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Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: philharmoniker@stadt-duisburg.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
Konzert

1. Profile-Konzert

Claude Debussy zum 100. Todestag

Stephan Dreizehnter, Flöte
Önder Baloglu, Violine, Viola
Friedemann Pardall, Violoncello
Yannick Rafalimanana, Klavier
Lior Ouziel, Harfe


Das Ende des Ersten Weltkriegs hat Claude Debussy nicht mehr erlebt: Er starb am 25. März 1918 in Paris, wenige Tage, nachdem die deutsche Armee ihre fatale Frühjahrsoffensive an der Westfront begonnen hatte. Von seinem großen, in den Kriegs­jahren begonnenen Sonatenzyklus konnte der Komponist nur noch drei Werke fertigstellen. Sie verbinden sich hier mit dem frühen Klaviertrio G-Dur und einer Reihe geschmeidig arrangierter Miniaturen zu einem attraktiven Werkpanorama – eingeleitet durch Maurice Ravels Trauerarbeit für den großen Kollegen.
Konzert

Beethoven-Zyklus 5. Konzert

Ludwig van Beethoven: Die Klaviersonaten

Saleem Ashkar, Klavier

Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3
Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 „Der Sturm“
Sonate Nr. 22 in F-Dur op. 54
Sonate Nr. 28 in A-Dur op. 101

Beethovens 32 Klaviersonaten zyklisch aufzuführen, so Saleem Ashkar, habe sein Leben verändert. Bereits an mehreren Orten hat er die imposante Werkserie präsentiert; dazu ist eine Gesamt­aufnahme beim Traditionslabel DECCA im Entstehen. In der vergangenen Spielzeit brachte Saleem Ashkar das ambitionierte Projekt auch nach Duisburg. „Eine über jeden Zweifel erhabene Spieltechnik und einen ebenso glasklaren wie butterweichen Anschlag“ hob die Rheinische Post nach dem Eröffnungsabend hervor, dem noch drei weitere folgten. Vier Konzerte in der aktuellen Spielzeit runden den Zyklus ab.

Saleem Ashkar kam 1976 als Sohn palästinensischer Christen in Nazareth zur Welt. Sein Studium absolvierte er an der Royal Academy of Music in London und an der Musikhochschule Hannover. Am Beginn seiner internationalen Karriere stand ein Auftritt mit Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra – da war Saleem Ashkar ganze 17 Jahre alt. Mit 22 debütierte er unter der Leitung von Daniel Barenboim in der New Yorker Carnegie Hall. Seither gastierte er bei Spitzenorchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und dem Concertgebouworkest Amsterdam.

Saleem Ashkar ist an einem der größten Krisen­herde der Welt aufgewachsen. So verwundert es nicht, dass die Beschäftigung mit Ludwig van Beet­hoven über die rein musikalische Kraft der Werke hinaus auch eine besondere weltanschauliche Dimension für ihn hat: „Mit seinem Schaffen implizierte Beethoven stets eine aktive Teilhabe an den politischen und sozialen Veränderungen seiner Umgebung – von seiner Bewunderung und anschließenden Ablehnung Napoleons zu seinem fortwährenden Kampf gegen ein rigides Sozialsystem, welches das Schicksal eines Menschen von Geburt an determinierte.“

In keiner seiner Werkgruppen wird die stilistische Entwicklung Beethovens so deutlich wie in den Klaviersonaten. Haydns Formwitz und Mozarts Poesie sind in den Werken der ersten Periode noch deutlich nachzuweisen, aber dann drängt es den jungen Komponisten mit Macht in neue Ausdruckswelten. Die gesteigerte emotionale Kraft spiegelt sich besonders anschaulich im Titel der c-Moll-Sonate op. 13 wider: „Pathétique“. Nachdem Saleem Ashkar die große Trias der späten Sonaten op. 109, 110 und 111 bereits in der letzten Spielzeit präsentiert hat, steht im Abschlusskonzert am 19. Juni noch ein visionäres, die Grenzen der Gattung sprengendes Werk zur Debatte. „Nach Umfang und Anlage“, so notierte der große Alfred Brendel, „geht die Hammerklaviersonate weit über alles hinaus, was auf dem Gebiet der Sonatenkomposition jemals gewagt und bewältigt wurde.“
Konzert

Anna Malikova | Belenus Quartett

1. Kammerkonzert

Anna Malikova, Klavier
Belenus Quartett:
Seraina Pfenninger, Violine
Anne Battegay, Violine
Esther Fritzsche, Viola
Jonas Vischi, Violoncello


Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op. 57

Der keltische Gott Belenus ist Comic-Kennern bestens vertraut – schließlich schwören Asterix und seine gallischen Freunde immer wieder auf diesen heidnischen Patron der Künste und Wissenschaften. 2004 wurde er zum Namensgeber für das deutsch-schweizerische Belenus Quartett, das rasch zu einem der gefragtesten europäischen Newcomer-Ensembles avancierte. „Bezwingende Intensität, Tiefenschärfe und Präzision“ attestierte die Badische Zeitung dem Quartett, das 2015 den prestigereichen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ für sich entscheiden konnte.

Neben den großen Meisterwerken drängt es die vier Streicher immer wieder zu ungewöhn­lichen Aufgaben. 2016 etwa machten sie beim Jazz ­Festival in St. Moritz mit „A Tribute to Billie ­Holiday“ Furore. Für ihr Duisburg-Debüt haben sie sich mit den raumgreifenden Klavierquintetten von Robert Schumann und Dmitri Schostakowitsch zwei absolute Gipfelwerke des Reportoires ausgesucht. Unterstützt ­werden sie dabei von der Pianistin Anna Malikova, deren internationale Karriere nach ihrem Sieg beim ARD-Wettbewerb 1993 mächtig Fahrt aufnahm. Den Duisburger Philharmonikern ist die aus Usbekistan stammende Musikerin seit langem eng verbunden – so etwa durch die gemeinsame China-Tournee 2007 und eine markante Einspielung des Klavierkonzerts Nr. 2 von Johannes Brahms.
Aufführungen / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Königsallee 15
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Consol Theater Gelsenkirchen Gelsenkirchen, Bismarckstr. 240
Aufführungen / Aufführung PACT Zollverein Essen, Bullmannaue 20a
Fr, 28.9.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Folkwang Hochschule Essen, Klemensborn 39
Die Kunsthochschule im Ruhrgebiet
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Staatl. anerkannte Constantin Schule GmbH Bochum, Widume Str. 6
für Gesang, Schauspiel, Tanz
Aufführungen / Theater Colosseum Theater Essen, Altendorfer Str. 1
BUDDY - Das Buddy Holly Musical
Aufführungen / Konzert Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Dimbeck 2a
Regler Produktion e.V. www.regler-produktion.de
Aufführungen / Konzert Heimathafen Duisburg, Landwehrstraße 55
Christengemeinde Duisburg