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Ausstellungen | Ausstellung

Johannes Brahms - Zeichen, Bilder, Phantasien

Brahms-Festival

Johannes Brahms war nicht nur ein Ohren-, sondern auch ein Augenmensch. Gelegentlich erlag er bei Museumsbesuchen selbst der Faszination, die von der unmittelbaren Nähe zum Original ausgehen kann. Wie Joseph Victor Widmann, sein Begleiter auf mehreren Italienreisen, berichtet, konnte ihn die "reine, hohe Schönheit" der Kunstwerke in den dortigen Museen bisweilen zu Tränen rühren. Unter dem Titel "Johannes Brahms – Zeichen, Bilder, Phantasien" präsentiert das Brahms-Institut Schätze aus seiner Sammlung und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern damit diese besondere Nähe zum Original: Gezeigt werden faszinierende Objekte wie Brahms’ Adressbuch, ein von Brahms signierter Fächer, seine persönlichen Briefe und Fotografien. Notenhandschriften des Komponisten machen jenen magischen Moment erlebbar, in dem Musik entsteht. Vier Hörstationen runden die Ausstellung ab. Klang und Bild verbinden sich zu einem einzigartigen Erlebnis – ganz im Sinne Brahms’, der 1888 selbst erkannte, dass Musik erst durch das Hören wirklich lebendig wird. Ab Februar 2025 geöffnet: mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Abdruckt und eingebunden. Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet.
550 Jahre Buchdruck und Medien in Rostock

Kulturhistorisches Museum Rostock

Die Ausstellung erinnert an den Druck des ersten Buches mit beweglichen Lettern in Rostock vor 550 Jahren und zeigt die Entwicklung der Stadt zum bedeutenden Medienstandort Norddeutschlands. Seit der Gründung der Druckerei der Michaelisbrüder 1476 entstand eine reiche Buchdrucktradition. Trotz der Schließung durch den Einfluss Martin Luthers blieb Rostock ein Zentrum für Drucker und Verlage, die ihre Werke in den gesamten Ostseeraum exportierten. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zudem zum Ursprung der ersten Zeitungen Mecklenburgs – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.
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40 prägende Jahre. Bezirkshauptstadt Rostock

Kulturhistorisches Museum Rostock

Mit der neuen Ausstellung widmet sich das Kulturhistorische Museum Rostock einem Abschnitt der Stadtgeschichte, der bis heute das Stadtbild prägt und das kollektive Gedächtnis bewegt. Die Jahre zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem politischen Umbruch 1989/90 waren von tiefgreifenden Umwälzungen, großen Ambitionen und widersprüchlichen Entwicklungen geprägt. Die Ausstellung zeigt, wie sich Rostock von einer zerstörten Stadt zu einem bedeutenden Industrie- und Hafenstandort der DDR entwickelte – und wie sich dieser Wandel auf das Leben der Menschen auswirkte. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach Kriegsende. Unter sowjetischer Kontrolle entstand neue Ordnung, neue Verwaltung, neues Leben. Mit dem Ausbau der Planwirtschaft wurde Rostock zur Bezirksstadt erklärt, zum Zentrum für Schiffbau, Handel, Bildung, Wissenschaft und Sport. Die politischen Vorgaben bestimmten fortan das Stadtbild ebenso wie das soziale Gefüge. Moderne Wohnsiedlungen entstanden, neue Arbeitsplätze in den Werften und Betrieben, der Überseehafen verband die DDR mit der Welt – zumindest symbolisch. Doch neben diesen Fortschritten erzählt die Ausstellung auch von der Kehrseite der Entwicklung: von Repression, Gleichschaltung, der Marginalisierung des Alten zugunsten des Neuen. Von persönlichen Schicksalen, politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Spannungen. Sie beleuchtet das Spannungsverhältnis zwischen staatlicher Kontrolle und individueller Hoffnung, zwischen sozialistischem Ideal und gelebtem Alltag. „40 prägende Jahre“ bietet einen Blick auf die jüngere Geschichte Rostocks – zugänglich, informativ und emotional berührend. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Wandel dieser vier Jahrzehnte auseinanderzusetzen, die bis heute in vielen Bereichen der Stadt und ihrer Menschen nachwirken.
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Rostock 1945. Zwölf Monate zwischen Krieg und Neuanfang

Kulturhistorisches Museum Rostock

Rostock, 1945 – ein Jahr, das von Zerstörung, Umbruch und Hoffnung geprägt war. 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs widmet das Kulturhistorische Museum Rostock diesem bewegten Abschnitt der Stadtgeschichte eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Rostock 1945. Zwölf Monate zwischen Krieg und Neuanfang“ wird die Zeit vom Kriegsende bis zum vorsichtigen Neubeginn beleuchtet. Die Ausstellung thematisiert die letzten Monate des Krieges, als die Stadt noch in den Trümmern der Bombenangriffe lag und NS-Propaganda das Durchhalten forderte, ebenso wie die chaotische Nachkriegszeit mit ihrer Mischung aus Unsicherheit, Gewalt und neuen Perspektiven. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Zeitzeugenberichten. Im Rahmen eines öffentlichen Aufrufs wurden Menschen gefunden, die ihre persönlichen Erinnerungen an das Jahr 1945 teilten. Ihre Erlebnisse zeigen, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen dieser Umbruchzeit waren – für manche geprägt von Angst und Verlust, für andere von Befreiung und Hoffnung. Zusätzlich haben Schülerinnen und Schüler des CJD Jugenddorf-Christopherus Rostock Beiträge für eine Schülerzeitung verfasst, in welchen sie sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit den Themen Krieg und Neuanfang auseinandersetzen. Mit „Rostock 1945“ schafft das Kulturhistorische Museum eine Erinnerung an ein prägendes Jahr der Stadtgeschichte. Die Ausstellung macht erlebbar, wie tief die Ereignisse von Krieg und Neubeginn das Leben der Rostockerinnen und Rostocker damals beeinflussten – von den Herausforderungen des Wiederaufbaus bis zu den Hoffnungen auf eine neue Zukunft. Gleichzeitig regt sie dazu an, die Auswirkungen dieser Zeit auf die heutige Stadt und ihre Gesellschaft zu reflektieren und das Bewusstsein für die historische Identität Rostocks zu schärfen.

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