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Halle für Aktuelle Kunst

In der nördlichen Deichtorhalle – mit rund 3800 qm die größte zusammenhängende Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst in Europa – werden in Großprojekten künstlerische Positionen der Gegenwart vorgestellt. Einzelausstellungen von Malern, Bildhauern und Designern mit internationalem Ruf stehen dabei im Vordergrund. Die Projekte werden dabei zumeist ortsspezifisch in enger Kooperation mit den Künstlern entwickelt.

Die nördliche Deichtorhalle besticht durch ihre offene, moderne Atmosphäre. Die Kunst tritt zwischen intimen und erhabenen Räumen, Innen- und Außenbespielung, in immer wieder neue spannungsvolle Wechsel zur robusten funktionalen architektonischen Umgebung, die zu vielfältigen szenografischen Präsentationen einlädt. Jede Ausstellung wird ganz neu aufgebaut, teilweise spektakulär eingerichtet und als eine Art Gesamtkunstwerk erlebbar.

Seit 1989 wurden auf diese Weise mehr als 160 große Ausstellungsprojekte realisiert. Neben umfangreichen monografischen Ausstellungen von bekannten Künstlern wie Andy Warhol, Martin Kippenberger oder Louise Bourgeois werden auch jüngeren künstlerischen Positionen immer wieder sehr früh große Ausstellungen eingeräumt, wie etwa Andreas Gursky (1994), Jason Rhoades (1999) oder Jonathan Meese (2006). Darüber hinaus werden Themen- und Gruppenausstellungen sowie große internationale Kunstsammlungen gezeigt.

Auch finden regelmäßig Ausstellungen mit einer programmatischen Nähe von Kultur und Alltag sowie mit kulturhistorischen Themen statt, die sich bewusst an ein breites Publikum wenden. Das Programm der Halle für Aktuelle Kunst wird vom Intendanten der Deichtorhallen, Dr. Dirk Luckow, verantwortet.

Kontakt

Halle für Aktuelle Kunst
Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40-321030
Fax: +49 (0) 40-32103-230

 

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag: 11 − 18 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat: 11 − 21 Uhr (außer an Feiertagen)
an Feiertagen: 11 − 18 Uhr (Karfreitag, Ostersonntag und -montag, Pfingstsonntag und -montag, Gründonnerstag, Christi Himmelfahrt, 1. Mai, 3. Oktober, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag)
Neujahr: 13 − 18 Uhr
geschlossen: Heiligabend, Silvester
Ausstellung

Florian Slotowa: Stuttgart sichten

Die Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart

Do, 18.10.2018 | Eröffnung

Do, 18.10.2018 - So, 20.1.2019

Es ist seit langem ein Wunsch der Deichtorhallen nicht nur private Sammlungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, sondern auch die Bedeutung öffentlicher Kunstbestände stärker ins Bewusstsein zu rücken. Die Staatsgalerie Stuttgart besitzt eine herausragende Skulpturen-Sammlung mit − um nur einige Highlights zu nennen − Werken von Carl Andre, Bruce Nauman oder Richard Deacon, sowie Klassikern wie Alexander Archipenko, Constantin Brancusi und Julio Gonzales mit weiteren herausragenden Skulpturen aus anderen Jahrhunderten.

Mit einer repräsentativen Auswahl dieser Bestände der Staatsgalerie in den Deichtorhallen unter der künstlerischen Regie von Florian Slotawa wird erstmals die Stuttgarter Sammlung in der nördlichen Kulturmetropole Hamburg vorgestellt werden. Rund 100 Künstlerpositionen wurden in einem ersten Durchgang mit Florian Slotawa und der Staatsgalerie Stuttgart zur näheren Auswahl für die Ausstellung in Hamburg in Betracht gezogen.

Kaum ein Künstler versteht so feinsinnig und künstlerisch überzeugend mit dem Thema Kunstsammlungen umzugehen wie der in Berlin lebende Künstler Florian Slotawa (*1972). Seit fast 30 Jahren verfolgt Slotawa performative Strategien in seiner bildhauerischen Arbeit. Immer geht es um die Inszenierung von Kunsthistorischem und Alltäglichem. Das Ready-Made wird bei ihm zum bildhauerischen Material.

Slotawa wird mit der Präsentation der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart in der Halle für aktuelle Kunst eine faszinierende, skulpturale Gesamtinszenierung schaffen, die zugleich einem epochalen Überblick über die Entwicklung der Skulptur dienen würde. Außerdem spielt die fruchtbare Gradwanderung zwischen Tradition und Moderne, Populärem und Avantgardistischem in der Ausstellung eine besondere Rolle. Florian Slotawa plant die Präsentation aus verschiedenen Perspektiven heraus zu entwickeln, darunter die Skulpturen bei ihrer Präsentation für sich gelten zu lassen, sie in spannungsvolle Dialoge untereinander zu bringen, sie nach einer bestimmten Ordnung zu sortieren, sie mit Alltagsgegenständen zu kombinieren oder sie, wie im Fall des Picasso-Ensembles, »nachzubauen«.
Ausstellung

Charline von Hey. Snake Eyes

#CHARLINEVONHEYL

Fr, 22.6.2018 - So, 23.9.2018

Die Deichtorhallen Hamburg widmen der deutschen Malerin Charline von Heyl eine umfassende Einzelausstellung, die mit etwa 60 Leihgaben aus wichtigen Museen und privaten Sammlungen weltweit einen umfassenden Überblick über Charline von Heyls künstlerisches Schaffen von 2005 bis heute bietet. Die Ausstellung wandert anschließend in Teilen ins Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington, DC und ins belgische Museum Dhondt Dhaenens in Deurle.

Von Heyl, 1960 in Mainz geboren, heute mit Wohnsitz in New York und Marfa, Texas, zählt zu den bedeutendsten Malerinnen der Gegenwart – besonders in den USA hat von Heyl in den letzten Jahren enorme Beachtung gefunden. Ihre Werke sind in den Sammlungen der wichtigsten Museen weltweit vertreten; darunter Tate Modern, London, Museum of Modern Art, New York, Whitney Museum, New York, Museum of Contemporary Art, Chicago, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris.

Charline von Heyl beschrieb ihre Gemälde als »sich selbst verewigende visuelle Ereignisse und enigmatische Objekte, die den Betrachter verführen oder verstören«. Ihre faszinierenden Bilder entfalten sich in einem komplexen und unvorhersehbaren Wechselspiel von Bildebenen. Die Arbeiten von Heyls bestechen durch ihre Vielschichtigkeit, oft zeigt sich deutlich der Entstehungsprozess mit seinem Suchen, Finden, Verdecken und wieder Hervorholen. Ihre Kunst wirkt äußerst autark und raffiniert, von den frühesten bis zu den jüngsten Werken besitzen die Bilder eine sehr spezielle und zeitlose Eigenartigkeit. »Jedes Bild erzählt eine andere Geschichte«, so von Heyl. »Es sind statische Bilder, aber gleichzeitig bewegen sie sich in einer Art Stop Motion, wobei die verschiedenen Bilder fast wie ein Film im Kopf haften bleiben.«

Begleitend erscheint ein reich bebilderter Katalog mit Textbeiträgen namhafter AutorInnen wie Katy Siegel und Evelyn Hankins.

Parallel zur Charline von Heyl-Ausstellung findet eine Schau mit Werken von Asger Jorn statt. Jorn ist für Heyls Generation von Künstlern eine wichtige Inspirationsquelle und das Oeuvre beider Künstler weist formale Parallelen auf.
Ausstellung

Asger Jorn

WITHOUT BOUNDARIES

Fr, 22.6.2018 - So, 23.9.2018

Mit der Ausstellung ASGER JORN − WITHOUT BOUNDARIES wird das Werk des bedeutensten dänischen Künstlers des 20. Jahrhunderts in den Hamburger Deichtorhallen vom 22. Juni bis 23. September 2018 vorgestellt. Die konzentrierte Auswahl von 60 Werken reicht von Jorns Frühwerk, das Einflüsse von Paul Klee, Joan Miró und Max Ernst aufweist, über seine keramischen Werke bis hin zu seinen späten expressiven, gestischen Malereien.

Asger Jorn (1914 – 1973) erschafft mit seiner außergewöhnlich kraftvollen Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration dynamische Bildwelten, die von spielerischer Leichtigkeit bis zur Thematisierung seelischer Abgründe reichen. Unermüdlich malend und schreibend, verbindet Jorn in seinen Werken skandinavische Kultur mit der internationalen Avantgarde, er baut in seiner Bildsprache Brücken zwischen freiem, experimentellem Gestalten und formaler Klarheit. Zeit seines Lebens stand Jorn in Kontakt mit führenden Denkern und Künstlern, arbeitete mit Fernand Léger an großformatigen Dekorationen für Le Corbusiers »Pavillon des Temps Nouveaux«, war Gründungsmitglied der Künstlergruppe »CoBrA« sowie der »Situationistischen Internationale«, einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, die gegen den kapitalistischen Funktionalismus Stellung bezog.

Die Hamburger Schau mit Leihgaben aus der Sammlung Canica, Oslo, dem Museum Jorn, Silkeborg sowie einer Kölner Privatsammlung bietet einen Überblick von Asger Jorns Schaffen mit Schwerpunkt auf den späten 1930er bis 1970er Jahren. Sie präsentiert Hauptwerke wie »Sans bornes« von 1959/60 oder »Im Anfang war das Bild« von 1965/66, umspannt das breite mediale Spektrum seines Werkes und gibt Zeugnis von der überragenden Bedeutung Jorns für die Kunst des 20. Jahrhunderts. In den Deichtorhallen wird Asger Jorns Werk erstmals im musealen Rahmen Hamburgs gezeigt.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Snoeck Verlag, der Jorn als einen der einflussreichsten Künstler Skandinavienes vorstellt, sein politisches Engagement beleuchtet und seine Motivwelt untersucht.

Parallel zur Asger Jorn-Ausstellung findet die Ausstellung CHARLINE VON HEYL − SNAKE EYES statt. Jorn ist für von Heyls Generation von Künstlerinnen und Künstlern eine wichtige Inspirationsquelle und das Œuvre beider Künstler weist formale Parallelen auf.
Ausstellungen / Museum Hamburger Kunsthalle Hamburg, Glockengießerwall
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Haus der Photografie Hamburg, Deichtorstr. 1-2
Ausstellungen / Museum Deichtorhallen Hamburg Sammlung Falkenberg Hamburg, Wilstorfer Straße 71
Ausstellungen / Museum Das Auswandermuseum BallinStadt Hamburg Hamburg, Veddeler Bogen 2
Ausstellungen / Museum Europäisches Hansemuseum Lübeck Lübeck, An der Untertrave 1
Ausstellungen / Museum Museum Bergedorf und die Vierlande Hamburg, Bergedorfer Schlossstraße 4
Ausstellungen / Ausstellung Ernst-Barlach-Museum Ratzeburg Ratzeburg, Barlachplatz 3
Ausstellungen / Ausstellung Ernst-Barlach-Museum Wedel Wedel, Mühlenstraße 1
Ausstellungen / Ausstellung Hamburger Kunsthalle Hamburg, Glockengießerwall
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Völkerkunde Hamburg Hamburg, Rothenbaumchaussee 64
Ausstellungen / Ausstellung Museumsdorf Volksdorf Hamburg, Im Alten Dorfe 46-48
Ausstellungen / Ausstellung Spicy 's Hamburg, Am Sandtorkai 32
Gewürzmuseum
Ausstellungen / Ausstellung Miniatur Wunderland Hamburg GmbH Hamburg, Kehrwieder 2-4, Block D
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Hamburg, Steintorplatz
Ausstellungen / Ausstellung PANOPTIKUM Hamburg, Spielbudenplatz 3
Das Wachsfigurenkabinett
Ausstellungen / Ausstellung Die Drostei Pinneberg, Dingstätte 23
Stiftung Landdrostei
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Bergedorf und Hamburf-Bergedorf, Bergedorfer Schloßstraße 4
die Vierlande Schloß Bergedorf
Ausstellungen / Ausstellung Bunkermuseum Hamburg Hamburg, Wichernsweg 16
Ausstellungen / Ausstellung Galerie Hilaneh von Kories Hamburg, Stresemannstr. 384A
Ausstellungen / Ausstellung Museum Eckernförde Eckernförde, Rathausmarkt 8
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Bergedorf und die Vierlande - Schloss Bergedorf Hamburg, Bergedorfer Schloßstr. 4
Ausstellungen / Ausstellung HOLZ-ARCHIV Hamburg-Bergedorf, Reinbeker Redder 77d
Ausstellungen / Ausstellung Wasserzeichen . Galerie am Elbkai Hamburg, Große Elbstraße 143a
Ausstellungen / Ausstellung BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg Hamburg, Veddeler Bogen 2
Ausstellungen / Ausstellung Kunstwerk Carlshütte Büdelsdorf, Vorwerksallee
Ausstellungen / Ausstellung Kunstwerk Carlshütte Büdelsdorf, Vorwerksallee 3
Ausstellungen / Ausstellung KOTTWITZKeller e.V. Hamburg, Kottwitzstraße 10
Kunstinitiative im "Hamburger Untergrund"
Ausstellungen / Ausstellung Nicht wieder: Nacht und Nebel Hamburg, Fischertwiete 1
Nunca más en la noche y en la niebla von Adela Rodríguez
Ausstellungen / Ausstellung KOTTWITZKeller e.V. Hamburg, Kottwitzstraße 10
Ausstellungen / Ausstellung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz
Ausstellungen / Ausstellung Internationales Maritimes Museum Hamburg Hamburg, Koreastraße 1
Peter Tamm Sen. Stiftung