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Bielefelder Philharmoniker

Kontakt

Bielefelder Philharmoniker
Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521-51-2492
Fax: +49 (0)521-51-6408
E-Mail: info@bielefelder-philharmoniker.de

 

Spielorte:

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 8, D-33602 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2493
F +49 (0)521-51-6845

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16, D-33615 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2187
F +49 (0)521-51-8030

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Bielefelder Philharmoniker

Kammermusik

1. Kammerkonzert: Evgeni Koroliov

Evgeni Koroliov, Klavier

Jean Philippe Rameau (1683-1764): Gavotte und sechs Variationen a-Moll
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Air mit fünf Variationen und Presto aus der Suite d-Moll HWV 428
Domenico Scarlatti (1685-1757): Sechs Sonaten
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825
Partita Nr. 2 c-Moll BWV 826

Europa im Jahr 1685. In Halle an der Saale erblickt im Februar Georg Friedrich Händel das Licht der Welt. Im thüringischen Eisenach wird im März Johann Sebastian Bach geboren und im Oktober kommt in Neapel Domenico Scarlatti zur Welt. Dessen Lebensstationen, die ihn an den portugiesischen und spanischen Königshof führen sollten, bringen ihn zuvor in Rom mit dem ebenfalls noch jugendlichen Händel zusammen, bevor der nach London übersiedelt und das englische Musikleben mit überaus starken Impulsen bereichert. In Dijon ist der kleine Jean-Philippe Rameau, Sohn des Organisten an der Kathedrale, bereits zwei Jahre alt – sein Wirkungskreis sollte sich zwar auf Frankreich beschränken, ihn aber schlussendlich am Hofe Ludwigs XV. zu höchsten Ehren führen. Scarlattis nicht weniger als 555 Cembalo-Sonaten setzten neue Maßstäbe und beeinflussten u. a. Johann Sebastian Bach, der eine Art Urvater der E-Musik im deutschen Sprachraum werden sollte. Der russische Ausnahmepianist Evgeni Koroliov, der in Hamburg lebt, widmet sich im ersten Kammerkonzert diesen vier Komponisten, von denen jeder auf seine Art Maßstäbe setzte und reichhaltige Œuvres hinterließ, welche die europäische Musikgeschichte nachhaltig prägten.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte 1. Kammerkonzert: Evgeni Koroliov

Konzert

Oratorienchor

Ein feste Burg ist unser Gott

Oratorienchor

Georg Philipp Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott Motette D-Dur TVWV 8:7
Reformationsoratorium 1755 Holder Friede, heiliger Glaube TWV 13:18
Johann Sebastian Bach: Choralvorspiel Ein feste Burg BWV 720 (Orgel solo)
Kantate Ein feste Burg BWV 80 (Friedemann-Fassung)

Eindrucksvoll zeigt die Entdeckung des Reformationsoratoriums, warum Georg Philipp Telemanns Kompositionen zu seiner Zeit so beliebt waren. Ihm gelang eine lebendige, eindringliche und für die damalige Zeit äußerst moderne und abwechslungsreiche Vertonung.
Als weitere Höhepunkte werden die Motette Ein feste Burg ist unser Gott in D-Dur, ebenfalls von Telemann und die gleichnamige sehr bekannte Kantate BWV 80 von Johann Sebastian Bach erklingen. Ein besonderer Dank gilt dem Dirigenten Reinhard Goebel, der dem Oratorienchor das noch nicht verlegte Werk zur Verfügung gestellt hat.

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Film

Sunrise

30. Film+MusikFest

Bielefelder Philharmoniker

Sunrise: A Song of Two Humans (Sonnenaufgang - Ein Lied von zwei Menschen) USA 1927

Regie Friedrich Wilhelm Murnau
Darsteller Janet Gaynor, George O´Brien
Musik Bernd Wilden (Uraufführung)

Bis heute gilt Sunrise international als einer der besten Filme aller Zeiten. Western-Regisseur John Ford bewunderte Murnau so sehr, dass er ihn für seinen Film Four Sons als Berater holte – und sogar dessen Sunrise-Kulisse weiterverwendete. In Murnaus erstem in den USA produzierten Film wurde dem »German Genius«, wie die Marketingabteilung der Fox-Film fabulierte, völlige künstlerische Freiheit und ein entsprechendes Budget gewährt. Beides wusste Murnau zu nutzen. Das der Kurzgeschichte Die Reise nach Tilsit von Hermann Sudermann entnommene Dreiecksdrama formt Murnau in Sunrise zu einem meisterlichen Melodram der Gegensätze von Stadt und Land, Tag und Nacht, von Vamp und Madonna, von Verführung und Widerstehen.

Ein Konzert der Bielefelder Philharmoniker im Rahmen des 30. Film+MusikFests der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld.

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Konzert

2. Symphoniekonzert: Sharon Kam

Bielefelder Philharmoniker
Sharon Kam, Klarinette
Gregor Bühl, Leitung


Igor Strawinsky: Pulcinella Ballettsuite nach Themen von Giovanni Battista Pergolesi
Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 74
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Sharon Kam kommt wieder nach Bielefeld! Die sympathische Ausnahmeklarinettistin hat schon mehrfach mit den Bielefelder Philharmonikern konzertiert; dieses Mal bringt sie Carl Maria von Webers zweites Klarinettenkonzert mit. Der spätere Schöpfer des so romantischen Freischütz hatte im Frühjahr 1811 Heinrich Joseph Bärmann kennengelernt, den wohl berühmtesten Klarinettisten seiner Zeit. Die beiden wurden rasch Freunde und planten noch im selben Jahr eine große Konzertreise; hierfür brauchten sie repräsentative Literatur. Was erklärt, weshalb Weber innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere Werke für Klarinette komponierte, die Bärmanns Fähigkeiten kongenial zum Tragen brachten – darunter das virtuose Es-Dur-Konzert. In dieser »königlichsten« aller Tonarten steht auch die neunte Symphonie von Dmitri Schostakowitsch. Wohl nicht ohne Hintersinn: Nach dem Sieg über Hitlerdeutschland im Mai 1945 forderte die sowjetische Regierung unter Josef Stalin von den Künstlern Werke, die dieses Ereignis gebührend bejubelten. Von Schostakowitsch, der unlängst seine achte Symphonie vollendet hatte, erwartete man ein großdimensioniertes Chorwerk, das Beethovens Neunte noch übertreffen sollte. Das Ergebnis verblüffte – und brachte Schostakowitsch leider ziemliche Schwierigkeiten ein: Seine kurze, tänzerische Neunte orientierte sich mehr an Haydn als an Beethoven und ließ durch ihren »doppelten Boden« eine Ironie aufblitzen, die den an sie gestellten Erwartungen Hohn zu sprechen schien. »Neoklassizistisch« ist auch die Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky. Nach expressionistischen Höhepunkten wie Der Feuervogel oder Le sacre du printemps beauftragte ihn Sergej Diaghilew, der Impresario der Ballets Russes, sich mit einem alten Commedia dell’arte-Libretto zu befassen. Zunächst widerwillig, ließ Strawinsky sich faszinieren und fand, inspiriert vom frühen neapolitanischen Komponisten Pergolesi, ganz andere Töne als bisher. In der Ausstattung von Pablo Picasso geriet die Uraufführung des Balletts Pulcinella im Mai 1920 zum Riesenerfolg. Zwei Jahre später generierte Strawinsky hieraus eine Suite, um diese Musik für den Konzertbetrieb nutzbar zu machen.

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Konzert

3. Symphoniekonzert: Håkan Hardenberger

Bielefelder Philharmoniker
Håkan Hardenberger, Trompete
Alexander Kalajdzic, Leitung


Edvard Grieg: Aus Holbergs Zeit Suite im alten Stil für Streicher op. 40
Mieczysław Weinberg: Konzert für Trompete und Orchester B-Dur op. 94
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 Haffner-Symphonie

»Eine besinnliche Adventszeit!« Dieser Wunsch ist für viele inzwischen wohl zur Floskel verkommen, erweisen sich doch gerade diese Wochen häufig als purer Stress. Da mutet es tröstlich an, dass dieses Gefühl der Überforderung durchaus Großes hervorbringen kann und selbst vor Genies nicht Halt macht. Wäre es nach ihm gegangen, hätte Wolfgang Amadeus Mozart wohl niemals eine Musik zur Feier der Erhebung von Sigmund Haffner in den Adelsstand geschrieben. Schließlich arbeitete er gerade an der Entführung aus dem Serail, komponierte eine Serenade und stand kurz vor seiner Hochzeit. Doch auf Drängen seines Vaters legte Mozart Nachtschichten ein. Durch die Überlastung vergaß er das in kürzester Zeit fertiggestellte Werk fast und war positiv überrascht, als er die Noten ein Jahr später für eine symphonische Überarbeitung wieder in die Hände nahm: »Die Neue Haffner Symphonie hat mich ganz surpreniert – dann ich wusste kein Wort mehr davon; die muss gewiss guten Effect machen!« Mit dieser Einschätzung sollte Mozart Recht behalten. Ob sich in der am 23. März 1783 uraufgeführten Symphonie nun der feierliche Entstehungsanlass oder Mozarts Vorfreude auf seine eigene Hochzeit spiegelt: Ihr feierlichoptimistischer Grundton passt bestens in die festliche Jahreszeit; Stress hin oder her. Auch der strahlende Klang der Trompete gehört seit jeher zur Weihnachtszeit. Dass Mieczysław Weinberg am 8. Dezember seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, bietet da nur einen weiteren willkommenen Anlass, sein reizvolles Trompetenkonzert aufzuführen. Als »Symphonie für Trompete und Orchester« bezeichnete Dmitri Schostakowitsch das 1967 entstandene virtuose Werk, mit dem der Trompeter Hakan Hardenberger nach seinem begeisternden Auftritt bei der Eröffnungsgala 2018 wieder in die Rudolf-Oetker-Halle zurückkehrt. In überraschender Form präsentieren die Bielefelder Philharmoniker noch eine weitere, unabdingbare Zutat für eine gelungene Adventszeit: die Barockmusik. Um den norwegischen Nationaldichter Ludvig Holberg zu feiern, tauchte sein Landsmann Edvard Grieg ganz in die Zeit Holbergs ein und erschuf ein barockes Werk aus dem Geiste der Spätromantik. In diesem Sinne: eine besinnliche Adventszeit!

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Bielefelder Philharmoniker

Konzerte Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Konzerte / Konzert Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Kurfürstenstraße 7

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