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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
Rennweg 2
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43.512.52074
Fax: +43.512.52074.333
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Theater

Königin der Berge

Schauspiel nach dem Roman von Daniel Wisser. Bühnenfassung von Thomas Krauß.

Königin der Berge – so nennt Robert Turin seine Krankheit Multiple Sklerose. Die Diagnose erhielt er mit Ende zwanzig, jetzt ist er Mitte vierzig, lebt seit Jahren im Pflegeheim und hat ein großes Ziel vor Augen: selbstbestimmt zu sterben. Aber so einfach ist das nicht, denn ebenso wie er im Alltag auf Unterstützung angewiesen ist, braucht er auch zum Sterben Hilfe. Was sich anhört wie ein Trauerspiel, kommt bei Daniel Wisser herzzerreißend komisch daher, denn Turin ist kein bemitleidenswerter Todkranker. Er säuft. Er ist ein Sexist und schafft es, seine Frau auch als impotenter Rollstuhlfahrer noch zu betrügen. Er quält die Schwestern und trotzdem versteht man, warum sie ihn mögen. Turins toter Kater Dukakis begleitet ihn durch alle Widrigkeiten des Heimlebens, das zugleich lustig, absurd und abgründig ist. Und Dukakis ist es auch, der nüchtern zusammenfasst: „Ich mache Turin keinen Vorwurf, er ist kein schlechter Mensch. Er hat sich nur niemals Zeit genommen für die Menschen und Katzen, die ihm am nächsten waren. Und heute tut ihm das leid. Aber das ist nicht der Grund, warum er MS bekommen hat. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum Herr Turin MS bekommen hat. Es gibt Ursachen dafür, aber keinen Grund. Das ist für die Menschen am schwierigsten zu verstehen.“

Daniel Wisser, Schriftsteller, literarischer Performer und Mitglied des Ersten Wiener Heimorgelorchesters, erhielt 2018 für seinen gefeierten Roman den Österreichischen Buchpreis. Nestroy-Preisträger Felix Hafner, der bereits das Auftragswerk Die Österreicherinnen mit großem Erfolg am Tiroler Landestheater inszenierte, widmet sich nun dieser hinreißenden Geschichte über die schreckliche Schönheit des Lebens.

Ich möchte nicht wissen, wie er seine Mitmenschen behandelt hat, als er noch gesund war.

Schwester Margit

Spieldauer ca. 1 Stunde 45 Minuten . Keine Pause

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Theater

Kabale und Liebe

Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Ferdinand und Luise lieben sich. Doch ähnlich wie bei Romeo und Julia steht ihre Liebe unter einem dunklen Stern, gibt es doch auch hier kaum zu überwindende Hürden: sie ist bürgerlich, er adliger Herkunft. Und Ferdinands Vater, der Präsident des Landes, besteht darauf, dass sein Sohn Lady Milford heiratet, um seinen politischen Einfluss zu vergrößern – ist sie doch die Mätresse des Landesfürsten. Auch Luises Vater ist gegen die Beziehung, denn er fürchtet, den guten Ruf seines Hauses zu verlieren, wenn Luise öffentlich als Geliebte des Präsidentensohnes gebrandmarkt ist. Weil Ferdinand an seiner Liebe zu Luise festhält, startet sein Vater eine Intrige, um das junge Paar auseinanderzutreiben. Mit tödlichen Folgen …

Kabale und Liebe beschließt die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert. Schiller sorgte mit der im Stück propagierten Freiheitsidee und mit der Kritik an der fürstlichen Gewaltherrschaft für Skandale. Heute sind es andere Themen im Stück, die den Klassiker nach wie vor sehenswert machen: die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation, die ewige Revolte der Jugend gegen die Ungerechtigkeit der Welt – und die menschliche Kälte, mit der so manche politische Intrige skrupellos durchgezogen wird.

Regie: Rudolf Frey
Bühne: Vincent Mesnaritsch
Kostüme: Elke Gattinger
Dramaturgie: Axel Gade

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden . Keine Pause

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Musiktheater

Der süßeste Wahnsinn

Komödie von Michael McKeever

Deutsch von Hagen Horst



Das Palm Beach Royale Hotel erbebt in seinen Grundfesten! Wir schreiben das Jahr 1942. Eine Benefiz Gala soll heute Abend zugunsten der Soldaten an der Front stattfinden, die beiden berühmtesten Stars ihrer Zeit – Claudia McFadden und Athena Sinclair – haben ihre Zusage gegeben. Allerdings füllt die Geschichte ihrer Feindschaft die Hochglanzmagazine der Vereinigten Staaten und das bedeutet, sie dürfen sich auf keinen Fall über den Weg laufen, will man nicht einen handfesten Skandal riskieren. Ein Luxushotel sollte dafür jedoch geräumig genug sein. Direktor Dunlap ist bestens vorbereitet: die beiden Diven sind in den entgegengesetztesten Suiten eingebucht, das Personal ist erstklassig trainiert und selbstverständlich sind auch die vier Dutzend langstieligen weißen Rosen für Claudia McFadden geordert. Der Ablauf der Gala ist bis ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet, minutiös der zeitliche Rahmen berechnet. Eine Begegnung der Stars, einem Zusammenstoß von Sternen im Universum gleich, scheint absolut ausgeschlossen zu sein. Was sollte da noch schiefgehen können?!

Die erbarmungslose Logik der gelungenen Komödie verlangt selbstverständlich die größte denkbare mögliche Panne, den Supergau. Claudia McFadden und Athena Sinclair werden durch ein Missverständnis in derselben Suite einquartiert …

Mit Liebe zum Detail und Mut zur farcenhaften Überzeichnung konstruiert der profilierte amerikanische Komödienautor Michael McKeever einen genau ausgeklügelten Plot, der in rasender Beschleunigung zu einem völlig unerwarteten Ende führt. Ein atemberaubender Spaß!

Inszenierung: Thomas Gassner
Bühne & Kostüme: Esther Frommann
Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Choreografie: Andrea De Majo
Dramaturgie: Christina Alexandridis

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde 50 Minuten . Keine Pause

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Musiktheater

María de Buenos Aires

Tango-Operita von Astor Piazzolla. Text von Horacio Ferrer

Premiere am 15.05.2021

María flüchtet aus dem ärmlichen Milieu ihrer Herkunft in die lebendige Innenstadt von Buenos Aires. Dort lässt sie sich von der Nationalmusik verführen, die ihr Kraft spendet und gesellschaftlichen Aufstieg verspricht. Tango entwickelt sich zu Marías größter Leidenschaft und wird ihr dennoch zum Verhängnis: Nachdem das Nachtleben sie völlig vereinnahmt hat, wird sie in die Unterwelt verbannt. Als es ihr gelingt zu entfliehen, wird sie unsterblich, denn María wird selbst zum Tango …

1968 komponierte Astor Piazzolla seine einzige Oper als Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt. Durch die Figur der María erhält der Tango, der für ein ganzes Lebensgefühl und den Weltschmerz steht, eine eigene Gestalt. Klassische Musik und Jazz sowie verschiedene Tango-­Varianten verschmelzen miteinander und evozieren den Übergang zwischen Leben und Nachleben. Der von Piazzolla entwickelte Tango Nuevo präsentiert sich glanzvoll in dessen Operita, der die symbolreiche, hochmusikalische Dichtung des uruguayischen Lyrikers und Tango-Historikers Horacio Ferrer zugrunde liegt. Das Schwebegefühl des Tangos, das sich aus der Spannung zwischen Nähe und Distanz sowie aus Melancholie und Schönheit ergibt, wird dabei zum Narrativ der Geschichte.

Prädestiniert für Regie und Choreografie dieser Operita ist der Direktor der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters Enrique Gasa Valga, der sein Publikum in die betörende Sphäre des Tangos und die schillernde Unterwelt von Buenos Aires entführt.

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Insznierung & Choreografie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme: Andrea Kuprian
Dramaturgie: Axel Gade

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Musiktheater

Katja Kabanowa

Oper von Leoš Janáček

Text vom Komponisten nach dem Schauspiel „Das Gewitter“ von Alexander N. Ostrowskij

„Es zeugt von finsterer Ironie, dass sein pessimistischstes Drama in Bezug auf Klangschönheit und lyrischen Einfallsreichtum sein reichstes ist“, schrieb der englische Theaterwissenschaftler Michael Ewans über Janáčeks Katja Kabanowa. Die Titelfigur ist gefangen in einer Ehe mit einem schwachen Mann, der unter dem Einfluss seiner despotischen Mutter steht und es zulässt, dass seine Frau ebenfalls von ihr tyrannisiert wird. Katja flüchtet sich in eine leidenschaftliche Affäre. Doch sie kann das Glück nicht genießen. Gequält von Schuldgefühlen gesteht sie den Ehebruch und sieht als einzigen Ausweg den Freitod.

Die Figuren dieser Tragödie stehen sinnbildlich für gesellschaftliche Gruppen: die ältere Generation vertritt symbolisch ein starres Herrschaftssystem, Katjas Gatte das geknechtete willenlose Volk. Das heimliche Liebespaar zeigt Menschen mit empfindsamer Seele, die zwischen diesen Fronten aufgerieben werden. Nach Jenufa, Das schlaue Füchslein und Die Sache Makropulos steht nun ein weiteres Meisterwerk des bedeutenden tschechischen Opernkomponisten auf dem Spielplan des Tiroler Landestheaters. In der 1921 uraufgeführten Katja Kabanowa, die zum ersten Mal in Innsbruck zu erleben sein wird, zieht der hervorragende Musikdramatiker Janáček die Zuhörer*innen tief in das Seelenleben seiner Charaktere hinein. Dabei fungiert das Orchester nicht als Begleiter der Sprachmelodie, sondern es enthüllt die verborgenen Emotionen und Gedanken und schafft so ein beredtes Klangerlebnis.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Regie: Hermann Schneider
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Meentje Nielsen
Dramaturgie: Susanne Bieler

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Aufführungsdauer ca. 1 Stunde und 45 Minuten. Keine Pause

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Schauspiel

Blues Brothers. Im Auftrag des Herrn

Ein musikalischer Roadtrip

Das Kultmusical aus den achtziger Jahren erobert die Bühne des Tiroler Landestheaters! Und mit ihm die beiden liebenswerten Gauner in schwarzen Anzügen, die eigentlich „nur“ Musik machen wollen und doch von einem Fiasko ins nächste stolpern.

Gerade aus dem Gefängnis entlassen, besucht der Ganove Jake Blues zusammen mit seinem Bruder Elwood das Waisenhaus, in dem die beiden aufgewachsen sind. Dort klagt ihnen die Mutter Oberin ihr Leid: Weil sie die Steuerschulden nicht bezahlen kann, droht die Schließung. Natürlich wollen die Blues Brothers da helfen. „Im Auftrag des Herrn“ versuchen sie so schnell wie möglich die fehlenden 5000 Dollar aufzutreiben. Und weil die Mutter Oberin keine krummen Geschäfte akzeptiert, tun sie es – mit Musik! Sie trommeln nach und nach ihre alten Bandkollegen zusammen. Manche sind allerdings schwer zu finden, andere wollen vom Musikmachen nichts mehr wissen und müssen erst „überzeugt“ werden. Doch da sind die Blues Brothers erfinderisch, oh ja. Und schnell unterwegs sind sie auch in ihrem ausrangierten Streifenwagen. Kein Wunder, dass ihnen bald die Polizei auf den Fersen ist. Aber davon lassen sich die Blues Brothers nicht aufhalten, oh nein. Genauso wenig wie von Nazis, Countrymusikern oder der attraktiven Person, die so verdammt gut mit Waffen und Sprengstoff umgehen kann und offenbar noch eine Rechnung mit Jake offen hat … Ein Hit jagt den nächsten auf diesem Roadtrip der besonderen Art: „Jailhouse Rock“, „Gimme Some Lovin‘“, „Stand By Your Man“, „Think“, „Peter Gunn Theme“ – kurz: der beste Soundtrack aller Zeiten!

Regie: Susi Weber
Bühne & Kostüme: Isabel Graf
Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Choreografie: Gracia Kasenbacher
Dramaturgie: Axel Gade

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1 Stream

Carmen

Carmen! Bei der Nennung dieses Namens hat jeder ein Bild vor Augen: das einer selbstbewussten Frau, die Don José den Kopf verdreht, ihm das Herz bricht und daraufhin von ihm getötet wird. Entliehen hat sich der Komponist die faszinierende Figur und die hochdramatische Geschichte aus Prosper Mérimées Novelle. Obwohl der Franzose Bizet niemals spanischen Boden betrat, komponierte er eine Musik, die in ihren rhythmischen Passagen das Flair dieses Landes treffend wiederzugeben scheint. Man denke nur an Carmens „Habañera“, ihre „Seguidilla“ oder Escamillos Torero-Lied.

Mit der berühmten Oper von Georges Bizet wurde die Spielzeit 2018.19 eröffnet. Ein außergewöhnliches Event war die Live-Übertragung der Premiere auf den Theatervorplatz. Rund 3.500 Zuschauer*innen fanden sich dort ein, um die Carmen auf großen Leinwänden zu verfolgen. Diese für das Theaterarchiv erhalten gebliebene Aufzeichnung der „so beklemmend wie schnörkellos inszenierten“ (BR) und „musikalisch bestens […] servierten“ (TT) Produktion ist nun als Stream zu sehen.

Opéra-comique in vier Akten . Nach der Novelle von Prosper Mérimée von Henri Meilhac und Ludovic Halévy . Kritisch herausgegeben von Robert Didio

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Regie: Laurence Dale
Bühne: Tom Schenk
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Choreografie: Martine Reyn
Dramaturgie: Susanne Bieler

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Mit Genehmigung der UNIVERSAL EDITION AG, Wien, www.universaledition.com, in Vertretung von Schott Music GmbH & Co KG, Mainz

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La Wally

Oper von Alfredo Catalani

Mit seiner Inszenierung von La Wally eröffnete Johannes Reitmeier im Herbst 2012 seine Intendanz am Tiroler Landestheater Innsbruck und landet damit gleich seinen ersten großen Erfolg. In die Tiroler Berge entführt die Oper des Italieners Alfredo Catalani, die auf dem berühmten Stoff der Geierwally basiert. Sie erzählt eine tragische Dreiecksgeschichte: Gellner liebt Wally, deren Herz jedoch Hagenbach gehört. Dieser zeigt zunächst kein Interesse an ihr. Als er seine Gefühle für sie entdeckt, kommt es beinahe zu einer Katastrophe. Wally zieht sich daraufhin in die Einsamkeit der Berge zurück. Dort sucht Hagenbach sie auf. Das Glück scheint zum Greifen nahe …

„Mit dem pulsierenden Musikgemälde La Wally zaubert Reitmeiers vielschichtige Inszenierung das atmosphärische Gebirgsdrama ergreifend lebensvoll auf die Tiroler Bretter“, war in der Presse zu lesen. Hervorgehoben wurden zudem die eindrucksvolle, suggestiv gestaltete Gletscherwelt des Bühnenbildners Thomas Dörfler wie auch das ausdrucksstarke Sänger*innen-Ensemble.

2013 von Capriccio Wien aufgezeichnet und als DVD veröffentlicht, ist die ebenso sensible wie klanggewaltige Oper in der packenden Realisierung des Tiroler Landestheaters nun auch als Stream zu erleben.

Dramma lirico in vier Akten . Libretto von Luigi Illica nach dem Roman Die Geierwally von Wilhelmine von Hillern

Mit Genehmigung der UNIVERSAL EDITION AG, Wien, www.universaledition.com, in Vertretung von CASA RICORDI S.R.L., Mailand

Musikalische Leitung: Alexander Rumpf
Regie: Johannes Reitmeier
Bühne: Thomas Dörfler
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Ich lieb dich

Schauspiel von Kristo Šagor für ein junges Publikum ab 9 Jahren

Lia und Julian kennen sich aus dem Kindergarten. Er sagt dauernd: „Ich lieb dich.“ Und sie antwortet immer: „Ich dich nicht.“ Warum? Das können beide nicht beantworten. Aber als Julians Eltern sich scheiden lassen, wollen sie es wissen und zwar ganz genau: Was hat es mit der Liebe auf sich? Und so machen sie sich auf die Suche nach Antworten auf die vielen Fragen, die ihnen unter den Nägeln brennen: Warum hört Liebe manchmal auf? Was ist Liebe überhaupt? Was ihr Gegenteil? Lias Großeltern sind schon ewig verheiratet, 41 Jahre – die müssen es wissen! Doch die Antwort von Opa bringt Lia und Julian überhaupt nicht weiter: „Immer wenn du glaubst, du hast was kapiert über die Liebe, flutscht sie dir wieder durch die Finger.“ Also müssen die beiden selbst anfangen zu forschen: Über die Liebe zu Zitroneneis oder zum Meerschweinchen. Wann genau hat die aufgehört?

Kristo Šagor hat ein wunderbar spielerisches und philosophisches Stück über die Liebe geschrieben, das keine großen Fragen scheut und keine einfachen Antworten gibt. Die Welt ist kompliziert? Lasst sie uns spielen, um sie zu begreifen! Alle Rollen werden dabei von nur einer Schauspielerin und einem Schauspieler verkörpert – atemberaubend schnelle Wechsel inklusive.

Für Ich lieb dich hat Kristo Šagor den Mühlheimer KinderStückePreis 2019 gewonnen und, was wirklich etwas Besonderes ist, gleichzeitig auch den Preis der Jugendjury. Eine größere Auszeichnung kann man sich gar nicht wünschen.

„Ich lieb dich“ sagen sie nur, wenn sie sich gestritten haben. Oder wenn sie sich entschuldigen wollen. Oder so zwischen Tür und Angel. „Ich liebe dich“, mit e, kommt nur, wenn sie sich ganz sicher sind.

Lia

Regie: Agnes Mair
Bühne & Kostüme: Angela Karpouzi
Dramaturgie: Laura Noebauer

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Kabale und Liebe

Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Ferdinand und Luise lieben sich. Doch ähnlich wie bei Romeo und Julia steht ihre Liebe unter einem dunklen Stern, gibt es doch auch hier kaum zu überwindende Hürden: sie ist bürgerlich, er adliger Herkunft. Und Ferdinands Vater, der Präsident des Landes, besteht darauf, dass sein Sohn Lady Milford heiratet, um seinen politischen Einfluss zu vergrößern – ist sie doch die Mätresse des Landesfürsten. Auch Luises Vater ist gegen die Beziehung, denn er fürchtet, den guten Ruf seines Hauses zu verlieren, wenn Luise öffentlich als Geliebte des Präsidentensohnes gebrandmarkt ist. Weil Ferdinand an seiner Liebe zu Luise festhält, startet sein Vater eine Intrige, um das junge Paar auseinanderzutreiben. Mit tödlichen Folgen …

Kabale und Liebe beschließt die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert. Schiller sorgte mit der im Stück propagierten Freiheitsidee und mit der Kritik an der fürstlichen Gewaltherrschaft für Skandale. Heute sind es andere Themen im Stück, die den Klassiker nach wie vor sehenswert machen: die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation, die ewige Revolte der Jugend gegen die Ungerechtigkeit der Welt – und die menschliche Kälte, mit der so manche politische Intrige skrupellos durchgezogen wird.

Dann, Mutter – dann, wenn die Schranken des Unterschieds einstürzen – wenn von uns abspringen all die verhassten Hülsen des Standes – Menschen nur Menschen sind …

Luise

Regie: Rudolf Frey
Bühne: Vincent Mesnaritsch
Kostüme: Elke Gattinger
Dramaturgie: Axel Gade

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Alter Ego

von Petra Maria Kraxner.

Eine Frau packt ihre Koffer, um sich in einem Tagungshotel mit einigen Geschäftsleuten zu treffen. Sie fährt zum Bestimmungsort, erledigt ihre Arbeit, fährt wieder nach Hause. So weit, so gewöhnlich. Wäre da nicht der Umstand, dass sich diese Frau mitten in einem akuten psychotischen Schub befindet. Mit aller Kraft versucht sie, den Alltag aufrechtzuerhalten, pendelnd zwischen Fake und Realität: Personen, deren Existenz unklar ist, bemächtigen sich ihrer Ideen, überwachen sie, treiben sie in die Enge. Der Horrortrip endet in der Psychiatrie. Doch vorher hinterlässt die Erzählerin noch ein Dokument: Das Konzept für ein Theaterstück, entstanden in den verwirrenden, aufwühlenden letzten Tagen …

Die Tiroler Autorin Petra Maria Kraxner erregt seit über 15 Jahren mit ihren Texten große Aufmerksamkeit und wurde bereits mit vielen Auszeichnungen bedacht, u. a. mit dem Mira-Lobe-Stipendium des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie mit dem Großen Literaturstipendium des Landes Tirol. Über Alter Ego, ihr sehr persönliches Zeugnis einer akuten psychiatrischen Erkrankung, sagt sie: „Dieser Text ist ein Schauspiel und doch kein Schauspiel. Er ist eine dramatische Geschichte. Er ist lyrische Prosa oder ein Text für die Bühne. […] Dieser Text ist eine Einladung, benutzt zu werden, ohne sich in die Schranken eines Stückes einzusperren, ohne daran zu zerbrechen, was der theatralische Gewinn, was die korrekte Verkörperung zu sein hat. Es darf aus dem Vollen geschöpft werden.“

an der Decke fängt der Stuck an zu wachsen / ein pompöser Luster aus Glas droht: / nicht schon wieder absagen! / irgendwann fragt dich niemand mehr! / irgendwann will niemand mehr was von dir!

Regie: Philipp Jescheck
Bühne & Kostüme: Angela Karpouzi
Dramaturgie: Lisa Michelle Koller

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Der Freischütz

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Text von Johann Friedrich Kind . Rezitative von Hector Berlioz

Wenn man mit Carl Maria von Webers Der Freischütz Waldidylle und Jägerromantik assoziiert, unterliegt man einem lange Zeit verbreiteten Irrglauben. Denn der Komponist selbst äußerte, der Hauptcharakter seiner 1821 uraufgeführten Oper sei düster und die „dunkeln Bilder der Außenwelt unterstützen und verstärken das Dunkel der Tonbilder gar wirksam“. So sind es in erster Linie die abgründigen Seiten, die den regieführenden Intendanten Johannes Reitmeier an diesem Werk faszinieren.

Im Mittelpunkt steht der Jägerbursche Max, ein typischer Vertreter der Epoche der Romantik. Er ist kein strahlender Held, sondern ein von Selbstzweifeln zerrissener Grübler. Um Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss erfolgreich absolvieren. Allerdings hat er zuvor als Schütze versagt. Seine Verunsicherung treibt ihn in die Arme des Jägerburschen Kaspar, der sich bösen Mächten verschrieben hat.

Legendär ist die spannende Szene in der Wolfsschlucht, deren geheimnisvolle Atmosphäre Carl Maria von Weber durch seine in genialer Weise eingesetzte sinfonische Behandlung des Orchesters aufbaut. Dort gießen Max und Kaspar sieben Freikugeln. Sechs davon sollen das vom Schützen gewünschte Ziel treffen, eine Kugel jedoch gehört dem Teufel …

Volkstümlich anmutende Melodien stehen in dieser großartigen und richtungsweisenden Komposition den mitreißenden Schilderungen von Natur- und Seelenlandschaften gegenüber. Erstmalig erklingen am Tiroler Landestheater anstelle der Dialoge die von Hector Berlioz für die Pariser Aufführung von 1841 komponierten Rezitative.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Regie: Johannes Reitmeier
Bühne: Thomas Dörfler
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Heute Abend: Lola Blau

Musical von Georg Kreisler

Lola Blau, eine junge jüdische Schauspielerin, freut sich auf ihr erstes Festengagement in Linz. Doch der Einmarsch Hitlers zerstört ihre Träume. Sie flieht in die Schweiz, wo sie sich als Nachtclubsängerin so lange durchschlägt, bis sie eine Einreisegenehmigung in die USA erhält. In Amerika angekommen, wird Lola Blau ein viel umjubelter Star, ihre Einsamkeit verdrängt sie jedoch mit Alkohol und Tabletten. Nach Ende des Krieges erhält sie einen unerwarteten Anruf von ihrer Jugendliebe Leo, von der sie seit ihrer Flucht nichts mehr gehört hat. Sie beschließt, nach Österreich zurückzukehren, doch dort kann sie den Ewig-Gestrigen nicht entkommen.

Der sprachmächtige Grandseigneur des hintergründigen, oft apokalyptischen Chansons, der Kabarettist, begnadete Dichter, Meister des schwarzen Humors und Musiker Georg Kreisler (1922–2011) schrieb 1971 seine Lola, der Stoff aber ist aktuell wie eh und je. Kreisler, der selbst als Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts 1938 aus Wien emigrieren musste, notierte zu seinem ebenso berührenden wie mitreißenden Musical: „Lola Blau ist die Geschichte einer Ohnmacht. […] Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Inszenierung: Alexander Kratzer
Bühne und Kostüm: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Online

Virtueller Blick hinter die Kulissen

Unser Vorstellungsbetrieb ist seit Mitte März eingestellt und so können derzeit leider auch keine Führungen stattfinden. Um Ihnen die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung etwas zu verkürzen, nehmen wir Sie virtuell mit hinter die Kulissen. In kurzen Videoclips, die wir regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen, spazieren wir mit Ihnen durch das Tiroler Landestheater. Dadurch ermöglichen wir Ihnen ganz besondere Einblicke in die Arbeit am Tiroler Landestheater und Sie erfahren hoffentlich viel Interessantes und Neues. Treten Sie ein, wir wünschen viel Vergnügen.

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Podcast

Blog und Podcast-Beiträge

Im Tiroler Landestheater geschieht so einiges. Auf und abseits der Bühne. Wir möchten diese Geschichten erzählen.

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Tiroler Landestheater

Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

Kassa Tel. +43.512.52074.4
Kassa Fax. +43.512.52074.338
e-Mail. kassa@landestheater.at

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Aufführungen / Tanz Freifall
Konzerte / Konzert Tiroler Symphonie-orchester Innsbruck Innsbruck, Rennweg 2
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Di, 1.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 2.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 3.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 9.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 10.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 11.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 12.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Szenische Lesung SteudlTenn Theaterfestival
Mo, 14.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Szenische Lesung SteudlTenn Theaterfestival
Di, 15.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 16.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
Do, 17.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 23.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 24.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 26.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
So, 27.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Film SteudlTenn Theaterfestival
Mo, 28.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 30.6.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 1.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 2.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 3.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 14.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 15.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 16.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 17.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 21.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 22.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 23.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 24.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 28.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 29.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 30.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Figurentheater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 31.7.2021, 11:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 31.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 12.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 13.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 14.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
So, 15.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
Mo, 16.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 19.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 20.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 21.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
So, 22.8.2021, 17:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 25.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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