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Bielefelder Philharmoniker

Kontakt

Bielefelder Philharmoniker
Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521-51-2492
Fax: +49 (0)521-51-6408
E-Mail: info@bielefelder-philharmoniker.de

 

Spielorte:

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 8, D-33602 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2493
F +49 (0)521-51-6845

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16, D-33615 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2187
F +49 (0)521-51-8030
Bewertungschronik

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Jazz

BiPhil & Magnus Lindgren

Jazz im Konzerthaus

Bielefelder Philharmoniker
Magnus Lindgren


In Zusammenarbeit mit dem Malmö Opera Orchestra entstanden, bringt Magnus Lindgren seine Komposition Music for the Neighbours von seiner schwedischen Heimat mit in die Bielefelder »Nachbarschaft«. Gemeinsam mit den Bielefelder Philharmonikern wird der Artist in Residence der Rudolf-Oetker-Halle mit Jazzsextett und Symphonieorchester zu hören sein.

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Kammerkonzert

Kammerkonzert - Klassik um 3

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Konzert

31. Film+MusikFest - Show People

Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Bernd Wilden


Showpeople (Es tut sich was in Hollywood)
USA 1928
Regie: King Vidor
Mit Marion Davies und William Haines
Musik: Carl Davis

Als die als Komödienstarlet berühmt gewordene Peggy Pepper sich in einem Anflug von Größenwahn in Patricia Pepoire umbenennt, beginnt der unaufhaltbare Abstieg einer Hollywoodschauspielerin … Im vager Anlehnung an die Lebensgeschichte der Stummfilmdiva Gloria Swanson schuf King Vidor eine brillante Satire auf die Traumfabrik. Im letzten Jahr des Stummfilms reflektiert der Film satirisch und liebevoll zugleich das Genre des Slapsticks, das Starsystem und Hollywood überhaupt. Das All Star Movie zeigt nicht nur Charlie Chaplin als Autogrammjäger bei Marion Davies; in der wohl berühmtesten Filmszene gibt sich bei einem Lunch in dem fiktiven Studio Peggy Peppers die gesamte Hollywoodprominenz der Zeit ein Stelldichein: unter anderem Douglas Fairbanks, Mae Murray, Norma Talmadge und John Gilbert. Auch Stars wie Mary Pickford und Gloria Swanson treten als sie selbst auf und sogar King Vidor ist in einer Szene gegen Schluss als King Vidor zu sehen.

Ein Konzert der Bielefelder Philharmoniker im Rahmen des 31. Film+MusikFests der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft Bielefeld.

Spieldauer: ca. 01:30 Std.

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Kammerkonzert

2. Kammerkonzert:
Trio Tastenwind - "Und Erwachs´ne ebenso!"

Trio Tastenwind

Fabian Hauser: Optimistische Popsongs gegen die Coronadepression Suite für Flöte, Klarinette & Klavier
Madeleine Dring: Trio für Flöte, Klarinette und Klavier
Fabian Hauser: Waves Sonate für Klarinette und Klavier
Fabian Hauser: Drei Selfies für Bassflöte und Klarinette
Francis Poulenc: Die Geschichte von Babar dem kleinen Elefanten, Text: Jean de Brunhoff

Soeben haben sie ihre erste CD Playground veröffentlicht, schon präsentieren sie im Rahmen des 2. Kammerkonzerts neue Stücke: Die drei Musiker*innen des Trios Tastenwind. Dessen Spiritus Rector ist Klarinettist Fabian Hauser, der sich als versierter und origineller Komponist auf die Fahnen geschrieben hat, die sehr überschaubare Literatur für die Kombination aus Flöte, Klarinette und Klavier beständig zu erweitern. Das Trio Tastenwind – mit Hauser zusammen musizieren hier Katja Schulte-Bunert (Flöte) und Elena Kaßmann (Klavier) – hat sich längst zu einem festen Ensemble innerhalb der Bielefelder Philharmoniker etabliert und seit 2016 etliche Konzerte diesseits und jenseits der theatereigenen Spielstätten gegeben. Und natürlich nutzen die drei Musiker*innen diese „Spielwiese“ gleichermaßen, um neben Hausers Ur- und Zweitaufführungen unbekannte Stücke „auszugraben“ und beides mit bekannteren Kompositionen zu kombinieren.
So auch hier: Das Finale bildet Jean Brunhoffs unverwüstlicher Babar, der kleine Elefant in der Vertonung von Francis Poulenc. Als unbekannte Wiederentdeckung darf Madeleine Dring bezeichnet werden, eine britische Komponistin, deren Wirken sich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entfaltete. Ihr Trio entstand 1968 und war für Flöte, Klavier und Oboe geschrieben – eines von mehreren Werken, das sie ihrem Mann gewidmet hatte, der Oboist war. In der Transkription für Klarinette klingt das Trio nicht minder reizvoll.
Die eingangs erwähnte CD mit Musik von Fabian Hauser enthält neben anderen die Sonate Waves für Klarinette und Klavier. 2019 komponiert, assoziiert Hauser hier in drei Sätzen einen Tag am Wasser, eine Nacht am Wasser und im dritten Satz den Tanz der Wellen. Drei Selfies für Bassflöte und Klavier sind eine unmittelbare Reflektion der Tage, in denen das Trio die CD im Kloster Marienmünster aufnahm. Mit dem ihm eigenen Augenzwinkern spiegelt Hauser die intensivsten Momente dieser Phase. Fast selbsterklärend sind die Optimistischen Popsongs gegen die Coronadepression: Wie sovielen anderen ausübenden Musiker*innen schlugen die Auswirkungen der Lockdowns auch Hauser zunehmend aufs Gemüt, doch er stemmte sich kompositorisch dagegen und schuf eine Reihe von heiteren Sätzen, in denen seine frühere Tätigkeit in einer Rock- und Popband stilistisch nachklingt.

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Konzert

2. Symphoniekonzert - Christof Prick

Bielefelder Philharmoniker
Christof Prick, Leitung


Joseph Haydn: Symphonie Nr. 101 D-Dur Die Uhr
Richard Strauss*: Ein Heldenleben, Symphonische Dichtung op. 40

»Es gibt in Europa andere große Musiker, aber Richard Strauss ist ein Schöpfer von Heldengestalten.« Wie sehr dieses Urteil des Schriftstellers Romain Rolland zutrifft, konnte man bereits erahnen, als die Bielefelder Philharmoniker Strauss’ Don Quixote zum Leben erweckten. Fast zeitgleich mit diesem »Ritter von der traurigen Gestalt« entwarf der Komponist in Ein Heldenleben auch einen wahrhaft heldischen Charakter. Die 1899 uraufgeführte symphonische Dichtung schildert das Schicksal eines namenlosen Heros: seine garstigen Widersacher, seine treue Geliebte, seine ruhmvollen Taten und seinen Weltabschied. Doch welcher Art ist dieser anonyme Held? Ein fahrender Ritter wie Don Quixote? Oder eher ein egomanischer Komponist? Dass man Strauss angesichts dieses Werks Großmannssucht vorwarf, hing nicht nur mit dem monumentalen Orchesterapparat, der überwältigenden Klanggewalt oder der direkten Bezugnahme auf Beethovens Eroica zusammen. In den keifenden Dissonanzen der Widersacher erkannte man Karikaturen von Kritikern und »Des Helden Friedenswerke« bestehen sämtlich aus Zitaten eigener Kompositionen. Trotz aller autobiografischen Anklänge würde es aber überraschen, wenn der überaus ironische Strauss hier ein ungebrochen-pathetisches Selbstportrait entworfen haben sollte, gab er doch selbst zu Protokoll: »Ich bin kein Held. Mir fehlt die nötige Kraft; ich bin nicht für die Schlacht gemacht; ich ziehe es vor, mich zurückzuziehen, Ruhe und Frieden zu genießen.« Doch ganz lüftete Strauss das Geheimnis um diesen Helden niemals … Während Ein Heldenleben nachvollziehbar benannte Situationen ausmalt, sollte das Publikum sich von dem Beinamen Die Uhr nicht dazu verleiten lassen, permanent ein Ticken in Joseph Haydns 101. Symphonie zu erwarten. Die Enttäuschung wäre vorprogrammiert, wie die anekdotisch überlieferte Beschwerde eines frustrierten Zuhörers bei dem Dirigenten Toscanini beweist. Dieser Beiname ist nicht Programm, stammt auch nicht vom Komponisten und wurde eigentlich nur der Klavierfassung des zweiten Satzes nachträglich verliehen. Doch neben dem rhythmischen Ticken, auf das alle warten, lädt noch so manches andere zum Schmunzeln und Staunen ein, schließlich befand sich der Vater der klassischen Symphonie in seinen für London geschaffenen Symphonien auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Wie auch der Morning Chronicle nach der Uraufführung im Jahr 1794 resümierte: »Es war Haydn, was könnte man, was bräuchte man mehr zu sagen?«

*Falls die Pandemie-Situation zum Zeitpunkt des Konzertes die Aufführung nicht zulassen sollte, passen die Bielefelder Philharmoniker ihr Programm an und spielen Richard Strauss’ Der Bürger als Edelmann für Sie.

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Konzert

1. Saisonkonzert - Musikverein

Musikverein der Stadt Bielefeld
Leitung: Bernd Wilden

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Kammerkonzert

3. Kammerkonzert:
Ensemble Horizonte - Mythische Momente

Ensemble Horizonte:
Flöte: Dante Montoya, Klarinette: Merve Kazokoglu, Harfe: Helene Schütz, Schlagzeug: Yukinobu Ishikawa, Violine: Mareike Neumann, Viola/Viola d’amore: Maria Pache, Violoncello: Johanna Zur
Leitung: Jörg-Peter Mittmann


Giacinto Scelsi (1905-1988): Arc en ciel, für zwei Streicher
Joanna Wozny (*1973): silben-meer-farben, für Flöte, Klarinette und Streichtrio
Claudio Monteverdi (1567-1643): Zefiro torna, arr. für Instrumentalensemble
Miyuki Ito (*1975): Lunar Phases, für Flöte, Viola und Harfe
Jörg-Peter Mittmann (*1962): Lamento, für sieben Spieler
Franghiz Ali-Zadeh (*1947): Schwindende Schönheit, für Viola d’amore, Violoncello, Harfe und Schlagzeug
Claudio Monteverdi (1567-1643): Venite, Venite!, arr. für Instrumentalensemble
Jean-Luc Darbellay (*1946): ...bei einem Engel irgend, für sieben Spieler

Was wäre die Musikgeschichte ohne den Blick in das Reich der Mythen? - Die Erzählung vom griechischen Sänger Orpheus leitet die Gattung der Oper ein. Jahrhunderte später wird Richard Wagner die germanische Sagenwelt musikalisch überhöhen. Auch am Beginn der Moderne findet sich der Mythos an prominenter Stelle: in Schönbergs Jakobsleiter, in Skrjabins Prometheus oder in Strawinskys Le sacre du printemps. Nach dem 1. Weltkrieg jedoch und mehr noch nach 1945 setzte eine nüchterne Versachlichung ein. Die Musik der Avantgarde definierte sich ganz positivistisch anhand von Material, Struktur und Relation.
Für außermusikalische Erzählungen blieb da kein Platz. Doch bald schon ermüdete das Interesse an derartigem Purismus wieder. Stil-Mixturen mit Blick über den Tellerrand der akademischen Musiksprache und phantastische neue Klangentdeckungen, teils inspiriert durch die Möglichkeiten der elektronische Musik, schufen neue Assoziationsräume. In diesem Spannungsfeld besannen sich Komponisten auch wieder verstärkt auf mythische Themen. In enger Anlehnung an barocke Mythen-Vertonungen spannt das Ensemble Horizonte in teils halb-szenischer Präsentation einen Bogen zwischen alter und neuer Zeit, zwischen Orient und Okzident.

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Kammerkonzert

Klassik um 3

Veranstalter: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

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Konzert

3. Symphoniekonzert - Martin Helmchen

Bielefelder Philharmoniker
Martin Helmchen, Klavier
Alexander Kalajdzic, Leitung


Claude Debussy*: Le Martyre de Saint Sébastien, Symphonische Fragmente
Béla Bartók: Klavierkonzert Nr. 3 E-Dur
Nikolai Rimski-Korsakow: Scheherazade, Symphonische Suite für Orchester op. 35

Musikalische Erzählungen bilden den Rahmen des dritten Symphoniekonzerts: Claude Debussy schildert mit instrumentalen Mitteln das Martyrium des heiligen Sebastian, der aufgrund seines christlichen Glaubens von römischen Bogenschützen hingerichtet wurde. Nichts Geringeres als eine Wiederbelebung des alten Mysterienspiels mit modernen Mitteln anhand dieser Legende hatte der Dichter Gabriele D’Annunzio im Sinn, wofür er Debussy um Musik bat. Die Uraufführung im Mai 1911 vereinte Schauspiel, Tanz, Gesang und Orchester, dauerte gut fünf Stunden und konnte sich – nicht nur wegen scharfer Ablehnung durch die katholische Kirche – nicht auf den Bühnen durchsetzen. Doch in Form ausdrucksstarker, aber rein symphonischer Fragmente eroberte die Bühnenmusik des reifen Debussy stattdessen den Konzertsaal. Auch Nikolai Rimski-Korsakow feiert die Macht der erzählerischen Fantasie in seiner 1888 entstandenen Symphonischen Suite nach Tausendundeiner Nacht. So lange fesselt die titelgebende Scheherazade mit ihrer Erzählkunst den blutrünstigen Sultan, der geschworen hatte, jede seiner Frauen nach der ersten Nacht hinrichten zu lassen – um ihrer vermuteten zukünftigen Untreue zuvorzukommen. Doch wer würde es vermögen, die Frau zu töten, die als Einzige weiß, wie es weitergeht mit Sindbad dem Seefahrer oder dem Prinzen Kalender? Der Orient, das Volkslied und besonders das Meer faszinierten den ausgebildeten Marinekadetten Rimski-Korsakow von jeher und so fiel es ihm nicht schwer, Scheherazades Geschichten in den reichsten Klangfarben auszumalen; dabei der Fantasie der Zuhörer*innen aber genügend eigenen Freiraum zu lassen. Nichtsdestoweniger dürften der besänftigenden Verführungskraft, mit der die Solovioline den Sultan um den Finger wickelt, wohl alle erliegen – während unmerklich die Zeit verfliegt. Von einer Todesahnung, wie sie Scheherazades Erzählkunst antreibt, ist in Béla Bartóks letztem Klavierkonzert nichts zu spüren. Im Gegenteil, geradezu leicht und melodiös klingt es im Vergleich zu den rau-perkussiven Vorgängerkonzerten. Hatte Bartók diese beiden für sich selbst als Pianist konzipiert, wollte er mit dem Dritten seiner Gattin, ebenfalls einer hervorragenden Pianistin, eine Überraschung zu ihrem Geburtstag bereiten – den er allerdings nicht mehr erlebte.
Um den Zyklus der Klavierkonzerte Bartóks zu vollenden, kehrt der Pianist Martin Helmchen zu den Bielefelder Philharmonikern zurück.

*Falls die Pandemie-Situation zum Zeitpunkt des Konzertes die Aufführung nicht
zulassen sollte, passen die Bielefelder Philharmoniker ihr Programm an und spielen Dmitri Schostakowitschs Hamlet-Suite aus der Schauspielmusik op. 32a für Sie.

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Konzert

Weihnachtsoratorium - Oratorienchor

Oratorienchor der Stadt Bielefeld
Leitung: Hagen Enke


Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantaten I, III, V, VI

Veranstalter: Oratorienchor der Stadt Bielefeld e.V.

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Konzert

Neujahrskonzert 2022

Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Alexander Kalajdzic

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Konzert

Neujahrskonzert in Sennestadt

Veranstalter: Sennestadtverein e.V.

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Kammerkonzert

4. Kammerkonzert - Trio Jean Paul

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Konzert

4. Symphoniekonzert - Mahler - Symphonie Nr. 9

Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung


Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9

Gustav Mahler – der Komponist, dem es gelang, die Symphonie in einen Kosmos zu verwandeln und dabei eine ganze Welt zu erschaffen, und das auf gänzlich unkonventionelle Weise: als Jongleur und Beherrscher zahlloser Stilmittel. Als Künstler, der das Wesentliche durch das Uneigentliche auszudrücken verstand. Als Mediator, der die Diskussion zwischen den Anhänger*innen »absoluter« Musik und denjenigen der Programmmusik gegenstandslos werden ließ, da er beides mühelos miteinander verschmolz. Seine Musik hat alle Eigenschaften eines Soundtracks jener künstlerischen und speziell literarischen Erscheinungen, die wir heute ungeachtet ihrer Heterogenität unter dem Begriff Fin de siècle zusammenfassen. Wie ein Brennglas bündelte Mahler die musikalischen Errungenschaften des Jahrhunderts, dessen Ende er als Vierzigjähriger miterlebte. Seine Symphonien warfen, um im Bild zu bleiben, gleichsam ihre fokussierten Strahlen voraus in eine Zukunft, deren Ahnung allein viele seiner Zeitgenoss*innen zutiefst beunruhigte. Gerade die neunte Symphonie galt unter Kollegen wie Arnold Schönberg und Alban Berg als eine Art Geburtsstunde der musikalischen Moderne. Mahler komponierte die Neunte in einem wahren Schaffensrausch im Sommer 1909 in Toblach. Als konsequente Fortentwicklung des Kompositionsstils, den er in der fünften, sechsten und siebten Symphonie ausgelotet hatte und der nicht zuletzt von Brüchen gekennzeichnet ist, präsentiert sich die Neunte schon nach rein musikarchitektonischen Gesichtspunkten als ein Werk des Zerfalls und des Abschieds. Kaum ein Motiv, das sich noch zu einem Thema oder gar zu einer
Kantilene entfaltet, doch die sehnsuchtsvolle Erinnerung daran ist in jeder Note zu spüren. Die viersätzige Anlage scheint der Formtradition der Gattung zu entsprechen, doch sie ist auf den Kopf gestellt: Die langsamen Sätze sind hier zu gewichtigen Ecksätzen geworden; der Kopfsatz eröffnet mit einem Seufzermotiv und das Finale endet statt mit einer Apotheose in einem langsamen »Ersterben«, doch so, als ob es nie enden möchte. So ist Mahlers Neunte ein vielschichtiges Abbild seiner persönlichen, von Krankheit und Verlust geprägten Disposition wie auch dasjenige eines gewaltigen Paradigmenwechsels, dem sich die Welt im Allgemeinen wie die Musikgeschichte im Besonderen in jenen Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ausgesetzt sah.

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Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Rudolf-Oetker-Halle Konzerthalle Bielefeld Bielefeld, Brunnenstr. 3-9
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Ereignisse / Festival MünsterlandFestival 8.10. bis 6.11.2021
Konzerte / Konzert Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Kurfürstenstraße 7

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