Duisburger Philharmoniker in 75 Sekunden.

Duisburger Philharmoniker

Nach vier Jahren in einer Ausweich-Spielstätte steht den Duisburger Philharmonikern am 7. September 2016 der lang ersehnte Wiedereinzug in die Philharmonie Mercatorhalle bevor, die wegen umfangreicher Instandsetzungsarbeiten vier Jahre lang nicht bespielt werden konnte. Unter dem Motto „Dich, teure Halle, grüß’ ich wieder“ bestreitet das Orchester zur feierlichen Wiedereröffnung eine Wagner-Gala mit einer Sängerriege, die bereits im Festspielhaus von Bayreuth Erfolge feierte. Anja Kampe (Sopran), Torsten Kerl (Tenor) und John Lundgren (Bariton) sind die Solisten der von Giordano Bellincampi dirigierten Gala, der in seiner letzten Duisburger Konzertsaison noch einmal ein künstlerisches Feuerwerk zünden möchte.

Im Zentrum der Duisburger Aktivitäten stehen die zweimal zwölf Philharmonischen Konzerte im weltstädtischen Ambiente der Philharmonie Mercatorhalle. Zentralwerke der sinfonischen Tradition vom Barock bis zur Moderne werden in Zusammenarbeit mit international geschätzten Dirigenten erarbeitet. In den letzten Jahren standen hier Persönlichkeiten wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis, Vladimir Spivakov, John Fiore oder Axel Kober am Pult. Jonathan Darlington, der das Orchester von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor entscheidend formte, entwickelte spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Historische Querverbindungen und thematische Linien gewannen zunehmend an Bedeutung. Komponisten, Schulen, Regionen abseits des eingefahrenen Repertoire-Kanons wurden erkundet. Das blieb nicht ohne Echo: Der Verband Deutscher Musikverleger zeichnete die Duisburger Philharmoniker für das beste Programm der Konzertsaison 2009/2010 aus.

Das Publikum der Philharmonischen Konzerte kann regelmäßig Solisten der Weltspitze in Duisburg begrüßen. Führende Vertreter der internationalen Klavierszene wie Barry Douglas, Boris Bloch und Martin Stadtfeld waren hier in den letzten Jahren ebenso zu erleben wie die Weltklasse-Geiger Pinchas Zukerman, Frank PeterZimmermann, Daniel Hope und Isabelle Faust. Daneben setzten Star-Cellisten wie Antonio Meneses, Sol Gabetta, Matt Haimovitz und Daniel Müller-Schott Glanzlichter auf dem philharmonischen Podium. Gala-Konzerte und Aufführungen vokalsinfonischer Werke ermöglichten die Begegnung mit Sänger-Persönlichkeiten wie LuciaAliberti, Ruth Ziesak, Ingeborg Danz und KonradJarnot. Seit November 2009 zieht die neue Eule-Orgel derPhilharmonie Mercatorhalle regelmäßig Organisten von Weltruf an – so etwa Wayne Marshall, Iveta Apkalna und Cameron Carpenter, den „jungen Wilden“ der internationalen Orgelszene. Darüber hinaus laden die Duisburger Philharmoniker in jeder Konzertsaison besonders profilierte Musiker unserer Zeit als „Artists in Residence“ ein. So konnten in den letzten Jahren der Bratscher Antoine Tamestit, die Pianisten Evgeni Koroliov und Stefan Vladar, die Geigerin Susanna Yoko Henkel, der Tenor Christoph Prégardien sowie das Fauré Klavierquartett ein breites Spektrum ihrer künstlerischen Arbeit präsentieren.

Gastspielreisen führten das Orchester in den vergangenen Jahren weit über die Grenzen von Stadt und Land hinaus. Die große China-Tournee im Herbst 2007 setzte künstlerisch wie kulturpolitisch Zeichen; die Reise nach Polen und Litauen im Juni 2009 trug der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und VilniusRechnung. Mit ihrem umjubelten Gastspiel in Istanbul machten die Duisburger Philharmoniker im März 2012 wieder eindrucksvoll deutlich, dass Integration keine Einbahnstraße ist, sondern wechselseitiger Annäherung bedarf. Darüber hinaus wurden die Duisburger Philharmoniker bei zahlreichen Auslandsauftritten in Großbritannien, Griechenland, Spanien, Finnland, Russland, der Schweiz und den Niederlanden gefeiert. Auch zu den großen deutschen Festspielpodien wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen besteht ein intensiver Kontakt; ebenso zum Gütersloher Gesangswettwerb „Neue Stimmen“, der zum Sprungbrett für bedeutende Sängerkarrieren wurde. Internationalpräsent sind die Duisburger Philharmoniker auch durch ihre jüngsten CD-Einspielungen, die in Zusammenarbeit mit dem Label Acousence herausragende Live-Ereignisse mit aufnahmetechnischer Perfektion festhalten. Die bisherigen Veröffentlichungen stießen in der Fachpresse weltweit auf ungeteilte Zustimmung. Die Aufnahme des Violinkonzerts von Peter Tschaikowsky mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde 2011 mit dem begehrten Echo Klassik Preis ausgezeichnet.

Spielzeit 2017/2018

Atmen bis Zugabe

klasse.klassik Mini

Bläserquintett der Duisburger Philharmoniker
Mario Klimek, Puppenspiel und Moderation


Eine Entdeckungsreise rund um Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn

Ohne Luft gäbe es in diesem Konzert gar nichts zu hören. Hier schwingt und säuselt, pfeift und zischt die Luft durch die Instrumente und bringt sie so zum Klingen. Und plötzlich ist die Luft gar nicht mehr so leise wie sonst. Auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Instrumente erfahren Flötentier und Kinder diesmal, wie Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn klingen.

Diese fünf Instrumente bilden gemeinsam das klassische Bläserquintett. Es sind fast alles Holzblasinstrumente – aber eben nur fast. Hat sich das Horn verlaufen, oder wieso darf es da mitspielen?

Rund um die Blasinstrumente gibt es viel Spannendes zu entdecken.

Termine:

So, 17.12.2017, 11:00 |
So, 17.12.2017, 15:00 |

Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Lukas Beikircher / Wen-Pin Chien, Musikalische Leitung
Andreas Meyer-Hanno, Inszenierung
Gerda Zientek, Bühne
Inge Diettrich, Kostüme
Mathias Staut, Kinderchor


Text von Adelheid Wette nach den Brüdern Grimm
Für alle ab 8 Jahren

Humperdincks beliebte Märchenoper „Hänsel und Gretel“ nach der legendären Inszenierung von Andreas Meyer-Hanno aus dem Jahr 1969 darf auch im diesjährigen Winterprogramm nicht fehlen. Mit viel Sorgfalt und Sachkenntnis ist diese Kultproduktion von Esther Mertel neu aufbereitet worden, so dass die beiden Besenbinderkinder auch heute frisch und munter daherkommen. Die Produktion hat nichts von ihrer nostalgischen Aura verloren, auch wenn die Kinder inzwischen einen Wollumhang und neue Schuhe tragen und der Hexe beherzt und sportlich aufs Dach steigen.

Ort:

D-47051 Duisburg, Neckarstraße 1 (Theater Duisburg)

Termine:

Di, 19.12.2017, 18:00 |
Fr, 22.12.2017, 18:00 |
Mo, 25.12.2017, 18:00 |

Das Neujahrskonzert 2018 der Duisburger Philharmoniker

Duisburger Philharmoniker
Stefan Solyom, Dirigent
Catherine Manoukian, Violine
Solisten der Duisburger Philharmoniker


Ein Melodienreigen mit beschwingter, populärer Klassik im Rahmen eines festlichen Konzertabends

Kann man das Jahr schöner beginnen als mit beschwingter, populärer Klassik im Rahmen eines festlichen Konzertabends? Der Melodienreigen zum Jahresauftakt zählt seit Jahren zu den Höhepunkten im philharmonischen Saisonkalender. Die Leitung hat diesmal der schwedische Dirigent Stefan Solyom, der nach sieben erfolgreichen Jahren an der Spitze der Staatskapelle Weimar mittlerweile als Chefdirigent im schwedischen Helsingborg wirkt. In Duisburg war der joviale Maestro schon 2015 zu Gast, gemeinsam mit seiner Ehefrau, der kanadischen Geigerin Catherine Manoukian. Sie wird auch beim Neujahrskonzert zu erleben sein – gemeinsam mit weiteren Solisten aus dem Kreis der Duisburger Philharmoniker.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V.
Vorkaufsrecht für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V. ab sofort! Schriftliche Vorbestellungen von Restkarten ab sofort möglich. Die Zuteilung erfolgt nach dem 01. September 2017!

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle

Termin:

Mo, 1.1.2018, 18:00 |

Melodienträume

Johann Strauß Ensemble
Daniel Draganov, Leitung und Moderation
Romana Noack, Sopran
Martin Koch, Tenor


Das neue Programm des Johann Strauß Ensembles unter Leitung von Daniel Dragano

Aus dem musikalischen Angebot zum Jahreswechsel sind die Neujahrskonzerte mit dem Johann Strauß Ensemble nicht mehr wegzudenken. „Melodienträume“ hat die agile Truppe um den Geiger Daniel Draganov ihr neues Programm betitelt. Dazu gehören natürlich auch viele walzerselige Operetten-Evergreens, mit denen Romana Noack (Sopran) und Martin Koch (Tenor) das Publikum verzaubern.

Ort:

D-47051 Duisburg, Neckarstraße 1 (Theater Duisburg)

Termine:

So, 7.1.2018, 11:00 |
So, 7.1.2018, 15:00 |

Vortrag: Natur in der Musik

Von der Renaissance bis zur Gegenwart

Elisabeth von Leliwa, Referentin
Kunsu Shim, Gerhard Stäbler


Eine Hörschule für junges und erwachsenes Publikum

Musik gibt ihre Geheimnisse oft nicht so ohne weiteres preis – es sind Schätze, die erst einmal gefunden und gehoben werden müssen. Dafür möchten die Komponisten Kunsu Shim und Gerhard Stäbler gemeinsam mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und dem Ensemble CRUSH in einer Hörschule für junges und erwachsenes Publikum begeistern. Interessierte können in verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen den Spuren der Natur in der Musik folgen; sie können aber auch eine Woche lang aktiv oder passiv an Workshops mit jungen KomponistInnen und MusikerInnen teilnehmen und dabei lernen, mit der eigenen Stimme oder Instrumenten des Alltags Grundstrukturen musikalischer Dramaturgie zu gestalten. Die einzigen Voraussetzungen dafür sind Offenheit und Neugier.

Ort:

D-47051 Duisburg, Philosophenweg 17a (EarPort im Duisburger Innenhafen )

Termin:

Mi, 10.1.2018, 19:00 |

Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters

Tastentänze

WDR Sinfonieorchester Köln
Alain Altinoglu, Dirigent
Alice Sara Ott, Klavier
Roderick Shaw, Orgel


Richard Wagner: Vorspiel zum 1. Akt der Oper „Lohengrin“
Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur
Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgelsinfonie“

Weihestimmung und effektvoller Showdown: In seiner 1886 vollendeten Sinfonie Nr. 3 überkrönt Camille Saint-Saëns den Orchester­klang mit einem macht­vollen aufbrausenden Orgel­solo. Franz Liszt und Richard Wagner waren die großen Vor­bilder des französischen Romantikers; beide kommen beim Gast­konzert des WDR Sinfonie­orchesters im Vorfeld markant zu Wort. Wagners „Lohengrin“-Vorspiel ist eine orchestrale Traum­vision aus Licht und zartesten Farben; Liszts zweites Klavier­konzert verbindet glanzvolle Virtuosität und erlesenes klangliches Raffinement.

Solistin ist die 1988 geborene Deutsch-Japanerin Alice Sara Ott, die als Exklusiv­künstlerin der Deutschen Grammophon bereits acht Alben ver­öffentlicht hat und 2010 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. An der Orgel waltet der seit langem in Deutschland lebende Brite Roderick Shaw. Maestro Alain Altinoglu ist als Opern- und Konzert­dirigent regel­mäßig auf den großen Podien der Welt zu Gast. Der Franzose mit armenischen Wurzeln wurde 2016 zum Musik­chef der Brüsseler Oper ernannt und leitet darüber hinaus eine Dirigier­klasse am renommierten Pariser Conservatoire.

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle

Termin:

Do, 11.1.2018, 20:00 |

Natur in der Musik (II)

Eine Hörschule für junges und erwachsenes Publikum

Mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und Teilnehmern der Hörschule

Musik gibt ihre Geheimnisse oft nicht so ohne weiteres preis – es sind Schätze, die erst einmal gefunden und gehoben werden müssen. Dafür möchten die Komponisten Kunsu Shim und Gerhard Stäbler gemeinsam mit Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker und dem Ensemble CRUSH in einer Hörschule für junges und erwachsenes Publikum begeistern. Interessierte können in verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen den Spuren der Natur in der Musik folgen; sie können aber auch eine Woche lang aktiv oder passiv an Workshops mit jungen KomponistInnen und MusikerInnen teilnehmen und dabei lernen, mit der eigenen Stimme oder Instrumenten des Alltags Grundstrukturen musikalischer Dramaturgie zu gestalten. Die einzigen Voraussetzungen dafür sind Offenheit und Neugier.

Ort:

D-47051 Duisburg, Philosophenweg 17a (EarPort im Duisburger Innenhafen )

Termin:

Sa, 13.1.2018, 18:00 |

Große Klaviermusik 3. Konzert

Jinsang Lee (a. G.), Klavier

Klavier-Recital

Werke von Robert Schumann und Johannes Brahms

Große Klaviermusik Sparkassenkonzerte veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

Ort:

D-47051 Duisburg, Düsseldorfer Str. 19 (Folkwang Universität Campus Duisburg)

Termin:

Di, 16.1.2018, 19:30 |

In der Weite des Himmels

5. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Michele Gamba, Dirigent
Radek Baborák, Horn
Ioan Ratiu, Horn


Franz Schubert ruhte bereits seit über zehn Jahren auf dem Wien-Währinger Vorortfriedhof, als der junge Felix Mendelssohn Bartholdy seine „große“ C-Dur-Sinfonie am 21. März 1839 in einem Leipziger Gewandhauskonzert aus der Taufe hob. Robert Schumann hatte die nachgelassene Partitur kurz zuvor eher zufällig bei Schuberts Bruder Ferdinand in Wien aufgestöbert – und sofort gesehen, welchen Schatz er da in Händen hielt. Natürlich schlachtete Schumann den Coup in seiner „Neuen Zeitschrift für Musik“ nach Kräften journalistisch aus. In dem berühmten Artikel findet sich auch das fatale Wort von den „himmlischen Längen“, das dem Stück seither als vergiftetes Lob anhängt. Tatsächlich gelingt Schubert in seinem sinfonischen Vermächtnis eine weiträumig-visionäre Formkonzeption, die bereits auf Anton Bruckner und Gustav Mahler vorausweist.

Assistenzen an der Hamburgischen Staatsoper und Covent Garden in London haben den jungen italienischen Dirigenten Michele Gamba schon früh ins Licht der internationalen Opernszene gerückt. 2015 debütierte er mit Mozarts „Figaro“ sehr erfolgreich an der Berliner Staatsoper. Auch an der Mailänder Scala, dem Musentempel seiner Heimatstadt, stand er bereits mehrfach am Pult. Michele Gamba präsentiert Schuberts Musik im Spannungsfeld der Epochen: Einen Ausblick auf die Stimmungskunst der Romantik bietet Mendelssohns Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ – nach einem Goethe-Text, den übrigens auch der junge Franz Schubert vertonte. Das Erbe der Wiener Klassik wird durch ein Konzert für zwei Hörner vertreten, das man lange Zeit Joseph Haydn zugeschrieben hat, obwohl die Autorschaft keineswegs gesichert ist. Das dürfte die Freude an dieser brillanten, festlichen Musik kaum trüben, zumal sie von zwei exquisiten Solisten interpretiert wird: Der Tscheche Radek Baborák hat das Duisburger Publikum in der vorletzten Spielzeit als „Artist in Residence“ mit seiner temperamentvollen Bravour begeistert; sein rumänischer Kollege Ioan Ratiu wirkte mehr als 30 Jahre lang als Solo-Hornist der Duisburger Philharmoniker.

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle

Termine:

Mi, 17.1.2018, 20:00 |
Do, 18.1.2018, 20:00 |

Walzerträume

3. Profile-Konzert

Xenia von Randow, Sopran
Mercator Ensemble:
Matthias Bruns, Violine
Peter Bonk, Violine
Eva Maria Klose, Viola
Hanno Fellermann, Kontrabass


Werke von Johann Strauss, Franz Lehár, Josef Lanner, Fritz Kreisler und Robert Stolz

Die schönsten Walzer und Operettenmelodien

Die Wiener Serenadenquartette waren die „Partybands“ des 18. und frühen 19. Jahr­hunderts. Charakteristisch besetzt mit zwei Geigen, Bratsche und Kontrabass, schufen sie eine Ver­bindung zwischen klassischer Kammermusik und dem Tanz­boden-Charme der Ballkapellen. Das 2008 gegründete Mercator Ensemble lässt diese große Musizier­tradition wieder auf­leben, unterstützt durch die junge Sopranistin Xenia von Randow. Kleine Anekdoten zu den Meistern der Wiener Musik runden das unterhaltsame Programm ab.

Ort:

D-47051 Duisburg, Neckarstraße 1 (Theater Duisburg)

Termin:

So, 21.1.2018, 11:00 |

BEAT#01

Repercussion feat. Warped Type
Schlagwerkensemble & Live Visuals
Repercussion:
Veith Kloeters, Stephan Möller, Rafael Sars, Johannes Wippermann Schlagzeug
Warped Type:
Andreas Huck, Roland Nebe Live Visuals


Werke von John Psathas, Steven Whibley, Tomer Yariv u. a.

Manch einer denkt bei Schlagzeugern im Orchester vor allem an den Becken- oder Triangel­spieler, der in einer Bruckner-Sinfonie nur einen einzigen Schlag auszuführen hat. Dabei fallen den Orchester-Schlagzeugern gerade in der Musik des 20. Jahrhunderts immer wieder wichtige Aufgaben zu. Außerdem hat sich das Schlagzeug in den letzten Jahrzehnten auch zunehmend als beliebtes Solo-Instru­ment in den Konzerthäusern etabliert.

Mit der neuen Konzertreihe BEAT im Theater Duisburg stellt das Schlagwerkensemble Repercussion sein Instrumentarium facettenreich vor. Repercussion – das sind die jungen Musiker Veith Kloeters, Stephan Möller, Rafael Sars und Johannes Wippermann, die über ihre tägliche Arbeit als Orchestermusiker hinaus grenzüberschreitende und außergewöhnliche Projekte auf die Bühne bringen.

Für die vier Schlagzeuger ist dieser Grenzgang eine Selbstverständlichkeit, kann man doch alles, was sie verbindet, auf eine Schnittmenge bringen: „BEAT“. Der Herzschlag. Die Grundlage unseres Lebens.

Im Eröffnungskonzert der neuen Serie vertiefen die Musiker ihre Zusammenarbeit mit den Künstlern von „Warped Type“. Die Düsseldorfer VisualArt-Gruppe setzt die beeindruckende Vielfalt an Schlaginstrumenten kunstvoll in Szene und verwandelt die Bühne in einen dreidimensionalen Raum aus Lichtskulpturen und visuellen Effekten.

Ort:

D-47051 Duisburg, Neckarstraße 1 (Theater Duisburg)

Termin:

Fr, 26.1.2018, 19:30 |

Yeol Eum Son

Bechstein Klavierabend
Modern Times
4. Kammerkonzert

Yeol Eum Son, Klavier

Alban Berg: Klaviersonate op. 1
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin
George Gershwin: When You Want’Em, You Can’t Get’Em
When You’ve Got’Em
Rialto Ripples Rag
Swanee
Igor Strawinsky: Drei Sätze aus „Petruschka“
Maurice Ravel: La valse

Gerade mal 18 Jahre alt war Yeol Eum Son, als sie 2004 mit dem New York Philharmonic unter Leitung von Lorin Maazel in Tokio und Seoul auftrat. Silbermedaillen beim Van-Cliburn-Wettbewerb (2009) und beim Moskauer Tschaikowsky-Wett­bewerb (2011) rückten die koreanische Pianistin noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit. Valery Gergiev und Dmitri Kitajenko nahmen die hochbegabte Musikerin unter ihre Fittiche und sorgten für Auftritte mit Spitzenorchestern wie der Tschechischen Philharmonie und dem Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg.

Yeol Eum Sons Klavierspiel ist alles andere als eine fragile Miniaturenkunst. Ihr Ton hat Substanz, ihr Spiel Feuer und Wucht. Kein Wunder, dass sie sich für ihr Duisburg-Debüt überwiegend Stücke aus­gesucht hat, die Klangfülle und Farben des Orchesters auf das Klavier übertragen. Auch in Alban Bergs Klaviersonate op. 1 und George Gershwins vollgriffigen Song-Arrange­ments bleibt kaum mal ein Finger unbeschäftigt.

Bei diesen Werken, die allesamt im ebenso kreativen wie krisenhaften Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 entstanden sind, ist der große Bechstein Konzertflügel der Philharmonie Mercatorhalle ein verlässlicher Partner. Das edle Instrument wird in jeder Spielzeit mit einem Bechstein Klavierabend besonders herausgestellt.

Ort:

Philharmonie Mercatorhalle

Termin:

So, 28.1.2018, 19:00 |

Duisburger Philharmoniker

Intendant Dr. Alfred Wendel

Neckarstraße 1
D 47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: philharmoniker@stadt-duisburg.de

SPIELSTÄTTE:
Mercatorhalle im CityPalais
König-Heinrich-Platz, D-47051 Duisburg
Ausweichspielstätte 2013/14:
Theater am Marientor
Plessingstr. 20, D-47051 Duisburg