Jerome Chodorov (Buch)Deutsch von Roman Hinze
Aus dem provinziellen Ohio kommen Ende der 1930er-Jahre zwei Schwestern nach New York. Doch schon die frisch gemietete gemeinsame Souterrain-Wohnung wird zur Nervenprobe, wird doch unter Greenwich Village gerade ein U-Bahn-Tunnel in den Boden gesprengt. Der naiven Eileen, die ins Show-Geschäft will, laufen reihenweise Verehrer nach, während die nüchterne Ruth versucht, einen Platz im Literaturbetrieb der Metropole zu erobern. Nach vielen Turbulenzen wartet auf beide natürlich ein Happy End – wenn auch eins mit Überraschungen.
Das musikalische Multitalent Leonard Bernstein (West Side Story, On The Town) entwickelte 1953 mit seinem Team innerhalb weniger Wochen diese Musical-Hommage ans vibrierende New York und landete mit der Kombination von überdrehter Komödie, jazzig-fetzigem Score und mitreißenden Tanzeinlagen einen Volltreffer. Schon drei Jahre später kam Wonderful Town an die Wiener Volksoper und war damit eines der ersten Musicals überhaupt, die im deutschsprachigen Raum gespielt wurden.
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Felix Seiler
Choreografie: Danny Costello
Bühne: Hartmut Schörghofer
Kostüme: Aleš Valášek
Lichtdesign: Michael Grundner
Dramaturgie: Arne Beeker
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Raban Brunner
Mit deutschen und englischen Übertiteln
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Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten
Viktor Ullmann / Richard Strauss
DES ESELS SCHATTENKomödie mit Musik von Richard Strauss
Text von Hans Adler nach Christoph Martin Wielands Roman "Die Abderiten"
In sechs Bildern eingerichtet von Stephan Schaller
Instrumentiert und ergänzt von Karl Haussner
Fassung für reduziertes Orchester von Andreas Bäuml (2025)
DER ZERBROCHENE KRUG
Oper in einem Akt von Viktor Ullmann
Text vom Komponisten nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug"
Fassung für reduziertes Orchester von Richard Whilds (2017)
Der Doppelabend mit zwei Opern von Viktor Ullmann (1898–1944) und von Richard Strauss (1864–1949) präsentiert zwei komische Werke, die inhaltlich viel gemeinsam haben, wenn sich beide um einen Gerichtsprozess drehen. Sie stammen von zwei Zeitgenossen, deren Lebenswege jedoch sehr unterschiedlich verliefen. Denn während Strauss der erfolgreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit war, der sich auch mit dem Naziregime arrangierte, wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. So wird man durch diese unterschiedlichen Biografien bei der Kombination der beiden Opern sensibilisiert für Aspekte von Rechtsbeugung und Machtmissbrauch. Ullmann vollendete seine Oper nach Kleists beliebter Komödie 1942 kurz vor seiner Deportation. Des Esels Schatten nach einem antiken Sujet ist Richard Strauss’ letztes Bühnenwerk, das er 1947 in Angriff nahm, und in dem zwangsweise die Erfahrungen mit der Zeit der Diktatur mitschwingen.
Musikalische Leitung: Jinie Ka
Inszenierung: Gregor Horres
Bühne: Ulrich Leitner
Kostüme: Bianca Sarah Stummer
Dramaturgie: Christoph Blitt
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
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Amor & Psyche?
Jeroen Verbruggen
Ein Tanzstück von Jeroen VerbruggenMusik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Ades, Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Ralph Vaughan Williams, Alkistis Protopsalti, Charles
Ives | Mit dem Bruckner Orchester Linz
Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim, 2022
Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinandersetzung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor.
Im Mittelpunkt steht Psyches Suche nach Selbstliebe als Voraussetzung für die Liebe zu einer anderen Person. Im eindrücklichen Finale findet das die Neugier weckende Fragezeichen des Titels seine Auflösung. Denn die ewige Frage, weshalb dieser wilde Strudel der Empfindungen wieder und wieder zu durchleben ist, findet ihr Ziel darin, die wahre Liebe zu finden und eine erfüllte Partnerschaft voller Genuss, Freude und Lust erfahren zu können.
In seiner Kreation verbindet Verbruggen eine fein nuancierte Choreografie mit Humor und Freude am Detail. Die Begleitung durch das Bruckner Orchester Linz eröffnet dabei mit Kompositionen von Charles Ives über Gabriel Fauré bis hin zu einem griechischen Schlager von Alkistis Protopsalti einen attraktiven musikalischen Assoziationsrahmen.
Musikalische Leitung: Ingmar Beck
Choreografie und Inszenierung, Bühne und Lichtdesign: Jeroen Verbruggen
Kostüme: Emmanuel Maria
Dramaturgie: Jeroen Verbruggen
Choreografische Assistenz: Sebastien Mari, Guido Badalamenti
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Turandot
Giacomo Puccini
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini mit einem Finale von Luciano BerioText von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der gleichnamigen Tragikomödie von Carlo Gozzi und deren Bearbeitung durch Friedrich Schiller
Eine Prinzessin, die sich allen Männern verweigert. Und so gibt sie die Weisung aus, dass sie sich nur dem Freier hingeben wird, der drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen vermag. Gelingt ihm dies nicht, wird er geköpft. Bislang scheiterten alle Bewerber um ihre Gunst. Doch nun wagt Prinz Calaf, geblendet von der Schönheit der Prinzessin, die Prüfung. Wird er die Rätsel lösen und das harte Herz der Prinzessin schmelzen können?
In seiner letzten Oper entführt Klangmagier Giacomo Puccini sein Publikum in ein exotisch-irreales China. Dabei zieht er hier die Summe seines Schaffens, wenn er glühendes Melos, eine virtuose Orchesterbehandlung und gewaltige Chöre aufbietet, um die menschlichen Gefühle hinter der schillernd-märchenhaften Fassade zur Entfaltung zu bringen. Allerdings verstarb er, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau zur Gänze vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte zeitgenössische Komponist Luciano Berio seine auf der Grundlage von Puccinis Skizzen geschaffene Version des Finales vor, die auch in Linz erklingen wird.
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Inszenierung: Jasmina Hadžiahmetović
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Mechthild Feuerstein
Dramaturgie: Christoph Blitt
Chorleitung: Elena Pierini
Nachdirigat: Marc Reibel
In italienischer Sprache mit Übertiteln
Dauer: 2 Std. 30 min. (eine Pause)
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Madita
Viktor Ãslund
Familienoper in zwei Teilen | 8+Text von Hermann Schneider nach den Romanen Madita und Madita und Pims von Astrid Lindgren
Auftragswerk des Landestheaters Linz
Das wird ein Spaß für die ganze Familie: Astrid Lindgrens kleine Heldin Madita erobert das Musiktheater und zeigt Klein und Groß, wie viel einfacher und bunter das Leben sein kann, wenn man seinen Mitmenschen ohne Vorurteile begegnet, dafür aber Mitgefühl und der Welt um uns herum Neugier entgegenbringt.
Reist zusammen mit euren Eltern und den Sänger:innen des Landestheaters nach Schweden und erlebt mit Madita, ihrer Familie und ihren Freund:innen Abenteuer auf dem Dach, in der Schule, in der unheimlichen Waschküche oder auf dem Herbstball der Stadt. Wird dabei für Spannung und Unterhaltung gesorgt sein? Apselut!
Das Landestheater hat den renommierten schwedischen Komponisten Viktor Åslund beauftragt, eine Familienoper nach den beliebten, viel gelesenen und mehrfach verfilmten Madita-Geschichten seiner Landsfrau Astrid Lindgren zu komponieren.
In deutscher Sprache mit Übertiteln
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Come from away - Die von woanders
Irene Sankoff und David Hein
Musical von Irene Sankoff und David HeinDeutsch von Sabine Ruflair
An den 11. September 2001 erinnert sich wohl jeder Mensch, der diesen Tag erlebt hat. Um die Terroranschläge auf New York und Washington ranken sich jedoch auch viele andere Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Zum Beispiel die der kleinen Gemeinde Gander in Neufundland: Am Tag der Anschläge wurden 38 Flugzeuge auf ihren Flughafen umgeleitet, wodurch etwa 7000 Fluggäste aus aller Welt von den heldenhaft improvisierenden Bewohner:innen tagelang versorgt werden mussten. Das Ereignis in dem abgelegenen Ort zeigt eindrucksvoll, zu welch selbstloser und Kulturen überschreitender Hilfsbereitschaft Menschen in einer Katastrophe fähig sind.
Das rasant, emotional und humorvoll erzählte Musical verfügt über einen unwiderstehlichen Celtic Folk-Rock-Score, der sich ganz in den Dienst der Geschichte stellt. Die Broadway-Produktion von 2017 erlebte 1669 Vorstellungen bis Ende 2022 und war damit eine der wenigen Shows, die von der Corona-Krise nicht in die Knie gezwungen wurden. Musicalchef Matthias Davids nimmt sich als Regisseur dieses berührenden Stücks an.
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung: Matthias Davids
Choreografie: Kim Duddy
Bühne: Andrew D. Edwards
Kostüme: Adam Nee
Lichtdesign: Michael Grundner
Videodesign: Gregor Eisenmann
Dramaturgie: Arne Beeker
Nachdirigat: Raban Brunner
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Wiener Blut
Johann Strauss
Operette in drei AktenMusikalische Bearbeitung und Zusammenstellung von Adolf Müller jun.
Text von Viktor Léon und Leo Stein
Die Gräfin Zedlau hat sich bei der Wahl ihres Mannes scheinbar ordentlich vertan: Denn während sie eine waschechte adelige Wienerin ist und das Leben in vollen Zügen genießt, hält sie ihren Mann Graf Balduin für einen Ausbund an Langeweile (er ist aber auch kein Wiener). Dass aber eigentlich die Langeweile eine Täuschung ist und Graf Zedlau sich ausgerechnet in Wien bestens mit amourösen Abenteuern zu amüsieren weiß, wird ihr erst klar, als sich eine Geliebte nach der anderen offenbart. Als sich dann noch der wohl naivste Premierminister aller Zeiten einschaltet, lässt sich das Chaos nicht mehr aufhalten.
Wiener Blut ist eine der frühesten Pasticcio-Operetten und vereint dabei Nostalgisches und selten Gehörtes aus der Feder von Johann Strauss zu einer atemlosen Verwechslungskomödie. Mit dieser letzten Operette des Walzerkönigs stellt Regisseur Thomas Enzinger erneut sein Können in diesem Genre unter Beweis.
Musikalische Leitung. Marc Reibel
Inszenierung. Thomas Enzinger
Choreografie. Evamaria Mayer
Bühne. Ulrich Leitner
Kostüme. Götz Lanzelot Fischer
Lichtdesign. Johann Hofbauer
Dramaturgie. Anna Maria Jurisch
Chorleitung. Elena Pierini
Nachdirigat. Ingmar Beck
In deutscher Sprache mit Übertiteln
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Shakespeare's dream
Tanzstück von Andrey Kaydanovskiy
Nach dem großen Erfolg von Dornröschen kehrt Andrey Kaydanovskiy mit einer neuen Kreation zu TANZ LINZ zurück. Der international bekannte Choreograf widmet sich in diesem neuen Werk William Shakespeare – jedoch nicht nur als Autor, sondern auch als vielschichtige Kunstfigur. Während Shakespeares Werke und Texte in vielen Fällen gut dokumentiert und nachvollziehbar sind, bleibt der Ursprung seiner Inspiration ein geheimnisvolles und faszinierendes Rätsel.Kaydanovskiy, bekannt für sein erzählerisches Gespür, nimmt die Morde in Shakespeares Werken als Ausgangspunkt. Mit Humor und Ironie schafft er ein Tanzstück, das zwischen Realität und Fiktion balanciert und menschliche Leidenschaften beleuchtet. Es hinterfragt das Verhältnis von Künstler und Kunst sowie die Bereitschaft des Menschen, Geschichten zu glauben.
Dieses Werk lädt ein, Wahrnehmungsgrenzen zu hinterfragen und eine Reise durch Zeit, Kunst und Identität anzutreten – voller Intensität, Überraschung und Tiefe.
Choreografie und Inszenierung: Andrey Kaydanovskiy
Sounddesign: Manuel Mayer
Bühne und Kostüme: Karoline Hogl
Lichtdesign: Christian Kass
Dramaturgie: Roma Janus, Andreas Erdmann
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Shrek - Das Musical
Jeanine Tesori | David Lindsay-Abaire | William Steig
Nach dem Dreamworks-Animationsfilm und dem Buch von William Steig | Musik von Jeanine TesoriBuch und Gesangstexte von David Lindsay-Abaire
Deutsch von Kevin Schröder und Heiko Wohlgemuth
Dem Oger Shrek wird von seinen Eltern vermittelt, der Rest der Welt lehne Oger ab. So richtet er sich als Single in einem hübschen, stinkenden Sumpf ein, bis seine Ruhe von Dutzenden Märchenwesen gestört wird, die von Lord Farquaad aus der Stadt Duloc vertrieben wurden. Auf der Reise nach Duloc gesellt sich ihm ein vorurteilsfreier, aber redseliger Esel bei – der Beginn einer unwahrscheinlichen Freundschaft. Farquaad verlangt als Gegenleistung für die Rückführung seiner Untertanen, dass Shrek Prinzessin Fiona aus der Höhle eines Drachens befreit, denn er will sie heiraten. Shrek und Esel bewältigen diese Aufgabe tatsächlich und finden unterdessen beide auch noch ihre Traumfrau. Und wer geht leer aus? Bösewicht Farquaad natürlich!
Zehn Jahre nach dem legendären Animationsfilm kam die Musicaladaption am Broadway heraus, eroberte mit unverschämtem Witz und intelligenter Aussage sogleich die Herzen des großen und kleinen Publikums und entwickelte sich seither weltweit zu einem Publikumshit.
Musikalische Leitung: Raban Brunner
Inszenierung: Werner Sobotka
Choreografie: Dennis Callahan
Bühne: Andrew D. Edwards, Adam Nee
Kostüme: Elisabeth Gressel
Lichtdesign: Guido Petzold
Dramaturgie: Arne Beeker
Nachdirigat: Tom Bitterlich
Shrek - Das Musical bewerten:
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Musiktheater Linz
Landestheater Linz
2013 erhielt das Landestheater Linz seine neue, langersehnte Spielstätte: das Musiktheater am Volksgarten. Nach vier Dekaden politischer Debatten rund um den Kulturbau wurde dieses Zuhause der Oper/Operette, des Balletts, der neugegründeten Musicalsparte und des Bruckner Orchesters Linz nach vierjähriger Bauzeit – im Finanz- und Zeitplan – am 11. April 2013 eröffnet. Mit dem modernsten Opernhaus Europas, das nach einem Entwurf des Londoner Architekten Terry Pawson von der ArchitekturConsult ZT GmbH und Archinauten realisiert wurde, beginnt aufgrund der technischen, architektonischen und ökologischen Qualitäten des Neubaus und beachtlichem Publikumskomfort eine neue kulturelle Ära.Musiktheater Linz bewerten:
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- Heute: Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten
- Premiere: Heute Nacht Fräulein
- Premiere: Katja Kabanowa
- Shrek - Das Musical
- Madita
- Amor & Psyche?
- Wonderful Town
- Come from away - Die von woanders
- Wiener Blut
- Turandot
- Ein Teelöffel Feenstaub
- Oper am Klavier III - Der Graf von Gleichen
- Don Pasquale
- Shakespeare's dream
- Das Musiktheater Linz am Volksgarten gilt als eines der modernsten Opernhäuser Europas.