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Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
Philharmonie Mercatorhalle, CityPalais
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: info@duisburger-philharmoniker.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Duisburger Philharmoniker

Konzertabsage bis 19.4.

Hinweis zum Konzertbetrieb der Duisburger Philharmoniker im Hinblick auf das Coronavirus.

Dem Beschluss des Landes Nordrhein-Westfalen und den Vorgaben der Stadt Duisburg folgend, werden alle Konzerte der Duisburger Philharmoniker bis nunmehr einschließlich 19. April 2020 (bis zum Ende der Osterferien) abgesagt.

Bitte bleiben Sie gesund!
Konzert

Klassische Grazie und romantische Dämonie

9. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Werner Ehrhardt, Dirigent
Anna Harvey, Alt
Patrick Grahl, Tenor
Johannes Kammler, Bariton
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Anna-Victoria Baltrusch, Orgel
philharmonischer chor duisburg


Joseph Martin Kraus: Schauspielmusik zu Molières „Amphitryon“ (Auszüge)
Joseph Haydn: Konzert für Orgel und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. XVIII:1
Felix Mendelssohn Bartholdy: „Die erste Walpurgisnacht“ op. 60

Man nennt ihn auch den „schwedischen Mozart“: Wie der große Kollege wurde Joseph Martin Kraus im Jahre 1756 geboren, ging bereits als junger Musiker nach Stockholm und wurde hier 1781 zum 2. Hofkapellmeister ernannt – im gleichen Jahr, da sich Mozart als freischaffender Komponist in Wien niederließ. So weit man weiß, sind die beiden einander nie begegnet, obwohl Kraus 1782 anlässlich einer Reise durch die europäische Theaterlandschaft auch in Wien Station machte und dort mit Größen wie Haydn, Gluck und Salieri zusammentraf. Kraus überlebte Mozart nur um ein Jahr; er starb im Dezember 1792 an einer verschleppten Tuberkulose.

Schon im April 2016 stand ein Werk des lange vergessenen Komponisten auf dem Programm der Philharmonischen Konzerte: Reinhard Goebel dirigierte damals die „Symphonie funèbre“, die Kraus 1792 für den nach einem Attentat gestorbenen König Gustav III. schrieb. Schon fünf Jahre zuvor hatte Kraus für eine Aufführung von Molières „Amphitryon“ am schwedischen Hof eine mehrteilige Schauspielmusik komponiert, die seither in den Archiven schlummerte. Werner Ehrhardt hat die in ihrer klassischen Grazie eher an Gluck als an Mozart erinnernde Partitur wiederentdeckt und 2007 bei den Tagen Alter Musik in Herne präsentiert. Der Kölner Geiger und Dirigent leitete von 1985 bis 2005 das Kammerorchester Concerto Köln. 2004 gründete er mit l’arte del mondo ein weiteres Spezialensemble, das sich rasch einen Spitzenplatz in der internationalen Originalklangszene erobern konnte.

„Leuchtende Klangfarben sowie viel Schwung und Leidenschaft“ konstatierte die Rheinische Post nach Anna-Victoria Baltruschs Auftritt im Rahmen der Duisburger Orgelreihe „Toccata“. Mit einem Orgelkonzert des jungen Joseph Haydn kehrt die vielfach preisgekrönte Konzertorganistin an die philharmonische Eule-Orgel zurück. Auch bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Die erste Walpurgisnacht“ kann Werner Ehrhardt auf exzellente Partner zählen: Vier renommierte Solisten und der philharmonische chor duisburg sorgen in dieser von roman­tischer Dämonie erfüllten Goethe-Vertonung für plastischen, konturenscharfen Vokalklang. „Ich fühle, wie groß die Aufgabe ist und mit welcher Sammlung und Ehrfurcht ich sie angreifen muss“, schrieb Mendelssohn 1830 an den Dichter. Die Uraufführung hat Goethe nicht mehr erlebt – sie fand 1833 in der Berliner Sing­akademie statt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Klassische Grazie und romantische Dämonie

Konzert

Toccata 4

Orgel plus … Horn Chorus

Aleš Bárta, Orgel
Radek Baborák, Horn
Baborák Czech, Horn Chorus
Hornisten der Duisburger Philharmoniker
Klaus Wallendorf, Moderation
Miloš Bok, Dirigent


Giovanni Gabrieli: Canzon
Samuel Scheidt: „Das alte Jahr vergangen ist“
Camille Saint-Saëns: Andante für Horn und Orgel
Miloš Bok: „De Profundis“ für vier Hörner, vier Wagnertuben und Orgel
Anton Bruckner: Motetten für acht Hörner, vier Wagnertuben und Orgel bearbeitet von Miloš Bok

In der Konzertsaison 2015/2016 war der tschechische Hornist Radek Baborák „Artist in Residence“ der Duisburger Philharmoniker – und ist danach zum guten Freund und dauerhaften Musizierpartner geworden. Nach einem Gastspiel als Solist und Dirigent in der vergangenen Spielzeit kommt er nun mit seinem achtköpfigen Baborák Czech Horn Chorus nach Duisburg zurück. Unterstützt durch Musiker der Duisburger Philharmoniker formt sich dabei ein Blechbläserensemble mit ganz eigener klanglicher Note: Neben den klassischen Wald­hörnern kommen hier nämlich auch vier der legendären „Wagner-Tuben“ zum Einsatz. Der Bayreuther Meister hatte diese Spezialinstrumente für seine Nibelungen-Tetra­logie bauen lassen; Anton Bruckner hat sie später auch im Adagio seiner siebten Sinfonie verwendet.

Als Komponist dachte der Linzer Domorganist im Grunde immer von der Orgel her, deren spezifische Klangdisposition und Registertechnik in seinen Chor- und Orchesterwerken deutlich hervortreten. Der Komponist und Dirigent Miloš Bok hat diese Eigenart in seinen Adap­tionen der großen Bruckner-­Motetten eindrucksvoll heraus­gearbeitet. Hier verbindet sich der machtvolle Bläserklang mit dem Spiel des tschechi­schen Orga­nisten Aleš Bárta. Der mehrfach preisgekrönte Musiker tritt regelmäßig mit den großen Orchestern seiner Heimat auf und hat bereits über 30 CDs vorgelegt.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Toccata 4

Konzert

Volkston und geschliffene Bravour

10. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Marcus Bosch, Dirigent
Alban Gerhardt, Violoncello


Michail Glinka: Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmila“
Sergej Prokofjew: Sinfonisches Konzert für Violoncello und Orchester op. 125
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Am ehemaligen Haus der deutsch-sowjetischen Freundschaft in Ost-Berlin wurde 1951 ein Relief mit dem Bildnis des russischen Komponisten Michail Glinka angebracht – nebst markigen Worten, die angeblich aus seinem Mund stammen: „Es ist das Volk, das die Musik schafft. Wir Musiker arrangieren sie nur.“ Die Verehrung, die Glinka schon im 19. Jahrhundert zuteil wurde, ging nahtlos in den Personenkult der kommunistischen Ära über. Da ging es Glinka nicht besser als dem um eine Generation jüngeren Peter Tschaikowsky, der in ähnlicher Weise zum musikalischen Leitstern einer revolutionären Morgenröte stilisiert wurde.

Die Wahrheit lag in beiden Fällen ein bisschen anders. Zwar kann man in der furiosen Ouvertüre zu Glinkas Zauberoper „Ruslan und Ludmila“ durchaus slawischen Volkston entdecken, aber Stil und Handwerk dieser Musik erinnern doch eher an die geschliffene Bravour eines Gioacchino Rossini. Und mochte Peter Tschaikowsky im Finale seiner Sinfonie Nr. 4 auch ein altes russisches Volkslied zitieren – in Formplan und motivischer Arbeit verrät das Werk deutlich die Einflüsse der deutsch-österreichischen Sinfonik.

Mit dem ehrlichen Bemühen, Volksnähe und ästhetischen Anspruch zu verbinden, geriet Sergej Prokofjew Ende der 40er Jahre in die Mühlen der stalinistischen Kulturpolitik. Zu seinen bedeutendsten Spätwerken zählt das Sinfonische Konzert für Violoncello und Orchester, die Neufassung eines 1938 entstandenen Cellokonzerts, dem in seiner Urgestalt kein Erfolg beschieden war. Mstislaw Rostropovich hatte die Umarbeitung angeregt und war 1952 auch der Solist bei der Moskauer Uraufführung – unter Leitung des Pianisten Swjatoslaw Richter, der bei dieser Gelegenheit zum ersten und einzigen Mal als Dirigent hervortrat.

Der Berliner Cellist und ECHO-Preisträger Alban Gerhardt zählt in seinem Fach seit fast drei Jahrzehnten zur internationalen Spitzengruppe. Er ist mit den Wandlungen des Prokofjew-Konzerts gut vertraut, schließlich hat er 2008 beide Versionen mit dem Bergen Symphony Orchestra eingespielt. Marcus Bosch wirkte zehn Jahre lang sehr erfolgreich als Generalmusikdirektor der Stadt Aachen, bevor er 2012 in gleicher Funktion nach Nürnberg ging. 2016 wurde er als Professor und Leiter des Hochschulorchesters an die Münchner Musikhochschule berufen. Seit 2009 ist er außerdem musikalischer Leiter der angesehenen Opernfestspiele in seiner Heimatstadt Heidenheim.

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Konzert

"Herzmusik“

Konzertangebote für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter

Musiker der Duisburger Philharmoniker

Originalwerke und Bearbeitungen vom Barock bis zur Moderne

„Musik kann bei Menschen mit Demenz eine wichtige Schlüsselfunktion einnehmen. Sie kann dort einen Zugang finden, wo Sprache es nicht mehr vermag, sie kann Erinnerungen wachrufen oder auch nur das Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben. Unabhängig davon, welche musikalischen Erfahrungen die Besucher mitbringen und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – Musik spricht die Emotionen aller Menschen unmittelbar an. Eine schöne entspannte Stunde fernab des oft anstrengenden und belastenden Alltags, das möchte „Herz­musik“ ermöglichen und damit ein Stück Lebensqualität erhalten. Zum Programm gehört ausgewählte klassische Musik in unterschiedlicher Kammermusik­besetzung, die Musiker der Duisburger Philharmoniker mit Bedacht zusammengestellt haben. Das gemeinsame Abschluss-Singen ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition. Dank der Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker, der Alzheimer Gesellschaft und des Demenz-Service Zentrum Westliches Ruhrgebiet können wir auch in dieser Saison wieder vier Konzerte für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter anbieten.

Dauer: ca. 60 Minuten

Weitere Informationen und Anmeldung
(unbedingt erforderlich) zu „Herzmusik“:
Anja Renczikowski / Tel. 0160 – 94 91 04 10
oder per E-Mail: a.renczikowski@t-online.de

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Konzert

Artist in Residence

Artist in Residence
OZM|Symphony
Markus Stenz, Dirigent
Anna Malikova, Klavier
– Artist in Residence –


Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 4 G-Dur op. 58
Richard Wagner / Henk de Vlieger: „The Ring“
Ein orchestrales Abenteuer nach Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“

Das Orchesterzentrum|NRW in Dortmund ist eine gemeinsame Einrichtung der vier staatlichen Musikhochschulen des Landes. Im Masterstudiengang „Orchesterspiel“ werden Studierende zielgerichtet auf eine Orchester-Karriere vorbereitet. Durch Kooperation mit den großen Orchestern der Region bietet das Orchesterzentrum|NRW ausgewählten Studierenden außerdem die Möglichkeit, neben ihrem Studium in einem Profiorchester zu spielen und damit wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln. Auch die Duisburger Philharmoniker nehmen in jeder Saison zehn Studierende des Instituts als Akademisten in ihre Reihen auf.

OZM|Symphony, das Sinfonieorchester des Orchesterzentrum|NRW, wurde bereits von renommierten Dirigenten wie Gerd Albrecht, Giordano Bellincampi, Michael Sanderling und Lothar Zagrosek geleitet. Die aktuelle Arbeitsphase leitet der ehemalige Kölner Generalmusikdirektor Markus Stenz, der seit 2012 als Chefdirigent des Radio Filharmonisch Orkest im niederländischen Hilversum arbeitet.

Mit „Artist in Residence“ Anna Malikova am Klavier arbeitet der hochbegabte Orchester-Nachwuchs die lichte, lyrisch fließende Textur in Beethovens viertem Klavierkonzert heraus. Zu einem „orchestralen Abenteuer“ hat der niederländische Komponist und Arrangeur Henk de Vlieger Wagners Nibelungen-Tetralogie umgeformt. Das mythische Spiel um Macht und Liebe mit seinem gewaltigen Aufgebot an Göttern, Menschen, Riesen und Zwergen zieht in vierzehn bildkräftigen Episoden vorbei.

In Kooperation mit dem Orchesterzentrum NRW in Dortmund

Das Projekt „Artist in Residence“ wird gefördert von KROHNE

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Kammerkonzert

Quatuor Diotima

9. Kammerkonzert

Quatuor Diotima:
Yun-Pen Zhao, Violine
Constance Ronzatti, Violine
Franck Chevalier, Viola
Pierre Morlet, Violoncello


Leoš Janáček: Streichquartett Nr. 1 „Die Kreutzersonate“
Jean-Luc Hervé: Streichquartett
Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 130

Sie ist die starke Frau, die den schwärmerischen Helden zur Tat verführt: Diotima, die weibliche Hauptfigur aus Friedrich Hölderlins „Hyperion“, wurde 1996 von vier AbsolventInnen des Pariser Conservatoire als Patin erwählt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten schon spielt das Quatuor Diotima in der Spitzenklasse der Streichquartett-Zunft und hat sich insbesondere durch seinen Einsatz für die Neue Musik große Verdienste erworben. Es sind vor allem die klang­sinnlich ausgefeilten Werke der französischen Avantgarde, mit denen das Quartett immer wieder begeistert – so wie das Streichquartett des 1960 geborenen Pariser Komponisten Jean-Luc Hervé, das die vier 2018 aus der Taufe gehoben haben.

Aber auch der klassische Quartettkanon liegt beim Quatuor Diotima in besten Händen. Für seine Einspielung der beiden Quartette von Leoš Janáček erhielt das Ensemble den begehrten Schallplattenpreis Diapason d’or. In Duisburg spielen sie das erste, das von Leo Tolstois Novelle „Die Kreutzersonate“ inspiriert wurde – dem literarischen Psychogramm einer zerrütteten Ehe. Aus Beethovens letzter Schaffens­phase stammt das große B-Dur-Quartett, dessen lyrischer fünfter Satz 1977 als Tonaufnahme in die Raumsonde Voyager 2 gelegt wurde, um fernen Zivilisationen als Beispiel für die menschliche Kultur zu dienen.

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Konzert

Im Widerschein des Kosmos

11. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Duncan Ward, Dirigent
Matt Haimovitz, Violoncello
Tobias Melle, Live-Projektion


Jean-Féry Rebel: „Le Chaos“ aus der Orchestersuite „Les Elements“
Charles Koechlin: „Vers la voûte étoilée“ op. 129
Henri Dutilleux: „Tout un monde lointain“ für Violoncello und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
- Die Pastorale in Bildern -

Seit 1972 findet alljährlich am 5. Juni der Weltumwelttag der Vereinten Nationen statt – mit weltweiten Aktionen zum Umweltschutz, gegen Naturzerstörung und zur Schärfung des ökologischen Bewusstseins. 2020 steht dieses wichtige Datum zusätzlich im Zeichen des Beethoven-Jahres. Zum 250. Geburtstag des Titanen wurde das Beethoven Pastoral Project ins Leben gerufen; zahlreiche Orchester weltweit beteiligen sich daran mit einer Aufführung von Beethovens sechster Sinfonie (der „Pastorale“) – so auch die Duisburger Philharmoniker, die das Werk mit großformatigen Bildprojektionen von Tobias Melle präsentieren.

Der Münchner Fotograf ist mit seinen eindrucksvollen Visualisierungen klassischer Musik weithin erfolgreich; er schafft Bilderwelten, die den Musikgenuss intensivieren und ganz neue Erlebnisräume öffnen. Das Projekt „Pastorale in Bildern“ zeigt die unver­gleich­liche Schön­heit der Natur und führt die Größe der Schöpfung auf bewe­gende Weise vor Augen. Zugleich thema­tisiert Melle den Umgang des Menschen mit diesem kost­baren Gut: Er konfron­tiert die roman­tische Natur­erfahrung konflikt­freudig mit dem Konsum von Wald und Flur, zeigt die flächen­deckende Aus­beutung globaler Ressourcen.

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Konzert

Come Together!

Das Beethoven-Festival

Duisburger Philharmoniker

Ludwig van Beethovens Geburtstag jährt sich 2020 zum 250. Mal. Zu Ehren des Bonner ­Meisters veranstalten die Duisburger Philharmoniker ein ­Festival rund um den „Pastoral Day“ – umsonst und draußen. An drei Tagen präsentieren unterschiedlichste Ensembles vom Mittag bis zum Abend die ganze Vielfalt seines Schaffens. Auf dem Programm stehen Sonaten, Trios und Streichquartette, aber auch Sätze aus Klavierkonzerten und Sinfonien in kammermusikalischen Arrangements.

Hier trifft Originales auf Originelles; mal spricht das Genie im O-Ton, mal wird seine Musik mit Klängen unserer Zeit konfrontiert – so zum Beispiel durch den Berliner Kontrabassisten Oliver ­Potratz, der sich mit hinreißender Virtuosität zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik bewegt. Der bunte ­Veranstaltungsreigen wird auch durch Gastkünstler der Folkwang Universität bereichert.

Das alles findet in entspannter vorsommer­licher Festival-Atmosphäre statt. Die Bühne wird durch Duisburger Künstler gestaltet und mit ein wenig „Urban Gardening“ sorgen wir für angenehmes Ambiente. Wer mag, kann auf dem König-Heinrich-Platz sein Picknick auspacken. In den Pausen steht aber auch ein Freiluft-Bistro bereit, in dem sich Künstler und Publikum stärken und miteinander ins Gespräch kommen können.

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Konzert

Im Widerschein des Kosmos

Die Pastorale in Bildern
Pastoral Day

Duisburger Philharmoniker
Duncan Ward, Dirigent
Matt Haimovitz, Violoncello
Tobias Melle, Live-Projektion


Jean-Féry Rebel: „Le Chaos“ aus der Orchestersuite „Les Elements“
Charles Koechlin: „Vers la voûte étoilée“ op. 129
Henri Dutilleux: „Tout un monde lointain“ für Violoncello und Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
- Die Pastorale in Bildern -

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Konzert

Henri Sigfridsson | Eugenio Cantone

Henri Sigfridsson, Klavier
Eugenio Catone, Klavier


Die in Duisburg ansässige Klavier-Abteilung der Folkwang Universität genießt international einen ausgezeichneten Ruf – erkennbar daran, dass junge Nachwuchstalente aus der ganzen Welt ins Rheinland strömen, um sich hier in ihrer Kunst zu perfektionieren. Zu ihnen gehört auch der 1986 geborene Italiener Eugenio Catone, der zuvor bei Größen wie Paul Badura-Skoda und Bruno Canino in die Lehre gegangen war. Bei zahlreichen Klavier- und Kammermusik-Wettbewerben war der junge Musiker erfolgreich; er hat mehrere Rundfunk- und Fernsehproduktionen gemacht und bislang drei CDs veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er an einer Gesamtaufnahme der Klavierwerke von Dmitri Schostakowitsch.

Sein Lehrer Henri Sigfridsson ist ein vielfach ausgezeichneter, auf den großen Podien hoch geschätzter Pianist. Als Krönung seiner internationalen Wettbewerbserfolge war er 2005 bei der Beethoven Competition Bonn in gleich drei Kategorien siegreich. Als Solist konzertierte der Finne unter anderem mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Peters­burger Philharmonikern und der Staatskapelle Weimar. Bevor Henri Sigfridsson 2011 eine Klavierklasse an der Folkwang Universität übernahm, hatte er bereits an den Hochschulen von Graz und Berlin (Hanns Eisler) gelehrt.

In der Reihe „Piano Extra“ stellt jeweils ein Klavierprofessor der Folkwang Universität einen seiner Meisterschüler vor. Der Abend ist als Bonus in den Abonnements der Kammerkonzerte enthalten, steht aber selbstverständlich allen Klavierfreunden offen.

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Klavierkonzert

Große Klaviermusik 5. Konzert

Sparkassenkonzerte

Liszt-Trio Weimar (a. G.) Klaviertrio

veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

Angaben zu den Solist*innen und den gespielten Werken finden Sie auch unter: www.folkwang-uni.de/grosse-klaviermusik

Weitere Veranstaltungen aus den Folkwang Diszi­plinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft finden Sie im Internet unter: www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Im Rahmen der „Großen Klaviermusik“ findet außerdem das „Forum für Junge Pianist*innen“ mit Folkwang Studierenden statt.

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Konzert

Ein hochprozentiger Cocktail

12. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent
Rafael Sars, Schlagzeug
Johannes Wippermann, Schlagzeug


Leonard Bernstein: Ouvertüre zu „Candide“
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45
Claude Debussy: Petite Suite in der Orchesterfassung von Henri Büsser
Avner Dorman: „Spices, Perfumes, Toxins“
Konzert für zwei Schlagzeuger und Orchester

„Spices, Perfumes, Toxins“ – „Gewürze, Düfte, Gifte“ verheißt das Programm. Sind wir im Konzertsaal oder auf einem orientalischen Markt? So genau kann man das gar nicht sagen, denn Avner Dormans Konzert für zwei Schlagzeuger und Orchester zieht das Publikum vom ersten Moment an hinein in eine exotisch bunte, feurig groovende, betörend duftende Klang- und Bilderwelt. Im Kopfsatz („Spices“) entfalten kreisende indische Tala-Rhythmen ihre narkotisierende Wirkung; im zweiten Satz („Perfumes“) konstruiert der 1975 geborene israelische Komponist eine „multikulturelle Polyphonie“ zwischen Barockarie, orientalischer Folklore und Jazz. Das Finale („Toxins“) schließlich wird seinem „giftigen“ Titel vollauf gerecht – hier wirbeln die Schlagstöcke mit einer elementaren Kraft, die vital und zerstörerisch zugleich wirkt.

Johannes Wippermann, Schlagzeuger im WDR Sinfonieorchester, hat mit dem explosiven Stück an der Seite des österreichischen Percussion-Stars Martin Grubinger schon 2017 die Kölner Philharmonie gerockt. Rafael Sars, der aus den Niederlanden stammt, wurde 2012 in die Orchesterakademie der Düsseldorfer Symphoniker aufgenommen und ist seit 2014 Mitglied der Duisburger Philharmoniker. Gemeinsam bilden die beiden eine Hälfte des erfolgreichen Ensembles Repercussion, das 2018 den Förderpreis des Landes NRW erhielt.

Bevor die beiden vor ihrer weitläufigen Batterie aus Trommeln, Marimbas und Vibrafonen Platz nehmen, wärmt GMD Axel Kober den Saal mit tanzinspirierter Orchestermusik an: Leonard Bernsteins „Candide“-Ouvertüre rührt Mahler, Schostakowitsch und knalligen Broadway-Sound zu einem hochprozentigen Cocktail zusammen. Debussys bezaubernde „Petite Suite“, eigentlich für Klavier zu vier Händen geschrieben, wurde von dem französischen Komponisten und Dirigenten Henri Büsser in feinen orchestralen Pastelltönen nachkoloriert. Die Sinfonischen Tänze aus dem Jahre 1940 sind Sergej Rachmaninows letztes Werk – opulentes Kino für die Ohren, das eine ganze Epoche im Rausch einer entfesselten Ballnacht untergehen lässt. Wer regelmäßig die Wissenschaftssendung „Quarks“ im WDR Fernsehen schaut, kann den markanten Anfang mühelos mitsingen – was aber natürlich keine Einladung sein soll!

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Konzert

studio-orchester duisburg

studio-orchester duisburg
Cecilia Castagneto, Dirigentin


Johannes Brahms: Akademische Festouvertüre op. 80
Aram Chatschaturjan: „Maskerade“
Suite aus der Schauspielmusik
Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14

Als das studio-orchester duisburg vor nunmehr 50 Jahren gegründet wurde, war Willy Brandt noch Bundeskanzler und gehörten Schlaghosen zu den heißen Modetrends. Es hat sich eine Menge verändert seit damals, auch beim studio-orchester. Doch eines ist geblieben: seine frische Art zu musizieren sowie der Anspruch, leidenschaftliches Spiel und professionelle Ausführung in Einklang zu bringen. Mit den Werken, die zum Jubiläum auf den Pulten stehen, kann das Ensemble diese Qualitäten erneut unter Beweis stellen.

Mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms scheint der Rahmen gesetzt: heiter und beschwingt soll das Jubiläum begangen werden. Allerdings erinnern die beiden anderen Werke des Programms daran, dass ausgelassene Lebensfreude und tiefe Tragik oft eng beieinander liegen – insofern ein musikalisch vielschichtiger Rückblick.

Die Werke von Aram Chatschaturjan und Hector Berlioz stehen allerdings zum allerersten Mal auf einem Programm des Orchesters. Eine bewusst getroffene Entscheidung, denn bei allem Stolz auf das in 50 Jahren Erreichte geht der Blick doch auch in die Zukunft – und das Orchester bleibt neugierig auf Werke, mit denen es sich bislang noch nicht auseinandergesetzt hat.

Die Leitung hat die Argentinierin Cecilia Castagneto, die 2018 ihren erfolgreichen Einstand beim studio-orchester duisburg hatte.

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Duisburger Philharmoniker

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Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.
Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
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Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Konzerthaus Dortmund Philharmonie Westfalen Dortmund, Brückstr. 21
Konzerte / Konzert Heimathafen Christengemeinde Duisburg Duisburg, Landwehrstraße 55

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