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Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: info@duisburger-philharmoniker.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
Bewertungschronik

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Konzert

KOnzertMEDitation

KOMED 2 · Klang und Stille

Michael Gees, Klavier
Bella Adamova, Mezzosopran


Die russische Mezzosopranistin Bella Adamova, geboren in Tschetschenien und aufgewachsen in Prag, widmet sich Oper und Lied mit der gleichen Hingabe wie der vokalen Improvisation. Mit Michael Gees, bei dem sie an der Musikhochschule Köln studierte, verbindet sie eine enge Zusammenarbeit.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpferisches Miteinander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren erfolgreich im Gelsenkirchener Consol Theater läuft und in der vergangenen Spielzeit auch nach Duisburg kam. Michael Gees, der hier vor allem als Begleiter des Tenors Christoph Prégardien bekannt ist, hat für die zweite Staffel wieder eine Reihe von Künstlerfreunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte KOnzertMEDitation

Preisverleihung

Musikpreis der Stadt Duisburg 2019

Royston Maldoom

Duisburger Tanztheater Ulla Weltike
TANZMOTO DANCE COMPANY
Ensemble der Duisburger Philharmoniker, Musikalische Gestaltung


Preisverleihung durch Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
Royston Maldoom und Prof. Dr. Holger Noltze, Künstlergespräch

Eigentlich wollte er nur mit ein paar Freunden in den Pub gehen. Aber die hatten es sich in den Kopf gesetzt, vorher noch im Kino einen Ballettfilm mit Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew anzusehen. Eher widerwillig ging Royston Maldoom mit. Am nächsten Tag beschloss er, Tänzer zu werden.

Der Brite, 1943 in London geboren, war zuvor eher ziellos durchs Leben gegangen, hatte sich als Bauzeichner und Schafhirte versucht. Als er mit seiner Tanzausbildung begann, war er 22 – ein Alter, in dem professionelle Tänzer bereits auf dem Höhepunkt ihrer physischen und künstlerischen Leistungskraft stehen. Aber Royston Maldoom ließ sich nicht beirren. Schon bald konnte er mit seinen Choreografien erste Erfolge erzielen, bekam Preise und Auszeichnungen. Die Tanzszene wurde auf das ungewöhnliche neue Talent aufmerksam.

Im Campingbus
Dennoch wählte Royston Maldoom seinen Weg ganz bewusst fernab der glamourösen Ballettwelt. In den achtziger Jahren tourte er mit einem Campingbus durch die Lande und brachte den Tanz zu den Menschen – bevorzugt dorthin, wo soziale Spannungen und materielle Nöte eigentlich ein denkbar kunstfernes Klima geschaffen hatten. Ganz gleich, ob es die Straßen­kinder von Addis Adeba waren, farbige Jugendliche aus den Townships Südafrikas oder der von Religions­konflikten gespaltene Nachwuchs Nordirlands – Royston Maldoom tanzte mit ihnen, öffnete ihr künstlerisches Potential, weckte ihre Leidenschaft.

Im Februar 2003 kam er nach Berlin, um auf Einladung der Berliner Philharmoniker und ihres Chefdirigenten Simon Rattle mit 250 Jugendlichen aus den Problemvierteln der Stadt Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“ zu erarbeiten – ein hochkomplexes Werk, das selbst professionelle Tänzer das Fürchten lehrt. Nach sechs Wochen brachten die Youngsters, von denen keiner zuvor je Berührung mit dem Ballett hatte, eine Choreografie auf die Bühne, die weithin für Aufsehen sorgte. Das einzigartige Projekt wurde in dem Dokumentarfilm „Rhythm is It!“ festgehalten, der mehrere große Filmpreise erhielt.

Wegmarken
Im Rheinland hatte Royston Maldoom schon zuvor wichtige tanzpädagogische Wegmarken gesetzt. Von 1990 bis 1997 wirkte er als choreografischer Direktor des Europäischen Jugendtanzfestivals im Rahmen der Duisburger Akzente. Seither arbeitet er eng mit der Duisburger Choreografin und Tanzpädagogin Ulla Weltike zusammen. Ihr gemeinsames Community Tanzprojekt „Tanzen für ein besseres Leben“ brachte 2016 etwa 200 in Duisburg lebende Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ursprungsländern zusammen, junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, aus sozial benachteiligten Familien, aber auch aus der Mittel- und Oberschicht.

Royston Maldoom versteht sich keineswegs als Sozialarbeiter oder Jugendbetreuer; er arbeitet straff und zielorientiert, fordert Disziplin, Konzen­tration und Einsatzbereitschaft. Dafür bietet er seinen jungen Tänzerinnen und Tänzern ein gemeinschaft­liches Erfolgserlebnis, das sie auch menschlich weiterbringt. „Wenn man zusammen getanzt hat“, so Royston Maldooms feste Überzeugung, „dann kann man auch miteinander leben.“

Der Musikpreis der Stadt Duisburg wurde erstmals 1990 verliehen. Er gilt herausragenden Leistungen im Bereich der Musik und des Musik­theaters. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € bringt die Köhler-Osbahr-Stiftung ein.

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Kammermusik

Eviva España

4. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent
Joaquín Clerch, Gitarre


Mit seinem Concierto de Aranjuez landete Joaquín Rodrigo 1939 einen echten Welthit: Das duftige, anmutige Gitarrenkonzert ist eine Reverenz an jene Blütezeit der spanischen Geschichte, als deren Stein gewordene Erinnerung der Königspalast von Aranjuez gilt. Der ohrwurmverdächtige Mittelsatz entfaltet seinen melancholischen Zauber im Original ungleich besser als in den seichten Cover-Versionen von Milva oder Nana Mouskouri. In den besten Händen liegt die noble, reich ausgezierte Melodie bei Joaquín Clerch. Der kubanische Gitarrist ging bei so unterschiedlichen Meistern wie Eliot Fisk und Nikolaus Harnoncourt in die Lehre und wirkt seit 1999 als Professor an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Als Solist spielte er unter anderem mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse.

Spaniens Komponisten haben lange um ihre nationale Identität abseits operettenhaft bunter Postkarten-Romantik gerungen. Stilbildend wurde hier der Andalusier Manuel de Falla, der in seinem Ballett „Der Dreispitz“ (1919) altspanische Tänze wie Fandango und Seguidilla wiederbelebte. Das schillernde Kolorit dieser Musik verrät zugleich den großen Einfluss, den französische Komponisten auf de Falla hatten. Diese wiederum ließen sich immer wieder vom exotischen Reiz spanischer Folklore inspirieren – ein Austausch auf Augenhöhe, den GMD Axel Kober in diesem attraktiven Programm sinnfällig vorführt.

Manuel de Falla empfand Emmanuel Chabrier brillante Orchesterrhapsodie „España“ denn auch keines­wegs als feindliche Übernahme nationaler musikalischer Werte; vielmehr stellte er anerkennend fest, dass kein spanischer Komponist den Volkstanz Jota so authentisch erfasst habe wie der französische Kollege. Das gilt natürlich noch mehr für den Boléro von Maurice Ravel, der über seine baskische Mutter allerdings auch spanisches Blut in den Adern hatte. Dem Komponisten selbst war der Welterfolg dieser im Grunde eher schlicht konstruierten Orchester-Klangstudie eher verdächtig. Sein ironischer Kommentar: „Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Boléro; leider enthält er keine Musik.“

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Konzert

1. Haniel Akademie-Konzert

Studierende der Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Dirk Mommertz, Leitung


Dirk Mommertz ist Duisburg seit langem verbunden: Als ehemaliger Professor der Folkwang Universität, aber auch als Pianist des Fauré Quartetts, das 2012 mit dem Musikpreis der Stadt Duisburg aus­gezeichnet wurde. 2015 wechselte Dirk Mommertz als Professor für Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater in München. Seine Studierenden sind regelmäßig bei großen internationalen Wett­bewerben erfolgreich – so auch das Lux Trio, das 2018 einen dritten Preis und zwei Spezialpreise beim renommierten ARD-Musikwettbewerb erhielt. Beim Gast­besuch an seiner alten Wirkungsstätte stellt Dirk Mommertz gleich mehrere preisgekrönte Jung-­Ensembles aus seiner Klasse vor.

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Konzert

Barockkonzert im Lichterschein

Mikhail Zhuravlev, Oboe
Streichensemble der Duisburger Philharmoniker
Wolfgang Kostujak, Cembalo


Georg Friedrich Händel: Concerto grosso D-Dur op. 6/5 HWV 323
Johann Sebastian Bach: Konzert für Oboe und Streicher A-Dur BWV 1055
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Ouvertüre (Suite) h-Moll BWV 1067
Antonio Vivaldi: Konzert für vier Violinen und Streicher h-Moll RV 580

Ende des 17. Jahrhunderts kam in Italien eine neue musikalische Gattung auf: Das „Concerto“ mit seiner solistischen Virtuosität, seinem anregenden Dialog der Instrumente und orchestralen Gruppen machte bald auch im zugigen Nordeuropa Furore. Wie viele andere Meister ließen sich auch Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel von der attraktiven Novität anregen, der sie bald ihren eigenen Stempel aufdrückten. Ein Barockensemble der Duisburger Philharmoniker setzt die beliebte Konzertreihe in stimmungsvoller Atmosphäre fort.

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Konzert

Toccata 1

Orgel plus … Posaunen
Festliche Musik zur Adventszeit

Marcus Strümpe, Orgel
Posaunenquartett der Duisburger Philharmoniker:
Rocco Rescigno, Norbert Weschta, Gerald Klaunzer und Lars Henning Kraft


Daniel Speer: Sonata
Franz Biebl: Ave Maria
Dietrich Buxtehude: Magnificat primi toni BuxWV 203
Giovanni Gabrieli: O Magnum Mysterium
Hodie Christus natus est
Georg Friedrich Händel: Zadok the Priest HWV 258
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ aus dem Oratorium „Elias“ op. 70
Alexandre Guilmant: Zwei Sätze aus dem „Livre de Noëls“ op. 60
Engelbert Humperdinck: Traumpantomime aus der Oper „Hänsel und Gretel“

Ihren Ursprung haben die Posaunenchöre in der protestantischen Kirchenmusik – aber der strahlende, markante und zugleich butter­weiche Klang des Instruments ist längst in einer überkonfessionellen Musiziertradition aufgegangen. Heute kommt kein Weihnachtsmarkt mehr ohne stimmungsvolle Melodien aus blank geputztem Blech aus, wobei sich allerdings der Geruch von Reibe­kuchen und kandierten Mandeln nicht immer vorteilhaft in den advent­lichen Ohrenschmaus mischt.

Marcus Strümpe, Kantor der Salvatorkirche und eine der zentralen Persönlich­keiten der vitalen Orgelszene an Rhein und Ruhr, geht mit einem Posaunen­quartett der Duisburger Phil­harmoniker mal ganz andere Wege. Gemeinsam loten sie unterschiedlichste Klang- und Spiel­kombinationen in einer großen stilistischen Bandbreite aus: Da trifft das protestantische Norddeutschland auf das katholische Italien, Renaissance auf Romantik, Oratorium auf Oper. Mal alternieren Orgel und Posaunen im geschmeidigen Wechsel, mal vereint sich der Luftstrom von Bläsern und Gebläse zu geballter pneumatischer Wucht. Und all das kann ganz ohne Triefnase und Eisfüße genossen werden.

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Konzert

Barockkonzert im Lichterschein

Mikhail Zhuravlev, Oboe
Streichensemble der Duisburger Philharmoniker
Wolfgang Kostujak, Cembalo


Georg Friedrich Händel: Concerto grosso D-Dur op. 6/5 HWV 323
Johann Sebastian Bach: Konzert für Oboe und Streicher A-Dur BWV 1055
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Ouvertüre (Suite) h-Moll BWV 1067
Antonio Vivaldi: Konzert für vier Violinen und Streicher h-Moll RV 580

Ende des 17. Jahrhunderts kam in Italien eine neue musikalische Gattung auf: Das „Concerto“ mit seiner solistischen Virtuosität, seinem anregenden Dialog der Instrumente und orchestralen Gruppen machte bald auch im zugigen Nordeuropa Furore. Wie viele andere Meister ließen sich auch Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel von der attraktiven Novität anregen, der sie bald ihren eigenen Stempel aufdrückten. Ein Barockensemble der Duisburger Philharmoniker setzt die beliebte Konzertreihe in stimmungsvoller Atmosphäre fort.

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Konzert

"Herzmusik"

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

Originalwerke und Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne

„Musik kann bei Menschen mit Demenz eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen. Sie kann dort einen Zugang finden, wo Sprache es nicht mehr vermag, sie kann Erinnerungen wachrufen oder auch nur das Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen unmittelbar an. Eine schöne entspannte Stunde fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags, das möchte „Herz­musik“ ermöglichen und damit ein Stück Lebensqualität erhalten. Zum Programm gehört ausgewählte klassische Musik in unterschiedlicher Kammermusik­besetzung, die Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Bedacht zusammengestellt haben. Das gemeinsame Abschluss-Singen ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, der Alzheimer Gesellschaft und des Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder vier Konzerte für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Dauer: ca. 60 Minuten

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Konzert

Weihnachten in Lied und Wort

Julklapp – Weihnachten in Skandinavien

Cornelia Orendi, Mezzosopran
Ville Enckelmann, Klavier
Alba San Juanes, Flöte
Imke Alers, Oboe
Andreas Oberaigner, Klarinette
Carl-Sönje Montag, Fagott
Magdalena Ernst, Horn
Katja Heinrich, Sprecherin


Lieder und Kammermusik von Edvard Grieg, Jean Sibelius, Carl Nielsen und Evert Taube sowie traditionelle skandinavische Weihnachtslieder

Texte von Hans Christian Andersen, Astrid Lindgren, Selma Lagerlöf, Carl Michael Bellmann u. a.

Was den Deutschen das „Wichteln“, ist den Schweden das „Julklapp“ – ein schöner vorweihnachtlicher Brauch, bei dem kleine Geschenke ausgelost und verteilt werden. Ansonsten hat die skandinavische Weihnacht natürlich auch viele ganze eigene Facetten: Wenn es dunkel wird (was in nördlichen Breiten schon sehr früh der Fall ist), sind die Kirchen und Stuben von unzähligen Kerzen erfüllt, man tanzt um den Weihnachtsbaum und isst Julbord – ein reichhaltiges Buffet, bei dem sich der Tisch biegt. Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und ihre Freunde lassen die stimmungsvolle nordische Weihnacht in Gedichten, Liedern und Kammermusik aufleben.

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Konzert

Mathematik der Seele

2. Profile-Konzert

Stephan Dreizehnter, Traversflöte
Rüdiger Lotter, Violine und Leitung
Luisa Höfs, Violine
Mathias Feger, Viola
Anja Schröder, Violoncello
Leon Berben, Cembalo


Johann Sebastian Bach: Auszüge aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080
Triosonate aus „Musikalisches Opfer“ BWV 1079
Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Heinrich Graun und Georg Friedrich Händel

In seiner „Correspondierenden Societät der musicalischen Wissenschaften“ wollte der Gelehrte und Bach-Schüler Lorenz Christoph Mizler dem mathematischen Wesen der Komposition und der Berechenbarkeit seelischer Zustände auf den Grund gehen. Gemeinsam mit dem Münchner Barock­experten und Ensembleleiter Rüdiger Lotter folgen Mitglieder der Duisburger Philharmoniker den Spuren dieser eigenartigen Institution, der neben Bach auch Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Carl Heinrich Graun angehörten.

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Konzert

Das Neujahrskonzert 2020 der Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent und Moderation
Magdalena Ernst, Horn
Max Dommers, Kontrabass


Ein Melodienreigen mit beschwingter, populärer Klassik im Rahmen eines festlichen Konzertabends

Mit einem beschwingten Melodien­reigen begrüßen die Duisburger Philharmoniker traditionell das neue Jahr. Unter Leitung ihres General­musikdirektors Axel Kober mixen sie dazu einen tönenden Champagner-Cocktail der Extraklasse. Neben zündenden Evergreens stehen auch reizvolle Neuent­deckungen auf dem Programm – so etwa die ohrwurmverdächtigen Melodien aus Dmitri Schostakowitschs Jazz-­Suiten. Für solistische Bravour sorgen die Orchester­mitglieder Magdalena Ernst (Horn) und Max Dommers (Kontrabass).

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Konzert

"Dein ist mein ganzes Herz"

Neujahrskonzert mit dem Salonorchester der Duisburger Philharmoniker

Salonorchester der Duisburger Philharmoniker
Tonio Schibel, Violine und Leitung
Alexandra von der Weth, Sopran
Corby Welch, Tenor


Mit dem Salonorchester der Duisburger Philharmoniker präsentierte sich im Herbst 2018 ein neues Ensemble, das virtuosen Schwung und glanzvolle Ballatmosphäre verbindet. Unter Leitung von Konzertmeister Tonio Schibel serviert das muntere Team nun erstmals auch einen tönenden Champagner­cocktail zum Jahresauftakt – mit eleganten Wiener Walzern, seidigen Operettenschlagern und glutvollen Canzonen aus Italien. Für vokalen Glanz sorgen zwei Stars der rheinischen Opernszene: die Sopranistin Alexandra von der Weth und der Tenor Corby Welch.

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Klavierkonzert

Große Klaviermusik 3. Konzert

"Musik am französischen Hof"

Michael Schmidt-Casdorff, Traverso
Christian Rieger, Cembalo


Werke von Jacques Hotteterre, François Couperin u. a.

Große Klaviermusik Sparkassenkonzerte
veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

Angaben zu den Solist*innen und den gespielten Werken finden Sie auch unter: www.folkwang-uni.de/grosse-klaviermusik

Weitere Veranstaltungen aus den Folkwang Diszi­plinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft finden Sie im Internet unter: www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Im Rahmen der „Großen Klaviermusik“ findet außerdem das „Forum für Junge Pianist*innen“ mit Folkwang Studierenden statt.

Karten für diese Konzertreihe gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf jeweils ab 1. des Vormonats.
Telefonisch unter 0203 295880 oder 0201 4903-231
sowie per Mail: karten@folkwang-uni.de.
Für Konzerte der Jungen Pianist*innen beträgt der Eintrittspreis 5 € (ermäßigt 3 €).

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Konzert

Poesie des Zerfalls

5. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Nikolaj Szeps-Znaider, Dirigent
Saleem Ashkar, Klavier


Kaum kommt man umhin, dieses Konzert im Spannungsfeld der großen Weltreligionen und ihrer historischen Verwerfungen zu betrachten. „Dreifach heimatlos“ sah sich Gustav Mahler, „als Böhme unter Österreichern, als Österreicher unter Deutschen und als Jude in der ganzen Welt.“ Die so schmerzhaft empfundene Heimatlosigkeit war stets auch ein zentrales Motiv in seinen Werken – bis hin zum letzten, der 1910 vollendeten Sinfonie Nr. 9. Hier bietet nicht einmal mehr die sinfonische Tradition dem Komponisten eine Heimat, einen Ankerplatz. Die hergebrachten Mittel zerrinnen ihm unter der Hand, die Form wird mehr­deutig und diffus – ein mit größter Meisterschaft gesteuerter, mit brennender Intensität durchlebter Prozess der Auflösung, des Zerfalls, der heute noch so kompromisslos und radikal wirkt wie vor hundert Jahren.

„Ich möchte ein echter Dirigent sein, nicht ein dirigierender Solist“, verriet Nikolaj Szeps-Znaider schon 2010 im Interview mit The Jewish Chronicle. „Wenn ich es mache, dann möchte ich es richtig machen und in der Lage sein, alles zu dirigieren – Opern und auch Sinfonien von Bruckner oder Mahler.“ Nach seinem solistischen Auftritt im 1. Philharmonischen Konzert präsentiert sich der Stargeiger nun in seiner zweiten großen Profession, die ihn im Laufe der letzten Jahre immer stärker beschäftigt hat. Für den als Sohn polnischer Eltern in Dänemark aufgewachsenen Znaider ist das jüdische Erbe ein wichtiger Teil seiner Identität, „aber ich bin nicht ultra-religiös. Was mich vor allem interessiert, ist die menschliche Erfahrung.“

Dieser Aussage dürfte Saleem Ashkar wohl ohne Vorbehalte zustimmen. Als palästinensischer Christ in Nazareth geboren, hat er den größten Krisenherd dieser Welt aus nächster Nähe erlebt. Beethovens Klavier­sonaten, die er bereits an verschiedenen Orten – zuletzt auch in Duisburg – zyklisch aufgeführt hat, sind für ihn künstlerisch wie weltanschaulich zum zentralen Lebensthema geworden. Mit dem zweiten Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy rückt er nun ein selten zu hörendes Juwel der romantischen Konzertliteratur ins Rampenlicht. Er hat das feinperlige Virtuosenstück bereits unter der Leitung von Riccardo Chailly im Studio aufgenommen und wurde vom britischen Musikmagazin Gramophone für die „ebenso makellose wie begeisternde Gewandtheit“ seines Spiels zurecht hoch gelobt.

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Duisburger Philharmoniker

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Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.
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Opernplatz, 47051 Duisburg
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Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Konzerthaus Dortmund Philharmonie Westfalen Dortmund, Brückstr. 21
Konzerte / Konzert Heimathafen Christengemeinde Duisburg Duisburg, Landwehrstraße 55

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