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Theater Erfurt

Der Neubau des Theaters Erfurt wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Erfurter Dom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu den ca. 500 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, zahlreiche Sonderveranstaltungen – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern.
Zu einer hervorragenden Sicht auf allen 800 Plätzen gesellt sich ein optimaler Klanggenuss: Die Akustik des Neubaus entspricht höchsten technischen Standards. Opern- und Konzertbesuche im Theater Erfurt sind daher immer ein erstklassiges Erlebnis, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sängerensembles, des Philharmonischen Orchesters Erfurt und des Opernchores des Theaters.

Kontakt

Theater Erfurt
Theaterplatz 1
D-99084 Erfurt

E-Mail: info@theater-erfurt.de

 

Besucherservice im THEATER ERFURT
Kartenvorverkauf und Abonnement

Eingang Martinsgasse, D-99084 Erfurt
Telefon +49 (0) 361 22 33 155
Mo-Fr 10 bis 18 Uhr l Sa 10 bis 14 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen
Ballett

Giselle

Ballett mit Orchester von Silvana Schröder

Premiere: 10. November 2018, Großes Haus

In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Findet Giselle in Albrecht einen Mann, dem sie vertrauen darf, einen Partner, der ihre Liebe aufrichtig erwidert?

Das 1841 uraufgeführte Ballett Giselle ist ein Schlüsselwerk der französischen Romantik. Sein Libretto von Théophile Gautier (1811–1872) basiert auf Heinrich Heines Schilderung einer deutschen Sage in De l’Allemagne (1835): dem Glauben an gespenstische, tanzende Luftgeister, die in der Nacht treulose Männer zu Tode tanzen. Das Tanzen, eines der Lieblingsmotive der Romantik, steht als eigentliche Handlung des Balletts im Mittelpunkt. So entscheidet der Tanz nicht nur über das Schicksal Giselles, sondern auch über das Leben ihrer Liebhaber. Mit seiner vielseitigen, lyrisch-eleganten Ballettmusik von Adophe Adam (1803–1856) gehört Giselle bis heute zu den beliebtesten Werken des klassischen Balletts.

Silvana Schröder inszeniert Giselles Geschichte als perfekte Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung. Giselle ist die erste Koproduktion des Theaters Erfurt mit dem Thüringer Staatsballett von Theater&Philharmonie Thüringen. Sie wird sowohl in Erfurt (hier mit dem Philharmonischen Orchester Erfurt) als auch in Gera und Altenburg zu sehen sein.

Film ab-Tipp: Giselle – Dancers (USA 1987) mit Mikhail Baryshnikov
Oper

Fra Diavolo

Oper von Daniel François Esprit Auber

Die Gastwirtstochter Zerline liebt den armen Offizier Lorenzo, der mit seinen Soldaten Fra Diavolo, den Anführer einer berüchtigten Räuberbande, sucht. Zerlines Vater dagegen hat einen reichen Bräutigam im Visier. Ein reisendes Ehepaar, das gerade von Fra Diavolos Leuten ausgeraubt wurde, trifft im Gasthaus ein. Ihr Bargeld aber hatten sie gut versteckt. Als „Marquis“ getarnt ist auch Fra Diavolo unter den Gästen und setzt nun alles daran, mit der Hilfe zweier Bandenmitglieder auch den Rest der Beute zu bekommen. Der nächtliche Raubanschlag wird durch das überraschende Dazwischentreten Lorenzos vereitelt. Fra Diavolo, der dabei in Zerlines Zimmer angetroffen wird, schürt Lorenzos Eifersucht, um ihn auf eine falsche Spur zu bringen. Doch Zerline und Lorenzo kommen den Banditen auf die Schliche und stellen Fra Diavolo eine Falle.

Der Gentleman-Räuber Fra Diavolo ist die Hauptperson in dieser spritzigen französischen Oper, die durch ihre packenden Melodien und Rhythmen berühmt wurde. Dem schillernden und gewieften Charmeur sind zwei Spießgesellen an die Seite gestellt, die für komische Momente sorgen, dem Helden aber mit ihrer Dummheit schließlich zum Verhängnis werden. In Paris gehörte Fra Diavolo bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den erfolgreichsten Opern und auch in Deutschland zählte sie lange Zeit zum festen Repertoire.
Oper

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Der verirrte Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, deren Tochter Pamina aus den Händen Sarastros, des Anführers eines Priesterordens zu befreien. Der Naturmensch Papageno soll ihn bei diesem Abenteuer begleiten. Aber die beiden werden entdeckt und von Sarastro aufgefordert, sich den lebensgefährlichen Aufnahmeprüfungen des Ordens zu stellen. Mithilfe ihrer Zauberinstrumente überstehen sie gefährliche Situationen, doch zur finalen Feuer- und Wasserprobe ist es Pamina, die Tamino hindurchführt. Das Duett mit dem Fazit „Mann und Weib und Weib und Mann“ markiert eine musikalische Schlüsselszene der Oper, in der die weiterhin aktuelle Frage nach dem Verhältnis der Geschlechter gestellt und eine Utopie formuliert wird, die über den Personen und Interessen der Kontrahenten Sarastro und Königin steht.

Mit der Gattungsbezeichnung „Große Oper“ und zugleich „Deutsche Oper“ formulierten Schikaneder und Mozart ihren Anspruch, die Grenzen zwischen zwei Formprinzipien zu überschreiten, der durchgängig gesun- genen großen Oper mit ernstem Sujet – damals nur auf Italienisch oder Französisch denkbar – und dem Singspiel (mit gesprochenen Dialogen) in der Volkssprache. Die Zauberflöte richtete sich an ein äußerst gemischtes Publikum vom Hochadel bis zur vorstädtischen Handwerkerschaft, ist zugleich Welterklärungstheater und Volksbelustigung. Trotz oder gerade wegen des freien Umgangs mit Inhalt und Form wurde aus einem Gelegenheitswerk eine der bekanntesten und beliebtesten Opern.

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Schauspiel

Sonny Boys

Schauspiel von Neil Simon

Gastspiel des Meininger Staatstheaters

Willie Clark und sein ehemaliger Bühnenpartner Al Lewis sind zwei abgehalfterte Komiker, deren Karriere schon einige Jahre zurückliegt. Willie lebt zurückgezogen in einem heruntergekommenen Hotelzimmer am New Yorker Broadway und wird von seinem Neffen Ben, der den einzigen Kontakt zur Außenwelt darstellt, regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt. Ben versucht sich auch als Agent seines Onkels und ist damit genauso rührig wie erfolglos. Eines Tages jedoch gelingt es ihm, einen lukrativen Job an Land zu ziehen: Ein Fernsehsender plant die Aufzeichnung des berühmten Doktorsketches, mit dem Willie und Al auf der Theaterbühne das Publikum begeisterten. Doch bereits der Probenbeginn gestaltet sich schwierig und ist geprägt von der alten Rivalität der beiden Starkomiker.

Selbstredend ist diese tragikomische Geschichte ein Fest für alle Fans von Heinz Rennhack, dem großen Entertainer, der die Rolle des Willie Clark spielt und seit Jahrzehnten im Fernsehen und auf der Bühne Erfolge feiert.

Inszenierung: Ansgar Haag
Ausstattung: Kerstin Jacobssen

Dauer 2 1/2 h
Pause eine Pause
Altersempfehlung ab 16 Jahre
Theater

Diven sterben einsam

Musical für eine Schauspielerin von Dirk Audehm und Thomas Möckel

"Ihr könnt mir doch alle nicht das Wasser reichen, und wenn – dann wüsste ich, es wäre vergiftet!" hallt es von der Seitenbühne, kurz bevor die Tür knallt und Jane Purcy Mulligan die schummrig ausgeleuchtete Künstlergarderobe betritt. Die Wut über die Unfähigkeit einer Kollegin vermag auch nicht der von Ankleiderin Margret bereitgelegte, angewärmte Bademantel zu mildern. Nur ein Wodka hilft da noch. Doch auch der scheint mangels frischer Zitrone nicht wirklich zu beruhigen. Sehr schnell wird klar: Hier hat man es nicht mit einer gescheiterten Existenz zu tun, einer Schauspielerin, die nur in der dritten Reihe stand, sondern einem Schlachtschiff der Kunst, die ihr Leben und ihre Leidenschaft in den Dienst des Berufes stellte, wenn auch nur in der englischen Provinz. So erzählt sie nun und singt – die Mulligan. Und dabei wird kräftig nach allen Seiten ausgeteilt, bekommen Regisseure, Kollegen, Kritiker, Liebespartner, Politiker und selbst Ankleiderinnen ihr Fett weg. Aber auch die Zuschauer werden sich im Idealfall wiedererkennen. Vielleicht in dem scheinbar nie enden wollenden Kampf um das Glück oder in den manchmal komischen Seiten des Scheiterns.

Der Schauspieler, Regisseur und Autor Dirk Audehm begeisterte mit seinem Stück am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Publikum und Kritiker gleichermaßen. Gemeinsam mit Thomas Möckel überarbeitete er seine "Diven" nun zu einer Musical-Fassung. Ein Abend über und für das Überleben des Theaters, mit unglaublichem Witz, Tragik, schwarzem Humor und großem Gefühl.
Aufführungen / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sinnflut Weimar Goethekaufhaus Weimar, Theaterplatz 2a
Aufführungen / Theater Galli Theater Weimar Weimar, Windischenstr. 4
Aufführungen / Theater Theaterhaus Jena Jena, Schillergässchen 1
Aufführungen / Theater Theater Waidspeicher Puppentheater Erfurt Erfurt, Domplatz 18
Aufführungen / Theater Galli Theater Weimar Weimar, Windischenstr. 4
Aufführungen / Kabarett Kabarett "Das Lachgeschoss" Erfurt, Futterstraße 13
Aufführungen / Theater Landestheater Eisenach Eisenach, Theaterplatz 4 - 7
Aufführungen / Konzert F. Bettenhausen Rudolstadt, Am Gatter 2
Aufführungen / Theater Sommertheater Tiefurt Weimar, Hauptstr. 14
Aufführungen / Theater TANZTHEATER ERFURT Erfurt, Dalbergsweg 2a
Aufführungen / Theater INTERNATIONALES TANZTHEATERFESTIVAL ERFURT Herbst 2018 Erfurt, Dalbergsweg 2a