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Kaisersaalkonzerte in Füssen

1951 – 2021
70 Jahre Kaisersaalkonzerte Füssen
im Barockkloster St. Mang

Herzlich Willkommen zu den Kaisersaalkonzerten 2021!

Diese Konzertreihe gibt es seit nunmehr 70 Jahren! Sie besinnt sich auf die jahrhundertelange Musikpflege am Kloster St. Mang und auf Füssens Geschichte als Stadt des Lauten- und Geigenbaus. In unserer schnelllebigen Zeit staunen wir über lange Traditionen, doch gerade die gegenwärtige Krise macht uns bewusster denn je, wie wichtig sie sind. Trotz, oder gerade wegen der enormen medialen Vielfalt und einer Flut an Streaming Angeboten, die Musik zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort verfügbar machen, wächst das Bedürfnis nach dem authentischen, lebendigen Kulturerlebnis. Das Live-Erleben von Kunst und Kultur ist durch kein digitales Angebot ersetzbar. Der Lockdown verstärkt die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, gemeinsamen Erlebnissen und direkter Kommunikation.

Der Kaisersaal ist ein Ort der Begegnung mit wunderbaren Musikern und gleichgesinnten Besuchern, mit Vertrautem und Neuem und gleichzeitig ein Ort der gegenseitigen Inspiration.

Zum 70-jährigen Jubiläum erwarten Sie renommierte Musikerinnen und Musiker mit spannenden Programmen.

Kontakt

Kaisersaalkonzerte in Füssen
Lechhalde 3
D-87629 Füssen

Telefon: +49 (0)8362 903146
Fax: +49 (0)8362 903201
E-Mail: kultur@fuessen.de

 

Veranstalter: Stadt Füssen, Abteilung Kultur

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Konzert

Florian Dohrmann Jazz Quartett

Jazz & Moderne

Florian Dohrmann, Kontrabass
Joachim Staudt, Altsaxophon und Bassklarinette
Lars Binder, Schlagzeug
Christoph Neuhaus, Gitarre

Inspiriert durch die Musik des Impressionisten Claude Debussy, dieses wichtigen Wegbereiters der Moderne, haben Florian Dohrmann und Joachim Staudt neue Werke und Arrangements geschaffen. Unvoreingenommen und ohne Denkverbote ist die leere Seite, „blank page“, der Ausgangspunkt, um aus Motiven und Harmonien Debussys Neues entstehen zu lassen. Mal als deutliche Reminiszenz, mal so weit entfernt, dass man 100 Jahre nach Debussys Tod nur noch seinen Geist zu spüren vermeint.
Informativ und spannend führt Florian Dohrmann durch das Programm. Er erklärt in seinen Moderationen, wie es zu den Arrangements kam und welche Auswirkung Debussy auf den Jazz hatte. So lässt er ein Bild der Persönlichkeit und des Einflusses dieses großen französischen Komponisten entstehen.
Die Entscheidung, nicht das Klavier als Harmonieinstrument zu besetzen, sondern eine Gitarre, eröffnet neue Wege und Freiheiten für die Interpretation und Umgestaltung. Das Ergebnis ist eine frische, kreative und abwechslungsreiche Musik, deren Pendel zwischen Jazz, Pop, selbst rockigen Anklängen und der klassischen Vorlage schwingt und die unterschiedlichen Hintergründe der Musiker widerspiegelt.
So lässt Joachim Staudt (Altsaxophon, Bassklarinette) in seinen Arrangements und Neukompositionen seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Ska-Legende Rico Rodriguez und der Band „Soulfood international“ einfließen und gibt dem Mondschein den Glanz einer Pop-Ballade. Christoph Neuhaus veredelt die Musik mit seinen geschmackvollen Soli und seinem außergewöhnlichen Gitarren-Sound, während Lars Binder (Schlagzeug) souverän das rhythmische Fundament legt und inspirierende Impulse setzt.
Für den Kontrabassisten Florian Dohrmann, Bandleader und Initiator des Projektes, ist das eine Traum-Besetzung, die seinem ruhigen und warmen Bass-Spiel den idealen Raum zur Entfaltung gibt und die seine anspruchsvollen Arrangements im Geiste Debussys federleicht umsetzt.

Achille-Claude Debussy verstarb am 25. März 1918 in Paris. Auf der Weltausstellung in Paris 1889 hört Debussy fasziniert exotische Klänge aus dem asiatischen Raum wie die indonesische Gamelanmusik. Diese Begegnung mit fremden Kulturen und deren schwebendem Klangideal prägt seinen Kompositionsstil. Aus Pentatonik, Ganztonleiter und Auflösung der Funktionsharmonik entwickelt er seine sphärischen Klangbilder. Ohne Debussys aus den unterschiedlichsten Kulturen schöpfendem musikalischen Impressionismus wäre die pianistische Tonsprache eines Bill Evans schwer vorstellbar. Debussys Kompositionen im Jazz-Kontext zu verarbeiten, erscheint somit als eine folgerichtige Entwicklung.
Die CD „Blank Page – New Impressions of Debussy“ wurde von dem renommierten Tonmeister Adrian von Ripka im Bauer-Studio in Ludwigsburg aufgenommen und im Februar 2019 beim kleinen, feinen Stuttgarter Label „mochermusic“ veröffentlicht. Sie wurde umgehend für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Nach 20 erfolgreichen Jahren mit dem David Orlowsky Trio, 6 CD-Veröffentlichungen bei Sony Classical, 2 Echo Klassik-Preisen und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland bei renommierten Festivals und Konzerthäusern, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Concertgebouw Amsterdam und der Carnegie Hall in New York, kehrt Florian Dohrmann nun zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert mit
„Blank Page – New Impressions of Debussy“ sein neuestes spartenübergreifendes Jazz-Projekt.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Kaupo Kikkas

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Konzert

Julius Berger & Pierre-Laurent Aimard

- Abo -

Julius Berger, Violoncello

Seit mehr als 40 Jahren ist der in Augsburg geborene Cellist aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur weil er ein wunderbarer Interpret ist, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach einen „Propheten des Cellos“ (W.-E.v.Lewinsky) nannte. Julius Berger bereichert die Musikwelt in vielfältiger Weise, als Interpret, Pädagoge, Entdecker, Denker, der „ausgetretene Pfade“ nicht liebt.
Prägende Lehrer Bergers waren in München Fritz Kiskalt, in Salzburg Antonio Janigro, dessen Assistent er mehrere Jahre lang war und in Cincinnati (USA) Zara Nelsova. Engen Kontakt hatte er mit Mstislav Rostropovich, bei dem er zunächst studierte und mit dem er später zahlreiche Konzerte gab.
Wichtige Impulse für sein künstlerisches Leben verdankt Julius Berger der Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein, Olivier Messiaen, Sofia Gubaidulina und Gidon Kremer, der ihn zahlreiche male zu seinem Kammermusikfestival nach Lockenhaus (Österreich) einlud.
Julius Berger ist als Solist und Kammermusiker weltweit gefragt, hat unzählige Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD eingespielt und bildet Spitzennachwuchs aus. Viele seiner ehemaligen Studierenden sind heute schon als Professoren oder Solocellisten in renommierten Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester tätig.
Dass Julius Berger keinen Unterschied zwischen Historischem und Zeitgenössischem macht, sondern ganz im Sinne seines Lehrers und Freundes Mstislav Rostropovich den Kontakt zu lebenden Komponisten sucht und das Entstehen neuer Werke gezielt durch Aufträge, Ur- und Erstaufführungen fördert, gehört sicherlich zu seinen großen Verdiensten. Beispiele der jüngsten Zeit sind Werke von Sofia Gubaidulina, Franghiz Ali-Zhadeh, Adriana Hölszky, Manuela Kerer, Krzysztof Meyer, Wilhelm Killmayer, Johannes X. Schachtner, Markus Schmitt, Giovanni Bonato, Hong Jun Seo u.v.a. Im Jahr 2014 hat Julius Berger zusammen mit seiner Ehefrau Hyun-Jung mit großem Erfolg das Werk „Zwei Wege“ von Sofia Gubaidulina für zwei Violoncelli und Orchester beim „Seoul International Festival“ uraufgeführt. Das Werk erklang in gleicher Besetzung als europäische Erstaufführung beim Beethovenfest Bonn 2015.
Einen gewichtigen Beitrag für die Literatur seines Instruments leistete Julius Berger aber auch durch die Wiederentdeckung und Weltersteinspielung der Konzerte und Sonaten von Luigi Boccherini und Leonardo Leo sowie der ältesten Literatur für Violoncello solo von Domenico Gabrielli und Giovanni Battista degli Antonii. Er ist gleichzeitig Herausgeber der meisten Werke in vorbildlichen Urtext-Editionen.
In jüngster Zeit widmet sich Julius Berger vor allem der Erforschung des geistigen Hintergrundes großer Standardwerke von Bach, Beethoven, Brahms und anderen. In der von ihm initiierten Reihe „Von der Idee zum Werk“ an der Universität Augsburg erschließt er in Wort und Klang Sprache, Eigenheiten und historische Bezüge.
Seit vielen Jahren ist Julius Berger künstlerischer Leiter der Festivals in Eckelshausen (Deutschland) und Asiago (Italien) sowie Präsident des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen (Deutschland).
Im Jahr 2009 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz berufen.
Erholung sucht Julius Berger in der Bergwelt seiner Allgäuer Heimat. Er ist passionierter Fotograf und Verfasser von Gedichten.

Julius Berger ist Kultur- und Kunstpreisträger der Stadt Füssen und jedes Jahr im Kaisersaal Füssen mit einem besonderen Konzert zu hören, zu dem er renommierte Musiker einlädt:


Pierre-Laurent Aimard, Klavier

Der Pianist Pierre-Laurent Aimard zählt zu den größten Musikern unserer Zeit und wird in der ganzen Welt für seine ausgezeichnete Interpretation des Pianorepertoires aller Epochen gefeiert. 2017 wurde sein herausragendes Lebenswerk mit dem angesehenen Ernst von Siemens Musikpreis gewürdigt. Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon geboren. Er studierte zunächst am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und anschließend in London bei Maria Curcio. 1973 gewann er den ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb. Drei Jahre später wurde er von Pierre Boulez zum Solisten des „Ensemble Intercontemporain“ ernannt.
Pierre-Laurent Aimard konzertierte weltweit unter der Leitung von großen Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Vladimir Jurowski. Darüber hinaus hat er als Kurator, Solist und Dirigent bei zahlreichen Projekten mitgewirkt, die in renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Konzerthaus, der Alten Oper in Frankfurt, der Berliner Philharmonie, dem Mozarteum in Salzburg, der Pariser Cité de la Musique und dem Southbank Centre in London stattfanden. Er wurde zum Festival de Lucerne und zum Tanglewood Festival eingeladen und fungierte zwischen 2009 und 2016 als künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Während seiner letzten Teilname an jener Veranstaltung spielte er achtzehn Stunden lang den gesamten Catalogue d’oiseaux von Messiaen. 2017, schließlich, wurde er für drei Jahre zum „Artist in Residence“ am Southbank Centre ernannt.
Unter den führenden Komponisten, mit denen Pierre-Laurent Aimard eng gearbeitet hat, seien nur György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Elliott Carter, Pierre Boulez und George Benjamin genannt. Darüber hinaus hat der französische Pianist zwei zeitgenössische Werke uraufgeführt: Responses: Sweet Disorder and the Carefully Careless (ein Klavierkonzert von Sir Harrison Birtwistle) und Épigrammes pour piano, violon et violoncelle (das letzte Werk von Carter, das speziell für Aimard komponiert wurde).
Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Universität Köln und seiner zahlreichen Workshops und Seminare wirft Pierre-Laurent Aimard ein inspirierendes, sehr persönliches Licht auf die Musik aller Stilepochen. Im Übrigen ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und unterrichtete im Jahre 2008/2009 am Pariser Collège de France. 2005 wurde ihm von der Royal Philharmonic Society der Instrumentalist Award verliehen. 2007 erkor ihn die Zeitschrift Musical America 2007 zum „Instrumentalist of the Year“.
Unter den Auszeichnungen, die Pierre-Laurent Aimard verliehen wurden, seien nur folgende erwähnt: Grammy Award für eine CD mit Werken von Charles Ives (Concord Sonata – Songs, 2005), Echo Klassik für die CD Hommage à Messiaen (2009) und Preis der deutschen Schallplattenkritik (ebenfalls 2009).

Weitere Infos:
pierrelaurentaimard.com/about/

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

1. Foto: © Pierre-Laurent Aimard
2. Foto: Sandra Behrbohm

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Konzert

Duo con energía (Gitarre, Violoncello)

- Abo -

Laura Lootens, Gitarre
Konstantin Bruns, Violoncello

Dass sich Gegensätze anziehen beweist das Duo con energía mit seinem Programm „Kontraste“, bei dem eine Hommage an Franz Schubert und Klänge des 20. Jahrhunderts eine Symbiose eingehen.

Die beiden Solisten erhielten 2019 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

Die deutsch-belgische klassische Gitarristin Laura Lootens wurde 1999 geboren. Im Alter von acht Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft und ihren Enthusiasmus für die klassische Gitarre und entwickelte beides während ihrer Schulzeit auf dem musischen Gymnasium weiter.
Mit 15 Jahren hatte sie ihr Orchesterdebüt mit dem berühmten Concierto de Aranjuez und gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
2014 wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Franz Halász aufgenommen. Wegen ihres Talents an der klassischen Gitarre beendete Laura Lootens 2015 ihre schulische Laufbahn und begann mit 16 Jahren als eine der jüngsten Studenten überhaupt ihr Studium zum Bachelor of Music an der Hochschule für Musik und Theater München.
Seit 2017 ist Laura Lootens Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist die jüngste Preisträgerin aller Zeiten beim renommierten Certamen International de Guitarra Clásica Andrés Segovia in Spanien, einem der wichtigsten Wettbewerbe für Gitarre weltweit.

Der aus Magdeburg stammende Cellist Konstantin Bruns studierte von 2008 bis 2017 bei Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Seit 2017 setzt er sein Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste in Berlin fort. Für seine herausragenden Leistungen wurde er 2011 beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, 2016 beim Internationalen Musikwettbewerb Hamburg und 2017 beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockport mit ersten Preisen ausgezeichnet.
Als Solist konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Stockport Symphony Orchestra. Außerdem spielte er Konzerte beim Bodenseefestival, beim Musikfestival in Bad Kissingen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Seit 2017 unterrichtet Konstantin Bruns im Rahmen einer Assistenz von Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Patrick Eschrich

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Konzert

Eliot Quartett

- Abo -

Maryana Osipova, Violine
Alexander Sachs, Violine
Dmitry Hahalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim Mozartwettbewerb Salzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.

Ein weiteres Highlight 2018 war das Debüt im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Eröffnungsgala der Mozart – Festwochen des Mozarteum Salzburg. Weitere Konzerte führten das Quartett nach Italien, Spanien, Belgien, Polen und England.

Im November 2018 hatte das Eliot Quartett die Ehre, die Streichquartetttage im Holzhausenschlößchen in Frankfurt am Main zu eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ eine eigene Konzertreihe gestaltet. In der kommenden Spielzeit freut sich das Quartett ausserdem unter anderem auf ein Gastspiel beim Bachfest Leipzig sowie auf einen gemeinsamen Auftritt mit Alfred Brendel im Rahmen eines Vortrags zu Schuberts Streichquartett D 887 G-Dur bei der Schubertiade in Schwarzenberg.

Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett.

Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ.

http://www.eliotquartett.com/de/biographie/

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Thomas Stimmel

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Konzert

Trio Adorno

- Abo -

Christoph Callies, Violine
Samuel Selle, Violoncello
Lion Hinnrichs, Klavier

Das in Hamburg beheimatete Trio Adorno, welches im Jahr 2003 gegründet wurde, gilt heutzutage als eines der vielversprechendsten und spannendsten Ensembles seiner Generation.
Vielfach wurde das Trio seitdem mit bedeutenden Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, der Osaka Chamber Music Competition, der Melbourne Chamber Music Competition sowie als Semi-Finalist beim ARD Musikwettbewerb. Zudem wurde das Trio dabei mehrfach in die “Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler” (BAKJK) des Deutschen Musikrats aufgenommen.
Seit vielen Jahren konzertiert das Trio Adorno auf internationalen Festivals wie beispielsweise den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Oberstdorfer Musiksommer, dem Trondheim Chamber Music Festival, sowie bei Konzerten in ganz Europa, Asien, Zentralamerika und Australien.
Besonders prägend für das Trio war dabei das Studium beim Alban Berg Quartett in Köln und die Zusammenarbeit mit Prof. Heime Müller (ehemals Artemis-Quartett).
Für weitere Impulse sorgte die künstlerische Arbeit mit Mitgliedern des Beaux Arts Trio, Trio Jean Paul, Trio Fontenay, Kalichstein-Laredo-Robinson Trio sowie dem Guarneri Quartett und dem Artemis Quartett.
Ihr Repertoire umfasst mit Werken von Haydn, bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten die gesamte Bandbreite der Klaviertrioliteratur. Viele ihrer Konzerte sind live mitgeschnitten und im Radio gesendet worden (u.a. SWR, MDR-Kultur, NDR-Kultur, ABC Australia, Deutschlandfunk).
Langjährige Förderung und Unterstützung erhält das Trio Adorno unter anderem durch die Stiftung „Feldtmann kulturell“. Mit seinem Namen bezieht sich das Trio Adorno auf den deutschen Musikphilosophen und großen Denker des 20. Jahrhunderts Theodor W. Adorno.

Eintritt 30,00 EUR • ermäßigt 27,00 EUR • Schüler/Studenten 16,00 EUR

Foto: Daniel Delang

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Kaisersaalkonzerte in Füssen

1951 – 2021
70 Jahre Kaisersaalkonzerte Füssen
im Barockkloster St. Mang

Herzlich Willkommen zu den Kaisersaalkonzerten 2021!

Diese Konzertreihe gibt es seit nunmehr 70 Jahren! Sie besinnt sich auf die jahrhundertelange Musikpflege am Kloster St. Mang und auf Füssens Geschichte als Stadt des Lauten- und Geigenbaus. In unserer schnelllebigen Zeit staunen wir über lange Traditionen, doch gerade die gegenwärtige Krise macht uns bewusster denn je, wie wichtig sie sind. Trotz, oder gerade wegen der enormen medialen Vielfalt und einer Flut an Streaming Angeboten, die Musik zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort verfügbar machen, wächst das Bedürfnis nach dem authentischen, lebendigen Kulturerlebnis. Das Live-Erleben von Kunst und Kultur ist durch kein digitales Angebot ersetzbar. Der Lockdown verstärkt die Sehnsucht nach menschlicher Nähe, gemeinsamen Erlebnissen und direkter Kommunikation.

Der Kaisersaal ist ein Ort der Begegnung mit wunderbaren Musikern und gleichgesinnten Besuchern, mit Vertrautem und Neuem und gleichzeitig ein Ort der gegenseitigen Inspiration.

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Konzerte / Konzert Bregenzer Meisterkonzerte Festpielhasu Bregenz
Konzerte / Klassik Symphonieorchester Vorarlberg Bregenz, Römerstraße 15
Konzerte / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen St. Gallen, Klosterhof 6b
Konzerte / Konzert Münstermusik Konstanz Konstanz, Pfalzgarten 4
Konzerte / Klassik Bach-Chor St.Gallen St.Gallen, Burgstrasse 106
Konzerte / Konzert Musikverein Stockach Jahnhalle Stockach
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee vom 5.6. bis 16.8.2020
Ereignisse / Festival Festival vielsaitig Füssen 25.8. bis 4.9.2021
Ausstellungen / Museum vorarlberg museum Bregenz, Kornmarktplatz 1

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