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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
Rennweg 2
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43.512.52074
Fax: +43.512.52074.333
E-Mail: tiroler@landestheater.at

 

Kassa Tel. +43.512.52074.4
Kassa Fax. +43.512.52074.338
e-Mail. kassa@landestheater.at
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1 Stream

Carmen

Carmen! Bei der Nennung dieses Namens hat jeder ein Bild vor Augen: das einer selbstbewussten Frau, die Don José den Kopf verdreht, ihm das Herz bricht und daraufhin von ihm getötet wird. Entliehen hat sich der Komponist die faszinierende Figur und die hochdramatische Geschichte aus Prosper Mérimées Novelle. Obwohl der Franzose Bizet niemals spanischen Boden betrat, komponierte er eine Musik, die in ihren rhythmischen Passagen das Flair dieses Landes treffend wiederzugeben scheint. Man denke nur an Carmens „Habañera“, ihre „Seguidilla“ oder Escamillos Torero-Lied.

Mit der berühmten Oper von Georges Bizet wurde die Spielzeit 2018.19 eröffnet. Ein außergewöhnliches Event war die Live-Übertragung der Premiere auf den Theatervorplatz. Rund 3.500 Zuschauer*innen fanden sich dort ein, um die Carmen auf großen Leinwänden zu verfolgen. Diese für das Theaterarchiv erhalten gebliebene Aufzeichnung der „so beklemmend wie schnörkellos inszenierten“ (BR) und „musikalisch bestens […] servierten“ (TT) Produktion ist nun als Stream zu sehen.

Opéra-comique in vier Akten . Nach der Novelle von Prosper Mérimée von Henri Meilhac und Ludovic Halévy . Kritisch herausgegeben von Robert Didio

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Regie: Laurence Dale
Bühne: Tom Schenk
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Choreografie: Martine Reyn
Dramaturgie: Susanne Bieler

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Mit Genehmigung der UNIVERSAL EDITION AG, Wien, www.universaledition.com, in Vertretung von Schott Music GmbH & Co KG, Mainz

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Fest

Auftakt

Zum Spielzeitbeginn laden wir zu einer besonderen Soiree in den Großen Saal des Hauses der Musik Innsbruck.

Mit Ausschnitten aus einzelnen Produktionen und launigen Moderationen erwartet Sie ein kurzweiliger Ausblick auf die neue Saison mit ihrer Vielzahl an unterschiedlichsten Angeboten in allen Sparten.

Eintritt frei

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Theater

Der goldene Drache

Musiktheater von Peter Eötvös . Libretto von Roland Schimmelpfennig nach seinem gleichnamigen Theaterstück, eingerichtet von Peter Eötvös

Premiere am 16.10.2021

In der winzigen Küche des China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurants „Der goldene Drache“ arbeitet der größte Teil der Belegschaft ohne Aufenthaltsgenehmigung. Den Zahnschmerzen des chinesischen Küchenjungen wird daher kurzerhand mit der Rohrzange abgeholfen. In den Etagen darüber wohnen ein alter Mann, der sich einsam fühlt, ein junges Paar, das ein Kind erwartet, und zwei Stewardessen. Damit verflochten ist die Erzählung von der hungrigen Grille, die der skrupellosen Ameise zum Opfer fällt. Der Küchenjunge, der nach Europa kam, um seine Schwester zu finden, verblutet nach der Rohrzangenoperation, wird in einen Teppich gewickelt und im Fluss versenkt. Hat er für die anderen im Haus überhaupt existiert?

Der Ort des Geschehens: Ein Mehrfamilienhaus mit Asia-Restaurant und Lebensmittelladen. Die 18 auftretenden Figuren: Einheimische und Zugereiste, Menschen und Tiere, Alt und Jung. Das Ganze: Ein Kaleidoskop des Lebens, 22 Momentaufnahmen großer und kleiner Katastrophen, ein Panoptikum skurriler und zugleich anrührend-erschütternd gezeichneter Typen.

Grundlage der Oper ist Roland Schimmelpfennigs gleichnamiges Theaterstück, das 2017 am Tiroler Landestheater aufgeführt wurde. Komponist Peter Eötvös hat daraus ein Kleinod des modernen Musiktheaters geschaffen, das den Witz, die Melancholie und den Zauber von Schimmelpfennigs in Klang und Gesang umsetzt. Zwei Sängerinnen und drei Sänger verkörpern alle Rollen, oft gegen ihr Alter, Geschlecht oder Stimmfach besetzt.

Was wäre, wenn ich jemand anderes sein könnte? Was ist, wenn ich nicht mehr sein will, was ich bin? Wenn ich mir etwas wünschen könnte – das steht über dem ganzen Stück.

Roland Schimmelpfennig

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Regie: Björn Reinke
Bühne & Kostüme: Sven Bindseil
Musik: TENM – Tiroler Ensemble für Neue Musik

Matinee am 03.10.2021

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Theater

María de Buenos Aires

Tango Operita von Astor Piazzolla. Text von Horacio Ferrer

Eine „Bar Notables“ in Buenos Aires. Hier trifft man sich, um einen Kaffee zu trinken oder einen Wein, die Musik spielt den ewigen Tango, Paare finden sich und gehen wieder auseinander. Es ist ein Ort der Erinnerungen: an Liebe und Leidenschaft, Freude und Trauer, Eifersucht und Streit, Leben und Tod. Der Betreiber der Bar erinnert sich vor allem an María de Buenos Aires. Sie kam aus den Armenvierteln der Vorstadt, versuchte ihr Glück in der Metropole, endete im Bordell, wurde schwanger … Ein Schicksal in der Stadt der tausend Seelen. Ein Schicksal, in das sich die Besucherinnen – und Besucher – der Bar hineinfühlen können. Sie alle sind María.

1968 komponierte Astor Piazzolla seine einzige Oper als Liebeserklärung an den Tango und seine Heimatstadt. Durch die Figur der María erhält der Tango, der für ein ganzes Lebensgefühl und den Weltschmerz steht, eine eigene Gestalt. Der von Piazzolla entwickelte Tango Nuevo präsentiert sich glanzvoll in dessen Operita (= kleine Oper), der die symbolreiche, hochmusikalische Dichtung des uruguayischen Lyrikers und Tango-Historikers Horacio Ferrer zugrunde liegt. Das Schwebegefühl des Tangos, das sich aus der Spannung zwischen Nähe und Distanz sowie aus Melancholie und Schönheit ergibt, wird dabei zum Narrativ der Geschichte.

Prädestiniert für Regie und Choreografie dieser Operita ist der Direktor der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters Enrique Gasa Valga, der sein Publikum in die betörende Sphäre des Tangos und das schillernde Nachtleben von Buenos Aires entführt.

Ich bin María … María Tango, María der Vorstadt, María Nacht, María fatale Leidenschaft, María der Liebe zu Buenos Aires bin ich!

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Inszenierung & Choreografie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme: Andrea Kuprian
Video: Andrea Leichtfried, Martin Venier
Dramaturgie: Axel Gade

Aufführungsdauer ca. 2 Stunden . Eine Pause

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

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Oper

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart. Text von Emanuel Schikaneder

Premiere: 23.10.2021

„Schreiben Sie eine Oper für mich, ganz im Geschmack des heutigen Wiener Publikums“, bat einst Emanuel Schikaneder – Schauspieler, Sänger, Bühnendichter und Leiter des Theaters auf der Wieden – den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Schikaneder lieferte auch gleich selbst das Libretto, inspiriert durch das damals beliebte Genre des Zaubertheaters. 1791 uraufgeführt, entwickelte sich Die Zauberflöte zu Mozarts populärster Oper, unter anderem dank der großen musikalischen Spannbreite vom volkstümlichen Lied bis zur opera seria.

Ausgestattet mit zwei Zauberinstrumenten – einer Flöte und einem Glockenspiel – werden Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno von der Königin der Nacht in das Reich des Sarastro geschickt. Dort sollen sie Pamina, die Tochter der Königin, aus den Fängen des Herrschers befreien. Als sie auf Sarastro treffen, verhält sich dieser jedoch keineswegs wie ein herzloser Entführer, sondern vielmehr wie ein friedfertiger und weiser Mann. Er stellt Tamino und Papageno sogar in Aussicht, die Frauen ihrer Wahl zu bekommen. Allerdings nicht, ohne sie gewissen Prüfungen zu unterziehen …

Für die Inszenierung der Zauberflöte konnte der bekannte Tiroler Schauspieler Gregor Bloéb gewonnen werden. Entsprechend dem Gattungsbegriff „Singspiel“ hat die Spielfreude in seiner ersten Regiearbeit für ihn eine ebenso große Bedeutung wie der Gesang und natürlich – ganz im Sinne der Erfinder dieses vielseitigen Werks – der (Bühnen-)Zauber.

Wie stark ist nicht dein Zauberton,
Weil, holde Flöte, durch dein Spielen
Selbst wilde Tiere Freude fühlen.

Tamino

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Regie: Gregor Bloéb
Bühne & Kostüme: Laura Malmberg, Paul Sturminger
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Der Zarewitsch

Musikalische Highlights aus der Operette von Franz Lehár


In St. Petersburg verschließt sich der zurückhaltende Zarewitsch Aljoscha vor den Verpflichtungen des Zarenhofes und scheut die Nähe zu Frauen. Dies veranlasst den Ministerpräsidenten, Aljoscha eine Geliebte zu beschaffen, die ihn auf eine Ehe und die spätere Thronfolge vorbereiten soll. Als Tänzer verkleidet, tritt das Ballettmädchen Sonja vor den Zarewitsch, der die Täuschung jedoch schnell erkennt. Gemeinsam beschließen sie, eine Affäre vor den Hofleuten vorzutäuschen. Aus der vermeintlichen Kameradschaft entwickelt sich jedoch eine echte Liebe. Ist diese stark genug, um der harten Realität zu trotzen?

Im November und Dezember 2020 wurde die wenig bekannte und nicht edierte Urfassung von Der Zarewitsch aus dem Jahr 1927 am Tiroler Landestheater einstudiert. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Produktion allerdings nicht vor Publikum gezeigt werden. Um Operettenliebhaber*innen aber zumindest einen kleinen Einblick in das Werk und die Inszenierung zu geben, zeigen wir nun die musikalischen Highlights als Stream. In kurzen Interviews kommen außerdem der Musikalische Leiter Hansjörg Sofka, der Regisseur Sebastian Ritschel sowie die Sänger*innen Susanne Langbein, Annina Wachter, Andrea De Majo und Florian Stern zu Wort.

Text von Bela Jenbach und Heinz Reichert . Frei nach dem gleichnamigen Stück von Gabriela Zapolska (übersetzt und bearbeitet von Bernard Scharlitt) . Rekonstruktion der musikalischen Urfassung von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Regie & Kostüme: Sebastian Ritschel
Choreografie: Stefanie Erb
Bühne: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

Verfügbar ab 23. SEPTEMBER 2021

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La Wally

Oper von Alfredo Catalani

Mit seiner Inszenierung von La Wally eröffnete Johannes Reitmeier im Herbst 2012 seine Intendanz am Tiroler Landestheater Innsbruck und landet damit gleich seinen ersten großen Erfolg. In die Tiroler Berge entführt die Oper des Italieners Alfredo Catalani, die auf dem berühmten Stoff der Geierwally basiert. Sie erzählt eine tragische Dreiecksgeschichte: Gellner liebt Wally, deren Herz jedoch Hagenbach gehört. Dieser zeigt zunächst kein Interesse an ihr. Als er seine Gefühle für sie entdeckt, kommt es beinahe zu einer Katastrophe. Wally zieht sich daraufhin in die Einsamkeit der Berge zurück. Dort sucht Hagenbach sie auf. Das Glück scheint zum Greifen nahe …

„Mit dem pulsierenden Musikgemälde La Wally zaubert Reitmeiers vielschichtige Inszenierung das atmosphärische Gebirgsdrama ergreifend lebensvoll auf die Tiroler Bretter“, war in der Presse zu lesen. Hervorgehoben wurden zudem die eindrucksvolle, suggestiv gestaltete Gletscherwelt des Bühnenbildners Thomas Dörfler wie auch das ausdrucksstarke Sänger*innen-Ensemble.

2013 von Capriccio Wien aufgezeichnet und als DVD veröffentlicht, ist die ebenso sensible wie klanggewaltige Oper in der packenden Realisierung des Tiroler Landestheaters nun auch als Stream zu erleben.

Dramma lirico in vier Akten . Libretto von Luigi Illica nach dem Roman Die Geierwally von Wilhelmine von Hillern

Mit Genehmigung der UNIVERSAL EDITION AG, Wien, www.universaledition.com, in Vertretung von CASA RICORDI S.R.L., Mailand

Musikalische Leitung: Alexander Rumpf
Regie: Johannes Reitmeier
Bühne: Thomas Dörfler
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Ich lieb dich

Schauspiel von Kristo Šagor für ein junges Publikum ab 9 Jahren

Lia und Julian kennen sich aus dem Kindergarten. Er sagt dauernd: „Ich lieb dich.“ Und sie antwortet immer: „Ich dich nicht.“ Warum? Das können beide nicht beantworten. Aber als Julians Eltern sich scheiden lassen, wollen sie es wissen und zwar ganz genau: Was hat es mit der Liebe auf sich? Und so machen sie sich auf die Suche nach Antworten auf die vielen Fragen, die ihnen unter den Nägeln brennen: Warum hört Liebe manchmal auf? Was ist Liebe überhaupt? Was ihr Gegenteil? Lias Großeltern sind schon ewig verheiratet, 41 Jahre – die müssen es wissen! Doch die Antwort von Opa bringt Lia und Julian überhaupt nicht weiter: „Immer wenn du glaubst, du hast was kapiert über die Liebe, flutscht sie dir wieder durch die Finger.“ Also müssen die beiden selbst anfangen zu forschen: Über die Liebe zu Zitroneneis oder zum Meerschweinchen. Wann genau hat die aufgehört?

Kristo Šagor hat ein wunderbar spielerisches und philosophisches Stück über die Liebe geschrieben, das keine großen Fragen scheut und keine einfachen Antworten gibt. Die Welt ist kompliziert? Lasst sie uns spielen, um sie zu begreifen! Alle Rollen werden dabei von nur einer Schauspielerin und einem Schauspieler verkörpert – atemberaubend schnelle Wechsel inklusive.

Für Ich lieb dich hat Kristo Šagor den Mühlheimer KinderStückePreis 2019 gewonnen und, was wirklich etwas Besonderes ist, gleichzeitig auch den Preis der Jugendjury. Eine größere Auszeichnung kann man sich gar nicht wünschen.

„Ich lieb dich“ sagen sie nur, wenn sie sich gestritten haben. Oder wenn sie sich entschuldigen wollen. Oder so zwischen Tür und Angel. „Ich liebe dich“, mit e, kommt nur, wenn sie sich ganz sicher sind.
Lia

Regie: Agnes Mair
Bühne & Kostüme: Angela Karpouzi
Dramaturgie: Laura Noebauer

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Kabale und Liebe

Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller

Ferdinand und Luise lieben sich. Doch ähnlich wie bei Romeo und Julia steht ihre Liebe unter einem dunklen Stern, gibt es doch auch hier kaum zu überwindende Hürden: sie ist bürgerlich, er adliger Herkunft. Und Ferdinands Vater, der Präsident des Landes, besteht darauf, dass sein Sohn Lady Milford heiratet, um seinen politischen Einfluss zu vergrößern – ist sie doch die Mätresse des Landesfürsten. Auch Luises Vater ist gegen die Beziehung, denn er fürchtet, den guten Ruf seines Hauses zu verlieren, wenn Luise öffentlich als Geliebte des Präsidentensohnes gebrandmarkt ist. Weil Ferdinand an seiner Liebe zu Luise festhält, startet sein Vater eine Intrige, um das junge Paar auseinanderzutreiben. Mit tödlichen Folgen …

Kabale und Liebe beschließt die Entwicklung des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert. Schiller sorgte mit der im Stück propagierten Freiheitsidee und mit der Kritik an der fürstlichen Gewaltherrschaft für Skandale. Heute sind es andere Themen im Stück, die den Klassiker nach wie vor sehenswert machen: die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation, die ewige Revolte der Jugend gegen die Ungerechtigkeit der Welt – und die menschliche Kälte, mit der so manche politische Intrige skrupellos durchgezogen wird.

Dann, Mutter – dann, wenn die Schranken des Unterschieds einstürzen – wenn von uns abspringen all die verhassten Hülsen des Standes – Menschen nur Menschen sind …
Luise

Regie: Rudolf Frey
Bühne: Vincent Mesnaritsch
Kostüme: Elke Gattinger
Dramaturgie: Axel Gade

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Der Freischütz

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Text von Johann Friedrich Kind . Rezitative von Hector Berlioz

Wenn man mit Carl Maria von Webers Der Freischütz Waldidylle und Jägerromantik assoziiert, unterliegt man einem lange Zeit verbreiteten Irrglauben. Denn der Komponist selbst äußerte, der Hauptcharakter seiner 1821 uraufgeführten Oper sei düster und die „dunkeln Bilder der Außenwelt unterstützen und verstärken das Dunkel der Tonbilder gar wirksam“. So sind es in erster Linie die abgründigen Seiten, die den regieführenden Intendanten Johannes Reitmeier an diesem Werk faszinieren.

Im Mittelpunkt steht der Jägerbursche Max, ein typischer Vertreter der Epoche der Romantik. Er ist kein strahlender Held, sondern ein von Selbstzweifeln zerrissener Grübler. Um Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss erfolgreich absolvieren. Allerdings hat er zuvor als Schütze versagt. Seine Verunsicherung treibt ihn in die Arme des Jägerburschen Kaspar, der sich bösen Mächten verschrieben hat.

Legendär ist die spannende Szene in der Wolfsschlucht, deren geheimnisvolle Atmosphäre Carl Maria von Weber durch seine in genialer Weise eingesetzte sinfonische Behandlung des Orchesters aufbaut. Dort gießen Max und Kaspar sieben Freikugeln. Sechs davon sollen das vom Schützen gewünschte Ziel treffen, eine Kugel jedoch gehört dem Teufel …

Volkstümlich anmutende Melodien stehen in dieser großartigen und richtungsweisenden Komposition den mitreißenden Schilderungen von Natur- und Seelenlandschaften gegenüber. Erstmalig erklingen am Tiroler Landestheater anstelle der Dialoge die von Hector Berlioz für die Pariser Aufführung von 1841 komponierten Rezitative.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Regie: Johannes Reitmeier
Bühne: Thomas Dörfler
Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Heute Abend: Lola Blau

Musical von Georg Kreisler

Lola Blau, eine junge jüdische Schauspielerin, freut sich auf ihr erstes Festengagement in Linz. Doch der Einmarsch Hitlers zerstört ihre Träume. Sie flieht in die Schweiz, wo sie sich als Nachtclubsängerin so lange durchschlägt, bis sie eine Einreisegenehmigung in die USA erhält. In Amerika angekommen, wird Lola Blau ein viel umjubelter Star, ihre Einsamkeit verdrängt sie jedoch mit Alkohol und Tabletten. Nach Ende des Krieges erhält sie einen unerwarteten Anruf von ihrer Jugendliebe Leo, von der sie seit ihrer Flucht nichts mehr gehört hat. Sie beschließt, nach Österreich zurückzukehren, doch dort kann sie den Ewig-Gestrigen nicht entkommen.

Der sprachmächtige Grandseigneur des hintergründigen, oft apokalyptischen Chansons, der Kabarettist, begnadete Dichter, Meister des schwarzen Humors und Musiker Georg Kreisler (1922–2011) schrieb 1971 seine Lola, der Stoff aber ist aktuell wie eh und je. Kreisler, der selbst als Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts 1938 aus Wien emigrieren musste, notierte zu seinem ebenso berührenden wie mitreißenden Musical: „Lola Blau ist die Geschichte einer Ohnmacht. […] Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen. Jeder Mensch muss vor allem versuchen, die Hindernisse, die die Sonne verstellen, für sich und seine Mitmenschen aus dem Weg zu räumen.“

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Inszenierung: Alexander Kratzer
Bühne und Kostüm: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Virtueller Blick hinter die Kulissen

Unser Vorstellungsbetrieb ist seit Mitte März eingestellt und so können derzeit leider auch keine Führungen stattfinden. Um Ihnen die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung etwas zu verkürzen, nehmen wir Sie virtuell mit hinter die Kulissen. In kurzen Videoclips, die wir regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen, spazieren wir mit Ihnen durch das Tiroler Landestheater. Dadurch ermöglichen wir Ihnen ganz besondere Einblicke in die Arbeit am Tiroler Landestheater und Sie erfahren hoffentlich viel Interessantes und Neues. Treten Sie ein, wir wünschen viel Vergnügen.

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Podcast

Blog und Podcast-Beiträge

Im Tiroler Landestheater geschieht so einiges. Auf und abseits der Bühne. Wir möchten diese Geschichten erzählen.

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Tiroler Landestheater

Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

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Kassa Fax. +43.512.52074.338
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Aufführungen / Tanz Freifall
Konzerte / Konzert musik+
Osterfestival Tirol
Hall / Innsbruck
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 24.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 28.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 29.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 30.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Figurentheater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 31.7.2021, 11:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 31.7.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 12.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 13.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 14.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
So, 15.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Kabarett SteudlTenn Theaterfestival
Mo, 16.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 19.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 20.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 21.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
So, 22.8.2021, 17:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Mi, 25.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Do, 26.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Fr, 27.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater SteudlTenn Theaterfestival
Sa, 28.8.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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