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Bielefelder Philharmoniker

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Bielefelder Philharmoniker
Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521-51-2492
Fax: +49 (0)521-51-6408
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Spielorte:

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 8, D-33602 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2493
F +49 (0)521-51-6845

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16, D-33615 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2187
F +49 (0)521-51-8030
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Kammerkonzert

delian::quartett - Haydn / Ravel / Chausson

3. Kammerkonzert

delian::quartett
Matthias Lingenfelder, Violine
Peter Orth, Klavier

Jón Philipp von Linden, Konzerteinführung

Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur op. 77 Nr. 1 Hob. III: 81
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier
Ernest Chausson: Konzert D-Dur op. 21 für Violine, Klavier und Streichquartett

Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven bekamen im selben Jahr 1798 exakt denselben Kompositionsauftrag vom Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz: Der begeisterte Hobbygeiger und Kunstliebhaber bestellte bei beiden Komponisten je sechs Streichquartette. Warum er das tat und warum Haydn nur zwei statt sechs lieferte, bleibt das Geheimnis der Beteiligten. Man muss diese zwei mit jenen sechs aber gar nicht vergleichen, um zu fühlen: Die einen beendeten ein Jahrhundert, die anderen eröffneten ein neues. Im ersten dieser beiden Quartette op. 77 ging Haydn über die Tonsprache des 18. Jahrhunderts hinaus, komponierte einen brillanten Kontrapunkt, virtuose Soli und Dialoge. Das Adagio ist einer der schönsten und innigsten Sätze, die Haydn je geschrieben hat, und zeigt, wie sehr er hier auf den Quartettstil der Romantiker vorauswies.
Dass Maurice Ravel mit seiner 1923-27 komponierten Violinsonate anderes im Sinn hatte als seine Kollegen in der deutsch-österreichischen Tradition der Gattung, ist schon an den Satzbezeichnungen abzulesen. Zu deren Vorstellung von einem intensiv erlebten Dialog mit bedeutungsschweren Akzenten bewahrt seine dreisätzige Sonate eine geradezu erfrischende Distanz: Ein Allegretto in neobarocker Kühle, ein Blues als Mittelsatz und ein Perpetuum mobile als Finale knüpfen an die gleichsam „unschuldige“ Welt der Violinsonaten vor Beethoven an, worauf auch der weitgehend lineare Verlauf der Stimmen hindeutet. Klavier und Violine verschmelzen nicht zum pastos-pathetischen Ganzen, sondern unterstreichen bewusst die Unvereinbarkeit ihrer Klänge.
Das Concert für Violine, Streichquartett und Klavier op. 21 ist das bedeutendste Kammermusikstück von Ernest Chausson. Der Schüler César Francks und Jules Massenets war begeisterter Wagnerianer, hatte aber längst eine eigene Tonsprache entwickelt, deren vollmundige Reife etwa in seinem berühmten Poème op. 25, in seiner Oper Le Roi Arthus oder in seinen Symphonischen Dichtungen aufblühte. Das Concert op. 21 überzeugte seinerzeit durch die originelle Besetzung sowie durch den Geiger Eugène Ysaÿe, für den Chausson den Solopart geschrieben hatte. Die Idee eines kammermusikalischen Violinkonzerts, das von einem Klavierquintett begleitet wird, bezog Chausson aus den französischen „Concerts” des 18. Jahrhunderts, Kammermusikstücke, in denen die Instrumente in dezenter, nicht romantisch-virtuoser Weise solistisch hervortreten, sowie aus dem Klavierquintett seines Lehrers Franck.
Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste, der Musen, besonders der Musik, verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde. Bereits im Jahr seiner Gründung 2007 öffneten sich dem delian::quartett die Türen der großen Häuser und bedeutenden Festspiele. Das Debüt des Quartetts 2009 in der Berliner Philharmonie entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde schon nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Seither verzeichnet das Ensemble von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in ganz Europa und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – bis nach Afrika.

Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn

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Konzert

Mendelssohn Bartholdy / Szymanowski

3. Symphoniekonzert

Katrin Adelmann, Violine
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Alexander Kalajdzic


Felix Mendelssohn Bartholdy: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27
Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur/d-Moll op. 107 Reformationssymphonie

Karol Szymanowski galt als das hoffnungsvollste musikalische Talent der Künstlervereinigung Junges Polen, die um 1890 in Erscheinung trat und durch Tendenzen der Dekadenz, Anleihen bei Neoromantik, Symbolismus, Impressionismus und Sezession geprägt war. Szymanowski, 1882 in einer polnischen Kleinstadt in der heutigen Ukraine geboren, sog die künstlerisch reichhaltige Atmosphäre Wiens in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg mit allen Sinnen auf, reiste nach Italien und Nordafrika und entwickelte aus diesen Eindrücken eine ekstatisch wirkende, impressionistisch gefärbte Musiksprache. Inspiriert von einem Gedicht seines Landsmannes Tadeusz Miciński, schrieb er 1916 sein erstes Violinkonzert. Der Geiger Paul Kochanski vermittelte Szymanowski die Feinheiten violinistischer Technik und arbeitete eng mit ihm zusammen. Katrin Adelmann, Konzertmeisterin der Bielefelder Philharmoniker, hat dieses betörende Werk bereits mehrfach im Rahmen des Aktionstages Allein-Gemeinsam im Oktober 2021 an verschiedenen Orten der Bielefelder Innenstadt im kleinen Rahmen präsentiert; nun erfolgt die Aufführung in der originalen Orchesterfassung. Man kann es ruhig als kühn bezeichnen, dass der gerade einmal 20-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy knapp sechs Jahre nach der Uraufführung von Beethovens maßstabsetzender 9. Symphonie ein Werk komponierte, das sich ganz offensichtlich nicht scheute, diesem Vorbild nachzueifern. Die Wahl der gleichen Tonart d-Moll ist nur ein erstes Indiz, aber eine Symphonie mit religiösen Themen »aufzuladen« und ihren Finalsatz von der symbolträchtigen Luther-Choralmelodie Ein’ feste Burg ist unser Gott dominieren zu lassen (auch wenn sie nicht gesungen wird), das wäre vor Beethovens Neunter schlichtweg nicht vorstellbar gewesen. Die Uraufführung im Jahr 1832 erfüllte Mendelssohns hohe Erwartungen allerdings nicht, weshalb er das Werk zurückzog und es erst posthum – als nunmehr fünfte Symphonie – veröffentlicht wurde. Seine Ouvertüre Meeresstille und Glückliche Fahrt basiert auf zwei gleichnamigen Gedichten Goethes, die schon Beethoven zu einer Kantate inspiriert hatten. Kurz nach der Reformationssymphonie entstanden und ebenfalls 1832 uraufgeführt, zeichnet Mendelssohns Musik die für Segelschiffe durchaus bedrohliche Situation einer Flaute nach, bevor die Flöten den Wind berufen und das Orchester eine musikalische Brise höchst wirkungsvoll in Szene setzt.

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Kammerkonzert

Sehnsuchtsreisen

4. Kammerkonzert

Sopran: Cornelie Isenbürger
Klarinette: Susanne Heilig
Klavier: Anahit Ter-Tatshatyan


Franz Schubert:
Der Musensohn D. 764
Romanze aus Die Verschworenen D. 787
Rastlose Liebe D. 138
Sehnsucht D. 879
An die Musik D. 547
Der Hirt auf dem Felsen D. 965

Gerald Finzi:
Five Bagatelles für Klarinette und Klavier op. 23

Ralph Vaughan Williams:
Three Vocalises für Sopran und Klarinette
Aus den Songs of Travel:
The Vagabond
The Roadside Fire
Let Beauty awake

Gustav Mahler:
Ich bin der Welt abhanden gekommen
Das himmlische Leben für Sopran, Klarinette und Klavier eingerichtet von Klaus Simon

Mit einem Lied auf den Lippen fällt auch die beschwerlichste Wanderschaft leicht – davon zeugen unzählige Reiselieder aus Zeiten, in denen die eigenen Füße das einzig erschwingliche Fortbewegungsmittel waren. Doch jenseits des bloßen Ortswechsels wurde dem Wandern, besonders in der Romantik, eine viel größere Bedeutung zugeschrieben. Ganz gleich, ob die Wandersleute eher die Verheißung der Ferne oder die Flucht vor dem Altbekannten auf den Weg trieb: Unterwegs sind sie einsam und unbehaust, der Schönheit, aber auch Gewalt der Natur ausgeliefert, zurückgeworfen auf die eigenen Gedanken und Gefühle – die Wanderschaft symbolisiert eine Reise in das Innerste des Menschen oder gar seinen Lebensweg schlechthin. Die Sehnsucht nach etwas noch Unbekanntem oder nach geliebtem Zurückgelassenen ist treue Begleiterin auf diesem Weg – und so haben Sopranistin Cornelie Isenbürger, Klarinettistin Susanne Heilig und Pianistin Anahit Ter-Tatshatyan ihr Kammerkonzert unter den sprechenden Titel Sehnsuchtsreisen gestellt.
Den Ausgangspunkt der Reise bilden Werke des Komponisten, der die Gattung des Kunstliedes prägte wie kein Zweiter: Franz Schubert. Wie ein Archetypus durchzieht die Figur des Wanderers das Schaffen des Liederfürsten und wanderte sicherlich auch durch dessen Vorbild über Zeit- und Ländergrenzen hinweg. So wurden Ralph Vaughan Williamsʼ Songs of Travel gar als »britische Winterreise« bezeichnet und auch in Gustav Mahlers Liedern ist noch die tiefe Verbindung zur Romantik zu spüren. Auch dem besonderen Reiz der Kombination von Klarinette, Klavier und menschlicher Stimme spürte schon Schubert nach, sein Hirt auf dem Felsen gerät so nachgerade zu einer kleinen Opernszene. Die drei Musikerinnen bringen alle denkbaren Klangvarianten zu Gehör, sei es die klassische Liedform von Gesang mit Klavierbegleitung, sei es, dass die Klarinette an die Stelle der Stimme tritt wie in Gerald Finzis liedhaften Bagatellen oder sei es wie in den drei Vocalisen des Förderers und Freundes von Finzi, Ralph Vaughan Williams, der Klarinette und Stimme sich in einem Lied ohne Worte sehnsüchtig umschlingen lässt. Wo auch immer die Reise des Wanderers hinführt und ob er jemals ankommt, deutlich wie selten wird hier: Der Weg ist das Ziel.

Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn
Konzerteinführung: Anne Christine Oppermann

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Konzert

Weihnachtsoratorium

Musikverein / 1. Saisonkonzert

Musikverein der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker
Bernd Wilden, Musikalische Leitung / Choreinstudierung


Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, BWV 248, Kantaten I, II, IV, VI

„Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage!“ - Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium stimmt der Musikverein der Stadt Bielefeld festlich auf die kommenden Feiertage ein. Das meistgespielte Werk des Thomaskantors ist mit seiner reichen Vertonung der Weihnachtsgeschichte, seinen großartigen Chören, ergreifenden Soloarien und Chorälen für viele Musikfreunde fester Bestandteil der Weihnachtszeit.
Gemeinsam mit den Bielefelder Philharmonikern lässt der Musikverein in diesem Jahr die Kantaten I, II, IV und VI erklingen.

Veranstalter: Musikverein der Stadt Bielefeld e.V.

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Konzert

Neujahrskonzert 2023

Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung


Damit sich der nach Silvester gern geäußerte Gruß »Frohes Neues Jahr!« in Bielefeld in einen musikalischen Startschuss verwandelt, präsentieren Ihnen die Bielefelder Philharmoniker traditionell am 1. Januar ihr Neujahrskonzert. In gewohnter Manier stehen bei dem konzertanten Jahresauftakt des Hausorchesters der Rudolf-Oetker-Halle Unterhaltung und gute Laune ganz oben auf der Wunschliste – bei Ihnen wie auch bei uns: »Mit unserer Kunst wollen wir ein Stückchen Zauber in die Welt setzen«, schreibt Intendant Michael Heicks in seinem Grußwort zur Spielzeit 2022/23, »wir wollen die Geheimnisse und Rätsel, die Fragen und Fragezeichen feiern«. Als guter Vorsatz für das neue Jahr sind diese Gedanken im Neujahrskonzert am rechten Ort. Gesangssolist*innen werden vokale Glanzpunkte setzen, eine launige Moderation führt durch den Abend und am Pult steht der Chef persönlich – Generalmusikdirektor Alexander Kalajdzic. Feiern Sie mit uns!

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Konzert

Respighi / Tschaikowsky / Schostakowitsch

4. Symphoniekonzert

Violoncello: Bruno Delepelaire
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Rasmus Baumann


Ottorino Respighi: Tre Corali di Johann Sebastian Bach
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Rokoko-Variationen A-Dur op. 33 für Violoncello und Orchester
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 1

So mancher Komponist nach Beethoven quälte sich Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte lang, bevor er seine Angst überwand und sich der Gattung der Symphonie stellte. Dmitri Schostakowitsch bildete hierzu den Gegenpol: In jugendlicher Furchtlosigkeit packte er den symphonischen Stier bei den Hörnern, noch ehe seine Komponistenlaufbahn begonnen hatte, sogar noch ehe er fest entschieden war, diesen Weg – und nicht den eines Pianisten – einschlagen zu wollen. Während seiner Ausbildung am Leningrader Konservatorium beschloss der Student, dass nichts Geringeres als eine Symphonie seine Abschlussarbeit sein sollte. Das Werk, das der 18-Jährige bei der Prüfungskommission einreichte und das am 12. Mai 1926 erstmals öffentlich aufgeführt wurde, sah nicht nur sein Lehrer als »Ausdruck höchsten Talents« an, sondern katapultierte den frisch Diplomierten ins Rampenlicht der Sowjetunion – und bald der ganzen Welt. Die Symphonie zeigt die gründliche universitäre Beschäftigung mit Formen und Vorbildern, aber erst der eigene, frischhumorvolle Zugriff macht sie zu einem bis heute unwiderstehlichen Genie- und zugleich Schelmenstreich. Auseinandersetzung und Anverwandlung von Althergebrachtem prägen auch die weiteren Stücke des 4. Symphoniekonzerts: Die Bach’schen Choräle Nun komm der Heiden Heiland, Meine Seele erhebt den Herren und Wachet auf, ruft uns die Stimme wurden von dem italienischen Komponisten Ottorino Respighi für Orchester arrangiert, sodass sie im Jahr 1930 eine Uraufführung unter veränderten Vorzeichen erleben durften. Und Schostakowitschs Landsmann Pjotr Tschaikowsky schaute mit sehnsuchtsvoll verklärtem Blick in den galanten Rokoko-Variationen auf die Epoche des »sonnigen Genies« Mozarts zurück, die ihm so viel leichter als die eigene sorgenvolle Zeit erschien. Dem Violoncello wird bei aller Grazie und Leichtigkeit dennoch ein Äußerstes an Virtuosität und Bravour abverlangt. Eine Herausforderung, für die der erste Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker, Bruno Delepelaire, gerne in die Rudolf-Oetker-Halle zurückkehrt. Die Leitung des Konzerts liegt in den Händen von Rasmus Baumann.

Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Klavierkonzert

Klavierrezital Roger Muraro

5. Kammerkonzert

Roger Muraro, Klavier

Robert Schumann:
Romanze Fis-Dur op. 28/2
Davidsbündlertänze op. 6

Maurice Ravel:
Auszüge aus Miroirs
Noctuelles (Nachtfalter)
Oiseaux tristes (Traurige Vögel)
Alborada del gracioso (Morgenlied des Narren)

Manuel de Falla:
Fantasía Bética

Einführung
35 Minuten vor Konzertbeginn

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Konzert

Sibelius / Nielsen

5. Symphoniekonzert

Flöte: Michael Martin Kofler
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Alexander Kalajdzic


Jean Sibelius: Symphonie Nr. 6 op. 104
Carl Nielsen: Flötenkonzert CNW 42
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Der dänische Komponist Carl Nielsen erhielt als siebtes von zwölf Kindern eines Anstreichers die Chance, Geige zu studieren. Er wurde Violinist im Königlichen Theater Kopenhagen und schenkte seinen Landsleuten sowie der Welt eine Reihe von originellen Werken, etwa die Oper Maskarade von 1906, die bald als »heimliche Nationaloper« gehandelt wurde. Sein Flötenkonzert entsprang dem Impuls, für jeden der Solisten des Kopenhagener Bläserquintetts, das Nielsen 1921 kennengelernt hatte, ein Solokonzert zu schreiben. Als er 1926 durch Deutschland und Italien reiste, entstand als Auftakt das Flötenkonzert, doch sein rapide schlechter werdender Gesundheitszustand verhinderte den Plan, den Reigen – nach Vollendung eines Klarinettenkonzerts – vollzumachen. Das Flötenkonzert bereicherte bald das Standardrepertoire großer Flötensolist*innen wie Martin Kofler, der es mit den Bielefelder Philharmonikern spielen wird. Die sieben Symphonien von Jean Sibelius bilden einen eigenen Kosmos, der voller Überraschungen steckt und doch wie ein Sternbild alle Werke aufeinander bezieht. Die sechste und siebte Symphonie begann Sibelius um 1914 zu entwerfen, etwa zeitgleich mit der Fünften. Diese, ein zerrissenes, von Brüchen gekennzeichnetes Werk, ließ ihn zunächst ein dazu kontrastierendes lyrisches Violinkonzert planen, das er schließlich in eine viersätzigen Symphonie verwandelte. Lange Zeit führte dieses Werk aufgrund seines ausgeglichenen Duktus’ ein »Aschenputtel-Dasein« und wurde erst in jüngerer Zeit mit der angemessenen Wertschätzung bedacht. Die Siebte dagegen wurde zum Kulminationspunkt in Sibelius’ symphonischer Serie. Als es 1924 an die Ausarbeitung ging, nannte Sibelius sie noch Symphonische Fantasie (Fantasia sinfonica), doch das fertige einsätzige Werk ermutigte ihn, es als Symphonie zu bezeichnen. Der finnische Dirigent Osmo Vänskä schrieb: »Die Siebte bildet ein Paar mit der Sechsten, aber sie ist nicht biographisch. Das Ego bleibt im Hintergrund und die allgemein menschlichen Dinge treten in den Vordergrund. Der Komponist wendet seinen Blick von sich selbst zu Gott hin. Die Siebte ist Sakralmusik.«

Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Kammerkonzert

Kontraste

6. Kammerkonzert

Astrid den Daas, Klarinette
Youngeun Kim, Saskia Peters, Nataliya Salavei, Violine
Gabriele Nereo Piras, Viola
Yoonha Choi, Violoncello
Hiroko Arimoto, Klavier
Benedikt Jäger, Tonmeister


Steve Reich: New York Counterpoint für Klarinette und Tonband
Béla Bartók: Kontraste
Johannes Brahms: Klarinettenquintett in h-Moll op. 115

Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn

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Konzert

Berlioz / Saint-Saëns / Respighi

6. Symphoniekonzert

Lena Neudauer, Violine
Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung


Hector Berlioz: Le carnaval romain
Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61
Ottorino Respighi: Fontane di Roma, Pini di Roma

Rom! Die ewige Stadt übt nicht nur auf Pilger und kulturhungrige Touristen eine starke Anziehung aus, sondern auch auf französische Kunstschaffende. Schließlich geht die Tradition der Académie des Beaux-Arts, jungen Talenten einen mehrjährigen Stipendienaufenthalt am Tiber zu ermöglichen, bereits auf Ludwig XIV. zurück. So hochkarätig die Aufzählung der Ausgezeichneten sich liest, so legendär ist auch die Liste derjenigen, deren Genie die Nachwelt erkannte – jedoch nicht die Jury. Dass beispielsweise Maurice Ravel nach dem fünften Versuch aufgab, führte zu einem veritablen Skandal. Hector Berlioz benötigte hingegen »nur« vier Anläufe, um den begehrten Preis zu erringen. Auch wenn er in Rom nicht rundherum glücklich wurde, war es doch eine prägende Zeit. Seine erste Oper, Benvenuto Cellini, wenige Jahre nach dem Aufenthalt in der Villa Medici entstanden, spielt denn auch während des römischen Karnevals. Aus Motiven der Oper schuf Berlioz 1844 das lebendig-abwechslungsreiche Konzertstück Le carnaval romain, das zu einem seiner meistgespielten Werke avancierte. Camille Saint-Saëns’ Bemühungen um den Rompreis blieben hingegen vergeblich. Doch die Anerkennung, die die Jury dem Schüler vorenthielt, konnte sie dem als einen der größten Musiker Frankreichs verehrten Mittvierziger nicht mehr versagen: 1881 wurde er selbst Mitglied der Académie. Ein Jahr zuvor hatte er für den gefeierten Virtuosen Pablo de Sarasate sein drittes Violinkonzert komponiert. In Sarasates Worten »ein Juwel«, das bei allen virtuosen Ansprüchen nie seine expressive, romantische Emotionalität verliert. Im Geiste des Uraufführungsinterpreten wird in Bielefeld die Violinistin Lena Neudauer »aus diesem erstklassigen Werk einen wahrhaft himmlischen Erzengel machen.« Der Italiener Ottorino Respighi benötigte kein Stipendium, um sich von Rom inspirieren zu lassen. Mit den 1916 und 1924 entstandenen symphonischen Dichtungen Fontane di Roma und Pini di Roma lädt er zu einem geradezu französischimpressionistisch anmutenden Streifzug ein, vorbei an schattenspendenden Pinien und sprudelnden Brunnen. Wer weiß? Vielleicht glitzert im Trevibrunnen ja auch die Münze des Begründers der Programmmusik – Hector Berlioz.

Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Kammerkonzert

7. Kammerkonzert

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Konzert

Johannes-Passion

Oratorienchor / 2. Saisonkonzert

Oratorienchor der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker
Hagen Enke, Musikalische Leitung / Choreinstudierung


Veranstalter: Oratorienchor der Stadt Bielefeld e.V.

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Konzert

Rodrigo / Rachmaninow

7. Symphoniekonzert

Jacob Kellermann, Gitarre
Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung


Joaquín Rodrigo: Música Para un Jardín für Orchester, Concierto de Aranjuez
Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Später April: Während der Frühling in Bielefeld sich häufig noch etwas ziert, steht Spanien in dieser Jahreszeit in voller Blüte. Die erwachende Natur mit ihren Duftwolken und der lebendigen Geräuschkulisse war für den seit der Kindheit erblindeten Joaquín Rodrigo ein steter Quell der Inspiration. Zwei seiner Liebeserklärungen an spanische Parks erklingen im 7. Symphoniekonzert: die 1957 uraufgeführte Música para un jardín (Musik für einen Garten), in der er den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Retiro-Park im Herzen Madrids lautmalerisch durch die Jahreszeiten begleitet, sowie eines der bekanntesten Gitarrenkonzerte der Musikgeschichte, das Concierto de Aranjuez. In den barocken Gärten des Königlichen Palasts von Aranjuez hatte der spanische Komponist mit seiner frisch Angetrauten die Düfte von Magnolien eingesogen, Vogelgesang und Brunnenplätschern gelauscht. Doch nicht nur die glücklichen Stunden der Flitterwochen und die glanzvolle, imperiale Vergangenheit Spaniens spiegeln sich in dem 1939 entstandenen Werk, sondern auch die Klage um ein im Bürgerkrieg versinkendes Vaterland und persönliche Tragödien. Anklänge an Bachs Matthäus-Passion vermischen sich mit Elementen folkloristischer Musik – dargeboten von dem »spanischsten aller Instrumente«, der Gitarre. Joaquín Rodrigo konnte nach Kriegsende in seine Heimat zurückkehren. Ein Glück, das Sergej Rachmaninow verwehrt blieb. 1917 hatte er mit seiner Familie Russland verlassen – und war als Komponist verstummt. Als gefeierter und viel gefragter Klaviervirtuose konnte er seinen Lebensunterhalt problemlos bestreiten, doch die Ausdrucksform der Komposition, die er einmal als notwendige Lebensfunktion wie Atmen oder Essen bezeichnet hatte,
litt darunter. Erst 18 Jahre nach der Emigration und 27 Jahre nach Uraufführung seiner zweiten Symphonie begann er mit der Arbeit an seiner Dritten. Moderne Klangsprache, Verknappung und rhythmische Freiheiten beweisen zwar, dass die Zeit keineswegs spurlos an Rachmaninow vorübergezogen war, doch atmet das 1936 in den USA uraufgeführte Spätwerk in allen Sätzen tiefe Verbundenheit mit dem Melodienreichtum der verlorenen russischen Heimat.

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Konzert

Musikverein - 2. Saisonkonzert

Musikverein der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker
Bernd Wilden, Musikalische Leitung / Choreinstudierung


Veranstalter: Musikverein der Stadt Bielefeld e.V.

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Kammerkonzert

8. Kammerkonzert

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Kammerkonzert

9. Kammerkonzert

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Konzert

Parsifal - Richard Wagner

Lichtspieloper im Rahmen des 8. Symphoniekonzerts

Gastsolist*innen und Ensemble
Bielefelder Opernchor
Extrachor
JunOs
Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Musikalische Leitung
Vincent Stefan, Videoregie
Anne Christine Oppermann, Dramaturgie


Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen WWV 111 / Dichtung von Richard Wagner / In deutscher Sprache

Ewiges Leben schenkt der Gral denjenigen, die aus ihm trinken. Für den Gralskönig Amfortas entpuppte sich diese Verheißung jedoch als Fluch. Um die Gemeinschaft der Gralshüter vor der Bedrohung durch den abtrünnigen Klingsor zu befreien, bewaffnete er sich mit der Reliquie des Heiligen Speers – und versagte kläglich. Nicht nur erlag er, sein Keuschheitsgelübde brechend, den Verführungskünsten einer ge­heimnisvollen Frau, sondern er verlor darüber hinaus die heilige Waffe an den Feind und wurde damit verletzt. Niemals nun verheilt diese Wunde. Als einziger Trost bleibt Amfortas die Prophezeiung, dass »durch Mitleid wissend« ein reiner Tor ihm Erlösung bringen könne. Große Hoffnungen weckt daher der Naturbursche Parsifal, der sich eines Tages auf das Gralsgebiet verirrt. Doch Parsifal hat noch einen langen Weg vor sich, bevor er Amfortas’ Leiden wirklich verstehen lernt und erkennt, dass er sich von seinem eigenen Leben verabschieden muss, um zum ersehnten Erlöser zu werden. In Ewigkeit.

Fast vierzig Jahre lang beschäftigte sich Richard Wagner mit der Sagenwelt um den Gral, jenen Becher des letzten Abendmahls, in dem auch das Blut des gekreuzigten Christus auf­ gefangen wurde – und dem die Macht, ewiges Leben zu verleihen, zugesprochen wurde. Die sich darum rankenden Legenden, christliche Rituale, aber auch buddhistisches Gedanken­ gut und Schopenhauers Ideenwelt verschmolz Wagner in seinem letzten Musiktheaterwerk zu einem eigenen Mythos. Der überbordenden Ideenfülle und bildgewaltig­suggestiven Sprache der Partitur begegnet das Theater Bielefeld gemeinsam mit einem Videokünstler mit einer visuell­musikalischen Auseinander­setzung: als Lichtspieloper in der Rudolf­ Oetker­Halle. Assoziative Bilder verstärken die Wirkung dieses »Bühnenweihfestspiels«, das schon Gustav Mahler die Sprache verschlug: »Als ich, keines Wortes fähig, aus dem Fest­spielhaus hinaustrat, da wusste ich, dass mir das Größte, Schmerzlichste aufgegangen war und dass ich es unentweiht mit mir durch mein Leben tragen werde.«

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Konzert

Haydn / Hartmann / Mozart

9. Symphoniekonzert

Bielefelder Philharmoniker
Antje Weithaas, Violine und Leitung


Joseph Haydn: Symphonie Nr. 95 c-Moll Hob I:95
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funebre für Violine und Streichorchester (revidierte Fassung 1959)
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550

»Innere Emigration« und »Bekenntnismusik« kennzeichnen das Leben und Schaffen von Karl Amadeus Hartmann: 1905 in München geboren (und vor sechzig Jahren dortselbst verstorben), wurde er Zeuge der Revolution in Bayern, der gescheiterten Räterepublik und des erstarkenden Nationalsozialismus; seine Musik ist beeinflusst von Bruckner und Mahler, Strawinsky und Bartók. In Nazideutschland konnte er aufgrund seiner politischen Einstellung nicht mehr arbeiten, er komponierte im Stillen weiter – etwa das Werk Miserae für die Opfer des Konzentrationslagers Dachau im Jahr 1934. Auch das Concerto funebre, hinter dem sich ein veritables Violinkonzert verbirgt, ist eine Art Klagegesang, den Hartmann im Juli 1939 unter dem Eindruck der Annexion des Sudetenlandes durch die Deutschen zu formulieren begann. Als Joseph Haydns langjähriges Festengagement beim Fürsten Esterházy mit dessen Tod 1790 endete, trat der Geiger und Impresario Johann Peter Salomon an ihn heran und lud ihn nach London ein. Dort empfing man Haydn mit Begeisterung und offenen Armen, sodass er nicht nur zwei Jahre blieb, sondern 1794 ein zweites Mal dorthin reiste. Kein Wunder, dass die zwölf »Londoner Symphonien « in seinem Werkekanon einen wichtigen Platz einnehmen. Die 95. Symphonie sticht darunter hervor, insofern sie als einzige in einer Molltonart gehalten ist und keine langsame Einleitung aufweist – was zu ihrer ungewöhnlich kurzen Spieldauer beigetragen haben dürfte. Auch Mozart blieb in seiner g-Moll-Symphonie dem melancholischen Tonfall treu, wenngleich die ihm eigene Fähigkeit, spielerische Leichtigkeit zu assoziieren, Gefühle von Fatalismus und Resignation nicht so recht aufkommen lässt, welche sich sonst mit dieser Tonart verbinden. Die Bielefelder Philharmoniker freuen sich, mit Antje Weithaas eine renommierte Geigerin zu Gast zu haben, die in bester Konzertmeister*innentradition die gespielten Werke zugleich leitet.

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Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Rudolf-Oetker-Halle Konzerthalle Bielefeld Bielefeld, Brunnenstr. 3-9
Konzerte / Konzert Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Kurfürstenstraße 7

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