PHILHARMONIE LUXEMBOURG

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2005 begeistert die Philharmonie in Luxemburg nicht nur die Freunde außergewöhnlicher Architektur mit dem faszinierenden Bauwerk des renommierten französischen Architekten Christian de Portzamparc, sondern sie zeichnet sich auch und vor allem durch die Vielfalt und hohe Qualität der Programmation sowie die konsequent zugänglich gehaltenen Eintrittspreise. Dieser Ort der Begegnung aller Musikfreunde hat sich in kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil der nationalen und grenzübergreifenden Kulturszene entwickelt. Die einzigartige Akustik des großen Auditoriums, die intime Atmosphäre im zauberhaft geschwungenen Kammermusiksaal oder die offene Plattform des Espace Decouverte ziehen die unterschiedlichsten Menschen an, quer durch alle Generationen.

Von barock bis experimentell über Jazz und Word Music, wohin Sie auch Ihre Augen schweifen lassen werden, Ihnen werden nur die weltweit besten Künstler angeboten. Und dies zu erschwinglichen Preisen. Wo sonst können Sie die New Yorker oder die Wiener Philharmoniker ab 35 €, Juliette Greco ab 30 €, das Tokyo String Quartet ab 25 €, oder Max Raabe ab 15 € erleben?
(und als Jugendlicher unter 27 Jahren erhalten Sie einen zusätzlichen Rabatt von 40%).

Lieben Sie Musik, so treten Sie ein und versinken in dieser Welt. Sie werden immer gerne wieder kommen ...


Spielzeit 2012/13

Renato Borghetti Quartet
"Andanças"

Do, 23.5.2013, 20:00 | Tickets

Renato Borghetti, button accordion
Daniel Sá, guitar
Vitor Peixoto, piano
Pedro Figueiredo, saxophone, flute


Er kommt aus dem Land der Gaúchos, dem Rio Grande do Sul im äußersten Süden Brasiliens, und spielt Akkordeon wie ein Weltmeister. Die neue Live-CD des Latin-Grammy-Gewinners gehört u.a. für All about Jazz in Italien und Het Parool in den Niederlanden zu den Höhepunkten des Jahres 2011.

Bus-Shuttle zur Philharmonie für diesen Konzertzyklus:
Trier–Luxembourg
Treffpunkt: Abteiplatz / Matthiasbasilika
(Matthiasstr. 85, D-54290 Trier)
Abfahrt jeweils eine Stunde und 15 Minuten vor Konzertbeginn. Fahrtdauer ca. 45 Minuten. Ein Kostenbeitrag von 3 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt ist beim Busfahrer zu entrichten. Rückfahrt jeweils umgehend nach Konzertende
Infotelefon: Lydia Oermann, +49 (0) 651-96 68 64 32, lydia.oermann@web.de

Ort:

Salle de Musique de Chambre

OPL / Waltzing / Elling

"Pops at the Phil"

Fr, 24.5.2013, 20:00 | Tickets

Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Gast Waltzing, direction
Kurt Elling, vocals
Laurence Hobgood, piano
Laurent Gauthier, bass
Yonga Sun, drums


Für The Telegraph steht fest: «Egal was er anpackt, stets beherrscht er es perfekt und mit vollendeter Eleganz.» Gaststar Kurt Elling lädt gemeinsam mit OPL und Gast Waltzing zum unterhaltsamen Klassiker «Pops at the Phil».

Bus-Shuttle zur Philharmonie für diesen Konzertzyklus:
Trier–Luxembourg
Treffpunkt: Abteiplatz / Matthiasbasilika
(Matthiasstr. 85, D-54290 Trier)
Abfahrt jeweils eine Stunde und 15 Minuten vor Konzertbeginn. Fahrtdauer ca. 45 Minuten. Ein Kostenbeitrag von 3 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt ist beim Busfahrer zu entrichten. Rückfahrt jeweils umgehend nach Konzertende
Infotelefon: Lydia Oermann, +49 (0) 651-96 68 64 32, lydia.oermann@web.de

Ort:

Grand Auditorium

Kawaguchi / Takase / Bleisch

Cadenza - Die Stadt im Klavier V

Fr, 24.5.2013, 21:00 | Tickets

Yui Kawaguchi, dance / choreography
Aki Takase, piano / music
Fabian Bleisch, light / technical direction


Das Fließen des Verkehrs, das Pulsieren der Lichter, Menschen, still oder in Bewegung, atmend. Jede Stadt hat ihren Rhythmus. Einem Organismus gleich, bewegt sie sich und bewegt. Inmitten dieses großen Ganzen schafft die Begegnung der Tänzerin Yui Kawaguchi und der Pianistin Aki Takase einen Mikrokosmos. Wie unter einer Lupe spiegelt sich das Große im Kleinen, und es erscheint eine neue, utopische Stadt – «Die Stadt im Klavier». Im fünften Stück ihrer 2008 begonnenen Reihe, die unter anderem von Nico and the Navigators präsentiert wurde, lassen sich die in Berlin lebenden japanischen Künstlerinnen von der Kadenz westlich-klassischer Konzerte inspirieren. Das dynamische Wechselspiel von Choreografie, Komposition und Improvisation wird dabei zum Sinnbild für unser urbanes Dasein zwischen Regelsystem und Regelbruch. Ein leidenschaftliches Zwiegespräch beginnt, ein Spiel zwischen zwei starken Persönlichkeiten und zwei expressiven Kunstformen. Im Zentrum des außergewöhnlichen Tanzabends steht dabei der Konzertflügel, virtuos gespielt von Aki Takase, einer der absoluten Ausnahmeerscheinungen des Jazzklaviers.

Kulturpass, bienvenue!

Ort:

Espace Decouverte

Julia Fischer Quartett

Mo, 3.6.2013, 20:00 | Tickets

Julia Fischer, violon
Alexander Sitkovetsky, violon
Nils Mönkemeyer, alto
Benjamin Nyffenegger, violoncelle


Joseph Haydn: Streichquartett op. 77/2
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett N° 4
Franz Schubert: Streichquartett D 810 («Der Tod und das Mädchen» / «La Jeune Fille et la Mort»)

Backstage
19:15 Salon d’Honneur
Dr. Dominique Escande: «Der Tod und das Mädchen: du lied au quatuor» (F)

Ort:

Salle de Musique de Chambre

Galli / Moulin

Richard Strauss - des racines et des ailes

Di, 4.6.2013, 20:00 | Tickets

Claudia Galli, soprano
Grégory Moulin, piano


Robert Schumann: «Sehnsucht» op. 51/1; «So lasst mich scheinen» op. 98a/9
Richard Strauss: «Zueignung» op. 10/1; «Nichts» op. 10/2
Johannes Brahms: «Die Mainacht» op. 43/2; «Junge Lieder I» op. 63/5
Richard Strauss: «Die Nacht» op. 10/3; «Allerseelen» op. 10/8
Hugo Wolf: «Anakreons Grab»; «Nixe Binsefuß»
Richard Strauss: «Die Georgine» op. 10/8; «Wie sollten wir geheim sie halten» op. 19/4
Alexander Zemlinsky: ««Sonntag»» op. 7/5; «Meeraugen» op. 7/3
Richard Strauss: «Cäcilie» op. 27/2; «Ruhe, meine Seele» op. 27/1
Alban Berg: «Die Nachtigall» (Sieben frühe Lieder N° 3); «Sommertage» (Sieben frühe Lieder N° 7)
Richard Strauss: «Ich wollt ein Sträußlein binden» op. 68/2; «An die Nacht» op. 68/1

In der Romantik sahen es Damen zweifellos besonders gern, wenn man(n) ihnen seine Liebe in Form einer Gedichtvertonung erklärte. Ein berühmtes Beispiel ist Schumann, der seine Liebe zu Clara mit Floralem («Die Blume der Ergebung») inklusive «Widmung» nach Gedichten von Rückert, Goethe u.v.a. feiert. Strauss geht mit seinen Liedern op. 19 nach Adolf Friedrich Graf von Schacks Lotusblättern (1885) ganz ähnlich vor, schmachtet («Die Georgine») oder fürchtet sich vor der Dunkelheit («Die Nacht»). Und auch Hugo Wolf veredelt des Dichters Wort mit einem kunstvoll gewebten Klangteppich (vgl. «Anakreons Grab»). Geboren in Luxemburg als Tochter eines Italieners und einer Portugiesin, hat die Sopranistin Claudia Galli seit ihrem Studium bei Mariette Kemmer am Conservatoire d’Esch-sur-Alzette bereits einen weiten Weg in der Musikwelt zurückgelegt. Diese Saison singt sie beispielsweise die Clorinda in Rossinis Cenerentola und die Sylviane in Léhars Lustiger Witwe an der Pariser Oper. Zusammen mit Grégory Moulin ist sie am 4. Juni unter anderem mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Richard Strauss in der Philharmonie zu hören.

Ort:

Salle de Musique de Chambre

Academy of St Martin in the Fields / Perahia

Mi, 5.6.2013, 20:00 | Tickets

Academy of St Martin in the Fields
Murray Perahia piano, direction


Wolfgang A. Mozart: Serenata notturna
Konzert für Klavier und Orchester N° 26 («Krönungskonzert» / «Couronnement»)
Symphonie N° 39

An der Spitze des renommierten Londoner Kammerorchesters Academy of St Martin in the Fields gibt der berühmte New Yorker Pianist Murray Perahia einen ganz besonderen Mozart-Abend. War die Serenata notturna (1776), in der sich zwei Orchestergruppen nach Art des italienischen Concerto grosso gegenüberstehen, für eines der Konzerte der Salzburger Faschingssaison bestimmt? Rätsel gibt auch das Klavierkonzert N° 26 (1788) auf – mit seinem Beinamen «Krönungskonzert» (zur Krönung von Leopold II. war Mozart gar nicht eingeladen) wie auch mit einigen in der Partitur nur skizzierten Passagen, die Mozart im Konzert ‹live› vervollständigte. Die im selben Jahr komponierte Symphonie N° 39 beginnt mit einer majestätischen langsamen Einleitung in einer verwegenen Folge von Harmonien, mit der Mozart in bester Theatermanier gleich mit den ersten Tönen die Aufmerksamkeit des Publikums ganz an die Aufführung fesselt.

Backstage
19:15 Salle de Musique de Chambre
Dr. Karsten Nottelmann: «Fashion victim Mozart?» (D)

Bus-Shuttle zur Philharmonie für diesen Konzertzyklus:
Trier–Luxembourg
Treffpunkt: Abteiplatz / Matthiasbasilika
(Matthiasstr. 85, D-54290 Trier)
Abfahrt jeweils eine Stunde und 15 Minuten vor Konzertbeginn. Fahrtdauer ca. 45 Minuten. Ein Kostenbeitrag von 3 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt ist beim Busfahrer zu entrichten. Rückfahrt jeweils umgehend nach Konzertende
Infotelefon: Lydia Oermann, +49 (0) 651-96 68 64 32, lydia.oermann@web.de

Ort:

Grand Auditorium

Asphalt

Film

Fr, 7.6.2013, 20:00 | Tickets

Bugge Wesseltoft, piano
Henrik Schwarz, laptop
Solistes de l’OPL
Damien Pardoen, violon
Jean-Marc Apap, alto
Laurence Vautrin, violoncelle
James Kent, trombone basse


Film: Asphalt (1929)
Joe May, réalisation
Rolf E. Vanloo, Fred Majo, Hans Székely script Gustav Fröhlich, Betty Amann, Albert Steinrück… acteurs
Bugge Wesseltoft & Henrik Schwarz musique (2013, création / Uraufführung, commande / Kompositionsauftrag Philharmonie Luxembourg)

Eine Femme fatale wie aus dem Bilderbuch. Ein junger Polizist, der sich durch ihr umwerfendes Aussehen und ihre schauspielerischen Fähigkeiten vom geraden Pfad seiner Pflichten abbringen lässt. Finstere Gestalten, dunkle Machenschaften, Liebe, Eifersucht und Raserei. Und immer wieder, in allen Schattierungen, die regennasse Straße, die Nachtseite der Großstadt. Mit Asphalt drehte Joe May 1929 sozusagen einen klassischen Film noir – in Berlin und lange bevor das Genre in Hollywood aus den Wurzeln des deutschen Expressionismus erblühte. Der in Berlin beheimatete DJ und Elektronik-Produzent Henrik Schwarz und der norwegische Jazzstar Bugge Wesseltoft sorgen im Auftrag der Philharmonie für einen neuen Live-Soundtrack zu diesem asphaltschwarzen Meisterwerk des Stummfilms. Das bestens aufeinander eingespielte Duo an Klavier und Elektronik wird bei dieser Premiere in Kooperation mit der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg erstmals unterstützt von vier Solisten des OPL.

Bus-Shuttle zur Philharmonie für diesen Konzertzyklus:
Trier–Luxembourg
Treffpunkt: Abteiplatz / Matthiasbasilika
(Matthiasstr. 85, D-54290 Trier)
Abfahrt jeweils eine Stunde und 15 Minuten vor Konzertbeginn. Fahrtdauer ca. 45 Minuten. Ein Kostenbeitrag von 3 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt ist beim Busfahrer zu entrichten. Rückfahrt jeweils umgehend nach Konzertende
Infotelefon: Lydia Oermann, +49 (0) 651-96 68 64 32, lydia.oermann@web.de

Ort:

Grand Auditorium

Trio Klezele (F)

Sa, 8.6.2013, 10:30 | Tickets

Sa, 8.6.2013, 14:00 | Tickets

Trio Klezele
Yannick Lopes, accordéon
Julien Petit, saxophone
Rémy Yulzari, contrebasse


Luisa Bevilacqua: conception, décors, actrice
Salima Ben Guigui: atelier musical
Martine Daniels-Marson: atelier bricolage
Ela Baumann: regard extérieur

Ort:

Espace Decouverte

Philharmonie Luxembourg

Information & Kartenvorverkauf

1, Place de l'Europe
L-1499 Luxembourg

Telefon: (+352) 26 32 26 32
Fax: (+352) 26 32 26 33

Das Kartenbüro ist montags bis freitags von 10:00
bis 18:30 Uhr (werktags) geöffnet. Die Abendkasse
ist eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.