Duisburger Philharmoniker

93 exzellente Musiker aus aller Welt schaffen gemeinsam mit dem Intendanten Dr. Alfred Wendel und dem Generalmusikdirektor Jonathan Darlington als Duisburger Philharmoniker faszinierende Klangerlebnisse in der Hafenstadt an Rhein und Ruhr. Das Repertoire umfasst sowohl die klassische als auch die zeitgenössische Musik.

Die zwölf Philharmonischen Konzerte mit Weltklasse Solisten wie Isabelle Faust, Daniel Hope, Sol Gabetta und Frank Peter Zimmermann und die Kammerkonzerte sind in der Philharmonie Mercatorhalle zu hören, die durch ihre herausragende Akustik international einen hervorragenden Ruf genießt.
Außerdem steht das Orchester regelmäßig bei der Ruhrtriennale mit Stars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne.
Die Duisburger Philharmoniker sind zudem ein Orchester der Deutschen Oper am Rhein mit Spielort im Theater Duisburg. Rund 100 Aufführungen inklusive zahlreicher Premieren stehen hier auf dem Programm des Orchesters.
Neben der Klassik liegt ein besonderes Interesse in der Barockmusik. So haben sich die Musiker fundierte Kenntnisse in der historischen Aufführungspraxis erworben

Spannende Crossover-Projekte bilden in der zeitgenössischen Musik Schwerpunkte. Beim „Traumzeitfestival“ des Jahres 2009 spielten die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit dem amerikanischen Jazz-Trompeter Tom Harrell. Einem Auftritt bei der „ExtraSchicht– die Nacht der Industriekultur“ folgte das Mitwirken im Rahmen des Open-Air Kinos im Landschaftspark Duisburg-Nord, wo sie live die Filmmusik zu Charly Chaplins Meisterwerk „The Goldrush“ spielten.

Konzertreisen führten die Duisburger Philharmoniker zweimal nach China, nach Polen und Litauen, sowie in die Sowjetunion, Niederlande, Schweiz, Spanien, Finnland, Großbritannien und Griechenland. Gastspiele gab das Orchester u.a. im Concertgebouw Amsterdam, dem Herodes-Atticus-Theater Athen und dem Strawinsky-Auditorium Montreux.

Konzertsaison 2010/11

1. Philharmonisches Konzert:
Benjamin Shwartz | Heidrun Holtmann

Duisburger Philharmoniker
Benjamin Shwartz, Dirigent
Heidrun Holtmann, Klavier


Felix Mendelssohn Bartholdy: „Die Hebriden“ („Die Fingalshöhle“), Konzertouvertüre op. 26
Tzvi Avni: Konzert für Klavier, Streicher, Pauken und Schlagzeug - Welturaufführung
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Klingende Geburtstagsgabe
Tzvi Avni zählt zu den bedeutendsten israelischen Komponisten unserer Zeit. 1927 in Saarbrücken geboren, emigrierte er 1935 mit seinen Eltern nach Haifa, wo er noch heute lebt. Den mediterranen Klangreiz seiner frühen Werke hat Avni auch bewahrt, als er später Kompositionstechniken der europäischen Avantgarde übernahm. Seine Musik, die häufig von Werken der bildenden Kunst inspiriert ist, zeichnet sich besonders durch eine vitale, tänzerische Rhythmik aus. In seinem neuen Klavierkonzert, einem Auftragswerk der Duisburger Philharmoniker, entspinnt Tzvi Avni ein kunstvoll gewirktes, kammermusikalisches Netz von Beziehungen zwischen den Instrumenten. Das Werk entstand auf Anregung von Heidrun Holtmann, die eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten verbindet. Die vielfach preisgekrönte Berliner Pianistin stellt immer wieder Musik des Exils und der Emigration ins Zentrum ihrer Arbeit, Musik, die im Spannungsfeld von Freiheit und Unterdrückung entstand.
Bei der Welturaufführung seines neuen Werkes wird Tzvi Avni persönlich anwesend sein – und dabei die Glückwünsche zum 83. Geburtstag entgegennehmen, den er am 2. September feiert. Zu den Gratulanten zählt auch der junge amerikanische Dirigent Benjamin Shwartz, der in den letzten Jahren sehr erfolgreich als „Resident Conductor“ des San Francisco Symphony Orchestra wirkte. Er umgibt die Novität mit Werken zweier Komponisten, denen das Judentum weniger religiöses Bekenntnis als geistig-kultureller Hintergrund war: Felix Mendelssohn Bartholdys berühmte „Hebriden“-Ouvertüre fängt den grauen Himmel über der schottischen Inselwelt mit tönenden Lichtstimmungen ein. Naturlaute stehen auch am Beginn der ersten Sinfonie von Gustav Mahler – klingende Symbole für jenes rätselvolle Wechselspiel zwischen Mensch und Welt, das Mahlers gesamten sinfonischen Kosmos durchzieht.

Einzelkarten 9,00/15,00/19,00/25,00/30,00/36,00 €,
ermäßigt 5,00/8,00/10,00/13,00/15,50/18,50 €

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termine:

Mi, 1.9.2010, 20:00
Do, 2.9.2010, 20:00

Gastkonzert der Litauischen Staatsphilharmonie

Litauische Staatsphilharmonie Vilnius
Gintaras Rinkevičius, Dirigent
Lukas Geniušas, Klavier


Gustav Holst: „Jupiter“ aus der Orchestersuite „Die Planeten“ op. 32
in der Orgelbearbeitung von Roland Maria Stangier
Roland Maria Stangier, Orgel
Mikalojus Konstantinas Čiurlionis: Variationen über „Stretch Away, Fields” für Streichorchester
Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Offizieller Festakt anläßlich des 25jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Duisburg / Vilnius und des 60jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Duisburg / Portsmouth
2010 feiert Litauen den zwanzigsten Jahrestag seiner Unabhängigkeit; im Oktober jährt sich zum 25. Mal die offizielle Aufnahme der Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Vilnius. Bereits auf eine 60jährige Partnerschaft kann Duisburg mit der südenglischen Hafenstadt Portsmouth zurückblicken.

Gintaras Rinkevicius, 1960 in Vilnius geboren, wurde nach seinem Sieg beim Berliner Herbert von Karajan-Wettbewerb 1985 schlagartig bekannt. Bereits drei Jahre darauf berief ihn die Litauische Staatsphilharmonie Vilnius zu ihrem Chefdirigenten. Weitere Leitungspositionen nahm er an den Opernhäusern von Malmö und Riga ein. Darüber hinaus ist Gintaras Rinkevicius ein international geschätzter Gastdirigent, der regelmäßig am Bolschoi-Theater in Moskau arbeitet und 2006 an der Scottish National Opera in Glasgow debütierte.
Lukas Geniušas entstammt bereits in der vierten Generation einer russisch-litauischen Musikerfamilie. Er wurde 1990 in Moskau geboren, wo er derzeit noch sein Studium absolviert. Neben mehreren Siegen bei nationalen Klavierwettbewerben war er 2005 auch beim bedeutenden Gina Bachauer-Wettewerb in Salt Lake City erfolgreich. Er konzertierte mit Orchestern in Moskau, St. Petersburg, Vilnius, Breslau und Hamburg. Klavierabende führten ihn nach Warschau, Krakau, Stockholm, Berlin, Hannover, Genf, Paris, Lyon und Wien.

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termin:

Sa, 4.9.2010, 20:00

1. Außer der Reihe:
Jonathan & Friends

Florian Geldsetzer, Violine
Nadine Sahebdel, Violine
Mathias Feger, Viola
Sophia Reuter, Viola
Fulbert Slenczka, Violoncello
Martin Schie, Oboe
Jens Thoben, Klarinette
Ioan Ratiou, Horn
Jens-Hinrich Thomsen, Fagott
Jonathan Darlington, Klavier


Kammermusik mit Jonathan Darlington und Mitgliedern der Duisburger Philharmonie

Edward Elgar: Quintett für Klavier und Streichquartett a-Moll op. 84
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur KV 452
Dmitri Schostakowitsch: Sonate für Viola und Klavier op. 147

Auf dem Kammermusik-Podium verabschiedet sich GMD Jonathan Darlington von den Duisburger Philharmonikern mit einem Programm, das in seinen Besetzungen ebenso unterschiedlich ist wie in den Dimensionen des Ausdrucks. Klassische Grazie steht neben dichter romantischer Textur und der hermetisch geschlossenen Klangwelt des späten Dmitri Schostakowitsch.

Einzelkarten 15,00 €, ermäßigt 8,50 €

Ort:

Wilhelm Lehmbruck Museum
Düsseldorfer Str. 40, 47051 Duisburg

Termin:

So, 5.9.2010, 19:00

Sinfonie der Tausend

Bochumer Symphoniker
Dortmunder Philharmoniker
Duisburger Philharmoniker
Essener Philharmoniker
Neue Philharmonie Westfalen
Philharmonisches Orchester Hagen
Opernchor und Extrachor des Aalto-Theaters Essen
Opernchor und Extrachor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / DuisburgExtrachor des Musiktheaters im Revier/Gelsenkirchen
Philharmonischer Chor Bochum
Philharmonischer Chor Duisburg
Philharmonischer Chor Essen
Chor der Universität Witten/HerdeckeAalto Kinder- und JugendchorEssen-Steeler Kinderchor
Kinderchor der Musikschule Gelsenkirchen sowie weitere Chöre und Choristen der Metropole Ruhr.
Musikalische Leitung: Lorin Maazel
Choreinstudierung: Alexander Eberle
Solisten der Opernhäuser der Metropole Ruhr


Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

„… es ist das Größte, was ich bis jetzt gemacht habe. Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.“

Gemeinsam mit Orchestern und Chören der Metropole Ruhr rekonstruieren die Duisburger Philharmoniker und die RUHR.2010 das Uraufführungskonzert am 12. September 1910 in München.

Eine Koproduktion der Duisburger Philharmoniker und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Eintrittspreise: € 98,- / 75,- / 55,- / 25,-

Ort:

Kraftzentrale, Landschaftspark Duisburg-Nord

Termin:

So, 12.9.2010, 18:00

1. Kammerkonzert:
Alice Sara Ott - Bechstein-Klavierabend

Alice Sara Ott, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonata quasi una fantasia cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“
Johannes Brahms: 16 Walzer op. 39
Franz Liszt: 6 Consolations S. 172, 6 Grandes Études d’après Paganini S. 140

Man muss bereit sein, wenn das Schicksal anklopft. Bei Musikern meldet es sich häufig mit den Worten: „Können Sie morgen für Ihren erkrankten Kollegen einspringen?“

Und Alice Sara Ott war bereit, als das Schleswig Holstein Musik Festival gleich dreimal in kurzer Zeit diese magische Anfrage an sie richtete. Und auch, als Murray Perahia 2008 in Basel absagte, rettete die junge deutsch-japanische Pianistin den Abend. Ebenso beim Klavierfestival Ruhr 2007, wo die Münchnerin für die erkrankte Elena Bashkirowa einsprang – da war sie gerade mal 18 Jahre alt, hatte bereits eine Reihe wichtiger Preise gewonnen und mit ihrer Debüt-CD nach Ansicht der Süddeutschen Zeitung eine „fulminante Visitenkarte“ vorgelegt. Ihren Einstand als Exklusiv-Künstlerin der Deutschen Grammophon gab sie mit einer hinreißenden Liszt-CD, zu der „Die Welt“ lakonisch mitteilte: „Die 21-jährige Münchnerin spielt schwersten Liszt mit Eleganz und Finesse, haut in die Tasten und wahrt doch Geschmack.“ In Duisburg, wo sie gleichfalls den poetisch-virtuosen Klavierkosmos der Romantik durchmisst, steht dazu der neue große Bechstein-Konzertflügel zur Verfügung. Dessen reiches Farbspektrum wird in jeder Spielzeit mit einem eigens konzipierten „Bechstein-Klavierabend“ besonders herausgestellt.

Einzelkarten 10,00/17,00/22,99 €, ermäßigt 5,50/9,00/10,50 €

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termin:

So, 26.9.2010, 19:00

2. Philharmonisches Konzert:
Jonathan Darlington | Christoph Prégardien

Duisburger Philharmoniker
Jonathan Darlington, Dirigent
Christoph Prégardien, Tenor
– Artist in Residence –


Gustav Mahler:
Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Der Abgrund unter dem Tanzboden
Gustav Mahler ist der große Jubilar dieser Spielzeit. Auf den 150. Geburtstag im Juli 2010 folgt im Mai 2011 der 100. Todestag. Damit ist zugleich ein Komponistenleben umrissen, das nur wenig mehr als 50 Jahre währte – ein Leben, das an Triumphen so reich war wie an Rückschlägen, ein Leben an der Schwelle von Romantik und Moderne. Sein Zentrum hatte es im Wien des Fin-de-siècle, in dessen brodelndem Kulturklima sich schneidiger Militarismus, Operettenseligkeit und geistig-künstlerische Aufbruchsstimmung auf einzigartige Weise mischten. All das spiegelt sich in Mahlers Liedern und Sinfonien, deren zuweilen naiver Volkston psychologisch gebrochen ist: Unter dem Tanzboden öffnet sich der Abgrund. So ist es auch in den Liedern, die Mahler nach Texten der romantischen Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ komponierte. Da steht schlichte Frömmigkeit neben burleskem Humor, da wechselt flüsterndes Liebesgeplänkel mit dem Aufmarsch eines nächtlichen Geisterheeres.
Ein idealer Interpret dieser Gesänge ist der Tenor Christoph Prégardien, den die Duisburger Philharmoniker als „Artist in Residence“ gewinnen konnten. Er hat im lyrischen Tenorfach an bedeutenden Opernhäusern gesungen und wird als stilistisch versierter Interpret der großen Oratorien-Literatur weltweit geschätzt. Seine besondere Liebe gilt indes dem romantischen Kunstlied, dem er mit sprachlicher und gesanglicher Nuancierungskunst ein Höchstmaß an Stimmungen und Zwischentönen abgewinnt. Bei Mahler ist der Mikrokosmos des Liedes nahtlos mit dem Makrokosmos der Sinfonie verbunden; das eine ist die Keimzelle des anderen. So lebt auch im Inneren der hochdramatischen „Fünften“ ein schlichtes Lied: Das seidige „Adagietto“ wurde durch die Verwendung in Luchino Viscontis Film „Tod in Venedig“ unsterblich.

Einzelkarten 9,00/15,00/19,00/25,00/30,00/36,00 €,
ermäßigt 5,00/8,00/10,00/13,00/15,50/18,50 €

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termine:

Mi, 22.9.2010, 20:00
Do, 23.9.2010, 20:00

Gastkonzert des Sinfonieorchesters Kristiansand

Sinfonieorchester Kristiansand
Rolf Gupta, Dirigent
Benjamin Schmid, Violine


Bjørn Morten Christophersen: Neues Werk (Deutsche Erstaufführung eines Auftragwerkes des Sinfonieorchesters Kristiansand)
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica”

1919 gegründet, zählt das Sinfonieorchester Kristiansand zu den wichtigsten kulturellen Institutionen der südnorwegischen Provinz Adger. Durch ein flexibles System fest angestellter Musiker und freier Mitarbeiter kann das Ensemble sowohl Kammerorchester-Aufgaben wahrnehmen als auch das große sinfonische Repertoire abdecken. Seit 2006 steht das Orchester unter Leitung des norwegischen Komponisten und Dirigenten Rolf Gupta.

Die internationale Karriere des österreichischen Geigers Benjamin Schmid begann 1992 mit seinem Sieg beim Carl Flesch-Wettbewerb in London. Neben seiner Tätigkeit als Solist und Kammermusiker ist er auch ein begeisterter Jazzgeiger.

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termin:

Mo, 4.10.2010, 20:00

Klassik trifft Sport – Benefiz-Gala

Duisburger Philharmoniker
Markus Fratz, Dirigent
Marcus Stümpe, Orgel
Michael Porr, Rogel


„Symphonic Shades“
Musik von Josef Strauss, Klaus Wüsthoff, Queen und John Williams

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Getreu dem berühmten Motto von Erich Kästner haben sich das Lions Hilfswerk Duisburg-Rhenania, der Stadtsportbund und die Duisburger Philharmoniker zusammengetan, um gemeinsam Gutes zu tun. Mit dem Erlös der großen Benefiz-Gala „Klassik trifft Sport“ soll ein Großspielgerät für einen behindertengerechten Kinderspielplatz im Zoo Duisburg gekauft werden. Darüber hinaus danken Sie durch Ihre Anwesenheit den Duisburger Sportvereinen mit ihren Helfern und Vorständen für ihr ehrenamtliches Engagement.

Im Rahmen dieses Konzertes werden auch die Duisburger Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2009 geehrt. Die Duisburger Philharmoniker lassen unter der Leitung von Markus Fratz bei „Symphonic Shades“ und Musik von Josef Strauss, Klaus Wüsthoff, Queen und John Williams gleichfalls kräftig die Muskeln spielen. Mit einem bunten Programm unter dem Titel „Organ unlimited – Best of best of“ bringen Marcus Strümpe und Michael Porr auch die Orgel der Philharmonie Mercatorhalle auf Touren – aber ganz so schnell kommt das topfitte neue Instrument natürlich nicht aus der Puste.

Einzelkarten 168,00 €, inkl. Gala-Dinner und Getränke

Kartenverkauf und weitere Informationen www.klassik-trifft-sport.de

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termin:

Mi, 6.10.2010, 19:00

2. Kammerkonzert - Schumanns Liederspiele

Marlis Petersen, Sopran
Stella Doufexis, Mezzosopran
Werner Güra, Tenor
Konrad Jarnot, Bariton
Camillo Radicke, Klavier
Christoph Berner, Klavier


Robert Schumann:
Spanisches Liederspiel op. 74
Minnespiel op. 101
Spanische Liebeslieder op. 138

Schumanns Liederspiele sind Juwele des romantischen Ensemblegesangs – ein „Fest der schönen Stimmen“ mit Liedinterpreten der Weltspitze.
Sie touren um den Erdball, sind als Opernsänger, Oratoriensolisten und Liedinterpreten auf den bedeutendsten Podien zu Gast. Dennoch finden Marlis Petersen, Stella Doufexis, Werner Güra und Konrad Jarnot gemeinsam mit ihren Pianisten Camillo Radicke und Christoph Berner immer wieder Zeit, gemeinsam die großen Vokalquartette der deutschen Romantik zu erkunden und dabei ihre individuellen Stimmtimbres in einem Ensembleklang von hoher Transparenz und Homogenität aufgehen zu lassen. Robert Schumanns Liederspiele mit ihrem reizvollen Wechsel von Sologesängen, Duetten und Quartetten bieten dazu reiche Gelegenheit. Für seine Aufnahme der Liebeslieder-Walzer von Johannes Brahms konnte das illustre Team bereits höchstes Lob der Fachpresse entgegennehmen: „Durchgängige Textverständlichkeit, winzige Dynamisierungen und artikulatorische Finessen im Klavier spiegeln den homogenen Geist, von dem dieses Musizieren. erfüllt ist.“ (FonoForum) Das Duisburger Publikum kennt die Sänger von vielen unvergesslichen Abenden in Oper, Oratorium und Konzert – als hochkarätiges Ensemble sind sie hier erstmals zu erleben.

Einzelkarten 10,00 / 17,00 / 22,99 €, ermäßigt 5,50 / 9,00 / 10,50 €

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termin:

So, 17.10.2010, 19:00

3. Philharmonisches Konzert:
Karen Kamensek | László Fenyö

Karen Kamensek, Dirigentin
László Fenyö, Violoncello


Hans Werner Henze: Das Vokaltuch der Kammersängerin Rosa Silber
Friedrich Gulda: Konzert für Violoncello und Blasorchester
Richard Strauss: Also sprach Zarathustra, Tondichtung nach Friedrich Nietzsche für großes Orchester

Vom Jazzrock zur Alphorn-Idylle
Über die Kammersängerin Rosa Silber schweigen sich gängige Enzyklopädien aus. Wir kennen sie eigentlich nur, weil Paul Klee 1922 ihr „Vokaltuch“ auf Leinwand bannte – ein pastellblasser Farbflickenteppich, auf dem sich neben dem Monogramm der Sängerin auch die fünf Vokale finden. Humor, Poesie und etwas unnennbar Geheimnisvolles liegen in dem Bild, das Hans Werner Henze 1950 zu einer Ballettmusik inspirierte. Nach der Neubearbeitung im Jahre 1990 erhielt das sechssätzige Werk den Untertitel „Exercise mit Strawinsky“ – und in der Tat scheint es, als blicke der Altmeister dem Komponisten bei dieser vitalen, klassizistisch gelösten Musik immer mal wieder über die Schulter. Die Duisburger Philharmoniker leisten damit einen weiteren Beitrag zum Henze-Schwerpunkt des Kulturhauptstadtjahres RUHR 2010.
Humor und Poesie prägen auch Friedrich Guldas Cellokonzert, das peitschenden Jazzrock, Alphorn-Idylle und fesche Blasmusik auf unwiderstehliche Weise mischt. So ein Stück ist nichts für jeden – aber umso mehr für den jungen ungarischen Cellisten László Fenyö, der von Anfang an ohne Scheuklappen durch sein musikalisches Leben ging. Vom Üben hielt er schon als Kind nicht viel; er ging lieber Fußball spielen, träumte von einer Karriere in der Formel Eins und hörte Rockplatten. Trotzdem hatte er mit Mitte zwanzig fast alle renommierten Wettbewerbe gewonnen, wurde Solocellist beim HR Sinfonieorchester und startete er eine Karriere als temperamentvoller und charismatischer Solist. In Duisburg musiziert er an der Seite der amerikanischen Dirigentin Karen Kamensek, die hier zuletzt im Mai 2009 zu erleben war. Unter ihrer Leitung endet der ereignisreiche Abend monumental – mit Richard Strauss’ unangefochtenem Bestseller, der Tondichtung „Also sprach Zarathustra“.

Einzelkarten 9,00/15,00/19,00/25,00/30,00/36,00 €,
ermäßigt 5,00/8,00/10,00/13,00/15,50/18,50 €

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle
König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg

Termine:

Mi, 20.10.2010, 20:00
Do, 21.10.2010, 20:00

2. Außer der Reihe:
Wanderer – Aufbruch und Lebensfahrt

Christoph Prégardien, Tenor
– Artist in Residence -
ensembleKONTRASTE


Gustav Mahler: Klavierquartettsatz a-Moll
Lieder eines fahrenden Gesellen (in der Bearbeitung von Arnold Schönberg)
Robert Schumann: „Eintritt“, „Herberge“, „Abschied“ aus „Waldszenen“ op. 82
Sieben Lieder aus dem „Liederjahr“ 1840, Vier Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine
Wilhelm Killmayer: Vier Lieder aus den „Hölderlin-Liedern II“(Bearbeitungen für kleines Ensemble von Marcus Maria Reißenberger)

Für die Konzerte des legendären Wiener „Vereins für musikalische Privataufführungen“ schuf Arnold Schönberg eine Kammerfassung von Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Ausgehend von dieser Bearbeitung hat das ensembleKONTRASTE gemeinsam mit Christoph Prégardien ein vokal-instrumentales Programm zum urromantischen Motiv des Wanderns erarbeitet – Musik, die von der Unbehaustheit handelt, vom Drang in die Ferne und der Reise ins eigene Ich.

Das Projekt „Artist in Residence” wird gefördert von EVONIK

Einzelkarten 15,00 €, ermäßigt 8,50 €

Ort:

Wilhelm Lehmbruck Museum
Düsseldorfer Str. 40, 47051 Duisburg

Termin:

So, 24.10.2010, 19:00

Duisburger Philharmoniker

Intendant Dr. Alfred Wendel

Neckarstraße 1
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203 / 3009-123
Fax: +49 (0)203/3009-220
E-Mail: philharmoniker@stadt-duisburg.de