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Theater Erfurt

Der Neubau des Theaters Erfurt wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Erfurter Dom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu den ca. 500 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, zahlreiche Sonderveranstaltungen – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern.
Zu einer hervorragenden Sicht auf allen 800 Plätzen gesellt sich ein optimaler Klanggenuss: Die Akustik des Neubaus entspricht höchsten technischen Standards. Opern- und Konzertbesuche im Theater Erfurt sind daher immer ein erstklassiges Erlebnis, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sängerensembles, des Philharmonischen Orchesters Erfurt und des Opernchores des Theaters.

Kontakt

Theater Erfurt
Theaterplatz 1
D-99084 Erfurt

E-Mail: info@theater-erfurt.de

 

Besucherservice im THEATER ERFURT
Kartenvorverkauf und Abonnement

Eingang Martinsgasse, D-99084 Erfurt
Telefon +49 (0) 361 22 33 155
Mo-Fr 10 bis 18 Uhr l Sa 10 bis 14 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater Erfurt

Spielbetrieb eingestellt bis 19.4.

Aus gegebenem Anlass finden bis einschließlich 19. April keine Vorstellungen sowie Konzerte statt. Das gilt auch für Führungen und andere geplante Veranstaltungen. Auch unser Besucherservice bleibt vom 17. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis und bitten um Geduld bei der Bearbeitung der Kartenrücknahme.
Konzertante Aufführung

Kafka-Fragmente

Premiere: 23. April 2020

KAFKA-FRAGMENTE für Sopran und Violine von György Kurtág

Nicht nur seine bekannten Erzählungen, sondern auch die flüchtigsten Notizen Franz Kafkas erreichen dank seiner existenziellen Fragen berührenden, absurden Poesie Weltniveau. Mitte der 1980er Jahre vertonte der ungarische Komponist György Kurtág vierzig der fragmenthaft auf Notizzetteln und in Tagebüchern überlieferten Reflexionen, Aphorismen und Wortspiele des Dichters für Gesang und Violine und schuf mit diesen genialen Miniaturen ein Werk im Grenzbereich zwischen Musik und szenisch-literarischer Komposition.

Künstlergespräch im Anschluss an die Vorstellung
Bei einem Getränk kannst du mit den beteiligten Künstlern ins Gespräch kommen und den Abend gemütlich ausklingen lassen!

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kafka-Fragmente

Tanz

Face Me - Le Sacre du printemps

Tanztheater von Ester Ambrosino

Premiere: 25. April 2020

Musik von Michael Krause und Igor Strawinsky

Welche Möglichkeiten nutzt der Mensch im digitalen Raum? Handelt er selbstbestimmt oder manipuliert? Welche Grenzen setzt hingegen das Korsett einer archaischen, ritualisierten Gesellschaft? Im zweigeteilten Tanzabend Face Me – Le Sacre du printemps beleuchten wir die Handlungsspielräume des Individuums unter verschiedenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

In Face Me verweben sich elektronische Musik, der Klang des Philharmonischen Orchesters Erfurt und Videomapping zu einer faszinierenden Bild- und Klanglandschaft, in deren Sog ein*e Tänzer*in gerät. Wie viel ist er*sie bereit zu opfern, um an der medial generierten Realität teilhaben zu können? Demgegenüber steht das rituelle Opfer von Le Sacre du printemps: Ein junges Mädchen wird ausgewählt und muss sich zu Tode tanzen, um den Gott des Frühlings gnädig zu stimmen.

Igor Strawinskys berühmtes Ballett voller dicht verwobener Motive und packender Rhythmik sprengte zur Zeit der Uraufführung alle ästhetischen Sichtweisen und fesselt noch heute durch seine unmittelbare Wucht.

Nach Reprise in der vergangenen Spielzeit präsentiert Ester Ambrosino mit dieser Choreografie ihre zweite Arbeit im Rahmen des Projektes TanzWert.

Musikalische Leitung: Chanmin Chung
Inszenierung/Choreographie: Ester Ambrosino
Musik: Michael Krause (Face Me), Igor Strawinsky (Le Sacre du printemps)
Videomapping: Dirk Rauscher
Ausstattung: Philip Rubner
Choreografische Assistenz: Robert Przybyl
Dramaturgie: Lisa Mayer (Face Me), Judith Drühe (Le Sacre du printemps)
Projektleitung: Susanne Ogan

Dauer 1 3/4 h
Pause eine Pause
Altersempfehlung ab 14 Jahre

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Face Me - Le Sacre du printemps

Oper

In der Strafkolonie

Kammeroper von Philip Glass

Text von Rudolph Wurlitzer
Auftragswerk von A Contemporary Theatre (ACT) in Seattle, Washington
Uraufführung 2000
Nach der gleichnamigen Erzählung von Franz Kafka

Ein Forschungsreisender besucht die Strafkolonie eines fremden Landes und wird von dessen neuem Kommandanten gebeten, einer Hinrichtung beizuwohnen. Ein Offizier demonstriert und erklärt ihm begeistert die Maschine, mit der dort bisher sämtliche Exekutionen vollstreckt wurden. Obwohl der Forschungsreisende zunehmend über die unfassbare Grausamkeit der Methode und der Nicht-Existenz eines gerechten Gerichtsverfahrens entsetzt ist, sieht er sich dennoch nicht in der Lage einzuschreiten. Als der Offizier realisiert, dass seine Überzeugungen nicht mehr länger Akzeptanz finden, bleibt nur noch eine Option offen … und die Maschine offenbart ihr wahres Grauen.

Franz Kafkas meisterhafte allegorische Erzählung, die sich zunächst mit dem Thema Todesstrafe zu befassen scheint, ist weitaus zeitloser und vielschichtiger, als man auf den ersten Blick glauben mag. Aus Kafkas dichterischer Vorlage entspinnt sich eine weitreichende Erkundung der Fragen nach Humanismus, Prinzipientreue und Verblendung und offenbart die absurde Logik eines totalitären Systems, welche letztlich jede Form von Menschlichkeit unterläuft.

Mit den unablässig pulsierenden Klangmustern seiner eindringlichen Minimal Music findet Philip Glass in seiner Vertonung für Tenor, Bass und Streichquintett eine musikalische Entsprechung für die geschilderte Unerbittlichkeit von Maschine und Rechtssystem.

In der STUDIO.BOX, der 360°-Bühne des Theaters Erfurt, verschwimmen die Grenzen zwischen Inszenierung und Realität: Gemeinsam mit dem Forschungsreisenden und dem Offizier besichtigen die Zuschauer als „Besucher“ die Strafkolonie und laufen, von den Darstellern geführt, durch das Bühnengeschehen.

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Chanmin Chung
Inszenierung: Cristiano Fioravanti

Dauer: 1 1/2 h
Pause: keine Pause
Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Kostprobe – Sneak Peek zur Neuproduktion
Bei der Kostprobe zur Kammeropernproduktion In der Strafkolonie erfährst du in einer Kurzeinführung etwas über das Stück und die Ideen des Inszenierungsteams und kannst beim anschließenden Besuch einer Bühnen-Orchesterprobe einen ersten Eindruck gewinnen.
Termin Do, 27.02.2020, 17.30 Uhr, Ballettsaal, Eingang STUDIO.BOX
Eintritt frei 100 Zählkarten ab 16.30 Uhr am Eingang STUDIO.BOX

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Bewertungen & Erfahrungsberichte In der Strafkolonie

Oper

Le Nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Text von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie La folle journée our Le mariage de Figaro von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Uraufführung Wien 1786

Die Hochzeit des Figaro oder Der tolle Tag – Wie schon der vollständige Titel von Mozarts und Da Pontes Meisterwerk verrät, entspinnt sich dessen Handlung in nur 24 äußerst turbulenten Stunden: Der gewitzte Barbier Figaro und seine Susanna wollen heiraten. Beide sind Untergebene des Grafen Almaviva, dessen Durst nach Liebesabenteuern mittlerweile legendär geworden ist. Während dieser hofft, seine Lust an Susanna stillen zu können, fädelt letztere gemeinsam mit der gedemütigten Gräfin eine Intrige ein, um den Schwerenöter bloßzustellen. Die beiden Frauen haben jedoch nicht mit den charmant-unbeholfenen Avancen des adoleszenten Cherubino und der Eifersucht sowohl des Grafen als auch des ahnungslosen Figaro gerechnet. Als dann auch noch die Haushälterin Marcellina und der zwielichtige Doktor Bartolo darauf bestehen, dass Figaro bei ihnen eine Schuld zu begleichen und eigentlich Marcellina zu heiraten habe, ist das Chaos perfekt.

Mozarts Commedia per musica durchdringt mit ihrer Musik die Menschen und Situationen. Zwischen Irrungen und Wirrungen entlarvt sie, was unter der Oberfläche brodelt: Zwischen aufgestauten Bedürfnissen, Erniedrigung, Aufbegehren und Triumph werden Liebende wie auch Geliebte zu Jägern und Getriebenen, desillusioniert von Ängsten und Lügengeschichten. „Wir alle bewegen uns zwischen Sehnsucht und Erfüllung, zwischen dem, was wir wollen, und dem, was wir zu dürfen glauben, zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir gerne wären“, so Regisseurin Martina Veh. „Ich möchte einen Blick durch den Türspalt in ein Ankleidezimmer wagen, in das Boudoir der Menschen, in dem Unterwäsche auf dem Boden liegt, die Laken noch warm sind von Körpern und wo unter dem Bett ein Nachttopf steht.“

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Inszenierung: Martina Veh
Bühne & Kostüme: Momme Hinrichs (fettFilm)
Video: fettFilm

Dauer: 3 h
Pause: eine Pause
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Le Nozze di Figaro

Tanz

Face Me - Le Sacre du printemps

Tanztheater von Ester Ambrosino

Uraufführung: 25. April 2020

Musik von Michael Krause und Igor Strawinsky

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In Face Me verweben sich elektronische Musik, der Klang des Philharmonischen Orchesters Erfurt und Videomapping zu einer faszinierenden Bild- und Klanglandschaft, in deren Sog ein*e Tänzer*in gerät. Wie viel ist er*sie bereit zu opfern, um an der medial generierten Realität teilhaben zu können? Demgegenüber steht das rituelle Opfer von Le Sacre du printemps: Ein junges Mädchen wird ausgewählt und muss sich zu Tode tanzen, um den Gott des Frühlings gnädig zu stimmen.

Igor Strawinskys berühmtes Ballett voller dicht verwobener Motive und packender Rhythmik sprengte zur Zeit der Uraufführung alle ästhetischen Sichtweisen und fesselt noch heute durch seine unmittelbare Wucht.

Nach Reprise in der vergangenen Spielzeit präsentiert Ester Ambrosino mit dieser Choreografie ihre zweite Arbeit im Rahmen des Projektes TanzWert.

Musikalische Leitung: Chanmin Chung
Inszenierung/Choreographie: Ester Ambrosino
Musik: Michael Krause (Face Me), Igor Strawinsky (Le Sacre du printemps)
Videomapping: Dirk Rauscher
Ausstattung: Philip Rubner
Choreografische Assistenz: Robert Przybyl
Dramaturgie: Lisa Mayer (Face Me), Judith Drühe (Le Sacre du printemps)
Projektleitung: Susanne Ogan

Dauer: 1 3/4 h
Pause: eine Pause
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

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Konzert

Lohengrin

Oper von Richard Wagner

Text vom Komponisten

Als Verkörperung von Hoffnung und Menschlichkeit wird der strahlende Ritter Lohengrin aus der besseren Welt des Grals Elsa zu Hilfe geschickt. Wie ein Wunder aus Fleisch und Blut kämpft er für diese junge Frau, die des Mordes bezichtigt wird, deren Glaubwürdigkeit durch Intrigen zerstört ist und die ihrem drohenden Untergang nur die außerordentliche Kraft ihrer Vision entgegensetzen kann. Beide entbrennen in Liebe und werden vermählt. Da der Gralsritter aber seinen Namen nicht preisgeben darf, findet Elsas Feindin Ortrud einen Weg, den Einfluss der Lichtgestalt Lohengrin zu unterwandern: Elsa solle die Anonymität des geliebten Retters hinterfragen, die sie zu respektieren geschworen hat. Elsa kann sich dem Zwang der Forderung nicht entziehen und stellt noch in der Hochzeitsnacht die verbotene Frage. Damit zwingt sie Lohengrin zur Abreise. Mit ihm schwindet die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Kreislauf von Misstrauen gegen Misstrauen, Gewalt gegen Gewalt wird sich fortsetzen.

Richard Wagner vergrub sich vor der Erarbeitung seines Lohengrin-Textbuches in Studien zur frühen deutschen Geschichte. Die Ideale des Mittelalters sollten auf die Ideale des künftigen deutschen Vaterlandes einwirken. Dem Komponisten, der unmittelbar nach der Vollendung des Lohengrin auf Dresdens Barrikaden stand und dafür ins Schweizer Exil fliehen musste, gelang dabei die Umwandlung der romantischen Opernform mit „dunklem Paar“, „hellem Paar“ und vermittelndem König in ein musikalisches Ideendrama. Das Erfurter Publikum darf sich auf das Rollen-Debüt des renommierten Tenors Uwe Stickert als Lohengrin freuen.

Musikalische Leitung: Myron Michailidis
Inszenierung: Hans-Joachim Frey
Ausstattung: Hartmut Schörghofer

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Lohengrin

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Theater Erfurt

Der Neubau des Theaters Erfurt wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Erfurter Dom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu den ca. 500 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, zahlreiche Sonderveranstaltungen – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern.
Zu einer hervorragenden Sicht auf allen 800 Plätzen gesellt sich ein optimaler Klanggenuss: Die Akustik des Neubaus entspricht höchsten technischen Standards. Opern- und Konzertbesuche im Theater Erfurt sind daher immer ein erstklassiges Erlebnis, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sängerensembles, des Philharmonischen Orchesters Erfurt und des Opernchores des Theaters.
Besucherservice im THEATER ERFURT
Kartenvorverkauf und Abonnement

Eingang Martinsgasse, D-99084 Erfurt
Telefon +49 (0) 361 22 33 155
Mo-Fr 10 bis 18 Uhr l Sa 10 bis 14 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theater Erfurt

Aufführungen / Theater Galli Theater Weimar Weimar, Windischenstr. 4
Aufführungen / Theater Galli Theater Erfurt Erfurt, Marktstraße 35
Aufführungen / Theater Theaterhaus Jena Jena, Schillergässchen 1
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Theater Theater Waidspeicher Erfurt, Domplatz 18
Aufführungen / Theater Galli Theater Weimar Weimar, Windischenstr. 4
Aufführungen / Kabarett Kabarett "Das Lachgeschoss" Erfurt, Futterstraße 13
Aufführungen / Theater Landestheater Eisenach Eisenach, Theaterplatz 4 - 7
Aufführungen / Theater Sommertheater Tiefurt Weimar, Hauptstr. 14
Aufführungen / Theater Tanztheater Erfurt Erfurt, Dalbergsweg 2a

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