Ausstellungen / Ausstellung
Kulturhistorisches Museum Rostock
Rostock, Klosterhof 7
- Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet. 550 Jahre Buchdruck und Medien in Rostock
- Rostock. 1200 bis 1850
- Museum für Kinder
- Museums-Shop
- Sakrale Kunst
- Sammlungen des Kulturhistorischen Museums Rostock
- Kunsthandwerk
- Landschaften und Inspirationen.
- Münzen
- Niederländische Malerei
- Rostocker Stadtansichten
- Spielzeug
- Verfemte Moderne
- Das Museum befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz, dem 1270 gegründeten Rostocker Zisterzienserinnenkloster.
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Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet.
Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet.
550 Jahre Buchdruck und Medien in Rostock
Kulturhistorisches Museum Rostock
Die Ausstellung erinnert an den Druck des ersten Buches mit beweglichen Lettern in Rostock vor 550 Jahren und zeigt die Entwicklung der Stadt zum bedeutenden Medienstandort Norddeutschlands. Seit der Gründung der Druckerei der Michaelisbrüder 1476 entstand eine reiche Buchdrucktradition. Trotz der Schließung durch den Einfluss Martin Luthers blieb Rostock ein Zentrum für Drucker und Verlage, die ihre Werke in den gesamten Ostseeraum exportierten. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zudem zum Ursprung der ersten Zeitungen Mecklenburgs – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.
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40 prägende Jahre. Bezirkshauptstadt Rostock
Kulturhistorisches Museum Rostock
Mit der neuen Ausstellung widmet sich das Kulturhistorische Museum Rostock einem Abschnitt der Stadtgeschichte, der bis heute das Stadtbild prägt und das kollektive Gedächtnis bewegt. Die Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem politischen Umbruch 1989/90 waren von tiefgreifenden Umwälzungen, großen Ambitionen und widersprüchlichen Entwicklungen geprägt. Die Ausstellung zeigt, wie sich Rostock von einer zerstörten Stadt zu einem bedeutenden Industrie- und Hafenstandort der DDR entwickelte – und wie sich dieser Wandel auf das Leben der Menschen auswirkte. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach Kriegsende. Unter sowjetischer Kontrolle entstand neue Ordnung, neue Verwaltung, neues Leben. Mit dem Ausbau der Planwirtschaft wurde Rostock zur Bezirksstadt erklärt, zum Zentrum für Schiffbau, Handel, Bildung, Wissenschaft und Sport. Die politischen Vorgaben bestimmten fortan das Stadtbild ebenso wie das soziale Gefüge. Moderne Wohnsiedlungen entstanden, neue Arbeitsplätze in den Werften und Betrieben, der Überseehafen verband die DDR mit der Welt – zumindest symbolisch. Doch neben diesen Fortschritten erzählt die Ausstellung auch von der Kehrseite der Entwicklung: von Repression, Gleichschaltung, der Marginalisierung des Alten zugunsten des Neuen. Von persönlichen Schicksalen, politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Spannungen. Sie beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen staatlicher Kontrolle und individueller Hoffnung, zwischen sozialistischem Ideal und gelebtem Alltag. „40 prägende Jahre“ bietet einen Blick auf die jüngere Geschichte Rostocks – zugänglich, informativ und emotional berührend. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Wandel dieser vier Jahrzehnte auseinanderzusetzen, die bis heute in vielen Bereichen der Stadt und ihrer Menschen nachwirken.
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